Indiana Tribüne, Volume 18, Number 307, Indianapolis, Marion County, 26 July 1895 — Page 2
Aninunu Tribüne.
Erscheint Taglich uud Sonntag. D,e tägliche .Tribüne" kostet durch den TrSzer 22 Ernt per Ooche, die Sonntags Tribüne" I Senk per Woche. Seide ,usamme 15 Senk der esientJ vtxTHonau Per Post außerhalb der ladl ugeschickt in VorauLbezahlnng $ pci ,'ahr. Offir! 18 Süd Vlabama Straße. JaüiaaaVolis, Znd. 26 Juli 1895. Uebergrifft der Mandarinen. 1 Solange der Krieg dauerte, erkannte man aus mancherlei unzweideu iizen Beweisen die Bereitwilligkeit der Mandaiinen, sich nach den gemessenen Lcsehlen aus Peking zu richten und die Ausländer möglichst zu schützen. Kaum ist jedoch Friede, so zeigt es sich, daß im alten Reiche der Mitte ganz dieselben Zustände wiederkehren, die vor dem Kriege ' geherrscht haben. Die Mandarinen haben nichts gelernt und nichts rgessen. Mit dem Jnstinct ei rics gemeinen Charakters fühlen sie sehr nichtig heraus, daß ihre verrottete Wirthschaft mit dem wachsenden Einfluß der Ausländer allmälig aufhören muß. Auf Reformen ist nicht mehr zu hosfen. Genau in derselben , Gegend, am mittl-ren Aangtsekiang. ha ben sich kürzlich wieder genau dieselben unwürdigen Vorgänge abgespielt wie vor einigen Jahren in Sungpu, mit dem einzigen Unterschiede, daß diesmal allerdings glücklicherweise keine Men schenleben zu beklagen sind. Dies ist aber nicht im Geringsten ein Verdienst der Mandarinen, sondern reiner Zu fall. Am mittleren .Jangtsekiang herrscht im Juli und August immer eine schreckliche Hitze, wovon die in Hankau und Kiukiang wohnenden Ausländer viel zu leiden haben. Wochenlang andauernde Temperaturen von über 100 Grad Fahrenheit mit windstillen und daher völlig schlaflosen Nächten kommen in jedem Sommer vor. Erholungsfahrten nach Tschifu oder Japan sind wegen der weiten Ent fernung kostspielig, besonders für Fa milien. Schon lange suchte man daher auf den Bergen bei Kiukiang Land für Sommerwohnungen zu erwerben. Vor einigen Monaten glückte es nun, wohl hauptsächlich infolge des Krieges, den bis dahin sehr hartnäcki gen Widerstand der Mandarinen endlich zu überwinden. Darob allgemeine Freude unter den Ausländern in Han kau und Kiukiang. Bei einem Orte Namens Kuling, nicht weit von Kiukiang, war in 4500 Fuß Höhe ausreichnder Platz für Sommerwohnungen erwarben worden. Das chinesische Volk hatte selbstverständlich nicht das Geringste dagegen, sondern freute sich auf den guten Verdienst, den die Anwesenheit der Fremden für es mit sich zu 'bringen pflegt. Der englische Consul in Kiukiang und der dortige Taotai (Regierungs-Prästdent) unterzeichne:en beide den Kaufvertrag und jeder erhielt ein Exemplar. Alles schien also in bester Ordnung zu sein. Aber man hatte die Rechnung ohne die Literaten gemacht. Diesen war die neue Erwerbung der verhaßten Ausländer natürlich höchst widerwärtig, wie immer. Sie suchten daher das Volk aufzustacheln, und als ihnen dies in der unmittelbaren Umgebung von Kuling nicht gelang, kamen sie kürzlich mit eine? in der weiteren Umgegend zusam mengerafften Rotte und zerstörten Alles. was d?? Fremden bis dahin gebaut hatten. Zum Glück war der auslandische Baumeister gerade abwesend, sonst wäre er schwerlich mit dem Leben davongekommen. Was thaten nun die Bezirksmandarinen? Sie dachten nicht daran, die wirklichen Uebelthäter zu fassen, sondern warfen vor allem diejenigen Einwohner von Kilung in's Gefängniß, die sich mit den Fremden eingelassen hatten. Genau ebenso wurden in Sungpu nicht die wohlbe-, kannten Anstifter zar Ermordung der beiden schwedischen Missionare bestraft, sondern die den Letzteren befreundeten und geneigten Chinesen. Der Taotai ZnKiukiang hatte sich darauf beschränkt, zwei Tage vor der Ankunft der Rotte in Kuling die Ausländer zu warnen. Er wußte also sehr gut, wie die Sachen standen, rührte aber trotzdem keinen Finger zum wirklichen Schutz des Eigenthums der Fremden. Er erinnerte sich ja ohne Zweifel nur zu gut, was die Folgen des Falles von Sungpu geNiesen waren. Was brauchte er sich also jetzt viel um die möglichen Gefahren für die Ausländer zu kümmern? Wohl aber mochte er es nicht für gerathen halten, dem Anstifter der ganzen Sache Namens Li-Ming-yiu entgegenzutreten, weil dieser ein Günstling Liu-Kun-yi'Z ist, des . früheren Vicekönigs in Nanking und nachher!gen Generalissimus in der Provinz Tschihli. Der Taotai von Kiukiang hat nun dem dortigen englischen Consul, in dessen Händen die Angelegenheit