Indiana Tribüne, Volume 18, Number 305, Indianapolis, Marion County, 24 July 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntagv.
Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 22 SentS per Woche, die eonntagS-.Trtbüne- 8 Cents per Woche. . Seide lusamwe 13 Cents der 65 Cents per Monat. Per Post außerhalb de, Stadt jugeschickt in Vorausbezahlung $r per Lhr. flui is Süd Alabama Stratze. Indianapolis, Ind., 24 Juli 1895. In derDschinriklscha". s flSitfe Gäste ber ColumbisHen Welt, ausstellung haben daS japanische Gefährt obigen? Namens kennen gelernt, haben sich vielleicht selber stolz darin herumfahren lassen; aber Wenige noch wissen, welche ungemein wichtige Rolle dasselbe im Innern Japans spielt, und Idaß es ursprünglich keine japanische, sondern vielmehr eine a m e r i k a n U sch e Erfindung im Eon?ienausgangs Reich war. - 53 war ein amerikanischer Matrose deutschen, Namens, Jonathan Gobel, welchem die Dschinritischa zu verdanken ist. Derselbe kam 1853 auf Commodere Perrys Jlaggenschiff nach o kio, und sieben oder acht Jahre später Zchrte er als Methodistenmissionär ach Japan zurück, bald nachdem das Land für die Ausländer eröffnet worden war. Er wird als ein ebenso frommer, wie unternehmender Mann geschildert. Indeß war es auch in diesem Falle die Noth, welche die Mutter der Erfin. dung war. Bruder Godel" litt nämlich in späteren Jahren an Rheumatismus, und eS wurde ihm sehr schwer, von 'dem Wasserverkehr Gebrauch zu machen. Der sog. Sedan-Stuhl, welchen der einheimisch Adel benutzte, war für Gobel zu eng, und das ctago", in welchem die niedrigen Classe die Lahmen oder Trägen zu befördern pflegten, war leide? sehr unbequem für. feine langen Beine. Daher nahm er eines Tages eine Packkiste, strich sie schwarz an, damit sie etwas würdiger aussehe, brachte unten ein Paar Räder an und oben ein bewegliches Sonnendach aus Segeltuch. Dann miethete er sich einen stämmigen Kuli, um ihn herumzufahren, und die erste Dschinrikrscha war fertig. Bruder Gobel erfand auch denNamen, welcher im Japanischen bedeutet: Men-schenkraft-Gefährt-. (Dschin-V!cnsch, Äicki-Kraft, und Scha-Gefährt.) Die vornehmeren Japan ziehen indeß heutzutage den Namen Kuruma" vor. Gobel war übrigens ein Mann, der mitunter xM ungemüthlich werden konnte: ein Eiferer, der einigermaßen cm den berühmten Cowboy"Predige? Lampasas Jake erinnerte, obgleich sein Wörterbuch ein gewählteres war. Er ließ eö sich besonders angelegen sein, 'die Sabbathsheiligung durchzusetzen. Die Japaner haben viel Feiertage, aber keinen Sonntag oder irgend einen be stimmten Ruhetag. Als Gobel in ffa nagowa eines Sonntags sich von seiner Wohn.ung nach dem Predigtplatz begab, bemerkte er ein Dutzend Männer, welche an einem Haus bauten. Er suchte sie erst durch eindringliche ErMahnungen, von der Arbeit abzubrin gen, und als sie auf seine Worte nicht hören wollten, ergriff der muskulöse Mann eine schwere Bambus stange und ftblufl damit reckts und links, so dak Mehrere bewußtlos . nlederstürzien. Am anderen Taa hatte er sich vor dem amerikanischen Generalconsul zu verantworten, auf die Klage thätlichen Angriffs. 5r plädirte schuldig unter starker Anreizung- und wurde unter Friedensbürgschaft gestellt: Doch zurück mx Dschinritischa. Dieselbe wurde bald sehr beliebt und darf als die größte Wohlthat für Reisende im Orient bezeichnet werden. Alle diese Gefährte werden in Japan hergestellt, und eine große Anzahl wandert nach Nachbarländern. Abgesehen von etwaZ größerer Zierlichkeit, ist die Gobel'sche Erfindung inzwischen nur wenig vervollkommnet worden. Eine Dschinritischa kommt auf $17 bisH40, je nach dem verwendeten Ma. terial und dem Charakter der Verzierangen. In den Ver. Staaten würde sie mindestens das Doppelte kosten. Viele Kulis sind selber Besitzer des Gefährtes, das sie ziehen, während an dere einen bestimmten Theil