Indiana Tribüne, Volume 18, Number 286, Indianapolis, Marion County, 6 July 1895 — Page 2

Jndiana Jrivttne.

Erscheint Täglich und Sonntagö. rie tZgllche.TribSne- koket durch den Träger n Cents per Woche, die SonntazS-.Tribüne'S Cents per Woche. Leide usaunnen 15 SentS der U SentS vr ü?nat. Per Post außerhalb der ÄUfct zugeschickt t LsrauSbezahlung V per iKtt. sftt 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 6. Juli 1895. DaS Cape (lod'Canalprojeet. ES gewinn! neuerdings den Anschein, daß das uralte Cape Cod-Ca-nalprojett nun endlich zur Ausführung gebracht werden soll, wenngleich in deränderte? Gestalt. Die Cape Cod Chip Canal Company" will den Durchstich der Landenge und den Bau der Schleusen in ca. 18 Monaten vollenden, so daß der Canal im Jahre 1897 für den Schiffsverkehr eröffnet werden kann. Die Baukosten werden auf 55,000,000 bis $8,000,000 derart schlagt. Dieses Canalproject hat eine interessznte Geschichte. Bor nahezu zwei Jahrhunderten, am 30. Oktober 1697, ernannte das Repräsentantenhaus der Legislatur von Massachusetts ein Comite, welches über die Baukosten und den Nuden dieses Canals Bericht erstatten sollte, und zwar hieß es in der betreffenden Resolution, daß es von Vielen als höchst nothwendig für die Erhaltung von Menschen sowie Eigenthum und als sehr nutzbringend für das Volk angesehen würde, wenn durch das Land von Sandwich, von der so genannten Barnstable Bay in die Mo,nument Bay, ein .Durchgang construirt würde, durch welchen Schiffe von und nach dem westlichen Theile des Landes passtien. könnten." Aus , diesem Wortlaut erhellt, daß , man schon früher an den Bau des Canals dachte, und in der That heißt es in einem Tagebuche Samuel Sewell's aus 'dem Jahre 1676, daß er die Gegend besucht hätte, welche man zu durchschneiden gedacht, um eine Passage von Nord nach Süd zu schaffen, zwischen den in Herring Pond und Scutset fließenn Seen." Zu: Ausführung dieses Canalprojectes kam es jedoch nicht und erst in dem berühmten Jahre 1776 wurde wieder ein Anlauf gemacht, um den Bau in Angriff gu nehmen. Im Mai dieses Jahres gelangte eine Resolution zur Annahme, in welcher der General Court vorgestellt wurde, daß ohne große Schwierigkeit durch den Isthmus, welcher BuzzardS Vay und Barnstable Bay trennt, ein schiffbarer Canal geführt werden könnte, welcher die gefahrvolle Fahrt um das Cape Cod unnöthig machen würde." Das Haus trat dieser Ansicht bei und ernannte ein Fünfer-Somite, Welches nach einer genauen Prüfung der Localoerhältnisse durch den im Continentaldienst stehenden Ingenieur Machin Plane und Kostenanschläge ausarbeiten ließ. Für dieses Project bekundete auch Washington lebhaftes Interesse, wie aus einem seiner Briefe hervorgeht. Das Haus-Comite war der Ansicht, daß wegen der in den beiden Buchten verschiedenen Fluthhöhe an jedem Ende des Canals. welcher 14Fuß tief werden sollte, zwei Doppelschleusen und zwei Brücken zu construiren wären, und daß die Baukosten sich auf 38.148 Pfund Sterl. 1 Shill. 8 P. belaufen würden. Selbst wenn man den bedeuiend höheren Werth des Geldes jener Zeit in Anschlag bringt, so läßt diese, niedrige Summe die Annahme, daß' man nur einen sehr bescheidenen Wasserweq zu bauen beabsichtigte, gerechtfertigt erscheinen. Die Angelegenheit sollte, mit Rücksicht auf die Wichtigkeit des Projects. vor den Congreß gebracht werden, allein die beiden Häuser der Legislatur konnten sich nicht auf einen Bericht einigen. Immerhin erscheint es zweifelhaft, daß der Congreß etwas für das Zustandekommen des Unternehmens hätte thun können, denn in jenen stürmischen Zeiten gebrauchte das Land das Geld zu dringenderen Zwecken. Fünfzehn Jahre später wurde das Project in der Legislatur abermals wachgerufen und neue Vermessungen ausoeführt. Cs sollte ein Canal von 66 Fuß Breite und 15 Fuß Tiese gebaut werden und die Kosten sllr diesen wurden auf 70,707 Pfund Sterl. 10 Shill. veranschlagt. In den Jahren 1793. 