Indiana Tribüne, Volume 18, Number 291, Indianapolis, Marion County, 10 July 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Somltag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 13 Cent per Woche, die SonntagS-.Trtbane" Gents per Woche. Leide ittfanatttt 15 Cents der 65 Cents per tfonat. Per Post außerhalb der (Stabt zugeschickt i erauZbezahlung per ilahr. sfirst 1 Süd Alabama Straße 3ao:anapoliS, 3nd., 10. Juli 1895. Sie twlgen Vüchcr zu Jerusalem. Sobald die russischen Pilger tn Jaffa landen, werden sie von ihren cta NXlssen abgeholt, nach Jerusalem geleitet und im sogenannten Russenbau, in den Pilgerbäusern untergebracht. Am andern Morgen holt sie ein griechischer Geistlicher wieder in Begleitung eine? Consulatsgendarmen ab und führt sie nach dem griechischen Helena- und Konstantin-Kloster, wo man sie alle in einem Empfangssaale auf Vänke setzt. Hieraus wäscht ihnen ein Priester den linken Fuß und die rechte Hand, zum Zeichen dafür, daß sie sich auf heiligem Loden befinden. Aus einem erhöhten Platz im Saale sitzt ein Bischof. Vor ihm liegt das sogenannte alltägliche Buch, in das die Pilger von seiner Hand ihren Namen eintragen lassen. Hier hinterläßt jeder mindestens 23 Rubel, damit die Geistlichkeit für ihre glückliche Ankunft Gott danken soll. Hierauf wird ihnen Kaffee mit Gebäck und Branntwein vorgesetzt, und dann öringt man sie in die Grabeskirche, wo sie in Procession umhergeführt werden und man ihnen alles zeigt und erklärt. Sobald der Rundgang beendet ist, zeigt man ihnen ein kostbar eingebundenes Buch mit goldenen Ecken, etwa 20 Zoll lang, 13 Zoll breit und 2 Zoll stark, das ewige Buch-. Die Pilger werden in eine Art Kanzlei geführt, die seit dem Jahre 1808 von den Griechen unter der traditionellen Golgathastätte zu diesem Zwecke eingerichtet worden ist und zu deren Gunsten sie die Gräber der beidenKönige von Jerusalem, Gottfried's von Bouillon und Balduin's I., vernichtet und hinausgeworfen, haben. Auf diese Weise besitzen jetzt die Late!. ner kein Anrecht mehr an den von ihnen verehrten Raum, und die orthodoxen Priester sind ungestört. Ueber den Kö-, inigsgräbern sind jetzt zwei Holzbänke für Ruheplätze der Pilger errichtet. Sich in das ewige Buch eintragen zu lassen, kostete noch bis 1880 300 Rubel für den Kopf. Jetzt ist der Preis auf 100 Rubel gefallen, und können dafür biö zehn Seelen darin verzeichnet wer den. Für diese Zahlung verspricht man dem Pilger, seinen Namen drei mal täglich in der Grabeskirche bei der Ltturg zu erwähnen. Solche tot gen Bücher" befinden sich auch noch in der Marienkirche, der St. Georgs kirche .und in Bethlehem, wo sie dem Pilger bei seiner weitern Wallfahrt zur Eintragung vorgelegt werden. Mancher Pilger läßt auch für 25 Rubel durch einen Bischof, vier Geistliche und zwei Diakonen eine Privatliturgie abhalten und spmdet Geld zum Oel der Lampen, die am heiligen Grabe brennen. Für drei Rubel z. V. erhält er den vierten Theil eines im Besitz eines griechischen Klosters befindlichen Olivenbaumes auf seinen Namen eingetragen; das aus den Früchten des Baumes ge wonneneOel soll zur Speisung der ewigenLampen dienenLZor einigerZeit kam ein wohlhabender russischer Kaufmann mit Familie nach Jerusalem. Da die Hauptpilgerzeit schon vorbei war.nahm er sich einen Dragoman zum Umherführen. Er ging zur Fußwcschung, nach der Grabeskirche, wo er sich und feine Angehörigen in das ewige Buch eintragen ließ, miethete Esel nach der Marienkirche, wo er sich wieder ein schreiben ließ, und ritt von da nach der St. Georgskirche. Dieser russischen Familie hatte sich eine arme, lah me Pilgerin angeschlossen, die mühsam hinter den Eseln herhumpelte. Sie konnte sich wegen ihrer Armuth nirgends eintragen lassen, und doch hatte sie den Auftrag von Rußland mitge bracht, sich mit zwei andern Seelen in letzterer Kirche einschreiben zu lassen, da diese bei den Russen in ganz besonderm Geruch der Heiligkeit steht. Ihr. ganzer Schatz waren 35 Rubel. Als sie nun sah, daß der Kaufmann für den Kops 50 Rubel zahlte, eilte sie wei. nend aus der Kirche, der Dragoman nach und fragte sie, was ihr fehle. Sie erzählte unter Schluchzen, sie sei nur nach