Indiana Tribüne, Volume 18, Number 277, Indianapolis, Marion County, 26 June 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Taglich und SonntagS. Die tÜZliche .Tridüne" kostet durch den TrSgrr 13 Cents per Woche, die 6ontttta8,trl6üne" 8 Cents per Woche. Beide usamme IS Cent ,de tt EentZ per rkonat. Per Post außerhalb de, Etdt zugeschtZt i Vorausbezahlung V per iZahr. Vlfi, in Süd Alabama Stratze. Indianapolis, Ind., 2G. Juni 1895. Eisenbahnen und Cyklone. Geradeso, wie man oft die WaldvecwWungen und Ueberschwemmun5i in innigem Zusammenhang mit einander gebracht hat. so wird jetzt eine Verbindung zwischen dem Bahnbau in unserem Westen und Südwefon und den Wirbelst ilrmen nackumriUn ,r,,l ysk Sn .vN. Wirf erscheint es sonderbar, diese beiden Dinge zusammenzureimen. Leute aber, welche diesem Gegenstand besondere Aufmerksamkeit gewidmet haben, geben ungefähr folgende Erklärung daj rüber. welche auch theilweise aus das Auftreten unfc Verschwinden gewisser Erdbeben-Erscheinungen Licht zu werfen scheint. Vor der Eröffnung der Union- und anderer Pacificbahnen wurden die Sand-Dünen und die felsigen Hügel und Berge der Westküste regelmäßig von kleinen Erdbeben erschüttert, und zwischen den Jahren 1850 und 1869 waren in San Francisco nicht weniger als 34 deutliche, wenn auch nicht .sehr veryängnißvolle Erdbeben-Perio-den zu verzeichnen. Nach der Erösfnunz der besagten Eisenbahnen aber nahmen die westlichen Erdbeben immer mehr an Zahl und Heftigkeit ab. bis sie heute völlig verschwunden zu sein schei nen. Das letzte nennenswerthe Erd'beben an der Westküste war -dasjenige von 1881, und dieses war nur ein Kinderspiel im Vergleich mit manchen der guten alten Znt". Dagegen haben die Wirbelstürme nach dem centralen Westen hin auffällig zugenommen. Daraus allein würde zwar noch lange nicht folgen, daß letztere Erscheinung et'vas mit ersterer zu thun hätte; eine näbere BetraLtung jedoch enthüllt den Zusammenhang zur Genüge, und die Sache ist durchaus nicht so verwickelt, als daß nicht jeder Laie sie begreifen könnte. Man weiß langst, daß man durcha.ls kein Recht hat, alle Erdbeben in ei'ien Topf zu werfen; wenigstens lasst.n sie sich in bestimmte Gattungen theilen. Jene Art von Erderschütterungen, die früh? vom Puget-Sund bis nach dem Cap San Lucas hin Schrecken verbreiteten, waren elekt r i s ch ? n Ursprungs, d. h. in diesem Falle, t gehörten zu der großen Fa milie Erdbeben, welche lediglich die Oberfläche und die ihr zunächst liegen den Schichten der Erde in Mitleidenschaft ziehen. Wer etwa hierzu zweifelnd den Kopf fNtts rNt tt. r.: ..ri vc i:. uuiici.i vmc, uau (i yiuyi, vuß vic Wissenschaft längst den oberflächlichen" Charakter vieler, wenn nicht der Mehrzahl der Erdbeben festgestellt hat. Eine Reihe Beobachtungen, die man Jahre hindurch in den Bergbau-Di-strikten Revadas und Californiens anstellte, ergab, daß selbst die heftigsien jener Erderschütterungen selten in einer größeren Tiefe als 800 Fuß bemerklich waren. Das große Erdbeben, welches so großen Cchaden an den Comstock-Bergwerken zu Virginia City, Nev., und in der ganzen Slal verursachte, konnte von Bergbauern, die in einer Tiefe von 900 oder mehr -Fuß arbeiteten, absolut nicht, und in einer Tiefe von 700 Fuß nur sehr schwach wahrgenommen werden. Nun zurück zu den Wirbelstürmen! Des Menschen Hand war es, durch de"ren Vermittlung die westlichen Erdbeben zum großen Theil in central-wesl-liche Wirbelstürme, durch Ableitung der Elektricität, verwandelt wurden. Denn sobald der Mensch mittels fortlaufender Eisenstangen oder Schienen jene Erdbeben-Werkstatt mit den großen mittleren Regionen verband, wurde der elektrische Ueberschuß der Westküste abgeleitet und machte sich nun naturgemäß auf den Ebenen und im Mississippithal als Cyclone und sonstige verderbenbringende magnetische Stürme