1803 und 1818 beschäftigte sich die Legislatur in der einen oder der anderen Form mit dem Project und im Jahre 1824 kam dasselbe vor den Bun--dessenat. Vom Congreß wurde eine neue Vermessung angeordnet und dieselbe im nächsten Jahre vom Major Perault vom Geniecorps ausgeführt. Zwei Routen kamen in Betracht, die alte Canalroute am Scutset und ein Wasserweg weiter östlich, zwischen Barnstable und Hyannis Harbor. Trotzdem die letztere Route kürzer war, entschied man sich für erstere. Mehrere Jahre lang blieb das Project in der Schwebe und vom Board of Jnternal Amprovement" wurden schließlich Kohenanschlage ausgearbeitet, welche auf Die Pläne der Ingenieure und persönliche Aufnahmen basir! waren. Diesen Anschlagen zufolge sollte der Cana! in der Scutset-Route, dessen Länge aus beinahe 7 Meilen bemessen war, mit den nöthigen Schleusen $669,522 kosten. Allein 30 Jahre verflossen, ohne daß etwas zur Ausführung des Projects geschah. Erst im Jahre 1860 erhielt dasselbe in der Legislatur von Massachusetts und von dem Bundescommissär für den Bostoner Hafen einen frischen Impuls und man einigte sich auf den Bau eines Canals von 150 Fuß Breite und 13 Fuß Tiefe. Im Jahre darauf kam aber -der Bürgerkrieg zum Ausbruch und wie viele andere Projecte gerieth auch der Canalbau in Vergessen heit. Im Jahre 1870 nahm eine Pri--at'Gesellsckakt. die von der Leaislatur

incorporirle Cape Cod Ship Canal Company" die Angelegenheit in die Hand und diese schloß mit einem New Forker Unternehmer einen Vertrag ab. der für die Summe von $3.600.000 den Durchstich ausführen sollte. Aber

auch jetzt kam das Project nicht von dem Papiere und im Jahre 1880 erschien eine neue Canalgesellschaft im Felde. Nach heftiger Opposition wurde diese im Jahre 1880 incorporirt. doch brachte auch sie Nichts zu Stande. Die kürzlich incorporirte Gesellschaft hat erklärt, die Arbeiten ohne Verzug in Angriff zu nehmen, doch will sie eine ganz andere Route einschlagen. Sie beabsichtigt, den Canal weiter östlich und zwar am Baß River zwischen den Städten Jarmouth und Dennis zu bauen. Die Ausführung des Jahrhunderte alten Projects würde für den Seeverkehr unzweifelhaft von großemNutzen sein, da es den Schiffern die weite und gefährliche Fahrt um das Cap Cod ersparen würde. Aus diesem Grunde hoffen die Unternehmer, daß die Schiffer willens sein werden.Canalgebühren zu bezahlen, welche nach BeZahlung der Zinsen des Anlagecapitals und der . Unterhaltungskosten einen angemessenen Reingewinn übrig lassen. Oraf Lhinburn. Eine der interessantesten Verbrecherlaufbahnen hat in New Nork ihren Abschluß gefunden: der berüchtigte Bankrauber Maximilian Sh:nourn, d mit seinem Spitznamen Graf Schönborn hieß, wurde dort von Pinkerton-DetelK twes verhaftet, und wird nun den kurzen Rest seines Lebens hinter Schloß und Riegel verbringen müssen. . Die wechselvolle Laufbahn des nun mehr 62 Jahre alten Verbrechers begann in den Ver. Staaten bereits im Jahre 1860. zu welcher Zeit Shinburn, der damals noch Schönborn hieß, hier aus Deutschland einwanderte, wie verlautet, schon als Justizflüchtling.' Fast mit dem Augenblvcke seiner Ankunft in New Fork setzte er sich mit der Verbrecherwelt der Metropole in Verbindung, zu seinen Complicen gehörten damals schon die bekannten Einbrecher George Bliß, Charley Bullard und andere Lerbrechergrößen, die letzt entweder hinter Kerkergittern oder im Grabe in Vergessenheit gerathen sind. Die Gewandtheit seine? Complicen und seine eigene im Aufsprengen von damals gerade in Schwung kommenden kisernen Kassenschränken genügte dem .strebsamen" Shinburn nicht mehr. Obgleich er als Mechaniker in diesem Fache eine bedeutende Geschickllchke.it zeigte, begab er sich in die Lehre, indem er es möglich machte, bei der damals hervorragendsten Fabrik von eisernen Veldschränken, der Lilly Safe Co." als Mechaniker Anstellung zu finden. Hierbei ermittelte Shinburn nun, daß man bei einem Combinationsschlosse bei scharfem Gehör, hören konnte, bei welchem Buchstaben oder bei welche? Zahl die betreffende Zunge einsprang. Gestützt auf diese Erfahrungen, unternahm er nun mit Hilfe einiger Gesinnungsgenossen ganze Raubzllge auf Banken, b:s er im April 1865 zusammen mit Bliß und Anderen bei dem an ver Walpole Savings Bank" in Walpole, N. H., verübten Einbruch abgefaßt und in New Hampshire zu 10 Zähren Zuchthaus verurtheilt wurde. Doch schon in der folgenden Nacht gelang es ihm, durch Mithilfe seiner Complicen zu entspringen, und er konnte dann bis zum Jahre 186& unzehindert und erfolgreich fernem einträglichen Gewerbe nackqehen. Dann führte ihn der Bankraub in d:r St. lllbans