Indiana Tribüne, Volume 18, Number 274, Indianapolis, Marion County, 23 June 1895 — Page 4

Jndwna Tribüne. Erschemt Täglich und Sonntagv.

Die tägliche .Tribüne kostet durch den TrSger 11 EentS per Woche, die onntafl8,Xri8fine" Skt per Woche. Leide ,usamen 1 Cent ,de ss LentI per rlonat. Ver Post außerhalb bet Stadt zugeschickt t orauSdezahlung ' per ttahr. Gfficti 18 Lüd Alabama Ttratze. Indianapolis, Ind., 23. Juni 1895. Sonnlafls - piitai. Und sieh, nun ist eS doch gekommen" fängt eine? von Kinkel? Gedichten an, und obwohl dasselbe mit dem Regen absolut gar nichts zu thun hat, sielen mir die Worte ein, als es in vergangener Woche endlich, endlich regnete. Man war so etwaS gar nicht mehr gewohnt, eS war so neu, so erfrischend, V - M 1. Afl 4 fL V j un0" iam mit vvt' , . . Regenschirm lachte, well er sich freute, wieder, semem wahren Berufe kommen zu können. , inicrc ?imjci yu Uu.aner Woche sehr ausgezeichnet, und man sollte eiaentliö einen Orden vour le merite für sie stiften. Auf dem Base Ball Platze flog ein Ball über die Einfriedigung; ein Junge hob ihn aus und wollte damit durchbrenxen. Aber daS Auge deS Gesetzes wachte. Sechs Beine, welche drei verschiedenen Poli- . i r i.i cx e t i zisten angehorten, setzten sich sofort in Bewegung und youen oen'sqeim em. Mindesten? zehn Lebensjahre, viell.ickt saar elf batte der arme Teufel schon auf dem Rücken, da war es wohl nöthig, die bewaffnete Macht der Stadt in einem Aufgebot von drei Mann zur Verhaftung zu verwenden. Aber kann manS ihnen verdenken ? T O.ni. mli(7 ""v i ü - -1 i . u mu. ir ' ben. Der- Oberpascha verlangt daS. Wenn die Leute keine Berhastungen macken. dann ist ibre Stellung in Gefr k, nr,? Znt,n;,nt,? Vali,?i-

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tcrgevcnkn nu, ouVivu vr tungen, welche sie vornehmen. Da ecken denn die Voli,ien Jeden ein. der nicht Gnade vor ihren Augen findet, ' 1 I ..... rv . v wegen leben lumpigen Vergehens wird sofort zur Arretirung geschritten, und dann läßt der Polizeirichter die armen Tufrf lauf,, weil tr ein mit. k,'.ks.. u.. s w,;l snnst n l trln Dutzend Arbeitshäuser sur die Malesikanten nicht ausreichen würden. DaS ist der Witz bei der Geschichte, daß der rc;. n- .intznn itnk w 9snW . . . wxtotv laujcn lapr, oomeg c Vuuzei sich den Schein einer ungeheuren Thätigkeit giebt und schließlich beweist,! dak sie ieden Taa mindestens ein Dutzend Mal das Vaterland rettet. Die Menschen beten : Herr gieb uns unser taglich Brod." Mir scheint, daß daS etwas veraltet ist. 3n unserer Zeit deS großen Kapitals und der großen Krache paßt daS nicht mehr ganz. Ich würde vorschlagen, statt dessen ZU tln- w MLJolumnlL beten : Herr, laß eine Gesellschaft derrraqen uno gieo mir vie ias,enverwaltung !" I DaS ist besser. Soll daS Gebet er- ' " i hört werden, so kann daS eine so gut , . . . . . . an tthort verden, tote das andere. 2P man erst einmal Massenverwalter, so folgt daS tagliche Brod von selb?, Failey '.verlangt etwaS über 530,000 hi. ffifn. 9n f,T,,,;,i P. ?r m afutniinian sehr vtel tägliches Brod kaufen, ohne daß man eS altbacken genießen muß. Herr Failev bat affenbar Kötbe aelesen. der da saat : Bescbeiden sind nur Lumve " 1 n,cf v rl, .x Er laßt sich ledenfalls nicht lumpen, wenigstens, nicht im Fordern. Und er beweist nicht nur. daß er in der klassideutsch' Lilleralu. ,u Haus. ist. " " sondern daß ihm auch bekannt ist, waS der VolkSmund sagt, nämlich : Bescheidenheit ist eine Zier, Doch weiter kommt man ohne ihr." Er wird sich zwar mit etwas veniger alS Z97,000 begnügen müssen, aber er denkt jedenfalls, daß er umso mehr .i,,t .t. bekommt je mehr er verlangt. nv ver ann oar von seinem Standpunkte auS ganz Recht, denn . .Frt c" ' mui9' isl em scarr, oer'S thut." Und dann darf man nickt veraessen. wie sehr er sich angestrengt hat. Er i i i n-x v x v x hat. die Bucher und Rechnungen durch ElerkS prüfen lassen, er hat die Eorresponden'z durch ClerkS geführt, selber aber "Tausende von Briefen und ah, tZtÄT&ün u m.f unterschrieben, nd wenn so em Mas. irnorrwutter, einen ?imen oin,qreivl, so ist daS'gar nicht ohne. Er hat Ad - vokoten angestellt, und die Advokaten habenalle Rechtspunkte wohl geordnet, und Advokaten und ClerkS sind aus der Masse.bezahlt worden. Die Riesenanstrengung, . all diese dielen 'Arbeiten thun zu lassen, ist 1 ' ' ,.' . Ai i.i i v ! . .

