Indiana Tribüne, Volume 18, Number 306, Indianapolis, Marion County, 25 July 1895 — Page 2

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Cmeaton war der Erste, der die Taucherglocke insoweit abänderte, daß er ihr Luft von außen mittels einer Druckpumpe zuführte, und 1845 erfand Hugh Marien in Hamburg eine 'Taucherglocke, die einen unmittelbaren Verkehr zwischen den Arbeitern am Flußboden und der Außenwelt gestattete. Eine solche Vorrichtung in großem Maßstabe wird gegenwärtig beim Schleusenbau in Nußdorf bei Wien benutzt, wo bei niederem Druck 20 25, bei hohem Druck etwa 1015 Arbeiter zu gleicher Zeit in, der Arbeitskamme? arbeiten. Die Anlage dort besteht im Allgemeinen aus drei Hauptbestandtheilen: dem Arbeitsraum unter Wasser, dem Steigschacht, einem weiten, eifernen Cylinder, der ersteren mit den Einschlußkammern über Wasser verbindet, und denVorkammern oder Einschlußkammern. Aus dem Arbeit-' räum sowie dem Steigschachte wird das Wasser mittels Druckluft ausgepreßt, so daß die Sohle des Flusses trocken gelegt wird. Beim Einsteigen gehen die Arbeiter zunächst in die Vorkammer, die Thür nach außen wird geschlossere und das Ventil, das diese Kammer mit dem Einsteigschacht rerbindet, geöffnet; der Luftdruck gleicbi sich aus, die Thür zum Einsteigschacht läßt sich öffnen und wird hinter den Arbeitern wieder geschlossen. Von Zeit zu Zeit läßt man durch eine Vonich tung von der comprimirten Luft eiwas nach außen abströmen, um die Innenluft zu erneuern. Der Arbeitsraum ist mit Glühlicht erhellt. Das Arbeiten unter erhöhtem Druck ist durchaus nicht ungefährlich. Während der Mensch sich wohl gewissen Veränderungen in Bezug auf Verdichtung und Verdünnung der Luft anzu passen vermag, kann er sich einem Drucke nicht anbequemen, der ein wisseS Maß übersteigt. Die Veränoerungen, die der menschliche Orgais rnus bei Luftverdünnungen erlebet, sind ja durch die Erfahrungen der Luftschiffe? ziemlich bekannt; es kommt dabei zu Ohrensausen, zu Blutungen in'sOhr, Nasenblutungen undSchwindelanfällen und unter Umstanden, zu schweren nervösen Störungen. Dagegen kennen wir die Veränderungen durch Verdichtungen noch wenig, weil zu solchen Beobachtungen wenige? Gelegenheit ist. Man weiß, daß eine mäßige Drucksteigerung, wie sie in tiefen Bergwerken und sogenannten Pneumatischen Kammern sich findet, keinen wesentlichen Einfluß hat; min spürt wohl ein Sausen in den Ohren und Schlingbeschwerden, es erfolzt jedoch rasch ein Ausgleich, und man bemerkt nach einiger Zeit nichts mehr, wenn die Steigerung nur eine bis eine und eine halbe Atmosphären beträgt. Tie Wiener Anlage hat nun Prof. von. Schrötter Gelegenheit gegeben, die Gesu.'.d heitsverhültnisse und die etwa auftre tenden Krankheitserschewungen, unter dem Namen Pressionserscheinungen" von früheren Bauten bekannt, zu studiren. Bei der immerhin nicht unbeirächtlichen Zahl von Arbeitern, die bei solchen Tiefbauten Verwendung sinden. haben die Ergebn'.e. der Schrötter'schen Beobachtungen nicht blos wissenschaftliches, sondern auch sociales Interesse. Prof. v. Schrötter überwachte mit vier Aerzten, von denen immer einer auf dem Arbeitsplatze anwesend war, die Arbeiter. So lange der Druck nicht über eine und eine halbe Atmosphären stieg, zeigten sich nur geringe Beschwerden in den Ohren und ganz leichte Gelenkschmerzen. An ders aber, wenn der Druck auf zwei bis zwei und eine halbe Atmosphären stieg. Die Luft übt dann aus die Körperoberfläche einen starken Druck aus und dringt in den äußeren Gehörgang, durch den Mund in die