Indiana Tribüne, Volume 18, Number 296, Indianapolis, Marion County, 15 July 1895 — Page 2

Jndiana Trwttne.

Erschemt Taglich und Sonntagv. Die tlgliche. Tribüne kostet durch den Tröger 11 Cent per Woche, die eonntaaS.,Tribüne Setl per Woche. Seide iusammen 15 EentS der es Cents per r?snat. Per Post außerhalb der (ittlt zugeschtSt in VorauSbezhlng V per liahr. vfftrst 10 Tüd Sllahama Straße. Indianapolis, Ind., 25. Juli 1895. OuarantänefltrVleh in ttn Hafen Deutschlands. Der deutsche Vundesrath ist dazu geschritten, für die zur See eingehenden Wiederkäuer und Schweine den Quarantänezwang einzuführen, und zwcir tritt die betreffende Verordnung am 1. October dieses Jahres in Kraft. Ueber die angebliche Nothwendigkeit und Zulä'ssigkcit dieser Maßregel, welche die Einfuhr von lebendem Vieh nach Deutschland erheblich erschweren muß, schreibt die ctöln. Zeit." das Folgende: .Nach Paragraph 6 des Viehseuchen Gesetzes dürfen Thiere, welche an einer übertragbaren Seuche leiden, nicht in das Reichsgebiet eingeführt werden, und zur Durchführung ' dieser Vorschrift ist in den an das Ausland grenzenden und an der See belegenen Bundesstaaten seit 1893 eine umfassende thierärztliche Grenzcontrolle eingerichtet worden. Wenn der Einschleppung von Seuchen durch diese Controlle auch in vielen Fällen vorgebeugt worden ist, so versagt andererseits diese Wirkung, falls die Thiere bei ihrem Grenzübertritt noch nicht erkennbar erkrankt sind. Das Mittel der Quarantäne, das in solchen Fällen die Seuchenverschleppung verhindern kann, ist an unserer Landgrenze bei deren Ausdehnung schwer durchzuführen., und durch den Quaran tänezwang würde in erhöhter Anreiz zu dem gerade in. seuchenpolizeiliche? Hinsicht sehr gefährlichen Viehschmuggel geschaffen werden. Andererseits können auch die Seuchenverhältnisse in den angrenzenden Ländern einigermaßen übersehen und dagegen entsprechende Controll- und Schutzmaßregeln getroffen werden. Anders liegen die Verhältnisse an der Seeküste; hier wird die Quarantäne leichter durchzuführen, der Schmuggel leichter hintanzuhalten sein, und zudem erscheint ein verstärkter Schutz durch Quarantäne um so mehr angebracht, als wir über den jeweiligen Seuchenstand in den Übersee!schen Ländern verhältnißmäßig wenig unterrnchtet sind. Aus diesen Erwägungen ist der Bundesrath, dessen Zuftändigkeit dafür sich aus Artikel 7, Ziffer 2 der Reichsversassung ergibt, dazu geschritten, für die zur See eingehenden Wiederkäuer und Schweine den Quarantänezwanz einzuführen, um der Verschleppung des Texasfiebers, der Lungenseuche, der Schafräude, der Schafpocken, der Schweinepest und Schweineseuche sowie der Maul- und Klauenseuche vorzubeugen. Mit Rücksicht aus die durchschnittliche Jncubationsdauer der in Betracht kommenden Krankheiten ist die Dauer der Quaran tan auf vier Wochen, bemessen; dazu tritt eine weitere fünfmonatige thier arztliche Beobachtung mBestimmungsort. Eine Herabsetzung der Quarantänezeit soll nur im Wege eines besonderen Dispenses eintreten. Der Reichs kanzler ist ermächtigt, für Thiere aus Ländern, in denen die in Betracht kominenden Seuchen zur Zeit nicht verbreisei sind, die Quarantänezeit auf 10 Tage herabzusetzen, und in diesenFällen fällt auch d fünfmonatige Beobachiungszeit fort. Die Seequarantäne soll übrigens nur dazu bestimmt sein, eine größere Sicherheit bei der Vieheinfuhr aus denjenigen Länden? zu bieien, in denen der Gesundheitszustand des VieheS im Allgemeinen befriedigend ist; in Fällen besonderer Seuchengefahr wird also der Erlaß von Einfuhrverboten nach wie vor nothwendig sein. Aus den vom Bundesrath genehmigten Grundsätzen für Einrichtung und Betrieb der Seequarantäne - Anstalten ist hervorzuheben, daß. falls in einer Qua-rantäne-Anstalt eine ansteckende Thierkrankheit festgestellt ist. die Anstalt sofort für weiteren Zuzug geschlossen und der gesammte Viehbestand abgeschlachtet wird. Die Anstalt darf erst wieder eröffnet werden, nachdem sie unter Aufc sicht eines beamteten Thierarztes vollständig desinficirt worden ist." Die überseeische Auswanderung aus Deutschland. In den 24 Jahren von 1871 bis 1894 sind nach den vorliegenden statistischen 'Nachweisungen ausdem Deutschen Reich über deutsche Häfen, sowie über Antwerpen, Rotterdam und Am sterdam insgesammt 2.229.032 Personen ausgewandert. Rund 95 Procent entfallen auf Auswanderer nach den Ver. Staaten, nämlich 2.114.073 Personen; nach VritischkNord-Amerika sind 15.353, nach Brasilien 46.892, nach anderen Theilen von Amerika 23,209, nach Afrika 7,361, nach Asien 2,027, nach Australien 19.111 Personen ausgewandert. Theilt man den Zeitraum 137194 in drei Theile von 8 Jahren, so ergeben sich folgende Auswandererziffern: ' 1871 7 1870-fi 155794 ?ZaÄ den Ffr. Staate... .i,M3 i,omu 6&.yfiUi ach Britisch rdamerika i,a 8,.'. 6 li.im ach Brasilien 17,431 9tab andere Theile o trtra 4L?7 Skach H?it!a.. l,tt8 ach sie.., !B4 ach uftralle. , 9.496 13,731 .15,730 8,304 10.618 2,1 8,M7 415 1.359 3,: ßufammen.... 453.674 1,060,751 7UG07 Die Auswanderung nach den Ver. Staaten weist hiernach ziemlich die gleichen Schvankungen wie die gesammte Auswanderung Deutschlands auf.7'Vemerkenswerth ist die bedeutende Zunahme derÄuöwanderung nach Bri tisch - Nord - Amerika. Verhältniß, mäßig geringen .Schwankungen unterworsen ist die Strömung nach Brasilien; dagegen zeigt der Auswandererström' nach anderen Ländern Amerikas, namentl naö Arümtinen. ein Äu

