Indiana Tribüne, Volume 18, Number 271, Indianapolis, Marion County, 20 June 1895 — Page 3
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Roman von HanS Richter. (Fortsetzung.) Wie ein Zeichen der Sühne und der Vergebung erschien Gisbert der Pomp hafte Leichencondukt. Der schimmernde Waffenglanz der zahlreich erschieneneu Officiere warf gleichsam einen Versohnenden Schein auf das dunkle Endr des eigenthümlichen Mannes. Wie er auch gefehlt haben mochte in zum Theil durch die Erziehung derschuldete? falscher Lebensauffassung er hatte gebüßt, und weit mehr als Convemrnz und Standesgefuhl wa? es wohl echt menschliches Mitleid, was ihm diese glänzende letzte Ehre berelete. Endlich, endlich war auch das vorüber. Am Morgen nach der Beerdigung saß er mit Sophie in seinem Arbeitszimmer und sah die eingelaufenenRechnungen durch. Diese häßliche, prosane Geschäftsarbeit inmitten all des herzbewegenden Jammers! Auf dem schönen Gesicht der WM we, dessen, blühende Frische die Ereigmsse der letzten Tage nicht zu beeintüchtigen vermocht hatten, zeichnete sich ein mißbilligender Zug ab. .Sie haben wahrlich nicht gespart. Gisbert", brach sie endlich in tadelndem Tone hervor, eines der halb bedruckten, halb beschriebenen Papiere zusammenkmtternd. Es war die Rechnung eines großen Modemagazins, über Frau Breithaupts und AngeS Trauerkleidung. i Nicht sofort begreifend sah er it. an. Gespart? Wie sollte ich! Ich habe bestellt, was man mir als passend und erforderlich bezeichnete. Davon verstehe ich doch nichts. Sind d Preise zu hoch?: An und für sich wohl nicht, aber Stoffe und Spitzen die theuersten und das Geschäft selbst desgleichen. Darüber hätten Sie mich vorher befragen sollen. Ein billigeres Magazm hatte es wohl auch gethan zumal Ange sich vor Niemand hat sehen lassen und morgen abreisen wird. Sie haben bereits die meisten dieser Rechnungen beglichen. Meinen Sie denn, daß Bkeithaupt Ihnen die ausgelegten Beträge zurückerstatten wird?" Daran habe ich noch gar nicht gedacht," gestand Gisert. Er wird es nicht können." Azz konnte es, wenn er wollte verlassen Sie sich darauf aber er wird nicht wollen. Wieder mißbraucht man Ihre Gutmüthigkeit. Ihrem Verluste fügen Sie diese doch wahrhaftia mcht unbedeutende Summe mnzu. Das ijt nicht mehr Gutmüthikeit, sondern Leichtsinn. Um einer Pflicht zu genügen, welche nur noch in Ihrer Embllduna eristtrt, verletzten bu die Pflicht gegen sich selbst, die Ihnen unter den obwaltenden Umstanden die erste sein muß, die Pflicht gegen Ihre Zukunft, gegm die Familie, welche Sie sich doch wieder gründen, werden. Sie selbst drangen ficy gesllssentticy immer wieder in die gelösten Ketten, hin ein. Es war ja nur Mitleid mit Ange... Und wer sonst hätte dieses alles Unentbehrliche erledigen sol len!" Hätten Sie die Rechnungen den beiden. Herren, von Reinolf überw:sm! Wie ich über Mitleid gegen Ange rnke um den Todten auI dem Spiek zu lassen, obwohl genug, das hab ich Ihnen .bereits gesagt. Nun sehe ich Ihnen an. daß Sie mich innerlich Ui dankbar schelten. Glauben Sie mir. die Breithaupts haben mich wahrhastig nicht aus purem Mitleid oder selbstloser Liebe unterstützt! Was ich von ihnen empfangen, habe ich ehrlich zurückerstatten müssen mit unzähligen und ach, ost so demüthigenden Diensten, mit meiner Figur und meiner Welterfahrung in ihren Salons, mit meinem Namen und meinen Verblndüngen. Wir sind quitt und ich