Indiana Tribüne, Volume 18, Number 289, Indianapolis, Marion County, 8 July 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntag?. Die tägllch. .Tribüne kostet durch den Tröger TentS per Woche, die Sonntag..!rr!bune-s ext perlZoöe. Beide zusammen IS Cents oder SentS per... Per Post außerhalb de, c?tdt zugeschickt i orauSbe,hlung k? per mt' sstr,, 10 Süd Alabama Strahe. Indianapolis, Ind., 8. Juli 1895. Die Bevölkerung 3apan'. I j Ueber japanische Bevölkerungsver hälwisse macht der bekannte Statistiker von Mayr, der von 187& 87 Untcrstaatssekretär .in Elsaß-Lothrwgen war, hernach aber als Lehrer der ?!a'tionalökonomie in Straßburg docirte, in einem längeren, Aussatze interessante Mittheilungen. Japan besitzt demnach seit länger Zeit schon einen wohlgeordneten statistischen Dienst. Insbesondere ist gut dafür gesorgt, daß jährlich eine reiche Sammlung von Nachweisen über, Zustände und Vorgänge im Staat und Volksleben bei der Abtheilung für allgemeine Statistik im kaiserlichen Cabinet veranstaltet und in Knappe? Zusammenfassung doppelsvrachig japanisch und französisck, veröffentlicht wiro'. Kürzlich ist der neunte Jahrgang dieses R6sum6 statistique de l'Erapire du Japon" (Tokio 1895) veröffentlicht worden, dessen Inhalt bei dem allgemeinen Interesse, das sich gerade jetzt den japani schen Angelegenheiten zuwendet, jetzt besondere Beachtung verdient. Nach Ausweis derj BevölkerungZregister ist innerhalb der 11 Jahre vom 1. Januar 1883 bis zum 31. December 1893 die japanische Bevölkerung von 37.017.302 Personen auf 41.388.313 Personen gestiegen. Die stärkste BeVolkerungszunahme trifft auf die Mitte der ganzen Periode; die Jahre 1887 und 1883 sind mit einer Jahreszunähme der Bevölkerung um mehr als eine llbe Million (362.514 bezw. 537.543) vertreten. Die geringste Jahreszunahme mit 0.66 Procent der Bevölkerunq (265.216 Personen) zeig! das Jahr 1891. die höchste Jahreszunähme mit 1,46 Procent der Bevölkerung fällt auf das bereits erwähnte Jahr 1887. Zur Begleichung sei beigefügt, daß die Jahreszunahme der deutschen Bevölkerung innerhalb der jüngsten Volkszählungsperioden betragen hat für 187580 1.14 Procent, für 188085 0,70 Procent, für 1885 90 1,07 Procent. Charakteristisch ist, daß die japanische Bevölkerungzunähme mit einem mäßigen Aufwand von Geburten unter Beihilfe einer mäßigen Sterbeziffer und geringer AusWanderung zu stände kommt. Die deutsche Bevölkerung hat in den Iahren 1882 bis 1892 mit einem jährlichen Geburtenaufwand gearbeitet, der zwischen 35.6 und 37.2 Lebendgeburten auf 1000 Einwohner schwankt. Die japanischen Sterbeziffern schwanUz zwischen 18,1 und 24,4 Sterbefällen (ohne Todtgeborene) auf 1000 Einwohner, während in Deutschland selbst die günstigen Sterbeziffern der jüngsten Jahre ungefähr 24 auf 1000 Lebende betragen. Dagegen ermangelt die japanische Bevölkerung freilich bis jetzt der großen Neigung zur Auswanterung. welche der deutschen Vevölkerung seit lange eigen ist. Gleichwohl befindet sich die japanische Bevölkerung im Austausch mit der Bevölkerung fremder Länder schon heute im Ueberschuß, wenn auch die Zahlen, um wel tl sich dabei handelt, im Ganzen nicht beträchtlich sind. Für 1893 sind 41,202 im Ausland lebende Japaner (davon 21.048 auf den Sandwich-Jn-seln und 8871 in Korea) verzeichnet gegen 9633 in Japan wohnende Ausländer (darunter 5343 Chinesen. 