Indiana Tribüne, Volume 18, Number 292, Indianapolis, Marion County, 11 July 1895 — Page 2
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Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sountag. liettzliche.TridSne- kostet durch dcn Trözer U Cent per Woche, die Sonntag ..Tribüne-1 Centl per Woche. Leide infam IS Cent ,de SentS per rkonat. Per Post außerhalb de, tdt ngelchtckt i VoranZbejThlung I' per vahr. sfUt 18 Süd Sllavama Straße. Jaöianapoli?, Ind., 11. 3uli 1895. Handel des Sonnenaufgangs Reiches. .' Der Telegraph brachik dieser Tage emige kurze statistische Mittheilungen über fcen Ausland-Handel Japans, welche auf dem Umweg über die Schweiz nach Amerika gelangt waren. Ein amerikanischer Correspondent in Tokio liefert um unmittelbar nach dem Bericht des Finanzministeriums der japanischen Regierung, un mit besonderem Bezug auf das für die amerikanischen Geschäftsleute Wissenswerthe, einen umfassenden Ueberblick über diesen Handel für das Kalenderjahr 1894, und es lohnt sich, daraus jene ielezraphischen Angaben einigermaßen zu ergänzen (und ZU berichtigen). Im Vllgnneinen ergibt dieser Bericht, daß .England bis jetzt der Hauptlieferant de? Japaner ist, wahrend die Ver. Staaten zwar den Haupttheil der Ausfuhr Japans nehmen, aber ziemlich wenig an dieses Land verkaufen. Der japanische Ausland-Handel ist in den letzten zehn Jahren sehr imponirend gestiegen und hat seine größte Glorie jedenfalls noch vor sich; dabei herrscht kein krasses Mißverhältniß zwischen der Ein und Ausfuhr. Im Jahre 1885 betrug die Ausfuhr Japans dem Geldwerthe nach $18,573,345, die Einfuhr $19, 678,488. Im vorigen Jahr belief sich erstere auf $56.623.043, und letzlere auf $58.790.977. Die Ursprunglichen Zahlen sind natürlich nicht nach Dollais, sondern nach Jen gegeben; ein Fen Ist heute annähernd 50 Cents in amerikanischem Golde werth, und darnach sind die vorstehenden Angab:n berechnet, während sich der Telegraphenjunge, oder dielleicht schon der amerikanische Consul in Zürich, einige diesbezügliche Verwechslungen hatte zu Schulden kommen lassen. Was NUN die Verkeilung der Ausfuhr Japans anbelangt, so stehen die Wer. Staaten obenan als Abnehmer. Die japanische Ausfuhr nach unserem Lande betrug 1894 zusammen $21.661,778, nach Frankreich $9,799,388, nach Hongkong $8,049, 748, nach dem übrigen China $4.401.896, nach Großbritannien 52.. 975.093, nach Britisch-Jndien $1.. 844.024. und nach Deutschland $753,744. Dazu kommen dann noch kleinere Ausfuhren nach fast allen an deren Ländern. In den unmittelbar vorhergehenden Jahren war das Verhältniß im Wesentlichen dasselbe, nur die Gesammtausfuhr ist stark gewachsen. Als Bezugsquelle der japanischen Einfuhr nimmt aber Großbritannien bei Weitem den ersten Rang ein (welches 1894 den Japanern fast nur ebenso viel abkaufte, wie 1890. während die amerikanische Kundschaft in dieser Zeit um weit mehr a's daS Doppelte in Werth stieg). Die japanifche Einfuhr aus Großbritannien belief sich 1894 auf $21.094.936; dann brnrnt China mit $8.750.753, die Ver. Staaten lieferten nur für $5.491,279 (sie haben jedoch BritischIndien und Deutschland seit 1890 überflügelt). Britisch-Jndien für $5.280,224, China $4.499.859. Deutschland $3.959.271 und Frankreich $2.174.023. Es ist schon oft übe? die Hindernisse für eine großartigere amerikanische Ausfuhr nach vielen auswärtigen Ländern philosophirt worden, und das dabei Gesagte paßt zum guten Theil auch auf vorliegenden Fall. An dieser Stelle sei nur noch bemerkt, daß die Ausfuhr der Amerikaner nach Japan keineswegs etwas mit der Entfernung zu thun hat; denn San Francisco ist nur 4750 engl. Meilen von Japan entfernt, der nächste briti sche Hafen dagegen 11.600 Meilen. Daß Japan im verflossenen Jahr etwas mehr einführen mußte, als es -ausführte, hing hauptsächlich auf den gesteigerten Bedürfniß nach Kriegs