Indiana Tribüne, Volume 18, Number 290, Indianapolis, Marion County, 9 July 1895 — Page 2

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Erschew: Täglich und Sonutag V. Die tSgliche .Tribüne" kostet durch den TlSger 13 EentZ per Woche, die Sonntags Tribüne" Cent per Woche. Seide zusammen 15 Cent der M GentS per Vtonat. Per Post außerhalb de, Udt zugeschickt in Vorausbezahlung l per tZahr. Ofnrti 18 Süd ZUatama Straße. Saoianapotis, Zud.. 9 Juli 1895. lOrijwal-Trresponve7 Streiflichter von der Gartenstadt. : Chicago, im Barbierstuhl. Glauben Sie ja nicht, der Sonnenstich habe mein Hirn getroffen, und ich hätte im Fieberwahn dieses curiose Datum für nieinen Brief gewählt! Dieser Fall ist schon durch die kühle Witterung eusgeschlossen. Nein, ich habe mit diesem Datum eine ganz wörtliche und außerdem eine sinnbildliche Thatsache ausgesprochen. Die wörtliche Thatsache betrifft mein eigenes Wartenmüssen im Barbierstuhl, welchen mir mein Hofbarbitt" huldvollst zum angenehmeren Trübsalblasen einzuräumen pfleg!, so oft es angeht, da er, nämlich der Stuhl, außer activen Dienst gestellt ist, und ferner die Aussicht, allemal SamstagZ in dieser Wartburqso lange harren zu dürfen, daß ich Zeit genug finde, Ihnen von da auÄ einen ganz stattlichen Brief zu schreiben. wenn nämlich wirklich das neue Staatsgesetz betreffs Sonntagsschlusses aller GesichtsverjüngungsAnstalten durchgeführt wird, und infolge dessen jedesmal am Sonnabend ein unheimlicher Zudrang nach denselben sich einstellt. Die sinnbildliche Ursache aber ist einfach die- wirklich ganz Chicago oeMwättig im Zeichen des Schaumbeckens ode? de? dreifarbizen Pfähle zu stehen ode? auch zu sitzen scheint! Ja sogar das Zweirad hat Ursache, auf den Barbierstuhl eifersüchtig zu werden, was die augenblickliche Beachtung seitens des' Publikums anbelangt; und wie ungeheuer viel dies schon heißen will, weiß Jedermann. Denn es ist seit einigen Tagen kaum von etwas Anderem die Rede mehr, als von der welterschütternden 3?nge, ob und wieweit besagtes Barbierstuben-Sonntagsschluß-Gesetz wirklich ausgeführt werden wird. Und mit Begierde verschlingt man alle Nachrichten aus anderen Staaten über die Wirkung ähnlicher Gesetze. Natürlich hängen viele Fragen des Comforts. der Äesthetik und der gesellschaftlichen Verhältnisse daran. Was mich anbelangt, so gönne ich trotz jener Samstagsleiden den Gesichtverschönerungs - Knappen gerne einen freien Sonntag; aber abgesehen von den allerhaarigstenGartenstädtlern, welche behaupten, es absolut nicht vom Samstag bis zum Montag ohne den Dienst des blanken Messers aushalten zu können, gibt es gerade in Chicago eine sehr bedeutende Anzahl Arbeiter, welche mit dem besten Willen keine andere Zeit, als den Sonntagmorgen, zur Erneuerung ihres Antlitzes finden können. Würde also erst einmal für eine entsprechende allgemeine Verkürzung der Arbeitszeit am Samstag gesorgt, so wäre der brennendste Theil dieser Tagesfrage erle digt. Uebrigens sieht es stark aus', als ob auch dieser kreisende Berg ein recht bescheidenes Mäuschen gebären würde. Wenn dieses Gesetz .so durchgeführt wird, wie das schon seit Jahren bestehende" Sonntags-Mrthschafts-schluß-Gesetz, dann gute Nacht, ihr ruhebedürftizen 25,000 Barbiergehilfen! . Auch in anderer Beziehung noch sitzt Chicago gegenwärtig im Barbierstuhl (ganz abgesehen davon, daß es ohnehin fort und fort .