Indiana Tribüne, Volume 18, Number 281, Indianapolis, Marion County, 30 June 1895 — Page 4
Zudiam Trwttne.
Erlchemt Täglich rnib Sonntag. Die tägliche ErHstne kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die 'onntaa3!tri6üne 5 (Ztuti per lSoche. Selbe lufamnie lSSentS be K5 Ceilt3 pttNonst.. Per Post craßtTljart de, retbt geschickt t Vorausbezahlung V pe iahr. m 18 Süd Sllaan Straße. Indianapolis, Ind., 30. Juni 1895. 5onn(q - piitaei, Ich brauche wohl nicht zu sagen, daß jeder Leser der Tribüne" ein auögezeichnete?, gebildeter und verständiger Mensch ist, daS versteht sich doch wohl von selbst. Und wenn eS anders wäre, würde ich eS nicht sagen, denn ich muß mich doch mit ihnen vertragen. Wenn ich nun heute, lieber Leser, mich mit Dir über die ZeitungSleser im Allge meinen unterhalte, uiib sie nicht in den allersreundlichften Farben schildere, so weißt Du also lieber Leser und noch viel liebere Leserin, daß Du nicht damit gemeint bist. . Der durchschnittliche ZeitungSleser hat die sonderbare Zdee, daß die ZeitUNg ganz genau seinem Geschmacke und seinem Verständniß angepaßt werden muß, w?S ungefähr gerade so viel heißt, als verlangen, daß man für Jeden eine besondere Zeitung schreibe. Du lieber Leser, bist freilich so vernünstig einzusehen, daß daS nicht möglich ist, und wenn Du einmal etwaS liest, vaS Dir nicht gefällt, dann bist Du liebenswürdig genug, einzusehen, daß manS nicht Jedem recht machen kann, und sagst : na, waS verschlägt ? Ein ander Mal kommt etwaS, waS mir gefällt und einem Anderen nicht ge fällt. Aber so liebenswürdig ist der ZeitungSlefer im Allgemeinen nicht. Wenn ihm etwas nicht paßt, dann überschüttet er den Collektor, wenn derselbe daS nächste Mal zu ihm kommt mit Reden, die nicht in KniggeS Complimentirbuch zu finden sind, und wenn er die Zeitung nicht abbestellt, droht er wenigstens damit, denn er hat immer mehr oder weniger die Idee, daß die Existenz der Zeitung gerade von ihm abhängt. WaS mich auf die Idee gebracht hat, mit Dir liebe? Leser übe? die Lese? im Allgemeinen zu plaudern ? ?n Koblenz war kürzlich eine Ka tholikenversammlung und bei dieser Gelegenheit schilderte ein katholischer Redaktor die Leiden eineS ZeitungS redaktorS in herzzerreißender Weise wie folgt : Für die Redaktöre paßt auch daS Sprüchwort : Gott bewahre mich vor meinen Freunden; mit meinen Fein den werde ich schon allein fertig ! Mit den Gegnern sich herumzuschlagen, ist in der Regel mehr Genuß alS Mühe; mit dem StaatSanwalt wird man mit Hilfe von etwaS Vorsicht und der ge hörigen Dosis Opferwilligkeit auch noch ohne Schädigung deS HumorS fertig Aber was einem daS Leben verbittert, die Thatkraft lahmen kann, daS ist die Haltung gewisser guter Freunde", welche unermüdlich sind im Nörgeln und Kritisiren, aber mit einer seltenen Beharrlichkeit jede Thätigkeit zur He bung der Presse verweigern. ES giebt bekanntlich Ehemänner, welche gegen ihre Frau sich ein grobeS Benehmen gestatten, aber jeder fremden Dame mit ausgesuchter Höflichkeit begegnen. So giebt eö auch manche Parteigenos sen, welche glauben, ihre Presse" und ihre" Redaktöre rücksichtslos von oben herab behandeln zu dürfen, als ob die selben bei ihnen im Gesindedienst ständen und vor Uebermuth sorgsam bewahrt werden müßten, während sie der