Indiana Tribüne, Volume 18, Number 272, Indianapolis, Marion County, 21 June 1895 — Page 3
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Molypennrme.
Roman von HanS Richter. (Fortsetzung.) 17. 5wei 2aac fD'dtcr reisten fttait SRwttfKiurjt und Anae ab. Gisbert fuhr mit ihnen nach dem Baynyose. Ein drückendes Schweigen lag auf ton Dreien. Wie alt Ange geworden war! Sie glich eine gebrochenen, verwelkenden Blume. Ihre Augen lagen so seit sam tief ,n den Hohlen und leuchteten in einem matten Glänze, der kaum noch etwas Irdisches zu haben schien. Gisbert schnitt ihr Anblick m's Herz. Er hätte ihr so gern ein trösten des Wort gesagt, doch fühlte er, daß diesem namenlosen Jammer gegenüber jeder Trcst ohnmächtig, ja nur verschärfte Qual sein mutzte. Erst aus dem Bahnsteig brach der Bann: ; Anae reichte Gisbert die Hand 'und sprach: Ich werde Dich nie wiederseben. doch auch nie vergessen, wie gut Du gewesen bist trotz " sie unterbrach sich und fügte ganz leise, kaum vernehmbar hinzu: Verzeihe mir: Ich habe es längst gethan", antwortete er warm und ehrlich. j , Nur mit Einem kann ich Dir danken, nimm dies an, den Rath einer Sterbenden: Hüte Dich vor. Sophie! Sie hat uns aetrennt, sie hat Axel in den Tod getrieben, nur von ihr j hat er das Unglück erfahren und darum ist er freiwillig gestorben, well er snne Ehre verletzt glaubte. Ich weiß das Alles, obwohl Niemand mir etwas verrathen hat. Mir ist, alö sehe ich mit den Augen einer anderen Welt den Menschen bis in die Tiefe des Herzens. Und so weiß ich auch, daß Du Sophie nicht lttdjt und ihr dennoch erlieaen wirst, wenn Du sie nicht erkennst,! wie ich sie erkannt habe. Hüte Dich, Gisbert! Du ergreifst Dein Elend, wenn Du ihre Hand fassest. Dein Glück ruht in einer anderen laß es Dir nicht entschlüpfen! Ser glücklich, ZDu Guter, und vergiß meiner!" ! Das hastige Sprechen hatte sie 'angestrengt. Sie führte ihr Taschentuch an den Mund, und Gisbert bemerkte, wie sich dann em dünnes Blutfädchen auf dem weißen Gewebe abzeichnete. Unwillkürlich dachte er an jenen andem c PL m ren AvMeo aus oem namiicyen aynhose. Mit sündigem Verlangen 'zog sie damals hinaus... heute war 'die böse Saat zur Frucht gereift, die das blühende junge Leben für immer diraiftete. Durch eigene Schuld! ie wußte es . und das lastete wohl 'am schwersten aus ihr. Arme wig?! Der Schaffner mahnte zum Einsteiaen. -Noch einmal fanden sich die bei den Hände, die sich einst zum? ewigen öunde verewigt.' nun zum Abschied w r r cm l ur immer zusammen, ßiw mmwn väter rollte der 5ZUa auS 'dex Halle und dann ging Gisbert langsam' den Weg, den sie vorhin im Wagen ge4 F.i sCmacht yauen, zuruci. n jewet vi egung war es ihm gar nicht aufgepien. dak ??rau von Rohrbach sich