Indiana Tribüne, Volume 18, Number 293, Indianapolis, Marion County, 12 July 1895 — Page 2
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Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und Somttagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger M (XentS per Woche, die SonntagS'.Tribüne" Stt per kSoche. Seid usamme IS Cent ,de e: Cents per rkonat. Per Post außerhalb de, tdt geschickt in VorauZbetlzlung V per Vhr. rot 18 Süd Alabama Straße. SaolanapoliS, Ind., 12. Juli 1895. Sa neueste Nettungöboot. ' Verschiedene Ereignisse der neuesten Zeit haben wieder m't erschreckender Deutlichkeit gezeigt, wie unzulänglich System der Dampser-Rettungs-boote noch immer ist, selbst wenn es mit seiner Handhabung vollkommen ernst genommen wird, und dieseBoote wirklich nichts mehr smd,als eine bloße Schaustellung zur Beruhigung des geehrten reisenden Publikums! Das Bedenklichste an allen diesen Booten, vorausgesetzt daß sie überliupt prompt genug ausgesetzt werden können, ist ihre Neigung zum Umschlagen, sei es sofort beim Berühren der Wogen oder in einem späteren kritischen Augenblick. Nun hat c.ber der Erfindungsgeist eines Schwedisch-Amerikaners in der Gartenswdt. Namens A. S. Hedberg, ein Rettungsboot ersonnen, welches von diesem und anderen Umständen ganz frei sein soll. Wie sich dasselbe im Augenblick !der Noth bewähren wird, bleibt natürlich abzuwarten; aber schon seine Gestalt ist vertrauenerweckend. Man kann es mit einer großen Erdrübe vergleichen, welche ausgehöhlt ist. Das Modell ist aus galvanistrtem Eisen angefertigt; doch können für den wirklichen Dienst andere Materialien benutzt werden, je nach der ZweckMäßigkeit, ohne daß hierdurch irgendwelche sonstige Veränderungen ersorderlich werden. Diese riesige r-etallische Rübe besieht aus zwei Theilen, welche honMtal an der Linie des weitesten Umganges zusammengefügt sind oder zusammengefügt werden. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß die Ver bindung eine vollkommen wasserdichte ist. Den einzigen Ein- und Ausgang bildet eine kleine, aber doch hinreichende kreisrunde Oeffnung am oberen Theil, die sich natürlich auch ihrerseits rasch wasserdicht schließen läßt. Außerdem sind sechs runde Lukensenster und mehrere kleine Venxilationslöcher oben " angebracht, alle nach Belieben hermetisch verschließbar. Nicht weit über die Verbindungslinie der beiden Hälfte befinden sich einander gegenüber zwei Ruderlöcher, aus denen starke, praktische Ruder hängen; e ist Sorge getragen, daß auch beim Rudern kein Wasser eindringen kann. Ringsherum hängen außen auch betten, welche von denjenigen, die schon in'S Wasser gestürzt sind, ergriffen werden können. An der oberen Spitze der Rübe" erhebt sich ein kleiner Flaggenmast, der nach Belieben auf- und eingezogen werden kann ohne irgendwelche Gefahr, und ebenfalls eine Ventilaiionsvorrichtung ' unten " enthält; den ZZahnenknopf oben' bildet eine sehr zweckmäßige ' Laterne. " Das Innere dieses Bootes ist so bequem, wie mög lich, eingerichtet; Sitze laufen rings um die Wand, und ' die Sitzenden können sich außerdem an Riemen festhalten, wenn es zu arg stürmt. Da Boot kann ohne viele Umstände den Wogen anvertraut werden, in welchem es Auf- und Abwärtsbewegungen macht, wie ein Stück Kork, ohne, wie gesagt, jemals umschlagen zu können. Denn der untere Theil ist überreich ballastirt, so daß er nie nach oben kommen kann. Selbst mit dem Herumschütteln der Insassen kann es nicht sehr arg werden, und beinahe möchte man sagen, daß es ein Vergnügen sein müßte, in einem solchen Rettungsboot zu fahren. Für praktischen Gebrauch läßt sich ein derartiges Boot in verschiedenen Nummern" anfertigen. Wie der Erfinder erklärt, hat ein Boot von 8 ffuß Höhe und 6 Fuß MaximalDurchmesser schon Sitzraum für 10 Personen, während eines von 10 ftuß Höhe und 8 Fuß MarimalDurchmesser Sitzraum für 25 Personen bietet. Ein Boot der ersteren Größe würde nur $125 kosten und könnte 1000 Gewicht mit sich führen abgesehen von den Insassen ohne weiter als 4 Fuß in das Wasser einzusinken. Lebensmittel und Trinkwasser auf mehrere Wochen ließen sich ganz gut mitnehmen und in gutem Zustand erhalten. Der Eingang an ersterem Boot würde 3 Fuß im Durchmesser haben, und die Fensier hätten einen Durchmesser von je einem Fuß. Natürlich wäre es nicht .nöthig, bei größeren Booten diese Oeffiiungen wesentlich größer zu machen, und der hierdurch gesparte Raum würde in anderer Hinsicht zugute kommen. Die Erfindung ist bereits patentirt, und der Erfinder hat ein kleines Muster auf dem Ealumetsee. in der Nähe von Chicago, schwimmen. Das Weitere hängt von der Unterstützung seitens der Schiffsbesitzer und Anderer ab, welche es sich leisten können, dieser Erfindung umfassende Gelegenheit zur Erprobung zu geben. Es wäre nachgerade dringend zu wünschen, daß endlich ein wahres Nettungsboot gefunden wäre, und die Schifffahrt auch in dieser Hinsicht aus der Höhe des Zeitalters stände! In Salem. Oconee County, Ga.. starb kürzlich der Neger Moses Ambrose, welcher, , wie authentisch 'nachgewiesen, das ungewöhnlich hohe Alter von 104 Jahren erreicht hatte. Wie ein Sohn des Verstorbenen behnuültle. war der aüt Ambrose Nater von mindestens 100 Bindern. .
