Indiana Tribüne, Volume 18, Number 278, Indianapolis, Marion County, 27 June 1895 — Page 2
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Jndiana Sribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche .TrUKne" kostet durch den Träger 13 Cent p Woch. die eontaaS..TribüneGtKtJ per Woche. Leide lufamwc 15 Cents bet es Cents p? Ctoaat. Per Post außerhalb der fEUbt zugeschickt in Vorausbezahlung I" ptx tlahr. OHUii 18 Güd matama Stratze. Indianapolis, Ind., 27. Juni 1895. Die Visenhahnen im Jahre 1894 y Eine große Fülle interessanter Mittheilungen enthält der soeben veröffent lichte Bericht der Commission für den zwischenstaatlichen Verkehr, das am 30. Juni 1894 beendete Fiscaljah? betreffend. Nach Ausweis diefts Berrchts befanden sich am Jahresschluß 192 Bahnen von mehr als 42,000 Meilen Länge in den Händen gerichtlicher Mabverwalter. Die Gesammte Bahnlänge betrug 178.703.35 Meilen, eine Zunahme von nur 2247.43 Meilen, während im Jahre vorher dieselbe noch 4,897.55 betragen hatte. Die Gesammtlänge aller Geleise betrug 233,533.67 Meilen, wovon 10,499 auf zweigleisige, 953 auf dreigeleisige und 711 auf viergeleisige Bahnen, der Rest aus Bahnhöfe und Seitengeleise entfallen. Aufgegeben wurden 16 Bahnen. Die Gesammtzahl der Bahngesellschaften am 30. Juni 1894 betrug 1924, eine Zunahme voir 22. Davon arbeiteten 745 jede für sich und 945 führten besondere Betriebsrechnungen. Von den 804. welche nur Finanz rechnung führten, wurden 334 gegen feste, 190 gegen bedingungsweise Miethe betrieben; bei 243 besaß die betreibende Gesellschaft die Mehrzahl der Actien. - Nicht in Betrieb waren 77 Bahnen. Der . Meilenzahl nach fand eine größere Consolidirung von Bahnen statt, wie im Jahre vorher; 15 Bahnen mit 1734 Meilen wurden ausgesaugt, 22 mit 2352 Milen reorganl sirt, 14 mit 1590 Meilen miteinander verschmolzen. Ueber, die Hälfte der Gesammtmeilenzahl, genau 100,547 Metten oder 56.30 Procent wird von 44 Geftllschaften betrieben, die jede mehr als 1000 Meilen Bahnlänge haben ; 23 Bahnen mit mehr als 600 Meilen jede, betrieben 10.03 Procent, 23 Bahnen mit je 400 bis 600 Meilen jcix 6.57 Procent, 42 Bahnen mit je 250 bis 400 Meilen 7.56 Procent der Gesammtlänge; während die verbleibenden 907 Bahnen nur 34,910 Meilen oder 19.54 Procent der Gesammtmei-, lenlange im Betrieb hatten. Es gab 704 Locoptiven mehr als im Vorjahre, nämlich 35,492, wovon 9893 für den Passagier- und 20.000 für den Frachtdienst, der Rest für den Bahnhofsdienst verwendet wurden; ferner 1,278,078 Wagen (wovon 33,018 für den Passagierdienst), eii Zunahme von nur 4131, gegen eine Zunahmt nn FSi QA im ' Y-fi r hnrftr Ysk UV . i kyV WV. V jede Passagier-Locomotive kamen 62,.. 639 Passagiere, und auf jede Fracht Locomotive kamen 31,909 Tonnen Fracht. Auf je eine Million Passagiere kamen 53 Wagen, auf je eine Million Tormen 1833 Frachtwagen. Dlö Gesammtzahl der EisenbahnAngestellten betrug 779,600, eine Abnähme von 93.994 oder 10.16 Procent egen das Vorjahr, und die geringste Zahl seit 1890. Der durchschnittliche Tageslohn betrug: bei Oberbeamten $9.71, anderen Beamten $5.75, Haupt-office-Elerks $2.54, Stationsagenten $1.75, sonstigen Stationseamten $1.63, Locomotivführern $3.61, Heizern $2.03, Conducteuren $3.01, sonstigen Zugbeamten $1.89,Maschinisten $2.21, Schreinern $7.02, sonstigen Handwerkern $1.69, Sections-Vorleuten $1.71, sonstigen Geleisebeamten $1.18, Weichenstellern, Signalisiern und Wächtern $1.75, und Telegraphen-Beamten $1.93. -DasGesammtcapital belief sich auf 60,796,473,813 oder $62,951 per Heile, eine Zunahme gegen das Vor .ahr von $290,238,403. ES vertheilte sich aus $4.034.075.659(wovon $720.. . 