Indiana Tribüne, Volume 18, Number 282, Indianapolis, Marion County, 1 July 1895 — Page 1
J&f'i''fm sfä&iih. o o 0 AA A0 rO s AA A c v y O W V k w & y w v bHf 7) o-- (9 Office : No. 18 Gut) Alabama Vtrasze. Jahrgang 18. Indianapolis, Indiana, Montag, öen j. 3uli W5. No. 283
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Inland. Wetterauösichten. Schönes Wetter heute Nacht; wär mer und schon am Dienstag. Gestrige Temperatur: Mazimum 71 Grad Minimum 61 Grad. SchisselS Wassertemperatur 80Grad Ein Künstler - Instrument. N e w 3 o r k, 30. Juni. DaS Verhör von Victor Fletcher, früher in Cincinnati wohnhaft, welcher angeklagt ist, dem verstorbenen Professor Vott eine von der Meisterhand deS berühmten Geigenkünstlers Stradivare gebaute Violine im Werthe von 56000 rtfl-rMtt in firtfin tmirh hörn SHiAtrr SimmS bis Montag vertagt. Als Sachverständige, welche über die EchtViolinisten Georg und August Gemünder, der Ungar Remenyi, Leopold Llch. tenberg, der erste Violinlehrer vom National . Conservatorium, Heinrich A,.,. hslm o,:Ö.:sl,r l?anserbato. rj o- ' rium, der Znstrumentenmacher Johann -i-k-. KtrtTinhirhiftO Karl .,. ?., tAlUJlCC ;iUDlUl; dlUiljClWUCill( -miijUll Franko vom Seid! Orchester und andere Autoritäten. Lehrertag. Louis, 30. Juni. Morgen Abend beginnt der nationale deutsch amerikaniscke Lebrerbund hier seine 25. Jzhgeonvention, und dieselbe wird fiefi :u einem aroken Ereianib ae stalten. !da daö Festprogramm mit Sorgfalt 7 u r r 1 I v ra.si.. m . ..."iti . i in ttn crou aucau woroen 1. Gestern Abend fand eine gut besuchte Versammlung deS Fest - miteS für den Lehrertag statt, bei der Herr George Gersting, der Vorsitzer des CollektionS KomiteS berichtete, daß bis j'tzt zu dem gono für oen eorerlag ou, uns dauern $338 in Baar eingegangen seien. Herr Wendelburg thilte im Namen deS ArranaementcomiteS mit, daß ein schönes Programm für daS Sommer nachtsfest fertig gestellt fei. Orientalische Handelsmünzen. T a c 0 m a , Wash , 29. Juni. Repräsentant W. H. Doolittle begiebt sich heute nach Washington, D. Co., und wird dort aus Grund seiner krsahrungen im Orient nach Eröffnung deS CongresseS die Prägung von sögenannten Chop-DollarS" speziell für den Handel mit Japan und China besürworten. Aehnliche Münzen sind von der britischen Regierung für den orientalischen Handel seit Jahren geprägt worden und haben sich Vortheilhast erwiesen. DaS Gepräge derselben zeigt aus einer Seite daS britische Wappen, auf der anderen den Silbergehalt. Die amerikanischen Chop-DollarS" sollen auf einer Seite den amerikanischen oIhIf. öllf htt anderen den iavaniscken I 1 Ar 1-7 Chop" führen. Sie sollen nicht in Gold einlöSbar sein. Ihr Werth würde dem hiesigen Standard-Dollar gleich sein, jedoch in Japan die doppelte Kauskrast deö GolddollarS haben. Siebenjähriger Doppelmörder. Columbuö, Ga., 30. Juni. Der siebenjährige Negerjunge Henry Tho mai in Harris County wurde von sei Oheim Jasper Thomaö mit der War tung eine? einjährigen KindeS beauf tragt, dessen Eltern zur Feldarbeit ge gangen waren. Der Junge wurde deS Geschäfts überdrüssig, er ergriff deS halb einen Revolver seines abwesenden ObeimS und erschob daS Kind. DieS 1 vivii jw V.HUJfc WV, den der Junge aus dem Gewissen hat. ist schon der zweite derartige Mord Durch drei Stockwerke g e stürzt. oreefter, Mass., 30. Juni. 3n dem Lumpenlager der Hubley Ma nusacturing Co. in Brakett Cour brach heute Morgen ein Feuer aus, daS zwar nur einen pekuniären Schaden von $uuo veruriaazre, aver zwel Feuerwehrleuten, W. F. Brigham und Lieutenant I. I. Bohle. daS Leben kostete. Die Spritzencompagnie No. 2 tra zuerst ein und nahm sofort das oberste Stockwerken Angriff. Plötzlich stürzt . unter ihnen der Fußboden ein und sie