Sie fälscht Ctzherzogtn. Vor der zweiten Strafkammer de5 Landgerichts Berlin I fand jüngst das Nachspiel zu einer Vetrugskom'ödie statt, deren Details die übertriebensten yhantasiegebiete eines modernen Seit sationsromans tief in den Schatten stellen dürften. Die Heldin der Ko Mödie war die Hochstaplerin Anna Dubberstein, welche sich Erzherzogin Katharina von Oesterreich-Este nannte und unter diesem hochtönenden Titel bis unglaublichsten Schwindeleien verübte. In Wirklichkeit ist Anna die uneheliche Tochter einer Arbeiterin Na. mens Rüdmger geb. Dubberstein auS Stettin. Eine bildschöne junge Dame, war sie im Jahre 1891 in Berlin aus. getaucht, nachdem sie bis dahin in Stettin Ladenmädchen gewesenwar. In Berlin begann sie alsbald die Rolle der falschen Prinzessin zu spielen und als ihren Vater bezeichnete sie den ve?. storbenen Herzog von Nkodena, der mit der Prinzessin Adelgunde von Bayern vermählt war. Sie behauptete, daß sie schon in früher Jugend von ihrer Mutitz verstoßen sei und deshalb erst mit ihrer Großjährigkeit, am 16. September, 1894, in den Besitz ihres ganz enormen Vermögens gelange. Nach einer' testamentarischen Bestimmung ihres Vaters solle das Vermögen, wenn sie vor ihrer Großjährigkeit sterben sollte, an den Fürsten von Bulgarien fallen und desbalb werde ihr nach dem
Leben getrachtet. Deshalb müsse sie sich bis zu ihrer Großjährigkeit verborgen halten und den Namen Gräsin Rigano- beilegen. Die Könige von Sachsen und Rumänien sollten a-nged lich ihre Vormünder sein, außerdem sollte der rumänische Gesandte Fürst Ghika ihr Gönner sein. Sie selbst wollte erst von dem General Grasen vonWedell ihre vornehme Abstammung erfahren haben. Ihr gesammteö Auftreten war ein derartiges, daß man in der That glauben konnte, daß man eZ mit einer Dame der 'höchsten Aristokratie zu thun habe. Sie wurde bald von Mitgliedern der Berliner Lebewelt umschwärmt. Ein junger Student Namens Roloff, dessen Mittel ihm diesen Luxus gestatteten, gehörte zu ihren Anbetern und war überglücklich, als sie ihm ihre Gunst zuwandte. Er miethete ihr eine fürstlich eingerichtete Wohnung, umgab sie mit allem LuzuZ, namentlich sorgte er für die elegante Gardeorbe. Der junge Mann hatte ein mütterliches Erbtheil von 60.000 Mark, welches sehr bald verpufft war. Der junge Roloff entdeckte sich nun seinem Vater, dem Rentier Adolph Rolos f zuWernigerode und diesem schmeichelte es nicht wenig, der Schwiegervater einer Erzherzogin werden zu sollen. Der alte 68jährige Herr ließ sich sehr bald überzeugen, daß es seine VÄ terliche Pslicht sei, für ein standesgemäßeö Auftreten seines Sohnes und der Erzherzogin zu sorgen. .'Er gab dem Sohne nach und nach' 90,000 Mark, 'die dieser gleichfalls fehr bald an den Mann brachte. Der Verliebte nahm dann seine Zuflucht zur 'Ausstellung von Wechseln und lieh von tU nem Bäckermeister Schleich 7000 Mark und von einer Frau Speer 4000 Mark. Als seine Mittel knapper und. knapper wurden, sprangen einige andere junge Herren mit ihrem Portemonnaie ein. Ein Gerichtsreferendar