Indiana Tribüne, Volume 18, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1895 — Page 4
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Fndimm Trwüne.
Erscheint Taglich und Sountagv. Die tägliche .TridSue- kostet durch den Xxffgcx 22 Cent per Woche, die SonntaaS.Tribüe'I Text per Woche. Seide ,usamen IS SentS ,de IS Cents per Clonat. Per Poft außerhalb der i5tbt ,ugeschiSt i Vorausbezahlung V per lZahr. Gssictt 18 Süd Alabama Straße Indianapolis, Ind., 7. Juli 1895. Sonntags - MuSerei. Der Vierte, the glorious Fourth, ist wieder einmal da gewesen. Er kommt regelmäßig alle Jahre, wie jeder andere Tag auch, und er ist noch niemals ausgeblieben. Und er kommt sehr pünktlich, woran sich Mitglieder von Eesangdereinen bezüglich des ProdenbesucheS ein Beispiel nehmen können. Und ein Jahr, wie daS andere bringt er neben einigen spread eagle speeches eine größere Anzahl von Feueröbrünsten, Kleiderruinirungen, PferdeauSreißungen mit obligaten Verletzungen, Fingerabschießungen, auch Todtschießungen und waS dergleichen angenehme Dinge mehr sind. Einen größeren Unterschied als in der Art und Weise, wie der Amerikaner und wie der Deutsche (und auch andere Völker deS europäischen KontinentS) seine Feste feiert, kann eö wohl kaum geben. Und der Unterschied liegt nicht bloß in der Verschiedenheit deS gesellschaftlichen LebenS, sondern auch in der Stimmung und dem Ausdruck, welche dieselbe findet. Der Amerikaner ist gar keiner richtigen Feststimmung sähig, und deshalb tragen alle feine Feste mehr oder weniger den Charakter deS Blöden und der Langeweile, wie eben sein Sonntag auch. Wenn der Deutsche ein Fest feiert, dann feiert er eS in Gesellschaft Anderer, dann treibt? ihn hinaus zu andern Menschen und die öffentlichen VergnügungSlokale sind angefüllt mit Tausenden fröhlicher Menschen, die sich bei Sang und Trank freuen und ihre festliche Stimmung ausdrücken. Der Amerikaner bleibt daheim und setzt sich am Abend vsrS HauS, schießt seinen Sprößlingen zulieb ein paar Raketen ab und knallt mit allerhand anderem FeuerwerkSzeug darauf los. Die Hauptsache ist daS Knallen. Und di?seS blöde Vergnügen nennt er eine patriotische Feier. Zeitweilig wird diese Feier durch eine Feuerbrunst, oder Scheuen eineS Pferdes mit obligatem Unglücksfall oder durch das Ab- , schießen eines FingerS erhöht, solche 'Kleinigkeiten maöen aber aus die schießlustige. Jugend keinen Eindruck. j Ich glaube wenige meiner Leser machen sich einen Begriff dadon, welch 'unglaubliche Menge dieser Nichtsnutz!'gen kleinen FirecrackerS verpufft wird. Innerhalb der letzten fünf Wochen haben etwa zwanzig Schisse auS Hongkong vierzehn Millionen Packete Iiret crackerS nach amerikanischen Häfen gebracht. ' ZedeS Packet enthält 64 Stück, so daß eS im Ganzen 896 Millionen waren. WaS meinst Du lieber Leser, wenn die 896 Millionen FirecrackerS an einem Platze aus einmal losgelassen würden, waS daS für eine Knallerei geben würde. Und diese mchtSwürdige blöde Knallerei und Feuerwerkerei hat wirklich zur Folge, daß man ohne Gefahr nicht ausgehen kann, sicherlich nicht ohne Gefahr für die Kleider. Bei allem Knallen und allem Spektakel herrscht doch eine furchtbare Nüchternheit. Ich meine nicht jene Nüchternheit, welche eine Folge