geltend. Mit dieser Auffassung stimmen die statistische Berichte über die Wirbelstürme und die westlichen Erdbeben entschieden überein. Denn sie zeigen uns, daß alsbald nach der Vollendung der ersten durchgehenden westlichen Eisenbahn die Cyclone in-Nebraska. Iowa und Kansas überraschend häufig wurden. Und in demselben Verhältniß, wie diese Wirbelstürme zunahmen.nahmen die Erdbeben im Westen ab. Nach Vollendung der Kansas-Pa-cificbahn " rückte der WiibelsturmSchauplatz weiter südlich und östlich. Und als durch die Texas-Pacificbahn die fruchtbaren Ebenen von Texas mit den Sandwüsten New Mexicos. Anzonas und des südlichen Californien iveibunden wurden, sprang das Wir-belsturm-Element gelegentlich vom Rio Grande bis nach den Black Hills hin- ' auf. Dann wurde die Northern Pa cificbchn bis nach der Küste vollendet, und darauf kriegten die Weizenbauer der Red River-Gegend im Norden die Prairie-Cyclone mehr oder weniger stark zu kosten. So wäre denn das eiserne Netz der .Bahnen für. dieses Unheil in seiner -neueren Gestalt verantwortlich? Die obigen Gründe können noch nicht gerade als zwingend gelten, scheinen aber nicht ohne- zu sein und werfen jedenfalls eine interessante Frage auf, an der sich nun die Gelehrten und Halbgelehrten die Zähne ausbeißen mögen. . f-m Schisssahrtö'ttalendermacher. In der schönen neuen MarineSternwarte, welche auf den Höhen westlich von unserer Bundesbauvtssadt
siegtet und ttl vök noH nicht langer Zeit vollendet wurde, verrichten einige der tüchtigsten Gelehrten fye3 Faches ein wichtiges Werk. Mit Hilfe der Sternenkunde und der Mathematik wird hier der Schifffahrts Almanach zusammengestellt, welcher zumGebrauch für Seefahrer astronomische Erscheinungen auf ein oder mehrere Jahre voraussagt. Es ist bereits zur Genüge bekannt, daß der Kompaß keineswegs ein gemigender Führer für den Schiffsfahrer auf der pfadlosen Wasserwüste ist. Der Kompaß, trotz seiner Vervoll kommnungen oder neu erfundenen Beigaben, kann ihm nur ungefähre Auskunft über die Richtung der Hauptpunkte bieten, reicht aber bei Weitem nicht aus, ihm seine thatsächliche Stellung zu jeder Zeit bestimmt anzuzeigen. Hierfür müssen die Himmelskörper zu Rathe gezogen werden; deren Stellung gerade zu der betreffenden Zeit muß aber stets mit einem hohen Grad von Genauigkeit bekannt sein, UM sichere Schlüsse zu ermöglichen. Solche unter allen Umständen ZU dieten, gleichviel ob die derzeitigen umge benden Verhältnisse günstig sind oder nicht, ist der Zweck dieses wichtigen Almanachs. Früher benutzten die Amerikaner hierfür einen britischen Seefahrer-Al-mansch in amerikanischer Ausgabe; jetzt sind sie unabhängig. ,, Kunft und Prüderie in Japan. Man hat die niedlichen Japaner oft .Neu-Vankeeö- genannt, und diese Be Zeichnung galt zunächst ihrem geschäftlichen Unternehmungsgeist und ihren praktischen Talenten, scheint aber auch in anderer Hinsicht einigermaßen zuzutreffen. Von besonderem diesbezüg lichen Interesse ist ein Geschichtchen, das der bekannte amerikanische Zeitungscorrespondent W. Curtis der seit Kurzem in Aokohama weilt, folgender" maßen erzählt: Die Aufmerksamkeit der japanischen Behörden ist zeitweise fast gänzlich von den politischen Verwicklungen durch die Erörterung einer ziemlich merkwürdigen Sittlichkeit- oder SittsamkeitS, Frage abgelenkt worden, einer Frage, die jedenfalls für einen Anthony Comstock und dessen Geistesverwandte ein .gefundenes Fressen- sein würde. Auf der großen japanischen AuSstellung in Kvow hatte nämlich ein eingeborener Künstler, welcher frisch von den Ateliers der sündigen französischen Hauptstadt gekommen war, ein sehr eindrucksvolles Gemälde einer Evastochter ausgestellt, welche ihre eigene natürliche Schöncheit in einem Spiegel U trachtet. Dieses Bild, das in keiner europäischen Kunstgallerie und wohl auch nicht mehr