Indiana Tribüne, Volume 18, Number 304, Indianapolis, Marion County, 23 July 1895 — Page 3

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Roman von Balduin Möllhausen. fftnrtfefeunfl.l I u 1 ' r o- ! Nl'chjs mehr davon." sprach er ernst , und daZ linke Auge schien zu erblinden unter dem Einfluß des zu demselben I empcrkriechenden ätzenden Rauches, I wenigstens jetzt nicht, da Sie Schlaf r r v w suchen fouen. uuas nur irgeno aufregend und betrübend, das verhandeln wir morgen mit Muße. Und nun gute Nacht, mein liebes flind." Eva legte ihre Hand in die geboten und schwermüthig erhob sie den Blick zu den blinzelnden Augenstrichen. 2öic soll ich Ihnen für so viel Güte danken " begann sie, und abermals unterbrach Flamingo sie mit den Worten: Dadurchi, daß Sie so bald wie möglich einschlafen. Und noch einmal, gute Nacht." Er strich mit der Hand sanft über das liebliche Haupt und den Kopf noch etwas weiter als gewöhnlich nach vorn gestreckt, schob er, einem antikenMauer breche? ähnlich, aus dem freundlichen Gemach in sein Laboratorium hinüber. Armes Ding," sprach er vor sich hin, während er die Vorbereitungen zur eigenen nächtlichen Ruhe traf, armes kleines Ding. Dir ist beinah' zu viel vom Geschick aufgebürdet worden. Wärest Du in, diesem Gomorrha verschwunden, hätte kein Hahn darnach gekräht. Und wie Vielen, welche die Natur im Aeußeren bevorzugte, ist es nicht anders ergangen und wird - es fernerhin so ergehen. Wie Viele kom wen herüber, um ihr Glück zu suchen, und was finden sie? Daß sich Gott erbarme!" Bald darauf erlosch die Lampe; ein wenig später, da schnarchte Flamingo um die Wette mit Vasta. der sich quer vor die Thür gelegt hatte. In Evas Gemach war es nur so lange hell geblieben, wie sie Zeit ge brauchte, zunächst die beiden Bestien argwöhnisch zu betrachten und sich dann in Pelze und Decken einzuhüllen. Sobald es aber dunkel und still um sie her war, neue Wärme den anfänglich fröstelnden Körper durchströmte, da mochte sie ihres Vaters gedenken, der kalt und starr in seinem Sarge lag, Keinen in der Nähe hatte, der noch freundlich um ihn sorgte, als köstlichste Scheidegabe heißeThränen desSchmerzes auf sein letztes Lager zu ihm hinabsandte. Doch auch hier flössen Thränen um ihn, wenn auch nur kurze Zeit. Denn der Engel der Barmherzigkeit wachte über sie, küßte ihre Augen, daß es wie ein schwarzer Schleier vor denselben niedersank, süße Berges senheit sich um ihre Sinne legte. Draußen dagegen trieb der scharse Wind unverdrossen sein tolles Wesen. Heulend schnob er um die achträdrige Villa herum, als hätte er sie davon schieben und ihrem ursprünglichen Berufe zurückgeben wollen. Wo nur immer er unterhalb derselben eine Fuge oder Ritze entdeckte, da jagte er die feinen Eistheilchen durch dieselben hindurch, sein hinterlistiges Thun mit höhnischem Singen und Pfeifen, begleitend. Auch auf dem finsteren Hofe, auf welchen das Fenster des Sterbezimmers des alten Rüdiger sich öffnete, heulte der Sturm seine dumpfen Melodien und wirbelte er wahre Schneewölken im Kreise. . Dunkelheit und Kälte einten sich gewissermaßen zu menschenfeindlichem Wirken. Dennoch regte sich eben daselbst von Zeit zu Zeit heimliches Leben. Immer wieder schlich der arme Japhet nach dem Fenster deZ Sterbezimmers hinüber, um sich zu überzeugen, daß hinter den ro then Vorhängen immer noch keine Nachtlampe brannte, und. traurig und bis in's Mark hinein fröstelnd suchte er sein elendes Lager wieder auf. Trotz Evas Verbot hatte er in der Nachbarschaft des Nikolas - Hotels geduldig gewartet, bis sie endlich wieder im Freien erschien. Unbemerkt wollte er ihr folgen, um zur Hand zu sein, wenn sie seiner Hilfe bedürfen sollte. Als er aber sah. daß ein fremde? Mann sich ihr zugesellte, hatte jäher Schrecken sich seiner bemächtigt. Derselbe wuchs zum Entsetzen, als er sie in dessen Begleitung den Omnibus besteigen sah. Dann war er nach Hause geeilt, um sie dort zu erwarten. Doch Stunde aus Stunde verrann, aber keine brachte diejenige zurück, zu der er wie zu einer Heiligen emporsah. In seiner Einfalt memte er endlich, daß auch sie gestorben sei. um sich ihrem Vater zuzugesellen, gestorben und im Schnee begraben, aus ewig seinem Gesichtskreise entschwunden. Der arme Japhet! 