ist, erklärt, beim Verkauf wären Unregelmäßigkeiten vorgekommen, weshalb er rückgängig gemacht werden müsse. Dies werden die Mandarinen nun schwerlich durchsetzen. Aber oö die Uebelthäter und vor allem die Anstifte? diesmal wohl bestrast werden? Elektricität und Büynenkunst. Die in unsere? Zeit so hervortretende Neigung zu möglichst großem Nealismus in den Bühnen - Ausführungen, wie in der Kunst überhaupt ist nach ihre? technischen Seite äuch durch-die elektrischen Erfindungen wesentlich ge fördert worden. So ist z. B. neuerdings in der Hervorbringung eines Regenbogens ein bedeutender Fortschritt zu verzeichnen, Wucher den betreffenden Effect im Zuschauerraum zu einem; geradezu wunderbaren gestaltet. "Die Strahlen eines mächtigen elektrischen, Dogenlichtes von 8000 Kerzenstärke gehen durch derschiebbare doppelte Prismen hindurch, und es läßt sich unter Zuhilfenahme eines entsprechenden mechanischen, Apparates nach Belieben ein sog. primäiei odu ein fccjii&&Ks BeaenHosen
von großer ?!atürlichkeit gewinnen. Früher hatte hierfür ausschließlich die Malerei und weiterhin das Stereoptikum herhalten müssen; aber diese Methoden dürsten bald gänzlich außer Gebrauch gekommen sein. Mittels deS elektrischen Scioptikums einer Vorrichtung, welche von außen mit der Dunkelkammer des Photographen eine große Aehnlichkeit hat lassen sich viele neue mrs schöne Effecte erzielen, vor Allem eine sehr gute Nachahmung des allmäligen Aufganges oder Unterganges de? Sonne, fowie ein vollkommenes Mondlicht, und Mondund Sonnenfinsternisse. Desgleichen fann das Widerstrahlen der Sonne oder des Mondes in fließendem Gewässer mit demselben Apparat ganz vorzüglich nachgeahmt werden, und nicht minder ein staubender Wasserfall mit allen Farbenreizen. Ferner ist die optische Illusion, des Regenfalles und besonders des Schneefalles. dann das Treiben der Wolken am Himmel, das Nordlicht, der Ausbruch eines Vulkans, alle Capriolen des Blitzes, Wüstenspiegelungen, Sandstürme, der Ausbruch von Feuer rmi Rauch Alleö nur als Illusionen zu erstaunlicher Vervollkommnung gebracht worden. Ohne Zweifel wird in der nächsten Zukunft, die Elektricität noch immer mehr großartige Leistungen auf den wcltbedeutenden Brettern ermöglichen. , Die Arbeitsvermittlung in Sachsen.
Seit die Forderung erhoben worden ist, daß der Staat auch die Ausgabe der Arbeitsvermittlung übernehme, haben die deutschen, Regierungen sich auch diesem bisher von ihnen wenig deachteten socialen Gebiet zugewandt. In verschiedenen deutschen Staaten finden gegenwärtig Erhebungen über di: bereits vorhandenen Einrichtungen für Arbeits- und Stellenvermittlung statt; eine.derartige Untersuchung ist auK in Preußen auf ziemlich breiter Grund läge angeordnet. Sachsen hat schon vor Kurzem eine derartige, von 'der Regierung veranlaßte Untersuchung beendet. Sie ist die erste staatliche Erhebung inDeatschland auf diesem Gebiet. Ihre jetzt in einer Veröffentlichung des Königlich sächsischen statistischen Bureaus vorliegenden Ergebnisse beweisen, daß die Organisation der Arbeitsvermittlung in Sassen, wie wohl überhaupt in Deutschland, noch keineswegs den Bedürsnissen der Gegenwart entspricht. Die staatliche Erhebung erstreckte sich aus sämmtliche sächsische Ortschaften mit mehr als 2000 Einwohnern. Zusammen waren das 301 Ortschaften 143 Städte und 153 Dörfer, die nach der letzten Volkszählung 2,174,734 Einwohner hatten. Von diesen Ortschaften besaßen im Herbst vorigen Jahres 217, also über zwei Drittel, angeblich keinerlei Arbeitsnach'oeis. In den übrigen 84 Orten gab es 47 Arbeitsnachweisstellen einfachster Art in den Herbergen. In diesen .'oar lediglich eine Tafel angebracht, auf wklcher der Herbergswirth die Namen der Arbeitgeber verzeichnete, die ihm eine freigewordene Arbeitsstelle angemeldet hatten. Ueber besondere Anforderungen. die etwa an die Arbeitsuchenden gestellt werden könnten, über Lohn. Arbeitszeit u. s. w. gaben deranige .Vermittlungsstellen- in der Regel keinen Aufschluß. Als Uebelstand und bei diesem Nachweis in den Herbergen beklagt, daß einzelne Wirthe gute Siellen an der Tafel für Arbeitsnachweis überhaupt nicht ausschreiben, sondern solche Gästen verschaffen, die bei ihnen gut in der Kreide stehen. Außer dieser Arbeitsvermittlung durch Herbergstafel bestanden in den sächsischcn Orten mitUiber 2000 Einwohnern roch 145 Fächvereine, weiter gab es 40 Arbeitsnachweisstellen anderer Art", die von gemeinnützigen Gesellschaft;, städtischen Behörden