Eustackiscke Röhre und die Paukenhöhle; die Athmung wird vertieft und verlangsamt, da die rothen Blutkörperchen übermäßig viel Ssuerswfs aufnehmen, das Ausathmen schwer. Die Haut wird blaß, weil der Inhalt der oberslächlichen Blut- und Lymphgefäße zurllckgedrängt wird, so daß die inneren Organe mit Blut überfüllt werden; die Arbeit des Herzens , wird erschwert, die Blutströmung verlangsamt, es kommt infolge' dessen zu Brustbeklemmungen. Herzklspfen, Kopfschmerz, Schwindel, Blutungen auS Nase, Mund. Lunge und Ohren. Nach dem Verlassen der Kasten, meist nach Verlauf einer Viertel- bis einer Stunde, treten vielfach heftige Gelenkschmerzen auf. Die Arbeiter verlassen ohne Beschwerde den Arbeitsplatz, und auf dem Heimwege oder wenn sie schon zu Hause angelangt sind, werden sie in den Gliedmaßen. namentlich in den großen Gelenken am Beingelenk, von Schmerzen befallen, die so plötzlich und heftig sind, daß der Arbeiter wie vom Blitz getroffen zusammenstürzt und . sich vor Schmerzen am Boden windet. Die Erscheinungen lassen. iedoÄ bald nacü und nack drei

bis fünf Tagen ist der Arbeiter wieder arbeitsfäbia. Die schwerste Form be-

ginnt nach der Arbeit mit plötzlicher Bewußtlosigkeit, ost von mehrstündiger Dauer, der ganze Körper wird eigenthümlich blaufleckig, indem zwischen der allgemein dunkelvwietten; aroung noch dunklere Flecken auftreten. Unter diesen Erscheinungen ist seit Beginn der Arbeiten ein Arbeiter bisher gestorben. Bei der Leichenschau fanden sich alle Anzeichen einer Erstickung; Gehirn und Herz waren blutleer, währmd sich in der Lunge zahlreiche BlutauZtntte zeigten. Ausgeschlossen ist auch nicht, daß die bei höherem Druck im Blute gebundenen Gase beim Verlassen der Kästen frei werden und die Gefäße mit Luftbläschen verstopfen. Die Caissonarbeiten gehören also zu den gefährlichsten Arbeiten.. Eine Verkürzung der Arbeitszeit würde wahrscheinlich schon bösartigen Zufällen begegnen, vor Allem aber ist für ausreichende Vorrichtungen Sorge zu tragen, welche den Uebergang von der sehr verdichteten Luft in die freie Atmosphäre mildern. Englands neues Gibraltar. Mit schnellen Schritten gehen die gewaltigen Fortificationen, welche England zur Abwehr etwaiger Feinde an der äußersten Südspitze von Vancouver Island errichtet, ihrer Vollendung entgegen und m kurzer Zelt werden die Riesengeschütze von Esquimalt einem jeden feindlichen Geschwader em energisches Hatt, entgeßendonnern können. Selten wohl ist in der Zeit tiefsten Friedens die An- . . . c m r rt i 1 !i zage ausgeoeyme? eseuigungen mu undurchdringlicherer Heimlichkeit betrieben worden, als der Bau jener Fortificationen und Alles, was den Bewohnern von Victoria 'über die sozusagen an der Schwelle ihrer Wohnungen construirten: Forts, Bastionen und Minen bekannt .ist, kann in wenigen Worten zusammengefaßt werden: sie wissen, daß 'zwischen Point Nacaulay, und der Marineftation Esquimalt in . den Eingeweiden der Erde starke Forts und 'auf dem Grunde des Meeres. Verderbenschwangere Minen angelegt sind; daß die Constructionsarbeiten nahezu vollendet sind und daß die Armirung in Angriff genommen ist. . Zur Zeit werden die unterseeischen Mmen am Eingange zu dem Hafen von Esquimalt und den Royal Roads" vollen det und bald werden die unterirdischen Befestigungen, welche durch Tunnels mit einander verbunden sind, mit Riefengeschützen modernster Construct:on gespickt, die Mit ihren Lasetten auf hydraulischen Platformen ruhen und nur dann an 'die Oberfläche der Erde gehoben werden, wenn sie in Action gebracht