Indiana Tribüne, Volume 18, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1895 — Page 3
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Roman von Balduin Möllhausen. (Fortsetzung.) Doch was galten Flamwgo Verwünschung:n oder Segnungen! Er ging stinen Weg durch's Leben, unbekäm inert um die Urtheile Anderer. Hätte die aufgedunsene Wirthin ihm die ärgsten Dinge zugeschrieen, so würde j dadurch nicht der kleinste Zug seines in j feierliche Falten gelegten zerknitterten Antlitzes verändert worden tm. nenn jetzt beseelte ihn nur innige Theilnahm für seinen Schützling, an welchen der Geistliche fortgesetzt tröstliche Worte richtete. Und dazu schien die Sonne so hell vom blauen Himmel hernieder, als hätte ste selber einem in tiesen Sorgen und Aengsten aus dem Leben Berufenen das letzte G!eike geben wollen. Sie sandte ihre winterlich kraftlosen Strahlen über beschneite Dächer und Straßen: über weiß verhüllte Wiesen. Aecker, Gärten und Wälder. Sie beleuchtete freundlich die Stätten der ewigen Ruhe, die Kreuze und Grabsteine mit ibren Sckneebauben. und endlich ein schwarz gähnendes offenes Grab, welches unheimlich zu der lichten 5?arbe rinasum contrastirte. Sie leuch tete ungetrübt zu den fromm! Worten, die aus yeihger Ueberzeugung über den hinabgesenkten. Todten, hingesprocken wurden, zu dem 'Segen, welcher dessen Eingang und Ausgang galt. Sei getreu bis in den Tod, so will ich Dir die Krone des Lebens aeben tönte es ihm nach, der den ersten Schritt in das ungehchtete Dunkel der Ewiakeit aetban hatte. Kommet her zu mir. die Ihr-mühsam und beladen seid hieß es zu ihr, die unter der Last des -Trennungsschmerzes beinah' zusammenbrach. Und wie es dann so harsch erdröhnte, indem die schweren Frostschollen in die Tiefe hinabfielen, Sckaufel auf Schaufel die Grenze erweiterte zwischen den Lebenden und dem Todten. Doch die Sonne schien nach wie vor m ungetrübtem Glänze, sich spiegelnd in zahllosen zarten Eiskrvstallen. sich spiegelnd in den Thränen. die so heiß über die von Kälte ger'ötheten Wangen eines treuen, herzigen Wesens rannen. Dock ob Thränen des Glücks oder des tiefsten Leids: sie versiegen alle. Es mildert die Zeit den Schmerz, macht zur Gewohnheit das auf irdischen Grundpfosten errichtete ' vergängliche Gluck. Mag das Herz sich zusammenkrampfen in unsäglicher Trauer: Auf die Nacht folgt verheißende Morgenrothe, folgt e:n neuer Tag. Einen lebten langen traurigen Blick sandte Eva nach dem frischen Grabhllgel zurück, welchem die von Immergrün gewundenen ranze einen ?.heu des düsteren Charakters raubten. Dann ergriff sie die Hand ihres Beschützers, als hatte sie sich an ihm halten wollen, um nicht verloren zu gehen in der großen, großen Welt. Sie gehören jetzt mir." erklärte Flamingo tröstlich, als sie nicht gleich Worte fand; so lange Sie selbst es nicht anders wünschen, soll mem Haus das Ihrige sein.Sie waren bei dem Wagen einge troffen. Während Eva mit dem Geistlichen einstieg, spähte Flamingo nach Japhet. Er war verschwunden. In m . . seiner knabenhaften Biooigkelt und m der Besorgniß. Anderen lästig zu werden. hatte er die erste Gelegenheit, bei welcher er sich unbeachtet glaubte, dazu benutzt, davon zu schleichen und heimwärts zu traben. Als Flamingo und Eva, nachdem sie den Geistlichen nach seiner Wohnung bealeitet hatten, vor dem