Bank in St. Albans, Vt., in's sLerhängniß. Er entkam zwar aus vem erbrochenen Bangebaude, wurde b spater in einem Eisenbahnzuae verhaftet und abermals zu 10 Jahren Zuchthaus verurtheilt. Doch nur 9 Monate sahen ihn die Zuchthausräume, dann gelang dem geriebenen Einbrecher zbermals die Flucht und zwar dieses Mal, wie es hieß, durch Bestechung iines Gefängnißbeamten. Den schlausten, wohlgelunqenen Fluchtplan entwarf Shinburn im darsuffolgenden Jahre, als er wegen eines Kaubes an der Lehigh & Wilkesbarre Coal Co.", später hier, in New York, und zwar in der damals berüchtigten Kneipe von William I. Sharkey, des Morders von Bob Dunn, verhaftet wurde. Aus dem Wege nach Whitehaven gelang es Shinburn, sich tir einem Hotel, woselbst er übernachtend an einen Pinkerton Detective geschlossen war, von den Fesseln zu befreien. Leim Anlegen der Fesseln hatte er unbemerkt ein Stück einer Stahlfeder in die Schloßöffnungz geschoben und das Schloß klappte infolge dessen nicht ganz zu. Trotzdem man aus Vorsicht sowohl Shinburn als den Detective völlig entkleidet und ihre Kleider in Verwahrung genommen hatte, hatte man jenen Vorfall übersehen, und während der Detective schlief, war es Shinburn ein Leichtes, das Schloß zu öffnen, sich von einem Hotelgaste die nöthigen Kleider zu stehlen und dann zu entkommen. Jetzt wurde jedoch dem Bankräuber der Boden der Ver. Staaten zu heiß und er floh nach Belgien und zwar unter Mitnahme seiner im Laufe der Zeit gemachten Beute, die man aus 1j Millioneff Dollars schätzte. In Antwer pen lebte Shinburn dann eine lange Reihe von Jahren als Graf Schönborn" auf großem Fuße, bis er durch Börsenspekulationen sem ganzes Ver mögen verlor und sich abermals der Verbrecherlaufbahn zuwandte. Hier schien er aber weniger Gluck zu haben. denn gleich bei den ersten Heldenthaten wurde er verhaftet und zu fünf Jahren Zuchthaus verurtyeut, die er auch ab sitzen mußie. Bald zeigte sich an zahlreichen Einbrächen hier im Lande, daß Shinburns geschickte Hand wieder im Spiele war. doch gelangtes ihm stets,, zu entkommen. Da die Bank-Einörüche in den letzten drei Jahren überall in den Ver. Staaten in erschreckenderWeile iunab-

men. uno man überzeugt war. daß

Shinburn wieder der Ansuhrer tu so! chen Raubzügen war. setzte sich die American Bankers Association" im Octob?r v. I. mit d?r Pinkerton-Aq:n-tur in Verbinduna. und endlich cilana eS dem bekannten Detective Vuttler. den Gesuchten in New ?)ork in seiner an der 35. Str. und 7. Ave. belegenen temporären Wohnung zu verhaften. Vorläufig wurde Shinburn nach Middleburab. N. Yh. gesandt, wo er sich wegen eines am 16. April d. I. verüben Bankraubes zu verantwortn yabta wird. Das Sündenregister des endlich Erwischten ist jedoch ein so großes, daß es spalten suuen wurde. In der Wohnung des Verhafteten fand man eine Collektion von Einbre-cher-Werkzeugen, die selbst den abgeseimtesten Einbrecher in Staunen setzen würde. Wiener Gemüthlichkeit. Selten wohl ist ein im Grunde ristes Sittenbild so jäh zum drolligen Schwank geworden, wie in Folgendem erzählte buchstäblich wahre Affaire, deen Schauplatz Wien, 2. Bezirk, Marchfeldstraße, ist. In einem . Hause dieser Straße wohnt ein Ehepaar aus dem Volke; der Mann, ein fleißiger Arbeier, die Frau, die Huterm des hausnchen Herdes; sie hatte in wahrhaft bewunderungswürdiger Freigebigkeit ihrem Manne dreizehn Sprößlinge geschenkt. Die Frau ist also Nicht mehr ung, aber es scheint, daß die fort chreitende Zahl der Jahre der Lebhafigkeit ihrer Gefühle keinen Eintrag gehan habe, denn vor Kurzem verschenkte ic auch ihr Herz an einen Dritten natürlich, denn ihr Gatte besaß es ja chon lange genug. Aber man kann nicht loyaler handeln sie verheimichte auch gar nicht, welche Wandlung mit ihr vorgegangen, und eines Tages erklärte sie ihrem Eheherrn, daß sie gesonnen sei, sein HauS zu verlassen und zu ihrem jüngeren Geliebten zu ziehen. Nun. die Marchfeldstraße liegt nicht a dass porto und der bewußte Mann scheint nicht das siedende Blut eines Helden von Mascagrn's oder Leoncavallo's Gnaden zu haben, denn er bat seine Frau m aller Ruhe, den Schritt noch ein wenig zu überlegen und ihn zu verständigen, falls sie sich nicht eines Besseren besinnen, sollte. Diese Verständigung erfolgte prompt und in der