1787 Engländer, 945 Amerikaner, 490 Deutsche). In der Zahl der Eheschließungen zeigt Japan ein Uebergewicht gegenüber Deutschland. Seit 1883 ist im deu! schen Reiche die Eheschließungszifr nur einmal um ein Geringes übei Heirathen im Jahre auf 1000 Einw0i,7rer gestiegen. In Javan sieht in de.' gleichen Zeit die Eheschließungsziffer durchweg über 8 auf 1000 Einwohner, speciell im Jahre 1893 auf 8.66. Die hohe Eheschließungsziffe? steht aber im innigsten Zusammenhange mit einer außerordentlichen, auch der vorgeschrittensten europäischen Auffassung auffälligen Zahl von Ehescheidungen. Diese letzteren machen jährlich ziemlich genau ein Drittel von der Zahl der Heirathen aus, so zwar, daß der japanischen Hei rathsziffer'von 8 bis 8z Eheschließun--qoi im Jahre auf 1000 Einwohner eine Scheidungsziffer von ungefähr 2.7 bis 2.8 gegenübersteht. Im Jahre 1893 sind beispielsweise 349.489 Eheschließungen und 113.493 Schndungen verzeichnet. In dem Geschlechts Verhältniß der Geborenen bewährt sich auch für Japan das anscheinend vorhandene Weltgcsetz eines mäßigen Kna,benüberschusses der Geborenen. ' an 'welches Gesetz allerdings erfahrungs- , gemäß die mit übermäßigem Mädchenfegen beglückten Familienväter nicht .recht glauben wollen.. Auf 100 Mäd?chenzeburten1 treffen in Japan bei den 'Lebendgeborenen ungefäht'104 bis '105 Knabengeburten; in Deutschland 'sind es sehr konstant 105. in England :104. Japan unterscheidet sich also hierin tficht von den europäischen Zu'ständen. Dagegen ist die ZusammenIfetzung der lebenden, erwachsenen Be.volkerung nach dem Geschlechte eine von ifceri überwiegend in Europa bestehenden Verhältnissen abweichende. Während !nämlich ik Europa , im Allgemeinen bei rt Zrwachsenen Weiberüberschuß herrscht im teutschen Reich nach der Zahlung von 1890 aus 100 männliche Personen 104 weibliche erfreut sich Japan auch unter diesen ungefähr ' . - it r n am" "t l - eines yaio 0 naucn tanneruoerscyus fes, indem dort auf 100 weibliche Wesen 102,1 männliche kommen.

Streitiges Gebiet

Zwischen Brasilien und Französischstf. f ! . 1 . . sl -li 1 v 0 O.sn.Vvt. uyuiiu Clll' .uquuixuc UiW-y biet, das tint ganz eigene Geschichte , . nrj v 1 ..r:..n. hat. Zwischen 'dort SNgesiedellM VtUfcn U1T5 französische nj Marinetruppen ist es zu einem blutigen Zusammenstoß gekommen, der die Frage dieses terntoire conteste wieder m den Vordergrund gerückt und diplomatische Schwierigkeiten zwischen Brasilien und Frankreich zur Folge hat. Die Ab grenzung beruht noch auf dem Utrechter Frieden, in welchem ein Fluß als Grenzlinie angegeben wird, über dessen Lage, Namen und Existenz man sich aber später nicht einigen konnte. Die augenblickliche Rechtslage gründet sich auf einen zwischen Frankreich und Brasilien' im Jahre 1846 abgeschlossn uen Vertrag, durch den zwischen den Grenzlinien beider Staaten ein gewisfermaßen neutrales Gebiet geschaffen wurde, auf das bis zu einer etwaigen endgiltigen Regelung keiner der beiden Staaten irgend welchen Einfluß ausüben sollte. Seit 1846 war dies Gebiet also thatsächlich ein NiemandLand"; es gab da keine Obrigkeit, keine Gesetze, und die boxi wohnenden spär lichen Einwanderer regierten sich, wie es jedem Einzelnen gefiel. Die besten Elemente waren es nicht, die sich dort zusammengefunden, und sowohl von französischer wie von brasilischer Seite wurden manchmal Anklagen gegen sie erhoben. In den Jahren 1856-57 und 1890 wurden von brasilischerSeite die Versuche zu einer Regelung der Frage aufgenommen, und bei diesem letzten Versuche schien es, als ob Frankreich die Angelegenheit einem Schiedgerichte unterbreiten wolle. Damit war auch Brasilien einverstanden. Als aber kurz darauf das zum Schiedsrichter in der niederländisch-französischen, Grenzfrage angerufene Rußland zu Gunsten der Niederlande entschied, erlosch bei den Franzosen der schöne Eifer für das Schiedsgericht und die Sache kam wieder in den Zustand der Versumpfung. Dazu trug wohl nicht wenig bei, daß dieses Gebiet so wenig Werth zu haben schien, daß man ihm nur ganz geringe Bedeutung beimaß. Das wurde mit einem Male anders, als dort Gold gefunden wurde. Von brasilischer und französischer Seite strömten eine Menge Leute in das neue Goldland, von denen recht viele auf den Namen Gesinde! Anspruch erheben durften. Mit der Zunahme Ut Bevölkerung änderten sich auch die vatriarchalisch - anarchischen Zustände des Gebiets; es kam zu Streitigkeiten, die über daS individuelle Maß hinausgingen und bei denen sich zwei Parteien bildeten, von denen die eine zu Brasilien. die andere zu Frankreich hinneigte. Nach einer amtlichen französischen Mittheilung hat sich nun Folgendes zugetragen: Ein angeblicher französischer Unterthan Namens Trajan, der seit lanzer Zeit in jener Gegend wohnte, war von brasilischen Abenteurern verhastet worden. und anderen, angeblich der französischen Nationalität angehörenden Leuten hatte man gewaltsam das von ihnen gesammelte Gold abgenommen. Darauf schickte der Gouverneur von Französisch - Guyana den KriegsAviso Bengali nach Courani und Mapa, wo die Landungstruppen des Schiffes und eine Compagnie MarineInfanterie gelandet wurden, um die Befreiung des Trajan u verlangen. Ein Hauptmann rückte zuerst in Begleitung einiger Soldaten als Parlamentär vor und traf den Führer ver brasilischen Abenteurer, Cabral, der angeblich sofort Befehl ertheilte, auf den Hauptmann und die ausgeschifften Marinesoldaten zu seuern. Es entwickelte sich hieraus ein heftiger Kampf, der damit endete, daß die Franzosen ein Dorf stürmten und verbrannten. Die Anhänger des Cabral ließen 60 Todte auf dem Platze, aber auch die Franzosen verloren 5 Todte, darunter einen Hauptmann, und 20 Verwundete, unter letzteren zwei Officiere. Daß nach diesem blutigen Zwischenfalle die Frage ves bestrittenen Gebiets wieder aufgerollt wird, ist sehr begreiflich, aber weniger erklärlich scheint es, wenn die französische Presse auS diesem Anlaß Angriffe gegen Brasilien richtet und den französischen Mi nister des Auswärtigen auffordert, sich des Zwischenfalls zu bemächtigen und kurzerhand das streitige Gebiet zu besetzen. Zunächst hat Brasilien mit dem Kampfe bei Mapa gar nichts zu thun, und die Leute, die ihn gegen die französischen Truppen führten, werden von Brasilien als Outlaws" betrachtet, die in gar keiner Beziehung zu Brasilien stehen. Weiter aber ist man in Brasilien der Ansicht, daß Frankreich gar kein Recht hatte, Truppen in Mapa zu landen, da es durch den Vertrag von 1846 sich jedes Rechtes auf AusÜbung einer Jurisdiction oder sonstiger Regierungsgewalt begeben hat. Zu diesem Angriff aber hatte Frankreich um so weniger ein Recht, als der angebliche Franzose Trajan gar Um Franzose, sondern emNeger brasilischer Abstammung ist, der. wie die große Mehrzahl der dort lebenden Leute, gar keiner Nationalität angehört. DaS wird auch von dem französischen Abgeordneten für Guyana. Herrn Framonie, bestätigt, der sich wie folgt äußerte: Man sagt, daß Trajan im Franzose sei. Das ist falsch. Wie Cabral gehört , er keiner Nationalität an. er betrieb aber als der Erste Handel mit Cäyenne und unterhielt ausgezeichnete Beziehungen mit uns, so daß er alle unsere Sympathieen hatte. Der Gouverneur handelte also sehr richtig, indem er ihm zu Hilfe eilte.- Damit ist ganz klar zugestanden, daß Frankreich sein Vorgehen gegen die Anhänge? Cabrals nicht dadurch erklären kann, daß es einem angegriffenen Franzosen Hilfe nicht verweigern konnte. Brasil lien . ist auch beute nocb bereit, die Be-

5,tderbälinisse mit Frankreich in aüt-

licher Weise zu regeln, aber es wehrt sich auf's Entschiedenste dagegen, daß durch den Kampf bei Mapa eine neue Lage geschaffen sei. welche irgendwie die Ansprüche Frankreichs vermehr. die allein nach dem Vertrage von 1846 ZU beurthelltN titn. M fahren war, . tl T f . tf . nebenbei oemeril, icqim einmal in oer französischen Presse tlI von Courani s; als ein französischer Reisenv iv v . i j i ' 1""" ver. Groß, dort einen Freistaat arün9 . . F tY den wollte uno eme tgierungslyaugkeit bezeichnenderweise damit einleitete, daß er einen Orden Etoile de Cou-rani-. schuf und in vielen Klassen auf's ??reiaeb'.aste vertheilte. Diese Staats- . , i t rm rr t gründung fiel oann