nähme.' Fortgesetzt vermehrt hat sich auch die Auswanderung nach Afrika, ebenso, die nach Asien, während die Auswanderung nach Australien eine anhaltende Abnahme aufweist. Die auffallend niedrige AuSwanderungsziffer nach Asien dürfte sich, ebenso wie diejenige nach Ost-Afrika, etwaS er Höhen, wenn man. worüber leider keine Aufzeichnungen vorliegen, die 'deutsche Auswanderung über italienische Häfen, über Triest u. s. w., hinzuzählen toilri. Die höchsten Auswandererziffer n weisen die Jahre 1831 mit 220.902 Personen. 1882 mit 203.585 Personen und 1883 mit 173.616 Personen auf. die niedrigsten die Jahre 1875 mit 32.329, 1876 mit 29.044. 1877 mit 22.893 und 1873 mit 25.627 Personen. In den letzten Jahren hat sich die AusWanderung fortgesetzt vermindert; 1891 betrug dieselbe 120.089 und 1892 noch 116,330 Personen, während im Jahre 1893 nur 87.677 und 1894 sogar nur 39.204 Personen auswanderten. Der Grund dieser Abnahme ist weniger in den inneren wirthschaftlichen Verhältnissen Deutschlands, alö vielmehr in den auf Beschränkung der Einwanderung gerichteten Veftimmungen des neuen Einwanderungsgesetzes der Ver. Staaten zu suchen, sowie in der ungünstigen wirthschaftlichen Lage dortselbst. Nicht nur die deutsche, auch die sonstige Einwanderung ist imJahre 1874 zurückgegangen.

Die moderne Presse. , , Mit der Wahl des Herrn Eugenio Sell6s zum Mitglied der spanischen Akademie hat der Journalismus seinen Einzug in die heiligen Hallen dieser gelehrten Körperschaft gehalten, denn in erster Linie ist der neue Akademiker Journalist, der in täglicher an gestrengter Arbeit sein Bestes zur allgemeinen Aufklärung in Spanien beigetragen hat. Seine Antrittsrede be handelte daher auch das Zeitungswesen und darf auf allgemeines Interesse Anspruch erheben. Seinen brillanten Ausführungen über die moderne Presse entnehmen wir das Folgende: In Wirklichkeit ist die Zeitung, wenn auch nicht eine constituirte, eine sociale Macht. Sie schreibt keine Gesetze vor, sie stellt keine Erlasse aus, auch legi fit keine Strafen auf; kurz, sie gebraucht keinen Zwang. Sie unterrichtet, bespricht, erörtert und äußert eine Melnung. Ihre Gerichtsbarkeit ist eine durchaus freiwillige; es unterwerfen sich ihr nur diejenigen, die es wollen. Aber welche Gewalt übt sie nichtsdesw weniger über die Massen, über die ho Hern wie über die niedern Gesellschaft schichten aus, die ihre .Nachrichten als Wahrheiten, ihre Ansichten als llr theilssprüche, ihr Lob als Seligsprechungen und ihren Tadel als unabän. derliche Strafen anerkennen. Ihre Macht beruht auf der Suggestion. Ohne zu rufen, folgen wir ihr. ohne uns zu fesseln, bezwingt sie uns, ohne zu befehlen, findet sie Gehorsam. Man weiß, daß Diejenigen, die sie schreiben, auch sündige Menschen sind, und doch scheint sie von Evangelisten dictirt worden zu sein, als ob der Gedanke bei der Umwandlung in Lettern von irdischen Schlacken gereinigt werde. Will man die Gewißheit einer Thatsache be zeugen, so sagt man: ich habe es ge druckt gesehen. Das gesprochene Wort, selbst wenn es die höchste Wahrheit enthält, scheint die Unbeständigkeit der Luft, die den Schall empfängt, anzu nehmen, während das gedruckte der Fe. stigkeit und dem Gewicht des Metalls gleicht, durch das es verewigt wird. Denn diese sich lustig umhertummeln den Zeichen, diese Legion kleiner Hein zelmännchen, die Alles wissen. Alles erzählen, sich in Alles hineindrängen, die das Abwesende herbeischaffen, das Entfernte nahe bringen, das Verborgene wie in einem Z,uberspiegel erscheinen lassen, flößen ein fast gläubiges' Vertrauen ein. Ein Wunder der Magie, wenn nicht eine göttliche Kraft, gab dem großen Gutenberg , sein bewunderungswürdiges Werk ein, dem Gedanken eine Form zu geben, das Wort zu krystallisiren. Aber ohne an Kobolde und m Gaukelei zu glauben, kann man doch behaupten, daß jene Suggestionskrast einein geheimnißvollen, unsichtbaren Quell entspringt. Man muß wissen, daß die Presse ihre ganze Kraft von der öffentlichen Meinung empfängt. Entweder ist sie nicht lebensfähig oder sie lebt von ihr und für sie. Und was ist denn eigentlich diese öffentliche Meinung? Niemand hat sie deutlich zu erklären gewußt, und doch fühlen wir Alle, wie sie sich bildet und sich äußert. Wie die Luft ist sie nicht greisbar, und doch nimmt man sie wahr. Sie ist 'blind und sieht doch, was dem Auge nicht erreichbar, und murmelt: Dies da schwindet, das Andere kommt." Und Letzteres kommt dann wirklich und das. Andere geht vorbei. Sie ist taub und merkt doch im voraus, wenn etwas einstürzt. Sir ist unsichtbar und wirft doch die stärksten Reiche über den Haufen und halt doch die wildesten Anarchieen im Zaume. . Man kann sie nicht wägen, und sie wiegt doch mehr als alle Kanonen und Panzerschiffe der Welt. Sie ist wie ein ohne Namen ausgesetztes Kind und verfügt doch über die Namen der Andern und theilt nach Belieben Ruhm und Schande aus. hier die Mächtigen erniedrigend, dort die Niedrigen erhöhend. Woher kommt sie? Von nirgendwo und dringt doch in Alles ein, sogar dahin, wo man sie nicht , haben will. Wo ist sie? Außerhalb und innerhalb, denn wir athmen sie mit der Luft ein. . Wie der Erdball seine physicalische Atmosphäre, so hat die menschliche Gesellschaft ihre moralische, der wir uns nicht entziehen, aus der wir nicht herauskommen, wenn uns nicht in der Verdünnung der socialen Luft der Athem ausgehen soll. Wie und woraus bildet sie sich? Aus Allem, was dem Kopf und dem Herzen der Einzelnen entströmt, und aus der ständigen Berührung Aller. Die Wärme neuer Ideen, die Bestandtheile bereits abgestorbener und, noch nicht begrabener, das Auftauchen gemeinsa

