Indiana Tribüne, Volume 18, Number 273, Indianapolis, Marion County, 22 June 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntagö. Die tZgllche.Triöäne" kostet durch den TrSger 11 eutZ per Woche, die eonntagS,Tribüne-l Cent per Woche. Beide iufamwe IS Cent der 63 Cent! perVlonai. Per Poft außerhalb der iHtckdt zuaeichickt In Vorausbezahlung V per tZahr.
fTUt is zat Alabama Stratze Indianapolis, Ind., 22. Juni 1895. Opfer des ElsenvahndlensteS. Das furchtbare Gemetzel unter den Männern, welche im Betriebsdienste der Eisenbahnen unseres Landes stehen, hat, wie auö officiellen Mitthei lungen erhellt, auch im verflossenen Jahre angedauert. Nach Ausweis des Berichts, welchen die Commission für den zwischenstaatlichen Verkehr über ihre Thätigkeit im Jahre 1894 ausgearbeitet hat, sind in dem genannten Zeitraume 1823 Eisenbahnangestellte getödtet und 23.422 verwundet worden, wahrend sie sich in der Ausübung ihres Dienstes befanden. Im Vergleich mit dem Jahre 1893 war die Zahl der Getödteten um 904 geringer, während 8307 weniges verwundet wurden. Daraus auf Verbesserungen der Schutzvorrichtungen für das Personal zu schließen, wäre ein großer Irrthum, denn, wie die Commission ausdrücklich hervorhebt, ist der Rückgang , der Zahl der Getödteten und Verwundeten darauf zurückzuführen, daß sich weniger Leute im Dienste befanden und da3 Verkehrsvolumen geringer war. Der Procentsatz der Getödteten und Vermundeten zu der Gefammtzahl des Beiriebspersonals stellte sich im Jahre 1893 auf vier-vom Hundert und im Jahre 1894 auf 3, so daß also zu Gunsten des letzten Jahres ein nur verschwindend geringer Unterschied zu conyatiren war. Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß'eine sehr große Anzahl aller Unfälle, von denen-das- Betriebsperfonal be: Eisenbahnen betroffen wird, hätte rermieden werden können, wenn alle Wagen mit automatischen Kuppelvorrichtungen versehen wären und die Züge die nöthige Anzahl von Luftbremsen hätten. Allein diese Apparate kosten Geld und die Mehrzahl der Eisenbahnmagnaten scheut alle Ausgaben, welche ihre Dividenden ungünstig beeinflussen können. Daß der Betriebsdienst in hohem Grade gefährlich ist und das Personal in jeder möglichen Weise gegen die vielfachen Gefahren geschützt werden sollte, sind Erwägungen, welche für jene Herrschaften nicht in's Gewicht fallen. Sie wissen ganz genau, daß für jeden Getödteten bezw. Verwundeten sofort Ersatz vorhanden ist, daß sie nur in Ausnahmefällen zur Zahlung größerer Schadenersatzsummen angehalten werden und daß seitens der Behörden wenig oder gar nichts im Interesse des Betriebspersonals geschieht. Vor ca. 1 Jahre wurde zwar ein Bundesgesetz 'angenommen, dem zufolge Locomotiven und Wagen mit Lustbremsen und automatischen Kunpelvorrichtungen versehen werden sollten, allein den Eisenbahnverwaltungen wurde in demselben eine Frist von mehreren Jahren gegeben, um tie maschinellen Aenderungen zu bewirken. Daß die meisten Corporationen diese Gesetzesbestimmung zu ihrem eigenen Vortheile ausnutzen, liegt auf der Hand, denn im verflössenen Jahre wurden nur 1197 LocoMotiven sowie 34.186 Wagen mit vutomatischen Kuppelvorrichtungen und 1679 Locomotiven sowie 50.386 Wagen mit Luftbremsen versehen; das sind im Verbaltniß zu dem gesammten rollenden Material nur verschwindend kleine Zahlen, denn 74.31 Procent des Letzteren hatten keine Luftbremsen und 72.77 Procent keine automatischen Kuvpelvorrichtungm. Tie Slnrlcktuna deS LuttanS " Kibonge. Bei deirj Feldzuge der congostaaklichen Armee gegen die Araber, des Bezirkes der Fälle und Manamas fielen die Mörder Emin Paschas und deren Helfershelfer in die Hände der Congo truppen und wurden, dieselben hingerichtet. Nuk Einer war entwischt, der Sultan von Kibonge, Kibonge selbst, der die Ermordung Emins anbefohlen