Indiana Tribüne, Volume 18, Number 301, Indianapolis, Marion County, 20 July 1895 — Page 2

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Jndiana Tribüne.

Erschemt Täglich und SonntagS. Die ttgllche .Tribüne" kostet durch den TrSger 12 SentS per Woche, die eonntagS.TriSüneCents per Ooche. Seide ,usame IS EentS der 85 Cent? per Vlon&t. Per Poft außerhalS d, Stdt zugeschickt t Vorausbezahlung f pe, ttahr. Officax IQ Süd Alabama Straße. Indianapolis, Zad., 20. Juli 1895. (Ertß tiiobZ cmlp oxntnj Etttl$lö)ttt von der Gartenstadt. Chicago, Mitte Juli. Kaum war der Glorreiche Werte" überstanden, Kelchen die Gartenstadt mit 6 Todesopfern, 47 Verwundeten und 113 Feuersbrünsten feierte, so kriegten die Chiragoer das Millionenfieber. Ich meine damit nicht etwa die übergeschnappte Selbstsucht von Millionären und Sol chen, die es ttxrden wollen obwohl es auch daran nicht fehlt sondern die viel weiter verbreitete patriotische Einbildung, datz..die Stadt schon Zwei Millionen Einwohner habe. Das schon erwähnte neue Adreßbuch in Verbindung mit der HundZtagShitze hat dieses sehr lebhaste Fieber erzeugt. Diejenigen, welche es in leichterem Grade haben, bescheiden sich vorläufia. mit 1.700,000 und schießen damit wohl nicht allzuweit über das Centrum hinaus. Die Anderen aber thun eZ durchaus nicht unter zwei Millionen oder gar darüber. Ha, von Wettbewerb mit New York braucht jetzt gar keine Rede mehr zu sein; ienn dieses wäre ja somit schon mit mindestens vier Hunderttausend-Längen gebo ten". Das Nächste muß vielmehr ein Mitbewerb mit der stolzen Hauptstadt Albions sein. Zwar wird dies noch einige große Sprünge erfordern; aber bei Gott und den Chicagoern ist ja lern Ding unmöglich. Ach, wann wird die goldene oder meinethalben auch silberne Zeit kommen, in 'der jede Stadt ihren Hauptstolz darin sucht, wie viel G l ü ck l i ch e sie birgt? Doch nicht blos auf 'das ausschweisende Phantasiren und Rechnen beschränkt sich der Ehrgeiz der Neu-Pa-riser, sondern er schreitet auch zu wirklichen Thaten oder wenigstens zu den Vorbereitungen solcher auf dem Papier, resp, auf dem ArchitektenNeisblatt. Und in dieser Beziehung scheinen die NeuPariser und die A l tPariser jetzt fortwährend einander zu übertrumpfen zu suchen. Jedenfalls haben Sie auch schon davon gelesen, daß man am Scine-Strand für die am Ende dieses Jahrhunderts stattfinden, sollende Weltausstellung ein TelescopPlant, welches das Yerkes'sche NiesenTelescop von Chicago (industriepalastlichen Angedenkens) weit in den Schatten stellen soll, besonders da es nicht blos die Weltkörper in nebelblauer Ferne zeigen, sondern zum Theil sogar zu ihnen hinführen soll, wenn auch nur zu ihren Nachbildungen. Mittlerweile geräth aber der Pariser Eifselthurm in die dringendste Gefahr durch die Chicagoer Concurrenz. Ein altes Liedchen, eine schon lange verpuffte Schrecksalve." werden Sie vielleicht achselzuckend sagen, in Erinnerung an die Ereignisse unmittelbar vor der Columbischen Weltausstellung. Freilich marterten sich damals die Chicago und ihre Gefolgschaften vergeblich damit ab, dem Eifselthurm ein Paroli zu bieten. Denn das FerrisRad, so großartig es auch in seiner Art war. konnte doch nicht als direkter Gegentrumpf gelten. Jetzt indeß soll es wirklich damit blutig ernst" werden. Praktische, geschäftsmäßigeSchritte sind endlich geplant worden" wie sich eines der leitenden täglichen Organe der Chicagoer Selbstoerherrlichuna so überaus diplomatisch ausdrückt die Schöpfung Eiffels noch um etwa 200 Fuß zu überragen und an Schönheit mindestens zu erreichen." Das Modell, aus dem Hirn eines echten Chicagoer Kindes Namens Proctor gewappnet hervorgesprungen) steht fix und fertig da, das Andere muß sich finden; haben sich doch schon Dutzende von Fachmännern ganz entzückt über das Modell ausgesprochen. Wer etwa an Seelenwanderung glaubt, könnte sich fast zu der Annahme versucht fühlen, daß in einigen hundert Chicagoer Architekten und Grund-eigenthums-Leuten heutzutage die Seelen der Hauptmacher