nicht mißzuverstehenden Form eines Lastwagens, auf den die Frau die gemeinsamen Möbel aufladen ließ, um sie in die neue Wohnung zu bringen. Der. bisherige Gatte hatte indeß die Ehre, die Manipulation zu überwachen. Und die Kinder? O, die gingen mit. Natürlich. Wer anders sollte sie betreuen, als die Mutter? Diese Kinder waren ersichtlich in gehobenster Stimmung.' Ein Freudentaa war für sie angebrochen. Man denke nur: Sie, namentlich die jüngeren unter ihnen, die zumeist nur übertragene Sachen, übertragene Kleider und übertragene Schuhe, hatten, sie sollten nun endlich etwas NeueS bekommen und fei es auch nur ein neuer Papa. So verließen sie denn auch den alten, ihnen langst bekannten Vater mit kühlem Gleichmuth und folgten der Mutter zu dem neuen Familienhaupte und in das neue Heun. Dieses war m der Nußdorferstraße aufzusuchen. Aber als die Frau thatsächlich mit Kind und Kegel" dort anlangte, fand sie wohl den ihrer harrenden Liebhaber, aber dieser ihr Liebhaber suchte vergeblich die Wohnung, die er gemiethet haben wollte, und so viel er auch suchte, er fand die eigene WoynunA nicht! Die Lsonne rüstete bereits zum Untergang.der LiebHaber führte die Familie von Hausthor zu Hausthor und klagte, er müsse die Hausnummer rein vergessen haben da dämmerte endlich in dem Kopfe der Frau der Gedanke, daß ihr Verehre? weniger Liebhaber als Schwindler sei, der es auf eine Entlockung ihres Hausratyes avge eben habe. Und so kam es denn zu einer für ein rasch versammeltes Publikum recht erquicklichen Auseinandersetzung, die damit endete, daß der junge Mann Wagen, Frau und Kinder plötzlich .stehen ließ und sich beleidigt entfernte Der Abend hatte sich herabgesenkt. In der Marchseldstraße war der verlassene Mann m sein fast leeres Heim zurückgekehrt, um sich zur Ruhe zu begeben, da rasselte ein Wägen vor das Haus und wohlbekannte Stim men tönten an sein Ohr: und da waren sie alle wieder, die er am Morgen fortziehen sah:die Frau, die Kinder, das Meublement! Ein fragender Blick und darauf die freundliche Erklärung seitens der Ehehälfte: Es is nix d'raus worden, d'rum sein m'r wieder da." Ja, mir sein wieder da." bekräftigte die Kinderschaar ganz überflüssiger Weise, denn sie hatten schon genug Spektakel gemacht. Der Mustergatte war über diesen Beweis des allgemeinen Vertrauens zu tiefst gerührt. Er umarmte sein treues Weib" und fämmtliche Familienmitglieder und ließ es nach dieser langwierigen Arbeit sich nicht verdrießen, auch.wacker mit Hand anzulegen, um den wiedergewonnenen Hausrath an den alten Platz zu brin gen. Zwei Stunden später saßen Mann und Frau im Kreise der Ihren friedsam bei einem feierlichen Nacht mahl, so friedsam, als ob gar nichts geschehen wäre und keine Scheidung vom Morgen bis zum Abend stattgefunden hätte. Und jetzt sage man noch, daß es in Wien gar keine Gemüthlichkeit" mehr gibt! Ein russischer ultuxbild. DaS Gouvernementsgericht in Tomsk, Sibirien, hat - vor Kurzem 12 Bauern des Dorfes Trubatschewa (Bezirk Barnaul) zu 4 bis 8 Jahren Zwangsarbeit verurtheilt, well diese! den' einen unbekannten Wanderer, ei nen deutschen Schuster, den sie , in ihrem finsteren Aberglauben für die in den Dörfern umgehende, Menschen und Vieh tödtende- Cholera" hielten ermorde! hatten! Die Untersuöuna

eraab Folgendes: -Zur Zeit einer in

der Umgegend herrschenden . Seuche passirte Trubatschewa ein unbekann ter Mann, der den Verdacht der abergläubischen Bauern sofort auf sich zog. Sie schleppten ihn auf ihre Versammlung und waren hier bald darüber einig, daß der Unbekannte Niemand anders sei als die Cholera. Es half nichts, daß einer der Zeugen. chachurin, den wüthend Erregten den Paß des armen Wandersmanns vorlas, sein Tod wurde beschlossen. Besonders gravirend erschien es den Bauern, daß man bei dem Unglück!! chen ein Verzeichniß der umliegenden Ortschaften fand. Du gehst durch die Dörfer und verdirbst Menschen und Vieh. So bist Du an Jerma tschlcha vorbeigegangen und sofort begann dort das Vieh zu fallen", so lautete das Urtheil, das die Barbaren ihrem Opfer verkündeten. Sie bewaffneten sich mit Knütteln und Flinten und schleppten den Verurtheilten ungefähr 100 Schritte hinter das Dorf zur Vollstreckung der Todesstrafe. Der Bauer Matwei Agarkow aab aus einer Kugelbllchse, der