hatte. Gegen ihn war Commandant Lothaire mit seinen Truppen ausgezogen, um diesen dem Congostaate und den Europäern gefährlichsten Gegner zu vernichten. - Lothaire zog nach dem oberen Laufe des Aruhumi, vierzehn Tagemärsche Ionr Albert Eduards entfernt. Er-dernabm. dak Kibonae L??Jpoto oder am Kibongo-Äunza stark vechanzt sei und daß ein Werßer, der den raCcH: Pulver und FlinUn verkauft, dem Kibonge zu Hilfe gekommen sei. Als Lothaire änmarschirte, wollte Kibonge. der Uebermächt weichend, fliehen, aber einer seiner Häuptlinge Namens Aluta übte Verrath und lieferte den Sultan Kibonge dem Commandanten Lothaire in die Hände. Wie Lieutenant Brecx vom Zindeflusse aus berichtet, setzte Com Mandant Lothair? -sofort.. ein Kriegsgericht ein. Kibonge, ein siattlich??'. etwa 30 Jahre- alter Mann mit schonem Kopfe, grüßte stolz das Kriegsgericht . Zwei Stunden hindurch untersuchte der.Gerichtshof,dieerfolgte Erviordung .EminS . in. allen - ihren Ein zelheiten.' . Zum ' Schlüsse sprach Kibonge folgende Worte: 'Ja! ich bin es. 'der Emm getödtet hat. Jch erwarte den Tod und ich verfluche meine verratherischT Häuptlinge!" DaS Kriegs, ge richt verurthtil! U Sultan zum Tod und i Kibonge würd sofort erschössen. Commandant Lothaire hofft auch r3 Weißen habhaft zu werden und ist auf dem. Marsche' nack Na. vahi, wo er die Leute Emins zu treffen hoffte.
Die tuen Torpedoboote. Nach den nunmehr fertiggestellten Plänen werden die drei Torpedoboote, zu derenBau der letzte. Conareß dieMit. tel bewilligt hat. unter die schnellsten Schiffe unserer Flotte zu zählen sein. Die Minimal Fahrgeschwindigkeit darf nicht weniger als 26 Knoten per Stunde betragen, doch erwarten die Sachverständigen, welche die Pläne enU tvorsen haben, daß diese Leistung um etwa zwei Knoten übertroffen werden wird. Die Fahrzeuge werden je 180 TonS Deplacement 'haben, 170 Fuß lang und 17 Fuß breit sein. Sie werden somit 10 Fuß länger und einen Fuß breiter sein, als die Torpedoboote, welche geaenwärtig auf den Werften der Columblan Jron Works" zu BalH more gebaut werden. Die Torpedo - Lancirröhren werden auf dem Hauptdeck angebracht, und zwar staffelweise, außerdem sind dieselben so arrangirt. daß sie gedreht werden und so ein weites Feld bestreichen können. Die Torpedos sollen 18Mige Mhiteheads- sein und werden mit comprimirter Luft abgefeuert. Zwei Auslugthürme 'werden angebracht, einer vorne und einer hinten; aus dem vorderen Thurme wird eine Einpfiinder-Schnellfeuerkanone aufgestellt, drer andere ' solche Geschütze wer. den, bei den Torpedoröhren placirt. Das vordere Ende der -..Schiffe wird
höher gebaut als das Hinterdeck, und zwar foll dasselbe 12 Fuß 6 Zoll übn die Wasserfläche hervorragen; , hier wer. den die Quartiere für. die Mmnqa ten eingerichtet werden.' Die Schiffe sollen mit Triple Ex. panswns-Maschinen und dreiKesseln versehen werden womit twt' Trieb-imH-hmt 55N0 Mferdekrait eeuat V w ' -w - -- " V M werden kann. Der Congreß-hat $175, 000 für jedes Schiff bewilligt, doch sind davon je $25,000, t" orpeoo. Lancirröhren und kleine. Geschütze zurückbehalten, so daß die Boote selbst nickt mebr als ie 5150.000 kosten dürsen. Prämien füreine'gröbere' Fahr. geschwindigkett aI526.npten lweroen nickt hetnhii werden, iedock .sind Conventlonalstrafen festgesttzt für den Fall. daß die angegebene 'i!cmlmalgejazmmdigkeit nicht erreicht wird. Der normale Koblenvorrath soll 12 Tonnen betragen, doch können imNotyfall 60 Tonnen unteraebracht werden. Die Beleuchtung der Boote geschieht mittelst Elektricität. Die Boote rnüssen innerhalb 15 Monaten von der Unterzeichnung des Kontraktes an tu tiaestllt sein. Die Bemannuna der Schiffe ist auf vier Officiere. vier Ma. schinisten und 16 Seeleute verecyner. Baltimore's nene Kunstschule. Nn? sünszi ttabren betticknete man