habe die Kette gelöst. Sorgen Sie, daß Sie das Gleiche von sich sagen können. Ein unbebaaliches Gefühl überschlich Gisbert, welches noch dadurch erhöht wurde, dak im Nebenzimmer Freund Sville sak. der. iftn schon in aller Frühe besuchend, sich dahin gefluchtet hatte, als Frau von Rohrdach gemeldet wurde Geaen den kaltherzigen Inhalt wie gegen die Form ihrer Worte, die einigermaßen emer Aolanzluna alicb. bätte er vrotestirei. .nöaen. doch unter dem faszintrenden Strahl hres Auges fand er nicht die rast da- ' V.. , , r. r i ZU. Aon gelösten enen Ipracy ne uno scklana trokden? selbst lanasam und sicher ihre Netze um ihn. In einer Art jähen Schreckens suhlte er, wie groß bereits ihre Macht uder ihn geworven war. .Es ist mir nickt aeaeben. rllckttchtsloö sein zu können", murmelte er in halb unwilligem, halb entschuldigendem Tone. Zrau von Robrback schien zu fühlen. daß sie die Zügel zu straff angezogen. Mit einem zärtlichen Lächeln schaute sie ihm scharf in die Augen: Und ich kann es nun einmal nicht lassen, Sie großes Kind zu bemuttern. Da bezahlen Sie. soviel Sie wollen, doch seien Sie wieder gut!" Sie schob ihm die Rechnungen zu und reichte ihm dann die Hand, welche er an seine Xlip den süörte. Ginc volle, fleisckiae. blüthenweise Hand, weich und warm! Er hielt sie noch einen Moment in der seinen fest. eine sckme ckelnde Warme strömte var aus zu ihm über. Hatte Spille nicht im Nebenzimmer gehüstelt, so wäre nun wohl das entscheidende Worr ge fallen. ttraaend blickte Sovbie auf GiS bert. Er erklärte ihr SpilleS Anwelenbeit. .Sie tbun Unrecht, meinetwegen den alten, braven Mann warten zu lassen, rief sie aüNvrinaend. Wa rum sagen Sie so etwas nicht? Muk
ich denn nnmerwährend'uder icheiten!" Der Scherz kam ehrlich heraus. Als sie gegangen war, , zeigte sich Spille in der Nebenthür, das bartlose faltige Gesicht zu einer seltsamen Grimasse verzogen.
Hm, stieß kurz hervor. Ihr sieht schon recht hüsch unter dem Panofsel." Eine dunkle Röthe schoß in Gisberts Wangen. Sie meint es gut! Vornehmlich mit sich selber. Bau meister, Mann, Gisbert, wollt Ihr denn wirklich in das Netz gehen! Ihr seht es doch. Ihr könnt es greifen und dennoch tappt Ihr hinein! Schade um den Anlauf, den Ihr zur Freiheit und Männlichkeit genommen! Ist denn das Wib'des Mannes ew'ger Fluch, Seit Anbeginn der Welt Ihn schon ve. llemernd? Wenn Ihr nun schon einmal ohne eine Schurze nicht auskommen konnt, so wählt wenigstens eine, die reinlich und zweifelsohne ist." Ihr Vorurtbeü gegen Frau von Rohrbach verleitet Sie zur Ungerechigkeit." ! Hand auf's Herz, Gisbert: könnt Ihr Eure Blindheit denn wenigstens mit einem ehrlichen Verliebtsein ent-' chuldlgen? i -Wir haben darüber schon einmal gesprochen...." Gisbert ging langsam m Zimmer auf und ab, vergeblich be-. müht, seine Unruhe-zu maskiren... Sie erinnern sich dessen wohl! Es ist wie ein Fieber in mir in der Nähe die-! er Frau. Wider meinen Willen reißt ie mich hin, sie ist stärker als ich. . . . und das einzige Heilmittel ist mir unerreichbar." Spille kniff die Lider ein wenig zusammen und blinzelte ihn ungläubig, orschend an. Daö einzige? Noch immer?" Er deutete mit dem Daumen über die Schulter nach dem Norden. Mehr als je!" bestätigte Gisbert. hm gerade in die Augen sehend. Aber mehr als je bin ich auch überzeugt. daß ich Nichts mehr zu hosfen habe. Erstorbene Liebe, verloschenes Feuer facht keine Menschenmacht