Indiana Tribüne, Volume 18, Number 284, Indianapolis, Marion County, 3 July 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint TägUch und SomttagS. Die täglich .Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cent? per Woche, die EonntagSTrtbüve' Cent per Woche. Seide ,usamen 15 Cents der Sent per r?onat. Per Poft außerhalb der ftttlt zugeschickt in VorauZbejilhlung V per tZhr. mri 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., Z. Juli 1895. Neue MissionS.Nusgabe.l Im efolge des japanischen Sieges über China tritt in letzteremLandc auch eine merkwürdige Missionsbewegunz auf, sehr verschieden von. Dem, was man sich gewöhnlich unter diesem Be griff denkt, obwohl die religiöse Missionsthätigkeit nicht gerade ausschließend. Amerikanische und europäische Damen, Gattinnen öon Consuln und auch andere, haben nämlich in Shanghai eineu Verein, zu dem ausschließlichen Zweck gegründet, die Chinesinnen aus einen anderen Fuß zu bringen." Da ist ganz wörtlich zu nehmen. Denn sie wollen einen energischen Kreuzzug ge gen die alte chinesische Volks - Unsitte führen, die Füße der Frauen schon von Kind auf im Interesse größerer Nied lichkeit" künstlich zu verkrüppeln. Das ist ohne Frage eine ganz lobliche Aufgabe, und noch erfreulicher wäre es, wenn mit diesem Besen auch vor anderen Thüren zekehrt würde! Bei uns gibt es natürlich kein chinesisches Fujjbmdra"; aber es gibt leider noch Millionen von Eda.?töch!ern. die mit einem Heroismus, da einer besseren Sache würdig wäre, Schuhwerk anziehen, in welchem ihre Füßchen geradezu gefoltert werden, nur um sich äußerlich als recht niedlich Präsentiren zu können. Damit soll indeß jenen menschenfreundlichen Damen im Reiche der Mitte durchaus kein Vorwurf gemacht werden; suchen sie doch da, wo das Schicksal sie hingestellt hat. ihre Schuldigkeit für ihre mandeläugigen Schwestern zu thun, und eZ wäre nur zu wünschen, daß Andere an ihrem Posten gleichfalls ihre Schuldigkeit füllen würden. Doch zurück zu den Füßen der Him melstöchtcr. tfrin Gelehrter scheint sagen zu können, wann das entsetzliche Fußbinden in China eigentlich aufgikommen ist. Es ist niemals durch Gefetz oder Decret eingeführt worden: es ist einfach eines der schrecklichsten Beispiele von Mode-Tyrannei, welche die Geschichte kennt! Aber eö ist sozusagen eine verewigte Mode, von so ehrwürdigem" Alter, daß die sie bekämpfenden Damen einen schweren Stand haben werden und jedenfalls sich noch lange Zeit nur mit sehr bescheidenen Erfolgen werden begnügen müssen. Es gibt ja auch in unserer civilisirten Christenheit ähnliche Beispiele fcon: Mode - Langlebigkeit; wenigstens bietet das Schnüren der Taille ein annäherndes Seitenstück hierzu! Dabei darf man sich keine zu übertriebenen Vorstellungen von der Verbreitung jener Mode bei den Chinesinnen machen und nicht vergessen, daß daS chinesische Riesenrcich aus theilweise recht verschiedenartigen Bestandtheilen lose zusammengesetzt ist. In gewissen chinesischen Provinzen soll das Fußbinden gar nicht vorkommen. Auch wird es in den höchsten Adelskrei.en und im kaiserlichen Palast nicht gestattet. Andererseits kommt es auch. in den allerniedrigsten lassen nicht vor. Aber für 'die Chinesinnen der mittleren Klassen ist es immerhin ein großes und schwer auszurottendes Mode-Uebel. Trotzdem soll die Sien Tsu Hui" oder Gesellschaft für natürliche Füße so nennt sich jener Verein bereits einen gewissen Anhang gefunden und manche der vornehmeren Chinesinnen ebenfalls für diese fortschrittliche Bewegung interessirt haben. Das größte zu überwindende Hinderniß scheint in der Furcht der betreffenden Schönen zu bestehen, nicht meyr heirathswürdig befunden und mit den Sklavenmädchen und Bootsweibern verwechselt zu werden, welche ihre Untergestelle sich allezeit frei entwickeln lassen. (Verwechslung mit dem hohen Adel ist natürlich xul geschlossen.) Und das .Sitzenbleiben" geht den Chinesinnen mindestens ebenso nahe, wie Anderen. Um dieser Besorgniß zu begegnen, ist eine Art Compromiß - Damenschuh nach europäischem