es in Deutschland als eine erlösende Eigenschaft der Kletnstaateret, vav durch dieselbe eine ganze Anzahl Bil-dungs-entren geicyassen wuroen, wie sie kein anderes Land der Welt in solcher Mannigfaltigkeit hatte. Selbst die Verschwendungssucht und Prachtliebe der kleinen Tvrannen. welche Ludwig dem Vierzehnten nachahmten, gereichten in vielen Fallen dem Aolke schließlich zum Heil. Auaust der Starke hat mit seinen Weibern Unfummen verschwendet, aber er hat auch die herrliche Kunstsammlung deö grunen Gewölbes geschaffen. Der SoldatenVerkäufer Landaraf Friedrich von tn hat Kassel zu einer schonen Stadt mit werthvollen Sammlungen gemacht. Karl Theodor von der Pfalz wurde 'der Vater der Maler. schule in Düsseldorf und die bayerz schen Wittelsbacher dieses Jahrhunderts, Max sowie die beiden Ludwige, haben das früher trostlose und böckstens bierselige München zu einem Wallfahrtsorte für die Verehrer alles Schönen erhoben. Der Garten von Schwetzinaen ist das Werk eineö IUderlichen Markgra sen von Baden, die berühmte Biblio thek don Wolfenbüttel war die Ctif. tung eines Welfen u. f. w. Nicht zu gedenken der zahlreichen Universitäten und Lyceen. Furstenfchulen und Akademien, welche den Launen solcher Fürsten ihr Entstehen verdankten. Die Sünden und Verbrechen jener Männer sind heute vom Volke vergessen und nur noch dem Historiker bekannt; fcaS Gute, was sie mitunter unbewußt gethan haben, ist geblieben und gereicht noch späten Geschlechtern zum Heile. .In Amerika sind im Laufe der Zeit ahnliche BildungS-Centren entstanden, hier waren eS unsere reichen Kaufleute und Fabrikanten, die ihre Millionen bereitwillig opferten, um ge wissen Städten Anziehungskraft zu verleihen. Eine, der am Besten auf diese Weife ausgestatteten Städte deS Landes ist Baltimore. Die Johns HovkinS' Universität'? und das Nea-body-Jnstitut" j sind Anflten, deren R.. j .V n m .i isiuyur iwaf ovjianoig ivaal. Zetv4 setzen mit jedem Jahre ihreS Bestehens neue Ringe an, die Zahl ihrer Bkldun"aeleaenbeitenz wird fsitwährend vermehrt. Die Universität begann ursprünglich mit nur einer Fakultät Phiwsophie, und selbst da waren nicht alle Fächer vertreten, ihre später errichtete medicinische Fakultät-hat bereits heute einen Namen.nd wird -auch noch die Zeit tojr&txf da$ di Äurisien deS La!ideS,auf eiq'Dtplon disfer Anstalt stol.fein werdet Die medicinische Schule.wurde.'durcHine biologische Anstalt, vorbereitet, die sich' in der Tiefseeforschung- bereits einen Weltruhin erworben .hat; sie wird von einem Spitals unterstützt, dessen Einrichtungen unübertroffen sind. . Das PeabodyJnstitut begann als Musikschule, ' und höchstens wandte man der Bibliothek och größere Sorgfält zu. Dieselbe, ist heute die gewählteste deS.' Landes, und selbst Washingtoner Gelehrte sind mitunter genöthigt, sie. zu besuch:. Der Gründer des Instituts hat aber, auch noch andere Gebiete der Nützlichkeit vorgesehen. In 'aller . Stilleiftdie Samm. lung ' von KuösMrp allir?Art entstanden, ustd'wöerlchtet wurde. Hai der VerroaltunaMH fetz! einen weite-
ren SZ)rttt in dieser Wichhing gethan; er beschloß, eine Schule der bildenden Kunst zu eröffnen. Die Fonds sind in dem Vermächtnisse des großen Bildners Rinehart vorhanden und werden hoffentlich durch die Liberalität anderer Mitbürger noch vermehrt werden. Die neue Kunstschule kann sofort als höhere Lehranstalt beginnen, denn das Maryland-Jinstitut" bildet bereits seit mehreren Jahren eine tüchtiae Vorschule. Die Glyptothek der Schule hat heute schon eine reiche Auswahl von Originalen und Copien moderner und alter Meister, wie vcinehart, Dorby, Schwanthaler, Danneker, Michael Angelo, Praziteleö u.s.w., und wenn die Freigebigkeit unserer Krösusse anhält, dann können wir mit der Zeit noch München erreichen, wenn nicht gar aufstechen. (B. C.)