Materialien zusammen. Sonst hat es u. A. diele Bahnmaterialien und Eisen- und Stahlwaaren überhaupt bedürft, sowie Rohsilber. In diesen Dingen sollten die Aussichten der Fankees künftighin nicht schlecht sein. Unterseeische Kohlengruben. Am Hafen von Sydney, in der au siralischen Colonie Neu-Süd-Wale, schickt man sich letzt zu einem mteres sanien Unternehmen an. Schon vor längerer Zeit hatten Geologen erklärt, daß unter den tiefsten Tiefen des dortiaen Hafens reiche Kohlenlager zu sin den sein würden, Bohrungen mit dem Diamantbohrer haben- diese Vermuthung bestätigt, und nunmehr trifft man Vorbereitungen, diese Kohlenla ger auch nach allen Regeln der Kunst auszubeuten. Geling! diese Kohlenbergwerkerei", so wäre das von großer Bedeutung für die Entwickelung der ganzen Colonien und der Hauptstadt Sydney, welche ja ein so wichtiger Versandthafen tst Schon allein die Ersparniß an Transportkosten für die dort verkehrenden Schiffe, welche im Ganzen so bedeutende Quantitäten Kohlen bedürfen. wurde sehr diel ausmachen. Die Ge sellschaft, welche sich zur Ausfj.'yrung dieser Idee gebildet hat, sucht zunächst, den Plan nach Kräften im Ausland zu puffen, und wird fo bald, wie thunlich, mit der Anlegung von Schachten, nur etwa 200 Fuß von der T i e f s e e entfernt, beginnen. Liefert die erste Aoblenarube befriediaende Eraebrnsse
so sollen noch meyrere andere angelegt werden; an Raum ist kein Mangel, namentlich nicht in den geheimnißvollen Regionen da drunten. Wesentlich neu ist die Bergwerke! unter Wasser übrigens nicht. Sie ist sowohl an der Küste von Cornwalles, wie in den Kupfer- und Eisenerz-Gru-ben Michigans zu Silver Jslet, am Superiorsee, versucht worden, mit mehr oder weniger Erfolg. Aber große unterseeische Kohlengruben in einem bedeutenden Versandthafen, mit unmittelbarer Beförderung der Kohle aus der Schachtmündung in die Schiffe, das wäre- eine Leistung, mit "welcher nur die Kohlengruben Washingtons und Beitisch-Eolumbias Wetteifern können. Wer kann sagen, in welchem Maße sich dieser Gedanke mit der Zeit noch verwirklichen ließe? Hyazinthe alö Landplage. Es gibt bekanntlich bei uns allerlei .unerwünschte und gefährliche Einvanderer", auch aus. dem Thier- und dem Pflanzenreich, und die im Nordivesten so gefürchtete Russendistel hat loch manche Collegen. Eine eigenthümliche Rolle unter' diesen spielt seit einiger Zeit in Louisiana eine Art Wasser - Hyazinthe, die sich zu einer Landplage erster Güte entwickelt hat, Htm auch nicht gerade für die Land-wirthschaft.
Mit dieser Hyazrnthe gmg es ebenso, kvie es seinerzeit mit den bösen Spatzen, mit gewissen Schmetterlingsgattungen, dder in anderer Art auch nrn den Kaninchen im fernen Australien gegangen ist: sie war eine von einem Liebhaber llnterstutzte Ernwandenn. Vor meyren Jahren weilte ein Geschäftsmann zus der Halbmondstadt in der Nachbarrepublik Colombia; dort sah er zum ersten Male diese' Wasser -Hyazinthe und war entzückt von ihrer Schönheit. Er brachte mehrere Wurzettnollerr na Jlttü Orleans zurück und züchtete im Hose vor seinem Wohnhause in Zu bern, wie er es vielfach in Colombia ge sehen hatte. WaS für eine Schlange am Busen" diese reizende Pflanze aber war. sollte sich bald genug zeigen, obwohl nicht zum unmittelbaren Schaden ihres Gon ners. Nach kaum zwei Jähren erschien dieselbe in der Bayou St. John, welche New Orleans m:t dem See Pontchartrain verbindet, in kleineren oder gröberen Gruppen, und nach einem weiteren Jahre war dieser ganze FlußNebenarm schon dermaßen mit Hyazinthen gefüllt, daß deo Schiffsverkehr davon gehindert wurde. Inzwischen hat das Uebel einen geradezu unheimlichen, Charakter ange Kommen. Die Pflanze zeigt emen furchtbaren Vermehrungstrieb urrd eine Unverwüstlichkeit, die zur Verzweiflung bringen kann. Alle Wassercanäle in der Nahe von New Orleans sind von ihr überwuchert, fliofct Massen