Indiana Tribüne, Volume 18, Number 288, Indianapolis, Marion County, 7 July 1895 — Page 10

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? ellans. Parisez Mode Wenn 'der Slofennionai gekonunen ist, hat auch die Mod ihre Vorberei iirngeit für die Sommersaisou vollen det, und ein überaus rasches und belebtes Bild entrollt sich dos unseren Augen. Manches, was bisher vereinzelt austauchte, erscheint jetzt in geschlossener Neihe und läfet nun erst so recht den grbZen Nkichthuin erkennen, den die Mode für d?n Sommer zur Verfügung stellt. Daß der Crepon in diesem Jahre ein besonderer Lieblinz der Pariser Mode ist und durch seine Verschiedenheit die anderem Geweöe fast völlig beiseite schiebt, ist bereits früher rwähnt worden. - Indeß hat sich die Reihe der neuen Stoffe noch ganz bedeutend durch die verschiedenen poila de chfcyre (eine Mohairart) vermehrt. Gerade diese Stoffe, die vielfach zu vollständigen Costümen verarbeitet werden, bilden den sommerlichen, Ersatz für die im Frühjahr herrschenden Tuchcostüme. Sie bestehen auZ Nock mit kurzem Paletot; letzterer ist mit Aufschlägen oder Shawlkraen ' von Seide versehen. Diese mu& jedoch. wmmm Wm K t) z fc VA orJfe n müMM. l6!.Ait3rwtäw m rmm W V ' " 1 1 um ' der Mode zu entsprechen, eine Schattirung Heller sein als die des Grundstoffes. Der Paletot wird zu einer Bluse aus Musselin Duchesse in der Farbe der Aufschläge getragen, die aber im Gegensatz zu den letzteren mit Spitze und Passementerie geschmückt ist. Bei Toiletten aus schwarzem, graublauem oder dunkelgrünem poil de chfrre sind die Jackette mit rosa Seide unterfütterk und die Aufschläge mit bensolcher Seide bedeckt. Bei Costumen in HeliotHrop, Dahlia, Rothbraun. Otierbraun und Dunkelblau wählt man gleichfarbiges Seidenfutter. sowie cremefarbene Seide für die Aufschläge und eine Bluse aus schwärzer Guipüre; d!e Entredeux werden mit Perlen und Pailletten verziert. Die schottischen poils de dievre, eine große Neuheit, werden zu dostü men für die Promenade, für Partien und Bormittagszänze verwendet. Sie werdn mit gelblicher Guipüre garnirt, die für Epaulettes. Manschetten. Patten, Bretellen u. dergl. verwendet wird und zu der lebensvollen Frische des Stoffes einen hübschen Gegensatz bildet. Die Röcke sind einfach, nur hinten mit Falten versehen und meist schräg im Carreau verarbeitet. Für heiße Tage verwendet man zu diesen Costü.nen schottische Baumwollengewebe, wie Zephyr, Batist u. s. w. Die Taillen- sind hierzu blusenförmig mit falligem Gürtel und Stehlragen gesertig'. . Zu einfarbigen Kleidern wählt man auch Blusen, Aermel. Schärpen oder Bretellen auI schottischem Stoff und erzielt damit in der That recht kleidsame, jugendlich wirkend: Toiletten. Die poils dö clievre in. Silbergrau, Stahlgrau, Nickel-, Quecksilberund Filzgrau werden mit Jackett, zu den sogenannten costiimes de voy age masculins verarbeitet. Das Seidenfutter der Jackette stimmt auch hier mit der Farbe des Oberstoffes überein; dasselbe gilt von den Aufschlagen. Die Chemisetts bestehen aus Piqu. Batist, Leinen und sind mit kleinen Perlmutterknöpfen verziert.Die verschiedenen Krepparten, die sich durch Leichtigkeit und Gefälligkeit auszeichnen, werden zu zwar einfachen, doch immerhin eleganten Toiletten derarbeitet. Es werden indeß aus diesen Stoffen auch Roben gefertigt; der Rock bleibt stet', einfach, zur Garnitur der Taille verwendet man mit Vorliebe Spitzen. Vorn und hinten sind die Taillen rnnji mit den beliebten drei flachen Falten ausgestattet, deren Zwischenräume durch ein einen Zoll breitet

