Indiana Tribüne, Volume 18, Number 277, Indianapolis, Marion County, 26 June 1895 — Page 3

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& Mr mr7ivv ic-n f5 uach Menschenkräften gutzumachen. Ü ß&i T?Jj, ÄLV;AS ÜSlÜ. ja was man an meiner Mutter verschul'ZZZZN det haben mußte, ode? sie mindestens

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''' r2r4r'S -i - MUM! 1 fn nsirvirv MgWW.,,,.

T. E. Somcrville, Manager,

Gräfin Ilse.

Kriminal-Rcman von Fritz Friedman. (Fortsehung.) Wir kommen." schob der Justiz.rath Linke ein, imfnii ich nicht irre, .... W.- fO ........ V.? sKlr.t Cr hnn $11 ITl -OCCllUliy vE v VlUfcil vvi Ellabronn, mit den beiden Schwestern. Wir wissen au dem Testament Ihrer Mutter, mein junger Freund, daß dieselbe gelegentlich eines Studentenfestes der Bonner Universität stattfand, an dem Graf von Ellabronn als sögenannte? alte? Herr" und die Zwillinqsschwestern theilnahmen. Wir wissen ferner, daß diese Beqegnunq im Walde stattfand, daß die beiden Mädcben von der vornehmen Schönheit des Grafen lebhaft angezoqen wurden, daß Ilse Wildern trotz ihres Verlöbnisses mit Camille Gontard alle Hebel ansetzte, die Bewunderung des Grafen zu erregen, und daß ihr dies auch für jenen Tag vollständig gelang. Die ErZahlungen Ihrer Mutter werden Sie in den Stand gesetzt haben, mein junqer Freund, uns den Wechsel in der Zuneigung des Grafen verständlicher zu machen. Meine Mutter war ihrer ganzen Anlage nach schweigsam über diese Erlebnisse;" sagte Egon Wildau. Thatsache ist jedoch, daß Graf August von Ellabronn den beiden Schwestern nach Köln folgte, daß er in dem völlig freien, von icn?r Schiallchkensmauer umhegten Leben derselben unschwer Beziehungen anknüpfen konnte, welche allmälig von der einen Schwester zur anderen Lberglitten. Hatte er von dem Verhältniß Jlsens zu ihren beiden Bewerbern Kenntniß erhalten, oder hatte einfach die sanfte Anmuth meiner Mutter so großen Einfluß auf ihn uiiwmn.ii, uiuuu, iiu iui vi k. innigsten Beziehungen zu ihr. I . i.. " 7. ..... . ... gewonnen, genug, er trat sehr bald in Egon Wildau schwieg wieder und strich sich über die Stirn. Da fiel JustizrathLinke in väterlich gütigen Weise ein: Wir würdigen vollkommen die besonderen Verhältnisse, welche das Leben und die Denkweise Ihrer Mutter beeinflussen mußten, mein zunger Freund. Ich möchte Sie nur das Eine fragen: Glauben Sie voraussetzen zu dürfen, daß Gras August von Ellabronn wußte, daß er einen Sohn zu rhoffen habe?" .Das war wahrscheinlich nicht der Fall." erwiderte Egon Wildau. Meine Muttrr war auch später weit davon entfernt, durch diese Thatsache einen Druck auf den Grasen ausüben zu wollen. Als sie sich ihrer Mutterschaft bewußt wurde, war mein Vater längst auf seine Güter gereist, und meine Mutter nach Gersheim zu ihrer alten Pflegerin Barbara gezogen. Nur ihre Schwester Ilse wußte