solcher Hyazinthen wogen in dem besagten See hm und her. alle tn den See laufenden Flüsse werden von ihnen form lich erstickt, und schon 100 Meilen westlich von New Oeleans hat sich das verwünschte schöne Unkraut weiterverbreitet. Das hätte sich allerdings wohl kaum Jemand träumen lassen, der diese Herrliche Hyazinthe nur in Colombia gesehen hatte. Denn dort ist sie ein ganz harmloses Geschöpf, welches Nieman dem unbequem ist. Aber unter den Verhältnissen in Louisiana ist sie zu einem Fluch, zu einer Pest geworden diese Titel hat sie wenigstens von der benachtheiligten Bevölkerung erhalten, welche sie am liebsten da sehen würde, wo der Pfeffer wächst und' kein Mensch vermag zu sagen, wie weit sich ihre Nacht- und Unheils-Sphäre noch ausdehnen wird! Merkwürdiger Thiergarten. Eine Circusgesellschaft ist endlich auf den Gedanken gekommen, sich nicht mehr blos auf Jagden ihrer Vertreter oder Anderer in aller Herren Länder zur Rekrutirung ihrer Bestien-Armee zu verlassen, sondern einen großen wilden Thiergarten anzulegen und einzufriedigen, aus welchem sie so ziemlich Alles, was sie braucht, jederzeit direct nehmen kann. Es braucht kaum gesagt zu werden, daß keine nordische Gegend zu diesem Zwecke aufgesucht wurde. Allzu weit aus dem Weg sollte die Stätte jedoch auch nicht sein. Deshalb richtete man die geschäftlichen Blicke nach dem halbtropischen Florida. Im äußersten Süden dieses Staates soll ein Anspruch auf ein Landstück von etwa 6 engl. Quadratmeilen Ausdehnung gesichert sein, welches ungefähr zur Hälfte aus dem dichtesten Sumpfgebüsch- oder Dschungelnland besteht, das man sich denken kann. Ein alter Indien- und Afrikareisender, welcher den Ort nn Auftrage der Firma prüfte, erklärt, daß keine Dschungeln, die er. je im Orient gesehen, günstiger für den obigen Zweck sein könnten, als diese. Einstweilen muß man sich lediglich auf sein Wort verlassen. Dieser wilde Thiergarten soll nicht nur rings mit einer Mauer umgeben werden, über welcher sich wiederum eine starke eiserneEinfriedigung erheben soll (Mauer utq Emsrndigung zusammen 15 bis 16 Fuß hoch), sondern auch eine Anzahl Zwischenwände oder dock Äwischengitter erhalten, damit Bestien, die nyt miteinanoer harmoniren, genugend getrennt gehalten werden' können Wie man also sieht, wäre das Ganze eine Art riesiger Menagerie ohne Dack. Doch ist der Raum so groß, daß sich die Thiere völlig frei fühlen werden, wenn sie nicht etwa an zeitweilige große Wanderungen gewohnt sind. Hier sollen nun womöglich alle Arten Circusthiere, fleischfressende sowie pflanzenfressende, ganz nach ihren Gewohnheiten leben und sich fortpflanzen können. Die Trennung von Thierarten soll natürlich 'nicht ausschließen dak solche, welche von anderen .auZ Liebe aufgefressen" zu werden Pflegen. diesen in genügender Menge zuganalick
stno, ebenso wie ganz' im Freien Gewisse Gräser und Kräuter, welche die beliebteste Speise mancher der Thiere sind und nicht ohnedies dort wachsen, sollen angepflanzt werden. Besonders sorafältia will man die .Affen-Farm"
einrichten, auf welcher an Orangen-, Nuß und Bananenbäumen kein Mangel sein soll. Rings um den ganzen Thiergarten Zoll ein Gang angelegt werden, auf welchem Wächter so ost, wie erforderlich, auf Zweirädern zu Patrouilliren haben. Die Unternehmer erwarten, auch viele städtische Thiergärten u. s. to. Ur-Ula versorgen zu können. ,,, verfallender Communlsten Höre. Die berühmte, obwohl in der letzten Feit seltener in der großen Welt gepmnte schwäbische EommunistenColonie im idyllischen Dörfchen Zoar, im Ohio'er County Tuscarawas und nur etwa 80 engl. Meilen von Eleveland entfernt, scheint mit raschen Schritten dem Verfall entgegenzugehen, wie vorher diejenige der RapPisten in Pennsylvanien und die franzosische der Jcarier m Iowa. (Welch' letztere einen lediglich weltlichen Charakter trug.) Es ist Zeit, daß die