Indiana Tribüne, Volume 18, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1895 — Page 3

1 Schwache, nervöse Personen. ,eqlt vo Gwiffen,bisskn nd schlkchten Träume, akpkinigt von Würfen nno opfsch,ner,kn. Qxxitbtn. Zittern, nzttopfen. Un,ntjchloff,nht. Trubftn und erschöpfende, Aukftüsien. erfahren au dem .Jugendfreund-, aus welch' einfache, billig Weis juqcncirrunc , us rociaj- einsaaze, Diaiae Weis, eschlechttkrankdetten Folgen der Jugend fünden geheilt und die volle Asundhit und d, Frohsinn wiedererlanat werden könne. Gan, neue eilverfadren und neue Mdi,in,. Tittttr Irin K,r r.flenrt rjt. 6diJt i5 entl in Stamv und Ähr bekommt da Vuch verfteaelt und fri zugeschickt von d Mrixxtt ltntk und DUpenfarn." 23 Weft 11. Str.., ork. .,. . - tö. W -U0t Der Herren Freund. Onsm vollkommene Spritze frei mit jeder ??Iafc6. Macht eine Flecken, erbätet Etrtlturen. eili Irira im3 keine Flecken, Lerbiit, versandt bei Crtrefc für Ki.oa. Man dreist: Buernu rn l n 4 Tcaatn. rsat HöoUxrern htaze teflu t IIALYDOR MFG. CO.. LANCASTER. OHIO. l Jl(3n i ettion. Eine permanente Kur ; j der iarinäckigsten Fälle rvn Sonorrhea und j ' ' er larinaaignen ane rvn onorryra un : '! l..t. crantirt tn v 3 dt, 6 ag.n; k.in. adr handlun, ötd'g. und ohne di an. ; ' kelnd, ewltat, bes. Si.nehmen vor u. j! 2 dede. ttopaiba der eandelSl. I. erre & So. i (rou1 achsolgerl.Apothtkkr.! iati. er i ? M uit von alle Druggiftea. RipansTaMes. Ripans Tabules are cornpounded srorn a prescription widely used by the best rnedical authorities and are presented in a form lhat is becoming the feshion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, : habitual constipation, offensive breath and headache. " Ohe tabule taken atthe sirst symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, djstress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole disliculty. Prlce, 50 cents a box. ' Ripan3 Tabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on jreeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., lO Spruca Street, NEW YOHK. I E7 Fragen Sie Ihren Groeer nach B: Bach man n's High Patent, Tip Top ob Melrose Mehl, -das beste im Markt. Avenue Mühlen, . Ecke at, Str. und Madisoa vene. Fred. Schreiber, CsÄl. 'äh- Uatata?, Ns. 20 Oalmer Straße. Austräze prompt besorgt. I. F. Preusch, 125 Olive Straße. Kontraktor Baumeister, empfiehlt sich für alle Arten Neubauten und Reparaturen. Alle Aufträge wer den prompt ausgeführt. Julius Neurnann, Gontructor und Baumeister. ?0. 30 Hendricks ötrnßs. R,uiauten und Reparaturen dtrd.n r . Y VA " t 4 prompt, billig und gut ausgeführt. . JE. Um XtetimarUf M M nVfe 9 -V -m Deutscher Advokat und Notar No. 29 Süd Delavare Str. Zimmer tto. 7, Gebäude dn Deutsch gegens. FeuerVersich erungSgesellschaft von Jndiana. rtrt WUitttWirtl T f SMITHER. filBllcr trn i.,dach.Vkatkri,i. I ul I ( ,,fia. wasserdichte h,. f ,iait.Nt.et?ohxape,Dchdel ,.k.d..,e.,e. Ofsic.: i ft m.n,' ...,7,,. ANMsAHiiit f v w v v ISlllit craiitctUt4e Xo4cet. tef A, 1 - I . 4. . .M.. ,M 4,ni w ii'pwnc iaii'atBcr. .... oxtfttt.,.DSch,rl. .ft.mra. uxm. OsK-e : Ko.ieg.Lard: 180 W . MardlandSr.

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Gräsin Ilse.