Jerusalem gekommen, um in dieser Kirche drei Namen eintragen zu las sen, nun sei sie mit den beiden andern Seelen auf ewig verloren, da der Priefter 50 Rubel verlange. Da dem Füh. rer die Alte leid that, ging er wieder in die Kirche und erzählte dem Geistlichen während einer Pause leise die Geschichte auf arabisch, damit der Kaufmann ihn nicht verstehen solle. Laß dir nur die 35 Rubel geben, war die Antwort des Priesters, und schiebe sie mir in die Hand und rufe die Frau herein! Dies geschah. Sobald der Name eingetragen ist, wird in dieser Kirche dem Betresfenden noch eine große eiserne Kette, eine angebliche Reliquie vom hl. Georg, für einen Augenblick umgelegt, während der Priester ein kurzes Gebet spricht. Alles dies wurde auch mit der alten Frau vorgenommen, die nun überglücklich die Kirche ver. ließ. Von der Flotte Ohne Unterlaß und unter dem Aufwand bedeutender Geldmittel wird an der Vervollkommnung unserer Kriegsmarine gearbeitet. Erst kürzlich sind die Pläne für eine Anzahl neuer Torpedoboote fertiggestellt, so daß Angeböte für den Bau derselben ausgeschrieben werden konnten, und in den nächsten drei Monaten werden die Schlacht, schiffe Maine", Texas" und das ArtillerieSchulschiff .Lancaster in Commission gestellt werden. Trotzdem ist das Constructionsbureau sehr bescbäftiat. 'denn die Pläne und Sveu-
ficajionen sllr sechs neue Kanonenboote sind anzufertigen. Dies werden sogenannte Composit-Schiffe, deren )
Rümpfe thnlweise aus tahl, und theilweise aus Holz hergestellt werden. Diese Construction soll bewirken, daß die Schiffe in tropischen Gewässern längere Zeit in Dienst bleiben könnnr, ohne behufs Reinigung von anhaften den Muscheln in's Dock gebracht werden zu müssen. Wenn nämlich Stahlschiffe etwa drei bis vier Monate in tropischen Gewässern gekreuzt haben, so setzt sich am Schiffskörper allerhand Vegetation und Muschelwerk. Barnacles, an; diese erreichen eine so enorme Größe, da sie die Fahrgeschwindigkeit der Schiffe sehr wesentlich beeinträchtigen. Dies ist bei Schiffen, die mit Kupfer beschlagen sind, nicht der Fall und in srüheren Zeiten, als die Kriegsschiffe kupferbeschlagene Holzrumpse hatten, brauchten die Schiffe nur in längeren Zwischenräumen in's Dock gebracht zu werden: man will deshalb in dem .Composit--Schifs beide Schiffstypen zu verschmelzen suchen, indem man dem neuen Kanonenboot, dessen Rumpf aus Holz construirt wird. über Wasser den Schutz eines mäßigen Stahlpanzers gewährt. Im Constructions-Vureau sind bereits Modelle der neuen Kanonenboote fertiggestellt. Der hölzerne Rumpf derselben soll sich direct an daS Stahlgerippe anschließen, ohne dazwischenliegende Kupserplatten, und zwar um die Erzeugung von Elektricität zu verhindern und somit die allzu rasche Abnutzung der Bolzen zu verhüten. Die Modelle repräsentiren zweierlei Typen von Schiffen, nämlich solche, die mit einer einzigen Schraube und vollen Segeln versehen werden,, und solche, deren Triebkraft in zwei Schrauben besteht. Letztere erhalten nur kleinere Segel, welche dazu benutzt werden, um das Rollen des Schiffes bei hochgehender See zu vermindern. Die Kanonenboote der erstgenannten Klasse werden 163 Fuß lang, 36 Fuß breit gebaut, und sollen 12 Fuß Tiefgang haben; die Doppelschraubendampfer hingegen werden eine Länge von 174 Fuß. eine Breite von 34 Fuß und einen Tiefgang von 12 Fuß erhalten. Beide Klassen sollen ein Deplacement von 1000 Tonnen bekommen und mit Batterien, bestehend aus sechs vierzölligm Schnellfeuergeschützen, vier Sechspfündern und zwei Einpfündern, ausgerüstet werden. Ob von jeder Klasse drei oder von einer zwei und von 'der andern vier gebaut werden sollen, ist noch nicht entschieden worden; hierüber wird man sich wahrscheinlich schlüssig werden, nachdem die Angebote vorgelegt worden sind. Die Fahrgeschwindigkeit der neuen Kanonenboote muß mindestens 12 Knoten betragen, und die Kohlencapacität für 30.000 Meilen Fahrt genügen. Auf Anordnung des Marine-De-partements sollen nicht weniger als 16 Fahrzeuge als Flaggschiffe, d. h. für den Gebrauch von Admirälen, eingerichtet werden, nämlich die Schlachtschiffe Iowa", Jndiana", Massachusetts", .Oregon". Mdne" und