veranlaßte die 27jährige,' sehr imposante Dame, .mit ihm nach Eberswalde, Frankfurt 'a. M. und Köln zu reisen. Auf der Reise hatte die Schöne dem Referendar an vertraut, daß sie den Roloff gar nicht mehr leiden könne. Der Rechtsbeflissene sah deshalb seine eigenen Chancen steigen und tug kein Bedenken, auf den Reisen etwa 3100 Mark auszuge ben. Auch ein anderer Bekannter des Roloff. ein junger Kaufmann, bewarb sich um die Gunst der falschen Erzher. zogin und war glücklich, als sie ihn erhorte. Er überschüttete sie mit Geschenken, gab ihr Darlehen und ließ ihr Malunterricht ertheilen. ?lm October 1893 befand st: sich im Bellevuetheater zu Stettin. Dort lernte sie einen Officier kennen, mit dem sie oftmals später in Berlin zusammentraf. Der Officier hatte nicht übel Lust, sich mit der schonen Dame zu verloben und gab mehrere tausend Mark für Ge. schenke aus. In ihrer luxuriösen Woh nung empfmg sie oftmals den Besuch einer älteren Dame, welche die Gräfin Dubary" sein und ihr von dem rumänischen Gesandten, dem Fürsten Ghika. als Anstandsdäme" zugesandt sein sollte. Als Personen traten in diesem Idyll ferner noch auf; zwei Prinzessinnen Marianne und Elisabeth Ghika, angeblich Nichten des rumänischen Ge sandten in Wien, und ein Fräulein Schulz, die die Stolle einer Vorleserin bei der Fürstin Ghika. der Gattin des rumänischen Gesandten, spielte. In Wirklichkeit war Gräfin Dubary Anna' Mutter und die Prinzessinnen ihreSchwestern. während die Vorleserin ihr Dienstmädchen war. Mehrere Male fuhr die Erzherzogin mit den Prinzes sinnen" und einem ihrer Anbeter vor dem rumänischen! Gesandtschaftshotel vorüber, die Prinzessinnen stiegen aus und verschwanden in dem Gesandtschaftshotel. In dieser Weise lebte die Erzherzogin" herrlich. Schließlich kamen allerlei Gerüchte über sie in 'die Zeitungen und es wurde in der Presse die Mittheilung gemacht, daß die angebliche Erzherzogin- eine Schwindlerin sei. Als sie mit einem ihrer Galans in prachtvoll geschmücktem Wagen denBlumencorso besuchte, zeigte sie ihm lachend die Zeitungsnotiz. Im Stillen bereitete sie ihre Abreise vor. Sie fand Gelegenheit, sich noch rechtzeitig vor der Berliner Polizei in Si- j cherheit zu bringen, indem sie sich kurz entschlossen einem Oceandampfer an vertraute, der sie üöer das große Wasser" allen Unannehmlichkeiten tnUzog. , Da die Erzherzogin" entflohen war, konnten nur ihre Genossinnen zur Verantwortung gezogen werden. Auf der Anklagebank erschienen deshalb die Mutter der Flüchtigen,' Frau Rüdrnger, ferner deren Töchter Bertha Lade, ! Ebeirau Feldwebels Lade m Toraau. I
vie unverehelichte Elije RUmger uno die unverehelichte Elisabeth Schäfer auS Linden bei Hannover. Gegen eine fünfte Angeklagte, die verehelichte Herbst, war das Verfahren ausgesetzt worden, weil sie krank war. Das Gericht fand Frau Rüdinzer sowie ihre Tochter Elisabeth schuldig und verurtheilte die Erstere zu 5 und die Letztere zu 3 Monaten Gefängniß; die beiden anderen Angeklagten wurden freigesprochen. Velches ist daö schwierigste ttlavler stü?.
