Indiana Tribüne, Volume 18, Number 295, Indianapolis, Marion County, 14 July 1895 — Page 5
Cm Unglück tjt eS, krank zu sein, doch gewährt eS dem Kranken eige größere Zufriedenheit, daß oenn er Arzneien nehmen muß, er wenig tenS eine Med!zm nehmen kann, welche für einen Fall speziell hergestellt ist. Die Ur ache der Krankheit muy zuerst in Erz ung gezogen werden. Dr. Schoop war nicht damit aufrieben, mit sogenannten Blut reinigungs'Äklteln nach althergebrachtem Gebrauch zu behandeln, welche nur vor übergehende Linderung gewähren, da solche die Urjachen des Leivens nicht entfernen. Dr. Schoop 'S emqehende Untersuch ungen zeigten, daß Magen, Leber und Nieren und alle inneren Organe durch ge wisse Nerven kontrollirt werden. Wenn diese Nerven geschwächt sind, verrichten die Ver dauungs-Organe ihre Funktionen nicht und Magen und Leber-Leiden werden dadurch verursacht. Die Nahrung, die wir zu uns nehmen, dient zur Herstellung des Blutes und wenn dieselbe nicht gehörig verdaut und nicht in rei neZ Blut, Knochen und Muskeln verwan delt wird, so können wir unmöglich gesund sein. Dr. Schoov'S Wiederhersteller ist ein Magen. Leber und NierenHeilmir tel, indem derselbe auf dieNerven dieser Or gane einwirkt, wo allein dik Ursache der Lei den zn suchen ist. Diese Arznei ist'kcm Nn vine oder sogenannte? giftige? NervenRetz Mittel, sondern dient zur Ernährung der geschwächten Nerven. I Lpothckrn der fraoco per Erpreß für $1.00.
Der deutsche .Weg wiiscr zur Gesundheit", z; lociqzx oie eqanoiung i mu dieser Annei genau X beschreibt, nebst Proben. v?j wetten an irgend eine '"fr&x Adresse frei versandt. Äi&jLj '-"au schreibe an Dr. S H o o p. Vö? 9, Nacine. WiS. Der Owen Elektrische Gürtel heilt NheumatismuS, Ncuralgia, Nieren- und Leberleiden, Schwäche bei Männern und Frauen, Nnckenschmerzen, Magenleiden wie überhaupt alle Krankheiten, die durch Elektrizität . heilbar find. Verderbt Euren Magen Nicht durch Gebrauch schädlicher Drogen. Wir garantiren, daß der elektrische Strom sofort bei Anwendung gefühlt wird. Wir sind ein altes und zuverlässiges HauZ, Hunderte von Kranken die wir von den verschiedensten Leiden heilten, legen Zeug nijj ab von der Wirkung unserer elektrischen Heilmittel. Während vieler Jahre stellen wir die so berühmten Owen Elektrischen HeUvorrich jungen her, welche Tausenden von Kranken zur Gesundheit halfen, wo Medizin fehl' schlug. Unser Elektrischer Gürtel mit elektrischem SuSpeusorium wirkt wohlthätig in allen Forrnen von schwache. Warum geht Ihr krank und schwach einher, wenn Ihr durch Elektrizität geheilt werden könnt? Baricocele und alle Arten geschlecht licher Schwache werden gebessert und ge heilt. Unser großer deutscher illustrirter Katalog, welcher Tankschreiben von Geheilten und sonstige wertvolle Auskunst enthält, wird gegen Einsendung von 6c an irgend eine Adresse verschickt. Es wird deutsch g i lprsochcn. Konsultation ist fr.'i. Wir fabriziren auch die ersten und