u. s. w. unterhalten wurden. Die Arbeitsnachweisstellen, die von den Innungen in gewöhnlichen Herbergen eingerichtet sind. untersche!cen sich von dem Arbeitsnachweis durch den Herbergswirth nur dadurch. d)ß der Obermeister oder auch die betreffenden Jnnungsmitglieder selbst leere Stellen an die Tafel schreiben. Derartige Nachweise gab es etwa 30. Viel besser ist die Arbeitsvermittlung, d.:e im Hause der Obermeister oder bei den ml: der Geschäftsführung betrauten Mitgliedern der Innungen selbst iesteht. Die Zahl dieser Stellen wird auf 50 60 in den untersuchten Orten angegeben. Ihr Vorzug ergib! sich schon daraus, daß der Vermittler selbst ein Sachverständiger des betreffenden Arbeitszweiges ist und in der Regel auch die örtlichen Verhältnisse genau genug kennt, um beurtheilen zu tcnnen,. für welche der freien Stellen sich ein Arbeitsuchender nach seinen Zeugnissen und persönlichen Angaben eignet. Im Bezirk der Zittauer Han-dels-und Geweröekammr hatten 40 Innungen für den Arbeitsnachweis überhaupt nicht gesorgt. Die in Sachsen bestehenden städtischen Vermittlungs stellen sind meistens sehr ungenügend und' werden infolgedessen wenig benutzt. Meistens beschränkt sich diese Arbeitsvermittlung nur darauf, daß im Rathhause leere Arbeitsplätze angemeldet werden können. Nach diesen werden dann Arme, zuwandernde Arbeitslose oder nachfragende Beschästigungslose aus dem Orte selbst geschickt. Nur in Leipzig, wo die städti sche Arbeitsvermittlung seit 1343 vom Arinenamt zur. Entlastung der Armenlasse unterhalten wird. , hat dieselbe einen größeren Wirkungskreis erlangt. Im Jahre 1893 wurde von ihr 2270 Frauen und 30 Männern vorübergehende oder dauernde Beschäftigung derschafft, die sich . meistens auf grobe häusliche Dienstverrichtungen, Mt Scheuern, Waschen, Fensterputzen u. s. w. erstreckte. Für Handwerker und Jndustrie-Arbeiter, überhaupt sllr den fachgewerblichen Arbeitsnachwels ist diese städtische Vermittlungsstelle von vornherein nicht bestimmt. Wo in Sachsen Herbergen zur Heimatb besteben, ist kalt immer deren
Hausvätern der Arbeitsnachweis übertragen. Auf demselben Gebiete wirken auch einige gemeinnützige Vereine für die Arbeitsvermittlung. So hat dev 1841 unter Mitwirkung der'Köniqin Maria in Dresden gegründete Verein für Arbeits- und Arbeiternachweisung" seit seinem Bestehen 256.990 Stellen dermittelt. der Ende 1887 begründete Arbeitsnachweis des Dresdener Vereins aegen Armennoth und Bettelei" hat seitdem 26,631 Personen Beschäftigung verschafft, die vom Verein Volkswohl" in Dresden eingerichtete StellenvermUung für Dienstmädchen wurde im vorigen Jahre von 2366 Herrschaften und 2075 Dienstmädchen benutzt. Ueber die Vermittlung durch Arbeiterfachvereine gibt es keine näheren Nachweise, auch die Innungen besitzen selten zahlenmäßige Feststelln-gen.
Frauenarbe t in England. Die Zahl der erwerbsthatigen Frauen ist nach der letzten Gewerbezählung in England und Wales auf 600,000 gestiegen. Zum größten Theil hat diese Zunahme in den social höher stehenden Berufen stattgefunden. Die Zahl der weiblichen Staatsbeamten bat sich fast verdreifacht, sie ist von 3216, welche es im Jahre 1881 gab. jetzt auf 8546 gestiegen, außerdem sind noch 789 staatliche Botinnen, während die Gewerbezählung von 1881 nur 553 Botinnen Briefbotinnen aufführt. Die Zahl der Telegraphenund Telephon-Beamtinnen hat sich verdoppelt. 2223 von 1881 stehen 4356 gegenüber. Die bereits stattliche Anzahl von Lehrerinnen und Profes sorinnen, die 123,995 betrug, ist auf 145.375 gestiegen, hat sich mithin um 21.370 vermehrt. Im städtischen Dienst besirden sich 5165 Beamtinnen gegen 3017 im Jahre 1881. 4194 Missionarinnen und Predigerinnen zählt England, Während es früher nur 1660 besaß. Die Zahl der Malerinnen, Bildhauerinnen und Kupferstecherinnen ist ten 1960 auf 3032 angenxzchsen, die der Schriftstellerinnen, Redacteurinnen und Reporterinnen von 481 auf 829. Ganz bedeutend ist die Zahl der Krankenwärterinnen und Hebammen gestiegen, von 37.821 aus 53.944. Die Zahl der weiblichen Aerzte ist nicht groß, aber es sind immerhin jetzt 101 Aerztinnen in England thätig. Die Handlungsgchilfinnen haben sich um daS Dreifache vermehrt, gegen 5989 vom Jahre 1831 sind es jetzt be. reits deren 17,859. Die selbstständigen Gärtnerinnen sind ebenfalls von 3089 auf 5016 angewachsen, die- Ver legerinnen, Musalien- und Bücher Händlerinnen von 1671 auf 2240, die Musikerinnen von 11.377 auf 19,111, die 'Schauspielerinnen von 2934 auf 