3. Wie seit lange nicht antwortete Eva mit einem schwermllthigen und doch so süßen Lächeln der Befangenheit, als Flamingo sie folgenden! Morgens fraate. wie sie geruht habe; vie seit lange nicht." Dabei drückte sie die ihr gereichte knochige Hand herzlich, und so dankbar sah sie in die beiden funkelnden Augenstriche, daß der alte Sonderling es ordentlich warm uder sein wundern ches Herz rieseln fühlte. Dann aber mochte sie der vor ihr liegenden schweren Aufgabe gedenken; denn in ihren Augen liefen wieder Thränen zusammen. daß sie in eine andere Richtung schaute, um. wie sie meinte, ihren Wohlthäter nicht zu betrüben. Der aber erklärte, daß auf eine gute Nacht gewohnheitsmäßig ein guter Tag folge, wenigstens ein Tag. wie man am Abend auf solche befriedigt und mit einem Gefühl getreuer Pflichterfüllung zurückblicke. Auch nannte er e8 eine gue Vorbedeutung, daß, als sie nach Beendrauna des FrudmahlS warm eingehüllt auf die Treppe hinaustrat. die Sonne ihrem aerotheten Antlitz ent aegenleuchtete. der blaue Himmel und die stille Atmosphäre einen so freundli,öen Tau .versprachen. ic e5 ii der

IHarftiv Kälte überhaupt nur möglich. Vor der Treppe hatte der rastlose Villenbesitzer schon in aller Frühe den Schnee fortgefegt und den Pfad bis zur Pforte hin gesäubert, daß sie trockenen Fußes die Straße zu erreichen vermochten. Dort waren bereits

Wege ausgetreten, welche spater ihre Fortsetzung auf den gefegten Bürgersteigen fanden. Selbstverständlich gad Basta den Scheidenden das Geleite bis zur Pforte. Dann kehrte Eva sich noch einmal um. Sie konnte dem Dränge nicht widerstehen, auch das Aeußere des eltsamen Baues kennen zu lernen, rn welchem sie die Nacht verbracht! hatte. Viel war nicht daran zu sehen. Er bestand eben aus einem langen Eisenbahnwagen, der mit allen seinen Zuhaten einen ebenso eigenthümlichen Anblick bot, wie sein Besitzer. Selbst das aus der Seitenwand hervorragende verstellbare Ofenrohr hätte man mit der ungehörig zwischen die Backenzähne geschraubten Cigarre vergleichen mögen. Wie wohnlich es. sich ausntmmt, glaubte sie lobend bemerken zu müssen, als sie inne wurde, daß Flamingos Blicke der Richtung der ihrigen selbstgefällig folgten. ' Wohnlich und komfortabel, besta igte dieser stolz, und ich begreife Nicht den Geschmack meiner guten Schwester. Hm, wenn sie selber noch drinnen woh nen sollte Unsinn. Was kummerrs mich, wie Andere über meine Villa denen? Aber vorwärts setzt, mem liebes Kind, damit die Leute nicht auf uns warten. Wie der 'Athem dampft. Sollte man nicht glauben, alle Men chen vergnügten sich heute mit einer Cigarre? Es ist noch kälter, als gestern, da wollen wir lieber nicht viel reden. Sie sehen zwar gesund und raftla aus. wie em Fisch im Wasser, aLein solche frische Morgenlust ist oft heimtückisch. Sie waren aus die Straße hinausgetreten. Hatte Flamingo auch keine Ursache, die Wirkung der Kalte auf eine liebliche Begleiterin zu furchten, o begriff er doch, daß sie wohl lieber den ihr zunächst liegenden Gedanken ungestört nachhing, und wollte ihr daher keinen Zwang auferlegen. Und so chntten sie schweigend aus dem Wege einher, welchen sie in der Nacht gekommen