mer Bedürfnisse und Wünsche, die Rückstände alter Gebräuche und eingesogener Vorurtheile, der Schweiß Der-

nigen. die ohne Äewynung arveuen. der Dunst der Uebersättigung der rnu berechtigt Belohnten, die Thränen der ohne Gerechtigkeit, Mißhandelten oder Neriolaten und das Aufwallen der christlichen Liebe, die sich ihrer erbarmt. und der sittlichen Entrüstung, rne uaz dagegen empört, der kräftige Odem echter Vaterlandsliebe und die Nichtigkeit prahlerischer Rasseneltelkett. Woylgerücke und Eiterbeulen, die Aeichen der Heiligkeit und der Gestank des in Fäulmß Uebergegangenen, aue oieje hier und da adgerisfenen und zerureuten individuellen Aeußerungen häusen sich nach und nach e-.igs um uns auf, und, über uns hinauswachsend, bilden sie die Atmosphäre der Gesellschaft und den geistigen Druck des Augenblicks. Und da baben Sie nun die Meinung Aller und Niemandes, denn Alle besitzen sie in Nießbrauch. Niemand mtt demNkckt auslcklieklicben Eigenthums. Weil wir unter ihrem Einflüsse stehen. obgleich wir an und für siel? die tfrethftt des WillenZ und der Person bewahren, haben wir jene Gefühls- und Gedanken-Epidemieen zu vejttyen. jenes plötzlich aufflammende Begeiste. rungssieber. aber auch jene langsam schleichende Pest des Irrthums mit il ren krankhaften , Nebenerscheinungen. denn nicht immer ist die Meinung, wenn sie auch ein starkes Ausseyen hat. gesund, und wenn auch frei waltend, ist sie doch gelegentlichen Anfällen von Wahnsinn und Raserei ausgesetzt..." Der neue Akademiker schloß seine mit großem Beifall aufgenommene Rede mit folgenden schönen Worten: Die Presse ist. wie wir gesehen haben, eine unbesiegbare Waffe beim täglichen Kampfe der Intelligenz in den civilisirten Staaten. Möge sie kein Dolch sein, der weil krästig. gefürchtet, weil gemein, verachtet wird. Möge sie viel, mehr einem edeln Schwerte gleichen und an der Spitze eines jeden Blattes jenen Wahlspruch der toledanischen Klingen tragen, der ein Reim sein sollte, aber mehr da? Symbol eines rit terlichen Geschlechts war: No nie se pues sin razoii, no nie envainea sin lionors." (Ziehe mich nicht ohne Grund au der Scheide und stecke mich nicht ohne Ehre wieder hinein !") Ihm antwortete Echegaray mit einer nicht minder bemerkenswerthen Rede, aus der hier mit Rücksicht auf den Raum nur die Schlußsätze wiedergege ben werden. Die Presse gehört zur Masse des Volks", sagte er; ihr Ein. fluß ist unbestritten; aber in dem Be streben, daß er ein guter sein möge, darf man ihr nicht den ihr eigenthüm lichen Charakter rauben. . . Lassen Sit die Presse nur ihren Weg gehen und ihre Aufgabe erfüllen. Die Zeit, die Sitten, die Wissenschaft, die Beispiele, die weisen Rath- und vernünftigen Vorschläge Derjenigen, die sie zu geben berechtigt sind, werden schon vorkommende Irrthümer und Mißstände beiseitgen, sowohl in literarischer Beziehung wie auf allen anderen Gebie ten, die sie umfaßt. . Unsere Hilfskreuzer. " Die Probefahrt des Schnelldam pfers St. Louis", welche durch das Post - Subsidiengesetz vorgeschrieben ist, wird auf Ersuchen der Eigenthümer nicht in amerikanischen Gewässern, sondern im englischen Canal stattfinden und zwar unter Aussicht des Commander Bradford sowie des Lieutenant Mulligan von der Bundes - Marine. Die Eigenthümer des Schiffes haben geltend gemacht, daß die Probefahrt im Canal die , regelmäßigen Fahrten nicht unterbrechen dürste und daß dasselbe in Southampton bessere Dockfacilitäten haben würde; der Marin.'secretär Herbert hat dies anerkannt. Die Auf. gäbe der beiden genannten Marine-Of-ficiere wird es sein, über die Leistungen des Schiffes au) der Reise von New Vork nach Southampton Bericht zu erstatten, den CurZ für die eigentliche Probefahrt im Canal auszulegen und die letztere zu überwachen. Das Gesetz bestimmt, daß das Fahrzeug ebenso wie sein noch im Bau befindliches Schwesterschiff St. Paul- und die Dampfer Paris" und New York" von derselben Linie 20 Knoten in der Stunde zurücklegen und vier SechszollGeschütze führen kann, um eventuell von. der Bundesregierung als Hilfskreuzer verwendet zu werden. Bei dem Bau der beiden erstgenannten Schiffe sind diese Bestimmungen in Betracht gezogen worden und die von dem Constructeur Fernald - vorzunehmende Inspektion wird ohne Zweifel ergeben, daß sie denselben entsprechen; Paris und New Vork", welche früher zur englischen Jnman - Linie gehörten, waren schon als Hilfskreuzer für die Kriegsmarine jenes Landes für gut befunden worden und werden daher wohl auch für unsere Bedürfnisse genügen. Da das Subsidiengesetz am 127October dieses Jahres in Kraft tritt, wird die entscheidende Probefahrt der St. Louis" nicht übereilt werden, vielmehr nicht vor der zweiten Hälfte des Monats August stattfinden. Das Subsidiengesetz gibt den Schisfen der amerikanischen Linie für Besörderung der Post $4 per Meile und da diese Schiffe im Jahre 52 Fahrten machen, werden sich die jährlichen Zahlungen auf 5832.000 belaufen. Diese Summe beträgt mehr als die Hälste der Bewilligungen für die Beförderung der Auslandpost, einschließlich derPost. fachen für Central- und SUd-Amerika sowie Australien, aber Sie Regierung erspart dadurch, daß ihr im Nothfalle die genannten Schiffe als Hilfskreuzer zur Disposition stehen, den Bau von vier Kriegsschiffen dieses Typus. Immerhin darf nicht vergessen werden, daß das Marine Departement die zur Armirung dieser Hilfskreuzer erforderlichen Schnellfeuer Batterien zur Zeit nicht disponibel hat; so lange diese nicht beschasst werden, würden wir also im gegebenen Falle Handelszerstörer ohne Geschütze haben, analoa dem Manael