eine j5nnyin, Mitv i vnfwini 9

ihm nicht, wenn er der Ansicht daß ihm der Herrgott diese Massenverwaltung nicht zum Spaß in den Schoß gewerfen hat. Man muß nur immer richtig beten ! Der Plauderer.

Tie jüngste Weltausstellung Von Tr. Paul Rache. Die Welt ist ouZsteUungZmüde. Schon vor zwei Jahren bei der tftjica goer Ausstellung konnte man diesen Ausspruch hören. Und doch tauchen immer wieder neue AussteUngZpro jekte auf. Sofort nach Schluß der Worlds Fair" ging Antwerpen daran, in seinen Mauern eine Weltausstellung zu veranstalten und jetzt, ein Jahr spaV ter, ladet bereits wieder die holländische Hauptstadt Amsterdam die Nationen zu einem internationalen Wettbewerb ein. Drei Jahre sind es jetzt her, daß der Nederlandsche Hotelhoudersbond" zuerst den Plan faßte, eine Ausstellung p. . t. e ZU veranMlen, oie em anjcyauilcyes iötld geben sollte von der Entwicklung is Hotelwesens, das in der letzten Zeit

nacy-iemen so machtvollen Aufschwung ge

nommen hat, veranlag . ourcy die nesenhafte Zunahme des internationalen Verkehrs. Ter AusstellungSgedanke muchs indeß aus dem engen Nahmen einer Fachausstellung heraus und unter der Antheilnahme des ganzen Volkes rüstete man sich zu einer großen, inter. stattaefunden hat. .Weltausstellung sür Hotel und Reisewesen" ist die offi zielle Bezeichnung und wenn auch in hmmg an :ttn ursprüngUan das Hotel' und Rklsewefen den Schwer punlt bcr Ausstellung bildet, so ist doch dem Dovpeltltel kein allzu großes Ge wicht beizulegen. Ter Holländer liebt derlei Sonderbezeichnungen; auch die letzte Weltausstellung in Amsterdam vom Jahre 1883 nannte sich Jnternationale Colonialausstellung.Wie weit man über den ursprüngli chen engen Rahmen hinausgegangen ist. zeigt schon die nachfolgende Emtyeilung m Gruppen. Die Ausstellung umfaßt: 1) Bau. f Unft 2) Nahrungsmittel, 3) Allgemc;ne Industrie. 4) Industrie der Nahrungsmittel, 5) Fluß- und See fischerei. 6) Hygiene, 7) Maschinen, graphische Abtheilung, vi) U5cutan dige Zimmereinrichtungen, 13) Sicher heitsmittel. 14) Gartenbau, 15) Ver stcherungswesen 16) Verschiedknes. crÄ RflmTl 11 rt n älmrrmrt TirtT irr.LIiim. aU9 UlUUIlUiV4lwlt VMI VfcU"V tm m m Cußbrat. meiern, von denen der vierte Theil bebauten Boden enthält. Das Hauptge bäude allein besitzt eine Ausdehnung von 25,000 Quadratmetern. Hier 6c findet sich eine Reihe großer Restaurants, darunter auch das berühmte elektrische" tm der Hauptanziehungspunkte der ganzen Ausstellung. In diesem Res taurant. das für 8s Personen