werden sollen. Von der Meerenge aus kann man wahrnehmen, daß das Ufer em vollständig anderes Aussehen angenommen hat; Hügel sind an einzelnen Stellen verschwunden, während an anderen Plätzen künstliche Erhebunccn wie Riesenpilze emporragen. Wie die Forts, vom Ufer aus gesehen, ausschauen, . kann mit Ausnahme der Officiere, unter deren Leitung die Fortificationsarbeiten stehen. Niemand sagen,, denn während der letzten zwer Jahre war das ganze Operationsterrain Tag und Nacht mit einer undurchdringlichen Postenkette umgeben, welche sich nur auf eine specielle Ordre des Kriegsministeriums öffnete. Um die Enthüllung des sorgfältig gehüteten Geheimnisses durch die an dem Bau der Fortificationen thätigen Arbeiter zu verHuten, wurden die Leute nie lange an einer und derselben Stelle beschäftigt; man schickte sie vielmehr von Platz zu Platz, so daß keiner ein deutliches Bild in sich aufnehmen konnte. Selbst den höheren Officieren der Miliz ist bis jetzt nicht gestattet worden, das von Schildwachen gehütete Terrain zu betreten. Da jetzt die Arbeiten nahezu vollendet sind, mag wohl in den rigerosen Restriktionen eine Milderung eintreten; immerhin werden die Fortificationen ebensowenig wie die Kriegsschiffe dem großen Publikum für gelegentliche Besuche geöffnet werden, denn dieselben sind nicht zur Befriedigung der Schaulust errichtet. Für die Annahme, daß die Befesti gungsarbeiten binnen Kurzem vollendet sein werden, sprechen verschie dene Umstände. Die Absenkung der ersten Serie von Geschützen aus England ist erfolgt; die Frauen und Kinder der zur Besatzung bestimmten verheirateten Mannschaften treffen ein und General Herbert, der OberCommandirende der englischen Truppen in Canada, ha! seine Jnspection vollendet, nach welcher er behufs Berichterstattung sofort nach London abreiste. Daß die Marine-Artillerie und die Genietruppen, welche zur Zeit die Besatzung ausmachen und unter dem Befehl deZ Colonel Rawstorne bezw. Major Muirhead stehen, sofort eine bedeutende Verstärkung erfahren werden, wird nicht angenommen und die wenigen hundert Mann, welche jetzt die Kasernen bevölkern. Werden für genügend angesehen, um den Platz in Ordnung zu halten. Doch ist schon, während die Constructionsarbeiten im Gange waren, Vorsorge für den Nothfall getroffen worden. Im Laufe des verflossenen Jahres sind nämlich die Miliz-Compagnien von Instrukteuren der MarineArtillerie stramm gedrillt und besonders in dem praktischen Artilleriewesen unterrichtet worden; auch hat die englische Regierung den Patriotismus dadurch angefeuert, daß sie einem jeden Milizsoldaten, welcher die Artillerieklassen besuchte, eine Geldprämie von $50 bewilligte. Ferner' wurde auf Kosten der Regierung eine ebenso geräumige wie hübsche Exercierhalle errichtet und die Mannschaften mit e-ner Liberalität behandelt, welche die Miliztruppen im Osten Canadas in die höchste Verwunderung versetzen würde. Unter diesen Umständen sind bemerkenswert Resultate erzielt

worden. Die Exercitien sind jeb! beendet und die Mannschaften, welche den vorgeschriebenen Cursus durchgemacht haben, einer Prüfung unter worsen worden; sobald die schweren Geschütze zur Armirunq der Fortifi cationen eintreffen, werden die Leue abermals einberufen, um in der Vedienung ausgebildet zu werden. Die B'wohner des Puget Sund werden binnen Kurzem das Gebrüll de? ei?lischen Riesengeschüke. welche fa dem Hauptquartier Jbrer Britischen Majestät an der Pacisicküste unsere? Continents Wache halten, zu hören bekommen. Gin Interview mit dem Cardinal GibdonS.