in den meisten amerikanischen eine andere als eine rein künstlerische Beachtung erregt 'haben würde, hat sofort,, nachdem es ausgehängt worden war, einen Sturm von Entrüstungsprotesten hervorgerufen. Denn es bildete die erste Einführung des nackten in die japanische Kunst, und seine Ausstellung ist sozusagen ein epo chemachendes Ereigniß. Von vielen Seiten wurde heftig. die Entfernung des . Gemäldes verlangt; aber der Director der Ausstellung, ein sehr besonnener Mann, gab einstweilen diesem Verlangen nicht statt. Er gab den Protestlern zu bedenken, daß dieses Bild eine anerkannte Schult auslä'ndischerKunst reprä'sentire, welche sich wohl früher oder spater auch in Japan einbürgern werde, und daß, wenn Japan seinen Vorsatz ausführen sollte, bald eine Weltausstellung zu veranstalten, peinliche internationale Mißlicbkeiten entstehen müßten, wenn man die Ausstellung solcher Gemälde ooer nackter Statuen verbieten wolle. Daher werde er sich wohl hüten, auf eigene Verantwortung einen derartigen Präcedenzfall zu schaffen. Vorsichtig aber, wie er ist, nach allen Seiten hin, verfehlte er nicht, die eingegangenen schriftlichen Proteste nebst einer Photographie des anstößigen Bildes unverzüglich dem japanischen Unterrichtsminister zuzusenden, mit einem Begleitschreiben, das mit denWorten schließt: Sollten Sie jedoch von Ihrem amtlichen Standpunkte das Bild für anstößig, oder sollten die Be hörden eine derartige Politik für räth, lich halten, so werde ich natürlich dasselbe wegnehmen.- Zur Stunde, da diese Zeilen zu Papier kommen, ist die Entscheidung des Unterrichtsmmisters noch nicht bekannt. Dieser Streit mag denen, welche wissen, wie sich die Japaner in man chen anderen Beziehungen zur Nackt, heitsfrage verhalten, curwS genug vorkommen. Die Japaner stehen noch immer der schlichten Natur viel näher, als wir, und Reisende im Sonnenauf-gangs-Reich können gar manchmal Scenen gewahren, welche in jedem an. dern Culturland sofort das Einschreiten der Polizei herausfordern würden. Natürlich die niedrigeren Volksclassen Japans zeigen eine ganz andere Art Schamgefühl, als man sonstwo mei stens kennt. Es ist im Innern des Landes in ganz gewöhnlicher Anblick, Männer und Frauen in Strömen oder Gräben neben den Landstraßen, ode? auch in steinernen Mulden vor ihren Wohnungen, völlig nackt und ganz frei baden zu sehen. Freilich wehe Dem, welcher dergleichen in irgend welcher skandalösen Weise besonders beachten würde! Die japanische Kunst jedoch hat noch nie von der unbekleideten Gestalt Ge. brauch gemacht und sich überhaupt mehr an Landschaften, Laubwerk, Blumen, Vögel und Insekten gehalten. Allerdings bietet sie auch DarsteLun. gen von Göttern und Sterblichen, aber stets in prunkenden Gewändern (nicht blos in Hosen-, ein solches Zwitterding von Prüderie und Kunst, vegeisterun kennen die Japaner tot mqftttä nicht.) Irgend welche unbekleidete Bilder dieser Art hat eS bisher in keiner öffentlichen oder privaten japanischen Kunstsammlung .gegeben.
eoenowenig Statuen von Marmor oder Bronze. Daher erscheint jene Neuerung als ein sehr kühner Schritt, und das Alltagsvolk findet dieselbe, was man in Amerika nennen würde, slioc-king". Man möchte da auch ausrufen: .Ländlich sittlich". Indeß hat die. ser Mangel an Consequenz eine sehr natürliche Ursache. Das so allgemeine Vermeiden des Nackten in der japanischen Kunst kommt nämlich hauptsäch. lich daher, daß die eingeborenen Frauen nicht gerade für ihre schöne Figur berühmt sind und an und für sich- keine dankbaren Gegenstände für den Künst" ler abgeben. Auch wird der unbeklcidete Körper kt Japan gewöhnlich mit der Vorstellung schwerer physischer Arbeit in Verbindung gebracht. Der Erfolg jenes künstlerischen Staatsstreiches muß daher vorerst noch als recht zwei, ftlhaft bezeichnet werden. Kosten berühmterTunnelS.
