Indiana Tribüne, Volume 18, Number 283, Indianapolis, Marion County, 2 July 1895 — Page 2
Jndiana Tribttne.
Erscheint Täglich uud SonÄagö. Die tägliche Tribüne kostet durch den Träger M Cent per S3od,c die onntoo8.Xri6üne" B Cextl per Ooche. Beide zusammen IS SentS der 63 Cent! per AAsnat. Per Poft außerhalb der iUbt zugeschickt t Vorausbezahlung V per tZahr. Qfftf! 18 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Znd., 2. Juli 1895. Von der Stauford.Unlversitat. i Eine in manchen Beziehungen einzigartige Gründung ist die große Universität, welche her verstorbene kalifornische Eisenbahn-Millionär und Bun dessenakor Leland Stanford zu Palo Alto, etwa 30 engt. Meilen südlich von San Francisco, gestiftet hat. In den letzten Monaten ist diese großartige, übrigens noch keineswegs vollendete Anstalt des idealen wie des praktischen Wissens wieder häufig genannt wor- . den, da ihre Existenz durch einen Pwceß, welchen die Bundesregierung gegen den Stanford'schenNachlaß angestrengt hat, geradezu bedroht ist. , Die Stansord-Universitat ist ohne Zweifel die reicheste Begüterte der Welt, besonders nachdem ihr nach dem Ableben vonStanfords Wittwe wo mit die berühmte Familie ausgestorben sein wird euch deren Vermögen voll ständig zugefallen sein wird. Sie ist ihrer Geschichte und ihren Einrichtungen nach interessant genug, um in den weitesten Kreisen etwas eingehendere Beachtung zu finden. So sei denn nachstehend den Mittheilungen eines Correspondenten von Ort und Stelle Raum gegeben: Ursprünglich wurde diese Universttät errichtet, um das Andenken des emsigen Kindes deö Eisenbahn-KLnigs zu verewigen, des 13jährigen Knaben, welcher vor Jahren in Rom starb; während er aus einer Europa-Reise mit seinem Erzieher begriffen war. Und wohl kein Fürst, kein Gründer einer Ration ist je durch ein großartigeres Denkmal geehrt worden, das gleichzeitig durchaus kein todter Stein ist, und das wirklich von der Menschheit nach Generationen erst recht gesegnet werden dürfte. Die Eltern vergötterten diesen Knaben beinahe, und als er ihnen entrissen wurde, wollten sie wenigstens in seinem Namen ihr gewaltiges Bermögen der Erziehung anderer Kinder wiömen. Seine Gebeine ruhen in einem stattlichen Mausoleum auf dem Universt-iäts-Plae. und das Eabine! der Gedenkstücke aus dem Spiel- und Unter 'richtigen des Kindes, für welches auch eine Miniatur-Eisenbahn über den Rasen gelegt wurde, bildet den Mittelpunkt eines Museums, das allein eine Million werth ist, ferner von 8500 Acres des besten Farmlandes Amerikas mit Allem, was daraxf lebt und webt, von 8000 Acres Rebenlandes, mit xtU chem Viehstand, Zuchtpferden u. s. w. ! Der Steuerabschatzer hat alles zugehö- ' rige bewegliche Eigenthum auf $18, 000.000 geschätzt; man hat aber Grund zu 'der Annahme, daß es noch weit mehr werth ist! Und außer dem erwähnten liegenden Eigenthum gehört der Universitat noch viel anderer Grundbesitz: im Ganzen verfügt sie über 85,400 AcreZ, oder mehr als 133 engl. Quadratmeilen. Keine andere Universität der Welt wird sich sobald einer ähnlichen Ausstattung rühmen können. Das Einkommen aus dem persönlichen Eigenthum wird, wenn Alles programmgemäß geht, die Einnahmen der UnZversität auf etwa $900,000 pro Jahr fcriiu gen. Testamentarisch ist bestimmt, daß unter keinen Umständen das Stammcapital angerührt werden darf; nur dk Dividenden dürfen benutzt werden. Und obwohl die vorhandenen Baupläne, die noch sämmtlich im Verein mit dem Eisenbahnkönig selbst ausgearbeitet wurden, noch auf 100 Jahre hinaus reichen, ist es dem Verwaltungsrath nicht gestattet, irgend welche Baulichkeiten eher zu errichten.als sie unbedingt nothwendig sind. Bereits zahlt die Stanford-Univer-sität 1100 Studenten, obwohl sie noch keine vier Jahre alt ist. darunter 728 männliche und 372 weibliche. Wie sich denken läßt, kommt die Mehrheit derselben bis jetzt aus Ealifornien selbst; doch