Indiana Tribüne, Volume 18, Number 298, Indianapolis, Marion County, 17 July 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich uud SouNtagv. Die tlgliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Seat per Woche, die GonntaaS.Xribüne8 Seat) per Woche. Beide zusamme IS Ctnti ,d, SentI per Etonai. Per Post außerhalb der kStdt glchtckt In. Vorausbezahlung f per lZahr. OsTU 18 Süd Alabama Stratze. IudianapoliS, Ind., 17. Juli 1895. Westindien einst und U U ' Gin Blick auf die heutige Lage der tvestindifchen Inseln, von denen zuerst der Ruhm der neuen Welt nach Europa drang, und ihrer Bewohner ergibt fast allenthalben ein höchst traurige Bild, gleichviel ob daZ Auge nach dein freiheit-ringenden Cuba oder nach Hayti oder nach Jamaica oder anderswohin schweift. Diese Inseln mit ihrem ewig som nerlichen Klima, mit der unerschöpflichen Fruchtbarkeit ihreZ Bodens, der im Ganzen höchst gesunden Luft in ihrem Innern und ihrem Reichthum an herrlichen Scenerien könnten vielleicht mehr, als , jede andere Region, dec Garten der. Welt fein, und ihre geschäftliche Lage ist eine überaus günstige. In der That waren sie eyemals so ziemlich Alles, wozu ihre naturlichen Vorzüge sie zu berechtiget! scheinen. Vor hundert Jahren Kurden diese Jnfelcolonicn Englands, Spaniens und Frankreichs von einer in behaglichem Luxus übenden Bevölkerung bewohnt. Die Erträgnisse der Zucker-, Kaffee- und Jndigo-Plantagen und des Vensanots von Edelhölzern und tropischen Früchten brachten fast grenzenlose Reichthümer ein. (Rebenbei mag auch die fast vergessene in teressante Thatsache erwähnt sein, daß Indigo lange Zeit vielfach als Geld benutzt wurde, namentlich in einem Theil der damaligen Ver. Staaten.) Eolossal waren die Profite des Handels, wohin auch der Sklavenhandel gehörte. Dementsprechend waren die Wohnungen ganz wie die eines Volkes von Fürsten; ihre Architektur harmonirte dabei vollkommen mit dem Klima, das lediglich Schutz gegen glühende Hitze erforderte. Alle Arbeit im Feld und Haus wurde von Sklaven yerrichtet, welch auch noch ihre Herren und Herrinnen im Schlafe zu fächeln hatten. Diese Sklaven waren wenigsiens materiell besser daran, als heute fi'itlt Freie. Die Söhne und Töchter der Pflanzer und Handelsleute wurden ohne Ausnahme nach Europa zu ihrer wissenschaftlichen Ausbildung und gesellschaftlichen Vervollkommnung . gesandt, und oft wurden die Töchter als Bräute von uniformglänzenden Sprößlingen verarmter Adelsgeschlechter gesucht, wobei Reinzt des Blutes kein unbedingtes Erfordernih war! Abgesehen von den IndianerWaldidyllen, sind die westindischen Inseln und Meere der Schauplatz der unterhaltendsten Partien in der Romantik der amerikanischen, Geschichte und haben früher den Dichtern und Erzählern unerschöpflichen Stoff zu Abenteuer- und Liebesgeschichten geliefert. Viele der Jnselcolonisten hatten einen berühmten Namen in der alten und neuen Welt; gegenwärtig freilich sind fast alle diese glänzenden Namen vergessen, ausgenommen allenfalls Josephine, die erste Gattin des ersten Navoleon. (Der große am:rikanische Staatsmann Alexander Hamilton war gleichfalls von CreolenHerkunft, erlangte jedoch sein erstes Bürgerrecht als Bewohner der Ver. Staaten nach Annahme der Verfassung.) Heute gleich! ganz Weshndien einem entthronten und zum Bettler gewordenen König. Der Verfall auf den Inseln ist ein allgemeiner Sowohl die Colonialregierungen wie das Volk sind arm und stecken tief in Schulden. Es fehlt nicht an einzelnen erfolgreichen, großartigen Unternehmungen, welche aber fast alle in den Händen von Ausländern sind. Verschwunden., in nichts' verflüchtigt sind die Riesenvermögen der eingeborenen Pflanzer und Kaufleute! Die Profite, welche Industrie und Handel noch abwerfen, werden von den Steuern verschlungen, und überall starrt uns Mißverwaltung entgegen. Es sieht darnach aus. als ob die nächste Zukunft eher schlimmer, als besser würde, gleichviel wie sich die politischen Ereignisse gestalten mögen. In geschäftlicher Beziehung macht gegenwartig der Zusammenbruch der Zuckerindustrie auf den westindischen Inseln am meisten von sich reden. Der feinste Rohzucker der Welt aus Zuckerrohr wurde dort producirt, und kein moderner Ersatz dafür kommt ihm an Cacharingehalt und Aroma gleich. Aber die Methoden, durch welche dieser einzigartige .Zucker gewonnen wird, sind kostspielia und unbeholfen. Die dortigen Zuckcrwuer sind ab:r sehr conservatio. zumal sie zu arm sind, um moderne Maschinerie anzu-, saifsen. und immer ärmer werden. Müssen sie doch den Rohzucker zu $1.50 pro Centner verkaufen, um dir Eoncurrenz aushalten zu können! Und bei ihnen gibt es keine ZuckerPrämien. Und so geht es in allen Dinqen den Krebsganz. Würde sich Westindien al3 Theil der Ver. Staaten zu der alten Glorie wieder aufschwingen? Unsere Aerztinnen. Es ist noch nicht ganz ein halbes Jahrhundert her. daß man von regelrechten, d. h. anerkannten zünftigen Doktorinnen sprechen, tanni Das erste ärztliche Diplom in'der modernen! Zeitwenigstens wurde im Jahre 1849 vom medicinischen Colleg in Genf verliehen Gegenwärtig gibt es in den, Ver. Staaten, nach verläßlicherBerechnun.