Muster hergestellt worden, welchen man curioserweise den Christlichen Schuh" getauft hat. Man sucht, alle Freundinnen der Neformbewegung zu veranlassen, sich alsbald diesen' Schuh anzuschaffen, welcher schon allein seinen Trägerinnen den Anstrich von Respectavilitat verlecht und nicht von den .Sklaveirmädchenund Boots Weibern" getragen wird. ES beißt auch, daß in den meisten Fällen nach der Ablegung der alten Fußbänder die Füße bald wieder ihre natürliche Gestalt erlangten, wenn es auch noch geraume Zeit dauern mag. vis man von chinesischen Trilby-Jüßchen -reden kann. Das wäre alsa eine wahre Reform von unten auf", welcher jedenfalls alles Glück zu wünschen ist. Sie soll nur Wn Anfangspunkt ein Emancipa tionsbewegung bilden. trenEnde . y : Wm itTfinrfvf nrtrt vieueicyi gar m nuic-"" New woman" liegen wu. Vom OandamPferGeschAft. Man kann allerlei Ursachen, politiscke und mcktvolitiscke. dafür aeltend mach'endaß 'die amerikanisch Rhederei aus dem Weltmeer verdrangt ist und wohl auch weiterhin nicht mehr ihre alte Bedeutung daselbst erreichen wird; aber eine Hauptursache sollte unbeschadet des Parteistandpunttes jedenfalls allseitig anerkannt werden: nämlich. daß sich zu Lande bei uns im Allgemeinen mehr wju erzielen laat.

So äußert sich neueroings ewe'Han-dels-Zeitschrift und führt eine interessante Statistik vor über die Dividenden. welche in den letzten fünf Jahren auf die Aktien von 23 verschiedenen Occan-Dampfer-Gesellschaften erzielt worden sind. Die erst in der jüngsten Zeit orglnisirten Dampfer-Gesellschaf-ten sind dabei natürlich nicht in Betracht gezogen und könnten auch wenig am Gesammtergebnrß ändern. Diese Statistik setzt sich aus 147 Ausweisen zusammen. Davon schließen 36 überhaupt ohne Dividende ab. 39 constatiren eine Dividende von weniger als 5 Procent. 17 eine solche von 3 'Procent oder einem Bruchtheil darüber, 11 eine solche von 6 Procent oder einem Bruchtheil darüber, und 44 eine solche von 7 Procent oder darüber. Dabei kommt noch in Betracht, daß diese. Dividenden nicht nach aufgebläh'tem" Capital berechnet sind, sondern vielmehr das wirklich angelegte Geld noch mehr betrug, als das Actienund ObligationenCapital. Bei den Flotten von 9 Dampfer-Gesellschaften z. B. blieb letzteres hinter den wirklichen Kosten im Ganzen um 8 Millionen Dollars zurück. Unter den bestzahlenden Dampfergeschäften sind nur wenige der gewöhnlich am meisten genannten. Die Gehälter und Löhnungen der Angestellten sind in allen Fällen bescheiden gewesen und waren so ziemlich

das Letzte, waö zur Schmälerung der Dividenden beitrug. Dahingegen spielt der Kohlenverbrauch eine der Hauptrollen im Kostenpunkt. Hier muß erst der moderne ErsindungSgerst abhelfen. Nach jenen Mittheilungen scheint an dem Ocean-Beförderungsgeschäft nicht gerade viel zu sein, was d industrielle Eifersucht der Amerikaner wachrufen könnte, und em sehr bedeutender Profit scheint sich, wie die Verhältnisse in der Neu,lt bis jetzt liegen, nur unter ganz besonders günstigen Umständen erzielen zu lassen. Alle wichtigen Schifffahrts-Natw-nen der Geschichte haben sich eben mehr oder weniger unfreiwillig aus das Oceangeschäft geworfen, sei es, daß nicht genug Land zu vortheilhaster Anlegung alles in Betracht kommenden Capitals vorfanden war. sei es. daß hohe Bergketten nur, einen schmalen Streifen Landes am Strande entlang freiließen und daS Uebrige absperrten, sei es, daß das Land zu öde und UNdankbar war. Aus der einen oder anderen dieser Ursachen sind die Phönicier. die griechischen Insulaner, die Venetianer, die Genuesen, die Holländer. die Skandinavier und die Englän der zu ihrer Zeit zu Beherrschern der Wogen" geworden. Auch erlangte un ser eigenes Land seine Bedeutung auf dem Meer gerade zu der Zeit, als es nur ein schmaler Streifen am Ocean entlang war, und von dem zugehörigen Innern des Landes wegen Mangels an Transportmitteln nur wenig Gebrauch gemacht werden konnte. Dazu ka5ien natürlich auch' äußere Umstände, vor Allem militärische Erfordernisse; doch ist jene innere