4696, die Photographinnen, von 1309 auf 2469. . Eine sehr große Anzahl von Frauen finden wir in dem Gewerbe der Buchbinde?, indem sie von 10,592 auf 14, 249 gestiegen sind, in dem Gewerbe der Tapezierer, Polirer und Tischler, in welchem sie von 10.084 auf 13.144. in dem der Uhrmacher, wo sie von 775 auf 1363 kamen. Die Hut-, Kleider, und Corsetmacherinnen sind natürlich in großer Anzahl vorhanden; 1881 schon zählten sie 357.995, jetzt 415.961, außerdem werden noch unter der Rubrik Schneiderinnen" 89.224 gegen 52.980 in der vorigen Gewerbezählung ausgeführt. Gewerbe, in denen Frauen, wenn auch nicht durch ihre große Anzahl, so doch durch ihre alleinige Anwesenheit auffallen, sind das Gold- und Silberschmiedgewerbe, in dem 3426 Frauen vertreten sind, das Vergoldergewerbe, in dem 453 Frauen arbeiten, dasHolz schnitzergewerbe, das 52 Frauen ernährt, vor Allem, aber das Buchdruckergewerbe, das 4527 Druckerinnen das Doppelte von 1831 aufweist, außerdem 349 weibliche Lithographen und 113 weibliche Koloristen. Auch die Zahl der Händlerinnen ist bedeutend gewachsen. Die englische Gewerbestatistik hält Händler und Arweiter nicht auseinander, aber soweit aus diesen zusammengezogenen Zahlen ersichtlich, haben die Milchhändlerin nen, die Leinenhändlerinnen, die Bürstenhändlerinnen u. s. w. bedeutend zu genommen; die Zahl der Kunsthändlerinnen z. B. ist von 109 auf 247 also um 133 v. H. gestiegen. Die Gefängnißbeamtinnen sind verringert von 584 aus nur 504. ebenso die Bllcherrevisorinnen von 93 auf 50. Das sind aber außer in der LandWirthschaft, in der wegen des allgemeknen Rückgangs die Zahl der weiblichen Dienstboten und Arbeiterinnen bedeutend beschränkt ist, die einzigen Berufe, in denen eine Verminderung der Weiblichen Arbeit stattgefunden hat. Dagegen ist die Zahl 'der weiblichen Vureauchefs von RechtsanwaltSbureaus ziemlich gestiegen von 100 cuf 166 . die Zahl der in wissenschaftlichen Berufen Stehenden von ,1333 auf 1465, die der Apothekerinnen und Drogistinnen gar von 631 auf 1340. Zum ersten Male vertreten in der Gewerbezählung war diesmal das weibliche Geschlecht unter den Architekten, und zwar mit der Ziffer 19, und unter den Geschäftsreisenden mit der Ziffer 165. Die französische Heereöftärke im Jahre 189. Der den Kammern vorgelegte EntWurf für 'den nächstjährigeit Heeresbaushalt fetzt die Friedensstärke der französischen Armee für das Jahr 1896 auf 28.223 Officiere und Gleich, gestellte und 544.179 Unterofsiciere und Mannschaften fest. Hierzu treten noch 740 Officiere und 25,121 Mann der Gendarmerie und der republikanischen Garde, die trotz ihrer Eigenschaft öffentliche Sicherheitstruppe dem als Kriegsministerium unterstellt sind und auö dem HeereShaushalt besoldet wer den, wodurch die gesammte Friedensstärke sich auf 23.963 Officiere und Gleicbaestellte und 569.300 UnteroM-
ciere und Mannschaften erhöht. Diese Friedensstärke vertheilt sich auf folgende Truppentheile: an Infanterie 163 Limen-Regimenter und 18 einzelne Bataillone. 30 Bataillone Jäger, die nunmehr sämmtlich zu sechs Compag nien anstatt wie bisher noch einzelne zu vier formirt sind, 4 Regimenter nebst 2 Depotcompagnien Zuaven, 5 selbstständige Bataillone leichte Infanterie, 4 Disciplinarcompagnien, 2 Regimen ter nebst 2 Depotcompagnien Fremdenlcgion. 4 Regimenter nebst einer Depotcompagnie aglierischer Schützen; an Cavallerie 79 Regimenter im Innern (Cürassiere, Dragoner, Jäger zu Pferde und Husaren), 8 Remonterei-ter-Compagnien, 6 Regimenter asrikanische Jäger, 3 Spahis-Regimenter und 1 Regiment tunesischer Spahis; an Artillerie 40 Regimenter Feldartillerie und 16 Bataillone Fußartillerie nebst einigen Gebirgsbatterien, einzel nen selbstständigen Batterien in Algier und Tunis, 3 Feuerwerker-Compag nien; an Genie 7 Regimenter und 3 Compagnien Trainfahnr; an, Train 20 Schwadronen im Innern und 12 gemischte Compagnien in Algier und Tunis. Dazu kommen die Mannschasten bei den Stäben sowie die Mannschastei? deo Recrutirungsbureaus. der Militärgefängnisse, der Verwaltungsbehörden und das mili tärärztliche und roßärztliche Personal. Die nach dem Heereshaushalt etatsmäßigen Pferde vertheilen sich mit 1124 auf die verschiedenen Stäbe. 2452 auf Militärschulen. 506 auf das Personal kr cudre, 7445 aus die Infanterie. 68.501 Cavallerie, 36.755 Artillerie, 1372 auf das Genie. 8991 auf den Train. 12,512 auf die Gendirmerie. so daß sich ein'Gesammtstand lon 142.661 Pferden für die französt. sche Armee ergibt.