über den Löffel barbiert" wird.) Es ist nämlich unter den Gesichtsgärtnern eine eifrige Bew'.gung im Gang, womöglich auf Hilfe einer städtischen Ordinanz die schon ziemlich zahlreich auftretenden Evastöchter aus ihrem Handwerk hinauszutreiben und auch den Barbierschulen" den Garaus zu machen. Doch dürften die Aussichten dieser Bewegung in der Gartenstadt kaum günstiger sein, als diejenigen der Bewegung gegen die Riesen-Bazare. Man darf übrigens gespannt sein, was die verschiedenen fashionablen Damen-welts-Vereine zu dieser neuesten .Frauenfrage" sagen und thun werden, und wie etwa die Skadträthe sich zwischen Arbviterfreundlichkeit"' und Galanterie hindurchschlängeln werden; ihre Budel-Schmerbäuche werden sich wohl zu diesem Seiltanz schlecht eignen. Seit der beflügelte Bogen- und Pfeilgott meine Flügel gestutzt hat. kann ich es mir seltener leisten, in Sommerfrischen über Land und Meer auszufliegen, so wünschenswerth dies auch von der entthronten Weltausstellungsstad! aus wäre. Daher muß ich mich mit der alljährlich wiederkehrenden Versicherung Chicago Blätter, daß es nirgends in der Welt einen besseren Sommervergnügunzss - Platz als Chicago gebe (jawohl, geben könnte!) sowie mit Ausflügen auf dem, allerdings ungeheuer geräumigen Stadt-Prairieland begnügen, wo außer Krautköpfen und Sumpfrosen nicht sehr viel zu entdecken ist, oder allenfalls von dem großartigen bedeckten Dach des zwanzigstöckigen FreimaurerTempels aus mit den Augen in die Weite schweifen. (Dieser Riesenbau sowie etwa noch der Thurm des Audi-torium-GebäudeZ werden wohl noch auf Jahrzehnte hinaus den Mangel an Aussichtspunkten für Neu-Paris nothdürftig ersetzen müssen, es sei denn, daß das Ferris-Rad sich noch mit Erlaubniß eineö hohen Gerichtshofes als Drittes . im Bunde gesellt.) Heute aber lassen Sie mich einen andern, noch kleineren Ausslug machen. Derselbe führt mich nämlich blos

bis zur nächsten Apozhele, wo das Stadt-Adreßbuch aufliegt, und in die Tiefen dieses dicken Buches hinein, das gerade wieder in neuer versckönterAufläge vor die Welt treten will. Hier kann man des Interessanten und Amüsanten genug vor seiner Nase liegen sehen, ohne in die Ferne zu schweifen, wenn man nur recht zu gucken versteht. 3ch will mich diesmal nur auf etliche Namen beschränken. Es ist leicht gefragt: TVhat's in a name?" Gar manchmal aber ist sehr viel in einem Namen und wäre es auch nur unfreiwillige Humor oder Satire. Gerade r-n sol chen Namen strotzt das Adreßbuch der Windstadt. Wochenlang könnte man darüber launige Feuilletons schreiben, und ich kann hier nur wenige Blümchen aus diesem großen Garten pflücken. Am gelungensten nehmen sich viele der Namen aus, wenn man die Berufe der betreffenden Menschenkinder danebenhält. Wie gefallen Ihnen z. B. Advocaten mit Namen wie Talker", Blower", Splitter" und Windjman"? Oder gar Swearer", Killjustice" und Uansmau"? Alle diese so abschreckend benamsten Ehrenmänner sollen sich einer ganz guten Praxis- erfreuen. Und wer möchte nicht schaudernd vor dem Gedanken zuruckbeben. sich einem Arzte anzuvertrauen, welcher ,Sawbones" oder Killer oder Munterer" oder Graveyard heißt? Aus Namen gibt meine Frau auch etwas, und ich kann meinem Schöpfer dafür danken, daß ich nicht so wohne, um im Nothfall auf die Dienste eines Aesculapsjüngers mit einem solchen Tod- oder Mordnamen angewiesen zu sein. Es gibt auch sehr vortheilhafte und vertrauenerweckende Namen. Für einen Zahnarzt z. B. sollte es eine gute Geschäftsreclame sein, wenn er 1'uller" oder Filier" oder Polish" heißt, oder gar Uuddermoutk" oder Goldplate". Dagegen dürfte es einen Gottes mann nicht gerade behagen, wenn er sich seinen Gläubigen als Gossipp" oder Hardniouth" oder Cruel" oder Devilsfoot" vorstellen muß. Eine Schneiderfirma Namens Cutter & Stitch" klingt gewiß recht gut; auch Stoffregen" ist gar nicht übel. Dahingegen sind für Damen-Kleider-macherinnen Namen wie rooraiaker" und Chargehigli" gewiß entschieden malitiLs. Doch ich will diese Blumenlese abbrechen und das verführerische Adreßbuch zuklappen. Zwei Gedanken sind es. die sich mir beim Blick in diese buntscheckige tolle Namenwelt ausgedrängt haben: erstens, daß Namen oft viel ehrlicher sind, als Menschen; und zweitens, daß