Indiana Tribüne, Volume 18, Number 273, Indianapolis, Marion County, 22 June 1895 — Page 3

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Roman von HanS Richter. (Fortsetzung und Schluß) ; Sinnend schreitet Gisbert in seinem , Arbeitszimmer aus und nieder. Nun hat er wohl jene Fesseln aus immer gebrochen, aoer er wünschte doch, es wäre aus andere Weise oeschehen. Sophie hat fast gewaltsam seine Thur gestürmt, ihn mit Briefen über schüttet... er ist fest geblieben. Ohne Mühe, ohne Selbstüberwindung! Der schwule, sinnliche Neiz, den sie in ihm geweckt, rst geschwunden, sobald er sie durchschaut hat. Er will sie nie mehr wiedersehen, odwohl seine Gutmüthigseit ihf nicht das Mitleid versagt. Auch sie ist ein Opfer ihres Temperamentes und schiefer, äußerer Verhältnisse ; auch sie hat nicht verstanden, sich von den Fesseln der Leidenschast zu befreien. Ach, diese Fesseln, die auch ihn nun, nachdem dieser Rausch verflogen, wieder stärker denn je umspinnen! Nie wird er die Polypenarme der Vergas genheit von sich lösen! Durch das geöffnete Fenster klingt sn Name. Spille steht draußen mit seinem pfiffigsten Gesicht, den verschosUuen Hohenzollermantel in malerischen galten um die lange, hagere Gestalt drapirt. Will mich nur im Voruberaeyttt nach Eurem Befinden erkundigen.!" kräht er zu dem hohen. Parterresenster hinauf. Schon verlobt?" Mit einem alucklichen Lachein bewegt Gisbert abwehrend die Hand. Das ist vorüber, alter Freund. Ich habe Ihren. Rath als klug erkannt und befolgt." Ab!... ein Leuchten glimmt aus Spilles Gesicht auf... .Endlich gab die Sklaverei den gefangenen Josef srer. Man darf Euch doch glauben ( Nicht nur so ein Liebesgezänk, das morgen mit Küssen erstickt wird? Also nein?! Nun, dann dankt dem Schicksal mit Pauken und Trompeten. Was habt Ihr vor, Freund Baumeister? Ich will mir ein wenig den Thiergarten beschauen. . . Berlin hat Vieles, dem ein Lob geDuhrt: Schön ist's unstreitig Abends an den Zelten. Wenn man sein Liebchen dort spazieren uhrt, Schön ist's im fischberühmten Stralau, Dank 0 Neptunus Dir, und schön ist's auch in Pankow. Heute sind, wie gesagt, die Zelte an der Reihe." .Wollen Sie mich mitnehmen?" fragte Gisbert mit raschem Entfchluß. Es drängt ihn, etwas von Klara zu hören, von ihr fprechen zu können. Spille lachte vergnügt und hell auf. ohne daß Jener begreift, warum. Mit Euch Herr Doktor, zu spazieren. Ist ehrenvoll und ist Gewinn. Eilt ein wenig!" Als sie zwei Minuten spater weiter fchreiten. faßt Spille plötzlich deS Freundes Arm und sagt ernster: Nicht Strenge legte Gott in's weiche 5er, des Weibes, sagte ich Euch schon einmal. Der Liebe göttlichstes Recht ist das Verzeihen! Gisbert, ich bin in Bealeituna der beiden Damen, die natürlich nicht wissen konnten, daß ich Euch mitnehme. Laßt Euch nicht verblüffen! In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühe kaum in lanaer Zeit erreicht, und am Stirnhaar laßt den Augenblick unS fassen." Gisbert antwortet nicht, er ist blaß vor Erregung. Am Ende der Zelte holen sie die Damen ein, deren Verlegenheit bei feinem Augenblick deutlich bekundet, daß sie Spilles fein durchgeführte Absicht nicht geahnt haben. Dessen burlesker Humor hilft über das Peinliche der Begrüßung hinweg. Frau Bis.lng findet sogar einige sehr herzliche Worte. die vielleicht nicht ganz ohne Berechnung sind. Die lange Krankheit, die treue Pflege und die Festigkeit Klara?, die klugenEinflüsterungen Spilles sind nicht ohne Einfluß auf sie geblieben. Außerdem erscheint ihr Gisbert jetzt in einer wesentlich ' veränderten Position als vor drei Jahre: . . unabhängig, vermögend. Inhaber einer der 'ersten Architektensirmen! Während sie nach links in den Park einbiegen, fragt sie theilnehmend nach seinem und Guidos Befinden, lobt noäz den braven Okel Theobold und sprint mit viel Stolz und großer