- Geheimnisse ritte New Yorker HkirathSburcauS. tsuf diesem nicht mehr ungewöhnlichen Wege" zu einer reichen Frau zu kommen, will Sebastian Krenacher von No. 2395 zweite Avenue, New York, nicht mehr versuchen; die Ersahrungen, die er vor Kurzem gemacht hat, haben ihn zur Genüge ernüchtert, um noch einmal den Weg der Annonce oder den deS HeirathsBureaus zu betreten. ES war am 26. Mal d. I., da las er in einer hiesigen Zeitung eine Anzeige folgenden verführerischen Inhalts: rr rs. i. n j n rss . uine zvame, oie uoer ykv,vw verfügt, wünscht sich mit einem Herrn mit oder ohne Vermögen zu verheirathen." Krenacher laS die Zeilen wiedev und wieder und sagte sich schließlich: Das wäre so etwaö für Dich, Sebastian. Da plagst Du Dich als Bartender" für einige Dollars die Woche, wayreno Du an der Seite einer geliebten und reichen, womöglich auch schonen Gatsin glücklich und sorgenfrei durch's Leben wandeln könntest." Wenige Mi nuten später wurde ein Schreibebrief zur Post getragen, in welchem Herr Sebastian Krenacher der unbekannten reichen Dame, welche unter die Haube kommen wollte, kund und zu wissen gab, daß er nicht abgeneigt wäre, mit ihr vor den Altar oder vor den Mayor zu treten. Eine Antwort blieb nicht aus ; er solle in der Office des Merkur". No. 467 vierte Avenue, vorsprechen, um dasWeitere zu erfahren, lautete sie. Mit leichtbeflügelten Schritten und hoff'nungsfreudigem Herzen pilgerte Seba stian nach der bezeichneten Nummer, wo ihm gesagt wurde, wenn die Firmatasel eS ihm nicht schon vorher verrathen, daß er sich im Helrathsvermitt lungS-Bureau Merkur" befinde und daß eS auch Filialen in Philadelphia und Chicago gebe. Ferner wurde ihm mitgeteilt, daß er fünf Dollars als vorläufige Gebühr zu entrichten habe, bafur aber auch aller Privilegien theils haftig werden solle, welche das Bureau gewähren könne. Er zahlte die fünf Dollars und erhielt als Gegenleistung ein Certifikat, welches die Regulativnen der Hymann'fchen Agentuv enthielt. Eine dieser Regulationen besagt, daß unrechte Angaben über sich den Verlust der Privilegien nach sich ziehen würde. Andere schreiben FolgendeS vor: . Für jeden empfangenen Brief sind 20 Cents, für jedeS Tele. gramm $1.50 zu entrichten. Nichteinhalten eines Rendezvous hat eine Strafe von fünfzig Cents im Gefolge. Vn der Mitgift ist ein Procent an 'da? Bureau abzugeben. Die letzterwähnte Vorschrift machte Krenacher keine Sorge; von $40,000 konnte man leicht $400 entbehren, dachte er sich. Am 1. Juni erhielt er wieder eine Einladung, in der Agentur vorzusprechen, um wegen der $40.000 Mitgift zu conferiren. Er war so schnell zur Stelle, daß keine Gefahr für Bezahlung einer Strafe vorlag, doch mußte er immerhin 20 Cents für den Empfang deS Briefes entrichten. Als Trost für denVerlust des Geldes wurde ihm die Nachricht, daß die Gattin in spe nicht in der Stadt sei. Bestimmter lautete der Brief, ten er am 4. Juni erhielt und der C. Reinert" unterzeich net war. Derselbe hatte folgenden Wortlaut: Die fragliche Dame war hier und hat Ihre Beschreibung gelesen. Sie freute sich sehr, sagte aber, sie ziehe einen Mann über vierzig Jahre vor. Da Sie noch verhältnißmäßig jung sind, befürchtet sie, sie werde schon eine alte Frau sein, wenn Sie noch im schönsten Mannesalter stehen. Wir haden daher eine andere fehr hübsche Dame eingeladen, Sie am Donnerstag Abend zu sehen, und wir Hoffen, daß Sie an ihr Gefallen finden werden." Krenacher, der 34 Jahre alt ist, wurde von Frau Reinert benachrichtigt, daß feine $40,000-Schönheit 30 Som mer resp. Winter zähle, er konnte sich daher nicht klar machen, wie so sie bereits eine alte Frau sein würde, wenn er noch im schönsten Mannesalter stände. Indeß sprach er am Donnerstag wieder vor, um die andere Schönheit zu sehen. Er wurde Frl. M. Abendroth vorgestellt, die, wie man sagte, ebenfalls reich sei. Sie sagte ihm, sie sei 29 Jahre alt, sah aber aus, so behauptet er, alS zähle sie bereits hoch 39; er lud sie zu einem Spaziergang: ein und sie begaben sich auf ihren Wunsch nach dem Terrace Garden. Beim perlenden Rebenblut erzählte sie ihm, daß ' sie mit dem Montefiore Home" in Verbindung stehe, gleichzeitig -durchblicken lassend, daß sie eine de? Patronessen der Anstalt sei. Als die Stunde der Trennung kam, verab redeten sie, bald wieder zusammen zu treffen und mit einander zu correspon-. diren. Krenacher glaubte aber nicht Alles, was ihm Frl. Abendroth erzählt hatte, und er etablirte sich als Privat2tec!:oe zu Nu und Frommen seiner eigenen Person.. Als solcher s!a!tete er dem Montefiore Home- einen Besuch ab und erfuhr dort, daß Frl. Abendroth blos - die Stellung , einet Wärterin in der Anstalt bekleide. Nach dieser Entdeckuna hielt er es nicht ein.