ungeheuer viele Amerikaner das Bedürfniß haben müßten, ihren väterlichen Namen zu ändern oder zu verpfuschen, wenn sie so thöricht oder charakterschwach sein wollten, wie manche gute Eingewanderte. Zum Schluß will ich Ihnen noch mittheilen, daß Chicago die beste Aussicht hat, allernächstens ein Versamm-lungs-und Vergnügungslocal zu erhalten, das an gewaltigem Umfang und Schönheit den Madison Square Garden" in New Aork noch in den Schatten stellen wird. Ich meine nämlich das neue Coliseum" mit sei nem Amphitheater für 16.000 Personen, welches sich an derselben Stätte erhebt, wo sich während der Columbischen Ausstellung Buffalo Bill mit seinen Rothhäuten und Rindslllmmeln producirte. Am 25. August soll das Wunderwerk vollendet sein. wie Sie

sehen, noch sehr rechtzeitig für die Präsidentschafts - Nationalconventionen! J. It. Kriegsschiffe ohne Bemannung. Dem Marinesecretär Herbert ist eine nichtsweniger als angenehme Ueberraschung zu Theil geworden: Die Anwerbungen vonMannschaften für die S3un desflotte müssen um volle 40 Procent hinter der erforderlichen Zahl zurückbleiben. Im Hinblick auf die ihrer Vollendung entgegengehenden neuen Schiffe hatte Secretär Herbert das nothwendige neue Contingent auf mehr als 2000 Mann angegeben und darauf hin hatte das Haus sich damit einver standen erklärt, daß die entsprechende Anzahl von Leuten angeworben werden sollten. Allein die bedenkliche Ebbe im Bundesschatze machte Ersparnisse nothwendig und es wurden nur Gelder zur Bezahlung von 1000 Mann bewilligt, da man diese Zahl bis zur nächsten Session für ausreichend eracht tete. Im Senat gelangte die Verwil ligungsbill zur Anahme. jedoch mit der Beschränkung, daß das Contingent nur um 1000 Mann erhöht werden sollte, dem nächsten Congreß anheimgebend, die Rechtforderung des Marinesecretärs zu bewilligen. Das wäre nun ganz schön gewesen, wenn außer de? Löhnung dieser 1000 Mann auch die Mittel zu ihrer Bekleidung und Ernährung zur Verfügung gestellt worden wären , allein dies ist nicht der Fall und Secre tär Herbert hat sich deshalb genöthigt gesehen, die Mehranwerbungen auf 600 zu beschränken, um Geld für ihren Unterhalt erübrigen zu können. Alle Wahrscheinlichkeit nach wird die Mehrzahl dieser Leute zur Bemannung der Schlachtschiffe zweiter Klasse Maine" und TezaS", welche in eini gen Wochen inCommission gestellt wer den sollen, Verwendung finden, doch werden zur Completirung derselben noch 130 Mann mehr gebraucht. Da aber unsere Kriegsschiffe nicht selten ohne complete Bemannungen Kreuzerfahrten machen, so werden wohl auch Maine" und Texas" in diese Lage kommen. Außer diesen-beiden Schiffen werden in nächster Zeit noch andere fertig. Zu diesen gehört das Artillerie Schulschiff Lancaster. dessen Repa-raturen-der Vollendung entgegengehen; ferner das Widderschiff Katahdin". das Torpedoboot .Ericsson", sowie die

Schlachtschiffe Jndiana" undMassa. chusetts". An der Pacificküste fcsin det sich der Kreuzer Boston" seit mehreren Mo""ten in Reparatur. Auf , dieses S wird möglicherweise die I Besatzung e's Monterey" commanditt

werden. Unter keinen umnanoen aoer wird das Marine-Departement Leute genug zur Verfügung haben, um alle in, Dienst zu stellenden Kriegsschiffe mit ccmp.leten Besatzungen versehen zu können. ElekirischeS Te'egraphiren ohne Draht. Der Engländer Preece hat ein Verfahren, ngegeben. ohne Draht zu telegraphiren, und dieses Verfahren tt jetzt auch praktisch verwerthet worden. Dasselbe beruht ans der Thatsache, daß ein in einem frei ausgespannten Draht circulirender Strom in einem parallel verlausenden isolirten Leiter, selbst bei bedeutender Entfernung beider 'Leiter, einen Strom inducirt. Sobald der Strom in dem Hauptkreise periodisch unterbrochen wird, tritt auch periodische Unterbrechung des inducirten Stromes