Texas", sowie die Kreuzer New York". Minneapolis", Olympia", Baltimore", Chicago", Philadelphia", Rewark", San Francisco", Charleston" und Cincinnati". Ein Admiralsschiff benöthigt eines anderen Zuschnittes in der Eintheilung der Wohnräume, wie ein gewöhnliches Kriegsschiff, weil dem Admiral eine abgesonderte Suite von Kajüten zur Verfügung gestellt werden muß. Dieser hat auf dem Schiffe ein Reich sür sich, wo er abgeschlossen von dem übrigen Schiffsvolk haust. Er wohnt allein, speist allein - und führt, abgesehen von der Gesellschaft seines Flaggenofficiers oder Adjutanten, ein isolirtes Dasein, wenn er nicht etwa den Capitän des Schisses ab und an zu sich einladet. Macht er einen Spaziergang auf der Backbordseite, so verduftet alles sofort auf die Steuerbordseite, Officiere wie Mannschaften, und selbst der Eapitän hat nicht das Recht, ihn anzureden, ohne dazu ausgefordert zu fern. Das verlangt die Disciplin, welche an Bord eines Kriegsschiffes noch viel sirenger gehandhabt werden muß, als z. B. in der Land-Armee. Mt der Leitung des Schisses, auf welchem er residirt, hat der Admiral nichts zu thun, diese bleibt dem Capitän überlassen, der Flotten-Eom-mandeur gibt lediglich Ordres hinsichtlich der Evolutionen des GeschwaderS und hat also auch dienstlich nur wenig mit den übrigen Ossicieren zu verhandeln. Die Schiffsofsiciere sehen deshalb nicht gerne einen Admiral an Bord, denn sie werden dadurch beengt und genirt; alle höheren Flottenofficiere haben ihre Eigenthümlichkeiten, und wenn ein Admiral besonders reichlich mit solchen ausgestattet ist, fo kann er für den Rest der Schiffsofsiciere zu einer rechten Plage werden. Der kürzlich ernannte Contre-Ad-miral Bunce hat seine Flagge auf der Cincinnati" und unter seinem Commando wird wahrscheinlich ein Geschwader für die Sommermanöver zusammengezogen werden. Jm Uebrigen wird die Entwicklung der Dinge auf Euba jedenfalls nicht ohne Einfluß auf die Bewegungen der in den westindischen Gewässern bezw. im Golf von Mexico stationirten Schiffe bleiben. . General Van der Smissen, ein. Selbstmörder. Großes Auffehen hat der plötzliche Tod des General-Lieutenants Graf Van der Smissen in Brüssel hervor gerufen. Man sagt, er habe sich erschössen. Der Grund ist jedoch noch unbekannt. Van der Smissen war seit einiger Zeit leidend; seine Kräfte hatten sehr abgenommen . und kürzlich bei einem Empfang im Kriegsmmifterium hatte der reise General er
war 72 Jahre alt die Hülfe eines Anwesenden bedurft, um von seinem Sitz aufstehen zu können. Dies Zeichen der Altersschwäche, so wird erzählt, habe ihn so sehr niederaeschlagen. daß er mit Thränen in den Äugen vom, Kriegsminister Abschied nahm. Seine militärische Lausbahn war eine glänzende, aber entschiedene Verurtheilung verdiente die Art, wie er 1886 den Arbeiteraufstand im Hennegauer Grubenrevier bekämpfte. Sein Vorgehen war so grausam und schroff, daß er abberufen wurde. Er ließ nämlich ohne Gnade auf die unbewaffneten Schaaren der Arbeiter und Arbeiterfrauen schießen, waö zu heftigen Debatten in den Kammern führte. Van der Smissen war ein eifriger Anhänger der allgemeinen Wehrpflicht und veröffentlichte über die damals brennende Frage (1887) eine sensationelle Schrift; er war auch der Meinung, der allgemeinen WehrPflicht müsse als Gegenleistung von den regierenden Klassen das allgemeine Wahlrecht gewährt werden. Der Proceß der Antwerpener Vergifterin Joniaux brachte ihm einige Unannehmlichkeiten, indem er als Zeuge vor Gericht geladen wurde. Man behauptet, er habe zu der Joniaux nähere Beziehungen gehabt und er fei dabei gewesen, als die Joniaux beim Betrug im Kartenspiel ertappt wurde. Die Aussagen des Generals im öffentlichen Verhör waren sehr, zurückhaltend und man merkte es ihm an, daß er Manches verschweigen wollte oder nicht fagen konnte. In den Brüsseler und Antwerpener Salons wurde damals diel über die ganze Angelegenheit gesprochen. Die ganze Affaire hatte ab den alten Soldaten tief gekränkt und seitdem sah man ' ihn immer grübelnd und den Kovf geneigt auf den Boulevards langsam umherwandeln. Die Affaire mag auch bei seinem plötzlichen Tode mitgespielt haben. SemeinnützigeS.