in s aner uno es blieb von ihr nichts übrig, als schön gedruckte Ordenspaiente und eine Reihe boher Würden und Titel, die Groß an rIn 51riwK ngrlyVtt fafla. kkathselhafteS Thiw. Man kann den ganzen Erdtheil Australien ein ungeheures Dime-Mu-seum nennen, wenigstens in der Menge und Mannigfaltigkeit seltsamer Bestien aller Nummern zeichnet er sich vor allen andern aus. Zu den eigenthümlichsten dieser Wunderthiere, welche anderwärts in unserer Zeit gar nicht mehr vorkommen, gehört auch das Schnabelthjer oder duckbill , von den Gelehrten Ornithorynchus" genannt. Durch seine Größe imponirt dieser merkwürdige Kostgänger Gottes zwar nicht, desto mehr aber in anderer Beziehung, und unheimlich genug ist er auch. Man weiß noch immer nicht, ob man ihn zu den Vögeln oder anderswohin classificiren soll. Einerseits ist er nämlich eine Art Maulwurf, mit schwimmhäutigen Füßen, andererseits ha! er einen Schnabel wie eine Ente. Das ist aber noch nicht Alles. Reisende hatten ihm schon seit längerer Zeit nachgesagt, daß er Eier lege, wie ein Vogel; aber wie so vieles Andere, was von Reisenden aufgetischt wird, fand auch dies wenig Glauben, und die Mehrheit der Gelehrten bestand darauf, das Schnabelthier in das Schubfach der Säugethiere zu sperren, bis vor Kurzem das Eierlegen über allen Zweifel hinaus bewiesen worden ist. Natürlich genügt dies allein noch nicht zu einem Anrecht auf den Titel Vogel-. Und das ist noch immer nicht Alles! Früher hatte man geglaubt, daß dieses Thier trotz seines ungeschlachten AuSsehens harmlos sei. Vor Kurzem jedoch entdeckte man, daß es an den Hinterbeinen einen Stachel hat, welcher wie man wenigstens versichert ein Gift enthält, das eine tödtliche Wirkung üben kann. Bemerkt hatte man diesen Stachel oder Sporn, der übrigens nur bei den Männchen vorzukommen scheint, freilich auch schon früher; aber man maß demselben sozusagen nur einen decoratiden" Werth bei, wenn auch die Möglichkeit nicht ausgeschlossen war, daß er im Kampf um's Dasein eine gewisse äußerliche Rolle spielte. Schließlich indeß regte sich der Verdacht, daß dieser Stachel ähnlichen Charakters sein müsse, wie die Giftwerkzeuge der Schlangen, Scorpionen.-Vienen u.s.w., zumal er mit eine? Drüse in Verbindung zu stehen schien. Unlängst hat Dr. Stuart diese Frage zum Gegenstand einer besonderen Forschung gemacht, und die Berichte, welche er gesammelt hat, scheinen die schlimmsten Vermuthungen zu bestätigen. Wenigstens lassen sie mit Sicherheit annehmen, daß zu gewissen Jahreszeiten dieses Comöinations-Geschöpf ein bösartiges Gift aus besagtem Stachel ausscheiden kann. Eigenthümlich ist dabei auch seine Angriffs-, resp. Vertheidigungsmanier; es macht nämlich mit den Hinterbeinen eine oder mehrere einwärts gerichtete Seitenbewegungen, wenn es diese Waffe zu? Anwendung bringen will. Unte? Anderem berichtet man mehrere derartige Fälle mit Hunden. Einer der Wauwaus wurde im Ganzen dreimal geswchen (in Ermangelung eines zutreffenden Wortes sei dieses angewendet), und es zeigten sich darauf bei ihm sehr ähnliche Symptome, wie sie durch Hornissen- und Neuntödter-Gift hervorgebracht werden. Der Hund litt offenbar g?oße Schme?zen und wurde dann sehr schlassüchtig; doch zeigten sich keine krampfhafte oder konvulsivische Erscheinungen. Im Uebrigen blieb der Hund am Leben und das zweite und dritte Mal hatte er weniger zu leiden; er war offenbar bis zu einem gewissen Grade giftfest- geworden. Dagegen sollenvier andere Hunde, welche von Schnabelthieren verwundet wurden, daran crepirt sein. In mehreren Fällen wurden auch Menschen von diesen kleinen Ungeheuern verwundet. Einer dieser hatte sich den Spaß gemacht, auf ein Schnabelthier zu schießen und es dann anzufassen, während ein anderer blos eines zu ergreifen gesucht hatte. Bei Beiden traten die nämlichen Symptome ein, wie bei den Hunden. Doch ist noch kein