Bauer Ssidor Frolow aus einer Schrotflinte einen Schuß auf den Unglücklichen ab, und als er nun niederstürzte, fielen die Uebrigen mit ihren Knütteln über ihn her und schlugen so lange auf ihn los, bis sie sich überzeugt hatten, daß er todt sei. Nun banden die Bauern Ssimon Tschanow. Jeremei Bespalow und Frol Kisselew einen Strick an seine Beine und schleiften ihn in den Wald, wo ihm mit vereinten Kräften ein Grab gegraben wurde. Hierbei betheiligte sich auch ein Kirgise, Namens Tschokin. den der Dorfälteste akow Bespalow besonders mit der Theilnahme an dir Vollstreckung des Todesurtheils beauftragt hatte. Bei der gerichtlichmedicinischen Obduciion der Leiche constatirte man eine unbedingt tödtliche Kugelwunde im Halse und außerdem eine Menge anderer schwerer Verletzungen. Der Schädelknochen war in 16 Stücke geschlagen. Der Gerichtsarzt gab sein Gutachten dahin ab. daß schon die Schußwunde dem Unglücklichen das Bewußtsein geraubt hätte; die Lbrigen Verletzungen wären ihm während der Agonie oder nach dem Tode beigebracht worden. Der Familienname des Ermordeten hat sich nicht feststellen lassen, da der Zeuge Schachurin, welcher den Paß gelesen hat, sich nur des Vornamens Johann ermnert. Vor Gericht leugneten sämmtliche Angeklagten. Pulvermühlen und (Sesundheit. Der gewöhnliche Leser der ZeitungsNeuigkeiten ist schwerlich geneigt, den Beruf der Angestellten von Pulverwühlen unter die günstigeren für den Arbeiter zu rechnen. Alle Augenblicke, besonders in der wärmeren Jahreszeit, kommt wieder die Kunde von einer mehr oder weniger schlimmen Pulverezplosion an solchen Plätzen, die sich gewöhnlich auch nicht durch anziehende oder comsortable Arbeitsraume auszeichnen. Und doch nimmt diese Berusssphärr eine verhältnißmäßig sehr günstige Stellung ein! Ohne Gefahr ist sie freilich nicht, und der Gedanke, gele gentlich ganz ode? theilweise in die Luft zu fliegen, gehört gewiß nicht zu den Annehmlichkelten deö Lebens. Doch sind ja viele andere, in sonstiger Hin sicht nachtheiligere Berufe derselben fahr unterworfen, und Explosionen in Pulvermühlen sind im Ganzen seltener, als es Demjenigen scheinen muß. der eben nie etwas Anderes von den Pulvermllhlen hört, als solche Schicksals schläge. Vor Allem gber gehören Pul vermühlen zu den gesundesten Arbeitö Plätzen, die man sich denken kann! In so vielen Arbeitsräumen anderer Art tritt die Todesgefahr schleichend in dielen Gestalten heran nicht blos ausnahmsweise und besonders wird über ' Schädigung der Lungen durch Elnathmung schr unreiner oder , giftgeschwängerter Luft geklagt. Aber der Pulverstaub,, welchen der in obigem Beruf Thätige beständig .einathmen muß, scheint geradezu wohlthätig für die Lunge zu sein und die Wirkung anderer, schädlicher Stoffe der Atmo spüre aufzuheben oder zu schwächen. Man kann sich keines Falles erinnern, daß in Arbeiter einer Pulvermühle an Schwindsucht gestorben wäre, und auch rn anderer Beziehung ist der gesund heitliche Ausweis ein höchst günstiger. , Nicht blos auf die Menschen allein macht sich die günstige Wirkung deö Pulverstaubes geltend. Man hat stets gesunden, daß Pferde, welche in Pul vermllhlen beschäftigt wurden, fetter waren und in ,eder Hinsicht beffer aus sahen, als ihre Kameraden aus dem nämlichen Stall, welche anderwärts be nutzt wurden. Die, beständige Beschäftigung mit der unheimlichen Körnermasse macht auch sehr gleichgiltig gegen die Ezplo sionsgefahr, oft mehr, als es wün schenswerth wäre. Furcht gibt es be: diesen Leuten nicht, welche knietief durch das Pulver gehen, als ob es ebenso viel Mehl wäre, oder es so.achtlos wk Kohlen herumschaufeln. Es sind mei stens Söhne der arünen Insel. Sie werden nur sehr mäßig bezahlt; 540 oiä $50 den Monat beträgt ihr Lohn. Aber selten hört man von beträchtlicher Unzufriedenheit bei ihnen. Uebrigens schließt die Furchtlosig seit nicht aus) daß. abergläubische Vor stellungen bei diesen Leuten kaum min der verbreitet sind, als etwa bei Bahn, angejteulen. CurioseS Leichenfest. . In alten Taaen kam es wohl in ?ln dien vor. und heutzutage' erzählt man es noch von manchen afrikanische n Stammen daß. wenn em großer He gestorben war, zur Begräbnißfeier au seine Weiber.. Diener und Sklaven, s, rr ch 0 wie seine 'Lieblingsthiere abgeschlacht et wurven. -..