Es ist doch nicht immer wahr, daß öffentliche Arbeiten drüben- bedeutend dilliger kommen, als bei uns. Nächstehende Vergleichung der Kosten von fünf außerordentlichen Tunnels der Welt ist sicherlich einen Augenblick beachtenswerth; ihre Genauigkeit ist freilich für einen Fernstehenden schwer zu contrvlliren. Der älteste dieser großen Tunnels überhaupt, der in den Jahren 1855 bis1870 gebaute Hoosac-Tunnel in Massachusetts, ist allerdings theuer zu stehen gekommen; er verursachte im Ganzen einen Kostenaufwand von $12,000,000, und jeder Fuß des Tunnels kostete 5379. Damals waren indeß auch die benutzten Materialien, zum Theil viel kostspieliger, und die Arbeiter wurden verhältnißmäßig sehr gut bezahlt. Als nächstältester ist der. Mont Ce-nis-Tunnel zu nennen, welcher proFuß 5379 kostete. Dann kommt der St. Gotthard - Tunnel mit $229 pro Fuß. und der neue Arlberg - Tunnel hat nur $154 pro Fuß gekostet. Es geht daraus zunächst die erfreuliche Thatsache hervor, daß sich solche wichtige Werke immer billiger und billiger herstellen lassen, auch ohne bedeutendeVerSnderung im Arbeitslohn. Noch auffallend? aber alle Umstände in Ve tracht ßkzogen erscheint der Kostenpunkt des fünften zu erwähnenden Tunnels, der wiederum in unserem Lande liegt. Unter ungeheuren Schwierigkeiten wurde, ohne RegierungShilfe, der Haupt - Tunnel der Northern Pacific Bahn durch . die Cascaden gebaut. RingS umher in Gebirg und Thal war noch Alles unbesiedelte Wildniß. die Herbeischaffung von Materialien und Maschinen war viel umständlicher und schwieriger, als in den. allerdings zum Theil höheren europäischen Alpengegenden, Ströme mußten abgelenkt, und viele andere Schwierigkeiten überwunden werden, und trotz alledem so stete dieser Tunnel nur 5113 pro Fuß und wurde binnen 23 Monaten nach Unterzeichnung des Contractes vsllendet! Ein vergessenes Blutkapitel. Noch gar manche interessante oder grausige Tragödie aus unserm Bürgerkrieg harrt ihreS GeschichtöschreiberS. Gelegentlich des kürzlichen Verein!gungsfestes von Conföderirten-Vete-ranen in Texas wurde auch eine Resolution angenommen, wonach die Gräber Aller, welcher für die Sache des Südens gefallen seien, ermittelt und durch Denksteine bezeichnet werden sollen; entsprechend den Gräbern der Unions-Gefallenen; dabei wurde u. A. das Andenken an eine Massacre-Ze-schichte aufgefrischt, welche die Schrecknisse des Bürgerkrieges und der Indianerkämpfe in sich vereinigt und hiermit ihre flüchtige Auferstehung feiern möge. Im Anfang des großen Kampfes zwischen Nord und Süd beherrschten die Conföderirten im Jndianer-Terri-torium ziemlich vollständig die Situation und brachten es nahezu dahin, unter den dortigen Indianern sowie unter denen im südlichen Kansaö die letzte Spur von Anhänglichkeit an die Union zu vertilgen. Indeß blieben mehrere Schwärme des OsageStammes unionstreu; sie wurden dafür von den tezanischen RangerS- und den Guerillas aus Arkansas verfolgt und flohen in nördlicher Richtung. Schreckliche Leiden hatten, sie dabei durchzumachen; Viele legten zu Fuß unter den ungünstigsten Verhältnissen 300 Meilen in anhaltender Flucht zurück, und eine Anzahl kam unterwegs um, deren nur in eine Schneedecke gehüllte Leichen den hungrigen Wölfen zum Fraße dienten. Die Ueberlebenden erreichten unter der Führung der Häuptlinge Weißer Flügel- und Kleiner Bär- den Ver-digris-Fluß. im südöstlichen KansaS. und ließen sich an der Stelle nieder, wo heute das Städtchen Neodesha steht. (Ein Osage-Name, welcher, bedeutet Zusammenfluß der Gewässer".) Man kann sich ausmalen, in welch' hohem Grade sie auf die Conföderirten erbittert waren und stets Gelegenheit zur Rache ersehnten. Die sollte ihnen denn auch werden. Fort und fort sandten die Conföderirten Emissäre bei den westlichen Indianerstämmen herum, um sie alle zur Empörung gegen die Bundesregierung anzustacheln. Die Osages, fingen alle Emissäre ab, welche sie erwischen konnten, und thaten alles Möglicheren Abfall der Indianer in Kansas, Colorado und New Mexico zu verhindern. Schließlich führten sie einen furchtbaren Streich gegen ihre alten Verfolger au?. . Die Conföderirtenregierung beauftragte 1862 eine Partie verläßlicher Officiere und Lieutenants, westlich durch KansaS nach New Mexico zu streifen und die wilden Indianer der Ebenen zu MarodeurKanden zu or-