nahezu 3000 Frauen, welche im ärzttt chen Berufe thätig sind. Im Norden und Westen findet man solche so ziemlich in jeder großen Stadt und auch in, vielen Landstädtchen; weiter südlich .öls Maryland aber sind sie no& immer selten amutresfen.

Lange Zeit waren medicinstudirende Frauen auf ihre eigenen, Hochschulen beschränkt; gegenwärtig aber nehmen oie medicinischen Departements beinahe iller Staatsuniversitäten unseres Westens Frauen ebenso wie Männer an; dabei sind auch noch erstere Anstalten beständig an Bedeutung und Mitteln zewachsen. Noch immer jedoch können Aerzhnn nur wenig an dem ärztlichen Dienst in den öffentlichen Instituten theilnehrnen. was ihren allgemeinen beruflichen Erfolg beeinträchtigt. ?hekrlegSNomaniir. Wenn Spielhagen mit seinem berühmten Roman Problematische Naiinen" diese Gattung Menschenkinder in allen ihren Untergattungen erschöpsend hätte behandeln wollen, so hätte dieser Roman wohl ebenso gut aus hundert Bände anwachsen können, wie auf zwei! Denn unser Zeitalter im melt von problematischen Naturen". d. h. von Menschen, welche mit ' ihrer Umgebung nicht Harmoniren, und diese nicht mit ihnen. Ja vielleicht bilden diese Charaktere überhaupt die Mehrheit der modernen Eulturmenschheit; gehören doch z. B. d Cranks- ohne Ausnahme dazu, und gibt es doch herzlich wenig Culturmenschen, welche überzeugt sind, ihren Wirkungskreis nicht verfehlt zu haben. Schon allein das Studium der amerikanischen Ehekriegs-Geschichten. wie sie in den trockenen Gerichts-Akten niedergelegt sind anderwärts aber außerhalb der Acten ebensowohl vorkammen), kann uns problematische Natu ren genug bieten, um alle Romanschrider der Welt damit zu versorgen. Großstadt-Sensationen dieser .Art, in Dur und Moll, liefern die Stadtneuig-Zeits-tSeiten der Tagespresse überreich. Für diesmal , mögen zwei bemerkenswerthe düstere Ehe-Romane aus. dem Nleinstadt-Leben im Guckkasten aufspazieren. Die eine dieser merkwürdigen Geschichten spielt zu Placentia in Californien; wenigstens ist sie dort amtlich verzeichnet, in Gestalt eines gelungenen Vertrages, welcher die Unterschriften von Herrn und Frau Thomas Strahl trägt. Zwanzig Jahre haben die Beiden einen beständigen und lebhaften ehelichen Krieg geführt nicht um solche alltägliche Dinge, wie spätes Nachhausekommen oder lange Kleiderrechnungen, sondern um HöhereGrundsätze. Sie waren viel zu gebildet und zartfühlend, um ihre Schlachten vor den. Augen des rohen Pöbels auszukämpfen; endlich aber waren sie sckon wegen de Waffenstill-stclnds-Vertrages gezwungen, der bösen Welt einen flüchtigen Blick hinter die Coulissen zu verstatten. Herr Strain ist in manchen Dingen ein wunderlicher Heiliger und war jedenfalls in seinem Eheverhältniß zu Frau Strain eine sehr problematische Natur. Da er ein Vegetarianer oder Pflanzenesser von höchst radicaler Färbung ist, so wollte er diesen Ideen auch in seinem" Haushalt unbedingte Geltung verschaffen; der andere Regierungszweig jedoch, die Gattin, war ebenso entschiedene Gegnerin der grünköstlichen Weltanschauung. Strain aber pochte auf seine männliche Autokltat und verbot sogar die Mllch im Hause vollständig, da selbe ein thierischcs Product und daher physisch und moralisch verderblich sei. Von Butter und Eiern durfte daher auch niemals die Rede sein; ja Strain g:stattete nicht einmal Eierschalen zum Klären des Kaffees. Daß er alles Fleischliche einschließlich des Fettes "verbannte, war selbstverständlich. Außerdem schwärmte er u. A. für eine Einfachheit deZ Haushaltes, die beinahe an Diogenes, von welchem die Geschichtsbücher freilich nicht melden, daß, er je verheirathet oder auch nur Strohwittwer gewesen wäre, und seine angebliche Wohnungstonne erinnert: denn seine Feindschaft gegen allen .Luxus" ging so weit, daß er seiner Ehehälfte nicht einmal erlauben wollte, einen Stuhl im Hause zu halten. Das Aeußerste. wozu er in diesem Punkte räch mehrjährigem Krieg, gebracht werden konnte, war, daß er der anderen kriegführenden Macht einen einzigen Flachstuhl, ohne Rückenlehne, erlaubte. Er selber machte niemals von diesem Möbelstück Gebrauch, dem er in einer schwachen Stunde 'den Eintritt in das Heim gestattet hatte, und hartnäckiger als je verbot er die Einführung anderen derartigen eitlen Krams eines verkommenen Zeitalters. Zwanzig Jahre hat Sie" e? ertragen. trägt's nicht länger mehr! Ihre' noch immer ungebeuate gegnerische Natur empörte sich mit allen Fasern gegen dieses idyllische Eheglück, und sie drang auf rine Trennung. Auch .Strain war des Kampfes herzlich müde und willigte ein. Nun wurde ein Vertrag entworfen und bei den County-Behör-den in beglaubigter Form hinterlegt; es wird in der Einleitung dieses interessanten Schriftstückes erklärt, daß unversöhnliche Meinungsverschiedenheilen den Gatten vnd die Gattin hinderten, glücklich zusammen zu Hausen, und dann wird Vereinbari, daß die Beiden auch fernerhin sich hochachten und ein gutes, eheliche und sittliches Leben führen sollen, und daß die Frau die ' Obhut über die minderjährigen Kinder, $1000 für die Erziehung, derselben und außerdem, einen OrangenGarten von 20 Acres erhalten' soll. Falls aber eine der beiden Parteien auf der Absicht betroffen wird. Jemanden anders zu heirathen, wird dieser Ver IrstiT NkNs'lll. 'S i?j , r r . Das wäre noch ziemlich -glim'pflick abgelaufen. Viel trüber ist die'zweite Geschichte, obgleich sie der eigenthümlichen Verwickelunaen entbehrt. Jsaac