von den Beziehungen des Grafen zu meiner Mutter und von dem Zustande, ln dem sich diese befand. Auch von der Adresse meiner Mutter hatte Niemand als Ilse Kenntniß." So daß also schob Alt rasch da. zwischen, auch alle Briefe, welche etwz für Ihre Mutter bestimmt waren, d'lrch Jlsens Hände gehen mut:-. " So war eS." erwiderte Wildau. Das ist freilich eine sehr wichtige Thatsache." sagte Alt. indessen, ehe wir Schlüsse daraus ziehen, wollen &it uns. bitte, noch von Ihrer eigenen Kindheit und Jugend erzählen." Ich kann mch kurz fassen, erwtderte Wildau. Wir lebten, solange es die Rücksicht auf mekne Erziehung ließ. auf dem kleinen Besitzthum, das die alte Barbara nach ihrem bald erfolgten Tode meiner Mutter hinterlassen hatte. Und seine Einkünfte aenualeu voll tanDia iur uniere aerin I ! 1 f 9 . " gen Bedürfnisse. Als ich das Gymna sium besuchen mußte, zog meine Mut' ter mit mrr nach Köln zurück und ernährte uns Beide durch Musik und Sprachunterricht. Sie steht in meiner Erinnerung als eine überaus anmuthige Frau, in deren feinen und weichen Zügen grdße Herzensgute aus' druckte. In ihrem Denken und Fuhlen zeigte sie völliges Sichselbstverges' sen und eine große Scheu vor den spähenden und spöttischen Augen derWelt, U, ein mädchenhafte Furchtsamkeit, wie sie naturgemäß bei einer Frau von ihren Schicksalen entstehen mußte. Schon früh ahnte ich diese Schicksale. Sie werden es beareiMcb finden, dak ich nie nach meinem Vater fragte. I rc ? at XX Mti l4ä i"- "111 tm. yus tun wuiwu vergessen zu machen, was sie gelitten hatte. Schon früh strebte ich danach, ihr wenigstens d Last unseres Unter Halts abzunehmen. Da damals die Aeit des erwachenden Parlamentär! schen Lebens war, gelang es mrr, durch Ausübung der Stenograph den Un terhalt für uns Beide schon als Prr maner zu . erwerben. Mit siebzehn Jahren bezog ich die Universität Bonn. um Geschichte zu studlren. Wahrend ich nach bestandenem Doktorexamen auf Staatskosten eine Forschungsreise JC .!.? 1. 4. nacy planen maazre uno micy in.vslzr lien mit der Entzifferung alter In schrlsten veschastiate, starb meine Mut ter. Sie brach eben zusammen, als sie sich für meine Existenz nicht mehr no thig fühlte. Das ist so ziemlich Al les, was ich Ihnen für den gegenwar tigen Zweck von unse?em Leben zu sa qen wüßte." Die drei Manner schwregen eimge Zeit. Dann nahm Alt daS Wort: .Ich gestehe, bester Herr Wildau, daß ich mich im Zusammenhang mit diesen Mittheilungen für zenen Lewett interessire, an den Ihre Tante so aur fällige Geldsendungen, hat gelangen lassen. ' Haben Sie in Beziehung auf ihn schon Nachforschungen angestellt? Wissen Sie, wo er ist, was er treibt?Nein!" erwiderte Egon, Wildau. Ich würde mich aber selbstverständlich zu orientiren suchen, wenn, Sie Werth darau legen. Darf ich fragen, was Sie dazu veranlaßt? Ich folgere nämlich - so, liebe?. Herr

