Indiana Tribüne, Volume 18, Number 303, Indianapolis, Marion County, 22 July 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.!

Erscheint Täglich und Sonntagö. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Xrfiflft U Cents per Woche, die eonntagS,Tribüne' 6 dtntt per Woche. Beide usammen IS Cents oder es Cents per Vkonat. Per Post außerhalb der üttbt geschickt in Vorausbezahlung V per alt. Vfft, 10 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 22. Juli 1896. it Kosten eines Krieges der Znkunst. ! ' ' Vei den bisherigen ungezählten Erörterunaen in den militärischen Fach Zeitschriften, in der Tagespresse und in den Parlamenten kamen in Bezug auf die Verhältnisse eines zukünftigen 'Krieges immer nur die Stärkeverhältnisse der aufzustellenden Heere zur Sprache. An die Kosten, die ein solcher Krieg verursachen würde, dachte iaum irgend Jemand; man begnügte sich vielmehr, aus den errechneten Kriegsstärken einen Nückschluß auf die nothwendig unter den Fahnen zu halrende Friedensstärke zu ziehen und die für deren Unterhalt, Bekleidung. AuZLüftung undVewaffnung erforderlichen Geldmittel von den Volksvertretungen zu fordern. Der politische Horizont verfinsterte sich in Wirklichkeit ja nur in den seltensten Fällen, warum sollte man sich also mit der Ergründung zukünftiger Kriegskosten quälen, wo die Gegenwart schon so außerordentliche Anforderungen an den Geldbeutel stellt? Jetzt hat sich nun der franzöfische Capitän Molard. der ein eingehendes Werk über die europäischen Mtlitärmächte herausgegeben hat, mit dieser zukünftigen Kriegskostenfrage beschäftigt, was zu höchst interessanten Ergebnissen geführt hat. ' Betrachtet man die Erhaltung eines Soldaten im Frieden, so- betragen die täglichen Durchschnittskosten dafür in Frankreich 2.11 Mark, in Deutschland 2.19 Mark und in Italien 2.03 Mark. Man kann zugeben, daß im Kriege der Unterhalt um die Hälste sich vermehren wird. Dies wird von den Statistikern jür das Minimum gehalten, und e3 eryibt sich danach der Betrag von 3.65 Mark für einen französischen, 3.29 Mark für einen deutschen und 3.12 Mark für einen italienischen Soldaten an Tageskosten. Wenn man also von diesen statistischen Grundlagen ausgeht, so kann man annähernd berechnen, welche tägliche Ausgabe für die sofort mobil zu machenden Feldarmeen nöthig sind, deren Stärke sich für Frankreich auf 2.200.000 Mann, für Deutschland auf 2,3(35,800 Mann und für Italien auf 1.590.000 Mann beziffert. DieS würde für Frankreich einen Tageskostensatz von 8.030.000 Mais, für Deutschland einen solchen von 7,783.482 Mark und für Italien von 4.960.800 Mark ergeben. Für die erste Periode des Krieges, also etwa für die ersten 100 Tage der Operationen würden sich also die Summen, in Millionen abgerundet, aus. 803. 773 und 496 Millionen, zusammen auf zwei Milliarden und 77 Millionen Mark belaufen. Für jede weitere, der ersten Periode von 100 Tagen muß man in Frankreich die Territorialtruppen, in Deutschland die Landwehr und in Italien die Mobilmiliz in Rechnung ziehen.welche die bei der Mobilmachung aufgestellte Kriegsstärke mindestens um die Hälfte vermehren würde und demzufolge auch lU Zahl der für den Krieg auszugebenden Millionen, was für die zweite Periode von hundert Tagen eine Ausgabe von drei Milliarden 116 Millionen Mark ergeben würde. Man kann . also annähernd rechnen für Frankreich auf einer Milliarde 990 Millionen, für Deutschland ouf eine Milliarde 960 Millionen und für Jtalien auf eine Milliarde 340 Millionen Mark; dieö würde mithin die Ausgabe für einen Krieg in der Dauer von 200 Tagen sein, an welchem die drei genannten Staaten betheiligt wären.etwa so lange, als der Krieg von 187071 gedauert hat. Aber die angegebene Summe stellt immer noch einen Minimalbetrag dar und die fünf Milliarden 190 Millionen dürften nicht unerheblich überschritten werden; denn die Grundlagen, auf denen die obigen Summen errechnet worden sind, bilden die gewöhnlich angenommenen geringsten Kriegsstärken, und man müßte diese Summe daher noch ganz beträchtlich erhöhen, wenn man die übliche Durchschnittszahl der Heeresstärken annehmen wollte. Bei der obigen Ausstellung sind die täglichen Kosten des Soldaten im Felde auch nur auf das anderthalbfache der FriedenZkosten angesetzt worden; wenn man dies mit dem doppelten Satze, wie Capttän Molard, thut, so erhöhen sich alle Summen um ein weiteres Drittel. Wenn schon Montecuccol! den Ausspruch gethan haben soll, daß man zum Kriegsühren Geld, Geld und wierrum Geld brauche, so sieht man, dafe dieser Auösvruch in Zukunft noch viel richtiger sein wird, als in der Berganezenheit. Man kann eS daher auch verstehen, wenn ein Land sich schon im Frieden einen Kriegsschatz anlegt, der aber schwer zu beschaffen ist, da es sich um große Summen handelt, dieunverzinst daliegen müssen, denn beim Ausbruch eines Krieges braucht man sofort gemünztes Geld. Nur das deutsche Reich ist in der günstigen Lage, einen Kriegsschatz zu besitzen, der im Juliusthurm in Spandau aufgespeichert ist und 120 Millionen Mark in baarem gemünztem Golde enthält. Stellt diese Summe eine recht stattliche Beihilfe für die ersten Geldausgaben im Kriege dar, so würde sie nach den angeführten Berechnungen dem deutfchen Reiche die Kriegführung doch nur während der ersten 16 Tage ermöglichen, d. h. also gerade so über die Mobilmachungsperiode hinweghelfen. Für weitere Beschaffung von Geld für die Kriegführung würde natürlich auf dem Wege des PumpS gesorat werden. , i

IU groke ffeueröbrunst in PariS.