Bei seiner jüngsten Anwesenheit in Rom ist der Cardinal Gibbons. Erzbischof von Baltimore, von dem dortigen Correspondenten der Franks. Zeitung" aufgesucht worden, um aus seinem Munde einige Worte über die Lage der Kirche in den Vereinigten Staaten zu erhalten. Ueber dieses Interview macht nun der Correspondent unter Anderem die folgenden Mittheilungen: Eines Morgens begab ich mich in's nordamerikanische Collegium, wo die amerikanische Eminenz abgestiegen ist. Der Pförtner machte mich darauf ausmerksam, daß die Besuchszeit schon vorüber sei; nichtsdestoweniger übergab er meine Karte dem schwarzbefrackten Kammerdiener und nach kurzer Pause führte mich dieser in einen geräumigen Saal, der in seiner gediegenen Pracht einen vornehmen Eindruck machte. Die Füße vergruben sich in einen weichen rothen Riesenteppich, schwellende Divans und Sessel, gleichfalls roth gepolstert, umstanden rothbehängte Tische, an den Wänden hin gen lebenswahre Bildnisse von Cardinälen und Päpsten. In der Ecke stand ein großer Flügel. Nach wenigen Sekünden erschien der Cardinal, eine mittelgroße feine Gestalt, im Aeußern an einen Mann großer geistiger Arbeit erinnernd, wobei man im ersten Augenblick nicht weiß, ob man ihn als Professor, Diplomat oder Minister taxiren soll. Mit einfacher Freundlichkeit lud er mich zum Sitzen ein, und ich schaute nun in das faltenreiche ernste', Gesicht, auS dem kluge, wohlwollende Augen hervorleuchteten. Im Eingange des Gesprächs innerte ich den Cardinal daran, daß im vorigen Jahr auf der Kölner Katholtkenversammlung ein deutsch-amerika-nischer Geistlicher so sehr über das Vordringen deZ Englischen geklagt und angedeutet habe, daß die Amerikanisten" mehr national als römisch seien. Auch sprach ich von der letzten Romreise des Präsidenten des RaphaelVerein?, des Abgeordneten Cahensly. der sich bekanntlich zur Ausgabe gemacht habe, daS bedrohte Deutschthum in Amerika zu retten. Sprechen wir nicht davon," sagte Se. Eminenz. Man hat vielfach übertrieben. Man versteht in Deutschland und auch anderswo nicht, .daß die Amerikaner sich zu einer Nationalität entwickeln wollen. Gerade wie Deutsch, land sich in jahrelangen Kämpfen zu einer Volkseinheit herausgebildet hat, so streben wir auch nach einer gewissen Homogenität, deren äußerer Ausdruck die Gemeinsamkeit der englischen Sprache ist. Daher erklärt sich auch in der katholischen Kirche Nord-Ameri-las die Propaganda für daö Englische. Wir wollen ja durchaus nicht dem heiligsten Gefühle, das der Mensch hat, der Liebe zum alten Vaterlande, oder besser gesagt, zum Mutterlande, entgegentreten. Aber rechnen wir doch mit den Verhältnissen. Der Deutsche ist nun einmal drüben handicapped"; ohne Kenntniß des Englischen ist er moralisch und wirthschaftlich im Nachtheil; nur in den Ackerbaucentren hält sich daö Deutsche rein. Ich wiederhole, wir beabsichtigen kein Attentat aus das Deutschthum; wir wollen nur. Homogenität." Nun fragte ich den Kardinal nach der Lage der katholischen Kirche in den Vereinigten Staaten. Darüber," sagte er, ist glücklicherweise nur Gutes zu sagen. Dank der amerikanischen Freiheit. Die Regierung schützt uns, läßt uns aber volle innere Freiheit, und daher stammt die erfreuliche Entwickelung." . Hier flocht der Cardinal ein begeistertes Lob auf die deutschen Katholiken ein; durch ihren Fleiß, ihre Betriebsamkeit und ihren Familiensinn seien sie ein leuchtendes Vorbild. Aber und damit kehrte er zu seinen ersten Worten zurück, .sie fangen zum Theil schon von selbst an. einzusehen, daß man gegen die natürliche Entwickelung nicht ankämpfen kann. So liegen mir schon seit langer Zeit Gesuche von deutschen Geistlichen vor, welche selbst die Einführung der englischen Sprache wünschen." " Haben Sie noch andere Fragen?" Selbstverständlich hatte ich noch viel gefragt, aber die Frage des Cardinals war ein feiner avis au interlocu teur, daß über Thema" nicht gesprochen . würde. Ich beschied mich also und erinnerte den freundlichen Kirchensurften nur noch daran, welche CombiNationen über seine Reise gemacht würden; unter Anderm fragte ich, ob er von seiner geheimnißvollen . Reise zum Cardinal Hohenlohe gelesen habe, die in einem Blatte Crispi's gemeldet wörden sei. Ich habe den Cardinal Hohenlohe seit zehn Jahren nicht gesehen war die Antwort,- und m Uebrigen kümmern mich die Lügen und Fabeln gewisser Blätter nicht." Dann erhob er sick. weil unterdessen der Wag vorgefahren war. der ihn zum Vatikan bringen sollte." Uebertragung der Dlphterttis dutch Katzen. ES ist schon häusig darauf hingewiefen worden, welche Gefahren für die Gesundheit deS Menschen in deren allzu engem Contakt mit Hausthkren besteht. Der Austausch von Aärtlicb.