gegnerischen Presse und deren Vertretern gegenüber einen gewissen scheuen Respekt, haben vor der publizistischen Großmacht" zu empfinden scheinen. Sclche Leute fordern bekanntlich alles von ihrer Presse und thun nichts für Und nun, lieber Leser, setze für Parteigenossen LandSleute und du wirst, finden, daß eS auch ganz gu " paßt. . Viel schlimmer als der Redaklöe ist 7'reittch der Collektor daran. Der Re daktör lacht meist dazu, wenn ihm der Collektor seine Geschichten erzählt, aber dieser, über dessen unschuldige? Haup sich die Wolkenbrüche ergießen, der -mnall den Aerger hinunterschlucken ?cur. wenn tarn oer ouellor erzählt, daß Jemand über daS schimpft vaS gar nicht in der Zeitung gestanden hat, dann ärgert er sich auch, denn dann kommt eS ihm zum Bewußtsein, daß er auch für Leute schreibt, die gar nich lesen können, welche alleS falsch verstehen, welche Dinge auS der Zeitung herauslesen, die gar nicht drin stehen Da kommt lym tooni manchmal, wenn er sich den Kopf darüber zerbricht, über
vaS er schreiben soll, und wenn er sich
abmüht, sein Bestes zu geben, der.Ge, danke : Ach, eS ist ja doch einerlei, du wirst ja doch falsch verstanden." Der schlimmste Leser ist aber nicht der, welcher nichts versteht, sondern der, welcher alleS versteht, und alle! besser weiß. Leute von der Sorte, welche, wenn sie an einem Bau bo?übergehen, den Architekten einen Esel nennen und alleS ganz anderS gemacht hätten, welche dem Kranken tausend Rathschläge geben, weil der Arzt ihn nicht richtig behandelt, welche dem Prozeßführenden alle Fehler nachweisen, die sein Advokat gemacht hat, die, wenn sie ein Gemälde sehen, natürlich sofort sagen : Ja, wenn ich der Maler wäre, ich hätte daS so und so gemacht, kurzum, welche jede Kunst und jedes Handwerk verstehen, und sich selbst bemitleiden, weil ihnen nicht die Gelegenheit zu Theil wurde, die Welt 'zu erschaffen. Denn daß sie eS weit besser verstanden hätten, als ihr Herrgott,
t davon sind sie noch mehr übeezeugt, als von ihrem eigenen Dasein. Daß ein er eine bessere Zeitung herstellen kann. alS der Redaktor, daß er eine bessere Plauderei schreiben kann, alS ich, daS st selbstverständlich. Vielleicht wäre Solcher zu kurir'en, wenn er man ihn vier Wochenlang an einen Redaktionöisch setzte. Selbstverständlich gehörst du lieber Leser nicht zu dieser Sorte, dazu bist Du zu vernünftig, aber ich wollte dir doch einmal sagen, mit welchen Leuten der Zeitungschreiber zu thun hat, und welche ihn ärgern. Der Plauderer. Offener Smreibebrief des Philipp Sauerampfer. Mkin Wetaer svrr Redaktionär. ls 13 lein Taut m mei Meind. daß ich in e beese Fks warn, wie ich de annere Tag mein Grlppsaa gepackt hen un uf das Tipoh sin. Tie ü'mxe. was mei - Altie is, Hot ge lernt, daft ich en Trip mache wollt, un an de selwe Dag is se Morgens früh schon ausaeriat un Hot die Ztlds mltge nomme. Do war Niemand, wo zu mich qetend Hot: ich hen mich mei Breckfest selbst fresse gemißt, grad wie seit zwei Woche alle Daq, seit ich den Truwel mit meine Altie gehatt hen, un ich hen fortgehn gemißt, mitaus deß ich en Kiß kriegt hen. Sell hen ich gar rnt be gliche un am Liebste wär'n ich gar nit fort. Awer ich hen mei Ticket schon ge. hatt un enihau hen ich sortgemißt. Die Sach iö nämlich die: Wie ich wahr schein schon zu