Fall bekannt geworden, daß ein Mensch durch dieses Gift getödtet worden wäre. Die Acten- über dieses BastardThier sind noch nicht geschlossen und werden vielleicht auch sobald noch nicht geschlossen werden. Läßt sich doch sogar über den Charakter des Giftes mancher der bekanntesten Arten Schlangen, Taranteln und ernderen Gethieres noch immer nichts ganz Gewisses sagen. Vorläufig bietet sich also hier für das Ausbrüten von Sommer-Enten Spielräum genug, und es wäre überhaupt für Sauregurken-Schriftsteller zu empfehlen, daß sie in ihre Menagerieetwas mehr Abwechslung brächten.wozu ihnen gerade Australien allezeit eine gute Vorrathskammer liefern kann! Ein Besuch bei Karl XI". Unerschütterlich bleibt der Sohn des sächsischen Uhrmachers Naundorff hart, näckig dabei, daß sein Vater der aus dem Temple seinerzeit angeblich gerettete Ludwi XVJI, war und Pak er

twt Derzeit ver rechtmäßige König von Frankreich. sei und auf den Titel Karl XI.- Anrecht? habe. dieser Eigenschaft erließ er kürzlich einen Protest gegen die Betheiligung der französischen Flotte an den Feierlich-

leiten in Kiel. Sein Protest hat nicht viel aenützt, aber der ungefährliche Prätendent heimst doch den Erfolg ein. daß wieder einmal von ihm die Rede ist. Ein Pariser Journalist hat den Anlab benützt, um ihn in seinemWohnorte Teterlngschen in Holland auszusuchen. Im Jahre 1854 trat der jetzt Fünsundsechzigjährige in die holländische Armee, und zwar in das zweite Dragoner-Regiment ein. Er wurde Corpora!, dann Quartiermeister; um tn das Officiercorps aufgenommen zu werden, wäre er genöthigt gewesen, sich als Holländer naturalisiren zu lassen, zog es aber vor, aus dem Armeeverbände auszuscheiden.. In seiner Wohnung hängt sein Porträt als Dragoner. Auf der Uniform sieht man den Orden Vom heiligen Geiste". Eine Laune", bemerkte er seinem Besucher, aber eine berechtigte. Mein Vater hatte dieses Ordensexemplar von Freundeshand empfangen, es hat für mich hohen Werth, weil mein Großvater Ludwig XVI., es zu tragen pfleg, te.- Unter anderen Reliquien, die sich auf den unglücklichen König beziehen, besitzt er ein mit Brillanten umrahmtes Saphirkreuz, das Ludwig XVI. vor seinem Tode dem Abb6 Edgeworth de Firmont übergab. Der König trug es an seiner Hemdkrause; .der angebtiche Onkel hat es in eine Busennadel fassen lassen. Sein Zeitvertrieb besteht !m Anfertigen von Laubsägearbeiten; er beruft sich darauf, daß auch seine Varfahren Vorliebe für Handarbeit hatten: Ludwig XVI. betrieb Schlosfere!, Ludwig XVII. Uhrmacherei. (Die Gegner der Naundorfs'schen Legende sagen. Letzterer sei nicht als Dilettant, sondern aus regelrechtem Berufe Uhrmacher gewesen.) Als Curio sum zeigte er dem Gaste die Vogelorgel, mit welcher Marie Antoinette ihre Vögel abrichtete; er will das Jnstrument von Frau v. Rambaud, der Kam" merfrau, bekommen haben, die seinem Vater von dessen Geburt bis zum 10. August 1792 beigegeben und eine der Ersten war. die ihn im Jahre 1833, als er zum ersten Male mit einem Prätendententhum öffentlich austrat, anerkannte. Aus den Erlebnissen, die L. C. de Bourbon- so steht an seiner Wohnungsthüre zu lesen erzählte, sei hervorgehoben, was er über seinen im Jahre 1884 erfolgten Uebertritt von der protestantischen zur katholischen Kirche mittheilt: Ich wurde sünf Monate, nachdem meine Schwester Am6lie einen vielcitirten Brief an den Papst geschrieben hatte, getaust. Jener Brief schloß mit den Worten: Ich hoffe, daß Eure Heiligkeit die Bitte der Enkelin des König-Märtyrers erhören und ihr als Unterpfand deS HeUeS und der höchsten Hoffnung den päpstlichen Segen ertheilen wird.