Ursache, die ja auin der Geschichte anderer Nationen so deutlich zu Tage tritt, jedenfalls eine der gewichtigsten gewesen. Aber heutzutage liegen die Dinge ganz anders, und ehe es nicht 'gelingt, den Ocean-Dampfer-Betrieb bedeutend billiger zu machen (kostet doch z. B. die Rundfahrt des neuen Dampfers St. Louis- über $80,000!) wird sich das amerikanische Capital wohl in nicht viel größerem Maße, als bisher, vom Ocean angezogen fühlen. eine Tpiottenöthlz! Die Ereignisse, welche der neuesten britischen Ministerkrise unmittelbar vorhergingen, haben ein eigenthümliches Echo in unserem Lande gefunden. Be kanntlich war jene Ministerkrise durch den Versuch, der Regierung Auskunft über innere militärische Fragen abzupressen, wenigstens beschleunigt worden. Eifrige amerikanische Militärs fühlen sich nun durch jene Vorgänge veranlaßt, auf eine noch viel brennendere" Angelegenheit derselben Art in den Ver. Staaten zu verweisen. Man schreibt darüber aus unserer BundesHauptstadt: Officiere der amerikanischen Armee und Flotte äußern sich scharf darüber, daß Onkel Sam mit allzu liebenswürdiger Bereitwilligkeit Jeden, der sich dafür interessirt, in seine militärischen Karten gucken lasse, indem die Behörden die Vertheidigungspläne, alle diesbezüglichen militärischen Vorrichtungen und Einrichtungen usw. viel zu sehr bekannt werden ließen, so daß auswärtige Regierungen es' so gut wie gar nicht nothig hätten, Spione zur Erforschung irgendwelcher amerikanischen Heeres und Marine-Geheimnisse zu halten. Keine andere Regierung pflegt Auskunft über Geschütze, Panzerplatten Proben oder neue Methoden bezüglich flottenbaulicher Verbesserungen zu geben. Die Ver. Staaten jedoch haben diese Auskunft nicht nur auf das Lideralste aller Welt zugänglich gemacht, sondern auch genaue Karten und Skizzen beigefügt, aus denen man z. B. über unterseeische Minen an wichtigen Hafenplätzen alles irgend Nöthige ohne Weiteres ersehen kann. Ueber unser Geschützwesen, die inneren Verhältnisse unserer Flottenbaues und andere unter Umständen sehr bedeutungsvolle Fragen sind die Officiere auswärtige: Reaierunaen gerade so aut unterricktet. wie die unseres eigenen- Landes, oder soweit sie es nicht sein sollten, ist das nur ihre eigene Schuld. ES scheint aber nicht, daß sie die schönen Gelegenheiten unbenutzt lassen. Jahraus jahrein veröffentlicht uns Kriegs- und unserer Flottendepartement Hunderte von Seiten derartigen Lesestosfes, ungerechnet die vielen Spe cialberichte, und man kann aus denselben ganz genau erfahren, was im verflossenen Jahr hinsichtlich der weiteren Stärkung der Seeküsten-Vertheidi-gung, der Fabrkation schwerer .Ge schütze für neue Kriegsschiffe und der Ausarbeiwna von Vlänen für die 3u I kunft geschehen ist. Alö belondeiS

lreuyerzlg in diesen Beziehungen kann der letzte Jahresbericht des Kriegssecretärs Lamont gelten. Die meisten dieser Berichte haben vielleicht in Vertretern des Auslandes die eifrigsten Leser. Auch wohnen die Sachverständigen auswärtiger Nationen ganz ungenirt bei uns den Geschoß-, Panzerplattenund anderen Proben bei, während jeiu Regierungen es sich nicht im Traume einsallen lassen würden, zu ihren Ex perimenten dieser Art amerikanische Officiere einzuladen, und Letztere nur durch Spionage etwas hierüber in Er fohrung bringen können. (Trotz aller Liebenswürdigkeiten der deutschen Behörden bei dem kürzlichen Canalerösf-nungs-Festlichkeiten.) Soweit dieser militärische Alarmruf. Glücklicberweise befmdet sich Onkel Sam auch' hinsichtlich der Kriegsge. fahr in ganz anderer Lage als irgend eine der Großmächte der alten Welt, und kann es sich sch& leisten, seinen Militärmantel nicht so hoch hinauf zuzuknöpfen. Man mag allerdings sagen, wenn es werth sei, große Summen sür neue Kriegsschiffe u. s. w. auszugeben, so sei es auch werth, diesbezüglich die Geschäftsgeheimnisse- streng zu wahren. Im Allgemeinen aber ist das häusigere Auftauchen militärischer Angstmeiereien in unserem Lande gerade keine mit Beifall zu begrüßende Erscheinung. er John BrownS Orab.

