Indiana Tribüne, Volume 18, Number 278, Indianapolis, Marion County, 27 June 1895 — Page 3

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Gräfin Ilse.

KriminalR.man von Fritz Friedmann. (Fortsetzung.) Butter und Tochter lebten in so innigem, schönem Verhältnisse, gehörten einander so ganz und ausschließlich an. daß sie kein Bedürfniß nach ande rem Umgange zu fühlen schienen. Nur zuweilen schickte Gräfin Ilse die Tochter nach Nkttoerg zu Enka Declus, der Tochter des ersten Staatsanwalts; denn die Gräfin Ilse so wurde sie allgemein trotz ihrer zweiten Ehe mit dem Musiker Gontard, den N:emand hier gekannt hatte, genannt hatte für die vornehm geartete und kluge Erika Dccius. die sie aus einem Wohlthatigkeitsbazar kennen gelernt, eine besondere Vorliebe und begünstigte deshalb die Freundschaft der beiden zungen Mädchen. Mochte die Gräfin doch auch das beängstigende Gefühl' haben, datz ihr Kind zu weltfremd, zu ideal und träumerisch werde in der völligen Elnsamkon ihres Lebens, dak die Schwermuth, in der die Mutter ihre Tage stiil vor sich hmlebte, auf die Tochter -zu früh und zu stark überging. Sie war eme seltsame Frau, diese Gräfin Ilse, anziehend und fesselnd und zugleich mit geheimer Macht niederdrückend und abstoßend für Jeden, der in ihre Nähe kam. Noch immer war sie von einer Schönheit, welche die lahre nur königlicher gemacht hatten, die aber von einem so herben, düsteren Charakter war, daß sie den Beschauer durchfröstelte. Schwarze Haare, schon früh von zahlreichen Silberfäden durchzogen, umrahmten in glatten Scheiteln ein marmorgleiches Gesicht, in dem übergroße dunkle Augen bald in dusterem ffeuer loderten, bald wie erloschen sich unter den langen Wimpern bargen; seltsam rothe, schon geschürzte Lippen preßten sich so fest aufeinander, als wollten sie ein dunkles Geheimniß verschließen. Die Nase in dem etwas hager gewordenen Gesicht war für eine ffrau fast zu groß und kühn; aber eben sie gab dem Antlitz den stolzen uno herrschenden Charakter. Die Gestalt war überschlank, aber von vollendetem Bau; Hände und Füße schmal, lang und doch energisch geformt. Alles rn Allem eine Erscheinung, wie sie auf einen Thron passen würde. Und es war auch ein kleines Königreich. daS sie beherrschte, unumschränkt wie eine Furltln des Mütelalters. Schweigenden und eiligen Gehorsam fanden ihre knappen, wortkarge' Befehle; ihre klaren, weitschauenden AnOrdnungen wurden unweigerlich erfüllt. Wer sich nicht widerspruchslos und unbedingt fügte, wurde sofort von Gräfin Ilse aus dem Dienste entlassen. Das riskirte man ungern; denn die Dienstleute und Arbeiter vonEllabronn waren die bestbesoldeten der ganzen Umgegend. Auch paarte sich mit der Strenge der Gräfin eine unbedingte Gerechtigkeit und eine Rücksicht auf das Wohlergebtn der Untergebenen, die entweder nur einem