sind alle Theile der Ver. Staaten, sowie England, Deutschland, Rußland. Japan, China, Hawaii und Brasilien schon vertreten. Stanford war ungemein begeistert für die Ausbildung des weiblichen Geschlechtes und für die gemeinschaftliche Erziehung beider Geschlechter, und seine Jdem haben einen so vollkommenen Ausdruck, wie möglich in den Einrichtungen dieser Anstalt gefunden. Die Stanford-Universitä! ist nicht, wie' Viele glauben, eine Frei-Anstalt ; ihr Gründer ging vielmehr von der Annahme, aus, daß die Menschen das. .für was .sie zu bezahlen haöen, auch h L he r"s chä tze n. als., das Geschenkte. 2och sind die Gebühren niedrig angesetzt, und es ist Vorsorge ge-' troffen, daß Solche, welche durch gutes Verhalten und eifriges Studium das Recht hierzu erworben haben, oder würdige Kinder derer, welche mittellos im Dienst des Staates oder für die Sache der Menschheit gestorben sind, unentgeltlich . studiren können. Nach ihrer völligen Vollendung wird .foie Universität einestheils als Anstalt für die Erwerbung der höchsten allgemeinwissenschaftlichen! Kenntnisse jeder Universität der alten Welt gleichstehen, ndertheils die praktischen Lebenskenntnisse höherer und niederer Art - auf das Vielseitigste pflegen. Ihre ge wältigen landwirtschaftlichen Anlagen sollen nicht blos Einnahmequellen bilden, sondern in engster Verbindung mit den Bildungszwecken stehen. Alle Studirende müssen bei Beginn ihres Cursus eine bestimmte Erklärung darüber abgeben, welchen Lebensberuf sie verfolgen wollen; indeß soll diese Erklärung nicht aerade bindend sein.
wenn sie nach Ansicyt des Präsidenten der Universität nicht geeignet für das betreffende Studium sind. Der jetzige Inhaber dieses- Hochverantwortlichen Amtes ist David Starr Jordan, frü. herer Präsident der Jndiana-Staol-Universität. Er wurde von Stanford auf Empfehlung des damaligen amerikanischen Bundespräsidenkn Harrison für diesen Posten ernannt und genießt außerordentliche Vollmachten, od. wohl er vom Verwaltungsrath abgesetzt werden kann. Einestheils gibt es so gut wie gar keine beschränkenden VerOrdnungen für die Studirenden; wer sich aber nicht würdig aufführt oder sein Studium nicht ernst nimmt, muß gewärtigen, nach zweimaliger erfolgloser Warnung relegirt zu werden. Bummelstudiosen sind daher eine UnMöglichkeit, und der Fleiß darf nicht erst kurz vor dem Examen beginnen. Während religiöser Sektenunterricht unbedingt nicht gestattet ist, besagt gleichwohl die Stiftungs-Urkunde, daß der Glaube an die Unsterblichkeit der Seele und an eine allweise und wohlwollende Gottheit im Unterricht Be-. rücksichtiguns finden sollen. In der Kapelle, welche mit der Universität in Verbindung steht, können sowohl Laien, wie Geistliche predigen, aber gleichfalls nur in jenem allgemein rett giösen Sinne. Interessant ist auch die Bestimmung des Stifters, daß alle Studirenden dieser Universität .in den VortbeZlen und Seanunqen der cooperativen Arbeit für die ganze Mensch. heit unterwiesen werden sollen." Stanford, der Eisenbahnkönig, hatte vieles Sozialistische in seiner Weltanschauung. Erwähnt sei noch, daß die Wittwe Stanfords, seit der Vrocek Onkel
Sams gegen den Nachlaß (wegen der Schuldscheine der Eentral.Paclflcdayn) in der Schwebe ist. aus ihren persönli chen Mitteln hochherzig die Betriebs- . w r ri i . n i0icn vieler großen -Anfall zu oezireiien sucht. Der Brand, auf der Gotteösegen Grube. Ueber die furchtbare Katastrophe, welche die dem Grasen Henckel v. Donnersmarck gehörende GottessegenGrube in Ober-Schlesien heimgesucht hat, macht ein Correspondent aus Beuthen die folgenden näheren Mittheilungen: Das Antonienflötz brennt schon seit Jahren, der Grubenbau wird indessen, wie auf so vielen anderen Grubenfeldern, unter Anwendung aller Sicherheitsmaßnahmen! weiter betrieben. Die in Brand gerathenen Felder werden von den übrigen Bauen durch Mauern abgedämmt, und für den