- Der Papst gab Ihre Königlichen Hoheit Madame Amlie- eine Antwort, in der der 20. Vers des 76. Psalms citirt war: Herr der Heerschaaren, bekehre uns. zeige uns Dein Antlitz, und wir werden erlost sein. Darin sah ich eine Anspieluna auf mein Bekenntniß und ich vollzog den Uebertritt, der ohnehin meinen Wünschen entsprach. Im sel ben Jahre machte ich mit meinem besten Freunde, dem Grasen von Beaumont, eine Reise nach Rom. Wir wurden zur Audienz beim heiligen Vater zuge lassen; mich meldete man als des Gra sen Bruder. Als wir vor dem Papste standen, nannte mein Begleiter meinen wahren Namen: Louis Charles de Bourbon. Herzog der Normandie. Sohn Ludwig's XVII. Der Papst war erstaunt, sagte vor sich hin: O Gott! Und die Orleans!" Dann entließ er die Beiden. Noch zur selben Stunde erschien bei ihm ein Abgeordneter des Papstes und forderte ihn auf, Rom binnen vierundzwanzig Stunden zu verlassen. Diese Geschichte klingt nicht viel wahrscheinlicher als die Erklärung, in Folge welcherVerwicklungen Ludwig XVII. im protestantischem Glauben erzogen wurde. Der Pariser Journalist machte mit dem Prätenden ten die Fahrt nach Delft, wo Raundorff der Vater begraben liegt. Der Grabstein trägt die Inschrift: Hier ruht Ludwig XVIl.. Charles Louis, Herzog der Normandie, König von Frankreich und Navarra, geboren in Versailles am 27. März 1785, ge. storben in Delst am 10. August 1845." Himmelfahrt auf dem Oelberge. Den Jerusalemer Christen aller Bekenntnisse, mit Ausnahme der Protestanten, genügt es nicht, wie anderswo, die Kirchenfeste durch Gottesdienste feierlich zu begehen, sondern sie suckln die durch die Erinnerung geweihten Stätten selbst aus und feiern an Ort und Stelle das betreffende kirchliche Fest. Nach .orientalischer Sitte ist rasch ein Zelt aufgeschlagen, die heiligen Geräthe werden von der Stadt mitgenommen, und das GottesHaus ist fertig. Ein solches Fest, bei dem die Zelte aller Bekenntnisse dicht nebeneinander errichtet sind, sodaß die Stimmen der celebrirenden Priester sich miteinander mischen, bei dem das bunte, orientalische Leben so recht durchbricht und das Gewand der Kirche sich mengt mit dem Kastan des Türken, mit der Galabije des Arabers, ein Fest, das zugleich Volksfest geworden ist. bei dem man Christen. Juden und Mohamedaner nebeneinander feiern sehen kann, vom hellsten Weiß bis zum tiefsten Kaffeebraun der Hautfärbe, wo die einen gekommen sind.Gott anzubeten, die anderen, um. die schöne Natur zu genießen oder Lebensmittel anzubieten, ist das Fest der Himmelfahrt Christi auf dem Oelberge zu Jerusalem. Schon Tags vorher geht die Wallfahrt los. Griechen und Araber haben Kaffeestände errichtet, Limonade und Heike Milch wird feilgeboten, auch

seblt da bei den Orientalen so be i.. . . ' ' - V I ".

liebte Halamna nicyr, ucierweri aus Strohzucker, das mit Sesam oder Erbsen bestreut ist. Viele Leute brinen die Nacht vor der Himmelfahrt nter den Oliven- und Feigenbäunien Oelberges zu oder brechen 3 Uhr Morgens von der Stadt auf, um den berrlicken Sonnen-Aufgana und den wunderbaren, weihevollen Anblick des Panoramas der heiligen Stadt zu geniefzen. Auf dem traditionellen Orte dcr Himmelfahrt sind die Kirchenzelte errichtet. Das größte davon gehört in Griechisch-Orthodvxen, dann kommen die Zelte der Römisch- und Grie-chisch-Katholischen. - der armenischen. ksptlschen und syrlscyen Jakobiten und die der Abessinier. Von Tagesanbruch a wird in diesen Zelten Messe und Lituraie schalten, und die Anhänger der verschiedenen religiösen Richtungen stehen in schnurgeraden Reihen hintereinander, den Worten ihrer Priester lauschend. Die Sprachen, in denen der Gottesdienst abgehalten wird, sind griechisch, lateinisch, chaldäisch. altäthiopisch, arabisch, koptisch und russisch. Der Himmelfahrtsplatz selbst ist ein unregelmäßiges Zehneck, etwa 130 Fuß im Durchmesser und seit dem Jahre 1833 mit einer 14 Fuß hohen Mauer umgeben. Die in der Mitte liegende Himmelsahrtskapelle ' gehört den Moslemen. die den Ort heilig halten, jedoch den Christen gestatten, an bestimmten Tagen Messe darin zu lesen. Wiewohl auf diesem verhältnißm'äßig kleinen Raume so viele Bekenntnisse nebeneinander ihren Gottesdienst feiern, kommt es dabei doch nie zu Ausschreitungen und der Fanati? mus tritt hier in Gottes freier Natur lange nicht so zu Tage, wie am Osterfest in der Grabeskirchk. Oeutsche Local-5layrlten. MejNenbnrg. Schwerin. Der Mörder der Anna Waldmann in Wittenburg, Arbeiter Richter, ist in das Gefängniß des hiesigen Landgerichts eingeliefert. K r ö p e l i n. Morgens um . 