der Einnahmen als Miethe zahlen. Jeder Dschinrikischa-Mann hat seinen Namen nebst Nummer auf seinen Vam-bus-Hut sowie aus seiner Laterne, ist auf der Polizei registrirt und zahlt der Regierung eine kleine Abgabe. Dieje nigen, welche mit TouristenHotels in Verbindung stehen, rben auch diesen einen Procentsatz für dieses werthvolle Privilegium zu entrichten, wozu mitunter noch allerlei andere Schlämpchen" kommen. Diese Kulis zeichnen sich durch große Ausdauer und Schnelligkeit aus. Es ist nichts Ungewöhnliches, daß sie mit fccm Gefährt und dem Insassen 20 engl. Meilen über hügeliges Land in weniger, als drei Stunden zurücklegen, ohne Ermüdung zu zeigen. Nach drei Stunden jedoch beanspruchen sie meist eine Pause-Stunde. Wochenlang fön nen sie jeden Tag 50 bis 60 Meilen be. wältigen. Für längere Touren en?a. girt man gewöhnlich zwei Leute, deren einer zwischen den . beiden Deichseln 'geht, während der andere abwechselnd an einem um seine Schultern geschlun genen Strick zieht oder das Gefährt von hinten schiebt. Je nachdem gehen sie entweder baarfllßig oder auf einer Art Sandalen, die aus Reisstroh gewoben sind, in allen Dörfern angeferiigt werden und nicht ganz einen halben Cent kosten, sich aber auf dem Nies der Landstraßen auch rasch abnutzen, weö halb der Kult gewöhnlich zwei oder drei Paar an der Wagen-Achse gebunden hat. Man kann in Japan die Dschinriki-fcha-Leute für 5 Cents (10 Sen) pro Stunde. 37t Cents vro Taa und , O 7' ' " " , I M
2.50 pro Woche miethen. Sie sind ohne Ausnahme freundliche, zufriedene Menschen, welcke großes Interesse an den Passagieren nehmen. Manche Hzben ihren ganzen Oberkörper reich tättowirt eine gerade in Japan am höchsten entwickelte Kunst und zeigen z. V. an einem Arm das Bildnis der Geliebten.
Elscream" und Gefrorenes. p Für viele praktische Zwecke mag es genügen, im Deutschen x I Cream" einfach Gefrorenes zu sagen. Doch ist nicht zu vergessen, daß sich Beides nicht vollständig deckt, und Ersteres vorwiegend eine an-.erikani'che Specialität ist. Das wissen z. B. die Oeandam-pfer-Gesellschaften sehr gut. Alle .antischen Dampfer, welche zwischen Europa und New York fahren, r.ehmen im amerikanischen Hafen auch eine für die Rückreise nach demselben ausreichenden, Vorrath Eiscr:am an Bord, trotzdem dieser Artikel hier mehr kostet, als der entsprechende !m Aus. land, und trotzdem auch seine AusbcWahrung recht kostspielig ist! In den meisten andern Dingen der fahren die Dampfergesellschaft.'n oir.z nach dem entgegengesetzten Princip. Aber sie wollen den Passagieren eister Klasse kein Gefrorenes für Eiscrcam" geben. ,,, Samoamscheö Leben. DaS Leben und die Bräuche der Eingeborenen auf den vielumstrUtenen Samoa-Jnfeln, fern im Stillen Ocean, bieten trotz der Rückständigkeit dieser Menschen mancherlei für den Culturmenschen Anheimelndes und doch auch wieder Eigenartiges. Eine der beliebtesten Unterhaltgen in Samoa, welche auch bei den Ausländern daselbst vielen Anklang gefunden hat, ist das Malanga". Damit ist nämlich eine Art .Picnic gemeint, das wenige Tage, aber auch zwei Wochen dauern kann und Zeug niß davon ablegt, daß auch die -Sa-moaner mit Geschmack Vergnügungen arrangiren können. Ost geht man auf diefe Malaugas" mit dem Boot, fährt um die Küste herum von einem Dorf zum andern, bringt Geschenke für die Gastgeber mit und erhält dafür allen möglichen Comfort und Unterhaltung, während Essen und Trinken meist von den Malanga-Picnicern mitgebracht wird. So läßt sich eine Reihe der schönsten Tage in Einge-borenen-Dorfern und auf dem Wasser behaglich verbringen. Mit Tagesanbruch schon vergnügt man sich mit Schwimmen innerhalb des Schutzbereiches des Riffs, wo das Wasser allerliebst, ziemlich flach und frei von den bösen Haifischen, wenigstens in gefährlicher Größe, ist. Wenn die Hitze während des Vormittags nict schon zu groß sein sollte, so