Indiana Tribüne, Volume 18, Number 299, Indianapolis, Marion County, 18 July 1895 — Page 3
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Roman von Balduin MSllhausen. (Fortsetzung.) Ebenso ließ sich behaupten, daß der aune Mzhut seine Formlosigkeit vorzugsweise gräßlichen Mißhandluncen verdankte, vielleicht auch dem UmJftnnhr hnh ,r n.T,rt,n4T rf sä rtTSr J VJVVVJVM v ( J V V W , wisch oder als Schutz beim Oessnen heiser Ofenthüren diente. Nachdem er eingetreten war und durch kurzes Schütteln die Schneeflocken von seinen Schultern entfernt hatte, warf er den Kopf nach der jun gen Harfenspielerin herum. Einen scharfen Blick sandte er derselben zu; dann schlich er rücksichtsvoll zwischen Wand und Gästen nach dem anderen der Aalle binüber. wo in einem breäen nischenartigen Raum Getränke verabreicht wurden. Daß er mit demselben scharfen Blick kurz zuvor die Ge sialt des ihm scheu ausweichenden junaen Mannes erfaßte, hätte ihm indessen Niemand angesehen, so gänzlich verlor ein verbissenes Grmsen sich zwlscüen den Falten seines zerknitterten Gesichtes. Ohne den glimmenden Cigarrenrest, dessen an der Wange emporkriechender Rauch ihn sichtbar blendete, aus dem Munde zu nehmen, forderte er ein Glas Punsch. Du Zeit, welche der Kellner gebrauchte, den heißen Trank herzustellen, füllten Beide mit einem halblauten Gespräch aus. Wir haben lange nicht dle Ehre gehabt. Herr Flaminao," meinte der Kellner vertraulich, und auf seinen Lippen schwebte ein gutmüthig sp'öttelndes Lächeln. Der Mensch hat im Allgemeinen Gescheuteres zu thun, als sein gutes Geld für schlechte Getränke hinzugeUn." antwortete Flamingo verdrossen. Nun, Herr Flammgo, :ch glaube. wir dürfen uns rühmen, unseren Gästen stets das Beste vorzusetzen." Wer ' behauptet, daß Sie s nicht thun? Ihr Bestes, ob es das meinige, möcht ich bezweifeln. Der Kellner stellte daö volle Glas vor den wunderlichen alten Herrn hin und bemerkte lachend: Wm das an dem heutiaen Abend nicht wärmt, gibt's überhaupt nichts Erquickendes mehr. Ich calculir', mit diesem Glase Punsch können Sie einen Eisberg m Wasser verwandeln.-. laminao ergriff mit den äußersten Fingerspitzen denElgarrenrest, schraubte ihn aus der Wange, infolge dessen dia. Dann forderte er eine neue Hl flauc. Der Kellner bediente ihn bedessen durch ne Geberde der Mlßachtung zurückgewiesen wurde. .Man soll Gotteö Gaben n:e verschwenden sprach Flamingo feierlich, nachdem er getrunken hatte. Dies ist dasselbe Feuer- er hob den Eiqarrenrest empor welches ich heute bald nach Tisch aus meiner Villa mit fortnahm, und ich hoffe, es ungeschäldigt wieder heimzubringen." Mit kräftigen Zügen, bei welchen die beiden Wangen so tief einsanken, daß sie oberhalb der Zunge sich beinahe berührten, setzte er die neue Cigarre m Brand, und nachdem er das olimmende Restchen zur 'Seite geworfen hatte. schraubte er sie kunstgerecht zwischen die Backenzähne. .Die Person da drüben spielt nicht schlecht." wendete er sich wieder an den Kellner, aus alle Fälle keine gewöhn liche Harfenistin .Es ist zum Erstaunen, daß Sie die selbe nicht früher hörten," erklärte der Kellner: seit Monaten stellte sie sich wöchentlich mindestens zweimal hier & & '! leitete sie stets, ich glaube, ihr Vater, und der spielte die Geige. Es war eine Iflnft ki nn,kVnr,n. ninfeTiA -"0--- . I v-7 aber blieben sie fort drei Wochen mag's her sem und heut' ist sie zum erstenmal wiedergekommen und v -.ti r jt , auein ooenorem. ic gcyl itgroaij oekleidet. Trauer ruht auf dem hüblfifrt sHcTtffitsfen? ick will nickt Kof t".'.b den alten Mnn ein Unglück ctCiUf, er sah recht erbärmlich aus.