3 Uhr brach in dem Hause des Webers I. Bahlmann in den Hören Hierselbst Feuer aus. Dasselbe ist auf dem Boden aufgekommen, wo es durch das dort lagernde Heu und Stroh reichliche Nahrung fand. Ludwigslust. Dieser Tage eröffnete das hiesige Stift Bethlehem mit 77 Kindern aus allen Gegenden Mecklenburgs die diesjährige Saison in der Kinderheilanstalt Bethesda in Sülze. k0td,nburg. Oldenburg. In der Strafanstalt zu Vechta wird der Expastor Partifch mit' Rohrflechten beschäftigt, während sein früherer Amtsdruder Müller, der 14 Jahre Zuchthaus abzusitzen hat, das Tischlerhandwerk erlernt. Man plante die Eindeichung eines Theils des Jade-Vusens. Dadurch würden gegebenen Falles 800 Jück fruchtbaren Marschbodens gewonnen. z?raunsikwe,g. Vraunschweig. Ein Feuer zerstörte die große Theerproduktenfabrik, vormals Artmann, jetzt Vaese und Comp. Große Vorräthe sind mitverbrannt, drei Arbeiter schwer verletzt. Lrklirinaen. Apolda. Der hiesige Gemeinderath hat beschlossen, dem Ingenieur Oßke in Chemnitz auf sein Gesuch betresfs der Erbauung einer Eisenbahn von Apolda nach Magdala zu eröfsnen, daß er ihm bei diesem Vorhaben nicht hindernd entgegentreten wolle, aber irgendwelche Geldmittel hierzu nicht bewillige. Bettenhausen. Dieser Tage stürzte der Schornstein der chemischen Fabrik ein und zertrümmerte die Dächer der Fabrikgebäude und die Maschine. Glücklicherweise arbeiteten zur Zeit des Unfalls die Leute im Freien, so daß kein Menschenleben zu bellagen ist. C o b u r g. Der achtjährige Sohn des Forstwarts Raab in Waltersdorf war letzthin mit Stiefelreinigen im Hausflur beschäftigt und stieß bei dieser Gelegenheit an das Gewehr seines Vaters, das an der Wand hing und dadurch herabfiel. Der Knabe wollte die Waffe auffangen, die sich dabei entlud, so daß .der losgehende Schuh die gerade vorübergehende Aufwärterin Höhn lebensgefährlich verletzte. G r e i z. In der Elster suchte und fand der Schriftsetzer Walter Beyer von Greiz seinen Tod. Der Be dauernswerthe litt seit einiger Zeit an einer Unterleibskrankheit (Darmverschlingung) und sollte sich einer Operation unterziehen. Flüchtig geworden sind nach Unterschlagung von 900 M. die Kaufmannslehrlinge R. Zober, geb. in Oelsnitz, Georg Franz Schnauder, geb. 1873 in Greiz und Robert Knüpfer, 17 Jahre alt. Sattis,. Dresden. Der alte Böhmische Bahnhof in Dresden-Altstadt wurde nunmehr endgiltig am 18. ds. M. geschlössen und der Verkehr von diesem Tage an auf die an der Südseite des Personenbahnhofs hergestellten interimistischen Personenverkehrs Anlagen übergeleitet. In Cotta erblickte die ser Tage eine sonderbare Mißgeburt das Licht der Welt. Es ist ein Kind mit zwei vollständig ausgebildeten KLpscn. Der zweite Kopf befindet sich am Unterleibe zwischen den Schenkeln. Das Kind ist bis jetzt munter und läßt sich die dargereichte Milch trefflich mungen. Chemnitz. Aus dem Nachhaufewege von seinem Spaziergange in das Stelzendorfer Forsthaus- ertrank in einem auf derStelzendorferFlur befindlichen Teiche beim Baden der 27jährige Schornsteinfeger Hacht aus Kappel. Leipzig. Bezüglich der Bebauung des Areals der abzubrechenden Pleißenburg soll auf dem verbleibenden Baulande noch der Bauplatz für ein neues Rathhaus berausaescdnitten bez.

)) In der Sommerhitze erden Am. ...v e A!.. a .

?,rxzrn uno ,vn,lige !ve NlHk USvietveN. Rheumatische Schmerzen. Neuralgie, A W ft t s.a. ml l

n epusten- uns Kuckenicymerzen.