des babylonischen Thurmbaues hausten. Die Baupläne. welche jeden Frühling und Sommer in Chicago auskeimen, könnten beinahe hinreichen, die ganze Culturwelt damit zu versorgen, und wenn vielleicht wieder einmal eine Sündfluth die sündige zutu heimluchen sollte, so würde die Noays-Arche ganz gewiß nirgends anders gebaut werden, als in Chicago, un-ö was für eine! Natürlich ist dieser neu-babylonische Stahlthurm kine Unmöglichkeit, sosern nur die Ueberzeugung, daß er sich rentiren würde, verbreitet genug ist. Am meisten freut es mich, daß dieser Ueber-eifsilungs-Wlkenstürmer auf dieWestseite kommen soll, welche bisher stets so stiefmütterlich in solchen Dingen behandelt worden ist. Vielleicht wird dann auch der Stadtpatriotismus der schmollenden Westseitler wieder etwas crößer. Da ich doch gerade von baulichen Curiositäten spreche, möchte ich Sie auf ein allernachstens bevorstehendes Muhv" Unternehmen aufmerksam machen, das wirklich in diesem Maßsiabe wohl roch nirgends sonst probirt worden ist und nebenbei geeignet ist, seinen Veranstaltern und ganz Chicago auch etwas moralischen Ruhm einzubringen (den es nöthig brauchen kann). Die Gläubigen der Jmmanuel-Bap-tisten-Kirche in der Michigan Avenue, eines der größten Steingebäude der Stadt mit einem Spitzthurm von 150 Fuß, eriethen erst in gewaltige Ent-

rüstung darUder, naß unmittelbar neben dem fashionablen Gotteshaus ein zwölfstöckiges Hotel sich unverschämt zum Himmel zu erheben begann. Schon wollten die beiden Parteien im Gericht

ihren ampf ausfechten, auf dessen llusgang man sehr gespannt sein durfte, da gewannen die Friedensfreunde glücklich die Oberhand, und es kam em interessantes Abkommen zu Stande, wonach jetzt die ganze große. Kirche auf Walzen gesetzt, 50 Fuß weiter südlich und etwa 8 Fuß weiter östlich geschoben werden soll. Eine Commission von Sachverständigen, welcher dieser Plan unterbreitet wurde, 'hat bereits das Gutachten abgegeben, daß derselbe sehr praktisch sei. und beide Parteien dabei nur profitiren könnten, und daher scheint jetzt die Ausführung nur eine Frage der nächsten paar Wochen zu sein. Daran können sich viele andere Streitende außerhalb und innerhalb Chicagos ein leuchtendes Beispiel nehmen. Siehe, toit sein und lieblich ist," u. s. w. Weniger gemüthlich will sich ein anzerer Chicago Kirchen-Streitfall gestalten, der auch eine ziemlich neue Rechtsfrage bietet. Der Pastor einer Kirche der Westseite hat nämlich den Nuth gehabt, gegen die HochbahnGesellschaft den gerichtlichen Kriegspsad zu beschreiten, weil das Geräusch der Züge seine Stimme beim Predign zu krsticken drohe, außerdem die Wirkung oes Gesanges und des Orgelspiels ganz und gar verderbe und eine demoraltsirende Ruhestörung für d:e ganze Gemeinde bilde. Dafür fordert er $25,000 Schadenersatz, und es wird angekündigt, daß der Proceß sehr energisch betrieben werden soll. Es bleib! nun aozuwarien, 00 eine nircye mir einem , i . ; solchen Beginnen gegen eme mächtige Corporation mehr Erfolg havenwird. als viele Privatpersonen im Osten und Westen vorher gehabt haben.. Bezeichnend ist es jedenfalls, daß auch die das frömmste Amerikanerthum vertretenden Tagesblätter dahier sich zu dieser Angelegenheit kühl bis an's Herz hinan verhalten. " Von der Hochbahn ist es nicht weit zu tat elektrischen Trolley"-Bahnen. Es ist geradezu unheimlich, welche Ausdehnung seit Kurzem das Netz dieser Bahnen in der Gartenstadt mit gutiger Hilfe der Budel-Stadtvater gewinnt. Noch vor einem Jährlein waren in ganz Chicago noch keine 20 Meilen elektrischer Straßenbahn in Betrieb. Und heute? Sind eS schon beinahe 200 Meilen, und das Ende ist noch lange nicht abzusehen! Ehe der Sommer vergangen ist, dürften mindestens noch 100 Meilen dazugekommen sein. Die Trolley" scheint berufen, in Chicago ihre größten Triumphe und ihre verhängnisvollsten Orgien zu feiern. Apropos Budel-StadtvZter! Es ist ja eine neue Hatz gegen diese verdienstvollen Ehrenmänner ausgebrochen. Aber trotz des famosen Audiphon- wird