49.493 Prioritäts-Actien) in, Actien K Qrrrt roo ni q ; om;, uuv . yu,uuVAA(ux in wwtiaiiviKU verschiedener Art. Von dem Actiencapital zahlten $3.066.150,094 oder 63.43 Procent des Gesammtbetrages keine Dividenden. 'Von dem Rest zahlten 4.31 Procent, 45; 10.12 Procent 5; 1.12 Procent 67; und 5.42 Procent 73 Proent Dividenden. Der Gesammtbetrag .der Dividenden war $95.575.976, oder imDurchschnitt 5.41 vom Dividenden zahlenden Capilas. Von den Bonds zahlten nur 14.17 Procent oder $650.573.789; .serner von verschiedenartigen Obligationen 11.71 Procent, von den EinkommenBonds aber 94 Procent keine Zinsen. Die Brutto-Ei'nnahmen' der Bahnen zeigten eine 'Abnahme von 12.07 Procent, und zwar derPassagierverkehr eint von 5.35, der Frachtverkehr' eine von 15.63. -..)ie Äetriedkosten zeigten dem fast entsprechend' eine Abnahme von 11.66 Procent. Die Zahlder beförderten Passagiere betrug 619.688,199, eine-Zunahme von 26,127,587, die ausschließlich auf die Weltausstellung fällt. Die Durch, fchnittszahl der Passagiere in je einem Zuge betrug 44, die durchschnittlich von jedem Passagier zurückgelegte 'Meilenzahl 23.06. Der Frachtverkehr fiel von 745.119.482 auf 630.186.153 Tonnen. Es wurden 324 Passagiere getödtet, ine Zunahme von 25, und 3.304 verletzt, eine Abnahme von 195. Das machte je einen Todten auf 1.912.618, und je einen Verletzten auf 204.243 be. förderte Passagiere, oder je einen Todten auf 4.709,771 zurückgelegte Meilen. in uralter Nebell. Der letzte active Theilnehmer an dem Pugatschewschen Aufruhr, durch den während derJahre 1773 und 1774 der Osten des europäischen Rußland surcbtbar verbeert wurde. Laurentius-
(Lawrentij) Jesimow. ist unlängst zu Samara an der Wolga im Alter von gegen 140 Jahren verstorben. Jemeljan Pugatschew, ein Kosak vom Don, trat bekanntlich als Thronprätendent gegenüber der Kaiserin Katharina II. auf; er behauptete, der Zar Peter III. zu sein, der nicht etwa (im Jahre 1762) todt, sondern nur seitdem gefangen gehalten worden sei. Jesimow wurde gleich zu Anfang des Aufruhrs, damals erst 15 Ja'hre alt, von den Pugatschewzen gefangen, schloß sich ihnen darauf ganz an und nahm während des letzten Jahres als Mitglied der Bande, deren Führer Tschiia war, an allen Streifzügen der Pugatfchewzen Theil, so auch an der Erstürmung der Städte Kasan, Simbirsk und Saratow, und war zugegen bei der freiwilligen. Uebergabe .Samaras, und anderer Städte. Für seine Räubereien und blutigen Unthaten büßte Jesimow mit mehr als dreißigjähriger Strafzeit in Sibirien, zum Theil in schwerer Zwangsarbeit. ' Noch wahrend der Regierungszeit der Kaiserin Elisabeth, der Tochter Peters .desGroßen, geboren, hat Jesimow somit acht Beherrscher des russischen Reiches überlebt und ist während der'RegierungSzeit des neunten gestorben.