Ämdau." Vas Entscheidende, für un.

sere Forschung, ist doch: .Hat Ihre Tante im Einverständniß mit Ihrem Vater diesem die Hand gereicht? ' Hat sie also durch irgend ilche geschickten Emwirkungen auf sein Herz es mög-

lich gemacht, den durch seine Krankheit unselbstständig gemachten Mann Ihrer Mutter. abtrünnig zu machen? Ode? ist diese Heirath vollzogen, ohne daß sich Ihr Vater überhaupt bewußt war. mit wem ihn der Priester einsegnete? Kurzum: Hat Ilse Wildau ihre eigene or hat sie Else Wildau'K Rolle gespielt? Ja, Sie fahren erschrocken zurück! Ich kann mir wohl denken, daß Sie diese Vermuthung, falls sie ynen überhaupt gekommen ist, bisher absichtlich, weil zu häßlich und erschreckend, von sich fern gehalten haben. Das darf ich aber als Jh? Beirath nicht thun. So viel steht fest fuhr Alt in ruhigem Erwägen fort: Ilse wußte um das Verhältniß Ihrer Mutter zum Grasen. Sie wußte auch, daß Ihre Mutter das Kind des Grafen Ellabronra erwartete. Ihr qeaenüber dagegen besaß der Graf keinerlei Verbindlichkeiten. -Wenn sie also und das ist geschehen ihm hinler dem Rücken ihre? Schwester die Hand reichte, so hat sie auf alle Falle schlecht und schmachvoll gehandelt. Es bleibt da nur die Frage offen, welche Rlchtung ihre Intriguen, genommen haben? Hat sie auf den Kranken so viel Einfluß gewonnen, daß er sterbend Ihrer Mutter die Schmach anthat, sie unverheirathet sein Kind erwarten zu lassen und ihre Schwester zu seine? Frau und Erbin seines Vermögens zu machen? Oder wußte er überhaupt von dem mit Ihrer Mutter getriebenen Spiel nichts und wurde selbst getäuscht? Ihr Auge, lieber Doktor Wildau. sieht natürlich durch die Brille der Liebe und Verehrung für Ihren Vater; aber auch ohne diese Befangenheit des Urtheils hat man doch keine Veranlassung, von emem Manne der allerbestenErziehung, ja, überhaupt von einem dem Tode geweihten Mann, eine solche unehrenhafte Handlung zu erwarten! Ilse Wildau dagegen muß eine kalte, berechnende, zu Intriguen geneigte Natur sein. Wenn sie übnHaupt bei ih.'er Kenntniß der Verhält nisse in die Ehe mit dem Grafen einwilligte, so ist der weitere Schluß nicht zu verwegen, daß sie es war. welche diese Eheschließung veranlaßte und wahrscheinlich den Grasen tauschte." Egon Wildau war aufgesprungen und wanderte erregt im Zimmer auf und ab. Wahr! Leider wahr!" sprach er falblaut vor sich hin. Gewiß ist es wahr, lieber Freund. fiel Alt ein. Wir wissen auö den Mittheilungen Jjvr Mutter, daß Graf August von Ellabronn aus der Ruckreise von Bonn nach seinem Schloss? durch einen glühenden Koh lensplitter, der ihm beimHerausschauen aus dem Waggonsenster in's Auge flog, seiner allmäligen Erblindung zugeführt wurde, der schließlich eine Läh. mung des GehnnS folgte. Nun ist es eine bekannte Thatsache, daß allmälig Erblindende eS nicht über sich gewrnnen können, ihrer