der strikten Durchführung deS Nicholfon Gesetzes haben könnte, wenn eS keine Flaschen gäbe, welche man in die Tasche stecken kann, sondern jene Nüchternheit, welche auö dem Gemüth entspringt und keine Feststimmung aufkommen läßt, die aber Excesse nicht ausschließt. Da müssen denn einstweilen die Deutschen ihre Feste für sich feiern. Der Plauderer. ' mm TaS Lesezimmer im Britischen Museum. Unter den vielen Vorzügen, die sich dem Bewohner Londons bieten, ist nicht der geringste die freie Benutzung des Lesezimmers des Britischen Mu scums, dessen Bibliothek, die größte der Welt, volle zwei Millionen Bände enthält, die in Buchbehältern von 27 Meilen Länge beherbergt werden. Ter Leser braucht nur seinen Wunsch kund zu geben, und alsbald erhält er von fcen höflichen Bibliotheksgehilfen die von ihm ausgewählten Werke. Um Zutritt zu erlangen, braucht er nur zwei Bürgschaften zu stellen, die von Hausbesitzern geschrieben sein müssen, und wenn diese befriedigend lautm und der Oberbibliothkar sich vergewissert hat, daß man nicht mit der Absicht kommt, nur Romane zu lesen denn für diesen Zweck sind in jedem Kirch spiele die freien Leihbibliotheken vor-
yanoen , io empfang! er die roiafar. bige Eintrittskarte, die ihm die Thore des Lesezimmers auf sechs Monate öff net. Ehemals war diese Karte auf Le benszeit gültig; da aber das Recht des Zutritts vielfach gemißbraucht wurde, indem viele junge Leute daS Lesezim mer nur zu Romanstudien oder gar zum Stelldichein benutzten, so machte ein neuer Oberbibliothekar der Sache ein Ende. Jeder Leser mußte sich eine neue Eintrittskarte verschaffen und an gkden, zu welchen Zwecken er das Lese zimmer besuchen wolle; schien der Zweck nicht klar, so wurde ihm der Zutritt verweigert. Trotz aller Borsichtsmaß regeln aber herrscht ein ähnliches Leben und Treiben wie damals, ehe die .Aen derung getroffen wurde, denn so wenig wie ein Feldherr jeden Soldaten der von ihm befehligten Armee überwachen kann, so wenig kann der Oberbibliothe kar über die Schulter der 216,000 Lcser sehen, die im vergangenen Jahre das Lesezimmer besuchten, und ihre Lectüre, sei sie frivol, sei sie ernst. Überwachen. 216,000 Leser! Das ist eine kleine Welt für sich selbst und eine Welt, in der sich die große widerspiegelt. Ehe wir diesen Mikrokosmos in's Auge fassen, werden wir den Schau platz etwas näher ansehen müssen. Das Lesezimmer ist kreisförmig: in der Mitte befinden sich die gleichfalls kreis sörmigen Tische bar Bibliotheksgehilfen; auf den Tischen sind alphabetisch Körbe angebracht, in die der Leser seinen Wunschzettel steckt, worauf ihm bald ein leichtfüßiger Jüngling geräuschlos das Gewünschte überbringt. Zwei runde Büchergestelle in der Mitte, in akpha betische Fächer eingetheilt, enthaltendes berühmte Bücherverzeichnis des Briti sehen Museums ein Berzeichniß, das das größte Buch der Welt sein wird, wenn es vollendet ist. Schon über 14 Jahre hat seine Zusammenstellung in Anspruch genommen und etwa ändert halb Millionen Büchertitel in allen Sprachen der Welt sind ihm bis jetzt einverleibt worden. Es bildet schon für sich allein eine stattliche Bibliothek, denn es umfaßt über 2000 Bände, von denen 27 mit 27.000 Eintragungen einzig und allem der Bibel gewidmet sind. Die