ein, und diese kann mittels des Telephons wahrgenommen werden. Vor einiger Zeit war das unterseeische Ka bel zwischen Schottland und der Insel Mull gebrochen, und es wurden deshalb Versuche angestellt, das Versahren von Preece dort zwischen zwei etwa 3 Meilen von einander entfernten Orten beim Telegraphiren anzuwenden. . Zu diesem Zlvecke wurde auf der schottischen Küste ein 1j Meile langer isolirter Draht auf dem Boden ausgespannt, während auf der Insel Mull v oberirdische Leitung als cornspondirender Leiter diente. Die Versuche gelangen vollkommen, indem die Depeschen ohne große Schwierigkeit befördert werden konnten, bis das Kabel wieder hergestellt war. QUtttUltäi oder Dampf. Vielfach ist die Ansicht verbreitet, daß der Riese Damf in dem modernen Versonen- und Güterverkehr nicht mehr lange die Suprematie behalten. dak dielmebr d e E ektritttat an eine Stelle treten wird. Allein nach dem Urtheile von Sachverständigen liegt durchaus kein Grund zu der Annayme hnr hslfr der elektrische . Motor die Damvflocomotiven von solchen Eisenbahnen verdrängen wird, auf welchen der Verkehr schnelle und schwere Personenzüge erheischt. Einen interessanten Beitraa zur Eiörteruna dieser Frage liefert Col. N. G. Prout in einer Abhandlung, welche The Jnvependent" in seinen Spalten veröffentlicht hat. Der Verfasser sagt über die wahrscheinliche Verwendung, der Clektricität als Betriebskraft sur Elsenbahnen unter Anderem das Folgende: -ftiir 6ocbbabnen bietet die Elektrtcität Nlsnche Vortheile und sachverständiae ?lnaenZeure sind fast einstimmig der Meinung, daß sie die Betriebskraft für solche liefern wird, so weit die im Niveau der Straßen lausenden Eisenbahnen in Städten in Betracht kommen, denkt Niemand mehr daran, die Dampfmaschine zu benutzen, einiae kleine Städte ausgenommen. Allein die Dampfmaschine wird vor der größeren Leistungsfähigkeit der Elektricität verschwinden, wie das Vkerd. der Maulesel und selbst das Kabel. Die Verhältnisse in denStrafecn einer Stadt und die Bedingungen eines Vorstadtverkehrs fließen in einander und 'viele Grunde sprechen sur die Benutzung der Elektricität in beiden Fällen. Wo der Betrieb sehr zahlreiche Äüae. zahlreiche Haltestellen und nicht sehr große Schnelligkeit erheischt, kann die größte Oekonomie unter Anwendung der Elekiricität erzielt werden, und diese Bedingungen finden sich bei allen Straßenbahnen und Eisenbahnen im sogenannten Vorstadtverkehr. Der elektrische Motor wird an Stelle der Dampflokomotive treten im Vorstadtverkehr bis zu einem Radius von etwa 20 Meilen vom Geschäftscentrum, vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger, wahrscheinlich aber weniger. Zu diesem Verkehr zähle ich auch die Bahnen, welche große Städte mit kleineren verbinden. Die Entwicklung dieser Bahnen hat erst' begonnen; die Möglichkeiten, welche sie darbieten, sind aber bereits dargethan. Auch der Dienst in kleinen Städten bietet ein Feld, welches der elektrische Motor besser als dieDampflocomotive oder das Pferd decken kann. Dieses Feld nenne ich Landbahnen. Diese Bahnen können auf den öffentlichen Wegen construirt (bis das Gesetz es verbietet), leicht ausgerüstet und mit mäßiger Schnelligkeit betrieben werden; auf ihnen sollten nicht nur Personen, sondern auch Post- und Erpreßsachen sowie leichte Fracht befördert werden. Allein diese Bahnen sind gefährlich. Aber wenn der Vorstadtverkehr oder der Verkehr von. Stadt zu Stadt sich auf weitere Entfernungen ausdehnt, andern sich die Verhältnisse und bittere Enttäuschungen harren Derjenigen, welche in solchen Bahnen ihr Geld anlegen. In einer gewissen Entfernung wird die Schnelligkeit wichtiger als die Häufigkeit des Verkehrs, und Schnelligkeit macht alle die theuren Anlagen der Dampfbahnen nothwenbig. Auf , der elektrischen Bahn St. Paul-Minneapolis