ist es auch ein großer Genuß, mit den Eingeborknen in ihren Canoes nach den Riffen zu fahren und zu sehen, wie sie mit 'en oder Speeren Fische fangen, wo'.ill sie eine erstaunliche Geschicklich '- W zeigen, oder auch Korallen an den Untiefen zu sammeln und sich durch das klare Wasser hindurch die sma:agd- und saphirfarbenen Fische, die vor. ici Feinschmeckern des Reiches Ycr Mitte so hoch geschätzten schwärzen S.necken und andere Wunderdinge anzusehen, an denen die GeWässer des südlichen Stillen Oceans so reich sind. Nachdem das Mittagsmahl eingenommen ist, sazläft Alles, oder Jeder verbleibt wenigstens im Schutz seiner Hütte am Lande bis zum SonnenUntergang. In dieser Beziehung sind die Eingeborenen sehr gastlich, und obwohl sie gewöhnlich eine be sondere Fremdenhütte haben, sind die Gäste auch in jeder andern, die ihnen gefillt, willkommen, und es kommt jetzt nur noch darauf an, gute Gesellschaft zu wählen. In dieser Zeit der Ruhe kann man auch die Reize eines echt samoanischen Lomi-Lomi- kosten, das wiederum nichts Anderes ist. als die in unsrer civilisirten Gesellschaft allgemein bekannte Massage oderKnetung. Die samoanischen Mädchen scheinen wie geschaffen hierfür zu sein, und es gehört zu den größten Annehmlichkeiten an einen kochend heißen Nachnittag. auf einer kühlen Matte liegend, sich den zarten Manipulationen der schönen und leichten Finger der Samoanerinnen zu unterwerfen. Ilonni seit qui mal y pense! Es ist bemerkenswert!?, daß man bei fast allen wilden Volksstämmen seit JnbeiHt cher Zeit die Massage zu Heilz-vecken angewendet findet; Kopsweh unb alle Schmerzen in den Gliedern werden von ihnen meist erfolgreich damit bchandelt. Nicht unerwähnt wrf hier das samoanische Lieblingsgetränk .Kava" bleiben, dessen Bereitung und cer:mo niöse Darbringung wohl zu den Ll!esten Bräuchen auf den polynesischen Inseln gchört. Kava ist eigentlich ein Baum, welcher auf den Südfee-Jns'ln mehr oder weniger reichlich verbreitet ist. und dessen Wurzeln zur Herstellang des Getränkes dient. So cst Fremde anwesend sind, wird vkl Wesens aus den Kava-Gelagen gemacht. Man bringt eine schöne runde Bowle aus dunkelfarbigem Holz zum Vorschein, deren Inneres einen blau glänzenden Schmalz zeigt, wie er durch den Niederschlag der KavaWurzel entsteht. Gewöhnlich ist die beste Bowle das Eigenthum oes betreffenden Dorfes, und auf ihre Glattung wie auf die Erhaltung jenes Schmalzes wird große Sorgsalt gewendet. Nun aber kommt die HauptsaZe: Drei junge Mädchen, die man gewohnlich aus den Dorf-Schönen ausw'.blt, mit' blendend weißen Zähnktt, setzen sich um diese"lLowle, und Jede hält ein Stück. Kava-Wurzel. Diese brechen sie in kleine Stücke, stecken die selben in den' Mund und kauen so
lange daran, bis' eine breiige Masse daraus geworden ist, welche dann von Zeit zu Zeit -in die Bowle mindert. Endlich wird Wasser aufgegossen, und die ganze Mischung gut g:rührt; auch werden mit feinfaserigen Wedeln vom selben Baume alle etwa noch nicht aufgelösten Wurzelstllckchen ausgefangen und entfernt. Jetzt ist der famose Trank fertig und wird in Bechern aus Kokosnuß Schalen 'den Häuptlingen und Besuchern nach ihrem Range herumzereicht. Dem Neuling mag dieser Nektar- zwar das erste Mal stark an Seifenlauge erinnern; doch gew'öhnt man sich bald daran und schließlich nährt man sich mit Lust. wie das Kindlein an der Muttermilch. Es würde-als eine grobe UnHöflichkeit gelten, einen solchen Trank abznlehnen oder auch nur den Becher nicht ganz auszutrinken. Viele der Ausländer in Samoa trinken das Kava auch unter sich regelmäßig, obgleich in diesem Fall die Wurzeln nicht von schönen Mädchenzähnen verkleinert werden. Einen Rausch kann man von diesem Getränk nicht kriegen, dock) lähmt oder beeinträchtigt ein über'näßiger Genuß die Kraft der unteren Gliedmaßen. , , , (?rtrinkungögtsahr und Aber glauve.