mehr an. Früher trennte uns ihr Groll, der zu besiegen gewesen wäre, tzt etwas Unbesiegbares, die Kälte und Gleichgüligkeit. Dagegen bin ich machtlos. Ich darf ihr nicht mehr nahen." Sie ist ein Weib, drum darf man um sie werben. Sie ist ein Weib, drum kann man sie gewinnen. sagte Spille bedächtig, griff nach seinem Hut und reichte Gisbert die Hand Nicht Strenge legre Gott in's weiche Herz des Weibes!" Kälte ist fürchterlicher als selbst der Haß. Die wildeste Leidenschaft, die zärtlichste und schmerzlichste Sehnucht, vas oemuthigfle Bitten, zu welchem sich ein Mann erniedrigen kann. vermögen Nichts gegen die GesuhllosiaL r r i ' P ich. Halle fie mny fo ganz ohne zedes Lebenszeichen gelassen und hätte sie so sorgsam jedem Annäherungsver-, suche ausweichen können, wenn auch nur der leiseste Funken des alten Empfindens noch ln ihr lebte? Ein Blick von ihr, ein liebes Wort, ein Wink ihrer Hand hätten mir doch das Hoffen auf das Glück aufrecht erhalten, doch so... Sie sehen, Spille, daß ich meinem Berhangnlß, das sich Sophie nennt, verfallen muß!" Das Letztere war bereits in der Thür gesprochen worden Spille hatte reme Antwort daraus, er nickte nur mit dem Kopfe und ging. .Lanzsam schritt er in den herbstlich bunt gefärbten Thiergarten hinein. . Glsberts Schicksal brannte ihm auf dem Herzen und noch mehr das deS Mädchens, das ihm lieb wie eine Tochter geworden war. Er laS ja m bei. der Herzen. Ein freundlich Wort nur sprich,- ein Wort vernimm, . So ist der Zauber, der Euch trennt. gebrochen. Sie gingen sah'n sich o. der Stolz so schlimm! DaS Eine Wort blieb ungesprochen. Erst aessern batte er. wie zufällig. Klara das GeibeHcke Gedicht vorge lesen, und ohne ein Wort, mit zusammenaevrenten Lippen und ervlanten Wangen war sie daraus hrnausge-. gangen. Der heutige Morgen hatte ihm gettiat. dak es nun 5Zeit. die höchste Zeit zum Händeln war, sollte nicht unsägllches Elend abermals uder die velven jungen Menschenherzen kommen. Er wußte ja aus eigener Erfahrung, wohin verschmähte, unbefriedigte X5leoe den Mann treiben kann. Seine JunMid stand nock einmal vor 'ibm. die anmuthige, blonde Frau, welche er geliebt katte mit aller Leidenschaft seines heißen wilden Herzens. Sie war sein gewesen und damals, tn vem.Glauoen an ibre Liebe nnd Reinbeit. hatte er die Kraft in sich gefühlt, die höchsten Zlel . . rc --C.. C&Tin-ftf.' zu erreichen, muh g u und Dichter wäre er geworven im nneimlanze ibrer Liebe, ein. gurer. fester Mensch und dann gab sie ihn auf. Nie ibn .urück wie einen Hund, um eines wohhabenden Gatten willen slch'selbst' erniedrigend' und befleckend. MTiir sin srrni war ot anveien. roa 46m ter nbalt und 5Kck seines Daseins geworden. . Grausam, yoymscn, seMl- und aedankenlöS zertrat sie sein ,"-7--- ' V , Herz und fein Leben. Er ging daran zu Grunde, obwohl er sich tausendmal Latt. .txth Ne ia nickt einmal .seiner Verachtung werth sei liebte sie noch, indem er ste zugletch.yav, un? in diesem Zwiespalt, des GlaubcnS an Frauenwurv und echtes ,esuyz oe laubt. neb sich tXr glänzend verau tagte Geist auf. wurde er das, waS er heute war. Just denselben schattigen, verschlunaenen Vkad war er zum letzten Male mit ihr gegangen an einem sonnigen 1. " . 4-WW1 . ' 1 1 . r Wintertage, zum leylen 'ca.e yaie ue ihm fiter Liebe und Treue logen noch , sak er die .ierliche Gestalt, da I. 7 , '.-itiv. 0f.ir:i. : weloze, anmu.yiae. um