fielen zwei Stockwerke tief in den Keller. Lieutenant Boyle brach daS Rückgrat und Brigham erstickte unter den Lumpenballen. Die übrigen Mitglie-
der der Compagnie kamen mit dem Lebe? davon, wurden aber ohne AuSnähme verletzt. ,, m Ausland. Allerlei auS Deutschland. B erlin, 30. Juni. DaS Echo der Kieler Festlichkeiten klingt noch von allen Seiten wieder. Die Haltung, welche die Offiziere deö französischen Geschwaders anzunehmen für gut be fanden, wird allgemein auf'S Schärfste erurtheilt und eö ist bezeichnend, daß die halbamtliche Allgemeine Zeitung" ich in der nachdrücklichsten Weife äußert und die Franzosen beschuldigt. c hätten einen Mißton in die allgemeine Harmonie getragen und einen beklagenSwerthen Mangel an internaionaler Höflichkeit an den Tag gelegt. Dieselbe Zeitung macht sich lustig über die absolute Bedeutungslosigkeit der russisch französischen Allianz, die mn n so demonstrativer Weiss in Kiel zum Ausdruck gebracht habe und bemerkt dabei : Die paar russischen und französischen Schiffe haben in Kiel gar keine Rolle gespielt. Die chauv'nistichen Aeußerungen deS fanatischen Theils der französischen Presse werden hier als lächerlich und kindisch betrachet, während man auf der anderen Seite die sympathischen Kundgebungen England's sehr, wohl zu würdigen reiß." Die amerikanischen Schisse, ihre Offiziere und Mannschaften werden bis in den Himmel erhoben und der Austausch von Höflrchkeitöbeweisen wischen dem Kaiser Wilhelm und den amerikanischen Offizieren wird auSgeegt als die Anbahnung engerer BeZiehungen zwischen den beiden Landern. Die Mannschaft deS amerikanischen KreuzerS New Jork" ist entzückt über die Liebenswürdigkeit und Kameradchaftlichkeit deS KaiferS und erstaunt über seine nautischen Fachkenntnisse. Sr. Majestät wiederholte seinen Dank ür die Art und Weise, in der sich die Vereinigten Staaten an dem Feste beheiligt hätten und drückte mehrfach eine Bewunderung aus für die ameikanische Marine und den auögezeicbnetea Geist, den sie in kritischen Momenten zeige. Er zeigte sich durchaus und in allen Einzelheiten vertraut mit der Geschichte der amerikanischen Marlne. Wleoerholr georaucyle er oen Ausdruck : Tapfere Amerikaner." Kaiser Wilhelm hat Kiel an Bord der Kaiseryacht Hohenzollern" verassen, um in Travemünde der Regatta beizuwohnen. Er wird aber heute in Kiel zurück erwartet und wird am Montag von dort auS eine auf einen Monat berechnete Fahrt entlang der Küste ' von Norwegen und Schweden antreten. Am 3. August wird er in CoweS auf der Jnsel.Wight zu der Regatta eintreffen. Die städtischen Behörden von Berin sind äußerst aufgebracht über die Kritik, welche der Kaiser jüngst an ihrem Verhalten übte, indem er den Stadtrath wegen seiner Gleichgültigkeit mit Bezug auf den Bau neuer Kirchen tadelte. Gleichzeitig machte er den Behörden Mangel an Patriotismus und Anhänglichkeit an die Monarchie zum Vorwurf. Kaiser Franz Joseph von Oesterreich wird am 9. September in Kiel erwarter. Er wird sich dort drei Tage aufhalten, um den großen Manövern beizuwohnen. 3n seiner Begleitung werden sich der Chef deö österreichischen Generalstabs und eine große Suite be finden. DaS nationale deutsche Turnfest be ginnt am 22. Juli in Eßlingen, Würt tmberg. Von dem 40. Infanterieregiment, welches in Aachen liegt, sind seit dem 1. April 29 Mann desertirt, indem sie sich über die belgische Grenze flüchteten. . ochisss'Nachrichten. Angekommen in : N e w A 0 r k : Umbria" von LiverPool. Bremen: Braunschweig" von NewFork. - Queenötown: Etruria" von New Sork nach Liverpool. Liverpool: Nomadic" von New Jork.