ganrsiren, weicye die Bundestruppen in ihr Ueberland-Vewegungen möglichst belästigen und Militär-Trains abfangen sollten. Ein Theil dieser Sendlinge sollte luch, wenn es gehe, unter den mit der südlichen Sache sympathisirenden Weißen Colorados und New Mexicos einige Regimenter zusammentrommeln. Diese letztere Partie kam in den Vereich der Osages am Verdi-gris-Fluß entlang und stieß unweit der Mündung des Druna-Ereek auf eine kleine Schaar Rothhäute, welche von ihnen bedingungslose Capitulation forderten. Statt aller Antwort feuerten die Conföderirten; zwei der Ofages fielen, die übrigen flohen. Aber die Conföderirten rannten geradewegs in ibr Verderben hinein, wie
weiland die Römer im Teutoburge? NN.l sie ltetzen stch von den Flickenden öirekt in das Hauptlager des Weißen Flügels- und des Kleinen Bären" locken, wo sie von einer, . noch zudem wohlgedeckten Uebermacht umzingelt und bis auf den letzten Mann von den wüthenden Feinden abgeschlachtet wurden, nicht einfach getödtet, sondern nach den Bräuchen des Stammes noch grausam gemartert. Die Leichen wur den noch überdies bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Keine einzige Roth haut kam in diesem letzten Kampfe zu Schaden. AIS die Nachricht von diesem 7emetzel nach Humboldt gelangte, wo die Bundesregierung damals einen Mili tärposten hatte, wurde Lieutenant W. A. Johnson (er ist noch heute Vorsitzender Richter des Appellationshofes für das südliche Departement von Kansas) mit einer Truppenabtheilung behufs Untersuchung auf den Schauplatz gesandt. Da bot sich den Soldaten ein gräßlicher Anblick. Sämmtliche Leichen der Conföderirten waren enthauptet, und die ' Köpfe waren durcheinander auf einen besonderen Haufen geworfen. Scheußlicher Modergeruch erfüllte die Luft. Es war unmöglich, die Köpfe wieder zu den zugehörigen Leibern zu bringen. Die Leichen wurden rasch begraben. Verschiedene Papiere, die man noch an ihnen fand, gaben vollkommenen Aufschluß über die Mission der Niedergemetzelten im Westen. Wahrscheinlich hatten die Osage-Jndianer an jenem Tage eine sehr gefährliche Erhebung in den westlichen Territorien, deren Bewältigung vielleicht noch viel Blut gekostet haben würde, im Keime erstickt. Ihre barbarischen'Grausamkeiten hatte der bekannte Missionär Vater Shoemaker derselbe, durch dessen Einfluß die Osages der Union treu blieben, der aber um jene Zeit schon zu seinen Vätern versammelt war ihnen doch nicht austreiben können. Heutzutage freilich merkt man davon nichts mehr. , Wer kann die Namen Derer nennen, welche ein so entsetzliches Ende fanden, und deren Geheine in den Niederungen des Verdigris-tThales schlummern? hre Gegner im blauen Tuch wissen keinen einzigen, aber die Archive der Crnföderirten können ohne Zweifel darüber vollständiae Auskunft geben. DoutJnranve. Das Aufblühen und der verfall von Ansiedlungen im Westen siedet in Red Mountain. Col., eine zute Illustration. Vor vier Jahren var der Platz eines .der blühendsten .Camps- in der Gegend von San Juan und zählte mehrere tausend BeDohner. Heute ist er nahezu verödet and hat nicht einmal ein Postamt. Unter .den Mondschein-lern-, welche in Polk County, NordCarolina, gefangen waren und dem Bundes-Gericht zu Charlotte vorge-. führt wurden, befand sich auch eine Frau. Es wurde der Nachweis geführt, daß sie die Fabrikation von Bergiau- in ausgedehntem Maßstabe' betrieben hatte, und verurlheilte der Nichter sie zu einer Geldstrafe von N00 und drei M.