Dev Brand: der Montirungsfabrik Godillot im Viertel ' Rochechouart in Paris, welche das Kabel kurz gemeldet, war das größte Feuer, das die Hauptstadt Frankreichs seit längerer Zelt ge sehen hat. Die Fabrik war ein weit ausgedehntes Gebäude, dicht am Bou levard Rochechouart belegen, und be schästigte über 2000 Arbeiter. Man stand im Begriff, durch Flügelbauten die Werkstatten noch bedeutend zu ver größern und einen ganzen Umkreis von Gebäulichkeiten oder, wie manhier sagt, eine citö zu errichten. Bei der zur Zeit herrschenden großen Hitze ii " , rn, n.iyatie man uoer oie irnasoacger ;cciu wand gespannt, theils um einigen Schuh gegen den Sonnenbrand zu er halten, theils um das grelle Licht zu mildern. Nach den Ansichten ver 15t nen wären diese Zeltdächer durch die im Innern bei der Fabrikation ver wandten Oefen in Brand gerathen und die Ursache der Feuersbrunst geworden. Der Leiter der Fabrik ist anderer Wtx nun und glaubt, der Brand sei in einer der Werkstätten ausgebrochen, wo c ..i rjt cm riL'.r i - i f - fitaus eteliricyem uege zzmytuz jm hend gemacht werden. Dabei sei viel leicht eins dieser Stücke auf den Holz- . l TP 1 ? vooen gefallen uno yaoe oie unizun duna veranlaßt. Am wahrscheinlichsten erscheint eine Version, der zufolge der Ausbruch des Feuers in der Werk' stätte zu suchen sei, wo die Käppis, die Kopfbedeckung der Mannschaften, gepreßt werden. Diese Arbeit wird durch hohle Bügeleisen gethan, denen zwei Gummischläuche Gas und Luft zur Unterhaltung deS Feuers zuführen. ES scheint, daß ein Arbeiter, als er zum Mittagmahl ging, vergessen hatte, den Gaskranen zu schließen. Das Eisen wurde glühend, und es dauerte nicht lange, so fand das Feuer unter aufgehäuften Stoffen, Tischen, Stühlen und Bänken reichliche Nahrung, umsomehr. als Niemand zur Hand war, den ersten Ausbruch zu unterdrücken. Auf eine vierte Lesart, die von verbrecherischer Absicht spricht, verlohnt eS sich in Ermangelung aller bestimmten Anhaltspunkte kaum einzugehen. Das Feuer wurde um .1 Uhr Mittags bemerkt und verbreitete sich mit solcher Wuth und Schnelligkeit, daß zwanzig Minuten später eiserne Gerüste bereits vollständig glühend unter lautem Gekrach zusammenstürzten und einen Hagel von Funken weit umhersprühten. Die Feuerwehr.die sonst ziemlich schnell bei der Hand ist. brauchte diesmal volle zwanzig Minuten, um die erste Spritzt, in, Thätigkeit zu bringen. Inzwischen hatten sich bereits Arbeiter, Polizei und Bewohner der Nachbarschaft an die Arbeit gemacht, um womöglich zu retten, zu löschen und die umliegendem Häuser zu schützen. Es waren aber bereits vier Nachbarhäuser in Brand gerathen, als die erste Feuerwehrabtheilung aus dem Platze erschien. Für eine ganze Weile wurde indessen diese Spritze wie die in rascher Folge nun anrückenden . Abtheilungen anderer Viertel in ihrer Wirksamkeit lahmge legt, weil die Wasserleitung versagte. Sie hatte keinen Druck, und man war genöthigt, das Wasser eimerweise den Spritzen zuzuführen. Die Ausdehnung des Feuers machte inzwischen rasend schnelle Fortschritte. Das Hauptgebäude war rettungslos verloren, und schon galt es Häuser in weiterer Entfernung vor den Flammen zu schützen und im nähern Umkreise den Hausrath durch Thür vnd Fenster aus bereits .brennenden oder unmittelbar bedrohten Gebäuden herauszuschaffen. Während die obdachlos gewordenen Weiber und Kinder jammerten und weinten, drängten ungezählte Schaaren von Neugierigen herbei und erschwerten die Fortschaffung der geretteten Habe. Erst allmälig gelang es den eintreffenden Truppenabtheilungen, die Straßen obzusperren und überhaupt die Menge zurückzuhalten und so mehr Spielraum und Bewegungsfreiheit für die Losch arbeit zu erlangen. Gegen fünf Uhr Nachmittags gelang es dann der nun mit vereinten Kräften arbeitenden Feuerwehr, den Brand einzuschränken. Der Schaden ist sehr bedeutend. Ge.1. V 1 t- -l 00 ftlvauuz uno -jnucniar luuicii cci o vc sellschaften mit im Ganzen 2,800.000 Francs versichert, so daß dem Besitzer der Fabrik keine großen Verluste er wachsen werden. Schlimme? stellen sich für den Augenblick die Dinge für die Arbeiter, doch soll in Monats frist in bereits erworbenen Gebaullch leiten die Arbeit wieder aufgenommen werden. ' Der Gründer des Hauses .Godillot hat übrigens auch eine kleine Rolle in der Geschichte gespielt. 5r arbeitete als Maurergehilse an den Reparaturen der Vefestungswerke von Ham, als der nach dem verunglückten Putsche von Straßburg in dieser kleinen Festung internirte Louis Napoleon, aus ihr entwich. Es war Godmot, der dem Prätendenten seine Blouse und grob' wollene Hose lieh, welche der Prinz am 25. Mai 1864 anlegte.uck in dieser Verkleidung mit einem Balken auf der Schulter, 'der seine Züge der beaussichtigenden Schildwache verbürg, an der Besatzung des Forts vorbeizuschlüpfen. Napoleon III. bezeugte deshalb sobald er Kaiser geworden war, Godillot seine Dankbarkeit für den ihm geleisteten Dienst, indem er ihm eine bedeutende Geldsumme schenkte und ihm die Liese rung verschiedener Ausrüstungsgegen stände sur die Armee übertrug. Wehrhaftlgkeit der Blattlaus-Küfer.-Jedermann hat wohl schon beobach tet. daß die Blattlauskäfer, wenn man sie in die Hand nimmt, die Beine einzieben und wie todt daliegen. Es ist das einer der bekanntesten Fälle des sogenannten Sichtodtstellens. Vielen wird es aber auch ausgefallen sein, daß die Thierchen, wenn sie die geschilderte Haltung annehmen, einen gelben, schleimigen übelriechenden Saft von sich aet Dieser auS den!