Krastleistung der Kaumuskeln. Ueber die Beißkraft der großen tlffen, Gorillas, Orang UtangS usw. finden wir in Reisewerken, Naturge schichten u. s. w. Angaben, die meist ziemlich unwahrscheinlich klingen. D Gorilla z. V. soll Gewehrläuse , plattbeißen, seine Zähne sollen auf eisernen Gegenständen Eindrücke hinterlassen, und waS dergleichen erstaunliche Kraft leiftungen seiner Kaumuskeln mehr sind. Danach müßte die Muskelkraft, die ein Löwe mit seinen Freßwerkzeugen entwickelt, noch viel größer sein. Mit wie viel Gewicht beißt nun aber de? Mensch? Wenn man sieht, daß Menschen einen Tisch, eine Biertonne u. s. w. mit den Zähnen aufheben tönnen, so kann man sich schon vorstellen, daß die Krast, mit der der Mensch seinen Unterkiefer an den Oberkiefer zu pressen vermag, nicht gering sein wird. Und bei solchen Kunststücken leisten die Zahne noch nicht das Aeußerste, da hier ein Theil der Kraft in Zugwirkung besteht Immerhin.' ist aber die Krastleistung der Nacken- und Kaumuskulatur hierbei schon beach tenswerth. Wenn man im Cirkus einen Menschen im Kniehang hängen sieht, zwischen den Zähnen ein zweites Trapez, an dem ein Mensch seine Uebungen macht, so entspricht das schon eine? ganz gewaltigen Kraftleistung de? Kau- und Nackenmuskulaw?. Diese Künste zeigen, was die Kaumus sein bei gehöriger Uebung leisten können; sie sind aber immer etwas Ungewöhnliches. Die Kraft, welche die Kaumuskeln beim gewohnlichen Ge brauche im Durchschnitt entwickeln, ist natürlich gering. Professor Sauer hat die Kraft der Kaumuskeln zu messen versucht, indem er möglichst weit nach hinten über die Zähne des Unterkiefers eine Stahlplatte legte, an der jederfeits Gewichte angehängt werden konnten. Will die Versuchsperson den Mund schließen, so muß sie die Gewichte von der Erde aufheben Auf diese Weise bestimmte Professor Sauer, daß der Unterkiefer ein Gewicht von 50 Pfund zu heben vermag. Bei den meisten Menschen ist mit dem Schließen deS Mundes die Kraftleistung erschöpft und nur Leute mit besonders geübten Kaumuskeln, wie Personen, welche derbere Kost, 'hartes Brot u. s. w. bei ih ren. Lebensbedingungen zu kauen haben und solche, welche gern Nüsse knacken, werden mit größerer Kraft kauen, während der verfeinerte Mensch beim Genuß weicher Speisen niemals solche Leistungen ausweisen wird. Man wird aber doch erstaunt sein, daß 'die Kraft, mit der man kaut, so groß ist. Professor Sauer konnte indeß mit seiner Versuchsanordnung noch nicht einmal die größte Kraft des BisseS mefsen; diese wird erst in der Gegend der Weisheitszähne, also näher dem DrehPunkt des Kiefers, entwickelt und muß dort also noch bedeutend größer sein, was die Versuche von Ch. F6r6 thatsächlich bestätigen. Dieser benutzte eine Vorrichtung, die wie eine Zange aussieht, deren Maul einen Regnierschen Kraftmesser hält. Beißt Jemand die Griffe zusammen, so zeigt der Kraftmesser am anderen Ende an, mit welchem Drucke das geschieht (etwaige Verschiedenheit der Hebelarme natürlich in Rechnung gezogen). F6r6 fand Leute mit normal ausgebildeten Kiefern und guter Zahnfüllung, die auf den Kraftmesser mit einem Druck 125, ja 175 Pfund beißen konnten. Und diese Kraftleistung wird nur von drei Muskeln an jeder Seite hervorgebracht, die gar nicht so massiv sind, daßman ihnen eine solche Leiswng zutrauen sollte. Fürsorglich hat aber die Natur es so eingerichtet, daß der menschliche Kiefer diesen Druck ohne Schaden vertragen kann, indem sie in das Kiefergelenk, damit sich die - Ge lenkflächen nicht beschädigen, gewisser mchen als Polster einen Zwischenknorpel einfügte. F6r6 machte außerdem noch die Beobachtung daß, ähnlich wie die Krast in beiden Händen nicht gleich ist, auch die Kaukräfte links und rechts verschieden sein können. Der neueste Llusbruch dcö VesuvS. Von dem Correspondenten de Mai länder Secolo" wird die jüngste Eruption deS Vesuv in folaender
wmt gjjcyilvert: unerwartet Und ohne das gewöhnliche . unterirdische Brüllen sowie ohne Erdstöße hat sich ein breiter Schlund in der Höhe des Vesuvs geöffnet und ein Lavastrom von größter Breite hat sich über die Seite desBerges hin ergsssen und läuft nach der Crocelle genannten Stelle zu.. Der Schlund öffnete sich an dem Orte, der den Namen Franzosenkrater führt, zur Seite des Kraters von 1872. Von der oberen Station der Drahtseilbahn biö zum Gipfel des Kegels ist eine Reihe von Fumarolen direkt aus dem Boden aufsteigende Rauchsäulen und kleiner Krater, welche von Zeit zu Zeit Rauch und Lava ausspeien und glühende Massen in die Höhe schleudern, die beim Niederfallen auf die erkaltete Lava einen metallenen Klang geben. - Der