großen, gutigen Herzen oder eu em überaus starken Pflichtgefühl entspringen konnte. Die Häuschen, in denen die Lanoarbetter von Ellabronn wohnten, waren massiv gebaut, trocken, geräumig, von Garten und Ackerland umgeben, der Aiehstand der Leute ausreichend und gut gehalten. Der -Lohn genügte dem Bedürfniß; die Schule, welche die Gräfin aus eigenen Mitteln unterhielt, war gut; ein eigens angestellter Arzt war für jeden Krankheitssall zu erreichen, und mehr als das. 'die Gräfin selbst versorgte die Kranken, die Alten, die Wöchnerinnen nicht nur mit Arznei und StarkungsMitteln, sie hielt ihnen nicht! nur gute Pflegerinnen, sondern sie selbst saß an den Betten ihrer Leute, selbst wenn sie von gefährlichen und ansteckenden Krankheiten ergriffen waren. Ihre sonst so gebietende Stimme hatte emen sanften Klang, ihre düsteren Augen einen milden Blick, wenn sie sich tröstend und helfend zu sterbenden Alten und dahinsiechenden Kindern niederbeugte. Wenn mit ihrer HUse ein Kranker dem drohenden Tode entrissen. dann theilte auf efcu Minute ein Lä cheln ihre herb geschlossenen Lippen. und ein Strahl echter Freude verklärte ihr schmales Gesicht, das die Herzen ihr zuzwang, welche sonst ehreybietige Scheu in einer respektvollen ntsernuna von ihr hielt. Sie wurde von Allen gepriesen, die Gräfin Ilse; ge liebt wurde sie kaum von irgend Je mand, außer von ihrer reizenden Toch ter. Ihr düsteres Wesen richtete Schranken auf zwischen ihr und ihre? Umgebung, die auch das aufrichtigste Dankgefühl der von ihr mit Wohltha ten Bedachten nur für Minuten zu durchbrechen wagte. Es war,' als ob bei aller Güte etwas auf Gräfin Ilse lag, was. ihr und. ihrer Umgebung em freiek Athmen unmöglich machte. -Die-seS Etwas, daS sie in seinen Bann schlug, schien sich wohl aus Augenblicke ZU yeoen, wenn it eine qai oer Selbstaufopferung, des Muthes und der Pflichttreue vollbracht hatte.' oder wenn ihre Augen auf der reinen jungen Tochter ruhten; dann schienen die herden Lippen sich zu regen, als flüsterten sie einen Dank oder eine Bitte zum Himmel. Aber immer wieder stiegen die alten Schatten wie aus dem Boden oder aus der Vergangenheit empor und legten sich dunkel und lahmend über sie und die Ihren, verschätzten jede Freude und verjagten jedes Lächeln. Dunkler und greifbarer wurden diese Schatten, wenn gewisse Briese an die Gräfin gelangten, die ihr tm Jaget bursche, Oswald Grolhe, überbrachte. Dann erblaßte Gräfin Ilse bis in die Livven. ihre Augen erloschen und san ken tief in ihre Höhlen, und ihre Stimme zitterte, wenn sie dem -Ueber bringe? der Botschaften ihre kurzen Anweisungen gab.' Darauf pflegte sie sich in ihr Zim mer einzuschließen und eö erst Abends zu verlassen, um dem einsamen Pav lon im Parke zuzugehen. - Nur ihr al ter Haushofmeister Gumbert und ihre treue Aok Marietta 'wußten, - dak