Gegen Ameisen im Garten bewähren sich folgende Mittel: 1) Man begieße den Ort, an welchem sich Ameisen befinden, mit Wasser, in welchem Fische gewaschen worden sind, oder grabe in die Ameisenhaufen Ein geweide von Fischen. Der Geruch ist den Ameisen unerträglich. 2) Man befeuchte Kampher mit Schießpulver und streue das Pulver an die Pslanzen. Ameisen fressen die Wurzeln nicht an. Reinigen von lackirten und vergoldeten Gegenst ä n d e n. Dieselben werden mit bestem Olivenöl leicht überpinselt. Die eingeölte Fläche wird sodann mit feinem, sogenanntem Haarpuder bestreut und das eine Weile so stehen gelassen, worauf man die Gegenstände mit einem reinen, feinen, leinenen Läppchen abreibt. So wird sowohl die Lackirung wie die Vergoldung rein und nicht im mindesten angegriffen. Recept, wollene Kleider zu waschen. Man bereitet über dem Feuer eine Lauge von 16 Quart Regenwasser und einem halben Pfund bester weicher, gelber Seife, theilt die Lauge in zwei Gefäße und gibt zu dem einen Theil zwei Eßlöffel Salmiakgeist, der nicht nur den Schmutz löst, sondern auch die Farbe erhält. In diese mit Salmiakgeist vermischte Lauge legt man die zu waschenden Gegenstände, die Lauge muß aber so heiß sein, daß sie an den ' Händen brennt, dann schwenkt man die Sachen mit zwei Holzlöffeln tüchtig darin hin und her, drückt sie gut aus und wäscht sie in der zweiten Hälfte der Lauge ohne Salmiakgeist nach, diese muß weniger heiß, nur gut warm sein, damit man die Gegenstände darin ausdrücken kann, auswringen darf man die Sachen jedoch nicht, da sie dadurch einlaufen würden; dann hängt man sie an einem schattigen Platz auf, der Sonne und der Ofenwärme soll man wollene Sachen nie aussetzen. Um Holzgefäße haltbar zu machen, ist folgendes erprobtes Verfahren zu empfehlen: 2 Psund brauner Schellack, 4z Unze venezianischer Terpentin und 4$ Unze Kolophonium werden in einem geräumigen Kessel geschmolzen. Nachdem die Masse etwas abgekühlt, aber noch dünnslüssig ist, werden nach und nach 6 Quart fünfprocentiger Spiritus zugesetzt. Um jeder Feuersgefahr vorzubeugen, ist es rathsam, den Spiritus - entfernt vom Ofen zuzusetzen. Durch den Zusatz desselben zu der noch ziemlich heißen Masse quillt der Schellack zu einer dickflüssigen Masse auf, und man erhält dadurch eine größere Glasur, als wenn man die Lösung der Harze nur kalt vornehmen würde. Vor Allem aber ist es nothwendig, daß die Holzgesäße gut trocken sind, da die Glasur nur in diesem Falle in die Holzporen eindringt. Ein zwei bis dreimaliges Ueberstreichen mit dieser Masse genügt, um die Poren gründlich zu schließen und die Oberfläche glatt und glänzend zu machen. Derartig präparirte Gefäße sind von großer Haltbarkeit bleiben geruchlos und lassen sich leicht reinigen. Strohhüte zu waschen undzubleichen. Man tauche die gewaschenen Hüte naß in eine Lösung von einer halben Unze unterfchwefligsaurem Natron in 20 Quart Wasser, nehme sie dann heraus, gieße eine halbe Unze Salzsäure hinzu, bringe die Hüte wieder hinein und lasse sie darin, bis sie weiß sind, wasche sie' nun mit reinem Wasser nach, trockne und appretire sie. Man reinigt Strohhllte auch auf folgende Art: Wenn dieselben noch nicht ganz vergilbt . sind, werden sie mit Schweselblumen und hinterher mit einem mit reinem Branntwein befeuchteten Tuche abgerieben, nach dem'Trocknen abgebürstet und auf der. linken Seite mit GummiWasser bestrichen. Für sehr gelbe und schmutzige Hüte reibt man feine französische Seife mit lauwarmem Wasser auf einen Flanelllappen zu Schaum, seift den"Strohhut ein und reibt ibn