Umgebung lbr Unglück völlig einzugestehen ' und so?tge setzt die Täuschung ausrecht erhalten. als ob das Auge nur ein wenig getrübt. iedoch der Sehkraft Nicht völlig beraubt sei. Es scheint mir also seh? wahrscheinlich, daß Graf August von Ellabronn bei der Ceremonie der Eheschließung die Frau nicht mehr sehen konnte, mit der er getraut wurde, daß man Ilse von diesem Umstände im Boraus verständigt hatte, und daß sie es deshalb gewagt haben kann, sich an der Stelle ihrer Schwester mit dem Grafen trauen zu lassen. Dieses Wagniß wurde ihr durch die Thatsache erleichtert, daß der Graf die Stimmen beider Schwestern monatelang nicht gehört hatte, daß weder Ilse Wildau noch ihre Schwester auf dem Schlosse bekannt waren, daß Beide denselben Namen Elisabeth führten, und daß offenbar die ganze Trauung überaus schnell von Statten gehen mußte. Nun ergibt sich noch die Frage: Hat sie HelfersHelfer aehabt? Und wenn eZ der Fall, ist jener Robert Lewett, zu dem Ilse Gontard jedenfalls in einem seltsamen Verhältnisse gestanden hat, dieser Helfershelfer? Erklärt sich dus dieser Thatsache die Zuwendung der großen Geldsummen, die ich ihm schicken mußte? In welcher Weise ist sie auf das' Schloß berufen worden durch einen Boten oder einen Brief? . War der Brief an sie gerichtet oder an ih?e Schwester Else? Wenn letzteres der Fall hat Ilse ihn unterschlagen? Was enthielt der Brief? Das Testament deö Grafen spricht, wie ich weiß, überall 4iür von seiner zukunftlgen ' Gemahlin . Elisabeth, geborene orn l iv ? t 1 m r lioau. oyne.' vie oem nusnamen oeigefugten anderen Namen, die der Gras wahrscheinlich auch garnicht kannte, zu nennen. Um alle diese Fragen .'zu losen, scheint es mir als daS Zweckmaßigste. . daß, Sie.' Herr Doktor, selbst den Schauplatz dieser Geschehnisse aus suchen. Von allen Zeugen der Trauung lebt ur noch der Pastor Rhode. Er ist gegenwärtig Oberpfaner von Rittberg, einer kleinen Kreisstadt nahe beim Schloß Ellabronn. Pfarrer Rhode wird Sie jedenfalls genau über den. Hergang der immerhin seltsamen Ceremonie ausklaren können! Zweifellos werde ich. Ihren Rath befolgen." erwiderte Wildau. ES kommt mir in erster Linie darauf an. festzustellen: hat mein Vater meine Mutter verlassen wollen oder nicht? Darf ich fein Andenken so rein und hoch halten, wie das memer armen Mutter oder nicht?" Und wenn Sie Ilse Gontard schulv? . emm nat r i ' oig slnocii, neuer AUüoaui Mljcyle sich der Justizrath Linke jetzt ernst in das Gesprach der beiden jungen Man ner. wa? wollen Sie gegen sie thun? Haben Sie schon an Ihre Cousine ae dacht? Haben Sie schon erwogen, daß dort, wo Sie nach unserer Aller Uebe? zeugung herrschen sollten, 'ein junges und. wie man mir sagt, llebenswurdi ges und reines Wesen . lebt, welches nicht nur naturgemäß selbst unschuldig an den trauriaen Voraanaen der Ner.