ketten mit Hunden dringt uns den Echinococcus, Intimität mit 'Hauskatzen kann dagegen, wie soeben in dem englischen Seebade Brighton constatirt wurde, hindern und Erwachsenen Diphtheritis zuziehen. Vor Kurzem brach eine Epidemie dieser furchtbaren Krankheit in dem genannten Seeöade aus. Nachforschungen ergaben, daß 'die davon, betroffenen Kinder weder dieselbe Schul besuchten, noch Milch aus -der gleichen Quelle erhielten und die sanitäre Jnspection. ergab keinerlei Anhalt für die Erklärung der Epidemie. Aber Dr. Newsholme fand, daß in allen Häusern, wo er DiphtheritisPatienten hatte, sich Katzen befanden und zwar Katzen, die ihm durch krankHaftes Aussehen, durch Husten und Abmagerung aufsielen.die an Schlingbeschwerden litten und häßliche Absonderungen von den Nasenschleimhäuien auswiesen. Er zweifelte nun keinen Moment mehr daran, daß ein ursächlieher Zusammenhang zwischen der Erkrankung der Katzen und der Diphthe-ritis-Epidemie bestehe, und gab die daraus folgenden Anordnungen, die natürlich in einem Massenmord aller verdächtigen Exemplare de? Species Teils dornestica gipfelten. Die bak tetiologische Untersuchung ergab allerdings ein negatives Resultat, das Dr. Newsholme jedoch damit erklärt, daß seit der Erkrankung der Katzen bereits ein Monat verflossen war, die letzteren sich also bereits im Zustande her Reconvalescenz befanden.

Im Dienste der Wohlthätigkeit. In Paris muß Alles den Anstrich des Neuen und Originellen haben, wenn es gefallen soll, und trotz Ben Akiba gibt es noch hier und da Dinge, die bisher nicht dagewesen sind. Vor kurzer Zeit beschloß eine Gesellschaft bekannter Pariser Sänger und Sängerinnen, ein Wohlthätigkeitsconcert zu geben, und dem Vorsatz folgte alsbald die Ausführung. Dazu aber . wurde nicht, wie es sonst bei derartigen Veranstaltungen üblich ist, ein Saal gemiethet, Reklame geschlagen und die vornehme Welt eingeladen, sondern die fünf mitwirkenden Künstler hüllten sich in zerrissene und alte Kleider, steck ten die Füße in hungrig klaffende oder vergnügt grinsende Schuhe und bedeckten die Häupter mit Hü'.?n ohne Halt noch Form. So zog die Gesellschast von Hof zu Hof im Quartier de l'Op6ra, erbat überall und erhielt hier und da die Erlaubniß des gestrengen Concierge zum Singen und sammelte Blumen und Kupserstücke. Das Gesammtergebniß deS ersten Tages, 206 Francs 5 Centimes, wurde der Schriftftellerin S6v6rine übergeben, die seit Jahren die Schutzparronin der Pariser Armen ist. S6v6rine wird das Geld den durch den neulichen großen Brand bei der Firrmt Godillot außer Arbeit und in Noth gerathenen Leuten übergeben. Die Höhe der gesammelten Summen erklärt sich daraus, daß daS Vorhaben, der Künstler, an deren Spitze die bekannte Chanteuse Eugen Büffet steht, doch hier und da bekannt geworden war und daß in Folge dessen nicht nur Kupfer, sondern' auch Silber gespendet wurde. Aus einem Fenster fiel eine in ein Stück Papier gewickelte Kupfermünze; das Stück Papier aber war eine 50-FrancS-Banknote! AnderSwo harten die Sänger weniger angenehme Abenteuer zu bestehen: von dem aristokratischen Tounng Club wurden sie mit Gewalt verjagt, da sie gütlichem Zureden nicht weichen wollten; in vielen Häusern wurden, sie mit groben Reden und gar Schimpsworten abgewiesen. DaS hübscheste kleine Erlebniß erzählt Eugenie Büffet. In einem Hofe hatten sie gesungen und gesammelt und wollten weiter gehen, als ein junges Mädchen sich an die bekannte, in Lumpen gehüllte Sängerin wandte und sagte: Verzeihen Sie, Fräulein, aber sind Sie nicht Mademoiselle Eugenie Büffet?" Und auf die bejahende Antwort der Künstlerin brach das Mädchen in Thränen aus und schluchzte: Ach, mein Gott, daß es Ihnen so schlecht gehen muß! Ach. ich bin nicht reich, aber wenn ich Ihnen mit ein paar Franken helfen kann " Man kann sich denken, daß diese vom