so lange, bis jeder Schmutz daraus entfernt ist. - Hieraus wird derselbe in reinem Wasser nachgespült, mit einem trockenen Tuche abgerieben und geschwefelt. Nach dem Schwefeln wird der Hut geplättet, wobei man ein Blatt feines Papier unterlegt. Das Gummiwasser kann man hierbei ebenfalls in Anwendung bringen. Ein neues Mittel zur Klärung des Weines. Bekanntlich kommen namentlich junge Weine zu gewissen Jahreszeiten wieder in stärkere Währung und fangen an zu arbeiten und zu stoßen. Einige Zeit darf der Küfer dies gestatten, dann aber muß die Währung unterbrochen, der Wein auf ein sorgfältig gereinigtes Faß abgezogen und geklärt oder geschönt, werden. wie der technische Ausdruck für diesen Vorgang lautet. Bisher bediente man sich dazu der sogenannten Hausenblase (der getrockneten Schwimmblase des Störs); einer kürzlich gemachten Erfahrung zufolge dient frische, nicht abgekochte Milch in vorzllglicher Weise dem nämlichen Zwecke. Zur Klärung von 25 Gallonen Wein ist ca. ein halbes Quart Milch erforderlich. Jene Menge wird unter den zu schönenden Wein geschüttet, und darauf das Faß einige Minuten lang heftig geschüttelt. Nach ungefähr zehn Tagen der Ruhe senken sich die im Wein befindlichen Unreinigkeiten auf den Boden des Fasses, und der helle und klare Wein kann abgezogen werden. Indessen kann diese Art der Schönung vermittelst ungekochterMilch nur bei sorgfältig behandelten Weinen von hohem Alkoholgehalt vorgenommen werden. Sind diese Vorbedingungen nicht erfüllt, so gelangen Haufenblase resp. Eiweiß vortheilhafter zur Verwendung. Wurmfraß. Man glaubt im Allgemeinen, daß die Parasiten des Holzes den Holzstoff selbst aufzehren und verdauen. Es ist dies aber unrichtig. Der Holzstoff wird unverändert abgeschieden, und. der eigentliche Nahrungsstoff für die Insekten ist das Stärkemehl in den Hölzern. Es ist daraufhin in Frankreich ein originelles Mittel. Werkhölzer vor Wurmfraß zu schützen, vorgeschlagen worden, das vollkommen abweicht von dem bisher gebräuchlichen Jmprägnationsverfahren. Es bezweckt, den Stämmen vor ihrer Verarbeitung das Stärkemehl und damit den Würmern ihre Nahrung zu entziehen. Man kann das erreichen, indem man den Baum einige Monate vor dem Fällen entrindet, oder indem man einen ringförmigen Einschnitt in der Höhe des Theiles, welcher Werkholz liefern soll, um den Baum herumführt, wobei man Sorge zu tragen hat, die Schößlinge und Knospen zu entfernen, die sich unter dem Einschnitt entwickeln.
4 Eine versunkene ZtalU Bei dem Bau der Eisenbahnsirecke Nyons-Pierrelatte und zwar in der Nähe der Stadt Saint-Paul-Trois-Chateaux ist man auf die -Reste einer versunkenen Stadt gestoßen.' Die Kunde dieses interessanten Fundes hat sofort alle europäischen Archäologen in Bewegung gesetzt, und diese pilgern iekt sckiaarenmeise nach him enanntsn .Orte, von dem vielleicht in Kurzem manche interessante und überraschende Neuigkeit in die Welt dringen wird. Die ersten Spuren, die mit unzweifelhafter Sicherheit auf Trümmer einer Stadt deuteten, fand man bereits in einer Tiefe von ungefähr 8 Fuß, ein Dampfbagger stieß hier zuerst auf Säulenfragmente und andere architektonische Ueberreste. Später förderte er dann nacheinander eine schöne Mosaicarbeit in geometrischem Entwürfe von ca. 30 Fuß Länge und 16 Fuß Breite an's Tageslicht, ferner eine prächtige Marmorplatte, eine Anzahl von Postamenten, von in Sandstein ausgeführten Kap'itälen, mehrere schöne Geschirre und seltene BasreliefZ. Noch tiefer fand man einen ca. 55 Pfund schweren ßinfarmigen Lampenhalter ans Bronze, eine Gestchtölarve, einen Merkurkopf darstellend, Sauen u;?b andere Thiere aus mas5vem! Silber etc. In einer bistorischen Urkunde, die sich in der Stadt Sami-Paul-Trois-Wateaux befindet, heißt es nach näheren Angaben über diese Stadt: In dem narbonnischen Gallien zwischen den Degalliern und Veconiern dehnt sich das Land der Tricastiner aus" (mit deren Hauptstadt man es in den Trümmern zu thun zu haben glaubt.) DieseHauptstadt, deren der römische Geschichtsschreiber Plinius unter den römischen Colonien Erwähnung that, war nach dem Namen des Kaisers Augustus Augusta Tricastinorum benannt, und an deren Stelle befindet sich die heutige Stadt Saint-Paul-Trois-Chateaux. Auch Strabo und der griechische