Zu den wegen, ihrer weiten Verbreitung bemerkenswerthesten Formen hergebrachten Aberglaubens gehört auch die: daß Alle, welche den Versuch machen, Ertrinkende zu retten, von Unglück heimgesucht würden, sei es nun augenblickliches Verhängniß oder späieres Unheil. Es ist dies eine der ältesten abergläubischen Vorstellungen, welche die Menschheit kennt. Ihr Ursprung läßt sich nicht mehr ermitieln; sie ist aber nicht nur bei Europäern und Asiaten seit undenklicher Zeit verbreitet, sondern eS finden sich auch bei den Sioux und anderen Jndianerstämmen unseres Westens deutliche Spuren davon. Eine gründliche Forschung würde wahrscheinlich diesen Aberglauben fast allenthalben mehr oder weniger vertreten finden, und die alte und neue Literatur weist ihn ja massenhaft auf. sei eS auch nur in poetischen Wendungen. Meist scheint derselbe auf dem ut alten Glauben zu beruhen, daß der Wassergeist gewisse Opfer haben wolle und zornig auf denjenigen werde, der ihn um sein Opfer betrügen wolle." Stößt man doch noch in vielen VolksRedensarten auf diese oder eine sehr ähnliche Ausfassung. Im lieben Deutschland z. B. gibt es noch heute viele Gegenden, in denen es heißt, wenn Einer ertrunken ist: Der Flußgeist hat sein jährliches Opfer gefordert- oder Die Nixe hat ihn geholt", welch' letzterer Gedanke in so manchen der schön sten Märchen und Kunstpoesien wiederkehrt. Zum Theil ist es auch wiederum nicht der Wassergeist, auch nicht Nizen oder Najaden oder dergleichen, sondern, wie z. B. in China, Seelen ertrunkener Menschen, welche, ohne zu wissen, daß sie nicht mehr am Leben sind, ruhelos über die Wasserfläche hinhuschen und keine Ruhe finden sollen, bis sie auf dieselbe Weise den Tod einer anderen Person verursacht haben. Jeden, der sie daran zu hindern sucht, grimmig hassen sollen. Schon die bloße Nähe freien Wassers hat, nach den Vorstellungen vieler Wilder und Civilisirter, einen gewissen unheilvollen Einfluß, weshalb sie dem ossenen Wasser sich möglichst fern halten. An letzteren Gedanken knüpfte sich auch die Idee vom Wassermann- an. welche im Lauf der Zeit vielfach zum Abschreckungsmittel für waghalsige ungezogene Kinder herabgesunken ist, wie manche andere Reste alten Volksaberglaubens ebenfalls. Zum guten Theil auch tragt solcher Aberglaube lokalen Charakter und heftet sich an ganz bestimmte Gewässer. Mehr oder minder lebhaft wirken diese Vorstellungen, mitunter nur halb bewußt, auf das Verhalten gegen ertrinkende Personen. In Großbriwnnien herrscht der Glaube, daß man keinen Ertrinkenden retten dürfe, besonders stark in Cornwallis und in verschiedenen Theilen Schottlands vor, fast ungeschwächt von der Neuzeit. Aber auch nicht wenige französische Matrosen, deutsche oder österreichische DonauBootsleuteund eine sehr große Anzahl Russen, huldigen demselben in der Praxis und lassen ertrinken, was ertrinken will". Der böhmische Fischer schaudert meist davor zurück, einen Ertrinkenden dem Wasser zu entreißen, aus Furcht, der Wasserdämon- könnte ihm alles Glück im Fischen rauben, wenn er ihn, den Fischer, nicht ohne Weiteres ertränke. Noch weiter gehen die Kamschatkaner: sie helfen nicht nur Keinem aus dem. Wasser, sondern drängen ihn noch mehr hinunter, und falls es ihm doch noch gelingt, an das Gesmde zu kom mer, will ihn Niemand in das Haus aufnehmen oder auch nur Nahrung verabreichen; wer einmal in das Wasser gefallen ist, gilt einfach für todt, und sein .Wiederkommen macht nur einen gespenstischen Eindruck. Alle diese Vorstellungen haben indeß nie verhindert, daß der Leiche eines Ertrunkenen, wenn sie auftauchte, ein christliches, oder nach den jeweiligen Volksbegriffen anständiges Begräbniß zutheil wurde. - Dies galt sogar für wesentlich zum Wohlergehn einer Person, welche einen Anderen ertrinken sah oder von ihm hörte. Nicht wenigeSeeleute glauben noch jetzt, daß die Seelen Solcher, 'die im Meer ertrunken sind, hundert Jahre lang herumwandern müßten, weil die Leichen niemals den ordentlichen Vegräbniß-Riten unterworfen worden seien. Auch hier greift wieder, die Märchen- UId Sagenwelt herein. .Ohne Zweifel ist schon eine Menge Menschen infolge jener Vorstellungen dem Ertrinkunastod vreisaeaeben oder
gar ihm noch zugeführt worden, yreilich mögen dieselben auch nicht selten verhindert haben, daß der' Rettungswillige vom Ertrinkenden mit hinabgezogen wurde. Bekanntlich gehört zum Retten Ertrinkender im Wasser meistens eine Kenntniß von Vortheilen, deren Verallgemeinerung wohl zu wünschen ' wäre, abgesehen von der Schwimmkundigkeit und der ersorderlichen Kraft. Eine Leuchtthurm. Frage.