- . mm , w b n Die verMmmle. iüte uurMiscken Beifallsbezeuaunaen der zum, Theil über die Maßen heiteren ZuhöUnVLuit Flamingo, seinem Punsch zuzusprechen, woraus er die Cigarre wicoer in oie uange nagce uno gcsMiTW? Ytßm yskickli, VslrmS tnti 4v "'i-y : . geaensah. Derselbe hatte Nämlich zu nächst ein plötzliches Heruntergehen, dann aber wieder eine Steigerung erfahren, als eine rn reiches Pelzwerk ge kleidete Dame aus einem m die Halle öffnenden Corridor trat und mit er babenen -Bewegungen auf Eva zu schritt. Vor. dieser eingetroffen, neigte sie derselben ihr breites, mit emem Leberfleck auf der Wange geschmücktes Antlitz zu. Mein liebeö Kind." sprach sie in nia. und helle Thränen liefen in ihren mit handlichen Säcken ausgerüsteten dunklen Augen zusammen. Sie ah nen nickt, welche Wohlthat Sie mir erwieien yaoen. ju uncnuuucia 9 tß C ..u.MVf!4AM Dank bin ich Ihnen verpflichtet, für die wehmüthigen Erinnerungen, die ! während ?lhres meisterhaften Spiels I unaufhaltsam auf mich einstürmten. I tm rr. r.t. . rrtUiiix munen UNS wicocijcvc. v?ic s.:. :a r.r. .? oix.Ttn 9dUi4n irnh I UtWCll, IUJ Itlt 13 lii )ln das zieht mich noch inniger zu Jhnm I hin." Sie säumte einige Sekunden, r, an vm s.naen Erstaunen ... wT.. sCv,, r, AU iwfcivm, uii twtuiut vvUf vitF - nicht zu erheben wagte, zu ihr empor sah. und noch bewegter fuhr sie fort: mein liebes Kind, ick fühle ui die sem Augenblick die Verwandtschaft . e , i " " , a lt.' 1 1 ? IfVL mich zu einem recht herzlich gemeinten Anerbieten: Wenn Sie je m Noth aerathen ode? einer ebenso angenehmen Ö . f.JL m.TT.. tote öusioinniiicct wiuuvj wvuiia Wn fflmen. lo wenden Sie sich ver. irauensoott an mich. &tz ist meine
Adresse" dann übermannte Riihruna sie in einem Maße, daß sie nicht weiter sprechen konnte. . Indem sie aber Eva ihre Karte in die Hand schob, küßte sie die sichtbar Bestürzte auf die Stirn. Einen Silberdollar leate sie im Vorbeigehen leise auf den Teller, und gleich darauf verschwand fit' hinter den beiden Glasthüren aus der Straße. Die nunmehr wieder folgenden geräuschvollen Lobeserhebungen erleich
terten es Eva, ihre Fassung zurua zu aewinnen. Bei den Zuhörern dagegen zerieth der Zwischenfall in Vergessentzeit. sobald sie zu nem neuen or traae sich rüstete, und etwas später, da erfüllten die Klänge der Harfe wieder die umfangreiche Halle. Dummes Volk,- hatte Flamingo unterdessen ein neues Gespräch mit dem Kellner anaeknllpft. das denkt. lvenn es nach Amerika kovmt, liegen die Dollars hauf?nwelse aus oer Strake. dan man nur zuzugreifen braucht, und bevor s sich dessen versieht, wachsen Noth und rienv tym übe? den Kopf. Ich will den verrückten Namen ??laminao nicht mit Ehren tragen, wenn zum Beispiel ein Talent, wie das da drüben, in der alten Heimatb n ckt em sichereres und be eres Lrot fände, als hier in Onkel Sams Sodom und Gomorrha." .?lch calculire. das Madchen verdient ein seines Stück Geld in unserer zesegneten Republik," wendete derKellne? ein: was die Harfe nicht thut, das bewirken ihr liebliches Angesicht und das ladyartige Wesen. So?" meinte Flaminao arimmia. all right! ein gesegnetes Land vor nehmlich für Lumpenpack. Euch verben:crten Nankees ist's freilich gleich. giltig, ob Ihr Eure Dollars mit einem festen Stück Arbeit verdient, oder od'S l?uck als Almosen in den bürsteten Cylinderhut geworfen wird. Geld ist Geld. Wenn's nur klingelt, venn Sttr - .Und redlich erworben wird, warf der Kellner lachend ein, wer dumm ist. muß so lange herhalten, bis er zum eigenen Glück klug geworden." -Die Beariffe über redlich sind zu keilen etwaS verschieden," erwiderte Flammgo boshaft gnnsend, und lyra nend kämviten seine Auaenspalten ge?en eine Ladung ätzenden