wahrscheinlich nur jeyr wenig dieses edlen Wildes gefan aen. und das übriae keinesweas abae schreckt werden (selbst wenn alle Chicagoer Polizisten mit Zweiradern beritten gemacht werden sollten). So ein Audiphon, das jede vertrauliche" Unterhaltung aufnimmt und in einem Nebenzimmer die sofortige stenographische Niederschrift derselben ermöglicht, ist ja eine ganz schöne Sache. ?knden kann auch in den vertraulichen UnterHaltungen eme unverfänaliche" Form gewählt werden, ja es kann schließlich ein vezonoeres otytvalsch, eine Alt BudlerLolapük aufkommen. Und welches Genie könnte wohl einen Apparat erfinden, mit welchem sich eine Controlle über gewisse Couvertcben üben ließe, welche ganz sachte unter ettklNen oder in Ueberzieher-Taschen hinterlassen werden? Mit jeder neuen Neform"-Administration (andere gibt es. überhaupt längst nicht mehr) in Chicago scheint sich die Budel-Wlssen-schaft noch mehr zu vervollkommnen. 0 tempora, o mores! Ich mache den Brief zu und gehe vor die Thüre, um etwas snsche ust zu schöpfen. glücklicherweise wohne ich wenigstens nicht im StockyardÄ-Distrikt. I. R. Bruder Jonathan. Es dürfte auf dem Erdball kaum ein Volk geben, das nicht seinen Spitznamen hätte. So be'ckt der Enländ John Bull, der Jrländer Pat oder Pavvy. ver Schotte Sandy oder Sawney. der Mann aus Wales David, der Franzose Jean Crapaud oder Mi caire. der Deutsche Vetter Michel, der Schweizer Colin Tamvon. btr S Shceny und der Amerikaner Bruder Jonathan. Bemerkenswerth ist die o t.ir. ie .' yai,acye, oan. wahrend John ein populärer Vorname in England ist. wie Patrick in Irland, David in Wales und Jean m Frankreich. Verhältniß nißmäßig wenig Deutsche Michael hei ßen und nur höchst selten ein Amerika ner zu finden ist, der den Vornamen Jonathan durch das Leben zu schleppen hat. Wer die Adreßbücher der großen toiavrc unseres Landes durchblättert wird nur überaus selten einem 5ona: than begegnen, während auf jederSeite eines Äubllner Adreßbuches der Nam Patrick zu Dukenden m finden ifl wie John in einem Adreßbruch von London oder Liverpool u. s. w. Die unpopularttat des Vornamens Jona than mag zur Theil auf die Thatsach zurückzuführen sein, daß Bruder Jona than stets in einer grotesken Carriea tur und mit einem lächerlichen Costllm anaetban dargestellt wird, wie ein dir cusbanswurst. während Hobn Bull au allen bildlichen Darstellungen alS ein derber, stattlicher Mann erscbeint. Man kann sich füglich wundern, daß noch kein amerikanischer Kunstler den Ver such gemacht bat. den aroken und mäcb t i j i9 j m m tigere Bruder Jonathan in einer se . i rt i or c ner sleuunJ um er oen, votiern oer Erde mehr entsprechender Weise dar zustellen' ohne die charakteristrsäi Züge, die nun einmal mit diesem Na men verbunden sind, wegzulassen. n

Unter den wenigen Amerikanern von

Bedeutung, welche Jonathan hießen, muß Jonathan Trumbull, der zur Zeit der Revolution Gouverneur von Connecticut war, an erster Stelle genannt werden; er soll der Mann sein, von dem der Amerikaner den Spitznamen Bruder Jonathan erhalten hat. Der Historiker Sparks sagt, daß Washing. ton den Gouverneur .rumvull zu innen festesten Stützen zählte und den selben in jeder schwierigen Lage um Rath zu fragen Pflegte, und wie es in einer! Biographie Trumvull's yeitzk, wurden von dem Vater des Vaterlan des die Worte .Wir müssen Bruder Jonathan fragen" so oft gesprochen, daß Letzterer ein Synonym für den guten, Genms der zungen uupuom wurde. Thatsache ist, daß der Spitzname schon in der frühesten Geschichte unseres Landes vorkommt, doch hat die bildliche Darstellung des Bruder Jonathan" weder mit dem Gouverneur Trumbull noch einem andern seiden desUnabhangigkeitsmeges die geringste Ähnlichkeit. Brasilischer Wunderbaum. Daß die Töpfer ihr Material aus Bäumen nehmen können, das kommt nur in einem Theil Brasiliens vor, wo der sogen. Töpserbaum, mit dem gelehrten Namen Moqmlea uiilis", wachst, eines der merkwürdigsten Gewüchse seiner Art. Dieser Baum wird.bis zu 100 Fuß hoch und hat