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Seidenband in hellerer Schattirung oder durch ein Spitzenentredeux ausgefüllt ist. das auf etwas dunkler getönirrn Seidengrunde ruht. Wählt man n'.cht die hellere Schattirung des Grundstoffes, dann ist cremefarbenes Band als besonders elegant zu bezeichnen. Eine sehr harmonisch wirkende Verbindung ist auch das Arrangement von cremefarbener Seke mit gelblich getönten Spitzen. Die Ballonärmel fallen auf einen flachen Unterärmel, der eine mit der Taille übereinstimmende Garnitur zeigt. Röcke aus Crepon werden vielfach mit Blusen aus Seide. Taffet pointillier, Surah u. dergl. aetraaen. Die letzteren, für die man unbestimmte Farben bevorzugt, garnin Spitzen oder Passementerien m gelblichen, Tönen auf einer farbigen Seidenunterlage. Für besonders elegante Toiletten, also zu Reunions, Diners. Soireen, wählt man helle Crepons, creye ray6 in Silbergrau, crepe quadrillä in Greine, und für junge Mädchen crpe plissd fin mAltrosa und Altblau. Auch für diese Toiletten fmb die Röcke ohne Garnitur und zeichnen sich nur durch Faltenreichthum aus. die Taillen dagegen werden flott mit Falten und Krausen, mit Guipüre, Perlenborten, Draperien aus Seide oder Sammet geschmückt die durch Rosetten und Schleifen aus Band vervollständigt werden. Vielfach zeigen sie auch große Kragen .aus schönen Spitzen, Volants aus plifsirter Gaze u. s. w., sowie eckige Ausschnitte. Bemerkt zu werden verdient, daß die Falten und Besätze der Taillen häufig ein? mehr oder minder lange Fortfetzung an den Röcken finden. Eine hübsche Neuerung für Taillen besteht darin,, daß man Bänder von der Höhe der Büste herabfallen läßt und in bestimmten Abständen , durch Schleifen od'r' Rosetten dem Kleide anheftet. Eine Neuheit, die ebenfalls nur d Wiederholung einer Mode aus früherer Zeit ist. nennt sich collier de ehien"; es sind schöneschwarze Bänder. die. reich mit Jettperlen und Pailleiten ausgenäht, zu hohen Taillen getragen ' werden. Die Kleider selbst sind dann mit gleichem Gürtel und Besatz geschmückt. Die Falten an den Röcken nehmen immer mehr Raum ein. Man fertigt sie häufig vorn mit drei breiten, hinten mit kleineren -Falten. Die Seitenbahnen schließen flach an die Hüften. Diese Röcke haben eine Weite von 5 bis' 5z Yards. Man ordnet auch die Röcke hinten allem in drei, vier oder fünf runde Falten und unterfüttert sie, des hübschen Falles wegen, mit Seide. Aus demselben Grunde wird der innere Rand stets mit Volants begrenzt. Die Aermel behalten . ihren Umfang, und ihre gigantische Größe gibt ihnen im Verein mit der abfallen den Schulterlinie oft das Ansehen,' eineZ Mantels. Einige Pariser Häuser suchen ihren Umfang durch Ernpuffen und Zusammen raen einzuschränken, und kräusen sie .an den Schulten vielfach ein. Für elegante Hüte ist die Capotte hier unstreitig allein maßgebend. Sie ist sehr klein, mit Perlen und Pailletten bordirt und oft mit Guipüre bedeckt. Die kleinen Capotten sehen KinderHäubchen nicht usähnlich und werden deshalb auchduin" genannt.. Die seidene Platte ist mit einer