mal für werth, die auf lieblich duftendem rosarothem Papier geschriebenen Briefe des Frl. Abendroth zu beantWorten. Die eine Enttäuschung hielt ihn aber nicht ab. die Jagd auf reiche, hei. rathslustige Damen fortzusetzen. Um
ihr ferne ganze Äusrnerklamttil wlomen zu können, gab er die Stelle, die ihm $80 per Monat eingetragen, plötz. lich auf. Die nächste HeirathZcandidatin. die ihm vorgestellt wurd, war, wie er sagte, ein Frl. Marie Bauer, deren Vermögen 58000 betragen sollte; außerdem gehörten ihr zwei Häuser und eine Wirthschaft in Cincinnati, wurde ihm gesagt. Krenacher wandte auch in diesem Falle seine Kunst als GeheimPolizist an. Er folgte den Spuren der zweiten Schönen über die. Brücke nach Brooklyn, natürlich ohne daß sie es wußte, und sah sie erst eine Grocery. dann das Haus 115 Lee Avenue betreten. In der Grocery erfuhr der neugierige Krenacher, daß Frl. Marie eigentlich eine Frau Dominick sei. die schon seit acht Jahren in dem Hause wohne. Krenacher hatte nun nichts Eiligeres zu thun, als mit Siebenmeilenstiefeln nach New York und in die Office des Merkur" zu eilen. Er traf dort Frau Reinert an, die er ohne Weiteres als Schwindlerin bezeichnete. Frau Reinert wartete, bis sich seine Aufregung etwas gelegt, und fragte ihn dann, was er denn eigentlich mil seinem Betragen meine. Sie legte ihm dann eine Strafe von einem Dollar auf. Als er ihr erzählte, daß er Frau Dominick nach Brooklyn gefolgt sei und waS er dort erfahren, erklärte sie ihm. daß die Wiederholung eines solchen Gebahrens den Verlust aller seiner Privilegien nach sich ziehen würde. Wte wollen weder Sie noch irgend Jemandei betrügen," soll Frau Reinert gesagt haben, aber eine Frau, die einen Gatten sucht, hat gewisse delikate Angelegenheiten, 'die sie nicht eher enthüllen kann, als bis alle Arrangements getroffen sind." Krenacher wurde gegen seinen Willen die Ueberzeugung beigebracht, daß er in Unrecht sei, und Frau Reinert soll ihm dann im Vertrauen mitge theil? haben, daß Frl. Bauer nicht blos $8000 besibe, sondern in Wirklichkeit ein Vermögen von $80.000 ihr eigen nenne. Sie ist zu reich für mich .erklärte dann Krenacher der Frau Reinert und bot ihr dann noch weitere fünf Dollars an, falls sie ihm eine Frau verschaffen wollte, die von $25.000 bis $40.000 werth" sei. Aber er konnte noch so oft in der Agentur vorsprechen, er wurde keiner reichen heirathslustigen Frau mehr vorgestellt. Bei seinem letzten Besuche im Merkür", am Dienstag, machte Krenacher die Bekanntschaft deS Bremsers K!uver, der in No. 110 Ost 41. Str. wohnt. Sie erzählten sich ihre gegenseitigen Erlebnisse als Heirathscandibaten und entdeckten zu ahrem Mißvergnügen, daß sie beide denselben heirathslustigen Damen vorgestellt worden waren. Sie begaben sich nunmehr zum Anwalt Joseph Martin, der im Yorkville Polizeigericht für sie einen Vorla. dungsbefehl an die Eigenthümer der HeirathsÄgentur erwirkte. Als solche stellten sich im Gericht C. Usko und eine Frau Schäfer vor. Usko ist unter den Namen Ebro, Reno, Berger, Reinert und Schäfer bekannt. Frau Schäser nennt sich manchmal Frau Reinert, unter welchem Namen Krenacher sie kennen lernte, und sie soll Uöko's Gattin sein. Welcher Art die Enthüllungen sein werden, welche die gegen das Paar eingeleitete Untersuchung bringen werden, bleibt abzuwarten. Die Produktion von Mineralien im Jahre 1094. Ebenso ausführliche, wie interessante Mittheilungen über die Masse und den Werth der im verflossenen Jahre in un serem Lande gewonnenen Mmeralproducte enthält da8 statistische Supplement des Engineering and Mining Journal". Im Großen und Ganzen sind die Zahlen höher, als bei dem allgemeinenDarniederliegen der Industrie in den Ver. Staaten erwartet werden konnte. Der Gesammtwerth aller Mineralproducte unseres Landes ist auf $553.352.996 angeben und bedeutet diese Summe einen Rückgang von $62.534,. 