nicht zum Abschied eingefunden hatte. Jetzt atte ihm Anges Warnung den Grund enthüllt und mehr noch, weit mehr! , Etwas wie eine unsägliche, beklemmende Angst überkam ihn und zugleich ein brennender Durst nach Gewißheit. Ohne sich large zu besinnen, sprang er in die er te iym oegegnenoe Droschke und ließ sich zu Sophie sahen. Das kluae Auae der schönen Frau ruhte forschend auf seinem blassen, eri Ti.rcjti rr: c:.fi. k rcgicir vicia;i. vic uiin rs, vup hu ihr noch unbekanntes Etwas ihn aus dem Geleise geschleudert hatte, in welches sie ihn so mühsam eingezwängt. ' . - ' V , . l. t-. te öich zur Auye zwmgeno, oomoyt ein sonst fremdesFurchtgefühl dieBrust zusammenschnürte, bot sie 19m einen Sessel. Nehmen Sie Platz, Sie scheinen ja ganz erschöpft. Sind sie nun wirklich abgereist?" 3 . I - , l AM Ja! Warum kamen sle nichtt . Ein leises Lächeln legte sich um ihre schön geschwungenen Lippeir. Sie athmete auf. Das nur war es?! ' . . r ...... cr V, Sie toijlcn doch, day mein ÄN blick den Damen kein angenehmer ist. Er erinnert sie zu sehr an den selbst verschuldeten Wechsel des Glücks. Wir sind wohl verwandt, doch nicht befreundet. Wir haben einander gebraucht und haben ein Jedes versucht, ein günstiges Schicksal zu zimmern. Daß es scheiterte, ist nicht meine Schuld.Dabei lachte sie ein wenig, tliNgeno ' . . i. rwie ic eine scharfe Glocke, und dieses Laen war es. was Gisbert wie tin erö hellender Blitz durch das Hirn fuhr. Ganz scharf sah er fie an uno ,ym war, als leuchte ein dämonisches Triumphgefühl aus ihren Augen, ja als offne sich ihm plötzlich ihre ganze Seele und er schaue in ein Chaos von ungezähmte? Leidenschaft, Genuß- und Habzier, Ehrgeiz und Räch-' sucht. ' . Sophie!" fuhr er empor und packte lbr 5)andaelenk. Sie tragen die Schuld an Anges Unglück, nur durch Sie hat Reinolf erfahren, wie es um Breithaupt steht." ) Tin ixobirem Verleugnen schüttelte sie den Kopf, doch in den Augen des sonst so ruhigen Mannes flammte. etwas, was sie fast in schrecren icJie. Sophie!" murmelte, er. drohend, und nun bekannte sie, nicht' schuldbe wußt, sondern gleich 'Einem, det' sich mit eiaener Z?aust sein Recht gesucht... trotzig, verbissen, voll höhnischen Siegesgesühls. Jahrelang war t von der Reicheren mit'Füßen getreten wor- ..... cm Ol.C. t.ll. is. ven, oen ajtann igrrr mzvc yuuc y. jene geraubt. . . nun hatte sie sich eden aerächt. Dann faßte sie stürmisch mit beiden Händen den Mann, an den. Schultern, In seinem blaß gewordenen Gesicht laZ , sie, daß er sie verurtbetlte.
Gisdert!" schrie sie auf. Kannst Du denn nicht begreifen, daß ein leidenschastliches ' Herz ' nach Rache lechzt, daß es auch um Deinetwillen geschah? Mit einer Geberde des Entsetzens machte er sich von ihr los.