Kriminal.Rcman von Fritz Friedman. (ortsehung und Schluß AN txx sonnenbeglänzten See, in den grünen Buchenwäldern Neudamms, im innigen Verkehr mit den lieben Menschen und mit ihrem holden Kindchen, erblüthe unterdessen Alicens Jugend auf's Neue. Längst hatte die Blässe ihres Gesichts frisch keimender Nöthe Platz gemacht, längst hatten die träumerischenAugen jenen hellen, kuchtenden Glanz wieder angenommen, der einst das Entzücken ihrer Mutter geWesen war, und die Schatten der 23 gangenheü waren vertrieben durch die steahaften Strahlen der Kustensonne. als Snkendorf an einem sonnig heiteren Junüaqe die Nachricht von der bevorstehenden Ankunft Egon erhielt. Es laq ein halb ängstlicher, halb glück- . -M v - 3 3 llcher Ausdruck IN Erikas Zügen, als flm W&Mtb bis ff S Taaes ZUM jlc 0111 nr,üJ, - ' uätS9 isuien cacylgrun Alicens vslirn küßte. Laß Dir etwas recht Süßes trauwen, mein liebes Herz", sagte sie zärtlich scherzend, und sieb morgen früh. wenn Du erwachst, recht weit hinaus auf die blaue See. Wer weiß, was die Wellen an's Land spülen !" Alice sah ihre Freundin ängstlich fragend an. Sie ahnte, daß ihr etwas Neues bevorstände, und sie hatte die Scheu vor allem Fremden, Unbekann ten noch immer nicht verloren. Und zum ersten Mal seit langer Zeit trat das Bild jenes Mannes vor ihre Augen, den sie nur zweimal in bitterschweren Stunden ihres Lebens gesehen hatte. Am nächsten Taae hatte tder kluae Herr von Seckendorf die Damen nebst seinem Kinde per Wagen über Land geschickt; da schritt eine kräftige Männergestalt über die Mole dem Ho tel Zum Kronprinzen' zu. Durch das reichgelockte braune Haar des An kömmlings zog sich seltsam ein schneeweißer Streifen; aber das Angesicht war gebräunt, kräftig und lebensfrisch. Egon Wildau hatte die Schatten der Vergangenheit - überwunden. Herr von Seckendorf war seinem Freunde entgegengegangen. Die Begrüßung der beiden Männer athmete die vollste herzlichste Achtung und Liebe; abr nach Männerart genügte ein treuer und forschender Blick in die Au. en, em kräftiger Handedruck, ein leises Bibriren' der Stimme bei dem ersten Begrüßungswort, um Dem Ausdruck zu geben, was Beider Herzen beherrschte. Wenige Minuten spater standen sie sich bereits in ernstem Gespräche über allgemeine Dinge gegenüber, während die blauen Wolken der Cigarren sich zu dem Rebenlaub der Veranda emporkräuselten, auf der sie saßen. um acht Uhr erschien der sogenannte Oberkellner des Hotels, um die Gäste zur bescheidenen Abendtasel zu rufen. Mit einem erleichterten Aufathmen, weil die bevorstehende Beaeanuna Egons mit den beiden, Frauen dadurch aus einem harmlosen Terrain statt finden mußte, Segrußte Seckendorf die altgewohnte Einladung und betrat, vertraulich seinen Arm um die Schulter des Freundes legend, mit ihm das Zimmer, welches Küchendunst und der Geruch frischer Wäsche parfümirten. Die Unterhaltung zwischen den Tischgästen war im vollen G'ange.als das Hu.ndegeoell erscholl, mit welchem die ungezählte Menge der Dorfkläffer das Heranrollen jedes Wagens anzukundigen pflegte. Mit einem energlschen Ruck hielt vor dem kleinen Hotel das Gefährt, welches Erika und Alice helmbrachte. Das Gesprach an der Tafel war verstummt; Seckendorf erhob sich mit dem Rufe: Da kommt ja mein Weib und die ölndern!" und Erika verdeckte mit ihre: Gestalt einen Augenblick die Alicens, welche hinter ihr in die Thür trat. Dann aber machte sie eine Bewegung, und Egon sah in der Thür, von dem hellen Licht der Lampe beleuchtet, welcbe die Maad binter ibr soeben in das Gastzimmer tragen wollte. Alice jiciycu. Gedankenschnell zitterte eine