Weitschwelfigkeit von ihrer Tochter, bis Spille ihn von ihrer Seite verdrängt und ihm dabei in's Ohr raunt: Jetzt vorwärts!" Das ältere Paar ist eine kurze Strecke voraus. Schweigend, mit gesenkten Blicken schreiten Klara und Gisbert nebeneinander. Verworren dringt der Lärm der Weltstadt herüber, leise rauscht 'das herbstlich bunte Laub; ein Lufthauch trägt einen Spinnwebfaden, ein Marienfädchen. heran und schlingt es um sie. Beide bemerken es und werden roth. Eine süße Träumerei hält ihre Herzen gefangen Endlich wagt Gisbert in das weiche, liebe Mädchengesicht zu schauen und im gleichen Moment hat auch sie den Blick zu ihm erhoben. Innig prahlen ihn die reinen, blauen Sterne an. Kre-, spricht er leise und erfaßt ihre bebende Hand. Kläre, ich habe schwer gefehlt, viel gekämpft und viel verloren.. Doch die Ehre habe ich mir gerettet und das treue Gedenken. Die unwürdigen Fesseln sind abgestreift die Polypenarme behüte Du mich vor anderen! -Nur. Liebe und Ehre knüpfen ein dauerndes Band um das Glück, echte Liebe, Klare!" Wie durch einen Schleier sieh! sie fein erregtes, flehendes Antlitz.' Eine heiße Blutwelle schießt ihr zum Herzen und plötzlich stürzen ihr die Thranen aus den Auaen. Sie- umklam-

mert Hand und drängt' sich, dicht an ihn heran, indeß er den Arm um ihre Hüfte schlingt. Gisbert, Geliebter!" stammelt sie. Zärtlich beugt er sich nieder: Mein süßes, liebes Mädchen, nun halte ich Dich mit echten ewiaen

Banden, die Nichts mehr trennen kann. Du bist mein und ich bin Dein. Dich, nur Dich habe ich ja steiö geliebt!" Leise rauscht das rothe Laub. Die flinkei. Meisen flitzen durch das Geäst und klar strahlt die Sonne hernieder wie der Gruß einer lichten Zukunft voll Liebe und edler Freiheit. (Ende.) Gräfin Ilse. Kriminal'Rtman von Fritz Friedmavn. I. Ein leichtes Geführt, dessen Kutscher die gräflich Ellabronnfche Livree trug, hielt vor dem - mächtigen Portal des alterthümlichen Schlosses. Das letzte Gold der Abendsonne umwob die Zinnen und Thürmchen, welche in ihrer architektonischenReinheit, obwohl sichtlich von einem modernen Meister er dacht, Neigung und Interesse des Besitzers für den vergangenen Glanz seines Hauses bewiesen. Ein Haushofmeister. der in seiner ganzen Erscheinuna zu dem alterthümlichen Stil vaßte und jene patriarchalische Würde von sich ausstrahlte, die nur den alten' Dienern sehr vornehmer Häuser eigen ist. trat an den Wagen. Haben wir die Ehre, Fräulein Wildau zu empfangen?" fragte er in ehrerbietigem Tone, während ein blitzartiger Strahl der Neuzier hinter den buschigen Augenbrauen auf die Angeredete fiel. Sie neigte zustimmend den Kopf und entstieg, von ihm unterstützt, dem Wagen. Die schweren, müden Bewegungen ihres Körpers contrastirten seltsam mit der jugendlich elastischen Gestalt. Während ein zweiter Diener das geringe Gepäck vom Bock des Waaens nahm, folgte die Besucherin dem voranschreitenden Haushosmeister Ruverti. Sie schien mit großer seelischer Anstrengung alle Kräfte des Geistes zur Unterstützung des Körpers herbei zurufen. ' Ihr Weg führte durch eine im mit telalterlichen Stil gehaltene Vorhalle, an welche sich zur ebenen Erde ein mächtiger Bankettsaal schloß, über eine breite eichene Treppe in das erste Stockwerk. Lautlose Ruhe ringsum. Der zweite Diener war mit dem Geväck im Erdgeschoß geblieben, und nur Ruperti befand sich in Gesellschaft von Ilse Wildau. Nun schlug er, nachdem sie ewige nn feinsten Rococoaeschmack eingerichtete Zimmer durchschritten hatten, die Portieren von der Tbür eines prächtigen Saales zurück. Die Einrichtung dieses Gemaches ließ deutlich erkennen, daß es der bevorzugte Aufenthalt eines vornehmen und verwöhnten Mannes sei. Wer auf dem breiten, mit einem mächtigen weißen Bärenfell überdeckten Ruhebett saß oder auf den Balkon hinaustrat, fah über einen altfranzösischen Garten hinaus einen