Eine angehende Pianistin hat an den Figaro" tue Frage gerichtet, welches das schwierigste Klavierstück sei. und dieser hat sich beeilt, darüber die Meinung der hervorragendsten Professoren und Virtuosen von Paris einzuholen. Einstimmigkeit herrscht da zwar nicht, aber einige Compositionen wurden doch öfter als besonders schwierig genannt. Nur zwei Virtuosen geben ein einziges Stück als das schwierigste an. Diömer und Plantö. Sie ertheilen die Palme der orientalischen Phantasie Jslamy" von Balakirew. Auch hier verleugnet sich also die franco-russische Allianz nicht! Diömer sagt außerdem,' daß die alte Musik von Bach, Handel. Gluck u. s. w. besonders schwierig im rechten Stil zu spielen sei. Da Diömer gerade diesen Winter die größten Erfolge mit dem Vortrag dieser alten Musik auf dem entsprechenden Instrument, dem kurzto'nigen Spinett, errungen hat, so setzt dieses Urtheil seine eigenen Verdienste in's beste Licht. Beethoven'S Sonaten setzen der alte Professor Marmontel. Pfeiffer. Pugno und Frau Roger-Miclos auf die Liste. Pugo nennt besonders die L-6ur-Sonate op. 106, Frau Roger-MicloS außerdem die Appassionata" op. 57. Pfeiffer bemerkt, sehr richtig, daß der technisch ziemlich einfache erste Satz der Mondscheinsonate, sehr schwer mit dem richtigen Ausdruck, zu spielen sei. Wie diele Virtuosen haben nicht schon daö Presto der Sonate großartig heruntergerasselt, während )t aus dem Adagio nichts zu machen wußten. . Marrnon til nennt auch die Sonate op. 3 besonders . schwierig, aber eine Klaviersonate p. 3 existirt gar nicht, vielleicht me.nt er die dritte Sonate von op. 2. Auch Chopin's Sonaten werden gefürchtet, und zwar alle drei. Frau Roger-MicloS nennt die erste in C-moll, Pugno die zweite in B-rnoll, Marmontel. die dritte in Hmoll. Die Balladen 1 und 3 werden von Marrontel, die vierte von Frau RogerMicloZ citirt. Von Schumann l)at die ris-rnott-Sonate die Stimmen Pugno's und der Frau Roger-Mi-clos, die Phantasie und der Carneval werden von Pfeiffer, die Etudes Öjmphoiiiques von Frau Roger-Mi-cloS erwähnt. LiZzt'K zwölfte Rhap. sodie nennt Marmontel und Frau Roger.Miclos. Pfeiffer führt im Allge. meinen Liszt, Tausig und Alkan als technisch.schwierige Componisten an. Brahm's Paganini-Variatwnen werden nur von Pugno, Saint-SaenZ Allegro appassionato nur von Marmontel genannt. Pugno allein hebt auch Bach's chromatische Phantaste und Fuge hervor. Delaborde findet immer das Stück am schwierig. sten, das er gerade unter den Händen hat, Gresse dasjenige, das er in Gegenwart des Componisten. vorzutragen hat. Charles de Beriot endlich, der Sohn der einst so berühmten Sängerin Malibran, behauptet, da? schwierigste sei ganz einfach die Tonle! Ux, die jeder Virtuose, der auf der Höhe bleiben wolle, täglich üben müsse, weil sie dem Bau der menschlichen Hand am meisten widerstrebe. Man könnte dieser Liste wohl noch manches Stück hinzufügen, wie zum Beispiel Chopin'S große Polonaise in As dur U. s. w. Hypnose bei Thieren. Wie allgemein bekannt ist, verfallen gewisse Thiere, wenn sie ergriffen oder beunruhigt werden, in einen todtähnlichen Zustand, sie stellen sich todt-, toU man zu sagen pflegt. Für gewisse Fälle, nämlich sür das Verhalten man cher hochstehenden Wirbelthiere, wie der Füchse oder. Assen, 'mag dieftr AuSdruck auch berechtigt sein; ' meistens aber wird von einem bewußten Sich-todtstellen-nicht die Rede sein können, vielmehr nach dem Vorgange Preyers die Ursache der Erscheinung in einer durch den Schreck hervorgerufenen Hypnose des. Thieres gesucht werden müssen. Eine sehr bemerkenswerthe Beobachtung, die zu Gunsten dieser Ansicht spricht, hat neuerdings Herr 2B.: T. van Dyck in Beirut an einer syrischen Eidechse gemacht und in der Nature- mitgetheilt. Fängt man eine Eidechse der genannten in Syrien sehr häufigen Art, so macht sie zuerst ein paar kräftige Anstrengungen, zu entfliehen, und fallt dann, wenn sie festaebalten? wird. to einen Zustand der Schlaffheit uni; ewegungswirgkelt. , der . den Unerfahrenen leicht zu dem Glauben verleiten kann, sie sei iodt. Die Untersuchung zeigt aber, daß das Thier sich nur in einer Art Ohnmacht: befindet. . Leise Athembewegungen sind gerade hinter den Schultern wahrnehmbar und zeigen zuweilen einen steigenden oder fallenden Rhythmus mit kurzen Zwischenpausen von vollkommener Ruhe;- die Augen können weit offen bleiben, sind aber, gewöhnlich halb geschlossen und blinzeln von Zeit zuZeit langsam mit den Lidern; der Mund ist fast immer 0ffen.: manchmal weit, manchmal nur wenig und in beiden Fällen ist der Kiefer ganz starr und öffnet sich, wenn er gewaltsam geschlossen ' war, nach dem Aufhören des Druckes von Neuem; die Beine liegen ausgestreckt, schlaff und zeigen etwaS kataleptischm Zustand, d. h.. verharren in den Stellungen, die man ihnen durch Beugen oder Strecken aeaeben bat. voraus. ' i : :, i . i i 1 1 .