Kleln-Asrika von Nlchmond Als vor drei Jahrzehnten die triumphirnden Bundestruppen auf der einm Seite in das gefallene Richmond einrückten, während auf der anderen Seite Jefferson Davis mit seinen Getreuen das Weite suchte, waren die Einzigen, welche nicht den jüngsten Tag für die Hochburg der Conföderirten gekommen wähnten, die Neger. Was den Weißen als der Beginn des Chaos zu sein dünkte, erschien den Negern als das Erwachen eines neuen Lebens. Und die folgenden Jahre haden bewiesen, dak die neue rdnung der Dinge den Angehörigen beider Rassen, die mächtigen. Sklavenhalter allein ausgenommen, Segen gebracht hat. Wahrend unter dem alten Regime die großen Sklavenhalter eine privilegirte Klasse bildeten, die mit dem materiellen Besitzstand das politische und sociale Uebergewich'i in ihrenHänden hielt, hat die Abschaffung der Sklaverei mit vielen alten Mißständen vollständig aufgeräumt. Heute gibt es mehr Weiße, welche in Richmond ein eigenes Heim besitzen, als sich vor dem Bürgerkriege im ganzen Staate unabhängige fanden, trotzdem fehlt es nicht an Leuten, welche Nichts vergessen und Nichts gelernt haben, die vielmehr die finsteren Zeiten 'der Sklaverei herbeisehnen. Nach einem von der städtischen Polizei aufgenommenen Census hat die Stadt Richmond etwa 100.000 5ur wohner, unter ihnen 45,000 Afro-Amerikaner-. Nahezu die Hälfte dieses farbigen Elements wohnt in der Jackson - Ward, welche mit Recht Klein - Afrika" genannt wird. In keiner Stadt unseres Landes gibt eö Etwas, das sich mit dieser Ward dergleichen ließe. Die Neger wohnen nicht allein in diesem Stadttheil, sie beHerr schen denselben auch vollständig. In Klein - Afrika" haben sie elf Hallen, die einen Werth von $65.300 repräsentiren, und zehn Kirchen; sieben Aerzte, vier Advocaten und vier von den sechs Repräsentanten der Ward sind Afro - Amerikaner-. Die Straßen der Ward, in denen das farbige Element dominirt, unterscheiden sich in Nichts von denjenigen der anderen Stadttheile; Privat- wie Wohnhäuser sind ebenso sauber gehalten und die kleinen Vorgärtchen sind ebenso nett, wie in den ausschließlich von Weißen bewohnten Wards. Beinahe alle geHeimen Gesellschaften, welche unter den Farbigen Mitglieder haben, befinden sich im Besitze eigener Hallen, wie die Freimaurer. Pythias - Ritter. Odd Fellows u. f. w. Die stattlichste Halle nennt ein ausschließlich aus Farbigen bestehender Orden, welcher den hochtrabenden Namen Grand Fountain of the United Order of True Resormers" führt, ihr eigen. Dieser Orden, welcher in 20 Staaten Mitglieder hat. ist das Werk eines Vollblutnegers Namens William H. Vrowne, eines' Predigers ohne Gemeinde, der ohne eigentliche Schul- und Geschäftsbildung zu besitzen, sich zum Reformer, Bankier und Führer seiner Rassegenossen em porgeschwungen hat uV dem der frühere Bundes - Gesandte in Liberia, John H. Smythe. zur Seite steht. Der genannte Orden ist nach dem Vorbilde der meisten geheimen Gesellschaften unseresLandes gebildet, doch hat er ein viel größeres Wirkungsfeld. Er hat sieben von einander getrennte Zweige, welche nicht blos gegenseitige Unterstützung, Krankheits- sowie LebensVersicherung zum Zwecke haben, son dern auch Bank- und Grundeigenthumsgeschäfte treiben vnd eine Zeitung im Interesse ihrer Rasse Public!-' ren. Trotz der Fortschritte, welche das Negerelement von Richmond seit dem Bürgerkriege gemacht hat, begegnet dasselbe noch überall den alten Vorurtheilen, und die reichen Weißen haben nicht vergessen, daß sie noch vor wemgen Jahrzehnten Trupps von Schwarzen zu ihrer Disposition hatten. Die Neger werden eben gewissermaßen als Menschen .zweiter Klasse angesehen; daß sie der Mehrzahl nach es sich auf das Eifrigste angelegen sein lassen, m der Welt voranzukommen, wird Niemand in Abrede stellen. Moderne Geisterbeschwörung. Schon seit langer Zeit bemerkten Leute, die in Wiebelskirchen, in der preußischen Rheinprovinz, , ein - Haus allein bewohnen, daß etwas in ihrem Hause nicht , richtig sei. Auch wollten' mehrere Personen dortselbst Gespenster gesehen haben, die allda ihr Unwesen trieben. So lebten die Leute in beständiger Angst inmitten, diese bösen Geister- eine geraume Zeit dahin.-bis