isfäfm Ilse dort mit einem fremden Manne zusammentraf, der. sich Zimmer auf die beschriebene Weise anmeldete und manchmal stundenlange, heftig ge führte Unterredungen mit der Gräfin, hatte. Aber die beiden Getreuen hatten kein Arg bei diesen geheimnißvollen Zusammenkünften; Gräfin Ilses Leden schien .so rein zu sein, und ihr ganzes Leben verbot so ganz Vermuthun gen und Verdächtigungen übler Art. daß Gumbert und Marietta die Gräfin, wohl bedauerten, aber nicht beargwöhnten. Sie meinten Beide, der. Fremde müsse em naher Verwandter ihre? Herrin sein, der, materiell und wohl auch sittlich herabgekommen, ihre Hilse in herrischer Weise beanspruchte. Denn daß es sich immer um Geld, bei ihren Unterredungen handelte, wußten die beiden Leute. Gräfin Ilse pflegte zu solchen Gelegenheiten groß: Summen zu erheben, die die letzten Male sogar zu beunruhigender Höhe gestiegen wa ren. Jedesmal nach solcher Zusammenkunft schloß sich die Gräfin Tage lang ein und vermied sogar das Auge ihrer Tochter. Trat sie dann wieder in's Leben zurück, so war sie von einer fieberhaften Unruh, gab hastige Befehle, die sie ganz gegen ihre sonstige klare Art oft widerrief, überströmte die Tochter mit einer Zärtlichkeit, die etwas von Angst und Scheu hatte und fast unterwürfig war, und entzog sich ihr doch wieder, wenn Alice sich an sie schmiegen wollte. Erst allmäliz wich diese Unruhe und machte dann eine? gewissen Heiterkeit Platz, als ob die Gräfin sich von einer Angst oder schweren Last befreit fühlte. . Diese Heiterkeit hielt o lange an, bis der Jägerbursche wieder einen der beunruhigenden Briefe in's Schloß brachte, die er stets der Gräfin selbst übergab. Alice hatte keine Ahnung von diesen Votschaften und Zusammenkünften; nur einmal, als sie gegen Abend durch den Park gegangen war, hatte sie, hinter einem Bosket hervortretend, in unmittelbarer Nähe ihre Mutter mit einem fremden, hochgewachsenen Manne in eifrigem Gespräch gesehen. Ihr fiel dabei auf, daß der Fremde ganz und gar dem Portrait eines allerdings um Jahrzehnte jüngeren Manne? glich, das ihre Mutter in der Kapsel einer Broche bewahrte, die sie fast täglich tru?, '7äf:n Ilse hatte gelegentlich dec Tochter erzählt, daß sie und ihre längst verstorbene Zwillings schwester Else zu ihrer Confirmation von einem gemeinschaftlichen Freunde ganz gleich gestaltete Brachen, beide in Form einer Dornenkrone, geschenkt erkalten hätten, und daß es das Portrait dieses Freundes sei, das sie noch immer in der Kapsel trage. Auf Alicens Frage nach diesem Freunde aber hatte die Mutter nur erwidert: sie bibe ihn einst sehr lieb gehabt, aber er hätte ein ungeheueres Leid über sie gebracht, von dem sie der Tochter einmal erzählen werde. Dabei hatte die Mutter sie plötzlich an sich gezogen; Alice hatte gefühlt, wie ihr Herz flog und ihre Glieder zitterten. Da hatte sie denn jede Frage unterlassen. welche die geliebte Mutter von Neuem aufregen konnte. Darum berührte sie auch das Zusammentreffen mit dem Original jenes Portraits mit keinem Worte, um so mehr, als die Mutter jede direkte Erwähnung desselben vermied. Sie hatte aber an -je-nem Abend die Tochter an .sich gezogen, so eng, als fürchte sie, es könne, sie etwas .von ihr losreißen, und hatte ihr gesagt: In kurzer Zeit, mein Kind, werde ich Dir etwas erzählen. waS über unser Beider Leben entscheiden wird. Dann werde ich sehen, ob die Pflichttreue eines ganzen Lebens die Vergangenheit auslöschen kann. Und Du sollst darüber entscheiden." Dabei war ihre Stimme plötzlich gebrochen; die sonst so starke und selbstbeherrschte Frau war in ein so leidenschaftliches Schluchzen gefallen, daß Alice nichts Anderes gefühlt hatte als