Die Stätte, wo die Gebeine des bevühmten Negerheilandes- John Brown ruhen, ist fast so malerisch, wie eö daS Leben dieses kühnen FankeeFreischärlers war. Als die Leiche Browns am 2. December 1869, unmittelbar nachdem er in Virginien den Galgentod erlitten, der Wittwe überwiesen wurde, ließ diese sie nach dem alten Heim zu North Elba, im New Yorker County Essex bringen und dort beerdigen. Das betreffende Anwesen liegt rm AdirondackGebirge etwa zwei englische Meilen vom Mirror Lake und Lake Placid, die ihre schönen Namen nicht umsonst führen. und wird jährlich von Tausenden von SommerauSflüglern, welche sich in der Umgeqend auf einige Wochen heimisch gemacht haben, besucht. Gerade dieser Theil der Adirondacks ist der prächtigste oder doch hebhcrw und gefiel John Brown ausnehmend aut. als er 1849 aus Springsield. Mass.. in die Gegend gekommen war, wo bereits der große Abolitionist Gerritt Smith eine Colonie für Neger gegründet hatte, deren Freiheit erkauft worden war. Schon damals hatte er den Wunsch ausgesprochen, daß hier dereinst auch seine Gebeine ihre letzte Ruhestatte haben möchten. Das Land war damals freilich auch noch sehr jungfräulich: keine Eisenbahn im Bereich von 160 Meilen, und etwa 20 Meilen weit nach allen Richtungen die ununterbrochenen stattlichen Walder! Aber auch jetzt hat die Gegend noch ernen großen Theil lhres alten Zaubers. Das hölzerne Blockhaus steht noch immer da. wo John Brown es baute. In das Besitzrecht des Hau ses und des Gutes theilen sich die Schriftstellerin Kate Field. Sinclair Tousey. Wllliam Lloyd Garrison und Andere, die theils zu den Bewunderern John BrownS gehörten, theils durch Erbschaft ihr Interesse daran erlangten. Reuben Lawrence ist der Vermalter und getreue Abwehrer der Reli-quien-Jäger. Um daS Grab zieht sich eine starke hölzerne Einfriedigung, und man hat es für nöthig befunden, den Grabstein der ursprünglich auf dem Grabe von Browns Großvater in Torrington, Conn., gestanden hatte, wo John im Jahre 1800 das Licht der Welt erblickte Tag und Nacht in eine hölzerne Scheide zu stecken, an welcher ein Vorlegeschloß hängt. Sonst hätte sich derselbe schon längst in kleinen Stückchen nach allen Richtungen der Windrose verflüchtigt. Daneben ist aber noch ein ganz natllrlicher Grabstein vorhanden: ein gewaltiger Felsblock, der seine 60 Tonnen wiegen mag. Auf diesen Block hatte der Negerbefreier noch selber, unmittelbar vor der verhängnißvollen Abreise nach Harpers Ferry, seine Namenszllge gemeißelt und zu dem damaligen Küster von North Elba den Wunsch geäußert, mit den Füßen nach diesem Felsen zu begraben zu werden. Gegenwärtig zeigt der Fels seinen Namen in Riesenschrift. (Sinn Nolhyaut Liebllngsgefährt. Bei und vor der Eröffnung der Nez.Perces-Jndianerreservation für die allgemeine Besiedelüng spielten sich, wie in allen solchen Fällen, viele gelungene Episoden ab. Eine derselben sei nachstehend kurz erzählt: Als die Rothhäute ihr Kaufgeld von der Bundesregierung erhalten hatten, traten sie eine Forschungsexpcdition in die benachbarten Orte der Weißen an. um den bescheidenen Mammon möglichst rasch los zu werden. Alles was ihnen in ' die Augen stach, mußte . gekauft werden, ganz besonders Gefährte, aller Arten. Auf das Feuerwasser" waren ,sie nicht so versessen, wie gar viele ihrer unglücklichen Rassegenossen; aber Gefährte kauften sie so viele, daß in dem Städtchen Farmington in kurzer Zeit überhaupt keines mehr zu haben war. Ein alter Indianer aber kam zu spät. Er suchte verzweifelt ebenfalls nach einer Kaufgelegenheit;, indeß Alles hatte seinen Herrn." Endlich stieß' er jedoch unverhofft noch auf ein Gefährt, welches .ihm an Schönheit und. Eleganz Alles, was er je in seinem engbegrenzten Leben gesehen, in den Schatten zu stellen schien. Das will ich haben, das muß ich haben!" rief er. alle meine Stammesgenossen werden platzen vor Neid." Dieses Gejährt war nämlich ein Leichenwag en.- Der' Leichenbestatter. w-lchem d:?s:!be aebörte. riß