Es cnbt keine Entschuldigung sur diese grausame, elende Fredelthat.,Ach. hatte ich das ahnen tonnen! Uno ich ich sollte unwissentlich irgend welche Veranlassung' gegeben ; haben!. .." Sein Athem slog in Empörung... Wagen Sie nicht zum zweiten Male dieses Wort! Nichts habe ich ferner mit Ihnen- gemein. ' Ja, ich war Ihr Freund, ich glaubte an Sie mehr als das: meine Zukunft sollte auch die Ihre 'sein doch nun graust mir vor Ihnen. Rühren Sie mich nicht an, es klebt Blut an Ihrer Hand!" Gisbert!" Es klang wie derSchrei einer Wahnsinnigen. Kraftlos war das starke, stolzeWerb zusammengebrochen; schluchzend stammelte sie unzusammenhängende Worte, umklammerte seine Kniee, doch mit einer Geberde des AbscheuS wich Gisbert zurück. . ,-. Gott vergebe Ihnen, ich kann eS nicht!" Damit eilte er hinaus; bis, auf die Treppe gellte ihm sein Name nach. i 5 ! ; (Schluß folgt.) Eine bange Stundet - Bon Hermann Faber. (Fortsetzung und Schluß i 7 Die Treppe war b:s' hierher sorgsam gescheuert; die Glasscheiben der Vortyur blank geputzt und die dahinter zufgespannten kleinen Vorhänge, s die den Einblick in die " Wohnung derwehrten, blendend ' weiß. Auf ' dem blickenden Klingelgriff standen nur die beiden Anfangsbuchstaben "eines Namens. Wer wohnt hier? fragte er sich mit pochendem Herzen. . Er der nahm Schritte auf der Stiege. Keu chend schleppte ein Dienstmäden einen ord mit Holz heraus. ' Sie konnte ihm keine Auskunst geben. Wie festgebannt blieb er an der Vorthur sieben. Er machte sich Vorwurfe wegen der unwürdigen Neugier,. durch die er seine Frau beleidigte, er 'beschloß; wieder fortzugehen, aber, wie angewurzelt an der Stelle, konnte er sich nicht losreißen. Da hörte er vom Hausflur hallende Schritte, in kurzen Sätzen sprang Jemand, eine Melodie summend, die Stiege hinauf. - Werner schlich hastig einige Stufen aufwärts zum zweiten Stockwerk und sah. selbst unerkannt, über das Treppengeländer Zelehnt, einen jungen' Mann an - der ersten Etage Halt machen und.dle Klingel ziehen. Sein ' längliches, blasses Gesicht schien bartlos zu sein, er trug einen breitrandigen SchlappHut, unter dem dichtes blondes Haar zum Halse hinabquoll. Er schien 1l)m ein Künstler zu sein, ein Musiker,. und plitzschnefl verband sich mit dieser Wahrnehmung U ElMMung' daran, daß ja auch seine Frau vor iyrerShe im Conservatorium gewesen' "toar. Tief zrub sich die senkrechte Falte in seine gerathete Stun, die Nasens uael zitterten, die Zähne hissen in dse Unkerlkppe, als er wjeder an der Vorthür stand, durch die der zunge Mann verschwur.den war. Schon griffen seine bebenden Finger nach dem Schellenzug. aher noch ehe sie die Kltigel j?er, wonach forschte er denn? DaS Blut sckioß ihm heiß zu Kopfe, als! sich jetzt seiner Lage bewunt wurde. Es war ja unmöglich, eö konnte, es durfte nicht möglich sein, er that .ihr Unrecht, er täuschte sich. Niemals würde sie die sch-.vere Kränkung verWinden, wenn er jetzt hier in' dieWoh nung eindränge, und er selbst war es dann, der mit plumper Hand se.in Glück zertrümmert hat. Offen und ehrlich will er sie zu Hause fragen, wo sie war, und sie wird es ihm sagen, alles wird sich aufklären, auf die ein fachste, natürlichste