waren, bis sie endlich die bereits in voller Thätigkeit befindlichen, Omnibusreihen erreichten. Dort bestiegen ie den ersten Wagen, um ihn an derselben Stelle zu verlassen, auf welcher sie Abends zuvor; sich dem Schneetreiben entwunden hatten.. Nachdem sie den Vürgersteig betreten hatten, sah Flamingo nach der Ubr. Wann beginnt die Feier?" fragte er so sanft, wie es ihm bei seinem rauhen Organ nur möglich. Um zehn Uhr, antworteteEva zaghaft, eine Feier konnte nicht beanpricht werden. Also kein Geistlicher, kein ordentlicher Wagen?" Eva vermochte nur das Haupt verneinend zu wiegen, fügte aber nach Belegung! ihrer schmerzlichen Bewegung hinzu: ' . w yA m In meiner Roth und Mlttellojlglelk mußte ich Alles der Wirthin überlassen . ich hoffe Hoffen Sie nichts, mein liebes Kind." fiel Flamingo grimmig em, wer seine Hoffnung aus solche Harpyen baut, ist verloren. Hm, wir werden ja sehen. Fassen Sie nur Muth; es wird Alles besser, als Sie glauben." Er sah wieder nach der Uhr und fuhr fort: Da haben wir noch eme ganze Stunde vor uns. und in einer Stunde leistet man bei gutem Willen viel. Ge hen Sie nur dahin, wohin es Sie zieht. Ich habe noch einige kleine Aufträge zu besorgen; bevor die Stunde abgelaufen, bin ich bei Ihnen." Er ließ sich noch einmal die Lage es Sterbehauses genau beschreiben, dann entfernten sie sich in entgegengesetzten Richtungen, Die Wohnung, in welcher Eva und deren Vater ihr Unterkommen gefunden hatten, bestand in der That nur aus einem feuchten Gemach und daranstotzender noch feuchterer Kammer. Nach einem, von hohen Gebäuden begrenzten häßlichen Hofe hinausliegend zumal im Erdgeschoß, entbehrten die engen Räumlichkeiten nicht allein des Lichtes. sondern auch einer gesunden Luft, so daß die Instrumente nur mit Mühe gegen den schädlichen Einfluß der Nässe geschützt werden konnten. Wie sie rn den verrufenen Stadttheil gerathen waren, wußten die beiden Fremdlinge iaenilich selber nicht. Ihrer traurigen Lage stand indessen die Hoffnunq auf bessere Zeiten gegenüber und diese Hoffnung hatte nunmehr einen jähen, für Eva geradezu vernichtenden Abschluß gefunden. Der treue Beschützer ihre? Jugend, ih? Vater und Lehrer, unter dessen zärtlicher Leitung sie allmaug eine stille freundliche Häuslichkeit zu begründen gedachte, lag in dem düsteren Gemach, in seinem schmucklosen Sarge, umringt nu? von den nothdürstigsten schadhaften Möbeln, die so oft Zeugen ihrer heimlich gewemten Thränen, ihres letzten namenlosen Schmerzes gewesen. Obwohl der frisch gefallene Schnee gemeinschaftlich mit dem sonnigen Himmel etwas mehr Helligkeit auf dem verließartiaen Hofe verbreitete, .schien das Tageslicht das unheimliche Sterbenmmev doch form lich zu fliehen, D rothe Gardine dämpfte die matte Beleuchtung in erhöhtem Grade. Ja, ein beängstigender unheimlicher Ort war es, in welchem der alte Rüdiger aufgebahrt lag; doch die Todten fühlen ja nichts mehr, aber die Lebenden, d:e Lebenden! . Um . die Zeit, zu welcher Flamingo und Eva sich von einander trennten. faß Frau Schandy. Evas Wirthin, in ihrem wohldurchhelzven Wohnzimmer auf einem bequemen Sorgenstuhl. Noch mit dem Frühmahl beschästigt. leuchtete ihr aufgedunsenes Kurbisgesicht form lich vor Behagen, Ihr gegenüber saß eine ältere, wohlgenährte Dame, welche man trod der reichen, pelzverbrämten Bekleidung auf den ersten Blick als ihre würdige Genossin erkannte. Diese hatte sich an dem Mahle betheiligt, bei welchem eine Coanacflascbe eine der-

vorragende Rolle spielte und nicht ohne erheiternde Wirkung auf die beiden Freundinnen- geblieben war. ES offenbarte sich dies schon allein in der Stimme, mit welcher Frau Teargreß, die velzverbrämte Lady, sich an die Wirthin wendete.