biederen Schwaben von Zoar einen Geschichtsschreibe? finden, zumal sie im Conversationslezikon entweder todtgeschwiegen oder nur äußerst stiefmüti.r:jk c.c.k.ri nv re: n, :r ICUIU UtyUIlUCU IW. V5lllUUCUCU mögen nachstehende Zeilen einiges Licht auf ihre Geschichte werfen. Wie erwähnt, stammen die Zoariten, oder, wie sich gerne nennen. Separatisten (welcher Begriff je doch viel umfassender ist), aus dem schonen Württemberg. Sie waren Anhänger der bekannten Pintisten und Theosophen (im damaligen Sinne) Jacob Bohm, Terstegen und JungStilling und wurden bald als Ketzer und Fanatiker verschrien. Auch waren sie den weltlichen Behörden Nicht genehm, roeu sie ihre jungen Leute keine Kriegsdienste leisten lassen wollten. So waren sie geistlicher und weltlicher Verfolgung zugleich ausge setzt. Geld- und Gefängnibstrafen. wie auch körperliche. Mißhandlungen muhten sie oft über sich ergehen lassen: viele verarmten durch Confiscationen ihres Eigenthums. Diese Verfolgungen machten einige reiche englische Quäker auf sie aufrnerksam, und unter deren financiel len Beistand wanderten sie nach Amerrka aus, etwa 460 Seelen stark. Quäker, in der Stadt der Bruderliebe nahmen sich ihrer sofort bei ihrer An, kunst an, und das war sehr nöthig. An die 125 waren unterwegs an einer Seuche gestorben, und ihre Leichen in die See versenkt worden, so daß sich Scenen, wie die in FreillgrathS Tod des Fuhrers so ergrersend geschilderte, gar manchmal aus der Fahrt .abspielten; viele der Ueberlebenden aber waren krank, und meh rere starben, ehe sie Philadelphia derließen. , Im August des Jahres 1817 erreichten sie Zoar und gründeten alsba'd unter' dem Beistand eines Aus schusseS der Quäker eine Gemeinde. 5600 Acres Wildnib kauften sie einem Charles Hagar ab, und ihre Philadelphier Freunde leisteten Sicherheit ES wurden $3 für den Acre berechnet, und mit dem Abzahlen hatte es 15 Jahre Zeit; erst vom vierten Jahre an mußte die Schuld verzinst werden. Sie wählten Joseph Bäumeler zu ihrem Führer und bauten zunächst ein Blockhaus, das sie am 1. Dezember 1817 vollendeten. Im Frühling des folgenden Jahres erschien auch der Nachtrab, der noch im Osten geblieben war. Noch immer ging es ihnen kümmerlich genug, und die Meisten mußten irgendwo in der Umgegend Arbeit suchen, damit ihre Familien nicht verhungerten. Zunächst hatten sie ihre EigenthumS-Jnteressen nicht gemeinsam; es wurde aber erwartet, daß Jede? für seinen LandAntheil nach und nach bezahle. Anfangs war das Heirathen streng verboten; aber 1829 brach ihr Führer Bäumeler übrigens ein sehr fähiger Kopf und ein guter Prediger, von welchem noch drei Bände gedruckter Predigten und Gespräche vorhanden sind selber dieses Verbot. Langsam, aber bestimmt besserten sich die äußerlichen Verhältnisse der Colonisten, welche sich als sehr tüchtig im Feld und auch am Webstuhl erwiesen. Zur Zeit besitzen sie etwa 1500 Acres, die zu dem schönsten Farmland OhioS gehören, haben einen zahlreichen Viehstand, Wollwühlen und andere Anlagen, ein Hotel, eine Brauerei an ihr gutes kommunistisches" Vier denkt Schreiber dieses noch heute mit Vergnügen und erzielen bedeutende Ernnahmen aus dem Verkaufe von Meierei und anderen Producten. Ihr Gesammteiqenthum wird auf nahezu $2.000.000 geschätzt. Sie sind reich geworden und mühen sich nicht länger selber ab, sondern haben eine bedeutende Zahl Angestellter und Miether, auf welche sich der Communismus nicht erstreckt. Aber es geht, wie auch in anderen derartigen Fällen: die jungen Leute wollen nicht mehr mitthun. Zehn Jahre wird sich die Gemeinde als solche wohl nicht mehr halten. Der segensreiche Schaukelstuhl. Es ist schon weidlich über den amerikanischen Schaukelstuhl geschimpft und gespottet worden, welcher als eine Verewigung der Kinderwiege, als Freund der Langeweile und der Faulheit, als Förderer der Nervosität und als der unzweckmäßigste Sitz-Apparat der Welt hingestellt wurde. Nun kommt aber ein hervorragender Arzt mit einer ganz ernst gemeinten Verherrlichung des geschmähten .rockinß chair". Dieser : Lobredner ist kein Iankee, welcher etwa die Wissenschaft zur Magd des .NationalstolzeS" aemacbt hallt, sondern ein ifaxniofifA