banae Frage in ihrenAugen beiEgonsAnblick; dann griff sie wie Hilfe suchend nach dem Pfosten der Thür, durch welche sie zu treten im Begriff war. Sie hatte Egon erkannt. Er aber schaute auf sie wie auf ein Bild, welches die Fata morgana dem Wanderer zeigt. der. mit wundem Fuß lange durch die Steppe geirrt ist, und den bei ihrem Anblick eine Ahnung erfaßt von der seligen Ruhe, zu der ihn das endliche Ziel seines Strebens und Kämofens ruft. Nun vergingen glückselige Wochen. Alles hastende und treibende Streben ver Welt da draußen war sur die B.ff "schollen, welche auf diesem I iri rtnn tn tnr nn: Hn rmtrrrhf rtt i v v f v MHtiiVhuiiv R.n M.ntoflrt lebten. Keine Sckru ,tnn ttri TnnriVif ntMf mthr rn fr. Izen von Egon und lice von einander w v HIV V IV W ' knttremdet: nur daS erlösende Wort. welches so oft auf Beider Lippen l r a i. x & - - A - - a A tr . a a jcurucoic, nuy niaji grsunven. Ein Sommerabend von llberwältigender Schönheit lag über Meer und Land. Egon war weit hinaus auf See gefahren und landete nun bei Sonnenuntergang am Strande unterhalb einer einfachen Hütte, tte obcn au? der Düe mm Likblinasausentbalt jsnkcn geworden war. Egon sah

wrimkt neben jenem kleinen Gebäude auf

I der Dune sitzen und auf's Meer hin uhiwuuui. u ci uaic iu iui I tMlisitn CTV a lY i tmlw iein uz mli llnmioer leyitazer eon ir. :i .L.n sucht.aus den geliebten Augen die Entscheiduna über seine Zukunft zu lesen. , s.;Ä Ti"J V XXWJ Ci IICUCIH UH tyiUUU VW Plane zu. an oem nutz an. ryi iat f : r - r Sie erschrak nicht, als er vor ihr n.-s wk. dak er kommen I nr v r"U-l J i A . -r t t lär ää r mußte, wie ergewuß hatte,-daß er sie mtx nnoen wuroe. elunoeu vergitt gm. ohne daß ein Laut von Leider I Oihk.M f M. i9fii 4nr

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.Attce, wtr haben uns' wenig sagen können in den trostlosen Stunden, welche uns vor Jahren vereinigten. Wir haben eine so furchtbare Zeit erlebt, und so mächtige. Mauern hatten sich zwischen uns emporgethürmt, daß ich selbst in dieser sonnigen Ruhe den Muth noch nicht gefunden hatte.zu Jhnen von Dem zu sprechen, was mein Herz bewegt. Wäre ich nicht der Un glückselige, 'der alles Leid über Sie ge. bracht hat, trennten nicht die Schatten der Vergangenheit uns Beide, ich würde die Worte zu finden wissen, die Jh nen mein Herz enthüllen. Aber so, be. ' lastet mit allem Leid der Vergangenheit, erschöpft von dem weiten Weg, der uns Beide durch die Wüste getrieben hat, kann ich Sie nur anflehen und zu Ihnen rufen wie ein Ertrinkender: Helfen Sie mir diese Mauern nieder reißen, helfen Sie mir die Schatten bannen, und glauben Sie an eine

Liebe, die Ihnen geweiht war von der ersten Sekunde an, da ich Sie sah, da diese reine Mädchenstirn sich an meine Brust lehnte!Alice fand kein Wort. So überwältigt von namenlosem, süßem Schreck, so aeänastiat und zualeick ent. zückt vonDem.was an sie herantrat.zitterte ihr Herz, erlahmte ihre Zunge. Sie wußte nur. dak sie den Mann liebte, der vor ihr stand, daß keine Seligkeit sur sie zu finden war außer der einen. Thränen schössen ihr in die Augen; aber ein süßes Lächeln verklärte ihr holdes Gesicht., Sie streckte Egon beide Hände entgegen; da fiel er vor ihr nieder und legte sein öauvt in ihren Schooß. Ueber seinem lockigen Haar falteten sich Alicens Hände, und wiederum träumend sahen ihre Augen hinaus in die dämmernde Nacht. Auch sie sah eine-Fatamorgana. Bor ihren Augen stand das Bild des Schlosses Ellabronn, losgelöst von dem Grauen der Vergangenheit, von dem Fluche, der einst über diesen Mauern gelegen; denn die beiden