prächtigen Buchenwald auf mäßiger Anhöhe emporsteigen. Auf beiden Seiten desselben breitete sich Ackerland aus, dessen wogende Halme jetzt im Hochsommer des Schnitters warteten. Ilse faßte, unwillkürlich einen Halt suchend, mit beiden Händen den Riegel des Balkonfensters, lehnte das müde Haupt daran und starrte hinaus. Hatte sie gehört, was der Haushofmeister Ruperti zu ihr gesagt? Gnädiges Fräulein wollen kurze Zeit verzeihen der Gras schluminerte vorhin. Der Arzt hat Nachmittags beim fortfahren angeordnet, Seine Erlaucht vor der Aufregung, welche ihm bevorstünde, ruhig schlafen ?u lassen. Ich werde nunmehr den Vastor Rhode rufen lassen.. Darf ick mir erlauben. Erfrischungen für das gnädige Fräulein hierher zu senden?" : Einige Minuten später standen dieselben bereits auf einem Marmortischchen am Fenster neben Ilse; ' sie aber ließ sie unberührt und starrte rn das langsame Dämmern des Juliabends. Man hätte denken können, sie habe vergessen, wozu sie gekommen , sei. Ilse Wildau besaß eine volle ebenmäßig gebaute Gestalt mit ein wenig strengen, aber vollendet schonen Zucen. Das jetzt unnatürlich bleiche Antlitz 'schien aus ein Alter in der Mitte der zwanziger 'Jahre schließen zu lassen. Zwei große, etwas starre, braune Augen mit feingezeichneten Brauen blickten ernst und entschlossen unter einer hohen, - weißen Stirn, welche zwischen Augen und Haaransatz die dunkelblauen Adern deutlich hervorschimmern ließ, eine Erscheinung, wie 'man , sie bei willensstarken, leicht zu leidenschaftlicher Erregung und schnellen Entschlüssen fortgerissenen Menschen-oft findet. Das volle, fast schwarze. Haar war im leichten Kno ten unter dem eleganten Capottehütchen' aufgenommen. Ein jugendlich zierlich.' aber doch oornehm gehaltenes stahlgraues Seidenkleid umspannte die Figur. Kein Schmuck mit Ausnähme einer eig:narigen Vroche, eine goldene Dornenkrone darstellend, auf welcher kleine Rubinensplitter wie Blutstropfen lagen, war an ihr zu fehen. Die seidenen Handschuhe hatte sie beim Eintritt in daS Zimmer schnell von den nicht lleinen, aber sorgsam gepflegten Händen gestreift und nebst Schirm und Mäntelclen neben sich gelegt. Recht ladylike!" hatte der HausHofmeister vor sich hingemurmelt, als er nach einem längen,' prüfenden' Blick vorhin däö "Zimmer verlassen hätte." '

Ra ewigen Augenblicken erschien sener Diener, der Jlsens Gepäck in Verwahrung genommen hatte. Er zündete einen Wandleuchter an und setzte auf das Tischchen eine Lame, deren Licht durch einen rosa Schleier

dämpft war. Die tlesdunkle, eichenkassetirte Decke des mächtigen Gemachs und die breiten, mit dunkelblauer Seide Überzogenen Wände sogen so viel Licht ein, daß nur der kleine Fleck, wo Ilse saß, völlig erleuchtet blieb, während der übrige Theil des Zimmer in Schatten gehüllt wurde. So bemerkte sie nicht, daß, noch während sie in dem Briefe las, welchen sie aus einem kleinen Portefeuille entnommen hatte, ein neuer Besucher den Saal betrat. Sie las jene Zeilen, welche den Anlaß zu ihrem Kommen gegeben hatten und von ihr schon so oft studirt worden waren, daß jede Silbe sich ihrem Gedächtnisse eingeprägt hatte. Sie lauteten: Schloß Ellabronn, 24. Juli 1856. Gnädiges Fräulein! Nachfolgende Zeilen sende ich an Deren Adresse im Auftrage meines Herrn. .Seiner Erlaucht des Grafen August von Ellabronn und erlaube mir. denselben einige Bemerkungen hinzuzufügen. Gnädiges Fräulein haben jaKenntnik von dem schweren Unglück, das, über unsern Herrn gekommen ist. 