Indiana Tribüne, Volume 18, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1895 — Page 5
Dein ZNagen Leiden kann geheilt werden und Du kannst Dich überzeugen, daß Dr. Schoop den Cchlüffel zur erfolgreichen Behandlung von UnVerdaulichkeit und anderen Krankheiten des MagenZ, der Leber und Nieren und inneren Organe gefunden hat. D r. S ch o o p behandelt die Nerven, welche diese Organe kon trolliren und wo die eigentliche Ursache dieser Leiden zu suchen ist. Diese Urfachen werden entfernt durch die BeHandlung mit Dr. Schoop 'S Wiederher st eller, welcher Magen-, Leber und Nieren - Krankheiten vollständig heilt, durch Kräftigung der erkrankten Organe und Einwirkung auf die Nerven, welche diese Organe kontrolliren. Diese Arznei ist kein Nervine oder giftiges Nerven - Reizmittel, sondern dient zur Kräftigung der Nerven und Hebung der Verdauungs-Organe und heilt alle Magen- und Leber-Leiden, durch die Entfernung der Ursachen. Ein Versuch wird Dich überzeugen. Ja potSkken der franc per fftfrr fftr $1.00. Der deutsche Wegweiser zur Gesund-
yett-, welcher die Be Handlung mit dieser Arznei ausführlich beschreibt, nebst Proben, werden an irgend eine Adresse frei versandt. U5J Man schreibe an Sr. Schoop. Box ö. Racine. Wis. Denkewaltar Springs. Spercer, Jndiana. (ratniurn, neivp'lche Wasserheilanstalt, U?il4tuT0it, ü!jeniutrurort, inbertetlstatte und Meldende veslenö cm fohlen. Prospekte gratis. Aug. Hang's Bäckerei lmbSonbitorci, 421 9üd Pkeridinn Str. Die besten Kr.äen für Hochzeiten und sonstige (Vu läfcitcn. GuteS Roggen- und Weißbrot. Alle Bestellungen prompt abgeliefert Tl a r k t st ä n d e : Ho. 135, 13S und 137. Eingemachte Spargeln tocitin jetzt gebraucht. Sinus die besten von ß. CS. Queller, 61 Massachusetts Ave. ) vestlich von 110 Ost New Sork Str. Delawarestr. Teledbon 575 Schick Ste Selb nach der alten Heimath durch AMERICAN EXPRESS Co's Geldanw:isungen. rieselb find absolut sicher und sind in jeder Office der American Sx?reh (io. zahlbar in Deutschland, zu folgenden niedrigen Raten zu vasen. i ,u I s S Sent , 110-8 . . '20-10 . . . Bis zu 40 15 Cent $ S,-lS . . H'.o-sq . T Fragen Sie Ihren Grocer nach B. Bachmann'S High Patent, Tip Top oder Melrose Mehl, tag beste im Markt. Avenue liTüljlen, Ecke au Cir. nd Madifo vee. Blumen und Bouquets für Coiunieiiccrncnts. Stumm werden überall hin gut und sicher verschickt und Bestellungen per Telegraph überall hin in Amerika und Europa ausge führt. Bertermann Bros 2742 Mass. Ave. Tel. 840. Sie Penn, k Wash. Str. Tel. 1044. F. J. Reinhard, Deutscher Advokat und Notar No. 29 Süd Delavare Str. Zimmer o. 7, Sebaude der Deutschen gegens. FeuerPerfich nungSgesellschast von Jndiana. Großer Verdienst. er seine Adreffe einsendet, dem senden wir Her Voft aenaue Auskunft der ei ganz et eschift. womit iraend eine Person mann Ie der eidlichen eschlecht aus ehrlich rSeile und ohne grotze LuSlaaen und Mühe über ISO Dllar et IRonat verdiene kann, ohne eise nd Peddel. ei gentsckaflS'Hum dq. soder et edrttche eichäst. dre,flre: 3fea Hoke anton. Lewt llo.. Vl$ Herren - Kleider nach Matz angefertigt. Reparaturen nud Reinigen von Herrenkleidern zu 'den niedrigsten Preisen. Rüsche und gute Arbeit zugesichert. Fred. Wendhausen, 271 LUdSslnwnrsStr
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Pasteur und der Orden Pour le merite".
