Indiana Tribüne, Volume 18, Number 279, Indianapolis, Marion County, 28 June 1895 — Page 2

Zndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SvNUtag. Die tägliche. Triiäne- kostet durch dea TrSger 72 ttent per Woche, die 6onntaa9.Xri5fine" 5 5ctJ per Woche. Beide usame IS Cent der tsdtnti per rkonat. Per Post außerhalb de, Übt geschickt l Vorausbezahlung per tZatzr. Of1it9t 18 Süd Vlavama Straße. Indianapolis, Ind., 28. Juni 1895. Der Erbauer deö Nordostsee Canals. In dicsenl Tagen erscheint 3 wohl am Platze, auch des Namens ZU ge denken, unter dessen Oberleitung das großartige Werk vollendet ist, zu dessen feierlicher Eröffnung die ganze civili fixte Welt Repräsentanten gesandt hatte, des Erbauers des Nordostsee-Canals,-des Wirklichen Geheimen Ober-Vauraths Vensch. Derselbe ist am 6. Juni 1825 in Zeitz als Sohn des Postraths Baensch geboren. Nach Absolvirung des Gymnasiums widmete er sich dem Studium der Mathematik und des Baufachs auf der Berliner Bau-Akademie und trat 1846 als Land- und Wasser-Vau-Jnspector in den preußischen Staatsdienst. Auf dem Gebiet des Wasserbaues war seine erste Arbeit der Entwurf zu einer Ueberbrückung der Elbe, welcher jedoch nicht zur Ausführung gelangt ist. In einer späteren Stellung bei der Regierung zu Liegnitz, in welcher ihn Hoch bauten in Anspruch nahmen, richtete et sein Studium auf Eisen- und BrückenConstructionen. . In Folge dessen über, nahm er zwischen 1858 und 1862 den Bau zahlreicher rheinischer Eisenbahn Brücken und Bahnhofs-Anlagen; unter letzteren hat in fachmännischen Krel sen seine Central-Werkstätte zu Witten bedeutende Anerkennung gefunden. Ein neues Arbeitsfeld eröffneten ihm seine umfangreiche .Stadien über die Ursachen der wechselnden Meeresströmungen an der Küste Rügens und über den Einfluß derselben auf die Küste Arbeiten, deren Ergebnisse er in seiner Abhandlung: Studien aus dem Gebiete der Ostsee" niedergelegt hat. Dieselben haben in Fachkreisen hohe Beachtung gewonnen. Zu dieser Zeit, in welcher er sich auch mit dem Seeleben und Schiffsbau vertraut machte, führte er den Bau mehrerer hinterpommerscher Hasen aus. Strom regulirungen nahmen Baensch von dem Jahre 1871 an nach seinem Eintritt in das preußische Ministerium de: öffentlichen Arbeiten als vortragender Rath in Anspruch. Die Elbschifffahrt verdankt seiner Wirksamkeit auf diesem Gebiete einen großen Aufschwung, und seine Main-Canalisirung hatte die ungeheure Verkehrssteigerung von jährlich 213.000 Centnern auf 20 Millio. nen zur Folge. Danach wandte er sich der Rheinregulirung zu. Dann aber ging seine Wirksamkeit auf die schles- . wig'holsteinischen Küsten über, bei nxl chen es galt, dieselben gegen die An griffe des Meeres zu schützen. Aus dieser Zeit stammt seine Arbeit über die Sturmfluth in- meteorologischer und hydrotechnischer Beziehung, welche eine ganze hervorragende Bedeutung für den Schutzbau der Küsten gewonnen hat. Nunmehr folgte das Hauptwerk seines Lebens, der Bau des Nordostsee Canals, welches er in ruhmvoller Weist zu Ende geführt hat. Tiamantbohrung. Auf Anregung des Professors FreiHerrn v. Nordenskjöld werden seit Iahresfrist an den schwedischen Küsten sogenannte Diamantbohrungen vorgenommen, UM aus den Felsen - Inseln der der Küste voraelaaerten ScbättN Trinkwasser zu erhalten, was beson ders für die auf solchen Inseln stationizten xiGitn und Leuchtthurmwachter

