Indiana Tribüne, Volume 18, Number 278, Indianapolis, Marion County, 27 June 1895 — Page 1

A W O rlC 4Vfr rlC? WO kS I A KY v-v o W V k W i y o 4 fV Ossiee : No. 18 Süd Alabama Strasze. Jahrgang 18. Indianapolis, Indiana, Donnerstag, öen 27. Juni J895. No. 27 &

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Lditorielles. Eines TageS wird man die große Thorheit begreifen, welche darin liegt, die Demonetisirung des Silbers zum Sündenbock für alle gesellschaftlichen Nebel machen zu wollen. Die Kentuckyer Demokraten haben sich gegen Silber-greiprägung erklärt, dagegen haben sie einen Silberfreund als Gouvernör nominikt. Das mag Manchem komisch vorkommen, aber es ist amerikanisch. Wenn Deutschland wirklich eine Münzkonserenz beruft, wird sie wahrscheinlich dasselbe Resultat haben, wie die Brüsseler und ander: ähnliche Konferenzen. Sie wird ausgehen wie das Hornberger Schießen. Die Bundeösenatoren Voorhees I TitvhS yn rtTTr hnn Cilnhftti f und " w - - - " " . ktner i5reilUöfTvjonocnuün in -onuianu . - In !7 e.N, c . nugi wi)tn. -jcvcuuu u n Angst vor eme? solchen. Man welp nicht, wie der Haase looft", und die beiden Herren waren für Politiker etwaS voreilig als sie Stellung nahmen. - Die Executive der American Federation of Labor" beabsichtigt in allen großen Städten Protestverfammlungen gegen die Verurteilung von k. - m mt m i unv Kollegen zu veranpauen. 1 a OT a) a 4S am 5 Oa wuiuu üiwuh i bor" kann nur immer darauf los proicjiircn, wzz lumuitu jiaj vaiurn . Wenn man mit langathmigen Resolusinnen M Welt kuriren könnte, dann solche Protestversammlungen ja ganz gut. Wie öic Dmge aber uegen, zeigt die Federation nur ihre Ohnmacht. Entscheidungen deS OberbundeSgerichte? mit Resolutianen und Protesten angreifen ist ein Don Quizote-Kamps gegen Windmühlen. So lange die Federation keine politische Macht repräsentirt, sind Proteste und Resolution bloß ein harmlose? Vergnügen. , Amerikanische Reformer pflegen immer Eseksstreiche dadurch zu machen, daß sie das Kind mit dem Bade ausschütten. Nach den Enthüllungen über daS korrupte Verfahren der Polizei in New Jork hat man eine Reformpolizei organisier. Man hat mehreren Polittikavitänen den Prottb gemacht und sie verurtheilt, sogar zu Zuchthausstrafe. Du Haupter der Polizei mußten gehen und neue Polizeicommissäre wurden eingesetzt, von denen man Ehrlichkeit und energisches Reformiren erwartete. Unter diesen Polizeicommissären befindet sich auch der bekannte Civildienst-Roosevelt. Nun kamen diese Resorm-Polizei commissäre . aus den Gedanken, daß die Umgehung der SonntagSgesetze Schuld an der Polizeicorruption war, und ffugS machen sich die Reformer daran, der Stadt New Aork mit ihrer großen Polyglotten Bevölkerung einen hinterwäldlerischen Sonntag zu gehen und auf strenge Durchführung der SonntagSgesetze zu sehen. Die Zolge ? AlleS. waS nicht pur!I J o l T . . ianity uuaruu iu, us9, I . oi n . v? . am onniag amusiren wlU, iue, 0i am Sonntag ebenso durstig oder noch our tlger stno, als an DZoazeniagen, ... , . r l lAlle, welche sich die Art ihrer Vergng-

gungen nicht vorschreiben lassen wollen, sind der Reform herzlich satt, schimpfen über dieselbe nach Kräften und blicken sehnsüchtigen AugeS nach Tammany, daS zwar ein Auge zudrückte, wenn die Polizei rechts und links Wirthe, Besiher von Spiel- und anderen" Haufern, Hausirer u s. w. schröpfte, dafür aber daS SonntagSgeseh SonntagSgeseh sein ließ. Wie lange wird eS noch dauern, dann haben die klugen Leute alleS wieder in die alte Corruption hinein rrsormirt. amsjliiKiljridjleii. Inland. W e t t e r a u S s i ch t e n. Schönes Wetter heute Nacht und Freitag. Gestrige Temperatur : Ma;imum 83 Grad, Minimum 62 Grad. ScbisselS Wassertemperatur 83Srad.