Weise. Aber er merkte sich genau die Nummez des Hauses, als er wieder unten an langte. Wenn ihm ihre Antwort nicht genügt, wird er sich erkundigen müssen. wie diese Frau heißt, dte hier wohnt, und welches Gewerbe sie treibt. Vor dem Hause saß noch die Kleine und spielte mit ihrem Schwesterchen. Bishex hatte er sich in seine? jungen Ehe noch, nie nach Kindern gesehnt. Seine Gattin sollte ihm allein gehören. Mit Niemandem wollte er ihre Liebe theilen. Seine Ehe' sollte für sie nicht nur die Stufe bilden zur. HLheren Mutterwürde; er wollte'' nicht unten am. Throne stehen auf dem sie saß, mit dem Kinde auf dem Schooß. Wenn er "ihr. das gesagt, ' hatte sie !mmer7 eifrig widersprochen und gemeint, daß sie ihm mehr sein wolle als Gattinn ihm mehr geben wolle. alS nur sich selbst, und oft schien sie ihm recht niedergeschlagen, daß ihr Hanschen", wie sie den ersten Knaben heißen. wollte, so unfolgsam war und gar nicht kommen" wollte. Zum ersten Mal' bedauerte' auch er es '.jetzt," daß seine' Ehe - kinderlos war. Wie ;sie vorhin in's Haus .getreten war, -da mußte ' auch sie Vit 2 Kleinen" gesehen haben, und die hätten sie an die eigenen ' erinnert. ' Dann meinte' , er " wieder, es sei doch besser so; denn' Kinder brauchten Sonne und in seiner.. Ehe ginge die Sonne vielleicht jetzt -unter. In der geballten ' Hand ! zerpreßte. er die Rosen, die er seiner Frau - hatte schenken 'wollen und die Blatter sanken hinab in den Koth'.der' Straße. Aber was war denn' geschehen,' ' was ihm 7 die leiseste '.Berechtigung ",um Argwohn gab? Sie hatte ihm gesagt, daß sie am Nachmittag dahefm blet ben werde und war doch. ausgegangen. Das war alles! " Aber was süchtesie in diesem 'Hause? Nun, dielleicht' eine verschämte Arme oder ihre Mäschertn, ihk5 Ncerin"Ergng'.In, einzTCäfS und'.lieb.. sich das Adreßbuch. 'geben. um nacb Stand und Namen dieser
räthselhaften Frau zu forschn. Alö Bewohnerin war angegeben eine Anna Herbst, die sich als Privatiere" , bezeichnete. Also keine Schneiderin oder Wäscherin. Aus seiner Praxis wußte er, wie mannigfache weibliche
Gewerbe sich unter dem Sammelnamen: Privatiere" verbargen. Er zahlte schnell und ging fort. ? Ohne zu wissen, wie er hingekommen war, stand er plötzlich vor dem Hause, in dem er wohnte. Er mußte sey? rajch gegangen i,cin, oenn von seiner Stirn rannen die Tropfen, und seine Athemzüge waren schnell und kun. Aber er zögerte, einzutreten. An dem geössnetcn Fenster des Wohnzimmers bemerkte er das Dienstmädchen, das auf die Straße hinabsah. Daraus schloß er, daß seine Frau noch nickt zurückgekehrt war. Sie sollte aber zuerst heimkehren, nach einige? Zeit wollte er dann folgen und sie scheinbar argloS fragen, ob sie am Nachmittag zu Hause geblieben sei. Von ihrer Antwort schien ihm jetzt allös abzuhängen. Lange konnte sie nicht mehr ausbleiben, denn um diese Zeit pflegte er a von seinem Bureau heim zu kommend Aber hie?'vo? dem Hause durfte er nicht auf sie warten. enn.sie ihn hier träfe, schlüge seme List fehl. Wieder die. Straßen abzuwandeln,' dazu fehlte ihm die Ruhe. Auch wollte er keinem Bekannten begegnen. Seine von Sekunde zu Sekünde steigende Erregung mußte ihnen auffallen. An , wie vielen