Vorzug lichsten elektrischen Bandagen zur Heilung von Brüchen. .Ts röbt tablifftment d,r Welt für elektrisch Heilmittel. THE 0VEH ELECTRIC BELT A1ID APPLIAHCE CO., 201-211 STATE STREET, Git tJorn.l CHICAGO, IL.U9. Denkewalter Springe. Sprcer, Jndisna. araortunt. anrtvp'ftbe affe brilar statt. lXUacatPit. VoQcnu(irurort, JcinötrDttlfiatte und i'cilcuftu tci'lf:t3 em loh'.cn. Vrsspkkte grotiö. Haben Sie den Jaw und Mokka von Ul Queller. probirt ? (?S ist Ux beste im Markt. 61 Massachusetts Ave. ) Oestlich von 110 Ost New Aork Str. ) Delavsrestx. Ttlevdon 575. neraTm -rm Tt.m TT -rm Saloon u. Billiard-Hall o.9Z Oft Washington Str. Jokn Meilacher, eigenthkrser Großer Verdienst. fütt uni seine Adresse tnsendet. dem send tr per Post genaue AuSkuntt über em ganj kAt eschäfr, womir irgend eine Person mnn ltche oder weiblichen 0 idjledjt aus ehrlich TSets nd ohne große AuSiaen und Vkühe über 18Q Dsllarß ver Monat verdienen kann, ohn eile nd Peddel. Sein LgeatscbaftIHu Ka. der, et edrlicke SescbZft. drelttre:
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I ' Sauerampfer. I Mein liewer Herr RedaktionSr. ro?A hufn StFierbäa rnol .',?z.s,n .nv. v.. : l Meind ufge mrtt mnn eh ich de ganze ' I Tlslsl im Bett. I Sellen Schreibebnef schreib ich in das m.it 1- Uli Wlfc U" l WlttUUlU VU9 UU V. I wann die Spelling nit so korrekt is. als ' ' I bifor. Die Kidds sm auch mitans Eckzepschen m's mt u, die fiizzle. was rnci Aktie is, is hartlie ehbel zu wähle. Un of Kors bin ich Widder ganz alleens defor ze blehme. ' J . L . ... t-riwa lJmJ$ l nv3 .aÖem5 i rtrwrw lir rm rArwä rwiw v:j z:r:. Huuu ununnuwWnu ti eemol saat der Wedesweiler: .Seh. mc:r ci .ri . rt. v I -f " ' 11, qoi er gciagi, wiööuc mir cuu nit de bohrte Tsckulei zellebrebte?" r;-- . Hot mer dann uf dieLumpenwelt. wann m.r s2 o.v. v,t.rf,r, z. , V" lu Mfc a I mit iimj vus vivw tiv v in iviv möglich mach. duh,. 2Bii Wach mann rnr hinnrnrif ,,n VifMf fifrnffin nn " ?; " . könne mer Feierwerk schichte, daß tn" VI4UHV vi fc tti wvt xuiuiiiiiiv. vv Hund jammert un es is Niemand sei Bissneß.- Phil sagt der Wedeswei s. ' s. .7. i ' . Kr. .sell geht mit. ich will am Fohrte Tschulei mein Saluhn klohse. un wann '1 r-rx ...ic; v V nirl oiicnicnaj ausiinnc, oaß icg yeun I ' ' u ' ' sin. dann mache se mich auch ihne rr?na ntri den Daa Ke BiKnch dubn. amr i VU Mk Uf IV 4. Ull wer'sch dann, wann ich mi, mn Familie ' ' ' 1 jii ffit inmi" -'f ...... fc, ? ? fr, ..11' AftiA tf A. mrts sh4 Wt I wv ivt. v v ' ytiuyt. ljui ItiilVV vfUJ utl Vt( Kontrie un deht einigen Dag e Bug gie:eid enaus nemme. Well, ich sagt, ich deht mich die Sach' emal iwwerlege un deht ihm Bescheid sage. Daheim hen ich mit die Linie en Tahk gehabt. Mei Altie Hot gedenkt, es wär zuviel Truwel, e Neid zu nemme un sie sor au was sie orum geo, veyt uewer da. heim stehe. Well, ich hen awer so lang getiest. bis se willens war. mit in die Kontrie zu gehe. Der WedeZweil Hot auch nicks drum