Rauches, ich aber wiederhol's: feolch' fevici und solch' Ding von Mädchen gehören nickt auf die Straße und in Trinkhal. len. Fühlen sie sich da erst heimisch, tlt s nur em Schritt bis in ven mo rast." Er bessea-lte diesen Ausspruch mit einem kräftigen Zuge aus dem Glase; dann neigte er das Haupt lauschend der Halle zu. Nach den Mittheilungen des Kellners schien er erhöhte Theilnähme für die Musik zu empfinden; er rührte sich wenigstens nicht, bis der letzte Accord wie ein Hauch erstarb und neuer Beifallslärm sich erhob. Bevor dieser indessen sem Ende, erreichte, mischten sich heftige Stimmen in denselben, und irgend ein Mißgeschick der jungen Künstlerin ahnend, leerte Fla. mingo schnell sein Glas. u:ven,o lcknell leate er den Betraa seine? Zeche auf den Tisch und begab sich dahin, wo der Wortwechsel sich noch immer verschärfte und neue Stimmen q an demselben betheiligten. Al er so weit dur.chgedrungen war, daß er den ersten notdürftigen Anblick Eva's gewann, saß diese todtenbleich auf ihrem Stuhle, mit beiden Armen die Harfe umklammernd, aus deren zberen Rand ein sichtbar unter dem Einfluß übermäßig genossener geistiger Getränke stehender junger Mann die pand gelegt hatte. Wayrenv aver einzelne Herren ihn zurückzudrängen suchten, traten f'inf oder sechs 'licht minder erregte Genossen für ihn ein und beriefen sich gerauschvoll aus die Freiheit, jeden Straßenmusiker für kbre Dienste dingen und bezahlen zu dürfen. Der Weiteren en nahm FlgMlNga aus den ssch kreuzenden Rufen und Be merkungen, daß gleich, nachdem Eva lbr Spiel beendigt hatte, eme Gesellschaft. die in einem abgelegenen Zim. mer ein Gelaae feierte, hineingestürmt sei. um sie einzuladen, ihre tollen Gesänge zu begleiten. AlS diese bestürzt die Zumuthung ablehnte, waren die lunaen Leute trod der beschwichtigen den Zurufe dringender geworden. St. ner erfaßte sogar, um Eva dadurch um Mitaehen zu zwingen, die Harfe, lllS derselbe räthselhaste Fremde, der sich so lange vor dem alten Flamingo bersteckt gehalten hatte, dem rohen Ge'ellen wehrte. Der unerwartete Wi. berstand erhöhte, dagegen nur noch dessen Zugellosigkelt. Gewaltsam wollte er seinen Willen durchsetzen und zu ibm hielten die an Zahl wachsenden Genossen. Da aber ein Theil ver üb riaen Anwesenden unter Vorwürfen und Drohungen sich aus -Seiten des kalb ohnmächtigen MädchenZ schlug, r.t:. c.Ci:. rrn ..i.r. jci jUiiCii vu itiigc ;uuiiyccuyi in einen landesüblichen Faustkampf ausarten zu wollen, als plötzlich Eva'S , erster Vertheidiger, dessen Blicke fortgesetzt iv ' r Y rf yijei argwoyniia) nacy aucn wicguingen gr. tloaen waren. in den Änterarunl schlich und gleich darauf Flamingo wischen -die erhitzten Streuer .-trat: Seine wunderliche Erscheinung, 5, woHl iuch die aleichsam bissiae RübeÄt welcher er sich einher bewegte und den . r l ri v rr'.J Xlmps oer. nimmer rauenoen lga von sich blies, übten sichtbar einen er. beiternden. zugleich besanftiaendenEinkluk auS. HerauSsordernde Worte flogen zwar. noch, ylnüver und. herüber,. ' w f . v.r. . tt ' " lj : allein auco oie ver iummicn. Ivoaio man den Eindruck gewann, daß er zu Mt;tn ; ..tn. ver jungen uniliciin geyorr Uno oaoer berechtigt sei, sie in seinen' Schutz zu nehmen. Auf seine ernste Ausforderung wichen die Angreifer wie Vertheidiger zurück und jetzt erst neigte er sich Eva in deutscher Sprache zu. Sie gehören nicht yieryer, mem llebeS Kind." hob er an. die Gemüther sind zu erregt; weilen Sie länger, so erleben Sie eine Raufscene, wie nur je e ne d eie sonst reckt achtbaren Raum lickkeiten, - schändete. Dock ; fassen Sie sich zunächst und beaen Sie Vertrauen vx meinem auten Willen, .so verlassen.