NewIork: Bourgogne" von Havre und Ethiopa" von Glakgow. H a v r e : La Normandie" . von New Jork. Baltimore: Weser" von Bremen und Sutherland" von Rotterdam.
(Correspondenz.) Düsseldorf, 14. Juni 1895. 3n meinem letzten Briefe erzählte ich Ihnen von einer lustigen Moselfahrt, heute sei eS mir gestattet, einer Rheinfahrt von Bingen biö KönigsWinter zu gedenken. War an der Mosel AlleS kleiner, zierlicher und anmuthiger, als an dem groben deutschen Strome, so berauschte die imposante Macht deS Rheines umfomehr. Dabei meine ich nicht nur Fluß, Berg und Thal, sondern auch andere Dinge, ohne welche man nun einmal bei einer Wasserfahrt nicht mehr auskommt : als da sind Essen, Trinken und Kellner. Während aus den Moselschiffen daS Diner 3 Mark kostet, bezahlt man auf dem Rhein deren Und gar die Kellner ! Auf der Mosel fügt dieser auf Filzsandalen einherschleichende moderne Ganhmed wenigstens dem Trinkgeld ein Danke sehr" bei. Auf dem Rhein hat diese milde Sitte einem überlegenen Gesichte Platz gemacht, während daS kleine Geldstück mit einer natürlichen Grazie in die Tasche deS Empfängers derschwindet, der an nachlässiger Eleganz seiner Allüren einem Gardelieutenant nicht nachsteht. Die Aehnlichkeit in Sprache, Manieren und Haartracht zwischen den beiden ist frappant und der einzige Unterschied überhaupt nur der, daß der Gardelieutenant ebentuell wohl Kellner, der Kellner aber niemals Gardelieutenant werden kann. Für die soeben erzählten Mängel entschädigt aber der Wein. Der ist gut, und auch preiSwürdig, welcher lmstand einen erhöhten Konsum zur Folge hat. Doch nun zur Rheinsahrt.. Um viertel nach zwei Uhr kam der Lohengrin" zu Thal und legte in Bingen an, wo an der Landebrücke ckon eine Schaar Vergnügungssucht!ger ihn erwartete. Die Sonne schien mit einer Verve, man bei dem Menschen gemeinhin Biereifer zu nennen pflegt und der, wie sattsam bekannt nicht lang vorhält. Als einzig sagen, wir Animirter in eine trostlos nüchterne Gesellschaft zu gerathen ist unangenehm, kommt aber auf den Rheindampsern nie vor. Da ist immer eine oder die andere kleine Gesellschaft schon anwesend, welche sich vorher an den LandschastSbildern erlabte und den darin gewachenen Wein probirt hat. Sieht man aber das Land und trinkt den Wein, macht sich die Muse deS Gesanges flink bei. Nicht fern von einer solchen Gruppe befand sich eine Schaar von Albionö Söhnen und Töchtern. Erst hatten sie mit tiefstem, unverkennbarem Abscheu die fidele Gesellschaft betrachtet, dann aber sich wieder der Weiterfübrung hrer Reisenotizen gewidmet : Hier ist der Rhein so und so tief. Hier hat die ReblauS geherrscht. Jener Berg besteht auS Grauwacke und ist so und so hoch" und waS derlei hochwichtige Dinge mehr sind. In' der Nahe von St. Goar erlitt dieses harmlose Vergnügen eine gewaltsame Unterbrechung durch einen Platzregen und selbst eine Wasserfeindliche Gesellschaft, welche in der Nähe der Lorelei daS nicht mehr ganz unbe kannte Lied angestimmt hatte, und