einen sehr schlanken Stamm, weicher unten selten meyr als einen Fuß im Durchmesser hat. Sein Holz rst von erstaunlicher Harte und stark kieselerdehaltig. Besonders gilt Letzteres aber von der Rinde, welche deshalb zur Herstellung von Töpfen aller Art sehr begehrt ist. Sie schnrdet sich in frischem Zustande etwa wie weicher Sandstein. Die Töpfer brennen sie, pulvensiren, was übrig bleibt, und menaen dieses mit Thon. Behälter dieser Art sind äußerst dauerhast und widerstehen ,edem lkearad. Vermögen französischer Staats Männer. Die französische Republik neigt sich dem Ende des ersten Vierteljahrhunderts ihres Bestehens zu, für eine Staatsverfassuna jenes Landes be reits eine unerhört lange Zeit. Es ist darum kein Wunder, wenn zum bevorstehenden Jubiläum zetzt schon allerlei Betrachtungen angestellt werden. Ein Mitarbeiter des Figaro" ist auf den Gedanken verfallen, zur Feier des Ereignisses Mittheilungen zu machen über das Vermögen der hervorragendsten Staatsmänner, die bisher an der Spitze der Republik gestanden haben, sowie über den allenfallsigen Profit, den sie von ihrer hohen Stellung gehabt haben, und er ist zu dem Ergebniß gekommen, daß die betreffenden Herren lange nicht so reich waren, als man im Publikum gemeinhin glaubte. In den Augen mancher Leute werden sie freilich immer noch sehr reich gewesen sein. Den Anfang macht Papa Grevy. der nach der Sage ungeheuere Reichthümer gesammelt haben soll. Es ist nichts damit. Nach der Versicherung des Gewährsmannes des Figaro" besaß Grevy. als er 1879 Präsident der Republik wurde, eine Rente von 20,000 Francs; bei seinem Tode 1891 hinterließ er außer seinem früheren Besitz und dem Landgut Mont-sous-Vaudrey für 2 Millionen Güter in Paris und 4 Millionen in fremden Werthpapieren. Diese letzteren 6 Millionen bildeten die Ersparnisse während seiner neunjährigen Präsidentschaft. Er bezog 1.200.000 Frs. jährlich und verbrauchte als alter Mann kaum die Hälfte. Die Iranzosen haben ihm seine Sparsamkeit sehr verdacht; aber wenn man achtzig Jahre alt ist und immer einfach' gelebt hat. so kann man unmöglich 100.000 Frs. per Monat ausgeben. Er ist aber auch der Einzige, der von der Präsidentschaft einen Nutzen gezogen hat. Der erste Präsident der Republik, Herr Thiers, war 27 Monate im Amte und als er 1877 starb, betrug sein und seiner Frau Vermögen zusammen 3 Millionen, mit Einschluß des Hauses und der ziemlich werthvollen Sammlungen.' Das war das Ergebniß eines langen aroeitsreichen Lebens. Immerhin waren Grevy und Thiers die einzigen Prästdenten, die auch ohne Gehalt nach ihrem Belleben leben konnten. Der Marschall MacMahon hat während seiner Präsidentschaft (24. Mai 1873 bis 30. Januar 1879) von seinem Vermögen eingebüßt. Er hatte nur ein paar kleine Landgüter, die im vorigen Jahre verkauft wurden, und er lebte lediglich von seinem Mar-schalls-Gehalt. Sadi Carnot hat Alles ausgegeben, was er vom Staate bezog und seine Renten dazu. Die letzteren betrugen be! seinem AmtAntritt nahezu 50.000 Francs, und so viel hinterließ er auch, als er starb, seiner Frau und vier Kindern. Seine Frau hat sich bekanntlich die Pension verbeten, die ihr Regierung und Kammer gewähren wollten. Von Gambetta, der lange Jahre Führer der Republikaner, dann Kammerpräsident und endlich Premierminister der Republik war, ging bekanntlich die Sage, daß er einen Koch hatte, der mehr Gehalt bezog, als mancher Minister. Immerhin hinterließ er bei seinem Tode, mit Einschluß einer kleinen Erbschaft, nur 8000 Francs Renten und ein ganzes Bündel Aktien der großen und der kleinen Republique Franaise". - Ein anderer Kammerpräsident und Minister, Burdeau, starb arm, und die Kammer mußte für-seine Hinterbliebenen sor gen.- Jules Ferry, der mehrmals Minister und zweimal Minister-Prä-sident war und als Senats-Präsident starb, hat durch die Politik sein Vermögen .auch nicht vermehrt, sondern vermindert. Also von sieben hervor ragenden Staatsmännern ' der Republik .war nur Einer, der' sich im Amt Vermöaen aesammelt bat.