eingerich tet ist. geschieht die ganze Bedienung st - Vlcttrischcrn Wege. Man wählt der Karte eine der mit Nummern versehenen Speisen aus, drückt dann auf den Knopf, der die betreffende Nummer trägt und ln kurzer Zett steht das verlangte Gericht vor einem. Ein Truck aus emen zweiten Knops und die Speisereste verschwinden nnd n?ue Teller kehren zurück. Kurzum, das elektrische Restaurant ist etwas, an dem Ativa's berühmtes Wort zuschan. den werden soll. Neben den Restaurants smden wir im Hauptgebäude eine Anzahl Galerien wo die Aussteller lhre Gegenstände nicht ach der Nationalität, sondern nach cffen geordnet ausstellen. Tieseletz tere Makreqel mag ihre Nachtheile ha den, die Vortheile sind ab ungleich 2t. äsn? xtv,A x; M.lz. r. u, uuiiv UUUUC UUI lUlfliJ vytwii iwuujiu wird, kann man auf enaem Raum bei einander finden. Ein Vergleichen ist auf diese Weise besser möglich und be sonders den : reUriiitcrn IOttb taburi h Aufgabe wesentlich erleichtert. Der bet M flerabe füt diesen gder jenen Industriezweig interessirt. ist durch diese Art der Ausstellung in den Stand aesedt, alleS beisammen in Augenschein nehmen zu können, ohue hin. und herlaufen zu müssen zwischen Ux belgischen Abtheilung, wo em, und der italienischen Abtheilung, wo zwei. und der russischen, wo noch ein vierter L. T" ' ttettuiiv &ui cuyuu i(ui. uiiu uujit1 Nigen, die eme Ausstellung weniger vom kommerziellen oder wiffenschastli chen Standpunkte, sondern lediglich von dem des Amüsements betrachten, wissen auf solche Weise am besten, was für sie sehenswerth ist und waS sie ruhig links liegen lassen können, .Links vom Hauptgebäude gelangen Wir zu demjenigen Theile der Ausstellm Jlö) die größte Zahl Besucher .an sich ziehen wird und der in der That auch den Hauptreiz bildet. Turch ein altehrmürdiaeS Thor von Nymwegen betreten wir einen althol ländischen- Marktplatz: vor uns liegt .Oud-'Holland". m Wie im vergangenen Jahre auf der Antwerpener Weltausstellung Alt Antwerpen ein getreues Spiegelbild der flämischen Hauptstadt im Ausgange des Mittelalters bot, so soll uns Alt-. Holland" die vergangenen Jahrhun derte hervorzaubern, wo die Niederlän der vordersten Reihe der euro. tn Staaten standen, wo die hol l ländische Schifffahrt derjenigen (5ng lands den Rang abzulausen drohte, wo üppiger Blüthe stand. Wir können es dem Holländer nachempfinden. wenn er nur noch Mit stiller Wehmuth an jene schönen Zeiten-zurückdenkt und A IKAl.A.ttTlAtt V A.ll K m.m A mm ImI eine veteuetiuei vyiuve.ucuci ubi