auf einmal ganz unerwarteteHilfe kam. Es wurde den genannten Bewohnern nämlich mitgetheilt, daß die Geisterbeichwörerin Tante Alma" in Wiebelskirchen weile, um Personen, die von Heien u. s. w. geplagt würden. zuHilfe
zu kommen. Es wurde nun einstim- j Mlg beschlossen, Tante Alma ihr Leid zu klagen, damit endlich der Friede im Hause wieder hergestellt werde. Tante Alma erschien und stellte denn auch fest, daß es sich mit der Geschichte in Wahrhelt so verhielt, wie ihr angegeben wurde. Die Gründe, warum diese Hexenplage im Hause herrschte, waren der geistreichen Frau aber auch nur zu gut bekannt. Sie sagte nämlich, daß die Großmutter der Familie, die vor Jahresfrist 'das Zeitliche gesegnet hat, nicht eines natürlichen TydeS derstorben, sondern daß dieselbe vergiftet worden sei, auch daß die Verstorbene einem ihrer Kinder Geld entwendet habe und deshalb auch im Grabe keine Ruhe finden könne, und diese sei es, welche des Nachts als Geist- die Ruhe im Hause störe. Als auf diese graustgen Enthüllungen hin die Betreffenden beängstigt fragten, ob es denn keine Abhilfe "gebe, diesen Geist zu bannen, war die saubere Tante auch mit einem Rath gleich bei der Hand. Vor allen Dingen, so hub sie nach kurzem Besinnen an, müssen Sie als SUhnopfer ein Schwein schlachten, aber kein Fleisch davon für sich selbst verwerthen, sondern das Fleisch vergraben oder verschenken, ferner müssen Sie ein Lösegeld von 40 M. bezahlen, das an 25 Kirchen gleichmäßig zur Vertheilung kommt. Die Leute thaten, wie ihnen von der Hexenbändigerin auferleg! wurde. Tante Alma erhielt die 40 M. ausgehändigt und das arme Schwein mußte sür die Vertreibung dieser bösen Geister- sein Leben lassen. Seit der Zeit aber 'hatten die Spukgeschichten im Hause ihr Ende erreicht und die Geschichte wäre für immer vergessen geblieben, hätte nicht die Polizei, die für solcheGeschichten Interesse hegt, sich auf die Suche nach der Geisterbeschwörerin gemacht und in derselben eineSchwindlerin aus Malstatt-Burbach ermittelt. Im Garne. Den Bemühungen eines Herrn Cordeweener in Brüssel ist es gelungen, in genannter Stadt eine Bande internationaler Verbrecher dingfest zu machen. Herr Cordeweener, der vor einiger Zeit mit seiner Schwester um 350.000 Francs in Werthpapieren bestohlen war, hatte zufällig vernommen, daß ein !m Hotel de Tirlemont in der Rue de la Fourche eingekehrter Mann derartige Papiere unter Werth zu veräußern suche, und zeigte dies sofort der Polizei an, worauf ein Kriegsplan- entworfen wurde. Herr Cordeweener entlieh- sich von einem ihm befreundeten WechselagentenRuscart Namen und Wohnung, bestellte den Fremden aus dem Hotel de Tirlemont zu sich und erbot sich, die Papiere zu kaufen, und zwar zu 40 Procent des Nennwerthes. Der Fremde erklärte, daß die Papiere gestöhlen seien und er und seineFreunde weitere Werthpapiere im Betrage von mehr als anderthalb Millionen in Paris verborgen hielten. Auch gab er an, nicht Henri Deville, unter welchem Namen er im obigen Gasthof eingekehrt war, sondern Lesueur zu heißen. Herr Cordeweener hätte gern die Papiere einmal gesehen, und nach viertägigen Verhandlungen wurde zwischen ihm und Lesueur ein Stelldichein im Caf6 Metropole verabredet, wo letzterer mit einem Herrn er schien, den er als seinen Freund Pierre Passerieux und als Inhaber der Papiere vorstellte. Passerieux wollte aber dort letztere nicht zeigen, und so begaben sich die drei in ein anderes Wirthshaus auf dem Boulevard de Icy Senne, und da dort zuviele Gäsie,oaren, in ein solches der Rue deö Augustins. Dort zog Passerieux ein ganzes Bündel WerthpaPiere aus einer versteckten 'Tasche, warf dieselben aber, plötzlich Ver dacht witternd, auf die Erde und langte einen Dolch hervor, mit dem er Herrn Cordeweener bedrohte; dann ließ er sich jedoch wieder beruht gen, und die drei verabredeten, sich am folgenden Abend wieder in der Wohnung des falschen Ruscart zu treffen, wo dieser die Papiere zu 5700 Francs