Bremer im ÄZisconstner Lläoichen

Städtchen Monro: war 22 Jahre hindurch verheirathet, und in dieser Zeit ist ihm seine bessere Hälfte- nicht weniaer als 42 Mal davongelaufen. Schon allein die Erzählung der Um.stände, welche zu dem ledesmallgen Davonlaufen führten, könnte einen dicken-Band füllen. Es sei nur als Beispiel angeführt, daß die Dadonlauferei No. 23 dadurch .entstanden war. daß Bremer allzu unverhohlen seine Meinung über eine von seiner Gemahlin bereitete Eierrahm-Pastete. seine Licblingsspeise, aussprach. Damals kostete es Jsaac $200 in Baar und eine Besitz-Urkunde auf ein Haus, seine theure Gemahlin zurückzugewinnen, nach dem 42ten Mal aber blieb sie unbestechlich. Entschieden das Traurigste an die sen Romanen ist.daß sie kein Menschenherz rühren und höchstens die Lachmuskeln in Bewegung versetzen können! VluS Japans Kinderwelt. Die Vorliebe für frühe Verheira thung der Mädchen ist auch bei den Japanern zxmlich groß, vielleicht ZUM guten Theil infolge des Einflusses de indischen Buddhismus, der auch jetzt noch bedeutend ist, trotzdem seit Beginn des jetzigen Regimes die alte Shinto - Volksreligion, ihren Rang wieder eingenommen hat. Beachtenswerther noch, als die junge Mutter, ist in verschiedenen Beziehungen die japanische Kleinkinderwelt, worüber ein amerikanischer Correspondent in Fokohama neuerdings folgende interessante Beobachtungen mittheilt: So viel ich bis jetzt gesehen habe,' scheint jede Japanerin über 15 Jahren die glückliche Besitzerin eines Säuglings AU sein, den sie gewöhnlich auf ihrem Rücken herumträgt wib auch zur Arbeit mitnimmt. So brave Säuglinge sind mir wahrlich noch nirgends sonst w gekommen! Vor Allem schreien sie niemals, es müßte ihnen denn, etwas ganz Ungewöhnliches vassiren. Und überhaupt werden sie Nicht leicht ungeduldig oder unzufrieden; sie bleiben ruhig, wohin man sie legt oder steckt, und scheinen sich stets glücklich dabei zu fühlen, ohne Soothing Syrup, Castoria und ähnliche undollkommem Hilfsmittelchen unserer westlichen Welt. Man kann ist den Thee Verarbeitungshäusern, in denen die Temperatur stets sehr hoch und die Arbeit schwer ist, Hunderte von Frauen ihre zwölf Stunden beschäftigt sehen, während ihre Säuglinge von vielleicht drei oder vier Wochen auf ihrem Rücken gebun den sind, und doch vernimmt man von, letzterer. Wesen nie ein Wimmern, wie stark sie manchmal auch von ihren Müttem herumgeschüttelt werden, während diese die heißen Theeblätter in den hohen Behältern, herumrühren, oder sonsttge Arbeiten, verrichten! Nach drei Stunden kommt dann die reguläre Ruhepause in diesen Geschäften, die Erfrischungen werden hervorgeholt, und auch der Säugling bekommt die seinigen. Er wild abgebunden und in gewöhnlicher Weise gestillt, während sich seine Mutter mit den bekannten gekreuzten Stäbchen in ihr karges ReisMahl vertieft. Sobald die Pfeife er. tönt, wird daS Kind abermals auf drei Stunden angebunden, und es öffnet seine Lippen höchstens zum Gähnen oder zu einem gleichgiltigen Glucksen. Sowie das ctmd etwas älter gewor, den ist, wird es von seiner Mutter einfach in einen Theekasten gethan, und ein wenig Spielzeug wird ihm zur Seite gelegt. Hie? bleibt daZ Kind dann de.i ganzni lieben Tag, vor allem Unheil sicher, und amüsirt sich in seiner Weise nicht schlecht. ES kann seine k3einHn beschäftigen, indem eS in dem beschränkten Raume herumtrippelt, und seine Aermchen, indem es sich an. die Wände des Kastens heranzieht; auch kann es an den Rändern deS Kastens herumkauen und damit die Entwickelung seines Zahngeheges fordern; dabei scheint es nie hungrig oder verstimmt zu . werden. Wie viele ander kleine Kinder würden es fünf Minuten lang in diesem Wirkungskreis" aushalten, ohne auS Leibeskräften zu schreien und zu brüllen? Wenn der Mittag herankommt, die Sonne heißer scheint und die Kleinen sich schläfrig fühlen, legen sie sich wie eine Katze oder ein Hündchen auf dem Boden nieder, mag nun dieser auö Brettern oder Steinen oder Ziegeln bestehen: sie brauchen, keine Wiege, keine Decke, keine Kissen: nur ein geschütztes Eckchen, wo dieSonnenstrahlen sie nicht erreichen und Niemand auf sie tritt, und ohne Schlummerliedchenj schlafen sie ein. Währendem sind ihre Mütter zwölf bis dreizehn Stunden da Tag mit schwerer Arbeit beschäftigt; oft beträgt die Temperatur in dem Lagerhause die ganze Zeit hindurch 100 Grad Fahrenheit. und der Geruch des Theeö ist so stark, daß er Unsereinen förmlich ersticken würde. Für ihre emsige Thätigteit. unter solchen Verhältnissen bekommen die Frauen den fürstlichen Tagelohn von. 3. 10 oder höchstens 13 Cts. (nach unserem Geldwerth berechnet). Aber ihre Kinder fallen ihnen dabei wenigstens nicht zur Last, sie finden stets auf eigene Hand ihren kleinen Zeitvertreib und ihr Glück! , StwaS von den Eisbergen. Ein erfrischendes Thema in heißer Jahreszeit. Mögw wir uns denn ei nige Augenblicke an demselben kühlen. i Heuer sind die Eisberg - Geschichten nicht so zahlreich gewesen, wie gewöhnlich. .. Auch haben sie etwas später aufzutauchen begonnen-. Der vorjährige April schon wimmelte von EisbergSchiffsberichten, und die Abenteuer der EmV und ihr Umweg über die Azoren - Inseln sind noch in frischer Erinnerung. Diesmal aber floß dieAusbeute an Eisberg - Sensationen äußerst spärlich. Damit stimmt auch die von Polarfahrem uns? berichtete Thatsache iiökin. d?ö -ter YerganaNL, Winter in