Lohnerhöhung. Ele veland, O, 26. Juni. Eine Spezialdepesche von Loraine, O , meldet, daß die Zohnston Steel Company eine Bekanntmachung erlassen hat, durch welche den Arbeitern der Lohn um 15 Prozent erhöht wird. Diese Erhöhung ist freiwillig von Seite der Gesellschaft. 3n allen Departements der Werke sind nun vom 1. Juli ab die Löbne erhöht worden. Die Werke haben Austräge, daß sie nicht im Stande sind allen Anforderungen zu entsprechen. DiePeftinJuTschau. Washington, 2 Zum. Der amerikanische Konsul in Fu Tschau in China meldet, daß daselbst die Pest epidemisch aufgetreten ist, sich aber bis jetzt auf die Stadt allein beschränkt. Die Krankheit soll zweifellos mit derjenigen identisch sein, welche im vorigen Jahre in Hongkong, Canton und anderen chinesischen Hafenstädten so zahlreiche Opfer forderte, und die Symptome sind nicht zu verkennen. 3n den betroffenen Stadttheilen ist die Sterblichkeit schon sehr groß. Zn einer Stadt wie Fu Tschau ist an sanitäre Maßregeln gegen die Verbreitung der Krankheit oder zur Milderung der Leiden der Erkrankten gar nicht zu denken, und man kann nur hoffen, daß die Seuche von selbst erlischt, damit die halle Million Bewohner der Stad! und der nächsten Umgebung nicht vom entsetzlichsten Unheil betroffen werden. Ausland. Der Mellage-Prozeß. Berlin, 26. Juni. Die Entrüstung, welche sich im Publikum und der Presse gegen daS Verhalten der Staatsanwaltschaft in dem dielbesprochenen Mellage-Prozeß in Aachen geltend gemachthat, ist nicht ungehört geblieben. Daß die StaatSanwaltfchaft gegen daS Erkenntniß deS LandgerichtS, welches den der kriminellen Beleidigung der Verwaltung der Alezianer - Irrenanstalt in Kloster Mariaberg angeklagten früheren RechtSconfulenten und jetzigen Wirth Mellage auS Jserlohn freisprach, Berufung eingelegt, hatte Angesichts des vorgebrachten BeweiSmaterialS die größte Verwunderung erregt. Die Staatsanwaltschaft hat nun aus höhere Ordre" die Berufung zurückgezogen. UM Der Katzenjammer. Berlin, 26. Juni. Jetzt kommen die Nachwehen zu dem Kieler Festrummel. Viele Zeitungen kritisiren in heftiger Weise die enormen Unkosten, welche die Nordostsee-Kanal-Festlich-leiten gekostet haben. Die ganze Geschichte kostete der Regierung über acht Millionen Mark. Auch die Hast und Eile, mit welcher, trotz der Warnungen vsn Experten, die Festlichkeiten begonnen wurden, werden jetzt allgemein, getadelt. Die Zeitungen sagen, der Kanal sei noch nicht soweit vsllendet gewesen, daß man mit den größten Kriegsschiffen der Welt darin paradiren konnte. Eugen Richter sagt in seiner freisinnigen Zeitung, die Zeitungsschreiber, welche in Kiel anwesend waren, und die Festberichte nach allen HimmelsI ...,ttA nÄfrtxf . " -- I mc.:.. cro-r. .-. e, . 'uattn majciiiiicn 4ccic uuw trieben. Eineötheils sei dies zwar zu I if ..V! ff V Tt eniiquio,gen. enn ver yampagner, der den Zeitungsleuten aus Regle.

rungökosten aufgetischt wurde, habe seine Wirkung nicht verfehlt. Der Kaiser scheint zur Zeit daS De-monstrationö-Fieber zu haben. Jetzt bereitet er sich schon wieder auf eine Demonstration vor, die stattsikden soll gelegentlich der Enthüllung deS MonumentS bei der blutigen Bruderschlacht beiWörth.