-nate? Hast. Unüberwindlicher Hang nach Mince-Pie" hat einen gewissen Archibald H. H'.ll von Ellenvllle. N. )., erst in's Zuchthaus und schließlich iVs Nanenhaus gebracht. Hill. welcher der Heils-Armee als Capitän angehört, war vor Jahren schon einmal freiwillig in ein Asyl gegangen, um sich dort von seiner maßlosen Gier nach Mince-Pie heilen zu lassen. Indeß nichts half; oft versetzte er schon seine Kleider, um Pie zu kaufen, und schließlich wurde er moralisch so schwach, daß er einen Wechsel fälschte, und jetzt bildet er sich ein. daß die ganze Welt ein Mince-Pie ist, den er verschlingen muß. Die Bürger von Newburgh. N. ?)., und der dritte Assistent des' General-iPostmeisters liegen sich, figürlich gesprochen, in den Haaren. Die Fehde hat einen komischen Beigeschmack. Der erwähnte Beamte hat nämlich angeordnet, daß das h- am Ende von Newburgh in Legfall kommen soll. Hiergegen protestiren die Burger, weil der Ort sich schon seit dem Jahre 1743 dieses Anhängsels erfreut, und der Postmeister Sneed hat daö General-Postamt davon in Kenntnigesetzt. Ein Mosquitostich hat den Tod ver zwei Jahre alten Bertha Wurr, deren Eltern in No. 44 Mortonstraße, New Aork, wohnen, herbeigeführt. DaS Kind war voni einem MoZcruito gestochen worden. Da am nächsten Tage der Arm dick angeschwollen war und die gewöhnlich: Hausmittel nicht halfen, so wurde ein Arzt gerusen und die Kleine endlich nach einem Hospital gebracht. Alle Bemühungen der Aerzte, daö Leben deö Kindes zu retten, schlug fehl und unter großen Schmerzen trat der To5 schließlich ein. HilfsCoroner Huber, der eine Obduction der Leiche vornahm, erklärte, daß Entzündung des Gewebes unter der Haut die TodesUrsache war. Die klein st en Nummern! der feineren Damen-Handschahe werden bekanntlich aus Rattensell gemacht. Sie werden jetzt wahrscheinlich tbeuer
werden, denn die Raktenernte ist in New Fork mißrathen. Als nämlich I. H. Fischer, der bedeutendste Rattenfänger und -Händler, .so zu sagen der Rattenkönig, neulich Nachts mit einer Karrenladung gefangener Ratten, welche einen ansehnlichen Theil des gesammten Stocks- des von Fischer gebildeten Rattentrusts repräsentirte, seines WegeS zog. kam er und sein Fuhrwerk einem Polizisten verdächtig vor. Was laben Sie da drin?Rats-. Ueber diese Antwort aufgebracht, öffnete der Polizist einen der großen Säcke, aus welchem nun eine Legion Ratten hervorbrach, wie aus einer Pandora-Büchse. Fischer verklagt jetzt die Stadt auf Schadenersatz. In dem Orte Oroville. Cal.. baut zur Zeit ein Zimmermann ein Haus für denselben Mann, für den er vor 32 Jahren einen Galgen errichtet hat. Der Mann, ein Deutscher von Geburt, war des Mordes schuldig befunden und zum Tode verurtheilt worden. Alle Vorbereitungen zur Hinrichtung des Verurtheilten waren getroffen, vor den Augen des Letzteren der Galgen errichtet und der Strick adjustirt. als eine Stunde vor der Execution eine Ordre des Gouverneurs eintraf, welche die Todesstrafe in Freiheitsstrafe umwandelte. Nach einiger Zeit wurde der Berurtheilte vollständig begnadigt und er ging in die Minen, wo er bis jetzt gearbeitet hat. Im Besitz eines kleinen Vermögens kam er kürzlich nach Oroville, wo er sich von demselben Zimmermann, der einst seinen Galgen für ihn errichtete, ein Haus bauen läßt. Den Deputy - Marschällen Runnells und McCraft ist es gelungen, Belle Black und Jennie Freeman, zwei berüchtigte Mitglieder der Zip Wyatt-Bande im Cherokee-Strip gefangen zu nehmen und in das Bun-des-Gefängniß zu Guthrie in sicheres Gewahrsam zu bringen. Die Beamten hatten mit den Banditen einen blutigen Kampf zu bestehen und trieben die Bande in eine Höhle der Glaß Mountains" im äußersten Westen des