erhalten sollte. Herr Cordeweener verließ die beiden Fremden, und auf seine Anzeige hin wurden diese schon wenige Minuten spä ter in der Destillerie Debrouckere mit einem weitern Mann und der Zuhälterin Lesueur's, einer gewissen Bertha Lamy. verhaftet. Der dritte Verhaftete ist ein Mensch NamenS Camille. Bordet aus der Rue d'Anderlecht. In seiner Wohnung fand man eine Depesche aus Paris, worin ein fünfies Mitglied der Bande seine demnächstige Ankunft m Brüssel ankündigte, und es gelang daraufhin, auch diesen Mann, Gustav Brand mit Namen, bei seinem Eintreffen dingfest zu machen. Zwei Stunden nach her wurden noch zwei weitere verdächtige Persönlichkeiten . verhaftet. Die bei Passerieux vorgefundenen Werthpapiere, welche einen Nennwerth von 15.000 Francs hatten, er-, wiesen sich sämmtlich als gestohlen. Die Untersuchung gegen die verhafteten Gauner wird eifrig betrieben, doch wollen diese nicht gestehen, wo der Hauptbetrag der gestohlenen Werthpapiere in Paris verborgen ist. Erwiesenermaßen hat der verhaftete Lesueur . bereits vor vier Monaten eine Anzahl . Schuldverschreibungen der in Paris ansässigen landwirth schaftlichen' und ' gewerblichen Actiengesellschaft La Caledonie zu je 25 Francs in Brüssel feilgeboten, wahrend die Papiere in Wirklichkeit. 500 Francs Werth - hatten. - Lesueur's Genosse, Passerieux. ist der Pariser Polizei als Wäscher- gestohlener Papiere bekannt. Er besitzt nämlich eine, besondere Geschicklichkeit. die echten Nummern auf. Schuldscheinen u.' s'.'wzu entfernen und durcb falllbe-
zu ersetze. Gustav Ärano ist ein mit seiner Familie in Taverny. Departement Seine und Oise, wohnen der, höchst aristokratisch aussehender und auftretender. Wechselagent-, der jedoch seine Briefschaften bei einem in der Rue Fromentin in Paris an- " L . l? .
langen ü-reunoe zu empfangen vtteate. Nachdem er bereits vor sechs Wochen eine Reise nach Belgien gemacht, erschien er kürzlich in der ue 5?romentin und erklärte, daß er auf fünf Tage nach Brüssel verreisen müsse. Vor der Abreise gab er das Telegramm an den gleichfalls verhafteten, in Brüssel. Rue d'Anderlecht, wohnenden Bordet auf. Das von der Polizei beschlagnahmte Te!earamm lautet: Ich treffe morgen ein. Habe eine vollständige Musterkarte iVerzeicknik der gestohlenen Werthe) angefertigt. Gustav.- Am nächsten Morgen stieg er im CentralHotel zu Brüssel unter dem 'amen Lavocat ab und sandte den Laufburschen de3 Gasthofs sofort auf die Suche nach einem gewissen Lesueur, der auf dem Platz . Saint-Gery wohne. Der Bote fand die Wohnung Lesueur's. der bereits verhaftet war. von de? Polizei besetzt, die sich darauf eiliast zum Centralhotel begab und auch Brand festnahm. Er trug ein Dolchmesser sowie Papiere bei sich. die auf die Namen Gaston Ärand und Durant Ulbach lauteten. Eine eiserne Kirche. ' ' Für die bulgarische Gemeinde in Konstantinöpel hat die Firma R. PH. Waagner eine Kirche ganz aus Eisen angefertigt, welche binen Kurzem zur Aufstellung gelangen wird. Dieselbe ist in prachtvoll byzantinischer Architektur ausgeführt; sie ist 31 Meter lang. 17 Meter breit, bis zur Thurmspitze 29 Meter hoch und hat ein Gesammtgewicht von 4000 Metercentnern; sie faßt 800 Personen. Zur Zeit ist die Fabrik damit beschäftigt, die innere Verkleidung herzustellen. welche ebenfalls in reicher Aussiattung ganz aus Eisen die größeren Flächen aus Marmorplatten bestehen wird. Zwischen der äußeren und inneren Verkleidung bleibt ein Zwischenraum, welcher zur Kllhlhaltung der Kirchenräume dient, indem in ersterem fortwährende Luftcirculation stattfindet. Die Kirche ist mit keinem Blitzableiter versehen, da im Falle eines Blitzschläge die Elektricität sich aus die ganze Eisenmasse der Kirche vertheilt und somit unschädlich ist. Väder w Schulen Die in neueren Berliner Gemeindeschulen zur Ausführung kommenden und zum Theil bereits ausgeführten Brausebäder für Schüler verdienen als höchst bemerkenswerthe hygienischeEinrichtung Beachtung und Würdigung weit über die Grenzen Berlins hinaus. Ohne Zweifel werden auch bei der Einfachheit und den geringen