Fall der Noth sind weitere Abdämmungen. mit Wetterthüren vorgesehen, die bei Ausbruch des Feuers zugeschlagen werden sollen, um das Fiuer neuerdings von dem übrigen Felde abzudämmen. An dem Unglückstage brach nun plötzlich in dem Ostfelde der Grube aus der Firste (dem Hangenden, der Decke der Strecke) Feuer durch, und dtt Brand schüttete sich dann förmlich auf die Fahrstrecke zum vierten Bremsberge, die von Arbeitern befahren wurde, die vom Holzhängeschacht sich Holz zum Verbauen ihrer Arbeitsorte holten und es in der Nähe bearbeiteten. Der. Häuer Zymmol schlug bei seiner in der Nähe des Holz Hängeschachtes III arbeitenden Kameradschaft Lärm, fand aber leider kein Gehör. Er rettete sich trotz seiner Schwäche er war erst vor acht Tagen aus dem Lazareth zurückgekehrt während seine elf Kameraden zöger. ten, bis ihren der Weg durch den Qualm abgeschnitten wurde. Die auf der anderenSeite der HolzhängeschachlPartie arbeitende Kameradschaft rettete sich. Als die erste Nachricht vom Feuer kam, fuhren die Beamten sofort ein, um zu retten, was möglich war. S gingen vor, um die Abdämmungen zu veranlassen, sie kämpften in Gemeinschaft mit den Arbeitern um das Leben ihrer Kameraden gegen das Feuer, das natürlich die Holztheile der Zimmerung ergriffen hatte. Die Steiger Cmiel und Meisner blieben mit ihnen als Opfer der Katastrophe, andere, wtt Verginsvector von Skal, Obersteiger Otto, mußten erst zum Bewußtsein zuräckgebract werden. In der Nähe da Brandstelle kamen 9 Mann, außer den beiden Steigern noch 7 Arbeiter, um's Leben, so daß die Zahl der verlorenen Menschenleben im Ganzen. 20 beträgt. Die übrige Belegschaft rettete sich zum Glück aus den drei verschiedenen Ausfahrtstellen. Es war ein Glück,, daß die Wetterrichtung umschlug, so daß Aschenbornschacht nach und nach rauche freier wurde, indem sich die Wetter mit dem Raum u:?d Qualm nach HolzHängeschacht III zogen. Das Westfeld der Grube hatte andauernd gute Wetter. Im Ganzen arbeiteten auf Ostfeld und waren gefährdet 246 Mann. Gottessegen-Grube steht mit combinirter Hugozwang-Grube in Verbindung, so daß auch dadurch eine Rettung möglich gewesen wäre. Der Jammer im Orte ist natürlich groß. Vor dem Grubenhose, auf dem man stundenlang die herausbeförderten Männer rieb uno in's Leben zu rufen suchte, hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt, die weinend und wehklagend nach Un Ihrigen verlangte. Der Anblick war erschütternd. Das Unglück hat' eine größere Zahl Wittwen und Waisen zur Folge. Allgemein wird auch der Heimgang der Beamten bedauert, die sich aller Sympathien erfreuten. Cmiel war zweimal gegen, die Brandstelle vorgedrungen, um vermuthlich umgekommene Arbeiter zu rettea. Beim dritten Male kehrte er nicht mehr lebend zurück. Mit ihm wurde Berg-Jnsvec-tor von Skal betäubt heraufbefördert. Todt sind die Steiger Hugo Meißner, verheirathet. Vater von drei Kindern, und Paul Cmiel, früher auf Radzionkaugrube, unverheirathet; ferner die Bergleute Adam Urbaniok, Josef Dro nia, Thomas Wycislik, Anton PuschHaus. Clemens Zopp und die Pferdeführe? Hugo Goj und Ludwig Pietry na. Die Leichen sind sämmtlich ge borgen. Vermißt werden die Häuer Vernbard Matuscbek. Josef Vodkowa.
Josef Widuch, Johann Heblik II., Johann Foicik und Adolf Moschko. die Füller Benedikt Foicik, Franz Schlossarek, Ignatz Kupka, Josef Wannecki und Wagenstößer Alexander Konopka. Die Beerdigung erfolgt auf Kosten der Verwaltung, wie Graf Hugo Henckel angeordnet hat. Das Unglück hat nur eine zeitweise Einstellung des Betriebes zur Folge. Erwähnt sei noch, daß laut Aussagen von Arbeitern einSchuß Ursache zur Schwächung der Fristpar. tie und so mittelbar Anlaß zu der Ka. tastrophe gegeben, haben soll. Mögll cherweise hatte bei Sprengung des Ge. steins vor einigen Tagen das unten lagernde Grubenholz Feuer gefangen und weiter geglimmt, bis es schließlich in hellen Flammen aufloderte."