noch immer nicht wußte, was eS zu bedeuten hatte, begab sich unter den Schutz einer Leinwand und das sehr schnell. St. Goar ist ein alteS, herrlich gelegeneö Städtchen, nur muß man eS nicht bei einem Donnerwetter mit Wolkenbruchbegleitung sehen. Besondere? Bedauern verdienten zwei alten Geistliche, welche sich St. Goar ist Kahnstation in dem kleinen Fahrzeuge dem nun langsamer fahren den Dampfer näherten. Bald aber saßen die beiden Herren im Trockenen und waS weiter geschah, mag sich wohl in den englischen Tagebüchern etwa folgendermaßen verzeichnet finden: Ein gar schlechtes Beispiel. St. Goar. Zwei katholische Geistliche ei gestiegen. Trinken eine ganze Flasche rothen ASmannShäuser ; Boppard. Sine zweite Flasche ! Koblenz. Die dritte Flasche! ! Dazu rauchen sie." Wie groß müßte erst ihr Schreck ge
wesen sein, wenn sie die Geschichte deS
heiligen Goar erst gehört hätten, wie sie einer der jovialen Herren unS erzählte. Um daS Jahr 11 starb hier Ct. Goar nach einem lanaen Einsiedlerleben. Der HeiZige muß ein lustiger Kauz gewesen sein und erfreute sich einer ungewöhnlichen Popularität. AlS.Heidenbekehrer verrichtete er. die erstaunlichsten Wunderthaten und wurde derenthalb einmal nach Trier vor den Bischof gerufen. Hier hing er seinen Mantel an einem Sonnenstrahl auf und strafte den bischöflichen Zweifler dadurch, daß er, von diesem aufgefordert, den Namen eines von der Straße aufgegriffenen Kindes anzugeben, daS letztere ausrufen lieb : mein Vater ist der Bischof Rustikus ! Mittlerweile war eS wieder lichter geworden und wie das Wetter ja immer die Stimmung beeinflußt, herrschte bald wieder die größte Fröhlichkeit. Mit Lachen und fröhlichen Scherzen, bei dem Klänge deS Römers und trefflichen Liedern ging eS von Koblenz auS veiter zu Thal. In wie vielen unsterblichen Liedern ist doch der Rhein besungen worden ? O fröhlich Leben an dem Rhein, Gespeist von Kraft, getränkt von Wein, Wie grüßest du in Sommerlust , Unsterblich jung des Dichterö Brust ! So lang noch steh'n die Felsenhallen .Wird rheinischer Gesang erschallen ! . So lang der Strom mit stillem Gang Die Wimpel führt das Thal entlang, ; .Wird Liebe jubelnd ihn befahren Und em'gen Jugendmuth bewahren! So lang noch rauschen diese Wälder, Und grün noch steh'n die fetten Felder, So lang sich Trauben röthlich färben, .Wird nicht dein froh Geschlecht ersterben." So heißt eS im Otto der Schütz". An Neuwied und Andernach geht eö vorbei und bald zeigt sich Nemagen mit der Appollirariökirche, ein Umstand, welcher der Schiffsgesellschaft dutch die Engländer 50 Pfennige für einen rüg ÄppoUinarls Mineral Water" einbringt. Noch eine Biegung und im herrlichsten Abendlichte liegt das Siebengebirge vor unö. Weit dehnen sich die Ufer des stolz dahin rauschenden Stromes, dort ziehen sich die Bergeöhöhen hin bis in ütherischen Duft verlaufend. Märchenrümmer grüßen nS THal, wo zwischen Blumen und Laub Dörfchen sich an Dörfchen reiht. ES ist eine andachtövolle