cer arktischen Zone ungewöhnlich mild war, wie umgekehrt das frühe und zahlreiche Erscheinen von Eisbergen einen vorhergehenden strengen Winter im Reiche der Mitternachtssonne bedeutet. Verschiedene Polarforscher, über welche wsr rv V I . Pi i

schon lange alle Mricyle auZireyen. yalten wahrscheinlich besser gethan, sich erst in diesem Jahre auf den Weg zu machen. Im Allgemeinen ist doch, durch die allgemeinere Anwendung des Dampfes an Stelle der Segel, sowie durch allmälige gründlichere Erkenntniß der natürlichen Gesetze bezüglich der Eisberge, das Eis auf dem Meere viel weniger furchtbar geworden. Große Katastro phen durch Zusammenstöße von Schissen mit Eisbergen sind längst eine große Seltenheit geworden . Der Un tergang des großen Segelschiffes Rut-ledge-(im Jahre 1856) aus einer solchen Ursache und der Verlust von mehr als 100 Menschenleben hat seitdem kein entsprechendes Seitenstück mehr gefunden. obwohl wahrscheinlich mehrere immerhrn namhafte verschwundemSchiffe das Opfer eines solchen Unglücks geworden sind. Dem Dampfer Arizo-na-, welcher 1879 mit einem Eisberg zusammenstieß, Ware eS vielleicht nicht besser ergangen, als dem Rutledge-; aber d!e damals gerade aufgekommenen wasserdichten Zwifchenzwände retteten alle die Hunderte van Menschenleben. Von allen übertriebenen Vorstellun gen abgesehen, sind indeß die wirklichen Eisberg - Gefahren trotz alledem noch groß genug. Eine Art von EisbergUnfällen, über die selten geschrieben Wird, besteht z. B. in dem Heben eines Schiffes durch einen solchen Berg, dessen ganze Masse (die bekanntlich schwe rer als dasselbe Volumen Wasser ist) ganz oder zum allergrößten Theil unter der Oberfläche schwamm. Wunderleistung eines Blinden. Kürzlich war an dieser Stelle von dem berühmten blinden Schiffsbaue? Herreshoff in Rhode Island die Rede. Ein in seiner Art ebenso merkwürdiges Beispiel dafür, was Blinde mitunter zuwege bringen können, bildet der hervorragende Connecticuter Wundarzt Dr. James R. Cocke in Hartford, einer der Bedeutendsten seines Faches in unserem Lande. Interessant ist auch die Thatsache, daß Cocke seine Blindheit gerade V sicher Ungeschicklichkeit zu .verdanken" hat. Als Knäbchen von erst zwei Monaten nämlich verlor er sein Augenlicht dadurch, daß ein Doctor eine falsche Medicin an ihn anwenden ließ, und seitdem ist er vollkommen blind. Aber wie erstaunlich hoch ist sein Wahrnehmungsvermöaen entwickelt! Vor seinem 21. Lebensjahre wurde Dr. Cocke von einni großen TabaksHaus bedienstet, ur zwar um die beste Qualität -und die wünschenswertheste Farbe auSzulesen, , und das war ihm. so unglaublick es Manchem auch vorkommen mag, durch bloße Berührunq möglich. Er erwarb m dieser Stellung über $3000, womit er seine Studienkoen an einer Universität in Tennesse, !estre:ten konnte, allwo er stets bs