iselenken der Beine kommende Saft wird, wie Leydig zuerst nachgewiesen und Cunot bestätigt hat. nicht etwa von Drüsen ausgeschieden, sondern ist nichts Anderes, als das unveränderte Blut des Käsers, das auf eine erst

jetzt aufgeklärte Weise nach außen tritt. Herr K. G. Lutz in Stuttgart hat festgestellt, daß in der Gelenkhaut der Beine besondere Spalten vorhanden sind, durch die das Blut in's Freie gelangt, aber nur bei derjenigen Stellung , der Beine, die der Käfer einnimmt, wenn er sich todt stellt". Die Bewegungen, die er hierbei macht, rufen einen erhöhten Druck des Blutes in den Beinen hervor, und dieses tritt dann durch die Spalten aus, die bei anderen Beinstellungen verschlossen bleiben. Das Bluten der Marienkäfer ist als ein Vertheidigungsmittel gegen insektenfressende Thiere anzusehen. Cuönot hat durch Versuche gezeigt, daß Eidechsen und Amphibien die von ihnen verschlungenen Käser sofort wieder auswarfen. Herr Lutz hat ähnliche Versuche mit Spinnen ange-' stellt. Er reichte verschiedenen Kreuzspinnen Fliegen, die mit dem Saft von Marienkäfern bestrichen waren, und fand, daß die Spinnen solche Fliegen entweder gar nicht anrührten (zum Theil sogar vor ihnen die Flucht ergriffen) oder erst nach längerem Zögern und wiederholten Kundgebungen des Widerwillens sie auszusaugen begannen. Eine Kreuzspinne z. B., die fünf Tage gehungert hatte, stürzte sofort auf die in ihrem Netz hangen gebliebene, Mit dem Blut bestrichene Fliege, machte jedoch in der Entfernung von etwa emem halben Zoll vor ihr Halt und ging wieder zurück, ohne sie zu berühren. Eine andere ihr dargereichte. nicht bestrichene Fliege nahm sie dagegen sofort von der Pincette. Eme halbe Stunde später wurde wieder eine bestrichene Fliege zu der Spinne gebracht; nach einigem Bedenken umspann diese das Insekt, wobei sie es weit von sich weghielt. Dann näherte sich die Spinne der Fliege wieder und biß hinter deren Kopf in die Brust ein, ließ jedoch bald los und zog minutenlang dicke Fadenstränge ihres Gewebes durch den Mund, um sich von dem jedenfalls nicht angenehm schmeckenden Blute zu reinigen. Endlich ging sie von Neuem an die Fliege und wollte sie nun nicht wieder loslassen. Das Blut der Marienkäfer ist also den Spinnen und wohl allen insectensressenden Thieren zuwider, woraus es sich erklärt, daß diese Käfer so wenig Feinde haben und sich unter günstigen Bedingungen außerordentlich vermehren können. Einzelne Spinnen allerdings, die den Ekel überwinden, nehmen sowohl mit solchem Blut bestrichene Fliegen als die Käfer selbst an. Die auffallenden Farben der Marienkäfer deuten fchon auf ihre Ungenießbarkelt oder Unschmackhaftigkeit: eS sind Warnungsfarben, wie wir sie auch sonst mehrfach bei Jnsecten finden. Die Käfer können sich ohne jede Gefahr den Blicken insektenfressender Thiere aussetzen. Macht eines von diesen. weil es jenen vielleicht zum ersten Male begegnet, einen Angriff auf sie. so erhalt es sofort eine Probe dessen, was es zu erwarten hat: sechs Tropsen des widrigen Blutes treten aus, und diese genügen wahrscheinlich meist, um dem Feinde den Appetlt für mmer zu verleiden. Der Mensch kann mit dieser Wehrhaftlgreit der Thie?ch;n zufrieden sein, denn er hat an den kleinen Käfern und ihren Larven mächtige Freunde im Vernichtungskampse gegen das schädkiche Geschlecht der Blatt- und Schildläuse. Die neue Triebkraft. Schneller als die alte Postkutsche und dasj Frachtfuhrwerk der Dampf.' kraft weichen mußten, vollzieht sich in unserem Zeitalter die Ersetzung der Dampfmaschine durch den elektrischen Motor, so daß schon in der nächsten Generation das Dampfroß als Erinnerung an vergangene Zeiten gelten mag. Die noch vor nicht allzu langer Zeit in den Kinderschuhen steckende Elektricität hat durch schnell aufeinanderfolgende Erfindungen von unschätzbarem Werthe eine kaum zu ahnende Verbreitung gefunden und dringt aus ihrem Eroberungszuge schon siegreich in alle Heim. Wesen ein. Ihre größte Verwendung in letzterer Zeit fand sie im Transportwesen und vornehmlich im Straßenbahnverkehr, wie die gleich Pilzen aus der Erde a schlossenen Trolleybahnen . in . allen Städten des Landes beweisen. Jetzt beginnen aber auch die großen Eisenbahnlinien sich der neuen Triebkraft zu bemächtigen, und zahlreiche in letzterer Zeit angestellte Experimente haben die nutzbare Verwendung der Elektricität sür den Personen- wie auch 'WaarenTransport auf den Dampfbahn-Linien mit Hilfe eines neuconstruirten Motors dargethan. So sind Versuche auf der Nantas-ket-Zweiglinie der New Aork, New Haven & HartforiBiBabn derartia günstig ausgefallen und hat man eine so große Geschwindigkeit auf der be-' treffenden Linie durch Anwenduna der elektrischen Triebkraft erzielt, daß man dort denDampfbetrieb durch sie ersetzen will. Sechszehn Frachtwagen mit einer Ladung von vierhundertfünfia Ton nen wurden .durch den elektrischen Strom mit Leichtigkeit bewegt, was für den Verkehr aus dieser Linie voll. ständig genügt. Dann liegen aber auch noch die Re. sultate von Experperimenten an der Mount Holly-Zweiglinie der Pennsyl. vania-Bahn vor, desgleichen im Tunnel der Baltimore & Ohu-Bahn, wie auch auf den von Chicago ausmün denken weialinien der Nortbern tfW cisic-Bayn. Letztere Haben insgesammt .t o st 'r " it.'. 'ii rm eme uange von. sunsunooreivig icellen und auf dielen sollen. ! infolge de?