an Mannschaften zur Besatzung aller Schiffe der Kriegsmarine. Arktische Sommerschönhelt Den noch immer weit verbreiteten NorNellunaen. als ob die Halbinsel

Grönland fast nur eine öde Eis- und Schneewüste sei, und nur das Nordlicht da oben ein bischen Leben in die Eintönigkeit bringe in der Sommerzeit also erst recht nichts dort los sei tritt Professor Heilprin in seinem interessanten Bericht über die von ihm geleitete Peary-Hilfsexpedition entschieden entgegen. Die erste Bekanntschift mit diesen Landen," schreibt er, ist freilich im Allgemeinen keine begeisternde; aber dieses Gefühl macht sehr bald einem anderen Platz, und das berühmte Polarfieber", die Sehnsucht, immer wieder nach diesen Gestaden zurückzu kehren, beruht nicht blos in der Aben teuerlust, sondern ebenso sehr auf den wirklichen Reizen der Gegend. Und wie wundervoll kommen dieselben in der Sommerzeit zur Entfaltung! Wer einmal seinen Fuß auf die spiegeligen Felsen gesetzt hat, dem bietet sich mehr und mehr ein Lustgarten von unbeschreiblicher Schönheit. Die vielen kleinen friscbqrünen Stätten zeigen prachtvolle, farbenreiche Blumen. Die Bergnelke, ein Zwerggattung Löwenzahn, der Mohn, der HUHnerdarm, der Krähenfuß und viele weniger bekannte Pflanzen kommen hier vor. und es entfaltet sich ein herrliches roth weiß-gelbes Farbenspiel zwischen dem Grün. Große Schmetterlinge gaukeln hin und her und werfen im warmen Sonnenschein ihre Schatten über Wälder" von Zwergbirke und Weide. Auch Bienen summen da und dort, und aus der Ferne mischen sich in die Musik gurgelnder Bäche und Strömchen die melodischen Töne von Tausenden von Moskitos, welche hier in merkwürdigem Maße dazu beitragen, die Schönheit der Natur noch zu erhohen. Und über solchen Scenerien erheben sich die dunkelrothen Basaltklippen, welche auf ein ruhiges Meer herabschauen, dessen Lieblichkeit an die schönsten Gegenden des Mittelmeers erin nert, und dessen Wasser so blau ist, wie das von Villafranca. Aber Hunderte von Eisbergen, wie weiße Schafe auf einer Weide, schwimmen auf diesem Meere umher. Der Naturfreund kann sich hier gar nicht satt sehen. Diese Zeilen können nur eine schwache Vorstellung von dem eichrucksvollen Bilde geben, wie ich es jetzt schon zweimal dort genossen habe.Zur Abwehr tn Ouatksalder. ES ist eine ebenso bekannte, wie beklagens werthe Thatsache, daß keinLand der Welt in so hohem Grade von ärztlichen Quacksalbern heimgesucht ist, wie .die Vereinigten Staaten. Die Mehrzahl der medicinischen Colleges steht rief unter dem Niveau der Mittelmaßigkert und dies kann nicht Wunder nehmen, denn Rücksichten auf die Rentabilität sind für die Leiter der Anstalten, meistens, in höherem Grade maßgebend, als die Forderungen der Wissenschaft. Um Studenten in möglichst großer Zahl anzulocken, werden die Aufnahmebedingungen überaus niedrig gestellt und bie Abgangsprüsungen sind so lax, daß ein Student fchon ein ganz ungewöhnlicher Jgnorant sein muß. umdieselben nicht mit Glanz zu bestehen. Die Folgen können nicht ausbleiben: Das Land wird mit Quacksalbern, welche den Doctortitel führen, förmlich überschwemmt. In einigen Staaten sucht ma.n diesem Uebel dadurch zu steuern, daß die AusÜbung der ärztlichen Praxis von einem Examen abhängig gemacht wird, welcheS vor einer Staatsbehörde abzulegen ist. Dies ist beispielsweise in New Aork und Pennsylvanien der Fall, deren Colleges mehr Doctorcn liefern, als alle anderen östlichen Staaten zusammengenommen. Viele dieser angehen-den-Aeskulapjünger. welche sich nicht sattelfest fühlen, ließen sich in Staaten nieder, in denen keine Prüfung vor einer Staatsbehörde verlangt wird, und namentlich wurde das kleine DelaWare heimgesucht, wo bis vor Kurzem der Doctortitel allein die Berechtigung zur Ausübung der Praxis gab. DieS ist nun anders geworden. Rücksichten ans die Lberhand nebmende Concurrenz mögen woM die älteren Aerzte des Staates der Annahme eines Gesetzes, durch welches die Praxis von der Ablegung einer. Prüfung vor einer Staatsbehörde abhängig gemacht wird, günstig gestimmt haben, so daß die Erbfeinde, Allöopathen und Homöopathen, zeitweise die Streitaxt begruben und sich zur Abwehr des gemeinsamen Feindes verbündeten. Die Leoislatur nahm das ihr vorgelegte Gesetz an, das ohne Zweifel für die Allgemeinheit segensreiche Folgen haben wird. Den Bestimmungen dieses Gesetzes gemäß hat der Gouverneur zwei Prüfunqs - Commissionen' ernannt, welche die beiden medicinischen Schulen repräsentiren und deren Vorsitzende zusammen mit dem Ober-Richter die Behörde constituiren, welche allein Personen, die das erforderliche Exa.en abgelegt haben, die Licenz zur Ausübung der Praxis auszustellen berechtigt ist; das Practisiren ohne Licenz wird mit einerGeldbuße von $500 oder einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als einem ?!ahre geahndet. ' Zur Zeit gibt eS in Delaware, bei einer BeVölkerungszahl von 163,493, 190 allöapathische Aerzte sowie eine Anzahl von Homöopathen und Heilkünstlern, die keiner dieser beiden Schulen angehören. , Herr und Diener. Fröhliche Bühnendichker haben oft den Trick angewandt, den Diener in den Rock des Herrn zu stecken und darauö allerlei belustigende Verwickelungen herzuleiten. So etwas kommt aber, auch im Leben und bei Anlässen vor. die für solche Quiproquos eigentlich zu würdia find. 2W tn-Riur