Menschen, welche die Eine nach den Geschen der Menschen, der Andere nach den ungeschriebenen der Natur und des wahren Rechtes die Erbschaft der Güter und somit auch die des Fluches, mit dem sie belastet waren hätten antreten sollen, hatten freiwillig auf ihre Rechte ver. zichtet. - mit eigener Arbeit wollten sie sich den Heerd aründen. auf eiaene Kraft ihr Leben aufbauen, dem eigenen Herzen, dem eigenen Fleiß und der eigenen Liebe ihr Glück verdanken. Nichts von den Gütern, welche Vate: und Mutter ihnen hinterlassen und an denen Unglück. Schuld und Blut klebten, nahmen sie mit in das neue, reinr Haus, das sie Beide gründen wollten: Schlog Ellabronni und seine - Emkllnfte sollten fortan der Menlcklicbkeit, der Humanität, der Sorge für die Schwachen dienen; Waisen, Alte und Kranke sollten den Schatten seiner Wälder genießen, und die Thränen der Dankbarkeit und Freude den fthick von den Mauern seines Hauses abwaschen. (Ende.) Slamingo. Roman von Valduin Möllhausen. ! (Fortsetzung.) Sie hatte die Pelzhandjchuye aogelegt und Platz genommen, zögerte aber noch, um die Saiten des Jnstrumentes von der in der Halle herrschenden Wärme durchdringen zu lassen. Sich gleichsam rüstend, rieb sie du erfalteten Finger leise in einander. Doch indem sie inne wurde, daß man hier und da dieStimmen dämpfte, sie mehr und mehr die Ursache einer allgemelnen Spannung wurde, breitete die Gluth der Wangen sich bis zu den klaren Schlafen hinauf aus. Wie auf der Flucht vor den auf ihr ruhenden Blicken, zog sie die Harfe vor sich hin und eme Art Schlüssel hervorholend. begann sie- eifrig die Saiten zu prüfen und zu stimmen. Nachdem sie bet dieser etwas über die Gebühr dauernden Beschäftigung ihre Ruhe einigermaßen zurückgewonnen hatte, legte sie den Schlüssel zur Seite; zugleich trat in ihrer näheren Umgebung Stille ein. Wenn aber bisher auf den meisten Physiognomien eine gewisse freundliche Erwartung sich ausprägte, fö verwandelte dieselbe sich in' Erstaunen, sobald die schmalen ande mit kaum wahrnehmbarer Berührung über die Saiten hineilten und wie zur Probe, eine Reihe bald wachsender, bald schwindender, und süß verhallender Läufer durch die Halle sandten. Damit hatte sie gewissermaßen ihre Kunstfertigkeit bewiesen und die wohlwollende Aufmerksamkeit aller Anwesenden gefesselt. Es folgte die kurze Pause eines Athemzuges und in vollen .kräftigen Accorden ertönte die einfache Melodie eines allbekannten melancholischen Negerliedes. Mit sichtbarer Befr.edigung lausch ten die gerade für derartige Weisen empfänglichen Amerikaner dem tadellosen Spiel. 'H:er und da Nickte auch wol ein Haupt den Takt dazu. Als aber der Melod!e mit großer Meister schaft ausgeführte Variationen sich anschlössen, die abwechselnd in hellem Jubel und schwermüthigen Träumereien gipfelten, da blickten alle Augen begeistert, und .nur das '.Trachten,- sich keinen .der klaren Tone entgehen zu lassen, hinderte Diesen und Jenen- , im Gesang seine Stimme dem Spiel beizuaesellen.. Schneller regten stch unteroeijen vie schlanken Finger und voller und rauschender 'klangen die 'Accorde,' bis sie allmälia-zu der einfachen Melodie sich wieder einten und. in. dieser allmälig traumhaft ' erstarken.' Beifälliges' Murmeln ' durchlief die Halle und steigerte sich zum begeisterten AvvlauS: " wischen demselben hindurch wurde :das Klirren vernehmbar. mit welchem obere und kleinere Geld stücke auf. .den Teller fielen. Die ihr spendeten Lobeserhebungen lohnte Evadurch ' schüchternes Neigen . deS Hauvtes. Sie batte wieder zu ibrem