beträgt die Fahrgeschwindigkeit 12z Meilen pro Stunde. Um diese zu erreichen, wird zwischen den Haltepunkten mit der Schnelligkeit von 20 ' Meilen pro Stunde gefahren. Für eine Vorstadtentfernung von 20 Meilen müssen wir von Terminus zu Terminus 30 Meilen in der Stunde machen können und das heißt bei zahlreichen HaltePlätzen mindestens 45 Meilen zwischen denselben. Selbstverständlich sind diese Zahlen nur approximativ, allein sie kommen der Wahrheit nahe genug, um eine gute. Illustration zu geben. Die Geschwindigkeit von 43 Meilen erheischt Geleise und rollendes Material

wie aus guten Dampsbahnen, auch macht dieselbe eine Abschließung der Geleise von dem privaten Fahrwege durch Zäune nothwendig. Die Gesellschaft wird solche Fahrgeschwindigkeiten auf den öffentlichen Landstraßen unter keinen Umständen dulden. Im Uebrigen gehen die neuesten Gerichtsentscheidungen dahin, daß Eisenbahnen von Stadt zu Stadt nicht länger als Straßenbahnen" angesehen werden können, welche die Landstraßen ohne Entgelt benutzen dürfen; sie müssen vielmehr das Wegerecht erwerben wie die Dampfbahnen und deshalb werden elektrische Vorstadtbahnen von längerer Entfernung ebensoviel kosten wie jene, wenn sie denselben Dienst leisten. Zum Schluß nrü) ein Wort über den elektrischen Moto. auf den Hauptlinien oer Eisenbahnen. In der fernen Zukunft mag auf einigen wenigen Linien größere Schnelligkeit, als eine Dampflocomotive leisten kann, verlangt werden. Die Grenze der Locomotivae-

schwindigkeit wird durch den Umfang des Feuerraums und das Gewicht des Kessels gezogen. Dann mag es wohl geschehen, daß zwischen einzelnenGroß stä'dten besondere Linien für Züge mit großer Geschwindigkeit gebaut werden und auf diejen kann oie unbegrenzt Betriebsrat, welche sich in Centralsta tionen erzeuaen läßt, zur Verwendung gelangen. Unter den gegenwärtigen m.-f niff 1'Artnt in " ' 1 , C OllUUtUttllVIl tVlltltfc Vtllfc . t -OUUll aber nicht existiren, aber ko .ende Ge schlechter mögen dieselben schauen!? Die Disciplin in der Marine Englands. In Sydney, NeuSüdwales, hat jungst eme krlegsgerlchtllche Verhandlung gegen den Schiffsarzt Dr. Lea von der Rrngarvoma" stattgefunden. Die derselben voraufgegangenen Thatfachen werfen ein eigenthümliches Licht auf die Discivlinverhältnisse in der englischen Marine. Zwischen dem Capitän Johnson von der Ringarooma", einem excentrisch angelegten Manne, und seinem Schiffsarzt bestand nicht gerade daS beste Verhältniß. Eines Morgens gab der Capitän dem Arzt den Befehl, das Lazareth in? Ordnung zu bringen, und verlangte, daß er per sönlich die Aufstellung des Operationstifches besorge. Dr. Lea erklärte, das sei gewöhnlich die Arbeit des Zimmermanns gewesen; wenn er es thun solle, erbitte er sich den Befehl .schriftlich. Der Capitän gerieth darüber in große Wuth und wiederholte nachher bei der Jnspeetion des Lazareths, daß er die Aufstellung des Tisches auch h Zukunft als. Obliegenheit des Arztes ansehe. Im Laufe desselben Vormit tags sah der Arzt, wie der Capitän auf der Brücke hastig auf- und abschritt und ein aufgeregtes Gebaren zeigte. Sofort entschloß er sich, ihn auf den Krankenrapport zu setzen, da nach seiner Ansicht der. Capitän vom ärztlichen Standpunkt aus nicht m der Lage sei, den Dienst zu versehen Er meldete das dem dicnstältesten Lieutenant und erklärte, nach semer Ansicht f et 'der Fall so ernst, daß man den Capitän aufordern müsse, rn semer Cabine zu bleiben, vor die eine Schildwache zu stellen sei. Der Lieutenant nahm die Meldung an; der Arzt begab sich nun zum Capitän und bat ihn. er möge nch :n die Cabine hinunter begeben und einer weiteren Untersuchung unterzie hen. Der Capitän erwiderte, das falle ihm nicht ein, er werde nichts dergleichen thun, sondern, den Doctor in Arrest nehmen. Der Arzt sagte nun, er