wellenförmigen Garnitur von kleinen, dünklen oder schwarzen Federn - umgeben. die unter einer Krone ungleicher Blumen oder einer Aigreüe von Federn, plissirter Gaze u. dergl. ruhen. Unter den Phantasieblumen sieht man schwarze Rofen. gelbe' Veilchen u. s. w., die alle sehr groß sind. Für Uigrettes werden mit Vorliebe 'gebogene Federn verwendet. Die Hüte, die sich dem Charakter der Person an zupassen haben, sehen oft eleganten Coiffüren nicht unähnlich. , Für junge Mädchen und sehr junge Frauen ist das Toquehütchen aus grobem Strob, mit großen , Bandschleifen und Vogel-' fittichen eine' ' beliebte Kopfbedeckung Man garnirt diese sebr breiten Län-

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der mit fast monströsen Noscn. Chry-

santl:men. Rosen Paul Xerori" u. dergl. Nicht leiten wayit man chanzirendes Band, mitunter in recht leuchtenden Farben. Die Capotten werden ganz im Geschmack von 1830. oder im Geschmack Marie Antoinette garnirt; übrigens beherrscht Hiersein sehr großer Farbenreichthum die ganze Strohhutfabrikation. Zur Veranschaulichung des Gesagten fügen wir unserem Bericht 'zum Schluß noch einige hübsche -ßostümafa bildungen bei. Figur 1 und. 4 stellen die Rück- und Vorderansicht einer eleganten Toilette aus leichtem, blauem Seidenstoff mit Sammetarmeln- dar. Breites changeant Sammetband in Blau und Rosa, das eine sehr fein wirkende , Farbencomposition mit der geloschen venezianischen spitze givt, bildet die Garnitur der Taille. Aus dem Bande hat man die Schleifen, den Stebkraaen. sowie die Bänder vorn und hinten und den Gürtel hergestellt 'Von großem Neiz t ver ragen Figur 2 und 5.' Er besteht aus schwarzer Seide und aus alter, gelblicher. venezianischer Spitze, die vorn große Zacken bildet. Der rund geschnittene Kragen fällt hinten in geraden Falten herunter und ist mit dem aus Spitze ' gefertigten Sattel durch eine volle Rüscke von vlissirter Seidenqaze verbunden.' Eine gleiche Rüsche, mm - W W in die sich kleine gleisen schmiegen, umgibt den Ausschnitt der Pelerine. Figur 3 zeigt ein Kostüm aus weißem Piqu6 mit Bretellen au5 schwarz und weiß , gestreiftem Seidenband und mit einem Kraqen au5 gelblicher, altvenezianischer Spike.. Die, Bretellen sind vorn - und hinten wie auf , den Schultern rn scharf Falten gelegr und verschwinden im Gürtel, der wie der Stehkragen aus- Band gebildet und mit Schleifen geschlossen-ist. Die Sirene. Novelette von Helene v. Götzendorff Grabowski. De? Rezierungsrath Hartwich gehörte zu den angenehmsten und belieb testen Persönlichkeiten des fröhlichen Kreises von Sommerfrischlern welcher sich unter dem gastlichen Dache der grünen Tanne" zusammengefunden hatte. Eine kleine ihm unwandelbar anhaftende Sonderbarkeit erhob ihn sogar in den Augen der jungen Da men'zumRomanhelden und wob, ohne sein Wissen und Wollen eine poetische Aureole um seine echt germanische Neckengestalt. Hartwich verließ, nam lich sofort die Gesellschaft, sobald Je. mand Miene machte, zu mustziren. Da man nun die allabendlichen Zusam menkünste mit Gesang und Spiel zu beschließen pflegte, war es ihm zur Gewohnheit geworden, während dieser Zeit 'im entferntesten Theile des umsangreichen Gartens ' zu promeniren und dabei gemüthlich seine Cigarre zu rauchen, bis 'es zehn Uhr schlug und er sicher sein konnte, daß man im