fetzt, daß diese nicht zu gezwungen sind; dasselbe gilt für den Schwanz und für den Rumpf. Wenn man nun die Eidechse sanft auf den Boden oder auf einen Tisch legt, so liegt sie einige Minuten lang vollkommen still und anscheinend ohne Bewußtsein, wenn sie nicht durch ein plötzliches Geräusch aufgestört wird; die Augen behalten dabei stets einen eigenthümlich leeren Ausdruck, ganz wie im Tode. In diesem Zustande kann die Eidechse in verschiedene Stellungen gebracht werden, ohne ein Anzeichen von Bewußt sein zu geben; sie liegt ebenso ruhig auf dem Rücken wie in natürlicher Lage. Herr van Dyck hat ohne Schwierigkeit ein solches Thier allerlei wunderliche Haltungen einnehmen lassen; er Mte es z. B. aufrecht, so daß es die eine Vorderpforte aus den Rand eines Buches legte, oder er ließ es nach der Art der Skorpione den Schwanz über denRücken halten u. s. f. Obgleich einige Reflexbewegungen auftreten, wie das oben erwähnte Blin;eln mit den Augen, ist d?ch ein beNächtlicher Grad von Unempfindlichseit der Haut vorhanden, denn man kann eine Nadel durch eine Hautfalte stechen, ohne das Thier völlig zu ermuntern; eine schwache, träge Schlängclöewegung ist das einzige Ergebniß. Dieser Ohnmachtszustand, der augenscheinlich mit gewissenErscheinungsv.
formen der Hypnose verwandt ist, dauert, wie erwähnt, einige Minuten. Herr van Dyck hat die Zeit in mehreren Fällen genau festgestellt; die Eidechse lag dabei auf dem Rücken, er selbst hielt sich versteckt oder stand aanz still in einige? Entfernung. Jedesmal irat das Wiedererwachen nach etwa fünf Minuten ein und schien ganz Plötzlich zu erfolgen, indem das Thier keine Spur von Bewußtsein zeigte, bis es sich durch eine einzige rasche Bewegung in die natürliche Stellung brachte; hierauf liegt die Eidechse noch ein paar Augenblicke ganz still, aber augenscheinlich wachend und beobachtend; dann huscht sie eiligst fort. Die mitgetheilten Thatsachen sprechen entschieden dafür, daß Erfcheinungen dieser Art zu den hypnotischen Vorgangen gezahlt werden muflen, wie sie in mancherlei Formen beim Menschen beobachtet sind. Herr van Dyck bezweifelt auck. daß die Eidechse von dem Sichtodtstellen" irgend wel chen Nutzen habe; denn ihre natürlichen Feinde seien Füchse, Schakale, Marder, Raubvögel und Schlangen, und es ist nicht anzunehmen, daß diese Thiere ihre Beute loslassen sollten, weil sie bewegungslos und anscheinend todt m ihren Fangen lgt. Arbeitslosigkeit in England. Das englische Arbeitsamt hat auf Grund der Daten, die ihm. von den Gewerkvereinen gegeben wurden, Untersuchunaen über Arbeitslosiakeit in einigen Hauptgrupven der Industrie angestellt, welche sich aus die Jahre 1837 bis 1894 beziehen. Die größte Fehlerquelle dieser Statistik besteht darin, daß nur ein Bruchtheil und gewohnlich die besten Arbeiter des betreffenden Industriezweiges den Gewerkvereinen angehören. "Bei den hier untersuchten Gruppen sind von Maschinenbauern. Schiffsbauern und Metallarbeitern 46 Procent in Gewerkvereinen organistrt, beim Braugewerbe 21 Procent, von den Kohlengräbern 21 Procent, den Druckern und verwandten Gewerben 10 Procent, den Textilarbeitern 3 Procent, verschiedenen anderen Branchen 1 Procent. Die Unlersuchung zeigt zunächst den