Westindier. Dr. Laine. Derselbe sagte neuerdings in einem gelehrten Artikel U. A.: .Gerade für die Amerikaner ist der Schaukelstuhl eine unschätzbare Segnuna. Ja er scheint geradezu für sie
in die Welt gekommen zu sein. Die Fankees sind bekanntlich eine Nation von Magenleidenden undyspeptlkern, weniastens mehr, als iede andere. Wäre aber der Schaukelstuhl nicht, so wurden Diese lyre x:eloen uoeryaupt nicht erträglich sein, vielleicht gar sie schon längst zu Grunde gerichtet haben! Der Schaukelstuhl singt sozusagen dem mißhandelten Magen ein liebliches Schlummerlied und wirkt gemüthlich anregend auf die Magenthätigkeit. Ein chaureijtuhl-Cursus nack ieder Mablzeit kann daber iedem Dyspeptiker nur dringend empfohlen werden. Nur ioute der tuhl recht leickt sein und weit aenua nach binten gehen, daß man mehr darin liegen, als utzen kann, uno vie cyau!elbewegungen sollten möglichst regelmäßig und ruhig sein." So weit Dr. Laine. Daß diese Wissenschaft großen Anklang bei den Amerikanern und Amerikanerinnen finden wird, ist keinen Augenblick zu bezweifeln! Bilder anS England. Von FranciS Brömel. Man hat England wegen seiner die len eigenthümlichen Gewohnheiten einen .sechsten Welttheil" geheißen. Ein stolzer Brite schrieb sogar einmal den Satz: .England ist ein an Europa nur vor Anker gegangenes Schiff-. Wie viele absonderliche, von den Urahnen angeerbte Sitten! Auch ausgestorben, bleibt deren immer noch eine Fülle in der Stadt und auf dem Lande, in Berg und Thal. Es sind zwanzig Jahre her, daß ich noch der sogenann ten Peitschung der Grenzen", d. h. der Stadtgrenzen der alten City von London beiwohnte. Eine Schaar kostümirter Knäblein, von einem City beamten geführt, erschien in den Gassen und peitschte mit einem Rohre gewisse Steine, welche auf einer alten Stadtkarte als Grenzmarken galten. Ost war die Grenzlinie überbaut. Dann marfchirten sie durch das Haus und peitschten im Hofe oder gingen in Kramläden hinein, die Dielen mit dem Rohre schlagend, und so fort rings um jenes alte Mittelstück unseres .neuen Babylon", dessen fünf Millionen Be wohner nach einer eben veröffentlichten amtlichen Prophezeiung unseres Graf fchastöratheS in weniger als einem hal den Jahrhundert auf 17 Millionen angeschwollen sein werden! Tie zur all jährlichen Grenzpeitschung verwendeten Knäblein heißen heute ,, Blaurock Bu den" und werden in einem großen Wohlthätigkeits Pensionat erzogen. Sie tragen mittelalterliche engan schließende Höschen von gelber Farbe, einen langen blauen Rock und müssen allezeit auch auf der Gasse in allen Wettern barhäuptig gehen ! Würde ihnen die Mütze von der Schulbehörde erlaubt, so ginge der Anstalt ein unter jener sonderbaren Bedingung übermachteS TestamentS-Capital verloren. Die gute alte Zeit! Noch leben Leute. die sich erinnern, daß' damals noch hie und da die Kinder in England um Weihnachten vor dem darauffolgenden 23. December zitterten, dem Jahres tage" der durch König HerodeS verordneten Massacre der Unschuldigen." ES erhielten Jahrhunderte lang alle Kindlein der Familie die Ruthe in m. mariam! Heute kommt es daaeaen vor, dak mitunter ein Knabe seinen Vater vor Gericht verklagt, weil er ihn gesetzwidrig" gezüchtigt! Doch und doch liegt zur Stunde em Be richt vor mir, wonach alle Polizeirichter Londons ein dringendes Gesuch an die Regierung gerichtet, hmfort die männ liche Jugend, so sie eines Vergehens sich schuldig macht, bis zum 16. Jahre einer Prügelstrafe anstatt der Emfperrung zu unterwerfen, denn letztere flöße ihnen viel geringeren bessernden Schrecken ein, als die Ruthe! Unter dem Titel .Gilbert Gurneyliefert Theodor Hook Schilderungen der .guten alten Zeit", wie sie sich in der Old-Baily, dem Jahrhunderte alten Kriminalgerichtshof der Londoner Eitv, bethätigte. Gilbert Gurney wurde von einem Gerichts-Sheriff zu einem Banket .