gangendelt ist, sondern dieselben gewiß nicht einmal ahnt?" Oh. ich geize nicht nach Hab und Gut Anderer." entgegnete Egon mit einem verächU!chen Zucken der Oberlippe. Ich werde jener Dame nichts von dem Ihren nehmen; aber habe ich

das unverlchuldete LooS meiner armen Mutter mit erdulden, habe ick ibre arme, heißgeliebte Gestalt Jahre lang gebeugt sehen müssen, so darf Fräulein Gontard mir auch nicht zürnen, wenn ich ihre Mutter noch tiefer zu beuaen suche, als sie es mit der meinen gethan yar. Mis iLine. meine Herren, erkläre ich Ihnen, ehe ich von bier aebe: ck will Gerechtigkeit für meine arme Mutter und mich. Wenn mir die Welt oder ein kurzsichtiger Richter sie verwei ge?t, so we?de ich sie mi? nehmen, wie und wo ich sie finde. Unerschütterliche Energie drückte fick in den Geberden Egons aus. Damit hatte die Unterredung ihren .Gipfel und Endpunkt erreicht. Nach weniaen herzlichen Worten, welche die drei Manner austauschten, verließ Egon das aastliche Haus des 5kusti,ratbs Linke. Lange noch wanderte er durch die engen Gassen Kölns und blieb vor dem Dom stehen, dessen edle Drackt das glänzende Licht des Vollmonds übergon. Einige schritte führten ihn dann zum Rhein binab. an dessen stillen Ufern seine aufgeregten Nerven endlich Nuhe fanden. III. Schloß Ellabronn war auch jetzt, da Egon Wildau darauf zuwanderte, wie vor fÜnfundzwanziF Jahren das Ju wel seiner Umgebung. Seine großen Waldungen, in deren Mitte das Wasser eines herrlichen Sees durch die Bäume schimmerte, gingen in der Nähe des Schlosses in wohlgepflegte Parkanlagen über, die. im Stile Ludwigs des Vierzehnten gehalten, durch eine Menge von Statuen. kleinen Pavillons. Freundschaftstempelchen. Grotten und Springbrunnen den Eindruck eines feudalen, altcrerb.'en HerrschaftssttzcS. den der stolze Schloßbau machte, noch verstärkten. Und um so größer, seltsamer und nachhaltiger mußte dieser Eindruck auf jeden Fremden wirken. den Zufall oder Neugierde auf die weit berühmte Hervschaft des Weges daher führte, als Schloß. Park und Wild so einsam und still da lagen, als waren sie verzaubert oder lägen sie im Traum. Nie unterbrach der Schall eines Hifthorns die feierliche Stille dieser Waldungen, mt übertönte fröhliches Lachen oder rauschende Musik das Plätschern der Springbrunnen; die Stufen der breiten Freitreppe wurden selten, fast nie von Gasten betreten. Nur Zuweilen trat eine hohe Gestalt in schleppenden schwarzen Gewandern aus dem Schloßportal, stand neben der Statue des Schweigens, die, den Fin aer auf dem Munde, über die Rampe hinabschaute, selbst da, still, schweig sam und schön wie eine Statue des GeheimnisseS. Sie schaute lang hinab in die grüne Dämmerung des PaneZ, schritt, das Sammetgewand nach sich ziehend, langsam, starr und feierlich die elben Kieswege hinab und ver schwand auf Stunden rn einem kleinen Pavillon, der abseits von der Landstraße und in beträchtlicher Entfernung vom Schlosse zwischen den Bäumen des Waldes lag und me von Jemandem betreten wurde, außer von der Gräfin und ihrem alten vertrauten Haushofmeister. Nur dieser hatte die Erlaubniß., in dringenden Fällen die Befehle der Gräfin im Pavillon einzu holen oder ihr wichtrneNachrichten dort hin zu bringen; sonst betrat Niemand seine Schwelle, nicht einmal die holde Alice, die ihre Mutter sonst selten verWB. (Fortsetzung folgt.) r.ach Treib! Jalzren. Eine bezeichnende Geschichte, die aus Port Townsend, Wash., erzählt wird.lehrt w:eder einmal, was für eine ?cltle Sache es mit den sog. Umstandsbewetsen oder Jndicienbe weisen in der Criminalprazis ist, zeigt aber auch auf's Neue, daß die Wahrheit früher oder später an den Tag zu kommen Pflegt. Der erste Act dieser Gesellschaft spielt im Anfang der 60er Jahre auf der Insel Whidby. wenige Meilen von Port Townsend. Dort mähte eines Morgens eine Anzahl Manner mit ihren altmodischen Sensen Heu. Da kam ein Fremder auf das Feld und suchte um Arbeit nach. Er schien eine tüchtige Kraft zu sein, und man stellte ihn ohne Weiteres in Dienst. Hätte er geahnt, welches Schicksal er sich mit den ersten Hieben seiner Sense bereiten wurde! Wenige Stunden vorher war ein Gutsnachbar auf dem Felde erschie nen und hatte dem Arbeitsausseher Lucas Wrtght war sein Name $900 in lauter funkelnden Goldstücken ausbezahlt, welche in einem htrschledernen Beutel gebunden und in die Rocktasche geschoben wurden. Der Tag war ziemlich heiß. uok dem die Sonne noch nicht den Zenith erklommen hatte, und Wrigsht warf bald seinen Rock lässig auf eine Grasfläche, . wie er schon oft gethan. Wenigstens ein Halbdutzend Leute waren zufallige Zeugen dleses Aor gangeö, aber einer dachte sich etwas Besonderes dabei. Nun traf eS sich aber, daß gerade der Fremde, als er mit ferner Arbeit begann, Veranlassuna. hatte. , den Rock zu entfernen. der seiner Sense im Weg war; er legte, ihn einige Fuv entfernt m Die Stoppeln . und mähte . lustig draus lös. Aber : der Segen sollte nicht -seiner Mühe Preis- sein. Die Mittags . Vesperzeit , ruckte heran, und die Leute setzten sich nie der. Da griff auch der Aufseher wieder nach dem. Kleidungsstück, das er so achtlos in's GraS geworfen. er erblaßte, denn das Gold seylte: Allgemeine Aufregi.ng und die veinlickste Suche nach dem Mammon: doch aller , Liebe Mühe, war umsonst. DaS Gold mußte gestohlen unv persteckt worden sein. Es war nur na-