Zitrve seiner Classe war. Weiter!'l machte er noch in fünf anderen Anstalten, theils in Amerika, theile in Europa, Specialstudien. Daneben erweiterte er seinen Bildungshorizit noch nach vielen anderen Richtungen. Gegenwärtig steht er im 33. Lebensjähre und wird von vielen der besten regulären Aerzte in Boston ud anderwärts bei schwierigen Fällen herangezogen. Seine Geschicklicbkeit in Operationen wird fort und fort bewundert, und erst jüngst erregten zwei von ihm vollbrachte Operationen großes Aufsehen. Seine tüchtige Gattin leistet ihm mitunter werthoollei? Beistand, sofern sie ärztliche Recepte in lateinischer Sprache schreibt. Westwärts nach Europa Der frühere amerikanische Gesandte in der russischen Hauptstadt, Dr. I. M; Crawford, nimmt an der geplanten Verlängerung der sibirischen Eisenbahn, welche in Verbindung mit den chinesischjapanischen Angelegenheiten so viel besprochen wird, einen formlich enthusiastischen Antheil und erblickt in diesem Unternehmen eines der intcressantesten unseres Jahrhunderts, na mentlich auch für die Amerikaner. Er äußert .sich darüber folgendermaßen: Zu was Allem dieseEisenbahn führen kann, läßt sich selbst mit dem höchsten Flug der Phantasie heutzutage nicht vollständig überschauen. Sind doch die natürlichen Hilfsquellen Sibixiens so wundervoll, daß der Vortheil einer Eisenbahn, welche dieses ganze ungeheure Gebiet durchkreuzt und entwickelt, ganz unschätzbar ist. Aber auch für daS amerikanische Gestade deS Stillen Oceans kann diese Bahn von gewaltiger Bedeutung wertzen, für das Geschäft Nie für den Personenverkehr. Nach dem völligen Ausbau dieser Gähn, und der Vervollkommnung der übrigen Verbindungen nach dem hohen Norden Au und über die schmale Meeresstraße, dürste eS dahin kommen, daß die Amerikaner über den Stillen Ocean und Asien nach Europa gehen können, ohne länger als vierundzwanzig Stunden auf dem Wasser zu sein, und eine Europa-Reise sich sehr leicht mit einem Ausflug nach Alaska verbinden ließe. DaS wäre scbon allein eine großartige, freilich. für die westeuropäischen HasenPlätze, nicht besonders angenehme Errungenschaft,.auch wenn aus der vielbesprochenen BrUckenv:rbindung zwi schen Alaska und dem äußersten nordostlichen Ende Asiens (mit Benutzung der dazwischen liegenden Inseln) niemalS etwas werden sollte. Dieser Ver kehröweq Amerikas nach Europa müßte natürlich! bedeutend verwohlfeiltwerden, um einen wrrklick epochemachenden Einfluß zu üben; allein ; das würde sicherlich nickt ausbleiben, sobald der Weg überhaupt eine fertige Thatsache wäre.' Zunächst Hai freilich der .russische

Bar das HauptrntereNe an dieser Bahn, und. zwar ein ungeheures. BereitS hat die rusüscke Regierung einige 150 Millionen Dollars in der sibirischen Bahn angelegt, und ein Blick aus eine gute Karte kann zeiaen. weshalb