Geograph Ptolomäus sprechen von den Tricastinern. ebenso der römische Geschichtsschreiber Livius. Es kann nach der Meinung der Archäologen kaum mehr ein Zweifel darüber bestehen, daß man es in den aufgefundenen Spuren mit den Trümmern der erwähnten Stadt zu thun hat. Alle bisherigen Fundstllcke waren unter einer Schicht" von Kohle und Asche gelagert, was darauf schließen läßt, daß Augusta Tricastinorum durch eine Feuersbrunst vernichtet wurde. Me Compagnie Paris-Lyon-M6i diterane, die die Linie Nyons-Pierre latte herstellt, hat die Fundobjecte dem Müsse du Saint-Germain angeboten. Ei euer Ztt ist Bosnien. In der Nähe der Plitvicer Seen, die von Bihacs aus in wenigen Stunden erreichbar sind, hat sich, wie die Bosnische Post berichtet, in den jüngsten Ta gen .eine merkwürdige Naturerscheinung vollzogen. Etwa 25 Meilen von ihnen entfernt hat sich nämlich zwischen Plaschki und Jesenica in dem dortigen ausgedehnten Thalkessel ein neuer See gebildet, der sich in einer stellenweisen Tiefe von über 160 Fuß auf eine Länge von ca. 6 Meilen erstreckt und
an Ausdehnung selbst den größten der Plitvicer Seen übertrifft. Woher die immense Wassermasse gekommen ist, du den neuen See bildet, ist bisher noch nicht festgestellt worden, und eb:nsowe nig ist constat!rt, wohin das Wasser
aus demselbin,das rmmerfort im Wach sen begriffen ist und an einer Stelle mit mächtigem Getöse abstürzt, abfließt. Man sieht die Fluth nur rn einern jener Erdschlünde verschwinden, die in der dortigen Karstgegend so häu fig vorkommen. Das seltsame Naturereigniß bedeutet, für die Bevölkerung der betreffenden Geg:nd eine schwere Heimsuchung. Denn der Thalkssel, in welchem der neue See entstanden ist, bot bisher die besten Ackerfelder der dortigen Gegend dar, und zahlreiche Bauernfamilien sind durch die Unterwassersetzung desselben um ihren ganzen Besitz gekommen. Alte Leute wollen sich jetzt allerdings erinnern, daß der in Rede siehende Thalkessel auch früher einen See gebildet habe, und die Formation des Terrains ist, wie versichert wird, geeignet, diese Behauptung zu unterstützen. Eine ähnliche Erscheinung ist auch bei Jezerana zu beobachten. wo sich gleichfalls ein neuer See gebildet hat. Bom Jnlanve. Ein Fischer 'von Pultneyville, N. erbeutete neulich mit einem ilnzigen Fange zwei Störe, von denen der Eine 200 und der Andere 150 Pfund wog. Das County Benton im Staate Oregon hat schwer unter dem Vielen Raubzeug zu leiden' und sind deshalb . von dem dortigen CountyGericht Prämien auf die Tödtung von Raubthieren ausgesetzt worden. Es werden bezahlt: für Panther, Bären oder Wildkatze $2.5 und sür Wölfe ZI pro Stück. Die Skelette von sieben Weißen und zwar von vier Erwachsenen sowie drei Kindern -wurden jüngst unweit von einem alten Emigrantenpfade am Platte in Colorado gefunden. Sämmtliche Schädelknochen wiesen Brüche auf, woraus erhellt, daß die gefundenen Gebeine von unglücklichen Emigranten herrührten, die vonJndianun niederaemekelt wurden. D i e Behörden von Ligiomr. Pa., sind der modernen Frauenbewegung offenbar, abhold, denn sie bestrafen weibliche Gesetzesübertretev wie die Männer. Wurde da dieser Tage ein Biederweib verhaftet, das vor versammeltem Volke wie ein Matrose geflucht haben sollte, und durch Zeugen wurde nachgewiesen, daß sie 10 verschieden Flüche ausgestoßen, hatte. Der weife Kadi tazirte einen jeden Fluch auf 40 Cents und legte der Angeklagten eine Gesammtstrase von $4 auf. DaS war die erste Verhaftung wegen eines solchen Vergehens in dem genannten Orte. Ein riesiger Alligator setzte vor einigen Tagen die Passanten an-Marnstraße in Jacksonville, Fla., in Schrecken. DaS Thier war aus dem St. Johns - Flusse auf ein daranstoßendes Dock gekrochen. Ein Schiffscapitän hatte das bemerkt und gab einen Schuß auf den Alligator ab, der denselben am Schwänze traf. Dadurch wüthend gemacht, lief das Thier nun dieMainstraße, eine derHauptgeschäftsstraßen