von Bedeutung ist. Solche Bohrungen im Urgebirge sind in Schweden bereits acht vorgenommen worden, und soeben kommt die Meldung von einer auf der Felsen - Insel Marstrand, einem vielbesuchten schwedischen Badeorte,. glücklich ausgeführten Diamantbohrung. Die Anregung zu derartigeir Bohrversuchen gab dem Professor Nordenskjöld, der, wie bekannt, Geologe ist, die Erwägung. daß die täglichen, jährlichen und säcularen Temperaturschwankungen ein Abgleiten des oberen Theilks des Gesteins von den unterenSchichten, die solchen Schwankungen nicht ausgesitzt sind, herbeiführen 'müssen, und durch dieses Abgleiten müssen in ziemlich gleichbleibenden Tiefen wagerechte Spalten hervorgerufen, werden. Ferner zeige die Beobachtung, daß das in die schwedischen Eisenbergwerke eindringende Wasser nie salzig., ist, auch wenn die. Bergwerke .'auf- den ' kleinen Inseln der flüste liegen und bis 300 bis 650 Fuß unter die Oberfläche reichen. Gleich der erste Versuch der im vorigen Frühjahr auf einer schwedi schen Insel an der Ostsee, auf der sich eine Lotsenstation befindet, gemacht worden, ist erfolgreich verlaufen, und efei ist die neunte Bohrung auf Marsrand ausgeführt. Die kleine FelsenInsel Marstrand liegt nordwestlich von Gothenburg, über eine Meile von der Küste. Zwischen dieser und Marstrand liegen eine Menge Inseln und Klippen, von denen Marstrand durch einen tiefen Sund getrennt ist, wähnd sich hinter Marstrand das offene Meer ausdehnt. Die Bohrung wurde dort in einem Fels 27 Fuß über dem Meere auZgesiihrt, und man machte ein Bohrloch von ca. 130 Fuß Tiefe. Nach beendeter 'Bohrung Md das Wasser im Bohrloch bis 10 Fß vom oberen Rnde, und nachdem man eine Pumpe eingesetzt, gab der Brunnen 1000 Quart sllßeS Wasser in der Stunde. DaS Ergebniß entspricht den anderen Versuchen im Urgebirge, bei denen man nach den Mittheilulzen Nordenskjöld'S in Tiefen von 110 bis 120 Fuß stets Sllßwasser gefunden hat. Das Wasser stieg 7 biZ 10 Fuß an die Obersläcke. manchmal aiuö bis an bur

selbst. Da die Bohrungen mit Diamantbohrern ausgeführt werden, wendet man bereits die Bezeichnung Diamantbrunnen und Diamantwasser an. Für die Bohrung muß Gestein ausgewählt werden, das an der Oberfläche keine Sprünge zeigt, und das Bohrloch selbst ist senkrecht und cylindrtsch mit einem Durchmesser von 2j Zoll. Durch die Bohrung bei Marstrand ist rwiesen. daß man mittels Diamantbohrung überall an derWestküste und den nächstgelegenen Inseln gutes Trinkwasser erhalten kann. Beim Auspumpen deö Bohrmehls wurde in Marstrand Süßwasser angewandt, während bei den früheren Bohrungen Salzwasser benutzt worden ist, was die Brunnen auf längere Zeit verunreinigte. Ob auch auf den weiter im Meere hinaus belegenen Gneiß- und Granit - Inseln Sllßwasser zu bekommen ist, kann noch nicht entschieden werden, ebenso, ob die in Schweden so erfolgreich ausgeführten Diamantbohrungen auch in anderen Ländern, wo die Temperaturschwankungen an der Erdoberfläche unbedeutend sind, ein gleich günstiges Ergebniß haben würden. vrmüdung.