Ganz so schauderös ist es zwar nach demAbleben des reichen Anwalts Francis Jves in San Francisco nicht hergegangen, sintemalen Jves nicht als Mormonerich", sondern ganz im Gegentheil als Junggeselle starb. Abc?

wenigstens was die Llebllngsthiere anbelangt, fühlt man sich an jene Bräuche einigermaßen erinnert, wenn man das Folgende liest: Jves, der zum Weiberfeind geworden war, nachdem er von mehreren Damen Korbe" gekriegt hatte, entwickelte sich dann zu einem großen Liebhaber von Zuchtpferden und Rassehunden, denen er so ziemlich seine ganze nicht-geschaft-lche Zeit widmete. Als es nun mit ihm zum Sterben ging, machte er ein Testa ment, dessen 18. Paragraph besagt, daß im Juni nach femem Tode seine sämmtlichen Thiere feierlich mit Chloroform getödtet werden sollten, da er befürchte, daß kem anderer Mensch in der Welt, nicht, einmal seine Schwester (welcher er den größten Theil seines übrigen Vermögens vermachte) diese Thiere so gut behandeln würde, wie sie es verdienten. Jüngst wurde nun dieser Act wirklich unter der Leitung zweier bewährter Viehdoctoren vollzogen, zuerst an den Pferden und dann an den Hunden. (Von beiden war ein ganzer Stall voll vorhanden.) Den Pferden wurde ein dicker Sack der mit Chloroform getrankt war, über den Kopf gezogen, und die Hunde-Viecher wurden eines nach dem anderen in einen Kasten gesteckt, in welchem man durch eine winzige Oeffnung Chloroform laufen ließ. Eine Stunde darnach wanderten die sämmtlichen Aeser in kleiner Procession zum Abdecker. Kein Henry Bergh hat gegen diese Testamentsvollstreckung protestirt. Teutsche Lseal-Skachrlchte. Vrovini CtanMnbuta. Berlin. Große Freude herrscht unter den Unterbeamten der Post und Telegraphen - Verwaltung. Es ist in diesem 5kabre das erste Mal. daß ihnen allgemein und durchweg Urlaub bewilligt ,st. Die Dauer des uriauos bewegt sich zwischen fünf und zehn Tagen, je nach dem Dienstalter der Beamte?. Ein sehr trauriger Unfall hat die Familie des Schuhmachers Herrmann aus der Greifswalderstraße 37 betroffen. Als Frau H. neulich Morgens an das Bett trat, in dem ihre erst zwei Monate alten Zwillingsklnder Martba und Klara schliefen, fand sie Beide erstickt vor. Die Kleinen waren bis über die Köpse in das Bett eingefunken und hatten aemeinsam, wie sie erst vor Kurzem in das Leben eingetreten waren, es zu gleicher ijrn wiroer verlassen. Die Kinder waren durch die . . Betten erstickt worden. Arnswalde. Aus dem Friedyof der hiesigen Mischen Gemeinde haben ruchlose Hände ca.' 24 große Grabdenkmäler auS der Erde gerissen und zertrümmert. Die Polizei ist eifrig bemüht, die brutalen Thäter zu entdecken. . Coevenick. Ertrunken ist der 23jährige Steuermann Richard Schütz im sogen. Frauentrog bei Coepemci. Er war mit voller Kleiduna von einem Dampfer in'S Wasser gesprungen, um eine im Wasser heaende Platte heraus zuholen. Plötzlich verließen . ihn die Kräfte un er versank m die Tiefe. Neu- Ruppin. In dem Dorfe Kränzlin hat bei einem Gewitter der Blitz die Kirche getroffen, die lammt Thurm und