Leser sitzen an langen, alphabe tisch bezeichneten Tischen, die strahlensörmig von der Mitte ausgehen; Lösch Papier, Tinte. Federn und eine elekirische Lampe sowie ein bequemer Sche mel stehen zur Versügung;. und da jeder Sitz mit einer Nummer versehen ist. kann jeder unter den 600 SitzPlätzen den seinigen leicht wieder ausfindig machen. Ringsum reichen un geheure gefüllte Büchergestelle bis zur Glaskuppel hinan; sie werden mittels Galerieen von den Aibliothekbediensteten bestiegen. Die Glaskuppel steht nur der des Pantheons in Rom an Größe nach. Das Lesezimmer selbst verdankt seine Entstehung einem Ausländer, dem verstorbenen Oberbibliothekar Sir Anthony Panizzi. Alle Arten und Stände von Lesern sind hier anzutreffen. Macaulay, Lord Beaconssield, Earlyle, Mommsen, Ranke, dies sind einige der vergangenen Größen, deren sich ein alter Bediensteter im Lesezimmer entsinnt. Lord BeaconSsield erwähnt in dem Vorworte zur Ausgabe des Werkes seines Vaters Jsaak Disraeli. Curiosities of Literature, daß, als sein Vater am Ende des letzten Jahrhunderts das Lese zimmer deS Britischen Museums desuchte, die Zahl der Leser täglich kaum ein halbes Dutzend überstieg. Als Lord Beaconsfield später zum Eurator deS Museums ernannt wurde, deren eS 49, an ihrer Spitze der Prinz von Wales, gibt, und das Lesezimmer wieder ein mal besuchte, erkannte er in einem der Angestellten einen ehemaligen Dien seines Vaters, der den zukünftigen Pre mier von England und Grafen von Beaconsfield als Kind oft auf den Ar. men getragen und mit ihm gespielt hatte. Ter Lord beehrte den alten Manu mit einem herzlichen Händedruck und verhalf ihm zu fjncrn einträglichern Aemtchen im Museum. Thomas Carlyle behauptete, eine Stunde im Lesezimmer, das damals noch recht klein war, verursache ihm heftiges Kopfweh, daS er launig sein Museumskopfweh taufte; auch gebe eS dort einen Floh, den Museumsfloh, der alle übrigen Thiere dieser Gattung an Größe und Bosheit übertreffe. Dazu kam noch der Bücherkatalog, der damals ein wahres Chaos war und mit seinen verworrenen Eintragungen dem Philosophen viel Aerger machte. Unter den excentrischen Leuten, Sie das Lesezimmer vor etwa 20 Jahren besuchten, waren zwei Brüder Allen, die auf königliches Blut Anspruch machtcn. Ter ältere nannte sich auf seinen Besuchskarten Easimir Stuart, Graf d'Albanio, und trug bespornte Stiefel als ein Zeichen seiner königlichen Abkunft; beide behaupteten, die Letztender Stuarts zu sein, und wie an den an geblichen Tichborne, so glaubten auch viele Leute an die angeblichen Stuarts. Im Lesezimmer, wo man fonft nur das Gekritzel der Federn hört, machte das Klirren der Sporen einen ganz eigenartigen Eindruck und störte den Gedankenfluß manches Gelehrten, der bis dahin den Stuarts keinen Groll gehegt. Persönlich waren die Brüder recht liebenswürdige Menschen, und mancher Leser, der in ihrer Nähe gewe sen, erhielt von ihnen werthvolle Aufklärungen über Werke, die ihm für sein Studium nöthig waren. Jahraus jahrein waren sie an dem Tische Nr. 6 zu finden, wo sie sich sozusagen eingemiethet hatten. Ihre Federn, Bleistifte, Papiermeffer, Briefbeschwerer, ja, selbst die Federwischer waren mit kleinen goldenen Kronen verziert. Allen Lesern bekannt war ein Dr. ReeS auS Wales, Ui In Druidentracht erschien. Diese bestand sus einem enaen. grünen