Jhne gementschent hen, belang ich zu die Vereinigte Bneder un . l ? . CfK . syweiHlern vom meroiaiienge orn meranzcblatt. Sellemobl, wie ich die neieLadsch gestalt hen, marn ich Ober sicherheitsventilklappeaufskher un des is e ziemlich hohe Offis. Der Order Hot jetzt in Grans Zittie e Konvenschen un ich war'n von unser Ladsch alS Dellegeht elettet morde. Mehrere hen of Kirs nit for mich gewohtet. bikohs dene war ich nit temperenz genug, aber eniwez hen ich e schcene Metschoritie kriegt. For die (5ckspenses hen ich of Kors ufkomme gemißt, bikohs unser Lahdsch konnt's nit erfordern, awer ich ged Nicls orum; ich Yen o plentk Geld, un wann ich emo! doht bin, dann kann ich's enihau nit mitnemme. Biseids des is es doch auch immerhin sozesage e Ehr, war-.n mer so e Vertraue genießt. Denn soviel is schuhr. e Rindvieh kann mer for so ebbes nit brauche. Well, ich sin dann auch uf's Dipoh. UN weil ich noch Sonnezeit gesickert hen, die Rehl rohd awer noch die verdollte SKnnerdteim geronnt werd, ss war'n ich e Halme Stund ehett. Of KorS hen ich an nicks annerscht gedenkt, als wie an mei Lizzie. Es is eigentlich e Schehm, hen ich gedenkt, wann so e altes Koppel, wie mir, sepperehte sollt; ich hen zu de Wedesweiler gesproche, deß der sehn sollt, was ze thun is, um den Truwe Widder gut ze mache, awer es is em ni gelunge. Vor lauter Rohches sin ich in de neckste Saluhn gange un hen een ge schmettert un wie ich retuhr sin komme yg Yen m ausgesunne, Deß ich mei Trehn gemißt hen. Do mußtich also noch zwee Stunhe in des Dipöh hocke un mußt for die neckste Trehn warte Ich Yen rn die Mientetm noch e paar hinner des Neckte! gegosse un wie ich dann endlich fort gesayre sin, do hen ick schon ganz bedeltend besser gesuhlt, Es Hot finf Stund un e halb genomme, vesor daß ich m Crank Zittie an komme sin. Uf dks Dipoh Hot e große Kraut Mensche gestanne un ich hen schuhr gedacht, deß die z vss Riezep-schen-Kommittee belange dehte. Ich hen mehrmals die Seins und Signals von unser Order gewe, aber Niemand Hot mich geänsert. Schließlich hen ich ausgefunye, deß sell der..deitsche Soldateverein war. ipp' üf e Eckskurschen zezoge sin. Es Hot mich ziemlich lang genomme, bifor deß' ich oe Weg zu des Hettquwarter gefunne hen. Ich muß sage, die Leit hen mich arig freindlich fgenomme. Wie ich die ganz Gang awer mit an die Bar genomme un e paar msl veS Hau? getriet hen, do hätte Se emol ebbes frlewe solle. Um de Hals sin se mich gefalle un Yen- mich Freind un Bruder gerufen. lZener Hot en Spietsch gemacht, worin er gesagt Hot, daß es e gut Ding for en Order wär, wann recht ville Members von
mel z?emo verzu veiange veyre. zjtz MaiiN Hot puttigut gesprochn no? Hot er e schrecklich schlechieö Deitsch gejllhst. IN die Mietung sin ich zum Tschehr--4 -41.1 .. m4 a m i?t
mann elearei rvoroc un mei uüi u giau vr recht in's Debattire dun, do.hot mich uf eemol en Messenscherbeu uf die Scho-Hlder gehppt. Er Hot mich e Dis pätsch gebracht un ich war Hartli ehbel. mein Name zu seine. Wisse Se. sell war die erschte Dispätsch, wo ich jemols resieft hen. Ich mach des Enwelopp uf un h?n puttiniehr die Fitz krieat, wie ich lese: m L!M 13 grad ewe mit de Wedesweiler dorchgebrennt. Du besser kommst reiteweg! No, do schlag awer doch en lahmer Esel ml" hen ich gedenkt. So ebbes! Wei, des is jo gar nit passibel! En Mann wie der WeLeZmeiler, wo selbst so e scheene junge Frau Hot, der sollt mit mei Lizzie no. no, no, ich hen's nit glauwe gekennt. Dann hen ich mich awer auch Widder gesagt, well, die Liz,ie is auch noch lang Nit so twwel; se Hot jo ihre Fahlts, awer dieselwe Zeit Hot se auch Widder recht gute Seite un biseids des is se auch noch recht gut guckig, awer dorchbrennen? Wei. des i . c - : . 