gewwe un so hen mer uns dann en Boß geheiert un hen e paar Bäskets voll Lunsch aefickst. Of Kors hen mer auch en Waschtob I voll Eis un e Quarter Bier drinn mit-1 genommen und der Wedesweiler Hot en 1 1 cm i i ! t .l nocy e aliel WiJlle emgesieai, im Fall Jemand nit gut fiele deht. Es is sonme. datz ich immer schlecht siele, i . IJC . IC. V-C. CYY IT. M I wenn icg rociß, vag xuiguc an ano 12 l Ich brauche wohl nit eckstra zu men I schene, daß mer auch en ganze Peil l Z?eierworks mitaenommen hen. Mer I hen zusamme sor finf Dahler gekauft gehabt; ich sage Jhne, die scheenstt. l Sacke, wo Se sich nor denke könne, Pinnwiehls, Schkeirackets. Nickerscheh-1 sersch. Krackersch, blaues und rothes Rettleit. in schort, mer hen einiges gehabt. Die Pehpersch hen so viel zu sage gehabt, daß Feierworks dies Johr r ir y . . " r . v , I 0 icgicp wäre, oag en uno jammen, 1 awer davon ben ick nicks aenotbitt Mir hen ecksäcktlie deselbe Preis bezahle misse, wie e Johr zurück, awer mer hen nicks drum gewwe. Was daS gekost s,nt bn& rnslt der Wedesweiler in eem Sonndaz Morgen in sein Saluhn. kien mick von den Storkiever die ,nan Tff(f5n slm nIoft sor dak , . ich bei den Schuhte ja keen Mißtehk mache sollt un biseids daß. hen ich auch selbst plentie Eckspierienz. Well, wie alles gelade war. do hen mer die Leh. J ' 1 bitl nsei, den 5b gh,f.. ml i nir rn tttrtr uTflnn vnnr Tnryr M W. 'M V j u V W... W. . . . ? rr - tarne die Kidds un dann Yen ich mich mit de Wedesweiler vorne druf gesetzt. cv tn Yfr. s,,a m.r tnr, ,?. töu r r ..zs HM M-hv -s.vVw w. vu "vTiJh fHt2 hr Tr im. wer de. Steil unerhalte un die Miß m.am.irfr'fin meine yikti, er,klt Zli l r. i ; rV d b ' siS n all Un Z..g s schc s. so s UI an UN mtarp m a rt, Ä rrfS Kl taTM K Vm. ?Ä8 Nlt so recht tu gef,edll UN Ich warn der Wede.ei,er . Ba. ici um um v-" "1 schlecht aefiehlt wi. do Hot er Mich en Drwk gewe. Ich sage Jhne, das is e Stöffche. das kann er i Mann drinke. wann er noch so misserebbel flehle duht. For e 2 yeyn iy zu yaivwe, yeu mer , rr . , . , , "scht en Drink genommen, dann hen mer eens gcinuni uuv vuuu iu uns e jacQpcijajc gcicii. xuann 01c Peis kalt is morde, hen mer immer en Drink aenomme un Sie hen gar keene Eidie davon, w oft die Peis ausgange iZ. Wie mer an de Busch komme sin, wo mer stappe gewollt hen. do hen ich mich noch e Peifche geleit un dann hen ich de suhlischste Mißtehk i afl rne Lewe gemacht. Der WedeSweiler Hot narn lich sein Peifche noch nit geftosst gehatt un ich hen das Mätsch so lang in mei Hand gehalte, bis ich mich vuttiniehr die Hand verbrannt hen. Ich hen'S 1 . ' V grad unner mich geworse und was wer'n Se denke, das Mätsch ji ecfsackj- . ' r.t in die Baas Mit da? Fiterwons gefalle. Uff eernal is 5 jschschschsch gange, dann Hot's hm! bum! gemacht, un jetzt hätte Se emol ebbeö erlebe kön. 1 ne! Das Hot in een fort gekracht UN geautzt; die Kidds hen.gehallert wie tzst, wh wp&,Ut uns die Lizzie Un ihr eStort ufaepickt ve w im v w r . UN wllle au! den W tschumx.z hen schnkll die Witzli. BaUel getackelt UN woll, auq iqumpe. aer m selbe Moment Im die ffibmailcStoi