Festlichsten fiel es auf. daß Reichstags boten, denen ihr ehrbares Agitatorenhandwerk noch keine Millionen eingetragen hat. dennoch mit Dienern bewaffnet" auf der Vildflache erschienen. Des Räthsels Lösung gibt jetzt die Sächsische Arbeiterzeitung", indem sie schreibt: Würdig repräsentirt wird die antisemitische Partei bei der Feier der Eröffnung des NordostseeCanalS Herr Zimmermann hat sich einen wirklichen, echten Diener dazu mitgebracht, der neben den Stiefelwichs- und sonstigen Geschäften auch die Aufgabe hat, seinem Herrn und Meister sehen zu helfen; zu helfen, all die Herrlichkeiten und Festlichkeiten zu erschauen, was so ein nobler Herr doch nicht allein mach'n kann Und was für ein Diener das ist ein nobler Dien;r keiner der Fest theile nehmer wird solchen Diener aufzuweifen haben HirschHyancinthos. der selige Diener des seligen Barons v. Gumpelino. ist gar nichts geczen diesen Diener. Wir hatten das Glück, seine Festkarte zu sehen, also die Karte, die ihm gestattet, an den Eröffnungsfeierlichkeiten Theil zu nehmen (ohne Eintrittsgeld), darauf stand zu lesen: Louis Köhler. Diener des Herrn Reichstagsabgeordneten Oswald Zimmermann." Für Leute, denen dieser Louis Köhler unbekannt sein sollte und die, darum ob unserer ganzen Erzählung ein ziemlich dummes Gesicht machen dürften, müssen wir'allerdings noch eine kurze Erklärung hinzufügen: Herr Louis Köhler (der frühere B?K deS Schillergartens , in Blasewitz) besitzt ein Vermögen von mehr als eine halbe Million Mark. Wer bei dieser Fabrt wohl die Zeche bezahlen wird der Herr oder der Diener?- Von anderer Seite wird erzählt, daß auch 'der Abgeordnete Ahlwardt einen Berliner Gastwirth als seinen angeblichen Diener" mitgebracht habe, der an be? Seite seines Herrn" an dem Feste im Bremer Rathskeller theilgenommen ha. ben soll." OoutJttlanve. Wie die Pilze nach einem warmen Regen, so wachsen im westlichen Kansas die Windmühlen empor. Von der Veranda eines Hotels in Wilson. zählte ein Reisender jüngst nicht weniger als 72 Windmühlen, welche sämmtlich zum Wasserpumpen dienten. CU Muster von einem Gesetzgeber scheint Paul P. Lawson zu sein, welcher der letzten Legislatur von Jdaho angehörte. Der Bursche hat unweit von Houston. Custer County, einen gewissen Geo. W. Watson meuch. lings ermordet und ist wegen dieser That zum Tode am Galgen verurtheilt worden. Eine? der ältesten, wenn nicht der älteste Veteran unseres Landes dürfte Herr T. D. Pinkham von Harpswell, Me.. sein. Nachdem er mit Auszeichnung den mexicanischen Krieg mitgemacht hatte, trat er als 70jähriger Mann während des Bür gerkriegeö in die Bundes-Armee und kam ohne Verwundung davon. Der alte Herr ist noch sehr rüstig und trifft jetzt schon Vorbereitungen zur Feier seines 100. Geburtstages, der im kom wenden November stattfinden wird. In einzelnen Theilen von Montana hat das Rothwild in solchem Maße überHand genommen, daß die Obstzüchte? demselben, wie den Coyotes und anderen Landplagen, den Krieg erklärt haben. Das Wild kommt Nachts in die Pflanzungen und frißt die jungen Sprößlinge der Bäume ab, um mit Sonnenaufgang wieder zu verschwinden. Verscheuchen lassen sich die Thiere, nicht und Nachts auf sie Jagd zu machen, ist nutzlos. 