oyne von der veraanaenen roize und

dem Ruhme Oud-Hollands" zu erzäh cn. Es gibt kaum ein Land, in dem die nittclalterliche Architektur sich bis auf den heutigen Tagen so unverfälscht und rein erhalten hat wie in Holland. Die kleinen holländischen Städte sind überreich an solchen althollündischen Bauwerken und das Schönste und Merkwürdigste, was das Land in dieser Beziehung noch auszuweisen hat, soll hier aus dem Marktplatz von Oud-Hol and nachgebildet werden. Besonders ist man darauf bedacht gewesen, ein möglichst getreues Bild der alten Ta verncn zu geben und uns das Wirthshausleben früherer Zeiten lebendig vor Augen zu führen, eine Absicht, die vom kulturhistorischen Standpunkte aus sehr willkommen zuheißcn ist. Längs der Häuser von Alt-Holland fließt eine ..Gracht" hin, wie die Am sterdam eigenthümlichen, die ganze Stadt durchziehenden Wasserstraßen ge nannt werden. Tiefe Grachten, die die Stadt m hundert kleine Inseln theilen. bilden eine charakteristische Eigenthum lichkeit der holländischen Hauptstadt und machen sie zu einer der malerischsten Städte von Europa. M Borllcbe sprechen die holländischen Dichter in solgedessen auch von Amsterdam als dem Benedig des Nordens." . Aus den Fremden, besonders den Binnen ändec. der mm ersten Mal nack vol. land kommt, machen diese Grachten denn auch einen imponirrnden Eindruck. Die Amsterdamer Grachten sind keine leinen, engen Kanäle, sondern groke. breite Wasserstraßen, die in erster Linie für den Verkehr bestimmt sind und auf denen sich mächtige Lastschiffe schwersäl. lig fortbewegen. Wir verminen die schlanken Gon dein, die leicht über das Wasser fliegen und die sprühende Fröhlichkeit ihrer Insassen, wir vermissen den blauklaren Himmel und die helle Poesie, die über der Lagunenstadt ausgebreitet ist, aber unser Auge bleibt bewundernd hängen an den Wahrzeichen tiefernster Arbeit, oie sie hier in dem Berkehrsleben des Holländer zum Ausdruck kommt. Zu Zeiten AltHollands waren die Grach ten noch belebt, durch zahlreiche Schwäne, die. den stolzen Hals ge schmückt mit dem städtischen Wappen, um gegen etwaige Annexionsgelüste von Liebhabern gesichert zu sein, dem jetzt etwas geschäftsmäßig trockenen Bilde einen poetischeren Anstrich gaben. Neben Oud-Holland befindet sich em großer internationaler Bazar, wo die Schaulust zu ihrem Rechte kommt; in Verbindung mit dem Weltbazar steht eine kosmopolitische Straße, die aber wohl in erster Linie einen orientalischen Anstrich bekommen wird und der Straße von Kairo, t auf oer Antwerpener Ausstellung solchen Zulauf fand, recht ähnlich werden dürfte. Zahlreiche Ka meeltreiber haben sich bereits angemel det und wer das Verlangen trägt, den Rücken eines