N ES ist ebenso wichtig Jetzt i St. Jakobs oezeicynel werden. Der yurm ver Pleißenburg soll als Wahrzeichen der Stadt erhalten bleiben und als integrirender Theil dem Rathhause eingefügt werden. Oberzwota. Hier bat Heinrich Max Schlosser seine Geliebte Anna Bertha Frank aus Eifersucht mit einem Stein erschlagen. Schlosser hat sich alsdann im Teich ertränkt. R ö t h a. Herr Drechslermeiste Wilhelm Grützner feierte in voller RUstigkeit sein 50jähr. Ehejubiläum. Der Jubilar hat die Leipziger Messen nahe. zu 50 Jahre mit seinen Verkaufsgegenständen besucht. Vroghrkaatkum Kellen. D a r m st a d t. Das Schwurgericht verurtheilte einen vielfach vorbestraften Uebelthäter, den Wilhelm Christian Roll aus Spangenberg zu sieben Iahren Zuchthaus, weil er am 19. April d. I. einem jungen Taglöhner Schmitt im Walde in der Nähe des Offenbacher Schießplatzes ein Portemonnaie mit Inhalt geraubt hatte. Mainz. Der im Jahre 18L8 als Candidat für das damalige ZollParlament von den Socialdemokraten gecen die Herren Bamberger und Du Mont aufgestellte Candidat, Herr Schuhmachermeister Bell, ist in seinen Verhältnissen soweit zurückgekommen, daß er Aufnahme im Jnvalidenhause suchen mußte. Nier.stein. Beinl Heuholen ist der Taglöhner Georg Lerch von hier mit einem Pferd seines Dienstherrn Georg Reichardt ertrunken. O st h o f e n. Der Bau der Nebenbahn Osthofen-Rhein-Dürkheim ist be. reits in Angriff genommen und schreiten die Arbeiten rüstig fort. Da die Bodenbeschaffenheit und Lage eine sehr günstige ist, so wird die Fertigstellung der Bahn bald zu erwarten sein. Vlsaff.LstUrlngen. K o l m a r. Wie seiner Zeit aemel det, hatte sich hier ein gewisser Hug als Arzt ausgegeben und dabei Gelegenheit gefunden, zahlreiche Betrügereien zu verüben. In diesen Tagen stand nun Huq vor den Schrankn des hiesigen Landgerichts, das ihn zu einem Monat Gefängniß und 3W Mark Geldstrafe verurtheilte, well er in olge unzulas sigen Aufwandes dem Conkurs vcrfallen war, sich des Betrugs schuldig ae macht, unbefugt eine Uniform getragen und durch Ausstellung von Zeugnissen Behörden und Privatpersonen getäuscht hatte. Bereits im Jahre 1887 war Hug fahnenflüchtig geworden und wur de dafür und wegen Unterschlagung und Betrugs zu neun Monaten Ge fänqniß verurtheilt. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Ackerer Tffbr Meschberaer von Gereuty wegen Ermordung seiner Gattin zum Tode. Dauern. München. Im gegenwärtigen Sommersemester sind an hiesiger Lud wig -Maximilians.- Universität 3662 Studirende inskribirt, wozu noch 92 Hörer kommen, welche, ohne lmmatrikulirt zu sein, die Erlaubniß zum Be suche von Vorlesungen erhielten, im Ganzen also 375 Studirende. Das erste Damen-Velocipedrennen in Deutschland fand letzthin auf dem Münchener Sportplatz statt, und auch tn Pumphosen, rittlings aus dem Zweirad, verfehlte das Ewig Weibliche" seine Anziehungskraft nicht. Trotz hohen Eintrittspreises folgten Taufende, unter denen natürlich viele Frauenrechtler" beiderlei Geschlechts, mit Spannung den mehr geschickten als graziösen Evolutionen der acht Preiskämpferinnen. Den Sieg trug wiederholt Amanda Loschke-München, eine Künstlerin von Beruf, dank ihrer überlegenen Berechnung und Gewandt heit über die derbere Kraft ihrer ziem, lich ebenbürtigen Gegnerin Fanny Zoepf-Moosburg davon, die als Velocipedhändlerstochter gleichfalls gewis. sermaßen vom Fach ist. Hier hat sich eine Anzahl Frauen zu einer Vereins gung zusammengethan, um den Cor settzwang zu bekämpfen. F ü r t h. Ein schweres Unglück hat sich aus dem bei Weiherhof gelegenen Steinbruch des Baumeisters Haubach ereignet. Es brach ein Gerüst und drei Arbeiter stürzten in die Tiefe. Einer derselben blieb sofort todt auf dem Platze, dem zweiten wurden beide Beine abgeschlagen, auch der dritteArbeiter ist schwer verletzt. Kaufbeuren. In Kufstein ist vor einigen Tagen der durch feine Feuerlöschmasse weithin bekannt gewordene Kaufmann Georg Müller, welcher Anfangs Mai mit Hinterlassung bedeutenderSchulden und nach VerÜbung mehrerer Wechfelfäschungen von hier flüchtig gegangen war, vollständig mittellos verhaftet worden. if vhlnpfalk. Kaiserslautern. Kaiserslautern will, zur Fortführung der Kanalisation ein Anlehen von 400, 000 Mark aufnehmen. I m Städtchen Zbaraz ermordete neulich der Brauermeister Franz Groschek seine drei Kinder. Seiner Geliebten wegen schaffte er sie sich vom Halse. (5r wurde dem Gerichte eingeliefert.

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Dr. C. R. Schaefer,

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