war er denn schon vorbei gerannt, ohne gegrüßt zu, haben? Wie sah er denn aus? ' Er betrachtete sich in semem kleinen Ta schenspiegelV Waö er bisher übersehen, das ' gewahrte er mit einem Mal: einzelne graue Haare in seinem dunklen Bart. Ja. er sing an. alt zu werden Eine vrickelnde Sike sloa ihn an. In seinem Alter noch ' zu heirathen. ist ja Thorheit gewesen,Heller Wahnsinn. .Er trat in einen Laden, der seiner Wohnung gegenüberlag. Aus sicherem Versteck konnk er hier auf die Rückkehr seiner Frau lauern. Durch die Glasscheiben der Ladenthür starrte er nach dem' Thor seines Wohnhauses. Verwundert hatte ihn die Ladnerin eine Weile beobachtet. dann fragte sie nach seinem Begehr. Erst überhörte . er die Frage und dann, als sie wiederholt wurde, hat er um eine Tasse Kaffe. Das Fräulein glaubte, daß ein Trunkener, ein Geistesgestörter eingedrungen sei. Zaghaft bemerkte sie. daß er sich ia .1 - n i.rx..f r.i . - r einem anoicyumaoen oeslnoe. Dann geben Sie. mir ein paar Handschuhe," versetzte er. Welche Nummer tragen Sie. mein Herr?" : . 6, 7, ich weiß nicht." 'Kopfschüttelnd holte' das Mädchen die Kasten herbei. ' Da fuhr eine Droschke an seinem Hause vor, eine ame stieg auö, gab dem Kutscher das abgezählte Geld schnell in die Hand und schlüpfte eilig in'S Haus.l ES war seine Frau. An ihrem Kleidz hatte er - sie wiedererkannt. Er riß d Ladenthür auf und eilte über die Straße ihr nach, die Treppe hinauf. Erst dort gewann er wieder die Herrscha t Über sich. Er. mußte ihr doch Zeit lassen, Hut und Mantel gbzulkgen. Jots yunoert wollte er zahlen, ehe er die Vorthür aufschloß, aber er kam nur viS dreiundzwanzlg, dann trat er pfeifend in den Korridor. ES siel ihm ein, daß es gar nicht seine Gewohnheit war, zu pfeifen, und er viach ay. . Behüt am drückte er die Thürklinke .hinunter und lugte durch t! i,-t. i m . 1 r wfU44t 11 5 4jjuyiigiuimc(. vzcdeoeno nahm er wahr, wie seine Frau schnell an's Fen ter eilte, sich dort nie. dersetzte und ha ttg nach einer Stickenen Moment brauchte rei griff. Noch er, um sich von dieser neuen Entdeckung zu erholenAann trat er ein. Wie er freundlich scherzend ihre Wange streichelte und ihren Fleiß lobte, mußte er sich selbst über die Lrrgfs seiner Vexstellungsgabe wundern. Er erschien aanzi rubia. aber poch fehlte ihm der Muth zur entscheidenden Frage. Mit unmuthiger Besorgniß machte sie ihm Vorwürfe, peil er so spät vom Bureau heimlehre. Er arbeite zu viel, e? sehe zecht schlecht aus, ggnz hleich. Du wartest wohl schon lange auf mich?" fragte er sie, so unbefangen Wie mog.tch. Sie senkte den Blick, und eine feine Rothe stieg in ihr Antlitz, als sie seine Frage stumm bezahte. Zum Halse hinauf schlug ihm das Herz, als er jetzt weiter forschte: . Warst Du denn am Nachmittag zu Hause?" Sie nickte. - Den ganzen Nachmittag?Sie nickte wieder und beugte das Haupt noch tiefer hinab. Garnicht ein wenig in's -Freie gegangen?" , Sie schüttelte verneinend den Kops und machte sich an seine? Weste zu schaffen. Du hast Dir einen Flecken gemacht, sagte sie, ich will von drüben chemisches Wasser holen und ihn Dir wegwischen." ' Und ohne in sein erstarrtes Antlitz zu sehen, verließ sie schnell das Zimmer .....; Vor dem Hausmädchen, daS- her eingekommen war, um den Tisch .zu decken, war er in sein Arbeitszimmer eflllchtei. Er verschloß die Thür. Regungslos stand er da,' mit beiden Händen den Arbeitssessel umklam mernd. Sein Blick haftete starr und leblok am Abreißkalender, der , seinem Pult 'gegenüber an' der' Wand 'hing. Nur ganz ruhig", rief er sich zu. nur ganz kaltes Blut; das ist Dein rechter Arm und daS Dem linker, und hier, das ist Dein Kopf." Er. griff mit beiden Handen danach. Als heute am 23 September,"' schrie e? in ihm. Dann wurde eS dunkel vor seinen Augen. daS Zimmer fing an. sich zu drehen, immer von rechts rnu ten aufwärts im Kreise, erst lang sam,. dann rascher und rascher ' und vor ihm stieg ein, Grabstein auf, und darauf nand aeschrlehen mit aolde
nen Lettern aus schwarzem Marmor: Richard Werner, gestorben am 23 September." Nur kurze Zeit hatte ihn. die Vesinnung verlassen. Er richtete sich vom Teppiche auf. Sein Kopf schmerzte ihn bis tief hinab zum
Nacken, und er mußte beständig gähnen. Allmählich senkte sich wieder die Erinnerung schwer auf seine ' Seele. Mühsam suchte er alle Verdachtsmomente in seinem wiederkehrenden Gedächtniß zusammen, und er schaute zurück in ihr früheres Leben. Wa5 ihn ehedem entzückt halte, daS bestärkte ihn jetzt in seinem Argwohns wie schnell hatte sie in der Trauer um ihre Eltern ihr munteres Lachen wiedergefunden, wie unbedenklich war sie mit ihm, den sie noch kaum gekannt hatte, in Theate? und Restaurants gegangen. Ja, es war sonnenklar: er hatte sie verloren. Aber an wen? Den Namen mußte er haben. Um diesen Preis mochte sie frei sein, aber nicht frei sut ihn. Er denkt nicht daran. ihn zum Zweikampf zu fordern, damit sich die Beiden über seiner Leiche die Hand reichen. Erst wird er ihn niederschießen, dann sich selbst. Ein unsäglicher Ekel ror dem Leben und den Menschen' hm über ihn. Von allen Lockbildern des Lebens hatte er die Liebe noch allein für echt gehalten und nun sah er auch diese beschmutzt und zerrissen im Staube liegen. Tiefes Heimweh 'ergriff ihn nach jenen einsamen' Junggesellentagen, die ihm einst so unerträglich waren. Warum war seine Mutter gestorben? Bei ihr hätte er sich jetzt Rath und Ruhe holen tonnen. Er ließ sich auf die Ottomane sinken. Das Haupt in die Arme verqrabend,' schluchzte er leise. ' Warum hatte er sich vermähtt? Warum hatte er sich nicht gesagt, daß er achtzehn Jahre älter war als sie; zu klein und haßlich sur das, schlanke, schone Kind; zu ernst und vertrocknet in heißer Berussarbeit für die heitere, lebensfrohe Künstlerin. Weil er die Verlassene in seinen Schutz genommen, weil er die Arme vor Sorge bewahrt ' hatte, verlangte er von ihr Dankbarkeit und aus Dankbarkeit' Liebe. Aber was war denn diese " Forderung Anderes als die stille, furchtbare Tyrannei , des wirthschaftlich Kraftigeren, der sich mit seinem Golde Alles kaufen will, selbst das Herz einer Frau? Vielleicht hatte sie schon damals, als er um' sie anhielt, den armen, jungen Künstler geliebt. Er selbst hatte damals durch seinen Antrag die Schwache rn Versuchung geführt, ihn selbst traf jetzt. wenn sie vielleicht nach langemKampse unterlegen war, alle Schuld. Oder