Hauptschlund hat eine Breite von etwa 225 Fuß. Von ihm erhebt sich eine ungeheure Rauchsäule. welche die höchste Spitze des Berges überragt, und aus ihm ergießt sich Lava auf die unteren Theile des Berges auf die Strecke von 2000 Fuß hin. Auf der oberen Station der Drahtseilbahn herrschte nicht geringe Furcht. Von da konnte man sehen, daß der Hauptkegel in seinen tiefsten Eingeweiden ausgehödlt war, daß sich von einem Augenblick zum andern ringsum neue Schlünde öffneten, und daß. wenn die gegen Crocelle. eine? an halber Bergseite gelegenen Anhöhe, gerichtete Lava sich nach links statt nach rechts gewandt hätte, die ungeheure Feuerzunge die Einfriedigung der Drahtseilbahn durchbrochen, die Fa'qr straße des Vesuvs überschritten und denen den Rückzug abgeschnitten hätte, die sich im oberen Observatorium befanden. Wirklich war, als ich an der Drahtseilbahn ankam, der Posten schon verlassen. Ich erfuhr auch, daß k'ntgegen dem. was mir in Resina erzählt worden war, dem Ausbruche starke Erdstöße vorangegangen waren, sodaß die Station in ihren Fundamenten einigen Schaden zu erleiden hatte. Auf der Warte war Professor Palmieri, der berühmte Gelehrte, der vor einiger Zeit die starken Ausbrüche voraus verkündet hatte, nicht zugegen. An feiner Stelle traf ich seinen Assistenten Professor Tascone. Die Phafe der Eruption war nach dem Ausspruch des Professors vorausgesehen. Sie steht in nmittelbaren Beziehungen zu den letzten in Italien wahrgenommenen tellurischen Erscheinungen. Der Vesuv wird so zu einem ungeheuren Sicherheitsventil. Seutsche Lseal5kae)rliJte. Vrovin, oranvenburg. Berlin. Ein Berliner Original, der Goldschmiedemeister Klein. Parochialstraße, welcher bereits in den fünfziger Jahren Lademeister der Gold-schmiede-Jnnung war, ist, 76 Jahre alt, im städtischen Krankenhaus an den Folgen eines Unglücksfalles durch Ueberfahren gestorben. Klein war mit dem Leben im Centrum Berl'S eng verwachsen, lange Zeit im Besitz städttscher Ehrenämter und gehörte zu den Honoratioren der ehemaligen Reetzengasse. jetzigen Parochialstraße. Er war der Rathgeber aller Bedrängten in der Nachbarschaft, und sein urwüchsiger Berliner Humor war ebenso bekannt wie seine Herzensgüte. Wegen betrügerischen Bankerotts wurde vom Schwurgericht am Landgericht II der Bauunternehmer Johann Hermann Schwack, der Bauschwindeleien in großem Umfange verübt und seine zahlreichen Gläubiger, darunter viele Handwerker, auf daS Schwerste geschadigt hat, zu zwei Jahren Gefängniß, seine Ehefrau, geborene Berg, zu emem Jahre Gefängniß verurtheilt. Deren Mitangeklagter Bruder, der SchiffsZimmerer KarlChristian Heinrich Berg, wurde freigesprochen. C rossen a. O. Hier lief die Trauerbotschaft ein, daß Superintendent Gensichen. Pfarrer an der St. Andreas- (Berg-) Kirche zu Crossen, in Salzörunn, wo er tf zur Kur aufhielt, infolge eines Schlaganfalls verstarben sei. Landsberg a. W. Der Kausmann und Stadtrath Grodbeck hat sich in der Warthe ertränkt. G. lebte in guten Verhältnissen, und wie eine Prü fung der Bücher ergab, befanden sich dieselben in bester Ordnung. G. war lange Zeit Stadtverordneter und seit fünf Jahren Magistrats-Mitglied. Er hinterläßt eine Frau und fünf Kinder. Vrovlnz VstpreuNen. Bartenstein. Der Geschäfts reisende Hivpel aus Seeburg hatte von der Firma Leo Wolff aus. Königs berg unter verschiedenen Namen Bestel lungen auf Königsberger Pferdelotte rielose gemacht, solche auch zugesendet erhalten, verkauft, und den Erlös von 150 Mark für sich verwendet. Wegen Urkundenfälschung und Betrug angeklagt, gestand H. vor der Strafkammer des hiesigen Landgerichts, welche ihn zu neun Monaten Gefängniß verur theilte. Gumbinnen. In der letzten Stadtverordnetensitzung wurde Herr Gymnasialoberlehrer Dr. Lorenz, welcher in Stelle des verstorbenen Stadt verordneten R. Rose gewählt ist, durch den Bürgermeister Barkowski in sein Amt eingeführt und durch den Herrn Stadtverordneten-Vorsteher Schmidt begrüßt. Königsberg.. Der älteste Lehrer Preußens. Pr.äceptor Werner in Lanqwethen, feierte kürzlich daS Fest seiner diamantenen Hochzeit. Der alte Herr hat eine überfüllte Schule zu verwalten und leitet auch den Kirchengesang mit bestem Erfolge. lMintWtHirunn. E l b i N g. Der hiesige Magistrat hat beschlossen, dem Comite der KLnigsberger GeWerbeausstellung zu Prämiirungszwecken 300 Mark zur Verfügung, zu stellen. Das Ostseebad, Kahlberg wurde kürzlich eröffnet. Die' täglich mehrmalige Dampferverbindung mit Elbing und wöchentlich zweimalige Verbindung mit Königsberg, Pillau und Braunsberg soll auch während der bevorstehenden Saison stattfinden. . . .