den Wunsch, die Mutter zu beruhigen und ihrer Liebe zu versichern. Das war ihr denn auch endlich gelungen, und ihr Gespräch war nie wieder auf enes ausregende Thema zurllckgelomr- l 4. 1 men. nur noc? mngeoenoer uno ang i icher war Jlse.is Liebe zur Tochter seitdem geworden. Sie ließ sie kaum mehr aus den Augen; wenn Alice. waS äglich geschah, emen weiteren Spaziergang machte, während Gräfin Ilse ihre Kranken besuchte, mußte sie sich stets von dem alten Förster Richter begleiten assen. Während der üorlgen Tagesstunden las, musizirte, unterhielt sich Gräfin Ilse mit ihrer Tochter wie mit einer Gleichstehenden, einer Freundin. Immer wieder aber, wie m Kehrreim eines alten LiedeS, kehrte in jedem Gepräch, in jeder Erzählung Gräfin Jlsens die Mahnung an ihre Tochter wieder: Thue nie. 'auS keinem Grunde, um keines anscheinend noch' so edlen Zweckes. um keines noch so- lieben Menschen, um keiner noch so großen Lust willen wissentlich ein Unrecht. ES rächt sich immer; es ist nie und durch nichts ungeschehen zu machen, eS verstrickt Dich immer tiefer rn ferne Netze; sie ziehen sich endlich ganz über Dir zusammen und ersticken Dir und denen, die Du liebst. Lebensfreude. Muth, ja jeden Gedanken außer dem der Furcht vor. der Strafe. - '' Wenn, sie so sprach, schienen die dunk len. Augen in dem blassen Gesicht Jl senö . starr zu werden, als sahen sie em Gespenst, und Alice schmiegte sich fester an die Mutter. -legte die zarten Arme um ihren Hais und zog ihren -Kops dicht-neben den eigenen, als wolle sie sie .schützen.. In der letzten Zeit war Gräfin Ilse ruhiger geworden. Sie hatte vor etwa einem halben , Jahre eine letzte Zusam menkunft mit jenem Fremden im Pa villon gehabt und hatte eine sehr große Summe flüssig gemacht. - Nun schien aber die Last, welche sie so lange ge druckt hatte. . von , iyr genommen zu sein. Sie athmete auf; ihr flackernder Blick wurde stetiger, in ihre Wangen kam em wema Farbe, d:e herben L:p pen preßten sich minder fest auf einander. ihre Stimme erhielt einen mildern denKlana. Aucb der alte Kebrreim