Sause der aufgedunsenen Wirthin vorfuhren. trat Japhet ihnen bereits entgegen. Er folate ihnen in die öden Räume. welchen Eva nunmehr auf Nimmerwieversehen Lebewohl sagen sollte. Eifrig . i m.tJ'A : c er UNS Mil 2)Ca,ia ging et veim Paaen der geringen Habseligkeiten zur Hand und trug er endlich einen Koffer, die Gige und eine Reisetasche nach dem Wagen hinaus. Was von keinem höheren Werthe mehr für Eva war, fiel dem erstaunten dankbaren Burschen zu. wem Gluck krönte, daß er ausgefordert wurde, ge legentlich in der achträdrigen Villa vorzusprechen und sich von Evas Erge hen zu überzeugen. Den Scklüssel m der vereinsamten Wohnung händigte Flamingo selbe? der ausgedunsenen Wirthin em; einige bedrohlich klingende Rathschläge gab er ibr zum Ueberfluk mit in den.Kauf. Bon einem weiteren Verabschieden wurde auf semen Wunsch Abstand genommen, und eine halbe Stunde später. da hielt Eva, treuherzig begrüßt von Basta, ihren Einzug in den Eisenbahnwagen. Der Nachmittag wuroe darauf zur Einrichtung ihrer Wohnung verwendet. Wie in dem Laboratonum, spendete auch m ihrem immer der Ofen reiche .Wärme. Die ' , rm Scheu vor dem Löwen und vem uois hatte sie gänzlich verloren; frei bediente sie sich ihre? zu den Zwecken, zu welchen Flamingo sie mit so viel Kunstsinn aufgestellt hatte. Der Abend war hereingebrochen, als Flamingo, auf Evas Zerstreuung bedacht, diese aufforderte, ihn auf einem Gange in die Stadt zu begleiten uno ihm bei seinen nothwendigen Einkäu- , . ' . , w I fen behilflich zu sein. Ihr eg suyrre sie wieder an dem Nikoläs - Hotel vorbei. Indem Eva den Erzählungen des mittheilsamen alten Herrn lauschte, mochte ihr vorschweben, mit wie viel größerer Zuversicht sie heute dem glänzend erleuchteten Eingange sich näherte. Furchtlos sah sie durch die GlaSthüren in die Halle hinein, in welcher sie Abends zuvor glaubte, vor Scham und Angst sterben zu müssen. Flamingo, aus den beider, geradeaus gerichteten Augenspalten seitwärts schielend, lugte ebenfalls hinein. Als sie der Mitte deS viertheiligen' GlasportalS sich gerade nr fanden, erschrak Eva fichtVWVMV wWtr7 I ' 9 ' . (i leicksam unwillkürlich neben! Mamwao Eintretend, ergriff sie dessen
Hand, um ihn. schneller mit' sich fortzuziehen. Sie hatte denselben jungen Mann erkannt, der Abends zuvor zu ihrer Vertheidigung austrat. Wie Jemand erwartend, spähte er durch eine der Scheiben auf die Straße hinaus. Sie glaubte .sogar eine Bewegung der Ueberraschung an ihm zu en-tdecken, bevor er. hastig seitwärts tretend, derschwand. Ebenso schnell hatte sie selbst im jähen Schrecken ihr Antlitz abgewendet. Ihr entging daher, daß auf den zerknitterten Zügen Flamingos die grimmigen Spottfalten zwischen den verschiedenen Vartproben sich vertieften, er mit den gewaltsam herumgeschraub-
ten Augäpfeln noch einen Blick ruckwärts über die Schulter zu werfen trachtete. Ein zweiter Blick galt Eva, die wie eine vom Habicht verfolgte Taube sich fortgesetzt an seine Seite anschmiegte. Zugleich fühlte er durch die Handschuhe hindurch das Zittern der von seiner knochigen Faust umspannten kleinen Finger. Aber durch nichts verrieth er Theilnahme für ihr plötzlich verändertes Wesen oder die demselben zu Grunde liegende Ursache. Wie es dagegen in seinem Kopfe arbeitete, bewies der schnelle Tact, in wel chen? die bläulichen Rauchwölkchen