anfangs die Augen weit auf; schnell aber dachte er an das gute Geschäft.das für ihn dabei herausspringe, und hängte dem Indianer den Leichenwagen für eine bedeutende Summe auf. Der glückselige Käufer spannte

sofort zwe, Pferde vor diese fürstliche Karosse, setzte seine .Squaw" und seine kleinen Kinder hinein, und fort ging die Triumphfahrt in das Heimathsdorf! Nie hatte man eine stolzere Rothhaut auf' hohem Sitz gesehen. Seitdem stolzirt der biedere Alte stets mit dem Leichenwagen herum. Warum sich darüber wundern? Mancher emporgckommene - weiße Protze hat sein Geld schon an abgeschmacktere Dinae gewendet! In der Voodoo-Zauberwelt. Schwerlich ist jemals ein Weißer in unserem Lände der Zeuge einer wirklichen Voodoo -Feier gewesen. und so häufig man auch gelegentlich unter den Zeitungsneuigkeiten dem Voodoo-Zauber der Wollkopse begegnet, hat das Publikum im Allgemeinen nur höchst unklare Vorstellungen von dem Charakter derselben. Viele sind geneigt, bei Voodoo" einfach an krassen Neger-Aberglauben und die plumpe Ausbeutung desselben u allerhand unsauberen Zwecken zu denken, und haben keine Ahnung davon. daß sie hier, wenn ihnen Gelegenhei! würde, den Schleier zu heden, auch auf Dinge stoßen würden, welche in enger Verbindung mit hochmodernen Sensations - Tagesfragen, besonders mit dem HypnotismuS, zu stehen scheinen und vielleicht eineS TageS auch den vergleichenden Culturforscher, der vielleicht soeben von einem kritischen Studium der geheimnißvollen Künste indischer Fakire und sonstiger räthselhaften Menschenkinder kommt, lebhaft interessiren werden. Aber dieser Schleier ist nicht leicht zu heben, und .unsere Farbigen, soweit sie überHaupt eine bestimmte Kenntniß von der Sache haben, können ebenso verschlössen sein, wie irgend ein Magier beS Ostens oder Westens. Es ist merkwürdig, daß der 24. Juni, welcher als Johannistag für Katholiken, Anglicaner und auch für Freimaurer eine besondere Bedeutung hat. auch in der Voodoo-Zauberei eine gewisse Rolle spielt. An diesem Tage, welcher ungefähr der Zeit entspricht, da der Sommer in seiner ganzen Glorie steht, die Natur im Süden den Höhepunkt ihres Schaffens erreicht hat und nicht zu vergessen! die Giftpflanzen am saftigsten und gefährlichsten sind, versammeln sich Farbige in der Nähe von New Orleans an abgelegener Jnselstätte, wohin selbst der Jäger bei Tag nur höchst selten kommt, und begehen ihre nächtlichen Voodoo-Riten mit Schlangencultus, geheimnißvollen Sprüchen und Gebeten u. s. w. Diese unheimchzn Sommernachisfeste". obwohl sie nur wollköpfigen Gläubiacn, und auch diesen nickt unentgeltlich, zugänglich sind, haben aber noch immer wenig aus sich und können nur a.'s Aorhof zum Voodooismus gelten. Die wirklichen Adopten des Vcodoo'.aubers und deren Zahl ist sebr beschränkt nehmen nicht an suchen Massen-Riten theil und machen sich manchmal sogar über dieselben lustia. Jeder dieser Meister oder vielmehr Meisterinnen die es in der Mehrheit der Fälle 'sind haust ganz für sich und ist. obwohl als gewöhnliches Individuum Tausenden bekannt, in. beruflicher Eigenschaft, fast so schwer für Fremde nahbar. wie die MahatenaS in Thibet. Ursprünglich ist die Voodoo-Zau-berei, und was drum und dran shängt. von den Ufern des Congo