Stimmung, die Alle ergrissen hat an der AuSgangöpforte aus dem RheinParadies. Hier schließt daS große HimmelSgedicht und wer hätte nicht beim Anblick der rebengrünen und zinnengekrönten Herrlichkeit deS Dichters Mahnung verstanden: Mein Sohn, mein Sohn zieh nicht an den Rhein, Mein Sohn ch rathe dir gut." Richard Lieber. ffM i e t b e. Miethe pünktlich einzuziehen und Häuser in guter Ordnung zu erhalten, machen wu zum speziellen Geschäft. A, Metzger Agentur, Odd Fellow Hall, zweiter Stock. m ,, m Allerlei. Ueber d i e Rolle, welche der Check im Geldverkehr dieses Landes spielt, bringt ein Bericht des Courant-Comptrollers einige interessante Mittheilungen. Es geht daraus beispielsweise hervor, daß in den Nationalbanken von New York an einem bestimmten Tage das Verhältniß des zur Zahlung verwendeten Goldes 0.27 Procent, von Silber 0.1. Papiergeld 1.02. Checks. Anweisungen u. s. w. 98.90 Prozent betrug. In Banken in anderen Städten stellte sich das Durchschnittsverhaltniß: Gold 0.54, Silber 0.19. Papiergeld 5.59. Checks und dergleichen 93.68 Procent, woraus ersichtlich, daß für den Werthaustausch es Geschäftslebens nur ein geringer Betrag des aktuellen Geldes zur Verwenduna kommt. . te Grand Jury von Passaic County hat ein deutsches Corps" der Heilsarmee rn Paterson. N. I., für einen Gemeinschaden erklärt und in einem Bericht hervorgehoben, daß die Heilsarmee mit Pauken und anderen Spektakelinstrumenten einen solchen Lärm macht, daß in der ganzen Nachbarschaft kein Wort zu verstehen ist und Leidende in ihrer Ruhe gestört werden. Selbst die Sabbathruhe werde von den sonderbaren Heiligen stört und es sei höchste Zeit, daß dtt Uebelstand beseitigt werde. Die Grand Jury erklärte, in der Erwartung, daß durch diese Eingabe der Gememschaden .biesicllt' werde, keine Anklage qegen die b's spät Nachts lärmende Heilsar''e oder dcn Hausbesitzer erheben zu s'vuen. )
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21er Chef des Unterrichts - Departements in Indien und hervorragender Orientalist, - Professor Nash, hat -sich jüngst mit seiner Frau in Bombay an Bord des Dampfers City ofTopeka" eingeschifft, um einige Zeit m England v-rbrmgen. Als nun der Dampfer Vancouver verließ. bemerkten die ubnaen Vassacnere. dak Nash und seine Frau heftig mit einander redeten, worauf der Mann plötzlich dem Streite ein Ende machte, indem er über Bord sprang. Alle Versuche, ihn zu retten, waren vergeblich, und die chlsssleute lzatten genug zu thun, um seine verzweifelte Frau daran zu hindern, daß sie ihrem Manne nachspranq. Nash soll eine Anzahl sehr werthvoller wchmuclsachen bei sich gehabt haben, die mit ihm verschwunden sind. Im Jahre 1888 wurde Ulrich Loosli, Sattler in Dürrgraben, unter. dem Verdacht der Brandstiftung an einem Hause auf der Burg zu Lauperswyl verhaftet und später infolge verschieden verdächtigenden Zeugenaussagen vom. Amtsgericht Signau schuldig erklärt und zu schwerem Gefängniß verurtheilt. Später aber lenkte