günstigen Resultate der angestellten Experimente, binnen, neunzig 'Tagen die Locomotiven in Wegfall und elekirische Motoren zur Verwendung kommen. Die elektrische Triebkraft, welche

den Straßenbahngaul fast ganzlich be seitigte, hat sich somit ein neues Feld erobert und binnen wenigen Jahren wird auch der schnaubende Dampfkoloß von den meisten der Zweiglinien der Stammlinien wie überhaupt von den kürzeren Bahnlinien verschwunden sein. Mittlerweile durste auch der Erfindungsgeist auf elektrischem Gebiete nicht erlahmen, wie es ja Thatsache ist, daß man in den größeren Etabllssements für Herstellung elektrischer Maschinen an einem Motorsystem für längere Distanzen arbeitet. Die An Wendung der Elektricität für längere Strecke, ohne allzuviel Einbuße an der treibenden Kraft, ist das Problem, mit dessen Lösung viele Talente beschäftigt sind; hat man das in dieser Beziehung gesteckte Ziel erreicht, dann ist die allgemeine Einführung der Elektricität im Bahnwesen nur eine Frage der Zeit. Die Lösung dieses Problems würde auch der Verwerthung der enormen Wasserkraft des Niagara und der dadurch zu gewinnenden Elektricität ein weites Feld über den Staat und dessen Grenzen hinaus offnen. Bei den Vorarbeiten dazu hat es an dem Aufwande von Millionen, von Dollars nicht gefehlt und je mehr der menschliche Geist der 9Zatur ihre Kräfte abzurin I en und m geeignete Bahnen zu lenken m Stande ist, t schneller wirb das Zeitalter des DampfeS demjenigen der neuentwlüelten Naturkrast weichen. (.Ne. Y. St.Z.") Xtt 5eurknschtz von Xtoca. Der TeufelSgkaube hat ein zäheS Leben; er ist nicht auszurotten und es gibt noch immer Gegenden genug, in denen man durch Teufelshilfe Wohlthaten erwartet. Zu dsen gehört der äußerste Osrwinkel der österrelchlschen Monarchie, jene romanti' sche Waldkarpathengegend, welche von den ruthenischen Huzulen bewohnt wird, die Polenta essen wie die Jtaliener und auch an den Teufel glauben wie diese. Dieser Tage erst hat in Kolomea, dem Centrum des schönen Huzulenlandchens. ein Betrugspro ceß stattgefunden, der in fehr drasti scher Weise zeigt, wie tief der Aber, glaube in diesen Menschen wurzelt. Von Alters her erhält sich unter dem Volke von Troica die Sage von einem ungeheuren Schatze, den der Satan mit besonderer Sorgsalt bewacht, jedem Sterblichen dei? Zutritt dazu wehrend. Ueber die Herkunft des Schatzes cursiren verschiedenerlei Versionen. Einmal heißt es, daß der berüchtigte Rauberhauptmann Do. bosz, der Rinaldo Rinaldinr Galiziens, welcher in jenen Bergen sein Hauptquartier gehabt, den Schatz vergraben; dann wieder, daß die vor Jahrhunderten vor der Tatarennoih flüchtenden polnischen. Edelleute ihr bestes Gut so vor dem Raube bewahren wollten; die gangbarste ErZahlung aber ist, daß : eme türkische Armee, von den siegreichen Polen ver folgt, ihre Kriegskasse in die Erde gesenkt. Den Tllrkenschatz, so heißt es welter. versuchten schon Viele zu heben, doch die Suche war vergeblich, denn Niemandem standen die übernatürlichen Mittel zu Gebote, um den Schatzhüter, den bösen Geist, zu händigen. Man kann sich nun die 'große und allgemeine Erregung, de? ,Gemuther vorstellen, als vergangenen 'Sommer in Trojca und Umgebung die Nachricht von der endlichen Auf findung desSchatzes verbreite! wurde; der glückliche Finder, ein huzulischer Bauer, Namens Jan Sulatnckk, habe aus . dem Grundstück des Jurko (Georg) Senczuk sieben Viertelmetzen voll türkischer Ducaten ausgegraben. Diesen fabelhaften Schatz, so wurde behauptet, habe er mit Franz Mün nich, der ihm bei der Hebung geholsen, in Besitz genommen, und .der Glaube an die Wahrheit aller dieser Erzählungen ward umso