Herzen kommenden Worte die Künstlerin mehr rührten und freuten, als der gewohnte Applaus des Theaterpublikums. Es kostete Mühe, das weinende Mädchen zu beruhigen und sie über den Zweck der . ärmlichen Kleidung der Sänger aufzuklären. Schließlich stellte sich heraus, daß die mitleidige junge Dame vor Jahren bei Mlle. Büffet als Kammerzofe gedient hatte. Der Erfolg'des ersten Tages hat die wohlthätige Schaar bewogen, ihre Bemühungen fortzusetzen, und jetzt, wo das Publikum auf sie aufmerksam gemacht ist. werden die Einnahmen jedenfalls noch erheblich steigen. Baron von Qallwitz. Gar viele leichtgläubige und vielleicht auch leichtsinnige Damen, welche es sich als eine besondere Ehre anrechneten, ihre Köpfe an die Soldatenbrust deS Vieledlen Baron" .Herman von und zu Gallwitz fchmiegen zu dürfen, werden es mit einem Seufzer des Herzenö erfahren, daß der Herr Baron auf Veranlassung seiner' Gattin von der New Forker Polizei in das Cachot spedirt worden ist. Der .Herr Baron, der in aller. Herren Länder schon viel von sich reden gemacht ..hat. ist allem Anschein nach ein ganz geriebener Abenteurer. Der Biedermann hat eine sehr stürmische Vergangenheit. Sohn eineö MajorS, Page am kaiserlichen Hofe in Berlin,- Drqaoner-Lieutenant Officier der holläMschen Armee, Gouverneur einer Insel im Südsee-Archipel, dann Sprach- und Schwimmlehrer, Kellner, Besitzer einer chinesischen" Waschanstatt und sogar Kutsche? auf einer Pferdebahn in New York alle diese Stellen will der saubere Baron schon innegehabt haben. Dabei hatte e? imme? sein Auaenmerk auf daö zarte Ge-

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schlecht gerichtet, und mehr als eine leichtgläubige Schone hat angedlich Grund, es zu bedauern, je die Bekanntschaft des BaronS gemacht zu haben. Im Jahre 1890 heirathete Gallwitz Aertba Ambera. eine reiche junae Dame aus Baltimore, welche sich jedoch bald wieder von ihm scheiden ließ. Der Umstand, daß der Baron seiner damaligen Braut einen messingenen Ehering gab, mag auch zur Charakteristik dieses Abenteuerers beitragen. Im Winter 1893 tauchte Gallwitz in Chicago auf, wo er mit Frl. Hofstetter bekannt wurde und sie alsbald mit seinem Herzen und seiner Hand beglückte". Das Eheleben der jungen Frau spottet angeblich jeder Beschreibung, besonders, seitdem der Baron Brooklyn mit seiner Gegenwart beglückt hat. Er soll die arme Frau fortwährend mißhandelt haben, während er feine Geliebten in ihr eigenes Haus brachte und dieselben vor den Augen der tröst losen Gattin liebkoste. Beklagte sich Frau Gallwitz über die Gemeinheiten ihres Mannes, dann versetzte er iht angeblich jedesmal einen Fußtritt und erklärte ihr: Ich bin ein Genie,, und Du bist dumm und kannst meinem Gedankenfluge nicht folgen." Dutzende von Frauen, darunter auch die Gattinnen prominenter Bürger, zählen zu den Bekanntschaften des Abenteuerers. Aber selbst ein Wurm krümmt sich, wenn er getreten wird, und schließlich veranlaßte Frau Gallwitz die Verhaftung ihres grausamen Herrn und MeU sters. Im Adams Str.-Polizeige-richte stellte der Gefangene Alles in Abrede, wurde aber trotzdem dem Ver hör überwiesen und bis dahin auf seine eigene Bürgschaft hin entlassen. Ob t sich zu der Verhandlung einfinden wird, bleibt abzuwarten. Im .Gothaschen Taschenbuch frerherrlicher Häuser" ist eine Familie Gallwitz nicht aufgeführt. Oom Jnlanve. Der Stadtrath von Rufsell, Kan., 'hat txut Ordinanz angenommen, durch welche der Verkauf von Cigaretten und Cigarrenpapier bei ner Strafe von $500 verboten wird. Ueberauö reich ist die diesjährige Aprikosenernte im südlichen Californien; im Pomona-Thal allein wird dieselbe auf 1600 Tonnen geschätzt. Im Staate Pe'nnsylvanien gibt es über 500 StraßenbahnCorperationen, während noch vor 60 Jahren deren Zahl sich auf nur 60 belief. Diese riesige Zunahme ist