112 oder ca. 10 Procent gegen daS Vorjahr. In einzelnen Zweigen der Mineralproduction war das im Jahre 1894 gewonnene Quantum größer, als im Jahre 1893, allein dieses Mehr wurde durch einen entschiedenen Rückgang in dem Werthe der betreffenden Producte mehr als absorbirt.Dies war unter anderen wichtigen Producten der Fall bei hydraulischem Cement, Thon und Quecksilber. Nahezu $16.000.000 weniger betrug der commercielle Werth des gewonnenen Silbers. Ein sehr großer Rückgang war auch bei der bituminösen Kohle zu constatiren und zwar sowohl hinsichtlich des Werthes wie des Quantums. Während im Jahre 1893 128,826,3&1 Tonnen im Werthe von $123.809,415 gewonnen wurden, belief sich das Product deS Vorjahres nur auf 117.950.343 Tonnen im Werthe von $103.842.467. Eine sehr bedeutende Abnahme zeigte auch Roheisen, nämlich von 7,013,384 großen Tonnen im Werthe von $93.883.309 im Jahre 1893 auf 6.657,. 383 große Tonnen im Werthe von $71.966,361 im verflossenen Jahre. Alaun wies einen Rückgang im Werthe von $800.000 auf, Cement $600.000, Thon $800,000, Coke $2.100.000. $1.600.000, Naturgas $3.000.00, Farbstoffe $1.200.000. Phosphate $600.000, Schiefer $400.000. Bausteine $3.000.000, Kupfer $1.600.000, Blei $2.000.000 und Zink $1.000.000. Eine bedeutende Zunahme war bei der Goldgewinnung zu constatiren und wurd. daS. Mehr auf $3,800.000 bewerthet Noch größer war die Zunahme in dem Werthe des Petroleums und der Anthracitkohle, denn bei Ersterem betru die Wertbzunabme 53.500.000
uno oei enierer aus 56.000.000. Beim Gold entsprach der größere Werth dem größeren Quantum, während dies von der Werthzunahme b?i Petroleum und 'Anthracitkohle nicht gesagt werden kann. Im Jahre 1894 wurde von den beiden letztqenannten Artikeln we-
Niger gewonnen, als im Jahre 1893, allein die Combination der Besitzer von Anthracitkohlen - Gruben trieb den Preis ihres Productes willkürlich in die Höhe; die Werthzunähme bei Petroleum dürste aus die Manipulationen der Standard Oil Company" zurückzuführen sein, wiewohl ein Rückgang in der Ergiebigkeit der Oelbrunnen als Ursache für den höheren Werth des Gesammtproducts angegeben wird. Der Totalwerth .der im Jahre 1894 gewonnenes metallischen Mineralprohucte wird auf $194.000,000 angegeben. An erster Stelle stand Roheisen mit nahezu $72.000.000, dann folgte Gold mit $39,761.000, Kupfer mit $33.540.489 und Silber erst an vierter Stelle mit $5.209.832. Die nichtmetallischen Producten hatten einen Werth von über $353.000.000 und für die nicht specificirten Producte blieben ca. $5.000.000. Den größten Werth unter den nichtmetallischen Producten repräsentirte Kohle mit rund $184.700.000; demnächst kam Petroleum mit $40,762.962. Kalk mit $28.375.000, Steine mit $34.000.000, Coke mit $12.654.583, Naturgas mit $11.000.000, Farben mit über $10.000.. 000, Cement mit $5.477.000.. Salz mit $5.400.000. Thee $4.235.000. Phosphate mit $2.856.000, Alaun mit $2.160.000 und Kupfersulphate mit $2.000.000; keines der übrigen Producte erreichte den Werth von einer Million. Das sind gewaltige Zahlen, welche die Ausdehnung der Industrie und den Reichthum der natürlichen Hilfsquellen unseres Landes erkennen lassen. Daß bei dem überall bemerkbaren Aufschwung der Industrien die statistischen Ausweise des laufenden Jahres eine sehr bedeutende Zunahme aufweisen werden, läßt sich mit Bestimmtheit erwarten. Seutsche StitliTiaQvlQUtu IprsVin? Wstkaln. Kaselbach. Ein eigenthümlicher Unfall hat sich hier ereignet. Daselbst übte sich ein junger Mann im Radfahren und fuhr derselbe auf den bereits bejahrten Landwirth I. I. Müller zu. Dieser hörte daS Klingelzeichen nicht, der Radfahrer fuhr den alten Mann um, und kam mit dem Rade