3 I lt.. ..X .X !l vier J0 Doaj einige: un uuu iwuf illik mein beste Freund un Kupperstecher! O, Lizzie, wie konnste nor so mien zu mich äkte. Awer der WedeZweuer, der Lump, der schlechte Kerl; zum Dank, deß ich all mein Drinlstoff bei ihm kaufe un schon oft Um slattes Bier gedrunke hen, was en Annerer nit mehr getotscht hätt', brennt er mich mit me! Lizz dorch! Well, tch yen gleich von mer Ossis riseind un sin mit die neckste Trehn sor heim gestart. Ich sin zuerscht zu den Wedesweiler sei Haus gange, di kohs ich hen geslehlt. als wenn ich die schöne Missus Wedesweiler tröste sollt. Awer nicksie. des Haus war gelackt un der Bartender in de Saluhn der Hot mich aar kee Ecksplanehschen gewe ge konnt. Mitaus lang zu warte, sin ich in mei Haus. Wie ich mseit komme frn. do is die Llzne uf mich zuge sprunge, is mich um de Hals gefalle un Hot mich gekißt wie Alles. PHU," Hot se gesagt, sei mich Widder gut. ich war'n e krehsie Guhs un will nie nit mehr tschellus sei.Ja, bist Du dann nit mit den Wedesweiler dorchgebrennt, Lizzie?" hen ich gefragt. Awer Phil, was fällt Dich denn nor ein!" saat die Lizzie un Hot mich noch en Kiß gewe; so en gute hen ich seit, loß emol sehn. zehn, fufzehn. zwanzig, puttiniehr 25 Johr nit mehr von meine Altie kriegt. Ich hen doch gedacht, Du warscht m:t die Mis sus Wedesweiler, dorchgebrennt V sag! die Lmie. , In die Moment is die Dohr .uff. gange un der Wedesweiler is in des Nuhis komme un jetzt Hot sich Alles afaeklart. For unsern Truwel Widder allrecht zu mache. Hot der Wedesweiler zn mich e Dispätsch. un an mel Lizzie :n Brief geschickt, deß mer dorchge brennt wcre. Er Hot gesickert, deß bei jie Nuhs die alte Lieb von Neuem widder durchbreche deht un bet Tschortsch, er Hot Recht gehatt. For mei Lizzie un for den WedesWeiler laß ich mei Leu! Womit ich verbleiwe Jhne Ihr liewer Philipp Sauerampfer. Aus VZadagaScar. Man hat die Frau gern, aber man liebt die Schwiegermutter-, mit die' sem Sprichwort setzen sich die Madagassen in einen schroffen Widerspruch zu unserer gesammten, mühsam errun. genen Cultur. Da die Madagassen so frühzeitig heirathen. daß die Frauen. Pst noch im Kmdesalter .stehen, so ist es klar, wenn von emer Liebe zur Frau zunächst nicht die Rede ist, Ueber. Haupt nimmt die Frau im Haushalt eine recht untergeordnete Stellung ein, sie .ist nicht viel mehr als eine Sklavin. Dem Mann steht das Recht zu, sich ohne Weiteres von der Frau zu schei den und zwar, wenn er es, will, so, daß d Frau nicht wieder heirathen darf. Er überreicht ihr ein schwarzes Huhn, was den Wunsch ausdrückt, daß sie in Zukunft allen Männern widerwärtig sei, einen Stab, an dem sie als Ausgestoßene durch die Straßen ren soll, ein Goldstück als Symbol, daß sie von Almosen leben soll und schließlich et. was weiße Watte als Zeichen, 'daß sie in diesem Zustande bleiben möge, bis