Wie bereits telegraphisch gemeldet, hat Pasteur es abgelehnt, den ihm zu gedachten preußischen Orden Tour ! rnerite" anzunehmen. Von Berlin gehen ossiciöse Noten aus, die sogar, wie-der Pariser Correspondent der Frankfurter Zeitung" schreibt, ihren Weg in französische Blätter gefunden haben und welche bestreiten. daß man Pasteur den betreffenden Orden angetragen habe. Das ist aber nur eine Frage der Nuancen. Ein officieller Antrag ist ihm sicher nicht gemacht worden, hingegen hat ebenso sicher die Ab sicht bestanden, ihm die betreffende Aus Zeichnung zu verleihen. Vorher aber, hat man in nicht-ofsi zieller Weise das Terrain sondiren lassen als Mittels.Männer haben Ge lehrte gedient und so ist die Sache in die Oeffentlichkeit gekommen. Daß Pasteur den Orden nicht haben will, ist seine Sache; und wenn es sich nur dar um handelte, so hätte der greise Ge lehrte alles Recht, zu fordern, daß man seinen Willen respektirt. Im höchsten Grade widerwärtig ist aber die Art, wie Personen aus seiner Umgebung die Sache in bic Oenentllchkeu gezerrt und wie sie den ehrwürdigen Namens Pa steurs in das wüste Treiben gemischt haben, das die chauvinistischen Heher und Schwätzer anläßlich der Kieler Flottensendung aufführen. Das hat denn auch auf französischer SeiteMißfallen erregt, und im Eclair" der zu den unparteiischen Blättern der französischen Presse gehört, findet dieses Mißfallen heute lauten Ausdruck. In dem genannten Blatte hat Arsene Alexandre zum Falle Pasteur das Wort ergriffen. Er beginnt folgenderma ßen: öerr Pasteur hat es an der Ruhe der großen Weisen fehlen lassen. Er hat es nicht verstanden, die Wissenschaft I über dle Orden, die Menschlichkeit über die Lokal'Rubrik der Zeitungen, die Wahrheit über die Geographie zu stel en. Man erzählt, mit großem Geräusch, daß er eine von Deutschland angebotene Auszeichnung abgelehnt habe, mit der Begründung, daß ihm die Erinnerungen von 1870 die Annähme derselben untersagen. Die Antwort ist nicht recht zu verstehen, da Herr Pasteur kein Kriegsmann ist und da ihm der preußlsche Orden por !s merite nicht für eine Waffenthct angeboten wurde. Em Ofsizler, der diese Ehre ablehnte, bliebe in seiner Rolle und er wäre durchaus berufen, daran zu erinnern, daß unsere Armeen nicht siegreich gewesen sind. Aber Herr Pasteur ist kein Besiegter. Im Gegentheil, er ist ein Sieger. Und die Siege, die er davongetragen, sind sogar große Siege. das bestätigen alle Gelehrten. Während der Doktor Koch seiner Zeit fehlgegangen zu sein scheint, ist Herr Pasteur an 's Ziel ge kommen. Er könnte also, ohne seiner Ehre irgendwie zu nahe zu treten,' die Huldigung der besiegten Nation annehmen. Statt dessen nimmt er eine Haltung ein, wie der Volkssänger Paulus, der sich weigerte, den Pere la lctoire" in München zu sinnen, es sei denn, daß man ihm vorher das Elsaß zurückgeben wolle. .... Wenn Herr Pasteur einfach eine Ordens Abzeichnung abgelehnt hätte, m sehr diskreter Welse, so daß es Niemand gewußt hätte, ja sogar unter der Bedingung, daß man nicht davon reden solle so hätte Niemand ihn lo den oder tadeln dürfen. Er scheint jedoch diese natürliche Zurückhaltung nicht beobachtet zu haben. Man hat seine Weigerung und die Grunde der selben