Nothbehels. dem Stimmen, gegriffen. Eifrig schraubend und prüfend, erzeugte sie den Eindruck, als ob sie bei dieser Beschäftigung die ganze übrige Welt von sich ausgeschlossen habe. Da hörte sie dicht neben sich Schrit-

t:. Unwillkürlich sah sie empor, und ihre Hände schienen zu erstarren und jäh wich die Farbe von ihren Wangen, als sie den Blicken eines jüngerenHerrn begegnete, der sich mit höflicher Vertraulichkeit ihr zuneigte. Doch nur einige Sekunden unddie Saiten nahwen ihre ungetheilte Aufmerksamkeit wieder in Anspruch. Sie sind allein." redete der junge Mann sie freundlich an, und auf seinem hübschen braunbärtigen Antlitz prägte sich ungeheucheltes Wohlwollen aus. Ich hoffe, Ihr ehrwürdiger Begleiter ist nicht erkrankt." .Mem Vater wurde verhindert, antwortete Eva kaum vernehmlich, und obwohl ihre Augen wieder auf den Stahlwirbeln ruhten, entdeckte der unge Mann, daß Thränen m denselben zusammenliefen. Wie bedauerlich," fuhr dieser Miteidia fort, ist es doch keine leichte Aufgabe, bei dem bösen Wetter zur päten Stunde schutzlos durch die Straßen zu wandern." Ich kenne weder Furcht vor den Menschen noch Scheu vor dem Weter, stieß Eva förmlich hervor, doch es klang wie. der Mißton einer zer dringenden Saite. Und dennoch wage ich, um die Eraubniß zu bitten. Ihnen wenigstens n angemessener Entfernung folgen zu dürfen." nahm Jener wieder dasWort. Sie sind fremd hier, kennen diese Stadt nicht." Ein voller Accord, welchem alsbald eine neue Melodie folgte,, schnitt ab, was er weiter hinzufügen wollte. Auf seinem Antlitz gelangte bittere Entauschunq zum Durchbruch. Wie in Verwirrung, zumal er, sich von allen Seiten beobachtet wähnte, kaute er auf einem Schnurrbart. Ein Weilchen sann er ernst nach; dann zog er sich leise in einen abgeleaenen Winkel zurück, von welchem aus er ungestört und wenig auffällig die unge Künstlerin zu beobachten vermochte. Eva hatte unterdessen die allgemeine Aufmerksamkeit, abermals gefesselt. Es beachtete daher Niemand, daß die Glasthuren sich gerauschlos öffneten und eine Gestalt eintrat, welche zu jeder anderen Stunde vielleicht dieSpottust Einzelner herausgefordert hatte. Nur der junge Fremde, welchem die Musik offenbar verloren ging, bemerkte sie. Ueber sein Antlitz flog eine Wolke des Verdrusses, und sich hastig umkehrend, schlich er, äugenchelnllch um von dem Eintretenden nicht entdeckt zu werden, zwischen einigen Gruppen der Zuhörer hindurch nach der anderen Seite der Halle hinüber. Dort ließ er sich in einer Fensrernische auf einem Stuhl nieder und pahte argwöhnisch nach der Richtung hinüber, in welcher er den neuen Gast vermuthete und in jedem Augenblick plötzlich vor sich auftauchen zu sehen urchtete. Und doch hatte man m dessen Aeußerem vergeblich nach Scheu erweckenden Merkmalen gesucht. Ein Mann war es, der schon etwas über ein halbes Jahrhundert auf seinem Rucken tragen mochte, sich dabei aber, m Widerspruch zu seiner Haltung, ine gewisse jugendliche Beweglichkeit bewahrt hatte. I, c Allem ging er gebeugten Nackens und mit nach vorn gestreckten Kopf, ähnlich einem lang halsigen Wasservogel, der bedachtsam vor sich im Sumpfe nach Beute späht. Auch sein zerknittertes Antlitz, in welchem die Wimpern der Augen sich als einen schmaleren und einen breiteren strich auszeichneten, von welchem ahlreiche kleine Falten ausstrahlten, hatte einen vogelartigen Charakter, dadurch erhöht, daß die lange Nase sich nach einem jähen Knick auf die mit einem durstigen schwarzen Bartchen geschmückte Oberlippe senkte. Ein ahn lches Vartchen, dessen Haare leicht zählbar, zierte das spitze Kinn, wogegen schwarze Flöckchen unterhalb der Ohren die Stellen