Der Gewährsmann des Figarobeschränkt seine Mittheilungen auf die gestorbenen Staatsmänner; wir wollen sie in Bezug auf einige lebende Staatsmänner ergänzen. CasimirPerier's Vermögen beträgt, wie ihm vorgerechnet worden, 40 Millionen.

Profit'.rt hat er von seiner Präsidentschast nichts, vazu war ne zu kurz: geopfert wird er ihr allerdings auch nichts haben. Sein Nachfolger Felix Faure wird nur auf den zehnten Theil, also auf 4 Millionen geschätzt; das ist immerhin so viel, daß er auch ohne Präsidenten-Gehalt anständig" leben kann. Von Challemel-Locour und Vrisson, den Präsidenten des r in v rr rn cnais uns oer ammcr, ino nermögensziffern nicht bekannt; sicher ist nur. daß darin die Millionen keine Rollen spielen. gelnd deS Kartoffelkäfers. Schon früher hatte sich Professor Koebele einige Verdienste um die californische Obstzucht erworben, 'indem er die Entdeckung machte, daß eine Gatwng Marienkäfer in sicherer Vernichter gewissen Ungeziefers ist, welches in den dortigen Obstgärten besonders grassirt. Wenn es ihm aber gar gelingen sollte, einen Tödter des weltverrufenen Kartoffelkäfers oder Coloradokäfers vx finden, welcher amerikanische LandWirthe schon Millionen von Dollars gekostet und die Fabrikanten deS Parisergrllns und der Zerstäubungsmaschinen bereichert hat. so dürfte er von Vielen als einer der größten Wohlthäter der Menschheit geschätzt werden. Und er versichert, daß er diesen wahren Ja kob" entdeckt habe. Derselbe ist gleichfalls eine Art Marienkäfer, und zwar kommt er in Japan vor. Dort ist wenigstens Professor Koebele, auf einer im Auftrage der Hawaiischen Regierung unternommenen Reise, auf ihn aufmerksam geworden, und bereits hat der Professor der staatlichen Gärtnereibehörde' von, Californien eine kleine Anzahl dieser japanischen Insekten zugesandt, welche, wie er glaubt, sich in einem Klima, wie es das californische ist, und vielleicht auch anderwärts, sehr rasch vermehren. Die Larven des Kartofst-lkäfers sollen keinen furchtbareren und eifrigeren Feind haben, als diesen Marienkäfer. Vorläufig werden jetzt in Californien diese Käfer in großen GlaSbehältern, gezüchtet, und man hosft, bald eine bedeutende Anzahl vertheilen zu können. Das Experiment wäre selbst im ungünstigsten Falle harmlos. Lle russische Petroleumindustrie nud die Standard 11 Co. Als vor einigen Monaten die Petrokeumpreise in der ganzen Welt eine ebenso pl'öj?Iche, wie gewaltige Steigerung erfuhren, wurde die ungewöbnliche Vertheuerung, dieses nothwendigen Artikels auf eine Combination der Vertreter der russischen Petroleumtndustrie mit der Standard Oil Company zurückgeführt. Den neuesten Petersburger Nachrichten zufolge kann von einer solchen Combination, aber durchaus nicht die Rede sein, im Gegentheil tritt der Concurrenzkampf beider scharfer, als je zuvor, zu Tage; dagegen ist von den Vertretern der beiden Hauptgruppen der russischen Petrolcumproducenten in Baku ein Ueberemkommen geschlossen ,ihre Producte, nach einem bestimmten Verhält' niß, gemeinschaftlich zu exportiren. Eine der Contractsklauseln der neuen Pe tr.-'leumerportgesellschafk autorisirt das ad lioo ernannte Comite, mit der amerikanischen Standard Oll Company" sich dahin zu verständigen, daß, so lange die jetzt gegründete russt. sche Petroleumerportgesellschaft bestehe, ein gemeinschaftlicher Verkauf einer be stimmten Menge von Producten der Naphtalndustr'.k nach auswärts statthaben kö'.'.'