erfahren; das beweist, daß er dies selbst angekündigt hat oder es durch die Personen seiner Umgebung hat an kündigen lassen; und darin besteht die frappante Analogie nnt Paulus, der den Theaterreportern die Sensation? Nachricht liefert. Der große .Gelehrte ist kein Feind der Dekorationen im Prinzipe, denn er muß . ungefähr alle bekannten Orden besitzen, wie vordem Meissonier, der zu diesem Zwecke einen großen Koffer besaß. Ein Mann der WlNenschast, der für die Aufhebung aller Kreuze und Bänder eintreten würde, wurde bgm menschlichen Denken gewiß einen Dienst leisten. Er würde dadurch darthun, daß die Arbeiten der schönste Ruhmestitel sind und daß das Suchen nach Wahrheit an sich die größte Belohnung bildet. Aber Herr Pasteur hat sich dem Brauche gefügt und zeigt sich feindlich gesinnt nur gegenüber einem bestimmten Orden, den ein spezielles Land anbietet. Warum? Ist es etwa deshalb, weil er die Wissen schast und die Gelehrten dieses Landes verachtet? Nein, keineswegs, denn die deutschen Gelehrten sind, wie die sran zösischen, große Gelehrte. Auch des halb ist es nicht, weil der Orden eme besondere, eine kriegerische Bedeutung hat. Das wäre in der That ein Hohn. wie es die Sendung eines Panzers wäre, eines Ehrensäbels oder einer mit Edelsteinen besetzten Pickelhaube. ES handelt sich ganz einfach um einen Or den, den in gleicher Weise Leute des Eivilstandes tragen, den vielleicht sogar gute Franzosen angenommen haben, welch. Letzteren jn diesem Falle Pasteur ein nicht sehr artiges Kompliment machen würde. Nein, nichts von Alledem ist der ttall. Der berühmte Physiolog? sagt lediglich: Ich weise diese Dekoration zurück, weil ich ein Besiegter bin." Mein Gott, mein. Gott! Wann wird man uns diesen Ausdruck und diese Idee vom Halse schaffen? Besiegt ? Aber nein, wir sind es nicht mehr, ode? vielmehr, wir sind es nur noch, weil etz uns beliebt, besiegt zu bleiben. Man ist nicht mehr, ein Besiegter nach Ablauf von 25 Jahren eines Frieden?, den man sehr gern angenommen, hqt und dessen möglichst lange Fortdauer man wünscht. k Tiese Worte .Besiegte .Nieder-'
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auf nichts mehr. Jn Wirklichkeit hat das Leben sich geändert, sammt Allem, waS unS früber besckäftiate. Es aibt viel ernstere Fragen zu lösen als die. ob wir Nicht den Eiegertltel wlederge winnen könnten, den wir dann natür nch wiederverlieren könnten, und so fort, bis ans Ende der ?!abrbunderte. Wir sind nicht besiegt, weil wir lebendig sind, und die ganze Aufgabe ist die: unser Leben gut anzuwenden. Herr Pasteur gehört zu denen, die es gut angewandt haben. Warum läßt er es also hier an Loaik feblen und macdt er den Teutschen das Kompliment, das ynen das Anaenehmste von allen sein miift: .Eure Sieae. diejenigen der Gewalt, sind die einzigen, die mitzähen; dle mcinigen, diejenigen der Jnelligenz, zählen für nichts?" .... Es aibt eine Reibe von Leutm in Frankreich, für die der Patriotismus darin bisteht, daß sie in allen Tonarten und bei jeder Gelegenheit wiederholen: i P jf I m r nm euiscye : Preußen : vergessen icht die guten . Prügel, die wir von ' UÄ aekrieat haben!" Darüber lächeln die Deutschen wahrscheinlich, und es iegt ihnen jedenfalls nah, zu