wlr diesen Ort gemeinschaftlich. Ich begleite Sie bis vor Ihre Hausthür, gleichviel wie nahe oder wie weit bis dahin. Nun? Was meinen Sie da. zu?" Noch immer zitternd sah Eva zu rY . ' r m
Istamiligs empor. eln Aeuizeres wirkte schwerlich' Vertrauen erweckend aus sie ein; dagegen mußte in seiner klimme etwas gelegen yaoen, was sie beruhigte. Ihre letzten Zweifel aber schwanden, als ihr Blick an Flamingo vorbei die von zwei anderen Gästen halbverdeckte Gestalt ihres ersten Ver. it. n lyeioigers Kreisle. Ich will mit Ihnen gehen," sprach sie lise, und noch immer gegen Entsetzen ankämpfend, erhob sie sich. Bereitwillig, wenn auch ungeschickt. zog Flamingo den Friessack über die Harfe und befestigte den Tragriemen an derselben. Nicht minder dienstseriig yais er Eva selber in ihre Winterliche Hülle hinein. Durch den Anblick seiner freundlichen Fürsorge beschämt, waren die berauschten Gesellen davongeschlichen. Die Zurückbleibenden, be obachteten dagegen mit unverkennbar freundlicher Theilnahme, wie die schlanke Gestalt mehr und mehr in dem großen Deckenwch verschwand und endlich das krankhaft erglühende liebliche Antlitz nur noch zum kleinsten Theil zwischen den dickwolllgen Falten hervorlugte. Sie wollte die Harfe ergreifen, duldete jedoch, daß Flamingo sich mit derselben beschwerte, und sich anmuthig vor den Gasten verneigend, schritt sie dem Ausgange zu, welchen der durch die Musik noch immer entzückte Mulatte höflich vor ihr öffnete. Flamingo, qualmend wie ein, Fabrik. schornstein, folgte ihr auf dem Fuße nach. Bevor er ebenfalls hinaustrat. tonte es ihm nach: Das Geld, Mann, das Geld!" und im nächsten Augenblick stand ein Herr mit dem gefüllten Tmer neben ihm. Das Geld, mein liebes Kind! Ihre Einnahme!" wiederholte Flamingo. Eva schien es nicht zu hören. UnSe kümmert auf ihr kostbares Instrument. trat sie hastig durch die zweite Glasthür. wo der fcharfe Wind ihr alsbald die feinen Schneeflocken wie ebenso viele Nadeln in das erhitzte Antlitz schleu. derte. (Fortsetzung folgt.) XU skandinavische FrauenAusstellung. Gleich nach den großartigen Festen, die den prächtigen Rahmen um die Er. offnung des,Nordostsee-Canals bildeten, versammelten sich rn Kopenhagen still und prunklos die Frauen Skandinaviens, um zu zeigen, was der Frauen Fleiß, Talent und Wille hervorzubringen vermag. Am 22. Juni Vollzog sich unter dem Protektorate der Königin von Dänemark und unter dem Ehrenvorsitz der dänischen Kronprm zessin die feierliche Eröffnung der skandinavischen Frauenausstellung die Frauen activ, nicht passiv zu nehmen. D:e tapfern Damen hatten einen harten Kampf zu kämpfen, ehe sie soweit kamen. Auf die Mißachtung der Herren der Schöpfung und den Unglauben im eigenen Lao.er folgten allerlei Chicanen, Unzufriedenheit und verletzte Eitelkeit in dem AusstellungsAusschuß selbst, wodurch die Präsidentin, Kammerherrm Orholm, tief gekränkt und durch ein scharfes MißtrfluenSvotum einkS Theils des VorstandeS, dem eine entgegengesetzte Erklarung der übrigen Mitgliede? den Stachel Nicht zu nehmen vermochte, sich zum Nucktritt bewegen ließ. Mit ihr oqen sich die Vorsitzenden mehrerer Äbtheilungen zurück, eine neue Prcjldentin fani sich nicht gleich und de? ginze schone Plan drohte, wie spöttisch behauptet wurde, echt weiblich- eben nur ein schöner Plan zu bleiben. Aber trotz aller Widerwärtigkeiten arbeiteten die verschiedenen Ausschüsse unter Leitung der Vice-Präsidentin. de? energischen Commandeurin Gand. der beliebtesten dramatischen Schriftstellerin Dänemarkö.deren Lustspiele bedeutende Ersolge errungen haben, unentwgt