bezeichneten, auf welchen das starre, unregelmäßig verschnittene Haupthaar von Rechtswegen ils echter Mannesschmuck seine Fortsetzung hätte finden sollen. Zu diesem. wunderlichen Angesicht, in welchem Ausdrucksproben aller nur denkbaren Gemüthserregungen, gehörte noch ein breiter, dunnllpplger Mund. Ursprünglich gerade eingeschnZitten war dessen linker Winkel weit nach der Wange hinaufgezwängt und dort mittels eines zwischen die Backenzähne geklemmten Cigarrenrestes festgenagelt worden. Betteltet war die seltsame Erscheinung mit einem langen falben fflauschrock und blau und grün gewürfetten Beinkleidern, , deren eine Halste hoch ausgekrempt, wogegen die andere oberhalb der Zugschleifen der Stiefel ihren Halt gefunden hatte. Schäbig sah der alte Bursche eigentlich nicht aus,; waren aber die Stieselabsätze eigenwillig em wenig aus der vorschriftsmäßigen Form gewichen, so lag das weniger an Verschlissenheit, als an nem der Erdenrundung sich anvassenden Ganoe. , , (Fortsetzung folgt.) " Oom Audranve. JmMuseumvon D a n ierque wurden Nachts von einem noch unbekannten Diebe über sechshundert silberne und goldene Denkmünzen, da runter etliche von sehr hohem Werthe, gestohlen. . Der mit der Aussicht be traute ehemalige Polizei-Jnspector er klärte daß er im Laufe der Nacht die üblichen - Runden gemacht und nichts Verdächtiges bemerkt habe. , Herr Plaget. Professor an der Graveurschule zu Chauz-de-Fonds, der vom Verfolgungswahn er griffen war, traf in einem der Säle der Gemäldeausstellung' den Professor 'der Kunstschule,- Herrn ' Aubcrt, und crab auf denselben drei Revolverschüsse ab. i Durch zwei derselben wurde Herr Aubert leicht ' un Rücken verwundet. Piaget schoß sich sodann zwei Kugeln in den Kovf. 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rar geöracht, wo er eine Swnde später starb. In Deutsch-Ostafrika werden große Landstriche von der Heuschreckenplage in diesem Jahre noch mehr heimgesucht als im Vorjahre, und eine schwere Hungersnoth ist die Folge. Ein katholischer Missionär berichtet darüber wie folgt: Zum dritten Male liegen die Pflanzungen zerstört und sind die Erntehossnungen vernichtet. Drei Mal wurde gesät und gepslanzt, drei Mal haben sich ungeheure Heuschreckenschwärme über das Land ausgcgossen und Alles aufgefressen. Nun ist die Noth größer als je. Viele Leute sterben vor Hunger. Es ist bekannt, daß in einem in der Nähe, von Mpuapua gegenen Orte von fünfzig Einwohnerr sechsundvierzig dem Hungertode anheimsielen. Vor 14 Tagen kam ich in ein Dorf, wo von siebenzehn erwachsenen Leuten neun in einer einzigen Woche vor Hunger starben. Unlängst sind in der Karawane von Sewa Hadschi" 137 Mann unterwegs vor Hunger gestorben. Der französische Colonienminister beschäftigt sich Angesichts der in der letzten Zeit wieder sehr zahl-

reich gewordenen Entweichungen von Sträflingen aus der Colonie La Guyane mit den nöthigen Vorsichtsmaßregeln, um em allsallsiges Entweichen des Ex-Hauptmanns Dreyfus zu vereiteln.' Die letzten Nachrichten aus Cayenne lauten dahin, daß es sehr leicht wäre, den auf der Teufelsinsel internirten Dreyfus durch einen kühnen Handstreich zu befreien. Dreyfus wd von fünf Wachtern Tag und Nacht scharf beobachtet, allein zehn Männer könnten mit Leichtigkeit die fünf Wachter bewältigen. Ehe der auf der Königsinsel residirende Gouverneue eine Schaluppe abgehen lassen konnte, verginge eme volle Stunde, lnnerhalb welcher die Flüchtigen längst aus der Schußweite wären. Es heißt nun. daß die militärische Besatzung der Teufelsinsel auf zwanzig Mann erhöht werden soll, falls man es nicht