Der Ober-Medicinalrath Prof. Dr. '.Vollinger. in München hielt kürzli 'einen eingehenden Vortrag über Ermüdung. dem wir die folgenden interessanten Mlttyellungen entnehmen: crr c rry r c . WaS das Wesen der körverlichen Er'müdung anbetrifft, so erzeugt de? arLeitende Muskel chemische UmsetzungsProdukte, sog. Ermüdungsstoffe, deren Natur und Zusammensetzung nicht vollständig bekannt sind. Solche Stoffe in die Blutgefäße eines frischen Muskels eingespritzt, vermindern dessen Leistungsfähigkeit; auf der anderen Seite kann ein übermäßig angestreng ter ermüdeter Muskel wieder dadurch leistungsfähig werden, daß man ihn mit 0.7procentiger Kochsalzlösung auswäscht. Am Abend eines angestrengten Marschtages sind nicht blos die Füfoe. sondern auck die Arme ermüdet. ein Beweis, daß die Ermüdung die Zusammensetzung des Blutes beeinflußt. Bon größtem Einfluß auf die Ermüdung sind Uebung und.Gewohnheit, wie dies die Erfolge der Trainirung bei Menschen und Pferden deutlich darthun. Durch Versuche wurde festgestellt, daß die Leistungsfähigkeit im Marschiren durch methodische Uebungen in der kurzen Zeit von zwei Monaten auf das Doppelte gesteigert wird: die Leistunasfäbiakeit einzelner Muskelgruppen kann durch elnmonatlicye Uebung verdoppelt werden. Von größtem Einfluß auf die Ermüdung beim Marschiren sind die Belastung und die äußere Temperatur. Ein täglicher Marsch von 15 bis 17 engl. Meilen ist bei mäßiger Belastung (bis zu 45 Pfund) und nicht zu hoher Temperatur ohne schädliche Wirkung. wirkt sogar günstig aus Erschlaffung zustünde; man beobachtet als weitere günstige Wirkung Zunahme der rothen Blutkörperchen und Erhöhung des spezifischen Gewichtes des Blutes. Bei stärkerer Belastung (60 Pfund) und günstigem Wetter - bringt dieselbe Marschleistung keinen Nachtheil: bei heißem Wetter wird die Leistungsfähigkeit für mehrere Tage geschädigt. An eine Belastung von 63 Pfund gewöhnt sich der Marschirende nicht; eine derartige Belastung wirkt selbst bei kühler Witterung schädlich. Durch reichliche Zuckergaben soll angeblich die Muskelermüdung gehemmt werden. Starke geistige Anstrengung, ebenso Gemüthsbewegungen wirken schwächend auf den ganzen Körper. Bei stark ermüdeten Vögeln (Wachteln, Brieftauben), die 300 bis 350 Meilen in 9 Stunden ohne Pause zurücklegten, fand sich öfter eine hochgradige Blutleere des Gehirns infolge dessen Schwächung. der Sehkraft, die indirekt tödtlich. werden kann. Durch Ver erbung und Uebung erreichen manche Vögel eine staunenswerthe Leistungsfähigkeit; von zehn Brieftauben, die in London freigelassen-wurden, gelang es dreien, Nord-Amerika zu erreichen, eine gewaltige .Leistung!. Während das beste Rennpferd ca. 3 .Meilen in fünf Minuten (30 Meilen pro Stunde) zurückzulegen vermag, jedoch, nur sechs bis sieben Minuten lang derartiges leiste! und nur bei specieller Dressur, legen Brieftauben 36 , bis 42 'Meilen in der Stunde zurück und dehnen diese Leistung über viele Stunden, sogar tagelang aus. Manche. Schwalben legen 80 Meilen in der Stunde zurückund nach Beobachtungen.., der deutschen Vogelwarte in Helgoland ' soll das rothsternige Blau kehlchen ,207 Meilen in der Stunde zurücklegen, eine Geschwindigkeitdie 4 b',s"5 Mal größer ist als die eines 'Expreßzuges. . Beim Menschen. wirkt jed.. stärkere körperliche Ermüdung schwächejid- auf Geistesarbeit .und' Empfindlichkeitauf Aufmerksamkeit, und- auf das 'Gedacht-niß.-Ein Postbeamter konnte Morgens sehr wohl unterscheiden, ob ein Brief 7 Gran mehr als eine halbe Unze .wiegt; AbendZ im ermüdeten Zustand vermochte er diesen. Gewichtsunterschied nicht mehr wahrzunehmen. Die dauernde Ueberanstrengung, die täglich sich wiederholende Uebermüdung in Verbindung mit mangelhafter Ernährung führt, zur Entartung der Rasse. Der fleißigste aller Muskel. der Herzmuskel,' der von der Geburt bis zum Tode ununterbrochen thätig ist, hat die kürzeste Erholungspause; sie beträgt nur . ein. zwanzigstel. Sekünde zwischen 2 Zusammenziehungen. Auch an diesem wichtigsten Organ kommen Ermüdungszustände vor, die oft für das Leben verhängnißvoll werden. Namentlich bei Herzvergrößerung kommt es zu Ermüdungszuständen. die theils rasch, theils langsam ZUM Tode führen. In Betreff der geistigen Ermüdung fuhrt Redner zahlreiche interessante Beobachtungen an; 'auch hier kommen große -individuelle ..Verschiedenheiten vor, die theils angeboren, theils' er worben sind. Namentlick in der