Chicago legt einen Pump a n. Lon d o n , 26. Juni. Eine Anleihe von drei Millionen Dollars in Gold, der Stadt Chicago, die 4 Prozent Zinsen bringt, wurde innerhalb weniger Stunden mehrere Male überzeichnet. Der GtschäftSleiter von Lpkyer Bros., welche die Anleihe auflegten, erklärte einem Vertreter der associirten Presse: Ich muß gestehen, daß ich großen gzieisel hatte, ob die Bonbö auf dem Markt untergebracht werden konnten, da ich immer der Ansicht war, daß man hier allgemein glaube, daß Chicago in den Händen von UmflürZ' l.'rn und Ruhestörern sich befinde. Doch haben wir niemals eine Anleihe in so günstiger Weise untergebracht, die hervorragendsten VersicherungSgesellschasten und die bedeutendsten Kapitalisten England? haben sich in die Anleihe getheilt. ,,, Da Gama geschlagen. Buenos Ayreö,26. Iuni.'Dt'e Insurgenten unter dem Kommando deS Admirals da Gama haben in der Provinz Rio Grande do Sul in Brasilien bei CampoS durch die RegierungStruppen eine Niederlage erlitten. Admiral Osorio wurde verwundet und gefangen genommen und erlag später seinen Verletzungen. AlS Admiral da Gama sich überwältigt sah, beging er Selbstmord. General TavereS hat daS Kommando über die Truppen der Rebellen übernommen.. - Saldanha da Gama war aus Rio de Janeiro gebürtig und der Sprößling einer vornehmen portugiesischen Familie, der auch VaSco da Gama angehörte. Mitglieder der Familie bekleiden am portugiesischen Hofe noch heute hohe Ehrenstellen. Da Gama war ein befähigter und jedenfalls der einflußreichste Offizier der brasilischen Flotte, stand bei Dom Pedro, dem verstorbenen brasilischen Kaiser, in hoher Achtung, und war ein energischer Vertreter der Monarchie. Bei dem Aufstande gegen Peizoto vor zwei Jahren blieb er eine Zeit lang neutral, aber schloß sich zuletzt bin 3nsurgenten an. Seine Erhebung zum Führer hatte großen Erfolg, aber Peixoto benutzte Da Gama'S bekannte monarchische Tendenzen, um seinen Abfall erfolglos zu machen. DinerförKaiserWilhelm. Kiel, 26. Juni. Der Kaiser wird heute Abend einer Einladung der Ofsiziere deS amerikanischen KreuzerS New Jk" zum Diner an Bord deö Schiffes Folge leisten. -- echiffs.Nachrichien. Angekommen in : Liverpool: Majestic" von New Jork, Kensington" von Philadelphia und Pavonia" von Boston. Philadelphia: Pennsylvania" von Antwerpen. New Aork: EmS" von Genua, Aurania" von Liverpool und Havel" von Bremen. Southampton: Lahn" von New Aork, nach Bremen weitergefahren. Allerlei. ibit vier Jahre alte (5kht Thompson von Elarksville. Ind., wird ein zweiter Samson werden, wenn sei ne körperliche Entwicklung in der bisherigen Weise fortschreitet. Er ist 3 Fuß Zoll groß, wiegt 124 Pfund und hat einen Taillenumsang von 40 Zoll. Die Verfechterinnen! des FrauenstimmrechtS haben im Staate Maine einen weiteren Erfolg errungen, die in Portland abgehaltene DiocesenConventwn der Episcopalkirche hat den Frauen das Stimmrecht bei GemeindeVersammlungen! ertheilt, doch dürfen sie keine Kirchenämter bekleiden. Die riesige Ausdehn uny welche der Gebrauch des Mirqdes an der Küste de5 Vacilie aewonnen bat. .illustrirt die Thatsache, daß w der ' f..k.. (3lnfr W!f)vs. im fftltriftA lUUlilViU WUlVlt IM uv ' von 52.V00.(X nach Californien im-