antworrr 7. V en: .lüjir yaven memais von ucy verlangt, sie zu vergessen, aber jeden alls ist Euer Gedächtniß stärker, als Sure Lust zurückzuschlagen." Der Pa iriotismus sollte nicht darin bestehen, me Beurtheilung dieser Art sich zuzu iehen. Er sollte außerdem auch nicht ai manch' anderen Sachen bestehen, deren Aufzählung zu lang wäre; dafür aber kann man zwei der sehr schönen Dinge sagen, in denen er bestehen sollte. Diese schönen Dinge sind : Der klare Blick und die Thatkraft der klareBlick, ,im zu constatiren, daß die Teutschen und was sage ich : die Deutschen ! alle Ausländer, selbst die, die wir als Freunde ansehen mit uns mitten m Frieden einen Krieg fuhren, der aoch ganz andere Gefahren birgt, als oer mit den höllischsten Sprengmitteln lzesührte und die Thatkraft, um sie ourch dieselben Mittel zu bekämpfen. Ueberall ist dieser Krieg ! . Wenn man nur bei uns reisen wollte, statt in der Eitelkeit zu verstumpfen ! Wenn man nur handeln wollte, statt sich in den Intriguen zu erschöpfen! Tann würde man sehen, daß überall draußen ein abelhaftes Fleber herrscht, daß man chasst. daß man kämpft, daß man derdrängt. - Und oft scheint Demjenigen, der von einem seiner Ausflüge in's Ausland nach PariZ heimkehrt, die zroße Stadt gleichzeitig zu verschlafen ur die wahren Thaten und zu geräusch voll für die Resultate! Das müe man sehen, und das müßten die Gelehrten und die Denker den Leuten verständlich machen: den Frieden für die That und durch die That. Darum stellen wir dieses kleine Kapitel richtig und wir möchten gern, öaß es in einer Geschichte Frankreichs im nächsten Jahrhundert folgendermaßen' u lesen sei: .Als man Herrn Pasteur den preußichen Orden Pou? ! merk brachte. arbeitete der Gelehrte in seinem Laboratorium. Er antwortete denen, die gekommen waren, einfach: .Legen Sie vaö in die Schublade, wo die Orden iegen. sagen Sie dem deutschen Kaiser, baß Seine Majestät sehr freundlich sei, und lassen Sie mich mein Meerschweinchen zu Ende seziren." Die Ttrabdurger Ausstellung. Straßburg, im Roscnmonat. Noch niemals seit den 25 Jahren deutscher Verwaltung sind die Jnteres en der reichsländlschen Bevölkerung m ihren verschiedenen Schttirungen und das sind vom leichtverschleierten Blau-weiß-roth durch all die opportunistischen und landmannschaftlichen Abstufungen bis zum unverfälschten Schwarz-welß-roih nicht wenige ! so ehr von einer treibenden Kraft bewegt, o sehr von einem Gegenstande anaezogen worden, wie das gegenwärtig durch unsere Industrie und GewerbeAus tellung der Fall ist. Em nationaler und politischer Assimilationsprozeß, ge gen den schließlich kein Ehauvinismus etwas auszurichten vermag, ist ja hier schon lange-im Gange, und ems nach dem andern der widerstrebenden oder ühl sich zurückhaltenden Elemente wird in denselben hineingezogen.. Jn diesem Prozeß ist gerade die nationale Arbeit der Hauptfaktor; denn er schafft eine Interessengemeinschaft, die auf die Tauer sich sls stärker, erweist als jede mehr theoretische oder ideelle Erwägung. So begegnen wir denn auch hier altelsässischen Firmen, die Jett 25 Jahren noch aus keiner deutschen Ausstellung anzutreffen waren, in Reih und Glied mit den deutschen Arbeits genossen, treffen sie auf dem