Wüstenschiffs" zu bestei. gen, kann dieses Gelüste für billiges Geld befriedigen. In dieser Straße wird sich auch eine Anzahl Wirthshäu ser und Herbergen früherer Zeiten und aus verschiedenen Ländern befinden. r: iu ihrer Zusammenstellung ein be sonders interessantes Bild bieten dürf ten. Rechts und links von dem Weltbazar liegen die beiden leuchtenden Fontänen, eiue Nachbildung der berühmten kontuiuss lumiususss, die bei der Pa riser Weltausstellung im Jahre 1839 so großes Aufsehen erregt haben. ES ist in der That auch ein bezaubernder Anblick, die mächtigen Wasserstrahlen hoch in die Luft getrieben und in tau sendfältigem Lichterglanz wieder herun terjtäuben zu sehen. Eine weitere Ueberraschung sur die Besucher der Ausstelluna wird der mächtige Seedampfer bilden, der inmitten der Ausstellung m emem eigens zu dlejem Zweck gegrabenen großen Bassin ZU liegen kommt. Es ist ein moderner Schnelldampfer von etwa 100 Meter Länge, vollständig eingerichtet und mit all dem Komfort aus gestattet, den die neuen Seeschiffe auf zuweisen pflegen. Tie ganze Einrichtung ist so getroffen, daß sich der Besucher ein völlig orientirendes Bild von dem Leben und Treiben an Bord eines großen Seedampfers machen kann. Elektrische Schiffslampen werden des Abends daS Schiff erleuchten; auf der Schiffsbrücke nimmt eine Musikgesellschaft Aufstellung und das 1400 Personen fassende Verdeck wird einen mächtigen Tanzboden abgeben. Das Schiff bildet gewissermaßen den Mittelpunkt der ganzen Ausstellung, hier hat das Comite seinen Sitz, hier findet der Empfang hoher Gäste statt, hier werden am Tage die geschäftlichen Fragen erlc. digt und sindcn am Abeno die großen Diners und Bälle statt. Mit besonderer Sorgfalt ist der Speisesaal ausge stattet, der den Besuchern insofern noch eine Ueberraschung bietet, als die Be dienung ausschließlich von japanischen Kellnern und zapanischen Mädchen be sorgt werden wird und die Liebhaber hier Gelegenheit finden, echt indische Gerichte in echt orientalischer Weise ser virt zu erhalten. Wie man sieht, bietet die Ausstellung auch sür Auge und Sinne so mancher, sei, was selbst in unserer ausstellungs müden Zeit geeignet ist, den" Besucher anzuziehen. S!n?9igs ii)inUlH Wc;;:i einmal ein Sonderling auf 5 eu (jin;cil !Lme. einen Preis für die 1 1 ccreiniielc m.d zugleich unvcrschüm ;e a(cttnoictiirijt auszusetzen, so .jinDcn die Londoner Spitzbuben über Qt 'lmiser und Berliner Eollegc-n, iuie (hiiaimliches t-uj'e auch in ihrem vttche Kisten möo.en, den Sieg davon.!'r.igcn. Tiese Ansicht wird durch fol g.'l'.des 1 rfelutiB gerechtfertigt, welches : Londoner Neschästsmann zum Be flen gab. Ich ging eines TageS." sy erzählte er. ..nach der Eity und stand