ihr Haar vom Alter gebleicht ist. Der Mann ist Alles im Haushalt, selbst sein Name ist geheiligt. Em vorneh. mer Madagasse wird sich wohl hüten, seinen eigenen Namen unnütz auszu. sprechen; daS gilt nicht als gesittet. Fragt man einen Hova oder Böthsils nach seinemNamen, so wird er im günstigen Falle durch einen Skavm Belchejh geben lassen. Und dabei haben die Hovas so schöne wohlklingende Na. men, die unö in jhrek Länge xecht selt. sam anmutben. Namen wie Nainedoninahitrinionn oder Rabodanandria. I : t?c r r mmyoiuimciina ino sur unsere JUN. gen doch recht unbequem, wenn wir auch zugestehen müssen, daß sie poetische? sind, als Müller oder Schultze, denn sie bedeuten M Vater des RuhmeS deS Flusses- und dai Kind de Fürsten in dem Herzen von Jmerina" (de? Centralprovinz de? Hovas). Im Gegensatz zu diese? behaglichen Breite de? Worte, die auch im Anreden und Repen stets zum Ausdruck kommt, steht dte fält unßlgubliche unbehagliche Enge der Wohnrckume, die gtüxsrch auch in der schwülstigen, phrasenreichenSprschz der Bewohner als köstliche Paläste ge, priesen werden. Die besten Wohn? Häuser, wenn man die Hütten so nen. W darf, finden sich bei dem herrsche den Stamm dex HgoaZ, Bei den an, deren Stammen, z. B. den Sakalavas, wohnen in einer Fsitte von. vielleicht:
ztoo'sf Fuß im Quadrak das zärtlich
lebend Paar , sechs Kinder und etwas Vieh. Auf der einen Seite befindet icy 'das Thürloch, drn Fuß über dem Erdboden beginnend, so daß man ein guter Turner sein muß, will man ei neu Besuch abstatten, auf der anderen Seite der Hütte ist ein noch kleineres Loch, m das Fenster darstellt. Der Hauptraum der Hütte wird durch das Gebäude Des aus allen Seiten geschlossenenVetteK eingenommen; ein tit sige kästen, in dem es, wie Bibree sagt. sehr warm und sehr lebendig sein muß-. Sämmtliche Hütten, uno ,n rhncn Wieder das Bett, sind genau von Süden nach Norden gerichtet. Daher kommt der seltsame Gebrauch, daß die Hovas, da wo wir rechts oder links, hinter uns oder vor uns auswenden, die Himmelsgegenden, gebrauchen, also z. 58. sagen: Lege toit Matte östlich vom Bett nieder." Aber nicht nur als Compaß dient ihnen das Haus, son dern auch als eine ganz vortreffliche Sonnenuhr. Dre einzelnen Stunden des Tages werden je nach der Stelle bezeichnet, die die Sonne gerade bescheint. So heißt z. B. drei Uhr Naa mittags nmpaWatora-jauukorQd an der Stelle des Kalbanbmdens , das ist die Zeit, zu der die Stelle, wo das Kalb Nachts angebunden ist, von der Sonne zuerst beschienen wird. m Woher kommt drr Thau? Dichter und Gelehrte waren bisher :inig, daß der Thau eine Gabe des Himmels sei. Die Thautrvpfen im Kelche der Rose, der so oft besunaene. im erstei, Strahl de? Morgensonne rev.rn.! ... i -- J b", üciiicincn ergianzenoe cymucr der Blüthen und Blätter, sie sind'.dem Dichter Thränen, die der Himmel weinte". In allen Schulen wird gelehrt und in- -den sachlichsten Handbü ehern der Mtterunas künde lesen wir. daß, wie sich im Winker an der kalten Fensterscherbe oder :m Sommer an einem Glase mit kaltem Wasser die Feuchtigkeit der warmen Aimmerluft l. r ? .v.ry(" rr r c. Mb icuicii jciupcn lucücricgiagi, ucy ölt lagsuoer zunehmende Luftfeuchtigkeit auf den durch nächtlrche Wärmestrah. lung in klaren windstillen Nächten erkalteten Gras- und