Schule bei Vorlesungen und Prüfun

gen läßt sich der Einfluß der Uebermüdung aus die Ausmerkiamkelt genau feststellen. Besonders gefährlich und häufig derart krank machend ist der unvermittelte Uebergang von der körverlicken zur geistigen Arbeit, wie dies bei Officieren. die als Lehrer oder Schüler zu Kriegsschulen und Academien commandirt werden, nicht selten beobachtet werden kann. Das ermüdete Gehirn wird in seiner Productivität geschädigt, selbst bei geistig sehr leistungsfähigen Menschen. Für Kinder unter zehn Jahren sind kürzere Lectionen als die allgemein üblichen ganzstündigen . zu empfehlen, da die geistige Ermüdung rascher eintritt als bei älteren Kindern. Der Noman von Heegermühlt. Die Untersuchungssache wider die Gräfin .Perponchcr und den früher in Heegermühle bei Eberswalde ansässig gewesenen Arzt Dr. Voigt, welche, wie der Telegraph kurz gemeldet hat, durch Einstellung des Versah cens beendet wurde, wird nicht allein in einer Beleidigungsklage, sondern auch in einem Verfahren wegen Verleitung zum Meineide in zahlreichen Fällen, welches sich gegen die Schwiegereltern des Dr. Voigt, die Lehrer Wieaandtschen' Eheleute in Mühlhausen l Th.' richtet, ihre Nachklänge erhalten. Dadurch wird der Criminalroman, dessen Helden die beiden vorbenannten Personen sind, eine Menge weiterer Jllustrationen erfahren. Romanhaft ist die Sache an sich. Auf der einen Seite steht ein junges, bildschönes Weib, welches heimlich die Gattin des Sprossen eines altadeligen Grafengeschlechtö geworden ist, die auf Wunsch ihres Gatten und in dessen Erbschaftsinteresse Stand und Würde geheim hält und sich hinter einem simplen bürgerlichen Namen versteckt, auf der anderen Seite ein junger Arzt, dem daS Glück gelächelt hat, gleich im Anfange eine einträgliche und sichere Praxis zu gewinnen, und der nun. ciner Ehrenpflicht folgend, eine Jugendfreundin heirathet, die bei ihrem Man gel an Bildung und ihren eigenartigen Instinkten nicht hineinpaßt in .. die Kreise, in , denen der Gatte verkehrt, die nach kurzer Ehe in den stark begründeten Verdacht der Untreue geräth, aus den verschiedensten Gründen von ihrem Gatten verlassen wird, und die nun mit Hilse ihrer Mutter ein Netz von Intriguen spinnt, wie es kaum die Phantasie eines Romanschriststellers ersinnen kann. Dr. Voigt hatte in Mühlhausen i. Th. das Gymnasium besucht und war be! seiner Armuth sehr froh, in dem Lehrer Wiegandt einen Mäcen zu finden. Voigt besuchte die Universität, machte seinen Doktor, bestand das Staatseramen und erlangte die auskömmliche Stellung eines 5tnappschaftsarztes der Messingwerke. Nun hielt er die Zeit für gekommen, sich eine Gattin zu suchen. Da er sich seinem früheren Gönner, für verpflichtet hielt, führte er dessen Tochter, die Jugendliebe, heim, um diesen Schritt bald zu bereuen, denn dasMädchen war ihm gesellschaftlich und sittlich nichts weniger als ebenbürtig. Die Standesperso nen im Orte riethen ihm wiederholt, sein Domizil aufzugeben, da er .vegen des Benehmens semer Gattm unmöglich werde. Dr. Voigt war daher mit einem Hamburger Arzte überein gekommen, die Praxis gegenseitig auszutauschen, doch hatte er das entscheidende Wort noch nicht gesprochen; als aber die Frau Dr. Voigt vorzeitig Mutter wurde, telegraphirte er nach Hamburg, daß er mit dem Tausch einverstanden sei, und reiste sofort ab. Um diese Zeit war die Gräfin Perponcher mit ihrem Gatten von der Weltausstellung in Chiccgo zurückgekehrt und von diesem in Heegermühle im Hause der Espenhahn'schen Eheleute eingemiethet worden, um sich von den Strapazen der Reise zu erholen. Der Gatte ist der Sohn des Generaldirectors der königlichen Gärten, Grafen Perponcher, und hielt das eheliche Verhältniß vor dem Vater geheim. Um bescheiden wohnen zu können, nannten sich Beide nach dem bürgerlichen Namen der Gattin H:h und Frau Pohl. Der Graf war nur ab und zu in Heegermühle, sonst meistens auf Reisen. Während seiner Anwesenheit wurde er mit Dr. Voigt in Heegermühle bekannt. Beide spielten mit dem Wirth oft Skat, und da zuweilen der Wunsch nach musikalischer Unterhaltung laut wurde, .rieth der Graf selbst dazu, daß seine Frau und Dr. Voigt, da sie ohnehin in einem Hause wohnten, sich gemeinschastlich ein Klavier miethen möchten. Das machte den Verkehr noch reger. Nun wohnte aber in dem Hause ein Gärtner, der früher in königlichen Gärten gearbeitet hatte und Stein und Bein verwettete, der Herr Pohl sei der. Sohn des GeneraldirectorZ der königlichen Gärten, was sich heimlich herumsprach und die Aufwärterin der. Frau Pohl zur Schnüffelei veranlaßte. Als diese nun einmal einen Brief mit dem Namen des Grafen sah, war das Geheimniß gelöst und Frau Pohl galt lediglich zart ausgedrückt als die heimliche Liebe" eines Grafen, und da Dr. Voigt mit ihr verkehrte, mußte dieser Verkehr natürlich ein unerlaubter sein. . Nun kam die Katastroph. Die Schwiegermutter des Dr. Voigt, Frau Wiegandt, erschien auf der Bildfläche und schrie es an allen Ecken aus, daß Dr. Voigt Weib und Kind freventlich im Stich gelassen habe. Von allen Seiten wurden darauf .der Schwiegermutter Posten zugetragen, welche den sträflichen Umgang des DoctorS mit der .Grafenliebe- bestätigten. Auf Anzeige der Schwiege?eltern wurden- zunächst die Wikthsleute. die Espenhahn'schen Eheleute, wegen Kuppelei angeklagt, aber frei gesprochen, weil die Gräfin und der Döctor jeden unerlaubten Verkehr, jidlich in Abrede stellten. Darauf wur den Ve'.de von den Wieaandt'schen

Eheleuten wegen Meineides angezeigt. Frau Perponcher war zur Zeit der ersten Vorladung vor.denUntersuchungsrichter verreist, und als sie nach ihrer Rückkehr einer zweiten Vorladung fnsrttr wurde sie verhaftet. Dr.