kllrUch, daß der Verdacht der biederen Landleute sich allgemein aussen neu geworbenen Fremden lenkte.- Ein hochnotpeinliches Verhör begann, und der Fremde hatte schreckliche Stunden auszustehen. Sechs Männer waren bereit, zu beschwören, daß sie ihn den Rock packen und zur Seite

legen sahen, und alle, aber auch alle Umstände sprachen gegen den Unglücklichen. Selten ist die Kette der Umstandsbewelse eine so vollstandige gewesen, wie in diesem Falle! Das Leben des vermeintlichen Halunken hing nur noch an Einem Faden.s Erst war Alles sür ein Lynchgericht eingenommen, und dem Gefangenen wurde eine sehr kurze Frist gegeben, das verschwundene Gold herbeizuschaffen oder sich per Halsband unfrankirt in das Jenseits befördern zu lassen! Ein Bild des tiefsten Jammers stand er da und betheuerte nur fort und fort seine Unschuld. Schon schien es zum Aeußersten zu kommen. Wie durch ein Ullunoer besannen sich einige der Leute emes Andern. Wenn der Kerl am Ende doch unschuldig wäre?" fragten sie sich und ihre Kameraden, und diese kühlere Stimme trug den Sieg davon. Aber fort mun er ieoentalls auf Nimmerwiedersehen", schrie es im Chor. Dem Fremden wurden 24 Stunden Zeit gegeben, die Insel zu verlassen, und er zögerte keinen Augenblick. Thatsächlich zweifelten nur Wenige ernstlich an seiner Schuld und die Meisten glaubten, er werde zu gelegener Zeit wieder austauchen und den gestohlenen und vergrabenen Schatz heben, dann konnte man ihn immer noch aufknüpfen Und hätte doch das Gold wieder, darum fort mit Schaden! Dieses Jnseloolk verhielt sich immerhin in einer Weise, wie sie manchen unserer modernen Lyncherhaufen sehr zu wünschen Ware. Doch der Mann setzte nie wieder seinen Fuß auf die Insel, und schließlich waren er und die ganze Geschichte beinahe verschollen oder lebten kaum als Legenden fort. Fast dreißig Jahre waren in'S Land gegangen. Da war vor Kurzem der derzeitige Eigenthümer des Bodens schon mehrmals hatte derselbe seinen Herrn gewechselt im Begriff, die aufgepflügten Furchen zu wenden. Ei. was rollte ihm denn da entgegen? Es waren drei $20Goldstücke. Für solche Vögelchen hatte er ein außerordentliches Interesse und er schaute aus den Knieen umher, ob das Ablernest nicht noch etwas inhaltreicher sei. Kurzum: es I

fanden sich $760 in Gold zusam- I fremde und erndelm,schen Fabrrkate ui Be- ' ...w v:. ffi.n. .n.t Irre von Wohlge chmack und Reinheit über-