oen schonen falschen Augen und den zärtlichen Lippen, die so süß zu küssen und so grausam zu lügen verstand den! Minna!" murmelte er, in die herzzerfressende Erinnerung verloren, in vaar svielende Kinder schreckten
ihn daraus auf. Mit einem trüben, entschlossenen Lächeln strich er über die hohe, kahle Stirn nein, Klara war .. cm n. in. r. jt , leine innna, ic ganc iia; iuuj vzi kauft und nickt mit dem Herzen des liebenden Mannes gespielt Gisbert war ihrer werth und sie seiner sie soll en nickt Beide elend werden, da es doch nur einer Brücke bedürfte, ihre sehnenden Herzen wieder zueinander zu führen! Er. khrensrieo Spille, wlro o.e e Vrücke bäum! (Fortsetzung folgt.) -t Eine bange Stunde. Von Hermann Faber. raaken lockte ein heiterer Herbstaa. Vom Schreibtisch grllkte ihn das Bild seiner jungen Frau. Im Wartezimmer harrte kein Rechtsuchender mehr. Diesen günstigen Augenblick benutzte Rechtsanwalt Werner, um sein Vorhaben auszuführen. Rasch unterschrieb er dle Postsachen und derleß dann viel früher als sonst ein Biireau. Er nahm sich nicht einmal die Zeit, seiner Frau durch das Telephon mitzutheilen, daß er sie zu einer Spazierfahrt abholen wolle. Gewrß wird sie zu Hause sein, dachte er. Hatte sie ihm doch noch am Mittag beim Abschied gesagt, daß sie nicht ausgehen wolle. Nachdem er rn einem Blumenladen einige Rosen für sie ausgewählt hatte, wollte er gerade den Fahrdamm überchreiten, als er auf der anderen Seite der Straße seine Gattin gewahrte. die, ohne nach rechts oder links zu sehen, mit anmuthiger Gewandtheit lm lebhaften Verkehr ellig ihren Weg uchte. Trotz der Elnfachheit lhrer Toilette war ihm die hohe, schlanke Gestalt sogleich aufgefallen. In der ersten Freude des Wiedersehens beschleunigte er seine Schotte, um sie einzuholen. Schon war er ihr so nahe gekommen, daß er sie hätte anrufen onnen, da hielt er einen Augenblick inne und setzte dann langsam seinen Weg fort. Beim Abschied hatte sie hm doch auf seme Frage fo bestimmt erklärt, daß sie den ganzen Nachmitag zu Hause bleiben werde. Und nun traf er sie doch hier auf der Straße? Hm. Hat sie Geheimnisse vor Dir?" fragte er sich mit lächelndem Erstaunen. Aber er beruhigte sich schnell: wohl irgend eine gleichgiltiqe Besorgung, von der er nichts zu wlssen brauchte; vielleicht schon ein Einkauf zu seinem Geburtstag, der freilich erst an das Ende des nächsten Monats fiel. Diefe Freude wollte er ihr nicht stören; sie wünschte ja offenbar nicht, hier überrascht zu werden. Deshalb ging er ihr in einiger Entfernung nach, um ihr später wie zufällig zu begegnen und sie dann zu der geplanten Spazierfahrt aufzufor dern. Mit lachendem Stolze nahm er wahr, daß sich öfters Vorübergehende nach ihr umsahen, Bekannte einander anstießen und auf ihre Erscheinung aufmerksam machten. Wie ein Feinschmecker genoß er die Freude, sein liebliches Glück vor seinen Augen hinschweben zu sehen, jeden Augenblick es erhäschen und in seinen Armen festhalten zu können. Und dieses Vergnügen ward ihm jetzt nicht durch eine Empfindung getrübt, die ihn doch sonst bisweilen quälte, wenn er sie an seinem Arm führte. Wir sind kein schönes Paar, Marse," hatte er noch am Tage zuvor gesagt, aber die Schuld liegt ausschließlich an mkr.Was hals eö. daß sie ihm dann lachend betheuerte, sie finde ihn hübsch. manchmal sogar schon und dann ern stejr hinzufügte, sein Antlitz sei mehr als schön, es sei durchgeistigt. Dann blieb ja