es Rußland, auch ganz abgesehen von etwaian Politischen Zukunftsplänen, so sehr darum zu thun ist, die Bahn durch chinesisches Gebiet hindurchzulegen, ohne RUckt auf die japanifcben Jntenssen. Wladiwostok, wohin die Häuptlinge der Bahn gehen soll, liegt am japanischen Meer, gerade am äußersten südöstlichen Ende des russischen Reiches. Hier erstreckt sich das chir.esische Reich in daS russische auf eine Weise, die für das Auge unoefähr den Eindruck macht, als sei ein Stück aus dem russischen Gebiet herausgebissen worden. Entweder muß nun dieser herausgebissene Happen" überquert, oder die Bahn muß. wenn sie auf russischem Gebiet bleiben soll, um die drei Seiten dieses Happens herumgebaut werden, was nicht mz ein arger Umweg wäre, sondern auch über ganz besonders ungünstiaeS Land ' führen würde. Daber waren, schon ehe der Krieg zwischen China und Japan erklärt wurde, diesbezügliche aussichtsvolle Verhandlungen, zwischen China und Rußland im Gange, und letzteres will sich nicht nachträglich in dieSuppe spucken lassen. j VotInrate. Drei Kinder deö ArchelauS Cook in Sergeant, Ky., erkrankten nach dem Grnüsse von Maulbeeren, an denen sich angeblich giftige, Spinneneier befanden, und starben trotz aller ärztlichen Hilfe. Jndemungewöhnlich hohen Alter von 102 Jahren ist in Mahoney City, Pa., die in Irland geborene Frau Thomas Laudy gestorben. Die Verstorbene, welche sich eines ungewohnlich guten Gedächtnisses erfreute. War noch an ihrem Todestage bei vollem Bewußtsein. Dit Agenten der Eisen bahnen, welche dic Pfirsichernte 'k3 Staates New York auf die Märkte befördern, schätzen dieselbe auf ca. 3.600.000 Körbe und glauben, daß die Früchte größer sowie saftiger, als in anderen Jahren, sein werden, da die Bäume nicht so voll sind, wie bei einem reicheren Ertrage. Von den Verheerungen, welche die letzten Regengüsse am Cheyenne verursacht haben, gibt das Gesuch ineS bei Smithville, S. D., ansässigen Farmers einen eclatanten Beweis. Der Mann hat bei dem Bundes - Landamt in Rapid City gemeldet, daß de? Strom 40 Acres von seiner Farm fortgeschwemmt hat, und beantragt, ihm ein anderes Stück Land von dieser Größe zuzuweisen'. Dieser Tage kam Dick Jager, der jetzt, nach Vernichtung de? großen Räuberbanden in Oklahoma der gesürchtetste Bandit ist, aanz allein nach Hennessey, Okl.. geritten ' und machte in verschiedenen, Geschäftslocalen Einkäufe. Dann ritt er .in östlicher Richtung aus der Stadt, wo er in der Vorstadt von zwei Kameraden erwartet Wurde. Obgleich er von Jedermann erkannt wurde, machte doch Niemand einen Versuch, sich seiner Person . zu mächtigen. Die Schulde Horde von McKeesport, Pa., hat die Einführung des Turnens in den Schulen beschlossen. Es werden keine besonderen! Turnlehrer angestellt, sondern die jetzigen Leh rer sollen durch einen Turnlehrer so weit ausgebildet werden, daß sie selbst den ' Kindern den Turnunterricht ertheilen können. Die Petition, in welchcr die Schulbehörde um Einführung des Turnens in den öffentlichen Schulen erfucht wurde, war sieben Fuß lang. A. Rice in Paducah, Ky.. der im 85. Lebnsjahre steht, erhebt den Anspruch, der Champion ' Musterknabe unseres Landes zu sein. Wie er sagt, hat er nie geraucht oder Tabak gekaut. Er war nie betrunken, fluchte nie und in seiner 50 Jahre währenden Ehe zankte er nie mit seiner besseren Hälfte; auch will er niemals in einem Streite gewesen und für Jedermann von den besten Wünschen beseelt sein. Ob er, wie die Sage von Washington geht, nie gelogen hat, wird nicht berichtet. Ueber einen gefährlichen Zusammenstoß auf hoher See mit dem englischen Schooner Witte" berichtet Capitän Kohlenbeck vom Norddeutschen Lloyd - Dampfer Stuttgart", welcher von Bremen in New York und dann in Baltimore einlief. Es. herrschte dichter Nebel und der Dampfer setzte nur langsam seinen Weg fort, als der Mann am Ausguck ein zweimastiges Fahrzeug bemerkte; ''die Schnelligkeit des Dampfers . wurde sofort vermindert, doch im nächsten Augenblick erfolgte der Zusammenstoß und, der Schooner, der mit voller Kraft im Rumpf getroffen war. sank sofort. Die Mannschaft des Schooners. wurde von der Stuttgart" gerettet und fünf Stunden später in Prawle Point, nahe Dartmouth. an der englischen Küste gelandet. Der Dampfer, hatte keinerlei Beschädigung erlitten. Der New Yorker PolizeiGewaltige Roosevelt ist aus eine neue, durch daS Gesetz geschützte Idee Versallen, um. die Menschheit, die sich in Gotham schlecht und recht durch's Leben schlagt, mit seinem Corporalsstock treffen zu können. Die Polizei benachrichtigte nämlich alle Eigenthümer ' von stationären Obst-, Candy- und Cigarrenständen, daß sie innerhalb 24 Stunden dieselben entfernen oder Strafe gewärtig sein müssen. ' Hunderten von armen Leuten, die sich auf diese Weise ernähren, wird dadurch ihre Einnahmequelle abgeschnitten oder sie sehen' sich gezwungen, mittels Schiebkarren zu hausiren, waö vielen' infolge .körperlicher Gebrechen nicht möglich ist, Um die Ladenbesitzer, welche' sich' über die . Beseitigung dieser Concurrenz freuen, nich allzu vergnügt werden zu lassen das wird demnächst-auck nock

to

In der GvMMerMHe werden

Schmerzen und sonstige Leide nicht ausbleiben. Nheumatische Schmerzen, Neuralgie, Lüften- und Bückenschmerzen.