fo unglücklich auf den Gestürzten zu liegen, daß dieser schwere Verletzungen erlitt, an denen er nach kurzer Zeit verstarb. U n n a. Hier ist eine Familie von vier Personen in Folge Genusses verdorbenen Käse schwer erkrankt. Bis jetzt waren die ärztlichen Bemühungen, eine Besserung herbeizuführen, erfolglos. Mitten. Ein Riesen-Kohlenblock wurde aus der hiesigen Zeche Franziska" zu Tage gefördert. Er ist für die Gewerbe-Ausstellung in Lübeck bestimmt. Das Koloß wiegt nach dem Urtheil von Fachleuten 90 bis 100 Centner. ltltdlenfuva L a a g e. In dem nächsten conat wird hier der Verbandstag. der mecklenburgischen Freihandschützen abgehalten. Ein Theil des freien Platzes an der Teterower Chaussee wird zum Festplatz hergerichtet, und werden acht Scheiben zum Preisschießen aufgestellt. Schwerin. Das 12. Mecklenburgische Musikfest, welches mit einer vorzüglichen Aufführung von Händel's Israel", wobei der Chor aus 553 Stimmen bestand, begonnen hat. nahm unter Leitung des Hofkapellmeisters Gille einen glänzenden Verlauf. Am zweiten Tage wurde Tinel's. Franziskuö" und die Rhapsodie" vonBrahms aufgeführt. Am dritten Tage fand ein Künstler-Concert statt. Der Großherzog wohnte hem Feste bei. 5?rannschw,lg. K ö n i a s l u t t e r. Der hiesige Gesangverein Sängerbund" feierte sein 50jährigeZ Jubelfest, an welchem etwa 15 hiesige und auswärtige Bereine theilnahmen. Es fand ein Festzug zum Lutterspring und dort Concert statt. Schöppenstedt. Im Stadt-, keller fand eine Versammlung hiesiger Einwohner, welche sich an dem hier zu errichtenden Elektricitätswerke betheiligen wollen, statt. Es hatten sich etwa 150 Personen eingefunden. Bürgermeiste? Klocke theilte mit, daß auf seine Aufforderung bereits die Anlage von 850 Glühlichtern und 9 Bogenlampen von Privaten gezeichnet seien, es sei zu hoffen, daß noch eine größere Anzahl gefordert würde. QkkrZngen. Frankenhau sen.' Im Rittergutsteich ist der 16jährige Sohn der Wittwe Jeßner beim Baden ertrunken. Ilmenau. In einem hiesigen Hotel fand dieser Tage ein Amerikaner, der zum Einkauf von . Porzellan herüber gekommen war und sich längere Zeit mit seiner Familie hier aufhalten wollte, einen schnellen Tod. Die Familie saß an der Table d'hote und war in lebhafter Unterhaltung begriffen, als der im 53. Lebensjahre siehende Ehemann plötzlich fprachlos wurde, sich auf die Seite neigte und sofort verschied; ein Schlaganfall hatte feinem Leben ein Ende gemacht. Die Leiche ist einbalsamirt worden und soll nach Amerika übergeführt werden. Weimar. Die Strafkammer des hiestgen Landgerichts verurteilte den früheren Rechtsanwalt Heinrich Zeise aus Jena wegen Untreue unter Zubilligung mildernder Umstände zu zwei Jahren Gefängniß unter 'Anrechnung der Untersuchungshaft. Sil Städ,,. Hamburg. Durch eine heftige FeuerSbrunst wurde das größte Fabrikgebäude der chemischen Fabrik von Stahmer, Noack & Co. in Billwärder nrllört. Der Brand w?r wegen der
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T. Jakobs Oel,
bekannt auf der ganzen Erde, als das größte Schmerzenhetlmittel heilt . . Weumali8mu5, Neuralgie,
v:e:en xpiononen von Aether und Säuren sehr gefährlich. Die großen Tanks mit Ezploslvstoffen wurden jedoch gerettet Der Schaden wird auf 800.000 Mark geschätzt. Zur Er bauung eines großen Kaufhauses in unmittelbarer Nähe des Rathhauses hat sich ein Consortium gebildet, das einen großen Häusercomplex an der kleinen Johannis- und Schauenburgerstraße angekauft hat. Das Etablissement soll den Namen Johannishofführen. In den ärmlichsten VerHältnissen ist hier nach längerer Krankheit im 77. Lebensjahre Ferdinand Nesmüller gestorben, der erst Schuhmacher. dann Dorfschullehrer dann Schauspieler, Bühnenschriftsteller.Theaterdirektor und zuletztJournalist war. Lange Jahre hat er in Dresden ein eigenes Theater geleitet, am bekanntesten ist er aber als Bühnenschriftsteller geworden durch seine Stücke Zillerthaler" und Wilde Toni". 