auf der linken Wange zu der blinzelnden Augenspalte emporkletterten. So legten sie eme kurze Strecke zurück, dann fragte er gleichmüthig: . Das war der Ort, an welchem wir gestern bekannt mit einander wurden. Die Leute hatten sich für Ihr schönes Spiel recht erwärmt. Mochten Sie gelegentlich wieder einmal daselbst treten?Nein um Gotteswillen nicht!" antwortete Eva mit gepreßter Stimme. Auf jeder anderen Stelle, nur nicht da. wo mir eine so tiefe Demüthigung zu Theil wurde." Seien Sie unbesorgt unterbrach Flamingo sie beschwichtigend, aber noch immer zuckte böser Hohn um die aus ihrer ursprünglichen Lage gezwängten Lippen, ich fragte nur beiläufig. Weder im Nikolas - Hotel noch sonst wo werden Sie Ihre Kunst vor leichtfertigen Lumpen und Trunkenbolden preisgeben, und bezahlte man Ihnen jeden Ton mit einem blanken Dollar. Nein, nein; zu Concerten gibt es bessere Geleaenbeiten. und die fänden wir nicht. haftete Ihnen der Ruf an, daß Sie in Trinkhallen spielten.Wir wußten uns nicht anders zu helfen entschuldigte Eva klagend. Wohl widerstrebte es meinem, ganzen Innern, allein die Noth Still, still, liebes Kind; Sie haben gehandelt wie eine treue gute Tochter, und in der Begleitung, in der Sie sich bisher, befanden, konnte me ein Vor wurf gegen Sie erhoben werden. Jetzt hingegen ist's ein Anderes. Sie sind zu gut, um sich von leichtfertigen Burschen und vornehmen Lumpen begaffen und bewundern zu lassen. Elendes Pack ist es, welches keinen edleren Zweck kennt, als sich vor den Schenktischen herumzutreiben." Mißtrauen Sie überhaupt allen Menschen in diesem Gomorrha. Beherzigen Sie, daß Jeder, der etwas von Ihnen wünscht oder Ihnen einen Rath ertheilt, nicht Ihre Wohlfahrt. sondern den eigenen Bortheil allein :m Auge hat. Das war ftets der erste Paragraph in meinem GlaubenSbekenntmsse. und das ist mir bis zum heutigen Tage noch nicht leid gewor-den.-Eva antwortete nicht. Erst nach einer längeren Pause ernsten Sinnens bemerkte sie träumerisch: Ihre Worte klingen bitter und dennoch möchte ich Ihnen fast beipflichten. O mein Gott, erst wenige Monate hier in diesem Lande und dennoch, welche Ersahrungen liegen hinter mir! Kaum wage ich aufzuschauen, wenn ich über die Straße gehe. Ueberall fürchte ich, meinen Feinden zu begegnen. Anfeindungen erfuhren Sie ebenfalls schon?- fragte Flamingo nach denklich. Keine eigentlichen Anfeindungen. Ich weiß nicht, wie ich es nennen soll, wenn Jemand, dem ich schon mehrfach meinen Widerwillen ich mochte wohl sagen, meine Angst vor ihm zu verWeg stellt und mich so seltsam durchstehen gab, sich immer wieder :n meinen dringend anstarrt, daß ich das Blut in meinen Adern förmlich germnen fühle. Was habe ich ihm gethan? Was will er von mir, die ich ohnehin so elend? Selbst jetzt, da ich an Ihrer Seite mich sicher suhle, verfolgt er mich. Eben sah ich ihn. In dem Nikolas - Hotel hatte er sich wieder aufgestellt. Wahrscheinlich glaubte er, ich würde auch heute zum Spielen kommen. Sie hätten seinen furchtbann Blick sehen sollen ich bin zu unglücklich.Flamingo ' nahm die Cigarre aus dem Munde und ließ einen langen Athemzug pfeifend zwischen den Zähnen hindurchgleiten, wie wohl geschieht, wenn man für. irgend einen rathselhaf ten Umstand plötzlich Verständniß gewinnt; dann' versetzte er aber beruhtgend: Vor. allen Dingen