Cö ist ebenso wichtig Jetzt St. Jakobs Hek zum Gebrauch an Hand zu haben wie zu

irgend einer Zeit, es heilt sicher polizeiwidrig erhielten sie gleichfalls Anweisung, ihre vor den Läden ausgestellten Waaren, zu entfernen, wobei Vielen das Lachen verging. Auch' der rothe Indianer vor den Cigarrenläden muß gehen; der blaue Indianer vor den Wirthschaften, der den Sonntagsverkauf verhüten soll, bleibt. Der holzerne Indianer unterliegt im Kampfe mit dem aus seine? Evolution hervorgegangenen Halb-Jndianer Roosevelt! In Jacksonville, Fla., ist das aus Canada stammende Ehepaar Thomas und Hessie Gray. welches des Mordes verdächtig ist, aufgespurt, verhaftet und an Bord desDampfers AIgonquin" gebracht worden, um nach seiner Heimath in, der Provinz Qntario transfortirt zu werden. Als der Dampfer' im New Forker Hafen anlegte, wurden sechs Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren ihren verbrecherischen Eltern zugesellt, um mit ihnen unter polizeilichem Schutze die Reise nach ihrer canadffchen Heimath anzutreten. Das Verbrechen, dessen die Gray'schen Eheleute angeklagt sind, ereignete sich am 22. Februar 1894. Die Eheleute arbeiteten auf der Farm des David Scollin nahe der Ortschaft Petersborough. Scollin war ein Junggeselle und galt als reich. Vor vier Jahren vereinbarte er mit Gray und seiner Frau, sie sollten auf seiner Farm arbeiten und ihn pflegen, dafür aber nach seinem Tode seine Erben werden. Sein Tod kam aber Frau Gray nicht rasch genug; sie soll mehrmals zu ihrer Schwester, einer Frau McGregor, geäußert haben, sie würde Scollin umbringen und dann das Haus anzünden, um die Beweise für das Verkechen zu zerstören. Scollin's HauS brannte auch in de? That am 22. Februar '94 nieder. Wm. McGregor, der Schwager der Frau Gray, und ein Farmer. Namens Burnham. fanden Scollin' m m . lyeuweiie verloyilen eicynanr im Bett, den Kopf vom Rumpfe getrennt. Frau Gray kassirte d Versicherungs geldrr auf das Haus ein. Nachträglich schöpften die Versicherunqs - Gefell schaften Verdacht, und als sie voft den von Fruu Gray ausestoßenen Drohungen hSrlen. lken sie ihr und ihrem Gatten, die beide flüchtig geworden wa ren. durch dit Polizei nachstellen. Sarah Bernhardt hat sich , einen Löwen gekaust. Daß die Künstlerin eine stattliche Menagerie der verschiedenstenThiergattungen besitzt, ist bekannt; ebenso weiß man, daß ihr nichts zu theuer ist, wenn sie sich einmal vorgenommen hat, etwas besitzen z& wollen. Dieses Mal fielen' ihre Wün. lche ouf einen prachtvollen, völlig ausgewachsenen Berberlöwen, der fchon tine ganze Reihe von Gewaltthätigkelien auf seinem Conto hat. Da aber ter Löwe einFleis chsressendes Thier ist, braucht sie selbst vor ihm keine llngst zu haben. Eine tragi-komische Geschichte erzählte die 42 Jahre alte Auv'ste Wagner aus Gabes, Pommern, dem Elnwanderungs-Commissar Ro binson in Baltimore, woselbst sie auf dem Bremer Dampfer Wese? ankam. Ihr erster 'Schatz" in Pommern war ein Mann Namens Wilhelm Kuppin und mit diesem 'ging" sie nahezu ein Jahr. Dann kam ein Zwist und sie heirathete einen Mann Namens' Carl Waaner. Mit diesem lebte sie bis zu dessen Tode im März '94 in glücklicher Ehe und gebar ihm sieben Kinder, von denen das älteste, Mathilde, jetzt 19 Iahn alt ist. Nach dem Tode - ihres Mannes erhielt -sie von : ihrem ersten Schatze-, Kuppin, der vor, 12 Jahren nach Amerika auswanderte ud sich in Illinois niederließ, einen Hcirathsantrag." Kurz daraufreiste ein Sohn Kuppin's, der seine Frau gleichfalls durch den Tod verloren hatte, nach Pommern, und, noch . ehe. Frau Wagner den Heirathsantrag annehmen konnte, verliebte sich der junge Kuppin in .deren Tochter Mathilde und diese Liebe blieb nicht unerwidert. - Er machte dem Mädchen sodann den Heiräthsantrag und wurde angenommen. Fast an demselben Tage' nahm deren Mutter auch den Heirathsantrag des alten Kuppin an, jmd , so schiffte sie sich dann auf der Weser- der junge Kuppin war schon vorher abgereist nach dem Dollarlande ein. Diese Frauen, örster Herr: Warum bist Du so niedergeschlagen?" Zweiter Herr: .Denke Dir. der Arzt empfiehlt meiner Frau. jlch' meyr Bewegung zu machen und nun war sie heute schon in fünf ModeMagazinen, um Bestellungen zu machen." Zu mißtrauisch. Bräutigam (der die jüngste dreier Schwestern heirathet): ...Jch bitte Dich, lieber Freund, halte Dich stets in meiner Nähe! Bei meiner Kurzsichtigkeit fürchte ich immer. ,le schieben mir am Ende. während der Trauung die älteste Schwester unter: ! -Au! Der Schulratb Meier inspicirt die einzelnen Klassen einer höheren Töchterschule. In einer vierten Klasse fragt er in der Handarbeits stunde.' Habt Ihr auch fchon etwas vom 'Sticken gehabt? Ja,' ich!' . UN. was hast DU denn da gehabt? Stickhusten! . .. -