Zu den allergefährlichsten Stellen an den amerikanischen Küsten entlang gehört bekanntlich das ' Cap Halluas in Nord-Carolina. Die DiamondUntiefen auf der Höhe dieses C:ps sind ein wahrer Frieohof für Scklsje. Aber der längst gehegte Vorsatz, auf denselben einen Leuchtthurm u errichten, ist bis jetzt stets an d'.r Uagunst der Verhältnisse gescheitert. Vor mehreren Jahren machte ntx Leuchtthurm-Amt, nachdem! der Congreß eme bedeutende Vetw?llizu:lg hierfür gewährt hatte, cinc.i Contract mit einer der erfahrensten Firmen zur Erbauung eines LeuchtthurmS allda. (Denn das Licht vom Cap selbst kann gerade bei schlechtem Wetter seine warnenden Strahlen n'cht weit genug auf die See hinaus senden.) Diefe Firma ließ nun, um ein:n künstlichen festen Fundamentirungsgrund zu geminnen, große eiserne. Cylinder durch das Wasser und die vielen Fuß Tmbfand hindurch versenken, um dieselbe dann mit Steinmörtel aufzufüllen; sie sah sich aber nach mehreren kostspieligen Versuchen genöthigt, das auf eigenes Risco unternommene Werk aufzugeben. Im vergangenen Jahr über.ialm das Leuchtthurm-Amt die Arbeit selber und ließ schwere EisensLulen in den Sand treiben, u auf diesen den Thurm über den Wasser zu errichten. Aber Stürme unterbrachen dcs Werk und verbogen die Eisensaulcn wie Pfropsenzieher! Welcher geniale Kopf wird helfen? Hlll Japans als Seemacht. EZ ist alle Aussicht vorhanden, daß Japan, das neue Großmachts-Baby-, oelches o schnell fürchterlich zu werden cheint, auch durch feine Flotte bald ein ehr beachtenswerther Rivale anderer Nationen sein wird; zum Theil ist es dies schon jetzt. Erst 40 Jahre sind es her, daß das erste Dampfschiff in Japan auftauchte; es war ein, kleines Kanonenboot, das von der Regentschaft inHolland gekaust worden war. Dem Beispiel der Regentschaft folgten mit der Zeit' mehrere der mächtigen japanischen Adelsherren, wie Satsuma und Saga, und imJahre 1863, zur Zeit der politischen Restauration. lagen 10 Kriegsschiffe, deren größtes indeß nur einen Gehalt von 300 Tonnen hatte, an der Küste. Seitdem aber ist die japanischeFlotte zu einer achtunggebietenden Macht geworden. 1893 betrug die gesammte Flottenstärke Japans 32 Schiffe, die einen Gehalt von 44,777 Tonnen hat ten und 341 Geschütze führten. Im vorigen Jahre, zur Zeit des Beginnes I des chinesisch-japan'lschew Krieges, waren es 35 Schiffe mit 61.137 Tonnengehalt und 412 Geschützen, und gegenwärtig sind es, einschließlich der im Kriege den Chinesen, abgenommenen Schiffe, etwa 43 Fahrzeuge mit nahezu 100,000 Tonnengehalt. Die Regierung beabsichtigt aber, den GesammtTonnengehalt unverzüglich auf 200,000 zu bringen. Die japanische Kauffahrtei - Flotte beläust sich gegenwärtig auf. 484 Dampfer und 186 Segelschiffe, zusammen also 670 Fahrzeuge mit einem Tonnengehalt von nahezu 330.000. Dazu kommen noch 284 Dampfer und 526 Segelschiffe, welche nicht registrirt sind, aber die japanische Flagge führen. Im Ganzen sind also 1,480 Handels-Fahr-zeuge vorhanden, und der Tonnengehalt derselben beträgt 343.852. Noch immer nicht mitgerechnet sind dabei 17,238 Dschunken, die dem Kllstenverkehr dienen. Wenn man die etwaige Zukunft Japans in dieser Beziehung ermessen will, so kommt vor Allem in Betracht, daß die Japaner stets ein seefahrendes Volk waren und die glühende Neigung aller Jnfelnationen für das Meer theilen, und daß sich ihre Matrosen an Kühnheit und Unternehmungslust sehr wohl mit den Normannenhelden der alten Zeit vergleichen lassen. Während die javanische Kriegsflotte noch jung