Voigt dagegen war von der im Tausch übernommenen Hamburger Praxis grwaltig enttäuscht worden, hatte dieselbe aufaeaeben. war nach Leipzig und. da er hier keinen Boden fand, nach München gegangen, wo er verhaftet wurde, um nach Berlin in untersuchungshaft überführt zu werden. DaS Belastungsmaterial gegen beide Beschuldigte schien ein erdrückendes zu sein, doch nun begann die Arbeit deS Vertheidigers und eines von diesem zugezogenen PrwatdetectwZ. Gras Perponcher. der sich zur Zeit der VerHaftung auf einer Reise &m die Welt befand, wurde glücklich noch von einem Kabeltelegramm :n Kairo erreicht und kehrte sofort zurück. Die Hauptbelastungszeugin wurde als Trinkerin entlarvt. die übrigen Zeugen wissen gar nichts, sollen aber zugegeben haben, zu falschen Aussagen angestiftet worden zu sein. Da auch ein richterlicher Localtermin zu Gunsten der Verhafteten ausfiel, mußte unter dem Drucke der erfolgten Ermittelungen die Einstellung des Verfahrens beschlossen werden. Der gegenwärtige Stand der Dinge ist nun so. daß Frau Dr. Voigt zur Zeit unauffindbar" ist. so daß ihr die. eingereichte Ehescheidungsklage nicht zugestellt werden konnte. Schicksale einer Kaiserrede. In den Archiven des Palais Bourbon in Paris wird die Rede aufbewahri, die Napoleon I. anläßlich der ersten Sitzung des Corps Igislatif gehalten hat. Das Documcnt ist auf Kupfer gravirt, offenbar, damit der Zahn der Zeit nicht allzu sehr daran nage. Interessant ist die Art und Weise, wie die Rede in den Registern der Archive figurirt: Von 1807 1810 a'IS Rede Sr. Majestät des Kai. sers". 1814 nur noch als Rede Napo leons", 1816 schon als Rede Vona. Partes" und 1821 gar als Discours de ." Ein wahres Glück, daß man nicht später noch auö dem B ein X ge. macht, da die forschenden Reporter ge wiß nicht ermangelt hätten, die Red ienem X der Liste Andrieux zuzuschreiben, von 'dem im Panamaskandal ss viel gesprochen wurde. deutsche LO,al5?achrlte. IPrevtm Granttvnbttrg. Berlin. Wegen Majestätsbeleiv!. gung sind die beiden bulgarischen Stu, denten Jlia Jwanosf und RomanReiN" hardt verhaftet worden. Dieselben wurden Nachts 1 Uhr aus dem Bette geholt und sind bis jetzt noch nicht wie der freigelassen. In der Wohnung dn Studenten fand eine läng? Haussuchung statt, bei der Verschiedenes mit Beschlag belegt wurde. Gegen den evangelischen Pastor Witte an der hiess, gen Golgatha-Gemeinde ist vom KLniglichen Consistorium in Vreslau im Disziplinarverfahren aus Amtsentlassung erkannt, womit der Verlust des Pfarramts verbunden ist. Herr Witte war vor einigen Jahren mit dem Hos Prediger Stöcke? in einen Streit geraten, der nun in seinem Abschluß zu Gunsten Stöcker's entschieden ist. Eine Typlzus-Epidemie ist im Stadttheil Moabit ausgebrochen. Aufsehen erregt dasVerschwinden der 28jähr. Gattin des hies. Direktors der Bis-marck-Ausstellung Eckhoff. Die Vermißte heißt mit Vornamen Wilhelmine und stammt aus Regensburg. Obwohl sie 2000 M. in Baargeld und Papieren mitgenommen hat, so liegen doch Um stände vor, die einen Selbstmord vermuthen lassen. Kottbus. Die Gärtnereibesitzerin Henschke wurde mit zertrümmertem Schädel ermordet aufgefunden. Ihr 70jähriger Ehemann wurde als des Mordes verdächtig verhaftet. Werder. In der Hoffmann'schen Brauerei wurde ein 15jährigerLehrling mit Namen Liadner. der Sohn eines Försters, von der Transmission erfaßt und ihm der Arm ausgerissen und das .'ine Bein z:rmalmt. Nach Anlegung nz Nothöerbandes wurde er nach dem Krankenhause in Potsdam übergeführt, wo er jedoch schon während der AmpUtation des Beines starb. Z)rVtnk Vojttu Gnesen. Der Ziegelstreicher Veit Studzinski au Ossowiec, Kreis Mogilno, welcher am 4. Oktober v. I. vom Schwurgericht zuGnesen wegen Mordes und Raubes, sowie Brandstiftung zum Tode beurtheilt worden ist, wurv vom Scharfrichter Reindel aus Magdebürg hingerichtet. Der gleichfalls zum Tode verurtheilte Bruder des Hingerichteten, Wladislaus, ist im Gefäng niß gestorben. Kempen. Dem am 3. Dec. 1892 auf der Feldmark Jankow-Donaborow. von einem Wilddiebe erschossenenOberWachtmeister Marschner wurde in Anbetracht seiner Diensttreue vom Jagd, schutzverein des Kreises Kempen am Thatorte ein Denkstein gesetzt. Meseritz. Bei denRenovirungsarbeiien der katholischen Kirche zu Betsche fanden Arbeiter in einer alten Mauer ein Dokument in lateinischer Sprache, aus dessen Inhalt der dort amtirende Pfarer ersah, daß in der Mauer Geld verborgen sei. Der Geistliche bat daher die Arbeiter, ihm von einer Entdeckung deö Letzteren Anzeige zu machen. Dies geschah nicht. Jetzt hat sich beim Umwechseln alter Münzen herausgestellt, daß die Arbeiter selbst den Schatz ge. hoben und für sich verwendet haben. Die eingeleitete Untersuchung wird Aufklärung darüber schaffen. Vrovini Vstpreusten. .Gr. Barttlsdorf. Eine Feueröbrunst entstand hier Vormittags UM 10 Uhr, die bei der herrschenden Tro ckenheit und starkem Winde im Verlauf von Nur einer Stunde fast sämmtliche Gebäude des ganzen großen Kirchdor CA i W j.... jr i, rrJi r I, vun uti cyute ao nacy oer üJiunit zu, erfaßte und auch bald gänzlich ein äscherte. Verschont blieben nur die bei den Vgstwirthschaften.