'und wissen, wie ich höre, daß die Aerzte ein immer größeres Sinken der Sehkraft in Aussicht stellen. Es will uns, der nächsten Umgebung Seiner Erlaucht, sogar bedllnken, als ob schon jetzt der Graf seine nächste Umgebung nicht mehr zu erkennen vermöchte, und diese traurige Thatsache nur verheimlicht, um seine Umgebung, wie er glaubt, nicht zu belästigen. Leider ist mit diesem Unglück aber ein größeres verbunden. Geheimrath Peters, der borgestern auf einen Tag von München hierher gekommen war. hat die bestimmte Erklärung abgegeben, daß in wenigen Tagen ein Gehirnschlag plötzlich dem Leben unseres Herrn ein Ziel setzen könne. Gnädiges Fräulein wissen, wie Herr Graf mir früher erzählt, daß hochderselbe völlig abgeschlössen lebt; der letzte Erbe eines großen Hauses, wird er, nur von seien Getreuen umgeben, sterben. Seine Erlaucht hat nun, in völliger Kenntüiß seines hoffnungslosen Zustandes, Folgendes bestimmt und richtet, da er selbst nicht schreiben kann und nicht mehr im Stande ist. einen längeren Brief zu diktiren, durch mich, der schon seine Kinderschritte gelenkt hat, folende Bitte an Sie, gnädiges Fräulein: t Seine Erlaucht wünscht sehnlichst, vor seinem Hinscheiden Ihnen, gna ies Fräulein, seinen Namen zu geden. Seine Worte in dieser Beziehung sind folgende: Er wolle eine heilige Pflicht erfüllen, welche nicht allein Sie selbst beträfe. Er wolle keinen Dank damit erzwingen und in keinem Falle Sie an fein Krankenlager fesseln. Er bäte Sie inständigst, in eine stille Trauung mit ihm auf Schloß Ellabronn zu willigen. Es solle Ihnen, mein gnädiges Fräulein, völlig freistehen, ja. Seine Erlaucht wünscht sogar, daß Sie unmittelbar nach stattgehabter Ceremonie wieder abreisen und erst zurückkehren, wenn Alles vorüber, und Sie von Ihrem Erbe Besitz ergreisen könnten. Ihre Anwesenbeit im Krankenzimmer soll auf die denkbar geringste Zeit beschränkt und Vorsorge getroffen werden, daß kein Unberufener Sie sähe. 'Ich habe die Ehre, zu bitten, gnädiges Fräulein wollen, um denWunsch unseres sterbenden Herrn zu erfüllen, noch heuk abreisen und vorher eine Depesche zustimmenden Inhalts absenden. Da der Zug auf der nächsten Station Rittberg gegen acht Uhr eintrifft, können gnädiges Fräulein mit dem Wagen, welchen ich dorthin entsenden werde, eine Viertelstunde nach acht Uhr bereits hier eintreffen, wo Alles zur Ceremonie um halb neun Uhr vorbereitet sein wird. ES wäre dann, so meinte Seine Erlaucht, für seine Gemahlin möglich, den Zug, der um zehn Uhr von Rittberg abgeht, zur Heimkehr zu benutzen. Er würde als dann am nächsten Tage durch Herrn Iustizrath Linke in Köln Ihrer Erlaucht alle Vorschläge für die Zukunft unterbreiten lassen. Und seine letzten Worte, die er mich beauftragte wört lich hierher zu setzen, sind: Das schwere Unrecht, welches ich Fräulein Wildau zugefügt, -das Leid, welches sie seit Monaten um meinetwegen er duldet, kann ich nicht gutmachen; aber tlA m!tM ktm ITnoIili Vm2 rntrft IC UlVyt IM VU Mvjuu, vuv rntu; jjv troffen, erkennen, daß keine Schuld ohne Sühne bleibt, und die von mir jetzt dargebrachte ohne Zwang oder Bedenken annehmen." Der Brief war unterzeichnet: Ludwig Ruperti, Haushofmeister Seiner Erlaucht des Grafen August von Ellabronn. Das Kuvert trug die Aufschrift: Fraulein Elfe Wildau. Köln. Rolandsgasse 26. Ich soll erkennen, daß keine Schuld ohne Sühne bleibt," ganz leise murmelteten es JlsenS Lippen. Ich will die Schuld auf mich nehmen um Deinetwillen. Camille." : Das Portefeuille, in welches sie den Brief wieder versenkte, umschloß auch ein winziges Miniatur - Pastellbild, welches den Kopf eines noch sehr junaen Mannes zeigte. In seine tiefen und weltentrückten Augen versenkte Ilse die ihrigen; dann aber schloß sie hastig die Brieftasche und ließ sie in da? Kleid zurückschlüpfen, als aus dem Dunkel des Gemaches jene Gestalt. welche dort schon längere Zeit gestanden hatte, mit einer leichten Verbeugung auf sie zutrat. ES war ein ,vnger Vcann tm sucnaie ott evangelischen Geistlichen. Seine milden und doch ernst prüfenden Augen blieben Wie vorhin, als er sie beobachtete, voll auf Ilse gerichtet. (Fortset)uug folgt.) . Mucho's Ciganenlade befindet sich in Ro. 199 OK Washington Str.