fester, als Sulatycki, zum Gutsherrn berufen. gutmüthig und entschieden die Sache bestätigte. Dieses Factum wirkte geradezu entnervend auf die ganze Um gebung; es kam so weit, daß sich die BeHorden der Affaire bemächtigen mußten, doch trotz aller Nachsorschun' gen fand sich - nicht eine Spur deS Schatzes. Sulatycki gab nach mehreren Verhören zu, daß er, der ewigen Fragen überdrüssig, absichtlich die Fundgeschlchte bestätigte. Indessen mehrten sich die Anzeichen. daß die Ausstreuung des Gerüchtes zu einem bestimmten Zwecke erfolgt sei, nämlich um den blinden Glauben der Bevölkerung auszunützen, ferner daß ein ganzes Consortium. mit der Bäuerin Julie Hluszko an der Spitze, zu diesem Zwecke sich gebildet. Dem Volksschullehrer Johann Kubijewkcz, der seit Längerem Abgange an Geld, Vic tualien. Kleidern bemerkte, gelang es, als er seine Frau in's Gebet nahm, die Wahrheit zu erfahren. Die Frau gestand, dak sie mit der Wahrsagerin Julie Hluszko Beziehungen pflege und den Schatz zu heben hosse. Das Geld und die übrigen im Hause sehlenden Gegenstände habe sie der Hexe-, geben müssen für den Le bensunterhalt deS Teufels, für das Zauberwasser" etc. Der Teufel von Trojca hatte wirklich gute Tage, so lange die Wahrsagerin für seinen Lebensunterhalt sorgte. Die Lehrerssrau allein steuerte dazu 1202 Gulden in baarem Gelde bei. In dem elenden Huzulendorf mußte der von Beelzebub zur Bewachung des TUrkenschatzes bestellte Teusel leben wie der Gott in Frankreich. Denn die nun eingeleitete UnVersuchung ergab eine ganze Reihe von Geschädigten, die zusammen lm Verlaufe eines Jahres 'dem Teufel, daö heißt der Wahrsagerin 3300 Gulden geopfert hatten. Me die Geschädigten. darunter auch Leute, die zu - den

Intelligenteren zahlen, glaubten der Wahrsagerin, daß sie Beziehungen mit den Teufeln pflege und daß sie dem Teufel, der auf dem Schatze liege, Kost und Kleidung geben müsse. So batte der Teufel reichliches Taschen-

geld ' die Schadenssumme an baarem Gelde beträgt allein 2667 Gulden Kleider. Wäsche, Pölster. Bettdecken, Mehl, Schweine, Getreide. Pferde, Ochsen, kurz Alles, was sich der verwöhnteste Teufel wünschen kann. Sulatycki hatte der .Hexe" die erste Kundschaft gebracht, dann ging das Geschäft schon von selbst, denn die Wahrsagerin operirte so geschickt, daß ihre Opfer selbst, von den gefundenen Schätzen erzählten, trotzdem sie, selbstverständlich, nicht einen Ducaten vom Türkenschatze zu sehen bekamen. Die Ungeduldigen vertröstete sie mit den Worten: Die Zeit ist noch nicht gekommen" oder- ließ sie Zettel finden, auf denen ihnen der Fund zugesichert wurde. Einer der Beschädigten war durch die circulirenden Gerüchte so aus dem Gleichgewicht gebracht worden, daß er nächtlicherweile über seinem Grundstück einen' geheimnißvollen Schein zu sehen glaubte. Er hielt dies für ein sicheres Zeichen, daß hier Geld vergraben liege, welches der Satan mit höllischer Lohe umgebe. ' Dieser ganze krasse Aberglaube wurde kürzlich vor den Geschworenen des KreisgerichteS Kolomea erörtert. Angeklagt waren die Hexe", dann als Mitschuldige Johann Sulatycki, Jurko Senczuk und Michael Tarabasa. denen die Anklage zur Last legte, daß sie theils die Gerüchte von der Auffindung des Türkenschahes v:rbreitet. theils die nächtlichen Zusammenkünfte der Wahrsagerin mit ihren Opfern vor Ueberraschungen durch die Gendarmerie geschützt. Die Geschworenen fanden nur die beiden Erstangeklagten schuldig; die Wahrsagerin wurde zu fünf, Sulatycki zu vier Jahren schweren Kerkers, verurtheilt, Senczuk und Tarabasa freigesprochen. Für den Teufel sind vorläufig die schönen Tage von Trojca zu Ende; das Volk der Huzulen wird aber