Anzüge mtt einem yoyen Kragen und ein.m Helm aus Fuchsfell, der in einem langen Fuchsschweife mündete. Der schöne, ausgeprägte flops des Druiden und sein langer Bart passe, sehr gut zu seiner eigenthümlichen Gewandung, die die Aufmerksamkeit drinnen der Leser und draußen der Straßenjungen erregte und somit sei ner Eitelkeit schmeichelte. Allgemein war ein Mann bekannt, der vom Lese zimmer auS eine ganze Wochenschrift schrieb und herausgab; dort war ihm aller Stoff für sein merkwürdiges Blatt zu Hand; dort verarbeitete er es und gönnte sich nur eben die Zeit, um in einem benachbarten Wirthshause um Mittag eine Bratwurst mit Kartoffeln zur essen. Wenn das Publicum nur meine Zeitung kauft sagte er . mir , so finde ich hier Stoff genug, um die letzte Nummer am jüngsten Tage erscheinen zu lassen." Das Publicum blieb aber spröde, die Zeitung ging ein, und seitdem wurde der Redakteur im Lesezimmer nicht mehr gesehen. Viele benutzen das Lesezimmer nur als eine Art von Elub, schreiben hier ihre Briefe, treffen ihft Freunde hier, essen in dem Speisezimmer des obern StockWerks und halten ihr Mittagsschläfchen im Sessel im Lesezimmer. Das Lrsezimmer ist eben wie ein Bienenstock, wo neben den Bienen auch Drohnen leben. Essener echreibebrief des Philipp Sauerampfer.
Mein liewer Herr RedaktionSr. Die Schul is aus un die KidS hen Fekehschen! Wann ich nor dran denke, dann krieg ich schon e Gänshaut. Denke Se nor emol zwölfWoche kce Schul nit! sell is mehr wie ich siende kann. Warum die Fekehschen so lang dauern, sell weiß ich selwer nit, mehbie se beute vielleicht, die Kidds dehte am End zu viel lerne. Well, enihau zwölf Woche is zu viel un was zu viel is. des is zu motsch. Ich sor mein Part hen schon Widder Truwel gehabt un sell is auch die Riesen, daß ich so mäd iwwer die Fekehschen fiehle. E paar Dag besor die Fekehschen gestart hen. Hot mich dem Karlie sei Tiet scher t Not geschickt, daß se mich sehe wollt. Karli.- hen ich gesagt, .Host De ebbes angestellt? oder lernste nicks?" No. Pa, no," Hot er gesagt, schuh? nit, Pa, ich kann mei Giahgrasfie gut un mei Erittmetik auch, un die Tiet' scher Hot erst e paar Dag zerick gesagt, mei Spelle deht einiges biete. Weißt Du, was ich denke, Pa? Ich denke schuhr, ich skippe.- Der Karli Hot mich ecksplehnt, was das meint. Es meint, er deht zu gut lerne, sor die Zeit in de vierte Rieder zu wehste un deß halb käm er auS dem dritte Rieder reiteweg in de finfte. Ich hen of KorS nit viel Stack dadrin genomme, aber möglich is doch einiges. Ich wollt hawwe, daß die Lizzie, WaS mei Altie is, zu die Tietscher gehe sollt, awer sie ho!S unner keine Zirkumstenzeö gedahn. Sie sagt, sell wär dem Mann sei Vifs neö un ich deht mich jo sonst nit for die junge Medcher schenire. Well, do hen ich mich denn reddig gemacht un sin in d Schul. Die Tietscher war arig freindlich zu mich un sagt, se deht orfel sorrie fiehle, awer eS wär emol so. Der Karlie deht gar nit lerne, deht in ehm fort sei Spelling misse un se kennt en noch nit emol juhse die Bläckbohrds zu kliene. For den Riesen kennt er diesmol nit vähse. Well, ich hen do gestanne un hen e Fehs gemacht, wie en OchS, wann mer