durch die Einführung de? Elektricität als Betriehskraft verursacht. Von San. Diego, Cal.,.werden zur Zeit große Massen eine? gehörnten Krötenart nach Hawai exportirt, woselbst sie zur Bekämpfung eines japanischen Käsers, der an den Feldflüchten ungeheuere Verwüstungen an richtet, Verwendung finden werden. Die Knaben in und um San Diego verdienen mit dem Fang dieser Kröten ein gutes Stück Geld, da sie einen Dollar pro Dutzend bekommen. Elinen eigenthümlichen Fang hat kürzlich ein Fischer in Biddeford, Me., gemacht. Auf einem Dock sitzend, stellte der Mann den Fischen mit einer Grundangel nach und als er letztere emporzog, hing ein Faßchen Whisky an einem Haken. Seit jenem Tage ist daS betrefsende Dock von Anglern dicht besetzt, die einen ähnlichen Fund zu machen hoffen, da unweit jener Stelle vor Jahren ein mit Waaren verschiedener Art beladenes Boot gescheitert ist. Der er st e General-Wund-arzt im Marine-Departement zu Washington. D. C., Wyman, wandte sich kürzlich an den Gesundheitsbeamten I. F. Porter nach Florida und bat um Aufklärung über die cursirenden Gerüchte betreffs des Auftretens, des Gelben Fiebers in Fort Tampa. Er erhielt .die Antwort, daß die Berichte von einem entlassenen. Angestellten deS Passagierbahnhofes in Tampa herstammten und jeder Begründung entbehrten. Einem Nimrod gelang es vor Kurzem, in dem Dead Jndian District" in Oregon einen mächtigen Bären zu erlegen, der in seinem Leibe ein Memento an einen Kampf trug. auS dem er siegreich hervorgegangen war. Als der Jäger dem Thiere das Fell abzog, bemerkte er an dem linken Hinterbeine ine starke Anschwellung und in derselben eingewachsen einen Zahn eines Eberhundes.Wie viele andere Städte und Dörfer unseres schönen Landes, so seufzt 20 infield in Kansas unter den Fluche der Prohibition. Standen dort neulich an einem glühend heißen Nachmittage mehrere Leuchten der Wasserapostel auf dem Bahnhöfe, als ein nach dem ferneren und freieren We sten bestimmten Zua, der mit Bier be. laden war, langsam vorüberrollte. Sehnsüchtig und verlangend schauten die Biedermänner dem Zuge nach, als er mit seiner köstlichen Last im Westen verschwand. In Baltimore, Md., ist unter dem Namen Henry Bergh Society ein Verein gegründet worden, dessen Mitglieder glauben, daß die Thiere eine Seele haben, welche nach dem Tode fortlebt. Der Verein will die. Thiere vor Grausamkeiten sowie schlechter BeHandlung schützen und beabsichtigt, ein Thierhospital zu errichten. Allabendlich erjcdetnr Pauline Devere vor dem erstaunten Publikum in Wombwell's Menagerie in Coney Island und führt ihre dres sirten Löwen vor. Als sie neulich ir den Käfig gmg. fand sie eineS ihr Thiere, welches unter - dem Namei. Spitfire" allen Besuchern des Etablissements bekannt ist, störrisch. Es wei gerte sich, durch die gewöhnlichen Proceduren zu gehen, und als die Bändigerin eine Peitsche gebrauchen wollte sprang die Löwin auf sie zu und zer fleischte ihren rechten Arm. Nur ml! Mühe gelang es,' sie aus ihrer gefäbrli chen Lage zu befreiend

Dr. August 'koenig's Ldamburger Tropfen daß große deutsche.Vlutnlnlgimgmitter gegen Blutkrankhelten, Underdaulichkeit, Magenund Leberlelden, Di)Spepsik,1lebelkeit, lkofveZ, Schwindel, Biliose Unfälle,

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TKZ CHARLES A. VOGELER CO.. BaUatrt. Cl