Jlngerspltzen'Geykimnlk. Manche haben sich schon über die wundervollen Fähigkeiten von Vlin den gewundert und sie mit den bekannten Naturgesetzen von der Erhaltung und gegenseitigen AustauschFähigkeit der Kraft erklärt, wonach, was den Blinden an der Sehkraft scheinbar verloren gehe, in anderer Beziehung wieder einkomme. In der jüngsten Zeit entdeckte man an den Leichen von Blinden in den Fingerspitzen, an den Enden der, Nervenverzweigungen, kleine Quant!täten grauer Materie, identisch mit derjenigen im Gehirn (anscheinend wenigstens). Viele betrachten diese nun als eine Art Gehirn-Filialen und als Träger der abnormen Fähigleiten von Blinden. Es werfen sich da allerlei interessante Fragen auf. Manche beHäupten, daß auch bei Nicht-Blinden dasselbe Fingerspitzen - Phänomen vorkomme, und suchen darin den Träger des sog. sechsten Sinnes. Die Monitors der BundtSflotte. Die Geschichte der Monitors unserer Bundesflotte ist bis jetzt noch nicht geschrieben, wenn dies aber einmal geschieht und zwar in unparteiischer Weise, dann wird dieselbe den Beweis führen, daß bei der Anschaffung dieser Schiffe eine an sträfliche Nachlässigkeit grenzende Extravaganz vorgeherrscht hat. Der Bau einiger der unvollendeten oder erst in jüngster Zeit vollendeten Monitors . wurde in Angriff genommen, als manches Mitglied des OfficiercorpS der Bunde5-Marine noch in den Windeln lag, und diejenigen Monitors, welche soeben aus dem James-Fluß bei Richmond weggesandt wurden, haben dort während der letzten zwei Jahrzehnte gerostet. Alle diese Monitors haben einen Thurm.DampfMaschinen von 340 Pferdekräften mit einer Schraube und sind mit je Zwei Geschützen armirt. Alä Befehlshaber der Flottille genügte ein Officier, der sich an Bord des Aja?" befand. Ata", .Canonicuö". .Mahopac, .Manhattan" und Wyandotte haben je 2100 Tonnen Deplacement, während das Deplacement de5 Jafa", .Catskill", Lehiqh". .Montauk, Nahant-. Nantucket-, Passaic" und Comanche" sich auf je 1873 Tonnen beläuft. Von den auf dem JamesFluß bei Richmond zurückbleibenden Monitors werden nur zwei für den activen Seedienst eingerichtet und die anderen wahrscheinlich als altes Eisen verkauft werden. Die Monitors mit zwei Thürmen, von denen einige in jüngster Zeit vollinket worden sind, haben eine Geschichte, die mit derjenigen ihrer vorgenannten Schwesterschiffe viele Aehnlichkeit hat. Ueberhaupt gehört die Monitorflotte seit beinahe einem Vierteljahrhundert zu den Mysterien unserer Marine. Daß einige von diesen Schifsen neuerdings vollendet wurden, war für die älteren See-Officiere keine geringe Ueberraschung. Ihre Anschaffungskosten waren unverhältnißmäßig groß und die Pläne wurden von Zeit zu Zeit von Grund auf geändert. Einer dieser Kolosse lag Jahre lang an einem Dock in Wilmington, Del., bis die Eigenthümer desselben Dockgebühren im Betrage von mehreren, tausend Dollars forderten und das Schiff entfernt wurde. Von erfahrenen Construkteuren und Officieren wurde seiner Zeit die Behauptung aufgestellt, daß diese Monitors niemals seetüchtig sein würden, doch wurden die Pläne später geändert und die üble Prophezeiung ging nicht in Erfüllung. Der größte Mo nitor .dieser Klasse ist der Puritan-, der. bei einem Deplacement von 6000 Tonnen. Maschinen von 3700 Pferdekräftcn hat und '10 Geschütze führt; er hat zwei Barbettethürme. Monadnock", Amphitrite" und Terror" haben je 3900 Tonnen Deplacement und Maschinen von 1600 Pferdekräften; unter den drei letzteren führt derErstgenannte 6 und die beiden anderen je 4 Geschütze. Alle zweithürmigen Monitors haben doppelte Schrauben. Daß die Anschasfungskosten dieser Schiffe zu ihrer eventuellen Effektivität im umgekehrten Verhältniß steht, wird in Marinekreisen rückhältslos anerkannt. Ein Geheimniß deö MeereS. Den Schlußact eines