über der Genchtshalle mit den Worten eingeladen: .Sie wer den gute Verurtheilungen mit anhören und dann herrlichen Pudding genie ßen.- So geschah's. . Gurney sah die Verhandlung gegen einen Taschen dieb mit an. Ein .Nichtschuldig" der Jury erfolgte und der Gefangene .verbeugte sich dankbar mit vor Freude leuchtendem Antlitz-. Der Scheriff flüsterte seinem Gaste zu, daß der Freigesprochene ein Gewohnheitsschuft sei. Er habe dieses Mal 17 Uhren. 32 seidene Taschentücher, 4 goldene Brillen und 5 silberne Tabaksdosen gestohlen. Sein Gast bemerkte, daß demnach Mangel an Beweis vorhanden sein mußte, erhielt zedoch die erstaun liche Antwort: .Sie wissen wenig von unserer Old - Baily. Wenn unsere Geschworenen immer sich mit der Erwägung der Beweisaufnahme aufhalten müßten, würde man mit den Geschäften der Sesston niemals fertig!" Die Geschworene?, wie sich heraus stellte, erleichterten sich damals die Ar. beit, im Zickzack ihr Urtheil zu fällen." Wurde ein Angeklagter schuldia ae sprechen, erfreuten sie den nächsten mit Freispruch, den daraus folgenden ver donnerten sie wieder, und so ging es fort m regelmäßiger Abwechselung. .Für eine Hälfte Freispruch im ttalen demonat, sür die andere Kerker oder Galgen!" Damals henkte man noch für ledstavi aus Höye wemger Schillinge! Der Eherlff sagte zu seinem Gaste: .Im. Durchschnitt kommt es bei diesem Verfahren zum richtigen Punkt, und ich glaube Ju. i; wird hier ebenso recht geliefert, als in sonstigen Gerichtshöfen der Ehrislenheit." Als der Lord Mqyo? in einem Falle der Jury densel den erläuterte, steckte ein PerrückenLakai den Kopf durch die Thür und wisverte etwas. Sofort !wa icner
Utiy zcomg' die Uyr aus der Tascye, schrieb einige Worte auf ein Blatt Papier und reichte es herum. Es war ein Memorandum, besagend, .daß das Diner oben fertig." Ein Stellvertre ter übernahm den Rest des Verhörs.
Sosort ging alles nach oben. .Richter und Advokaten; auch der Geistliche, der eln zu einem zum Tode Verurtheilten gesprochen, sorgte dafür, daß die Weinflasche ihren Umgang machte. Plötzlich wurde der Henker angemeldet, der eben eine Tour auf dem Lande beendet. Auch ihm wurde eingeschenkt und er erzählte, a.: .In fünf Wochen-hatte ich nur dreimal meine Pflicht zu ersül?en, aber es geschah bei herrlichem Wet er. Es waren die schönsten Wochen meines Lebens!" Tarauf begaben sich die Männer des Gesetzes wieder in die Halle der Ver dammungen. Eine hübsche Zahl Weinflaschcn folgte mit," und daS Geschäft ging rasch. Um ganzer Hause von Verbrechern wurde zum Tode verur theilt". Gurney, der Alles mit ange sehen, wurde von einem lächelnden Gerichtsbeamten, der ihm Erschütterung im Gesichte las, gefragt: .Warum so erregt? Wollen Sie nicht der Hinnchtung beiwohnen? Wir henken mor gen früh um 8 Uhr und frühstücken um neun Uhr! Und wir diniren zweimal, UM drei und um fünf Uhr! In den Zwischenpausen löste eine Gruppe Rich ter die andere ab. Diese Diners blieben bis zum Jahre 1879 in großarti gern Maße alte Gewohnheit oben getafelt unten geweint, oben toastirt unten verdonnert in farbiger Abwechselung. Uebngcns trifft es sich noch heutzutage sehr oft, doß bei einer Perhandlung der Vertheidiger mitten in seiner Rede durch den leisen Ruf: .Halt, jetzt erst speisen," unterbrochen wird. Inzwischen wird ost dem Angeklagten leichter zu Muthe, die Rückkehr deS Richters und der Geschworenen erwar tcnd. Er erinnert sich des vollsthümlichen Sprichworts: .Der kürzeste Weg um englischen Herzen geht durch den Magen!" Ten Machthabern und Gil. denchcfs der (z'ity stehen alljährlich 90. 