Cherokee-Strip. Die beiden Weiber versuchten auf einem gekimen Zugange die Höhle zu verlassen, allein sie wurden entdeckt und nach einer hitzigen Verfolgung dingfest gemacht. Sie waren mit Geld wohl versehen und von der Bande wahrscheinlich abaesandt, um entweder Vorräthe oder DerstLrkungen rrbeizuholen. Dom Lluölanve. Bei dem Bau deö Güstrower Schifsfahrtscanals werden keine polnischen, sondern nur mecklenburgische Arbeiter beschäftigt. Eine socialdemokratischeVersammlung. hatte an die Bauverwaltung dieses Ansuchen gestellt, das bewiöigt wurde. Der in Brüssel verstorbene Wechselagent Reisse, stellvertretender Präsident des Provincialrathes Brabant, hatte sein ganzes Vermögen im Betrage von 700.000 Francs vortigen Wohlthätigkeits.Anstalten vermacht. Jetzt haben die Geschwister des Verstorbenen das Testament mit der Begründung angefochten,, daß Reisse in letzter Zeit geistesschwach gewesen sei. Bei dem Pferderennen in Aranjuez brach der Hengst Labrador" aus der Bahn aus und rannte gegen einen Baum. Dem Jockey Juan Barpeiro, der das Thier ritt, wurde nicht nur die Kniescherbe zerschmettert, sondern er schlug auch mit dem Kops so heftig gegen den Stamm, daß sich die Schädelknochen spalteten. Sterbend wurde er von der Bahn getragen. Viele Damen fielen in Ohnmacht und die meisten Zuschauer verließen alsbald den Rennplatz. Von dem vielgenannten Vice-5könig LiqHung-Tschang wird folgende hübsche Geschichte erzählt. Während seines Aufenthalts in Japan besah er einige Photographier welche die Japaner recht gut herzustellen wissen. WaS ist dies?- fragte er plötz. lich. Eine amerikanische Dame im Ballkleide.- war die Antwort. Armes Ding, meinte Li,.dieDame muß stark in Ungnade gefallen sein, denn sie hat ja beinahe, ebenso viel an Garderobe verloren wie ich." Eine vornehme Dame aus Rumänien, Fürstin Helene Teodoraki, welche an Rheumatismus litt, wollte, wie gewöhnlich, ein Bad in der sogenannten Stufe di Nerone bei Neapel nehmen. Unglücklicherweise kam sie dem Bassin, in welchem Schwefeldämpfe condensirt .werden, zu nahe, rutschte aus und fiel in das siedende Wasser. Ein Führer, der ihr Hilfegefchre! hörte, wollte ihr die Hand reichen, fiel jedoch gleichfalls in's Bassin und beide wurden lebenden LeibeZ förmlich gesotten. . Binnen Kurzem wird Stuttgart eine russische Kirche beschen. Bisher waren die russischen Gottesdiensie im Residenzschlosse abgehalten worden; nach dem Tode der KLnigin Olga nahm die russische Colonie k-n Nlan -in, 8 ,Z-n-n Aotte8kauses
energisch auf. Dieser Tage wurde der ! Grundstein zu der Capelle gelegt. Zu der Feier erschienen die Herzogin Vera von Württemberg, Großfürstin von Rußland, mit ihrem Hofstaate und dem russischen Gesandten Baron Kotzebue. 2)er Priester Wolski leitete die kirchliche Ceremonie zur Einweihung der Capelle, die dem hl. Nikolaus geweiht sein soll. Erbauer der Capelle, die in einem günstigen Stadtviertel, an der Hegelstraße, liegt, ist der Architekt Baurath Eisenlohr. I n Shanghai hat sich unter zahlreicher Betheiligung von christlichen Chinesen und Ausländern, namentlich ausländischen Damen, eine Gesellschaft für die Abschaffung des FußeinschnllrenS bei den Chinesen gebildet. Dieses Bestreben ist hauptsäch. lich daraus hervorgegangen, daß Missronarinnen manchmal Zeugen davon sein konnten, welch' schreckliche Qualen die armen kleinen Mädchen in China während der Zeit des Wachsthums auszustehen haben, wenn ihnen die Füße eingeschnürt sind. 5lm Uebrigen
sm Rommes.,
Wir nehmen uns im Sommer nicht genug in acht, wir essen gewöhnlich zu schnell und zu Viel: Unser Magen kommt daher leicht außer Ordnung. Kopsschmerzen und Leberlelden stellen sich ein. Man nehme in solchen Fällen sofort Dr. Vucwst n5W3 Hamburger Tropfe um das Blut zu reinigen und in kurzer Zeit werden alle ÄrankheitterschelnungkN verschwinden.