Orgei bis aus die umzaf sungSmauern niederbrannte. prsvtn, Vs,n. P o s t n. Der Besuch der Provin ,tal - GewerbeauSstelluna dahier ent sprach bisher den angewandten Mühen vollständig. Alltäglich bildet der Ausstellunasvlad das 5iiel vieler Tausende: in den Psingstfeiertagen stieg die Zahl der Besucher täglich aus über 12.000 Personen, von denen die Halste Fremde waren. Das lebendige Jntereffe, welcbeö Stadt und Land dem Unternehmen entgegenbringt, läßt hoffen, daß die Ausstellung einen erfreulichen' Ber lauf nehmen und einen starken Anzie hungspunkt für die reisende Welt die sen Sommer hindurch bilden wird. Provinz vstpr,,. Königsberg. Die Colonial Waaren - Großhandlung Teucke & Lo wenthal hat Concurs angemeldet. Tilsit. Das hiesige Schwurgericht verurtheilte den Gemeindevorsteher RuddienZ auS Jurge Kandschnt we gen vorsätzlicher Todtung zu drei Iah ren Gefängniß. Ruddiens hatte nach einem geringfügigen Streit m stnnlo ser Betrunkenheit seine Frau erschossen. provln, VS,stpr,uffn. T h o r n. Ein schrecklicher Unglücks fall hat sich auf der Weichsel nahe der Stadt Thorn ereignet. Sechs Ziegel' arbeite? aus Rudak und ein Artillerie Unterofficier fuhren vom 'Buchtafort aus in einem kleinen Kahn übr den Strom. Durch Alkoholgenuß angehe! kert, begannen sie mitten im Strom zu schaukeln; plötzlich schlug das Fahrzeug am und vier Arbeiter,. Namens Eiselt, Nißfelder, Naduschke und Grander. so wie der Artillerie - Unterofficier Linde ertranken. Die beiden anderen Arbeiter wurden auf einer Holztraft gerettet. Zwei der Ertrunkenen sind Familien Väter. Ein großes Feuer hat das ganze Dorf Georgendorf im diesseitigen Kreis bis auf das Schul- und Gasthaus zerstört. Drei Personen wurden bel den Nettungsarbelten le bensgesährlich verletzt. proVin, Vommtm. GreifSwald. Die Ausführung deS Kaiser Friedrich - Denkmals, wel. ches von den ehemaligen Jägern , und Schützen geplant t, it nunmehr gesichert, da die Beiträge von Seiten der - c anen aineraocn ,n ivlcyer Poye em aeaanaen sind, daß das Denkmal da von beschafft werden kann. Dasselbe wird bestehen, aus ver Mete? hohe Mfte Kaiser Friedrichs die ich aus einem tz-anvneini.orel mit Granitkchwellen' erhebt. Die.-. Höhe des ganzen Denkmalöwird etwas über Meter' betragen. "' 1 .1. -

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Wtr nehmen uns im Sommer nicht genug in acht, wir essen gewöhnlich zu schnell und ,n viel: Unser Magen kommt daher leicht außer Ordnung, Kopfschmerzen und Leberleiden pellen sich ein. Man nehme in solchen Fällen sofort DrMmnZLs Hamburger Tropfen um das Blut zu reinigen und in kurzer Zeit werben alle Krankheitserschelnungen verschwinden.

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.Don den VielenTmlsenden, di sich mit den verschiedensten Sport abgebe, giebt ti wohl kaum inen, der sich nicht mal eint L?erketznng oder Quetschung. Zuzöge, und sich eine guten Mittel bediene mühte. St. Jakobs W bekanntlich ein Heilmittel, welche n jedem Falle seine Dienste thut, ie schon von Tausend bezeugt wurde.