habe vom Capitän, der auf de? Krankenliste stehe, keine Befehle zu empfangen, und wandte sich an den seiner Meinung nach nun befehlfllhrenden Offirier; der lehnte aber jede Verantwortlichkeit ab. Der Capitän ieß jetzt den Doctor in strengen Arrest führen, und dieser wurde erst aufgehoben, als der rangälteste Lieutenant, dem mittlerweile Dkeldung gemacht war. die Ueberfllhrung des Arztes auf ein, anleres Schiff anordnete und ihn darauf auf freien Fuß setzte. Die Ringarooma", die am Tage darauf hatte in See gehen sollen, wurde nun durch telegraphischen Vesehl des Admirals, der schleunigst benachrichtigt worden war, ton Hafen gehalten. Der Admiral selbst eilte mit dem Flaggschiff nach Sydney und Dr. Lea wurde vom Kriegsgericht mit Dienstentlassung bestraft. Damit wäre die Sache nun wohl entsprechend erledigt, wenn nicht ein Theil der australischen Presse daö Urtheil auf'S Schärfste angegriffen und für den Arzt Partei genommen hätte. ES wird sogar schon die Forderung laut, die Rechtsprechung auf der in den colonialen Wassern befindlichen und von den Colonien, subsidirten Flotte unter die Controlle australischer Behörden zu stellen, und so mag dieser Fall, dem an dere Blätter eine humoristische Seite abgewinnen, noch zu unerquicklichen Erörterungen zwischen Colonie und Mutterland führen. 1000 Jahre alt. In einem Torfmoor bei Ober-Alten-dorf in der Nähe von Stade ,it ein höchst interessanter Leichenfund gemacht worden. Der Lehrer Meyer aus dem erstgenannten Orte, dem daS Verdienst gebührt, den Fund der Nachttelt gerettet zu haben, beschreibt das' Skelett, welches etwa 6j Fuß tief im Torfmoor verwachsen war, als das eines 7 Fuß hohen, sehr kräftigen Mannes mit langen, hellblonden Haaren, dessen Füße mit dem germanischen Bundschuh und dessen Oberkörpir mit einer groben wollenen Decke bekleidet war. Die Bekleidungsstücke sind für das Museum in Stade erworben und werden in den nächsten Tagen zur Besichtigung dort ausgestellt werden. Die erworbenen Stücke, bestehen as: a. einer brauen wolleinen. Decke mit Franzen, dem bekannten ärmellosen saguin, das als Mantel umgeschlagen und auf der linken Schulter durch einen Dorn oder eine bronzene Gewandnadel zu sammengebGen wurde; d. einem

Bundschuh, aus einem Stück gegerbten Leders bestehend, das, mit Schlitzen versehen, durch die ein Riemen läuft, sich geniu der Form des Fußes angeschmi:gt hatte. Das hier gefundene Stück ist reich mit eingepreßten und einge'jchnittenen- Ornamenten viiseln und ähnelt sehr dem im hannoverschen schen Museum befindlichen, aus Friede bürg in Ostfriesland stammenden Stücke. Man trug diese Schute nur bis zu Anfang des neunten Jahrhun derts. schon in dem Capitulare vom Jahre 789 wurde den Geistlichen der Gebrauch der römischen Schuhe (cal cei) mit Sohlen aus zwei- oder dreifachem Leder vorgeschrieben; c. zwei sil bernen. kreisförmigen doppelten Rie menzungen. wie sie Lindenschmit in seinem Handbuch der Deutschen Alterthumskunde als in rheinischen Gräbern gefunden bringt. Der Finder der Ge genstände behauptet, dieselben hätten in der Nähe d:s Kopfes gelegen; ganz unmöglich ist ja freilich nicht, daß diese Zungen, ähnlich den Spitzen unserer Schnllrbänder, zur Befestigung des Mantels auf der Schulter durch einen Riemen dienten, obgleich diese Befestigung derselben in der merovingischen Zeit noch ganz unbekannt ist und der entsprechende Riemen fehlt. Um den Leib trugen unsere Vorfahren einen leinenen, wollenen oder ledernen Gurt (balUni), dessen eines Ende mit einer breiten Schnalle versehen war; das andere Gurtende war in mehrere Zungen zertheilt, die des bessern Schnürens wegen mit Metallstllcken besetzt waren. Die Schnalle fehlt, ebenso der Gurt selbst und die unbedingt vorhandene Fibula. Wahrscheinlich befindet sich noch ein oder der andere metallene Gegenstand in einem der zum Trocknen aufgestellten Torfsoden und kommt vielleicht nächsten , Winter in der Asche