Auffällig bleibt es immerhin, meine liebe Schandy." erklärte sie, indem sie, mit dem Taschentuch über die eben in einen milden 'Theegrog getauchten Lippen und die mit einem großen Leberleer gejcymuate Hangewange fuhr, sehr auffällig in der That, Solch' unges Dina. nebenbei eine Perle, verdient, wenn das außerhalb Üebernachten zur Gewohnheit geworden. Mißrauen. Es sollte mich kaum wundern. hätte eS einen Anhalt gefunden, der hm verlockender erscheint, als ein elendes Leichenbegangniß." Sie kommt, wen auch immer sie and, ich bezweifle es keinen Augenblick," entgegnete die aufgedunseneWirthin. ihrem Thee zwei Eßlöffel Cognac beimischend, sie ist hine von der Sorte, die leichtfertig über einen todten Vater denkt. Ehre und Seligkeit verwette ich daqeaen, daß sie innerhalb einer Viertelstunde hier ist." Sie wird recht erstaunen, wenn sie hre Gönnerin von gestern Abend plötz' ich vor sich sieht, meinte die Leberleckige lachend, auf alle Fälle übt es einen Vertrauen erweckenden Einfluß auf sie aus, wenn ich sie ersuche, zur Folge nach dem Kirchhof rneinen Wagen zu besteigen." S sind scharf, bemerkte die aufgedunsene Wirthin, und mittels der gerötheten Nase athmete sie wollüstig den Dust des verstärkten Thees em; trotzdem wurdenSie kein lelchtessplel haben, käme Ihnen nicht die holde kindiche Einfalt zu Statten." Man muß die Menschen nehmen. toi sie genommen fein wollen," erwiderte die Pelzverbrämte, und der Leberfleck verschwand beinahe in einer Falte unendlicher Erhabenheit, es lebe die Menschenkenntmß, und sie stieß mit ihrer dampfenden Tasse an die der Schandy. Beide tranken. Dann meinte Letzere mit bissigem Augenzwinkern: Ich möchte aber doch bitten, sie vom Leichenbegängniß wisder -hierher zu cyassen. Bevor thre Schulden getilgt ind, gebe ich sie nicht aus den Händen. Sie begreifen, in Geldangelegenheiten erreicht die Gemüthlichkeit ibr Ende." (Fortsetzung folgt.) MIM Iuftus. Ncvelletle von I. von Taell'Borasty ni. (Fortsetzung.) Freut es Dich? Bist Du zufrieden? Justus, freut es Dich?" Dieser aber verfärbte sich plötzlich. Und je mehr Küsse es von den holden Lippen auf seinen Mund und seine Wangen regnete, um so bleicher wurde er und ein leichtes Zittern ging durch seine Glieder. Ich verstand, was in hm vorging, und ein Gefühl peinlichten Mitleids beschlich mich. Warum auch war Dora so toll und höricht. den Armen so abzuküssen, als ob sie ihn liebte? Bedachte sie denn gar nicht, daß auch in der Brust dieses unglücklichen, mißgestalteten Freundes ein warm suhlendes, der Liede nicht verschlossenes Herz wohnen könne? Einige Wochen später rüstete sich Alvyn zur Abreise. In einer unfern gelegenen größeren Stadt wollte er sich als Arzt niederlassen. Schon war der Tag seiner Abreise festgesetzt, als er von einem Jagdausfluge verwundet nacb Hause gebracht wurde. Die Kuael eines der Schützen hatte statt des Rehbockes, dem sie bestimmt gewesen Alvyns unke Schulter getroffen. Die Verletzung war keine gefährliche, dennoch aber wurde das ganze Haus in die größte Bestürzung versetzt. Justus bestand darauf, die Pflege des Bruders selbst zu übernehmen; Dora wollte ihn ablösen, damit er Zeit fände, sich auszuruhen. Aber er -gestattete es nicht. indem er meinte, daß ein Krankenbett kein geeigneter Platz für sie sei, und so mußte sie sich damit begnügen, in sorgsamer Ueberwachung der Hauswirthschaft dem Bruderpaare ihre Dienste zu erweisen. Sie war keine gewandte Hausfrau wo hätte sie bis dahin 9 sr, . i . i . r r c auch ieiegenyeil