Kosten der ganzen Anlage dem Beispiele BerlinS viele Städte folgen. Ohne Be rücksichtigung unwesentlicher Abweichungen in verschiedenen Schulbauten sei hier das . Typische einer solchen Anläge mitgetheilt. Das Bad wird mit allen Nebenanlagen im Kellergeschoß untergebracht, da hier bei dem Umfang der Communalschulgebaude, . wie überhaupt bei allen größeren Schulbauten, stets disponible Räume vorHanden sind. Diese Badeanlage besteht im Wesentlichen aus einem Baderäume mit ca. 20 Brausen, den Umkleidezellen, dem Wäschetrockenraum, dem Heizraum mit Ösen zur Speisung der Röhren mit warmem Wasser und einem Raum für Heizmaterial. Die Umkleidezellen werden aus Bretterwänden hergestellt und durch dieselben oon .dem Baderaum abgetrennt. Es kommen im Allgemeinen Zellen in gleit)er Anzahl wie Brausen zur Ausfllhcung. Comfortabler wird die Einrich:ng'itt Schulen, in welchen für die 'ra'ise je zwei Umkleidezellen vorgese,en sind. Durch diese Anordnung, wird :at kürzere Zeit sür die Benutzung des Zades durch die Schüler einer Klasse n Anspruch genommen, da sich ein Iheil derselben bereits entkleiden kann, vährend andere sich unter der Brause zefinden. und sofort den Brausestand einnehmen kann, sobald jene ihn verassen. um in ihre Ankleidezimmer zunickzukehren. Es ist dies sehr wesentick, da die Gemeinde - Doppelschulen 6 bis 33. Klassen mit durchschnittlich 0 Schülern enthalten, welche sämmtlich das Bad. und zwar nicht zu selZen. genießen sollen. Der Fußboden wird massiv aus Cementbeton oder Äsphalt hergestellt und im Badergum mit Linoleum belegt, beziehungsweise mit Lattenrosten. Zum Schutz gegen Spritzwasser und der besseren Reinigung wegen werden die Wand- und Deckenflächen durchweg mit Oelfarbe gestrichen. Für genügende Lichtzuführung wird durch die Höhenlage des Kellergeschosses und durch die Anzahl und Größe der mit mattirtem Glase versehenen Fenster Sorge getragen. Die ganze Anlage mit allem Zubehör, den Zellenwänden, Bänken. Fußbodenbelögen etc. kostet, vorausgesedt, daß disponible Räume vorhanden und die Einrichtung nicht eine Erweiterung deö ganzen Bauprojektes bedingt, nur etwa 7000 Mark, eine gewiß unbedeutende Summe in Anbetracht des segensreichen Einflusses dieser Bäder auf die Gesundheit der heranwachsenden Generation. Erträge des Fischfanges. An der Spitze aller Länder der Welt stehen die Ver. Staaten, soweit die Erträge des Fischfanges und die Anzahl der in diesem Erwerbszweige thätigen Menschen in Betracht kommen. In unserem Lande werden 50.000 Fahrzeuge im Fischfang verwendet, in England 35.000, in Norwegen 31,000. in Frankreich 25,000 ' und in Italien 18.000. In der aann Welt betreibt
eme Mllllon Menichen den Flschsanz gewerbsmäßig und von. dieser Zahl entfallen auf die Ver. Staaten 150,000, auf Frankreich 140.000, aus England 130.000. aus Norwegen 120,000, auf Rußland 63.000 u. f.
w. Das größte Quantum Fische wird alljährlich von Amerikanern gefangen. dann kommen die Englander. Der Gesammtwerth, welchen die Erträge des Fischfanges (incl. Austern, Hummern. Muscheln u. s. w.) aus der ganzen Welt repräsentiren. wird auf hl50.000.000 geschätzt, und an dieser ungeheueren Summe participirt unser Land mit nahezu $50.000.000. Der Walfischfang hat in neuerer Zeit sehr viel von seiner Bedeutung verloren und nur zwei Staaten. Massachusetts und Californien, sind an demselben in nennenswerther Weise betheilmt. Soweit der eigentliche Fischfang in Betracht kommt, nimmt Massachusetts den ersten Platz ein, dann kommt Alaska, Maine. New Jersey. New York etc. Maryland ist der bedeutendste Austernstaat, dann solgt New Nork, Virginia, New Jersey. Einzelne Staaten beziehcn 'bedeutende Neveuuen aus dem Fischfang, wie z. B. Massachusetts, dessen Einnahmen aus dieser Quelle sich auf $8.000.000 per Jahr belaufen. Die bedeutendste Heringsfischerei wird in Schottland betrieben, dessen Jahresfang sich auf 750.000 Tonnen beläuft. Norwegische Fischer fangen die meisten Kabeljaue, im Fang von Schellfischen stehen die Engländer an der Spitze und die Franzosen. Italiener sowie Spanier