.'5. Zum allgemeinen Verständniß 5.bcr die Tragweite einer der. artigen c.tractlichen Verpflichtung theilt der Petersburger Gewährsmann Folgendes mit: Die Naphtaproduc tion war, und besonders in Amerika während der letzten Jahrgänge eine derartig bedeutende, daß der Preis für Petroleum lnLondon 69 Kop. m Gold, 1889 nur 63 Kop. betrug und so gra datim herunterging, bis im Jahre 1&H dasselbe Pud nur auf 33 Kop. zu siehen kam. Plötzlich im letzten April stieg der Preis dafür wieder bis auf 93 Kop. Die Ursache hierfür liegt da rin, daß Amerika trotz zunehmender Nachfragen immer weniger producirt. Die alten Quellen erschöpften sich all mälig, man sucht nach neuen, findet aber keine hinlänglich ergiebigen. Die Vorräthe bessererZeiten gehen zurNeige. Die Standard Oil Company, welche fast dreiviertel des gesammten trans atlantischen Exports zu bestreiten hat h, besaß gewöhnlich Vorräthe von ca. 20 Millionen Fässern, momentan sind es nur etwa 4 Millionen. 'Die Bedeu tung der Vereinigung der russischen Petroleum - Produzenten in Baku, springt am meisten in die Augen, wenn man sich vergegenwärtigt, daß infolge dessen an einem Tage der Preis für Petroleum um 60 Procent stieg. Wie siehts dagegen in Rußland mit der Naphtaindustrle aus? Die ganze Halb insel Apscheron zeigt in ihren bisher! gen Naphtaquellen nicht allein keine Spur auch nur der geringsten Abnah me, .sondern man signalisirt von dort fortwährend die Entdeckung neuer er giebiaer Quellen. Außer auf Apsche ron findet eine noch reichlichere Aus beute von Naphta im Kaukasus, in der Umgegend der Station Grosnaja an der Petrowsker Bahn statt. Doch scheint unseres Erachtens der Augen blick noch nicht gekommen zu sein, um einen gemeinsamen Export aus Ruß land mit Erfolg durchzuführen. In absehbarer Zeit wird jedoch Rußland sich nicht nur sämmtliche Märkte des 5???nä rnftm srmhm itr m?l ? V.WVt, VVVt UUW .tft V' nem großen Theile der europäischen rechnen können, welche vor der Hand noch von Amerika vertheidigt werden. Wenn irgendwo, so haben die Amerlkaner auf diesem Gebiete eine scharfe

Konkurrenz vurcy Nuniano zu erwarten. Einen sweren Schlag hat nun neuerdings der amerikanische Petroleumhandel durch den'russisch-japani-schen Handelsvertrag erlitten. In

großen Zügen ähnelt der Vertrag dem jenigen, welcher zwischen Deutschland und Japan verhandelt und in einigen Jahren in Kraft treten wird. Anged. lich sollen jedoch einige handelspolrnsche Abmachungen schon vorher in's Le ben treten. Und zu diesen scheint vor allem eine für den russischen Petroleumhandel hervorragend wichtige zu gehören: Fortan soll nämlich das zur Einfuhr m Japan gelangende Petroleum jeglicher Provenienz nicht mehr der Besteuerung nach dem Gewichte sondern nach dem Rauminhalte unter lieaen. Damit kann und wird nun mefr der Kampf des russischen Petroleum gegen das amerikanische auch mit Erfolg auf dem japanischen Markte begonnen werden. Bisher stand Nutzland, dessen Petroleum in der Güte dem amerikanischen nacht nachsteht, in diesem Kampfe Amerika gegenüber un günstiger, weil das russische Petroleum weit schwerer wiegt, wie das amerika nische. also viel höher belastet war wie jenes. Durch die neue Besteuerungsart wird nun das amerikanische Petroleum doppelt betroffen, denn der versteuerte Rauminhalt ist bei Rußland wie bei Amerika der gleiche, der Amerikaner muß aber außerdem die Differenz im Gewicht zwischen dem amerikanischen und dem russischen Pe. troleum gegen früher, mehr bezahlen. Aus China gehen inzwischen Nachrlchten ein, daß der Absatz des russischen Petroleums dort stark zunimmt; seit dem vorigen Jahre ist er um das Dop pelte gestiegen. Nach Ausgang des amelilanischen Petroleums in den Citernen von