erschütternden Schifssunglücks, das sich auf dem atlantischen Ocean zugetragen hat. schilfbert der Brief eines aus Pillau in OstPreußen stammenden Steuermannes. Wir befanden . uns." schreibt er, mit unserem Schiff auf der Liverpool-Jamaika-ColonProgreso Linie. Nach etwa neunzehntägiger glücklicher Fahrt kamen wir. St. Vincent backbords liegen lassend, in das Gebiet deS NordAequatorialstromes und deS NordostPassats etwa auf den 22. Grad nördlicher Breite und den 61. Grad westlicher Länge von Greenwich. Ein scharfe? Wind empsing uns hier und unser Schiff flog, mit vollen Segeln besetzt, raschen Laufes dem Ziele unserer Reise zu. In der Nacht bemerkte die Deckwache am nächtlichen Horizont, vor dem Schiffe auftauchend, einen Lichtstrahl, der sich blitzartig in die Höhe und Breite ausdehnte. Der herbeigerufene
Capitan erklärte uns bald, daß dies r.'N lichterloh brennendes Schiff weit vor uns sei. Wenn es so bei dem Winde bleibe, meinte der Capitän, könnten wir nach etwa drei Stunden das brennende Wrack erreicht haben, würden aber keine andere Hilfe bringen können, als die vielleicht in's Meer gesprungene Mannschaft zu retten. Während wir noch so 'dastanden, erscholl ein gräßliches Schreien und Stöhnen über's Wasser zu uns herüber, hierauf ein furchtbarer Knall dann wurde alles stille. Gegen Morgen kündete ein Matrose ein Boot an, das vor dem Winde treibe. Freudig bewegt, wenigstens einige der Verunglückten zu retten, hatten wir bald das Boot erreicht. Aber welch' ein entsetzlicher Anblick bot sich unseren Augen dar: Im Boote, das halb mit Wasser gefüllt war, kniete gebrochenen Auges eine Frau mit verbrannten Kleidern. Ihre Linke hielt noch krampfhaft die Ruderbank, während ihre Rechte ein Bübchen von etwa fünf Jahren beim Rock gefaßt hatte, wie damit es nicht versinke. Das Bübchen lag mit dem Gesicht im Wasser, während seine flachsfarbigen Locken auf .dem Wasser schwammen. Die beiden Matrosen, die sich noch im Boote be fanden, waren am ganzen Körper mit Brandblasen bedeckt und auch sie hatte der Tod erlöst. Wir konnten nur noch bt traurige Pflicht erfüllen, die Todten in ein gemeinsames Seemannsgrab. 'die See, zu versenken. Die Mutter banden wir mit d'm Kleinen zusammen. DaS verbrannte Schiff, von dem nichts mehr zu sehen war. muß ein amerikanisches Petroleumschiss gewesen sein."
Gemeinnütziges Erste Hilfe beim Hitzschlag. Die äußeren Zeichen bet einer Erkrankung an Hitzschlag und Sonnenstich sind: brennender Durst, zroße Mattigkeit. Schwindel, schwacher Pulsschlag und geröthete. trockene Haut. In. solchen Fällen ist die erste Bedingung, daß der Patient an einem möglichst kühlen Orte, ruhig hingelegt wird. Die Kleider müssen geöffnet und es muß dem Ermatteten Wasser gereicht werden. Nach Anwendung dieser Mittel wird der Anfall sehr bald vorübergehen. Läßt man dieselben jedoch unbeachtet, so tritt leicht der Fall ein, daß der Kranke sein Bewußtsein verliert. Der Athem geht dann in schnellstem Tempo, während die Bewegungen des Pulses kaum noch fühlbar sind. Nicht lange, und es beginnen Fieber- und Gesichtszuckungen, und nun kann man jeden Augenblick darauf gefaßt sein, daß eine Herz- oder Lun genlähmung dem Leben deS Kranken ein Ende macht. Man sei also auf der Hut und wende so rasch als möglich die oben erwähnten Mittel an, falls kein Arzt zur Stelle ist, den man unter allen Umständen zu Rathe ziehen sollte. Ist erst Bewußtlosiqkeit eingetreten, so kijn, nen die Folgen die schlimmsten sein. Versendung todter Fische in der heißen Jahreszeit. Man nehme zum Versandt ein Holzkiche.'k, bedecke den Boden fast Hand, hoch mit Sägespänen (Sägemehl), wickle die Fische in Pergamentpapier, bringe sie auf die Mitte der Sägespäne. dann eine Lage nicht zu kleiner Eisstücke und obenauf nochmals eine dichte Lage