derselben wieder zum Vorschein. Welche vorzüglichen Erhaltungsmittel Gerb stoff des Moores enthalten muß, mag daraus hervorgehen, daß nach dem Be richt des Herrn Meyer die Hauptstücke dieses alten Germanen, der zu? Zeit Karl's des Großen gelebt haben mag. peraamentartlg das nochenaerust um hüllten und selbst die Haare in demsel- , ' oen nocy rsenigi waren. Dom Jnlanve. Durch statistische Erhebungen ist festgestellt worden, daß das weibliche Geschlecht in geringerem Grade, als die Männer, an Farbenblmdhelt leidet, und zwar ist das Ver haltniß vier Zehntel Procent zu drei und ein bald Procent. Die Stadt Hiawatha, Ks., hat beschlossen, in diesem Jahre von einer ossiciellen Feier des ...glorreichen Vierten Abstand zu nehmen und das Geld, welches e:ne solche gekostet hätte. einer Colonie bedürftiger Immigran ten zukommen zu lazsen. 2ne W a s s e r s , m v e l von Griffin, Ga., haben die Annahme einer medertrachtlgen' Ordinanz durchgesetzt. Dieselbe bestimmt, daß ern Schanklocal nur eine einzige Thüre und zwar von der Straße aus haben und sonst in keiner Verbindung mit dem Hause stehen darf. Selbst wenn der Wirth in demselben Hause wohnt, muß er zu letzterem eine besondere Thüre haben. Ein Opfer des Radfahrsports ist der 29 Jahre alte Juwelier Claude D. Sanford von Northport, L. I.. geworden. Et fuhr neulich auf sei nem Zweirad nach dem 60 Meilen ent fernten Patchogue und kehrte am fol genden Tage zurück. Er war schnell gefahren und klagte über Unwohlsem, als er heimkam. Bald darauf wurde er von Krumpfen befallen, und ehe man einen Arzt rufen konnte, war Sanford todt. Auf der Plantage von I. V. Hebron bei Burgette in Mississippi hat sich eine schreckliche Tragödie abge spielt. Der Neger Henry Taylor war aus seine Frau eifersüchtig und band ihr in Folge dessen mit einem Strick Hände und Füße zusammen, worauf er eine Azt ergriff und ihr sowohl, wie ihrem kleinen Kinde den Kopf vom Rumpfe trennte. Der Mörder wechselte darauf seine Klerder, nahm für eine Woche Lebensmlttel Mit sich und ver schwand. Poussien lassen dürfen sich die 20 jungen Damen, welche sur die Dauer des nächsten Schuljahres als Lehrerinnen in West Ehester, Pa., angestellt sind, allein heirathen dürfen sie M dieser Zeit nicht. Der Schulrath . i jl o : c r tri . n 4 1 yai 'me enrermnen oieie Zuerpsiicymng C 1 - ff : Jt 1 . : , r ernst fwigcyc tacn, tuofi toch -kinc UJill glieder Feinde der Ehe sind, sondern' um jede Unterbrechung im Unterricht zu vermeiden. DaS Poussiren darf selbstverständlich nicht während 'der Schulstunden stattfinden. Aus Guthrie. Okl.. wird gemeldet, daß sämmtliche Neger, die sich aus der Osage-Jnmaner-Reserva-tion angesiedelt hatten, von dort vertrieben worden sind. . Die Osages waren den Negern seit langer Zeit feind und wußten es bei dem TerritorialCouncil durchzusetzen, daß eine Verardnung von Letzterem erlassen wurde, wonach sämmtliche Neger bis zum 1. Juli'd'e Reservation zu verlassen haben. Der Generalanwalt hat bereits eine hierauf abzielende Proklamation erlassen. Nach einem festen Schlafe, welcher ohne Unterbrechung drei Wochen gedauert hatte, ist dieser Tage eine Negerin in Guthrie, Oklahoma, erwacht. Während sie in ihrem unnatürlichen Schlafe lag, wurden von verschiedenen . Aerzten mit allen nur denkbaren Mitteln Versuche angestellt, um sie aufzuwecken. . Schließlich erwachte die Frau von selbst. Sie glaubte, nur eine Nacht geschlafen zu haben, und schickte sich an, ihre gewohnlichen Hausarbeiten zu verrichten, doch wurde sie davon zurückgehalten. Trotzdem ihr während ihres . langen Schlafes auf künstlichem Wege . nur seh? wenig Nahrung zugeführt werden konnte, schien sie an Kräften nichts eingebüßt zu 'Haben.