14 Jahre lang hat der Eisenbahnbremser Lewis Hedges in Newburgh, N. eine Revolvirkugkl, Kaliber 22, in den sehnigen Theilen seiner linken Hand getragen und jetzt erst ist das Geschoß durch eine Operation entfernt worden. Hedges schoß sich versehentlich in die Hand und die Kug:l blieb zwischen den Sehnen stecken. Die Wunde heilte und der Mann verspürte nicht die geringsten Beschwerden, bis sich kürzlich eine Entzündung bemerkbar machte. Ein Arzt öffnete die entzündete Stelle, die Kugel fiel heraus und die Wunde ist jetzt in der Heilung begriffen. Die Gegner des Tabaks scheinen mit ihrer Agitation ebensowenig Ersolg zu haben, wie die Prohibitionisten, denn der Tabakconsum nimmt stetig zu. Nach Ausweis der amtlichen Berichte wurden im Monat Mai in unserem Lande fabricirt 365.726.647 Cigarren. 305.150.360 Cigaretten, 22.057,443 Rauch-, sowie über eine Million Pfund Schnupftabal und dies bedeutete eine Zunahme von nahezu zwei Millionen Cigarren, einer halben Million Cigaretten und 1 Million Pfund Rauchtabak. C a n a n n, Me., zählt zu seinen Bürgern einen 84 Jahre alten Mann Namens Snow Salsbury, an dem das Zeitalter des Dampfes fast spurlos vorübergegangen ist. Vor etwa 50 Jahren reiste er per Dampfboot nach Boston, allein seit dieser Reise hat er seine Farm nicht wieder verlassen und auf einer Eisenbahn ist er noch nie gefahren. Dieser Tage war er genöthigt, sich der elektrischen, Straßenbahn zu bedienen, und hierzu konnte er erst nach vielem Zögern bewogen werden. Vier Angehörige einer merkwürdigen Bande von halbwilden Weißen, welche in den Wildnissen an der Grenze von Maine und Canada Hausen, wurden kürzlich in Norridgewock. Me., verhaftet, weil sie Schafe gestohlen hatten, und erregen die Leute in dem dortigen Gefängniß große Aufmerksamkeit. Als sie gefangen wurden. waren die Leute fast vollständig nackt. Ihr Oberkörper ist mit dichtem Haarwuchs bedeckt, sie sprechen fast gar nicht und leben in einsamen Höhlen. Ihre Subsistenzmittel sind Beeren, Wild und was immer sie auf Diebeszügen erbeuten. . Die Bande soll 40 Köpfe stark sein.

Jm ommesv

Wir nehmen uns im Sommer nicht genug in acht, wir essen gewöhnlich zu schnell und zu viel: Unser Magen kommt daher leicht außer Ordnung, Kopfschmerzen und Leberleiden ' pellen sich ein. Man nehme in solchen Fällen sofort Dr. Auffust n-oniß Hamburger Tropfen m baö Dlut zu reinigen und in kurzer Zeit werden alle ArankhcltöerscheinunLkN Verschwinden.