eSZplohdet un die Schkeirackets sin los
gange. 'Mich i? t Pinnwiel an mei Nos gesloge un der Lizzie ls eens von f.ri die anmntracrers u Die mneiTtonr geiwge, un t rnieiraocx is ver ajonc . r , . Mlv stimmt gegen igic im Vorderfuß aeschuht: well. Nxlt's de
is e Fäckt un mw??"1 V rViiV V tn auch mein Öa 's die ganze Mordgeschlcht los-
x.. cv (.: ff. r. rt ..nx Segauge uno mir im au ui oc uuaunu gefloae. Die LehdZes käme obseid
Widder en Feier dann zu fliege. so sagt der Wedeshnnf.nimt harnt Weiler, ich selbst oucke nit so wo Hin.
r en - r . . 11 w U rnoZul ge mma mi un pit loos och nur cii ?Zele Mieh aus dem Lumber er. ausplac qzuiiku uwzi ioic i;cn mu (Ti (.y f . ausgeguckt! Ich szge Jhne. wie die VT.A.vtJk CTS.. (I .... rtlH ü'"4 VZf W cTi ll 1 -27 lhrn Fuß gehabt un ich well, ich war n ese.t. M Pahnties warn vnnss als wann lck dorch en Blackberrlebusch dorchgekrawwelt-wär. An mei Nohs. do Hot t Stick von ebaut drei Zoll ge. m- Die Kinner hen's nachher an dk Graund gesunne. ich hen's awer nij iJi Lty. w,,- : t, in r i iii i iir ii.uiir jniin 111.1 i iiii . r 7 ' 1 1 , , . , tt., .r.W .11 '.'v rv... yn: cei anos, oie wäre uuq in e t-.r. rrjt.tw :x 1 vv. VK;, was Mit totsche. Die Kldd Ware k 'fr t rr . . W ornrne; bl ra n "' a"l""'"f' V" ''""(V" Fkiemor, ta rat D W.des, , ., M , . MW W U oun "r. zehockt UN Hot sein Dlckkopp unner das. S- SUJ m- Y - . . Z7"" 7 ' ,uu" -V Iwer war. den mer unser RoKnZ ckias 1 . . ' 7.. 7 --1Irninf itrt Vn t m ma k,M V - II . liliUlt Uti Vlb.Ult (UStUllU( tyaiic. Z 1" dab mer allrecht warn, da ben mer uns ICV , " ,? "i" ., un. 5?. u ," Vu w im& c wiw. rTi i llvlt l,k v üuutuu juu luy ui rjf..TV f.: cvx .x. i.. uuuh ,uuiu u; "tt -,. ,.- rs:,,riKrr r-; . ' womit ich verbleiwe Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Eine grobe Hand. Bon L. H. Schubert. am a.atn seine Gewohnheit Hatte der Assessor Fiedler einen kleinen Schwibbs angetrunken. DaS war aber aucjj ßQr nicht zu vermeiden bei einer neioerei. wo man mit uaendsreun den und Studiengenosien nach langer 'mal wieder zusammentraf. Die Stunden waren dabei im Fluge verron en und als man iufc trennte, maten die Uhren bereits die siebente Morgen. . ftunoe. Hatte der Assessor sich ungeheuerlich' amüsirt." so berührte lhn diese lek)te . , , - , ! Wayrneymung voq etwas unangeneym. dekn er fürchtete für den guten Ruf sei ner Solidität, um dessentwillen er von seinen Kolleaen bewundert, und von einer gewissen allerliebsten Jemandin, die im selben Hause mit ihm wohnte. anderen Verehrern vorgezogen wurde. ' Zum Glück waren die Nächte noch länger wie Die Tage, und da die Stra ßenlaternen soeben gelöscht wurden und nun vollständige Dunkelheit herrschte, so hoffte der Heimkehrende unbemerkt f . rr ... -f Oil.f 1 inc )vttung zu iez leicht wäre ihm das auch gelungen. wenn nicht die NemesiS, die schon lange 19i aus ,em visyeriges ,cymolo,es .'eoen gevllal. lym gesvigl ivure. um daS Vergehen denn für em solches sah der Assessor sein Langausbleiben an und hatte sich darüber schon den rm . .fi'.s. n ganzen xrca vr unrvenr iki unm verweisende Monologe gehalten sofort zu l rächen. . . 