zu uns gekommen, und zwar schon mit der ersten Einfuhr afrikanischer Sklaven vor. mehr als 200 Jahren. Alle nach, den Ver. Staaten, oder damaligen Colonien. gebrachten Neger geHorten den schwächeren und weniger kriegerischen - Stämmen des GuineaLandes, an der westafrikanischen Küste und am Eongo entlang, an. Auch die Sklaven der britisch-weftindischen Inseln. Cubas u. s. w. stammen von dort her. Sie haben sich wenigstens in de? Erhaltung der Bräuche und des Cultus ihres alten Heimathlandes ziemlich stark erwiesen. - Es läßt sich schwer sagen, ob der Boodoo-Cultus ze unter den Farbigen in den Neuenaland-Staaten. oder in New Fork, New Jersey. Delaware uttd Maryland in beträchtlichemMaße oeuvt worden ,st. Desto aewlsser ist es, daß er in den warmen Staaten an -der slldatlantischen Küste entlang allezeit einen vorzüglichen Nährboden hatte, trog aller . aeleaentlichen Ver suche, ihn zu unterdrücken, und noch heute im Süden eine bedeutendere Macht ist. als viele Südländer selbst ahnen. Süd - Carolina, Florida. Georgia und Louisiana waren stets seine stärksten Bollenwerke. Im In nern de? Insel Jamaica gar blüht er noch mit allen' scheußlichen Bräuchen de? alten Zelt, welche um Theil an den berüchtigten alten Molochsdienst asiatische? ' Volkerschaften erinnern. Vereinzelte Menschenopfer sollen bei Voodoo-Neqern in den Mississippi Niederungen ' Louisianas noch um 1869 herum vorqekommen sem. Man hat auch bei den VoodooEingeweihten, oder Adopten des Ordens vom bösen Geiste.- verschiedene Grade. Vollständige Kenner der Voodoo-Geheimnisse soll eS m unserem ganzen Süden nur etwa ein Dutzend geben, und da?unte? miede?um nu? die?, welche alle betreffenden Kunststücke ausführen können oder auszuführen veranlaat sind. Alle sind offenbar praktische Hypnotiseure und Mesmeristen"swenn sie auch diese Bezeichnungen vielleicht gar nicht kennen). Es .sind mehr Frauen, als Männer, unter ihnen, und soweit man weiß, sind es sämmtlich Personen, die im !?enitb ibrer Lebenskraft Neben.

sick der besten physischen Gesundheit erfreuen und niemals Kinder gehabt haben. (Was z. A. an die Vestalinnen und Pythien des Alterthums erinnert.) Als zwei der hervorragendsten Priesterinncn des Voodoo werden

Die große Marie in unserer Buneshauptstadt und die Halbkreolin Dolores Jaauina in New Orleans aenannt. Wenn man indeß die Schwarzen nach diesen Namen fragt, kann es lange dauern, bis man Bescheid erhält. M Geld und guten Whisky. Sie können sehr gefährlich werden, diese Voodo-Hohepriesterln-nen. Für entlvrck'nde Bezahlung bringen sie niät bls Liebende zusammen. sondern veseit:aen auch unbequeme Ehegatten u. derzl. wehr! Dabei hüten sie sich, daß man ihnen je etwas beweisen kann: das Gedankenlesen- scheinen sie auch meist zu verstehen. Sie hzben obne Zweisei schon viele aewohnllTen Verbrechen begangen oder begehen lassen, um sich in Ansehen oder Furcht zu erhallen. Manche ihrer beqlaubigten Leistungen jedoch sind ebensowenig bis jetzt erklärbar, wie d:e von Hindu-Fahren und Anderen. Der Schlanaenalaube des Voodooismus erscheint, wie gesagt, nicht nur in Afrika u'id Ostindien in ähnlicber ftorm. fond?rn auch bei unseren Zuni- und Nona!o-Jnd:anern. 