Henkau und Shanghai ollen dieselben ausschließlich mit rusischem gefüllt werden. Der Consul bemerkt dazu, daß das Erbauen eigener Cisternen unsern Handel noch bedeutend mehr beleben würde. In enger Verbindung mit der Verstärkung des Petroleumimports steht der Export von Pflanzölen, die bis jetzt zu Beleuchtungszwecken benutzt wurden. Der österreichische Consul in Bombay berichtet, daß das russische Petroleum das amerikanische in Ostindien fast verdrängt hat und Grund ist anzuneh men, daß es dasselbe vollständig der drängen wird. , ,,, Oeutsüe LealNarlten. vldnburg. Oldenburg. Die Imker Oldenburgs und Ostsrieslandö reiben sich vergnügt die Hände, denn dieses Jahr scheint aller Voraussicht nach ein gesegnetes HonigZahr werden zu wollen. Gvaunfdwa Harzburg. Hier wird in den Tagen vom 10. bis 25. August eingroße internationale Ausstellung für Sport- und Gesundheitspflege, verbunden mit Abtheilungen für Sani täts- und Verkehrswesen, Comfort und Luxus, Nahrungs- und GenußMittel, stattfinden. M,cklenvrg. Schwerin. Drei junge Leute, welche zur General-Aushebung ewesen waren, ruderten bei stürmischen Wetter auf dem Großen See". Daö Boot schlug um. Die drei Insassen ertranken. Gustrow. Zum Tode vemrtheilt wurde von dem hiesigenSchwurgericht der Eisenbahnarbeiter Friedrich Richter aus Radensdorf. Derselbe war angeklagt, die Gastwirthstochter Jda Waldmann aus Mittenbürg ermordet zu haben. Die VerHandlung fand unter Ausschluß der Oeffentlichkeit statt. Der Angeklagte hatte zu seiner Vertheidigung angeführt, daß die W. ihn aufgefordert hatte, sie zu tödten. OKNrlngen Jena. Vor einigen Tagen ist der Commerzienrath Weimar gestorben. Der Verstorbene war durch seine unerschöpfliche Wohlthätigkeit weithin bekannt. Meiningen. Bei dem hiesigen Schwurgericht kam der seltene Fall vor, daß der Gerichtshof den verurtheilenden Wahrspruch der Geschworenen für trrthümlich zu Ungunsten der Angeklagten erachtete und deshalb auf Grund von Paragraph 317 der Strafproceßordnuna die Anklage zur nochmaligen Verhandlung an ein neues Schwurgericht verwies. Das städtische Brauhaus ist bei dem jüngst stattgehabten öffentlichen Verstrich für 40.050 M. in den Besitz des Herrn Hofzimmermeisiers Schäfer übergegangen. Poßneck. Letzthin ist hier das Dampfsägewerk der Firma Hohlweg & Schmidt, in dem sich auch die Accumulatorenfabrik deS Ingenieurs Weise befunden hat, total niedergebrannt.' Ueber die Entstehung deS Feuers hat noch nichts ermittelt werden können. Rudolstadt. Die hiesige Strafkammer hat den früheren Wachtmeister Ulbrich aus Saälfeld wegen Unterschlagung im Amt zu 8 Monaten 14 Tagen Gefängniß und zur Tragung der Kosten verurtheilt. Die Untersuchungshaft, zwei Monate, kommt dabei mit in Anrechnung. &ufjrtt Dresden. Nach vorlaufiger Feststellung ergab die Berufs- und Gewerbezählung für Dresden eine Bewohnerzahl von 323,152 Personen. Zieht man die zufällige Vermehrung der Garnison in Nolge der Heereäresorm von der Gesammtzunähme ab, so zeigt sich, daß die Bevölkeruna seit 1890 jährlich durchschnittlich um etwa 7000 Köpfe gewachsen ist. Dieser Tage vollendeten sich 50 Jahre, seitdem Herr Geh. Medizinalrath und Mitglied des LandesmedizinalcollegiumS Dr. Seiler in Dresden als Doktor der medizinischen Fakultäten Leipzig promodirte. Aus diesem Anlaß übersandte die Fakultät dem Jubilar, der zur Zeit fern von seinem Wirkungskreise weilt, ein in herzlichen Worten abgefaßteS Glückwunsck-Divlom. .

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kekannt auf der ganzen Srbe, als das größte Schmerzenheilmittel heilt . .