weiter. Und es gelang endlichin der Geheimen Etatsräthin v. Buch eine felngeblldete und tüchtige Präsidentin zu finden. Noch gab es einige Unruhe im Lager der Malerinnen, indessen auch diese ward durch besonnenes und verständiges Auftreten gedampft, und nun ward unter dem Wahlspruch: Einigkeit macht stark'' rüstig weiter geschafft. Zweck der Ausstellung ist Natürlich, zu zeigen, was die Frau auf allen ihr zugänglichen Gebieten in früheren Zeiten wie in der Gegenwart zu leisten vermochte und vermag. Nicht die emancipirte, freie, dem Manne nach. äffende Frau. wirkt hier,, sondern wie die AuSstellungs-Zeitung denn na türlich erscheint eme solche mit weiblichem Redacteur und Mitarbeitern im Verlag einer weiblichen Firma schreibt: WaS wir wollen, ist arbeiten. das. Recht-haben zu arbeiten, das Recht unsere Arbeit nach ihrem eigenen Werth geachtet zu sehen Den ersten Anstdß-.zu .der nun ihrer Vollendung entgegengehenden Ausstellung gab die Frauen. Abtheilung in Chicago. Was Amerikanerinnen zu Stande bringen, "das können wir auch,- sagten sich die Tochter der Welsen Königin Marga retheund es bildete sich alsbald ein Haupt-Ausschuß mit Unterabtheuungen. für Haushaltung, Hausfleiß, Mu, sik.. Malerei, dramatische Kunst. Lite ratür. Culturgeschichte u. s. w. . Und die ' Frauen dürfen stolz sein auf ihr Werk, ihr eigenstes Werk; denn keines ManneS Hand oder Kopf hat mit ihrer Ausstellung etwas zu thun gehabt. Die ganze . weitläufige Gefchaftsfuh. rung lag und liegt in Damenhänden. Die' erste außerordentlich tüchtige Schreinermeisterin besorgt mit ihren Gesellinnen- die zu ihrem Handwerk gehörige 'Ausschmückung des LocalS, dem weibliche Decorateure durch die in Frauenschulen gewirkten Teppiche und von Gärtnerinnen ausgestellten Pflan zen ein heimisches und ansprechendes Aussehen geben werden. 5im 5lndu-
striepalaste selbst findet die Ausstel. lung der Abtheilung, für Haushaltung, die ja natürlich von allgemeinstem Interesse für, die Besucherinnen ist. ihren Platz. Eine altmodische Küche mit ih-
ren merkwürdigen primitiven Einrichtungen wird hier den stärksten Gegenan vilven zu der mit tausend lurur ö. sen Gegenständen ausgestatteten mo- . cm . n 1 1 c . . ., ccrncn iucixiiaue oer gaumenlttzeinden Wirksamkeit des Weibes. Däneben zeigt eine Zukunftsküche, wie sehr viel Zeit und Arbeit sich bei praktischer Anwendung moderner Erfindungen ersparen läßt bei Anrichtunaen. die weniger für den einzelnen privaten ausftand ais für Speisehäuser u. s. w. berechnet sind. ?!n d e e Abtbeiluna gehören natürlich auch alle Erzeuanisse der Kochkunst. Eingemachtes, eine arbettende Konditorei, Wafselbäckerei und Restauration. Merkwürdigkeiten. wie uraltes Tischzeug in prächtigen Mustern und dergleichen, sind in dem ebenfalls hierher gehörigen modernen Anrichtezimmer ausuestellt. Tim 5ndustriepalaste befindet sich ferner die auLeroroenliiaze reicyyattige Abthei lung für Hausfleiß, die einerseits beredtes Zeugniß ablegt für den boben Standpunkt, den weibliche Haus- und Handarbeit hier im Norden erreicht hat. andererseits aber auch eine schier unglaubliche Naivität der weltabseits lebenden Bewohner des außerstenThule offenbart. Die Abtheilung für Literatur bringt neben der bestcn, stark kritisirten weiblichen Production alte interessante Manuskripte, Handschriften, Zeitschriften u. s. w. Literariscke Vorträge und Vorlesungen werden abgeyanen werden und Holger Drachmann's Schwester, die bekannte Schriftstellerin Erna uel.5ans,n besorgt die Herausgabe eines illustrir1 n rfv iw. I n ÄUSikeuungs.'Almanachs. Die culturhistorische Sammlung umfaßt