Von den vielen Taufenden, die sich mit den verschiedensten Sport abgeben, giebt ti wohl kaum Einen, der sich nicht mal eine 'Aerlehnng oder Huetschnng. luzSge, und sich eine guten Mittel bedienen müßte, St. JakobS W befaimtNch ein Heilmittel, welche in jedem Falle feine Dienste 1 1 M AM &" a. V ... 4. V

tu ityuii vvn uucnvcH pcjrugi cutPC Deutsche Lokal-Nachrichten Vrovtnz Kaclis,n. Eckartsberga. Jm Dorf Langenroda hat ein wolkenbruchartiger Gewitterregen die Dorfstraßen in einen reihenden Strom verwandelt, der alles, was ihm in seinem Lauf hem mend entgegenstand, mit sich fortriß. Brennholz, Stackete, Ackergeräthe, Hühner und Ziegen kamen angeschwömmen, und in den Kellern, Stuben und Ställen stand das Wasser meterhoch. Die schönen Felder gleichen einem großen Schutthaufen. Erfurt. Ein altehrwürdigesStück mittelalterlicher Befestigung, die hiesige Kämpferbrücke, wird gegenwärtig abgebrochen, um der modernen Fluthgrabenbrücke Platz zu machen. Der Unterbau des alten, 500 Jahre stehenden Ueberganges ist sehr fest und muß mittelst Dynamit gesprengt werdcn. Merleburg. Aussehen erweckt in Dürrenberg die auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft im benachbarten Ostrau vorgenommene Ausgrabung der Leichen der im vorigen Jahre plötzlich verstorbenen Dietzsch'schen Eheleute. Wie verlautet, sollen Dietzsch und dessen Ehefrau vergiftet worden sein. Vrovint St!l,,lgVs!Neln. Angeln. Neulich Abends zog ein starkes Gewitter über unsere Land schast, welches mehrfach Schaden gethan hat, da man verschiedentlich Feuerschein bemerkte. In Ulsnis entzündete der Blitz das Haus des Hufners I. Märzen, welches niederbrannte. Eckernförde. Es wurde kürzlich mitgetheilt, daß es in der Absicht liege, den 1864 im Gefecht bei Misfünde gefallenen und auf dem hiesigen Friedhofe bestatteten preußischen Kriegern einen Denkstein zu errichten. Der Kaiser läßt selber den Denkstein setzen und zahlt die Kosten aus seiner Privatschatulle. Die Zeichnung ist auf Grund einer vom Kaiser entworfenen Skizze von dem Regierungsbaurath Beisner in Schleswig gemacht, während der hiesige Bildhauer und Steinmetz Schlauch die Ausführung der Ar beiten übernimmt. Vrovi? LnnoV,r. Lüneburg. Hier starb nach längerer schmerzlicher Krankheit der Oekonom und Spediteur Rudolph Jenkel, ein Mann, dessen Verlust in der Bürgerschaft lebhaft beklagt wird, da er in dem öffentlichen Leben unserer Stadt eine" bedeutsame Rolle spielte. Osnabrück. Ein furchtbares Hagelwetter ist in der Gegend von Bersenbrück niedergegangen. Die Schlos fen fielen in der Große von Tauben eiern und noch zwei Stunden nach dem Unwetter fand man auf der Landstraße in-der Gemeinde Talge an emzelnen Stellen Hagelkörner 40 Eentimeter übereinander gelagert. Der Schaden ist ungeheuer; in Talge, Langen und RUs fort, drei großen Gemeinden, ist die ganze Acker- und Gartenfrucht vernichtet, die Bäume stehen ohne Laub da u.id haben sogar stzllenweise die Rinde eingebüßt. Einzelne Bauern erleiden einen Schaden von 60008000 Mark, indeß ist das Unglück der kleinenLandWirthe weit schlimmer und versichert war nichts, gar nichts. U?r,vtn, d,lrt. N e i s s e. Hier erschoß beim Exercieren auö Versehen ein Soldat der 5. Compagnie einen der 1. und verwundete einen Zweiten tödtlich mit einer scharfen Patrone, die er vom Wachtdienst übrig behalten hatte. Sohrau O.-S. In Stanowitz wurden dieser Tage zwei Kinder im Alter von 5 und 6 Jahren von ihren Eltern in die Schänke nach Schnaps geschickt. Unterwegs trafen die Beiden noch ein Mädchen und nahmen es mit. Auf dem Rückwege. tranken die Kinder von dem Schnaps,biS sie besinnungslos liegen blieben. Der herzugerufene Arzt brachte die beiden von den Eltern geschickten Kinder noch . zum Leben. währenddas dritte Kind an Alkohol Vergiftung starb. S p r o t t a u. Der in einem biesi gen Bankgeschäft thätig gewesene Lehrling Kleemann flüchtete nach Unterschlagung eines Geldbetrages von 1600 Mark. Kleemann sollte einen Geldbrief in dieser Höhe zur Post befördern. Als der Brief am Bestimmungsorte Breölau geöffnet wurde, fanden sich darin Papierschnitzel. Der Ausreißer wurde in Hamburg festgenommen. Man fand noch 900 Mark bei ihm. , , , or einigen onaten verschwand der Candidat der Thierarzneikunde Joseph Wall auS Berlin. Wie nunmehr aus einer einem Angehörigen des Verschwunden zugegangenen Mittheilung hervorgeht, befindet sich Wall aeqenwärtig in der franz'ösischen Fremdenlegion in Algier und bereut bitter den leichtsinnigen Schritt. Seine Verwandten haben bereits in Paris Schritte wegen seiner Freilassung gethan. Die kürzlich in South Bend, Wash.. angestellte Polizeimacht ist zweifelsohne die kleinste und zugleich die größte der Welt; dieselbe besteht nämlich aus . zwei Häschern, von denen der Ewe 295 und der Zweite 285 Pfund wiegt.I I j