ist, waren schon im Mittelalter die japanischen Kaperschiffe bei den östlichen Völkern berühmt und sehr gefürchtet durch ihre Angriffslust. Diese. Boote besuchten China, Korea, Formosa, Indien und die südlichen Inseln, theils in friedlichen Handelsgefchäften, theils als Freibeuter. .' Einer ihrer Seekönige-, Namens, Nagamassa, drang in Siam ein, heirathete eine dortige Prinzessin und würde der Vice-König jenes Landes. Die Geschichte seiner vielfachen Kampf- und Liebes - Abenteuer wäre vollkommen würdig, in Tausend und eine Nacht einverleibt zu werden. Was die Geschichte der modernen japanischen Flotte anbelangt, so kann man dieselbe, wenn man sehr weit zurückgeben will, von der Ankunft eines englischen Schisfsmeisters Namens Will Adams in Japan Herdatiren'. Dieser kam im Jahre 1600 mit einem holländischen Geschwader nach der süd lichen Küste Japans und wurde zum Gefangenen gemacht und von dem Shogun Jeyasu in Gewahrsam gehalten. Er erwarb sich jedoch bald die Gunst dieses unternehmenden Despo ten und war bis zu seinem Ableben (1620) in dessen Schiffsbauhose als Oberbaumeister thätig. Er war .der erste Engländer, der überhaupt die Gestade Japans erreichte. Obwohl er in der britischen Grafschaft Kent Weib und Kinder zurückgelassen hatte, gründete er in Japan ebenfalls eine Fami-
lie. Sein und seiner japanischen Angehörigen Gräber werden noch heute auf dem niedlichen Fricdhofe unweit Fokofuka, etwas südlich vonJokohama, in gutem Stand erhalten. Unter Adams' Einfluß erlangte der
Handel des Landes wie auch seme maritime Kampffähigkeit im Ganzen erst einen bedeutenden Umfana und Svstem. Ist es doch eine wohlbeglaubigte Thatsache, daß eins der lapanischen Vikinger- Schiffe bis nach der Küste Mexicos gelangte. Aber nach Adams' Ableben trat ein bemerkenswerther Rückschlag ein, welcher mit derRellgwn zu thun hatte. Der Shogun Jemiysu nämlich erließ, um der von t. Franc! lavier eingeleiteten Propaganda der katholischen Kirche entgegenzutreten, ein stren ges Edict, wonach nicht nur alle aus. ländischen Priester aus dem Lande getrieben und die ausländischen Kaufleute auf die zwei südwestlichen Häfen beschränkt, sondern auch allen japanischen Unterthanen bei Strafe verboten wurde, das Land zu verlassen. Um diesen Erlaß gehörig zur Geltung zu bringen, wurden auch alle unter Leitung von Adams gebauten Schisse zerstört, und nur Dschunken von geringem Tonnengehalt durften behalten werden. Selbst bezüglich der Dschunken wurde verlangt, daß dieselben fortan mit offenem Hintertheil gebaut würden, so daß sie unter keinen Umständen auf die hohe See gehen könnten. Derartige Fahrzeuge kann man noch heute in den japanischen Gewässern massenhaft antreffen; sie haben alle nur ein einziges, kleines Segel. Zwei Jahrhunderte lanq blieb Japans Schiffs - Unternehmungsgeist unterdrückt, und erst 1872 besaßen die Japaner wieder eigene KauffahrteiSchiffe. Dann trat aber rasch eine Schiffslinie nach der anderen in Thätigleit, und die Regierung unterstützte sie durch reichliche Subsidien. In Japan werden in der Neuzeit alle Matrosen und Schiffsmaschinisten, nicht blos für die Kriegsmarine, sondern auch für den Handelsdienst, auf Regierungskosten ausgebildet. Neun regelrechte Dampferlinien vermitteln gegenwärtig den Verkehr zwischen den japanischen Häfen und der übrigen Welt; doch sind diese noch meist unter Controlle von Ausländern. Oom Jnlanve. Nach einer Entscheiduude& Ober-Richters Beatty von der Preme-Court von Californien ist- das Pokerspielen um Geld in den Augen