Putbus. Kürzlich starb bier im fast vollendeten 92. Lebensjahre der älteste und berühmteste Einwohner ünseres Ortes. Professor Dr. ffran. Biese. Stralsund. Die Eröffnuna der Kleinbahnen Stralsund - BarthDamgarten, sowie Velgast - Tribsees ?n r v I i in oer uvilcyen seierilcyen Weise erfolgt. Bei einer Segelfahrt auf der Prohner Wiek sind infolge Kenterns veS Bootes der Cwüsupernumerar Agahd und der Photograph Baresel ertrunken. provin, Kai,s,n. Erfurt. Der flüchtige und iekt steckbrieflich verfolgte Inhaber der bankerotten 'Weinhandlung A. Burghardt hat die glänzend gestellte Firma in 5 Jahren zu Grunde gerichtet. Er war ein großer Sportsmann und betheiligte r?j . cn r " ri r. icn z. . mri seinem Mpann am Biumenkorso m Berlin. Wittenbera. Bei dem nach der Propstei zu gelegenen ehemaligen Festungsgraben deS Brückenkopfes wurden die vollständigen Sachen des Solbaten Schubert von der 14. Compagnie des 20. Jns.-RegimentZ gefunden. Ob derselbe dort gebadet und ertrunken ist, oder ob er sich heimlich in anderer Kleidung entfernt hat, ist noch nicht festgestellt. Weißenfels. Der Vahnarbeiter Zimmermann wurde beim Ueberschreiten der Geleise unerwartet von einem Zuge erfaßt und getödtet. Vrovinx LannnVsr. H e m m o o r. Die Portland - Cementfabrik hat sich kürzlich noch 200 Arbeiter von auswärts kommen lassen. so daß die Gesammtzahl sich zetzt auf 1400 beläuft. Wie verlautet, kommen noch 200 Arbeiter hinzu.. Da äugenblicklich die Summe der hier angefertigten Fässer hinter dem Bedarf zurückbleibt, läßt man. sich solche täglich noch aus Lüneburg zuschicken. Lindau. Seit mehreren Tagen ist unser Ort und die Umgegend in großer Bestürzung und begreiflicher Erregung über das Verschwinden des Bankiers Graune und seiner Familie. Graune betrieb hier unter Beihilfe seines Sohnes August Graune, der in einem Bankgeschäfte zu Hildesheim seine Lehrzeit bestanden hat, ein Bankgeschäft und hatte viel Zulauf. Man wundert sich jetzt über die Plumpheit, Dreistigkeit und Frechheit, mit der das Geschäft betrieben ist und so viel Vertrauen hat gewinnen können. Lindau allein hat wohl an 150.000 M. eingebüßt, und meistens sind es Arbeiter, Wittwen. Invaliden, welche ihr sauu Verdientes und Erspartes dem Bankier Graune anvertraut und nun das Nachsehen haben. Vrovln, Sk?lNn. Brieg. Drei Soldaten, deS 61. Infanterie Regiments übten sich auf der Oder im Rudern.' Bei den Uebungen kam der Kahn in'S Kippen und die drei Insassen sicl;n in's Wasser. Zwei von ihnen wurden gerettet, wogegen der Schwimmlehrer Weimann ertrank. Habendorf. Auf mysteriöse Weise verschwunden, ist der Teichnrühlenbesitzer Kleß. Derselbe ging aus seiner Wohnung nach Frankenstein, um einen Arzt zu consultiren, ist aber nicht mehr nach Hause zurückgekehrt. Ueber den Vermißten, der 63 Jahre alt ist, gehen allerlei Gerüchte. Ratibor. Aus Rache mengte die Köchin eines Kaufmanns eine beträchtliche Portion Schwabenpulver, das stark mit Arsenik durchsetzt war, in das Mittagessen. Der Kaufmann, dessen Frau und Tochter und ein Buchhalter sind sehr gefährlich erkrankt. Die KLchin wurde verhaftet. Sag an. Im nahen Vuhrau wurde derHauseigenthümer Jürtz durch seine Ehefrau und zwei Helfershelfer ermordet. Vrovin, öd)Uttta-fllstl. . Schleswig. Ein glückliches Fleckchen Erde ist die preußische Insel Pellworm. Dem preußischen HerrenHause ist ein Gesetzentwurf zugegangenweleher die Aufhebung deö Amtsgerichts auf der Insel Pellworm bezweckt. Vor diesem Gericht, sind, wie aus der Begründung hervorgeht, jährlich höchstens vier, im Jahre 1891 ist gar keine Schöffengerichts sitzung abgehalten und im Ganzen während neun Jahren vier Privatklagen, fowie zwölf Anklagen wegen Vergehen zur Verhandlung gekommen. Die Concursordnung ist noch gar nicht zur Anwendung gekommen. . Auch die Grundbuch- und Vormundschaftö - Sachen bleiben bei dem nur 2390 Seelen zählenden Gutsbezirk hinter der Durchschnittszahl eineS normal beschäftigten Gerichtes sehr weit zurück. DaS gesammte Arbeitspensum nimmt den Richter selbst in den beschäftigtsten Zeiten wöchentlich nur wenige Stunden in Anspruch. G r a v e n st e i n. . Dieser Tage starb einer der bekanntesten Landleute Nordschleswigs, der Pächter A. Maleprang auf Keding. Der Verstorbene, Vorsitzender der .Sparkasse, für Sundewitt und Umgegend" in Gravenstein, wa, auch viele Jahre Vorsitzender des Hagelschaden.- Versicherungs Vereins für RordWrswia..' ' ; ' " Meerschaumpfeifen, lange deutsche ortc.iz fi..M tLiL.. t.2 cr 1Vliru, igafccniyifca' uh ilbui. Mucho,199 Oft Washington Str.

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