klammern Sie sich an die Ueberzeugung an, daß Sie bei mir so sicher aufgehoben sind, wie nur irgend 'mögliche Ferner will mir scheinen, als ob jene Beängstigung vorzugsweise in Ihrer leicht . erregbaren Phantasie etwas zu günstigen Boden findet. Gewährt eS Ihnen indessen Beruhigung Ihre Sorgen mit mir zu theilen, so thun Sie es ohne. Scheu; jedoch nicht hier auf der' Straße,' wo wir zu unserer Unterhaltung äußere Eindrücke in' unS aufnehmen wollen, fondern daheim zu guter Stunde. Und ich leugne nicht, dan ich gern erführe. wer Sie fo hartnäckig einschüchterte und in welcher Weise es geschah. Da durch gerathe ich in d Lage, dorkom wenden Falls derartigen Auöschreitun gen eines unverschämten Taugenichtses nachdrücklich begegnen zu können. nv n"i r je 1 l . jt I X. 1 .Xf sT... xit alle icyeini. ovcu niai uuuuitu zu wollen. Da werden wir recht bebaglich in unserer Villa sitzen und daS Feuer im Ofen betrachten. ES liegt etwas eigenthümlich Beruhigendes ' in ,dem dumpfen Poltern der. Flammen.
Ist man allem, so verleitet eS zum Nachdenken, und nicht immer sind eS freundliche Bilder, welche sich zwischen die Augen und den Ofen hindrängen. Da ist es denn ein rechter Segen, wenn man den Abend in Gesellschaft verbringt. Peinliche Betrachtungen bleiben Einem fern; man. , plaudert und plaudert, ohne müde zu werden, und so soll es heute bei uns sein.Und weiter wanderten die beiden befreundeten Gestalten, weiter durch scharfe, winterliche Kälte und abendlich glänzend erleuchtete Straßen. Von ei-
nem Geschäft zum anderen wanderten sie, wo nur immer Flamingo meinte, noch einige kleine Einkäufe und Bestellungen machen zu müssen. An Alles dachte er, an Vieles, was bisher außerhalb des Bereiches' seiner Wünsche und Bedürfnisse- gelegen hatte. Sogar die Vervollständigung des Traueranzuges seines Schützlings übersah er nicht. (Fortsetzung folgt.) Ttlten und Gebräuche der Tarahumaris. Wenn der Reisende das Gebiet der Ver. Staaten verläßt, um sich vermit telst der Merican Central Eisenbahn nach der Hauptstadt der südlichen Nachbarrepublik zu begeben, so betritt er gleich nach Überschreitung der Grenze die mezicanische Provinz Chihuahua. Dieselbe wird im Westen von dem Geblrgszuge der Sierra Tarahumare begrenzt, die ihren Namen nach emem daselbst hausenden Jndianerstamme, den Tarahumari's führt. Nur wenig ist bis jetzt über diesen eigenartigen und selten genannten Volksschlag in die Oeffentiichkeit gelangt, bis in neuerer Zeit mehrere amerikanische Reisende jene entlegene Gebirgsgegend aufsuchten und interessante Aufieicknunaen über Sitten und Gebräuche dieser Indianer mitbrachten. Sie fanden dieselben zum größten Theil in Höhlen, wohnend: nur in den Thälern wurden auch einfache und rohgearbeitete Häuser, die als Sommer aufenthalt dienten, angetroffen. Eine iede Bande, eine jede Familie hat ent sprechend den Jahreszeiten und den Arbeiten und Beschäftigungen, die dieselben erheischen, verschiedene Wohnplatze, die, bewohnt oder nicht bewohnt, dadurch sich kenntlich machen, daß in lyrer Nahe stets eme Anzahl von Bor rathshäusern steht, in denen der Tarahumari den Ertrag seiner Ernte und anderes gerade nicht benöihigteS Eigen thum aufstaut. Tiefe Speicher, mei stentheils an schwer zugänglichen Orten, wie steilen Jelsvorsprüngen, errichtet. und entweder tn der Art der Log