deS Gesetzes so unschuldig wie Schach, und seine Jünger und die Plätze, wo eS gespielt wird, fallen nicht unter d Bestimmungen 'des Strafgesetzes.Auf Bestellung des Col. H. Trevelyan, Verwalters der Bartonschen Weingärten zu Fresno, Cal., ist ein Faß fertiggestellt worden, welches 2000 Gallonen mehr faßt, als das berühmte Heidelberger Faß. Col. Tre velyan gehört übrigens zu den wenigen Veteranen, welche als Angehörige der Leichten Brigade- die berühmte Attacke von Valaklawa mitgemacht haben. Von ihr.em weiblichen Apostel, Frau Kate Miller, wurden neulich in einem Bache bet Arthera, Jll., 39 Convertiten einer neuen Secte. die sich New Light Communitynennt, im Beisein von mehreren tausend Menschen getauft. Es waren 14 Männer und 25 Frauen, die sich coram pudlico in den Schoß der neuen Kirche aufnehmen ließen. Der weibliche Reverend, eme ca. 50 Jahre alte Person von 5 Fuß 6 Zoll und einem Gewicht von 180 Pfund, Waltete deS AmteS mit großer Gewandtheit. Ein Convertlt nach dem Andern wurde be:m Genick gefaßt und untergetaucht; nachdem die Ceremonie an Allen vollzogen war, zogen sie singend von dannem DerSitzungssaaldes Criminalgerichts zu Huntington, W. Da., war neulich der Schauplatz eines wüsten Auftrittes, von der Art. wie sie in Schilderungen des Lebens im WildenWesten vorkommen und die meistens in das Reich der Phantasie gehören. Unter ungeheurem Andränge fand die Verhandlung eines Mordprocesses statt und die zahlreich anwesenden Neger betrugen sich so ungebührlich.daß ein De-puty-Sherifs die erregten Wollköpfe mit einem dlackjack" bearbeitete. Dieses brutale Mittel hatte nicht nur nicht den erwünschten Erfolg, sondern es kam zu einer allgemeinen Rauferei, in der die Hamiten von Revolvern und Rasirmessern den ausgiebigsten Gebrauch machten. Der Sherisf mit seinen sämmtlichen Assistenten war außer Stande, die Kerle zur Raison zu bringen. und die gesammte städtische Polizei mußte aufgeboten werden, um den Saal zu räumen. Das Scharmützel wurde .dann auf der Straße in solcher Weise fortgesetzt, daß der Richter sich genöthigt sah, die Sitzung bis zum nächsten Morgen zu vertagen. De Verband amerikanischer Möbelfabrikanten hatte vor eini- ; Zeit Vertreter nach Europa gesandt. um festzustellen, ob eine lohnende Ausfuhr amerikanischer Möbel dorthin zu ermöglichen sei. Das Comite hat jetzt seinen Bericht erstattet, dessen Inhalt dahin lautet: Für feine, dem Style nach correct entworfene und ausgeführte Salonmöbel und namentlich für künstlerisch schöne Stühle sei sehr wohl in Europa ein Markt zu sinden; dagegen sei für andere Möbel.lvie Schränke, Schreibtische, Büffets etc. nach den in Amerika gebräuchlichen Mustern kein Absatz in Europa zu erwarten; wenn die amerikanischen Faörikanten aber nach englischen Mustern arbeiten lassen würden und mit den englischen Fabrikanten auf dem euro päischen Festlande in Concurrenz zu treten versuchten, so könnten sie sich wohl einen Markt schaffen; dabei werde es wohl möglich sein, allmälig auch amerikanische Muster und Ideen draußen einzubürgern und so das amerikamscbe Fabrikat mit de? Zeit beliebt zu
machen. ;.
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Wir nehmen uns im Sommer nicht genug in acht, wir essen gewöhnlich zu schnell und zu viel: Unser Magen kommt daher leicht außer Ordnung, Kopfschmerzen und Leberleiden stellen sich ein. Man nehme in solche Fällen sofort' Dr. Auaust mnm Hamburger Tropfen um das Blut zu reinigen und in.kurzer Zeit werden alle Krankheltserscheinungen Verschwinden.