ja

t) .j

f zu j K fl &r?UtW Wl U)iKVVf Drzt und Lhirurg, No. 430 Radison venue, nahe Rorrti Str. :-:, UirNael. -4 Nh, achmUtag. f- Uhr eledbo 83. Dp. THEO. A. WAGNER hat seine Osftre nach 94 Nord Delaware Gtr. verlegt, und wird sich freuen seine Putekte und gresnde dort in empfangt. Gvrechftnnde : 8 10 Uh? o?m.: 1 4 Uhr ?laqm.z onnrag,: iv jHll Utzr orm. Telephon 8. Dr. BurShardt Deutscher Arzt. Wohnung: SS2 Oüb Meridian Otv. Sprechstunde : 8d 9 Utzr Vor. I bis 1 ur aym. 7di8Nhrbend. Office: 18 Ost Lhio Straße. Sprechkunden 8 tu 8 ii Uhr Nachm. Telephon . C. C. EVERTS, Deutscher Zahn-Arzt.' No. 8 Nord Pennsylvania Str. G a S wird auf Wunsch angewandt. Dr. I. Tl. Sntelisfe, ßeschafttgl ftch au,schltef;ttch mit undärttttHe, ille mit ejchlech:!. nd NNnkranktzeitk. tt. 9S Oft Vlatttt Strafte. Osftee5ndk : 9 ttl 10 Atzr n. XIII I ttlx ftacfct. tttaat ftMtätMis ct. Ttl wu. Dr. Carl G. Winter, Clcit und CXbiritra. Spezialift für Augen und Ohren. Sprechstunde von 5, 78 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Telephon-Osftce : 1806; Hau 5. Dr. LeonL Bell, Deutscher Arzt, Ecke tzast und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Dater Dr. Guido Bell. prechftudk: vermittag, 10-15 Uhr. v ' Nachmittag 4 Uhr. 2 V. I. BÜhlSr, 12 Ott Mcdarty Otv. vrech.tude: 8 Uir ,r.z 9 1 Uhr ach.zr-rlhred,. Telephon 1446. Sprechftdn: ntagk nur rmtttagk. Taft's EIltcll IIML. 25 West Washington Str. Zähne mit Silber u füllen 75c, mit Gold ZI und aufwärts : Zahne zu reinigen 75c; Zähne zu ziehen 25c. Das beste Gebiß auf Gumml.t'asis 53. Ein gutes Gebiß $5. Zähne schmerzlos ausgezogen. ' -- - . 7 &i&Zg- - i ;. 1 DMÄGM eKtöirföf Jk n äusätM :&M&x AA ö uunjHMu IfcE&a d rXrten flt. med. npajimtiun twWj - . t rifiiWfl f rjj 3C-. 1 ,", r m 9n$itm 'tÜJ ; . p 7 fV' . fW n... : ., .7 x it !' - !! nr 1 Dieses sehr zu emvfebleade Buö ist in der Office der Tribüne- für 25 Cents zu haben. S..ftfirtt BiSmarck und di: WZedeicktuna des deutschen Reiches." Ein ah S00 Seiten arke Bucd. VreiZ in 1 er Ossis hrr

7N

fetdSS 5SRz '

.... W

'YS i Xv5

Tribüne" 5 Cent?,

Blumen und Bouqnets für Comnienccmcnte. Blumen werden überall hin gut und sicher verschickt und Bestellungen per Telegraph überall hin in Amerika vnd Europa ausge '.ührt.

Bertermann Bros. 3743 Mass. Ave. Tel. 840. Ecke Penn, k Wash. Str. Tel. 1044. Mozart Hsöe! Henry Bictor. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle "umige no ,qon emgencylele yaue sieht Vereinen, Loge und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter - liberalen , Bedingungen zur Verfugung. donn neuer, TT 1 TTTT - Ecke Noble und Market Str., toeutföe - Wein- und Bier-Wirthschaft. Warmer Lunch Vormittags und Nachmittags. G. Seukhardt, SAL002T, Ecke 55 Noble Straße. Beste Getränke und Cigarren. FRED. KLEIS, mithfififlf tttth -w j 9m I f 1 onHuiergnrir, 154 Süd Zlew Jersey Sir. Feine Getränke uud Cigarren. Guter Lunch und feiae Bier de? Indianapolis Brewinq Co. geine alte L-3 SßCtttCJ finden Sie in bester RuSviHl und jeder Goztt Wein.eller: Zlo. 33 Oüb Delaware Otr. Villigsts prsiss. Freie, prompte Ktliefernna maA allen vtadttheUen. XtUbon I. I Columbia Holle ! 0eNeEtyckDelaect?. Die schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite. . Vie sieht zur Verfügung für dZaltuxg von Conzerten, Zrnz.?crSnLchsn, Vnrties etc. ftffnnfcrft ift fi 9lm(ttMi W V st j IH JÖ Die schönste Wirthschaft k der Stadt. Nur die besten Serränke werde ver abreicht. o.. . r! jl m .r . . i ' 0 iuvt(tuym kzuwx aon rat OTTO SOHMTDT. To celebrate properly A'W slffi ASTHM jl. wvyva-K7Ji.vrjLi j When you go WZ, Mög, tepg, ' to supply your SUMMER HOME. JACOB METZGER & CO.,; can furnih the greatest Tariety of pure and wholeaorne (Irinta, In bottlea, to auit The Teetotaler and .Connoisseür, for raen, womeo and children In all eonditiona such as Beers. Ales. Wines. Wiilskies. Brandies, Champagne, Waters. Mineral Wate, Soda Waters. etc.. foreifjn and domestic. Call or send Orders to 30&32East Maryland St. Telephone 407. Springfeyer. n-l' . ' - " 1 I 2ffl puren etne S)or .'.ti-Sii 1 x V . k r ICiQ' I qnung uno ßicrauo SS S ff Pro 3 .. eÄu,l TiRVn-PTTirn 'f. w . 1 . , gyßfoitäial Hergestellt do No. 35 Oft Marsland Straße.

h rcikvuA TTr? I

L haben t aSen potheren.