eZ zur Zeit in den P.icis:c-Staaten nicht. Ein Farmer in Saco, Me., welcher sehr viel vo der Dürre zu lei den hatte, sieht im Begriffe, seine Aecker mit künstlichen Bewässerunzsanlagen zu versehen, und errichtet er zu diesem Zwecke ein Reservoir, da. 85.000 Gallonen Wasser enthalten wird. Irrigation ist im Osten noch vollständia unbekannt. AnderMündungdes White Wird Creek in den Salmon-Fluß. im nordwestlichen Jdaho, wurde jüngst das Skelett iner weißen Frau gefunden. Alte Ansiedler glauben, daß die Gebeine einer Frau Manuel gehörten, welche von einer Bande des Indianer Häuptlings Joseph im Jahre, 1877 aus einem Emigrantenzuge geraubt wurde. v n o n Barcelona warf ein Geistesgestörter die Kissen seines BetteZ aus einem im vierten Stockwerk beindlichen Fenster au die Straße hinib und stürzte sich ihnen dann nach. und zwar so glücklich, daß er unten grade darauf zu liea.cn kam und nur geringe Verletzungen davontrug. Bor Zku r z e m wurde im Aois de la Cambre bei Brüssel die Leiche eines Unbekannten aefunden. der sich erschossen hatte. Jetzt ist der Selbstmorder als der aus Schmalkalden gebürtige, zuletzt in New York wohnhafte Deutsche Karl Mandel erkannt worden. 5k n dem lenten Stieraefecht zu Saragossa traten sechs soaenante Novilleros auf. d. h. Toreros. vle sich aus den Beruf des Matadors vorbereiten. Einer von ihnen wurde vom Stier ersaht und zum Entsetzen der Zuschauer in die Lust geworfen, sodak er kalbtodt aus der Arena derausgetraaen werden mußte. Ein anderer Namens Tato" wurde ebenfalls aus die Horner genommen und trug drei schwere Wunden davon. . Ein furchtbarer Dovpelmord wurde in dem Dorfe Orgrave bei Lichfield in England begangen. Der alte Krgmer Frederick Backewell nahm mit seiner Frau und seinem Stiefsohn George Hackett das Frühstück ein. als der Hofbund zu bellen anfina. Als Hackett hinauseilte, wurde er sofort von einer Kugel niedergestreckt. Er schleppte sich mühsam m s Haus, verfolgt von einem Unbekannten, der auch noch auf den Alten eine Kugel abschoß, die ihn sofort todteke. Danach schoß der Mörder auch noch auf die Frau! Diese konnte wenigstens den' Behörden Bericht über den Borfall geben. Das 'ttiäbriae Kind eines Bau-Unternehmers in Crefeld war an Diphtherie erkrankt. Es genas, doch blieb eine Lähmung derBeine und der Schlingorgane zurück. Der behandelnde Arzt suchte die zurückaebliebenen Schäden durch eine Einspriyung zu hellen, worin 0.2 Theile Strychninsulfat auf 20 Theile Wasser enthalten waren. Kurz nach der Einspritzung starb das Kind unter Bergiftungserscheinungen. Der Arzt stellte sich daraufbin der Staatsanwaltschaft. welche eine Untersuchung darüber eingeleitet bat. ob den Arzt eme Schuld an dem traurigen Vorfall trifft. Das littauische Städtchen Eischischki ist einer Brandkatastropye zum Opfer gefallen. Das Feuer entstand am Taae des Frühjahrsmarktes, an dem sich 3 4000 Personen von auswärts m dem Orte desanden. Heftiger Sturm trieb die Flammen nach allen Richtunaen auseinander, sodaß gleichzeitig acht Stra feen brannten, Die vielen Fuhrwerke rieftn auf den Straßen eine vollständiae Berwirruna hervor. Verbrannt sind gegen hundert Personen: auch die Zahl der Verletzten ist sehr groß. Gerettet konnte nichts werden. hiesiges. Ektt iödtlkcher Fall. Patrick Walsh, ein Angestellter dir Straßenbahngesellschaft, fi-l gestern Abend um $10 von dem Prospekt Str. Viaduct und brach daS Genick. Er wollte mit seiner 17-jährigen Tochter einen Krankenbesuch bei Nachbarn machen. Sie gingen auf den Eisenbahngeleisen und als sie an den Viaduct kamen fragte Walsh seine Tochter, ob sie im Stande sei auf den sich wie eine Treppe abstufenden Steinen hinabzugehen irnd sie sagte ja. Kaum hatte er einige Schritte gemacht, als er in die Tiefe stürzte. DaS Geschrei der Tochter brachte die Nachbarn herbei, darunter ihre Mutter und Geschwister. Ihr Schmerz läßt sich denken, als sie den Later mit gebrochenem Genick auf der Straße liegen fanden. Ihr Wehklagen war herzzerreißend und eine der Töchter sit7?n Ohnmacht. Walsh war 53 Jahre alt und hinterläßt seine Frau mit 7 Kindern, von denen daS älteste 17 und dat jüngste 2 ' Zahre a.lt ist..

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Da gebt cö bin und singt nlcbt mehr.