Blattflächen der Wiese und des Waldes verdichte. Daß dem nicht so ist. ist durch Beob achwngen deS englischen Meteorologen Rüssel unzweifelhaft nachgewiesen warden. In Zukunft werden die Rosen ihre Thränen selber weinen müssen. Die von Rüssel seit mehreren Jahren angestellten Versuche haben mit Gewißheit ergeben, daß der Thau und Reif genannte Feuchtigkeitsniederschlag zumeist den Pflanzen selbst oder dem feuchten Boden, der sie ernährt, zuwepkgfi der Atmosphäre entstammt. Folgende Thatsachen werden hierfür anaegeben. Eine große Menge Thau wurde stets :n klaren Nachten im Innern geschlossener, über Gras und Sand gestülpter Gefäße gefunden. Sehr geringer Thau oder gar keiner wurde im Innern von Gefäßen beob schiet, die über Platten aufgestellt wa ren. Mehr Thau wurde an der unte ren Seite einer viereckigen, leicht aufgesetzten Porzellanschale über Gras und Sand als an der Unterseite einer gleichen Schale, die über die erstere ge setzt wurde, gefunden. Die Unterseiten von Steinen, Schiefern und Papier über Gras oder Sand waren weit stärker bethaut als die obere Seite. Der Thauniederschlag im Innern aeschlossener, gegen trockene Gartenerde gekehrter Gefäße war weit geringer als solcher über Sand oder Torf. Der aroße Unterschied, der häufig zwischen der Thaumenge im Innern eines Gefäßes. das eine Pflanze einschließt. und jener in einem leeren, Gefäße beobach'.et wird, zeigt, daß viel Thau auö der Erde durch die' Pflanzen abgegeben wird. Trinkgläser, die über mit Gras bewachsenem Torf und übe? Tors, von dem das Gras entfernt war, aufgesetzt waren, zeigten einen ahnlr chen Ueberschuß im ersteren, Falle. Mehr Wasserdampf wurde über Gras als über unbewachsenem Boden condensirt. Die Verdampfung durch Pflanzen ist sehr groß, und da die Verdampfung ebenso bei Nacht wie bei Tage vor sich geht, so ist kein Grund vorhanden, warum ein mäßiger Betrag von Thau, der sich an der Oberfläche de? Grashalme und Blatter nieperschlägt, nicht von dem Wasserdampf herrühren soll, den sie ausathmen. Die Thätigkeit des Grases bei der Thau bildung besteht erstens in dem großen Ausstrahlungsvermögen. wodurch seine Oberfläche unter den Thaupunkt abgekühlt wird, ferner in der hierdurch bewirkten Abkühlung der benachbarten Luft auf eine Temperatu?, die niedriger ist als die der Luft in nur wenigen Fuß Hohe, in der Verhütung eines rascheren Austrocknens über einem bewachsenen Boden, also in de? größeren Feuchtigkeit des Bodens unter GraZ. und schließlich in der Wasserdampfabgäbe deS Grases. Hieraus erklärt sich auch das visher rutyselyaste gänzliche Fehlen von Thau über Heidelbeeren und trockenem Farnkraut. Windstille ist der Thaubildung sehr günstig, aber die allerwirksamste Ursache ist freie Ausstrahlung und erponirte Lage. Daß aber freie Ausstrahlung nicht un, bedinat nothwendig ist. selbst für sehr beträchtliche Thaubildung, daS zeige die Experimente, bei denen daS GraS, sogar bei trockenem Wetter, stark bethaut gefunden wurde, obgleich die Strahlung durch dre: irdene Umhul lungen völlig aufgehoben war. flurn erste Male feit 20 Tiabxtn sind in der Ortsckakt 2öif lmmStown, m Massachusetts, wo man deS fcimltäen Suttes Uberdrllssia cc Korden war, die Wirthschaften wieder eeoffnet worden.
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