Dr. Bttyler, 120 JOst Mc(5arty Str. vrech.tde: 8 s Uhr orm.z -3Nhr achm.!s-UirH,t. Telephon 1446. Sprechstunden: Sonntagl nur Vormittag. Taft's ttental cllslllllL. 25 West Washington Str. Zahne mit Silber m füllen 75c, mit Gold $1 und aufwärts ; Zähne zu reinigen 75c ; Zähne zu ziehen 25c. DaS Keste Gebiß aus tsumml-ailS ein gutes Gedlß 55. Zähne schmerzlos ausgezogen. Dr. C. N. Schaefer, 5Srzt und Shirurg, No. 430 Madifon venue, nahe McrriS Str. Vrkchftu de : &-9: Uir Vkra. S-i Ux aq,!g,, , ,r . elevbo . Dr, THEO. A. WAGNER hat seine Offtee ach L?o. 9 Nord Delaware (5tr. verlegt, und wird flch freuen feine Patienten und Freunde dort zu empfangen. eprechstuudea : g 10 Uhr Vorm.; Z t Uhr ?caqm.z onntag,: io 11 ur Borm. Telephon 848. Dr. BurShardt Deutscher Arzt. Wohnung: c?o. 302 Süd Meridian Str. Sprech-Ltunde : 8 i's 9 Uhr orm. 1 bis 2j Uhr Nachm. 7 bi 8 Uhr Abend. Ofsice: 18 Ost hio Straße. Lprechkunden 8 bi 4,' Uhr Nachm. Xtltttou . C. C. EYERTS, Deutscher Zahn - Arzt. No. 8z Nord Pennsylvania Str. G a S wird auf Wunsch angewandt. Dr. I. Tl. Sntelisse, fchasttgt sich schltehlich mit wdL?,tl!ch Take u, tt ,lchlecht.d Urtneranttzetu. Ko. 05 Cft Market Cfrute. Dlx Uaärn. ataal aae,me CiIc Mi m in iu ii v mmrym m in Uf94i. " 2i Carl G. Winter, tjt und (5blrurg. Spezialist für Augen und Ohren. Sprechstunde von 91 3 5. 78 Uhr. Zimmer No. 1 im alten Bibliothekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Stt. Telephon Offtre : im; Hau 640. er. L0021L Bell. Deutscher Nrzt, Ecke East und Ohio Strake, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. Sprechstunden: ermittag, ia-i2 Uhr. v 0tn Nachmittag 4 Uhr. Dieses lebr m emvfeblende Bück ist in dei Office der Tribüne" für 25 Cents zu Haben. ..ftürst ViSmarck und hie Miedererricktuna dei deutsSen Sieickes." Ein nahem ftü Seiten starke? Buch. Preis in der Office der

'rr? vS&v rW?5's5 i- ' 3? 5? SuusMb i -GHMWAt I ?dW xJjvcrtii l I JDr. ined. NDartmilun txrjOtf j i ' 1 frifhlArtWry to?KJ.3Kl j mmhm ri , fsfü5 ; I : & ... .MMKfis ' IZL ' - . 1 ."i"! -r ""

tdüne" 25 Cents.

Blumen undBouquetS für Conimeiicciiicnts. Blumen werden überall hin gut und sicher verschickt und Bestellungen per Telegraph überall hin in Amerika vnd Europa ausge sührt.

Bertermann Wros. 3743 Mass. Ave. Tel. 40. Ecke Penn, k Wash. Str. Tel. 1044. Mozart Henry Victor. Das größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die ge- , räumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. Jolrn Weber, Ecke Noble und Market Str., - Deutsche Wein- und Bier-Wirthschaft. Warmer Lunch Vormittags und Nachmittags. G. Leukhardt, SALOON, (?c Obko S5 vkoble Strafe. Beste Getränke und Cigarren. mm. KLEIS, Wirthschaft nnd Sommergarten, 154 Süd Zlew Äerser Str. Feine Getränke und Cigarren. Guter Lunch und feine Bier der Indianapolis Brewinq Co. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei Weinkeller: Vko. 33 Ottb Delaware Otr. Villigste Z?rsiss. Freie, prompte dliefnung ach allen vtadttheUen. keledbo 1C89. ' mm I fl 'AlnmKin lUlYllvt MUUlUiilUla JUUsillüI QCt V!eEty & Delav Qtr. Die schönste, größte und am bequemsten eingerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung sür bhaltung den Conzerten, nZ'Nrünzchen, Vrti.?s etc. Besonders ist sie Bereinen zu nnpsehlen. TS" Die schönste .Wirthschaft ta der Stadt. Nur die besten Gctrknke werden ver abreicht. Au zahlreichem Besuche ladet ein OTTO S0KMH3T. To celebrate properly ANY OCCAISION When you goisig, 1 1 1 ' ita 'fl lkuMl,siiüj to supply your SUMMER HOME. JACOB METZGER & CO., can surnish the greatest rarietjof pure anJ wholeaome lrinka. in bot lies, to suit The Teetotaler and Connoisseur, for men, women anl childrcn in all eondition euch aa BeerB,Ales,Wines,Wlüskies, Brandies. Champagnes. Waters. Mineral Waters, Soda Waters, etc., soreign and domestic. Call or 6end Orders to 30 & 32 East Maryland St. Telephone 407. - ff Springfeyer. IfÄ.Syl pen Sie eine Dk "jPjQ j vlrcqnung UNS georauqeu B .T'.- A 1. . X. V --t T . U4iör le ffafS BENDETEsE 'zr t 1 yßÖoiiÖial Hergepellt dos anxi. e:osi?37ixx Ns. 35 (Oft Mailand Straß?.

Halle l

I

n.

Kinn

mm

Zu haben i a2n C;c'4;3.