GeNern.Nachmittag verkündeten die drei Suplriorrichter das Resultat ihrer Erwägungen bezüglich der Petition n j um Honorarbewilligungen. Von t,n verlangten $97.500 erhielt Receiver 3ameS Failey $2S,GG, wovon ihm $15,000 schon bezahlt worden find. Die Forderungen der Anwälte wurden größtentheili in dem Umfange, wie sie gestellt waren, bewilligt. Hawking & S.nith werden $14,000, A. (5.. Harris wird $l0,000, Harold Taylor $3250 und D. W. Howe $4000 erhalten. Die Petitionen von Shamber?, Pickenö Morriö und Finch & Finch wurden abschlagig beschieden. Dem Anwalt Daniel Howe wollten die R chter mehr als die geforderte Sl mme von $5000, wovon er $1000 schon er hielt, bewilligen, aber Howe halte dar auf bestanden, daß er nicht m.hr nlS den Betrag annehmen werde. Die Gerichts- und Bureaukosten nicht mitgerechnet, wird der 3ron Hall Fond im Ganzen $121 416 an den Receiver und die Anwälte abzuliefern haben, davon erhielten der Receiver und die hiesigen Anwälte allein $83,416. Das sind 7 Pronnt aller eingelaufenen Gelder. ßCT Frau Sophie Priegnitz hat 41680 Kaution gestellt als Vormund der Minderjährigen Louifa Schwart). GPF Indianapolis verlor gestern zu Detroit daS dritte Baseballspiel mit dem dortigen Klub. Detroit machte 10, Indianapolis 3 Punkte. WCT Die SchulfondS werden nachsten Samstag vom Staatsauditor an die verschiedenen CountieS vertheilt werden. IXT DaS städtische Kabinet wird nächsten Freitag Abend sich versammeln und unter andern die projektirte Regulirung deS Laufs von Fall Creek erwägen. Die Briefträger unserer Stadt haben etwa $30,000 für Ueberarbeit zu verlangen. Der Betrag muß vom Kongreß bewilligt und kann deShalb erst im nächsten Jahre ausbezahlt werden. tDO Der StaatSerziehungörath wird nächsten Montag zu einer Sitzung zusammentreten und die vorgeschlagenen Aenderungen in dem Text der Geschichtölehrbücher bezüglich deS RebellionökriegeS diskutiren. (7 Der Verwalter des Nachlasses von Charleö S. Millard berichtete, daß ein Nachlaß im Werthe von $760 vorHanden wäre, dem Verpflichtungen im Betrage von $1521 01 gegenübersiänden. flOr Walter S. Hoß, ein EisenWaarenhändler und der Stadtkasfirer von West Indianapolis, hat gestern den Konkurs angemeldet. Seine Passiva betragen $2500, die Aktiva etwa ebensoviel. DaS Geld der Gemeinde ist absolut sicher. tDC7 Die Großloge der farbigen PythiaSritter von Indiana war gestern hier in Sitzung. ES waren zwei Gesuche um Aufnahme in die Großloge von Terre Haute und Ft. Wahne eingegangen, die jedenfalls w.'rden bewilligt werden. Reiches, rotheö Blut wird ebenso naturgemäß von Hood's Sarsaparilla erzeugt, wie äußerliche Sauberkeit durch häufigen Gebrauch von Seife und Wasser. Dieser große Blutreiniger vertreibt gründlich Skrofeln, Salzfiuß und allen andern innerlichen Schmutz. Wie man sagt, soll Joseph F. Brown, als Schreiber ein alteS 3nventarstück deö CountysekretariatS, Miterbe einer von einem gewissen Joseph Ball in Philadelphia hinterlassenen Erbschaft von $100,000,000 sein. Bedauern bloß, daß wir nicht zu den Erben gehören. ECF Kadi Stubbö derurtheilte heute Morgen Wm. Drake, ChaS. Pedro, Larry MeKeon, Coney Alezander und Herbert Johnson wegen Schlägerei zu Geldstrafen von $1 bis $10. Sarah Thrafher undAl.Parifh wurden zu je $25 und 60 Tagen Arbeitöhau?haft verdonnert, weil sie in wilde. Ehe lebten. Mike BowleS wurde wegen Einbruchs der Grand Jury überwiesen. Testamente und notarielle Akte jeder Art auöge fertigt, Erbschaft - Angelegenheiten prompt besorgt, SchissS - Billette auf allen Linien. A. Metzger Agentur, Odd FellowS Halle (2. Stock.)

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