In der GvMMerNlHe werden
Schmerzen und sonstige Leiden nicht ausbleiben. Nhenmatische Schmerzen, Neuralgie, Küsten- und Mckenschmerzen.
Cs ist ebenso wichtig Jetzt alloös
zum Gebrauch an Hand zu Haie lt ,u irgend kW Zelt, es hellt sicher ,n allen leiten.
Horn. Ein heftiges Gewitter hat in der Umgegend von Thorn viel Schaden angerichtet. . Der Blitz hat an mehreren Stellen gezündet. In der Bromberger Vorstadt fuhr der Blitz, ohne zu zünden, in die Backstube eines Bäckermeisters, wodurch ein Geselle getödtet und ein Lehrling gelähmt wurde. W i d m i n n e n. Die hiesige Eisenaießerei deS Herrn KoralluS ist ein Raub der Flammen geworden. VrsVin, Vornrntm. Bublitz. Der hiesige Bllrgermeister, Herr Hauptmann a. D. v. Boß, lebte mit einem großen Theil der Bürgerschaft in Unfrieden, so daß er schließlich sogar in einem Proceß wegen Meineides verwickelt wurde, von welcher Anklage er freigesprochen ward. Von demZenigen Theile der Bublitzer Bürgerschaft, der ihm günstig gesinnt war, wurde Herrn von Voß bei seiner Rückkehr vom Schwurgericht in Köslin ein festlicher Empfang bereitet, an dem sich mehrere Vereine, wie de? Kriegerverein und die Freiwillige Feuerwehr, betheiligten. Nunmehr hat diese Kundgebung, die sofort eine ProtestVersammlung in der Bürgerschaft hervorgerufen hatte, ein Nachspiel erhalten, denn den Mitgliedern des Kriegervereins ist ein Strafbefehl des Amtsgerichts zugegangen, wonach gegen sie auf Antrag deS Staatsanwalts eine Strafe von 6 Mark festgesetzt wird, weil sie an einem Aufzuge unter freiem Himmel, zu welchem die gesetzliche Erlaubniß nicht nachgesucht war, theilgenommen und dadurch zugleich groben Unsug verübt haben. Leba. Auf dem Lebaer See stürzte ein Boot mit 19 vom Mähen kommenden Schnittern beim Abstoßen vom User um, worauf sich im Wasser ein verzweifelter Kamps um's Leben entspann, bei dem die Sensen mannigfache schwere Verletzungen herbeiführten. Drei Leute fanden dabei den Tod. Vrovtn, Vssen. Kolmar. Hier starb an Herzlähmung im Alter von 73 Jahren der in hiesiger Gegend sehr bekannte Amtsrath Schwarzzenberger zu Podstolitz. R o g a s e n. Hier feierte derBahn meister Albert Piper sein 25jährig:s Jubiläum. Auf dem Gehöft deS Besitzers Goldbeck aus Aschenfort brach Feuer aus. welches die Scheune des selben niederlegte. Die anderen Gebäude wurden nur mit großer Mühe gerettet. Es wird Brandstiftung ver muthet. Schweiner t. Hier beging der hiesige Männergesangverein sein Fahnenweihfest, zu welchem neun auswärtige Vereine, aus Schwerin a. W. Männergesangverein, Eintracht Liederkranz. ' Birnbaum Concordia, Morrn. Berkenwerder, Alexandersdorf. Lipke und Waitze der Einladung des hiesigen Vereins Folge geleistet hatten. Vrovtnt Schlesien B u n z l a u. Die Arbeiterfrau Scholz ist in einem Kornfelde erschossen aufgesunden worden. Wahrfcheinlich liegt ein Lustmord vor. Den empörten Bauern gelang es, den Thäter, einen zwanzigjährigen Dienstknecht Namens Liersch, festzunehmen. G l o g a u. Das Schwurgericht verurtheilte den gemeingefährlichen Verbrecher Kothe, der bei seiner kürzlichen Festnahme den Fähnrich v. Hammerstein und einen Pionier durch Revoloerschüsse schwer verwundete, wegen versuchten Todtschlags zu 15 Jahren Zuchthaus. Görlitz. Die Enthüllung deS Noon-Denkmals auf dem Wilhelms platz fand am Dienstag, 25. Juni, Vormittags 11 Uhr, statt. Zu der Feier waren erschienen d Kriegsmi nister Bronsart von Schellendorff, de? kommandirende General des L. Ar meecorps, General der Infanterie von Seeckt, der Commandeur der 9. Di