der Stadt, hinauf. Die Frauen schrieen vor Angst, als sie des Ungeheuers ansichtig wurden, und ein? allgemeine Panik entstand. Von allen Seiten wurde auf das Thier gefeuert, aber die Kugeln prallten wirkungslos an dem Panzer ab. Ein kleiner StiefelPutzer, der nicht rasch genug auöwich, wurde von dem Schwänze des Alligators getroffen und umgnvorlen!. Schließlich kroch das Thier auf einen halblaenden Telearavhenpfahl und wurde da endlich getödtet. In vielen Landfiädtchen der Neu - England - Staaten findet zur Zelt eme ebenso sonderbare, wie erfolgreiche Art der Eintreibung Zweifelhafter Schulden Verbreitung. Das Verfahren ist von einigen genebenen Yankees ersonnen worden, welche em hübsches und zungengewandtes Mädchen als Agentin aussenden. Diese hat den Geschästsieuten lhreAufwartung zu machen und dieselben als Kunden zu gewinnen. Ist dieZ geschehen, 'dann erscheinen mehrere Collectoren. welche in zeisiggrüne Gewänder gekleidet sind, am Platze und machen bei den schlechten Zahlern ihre Runde. 15 Mal wird ein Jeder der Letzteren heimgesucht, ehe man ihn als, hoffnungslos aufgibt. In den meisten Fällen, genügen aber schon drei bis vier Besuche, um Zahjung zu erhalten, denn die Mehrzahl der Schuldner bezahlt lieber, als von diesen zeisiggrünen, Harpyen verfolgt zu werden. Einen gewaltigen Schildbürgerstreich haben einige amerikanische Flottenofficiere und' Ingenieure verübt. Der bisherige Bundessenator Vutler-von Süd - Carolina. hatte eS mit Unterstützung von Senator Cameron von Pennsylvanien. der seiner Zeit Vorsitzender des Senats - Marineausschusses war. durchgesetzt, daß in Port Royal in Süd-Carolina ein Trockendock gebaut werden sollte, daS im Stande sei, die Schlachtschiffe unserer Kriegsflotte aufzunehmen. . Endlich war das Dock denn auch fertig gestellt, nachdem der große Sturm an der südlichen Küste vor zwei Jahren die Ärbeiten sehr verzögert h?!te. Aber, jetzt, da das Trockendock benutzt werden soll, zeigt es sich, daß die Ingenieure an einen Umstand nicht gedacht haben: daß nämlich die Einfahrt zum Hafen von Port Royal so seicht ist, daß die großen Schlachtschiffe sie nicht passiren konnen. ohne festzufüyren. Eine ComMission von Marineofficieren und Ingenleuren hatte damals zu Gunsten von Port Royal für den Bau eineö Docks sich entschieden, und Uncle Sam hat 'wieder einmal mit einer solchen Sachverständigen Commission recht böse Erfahrungen gemacht. , , . Kaufe Mucho'S Best Havanna Cigarö."
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Kopfschmerzen. Jahre lang litt ich läufig an Kopfschmerzen, wenn ich jedoch einige Tropfen Dr. August König's Hamdur ger Tropfen in Wasser nehme, werde ich jedesmal geheilt. Nikolaus Kreß, Tompkins Cent, Mich. Unverdaulichkeit. Längere Zelt aa Unverdaulichkeit leidend, gebrauchte ich mit ausgezeichnetem Erfolge Dr. August König'ö Hamburger Tropfen. Sobald jetzt mein Magen nicht in Ordnung ist nehme ich diese Tropfen. Henry Mormann, 183 S. Broadway, Baltimore, Md. Magenleiden. Beinahe Jahr litt ich an einem heftigen Ma genleiden ; nachdem ich verschiedene Mittel ohne Erfolg angewandt, griff ich schließlich zu Dr. Auaust König's Hamburger
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Oom luSlanVe. Ein in Kopenhagen wohnender Mann, früherer Militär, feierte dieser Tage seine silberne Hochzeit zum zweiten Male! Er ist 82. seine zweite Frau 52 af)xt alt und er hat zahlreiche Kinder und Enkel. Vor einigen Jahren wurde in der Waschkaue der Zeche Kaiferstuhl hier der Steiger Schöneborn als Leiche gesunden. Es wurde damals angenommen, der Mann sei in Folge Herzschlages zu Tode gekommen. Jetzt hat die Angelegenheit plötzlich eine andere Wendung genommen. Ein in Kassel dienender Soldat hat ein Geständnis dahin abgelegt.daß er in Gemeinschaft mit einem Anderen )en Steiger damals ermordet habe.. Der Egyptologe Flin. ders Petri ist bei seinen letzten Forschungen auf die