Oom Nu 5 lande. Aufseyen erregt n Eger die Verhaftung einer FalschmünzerGesellschaft. Auf dem Bahnhofe in Plauen (Sachsen) versuchte der Bäcker meister Otto Mathes auf Adorf dreimal ein falsches Zehnmarkstück bei dem Büffet anzubringen. Ein Reisender bemerkte dies und benachrichtigte den Oberschaffner des Zuges, den Mathes bestieg. Als der Zug in Eger anhielt, wurde Mathes verhastet. Man sand bei ihm 99 falsche Zehnmarkstücke. Er erklärte, die Falschstücke von dem Perl, mutterfabrikanten undHausbesitzer Heberlein aus Eger zum Vertrieb erhal ten zu haben. Darauf fuhren zwei Criminalbeamte aus Plauen nach Eger, verhafteten Heberlein, der als Mitschuldige den' Mühlenbesitzer Eduard Mathes, Bruder -des Otto, und 'den dortigen Graveur Guintus als Verfertiger der Stanzen bezeichnete. Nachdem Heberlein, dessen einziges Kmd vor einigen Wochen aus dem Fenster gestürzt und den Verletzungen erlegen ist. von seiner Gattin Abschied genommen hatte, trank dieselbe eine Lö-. sung Cyankali und starb nach wenigen Minuten. DiePolizeivonKopen. hagen hat an alle europäischen Polizei hauptstellen die Aufforderung ergehen lassen, ihr beim Abfassen eines geriebe nen GaunerS behilflich zu sein, den die. dänische Hauptstadt lange beherbergt hatte. Vor ungefähr sieben Jah ren wanderte dort ein anscheinend blutarmer polnischer Jude Namens Rappaport mit seiner Frau ein und fand anfangs als CigarrenarbeiterVerdiensi in einer großen Fabrik. Durch Bekannte erfuhr er, daß der Schloßpredi. ger Dr. Paulsen sich sür die Judenbekehrung eifrig interessire, worauf er sich alsbald bekehren ließ. Durch ein ftil les Leben gewann er nicht nur Paulsen's unbedingtes Vertrauen, sondern auch dessen Geldunterstützung und warme. Empfehlung, als er einen Handel zwischen großen Diamantschleifereien und Juwelieren mit Edelste! nen eröffnete. Rappaport verkaufte seine wirklich prächtigen Steine viel billiger als alle seine Wettbewerber, was anfangs einiges Mißtrauen erregte, er wußte sich jedoch stets genügend zu decken. Als die werthvollen Brillanten der Gräfin von Flandern in Brüssel gestohlen worden waren, be. schäftigte sich die Polizei eine Zeit lang eingehend mit Rappaport, mußte ihn aber wieder freigeben und unangefochten setzte er seine Diamantgeschäfte fort. Seit einem Monat hatte er davon gesprochen, daß er nach Amsterdam wolle, um Einkäufe zu machen, und erhielt zu diesem Zwecke von Ko. penhagener Firmen bedeutende Aufträge und mehr als 50,000 Kr. baares Geld. Aus London erhielt nun dieser Tage Dr. Paulsen einen Brief, in dem Rappaport berichtet, er sei in RäuberHände gefallen und all seiner Schätze sowie seines Geldes beraubt worden und werde nun aus Verzweiflung nach Amerika gehen. Dies ist aber Schwindel. denRappaport hat inLon don im Namen eines Kopenhagener Händlers für 40.000 Kronen Perlen sich geben lassen und es hat sich herausgestellt, daß er eine Menge andere Betrügereien begangen hat. Die Diamanten. die man ihm zum Schleifen über, gab, vertauschte er mit unächten Steinen, und mehrere, sowohl Kopenhagener als fremde Juweliere hat er um große Summen man spricht von 200,000 Kronen betrogen. - $100 Belobnung $100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen :u erfahren, dah -eö wenigsten? eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist ; Hall'S Ka, tarrh-Kur ist die einzige jetzt der ärztliehen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alö eine Kon. stitutionskrankheit eine konstitutionelle Behandlung. Hall's Katarrh Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberfläche deS Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend, und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Konstitution des Körper aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Last Euch eine Lifte von Zeugnissen kommen. Man adressire : ft. 3. Eheney k Co., Toledo, O. fZET Verkanft don allen Apothekern,75CtS. Für nur 25 Cents kann sich jede Hausfrau ein vortreffliches Kochbuch verschaffen, daS auch verschiedene Angaben über die Prüfung der Frische der Nahrungsmittel enthält, so daß man durch den Ankaus deS BucheS sogar noch Prositiren kann. Der Titel deS BucheS ist: Die deutsch-amerika-nische Hausfrau" und eS ist in der Ofsice dS. Bl. zu haben. , Verlangt Mucho'S Best Hcdann CigarS."

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