icqwano aUmälig au? ihren Gesprächen mit der Tochter, und Alice traf die Mutter einmal, wie sie Abends am Fenster stand und zu dem gestirnten Himmel hinausflüsterle: Ich danke Dir, Gott, daß Du mich von ihm erlöst .ha st." Sich umwendend, war sie dem liebevoll fragenden Blick der Tochter begegnet. Da hatte sie Alice in ihre Atme geschlossen und gesagt: -

Ein Schatten, der mich ein Leben hindurch verfolgt hat, ist jetzt für immer daraus verschwunden. Danke Gott mit mir, mem Kind!" Auch die beiden Getreuen der Gräsin, der Haushofmeister und Marietta, hatten die günstige Veränderung bemerkt, die mit ihr vorgegangen war, hatten sie mit dem Verschwinden des Fremden in Zusammenhang gebracht und folgerichtig geschlossen, daß die Gräfin den Unbekannten wohl durch Hingabe einer großen Geldsumme für immer abgesunden und von' ihm verlangt haben werde, er solle sich aus ihrer Nähe, vielleicht aus Europa, für immer entfernen. Um so größer war daher die Bestürzung der Beiden, als an einem schönen Maitage, etwa zwei Wochen nach jener Unterredung, die Egon Wildau mit seinen Anwälten gehabt hatte, der Jäzerbursche Oswald Grolhe wieder mit e:ner seiner geheimnißvollen Botschaften in's Schloß gekonen nrn. zumal diese Botsch.ift uf die Gräfin einen fast vernichtenden Eindruck gemacht hatte. Sie hatte sich, lls Oswald Grothe ihr Zimmer verlassen.' Stunden lang eingeschlossen, llls sie endlich am Nachmittaz, zum kluSgang gekleidet, erschienen war, hatte sie zum Entsetzen blaß, um Jahre gealtert ausgesehen. Aber um die wieder herb zusammengepreßten Lippen und in den eingesunkenen Auc?en lagerte feste, unbeugsame, finstere Entschlossenheit. Sie hatte Alicen herbeigewinkt. ,Jch werde heute einige Stunden lang, vermuthlich bis zum Abend, sortbleiben," sagte sie mit einer erlcschenen und doch seltsam harten Stimme. .Wenn Du das schöne Wetter zu einem längeren Spazierstange benutzen willst, mein Kind, so geh' mit mir b:Z zum Pavillon und nimm Dir dann den alten Förster zu Deiner Begleitung durch den Wald mit. Nachher, wenn ich zurückgekommen bin, werde ich Dir das sagen, was über unser Beider Leben entscheiden wird." Alicen fuhr ein Schreck durch die Glieder bei dem Aussehen und der Liede ihrer Mutter; aber sie wagte es nicht, sie zu befragen, sondern schritt schweigend neben ihr und richtete nur von Zeit zu Zeit scheue und liebevolle Blicke auf die Verstörte. Auch die Gräfin schwieg, bis sie Beide am Pavillon angelangt waren. Dann, als Alice mit einem schüchternen: Auf Wiedersehen, liebe Mama!- sich entfernen wollte, machte Gräfin Ilse plötzlich eine Bewegung auf die Tochter zu, schloß sie in ihre Arme und preßte sie leidenschaftlich an sich. Dann gab sie sie frei, wandte daS von Thränen überströmte Gesicht zur Seite, schloß die Thür des Pavillons auf und verschwand d.ikin. (Fortsetzung folgt.) Ei'? vo t Ä.'r 5 tatioli. Von Hermine Villinger. Tienstmann Bertel Mayer lungerte. die Hände in der Tasche, an der Ecke der Kronen und Kaiserstraße und dachte an nichts, denn Kopfarbeit war nicht sein Fall ; dafür griff er um so fester mit den Händen zu und etsreute sich unter seinen CoUegen. trotz seiner Jugend, eines ehrenwerthen Ruses. denn er blieb vie eme Grobheit und noch weniger eine Ohrfeige schuldig. Du-, nef er emen Kameraden an. der des WegeS kam, welle mer net m dene schlechte Zeite grad z' Leid ü Frühschöpple trinke V Der Mann schüttelte den Kopf : I kann net, i muß in's Aalais, Sach' hinfahre for den Bazar do, wegen dere Kindersoolbadstation " Klnderfohlcn Kmdersoolbad station ." Der Bertel sprach daS Wort in einem solchen Ton der Erftaunens aus, daß der andere sich noch einmal umwandte : No ja, weisch dann net, wegen sel lem isch jo der Bazar, wo se so Zeugs verkaufe und vom Geld werd dann ä neue Kindcrsoolbadstation baut. Hasch jet verstände, Begrlnstutzer?" rf f . w V. 1 fV1 r ging, uno ocr derlei 'cayer spitzte den Mund zum Pfeifen und starrte ihm nach. Kindersoolbadstation du allmächtiger Gott, was rief dies Wort nicht alles in ihm wach Dinge, die er ganz vergessen, an die er längst flicht mehr gedacht. Er gab sick plötzlich einen Ruck und trottete mit seinen schweren Stiefeln wie im Traum hinter seinem Kameraden drem. Du lieber Himmel, damals ja wohl, da hmten. beim Durlacherthor. in zenen winzigen Gäßlem hatte er ge wohnt: sie hatten der Stadtbahn wel chen münen. reln vom Erdboden weg war die Stätte semer. Kindheit gefegt. aber nun standen sie plötzlich wieder vor ihm, jene niedrigen, schiefen, ver witterten Häuslein, die ineinander ge schachtelten. Gartchen, m denen gerade em Beet Platz hatte und ein verkrüp pelter Baum; aber der Epheu wucherte an den Umzäunungen bis hinaus an die Wände der Häuser, und in dem üppigen Gewächs wohnte ein ewig km sehendes und sich streitendes Spatzen Volk,' und der Bertele saß aus einem wackeligen Stuhl im Gärtchen seines ! Großvaters und hörte dem lustigen Ge Mischer zu. ' Er konnte nicht lustig sein, er war krank; kaum, daß er aus den Augen sah, so dick verschwollen war sem Gesicht, und alles that ihm weh, besonders wenn er weinte, und es war ihm doch eigentlich immer umS Weinen. Der Großvater stand manchmal mit in die Seiten gestemmten Armen vor ihm und sagte: Ja ja,Büble, wirsch'S nimmer lang mache Aber er ver rechnete sich, ohne daß er sich 'S versah. mitten cu3 einem Rausch berauS