000 Pfund Sterlina alter Capitals. Zinsen zur Magenpege zur Berfu gung. Dazu o.ehörcn auch die Zinsen rines Erbcapitals, welche der Testator ehedem zur .Holzbeschaffung für gute Scheiterhaufen" bestimmte. In unsern modernen Tagen wird dieses Geld hei' ter verspeist! Auch ist es noch heute ein Recht englischer Gemeinde-Räthe, sich bei der wöchentlichen Zusammen kunft an einem Diner aus Gemeindekosten zu delektiren. Wenden wir uns zum Lande, so sin den wir dafe die Schilderung althergewohnter Curiosttäten Bände füllen würde. So wird alljährlich in der Stadt Eoventry ein Volksfest zu Ehren der .Lady Godiva" gefeiert. .ES gab einmal eine Dame dieses Namens, deren Gatte über der Stadt als brutaler Feu dalherr waltete und dieselbe mit hohen Abgaben preßte. Sie bat mitleidsvoll um Schonung der Aermsten und bot ihm an. Alles zu thun, was er von ihr verlange." Ter Unhold machte Hohn lachend zur Bedingung, daß sie .befindet wie Eva durch die Stadt reite. Dann werde er die Steuern fahren lassen!" Und Lady Godiva that'S auf schneeweißem Roffe! Respectvoll jedoch verhängte daS Stadtvolk alle Fenster und keine Seele erschien auf der Gasse während deS Durchritts. Heute wird am Gedächtnißtage der Ritt wiederholt, aber die dazu erlesene Schöne vollzieht denselben in engem Tricot Anzüge unter Pauken Musik vor jubelndem Volke. Andere Beispiele aus verschollenen Tagen liefert unter vielen die alteGraf schaft ttent und vor Allem daS ehedem .glorios" getauste, vom MooS des MittelalterS umgraute Fordwich. ES soll da ehedem eine Reliquie gegeben ha ben (wie auch einst in einer pommer schen Stadt der Fall gewesen), darstellend ein .Stück der Leiter, die Jakob im Traum gesehen". Auch .Zähne der heiligen Apollonia" gab es dort, die als ein .Schutzmittel gegen Zahnweh" am Salse getragen wurden. Wie der Chronist Kilgenau erzählt, machten sich diese Zähne so gut bezahlt, daß mehrere Centner davon unter das lei dende Publikum kamen, was von interessirter Seite damit erläutert wurde, daß jene heiligen Ueberbleibsel die Eigenschaft der Selbstvermehrung besäßen. Ein Finger des heiligen AndreaS ist im Besitze eines Edelmanns, Nachkomme eines Ahnen, der in Geld Verlegenheit das Objekt für 40 Pfund Sterling verpfändete. Eine andere Reliquie aus der guten alten Zeit wird im sogenannten .Taucher - Stuhl" gezeigt, ehedem bestimmt zur Bestrafung zanksüchtiger Weiber. Auf dem Stuhl festgebunden, wurden sie in's Flußwasier so lange getaucht, bis nur noch ein Athemzug übrig blieb, und dann in dem Sitzungssal der Stadtbehörde nie dcrqese, .bis sie getrocknet.- ' Auch Hinrichtungen erfolgten durch Ertränken, wobei der Henker den Kopf des Verurtheilten so lange unter Was ser zu halten hatte, bis sein Le.bcn erloschen. Dem ist heute ander?. Tie Justiz in diesen alt-cnglischen Landstüdten hie und da fand die Criminal-Pro-zesie zu kostspielig, insbesondere weil die Bürgermeister diese Ausgaben aus ihren eigenen Bezügen zu bestreiten hatten. So half man sich in sehr origineller Weise. Ein Er oder eine Sie, welche gegen die Gesetze des Landes ge sündigt, wurden in den unterm Räumen dcö Stadthauses eingekerkert, aber die Pforte blieb unverschlossen ! Nur eine Holzklobe wurde der Form halber gegen die Thür gelehnt, dem geringsten Stoß nachgebend. Am Morgen waren dann die Arrestanten über alle Berge, und der Mayor behielt seine Guineen in der Tasche. .Tie gute, alte Zeit!" Die .edle Fuchsjagd" wird seltener. Belgien muß halb zahmes Wild dazu liefern. Noch agen Ladies mitunter auch dabei, aber wo ist der Pastor, der mitgejagt? Ter letzte starb vor einigen Iahrenl' Einst war Rauschgesellschaft mit Portwein, landadlige Standespflicht. Noch ist .in. manchem alten Landhause ein riesiger Lebnstubl aufbewabrt. Ter
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bekannt auf der ganzen Erde, als das - größte Schmerzenheilmittel heilt . . Rheumatismus Neuralgie,