5)ier wäre in der Tat noch ein dankbares Völker-Studienfeld! Oom Jnlanve. In E. B. Palen's Mühlenhach. Sullivan County. N. wurde neulich eine Forelle gefangen, welche 30z Zoll lang war. Zwei 85 Jahre zahlende Knasterbärte von Camden. Me.. haben kinenDistanzmarsch arrangirt. um festzustellen, . wer von ihnen am besten zu Fuß ist. Aufdem Mount Washtngton in den Berkshire Bergen wurde kürzlich eine Klapperschlange von 5 Fuß Lange, die 14 Klappern hatte, getodter. Zu den Kleinsten der Kleinen zählt John H. Robbins zu Belfast. Me.. denn er mißt nur 36 Zoll in der Lange bei emem Korpergewicht von 37 Pfund 6 Unzen. DaZ Miniaturmännlein ist 31 Jahre alt. Unweit von Hodgeville, Ky., erlegte dieser Tage ein glücklicher Nimrod einen Adler, der von Flügelspitze zu Flügelspitze 6 Fuß 9 Zoll maß. Catoosa County im Staate Georgia rühmt sich, daß es nicht eine einzige Apotheke in seinenGrenzen gibt. Wahrscheinlich versorgen Mondscheinler die Bewohner mit Schnaps. Ungefähr 6000 EisenbahnWagenladungen Wassermelonen, vulgo Cholerabomben", werden in dieser Saison von Georgia nach den Mä?kten im Norden aesandt werden. 25.000 Stück kleine Fische von der bekannten A?t Llack I5aa sind von der kalifornischen! Staats fsischereicommission im KinaS- und San Joacrnin - Fluß ausgesetzt wor den. Man hofft, daß diese Fische sich ln jenen Gewässern schnell vermehren werden. Fräulein Ella Erving von Gorin in Missouri wird von ihren Freunden Venus m der Taschenausgäbe" genannt. Die junge Dame zählt erst 20 Jahre und mißt 8 Fuß 2 Zoll; ihr Körpergewicht beträgt 256 Pfund und ihr Fuß hat die Länge von 17 Zoll. AnPelNhierenistimNord Westen noch kein Mangel. Kürzlich brachte ein Goldsucher aus dem Pend d'Orcille - District nach Hope, Jdaho, die Felle von 7 Bären und 3 Bibern, außer zahlreichen Fuchs- und Wolfs pelzen. Der Mann hatte die Thiere in seinen Mußestunden eegt. Sie sind angeklagt, gestern zu viel s o gemacht zu haben !" schrie Richter Steers im Grant Str. Polizeiaericht zu Brooklyn Herrn Ben Had den an und machte dabei das Zeichen des Trinkens. Herr Hadden i nam lich taubstumm. Den Nichter mißver stehend, nahm er das sür eine Einladuna und schrieb auf ein Stück Papier: Judge, I'l! go you. Ich habe so wie so schon den ganzen Morgen nach emem guten Cocktail ausgeguckt. Ein Yankee in Old Orchard, Me.. hat eine eigenartige Benutzung von dem Dvnamo der dortigen Elektrr citätswerke gemacht. Der Mann hatte sich eine Nähnadel in den Fuß getreten und konnte dieselbe nicht verausverom men. Er begab sich darauf nach den Elektricitätswerken, vlaurte den en! ilößten Fuß nahe an den Dynamo und die magnetische Kraft zog die stählerne Nadel heraus. Die brauen von Tacoma. Mash., führen einen energischen Kampf zum Schutze der heimischen Industrie. Sie haben einen Bund geschlossen und sich feierlich verpflichtet, der allen örnkaufen Waaren, welche entweder in Tacoma selbst oder im Staate Washington angefertigt sind,-den Vorzug zu geben. Ob dieser Beschluß auch auf , a j m IW1 L . . 14 Ar. den Einkauf von Mooearilleln Änwcn dung finden wird, dürfte zu bezwei keln sein. Anoe?Batte?Y-inNew Nork wurde dieser Tage ein schauerlicher Fund gemacht: die.un Wasser auf?echt stehend Leiche eines Mannes m Mitt le?en Jahren. Der grausige Fund und noch mehr die ungewöhnliche Position des Leichnams lockte eine Menae Neugieriger herbei, die sich in allerlei Vermuthungen ergingen, bis die Parkpolizisten Thomvson und Kineen - das Räthsel lösten. Sie. fanden, daß der Todte mit den Füßcf. in eine Schiffs, kette gerathen und so zu der . eigenthümlichen Stellung gelangt war. Mit Hilfe einiger Schiffer gelang es ihnen, den Todten von dem Hinderniß zu befreien und an'S Land zu bringen. In seinen Taschen fanden sich einige Papiere mit der Aufschrift Henry Schulz, eine silberne Uhr verschiedenes Seemannswerkzeug.

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TföOPFEM so wob! bekannt als ein Heilmittel gegen dieses Leiden, und in kurzer Zeit tvird man im Stande sein, die Freuden dcö Sommers zu genießen.