eme bedeutende Sammlung alter, berühmter Frauenbildnisse. Miniaturportraitö. Trachten, Schmucksachen u. a. m. Eine Abtheilung für LandWirthschaft, liegt doch Milcherei und Käsezubereitung fast allenthalben in . ict'jc v l. . . - rociüiiacn ?anoen, uno Hanvwerk fehlt Nicht. Em eigenes Heim haben sich - die Künstlerinnen: Malerinnen und Vildhauerinnen, im Gebäude der freien Ausstellung in unmittelbarer Näbe des, ndustrievlasteS nnr Der MusikauSschuss hatte eine Preisbe Werbung für eine Cantate zur Eroffnungsfeier ausgeschrieben, worauf fünf Beantwortungen einliefen. In den ersten Preis theilten sich eine Schwedin und eme Dänin; das danische Werk aelanate zur' Aufführung. Während der Ausstellung finden verschiedentllch Concerte statt. ComvoNisten, Solisten. Chor, Orchester und Dirigent Damen natürlich. Zu den dramatischen Vorstellungen haben Damen die Stücke geschrieben und in Scene gesetzt und svlelen soaar auch die männlichen Rollen. Zur Bedienuna der Maschinerien bat man sich jedoch der leidigen männlichen Hilfe Nicht entfchlagen können. Wenn noch erwähn! wird, daß im Circus Vorfiellangen, die Gymnastik. Fechten und die edle Reitkunst umfassen, von Damen unter dem Commando von )amen ge. geben werden, so ist, allerdings nur in großen Zügen, das Programm der Be gebenheit des Sommers skizzirt. Ferner hatten die Frauen den guten Gedanken gehabt, au? dem großen internationalen Stelldichein in Kiel Vortheil zu ziehen und die Vertreter der Weltpresse zu einem Abstecher nach Kopenhagen aufzufordern. Der Freihafen, dessen Eröffnung im October vo. rigen Jahres infolge des Todes Alexanders III. gar so still von Statten ging, mit seinen mächtigen, praktischen und architektonisch bewundernswerthen Anlagen. Thorwaldsen's Museum, die Glyptothek, diese größte private Sammlung antiker und moderner Meisterwerke, die Sammlungen der Rosenbgrg, Frederiksborg, Fredensborg und Kronborg gewiß. Kopenhagen und seine Umgebung bieten dem Fremden ungemein viel Sehenswerthes! Leider für die Frauen kam der Journallstenverein mit seiner, Einladung an die fremden Vertreter der Presse dem Ausstellungscomite zu vor. Auch so aber gereicht das, was sie bisher leisteten, den Frauen zu hoher Ehre, und seit die Königin Luise ihr Interesse für die Ausstellung durch die Uebernahme des Protectorats bekündete und die Kronprinzessin, die ebenso wie ihre Tochter Prinzessin Luise zu den Ausstellerinnen gehört, den Ehrenvorsitz übernahm, ist der Ersolg des Unternehmens gesichert. Einmal noch drohte indeß ein tragischer Conslikt das Gelingen des Werkes in Frage zu Wen, daö war, als der Vorstand Vormittagstoilette und CapoU für die Eröffnungsfeier vorschrieb. Ob dieser Willkür Protesten die Besitzerinnen runder Hüte mit tiesgefühlter Jndignatwn und eme Weue raste ein erbitterter Kampf, hie Capote-, hie Kopsbedeckung nach eigener Wahl" aber weise Nachgiebigkeit erzielte auch in dieser Hauptfrage" Einigkeit, und boshaften Sticheleien einer geschäftigen Kritik begegnet die Ausstel. 1 ? I I 1 w r. - l lungszeilung mir oem Ausfprucye oes Dichters Hostrup: Es muß um so vieles gestritten werden, nur im Kampf ist Leben.-.' Und an Leben fehlt es Nicht Dtt der Ausstellung skandmavi. scher Frauen. I n Walzenhaufen, dem bekannten Luftkurort des Kantons Appenzell, ist das Hotel Kurhaus ab gebrannt. Kurgaste, Wirthsleute und Bedienstete retteten nur das nackte Le ben; , eine Frau 'wurde vom. Schrecken ?urch den Schlag getroffen und starb im Anblick des Feuers. Die Ursache des Brandes ist zur Zelt unbekannt. 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