Einfluß der Jahreszeit au.' die Arbeitslosigkeit. Insgesammt sür alle Industriezweige betrachtet war December mit 5,54, Januar mit 5,4 Procent Arbeitslosen der ungünstigste und Juni mit 4.1, April, Mai, Juli mit 4.3 Procent der günstigste Monat. Im Ganzen ist diese Wellenbewegung geringer,' als man gewöhnlich annimmt, die . verschiedenen Branchen gleichen sich eini germaßen unter einander aus. Anders wird natürlich das Bild, sobald man einzelne Gruppen der Industrie betrachtet. Beim Baugewerbe, dessen Thätigkeit am meisten durch die Saison beeinflußt wird, ist Februar mit 6.4 Procent Arbeitslosen der schlechteste, August und September mit nur 6 Procent der beste Monat. Bei den Buchdruckern und verwandten Gewerben fallen die schlimmsten Zeiten in den Oktober mit 6 Procent, während September 6.5 und August 4,1 Procent aufweisen; dagegen sind im März nur 1.9 Procent Beschäftigungslose vorhanden, und die übrigen Monate erheben sich nicht viel über 2 Procent. Ganz anders in den Metallindustrien (einschliehlich des Schiffsbaues). Hier ist die Curve eine ziemlich gleichmäßige; November mit 7 Procent ist der ungünstigste, April mit 5.5 Procent der beste Monat. Für alle berichtenden Gewerkvereine war 1887 mit 8.2 Procent Arbeitsloser das schlimmste. 1889 und 1890 mit 2.1 Procent das beste Jahr. Geaen 1893 mit 7.5 Procent weist daS folgende Jahr mit 6,9 Procent eine Besserung aus. ?nde deS groben MoseS". : Der Gegenstand dieser Zeilen ist weder ein Mensch, noch etwa ein berÜhmteö Rassenthier, sondern einfach ein Gasbrunnen, aber was für einer! ,i Dieser größte aller bekannten Na turgaS-Brunnen befindet oder befand sich denn vorläufig hat er sich selber verzehrt, was gewiß ein seltenes Kunststück , ist im westvirginischen County Tyler, auf dem Gut eines ge wissenSpencer am Jndian Creek. Sein täglicher Ausfluß wurde vonSach verständigen auf 80 bis 120 Millionen Cubicfuß Gas geschätzt! Seit sechs Monaten war er im Gang, und der größte Theil des so werthvollen Fluidumö (25 Cents pro 1000 Cubicfuß!) ist unverwendet geblieben. In einer Großstadt oder aus einer riesigen Betriebsanlage, wie z. B. der Carnegieschen.ware ein solcher Brunnen von un
geheurer Bedeutung gewesen; nach verläßlicher Berechnung eines Pittsburgers hätte er für alle häuslichen Bedürfnisse in der Stadt Pittsburg genügt. Interessant ist auch noch folgende Thatsache: Die Besitzer dieses Brunnens, denen er zu mächtig für praktische Ausbeutung war, hatten 55000 drangewendet, ihn gut abzusperren; aber bald sprengte er sich wieder durch. Nun wurde mit einer gewaltigen Pumpe fünf Tage lang Wasser hinein gepumpt, in der eitlen Hoffnung, den Gasdruck zurückzudrängen und so Gelegenheit zu erhalten, das Ungeheuer wirksamer von oben her zu fesseln; aber das ganze Wasser wurde aus einer Menge Ritzen, die sich gebildet hat-, ten, wieder an die Oberfläche getrieben, und es bildeten sich Dutzende von Gey fern, welche in die Luft aufschössen. Einer dieser war fast eine halbe Meile vom Brunnen entfernt. Jüngst nun hat der Blitz in diesen Gasbrunnen geschlagen.welcher sich alsdann völlig ausbrannte. Hunderte von Fuß hoch, aber erst etwa 40 Fuß über der Oeffnung sichtbar und wie von. einer geheimnißvollen Hand gehalten.