Sagespäne. Das Pergamentpapier hält die. Fische rein und verhindert das Auslaugen, die Späne saug das Eiswasser auf und halten als ausgezeichnete NichtWärmeleiter 'den Inhalt aus niederer Temperatur. Das B r o n z i r e n ist eine allerliebste Beschäftigung, die manche Mußestunde angenehm ausfüllen kann und dann Jedermann Gefallen bietet. Z. B. werden jetzt die Oefen nicht mehr geheizt, die Hängelampen werden weniger gebraucht, die Gitter-Balkons u. s. w, werden hergerichtet' die Gipsfiguren sind schmutzig geworden u. s. w. alle diese Gegenstände erhalten ein prächtiges Aussehen, wenn sie schön, resp, frisch bronzirt werden. Eine gute flüssige Bronze wird erzielt durch Zusammenreibeni von drei Viertel Unzen Gold-. Silber- oder Kupfer-Vronze-Pulver mit einer und einer halben Unze weißem Firniß. (Vor jedem Gebrauch tüchtig schütteln!) Mittels eines weichen Haarpinsels kann man die flüssige Bronze direct auftragen; eö darf dies aber nicht zu fett geschehen, sondern der Pinsel muß ausgestrichen werden. Eiserne Oefen müssen zuvor ordentlich abgekehrt und mit Graphit geschwärzt und gewichst werden, da nur die e.igentlichen Verzierungen und Ornamente daran bronzirt werden dürfen. Hänge lampen, Kronleuchter u. s. w. müssen zuvor mit Sodawasser sauber abgetvaschen und abgetrocknet werden. Eisen gitter muß man vorher von allem Rost und Schmutz befrei:, darf dieselben aber nur bronziren, wenn sie völlig trocken und nicht etwa durch Regen naß geworden sind. Gypsfiguren müssen mit einem trockenen Haarpinsel abgestäubt werden. Da die Bronze selbstverständlich nicht echt ist, so hält sie auch nicht Jahre lang an,' jedenfalls aber bleibt sie hübsch frisch und glänzend 3 9 Monate hindurch, dann muß man sie erneuern. Butter oder Fett, die ihre Frische eingebüßt haben, behandelt rnan folgendermaßen: Aus 100 Theile Butter rechnet man 10 Theile Wasser und ein Zehntel Aetznatron. Dieses letztere wird in dem Wasser aufgelöst und die Butter damit Übergossen. Nach 24 Stunden gießt man die Flüssigkeit ab in ein reines Gefäß. Die Butter wird in einem irdenen Topf geschmolzen, sodann gießt man, stark rührend, das Natronwasser dazu und erhit es zusammen bis zum Sieden. Dersich bildende Schaum wird gut entfernt. Die Butter hat nach diesem Verfahren alles Ranzige in Geschmack und Geruch verloren und wird nun in Steintöpfe ausgeschöpft. Obenauf streut man nach dem Erkalten folgend: Mischung:. .'8 Theile Kochsalz, einen Theil Salpeter und ernen Theil Salicvlläure. Der
Topf wird dann mit Blase gut verbauden. Reinigen? b u n t g e st i ck t e r Kinderkleider. Nachdem etwaige Fettflecke durch Reiben mittels eines in Terpentinspiritus getauchten Tuches (selbstverständlich hiervon nur ein Eckchen) entfernt sind, weicht man leinene, mit Seide. Glanzgarn oder bunten? Stickgarn ausgeführte Stickereien in lauwarmem Wasser, worin etwas gute Kernseife aufgelöst wurde, wäscht dieselben so fort, indem man noch mehr Kernseife verwendet, bis sie ganz rein sind, windet sie aus und spült sie in bereitstehendem kalten Wasser, dem eine Kleinigkeit Essiz zugesetzt ist. Nun windet man sie abermals rasch aus und legt sie aus ein starkes weißes Tuch, 'deckt ein zweites Tuch darüber und rollt sie fest zusammen. Dadurch wird das Ineinanderlaufen der Farben vollstänbig vermieden. Nachdem die Sachen eine Weile gelegen, plättet man sie halbfeucht. Kleidchen, überhaupt dickere Sachen, kann man vor dem Plätten ein Weilchen aufhängen, damit sie nicht zu naß sind, oder die Tücher einmal erneuern. In Wolle ausgeführte Stickereien, auch solche mit dunklem, wollenem Fond, wäscht man besser in Wasser, worin Seifenrinde ausgekocht wurde, lauwarm ohne Seife und behandelt sie, wie oben angegeben. Es empfiehlt sich, jedes Stück für sich zu waschen, vorzügliches Za'hnpulver. 