Felde deutschen Wettbewerbs an in ernstem Ringen um die friedliche Palme des Sieges. Dieser erfreuliche Erfolg, der besonders m seinen Wirkungen sich als segensreich erweisen wird, darf um so höher veranschlagt werden, als er nicht in einer vorhergewollten Absicht log, daher von vornherein jedes tendentiösen Moments in politischer Beziehung entbehrte. Dazu kam, daß nahezu ein Jahrzehnt ein Mann Träger und eifriger Förderer der Idee, in Straßburg eme AuSstel' lung ßu veranstalten, war, der in allen urtheilssahlgen und vorunheiissreien Kreisen das größte Vertrauen genießt und von dem man von seinem ganzen langen Wirken im Reichslande aus Erfahrung wußte, daß er sich allein nur von großen, sachlichen und weitschauenden Gesichtspunkten leiten laßt. li terstaatssckretär z, D, Otto Back, ds, Bürgermeister der Sjadt Straßhurg, hatte aus der Jreiburger Aussiellunj den Plan aufgegriffen, und mit der zieibewußten und auf das Bedeutende, ge, richteten Energie, durch die Straßbur unter seiner Verwaltung zu einer gradezu großartigen Bedeutung geführt Yör den' ist. sedte er diese Jdt rntt sine.
tüchl?gen MitLrbciierschast in die Tha: UM.
Das Ausstellunasqebäude selbst wir! eine dauernde Sehenswürdigkeit Straß burgs bleiben. Wer t Stratzburg be sucht hat, wird sich auch die Orangen, nicht haben entgehen lassen, eine auZ der französischen Zeit stammende Pracht, volle Gartenanlage im Südosten bei Stadt, die nur ihren Blumenbeeten au! einem stattlichen und dichtbelaubter Parke herauswächst. Jn deutsche, Zeit, besonders unter dem derzeitiger städtischen Garteninspcctor Kuntz, sint die Anlagen noch wesentlich verschönert worden, so daß sie jet mit zu den schönsten derartigen Park- und Garten. anlagen Deutschlands gehören. Von der Orangerie zog sich südöstlich eine von alten Bäumen bestandene Allee hin, zu deren beiden Seiten wttstcS Gelände lag. Aus diesem Oedland, hat für Zweck der Ausstellung die Siadtver. waltung durch Garteninspcctor Kunp' schöpferische Hand eine paradiesische Gegend geschaffen, deren Mittelpunkt ein künstlich angelegter See mit hoher Felsgrotte bildet und die südlich in eine ebenfalls künstlich angelegte Erhöhung ausgeht, die mit prächtigen parkartigen Anlagen verschen und auf der ein gro ßes Rcstaurationsgebäude errichtet worden ist. Diese dem Eharaktcr der Orangerie schön angepaßten Anlagen mit der alten mächtigen Allee, von dem schattenreichen Park umrahmt, mit dem See und der Grotte mit Wasserfällen in der Mitte, mit dem erhebenden Ausblick in die fernen Höhenzüge des Schwarzwaldes, bieten die stimmungsvolle Landschaft, in dir nach einem künstlerischen Princip die drei großen Ausstellungshallen mit ihren !,ochc.?wölvtcn Kuppeln und ihrer architektonisch werthvollen Eonstruktion (Erbauer Will). Jerschke in Straßbürg), ihren reich bewimpellen Thür men ; das Verwaltungsgebäude, das nach seiner reichgeglicderten stilvollen Bauart und se:n.'r schonen und stimmungsvollen Faadenmalerei (erbaut ebenfalls von Wilh. Jerschke nach Plünen unseres aernalen Postbauraths Lettcher) das architektonische Prachtstück der ganzen Ausstellung bildet; die zahl reichen uud angemessen vertheilten Pavillons in Stein uud Holz und in sehr tvirlfam abgetönten warben, eiq zavanischcr Temvcl, ein künstleriick schönemaurisches Brunnenhaus, der erst an gelegte Forstpavillon mit der von der Ifa lothringischen Forstverwaltuna veranstalteten erschöpfenden Forstaustellung, das aus Molsheim übernom tnene alte clsässische Bauernhaus, ein Stück längst vorübergerauschter Ver zangenheit, in dem neben allen Sorten Milch, trefflicher Butter und gutem i?chwarzbrod auch die besten elsäsfischcn !