Mustkzimmer der Tanne" das Pianino schloß. Man verzieh ihm seinen Spleens wie gesagt, und wenn die jungen Mäd chen, bei einander saßen,' so erschöpften sie sich' in Muthmaßungen über den Ursprung desselben. Da war immer eine Version romantische? als die andere! Darin aber stimmten Alle überein: die Sache hing mit einer unglllck lichen Liebe zusammen! Nun, ewig konnte der Schmerz unmöglich währen; natürlich gelobte sich jede der Hulbinnen insgeheim. Hartwichs Genesung" nach Kräften beschleunigen zu helfen... IJndeß trafen immer neue Kurgäste in der Tanne" ein, unter ihnen eine Madame Vanessa mit Nichte. Die Letztere stand, als Fräulein, Tornow im Fremdenbuche verzeichnet. Sie war ein schönes leidend ausfehendeS Mädchen mit - ernsthaften. Haselnußbraunen .Augen und schlicht gescheite U tem. dunklem Haar; jedenfalls eine in teressante Erscheinung, welcher die Männer . mit Zuvorkommenheit, die Frauen mit argwöhnischer Zurückhaltung begegneten. Warum trug sie auch solche . Prinzessin-Miene zur Schau! Und' rsarum saß ihr das einfache, schwarze Spitzenkleid so tadellos ? Hartwich hatte den neuen Ankömmlingen zu Anfang keine große Beachtung geschenkt; er ward erst bei einer besonderen Gelegenheit auf Fräulein Tornow aufmerksam; Abends, da die Gesellschaft sich nach langem, aufgeregt tem Tischgespräch erhob, um in's Mu sikzimmer überzusiedeln. Sind Sie musikalisch, mein gnädiges Fräulein?" ward Malwine Tor ruxh' von einem der jüngeren Herren ge fragt, und Hartwich, dessen Blick zu fällig ihr Antlitz streifte, nahm mit Er staunen wabr. wie iäb sscb dasselbe ent.'

färbte. Was konnte in der harmloser,Frage Verletzendes liegen?" -Ms Mädchens Antwort gab keinen Aufschluß darüber. 3ch bin nicht

musikalisch., erwiderte jie sajt jchross. Sehr wohl. Es gibt auch stumm aeborene Nachtigallen, sagte der junge Qfficier galant. Aber Sie lieben doch sicher die Mustl und weroen unjeren kleinen Aufführunzen Ihr freundliches Interesse nicht versagen." Zu meinem Bedauern mutz ich ie wieder enttäuschen, Herr Lieutenant. Ich mag die Musik nicht leiden. Ich - hasse sie!" Wie es 'dabei in den dunklen Augen aufflammte! Der. Qfficier prallte ' 1' "j v r..xi. ca.ri::. sormucy zuluu mo juiic jcuic ociui jung hinter einem kleinen Lachen zu verbergen. Originell! höchst originell!- sagte er, das schon gescheitelte Haupt aus die linke Seite neigend.- Aber denken Sie sich, mein gnädiges Fräulein, un ter uns finden Sie einen Gesinnungs. genossen, den Regierungsrath Hartwich, welcher, ah. da steht er ja und scheint unser Gespräch mit angehört zu haben!" Hartwich trat näher, aber es wurden nur wenige Worte zwischen i-hw wd Fräulein Tornow gewechselt; äugenscheinlich hatte sie-ebenso großes Verlangen, aus dem Bereich der Uebrigen zu kommen, als er. . Eine Viertelstunde später fand er Madame Vanessa und ihre Nichts im Garten wieder; da, wo derselbe sich vom Walde, durch eine dichte Weißdornhecke schied, und wo Hartwich bisher zu dieser'Stunde Alleinherrscher ge wesen. '.Es kam ein kleines Gespräch zwischen den Dreien -in Gang, ohne daß- indessen das Musikthema berührt wurde; irgend etwas in des Madchens blassem Gesicht, ein Instinkt, von welchem er sich selbst keine Rechenschaft zu aeben wußte, hielten Hartwich daran zurück. Eines Abends kam es jedoch aanz von selb t dazu. Malwine Tor now hatte gleich Hartwich das Zimmer verlassen gerade als des Medtzt nalraths Jüngste den Mund aufthit, um unter Klavierbegleitung die alte, unsterbliche ffrage. wer noch so spät durch Nacht u.