Denkmäler einer bis her im Pharaonenlande ganz unbekannten Rasse gestoßen. Etwa 30 Meilen nördlich von Theben, nicht weit von der ebenfalls neu aufgefundenen egyptischen Stadt Nupt deckte er gegen 2000 Gräber auf, in denen auch nicht ein Gegenstand der altegyptischen Cultur gefunden wurde, auch waren die Körper der Todten nicht mumifizirt; dagegen deuteien mancherlei Zeichen da rauf hin, daß diese Bewohner der Men. schenfresserei huldigten. Während sie auf der einen Seite auf einer recht nie deren Culturstufe gestanden zu haben scheinen sie kannten weder Schrift noch Bilderschrift , müssen sie in einzelnen technischen Zweigen ganz Her vorragendes geleistet haben; besonders fanden sich ausgezeichnete Töpferei- und Steinarbeiten, besonder? schöne Gefäße, aus weichem Alabaster bis zu solchen aus dem härteste Syenit kunstreich geformt. Geräthe aus Eisen sind nicht gesunden worden, dagegen kupferne Mdeln und trefflich bearbeitete Feuer sieingeräthe. Der berüchtiate Säi duke Mika, welcher acht Jahre lang de Schrecken der Kreise Pozarevatz' und Semendria in Serbien gewesen ist und während dieser langen Zeit mit großer Berwegenheü allen Nachstellunaen der Behörden die Stirn geboten hat, ist endlich von seinem Schicksal ereilt wor den. Mika hatte seine Geliebte, Mi riana, ein ungewöhnlich schönes Mäd chen aus einem reichen Bauernhause, im Dorfe Petku öffentlich Angesichts der ganzen Bevölkerung aus dem Rer gen der Kolo tanzenden Mädchen ge raubt. Als dieselbe an seiner Seite in einem Scharmützel mit Gendarmen beim Dorfe Radrnatz nächst Semendria fiel und dort eingeschaufelt wurde, faßte er die tollkühne Idee, die Leiche der Gelleoten aus den Friedhos ihres Heimathdorfes zu überführen. Auf diesem Zuge wurde er von Gendarmen aus einem Hinterhalte todtllch verwun det und sterbend nach Pozarevatz ge bracht. Er starb, ohne auch nur einen seiner Helfershelfer verrathen zu haben. Die Angaben, welche er über die Hehler machte, hatten nur den Zweck, die Be hörden irrezuführen. Den Popen, wel cher ihm die Tröstungen der Religion spenden wollte, wies er trotzig zurück mit den Worten: Gehe zu dem. der dich geschickt hat Bei einem Stiergefecht, welches zum Besten der Hkilterbliebenen der Seeleute- abgehalten wurde, welch: beim Untergang des Kriegsschisses Reina Regente ihr Leben verloren, ist der Torero Reverte von einem verwun deten Stier gespießt worden. Der weite, festlich mit Blumenguirlanden geschmückte Platz war vollständig ge füllt und es wurden nicht weniger als zehn von den Besitzern der angesehensten Ganaderias geschenkte Stiere von Mazzantini, Jarana, Bombita Besaca und dem beliebten Reverte in's Jenseits befördert. Als Letzterer seinen Degen nach allen Regeln der Kunst dem ersten Stier durch den Nacken stieß, wurde er von ihm erfaßt und zu Boden gestoßen. Die Erschütterung muß so heftig gewesen sein, daß der Torero seine oft bewährte Geistesgegenwart verlor, denn anstatt' ruhig liegen zu bleiben, bis feine Genossen herbeieilen konnten, um das wüthende Thier abzulenken, versuchte er sich zu erheben, so daß er dem Stier eine neue Angriffs' fläche bot. Er wurde denn auch richtig von Neuem auf die Hörner genommen und fortgeschleudert. Alle lzielten den Mann für verloren, als der tödtlich ge troffcne Stier plötzlich selbst zusammenbrach. Reverte erhob sich nun und ging mit den Worten .Es ist nicht!" nach der in keinem Plaza da Toros feh lenden Krankenstube, um sich hier un tersuchen zu lassen. Kaum dort angelangt, fiel er indeß leblos nieder an derselben , Stelle, wo vor Jahresfrist Espartero seinen Geist aufgegeben hatte. Da ein wiederholter Aderlaß keinen Erfolg hatte, so wurden ihm, wie auf, jenem berühmten Gemälde von Villegas, in Gegenwart seiner betrübten Zuadrilla die Sterbesacramente gereicht, während draußen in der Arena das Kampfspiel seinen ungestörten Fortgang nahm. . .
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