sie hatte spater, nqch ihrer Helrath, einen Mann gefunden, mit dem sie sich besser verstand, zu dem sie sich mehr hingezogen fühlte, als zu ihm, dem unmusikalischen Aktenmenschen. Damals hatte sie ihn geliebt, aber jetzt liebte sie einen Anderen.. Was konnte sie dafür? Konnte er von ihr fordern, daß sie ihn allezeit lieber haben solle als zeden Anderen, dem sie später begegnete. Sie. war ja nicht seine Sklavin, die Ehe bedeutete doch nicht Herrschast über d Frau. Eigenthum am Weibe. Mit der Liebe ging auch die Ehe zu Ende und erblaßte jedenfalls : der Heiligenschein, . . der über ihr schwebte. Ja. sie mußten sich trennen, er mußte sie freigeben. Aber warum ist sie nicht zu ihm gekommen und hat ihm AlleS gestanden, offen und ehrlich. Auf so viel Achtung haite er doch wohl noch Anspruch; das hatte er doch um sie v?rd:ent. Statt dessen... Oh. Vielleicht war es schon ein offenes Geheimniß, dielleicht deutete man schon mit Fingern aus ihn. erzählte es sich an den Stammtischen und machte sich lustig über den alten, verliebten, blöden Tölpel und er,' er erfuhr es zuletzt, daß . . . Schon hatte er die Thür aufgerissen, um sie zur Rechenschaft zu ziehen, da zögerte er wieder. , Zwar . oenn mcni oocy nocy eine letzte entfernte Möglichkeit vor- , i r i t . c r banden, dan er ncy lau coie uno mne Anklage grundlos war? Er faltete die Hände und hat den Himmel darum. Wie, wenn er an die Möglichkeit einer Selbsttäuschung . glauben. sich daber beruhigen, gar nicht weiter nachforschen, gar nicht weiter in sie eindringen würde? Noch war ja nichts bewiesen, und so lange er K . rrt .. irt -1L 1 L. Cfl.C st k.! leine vzcroiBnc" ?ac, oueu ic jeme Frau, durfte er . . . Er spie aus. Oh k ; . a n psut, vsui, nes es IN iym. was uai jic aus Dir, gemacht! ' Nahmen die Frauen für die Vörenthältung ihrer Rechte, für ihre Versklavung Rache an dem Mann dadurch, daß sie ihn ihrerseitS zum würdelosen Sklaven erniedrigten? Wenn sie jetzt vor ihm hinsinken, seine Kniee umfassen und ihn um Verzeihung bitten würde, er wußte es. daß er dann weich würde,' bis es ihr gelänge, ihm einen Kuß abzuschmeicheln wieder in seine Arme aufgenommen zu werden, und alles wäre vergeben. Nein, , er durfte nicht mit ihr sprechen, er wollte sie nicht mehr sehen; er beschloß, an sie zu schreiben, hier in seinem Arbeitszimmer die Mahlzeiten zu nehmen und auf der Ottomane sich das Nachtlager herzurichten bis zur Scheidung. Welchen College wird er bitten, ihn im Prozeß zu vereten? Körting? Nein. der hatte ihn mit Recht vor einer. Heirath gewarnt, und immer so cynisch gewitzelt über Frauentugend und Weibertreue. L:hrte? Nein, der war so glücklich verheirathet. Er hörte schon die Nichter seine Sache aufrusen: In der Ehescheidungssache Werner gegen Werner..." Im nächsten Augenblick stand er do? seine? Frau und rauh klang seine Frage: Wo bist Du heute Nachmittag gewesen? Ich habe Dich gesehen." Sie fuhr zusammen und ihre Wangen flämmten auf: Ich ich habe Besorgungen . . . . Es ist nicht wahr. Do ich Dich gesehen habe, gibt eS keine. Läden. WaS wolltest Du .w oer Schützenfiraße?" 1 Unheimlich kniffen' sich seine Lippen" zusammen. ' Sie schlug 'die weißen Hände dor'ö Gesicht.