emen Augen ri'.a an emem Laden still,

um mir einige Bilder anzusehen. Sofort sah ich mich von einem halben Dutzend ikerlen umgeben, die sich dicht an mich hielten und bald fühlte ich einen Nuck an meiner Tasche und ent deckte, daß meine Börse verschwunden war. Ich packte den einen Kerl, 'der mir zunächst stand, fest entschlossen, mir wenigstens auf jeden Fall das Vergnügen zu machen, etwas Lynchjustiz an ihm zu üben, als ein junger, sehr anständig gekleideter Herr auf mich zu trat nnd sagte: Sie haben einen Ver lust gehabt, Sir, wie ich fürchte." Verlust!" entqegnete ich, allerdings, das habe ich und dieser Spitzbube hier leugnet, daß er meine Börse genommen hat, obgleich er während der letzten Viertelstunde andauernd Schildwache an meiner Tasche gestanden," Tarf ich wohl fragen," hub der fremde Herr wieder an, ob Ihr Verlust sehr bedeutend ist?" Zum Henker, eS ist mehr, als ich vertragen kann!" Aber wie viel, Sir ? Ich versichere Ihnen, daß ich lebhaften Antheil an Ihrem Unfall nehme." Nun, es waren genau 14 Guincen in Gold und eine Zehnpfund-Note." Kennen Sie die Nummer der Note, so daß Sie dieselbe bei der Bank anhalten lassen können?" Nein, die Nummer weiß ich nicht." Tann, Sir," sagte der theilnehmende Herr, bin ich Ihnen für die gefällige Auskunst außerordentlich ver pflichtet, denn der verdammte Kerl, Iim Scraggs, der Ihre Tasche ausge leert hat, behauptet ganz gewiß hinterher, daß er nur ein paar Guincen in der Börse gefunden habe. Wir find unse rer Drei und es erhält also Jeder gerade acht Pfund auf sein Theil." Ehe ich Zeit hatte, mich von meiner Verblüffung zu erholen und meine Faust zu ballen, um ihn niederzuschlagen, war er in ein Nebcngäßchen ge schlüpft und verschwunden. Mittlerweile hatte sich eine Menge Menschen um uns versammelt und der Mann, den ich beim Kragen genommen hatte, wartete ruhig, bis er einen Polizeibeamten wahrnahm dem er mich wegen Angriffs auf öffentlicher Straße übergab! Als ich den Mann genauer ansah, schien er mir wirklich eine sehr ruhige, anständige Person und es that mir leid, ihn für einen Dieb gehalten zuhaben. Ich bat ihn umEntschuldigung und erbot mich zu jeder Genug thuung., Er schwur.es sei eine harte Sache für einen Gentleman, wenn er auch leider in seinen Glücksumständen heruntergekommen, auf öffentlicher Straße des Raubes beschuldigt zu werden. Endlich aber willigte er ein, eine Entschädigung von 20 Guineen an zunehmen. Glücklicherweise war ich in einem Laden in der Nähe bekannt, in den ich ging um das nöthige Geld zu borgen. Sowie er das Geld in der Hand hatte, sagte er: Nun thun Sie mir den Gefallen und sagen Sie Bill Fich und Jim Scraggs nichts von dieser Lumperei, denn das ist reine Privatsache zwischen uns Beiden. Jetzt muß ich aber eilen, um meinen Antheil on den 24 Pfund nicht zu verlieren. Adieu! Die vc.de iusenktttver Zwei Musenkinder fanden sich In einem Tichterstübchen; Das eine war ein Lenzgedicht" Das and're an ein Liebchen. Sie grüßten sich und plauderten Von ihrem Loos auf Erden Und hegten beide nur den Wunsch, Baldigst gedruckt zu werden. Und Mittags, ach wie schnell hat ihr Beisammensein geendet, Da wurde jedes sepcrat Vom Dichter eingesendet. Doch als im Redactionslocal Die Dämm'rung sank hernieder, Da fanden im Papierkorb sich Die Musenkinder wieder. ' Trost. Dame: Daß der Herr rothe Haare hat, gefällt mir aber nicht recht! Heirathsvermittler: Beruhigen vie slcy, viele hat er a nicht mehr! - ,,,, erlangt Muedo'S Veft Havanna Stltt. - Herbert Level Landen Geschwulst an seinem Halse Zweimal von Aerzten operlrt die eine Dlutmedlzkn verordnet hatten. tlood'e 8artaparll!a wurde genom rnen und In Kur bewirkt. - Kein -Fora on Skroüheln iit hizt' nftckljrer nnd gwöhnllcr als du An schwellen der HaIs Prosen. Hood'a Sutaparill hat ln tausend. FUlea dieses Leiden kurirt, nach dem alls anderen Medizinen wirkungslos waren lassen Sie jsoiMndet: "Als unser kleine Innra !n Iii aN war beksraer drei grosse Geschwulst an der linken Belte seines Halses, welche der Am swelmtl schnitt. Er verordnet. eine üintrelnlgungs medlsln end wir- bUsnnen unserm j anren liood's Baxsspev. rüU in den. Er Bat Tier Flascnen es nommen. Die Gesehwulste an seinem UAiscalna verschwanden nnd 0!e Ochnltte wunden tlnd cshslrt.' nur eine Narbe blieb, wo sein Hals operlrt worden war. Meine Fra und Ion denken, es giebt nichts was elchmit Hood's fiarsaparill Yerfflelohen kann HootTs '& Kurirt und haben wir m teta Im Hans. CHAXixa UufDOx, Box Ü2. Bawaxd. Nsiralca. Ho" SMNen von Tausendern bestattet !

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