galt dem mitzcchendm Pastor, der sich zum Schlummer darauf niederstreckte, während die Edlen", einer nach dem andern, unter den Tllcb litten und dort ungestört sich wieder nüchtern schla sen konnten. Der .Minstrel" auck sinot und bartt nicht mebr. aeebrt und aeliebt. neben dem Bankett-Tisch ! Er bettelt als Flö lenvlaser oder lärmt als Drehorgler auf der Gasse! FanjwaN 1 Fare wen Z m P i y m o u t h, M e., kann i i ch einer alten Dame rühmen, welche sich die Jungen ihres Geschlechtes zum Vorbilde nehmen könnten. Frau A. I. Hayward zählt bereits 78 Jahre, allein dieses hohe Alter hält sie nicht davon ab, ihre sämmtlichen Hausarbeiten, das Holzsägen und Spalten sowie die Bestellung ihres Gartens nicht ausgeschlossen, allein zu verrichten. Für den nächsten Winterbe darf hat sie bereits 4z Cords Brennholz vorräthig und nach ihrem Hofe hat sie eine Anzahl Stamme geschleppt, welche sie vor Eintritt des Herbstes zu zerkleinern gedenkt. Während ihrer Mußestunden spann Frau Hayward im verflossenen Jahre nicht weniger als 400 Docken Garn. Das Städtchen Gretna, New Orleans gegenüber, war kürzlich der Schauplatz eines geheimnißvollen Lynchgerichts. Das Opfer war der 22jährige John Frye. Seine Leiche wurde in der Vorstadt an einem Telegraphenpsosten hängend gefunden. Frye gehörte zu einer Bande, deren Gewerbe darin besteht, Häuser in Brand zu stecken und während der entstehenden Verwirrung zu rauben und zu plündern. Am Abend vorher hatten die Kerle ein von einer Negerin geführtes verrufenes Haus niedergebrannt. Drei derselben. Naphael, Strahl und Whitesides mit Namen, wurden in das Gefängniß gebracht. Frye wurde erst einige Stunden später ergriffen, auf dem Wege zum Gefängniß aber den Polizisten entrissen, und am andern Morgen fand man seine Leiche an oben erwähntem Pfosten hängen. In Los Angeles. Cal.. liefe sich der Reporter Henry A. Warren kürzlich als 'Tramp zu einem Stra-ßenarbeits-Termin verurtheilen und erregte durch den Artikel über seine Erlebnisse lebhafte Sensation. Sodann stellte er sich irrsinnig und machte einen Angriff auf den Constabler in Azusa, um in's Irrenhaus geschickt zu werden und einen interessanten Artikel über seine Erlebnisse daselbst schreiben zu können. Darauf wurde er im Obergericht durch eine Commissio?i untersucht, und er machte seine Sache so gut, daß er af fechs Tage in eine ausgepolsterte Zelle im County-Gefängniß eorrert wurde. Doch so hatte er nicht gcrechnet, und um dem Schicksal zu entgehen, gestand er die Wahrheit ein. Richter Clark verstand keinen Spaß und überwies ihn wegen Mißachtung des Gerichtshofes ' unter fl.000 Bürgschaft dem Obergericht. ,,,,, $100 Belobnung S100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß eS wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wlssenfchaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist; Hall'ö Ka-tarrh-Kur ist tie einzige jetzt der ärztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alS eine KonstitutionSkrankheit eine konstitutionelle Behandlung. Hall'S Katarrh - Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems, dadurch dle Grundlage der Krankheit zerstörend, und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Konstitution deS Körpers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so diel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adresfire : ff. 3. Cheney & Co., Toledo, O. CZT Verkauft von allen Apothekern, 75 CtS. ,,, ' Für nur 25 Cents kann sich jede Hausfrau ein vortreffliches Kochbuch verschaffen, daS auch verschiedene Angaben über die Prüfung der Frische der Nahrungsmittel enthält, so daß man durch den Ankaus deS BucheS sogar. noch Prositiren kann. Der Titel deS BucheS ist: Die deutsch. amerikanische Hausfrau" und eS ist in der Ofsice dö Bl. zu haben.
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