Haudidu zu em sagt. Sell hen ich nit eckspecktet gehatt. Das is keinde? sonnig," hen ich schließlich gesproche, der Bub, der lernt doch, daß en Hund jammert un sei Biecher sind vom ville Lerne ganz verrisset O Kontrolleur, im Gegendeil sagt ' die Tietscher. Sie misse mich ecksjuhse, awer Jhne Ihr Bub is viel zu dumm." Do hen ich alleö gehatt, was ich wollt. Ich sin fort un war'n so mähd wie alleS. Denke Se nor emol an, Herr Redaktionär. mir streht in's Gesicht zu sage, mein Bub war zu dumm! Sell wär schon allrecht, wann ich's nit besser wißt. Ich weiß gut genug, daß er en arig schmarter Bub is; wie scheen kann er mich schon mei Peintcher beim Wedesweiler hole und jedes Mol frogt er nach en Bretzel. Wei, de annere Dag is er in de Saluhn gange un Hot e Quart Bier in de Pehl' sille geloßt. Wie er das Bier hatt, do Hot er sein Nickel uf die Bar gelegt. De? Saluhnkieper Hot gekickt wie alles un Hot gesagt, e Quart wär zehn Cents, awer der Karlie Hot gewißt, daß er das Bier nit mehr zerick schütte konnt un uf den Weg hen ich e Quart instett e Peintche kriegt un hen nor en Nickel bezahlt. Sein Bretzel Hot er sich awer dieselwe Zeit doch getäckelt gehatt. Jetzt frog ich ein Mensch, kann en d u m m e r Bub so ebbes duhn? Ich denke, des nimmt schon en gutes Diel Schmartig keit. Awer so sin die Tietschers. se gleiche emol nit. wann so e Kidd mehr weiß wie sie selbst. Ei, for Gutneß Sehk, waS is der Karlie nor alleins km Deitsche so dicht!, das macht awer, weil sein Pa un sei Ma immer nor das reinste Deitsch juhse. Well, ich hen mich vorgenomme. den Bub emol e bische mehr zu watsche un bei seim Numberwork obacht zu gewwe. Ich hen en gleich, wie ich heim kon.me sin. e Ecksembel zu sickern gewe. was ich mich an de Weg ausgedenkt gehatt hen. Das Ecksempe! Hot geheiße: Wann in die West das Heu for fufzehDahler derkaufe duht, wie. viel is dann das Pund Butter in die 3bft?" Un was werde
Mr. Geo. Am Zirkle Dies ist Wunderbar ' Erebrbla Skrophein vollständig geheilt Herr Geo. A. Zirkle Ist ein wohlbekannter Schullehrer In Mt. Horeb, Tenn. Er chreibt uns aus freien Stücken Folgendes : " Ich glaube n Hood's 8rsap rill, und der Grand dtf ur Ist folgender Ich habe von Kindheit an an ererbten Bkropheln gelitten. Als ich 87 Jahr als War. fingen meine Augen an mir weh tu thun und ein Geschwür Wl in 1 groMgbildete ich an der rechten Seite meines Halses, welches eiterte. Anders folgten, bis sich sechs gebildet hatten und aufbrachen Ich Tersuchte all rxnelen. Ich war oft so achwach dass Ich kaum gehen konnte, und war gänzlich entmuthlgt. Ich begann mit dem Gebrauche von Hood's Sar aaperllla und 'nahm fünf Flaschen. In weniger als drei Monaten waren beide Geschwüre an meiner Schulter gehellt; Hood's Kurirt loh war von einem unangenehmen Katarrh kuilrt; tindder skrophulose Zustand iit Immer weniger wahrnehmbar geworden. Ich wiege mehr als je In meinem Leben, und erfreue mich Dar betten Cesundhelt Wundern Ble sich dass Ich an Hood's Bareaparllla glaube? Ich kann nicht weniger thun als es überall und für Alles su empfehlen.' Geo. A. Zraxu. Hood's Pillen sind be.EamenL 2So Se denke, er Hot en DaHter un liwwe Cent des Pund erausgefickert! Wie ersch gemacht gehatt Hot. sell wei ich of Kors nit. awer er Hot's doch nihau gemacht un wznn e Kidd so ebbes sickere kann, dann is es doch nit dumm. Haili," sagt ich, ho! mich emol mei Schnuffbacks. dag ich mich emol en Schnusf tackele kann.