vorzieht. Dreyfus nach der Königsinsel zu versetzen. Auf der Oberspree bei Berlin hat sich ein entsetzliches Unglück zugetragen. Auf dem von FriedrichsHagen kommenden Dampfboot Max, welches für fünf Personen bestimmt ist, befanden sich insgesammt zehn Personen, And zwar Klinke mit seiner 22zahrlgen Frau und seinem dreliahngen Kinde; sein Schwager, der Zimmermann Hintze.dessen 28iahrige Frau und zwei 9 resp. 7 Jahre alten Söhne, sowie der 23jährige Zuschneider Kowalski, dessen Mutter, die 44jährige Stuckateur Frau Kowalski, und 24ahrlge Schwester. Der junge Kowalski hatte sein Ruderboot mit dem Dam pfer Max" verbunden und ließ es mitschleppen. Das so schwer belastete Dampfboot fuhr ungefähr 15 Vds vom Ufer entfernt; vermuthlich schlugen die Wellen eines noch nicht ermitelten vorbei gefahrenen Dampfers in das kleine Fahrzeug, die weiblichen Infassen wurden unruhig, so daß das Boot noch mehr Wasser schöpfte und der Dampfkessel platzte. Bei . der nun entstandenen Aufregung kenterte der kleine Damvfer, die Insassen stürzten in's Wasser und ertranken, mit Ausnähme von Klinke, sämmtlich. I n einer Unterredung, die Papst Leo XIH. kürzlich mit einem franzosischen Diplomaten hatte, kam die Rede auch auf Zola. Leo XIII. erklärte, den Theil von Zola's Rome" gelesen zu haben, der Vm Gaulois veröffentlicht wurde. Die Leclüre habe ihm gezeigt, daß er recht daran gethan habe, Zola abzuweisen, ials dieser sich so auffällig um eine Audienz bei ihm bewarb. Der französische Dichter habe in Rome" zwar sehr viele Lobspruche an ihn selbst verschwendet, aber nichts Anderes gethan, als alle die Argumente, welche die Feinde des Papstthums namentlich in Italien gegen den Vatican in's Feld führen, zusammenzustellen und obendrein habe er sie einem Priester in den Mund gelegt. Es sei offenbar, daß Herr Zola den Vatlcan benutzen wolle, um für sich und seine Werke Reklame zu machen, aber die Mehrheit der Katholiken werde sich dadurch nicht täuschen lassen, wenn diese auch geneigt waren, wie er selbst. ihm zu verzeihen, wenn er seine Irrthümer einqesteht und Alles das verdämmt, was in seinen Schriften die Religion und die Decenz verletzt. Die belgische Polizei hat eine altere Dame ausgewiesen, die seinerzeit eine, nicht unbedeutende- Rolle in Paris gespielt hat: die berüchtigte Mme. Lamouzin, deren Salon unter der Präsidentschaft Grövy's der Sammelpunkt allerhand politischer Jntriguanten war und bei der sich die As. faire Caffarel abspielte, die Nachtraglich zu dem Skandale Wilson führte und mit der Abdankung Grövy's endete. Die Limouzin hatte sich voriges Jahr, nachdem ,sie in .Frankreich ihre Hast verbüßt hatte, in Luxemburg niedergelassen; sie war aber nach einem kürzen Aufenthalt von dort wegen allerhand , Schwindeleien ausgewiesen worden. Seitdem hatte sie in verschiedenen Städten Aufenthalt genommen, und sich schließlich, unter dem Namen einer Madame Scharnet, in einemVororte . Brüssels niedergelassen. Dort wurde sie kürzlich entdeckt und ihr ein Ausweisungsbefehl zugestellt. Die alte Jntriguantin versuchte die Maßregel rückgängig zu machen, indem sie -sich an die Königin wandte und auf ihre Kränklichkeit und jetzige Armuth hinwies. Nach eingeholten Berichten de)och' wurde der Ausweisungsbefehl aufrecht erhalten und die Limouzin mußte sich in Ostende einschiffen, um über Dover London zu erreichen. Die Limouzin 7oll. ihrem natürlichen Triebe folgend, Verbindungen mit ei--iem. Prätendenten geknüpft und zahlreiche Papiere gesammelt haben, die sie in. London herausgeben ' will . und die. wie eö scheint, einen neuen Skandal snrichten werden.