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Verzeih mir. Richard, ich ja ich habe Dich belogen...." . Was hast Du dort gewollt?" wiederholte er mit bebender Stimme. Oh, ich schäme mich so sehr!" Du schämst Dick! Wirklich?!" gab er bitter auflachend zurück. .Schllkenitrane' 17" flüsterte sie mit gesenktem Haupte, wohnt eine Frau, ihren Namen habe ich flüher im Conservatorium von den Schülern und Schülerinnen oft nennen boren. Die jungen Leute gingen immer' zu ihr. Sie ist . . . Verzeih nur. eö wa? gewiß recht thöricht von mir. Sie ist eine Wah?sage?in. Ich wollte mi? von ih? die Zukunft sagen lassen, ich wollte wissen, ob ob denn un je?" Hänschen ga? nicht kommen wlll. Sie lebnie ibren Kovk an seine Schulter, und wie jetzt ihre Augen, um Vergebung 'bittend, zu ihm aufschauten, da waren sie klar wie die Wahrheit selbst. Das älteste Buch. Einer der wertbvöllsten Sckäke der National-Bibliothek zu Paris ist der Papyrus 43,le". so genannt nack dem, der ihn in einem tbebaniscken Grabe entdeckt hat. Der PapyruS befand sich bei der. Mumie emcs Zeuge, nossen des Königs Assa. der ,ur ersten thebanischen Dynastie gehörte und um öööi) vor uynsto lebte. Die Schrift t al o lebt 5245 Safire alt. Sie ist betitelt: Verordnungen des Präsekten Ptah Hotep.' der, unter Assa. Könia deS Nordens und Südens, lebte." Sie ist an die höheren Klassen gerichtet, für deren Gebrauch sie eine Reibe von Vor. schriften und Beobachtungen enthält. Ihr Verfassererzählt von sich, daß er von femem Könige alle Gunst und Würden erfahren habe, und daß er 110 Zayre alt sei. . . . , TMi -1 - Mini: ! . - , s Fabrizirt von A. Steffen, 220 0. Washington Str. Telephon No. 1600. FRED. KLEIS, j y: Wirthschaft nnd Sommergarten 154 Süd New Jersey Str. Frine Geträz.ke und Cigarren. Guter Lunch und fei-ies Bier der Jndanapoiis Brewing Co. w Schlitz ..Atlas .Bräu!" Schmackhaft, nahrhaft, starkend. Ein Nahrungsmittel, ein Geträn , eine Tonic. DaS feinste Bier, das von Malz und Hopfen gebraut werden kann. Schlitz tlaS.Bräu" der öntg der Biere. gebraut auf den speziellen Wunsch unserer Kunden, welche das Beste wünschen das die Welt ohne Rücksicht auf Kosten und Mühe herstellen kann, wird von ennern a's all fremden und einbeimischen Fabrikate in Betreff von Wohlgeschmack und Reinheit über treffend bezeichnet. Präparirt nur von den allerbesten Theilen von Hopfen und Malz, durch daS originelle, bewährte und berühmte s ch 1 1 ? ch v Verfahren, welchem Milwauree feinen Weltruf als ein Biercentrum zu ver d ,nken hat." j , DaS Obige ,ft aus Schlitz S ebm erschiene, nem Circu'ar. Da sie dieses Bier nicht selbst auf Flaschen ziehen, werden wir daSselbe in Quarts und PintS liefern unter dem Namen . "Metzgers Selectr JACOB METZGER & CO., 30 k 32 Oft Maryland Str. Telephone 407. Blumen und BouquetS für Cornrnencemoiits. , Blumen werden überall bin gut und sicher verjchl und Bestellungen per Telegraph t w . f w 4. rf. . - uoerau j)in m virnenia und Europa ausge suyrr. Bertermann Bros. 3743 Mass. Ave. Tel. 840. Ecke Penn. & Wash. Str. Tel. 1044' Theodore Steiü chsolger H, . . dnloA. Abstrakte von Befitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. W No. 00 ÖO Oats et CttäQe. Indianapolis, gd.
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