- Gleich war der Karlie fort, awer er is nit mehr Widder komme. Wie ich nach ihn geguckt hen. do Hot er mei Schnuffbacks in die Jahrd geschleppt gehatt un Hot von mein Schnuff Mottpei gemacht! Of Kors war mein Schnusf gespeult. Die Tschickens wo grad in die Jahrd wäre, un der Karo hen all an den Stoff geschwellt UN die arme Diehrcher hen schnieße gemißt, als wann se das stärksie Kalt hätte, die Eier, wo die Tschickens de neckste Dag gelegt hatte, war'n all mit schwarze Datts gekowwert, weil se so vor den Schnusf verschrocke war'n. Karlie, Karlie,- hen ich gesagt.' was machst Du for Sache. Geh inseit un krieg aus mein KohtPacket en Nickel un hol mich en frisch Schnusf." Der Karlie Hot's gethan un is auch bald wieder komme. Er Hot en Päcketsch gebrocht, wie e Flauersack un sagt: Pa Hot er gesagt, der Storekieper Hot nor noch ebaut drei Pund un e halb an Hand gehabt un bringt Dir das annere in e Dag oder zwei." Ich hen puttiniehr gesehnt wie ich sell gehört hen. Hot jo der Oosebub e Finf-Dahler Goldstück aus mei Packet kriegt, un Hot dafor Schnusf kauft! Ei, do soll dich awer doch gleich e Krott petze, du verdollter Lausbub, hen ich gedenkt. Ich sin of Kohrs gleich bei den Storekieper gange un hen dort die Dickens gerehst. Ich hen ihm gesagt, er sollt sich sein Schnusf Widder hole losse un hen en gefrogt, ob er sich nit schehme deht, eme kleine Bub finf Dahler werth Schnusf zu verkaufe. Was schicke Se dann so en dumme Bub?Hot mich der Feller gefrogt. Bei Tschortsch hen ich gedenkt, ich glaube puttiniehr selbst, daß der Karlie en Esel is.Wie ich Widder heim sin komme, nau. was wer'n Se denke, Hot sich V Karlie die drei Pund un e halbSchnufs getäckelt un Hot a u ch M o t t p e i d avon gemacht! Mehbie ich hen den Karlie gespänkt! Drei Wahkmkehns. en Bruhmstick un en Mapstock hen ich us sei Hinnerfront verschmisse. Dann hen ich mei H'ands gejuhst un zwar so lang, bis se mich puttiniehr aus de Tschoints gefalle sin. Wie ich mit den Karlie durch war. do hen ich mich e Schiet Papier krkegt un hen an die Tietscher geschriwwe: Sie sin verdollt recht. Der Karlie is de größte Esel, wo ecksiste duht," Womit ich verbleiwe Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Gleiches Leid. Tante: .WaS machst Du denn für ein mürrZ fches Gesicht, Märchen? Du bist doch nicht etwa zeig' einmal Deine Cenfür her.- Machen: Ach. liebe Dante, sei mir nicht böse, auch ich bm sitzen Gab!bn!" Guter Werdlenil. Deutsche Männer verlangt Welche Willens sind sich ein rentables Geschäft zu gründe. Wir wünschen, daß Zeder, der ohne Beschäftigung ist, oder keine zufriedenstellende Arbeit hat und die Vertretung für unsere Firma, gegen gute Bezahlung zu übernehmen wünscht, dertraucnSvoll an unt schreibt, und dir werden demselben unser Anerbieten nebft Proben kostenfrei übersenden. . Wir. wünschen nur einen Vertreter für jeden Distrikt, welcher noch nicht besetzt ist. Man wende sich sofort an Dr. C. 3. Schoop, No. ZK State Str. Racine, WiS. Verlangt Mucho'S Best Hadann Cigars."
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