8"M hatte nur einen Weinen Schmbbs e ,st das schon oben be & M 4 iMAnAM 4M4inAM I 4 t ES i iv vi i oi tt , - . , I ...v... c... alt u 4 riA. cvci; - rAir- - l? " cyiua. oen ennenoen wie einen VUM nibu on die linlk warf und sich dann . f rtrrh fAlftfe I Wlivn v w'D . n-. lr. . w , rr-j.. i Dunkeln sich zurecht zu finden, umso. mehr ist es m dem Fallt schwierig, in ' ' in nm .ng,am. ,- dm, sUbknd und die bivto 1 as, n , sst 'M w w er ".ine' SÄm! .gangen, s fuhr er erschreckt zuril denn eine dunkle Gesta,, tauch,? xls?' ,k ,,k I,,. in s-l.n MMi'teWpS sckend auf seine l nke Wanae. da eS 17., Qtin. sF..,m. 7' n. M...... lick so überrascht von diesem Uebcrfall I ' rtrt, J.Jt, vw ' I V"f ," vv.ai.p, --v" ... MMm unh -rß ,ur völl aen Be. sinnung kam (sogar daS , Räuschchen'. 1 verflogen), als er die Thür seines Zimmers hinter sich geschlossen hatte. Eine Ohrfeige! denn eine solche war's, darüber gab'S keinen Zweifel; er. der Assessor Fiedler, hatte eine Obrfeiae bekommen, und von wemt I Warum? Ja. das waren zwei toaaen. dje zu beantw'o.rten sr sich daS Hirn jeri marterte. "Den Kops nachdenkend gefreist, die östnd? auf tzech' Recken, h (i'fs er Im ZimsN?? qus u.ud qb, bleh rann ym uny wieoer vor oem plegl flehen, die geröthcte Wan.ge betrachten pder fcie kühle Hand gegen hie faenne,.. pe Stelle druckend, Unh MS M'rn f. . W . a -.r. f.!u . Ci. I tt . Jl van? pas ueweff zu WWU 0 kvaren die Ahyrcks her Fi.nger tz.euM 1. IMMMM mW k W lAAA A4 A m sslkkilll,! Usiu w m im tleme blutige Schramm?, jedenfalls von einem Ringe herrührend. . W e, ein Irrthum? War eS Ab1. ji9 nn k4.Miit v..ni. ni..cJLf..& h j I eben? Scham Zorn bemächtigten sich semer, 0, wenn sie, die er anbetete. , , . . . . ' I kl. Xaam CamV W . ". w wi V ' n? N' 'N .' ' " i"B ff "'"L. I ? 'SSS ilDQK ItlUUCll U(i WUVUilll IIUUI UUltUl
Wohlbefinden ertragen? Und würde fle es ertragen? Wenn sie ihm den Äb schied gäbe!! Eine Gänsehaut lief bei diesem Gedanken über seinen Körper. Er hatte sogar Selbstmordgedanken. Es stand bei ihm fest, er mußte den Thäter ermittln, ihn zur Rechenschaft ziehen ! ! Einige Tage lang hatten die münnli chen Hausbewohner ihre stille Verwun derung über die plöliche Gesprächigkeit des sonst so einsilbigen und zurückhal tenden Assessors, und die aufdringliche Freundlichkeit, mit der er jede Hand ergriff und sie starr musternd eine ge räume Zeit in der seinen hielt, erweckte manches bedenkliche Kopfschütteln. In der That war der Aermste dem Verzweifeln nahe. Nur eine Hoffnung blieb ihm noch und diese fiel auf den verkneipten Studenten mit dem gedunse neu. gerötheten Gesicht, der oben