woh! lange noch an den Türkenschatz und an den Teusel glauben. Die oberste Erziehung sbehörde des Staates New York ist der .Board os RegentS' der Staatsurnversität. In ihm hat nun eines seiner Mitglieder, der aufgeklärte Protestant!sche Bischof Doane mit Erfolg eine Resolution eingebracht, die sich gegen das vom Gouverneur Morton unterzeichnete Temverenzschulgesetz richtet. Nach diesem von den Ultra-.Temperenzlern befürworteten Gesetz sollen dieSchüler der öffentlichen Erziehungsanstalten mit Temperenz-Lesestoff überbürdet werden und die .Schulbücher zum fünf ten Theile Temperenz-Aufsätze enthalten, was die Anschaffung vollständig neuer Schulbücher bedingen und einer gewissen Sippe einen schönen Profit einbringen würde. Die angesehensten Pädagogen des Staates New Fork, der Staats-Schulsuperintendent. der Erziehungsrath der Stadt New Fork u. s. w. protestirten bei Gouverneur Morton gegen die Vorlage als vollstänbig unnothig, aber die Argumente der .Temperenzler waren bei Gouverneur Morton gewichtiger und er unterzeichnete das Machwerk. Jetzt mußte er es nun erleben, daß die oben angeführte Resolution des Bischofs Doane von der ausgezeichneten Behörde der Regenten der Staatsuniversität angenommen wurde und sich diese 'Behörde verpflichtete, sur den Widerruf des dummen und schmutzigen Gesetzes ein zutreten. In diesem Jahre des Heils gibt es einen ungewöhnlich großen Ueberfluß von Hundertjährigen AuS Ce-ntreville, Tenn., kommt die Kunde, daß dortselbst dicNegerin Esther Horn back im authentisch nachgewiesenen AI ter von 119 Jahren gestorben ist. In welchen Beziehungen die verstorbene .Tante" zu dem Vater des Vaierlandes gestanden hat, wird nicht gesagt, und dies muß befremden, da in den SUdstaaten an Leibdiener und Ammen Washington's bekanntlich selbst in unseren Tagen lein. Mangel ist. In Charleston. S. C.. lebt ein Deutscher, welcher den Namen Al ligator Gustav fuhrt; eigentlich heißt derselbe Gustav Konig. . Seinen Namen erhielt er deshalb, weil er von Aeit ZU Zelt ln den Sumpfgebleten Sud Carolina'S und Florida'S haust und von solchen Streifzügen massenhaft Alligatoren m seinem Boote mit zur Stadt bringt. Bnm Fange dieser liebenswürdigen Thierchen von oft respektabler Länge bedient er sich nur seiner kräftigen Fauste, mlt denen er die Bestien im Genick hält, bis sie sich ausgetobt haben. Einen furchtbaren. Kampf mit einer wilden Katze batte Frau George Higgindotham zu bestehen, die etwa sieben Meilen von Cedar Key am Suwanee-Fluß rn Florida wohnt. Higgindotham hatte sich neulich MorgenS nach dem genannten Orte begeben und am Nachmittag arbeitete die Frau in Gesellschaft rhrer Kinder in einem Zuckerrohrfelde. Eines der kleinen Kmder verlor sich im Felde ttd bald wurden? laute Hilferufe gehört. AlS Frau Higginbolham an Ort und Stelle eilte, sah sie zu ihrem Entsetzen daS Kind auf dem Erdboden liegen: und eine wilde Katze über dem hilflosen Wesen stehen. Als die Best d Frau erblickte, siürzie sie sich auf Letztere und ein wüthender Kampf entspann, sich. Die Frau kämpfte mit der Kraft der Verzweiflung und stieß der, Bestie ein Messer in den Leib, worauf sie bewußtloS nredersank. Die Kinder riesen die Nachbarn und diese fanden Frau Higginibotham' schrecklich zrfleischt und die wilde Katze todt auf ihre? Bmst, das Messer hatte das Herz des Thieres, welches 80 Pfund wog, durchbohrt. D!e Verletzungen der Frau sind so schwel, dab sie kaum mit dem Leben davon kommen durfte. ,

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TROPFEN so wobl bekannt als ein Heilmittel gegen dieses Leiden, und in kurzerZeit wird man im Stande sein, die Freuden beö Sommers zu genießen.