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Eisenbahn 'Tabelle

Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Mgang Postzug 7 30 5m S?re XI trJ zm Exvrek 12 40 Aecomodation 4 00 Nm Expreß 7 00 Nm erpreß 1120Nm Ankunft Expreß 3 35 Vm Expreß 4 15 Vm Accomodatio 10 00 S?rn Expreß 3 20 Nm Schnellzug 5 00 Vm Accomadatisn 7 40Nm Cleveland, Cineinnati, Chicago und St. Louik. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß.. 41öVn. 10 30Wm 10 30 V 310 Nm 6 40 Nm 7 10 Vn1130Vm 1130Vm 6 00Nm 1100NM expreß, Expreß Limited Erpreß Erpreß Ankunft Expreß I Expreß I Limited Expreß r Erpreß ! Erpreß St, Louik Dwiston. Abgang Expreß....'. , , 730VN 11 50 Vm .1120 Nm 1145 3ha 4 00 31m , 2 50Vm 6 30Nm 6 00Vm Lrnnted Expreß... , ; Expreß , 1 Erpreß, täglich Ankunft Expreß täglich Expreß Limited Erpreß Erpreß Thicago und Cincinnati Division Abgang Schnellzug -östlich. Z4ZVm 7 05 Vm 11 00 Vm 3 00NM 3ZNM 11 40 Vm Accomooatun täglich Aecomodation Postzug...' Accomsd. snur Snntags). Aecomodation Ankunft- Rushville Aecomodation. Pouzug Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Aecomodation Aecomodation ! Schnellzug..... 10 15 Nm 11 10 Nm Chicago und Cincinnati.Division westlich. Abgang Aceomodätio 7 10 Vm Schnell, Post..... ii i scm ! LafayetteAccomadation.... 6 00Nm ? Schnellzug .. .' 12 15 Vm Ankunft Schnellzug .' 3 30Vm Lasayette ccomodakoa . . . 10 45 m Schnellpost... 2S0NM ccomodation............ 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß uzöucm Danville Aecomodation. . . . 5 05Nm Expreß... 11 53 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm , Danville Aecomodation .... 10 35 Vm Exprek 2 50Nm j Erpreß 55Nm i Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß 6 30Vm Aecomodation ' Expreß.. 8 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Aecomodation Expreß ...10 00Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00Vm Expreß 120NM Expreß 7 00Nm Schnell Erpreß Ankunft Schnell' Expreß Expreß 10 20 m expreß 2iscm Erpreß 20Nm j Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Diviston. Abgang Expreß 4 50 Vm j EolumbuS Aecomodation. . . 8 00 35m Expreß 3 30Nm j Richmond Aecomodation. .. 4 00 Xm ' Erpreß 5 10 Nm Anwnft Richmond Aecomodation 8 55 m Schnellzug 11 40 Am Erpreß.... 12 80 Nm Aecomodation 3 20 Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm i Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Wm Erpreß 3 15 NOT ; Louiöville Division. Abgang Expreß 3 45 Set LoulSville ccomodakon.. . 810 2! 1 Schnellzug 3 25 Nm Aecomodation 4 0) Nm Ankunft Aecomodation 10 20 SSm Schnellzug.... 10 50 8 Aecomodation 5 50 Not ; Spezial täglich IlOONm Cincinnati, Hamilto und Indianapoliö. Abgang Expreß . .'. 3 40,95 Cincinnati Accomodotisn . . 10 50 Vm Expreß 8 00Nm Expreß 4 00Nm Erpreß 30Nm Ankunft Aecomodation 9 1a Vm Expreß. 11 45 ot : Expreß.... 7 30Nm Expreß 10 55Nm Erpreß 1 12S0Vm ; Indianapolit und LincenneS. ' Abgang Expreß...,........ .. SOOVm Bincenn Aecomodation. A 4 00 Nm Ankunft Vineenn AceomodationlO 40 Nm : Expreß 500 N Ciueinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Dm Erpreß 11 15 Vm i ' Expreß. .-. 6 45 9hn AÄunft-Exvrtß 9b5Ln Expreß '. 2 50 Nm r?reß 9 00 Not Indianapolit,' Deeatur und Western. Abgang Expreß ..7'.. ........ SSÖVm Aecomodation '.' 8 40 Nm i Schnell Expreß. 11 20 Nm Ankunft Schnell. Expreß 3 30Lm Aecomodation .10 40 Dm , Expreß..... 4 50Lm Louikdille, New Vlbany und Chicago. Abgang Erpreß I.".. ...... . 12 35 Vm - Expreß... ...i... ....... 11 50 Vm - i Monon Aecomodation 4 00 Äm Änkunft Erpreß . . . 3 30 VmNonon Occomsdatisn.....ll 20 5m Erpreß 8 55 Km Tlip Twentliotli Century, eine kaneichnetk ' Oschenschrift, . welche fortschrittlich gesinnten Lesern shr nnpfeh len ist. In der Tende zwar fatalistisch, werden doch andere sorrschnttliche Theorien darin unparteiisch besprochen. :; Van bestelle direkt bei der Huraboldt PubUtMng Co 1 Ct Utu, Cnr4