cabinS- aus Baumstämmen oder auch aus Steinen erbaut. Ledtere sind die am häusigsten vorkommenden, und zei gen im Gegensatze zu den aus Holz verfertigten, die quadratisch sind, eine kreisrunde Form. Bemitteltere unter den Tarahumaris, die nicht selten alle Häuser an den verschiedenen Plätzen zusammengerechnet bis zu 20 dersel ben rn ihrem Besitze haben, verwenden zum Bau yaung auch Flchtenbrettcr, die sie sich nach und. nach aus den weit entfernten Städten zu verschaffen wissen. Die Dächer dieser Häuser sind aus Strohgeflechten gemacht; der Zu gang zu ihnen mißt nur zwei Fuß im Quadrat, so daß sich ein Erwachsener nur eben durch denselben hindurch zu zwängen vermag. Hat der Besitzer augenblicklich keine Verwendung für die Vorräthe, die eins dieser Häuser enthält, so vernagelt er den Eingang und verklebt alle Oeffnun gen Mit Lehm. Nichts gilt unter den Tarahumari's als gemeiner, als ein solches HauS zu erbrechen. Die Haupt seldsrucht, die von den Indianern ge zogen wird, ist der Mais; außerdem bauen sie noch m geringem Maßstabe Bohnen, und in den BarrancaS (Thal schluchten) Taback zur Cigarettenbere tung. Bei ihren Mahlzeiten fehlt. wenn irgend angängig, nie Pinole-. Dies Gericht, daS auch unter den Mer canern gebräuchlich, besteht aus aeröstetem Mais, der, auf einem Steine zer rieben, und mit kaltem Wasser ange rührt, eine Art dicker Suppe abgiebt und sehr nahrhaft und erfrischend ist. Als Leckerspeise betrachten die Tarahu mari's Maiskuchen, oder wie sie es nen nen, ortiuas-. Nach der Ernte, die lm September oder October vor sich eht, lebt der Indianer in Hülle und fülle, bis gegen Februar, wo alle seine Vorräthe ausgezehrt sind. Von da an führt er em wahres Hungerleben und nährt sich kümmerlich von gebacken Maguey - Wurzel, einer Agavenart. Außerdem sammelt er zu seiner Ernäh' rung alle möglichen ttrauter und die zungen Schößlinge der Esche. Die höher im Gebnrge Wohnenden essen eine Art wilder Zwiebel, die in einer Höhe von 8000 Fuß wächst. Ein allgemein beliebtes und auch von den Reisenden gern zu sich genommenes Getränk wird aus geröstetem Mais durch Beimengung von Wasser herge stellt; dasselbe hat, wenn fertig, eine grünliche Farbe in Folie dcS Zusatzes gewisser Kräuter. Es führt den Namen .JSkiate" und erfrischt in der brennenden Hitze ungemein. Nach dem Gesagten möchte eS erscheinen, als ob der Tara humati dem Vegetarianismus huldigt; dem ist aber nicht so, er liebt den Fleischgenuß, obgleich er desselben nicht jeder Zeit theilhaftig werden kann, da er eS für eine Sünde hält, ein Haus thier, eS sei denn zu Opferzwecken zu schlachten. So muß er sich erjagen, waS er an Fleisch genießen will; hierbei geht er nun nicht gerade sehr wählerisch vor, denn er läßt Alle, dessen er hab hast werden kann, in seinen Kochtopf wandern, mögen es nun Eichhörnchen, Raten, Mäuse, Schlangen, Wölfe oder wilde Hunde sein. In sehr geschickter Weise weiß er daS Wild vermittelst Fallen zu sangen. Unter den Baum früchten ist die Pithayakirsche, eine fleischige Frucht von der Größe uud der Gestalt eines EieS, am meisten ge sucht: da dieselbe gerade in der trocken sten Jahreszeit zur Reife gelangt, so spielt sie eine höchst wichtige Rolle in der Ernährung der Indianer. Sie wird deS Morgens lm Thau gebrochen. da sie sich dann am besten hält und am saftigsten itt.