geiunoen. ncy in oieser Richtung zu bethätigen? und da war es zugleich heiter und rührend, zu sehen, w:e sie sich abmühte, ihren ungewohnten Pflichten gerecht zu werden. Glücklicherweise war Agathe da, die alte, langerprobte Köchin. Sie versah ihren Dienst so fest und sicher, daß Alles ganz gut von Statten ging. Auch war sie viel zu gutmüthig, um dem jungen Mädchen seine grüne Unerfahrenheit allzu fühlbar zu machen. Mit der ernsthaftesten Miene von der Welt ließ sie sich täglich von Dora den Speisezettel vorschreiben und sich einschärfen. wie die Gerichte bereitet werden müßten. daß sie sich für den Kranken eigne ten. und daß sie auch kräftig genug und leicht verdaulich seien, um Justus für seine anstrengende Krankenpflege ge nüaend zu stärken. Langsam und traurig strich die Zeit dabin. Eines Tages aber, als ich wieder in dem Häuschen vorsprach, um mich nach dem Befinden des Patienten zu erkundigen, wurde ich von Dora mit heiterer Miene empfangen. Und sonderbar! Erst jetzt, als sie wieder lächelte, .bemerkte lch, wie schmal und blaß ihr liebliches Gesichtchen geworden war. Freudig theilte sie mir mit. daß der Arzt heute Alvyn gestattet habe, für einige Stunden sein Bett zu verlassen. Wenn ich ein wenig warten wollte, konnte ich ihn sehen. Wie erschrak ich aber, als eine Vierielstunde sväter Alvyn. auf den Arm seines VruderS gestützt, in daS Zimmer trat! Nicht er war es, ver mir Schrecken einflößte; seine Wangen waren wohl etwas bleicher als vordem aber man erkannte sogleich, daß der Doctor nicht zu viel versprochen, als er seine baldige Herstellung m Aussicht stellte. ustuS' Aussehen dagegen er

weckte meine Sorge. 'Seme Gestchrsfärbe war wachsgelb geworden, die Backenknochen traten scharf hervor und die schönen, strahlenden Augen lagen tief eingesunken in ihren bläulich umränderten Hohlen und hatten all' ihren Glanz verloren. Sollten die Anstrengungen der Pflege, die Nachtwachen und die Angst um den Bruder ihn" so arg mitgenommen haben? Ich konnte es nicht recht glauben. Das aber wußte ich, daß er selbst einer Erholung bedürftiger war, als der an seiner Seite fast blühend aussehende Reconvalescent. Auch hielt ich es für meine Pflicht, aus meiner Meinung kein Hehl zu machen, und nachdem wir ein Weilchen über allerlei alltägliche Dinge geplaudert, erklärte ich Justus ohne Umschweife, daß es an der Zeit sei, sich Ruhe zu gönnen, zu seiner Erholung etwa eine kleine Vergnügungsreise anzutreten. Alvyn und Dora. die mittlerweile auch eingetreten waren, stimmten mir lebhaft bei. Justus aber betheuerte, daß er sich ganz wohl fühle, und wollte von einer Reise gar nichts wissen. Die kleine Ermüdung, die er ja nicht leugnen wolle, werde nun, da er jetzt nichts mehr zu thun und zu sorgen habe, bald von selber weichen. Ich glaubte ihm nicht, da aber alles weitere Drängen sich als nutzlos erwieS, beschloß ich, mich hinter den Hausarzt zu stecken und diesen zu

emem Machtwort m Betreff Justus' zu veranlassen. Als ich mich aber zu diesem Zwecke zwei Tage spater bei meinenFreunden einfand, empfing mich JuZtus und bat mich, ihn m sein Arbeitszimmer zu begleiten, dessen Thür er. zu meiner nicht geringen Verwunderung. hinter uns absperrte. Ich will nicht, daß wir gestört werden," sagte er, indem er vor seinem Secretär Platz nahm und einen großen B?gen Papier entfaltete, der von seiner Hand beschrieben war. Sie sind Jurist und ich möchte mir Ihren Rath erbitten," fuhr er fort. Als ich die vergangene Nacht wieder nicht schlafen konnte am