schlug eine mehrfach a?thei!te Flam mensäule zum Nachthimmel empor, mit einem so gewaltigen Getöse, daß im Umkreis von etwa einer Meile keine zwei Personen sich miteinander verständlich unterhalten konnten. Es war ein schauerltch-großartiger Anblick: Vom Jnlanve. Dieser Tage wurde in Siou? Falls, S. D., ein Landstreicher verhaftet, der in die dortige Synagoge eingebrochen war und eine Anzahl Gebetbücher gestohlen hatte. Als er diese auf der Straße zu verkaufen suchte, wurde er beim Kragen genommen. Die Eskimos in Alaska fabriciren aus der Haut einer roth gesprengelten Forellenart sehr hübsche Jacken. Die Fische werden etwa 2 Fuß lang und haben eine Haut, die sich sehr gut gerben läßt und in gegerbtem Zustande wasserdicht ist. Bon Montana nach den Goldfeldern in Süd-Afrika ist ein fehr weiter Weg und doch laden Eisenbahnund Dam'pfschiffGesellschaften Mon-lana-müde Goldsucher zu Exkursionen nach dem neuen Dorado ein. Es muß sich wohl lohnen, denn andernfalls würden die Gesellschaften wohl kaum das Geld auf die nicht billigen Anzeigen verwenden. Kürzlich hat der Blitz in das jetzt im Bau begriffene WaisenhauV in Golveston, Texas, eingeschlagen und einen dort beschäftigten jungen Mann, Namens Fred Seisfert, augenblicklich getödtet. Fred Hartfall wurde durch einen fallenden Balken schwer verletzt; Bertie Mann, ein Sohn des Bauführers, erhielt eine tödtliche Wunde. Dies ist bereits daö zweite Mal. daß der Blitz in diesen Bau fährt. Bei Long Cove. Me., werden Vorbereitungen zu einer Felssprengung getroffen, welche die größte sein dürfte, die in unserem Lande je gemacht wurde. Ein Granitberg, der 75 Fuß hoch senkrecht aufsteigt, ist das Angriffsobject. Vom Fuße dieses Berges wird ein Tunnel getrieben, der nach seiner. Vollendung die Gestalt eines T haben wird, dessen Stamm 55 Fuß lang werden, während jeder Arm eine Länge von 30 Fuß erhalten wird. Zum Sprengen werden mindestens 8 Tonnen Pulver verwendet werden. Die Unternehmer erwarten, daß die Explosion den Graniiberg in einen Hausen kleiner Steine verwandeln wird. Ein probates Mittel, um Stahlroß,Dragoner einzuheimsen, hat der Polizist John I. Ward in New Fork zur Anwendung gebracht. Wiederholt war er von Radfahrern, die in einem für Fußgänger lebensgefährlichem Tempo dahinsausten, verlacht worden, wenn er die Gesetzesübertreter zurechtwies. Da er als früherer Cowboy im Werfen des Lasso große Gewandtheit besitzt, postirte er sich mit einem solchen an eine Ecke und als zwei Radfahrer seiner Aufforderung, ein langsameres Tempo . einzuschlagen, nicht nachkamen, machte er von dem Lasso Gebrauch. Im Nu zappelten die Beiden in ber Schlinge deö SeileS und triumphirend führte der Polizist feine Gefangenen nach der nächsten Station. Ein eigenthümliches Schauspiel, bot sich vor einken Tagen während eines Gewitters an der 125. Str. in New Bork. Nahe der Kreuzung von fünfter Aoenue und 125. Str. schlug der Blitz in die Leitung der Kabelbahn und lief längs der Kabelrinne einher. Bald sprang die Flamme mehrere Fuß hoch in die Luft, dann verschwand sie wieder in der Rinne. An der Lenox Avenue lief sie unsichtbar in der Rinne und tauchte dann an der 7. Avenue wieder auf. Einige der Gripmen", die später die Stelle Passirten. sagten, daß .sie bis Fort George hin die Erschütterung beim EinschlaJen der Greifstangen gespürt hätten. Irgend welcke Unglücksfälle wurden durch den elektrischen Strom nicht veranlaßt, da derselbe sich durch das Kabel rasch vertheilte. Drei junge Damen von Reverhead, L. I., begaben sich neulich nach dem Wildbrook Lake, um zu baden. Sie amllsirten sich königlich in dem erfrischenden Wasser, doch ihre Freude wurde in unendlichen Jammer verwandelt, als sie, aus dem Wasser steigend, gewahrten,' daß ihre Kleider gestohlen waren. Alles Suchen war vergebens und die Wasser-Nixen setzten sich unter die Weiden und weheklagten. DaS nächste Haus var über eine Meile entfernt und ihre Wohnungen' noch weiter. Es blieb ihnen keine andere Wahl, als in dem Dickicht am Ufer des See's die Nacht zu erwarten, unter deren Schutz sie sich sodann nach dem Hause des Benjamin Terrell begaben, wo sie'mit Kleidern versehen wurden. ES heißt, daß etliche iunae Burschen ,