In den Sommermonaten geht man auf den Fischfang. Die gebräuchlichste Art besteht darin, daß man die Fische mittelst Gift tödtet oder betäubt. Dieses Gift wird von einem Baume, Palo de Fleche genannt, gewonnen, unter dessen Rinde man es in Gestalt einer dicken Flüssigkeit findet. In den . meisten Fällen wirft man einfach nur die Rindein das Wasser des FlusseS.und läßt dieselbe den Strom hinabtreiben, de . vm in einer gewissen Entfernung c g. .nmt hat. ' Ehe man das Fischen L .... A. V" II! .
t.u.u, iviro am User em ötreuz er i richtet, daZ mau mit Bogen. Pfeilen. ttopsputz und anderem Plunder be hangt. Dies geschieht, um den in den Wassern wohnenden Geist, der die Fische beherrscht, zu versöhnen und ihn dazu zu bewegen, daß er die Fische zum Fangen hergibt. Die Fischer theilen sich in zwei Abtheilungen, von denen eine die Rinde von den Bäumen ablöst und in den Fluß wirst, während die andere sich auf dem To.: aufstellt und hier die gctödteten oder nur be täubten Fische aufliest. Auf jeder rr- , . r w . a r . n re . eiie oestnoei ucy ein AUsjeycr, ver dafür sorgt, daß Jeder seine Pflicht und Schuldigkeit thut und nicht bei der Ar beit einschläft. Am Abend wird der Fischfang begonnen und die ganze Nacht hindurch fortgesetzt. Weibern und Kindern ist es nicht erlaubt, an dem Fischfang theilzunehmen. Ist den Männern das Jagdglück hold, so be trägt unter Umständen ihr Fang meh rcre Wagenladungen. Die meisten der betäubten Fische gesunden wieder; mit Ausnahme deS Chilifisches wird Alles verzehrt, mag es todt oder lebendig sein, 'lm nächsten Tage findet eine allgemeine Feier statt, und Alles, Groß und Klein, Jung und Alt, betrinkt sich in einem Höllentrank, den man in Ermangelung etwas Besseren aus de? Würze! der Maguey braut. Im Spätsommer ziehen die Tara öumariS den Fuerto stromabwärts, wo der Fluß schon größere Tiefe zeigt, vier geht man in anderer Weise dem Fischfange nach. 16 bis 20 Decken werden vermittelst Holzsplitter zu einem einzigen Schleppnetze vereinigt, und mit diesem das Wasser auf einer Strecke von 2-300 Aards abge ucht. An den äußeren Enden dieses primitiven Netzes sind lange Stricke angebracht, die von Indianern, die sich auf beiden Ufern vertheilt baden, ersaßt werden; wäh rend diese das Netz stromaufwärts zieYen, waten andere hinter dem Netz im Wasser her und schieben es gegen die Strömung vorwärts. Ist dasselbe ge füllt, wird es an das Ufer gezogen und seines Inhalts entleert. Hierbei wählt man nur die größeren und schwereren Fische, die anderen gibt man wieder ihrem nassen Elemente zurück. Die Indianer sind ein sehr festfroheS und feuchtfröhliches Völkchen; sie lassen keine Gelegenheit unbenutzt vorüber streichen, ohne daß sie zusammenkammen, um zu tanzen, den Becher zu schwingen und sich gegenseitig zu Boden zu trinken. Außer den schon genann ten Getränken brauen sie sich noch eine Art schweren BiereS, , Ba-talike ge nannt. Man feuchtet Mais an und läßt es licgen, bis es zu keimen be ginnt. Dann zerreibt und kocht man eS, und fügt, um den Gährungsprozeß herbeizuführen, einen Abguß hinzu, den man von einem dem Weizen ähneln den Unkraute gewinnt. Tiefe Flüssig leit wird hierauf m große irdene Töpfe gefüllt und kann schon nach 24 Stun den getrunken werden. Lange hält sich dies Getränk indessen nicht.