150 Gran . Arennnesselafche und eine halbe Unze zu Pulver ge brannte Gerste oder eine halbe Unze Brennnesselasche. 15 Gran gestoßener Zucker, 15 Gran gestoßene Gewürznelken und 15 Gran geriebene Muskatnutz werden gemischt. So oft man mit diesem guten Mittel die Zähne ge rieben hat. müssen sie immer mit frischem Wasser wieder abgespült werden. Einen im Laufe der Zeit schlecht gewordenen, festgewebten Brlls. scler yd?r Plüschteppich kann man wie der wie neu herstellen. Man nehme den von festem Gewebe hergestellten Teppich linksseitig, bestreiche ihn gleich-. mäßig mit dünn aufgelöstem Leim und lasse ihn flach auf dem Boden lie gend trocknen, streiche ihn dann zwei mal mit rothorauner oder den Möbelstoffen entsprechenden Oelfarbe, lasse ihn nach dem Trockmn schabloniren mit Fond und Kantenmuster und zuletzt hübsch überlackiren. Kaprnsauce e.'wa einen Lösfel Kapern und etwaZ Kapernessiz: zur ihm tOotn 2nlanv5, Die Pfirsichernte im mittleren und nördlichen Ealifornien verspricht in diesem Jahre außerordentlich groß zu werden. Der Werth der in dieser Saison im Columbia gefangenen Lachse wird auf mehr als Z2.000.000 geschätzt. Unweit von Hope, B. C., wurde jüngst ein Berglöwe erlegt, der von der Nase bis zur Schwanzspitze neun Fuß maß. Pfirsich- Pflanzungen, welche 10.000 Acres, bedecken, nennt ein Züchter im Staate Georgia sein Eigen. Der Mann nimmt für sich die Auszeichnung, der bedeutendste Pfirsichzüchter der Welt zu sein, in Anspruch. So viele Fährlichkeiten dürfte wohl selten ein Mann Lberstanden haben, wie Lewis Pierce von Batavia. N. Y. Im Bürgerkriege wurde er zweimal verwundet; einmal wurde er vom Blitz getroffen; zweimal erlitt er Schiffbruch auf dem Meere und in Folge Durchgehenö von Pferden wurde er wiederholt übel mitgenommen. Vor wenigen Tagen wurde ihm ein Finger zerquetscht. A l l e n A n g e st e l l t e n d e r Boston & Maine Eisenbahn ist der Gebrauch von Tabak im Dienste auf daS Strengste verboten; auch außer Dienst dürfen sie weder rauchen, schnupfen oder kauen, wenn sie mit ihrer Umform bekleidet sind oder ein Dienstabzeichen tragen. ., Bet einem Sandßurm, welcher Kansas jüngst heimsuchte, wurde ein 100 Acres großes Maisfeld in Barton County mit dichtem Flugfand bedeckt. Hunderte anderer Farmen jener Gegend haben in ähnlicher Weise, wenn auch nicht in so hohem Grade gelitten. DaS höchste Geschäftshaus der-Erde wird demnächst der dielkache Millionär und Machthaber des Zucker-Trust, H. O. Havemeyer in New Fork, erbauen. Dasselbe soll 410 Fuß hoch werden, nur etwa 90 Fuß niedriger, als der Dom von Köln. Alle die anderen zehn- und zwölfstöckigen Gebäude der Millionenstadt am Hudson werden wie Zwerge gegen diesen ' neuesten GefchästS-Palast" auSsehen. . Ein, .wilder" Mann, der seit 20 Jahren in einer Höhle in Sonoma County, Cal., seinen Unterschlupf hatte, wurde gefangen und in ein Irrenhaus gebracht. Der Irre hat vor Jahrzehnten aus einer , unbekannten Veranlassung dies Gelübde, abgelegt, niemals wieder in einem Hause schlafen zu wollen, und der ihm seitens der Behörden auferlegte Zwang hat ihn. fast zur Raserei getrieben. ' Um den Unglücklichen am Leben zu erhalten, war es 'aber nothwendig, ihn in daS Irrenhaus zu bringen. , Dr. William Atfleck, der 90 Jahre alte Mayor von Cobbtown Conn., Will nach jahrelangen Versuchen ein Verfahren entdeckt haben, mittelS dessen er Tabakblätter beliebig färben kann, ohne daß 'dieselben ihr Aroma verlieren. Nähere Mittheilungen über sein Geheimniß zu machen verweigert er, auf das Entschiedenste, üllein er macht sich oft das Vergnügen,seinen Freunden' grüne, blaue, rosa rothe u. s. w. Cigarren zu offeriren. Diese-Glimmstengel, von denen nur die Deckblätter gefärbt sind' läßt .er selbst. von einem cubanifchen Cigarrenmacher anfertigen.