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eine niederträchtige Geschichte. Hier möblirtes Zimmer zu vermiethen?" Jawohl, Herr Lieutenant; bitte, treten Sie näher." sagte die Zimmerdermietherin. Wittwe Schwarz. Das Zimmer gefiel dem Lieutenant arnicht. Es war zu niedrig und schlecht möblirt. - Als er aber e'nen Blick durch das Fenster :varf, änderte sich seine Ansicht. Das Haas lag in einer engen Gasse, und vis-a-via (so dicht, daß man bequem Liebtsbriefchen hinüberspediren konnte) schaute ein allerliebstes Mädchenangcsicht zum Fenster heraus. Der Lieutenant miethete also das Zimmer, d. h. er gab der Wittwe Schwarz Handgeld. Acht Tage waren noch bis zum Ersten, dann wollte er einziehen. Schon am andern Tige führte der Zug des Herzens den jungen Krieger wieder durch die enge Gasse, und nun bemerkte er, daß auch an dem gegenüberliegenden Hause ein Zettel hing, welcher die Vermietung eines möblirten Zimmers herausforderte, und zwar bei der Wittwe Weiß. Daß er dies erst jetzt bemerkte! Da hätte er Zimmer an Zimmer neben der Angebeteten wohnen , können. Nun, noch ist er drüben echt eingezogen. Er stieg zur Wittwr. Weiß empor, welche ein womöglit!, noch ruppigeres Zimmer zu vermiethen hatte, als die Wittwe Schwarz jedoch noch freundlicher war als jene. Und als der Lieutenant auch hier durch's Fenster schaute, wer faß dort gegenüber in der Wohnung der Wittwe Schwarz? Dasselbe allerliebste Mädchenangesicht, das ihn gestern entzückt hatte. Mit der Schlauheit, die einen jungen Mann in den ersten Zwanzigern ziert, kombinirte der Lieutenant: Entweder ist sie die Tochter der Wittwe Weiß und heute bei der TanteSchwarz zum Besuch, oder sie ist das Fräulein Schwarz und hielt sich geftern besuchsweise bei Tante" Weiß auf. Um nicht durch unzarte Fragen lästig zu fallen, miethete er auch das Zimmer der Wittwe Weiß. In den nächsten Tagen, dachte er, werde ich wohl erfahren, welches Zimmer mir die größten Chancen bietet. Und er follte es erfahren. Andern Tages fragte ihn der Regimentsadjutant nämlich: Schon Wohnung gefunden, Herr Kamerad?" Allerdings. Winkelgasse!" So? Bei Tante Weiß oder Tante Schwarz?" Der Lieutenant war sprachlos. Endlich fand er aber doch Worte gerechter Empörung: Hoffe doch. Her? Kamerad, daß eS hier nicht Sitte ist. alle Schritte, die man thut, ausfpio Halt. Verzeihung. Sie. sind zu hitzig. Kamerad. Sie haben das Zimmer bei der Schwarz oder der Weiß deS schönen vis-a-vis wegen gemiethet." Und wenn auch . . Gewiß. Sie haben Recht, das geht Niemanden etwas an. Vielleicht interessirt Sie eS aber, zu hören, daß das schöne Mädchen eine Wachspuppe ist." Eine Wachs ; aber, Herr Adjutant, diese Behauptung " Ist nicht aus der Luft gegriffen, Herr Kamerad. Die Geschichte mit der Schwarz, der Weiß und ihrer Wachspuppe ist im ganzen Regiment bekannt. Sehr alter Witz! Fallen nur noch junge Lieutenants rein, die neu hierherkommen. Haben aber stets Handgeld im Stich gelassen, wenn sie aufgeklärt wurden. Die beiden Wittwen besitzen die Wachspuppe gemeinschaftlich und benutzen sie in der Ihnen bekannten Weise, um ihre schlechten und theuren Zimmer an den Mann zu bringen." Das ist aber eine niederträchtige Geschichte," sagte der Lieutenant, der aus allen Himmeln fiel. Der erste münnllche Damen schnetder. 