3 SPORTS
Bon htn ieSoirtenben, die sich mit den verschiedensten Sport abgeben, giebt cft odl kaum Einen, der sich nicht mal eine Verletzung oder Hueischnng. uzSge, und sich eine guten Mittel bedienen übte. St. Jakobs ist bekamitlich ein Heilmittel, welche, n jedem Falle seine Dienste nti ff 4lAM MM Q"A.C W am V
f wv mfvii vvt ArtiUCUOCII 7CgCU(t lUlUOC Oom rruslanve. Äus der Schmelzhütte Etruria in North Stasfordshkre fand ein schrecklicher Unglücksfall statt, durch den vier Arbeiter ihr Leben verloren. Diese waren damit beschäftigt, den Schmelzofen mit Kohlen zu füllen, als plötzlich im Innern des OfenS eme Exploston stattfand, durch welche die Flammen nach außen getrieben und die Männer so schwer verbrannt wur den, daß drei sofort umkamen und der vierte nach einigen Minuten seinen Wunden erlag. In der Glasfabrik von Siemens zu Dresden ließen sich vier Arbeiter Tropfen einer seit Jahren zur Erfrischung der Arbeiter in der Fabrik verabfolgten Doppel-Bitter-Essenz geben. Zwei Arbeiter starben nach dem Genuß der Tropfen sofort, die beiden andern erkrankten lebensgefährlich. Der Fabrikportier, welcher die Tropfen verabreichte und der Gehilfe eines Drogiften, der dieselben an die Fabrik verkaufte, sind, verhaftet. Trotz d erBedeutung der bayerischen Bierbrauerei ist die Zahl der Brauereien in Bayern im Jahre 189-1 zurückgegangen. Mit ganz vereinzelten Ausnahmen kommt die Abnähme auf die kleinen Brauereien. Dies ist um so bemerkenswerther, als der Malzverbrauch fast um 200.000 Hektoliter gestiegen ist. Die Bierausfuhr aus Bayern scheint ihrem Höhe. Punkt nahe zu sein, denn 1894 betrug die Steigerung nur 29,321 Hei toliter. Neulich Nacht? wurde von unbekannter Hand auf der einen Thurmspritze der protestantischenKirchr zu Baden-Baden eme weiße Fahne befestigt. Dieser Unfug hat sich jetzt zum dritten Male wiederholt. Das erste Mal (an Josefstag) war eme Papstliche Fahne aufgepflanzt, das zweite Mal (an Ostern) von einem Thurm zum' anderen ein Strick gezogen, in dessen Mitte sich eine rothe Fahne mit schwarzem Fragezeichen befand. Erst kürzlich wurden die Blitzableiter vom Boden bis zum Dachfirst mit Stacheldraht umwickelt um das Emporklettern zu verhüten und doch ist dieser Unfug vollbracht worden. e Jn Hardheim ist dieser Tage in einer von 600 Landwirthen besuchten Versammlung eine Grün kem-Absatzgenossenschaft für das badi sche Hinterland gegründet worden; es bestehen 36Ortsvereine mit einem Mit-, gliederbestand von ca. 1000 Grünkern Producenten, die sich auf fünf Amtsbezirke vertheilen. Bezweckt wird ErweVterung des Absatzgebietes durch gemernsameö Jnseriren in den gelesensten Blättern, Lieferung tadelloser Waare und Einrichtung eineS zehntägigen Gninkern-Marktes in Hardheim in den ersten Tagen des August. B e i einer SchwimmÜbung über den Main seitens eines Theiles des Fulda'er Ulanenregiments wurde eine Anzahl Pferde durch den Fluß geritten, eine andere Anzahl sollte unberitten Nachfolgen. Ein Theil der letzteren aber, 15 Pferde, verstand die Sache falsch, und am andern Ufer angekommen,- nahmen sie Reißaus. Nachdem sie dem nahen Dorfe Dörnigheim erst einen kurzen Besuch abgestattet hatten, waren sie bald des planlosen UmherlaufenS müde, trabten lustig auf Hanau zu und kamen in schönster Ordnung paarweise an der Ulanencaserne an, wo sie sogleich die erhoffte Aufnahme fanden. 6?neMegäre,die37 Jahre alte Frau Heep, hat dieser Tage vor dem Schwurgericht in Düsseldorf die wohlverdiente Strafe, 15 Jahre Zuchthaus, erhalten. Das Weib hat ihren IvjährigenStiefsohn Fritz in Unmenschlicher Weise zu Tode mißhandelt. Nach dem Tode des Knaben flüchtete das Weib nach Belgien, von wo sie später ausgeliefert wurde. Die Verhandlung enthüllte grauenerregende Thatsachen. Die Ehe war unglücklich; der Werkmeister Heep erhob oft die Hand gegen seine Frau und diese ließ ih Wuth m barbarischer Weise au dem Kinde auö. Die Angeklagte, m starkknochiges Weib mit rohen Gesichtszügen und tückischen, Augen, schlug den Knaben mit Allem, was ihr in die Hände kam. Auf dem Zeugentisch war ein ganzes Arsenal von Marterwerkzeugen ausgelegt: durchgebrochene Stöcke, Stocheisen, ein großes Messer. KUchenbesen mit abgeschlagenem Griffe u. s. w. Durch die Mißhandlungen war daS Kind so verschüchtert, daß es nicht einmal wagte, sich beim Vater zu beklagen. Anfang März 'd. I. erbielt der Knabe bedeutende Kopfwunden, von denen die Angeklagte behauptete, daß er sie sich durch Ueberfahren zugezogen habe. Obwohl diese Verletzungen noch nicht vernarbt waren, schlug s ihn wenige Tage nachher abermals auf den Kopf und wieder auf vie verletzte Stelle der Schlä e. Dieser letzte Schlag hat dann den Unglücklichen von seinem Jammerleben erlöst! Durch die Zeugenaussagen, wurden alle diese feAeuMühltikn zweifellos festaeitellt. . , w . j , . . . 9 " I ... . I I i I f
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