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Nnordnnng des Wagens leiden; und wie diel besier fühlen wir, kenn wir sofort Dr. Angnft König'S Hamburger Tropfen

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Dom Llusianve. Sei einem Feuer auf der Besitzung des Herrn Grüneerg in Grabowitz (Kreis Graudcnz) verbrannten in einer Instkate zwei Kinder. durch deren Spiel das. Feuer entstanden war. Während -der serbische Minister des Auswärtigen, Bogitschewitsch, sich neulich auf dem Wege nach seinem Landgute Toptschrder befand, schlug der Blitz neben ihm ein und tod tete einen Mann. Bogitschewitsch wurde leicht an der Stirn getroffen, erholte sich jedoch bald. Auch in das Landhaus des Ministers fuhr ein Blitzschlag nieder unk beschädigte das Gemäuer. I m Schilfe am Ufer der Außen-Alster in Hamburg wurde neulich ein Mädchen mit einer Schußwunde in der Schläfe todt aufgefunden. Noch an demselben Tage stellte sich der Polizeibehorde ein Metzgergeselle Poppe und gab an, daß während der Boots fahrt, welche er mit dem Mädchen unternommen hatte, dies sich mittels eines Revolverschusses entleibt habe. Ob feine Angabe auf Wahrheit beruht, soll die eingeleitete Untersuchung feststellen. Eine historische Reliquie birgt Castan's Panoptikum in Berlin, die Mitrailleuse, welche Prinz Lulu" unter Un Augen seines Vaters am 2. August 1870 bei Saarbrücken auf die Preußen abfeuern Iiußte. Kaiser Napoleon und die französischen Offieien vergossen damals Freudenthränen über die Heldenthat"! In Folge der bald darauf erfolgten RückwärtsConcentrirung" gerieth 'die historische Mitrailleuse nach Belgien und von dort aus erwarb sie Castan's Panoptikum. Ein schweres Grubenunglück ereignete sich auf der Braunkohlengrube zu Siebten. Vier im Tagebau beschäftigte Bergleute durchschritten kurz vor der Frühstückspause den Tunnel, durch den die Drahtseilbahn hindurchfühlt, als plötzlich das Seil riß und fünf Lastwagen mit aller Gewalt herniedersausten. Die 5,'eute konnten in dem engen Tunnel nach keiner Seite ausweichen und wurden von den Wagen erfaßt und gräßlich zerquetscht. Drei wurden sofort getödtet und der vierte erlag auf dem TransPort nach le seinen Leiden. Als Haupt einer Falschmllnzerbande sollte in Brüssel ein 30jähriger, in d Rue Christophe wohnender, aus New Orleans gebürtiger Mensch Namens Marius Ehaudron verhaftet werden, doch fand die Polizei dessen Wohnung leer. Er hatte seinen Sitz nach der Vorstadt Jxelles verlegt. Als daraufhin drei Polizeibeamte plötzlich bei ihm eindrangen, verschluckte Ehaudron eine größere Menge Kleesalz (Oxalsäure), worauf ?r schon nach wenigen Minuten starb. Bei Durchsuchung seiner Wohnung fand man alle Einrichtungen zur Herstellung falscher Gold- und Silbermün zen sowie Briefe weiterer verdächtiger Personen. Die daraufhin vorgenom menen Haussuchungen führten zu keinem Erqebnik. ' De: Bkrsüch, aus dem Erlös entwertheter Briefmarken ein christliches Dorf am Congo zu gründen, ist geglückt. Aus allen Tykilen der Welt sind in Brüssel über 40 Millionen Briefmarken zusammengeflössen und ihr Erlös hat ansehnliche Summen erbracht. Der Congostaat hat dem Dorf im Süden von Lu sambo am rechten Flußufer 400 Hektare abgetreten. Der Obere der Congomission, Msgr. van Aertselaer, berichtet jetzt, daß das Dorf Saint Trudon" errichtet worden ist; mehrere Gebäude sind vollendet, das Land ist urbar gemacht, so daß unter der Leitung des Paters Cambier mit der Ansiedelung der farbigen Familien vorgegangen werden kann.. In den congostaatlichen, von Missionaren geleiteten Kindercolonien erzogene Negerknaben und Negermädchen werden ehelich verbunden und in diesem christlichen Dorfe angesiedelt. Jede Familie erhält ein eigenes Häuschen. Auf derWerft von I. C. Tecklenberg in Geestemllnde ist das größte jemals gebaute Segelschiff der Welt vom Stapel gelaufen: ein stählerner Fünfmaster für die Hamburger Rhederfirma F. Laeisz. Das neue Schiff, Potosi", genannt, ist noch um 100 Registertonnen größer als die Maria Rickmers", die ihrer Zeit das größte der Welt war und. wenn auch in Schottland gebaut, in Bremen ihren - Heimatshafen hatte. jedoch mit voller Besatzung verloren ging, ehe sie ihre erste Reise vollendet hatte. Sie hatte eine Hilfsdampfmaschme von 150 Pferdekräften, um der Windstille im indischen Ocean Herr zu werden. Eine solche hat man der Potost nicht gegeben, vielleicht weil man daS System für unbewährt hält, vielleicht auch weil das Schiff vorzugsweise für die Fahrt nach .der Westküste Südamerikas bestimmt ist und dort, sowie auch im atlantischen Ocean die Windstillen selten sind. Daß die deutsche Schiffsbaukunst jetzt ein solches Werk herstellen kann, gereicht ihr zu? Ehre. ,

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