166 Jahre sind verflossen, seitdem unsere holde Weiblichkeit auch die Manner in die Reihe der Verfertiger ihrer Kostüme eingestellt zu haben mit Triumph bezeugen kann und wahr lich nicht zu ihrem Nachtheil.' In dem zweiten Dezennium des vorigen JahrHunderts wanderte nämlich ein junger Schneidergeselle Namens Romberg aus seiner Heimath unweit München aus und ließ sich in Paris nieder. Ta. lentdoll, unternehmend und spekulativ. wie er war, erregte er im Jahre 1730 in semer neuen Vaterstadt , dadurch Aussehen, daß er einen Wagen ,n Paris herumfahren ließ, auf welchem dl Attribute deö edlen SchneiderhandwerkeS, Fingerhut, Scheere u. f. w., zu ei. nem Wappen vereint, angebracht waren, welche die Aufmerksamkeit deö Publikums auf sein Geschäft lenkten. Romberg hatte aber auch ungemein viel Glück, gepaart mit Geschmack; er verstand es überdies ausnehmend, körperliche Mangel zu verdecken.' Hierdurch schlug er denn auch die Kleidermacherinnen bald aus dem Felde, und erwarb sich schnell ein ' bedeutendes Vermögen, denn noch nichtfünfzig Jahre alt, starb er mit Hinterlas. sung einer jährlichen Rente von 50.000 Franks. a Die Soneurrenten. . . t Der Speckhaunes und der Schleichsrieder waren ein paar große Spitzbn ben.' ' 'Sie 'arbeitelek" abcrmchl ge-' meinschafklich,' sondern- wenn einer eine. fette Beute' witterte, könnte er in vielen Fällen gewiß sein das: de? Andere , sie ihm vor der Nase wegs)nappte. - Eö hatte der Sj?eckhann?s sich einmal vorgenommen' die NLucherkammer' dcS Metzgers Schwarte zu plündern. ' Die Kammer ' war . von der' Küche: auö zu erreichen. EweS schönen Tages, hatte Kvt ' t , st - vik ganze egersamule einen. Auszug gemacht,GeseUen Unv Dienstboten wa ren tanzen Ü?ganaen77 Dicklich' sich .in der Dunkelheit der CdeckbänneZ auf

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oen ot, delUyigte den großen Hund h jid) eine Wuist, die er ihm hinwarf, drückte ein Küchenfenftcr ein. öffnete es und stieg in die Küche. Schnell war er in der Räucherkainmer, und siehe da ! ein günstiges Geschick fügte es, daß ihm die Hauptarbeit erspart blnd: sammt liche Würste lagen, zu einem großen Packen zusammengeschnürt, am Boden der Kammer. Eben wollte er zugni fen, da gab es einen Ruck, die Würste schwebten htch oben im Schornstein, noch ein Ruck, und die Würste waren verschwunden. Bon oben herab rief aber die bekannte Stimme deö Schleich, srieder: Guten Appetit, Speckhan, nes !" Der Schleichfrieder war vom Schontstein aus in die Räucherkammer gedrun gen, nur um dem Speckhannes den eben beschriebenen Possen spielen zu können. Es ist mehr Katarrh in dieser Gegend des Landes als von allen anderen Krankheiten zusammen, und bis in den letzten Jahren galt er als un- . ! ... CV n m ä t yeiloar. Viele Jayre lang ernanen Ooktoren ihn für eine lokale Krankheit und schreiben lokale Heilmittel vor, und da sie ihn mit ärztlicher Be. Handlung beständig nicht kurirten, erklärten sie ihn für unheilbar. Die Wissenschaft hat bewiesen, daß Katarrh eine E onstitutiondkrankheit ist und deß halb constitutibnelle Behandlung