yoyen stein. Die Schafherde des Gutsbesitzers Luma-Amerika ge rieth unter den Mittagszug Allenstein-. Soldau. Es sind 41 Schafe getödtet worden. Königsberg. Zwischen der Postbehörde und der Stadtverwaltung

ist wegen desAnschlusses unserer Stadt an die Fernsprechleitung Berlin-Memel eine Einigung erzielt worden. Der An schlug wird nunmehr alsbald ausgeführt werden. Vrovin, Mstpr,uN,n. E l b i n g. Die hier wegen der von uns bereits gemeldeten Meineide verur. theilten Stuhmer Burger verlieren in Folge der hohen Prozeßosten nahezu sämmtlich ihr Vermögen. Gen das Urtheil ist Revision eingelegt. L o b l a u. In der Umgegend von hier und Gr. Bölkau werden äugenbllcklich Bohrungen nach Bernstein vor genommen, die anscheinend von Erfolg begleitet sind. Auf verschiedenen Aeckern bei Gr.-Bölkau sind Bernsteinschichten erbohr! worden. Manenburg. Der Kaiser hat bei seiner letzten Anwesenheit dahier 70 Personen je einen Thaler geschenkt. Wie jetzt bekannt wird, handelt es sich f,:.(i.: ui w.:. . r. l.j yiuFM uiciuti uiuy, iuic uiiprunsliücp angenommen wurde, um ein Almosen . o i . t!. r r cJL A an arme icmc, oic jio; oei mci 'an kunft in der Nähe des dortigen Schlosses aufhielten, sondern um ein Ehrenbez. Erinnerungsgeschenk an 70 Bauarbeiter. die bei dem Marienburger Schloßbau gegenwärtig beschäftigt sind. Vrovins &a4st,. E i s l e b e n. Der 10jährige Sohn des .fahrenden Landbriefträgers Berger fand im Wagen seines Vaters ein Terzerol. Er legte es aus Scherz auf sein 3jähriges Brüderchen an, drückte ab und zerschmetterte diesem die Stirn, so daß es nach wenigen Minuten verschied. Halle. Ein schweres Unalück. dem drei Menschenleben zum Opfer fielen, ereignete sich auf der den Riebeck'schen Mrken gehörigen Grube zu Stedten. Auf der zu der letzteren gehörigen Förderungsanlage lockerte sich an dem Wa gen der diesen festhaltende Bolzen gerade in dem Augenblick, als der Wagen auf dem Kipppunkte stand; mit gewaltiger Geschwindigkeit sauste nun der Wagen die schiefe Ebene hinab, wobei er vier Bergleute derart traf, daß drei sofort getödtet und schrecklich verstümmelt wurden. Ein weiterer Bergmann wurde verletzt. Mühlhausen. Hier sind verschiedeneTyphusfälle vorgekommen und daher mehrere verdächtige Brunnen abgesperrt worden. Naumburg. In Herrengosserstedt hat der 54jährige Knecht Heyl dem Ortspfarrer gestanden, daß er vor 30 Jahren einen Cigarrenarbeiter in Merseburg aus Eifersucht erschlagen und in die Saale geworfen habe. Dieses Geständnih hat Heyl vor dem Untersuchungsrichter bestätigt. Dem Naumb. Krbl-, zufolge sind f. Z. wegen dieses Verbrechens zwei Männer verurtheilt worden, von denen sich noch einer in Strafhast befindet. VrSVtn? Lannnver. Hannover. Die