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aßfei f ?vvlf M ÖXCb u eeeeeieg M m fiW 1 jR4tJÖti S C den Mädchen diesen Streich gespielt haben. Der frische Impuls, welchen die Ausbeutung nicht besonders reiche Lager goldhaltiger Erze erfährt, bringt neues Leben in manche verlassene Stadt und manches aufgegebene Camp im Westen. Einen besonders eclatanten Beweis hierfür liefert das Camp Florence in Jdaho. Im Jahre 1861 zählte dasselbe 30,000 Menschen und gab es dort Banken, Hotels, Saloons u. s. w.. so daß es binnen Kurzem zu einer volkreichen Stadt emporblühen zu wollen schien. Allein die Herrlichkeit dauerte nicht lange. Der goldhaltige Kies war bald erschöpft und die Bearbeitung des Quarz war so mühsam, daß die Miner ihre Habselig leiten zusammenpackten und nach ergiebigeren Feldern zogen. Den Goldgräbern folgten die Geschäftsleute und schließlich war im Camp Florence nicht eine einzige Menschenseele zu finden. Neuerdings nun hat man die Bearbeitung' deS goldhaltigen Quarz mit gutem Erfolg begonnen und Florence beginnt wieder emporzublühen. Ueber die Petroleumproduction in den Ber. Staaten imKalenderjahre 1894 gibt der Bericht des Specialagentens Wceks vom geologischen Vermessungsamt interessante Aufschlüsse. Nach denselben hat die Production in den älteren Feldern dauernd abgenommen, in den neueren dagegen, speciell in Californien und Jndiana, zugenommen. Im östlichen Ohio hat die Production 1893 um 531.976 Barrel zugenommen, während sie in New Fork um 89,000 und in Pennsyloanien um mehr als eine Million Barrel abnahm. Colorado's Production nahnt um ca. 80.000 Barrel ab, die Californien's um mehr als 200.000 Barrel zu. Kansas. das in 1893 nicht als Petroleum-Producent erscheint, producirte in 1894 ungefähr 40.000 Barrel. Auch Wyoming ist zu den Petroleum producirendenStaa ten hinzugekommen, wenn die Production auch nur ca. 2400 Barrel betrug. Die Gesammtproduction in 1893 war 49.344.516 Barrel und in 1894 ca. 932.000 Barrel mehr, im Gesammt werthe von Z35.522.095 oder. 72Cents per Barrel. Alle Spielhollen in Montana sind geschlossen und auch die berüchtigten Spelunken in Butte stehen leer. Dies ist die Folge eines von der Staatslegislatur im letzten Winter erlassenen Gesetzes, wonach jede Art von Glücksspiel im Staate verboten wird. u n w i t v o n H a m i l t o n, O., leben fünf Generatwnen einer und derselben Familie. Frau Margaret Nash ist .mit 89 Jahren das älteste Famllienglied und die 1 Monate zählende Ruby Cleveland das jiinaste. Frau Nash hatte 17 und eine ihrer Tochter 14 Kinder; Ruby's Mutter zählt 17 und ihre Großmutter 34 Jahre. Prof. Bayleyvonder ColbyUniversität hat neuerdingS darauf hingewiesen, daß Knox County, Me., in grauer Vorzeit einen ungeheueren Vultan gehabt hat. Es finden sich zahl reiche Lavaschichten vor und der nördliche Theil von Binalhaven ist mit solchen vollständig 'bedeckt. Auf Prof. Bayley'sAnregung befassen sich mehrere Geologen mit dem Studium der interessanten Formationen. Auf der Plantage von J.B. Hebron bei Buraette in Mississippi hat sich eine schreckliche Tragödie abgespielt. Der Neger Henry Taylor war auf seine Frau eifersüchtig und band ihr in Folge dessen mit einem Strick Hände und Füße zusammen, worauf er eine Axt ergriff und ihr sowohl, wie ihrem kleinen Kinde den Kopf vom Rumpfe trennte. Der Mörder wechselte darauf seine Kleider, nahm für eine Woche LevensMUel mit sich und verschwand. Ein Zug der AroostookEisenbahn in Maine wurde jüngst von einem jungrn Manne, der sich mitten aus das Geleise postirte und die Arme wie eine Windmühle bewegte, zum Halten gebracht. Es war ein junger Schwede, der zu wissen wünschte, ob .sich seine Braut aus dem Zuge befand. Unter allgemeiner Heiterkeit wurde in den Waggons Umfrage gehalten und die hold erröthende Schöne gefunden. Bon ihrem Bräutigam mit stürmischen Liebkosungen begrüßt, verließ sie den Zug und in wenigen Minuten war das Paar auf dem Wege nach einem Dorfchen verschwunden, dessen Dacher binter einem Wäldchen hervorluaien. Aug .Haus's Backerei undConditorei, 421 Lüd Pleridlnn Ltr. Die besten Kuchen für Hochzeiten und sonstige Festlichkeiten. Gute Roggen- und Weißbrot. Alle Bestellungen prompt abgeliefert Marktftände:
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