erfordert. Hall'S Katarrh Kur, fadrizirt von g. 3 Cheney &&o., im Markte, Sie wird innerlich in Dosen oder Gaben von 10 Tropfen bis zu einem Theelöfel voll genommen. Sie wirkt direkt auf das Blut und die schleimige Oberfläche deS Systems. Sie bieten einhundert Dollars für jeden Fall, den sie zu kuriren verfehlt. Laßt Euch Eirculare und Zeugnisse kommen. Adressirt : Eh eneyKEo., Toledo,. tBCT Verkaust von allen Apothekern, 75e. ' Deutsch amerikanischer Hausarzt von Dr. Maximilian Herzog. Ein populär geschriebene? Buch von einem respektablen Arzte. Bei leichten Erkrankungen, Unfällen etc. leistet ein solches Buch außerordentliche Dienste, weit mehr als daö planlose Verschlucken von Patentmedizinen. Für nur 25 Cents in der Ofsice dö. Bl. zu haben. oülil LniiiiL ilijljci Mm mfTI oFXtü-UWBo OPTiCIAN53 UPCNILST. ISON H01UC. INDIANAPOLIS IND. $8 rillen werden nach den besten Methoden den ?ugen angaßt. Blumen und Bouqnfts für Coraineiiccmeiits. Blumen werden überall bin gut und sicher verschickt und Bestellungen per Telegraph überall hin m Amerika irnv Europa ausge führt. Bertermann Bros. 3743 Mass. Ave. Tel. 840. Ecke Penn, k Wash. Str. Tel. 1044. ßC7 Fragen Sie Ihren Grocer nach B. Bachmann's High Patent, Tip Top oder Melrose vkehl, daö beste im Markt. Avenue Mühlen, keke ah Str. nd VZadiso, Ave,. Serren - Kleider nach Maß angefertigt. Reparaturen und Ncinigen von Herrenkleidern zu den niedrigsten Preisen. Rasche und gute Arbeit zugesichert. Fred. Wendliauscn, 271 Süd Lelnware Str. COPYRIGHTS.1 CAIf I OBTATIf A PATENT? For prompt nawer and an honest oplnion. wrtta to MUNH öc CO., wbo bar bad ori7 fixty yr' xperfenoe in the patent btutneM. Commanlrs . tini itrtctlf ocmfldeatlal. A Hdbeok of !o - formatiern oncerntnjf fateata and trow to-ob tah them teat f ree. Also a catalagueaf i"rhanIcal and Mlentlfla bookt ent free. Patent taken tbrongh Hosn & Co. reoetre peoial notloslo tbs rtclenttne AairicB. and tbaa ar brought widely beforetha publlewltb on eoat to tba iaTentor. Thla alandid paper, . luntd weekjr.elewantly UloatratetL ha br fax tt Urgeet clreulation of anr adentlllt irork In tat) world. 83 rear. &unpi eopie ant fse. ' BalldlD; KdUlon, monthln fläO a rear. , 8trrl . eoptea. tia esntav Kry tmnber eorruiä b. .ntlfal ptatünw In oolora, f -pbrtorthfl al ta9

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Eisenbahn. Tabelle

tr&xtft und Abgang der verschiedenen Eis, j kähnzage im Nnicn Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30 5m Expreß 1160 33m Expreß 12 40 31m Accomodatwn 4 00 Nm Erpreß 7 00 91m Expreß .....11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35 Vm Erpreß'. 415Vm Accomodation 10 00 Vm Erpreß 3 20 Nm Schnellzug..... 6 00 95m Accomadation 7 40 Nm Cleveland, Cincinnati, Chicago und Ct. LouiS. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 5a, . . Erpreß 10 30 Expreß 10 30 32m i Limited Expreß 310 Nrn. Expreß 6 40 Nm Ankunft Erpreß 710 5rr : Expreß..,.. 1130 5m Limited Expreß 11 30 Bm Expreß..... 00Nm erpreß.. UMNrn St. LouiS Division. Abgang Expreß 7 30 35m j Limited Expnß 11 60 m Expreß 1120Nrn Expreß, täglich H45Nrn Ankunft Expreß täglich 4 00Nm Expreß........ 