Leiche des ertrunkenen Lieutenants Stechern, der, wie gemeldet, bei einer Bootfahrt sein Leben einbüßte, ist in der Jhme, und Qvar in der Nähe des Schnellgrabens, wo das Unglück stattfand, aufgesunden worden. A u r i ch. Auf schreckliche Weise ist der Arbeiter de Wall aus Emden um das Leben gekommen. Derselbe war mit dem Fuhrwerke seines Dienstherrn, des Fuhrmanns Dallinga in Emden. nach hier gewesen und ist auf der Rückfahrt zwischen Walle und Moordorf mit Pferd und Wagen unter einen Zuz gerathen und so schwer verletzt worden, daß er bald nach Ankunft des Zuges, der ihn mik hierher brachte trotz sofortiger ärztlicher Hilfe verstarb. . Stade. Eines überaus reichen Kindersegens erfreu! sich das Maschinenschlosser Hönecke'sche Ehepaar dahier. Nachdem Frau H. in ihrer Ehe bisher bereits sechszehn Kindern das Leben gegeben, beschenkte sie ihren Gatten neuerdings noch mit Drillingen. Neunzehn Sprößlinge, das ist etwas viel des Glücks für einen Familienvater. proVln, ZfdjlefXtn. B u n z l a u. Die Vereinigung der im Kreise Bunzlau gelegenen drei Landgemeinden Groß-Vorwerk, Kirsch und Günther mit der Landgemeinde Nieder-Groß-Hartmannsdorf in demselben Kreise ist landesherrlich genehmigt worden. G log au. Der im benachbarten Brostau ergriffene Verbrecher, der bei seiner Verhaftung den Fähnrich d. ammerstein und den Pionier Wliczak . or . . rurr. . 1. 1.1. in w durch nevoloeri.a)une verVie, 'l1 y 37 Jahre alte berüchtigte Zuchthäusler Rothe aus Kraschen. Derselbe wur de vor einiger Zeit wegen schwerer Diebstähle zu 15 Jahren Zuchrhaus verurtheilt, ist aber auf dem Transport von Küstrin nach der Strafanstalt zu Sonnenburg entsprungen. Den beiden Verletzten geht es besser; die Wunde v. Hammerstein's ist in Heilung- bearmen. Liegnitz. Die Stadtverordneten wählten mit 30 gegen 10 Stimmen den '. . Staotraty Gayl aus $t zum zweiten Bürgermeister. ' vrovini Schlewla-SolllOln. A l t o n a. Dr. Bruno Möge! ans Dresden, ein Altonaer städtischer Krknkenhausarzt und hervorragende? Chirurg, erdolchte sich. Der Selbst, mord erregt . großes Aufsehen. Die Motive sind unbekannt. v Flensburg. Die hiesige Straf-' kammer verurtheilte den dänischgestnnten Pastor Joergesen aus Fohl wegen Betrugs zu acyk Ä,agen ise fängniß, weil er durch seine wahrheitswidrigen Angaben über seinen der ihm als Arbeiter gegen Lohn beschäftlgten 78jährigen Schwiegervater letzterem zum Bezug .der ihm nicht -zustehenden Altersrente verhalf. VbcIttpratHm. Elberfeld.- Der Erdarbeite? Dedler wurde, als er schlief, vom

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In der SoMMerlUtze werden

Schmerze und sonstige Leiben nicht ausbleiben. NheumatWe Schmerzen, Ncnralgie, Lüften- und Mckmschmerzen.