im vierten Stock wohnte oder richtiger: nur ab und zu mit herankam, um gelegentlich mal dort zu schlafen; sonst war er stets auf Studienreisen in der .Kneippkur" begriffen. Aus diesem Grunde hatte der Assessor noch nicht Gelegenheit gehabt, die Rechte des Betreffenden zu untersuchen, doch hoffte er in ihm be stimmt den Gesuchten zu finden. Das Wrc?" war also erledigt: der Student! Und das Warum?" schien ihm auch klipp und klar: um ihn der Lächerlichkeit preiszugeben, ihn herab zusetzen in den Augen seiner Erna! Und wenn auch ein Zweifel auftauchte, so wurde er verdrängt durch die Ueber zeugung, daß in solch früher Morgen stunde niemand anders als wie dieser Bruder Liederlich den Hausflur Passire, natürlich dachte der Assessor nicht an sich. Daß er den Studentrn zur Rechen schaft ziehen würde, war für ihn vom ersten Moment an ausgemachte Sache bevor er sich aber eventuell todtschie ßen lassm wollte, wollte er ihr, seinem Ideale, noch einmal in die freundlichen Augen sehen. Und das sollte gleich geschehen. Das heißt, nachdem er seinen äußeren Menschen wieder mit einer sol chen Handlung in Einklang gebracht hatte. Nach einer guten Stunde stieg er die Treppe hinab und setzte den Finger auf den Knopf der elektrischen Klingel neben dem Porzellanschilde ScverZ. Professor." Nur sein Vorhaben im Kopse, hatte er etwas energisch gellin gelt. Das Tier stmädchen riß eilig die Thür aus und der Assessor erblickte im Hintergriinde die Vc-brte. welche neu gierig herbeigieilt ; a . den stürmisch Einlaß Begehrenden zu sehen. Ah. Sie sind's, Herr Doktor'.rief sie. und mit solchem Nachdruck? Bltte treten Sie nur näher, Papa muß jeden Augenblick heimkommen." Ach. was fragte er nach dem! Wenn er nur sie sah! Wie hübsch und lieb sie war! Und dieses herrlic'e Mädchen sollte am Ende gar nicht sein werden, wenn ihm der verkneipte Student eine Kugel in den Leib jagte!. ,
Er versuchte. Erna gegenüber sitzend. zu sprechen über gleichgültige Dinge: Wetter, Theater und dergleichen, aber die Worte blieben ihm thatsächlich im Munde stecken. Desto lebhafter war Erna. Dem Mündchen, das mit seinen Korallen-Lippen so einladend aussah. entsprudelten die Worte, als wären sit an eine Schnur gereiht. Sie intere sicrte sich lebha t ür ihre Erzählung, sie hatte es so wichtig aber Herr Fiedler hörte von allcdem nicht das Geringste, er stierte vor sich nieder, und als sie nun um dcö Nach drucks willen ihre Rechte auf feinen Arm legte, da stierte er auf die Hand, Ja, die Hand, die nebe Hand, tue er so oft beim Tanz in der seinen gehal. ten, so recht Zart an den rosiaen itingerspitzcn, die er, ach wie oft, ganz yeimlicy gedruckt, diese Hand sollte er Plötzlich fuhr er zusammen wie von emer Viper gestochen seine Augen würden immer größer, immer starrer. Er sing an zu Zitiern, wollte sprechen, aber dse flehte. Kar ihm wie zugetX..!'