Vision, Generallieutenant Freiherr von Wilczek, ' der Commandeur der 13. Brigade, Generalmajor von Mützschefahl, eine Deputation des Füsilier-Re-giments Graf Roon (Ostpr.) No. 33, sowie de? Oberpräsident der Provinz Schlesien, Fürst von Hatzfeldt, und der Regierungspräsident von Heer auö Liegnitz. Ferner nahmen Theil die Angehörigen des Feldmarschalls, die Garnison, die Staats- und Communalbehörden und Deputationen der Kriegervereine von Görlitz mit ihren Fahnen. - 5?0vlnk 5d)st Erfurt. Hier ist ein junger Kaufmann, der Kirschen mit den Ker nen verzehrt und unmittelbar darauf Wasser getrunken hatte, nach schwerer Erkrankung gestorben. Langensa lza. Hier . ist nunmehr ein altehrwürdiges Bauwerk vom Erdboden verschwunden. Es ist dies daS 'im JaZre 1325 oder 1326 von den edlen. Herren von Salza, Günther sen. und seinen Söhnen, gestiftete Nonnen Iloster deS Ordens Sk. Maria Mag. dalena bei der Markt- oder Bonifaciuskirche, dessen Bewohnerinnen .Weißfräuen" hießen. Vxovint &djl9tvla-BMtltu A l t o n a. Nach langer lebhafter Debatte nahm daS Stadtverordneten Collegium den , kürzlich abgelehnten, neuerdings wieder! eingebrachten .An irag auf Einführung des elektrischen Strakenbahnbetriebes in Altona an.4
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r Dr. LeonL Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, praktizirt gemeinschafllich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. pr.chnd.: Dr. I. Bühl er, 22 JOB McVarth Cit. Vrech.Gtde: 8 Uhr ?.- , Uhr ach.; 7 Utz? ),. Telephon 1446. Grechftden: Gotaa VrmittaI. Dr. C. N. Schaeser, jörzt und Shirurg, No. 43 adtson den, nahe Vtotxil Str. pr,chd : 88:80 UhrVkrg B-4UN kky,!!g,, Ii ait nicittl. Teleddo . Dr. THEO. A. WAGNER i seine Office nach 5?o. 94 Nord Delaware Oft verlegt, d wird sich freue seine Pariente Freunde dort u empfang,. rechftunden : S 18 Uhr Vor.: 1 - 4 Ux achm.z Sotag: XlO-Hil Ntzr Htra. Telephon 848. Dr. BnrShardt Deutscher Arzt. Wohnung : 803 Oüb Meridian (Ztr. Sprech.Vt : 8 fc i 9 0r ,rm. 1 118 Ulzr Nachm. 7 vi 8 Uhr dend. Office: 18 Ost Ohio Straße. Sprechstunden 3 bi, l4 Uhr Nachm. SelcntQi tun. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. G a ö wird auf Wunsch angewandt. Dr. I. L Sntelisfe, ekchamat sich aschlieltch mit wdkr,tttch Fällen ,d mit schlecht. , Nrtnkrankheit. Wo. tS Oft Spartet Strafte. Ofsieebt,, : ,i, u Uhr er, lltll uhr ach, tag ge. Ttl I 41. Dr. Carl G. Winter, Cirjt und (5blrurg. Spezlalift für Augen und Ohren. Vxrechftunde von 915. i ft, T 8 Uhr. Zimmer No. 1 im alten ibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Telephon Office : 180: Hau 640. Taft's iDentcrl 5aijIoijs. 25 West Washington Str. Zähne mit Silber ,u füllen 75e, mit Geld tzl und aufwärts ; Zähne zu ninigen 75c; Jaync ,u zweyen oc. as de tt öediß aus Al I r? An . sr w . 1 vyuimm aji $ö. hin guies isevly 5. Zähne schmerzlos ausgezogen. Springfeyer. Sparen Sie eine Doktorrechnung und gebrauchen fcS CQSi e5V Wlrt Sie BENDETINE mm yefoilial Hergestellt von No. 25 Oft Maryland Straße. Zu haben in allen Vvotheken. vowmdm Malle! Cft RcGftttn & $elacrt (Stt. Die schönste, größte und am beauemften ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Vihaltung do donzertsn, krnnz.rlrünzchsn, Ynrties etc. vesonder ist stt Vereine zu pfehlen. tZT- Die schönste Wirthschaft in dn Stadt. Nur die besten Serränke werden v, abreicht. Zu zshlrtilZk vesuchk ladet et otto sannaDT. Zermalmten und ganzen ; Soöe . , ju 55 t M'goMo. to ü).
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