wurde ver alle Mann abgerufen, und der Bertele blieb da. Wenn ihn hungerte, hinkte er auf seinen lrastlosen Beinchen in's Nachbar haus, und man stellte ihm ein Schuf selchen Milch oder Suppe' auf den Stuhl an der Thüre. Zuweilen brachte man ihm auch etwas inVGart

chen, und wenn zwet Weiber zusällia zusammentrafen, redeten sie darüber, wie lang er's wohl noch mache. Eines TageS aber erschien der Herr Aimenrath in dem kläglichen Stadtviertel und kehrte auch beim Bertele ein; der saß, da es regnete, auf der Thürfclzweue und ließ die Furchen m den schmutz hangen. Ter Armcnrath warf einen Blick in die Stube, kehrte schleu nigst wieder um und erkundigte sich beim Bertele: Wo sind Deine El crn'k" Ter Kleine wiederholte, was er den Großvater immer hatte sägen hören: rc .. ie im nimmer yeiMiomme Aber Du gehörst doch jemand?" Dem Großdader." Ja, wo ist er denn?" G'storbe." Na, Kleiner sagte der Armenrath, vo? allen Dingen gehörst Tu in die Kindersoolbadstation, da wird Tir's wohl werden. Der Bertele hatte einen halben Nach mittag Zeit, das merkwürdige Wort zu miederholen und seinem Gedächtniß ein jUpragen. , I Geaen Abend kam -in- sr-nndli, Frau in weißer Haube und holte ihn nspliai. or: wurve er gebadet, frisch angezogen und in ein weiches Bettchen gelegt; da war ihm wohl, und fr fnf. Win i : w "V v mT 5. c. , Noch Nicht, hieß ks nhlotiWrt rrn" Im Eisenbahnwaaen aer'iel eS ibm nock hefier und ,r ImM ,:.. Kr . mlMlto "0N k IVnViltrti tnä TäS txu C t. 'a - "T .""V .v.vvv. . daß er rnebr ,u fraaen brauste r v.iivuuj iiitl9 UU(9 lUUftlCCl . UU1IC I ffiiÄf! das hkißk. nach BerlcleS BkgrH. im Para K l a.? hflttM r l a tut 1 i ' 4 . ....

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befchre.blich wohl war ihm, es that ihm n-- , r ' fast gar nichts mehr weh. Nur Mit dem Gehen gina's noch schlecht, aber was hatte das zu sagen ? Wenn die freundliche ffrau mit der weißen Haube vor der Hausthüre in die Hände klatschte und den Kindern m rief: Kommt, kommt in den Wald -wurde der Berteleim Nu von seinem Stuhlchen geholt und in einem kleinen Holzkarren geseht. Du großer Himmel und waS hatte er für Gäule! nicht we Niger als viere und thaten so wild unv gebärdeten sich so echt! JPmhm" n hpr flin titfr