...l icynuri. Was ist Ihnen. Herr Doktor?" rief Erna erschreckt. Mein Fräulein diese Hand ?" ..Nun. was ist's mit dieser band sie scheint ihnen ein wenig groß hmt. Handschuhe No. 7!" Ja. ia Fräulein Erna. aber sagen Sie mir, hitte, aus Ihr Ehrenwort! ist es wirklich Ihre e gene?" Erna lachte belustigt auf: Aber, Herr Doktor!" Tann sagte sie, anscheinend gekränkt: Ich kann ja nicht dafür, daß sie aroß ist. Ach, wie habe ich mich schon darüber gegrämt und andere um ihre winzigen Hündchen beneidet! -Und doch kam mir ihre Größe vor einigen Tagen recht , gut zustatten." Und, nun gingS im alten Plaudertortj jört diesmal aber hörte lzer Assessor, und, zwar recht gespannt', zu' ,',Sie,kenneu -v-i - l. : 1 yoq oen. iuoen!en, ver sortwa.yreno betrunken istk (Und. ob, er ihn kannte). Ein widerwärtigeis DZensch! (Natürlich.) Wie- er. Mich i.mmer, Zrech anglotzt mit seines rschraommene.!: Vugen,! (Ha, den soll doch...,..!) Vor ewigen Tagen erhöh sich Papq zeitig denn sonst, uman, seinem Buch? zu arbeiten, Dq unser Tinstmüdchm krgnl gewy den, Mr. ich ge.nHthi dyz Frühstück pom. Bäcker zu . holen. ES war noch Ncht sinster draußen. Gerade als ich die Treppe . hinunterkomme, wird, die HauMür aufgestoßen ' und eine man tende Gestalt stolperte herein. Wer konnte eS anders sein wie der Student tu. ... '. i. - i . in min, ja. wer ioiime es oiMs Ich drücke mich in ein mu um ihn
vorüber, zulassen; aber er muß mich entdeckt haben. Mit ausgebreiteten Armen kommt, er auf mich zu. Z! jedoch geaßt.und' ipohrguie.lt. tr,ff Diese Hand. $ekHanV Herr Assessors 'tzit. Wange 'des. 'Zuingti. chen.. .V" ' " ' 1 Ta Vt Evuren dav n?ch
heute zu. sehen sind!" ergänzte Fiedler den Satz.
Wie sagten Sie?" ..Bitte, mein Fräulein, übericuaen Sie sich, eine ziemliche Schramme." Ein Stein war ibm vom Serien ae. fallen. Der Humor fand sich wieder und lachend hielt er seine beschädigte Wange hin. ?letzt war das Erstaunen auf Erna's Seite. ..Herr Doktor," sagte sie gedehnt, Sie?" Ja. ich war der Unalücklicke. ffröu. lein Erna!" Und nun beichtete er die aan Ke. schichte, und dann stimmten beide ein uvermuthiges achduett an. ,.Wie kann ich das nun aber wieder gut machen?" fragte die junge Dame, nacooem ne ttcy einigermaßen über die Tragikomik beruhigt hatte. Da ergriff der Assessor die bewußte Rechte und sagte: ..Daß diese 5and auf ewig mein eigen wird." slB )t um eigen geworden ist, braucht wohl nicht besonders erwähnt zu werden. Ueber die festaesedte eit ist er aber nie mehr ausgeblieben aus Rücksicht auf die große Hand! AuS dem Leben. Edle Menschen willst Tu finden Um dich ihnen zu verbinden. Willst geschätzt verstanden sein? Magst du auch dein ganzes Leben Rastlos widmen diesem Streben, Immer bleibst du doch allein! Magst du unter Armen, Reichen. Niedern, Hohen, Deinesgleichen buchen ohne Rast und Ruh' Nutzlos wird dein Ruf verhallen. Denn die Edlen, die da wallen, Leben einsam, so wie Tu! Die Bäcker von Görlitz. Die älteste Innung Deutschlands. die Bäckerinnung in Gorlitz, beging vor ewigen Tagen die Feier ihres 