mzn, uuu elve. wo ucas uqm vor Dreißig I Jahren den Beutel mit $900 verlo- I ren hatte. Obwohl räthselbafterweise I keine Spur von den noch übrigen Goldadlern zu finden war. wurde doch über allen Zweifel hinaus fest gestellt, daß das Geld zu dem verlorenen gehört hatte, und icnerFremde vollkommen unschuldig gewesen war. Die Haupt und Nebenpersonen zenes Dramas sind verschollen, aber die Moral davon wird bei uns wohl noch lange neu bleiben! Ttv verkitsche d,l. Obschon der Kanton Bern eine demo kratische Republik bildet und gerade zie sogenannten Patrizier die Förde :ung nach Erweiterung der Bolksrechte ledhast unterstüt.en, obschon der Grund jatz der Gleichheit allen Bürger längst ui Fleisch und Blut geworden, so nen X lTJ" E.,B5 " . m.m m. ... . r. - .U r, A. A uu 4iUiiiuii -c'iui uiituuiiui -uuiuu i .von" Wer in der Stadt Bern in kinen Hausflur tritt und die unter den . Älockenzügen stehenden Namen mustert, der wird fast in jedem zweiten Haus camen wen . mt oa vo ttlrzer vver iuiigerrr jni luyrcn. Vie wurden nun die meisten dieser schweizerischen Republikaner von? Das findet sich kurz dargestellt in einem mit H. T. jSlaatsarchivar H. Türler, Lern) ' gezeichneten Aussatze, der im Lkonatsheft der Studentenverbindung ,Helvetia erschienen ist. Im Jahre 1744 befahl derGroße Rath dem Staats schreibe?, in Akten, die ins Ausland llngen, den Namen aller Bürger ein .edel" oder noble" beizufügen. Die Adelssucht einiger Geschlechter ruhte nicht, bis im Jahre 1761 die Anwendung des Attributes wohledelgeboren" für alle Bürger der Stadt Lern beschlossen wurde. Endlich be schloß der Große Rath am 9. April 1783 Mit 71 gegen 70 Stimmen, eS fei allen Bernbürgern erlaubt, ihren Namen die Präposition von" (als AdelSprädikat) voranzusetzen. Für Spott brauchte Bern jetzt nicht zu sorgen. Messieurs de lierne se sont deiffies", spottete Friedrich II. von Preußen. Bon dem erwähnten Rechte, sich von- zu nennen, machten von den 53 ..reaierenden" Geschlechtem. deren Namen nicht schon damals ein .von" trugen, nur 17 Gebrauch bis ,um Jayr 1798. Noch m dlefem Jahrhundert haben eine Reihe- von verner Geschlechtern ihren Namen mit tonn" hon?r tn u 1 Öl 7 h? WnA mW. vvAlil IV M. V mv,kommen Albrecht von Hallers, 1833 - . t 17 du weinen" Steiger, iv49v;e gi cyer. 1844 die Tscharner, 1858 die May nd Bondele. 1873 die Fellenbera. 1875 die Zeerleder. 1879 die Müller Der Zunft zum Mohren' Unverbesserlich. WaS heulst denn. Junge?- fragt der Leh. jetreten.- - Sag' lieber: iiner auf ict. ViCllCl um u li uicic üu(u sc ..SE lliitrt m n ..n. CZnl ITTfn is .Tl Beene ooch Eener?" Uiitib wv w! ; v 7 " Güter Rath. Jstdor (wel cker Gefreiter geworden !st): Tatestben, se haben mer Alle gratu'.trt, tcy soll aeben 'ne Auflage Sekt oder ich . j sei ä Lumv. WaS weinte dor'n Rath? Vater: Wie hacht Rath. als Geschäftsmann mmmste das BU Naere! ..i. Muüo'ß Ciganenladeu besindet