noch immer die unbestreitbare Thatsache, daß er einen halben Köpf kleiner war als sie. Ader das waren wirklich eitle Grillen eines Selbstqu'älers, die man kräftig abschütteln sollte. War er doch so glücklich, so viel glücklicher, als er jemals erhofft hatte! Längst waren seine Eltern gestorben. Vor den wenigen Freunden, die ihm nicht durch Heirath oder Beruf entfremdet waren, hatte er immer ängstlicher sein Innenleben-verborgen. Zu Liebeleien fehlten ihm die derben Smne und das robuste Gewissen, und schon im Voraus kostete er jedesmal den bitteren Nachgeschmack süßer Stunden. Seine Seele war im Staube der Akten immer durstiger geworden nach Liebe. Schier unerträglich ward ihm allmählich daS Junggesellenleben. Dlese goldene Frelheit, waS war sie denn schließlich Anderes IS Einsamkeit, Verlassenheit, ein glänzendes ' Elend? Wie gründlich satt war er dieses Lebens in Eaf6 und Kneipe, wo immer mehr getrun ken und geredet wurde, als gut war. Aber so oft er seinen Entschluß auS geführt hatte, die Abende allem zu Hause bei Arbeit und Lektüre zu ver bringen, war eS noch unleidlicher. trübseliger. Dann ertappte er sich oft dabei, wie er zerstreut, über die Akten hinweg nach der Thür starrte und sich seinen Phantasien ubernen. Sacht ging die Thür aus und herein huschte die liebe kleine Hausfrau, hin zu ,hm, der an seinem Pulte arbeitete. Sie strich ihm über's Haar, sie lehnte ihre Wange an seine und flüsterte bittend:, ES ist schon spät. Du hast enua aearbeitet." Und dann litt eS ihn nicht länger allein zu Hause, er sprang aus, er fluchtete noch in spater Nacht unter Menschen, m em KaffeehauS und durchblätterte dort ohne jedes Interesse tr.t Menge von Zei tungen. Wie der Vrin, im Märck.nbuck
durch Felsenthaler und Wüsten nach der Jungfrau des Traumbildes sucht, daS sein Herz entflammt hat, so war er geduldig durch Gesellschaften und Fi:ste gewandert, um das Frauenbild
zu slndin, von dem seine Seele träumte. Achtunddreißiq Jahre war er geworden und hatte es nicht gefunden. Da kam eines Taojes in selne Sprechstunde ein Mädchen, daS kaum zwanzig Jahre zählen mochte. An demselben Tage machte er daS erste Mal die Wahrnehmung, dak sein Arbeitsrock abgenutzt und sadenscheinig geworden war, und als sie das nächste Mal zu ihm kam, trug er cinen neuen. In herben Sorgen hatte sie sich an ihn abwandt. Vor kurzer. Zeit waren in rascher Folge ihre Elrern geuoroen, und sie stano nun allein ohne Mittel. Gegen drängende Gläubiger erbat sil: seinen Rath.An entfernte Verwandte wollte sie sich maz: wenden. Sle war entschlossen. aus dem Eonservatorium auszutretjen, auf ihre Ausbildung zur ' Sängerin zu verzichten und ihren Unterhalt im' Klavierunterricht zu suchen. Es ge-. lang ihm, ern Abkommen mit den; Gläubigern zu treffen und einen Proceß für sie .zu gewinnen. Ihre anfänglich scheue Zurückhaltung wich bald einem herzlichen Vertrauen auf seine Tüchtigkeit. Allmählich g-z wohnte sie sich daran, ihm ihre kleinen und großen Sorgen mitzutheilen und! seinem klugen und feinfühligen Rath zu folgen. Bei ihm fand ffc wieder ihr silberhelles Lachen, wenn er- sie durch ein Scherzwort aufzuheitern suchte. Dafür war sie ihm dankbar,! denn sie lachte' so gern. Und ihn, her erst inniges Mitleid mit ihr empfunden, - erfaßte unwiderstehlich der Wunsch, dies zarte, junge Leben vor hem Kampf um's Dasein zu schützen und mit Freud:n zu schmucken. Er wollte seine welkende