Surn NttölattVe. Der jüngste. Arrestant, der jemals sich vor einem Richter wegen t:rübter Missethaten zu verantworte? hatte, dürfte der f ii n f Jahre alle Henry Weber in Egg Harbor City sein, der dieser Tage vor dem dortigen Friedensrichter Norman als Angeklag4. ft vv T. nnijca vv. , ,,k IUUU. XJK AMWXfi iUUl UU Veranlassung der Lehrerin Wanda Janson, nach welcher er Firecrackers" geworfen hatte, verhaftet worden und wurde! nach einem hochnothpeinlichn Verhör unter $100 Fr?einsoura;ch2st gestellt, d der Herr Papa leistete. Auf dem Artillerie, schießplatz bei Hagenau erfolgte neulich Abends um 9 Uhr im dortigen Labo ratorium eine Explosion. Das Gebäude brannte nieder und ein daneben stehender Munitionsschuppen flog in die Luft. Der Schuppen' enthielt Zündstoffe, welche unaufhörlich weiter explodirten. Die Kette der Ezplosioneir dauerte bis 11 Uhr Nachts. In Bisch. Weiler erzitterten die Hairtj ix. W ttx. mT narv n iivnaTi inriTii rrw m M v v J totbi UHVVIU IVUU'VU UUUIUIIlUtf v) gelöst und Gardinen herabgeworfen. Alles stürzte erschreckt auf die Straße. In der Nahe des PulverfchuppenK be fanden sich zur Zelt der Ezplosion über hundert Soldaten. Wunderbarer Welst wurde leiner von ihnen verletzt. 5? r a n c i Z c a Garcia Velaez. ein hervorragender Journalist, erschoß vor einigen Jahren m Malaga m emem Zornanfall den Bankler Lormg, Schwager des angesehenen Politikers Silvela, und wurde vom Schwnrgericht zu 20 Jahren Zwangsarbeit ver' urtbeilt. ?!ent baben die bervorraaend' sten Publiclsten und Schriftsteller Spaniens, darunter Jose Echegaray, rt w . w c - v , rv Niliio Ferrari, eoerico aoari, izugenioSelles, Javier Burgos, Armands Palacio Valdes. Gaspar Nunez de Arce. Alfonso Perez Nieva. Salvador Rueda u. s. w., eine Bittschrift an die Königin-Regentln überreicht, in der die Begnadigung des talentvollen Palaez nachgesucht wird. Alle Anzeichen sprechen dafür, daß diese Begnadigung in Bälde erfolgen werde. Göttinaen ist in Deutschtano oas izooraoo weloilwer siuoenten. Ihre Zahl . beträgt in diesem C C t 0L t -w i C Sommersemester 20. Besonders wenden sie sich dem Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften, jedoch auch dem der Nationalökonomie, der Germanistik und der neueren Phi lologie zu. Eine von ihnen, Fraulein ChiSholm, hat vor Kurzem die Doktor Prüfung summa cum laude bestan den, die von ihr gewählten Wissenschaften waren Mathematik alsHauptPhysik und Astronomie als Nebmsach. Zum ersten Male sind in Gottlngen im Jahre 1874 zwei Damen zu Doctoren der Philosophie promovut wor den, allerdings ohne vorher daselbst f,mtl jit hrtrr mi ü Ausderbelgiscyen Grenz station Quevy der Strecke Pans-Brus sel wurde ern bedeutender Schmuggel entdeckt. Seit einiger Zeit sind in den Packwagen der internationalen Ellzüge Kasten für die Accumulatoren zur elek irischen Beleuchtung der Züge ange bracht. Von diesen Kasten besitzen der Zugführer, der Wagenschnnerer und die Zollbehörde oonQuevy je einen Schlitzsel. Nun fiel es dem Zolleinnehmer Huriaii von Quevy zufällig ein, den Kasten eines Packwagens einmal zu öffnen, wobei er ein Packet Uhren, Armbänder, goldene Ketten. Rmge etc. imWerthe von etwa 7000 Francs fand. die auS Frankreich einaeschwarzt wor den waren. Der Zugführer und der Wagenschmicrer wurden festgehalten und stand Letzterer nach längerem Verhör, den Schmuggel verübt zu haben. Die