Hon den vielen Tausenden, die sich mit den vnschiedenflen Sports abgeb. giebt T wobl kaum Einen, der sich nicht mal ewe Uerkchnng oder Hnetschnng. uzSge, und sich eine guten Mittel bedienen übte. St. Jakobs 8ÄS Fall l'i Dienste
vv ivn vvu UU(nv(R VCjCugl IDUT9C rann der nicht verschwiegen werden, daß die Aerzte übereinstimmend meinen, das Schnüren der Füße sei für die allgemeine Gesundheit lange nicht so schädlich wie das Schnüren des ganzen Oberkörpers bei den eleganten Da men Shanghais. Die technischen Com misstonen .haben die Erhebungen über die durch das Erdbeben in Laibach und der Umgegend angerichteten Schäden vollendet. Nach ihren Schätzungen be. ziffert .sich der Schaden an Privatgebäuden auf 2.704.100 Gulden, an städtischen Gebäuden auf 34.000 Gul. den, an? landwirthschaftlichen Gebäu den auf 226.000 Gulden, an Kirchen, Klöstern etc. auf 174.000 Gulden, insgesammt also auf 3.133.700 Gulden. Dabei ist der an Regierungsgebäuden angerichtete Schaden nicht ein-Herechne-t, da die Schätzungen noch nicht ganz fertiggestellt sind. Zur Demolirung bestimmt sind 145 Gebäude. Der Schaden auf dem Lande beziffert sich an Schulen auf 44.000 Gulden, an Kirchen auf 47.000 Gulden, an Privatgebäuden auf 3Z Mill. Gulden. Bor reichlich einem Jahre zog nach Bunzlau in Schlesien der ehemalige Gutsbesitzer Louls Müller, ein in de? Mitte der dreißiger Jahre stehender Mann, der über ein Vermögen von etwa 150.000 Mark verfügt. Wegen der Kränklichkeit sei ner Frau hat er sein im Bunzlauer Kreise gelegenes Gut Alzenau an den früher hier ansässigen Hauptmann v. Siegroth verkauft. Im Verfolg erner Strafsache, die gegen denselben in Folge einer Wirthshausschlägerei schwebte, wurde von der Polizeibehörde ein LeumundSzeugniß über den pp. Müller eingefordert. Dieses Zeugniß. welches fem Vertreter ,m Laufe des Processes zu Gesicht bekommen hat, lautet wörtlich: .Müller ist ein junger Mann von kräftigem Körperbau und robuster Gesundheit. Er spielt in einem Lebensalter,' in welchem Andere arbelten, den Rentier. Bei seinem Wandel wäre die Bezeichnung Tage dieb" richtiger für ihn. Die Polizei Verwaltung. Dr. Schirmer." Dr. Schirmer war bis zum Spätherbst vongen Jahres Bürgermeister von Bunz lau gewesen. ' Bei dem Bau des großen Aoflußcanals t Melbourne hat sich ein Unglucrssall ereignet, dem 6 Men schenleben zum Opfer gefallen sind. Der Canal sollte unter dem Flusse zc)ana durchgeführt werden, der Schei tel des Stollens befand sich etwa 11 Fuß unter der Sohle des Flußbettes. Schwieriger Bodenverhältnisse wegen mußte unter erhöhtem Luftdruck aear beitet werden und zu diesem Zwecke war der Stollen durch eine Luftkammer abgeschlossen, rn der sich ein ver änderlicher Druck herstellen ließ. Troß aller Vorsichtsmaßregeln drang indessen das Wasser m den Stollen, wahrend em Ingenieur mit fünf Arbei tern darin beschäftigt war. Sie' ertranken sämmtlich, wahrend die zu fällig verade in der Lutkammer b: findlichen Kameraden nichts zu ihrer Rettung thun konnten. Wohl waren sie nur durch eine Thür, die noch dazu mit einer Glasscheibe versehen war, von ihnen getrennt; aber der Druck des Wassers verhinderte die Oeffnung der selben. Kaufe Mucho'5 Best Havanra - Eiaarö." U-KNM Sa80llno Stov8, Earnrnocks, Bicycles, 16S 169 E. Washington St. Telephone 1724. - St 0 mm t na ch Bo. 330 Massachusetts Ave. zum Ex-Schwoba-Schulteö Konrad Heetz, wo man die besten Getränke und Eigarren und stets einen guten Lunch findet. CARL ?ING?ANK'S - Zösutfchs Buch - Handlung 7 Süd Alabama Straße. Bestellungen und Abonnements auf alle im In und Auslande scheinend, Vüch und Zettschriften werden angenomme und prompt abgeliefert. , kn und Verkauf alter ich. ' eoiialiöisqc Liierkw.
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