3sjr,st. Dresden. Gestorben sind der beliebte Komiker Emil Schubert, bis vor kurzer-Zeit Mitglied des hiesigen Hoftheaters, und der Hofjuwelier Herr Gustav Jähne, welcher eine bekannte Dresdener Persönlichkeit war. Annaberg. Neulich Nachts entstand im Drechsler'schen Gute zu Schönfeld ein, großer Brand, welchem das Wohn- und das ScheunengebLude zur Beute geworden sind. Besitzerin dieses Gutes ist Frau verw. Drechsler, welche nur mit großer Gefahr von dem Flammentod gerettet wurde. Döbelrr. Der praktische Arzt Dr. med. Weidner feierte sein 50iähriges Doctorjubiläum. Der Jubtlcrr ist 1813 geboren. Den Jubiläumstag zeichneten der ärztliche Bezirksverein Döbeln und die Freunde des Jubilars durch ein Festessen aus. Leipzig. Gestorben ist der erste Bicevorsteher des Stadtverordnete!legiumS. Nechtsanwalt Justizrath Dr. Zenker. Seit 1877 hat er dem Collegium . ununterbrochen angehört. Der Verstorbene war langjähriger Vevollmächtigter des evangelischen Vereins der Gustav Adolf - Stiftung. L e i s n i tz. Der Leinwaarenfabrikant Ferdinand Julius Haufe aus Groß - Harthau hat sich in der Nähe der Pulverhäuser durch Erhängen entleibt. Zerrüttete Vermögensverhältnisse sind die Ursache. VrsNhsrzngth, OeNsn. D a r m st a d t. Der Plan der Errichtung eines Denkmals für den Großherzog Ludwig den Vierten geht der Verwirklichung entgegen. Als Aufstellungsort ist der Paradeplatz, zwischen Jagdhaus und Schloßgraben, bestimmt worden. Ob die Vorarbeiten so rasch gefördert werden können, daß die Grundsteinlegung mit der ErinnerungZfeier an 1870 18. August zusammenfällt, oder ob hierfür ein späterer Tag in Aussicht zu nehmen ist. kann noch nicht bestimmt werden. B i n g e n. Die Einweihung der bis auf einzelne Theile der inneren Ausstattung vollständig fertig gestell ten neuen Rochus - Kapelle findet nunmehr bestimm! am 17. August d. I. (am Rochusfest) statt. Für den Roh. bau der Kapelle sind 193,400 M. ausgeivendet worden. N i e r st e i n. Die hiesigen Vereine haben jeder eine Anzahl seiner Mitglieder zu einem gemeinsamen Comite delegirt, um eine einheitliche Feier des Tages von Gravelotte zu veranstalten und' insbesondere dabei die noch lebenden hiesigen Theilnehmer an diesem für Hessen bedeutungsvollsten Tag gebührend zu feiern. kauern. München. Der Privatier Stulberger hat den Armen der Stadt 50.000 M. hinterlassen. Im Hotel Deutscher Kaiser" stürzte infolge Belastung durch ein Gerüst ein steinerner Balkon herab. Ein Arbeiter und ein vorübergehender Knabe wurden getödtet, eine dritte Person schwer verletzt. Grafing. In der Nähe von Kirchseeon wurde die Leiche eineö jungen Mannes (ca. 30 Jahre alt) mit durchschossener Schläfe aufgefunden. Identität, nicht festgestellt. Nürnberg. Die Schöner'sche optische und mechanische Spielwaarenfabrik wurde durch ein großes Schaden feuer fast vollständig zerstört. Pleinfeld. Auf dem TransPorte nach, dem Zuchthaus Ebrach ist zwischen den Stationen Pleinseld und Mühlstetten der Sträfling Peter Rauther von St. Martin in Körnten entspningen. Würzburg. Bei einer in d'em hiesigen Droguengeschäft von Val. SLder, Pleicherthorstraße, stattgefundenen Benzin Explosion wurde das ganze Hauö demolirt und ein Dienstmädchen getödtet. Bayreuth. Bei einer Jnspicirung des 6. Chevauzlegers - Regiments hatte Lieutenant Rizzi das Unglück, bei einer Attacke mit dem Pferde zu stürzen. Eine halbe Eskadron ging über ibn hinweg. Trotzdem hat Herr Rizzi keine ernstlichen Verletzungen erlitten. i Schin und rein Soll daö Hau? stets fein l Die besten BürSe kauft man bei H. Schmedel, 420 Oft MeCarty
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