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A s ist ebenso Wichtig Jetzt tt St. Jakoös tzel Yr A zum Gebrauch an Hand zu haben wie zu I l Ö?? 1 ) I I irgend einer Zeit, es heilt sicher zu ly "

Erdarbeiter Adolf Heinzerling durch einen Messerstich in die Brust ermordet. Der Mörder ist flüchtig. Emmerich. Der Capitän des Schiffes Paul". Namens Meate aus Ginderich, welcher am Morgen als der Erste frisch und munter auf. gestanden war und seine Mannschaft geweckt hat. wurde auf der Fahrt zwischen hier und Lobith am Steuerstuhle plötzlich vom Schlage gerührt und sank todt zu Boden. Köln. Auf dem neuen Güterbahnhof in Nippes wurde ein Stationsassistent von dem Personenzuge erfaßt und überfahren. Er starb auf dem Transport nach dem Hospital. Solingen. Der Heirathsmonat Mai hat auf dem hiesigen Standesamte einen höchst eigenartigen Fall herbeigeführt. Vor dem Standesbeamten schloß ein junges Paar den Bund der Ehe; sowohl .Er" als auch Sie" führte den Namen Kirschbäum; Kirschbaum hießen auch beide Zeugen, bei denen der Zusall wollte, daß Beide auf den Vornamen August horten und daß Beide 25 Jahre alt waren. Hiermit sind . die Kirschbäume, die bei dem Trauakt zu thun hatten, aber noch nicht sämmtlich aufgezählt, denn der Protokollführer bei der Aufnahme des Aktes hieß auch Kirschbaum! Ißvovtni fitsl'n.&asTan. Frankfurt a. M. Mittags kurz nach 1 Uhr wurde an der Ecke der Hoch- und Kaiserhofstraße aus den Nervenarzt Dr. Auerbach geschössen. Der Attentäter, ein geistes kranker Patient des Angeschossenen, soll Renfer heißen. Der Arzt befindet sich außer Lebensgefahr. Der Angreifer machte durch Revolverschüsse seinem Leben ein Ende. Pa der born. Am 25. v. M. wurde endlich die neue Eisenbahnstrecke Detmold-Himmighausen dem öffentlichen Verkehr übergeben. Wiesbaden. Zur Errichtung eines GustavFreytag-Denkmals sind die ersten Schritte geschehen. Hiesige und auswärtige Verehrer des großen Dichters beschlossen die Bildung eines Comites zu veranlassen, das sich demnächst mit einem Austrag zur Errichtung eines Freytag-Denkmals an die Öffentlichkeit wenden wird. Vvevlm Wstkaln. Hagen. Hier starb nach kurzer, schwerer Krankheit an der Lungenentzündung der Fabrikbesitzer Hermann Huth. Der Verstorbene hat sich als langjähriger Direktor der Hagener Gußstahl-Werke große Verdienste um dieses Werk erworben und dasselbe zu hoher Blüthe gebracht. H a m in. Der Landgerichtsrath Mügl in Berlin ist zum Oberlandes gerichtsrath hier ernannt. Marien. Nachmittags um 5 Uhr brach plötzlich in der Mühle von Gustav Bermann Feuer aus und ist das Dach heruntergebrannt. Die Feuerwehren und besonders die von Kirchlinde waren sehr bald zur Stelle und wurde das Feuer, durch energisches Eingreisen, bald gelöscht. Sv$i$ Städte. . Hamburg. Im hiesigen Krankenhause befindet sich zur Zeit ein Arbeiter, welcher in Folge unmäßi gen Genusses von Spiritussen in einen todtähnlichen Schlaf verfallen ist. Seit drei Wochen muß dem Unglücklichen die Nahrung künstlich beigebracht werden. Sein Zustand gleicht dem eines Hypnotisirten. Er beantwortet jede Frage, ist aber völlig kraft- und willenlos. Es wird vermuthet. dcrß er das Krankenlager nicht wieder verlassen wird. Lübeck. Das Resultat, zu dem die zur Schlichtung des Streites zwischen Senat und Bürgerschaft eingesetzte Entscheidungscommission gekommen, wurde in der letzten Se-nats-Sitzung im Beisein des Bürgerausschusses kundgegeben. Ueber die Forderung der Bürgerschaft auf Einführung einer Staatslotterie wurde nicht abgestimmt und somit die Lotterie abgelehnt. Die Senatsantrage sind in 'der ursprünglichen Fassung angenommen. .,, . ES ist mehr Katarrh in diese? Gegend deS Lande? alS von allen anderen Krankheiten zusammen, und bis in den letzten Jahren galt er als unheilbar. Viele Jahre lang erklärten Doktoren ihn für eine lokale Krankheit und schreiben lokale Heilmittel vor, und da sie ihn mit ärztlicher BeHandlung beständig nicht kurirten, erklärten sie ihn für unheilbar. Die Wissenschaft hat bewiesen, daß Katarrh eine ConftitutionSkrankheit ist und deßhalb constitutivuelle Behandlung erfordert. Hall'S Katarrh Kur, fabrizirt von .F. 3. Cheney öcCo., im Markte. Sie wird innerlich in Dosen oder Gaben von 10 Tropfen bis zu einemTheelöfel voll genommen. Sie wirkt direkt auf da Blut und die schleimige Oberstache .des Systems. Sie bieten einhundert Dollars für jeden Fall, den sie zu kuriren verfehlt. Laßt Euch Circulare - und - Zeugnisse kommen. . Adressirt : . . . .. ft.J.CHenetzKCo.. Toledo. O. Verkaust von allen Apothe-

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