Juwelen waren sür ein Brüsseler Hau3 bestimmt. Nach den belgischen Gesetzen stehen dem Beamten, der die Beschlagnahme, vorgenommen bat. 10 Procent des Werthes zu Die Gegend von Staßfurt ist jüngst von so schweren Gewit tern, wie sie dort selten austttlen.yelmgesucht worden. In Bernburg wurden durch einen wolkenbruchartigen Ncgcn die Strafen und die Keller überschwemmt sowie in Gärten und auf den Feldern vielfache Verwüstungen angerichtet. Nicht weniger als an zwanna verschiedenen Stellen hat der Blitz eingeschlagen, jedoch ohne zu zünben obec nennenSwe.lfjen Schadm anqnUlil iu habkN. In OSmarSkbkn P . ? . sie:, ri . c w . wurde eine in der Hausthür stehende Frau vom Blitz erschlagen.. In Neuhaldensleben schlug ein Blitz in das Haus des Raihsherrn Dusour ein und traf dabei zwei tnder. Zwei Blitz schlä'qe brachten in der elektrischen Lei tun daselbst durch Schmelzen der Drähte Störungen hervor. Auch an der Leitung der Kirche gmg em Blitz herab. Auf einer Wiese wurde ein beim Heuaufladero beschäftigter Kohlenhandler vom Blitz getroffen. Die nach .Althaldensleben zu gelegene Windmühle wurde durch einen Blitzstrahl angezündet und brannte meder. Am herrschaftlichen Gebäude zu Kloster Althaldensleben hat ein niederfahrender Blitz nur wenig Schaden angerJ. . nv mruc ' . hujici. wiw .iiH iiyrnuc an noaj cqi vielen auocn wucn vorger.t. . r v -v . - 1 kommen. ...

3 bet derArbett oder Feldsports A (;(.. ,.....-. - i.m .

VVf urjurcii lall KXOjl (in Dr. I. Sutelisse, ßeMMgt sich aulschlteßlich mit wdLr,ttl'Hn aue mu schlecht. Nri,krakiett. 95 CH tnatfti oerofte. DTneCtVX)ni : 9 111 10 Nlt Rirn. 1 III I Clt aha. Cixxttfil lg,. Xcle PM VX, 21 Carl G. WitltCV. I " I CXtji und Cblrutrt e. wÜÄMt ttltv rntt r0! 1 UgeN NN0 VYttN. Sprechstunde von 9-12. i- nu. Zimmer No. 1 im altm Bibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Telephon Office : 1306; Hau 640. Taft's Dlznwl ijanloiis. 25 West Washington Str. Zahne mit Silber u füllen 75c. mit Gold i und auswärts ; Zähne zu reinigen 75c : mSS HUI autes Geblk t: - Jayne fqmerzlos ausgezogen. Br. LeonL BellDeutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. vrechkunde: ermittaa !0-Nhr. " Nachmittag 46 Uhr. Dr. I. Bühler, 120 Ott Mcarty Str. vrech.Vte: 8 Uhr r.z - Uhr achm.:,-Utzxiett. Telexhon 1446. prechftb,n: tag tu rmittag. 3ör (5 &Ü)ütfCXr ZSrzt und Shlrura, No. 43 Nadison venue, nahe orri Otr. SvreSde : 8-4:ft)RirWratt. mix Kiicvsuuaa, ? , uic . Xtltiftc 8. Dp. THEO. A. WAGNER hat seine Office nach Efco. 9 Nord Delaware Otr. verlegt, und wird sich freue feine PartnUk d nreunoe vor! ,u empsaugk. ! SvreckNunde: S-ioilfirRnm mir iiuajm.i vnnrag,: 551 5511 ur orm. ZT Telexhon 348. Dr. Buröbardt Deutscher Arzt. Wohnung : fo. 302 Cfid Meridian (Ztr. prech-te : 8 H 9 Uhr ,r. 1 618 li Uhr Nachm. 7 bi 8 Uhr Abend. Office: 18 Ost Ohio Straße. Sprechstunden 3 bi i4 Uhr Nachm. Televd 80. C. C. EVERTS, KTVittfrsirr Qrtfiit , 9srt V4rr JV" ' vqw No. 8j Nord Pennsylvania Str. G a S wird auf Wunsch angewandt. ' WAMwiFMMSäM &äpy&6$tfc v ißsxavonviei it ' UÄÄkN ErXrÄ?.: lZZZ& Vr. rned. flDrlmUUn trp . ; tntt i GH. 3 mmiih frtf m Wt 9fiu DB'lW'fSn SS i w ' "'l I TnCaä Ka .tuf mV a Qajb 1 r w mr,n 1 i.vui:.i res deutsm Reiches." Ein 'nahe, L00 oi visuiutu un vtc UMTvnmiwiHiia veum ftarkeZ Ouch. reiz in der OMce der

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