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Rbgang der verschiedenen Eisenbahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Bandalia. Abgang Postzug 7 30 5m Cxxretz 1 1 w m Expreß 12 40 Nm Accomodation 4 1 Nm Expreß 7 M Nm Erpreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Vm . Expreß 4 io xsm Accomodation 10V0Vm Expreß 3 20Nm Schnellzug SVOTm Accvmadatisn 7 40 Nm Cleveland, Cincinnatt, Chicago und Et. Louiö. Jndianavoliö und Uleveland Division. Abgang Expreß. 415 5, Expreß 10 30$m Expreß 10 30m Limited Expreß 3 10 Nm Ervreb 6 4O92nt Ankunft Expreß 7 10ir Expreß 11 MVm Limited Expreß 11 30 Vm Expreß KMNm Expreß llvONm 6t. Louis Diviston. Abgang Expreß 7 30Vm lMited Expreß 11 50 Dm Expreß 11 20 Nm Erpreß, täglich 1145Nm Ankunft Expreß täglich 4 00 S!m expreß.. 2K0Vm Limited Expreß... 6 30Nm Expreß 6 00Sm Thicago und Eincinnati Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Bitt ccomodatlon täglich 7 0 Vm Accomodation 11 OOVm Poftzug 3lNm Accomsd. snur Ssnntags). Accomodatto 6 3.1 Nm nkunft-Rushville ccomodation, Postzua 11 40 Vm Jnd'pldAcc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago und Eincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm ft-v. ...... ii a :uuyciic zittuMuuiuiivii . . . . u iuu ..rr... . 14 IfLffim Ankunft-Schneözüg 3 30 Vm Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm Schnellpost 2 50Nm Accomodation 6 15 Nm Peoria Division westlich. Abgang-Expreß. 7 25 Vm rpren n -c; viui Danville Accomodation . . . . 5 05 vcm erpreß 1159 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danvill Accomodation .... 10 35 Vm Expreß 2 50Nm Expreß ßö5Nm Peoria Diviston ösUich. Abgang Expreß 6 30Vm Accomodation Erpreß 3 25 Nm ...11 40 Vm Ankunft Expreß Accomodation Expreß lOVONm Lake Srie und Western. Abgang Ex ?reß 700 5m 1 20 91m 7 00NM Expreß Expreß Schnell Erpreß Ankunft Schnell' Expreß Expreß 10 20 V Expreß 2 50Nm Expreß 20Nm Pittöburg, Eincinnati, Chicago und St. Louis. Indianapolis Division. s5gcng Expreß 4 50 5m Kolumbus Accomodation.. . OOVm Expreß 3 30Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Erpreß 6 lONm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Nm Accomodation 3 2 ) Nm Expreß 6 50Nm Expreß 10 15 Nm Chicago Division via okomo. Avaana k - n w - . L i Expreß 1120 9 l kkunft Expreß 3 35 5m xpreß 3 15 Nm , LouiSville Diviston. . Abgang Expreß 3 4S Vm LouiSville Accomodation.. . 810Lm Schnellzug 3 25 Accomodation 4 0) Slm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 50 35m Accomodation 5 50Nm Spezial täglich llvONm Clneinnati, Hamilto und 3ndiana poliS. Abgang Expreß 3 40'Vm 7T1u .1 A.l nr V.l . m iy ... uKinnuii icconrooonn . . ju ou ivm Expreß 8 00 Nm Expre l 4lS!m Expre i 6 30Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30Nm Expreß 10 55Nm Erpreß 12S0V , Indianapolis und BincenneS. Asaa ßrnri Q fY , BincenneS ccomodation. '. . 4 00 fftvx Ankunft Lincenne AccomodationIO 40 Skn xpreß 6 00Nm m - - - neinnati, Wabash und Michigan I Abgang Expreß 6 35 rpre,. li 15 Vm Erpreß üisvim Ankunft Expreß 9 65 in xpnß. 2 50 Kot Erpreß 9wNm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß Accomodation 8 30 Vm .... 3 40Nm ....1120NN .... 3 80 Vm ....1040Vm .... 4ö0Vm Schnell Ervre Ankunft Schnell. Expreß . . ccomovanon...... Erpreß 2imVf' d Chleag. tm 5ng xvres 12 35 Vra xpreß .... llbOVm Wnmn . c - i f . . or,,,. . vA7itn slÄlun'irantß 3 3osrn .. HUil tLlimil nTTl OW M sin )nl onon uccsMdatisn 11L0VM expreß s I rm. r . ärtvi-n-r. Ü0 ?V70Ut!2tK l?00tM i ... ... . triTt, t&w i rnif cr:T"r-a r.aon' T fortsei 1 ZZVZ darinnn; Äffl Ä

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