öeine in reinen Marken und zu billigen preisen verabreicht werden; die gechmackvollen Pavillons der kaiserlichenund der elsäsfischcn Tabakmanufaktur :in buntes und reich belebtes Stüdtebild abgeben. So macht schon äußerlich dle Ausftellung einen Eindruck, in. dem das Liebliche und Anmuthige mit dem Großartigen und Bedeutenden harmoliisch sich verschmolzen hat, und wer zuch nur die Ausstellungen der legten Jahrzehnke gesehen hat, gibt freudig u, daß kaum eme derselben einen gleichen landschaftlichen Reiz, wie die hie,ige geovlen. . tiefem ivealen äußern Eharakter entspricht aber auch vollständig der Kern und das Wesen der Austellung. Nach ihrem Princip ist die Ausstellung von vornherein auf ErZeugnisse beschr'kt worden, die im Ausftellungsgeb (Rcichsland, Baden und Pfalz) entstanden sind. Das ist gut und verleiht der Ausstellung Eharakter und Werth. Denn aus diesem Gebiete ist sie mit dem Besten und mit den Erzeugniffen der ausfchlaggebenden Fabrikationen und Betriebe in muster gültigen Sachen beschickt. Gewerbe und Kunstgcwerbe haben ihre vorzüglichsten Leistungen entsandt und die Großindustrie, besonders auch der Maschinenbau, Bergbau, Eonstruktionsgewerbe, haben wir noch kaum so reichhaltig und so vorzüglich vertreten gesehen. Dabei tritt ein wichtiges Moment besonders hervor. Ueberall stoßen wir auf neue, durch Patent ge-rjf.HA-.i- r j-fc. icyuie, einen ersreuiicyen üorlfHrttt bedeutende Erzeugnisse und auf arbeitende Betriebe, die dadurch ein besonderes Interesse für sich in Anspruch nehmen, daß sie dem Publikum, die eigenthümliche Art ihres Betriebes vorführen. Das ist besonders instruktiv, wenn es, wie bei der Ausstellung der Druckerei der .Straßburaer Post". mit einer noch wenig eingeführten Neuerung verbunden ist. Jn dieser kleinen Mufterdruckerci, in der dem Laien das Sekcn und Drucken neben dem aann DruckereiApparate vorgeführt wird, werden die beiden aufgestellten Maschlnen namllch durch Elektromotoren betrieben, die im Buchdruckereibetriebe bisher noch sehr wenig zur Bcrwenduna gelangen. Auch sonst stoßen wir auf mancherlei Neues, und überall treten uns auf ihrem Siegeszuge die Fortschritte der modernen Technik und ihrer Vervollkommnung durch die Erfindun gen der Neuzeit entgegen. , Jn systematischer Gliederung ist auch das Schulwesen zur Ausstellung aelangt, von der Kleinkinder-Bewahr-anstalt, dem Knabcn-Handfertigkeits-und dem Manchen - Handarbeitsunterricht bis zu den Kunstgewerben in den Frauen - Industrieschulen mit ihren zu hoher Vollkommenheit entwickelten Leistungen. Ein Besuch der Ausstellung wäre um so lohnender, als sich damit ein Ausflug in die Vogesen mit ihren großartigen und schönen Gebirgsgegenden oder in den Schwarzwald und die Schweiz verbinden läßt. 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