erbeuten die meisten Sardinen. Von allen Staaten macht Californien die größten Fortsckritte in der Entwicklung der Fischerei. Ungeheuer ist das Quantum der in den drei PacificstaatenCalifornien, Qregon und Washington von den Conservenfabriken verarbeiteten Lachse und belies sich dasselbe im letzten Jahre auf 40,000,000 Pfund. Der Fischtransport gewinnt in dem Handel von Jahr zu Jahr eine größere Bedeutung, seitdem daS Conferviren der Fische das Salzen immer mehr verdrängt. Entstehung der Vficierchargen, Die heute so streng geregelten Avanceventsverhaltnisse in der deutschen Ar nee haben sich nur sehr allmälig entickelt. Erst aus dem Jahre 1634 stammt eine kurfürstliche Ordre, welche in Preußen die Sache wenigstens für Sie Obersten dahin regelte, daß diese! den unter sich nach dem Tage der Ueber ahme von Regimentern oder Batail !ons rangiren sollten. Die Anstellung nd Beförderung decSubalterneN war luch im brandenburgischen Heere ankänglich Sache des Oberste!!. Noch im Zahre 1679 beförderte Grumbkow den )d seinem Dragonerregiment stehenden 'pätercn Feldmarschall v. Natzmer zum 5apitänlieutenant. Solange die Städte ngene Contingente stellten, ernannten ie auch die Officicre für dieselben, streng geregelt waren die Rangverältnisse Übrigens trotz der Ordre von t684 anfangs auch noch nicht in den oberen Chargen. Beim Sturm auf Dfen ergab sich ein Rangstreit jzttri lchen zwei Obersten, dem Oberstewvon Kurland und dem Grasen von Dohna. Jeder behauptete, er habe nach seitm Dienstulter das Vorrecht zum lrsten Angriff. Avancements außer nx Tour blieben auch noch in größerem Imsange bestehen. Im Jahre 1689 nannte Kurfürst Friedrich III. allein iwei General'LieutenantS, 14 General NajorS und 15 Obersten. Die Mehr phl nach waren schon die Ofstciere deS droßen Kurfürsten Adelige, aber nicht venige waren auch Bürgerliche. Man 'indet z. B. in der Reiterei Gemeine wn Adel und bürgerliche Regimentskommandeure, so z. B. in der Liste' :hemalig.er Kriegsleute der Zauche von 1663 die gewesenen Reiter Joachim Sdel v. Plotow und Otto Friedrich v. jkalenberg. Ter Freiherr v. Kyan )!ente zehn Jahre als Musketier, ehö er Osficier wurde. General Henning ind Marschall Tersflinger hingegen varen bürgerlicher Herkunft. Auch kkönig Friedrich I. hatte sogar in seiner öeibgarde bürgerliche Officiere, denen kr unten dem 11. März 1704 ausdrück. iich gleiches Avancement mit den adelt zen zusicherte. ' Mit der Regelung des Avancements mtwickelte sich auch das heutige CharUnwesen. Ursprünglich wax der Dauptmann als Befehlshaber der Com?agnie der niedrigste Ossicier. Ihm iolgte sogleich nach oben der Oberst, kln der Spitze der Armee stand der Zeldhauptmann, dem man auch bald tli dem Befehlshaber größerer Reiter ziassen den Titel Feldmarschall gab. Später erst nahm man die französische Bezeichnung General für ihn an, weil :r Truppen aller Waffengattungen be'khligte. Der erste kurbrandenbur zische General war ein v. Kljtzing un!er Kurfürst Georg Wilhelm. Die er jöhte organisatorische und taktische Ausbildung der Armee aber erforderte :ine 'Vermehrung der OfficierSstellen, ind deshalb gab man jedem Befehls zaber einen Stellvertreter (Lieutenant) ?ei, Für den inneren Dienst gab man sann jeder Rangklasse einen Wachtmei?er bei, . der in der Rangklasse der Fenerale und Obersten auch Major gesannt wurde. Der Compagniewacht ncister schied aus der Officiersklasse kuö; bei dem Fußvolke nannte man hn bald Feldwebel. So entstanden lcht Hauptchargen der Officiere: Geneml, General-Lieutenant, General Najo? Oberst, Oberst-Lieutenant, Oberst Wachtmeister (Major) , pauptmann (Capitän) und (Capitän) Lieutenant. Diese Gliederung ist im Wesentlichen noch die heutige. Deutsch - amerikanischer HauSarzt von Dr. Maximilian Herzog. Ein populär geschriebenes Buch von einem respektablen Arzte. Bei leichten Erkrankungen, Unfällen etc. leistet ein solches Buch außerordentliche Dienste, weit mehr als daS planlose Verschlucken von Patentmedizinen. Für nur 25 Cents in der Office dS 531. zu haben. verlangt Muöo's Oeft Havanna Cigns." ' .