Vom SluSlanve. Die Zahl aller russikchen Studenten betrua im Jahre 189-1 14,619, wozu 7097 Schüler der Poly. echnlken treten. Es kommt also im Durchschnitt auf 8000 Einwohner ein Student. Die russischen Blätter besürworten eine Vermehrung der Uni dersitäten. Eine Blutthat wurde neulich Nachts in der Volprechtstraße zu Nürnberg verübt. Der Schuhmacher Heinrich Strembel war mit seiner Frau in ihrer gemeinsamen Wohnung in Streit gerathen; die Frau verließ die Wohnung und ging auf dieStraße. Strembel sah durch das Fenster, daß die Frau sich mit einem vorubergegenden Mann unterhielt; er begab sich darauf auf die Straße, begann mit dem Manne, der mit seiner Frau ge sprachen hatte, einen Wortnxchsel, in dessen Verlaus eine Balgerei entstand, bei welcher Strembel seinen Gegner gegen einen jaun warf. Vorudertommende Personen mischten sich ein, wor auf Strembel sein Messer zog und dem L7jährigen verheiratheten Eisendreher Friedrich Albrecht einen derartigen Stich versetzte, daß der getroffene sofort verschied. Der Thäter ist verhaf tet. Zur Charakter isirung der englischenGeschworenengerichte mag der folgende, durchaus nicht vereinzelt dastehende Fall dienen, der sich letzter Tage vor den Afsisen der Grafschast Kent ereignete. Die Geschworenen hatten über eine Frau abzuurtheilen, die einen Selbstmordversuch begangen hatte, indem sie bei Rochester in den Medway sprang. In England ist der Selbstmordversuch beranntlich e:n Verbrechen. Die Geschworenen gaben, wt: gewöhnlich bei allen Fällen von Selbst Mordversuch, den Wahrspruch Nichtschuldig" ab. Damit kamen sie aber bei dem Vorsitzenden Richter Grantham schlecht an. Der Richter erklärte: Ihr Herren, euer Wahrspruch ist völlig falsch und noch dazu ein Unglück für die Angeklagte. Ich will euch sagen, daß die Frau während der letzten vier Jahre 25 Mal wegen Trunkenheit bestraft worden ist und zwei Mal ihre Kinde? während der Trunkenheit zu ermorden versucht hat." Darauf entließ Richter Grantham die Jury und bestellte lich eine neue. Als fahnenflüchtiger Officier wurde zu Löwenberg in Schlesien der Lieutenant von Skrzebenski verhaftet, der sich vor ungefähr einem Jahre vom 14. Infanterieregiment in Metz entfernt hatte, und an das zuständige Bezirks-Commando in Lauban eingeliefert. Derselbe war unter dem Namen Hans di Borne seit dem 1. Mai bei der in Löwenberg gastirenden Schauspiele?gescllschift beschäftigt. In Berlin cxistirt ein Hotel, der Altstädte? Hof", welches sich im Centrum der Herrenconfec tions-, Baumwollenwaaren- und Manufacturwaarenbranche' befindet. In den Kreisen dieser Branchen wird wohl selten ein Hotel so oft genannt, wie dieses, und zwar aus ganz besonderen Gründen. Fast täglich finden in den Abendstunden zwischen 6 und 8 Uhl in dem Grünen Zimmer" dieses Hotels stark besuchte Versammlungen statt, zu denen die Veranlassung keineswegs eine angenehme ist. Es sind nämlich Gläubigerversammlungen von Kunden, die in Zahlungsschwierigkei ten gerathen sind. Besonders in den letzten Monaten vergeht kein Tag, an dem sich nicht zahlreiche Leidtragende im .Pleite-Hotel" einfinden, um über das Wohl und Wehe ihres Schuldners zu berathschlagen, ein Zeichen, daß die Geschaftsmisre gegenwani? eine sehr große ist. m ni m $100 Belobnung $100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß eö wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist; Hall'S Ka-tarrh-Kur ist die einzige jetzt der ärztliehen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alS eive Konftitutionskrankheit eine konstitutionelle Behandlung. Hall'S Katarrh Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleimigen Oberflächen deS System?, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend, und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Konstitution deS Körpers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so diel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß jsie einhundert Dollars Belohnung für zeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste don Zeugnissen kommen. Man adresfire : ff. 3. Cheney fc Co., Toledo, O. CT Verkaust von allen Apothekern,75CtS. . tw Deutsch - amerikanischer HauSarzt don Dr. Maximilian Herzog. Ein populär geschriebenes Buch von einem respektablen Arzte. 'Bei leichten Erkrankungen, Unfällen etc. leistet ein solches Buch außerordentliche Dienste, weit mehr als daS planlose Verschlucken doa Patentmedizinen. Mx nur 25 Cents in der Ofsice ds. Bl. zu haben

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