2 60 3Jrn , Limited Expreß 6 30Nrn Expreß 6 00 35m Ihicago und CincinnaÜ Division Abgang Schnellzug ! Accomodation täglich Accomodatten ' Postzug Accomsd. lnur Sonntags). Accömodatton Ankunft Rushville omodation. .1 Postzug. . . ..... Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation......'...'... Accomodatwn..... Schnellzugs..... - östlich. 3 45 Vm 7 05 33m 11 00 85m 3 00 9lm 6 35 Nm 11 40 33m 10 15Nrn 11 lONrn Chicago und CincinnaÜ Diviston westlich. Abgang Accomodation ......... 7 10 Vm j Schnell'Post 11 50Nm i Lafzyette Accomadation.... 6 00Nrn Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 35 ! Lafayette Accomodation ... 10 45 Vm ' Schnellpost... 2 50Nm Accomodation 615 Nm Peoria Division westlich. Abgang Expreß.. ; 7 25 Vm j Expreß 11 25 SW ; Danville Aecomodalian.... 5 05 Nm Expreß, 11 59 Vm Ankunft Expreß, 3 25 Sin Danvill Accvmodati .... 10 35 Vm i Expreß. 2k Nm ; Expreß.. 6 55Nrn Peoria Diviston östlich. Abgang Expreß j Accomodation Expreß Ankunft Expreß ....... 6 30 35m 3 25 Nm 11 40 35m ecomovanon Expreß........ lOOONrn Lake Ixit und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20Nm Exvreß 7 00Nm Sqnell.Erpreß Ankunft Schnell Expre ß... .... Expreß, 10 20 35m Expreß 2 50 Nm Expreß 6 20 Nur PittSburg, Cineinnati, Chicago und St. LouiS. JManapoliS Diviston. Abgang Expreß 4 50 35m EolumbuS Accomodation.. . SOOVm Expreß 3 30Nrn , Rtchmond Sccomsdatio. . . 4 00 Nm Expreß 6 10 Nrn Ankunft Richrnond Accomodation 8 65 Vm ' ; Schnellzug 11 40 35m Expreß 12 30Nm Accomodation 3 20 Nrn ' Expreß. 6 50 Nrn Expreß'.: .....10 15 Nrn Chicago Diviston vi Kokomo. Abgang Expreß.. 11 00 33rn ' : Expreß 11 20Nm Ankunft Erpreß 3 35 Vm , i Expreß. 3 15 Nrn ' Louisville Division. Abgang Expreß 3 45 Vm Louisville Accomodation.. . 8 10 Vm ' Schnellzug... 325 Nm Accomodation 4 0)Nm Ankunft Accomodation 10 20 35m - i " " Schnellzug 10 50 Vm Accomodation 6 60 Nrn Spezial täglich 11 00 Nrn Cineinnati, Harnilto und Indiana- . poliS. Abgang Expreß 3 40'Vm " ' Cineinnati AecomodotiBN ..10) Vm Expreß... SvONm Expre k .. 4 00 Nrn Expreß.... 6 30 9hn Ankunft Zlccomodation 9 15 Vm I Expreß. 1145 35m ! Erpreß.'. . 7 30Nm Expreß 10 55Nm ... Eipnß 12 30 35m j Indianapolis nnd VincenneS. Abgemg Expreß 8 00 33m 1 Äincenne Accomodation.. 4 00 Nm Ankunft VincenneS AccomodarionlO 40 Nrn 'v Expreß:..... 6 00 Nrn Cineinnati, Wabafh und Michigan Abgang Expreß 6 35 Vm l ! Expreß 11 15 Lm Expreß.' 6 45 Nrn Ankunft Expreß 9 65 Vm Expreß , 2 50Rm Expreß 900 Nm 3nMajtap o(i, JDeeatur ' und Western. AbgangExpreß 8 30 35m - i Accomodation 840 Nm Schnell. Expreß 11 20 Nrn Ankunft Schnell.Expreß 3 30 35m Aeeomodatio 10 40 Vm Expreß.......' 4 50 35m LouiSdille, New Llbany und Chicago. Sbgang-Exvreß 12 35 5? Erpreß 11 60 Vm Mono Aecomodation 4 00Nm Lnkunft Expreß....... 33035m Nonon Accomodation 11 20m ; . . Expreß 3 65 Nrn The Tffcntlctli Centnrj, eine, kßneichnet, . Wochenschrift., velSe sortfchrMltch gesinnten Leser sHr ,u enq?feh. lm ist. 1 In der Tenden, ,v sszialistisch, werden dch ndere iorNchrittlich Thrien dart unparteiisch besprochen, Van bestelle direkt bei tr. Humboldt Publishing Co 19 Lsto, piact, R?