Watts k
Öicß ä MM (s IfJ&OTtl Dom AttSlanVr. Söier Wagenladungen Mit eingesalzenen! Köpfen befinden sich unterwegs von Marakesch nach Fez. Es sind die Köpse der aufständischen Rahamnas. In Rabat mußten die Köpfe auf'S Neue eingesalzen werden, weil sie der Verwesung nahe waren. Juden mußten die Arbeit zwangsweise verrichten. Im Jardin de Paris wurde kürzlich eine neuartige Rutschbahn eingeweiht, deren Witz darin besteht, daß der die schiefe Ebene hinabgleitende, mehrere Personen fassende Schlitten sich, unten angelangt, in e'r Boot verwandelt und über ein Wasserbassin dahinschießt. -Beim ersten Versuche fiel die bekannte Sängerin Fräulein Duclerc aus dem Schlittenboote kopfüber in's Wasser. Die Sängerin tröstete, nachdem sie aus dem Wasser gezogen worden war, den Director, der über das Mißgeschick ganz verzweifelt war. Sie versprach, ihr Abenteuer in einer Couplet strophe zu besingen. Liebenswürdiger kann man nicht veriben. I n Dahme bei LückenWalde hat der Schuhmacher Karl Schulze, ein arbeitsscheuer Mensch, seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in deren Wohnung aufgesucht und nach einem kurzen heftigen Wort Wechsel durch zwei Schüsse aus einem Revolver in die Brust getödtet. Nachdem der Mörder sich davon überzeugt hatte, daß seine Frau eine Leiche sei. versuchte er. sich selbst zu erschießen, doch der Schuß ging fehl, die Kugel drang in die rechte Wange und verletzte ihn nur ungefährlich. Schulze wurde nach vergeblicher Gegenwehr von hinzugekommenen Hausnachbarn überwältigt und nach Anlegung eines Nothverbandes als Polizeigesangener in das .städtische Kranken haus eingeliefert. In der folgenden Nacht hat der kranke Gesangeneeinen Föuchtversuch unternommen, indem er aus dem Fenster des in der ersten Etage belegenenKrankenhauses sprang und daS Weite suchte. Er wurde von dem Wärierpersonal sofort verfolgt, wieder eingefangen und ist darauf in dem Gerichtsgefängniß internirt worden. Die Ermordete hinterläßt eine vierjährige Tochter. Neulich Abends wurde in einem Gasthause in der Kaiserstraße im Neubau in Wien eine interessant: Wette abgeschlossen. MehrereStammnästc stritten nämlich darüber, welche Quantität Wasser wohl ein Mensch vertragen könne, und einer der Herren schloß mit drei Anderen eine Wette ab, daß er binnen einer Stunde zehn Liter Wasser trinken werde. Der verlierende Theil sollte einen Hektoliter Bier zahlen. Unter aroßer Heiterkeit wurden thatsächlich fünf Dopvellitergläser mit frischem Hochquell gefüllt und um 9 Uhr starte!:- der erste Doppclliter. Noch fehlten zehn Minuten auf die Stunde, als der schwergeprüfte DU stanz"-Trinker eben nach dem fünften Doppelliter, resp.'ktive dem neunten Liter, die Hand ausstrecken wollte, doch sank sein Arm matt zurück. Schwitzend und schnaufend erklärte er sich nach 8 Liter Wasser für bestegt und vollkommen unfähig, auch nur ein:n Tropfen noch zu trinken. Und dazu hatte er noch, wie seine Freunde später merkten, mehr als einen Liter im vollsten Sinne des Wort.'s hinter die Binde gegossen. Die Wirkung des Wassers war eine schreckliche: ' der Distanz"-Trinker mußte sofort nach 5)ause gebracht wer en und war thatsächlich einen Tag krank. Sonst ist die Kneiperei- an ihm spurlos vorübergegangen und an tn Feiertagen wurde bereits mit dem spielten 'Hektoliter ein größeres Zetttrinken veranstaltet. $100 Belobnung 9100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß eö wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heuen im tanoe ,fl; Hall S Ka tarrh-Kur ist tie einzige jetzt der arzt lichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alö eine Konstitutionökrankheit eine konstitutionelle Behandlung. r Hall'S Katarrh Kur wird lnnernch genommen und wirkt direkt auf daS Blut und die schleim!gen Oberflächen deS System?, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend, und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Konstitution des Körpers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so diel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste bon Zeugnissen kommen. Man adressire : ff. 3. Cheney & Co., Toledo, O. - Verkauft von allen Apothekern, 75 CtS. in Deutsch - amerikanischer HauSarzt von Dr. Maximilian Herzog. Ein populär geschriebenes Buch von einem respektablen Arzte. Bei leichten Er. krankungen, Unfällen . ete. leistet ein solches Buch außerordentliche Dienste, weit mehr als das planlose Verschlucken don . Vatentmedttinea. ffür nur 25 EentS in der Ofsiee bS. Bl. zu haben.
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