Krankenbette Alvyns habe ich mir das Schlaen sast ganz abgewohnt da fiel nur ein, daß es angezeigt sei, ein wenig Ordnung zu machen und mein Testa ment niederzuschreiben. Man kann ja me wissen, was geschieht. Und da möchte ich Sie bitten, dasselbe durchzusehen, ob es in seiner Form richtig abgefaßt ist." Ich nahm das Testament und la8. Alvyn und Dora waren darin zu gleichen Theilen als Erben von Justus' nicht unbedeutendem Vermögen eingeetzt. Als ich ihm das Schriftstück mit der Beruhigung zurückgab, daß dasselbe ganz rechtsgiltlg versaßt sei. konnte ich nicht umhin, die Bemerkung beizufügen, daß es von ihm viel vernünftiger wäre, irgend etwas zur Kräftigung seiner Gesundheit zu unternehmen, als sich mit Todesgedanken zu tragen. Justus lächelte. Nun nun." sagte er, deshalb. weil ich mein Testament gemacht habe, glaube ich ja nicht, schon morgen oder übermorgen sterben zu sollen. Ich will ja nur Alles in Ordnung gebracht haben für alle Fälle. Was Sie aber da von meiner Gesundheit sagen ich bin ja nicht krank, wirklich nicht. Wenn es aber dennoch bald mit mir zu Ende ginge, was läge weiter daran? Ich habe doch eigentlich genug gelebt. da ich Niemandem mehr zu etwas nützlich bin. Im Gegentheil. Ich stehe dem Glücke der Anderen nur im Wege. Haben Sie eS denn mcht bemerkt? Dora und Alvyn lieben sich ja! Dora wird sich aber nicht leicht dazu entschließen, mich zu verlassen und AlvynZ Frau zu werden, so lange ich lebe. Das gute Geschöpf wurde es schwer Uber's Herz bringen, mich einer trauriaen Einsamkeit anheimzugeben. Die Dankbarkeit, die sie glaubt, mir schuldig zu sein, würde ihr dies nicht erlauben. Ich unterdrückte einen Seufzer. Glauben Sie wirklich?" stotterte ich nicht ohne Verlegenheit. Glauben? Was glauben!" wiederholte Justus. Ich weiß es! Und " . wenn icy es auaz nkdi sazon fruyer gemerkt hätte, so müßte ich es doch jetzt wissen. Hab' ich es doch gesehen, wie sie sich in Angst und Sorge verzehrte, als Alvyn krank darniederlag. Nachts, wenn ich aus seinem Zimmer trat, fand ich sie oftmals in Thränen, statt daß sie schlief. Ich aber gab ihr wohl keine Veranlassung dazu." Und wenn nicht Alvyn, sondern die Slrge um Dich, um Deine Gesundheit und Dein Leben die Ursache ' ihrer Thränen gewesen wäre? schoß es mir plötzlich durch den Nops. Doch gleich darauf kam mir dieser Gedanke so komisch vor, daß ich mich wohl hütete, ihn laut werden zu lassen. (SchluNolgt.) ?en Litchfield, Conn., wir ulick vier Generationen einer und zerselben Familie getauft. Es wa: ies ein Knabe Namens Leonard Mercill, sein Vater und seine Mutter, sein Zroßvater und seine Großmutter, seir. Ur -Großvater und seine Ur-Großmut er. die alle zusammen in das Masse, stiegen; der Patriarch der Familie ist -in Greis von 86 Jahren. Brotneid. Bekannter: Wie haben Sie sich eigentlich mit Ihrer Schwester entzweit?" Heirathsver mittler: Durch ihre Heirath!" Bekannter: So. so. der Mann paßt Ihnen wob! nickt?" HeirathSvermittler: Ich kenne ihn gar nicht mich ärgert nur, daß sie ihn aus einem anderen Bureau bezogen hat! ' Ein Schwärmer. Studio sus: Sehen Sie, Fräulein Laura, nun hoffe ich bald mern Boctor ramen zu machen, habe die solldestenZukunsts Pläne, und doch fassen fc mnne uuerbuna um ?kbr öer, so wenig ernsthaft auf." Fräulein: Sie, sind ein Schwärmer!" Studiosus: Nun ja. ich schmeichle mir, zwar etwaö ideal veranlagt zu sein; aber das ist doch kein Grund."'-". Fraulern: Ich meme: ern Nachtschwärmer!" - -

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