Rheumatismus, Neuralgie,

CÜ$Q lZ-rtmmitschau. In Zahlen benutzte die 47 Jahre alte Frau Seysarth Petroleum beim Feueranmachen. Das Oel explodirte und Frau Seysarth erlitt tödtliche Brandwunden. Sieben zum Theil noch unerzogene Kinder betrauern den Tod der Mutter, deren Mann sich seit drei Jahren in Amerika befindet, von wo aus er seine p jr n n rneiifl frarnuic nacy oqicn raslen unterstutzt. Z i t t a u. Der Besitzer emer qroßen Fabrik mußte dieser Tage 80.000 Mark Strafe für Zollhinterziehung zahlen. Wie man erzahlt, hatte die Fabrikleitung die englischen Plomben in deutsche vertauscht, um beim Uebergang nach Oesterreich den höheren Zoll zu sparen. Ein entlassener Buchhalter der Firma erzählte diese Sache im Restaurant, wodurch die österreichische Behörde Kenntniß erhielt. Or?gh,r,oatnrn Sellsn. D a r m st a d t. Von den 76 Prüflingen, die sich in diesem Jahre dem Finanzexamen erster Kategorie unterzogen, haben 43 die Prüfung bestanden. Hart bestraft wurde ver Conducteur Weber der Hessischen LudwigAbahn, der auf einer Fahrt von Darmstadt nach Mainz an einem mitreisenden Mädchen ein SittlichkeitsAttentat verübt - hatte. Man verurtheilte ihn zu einer Gefängnißstrase von 2 Jahren und 3 Jabren Ehrver lust. Als man neulich Mittags den Strafkammersitzungssaal öffnete, fand man, daß sämmtliche Ledersessel und die grünen Ueberzüge auf den Tischen deS Gerichts und der Staatsanwaltschaft mit einem scharfen Instrument, anscheinend mit einem Messer, zerschnitten waren. Der Thäter muß durch ein BerathungSzimmer Einaang gefunden haben. Der bübischen That ist ein Tags vorher Berurtheilter verdächtig. Alzey. Die hiesigen Staaisanwallschaft hat aeaen die Vorsteherin einer hiesigen Anstalt eine Untersuchung eingeleitet. Als aus diesem Anlaß eme Lehrerin, Fräulein Bicking. als Zeugin vernommen werden sollte, fand man sie in ihrem Zimmer erhängt vor. BWVtt München. Einen Kniesall machte dieser Tage, als der Prinz-Regent nach Nymphenburg fuhr, eine gut gekleidete Frau auf der Straße. Der Prinz-Regent ließ halten und nahm das Bittgesuch der Frau entgegen. Es soll sich dann um eine sehr heikleSache handeln, die eine hochadelige bayerische Familie betrifft. Stud. phil. Niedernhuber, der im Laufe dieses Iahreö einen Todtschlagsversuch gegen seine Cousine, die Buchhalterin Rosine Nieden'huber verübte, weil diese seinen Licbeswerbunzen kein Gehör gab, wurde vom Geschworenengerichte freigesprechen, weil nach Aussage seiner Bekannten, die Geistesstörung bei ihm annahmen, und nach dem Sachverständigengutachten, wonach er physisch erblich belastet ist, angenommen werden muß, daß er die That nicht mit vollem Bewußtsein begangen hat. B a m b e r g. Ein unter Dach gebrachtcr dreistöckiger Neubau in der Pödeldorferstraße im hiesigen neuen Viertel ist gänzlich in sich zusammengestürzt. Eine Person wurde getödtet, acht' Personen sind schwer und acht leicht verletzt worden. Der Baumeister Neuter wurde auf der Unglücks statte verhaftet. Geisenfeld, Der Postbote Hack von hier wurde wegen Unterschlagung von etwa 1500 Mark Privatgeldern in das hiestge Amtsgerichtsgefängniß eingeliefert. Würzbach. An Blutvergiftung starb der Soldat Lud'wig Firenbach der 1. Eompl des 9. Jnfanterie-Regi ments, ein Schiffer auS Stadtprozelten. Derselbe hatte sich vor einigen Tagen rasiren laffen und dabei eine kleine Schnittwunde am Halse erhalten. die, wie in solchen Fällen üblich, mit etwas Schwamm zum Stillen des Blutes betupft wurde. Allein schon wenige Stunden darauf stellten sich alle Zeichen einer Blutvergiftung ein, denen der von Lebenskraft strotzende junge Mann auch erlag. provin, S,slnvasia. V u r g h o l z. Letzthin ist Bürgermeister a. D. Kraft, ein jähriger Greis, beim Baden in der Wohra ertrunken. Frankfurt. Auf der Bienenjagd gestorben ist der Bauunterneh'mer, Mitgründer und langjährige Vorsitzender des Deutschen Bienen-zucht-Clubs Hierselbst. Nikolaus Fischer. Er verfolgte einen von seinen Ständen durchgegangenen Blenen schwärm. Endlich nach drei Stunden abgehetzten LausenS in Begleitung feines 15jährigen Sohnes, traf der Imker den Schwärm in einem Garten. Als Fischer gerade im- Begriff war, die Flüchtlinge einzufangen, wurde er plötzlich von einem Herzschlaa befallen, sank zu Boden und blieb auf de? Stelle todt. Fritzlar. Der Caator Siebert auö Metze. ein 60jähriger Mann. wurde auf' der Rückreise von Gudensberg von vier iugendlichen Strolchen überfallen und gemißhandelt, so daß er alöbald starb. , ,,, , Kaufe Mucho'ö Best Havanna

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