sich der Verdacht auf einen Zimmermeister I. Mellenberger in Lauperswyl. der auch schließlich ein umfassendes Gestandmß ablegte. Letzter Tage nun, also nach mehr als 7 Jahren harter Prüfung, wurde über Loosli, nachdem das erste Urtheil durch den Appellations- und Cassationshof aufgehoben worden war, neuerdings in dieser Sache geurtheilt; er wurde natürlich mit gebührender Entschädigung freigesprochen, und es wird das Urtheil, sobald es in Rechtskraft erwachsen sein wird, im Amtsblatt" veröffentlicht werden. In dem Orte ReinsWalde in der Lausitz wurde ein Gattenmord verübt. Der 72 Jahre alte Eigenthümer Hentschke kam angetrunken nach Hause, gerieth mit seiner 68 Jahre alten Frau in Streit und brachte ihr im Verlauf desselben einige Stichwunden bei. Hierauf erfaßte der Unhold ein Strohseil und erwürgte sein Opfer. Mit Vlut bedeckt erschien der Mörder vor der Behörde und gab an, seine Wohnung sei von sechs Männern überfallen worden, die sein Weib tödteten und ihn ebenfalls mißhandelten. Aöer man glaubte das Märchen"nicht und verhaftete Hentschke auf derStelle. Gefesselt wurde er nach Sorau transportirt und dem Gericht überantwortet. Am nächsten Morgen wurde der Mörder seinem Opfer gegenübergestellt, aber immer noch leugnete er die That. Diese scheint in einem Anfaüe von Saufcrwahn ausgeführt zu sein. Der Mörder wird als ein roher und brutaler Mensch geschildert. Ein in der Wetterau r.nsässiger Standesherr, der Graf Leiningen zu Jlbenstadt. wird sich demnächst Kgen Ehebruchs vör Gericht zu verantworten haben. Strafantrag ist seitens semer geschiedenen Ehefrau gestellt und zwar, um alle Bedenken zu beseitigen, ob dem Grafen die Siandesherrenqualität zusteht oder nicht, sowohl bei der Staatsanwaltschaft in Gießen wie bei dem Oberlandesge-richts-Präsidenten zu Darmstadt als Vorsitzenden des Austraqalaerichtshofes; beide Organe werden sich über die Frage der Standesherreneigenschaft rysf'rt ' -r I I lazmiilg zu maazen yaven. . Ich habe Hoods Sarsavarilla eine Zeit lang genommen und mein schlechtes Befinden hat sich rasch gehoben. Hood'S Pillen kuriren nervöses Kopfweh. Der New York Store. lEtavlirt 1853.) Außer unserem regulären Lager machten Wir kürzlich zwei große Einkäufe m Drillicb Anzügen, Wir aruvviren sie nun inöPartieen vi den folgenden Preisen : 98r, Sl.48, 82, 2.48 u 63.50. Jedkr Anzug ist die Hälfte oder lweidrittel mehr werth klle sind gut gemacht und sehr modern. Seperate Drillich 2öcke $1,25. Guter, schwerer Drillich, ö Nards weit ein außerordentlicher Werth zu tzl.25. Rinderkleider 50c zu $1.50. DaS Material kostet beinahe soviel dann bedenken Sie d:e Zeit und Mühe, welche Sie sparen. Sie passen gut, sehen gut aus und sind in jeder Hinsicht wünschenöwerth Grö ßen 6 zu 14 Jahren. Die quotirten Preis' nno vle ais e ver früheren. ttlll Die feinste Cigarre. Cigarren, Taba?, Skanchtrartikel, tn größter SuSwalzlbet F.Adasä, 15 Nord ZllinoiS Otraße.
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