-.d Wind reite, an die Gesellschaft zu richten. Er fand sie dank an der Weißdornhccke wieder und diesmal allein. Ich darf doch nicht fürchten, Sie zu belästigen?" fragte er. Durchaus nickt' Herr Regierung? rath. Auch haben Sie ja ein älteres Anrecht auf diesen Zufluchtsort als ich. also wäre e5 eher an mir, eine derartige Frage zu thun." Ich muß Ihnen bekennen, daß Sk mir eine sehr angenehme Ueberraschung bereitet haben, gnädiges Fräulein," sagte Hartwich näher tretend. Ich hatte den Gedanken daran bereits auf gegeben, eine Gefühlsgenossin zu sin den in dem einen Punkts ' Selbst im unsicheren Mondlicht ge wahrte er. wie sich der Ausdruck ihrer Augen, veränderte und fetzte, , als sie beharrlich .schwieg, ernsthaft, hinzu: -Ich bin nämlich musikkrank. 'Wissen Sie. was das heißt?" Um ihren feinen Mund zuckte es seltsam. Das Wort läßt verschiedene Deutungen zu. Herr Regierungsrath. Auch ich darf mich in gewissem Sinn musikkrank" nennen." In der That? So verursacht es auch Ihnen wahrhaftige Pein, Musik zu hören?"' .Allerdings." Und Sie spielen, Sie singen gar Nicht?Gar nicht." Und Sie wurden nicht in einem Hause wohnen mögen.worin sich musikliebende Menschen befinden?Ich würde es um jeden Preis zu vermeiden suchen!" Wieder zuckten die räthselhaften Flammen !n den dunklen Augen auf und es war, als 'durchrinne ein Schauer des Mädchens schlanke Ge statt.' Ist Ihnen ' kalt, Fräulein Tor now?Sieog das Spitzentuch fester um die Schultern. Eln wenig. Soeben schlägt es auch zehn Uhr. Gute Nacht, Herr Regierungsrath." Gegen Madame Vanessa, welche ihm ein unverkennbares Wohlwollen entge gentrüg', sprach sich dann Hartwich att legentlich einmal ganz offen über den Ursprung ferner Krankheit" aus. Man hat allerlei romantischen Un sinn -übe? mich in Umlauf gesetzt; na türlich ist daran kein wahres Wort," sagte l er. Weder eine unglückliche Liebe, noch sonst etwas derart trägt die Schuld an memerWunderllchkett. Die ache ist einfach folgende: Schon als Knabe ward ich durch die unaewohnliche musikalische Begabung mei-. ner fünf Geschwister,. deren fabelhafte Leistungen noch durch diejenigen zweier phänomenaler Cousinen, welche unglücklicherweise bei uns im Hause lebten," übertroffen wurden, beinahe ra send gemacht. Ich bin auch sicher, dad der stechende Kopfschmerz, welcher mich von den Schultagen an periodisch quält.und'oft geradezu arbeitsunfähig macht, auf jene Zeit zurückzuführen ist. Auch im späteren Leben verfolgte mich' Polyhymnias, Grausamkeit in so ausgesucht raffinirter Weise, daß mich alle Kämpfe für mein gutes Necht nicht zu .schützen vermochten und ich endlich auf dem gegenwärtigen Standpunkt anlangte. Am bedauerlichsten erscheint mir dabei, daß das lebenslange Mt rium mir die Fähigkeit genommen hat, mich an wirklich guter Musik zu erfreuen und zu erheben. Ich bin mir wohl bewußt, wie viel ich dadurch tnU behre, fürchte aber, mein Fall ist ein hoffnungsloser." Hartwich hatte sich darauf gefaßt gemacht, daß Madame Vanessa gegen feine fixe Idee" zu Felde ziehen (gortsetung aus der.Rückseite.) '

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