r t vrr- i der immer stolperte, brachte die anderen Gäule nicht wenig in Bzweiflung beX w a , r jl ! . r i; , '" yjr 'rr. , X. ivimii IIIIW HlMer Dalopp- schrie. Berteles Liebtmgsgaul aber war der mit den schönen weitabnehenden Ohren, der so ganz be ?:? saa)e war uno 10 wunoervou schnauben konnte. Nach emer solchen Z?abrt war'S, die Schwester hob ihn aus dem Karren, da wagte der Bertele die Frage, die er länaft auf dem ern batte: Glaubsch, ich mach s noch ü binle ' . ' . lang k . . ' Und die freundliche Frau hob ihn ln die Höhe: Ein ganz, ganz a'sundes Bubele . r ii wlrfcy All diese lkrinnrnnnpn hislrin in I Bertel Mauer lebendia aeworden durck I m M 1) das Wort Kindersoolbadstation; denn iL i LT . T i i 'u ; V 4, ihn untergebracht hatte, noch etliche B HM W rttli V V 11 J 4 am M mam Ksuw jeuen ommer nacy urrycim öefdbiif 1 warden. lind hnrt hinr tr wM Nlir rin nsnd fnnWn nnA in " ' ' - W' -9 WWW JJ tV VW Vf fröhliches und glückliches Kind aewor den. Wie mer nur so was so radikal der gesie kann," brummte der Bertel un willig in sich hinein, denn wo hätt' tch s denn ohne die Kindersoolbadstation zu so ere Stellung im Leben ge hrnfr.i . - v Er stand iekt. die Müke in der Hand im Hausgana des Balals und! sagte.' 7&u ZS: amirugr er. V... f v v. or.. ci -. I iie' l TrtfT CT rn n f.ff i din ja einer von der Station " t I ' '' liv fc MVI l. Das machte Eindruck, und der Ber tel fuhr den ganzen Tag Tische und Stuhle und schieptzte. schante und rannte dreimal so viel als der Ka merad. Als der ?ld,nd kam nd dn N?n. nern der Lohn ausbezahlt wurde, war m i ' - " . . ' ' ver wertet Mayer verschwunden ; . er stand wieder an seinem alten Plak). Ecke M Kronen und Kaiserftrüße, die Händeln den Hosentaschen. 'die voll kommen leer waren, aber so hatte er's gewollt, denn nicht einen Pfennig hätte tr mögen annehmen für die Arbeit, die kr im Palais gethan ; er war das der ttidersoolbadstation zu ' Dürrheim schunldig. Aufrichtig. Er: Du willst wissen, was ich geworden wäre, wenn Du nicht das viele eiv geyavl yane , r Se: ?ka Er: hwareeln . . ... tr l Junggeselle geworden! viin a r mr r tuycu nsoi stand: Warum kommen Sie denn so t?, sind arnm wieder im Leer, V. I M 1 . .u e cr satzamte gefuarl ajrciocr: aq, . cn.a.w e ;in;. m. jjeit juilUilW, lii v yuinyni on Hältnissen befinde ich mich leider nicht mebr - Aus der Kinderstube. Mutter: Wollt ihr jetzt wohl artig . . sr 1 M sein, tdr.nangen, vaici rornmi wn . T. Vfin TZvtin Kl uctuiuiiu.. UV'a! Wir wollen uns ekt nur'dwas Jm zuorau iouiciw-wfi ic r .. ,:X... ist. dürfen wir's doch immer! M 'i Kve r. Ein kleine

mann und schwang die Peitsche. Frei va grople, .coonsie uno anene oerlich der, mit den säbelkrummen Beinen. I artige Lokal in der Stadt. 'Die ae-

st ä n d n i ß. Äendarm (zu einem!.. . -.. ...'.-1

Straßenmusikanten) : Haben Sie denn die Erlaubniß zum Spielen?- Har n,nikasvieler: Det . nick. Herr Wacht. meester, aber. den Kindern macht, et ö vme Spab!'. Gendarm: Dann, sind vnnfit Kt' rtitf i'tnW frtT?n tnlil tVWI uw .w -W Hakmomkspiikr: -.5Bat wollen wir

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Mtl!d: Wirklich, einen grohrn Skfall haft D ml? erwiesen, II Tu mich s ! VNtH Klan Sktst aufmerksam machtest. Sie macht die Wischt eiSer, all Kgeud eine audn ual nlfin fiitt nd Arbeit. tttU: ,S,ih. ank dabei greift sie webe die Hinde och bis Wische au.Santa Claus Seife. Ueberall zn haben. Hergestellt,. TIio N. K. Fairbank Company, Chicago.

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