500jährigen Bestehens. Es dürste nicht uninteressant sein, bei dieser Gelegenyell oaraus ymzuweijen, tat: in früheren Jahrhunderten die Befugniß, in Görlitz dem Bäckergewerbe obzuliegen und den Handel mit Mehl. Brot und Semmeln zu betreiben, an den Besitz einer Bank geknüpft war. Wenn einer das Meisterrecht zu ge winnen begehrt", so heißt es in den vom Görliker Rath am 15. August 1575 ' bestätigten Jnnungs-Artikeln, der soll zuvor ern Backhaus und eine Brotbank haben.- Die zur damaligen Zeit existirenden 26 Brotbänke waren vorher erblich und unverau ßerllch: erst 1575 wurde festgesetzt, daß zu Erleichterung der bedräng ten Zelt' noch acht Platz- oder Brotbäcker, zwei bei der Stadt und sechs auf dem Lande zugelassen werden sollten, die an jedem Montag und Freitag. Brot, aber keine. andern BackWaaren zu? Stadt bringen durften. Mit dem Tode der Inhaber dieser Verkaufsprivilegien hörte die Ver gunstlgung auf. was zur Folge hatte, daß das Institut der Landbäcker wieder einging und nur Platzbäckern erlaubt war. Brot auf Bestellung" zu backen. Außer obigen persönlichen Vergünstigungen war das Einbringen fremden Brotes. Kuchens und anderer Vackwaaren durch die Innungsartlkel vom 4. Februar 1599 gänzlich verboten. Von du Görliker Bäckern wird übrigens schon 1307 gesprochen, wo sie ihre Brotbanke am Untermarkte und Fischmarkte ausgeschlagen hatten: die Bänke verschwan. den vollständig erst 187-5. als der Umbau des Rathhauses stattfand. Im Ganzen bestanden -23 Bankgejli' ..- r?! vaj C l-! reiigienen jur aller uno vier, welche sich aus zwei Pfefserküchler vertheilten, De? Görlitzer Mag! strat löste gegen Zahki'Fg von 340 Thalern im Jahre 1850 diese Gerechtlglelten ab. lnangenehme Veränderung. Als Junggesell war Ritter Vei, Gewohnt, um sich aufzurütteln. Emen Bittern zu nehmen dann und wann, Der thät ihn gehörig schütteln. Seit er ein Weib sich hat heimgeholt Sie war schon bedenklich bei Iahren Besorgt das Rütteln und. Schütteln nun die. Den Bittern faim et ersparen. So, tzs war, noch aivtft Tubar. da ging einmal der, souveräne Fürst von Hohen krÄwinllingen in semem Schlokzarten pazierer uyd traf da einen semer Sol zatey, der ihn Nicht grüßte. Boll Un pillen ging er auf denselben zu und whr ihn grimmig an: .Warum grüßt tzr mich mcht und ikt doch mein Brot?" Ter Soldat aber kommt durchaus nicht aus der Fassung, besieht sich den Herrn einen Augenblick mit verwundert. und erwidert dann: So so Ihr, m ffommisbrotbäcker, der unse.r Brot so schlecht macht! Und (fp& ssü an auch noch grüßen? D3 fthttt mir gerade noch!- ließ den Fürsten siehen uAschll ad. Tas Kommisbrot u& aber von da an besser. Die echte. $a Liebe Lina. yv i. .7 "mi " ' " f.! ' was qai oeun xcin ann zu t ljM GByrtstag geschenN?- ' S ho ß s e u für de$ 3äc mias Siem andl. Meine Alte B wie em , verdorbene Wsckcr. Tas tzZey.Werr hapen schon, aber da? Scla.Werk ist nach gut. sehr gut!-
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