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vom rluSlanV. Inder P e t'e r s k i r ch e z u Rom wollte sich der Tischler Pietro del Ferro durch Revolverschüsse entleiben. Nachdem er vier Schüsse, die alle nicht trafen, abgegeben hatte, wurde er festgenommen. Der Bankler Emanuel Kanitz in Budapest wurde neulich in Haft genommen. Die Verhaftung er folgte auf Grund einer Anzeige, die von der Inhaberin einer Cantine, Na mens Mrzak, gegen ihn wegen Unter schlagung von 10.000 Gulden erstattet wurde. Kanitz hat bereits eine unrühmliche Vergangenheit. Im Jahre 1880 hatte er in Wien eine stebenjäh rige Kerkerhaft abgebüßt, weil er mit einem Angestellten des Hauses Rothschild 800.000 Gulden defraudirte. Der verhaftete Bankier hat der Cantineninhaberin auch einen Heirathsan trag gemacht und von ihr 5000 Gul den und sämmtliche ihr Eigenthum bildenden Effecten im Werthe von mehreren tausend Gulden bekommen, ohne ste wieder zurückzugeben. Die französischen Archäologen versprechen sich sehr viel von den Ausgrabungen, welche ste auf der Insel Delos begonnen haben, aber erst dann wirksam fortsetzen können, wenn die Regierung ihnen die nöthigen Mit tel dazu gewährt. Die methodischen Ausgrabungen auf Delos werden nicht eher anfangen können als nach der Ve endigung der Ausgrabungen in Delphi. Vor Kurzem haben die Schüler der französischen Archöologenschule in Athen drei wohlerhaltene antike Staiuetn von Delos nach Athen gebracht. Die Eine stellte einen Athleten in Kampfstellung dar und scheint die Nachbildung eines verlorenen MeisterWerks des Praxiteles zu sein. Die Zweite ist eine, sehr schöne weibliche Figur, wahrscheinlich irgend eine Göttin darstellend. Die Dritte ist von geringerem Kunstwerth und stellt einen Halbgott oder Heroen dar. Die Ge lehrten betrachten Delos bereits als daS griechische Pompeji. Ein Erdbeden scheint hier die gleiche Wirkung hervorgebracht zu haben, wie der Aus bruch des Vesuvs in Pompeji. Der im Alterthum berühmte Wallfahrtsort scheint plötzlich verschüttet worden zu sein. Für die archäologische Forschung wäre das eine besonders glückliche Vorbedingung. Während der Pariser Thierschutzverein in seiner Generalversammlung dem Schriftsteller Leopold Lacour den großen Preis für die von ihm veranstaltete Propaganda gegen die Stierkämpfe verlieh, unterhielt man sich im Süden sehr laut bei diesen barbarischen Spielen, die nicht überall unblutig verlausen. In B6zierS kam es zu einem Blutvergießen, allerdings nicht auf Seiten der Stiere, sondern bei den Toreadors, von denen zwei nickt unerheblich verletzt wurden. In Nimes wachte die Behörde und erklärte den Stierkämpfern, sie würden bei der ersten Uebertretung ohne Gnade und Barmherzigkeit eingesteckt werden; das half. Die Menge verlangte stürmisch die T'ödtung des Stieres, allein die ToreadorS blickten nach der Loge hin, wo der Polizeicommissär saß, und widerstanden den an ste gerichteten Aufsorderungen siegreich. In der Arena von Cauderan. bei Bordeaux, hingegen waren unter der väterlichen Leitung der Gemeinderäthe spanische Gefechte veranstaltet worden. Die ersten vier Stiere wurden noch ganz glimpflich behandelt, allein das paßte der Menge auf die Dauer nicht, und so erhob sich denn das Geschrei, dieselben zu tödten. Die Toreadors, die keine so strengen Weisungen erhalten hatten, wie ihre Kameraden in Nimes, kamen der Einladung nach, .und bald lag ein Stier zu Tode getroffen im Sande. Der Polizeicommissär nahm dann hgS. ükliche Protokoll auf. Gasollne Stores. Harnrnocks, Bicycles. 163 169 B. Washington St. Telephone 1724, Telephon US Nntnftützt die UNION CO - OPERATIVE Saundry, betriebe b, Uin C3af4s4ta. No. 133, 140 und 142 vtrgwt Kvme. T. E. Somerrille, Manager. HERilANN UNKE, ' ' " ; ' 197 Süd Meridian Straße. Deutscher Messerschmied, Rasrrmesser, Scheerm und. alle - Lrten Schneidinftrumente fabrizirt und 'geschliffen.
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