- In allen Hütten und Höhlenwohnungen sieht man lange Reihen solcher Gefäße stehen; die Flüssigkeit ist farblos und ähnelt im Geschmack sehr dem Bier. Der Tarahumari genießt unglaubliche Mas scn von diesem Getränke, und da er e3 stets auf nüchternen Magen trinkt, so . ist es nicht zu verwundern, daß er,' wenn er die Zuthaten zur Bereitung des Bieres besitzt, einen immerwähren den Rausch hat. So lange man noch einigermaßen nüchtern ist, wird die Zeit mit Gesang und Tanz vertrieben. Ter Gesang ist wie bei den meisten die scr Naturvölker nichts als monotones Heben und Senken der Stimme; der Text hat keine Worte, sondern besteht nur aus sinnlosen unartikulirten Lau tcn, die man nach dem Tone emer Ras sel, einem mit Kieselsteinen gefüllten ttürbis, hervorstößt. Je nach der Begeisterung und dem getrunkenen Quantum richtet sich die Lebhaftigkeit bei diesen Gesängen. So weit bekannt haben die Indianer fünf verschiedene Arten Tänze, unter denen die am meisten vorkommenden der Z)u maree", ein Tanz, mit dem Regen erbe tcn wird, und der Rutuburee- sind. Ter erstgenannte besteht aus einem sich wiederholendem Rundgange, bei dem sich die Männer m einem Halbkreise aufstellen, sich gegenseitig am Arme er assen und XL emem hüvfenden Schritt ich vorwärts bewegen. In gleicher Weife formiren sich die Weiber, die aber einen von den Männern getrennten Halbkreis bilde. ; dieselben lösen ost ihre Reihen aus und amüstren sich aus eigene Hand mit allerlei ungraciösen Luftsprüngen. Mann und Weib haben sich Decken umgeschlungen, ein großer Theil der letzteren trägt noch daS kleinste Kind bei diesen Tänzen auf demRücken, das nicht selten, wenn die betrunkene Mutter umfallt, dabei zu Schaden kommt. Ein jeder Rundtanz dauert etwa 10 Minuten, dann r.iht man sich ein Weitchen auS und stillt seinen Durst, um dann mit frischen Kräften diesen Tanz fortzusetzen oder einen neuen zu beginnen. Bei dem Rutuburee- steht der Sänger oder Tanzordner in der Mitte eines Kreises, der auf der einen Seite von Männern, auf der anderen von Frauen gebildet wird. Die Mitaner gehen jetzt langsam vorwärts, im Takte zu der Musik, während der Sän ger beständig hoch in die Lust hopst; auf ein Zeichen desselben drehen sich die Männer um. und gehen wieder auf ihren Platz zurück; dieselbe Bewegung wird dann von den Frauen auSaeiübrt. (Schluß folgt.) Fürst BiSmarck und die Wiedererichtung deS deutschen Reiches. Eine ausführliche . Biographie OtSmartt Populär gefch'ieben. 25 Cts. in der Ossice bS.Ll.
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