Lebenslust wieder gesund baden im Frohsinn ihrer heiteren Künstlernatur, die über alle widerstrebenden Sorgen so kräftig hinwegfluthete. Die Eonferenzen. die immer mehr ihren eeschäftlichen Charalter abgestreift hatten, wurden hau figer und länger. Auf seinen Vorschlag richtete sie es ein, dak sie erst am Enle der Sprechstunde zu ihm kam, wenn lerne anderen Clienten mehr da waren. Oft machten sie dann einen gemeinsamen Spaziergana oder gingen zusammen in's Theater oder zum Abendessen; denn so vornehm zurückhaltend er sie be! alter Liebenswürdigkeit gegen jeden Dntten fand, so wenig fragte sie nach dem Urtheil der lt. Von dem Erbfehler aller Frauen sckien sie ihm frei: sie war nicht kleinlich, nicht conventlonell. Seit etwa zwei Jahren waren sie miteinander vermählt. Wenn er nun Abends mit ihr in seinem neuen Heim saß, und die junge Frau ihn mit einem seiner Lieblingslieder von der Arbeit an's Klavier lockte, da mußte er 'sich gestehen, daß die Wirklichkeit sich noch viel schöner gestaltet habe. als das Bild war, an dem seinePhan tasie in einsamen Jünggesellentagen gemalt hatte. Wie er jetzt, in stille Betrachtung versunken, seiner Frau durch die Straßen folgte, da kam wieder die ganze S:ligkeit seines jungen Glückes über ihn. Er hätte den Hut schwen ken und laut aufjauchzen mögen und gern alle die Menschen, die mühselig und beladen an ihm voruberoasteten, so glücklich gemacht, wie er selbst war. Ohne es zu merken, war er rascher gegangen und seiner tfaiu näher ge kommen. Nur wenige Schritte trennten noch die Beiden, als sie, mit einem flüchtigen Blick nach rückwärts, die Hauptstraße verließ und in eine dunkle, stille Gasse einbog. Verwundert blieb er an der Straßenecke stehen und sah ihr nach. Wohin, in aller Welt, ging sie denn? Hier waren doch keine Laden, in denen sie Einkaufe machen konnte, hier wohnten doch keine Bekannten, die sie hätte besuchen können. Was wollte sie in dieser engen, schmutzigen Gasse, die überdies wie viele Nebenlinien großer Verkehrsadern in keinem guten Rufe stand? Er fand daS Lächeln nicht mehr, als er sich jetzt danach fragte. Und die Frage brannte ihm auf der Seele, trieb ihn vorwärts, immer ihr nach. Vorsichtig drückte er sich an die Häuser der leeren Gasse, um nicht von ihr entdeckt zu werden. Dann suchte er wieder seine wachsende Unruhe zu beschwichtigen. Vielleicht schlug sie diesen Weg nur ein, um rascher in einen anderen Stadttheil zu gelangen. Da blieb sie stehen und sah nach der Nummer eines Hauses.. Schnell ,oa er sich unter einen Thorbogen zurück, um nicht von ihr bemerkt zu werden und beobachtete sie von dort. Sie ging noch ein HauS weiter, blickte wieder nach der Nummer des Hauses auf und verschwand dann in dem Gebaude. Er eilte ihr nach. Vor dem Lmustbor sak ein kleines, etwa achtjähriges Mädchen in zerrissenem Kleide: eS hielt ein wenige Monate altes Kind auf dem Schooß und sang ibm mit dünnem Stimmchen ein Lied. Er emvfand Mitleid mit den mageren, blutarmen Geschöpfen, als er an ihnen vorbeiging. Eben erreichte er die untersten Stufen der schmalen und steilen Holzstiege, als er das Kleid seiner Frau an der ersten Treppenwindung verschwinden sah. Mit angehaltenem Athem horchte er hinauf. Sie blieb stehen und zog die Klingel, ein Schlüssel wurde im . . . . n i. Schlosse georeyr, einige unoerano liche Flüsterworte, und .sie huschte durch die nur wenig geöffnete Thür schnell hinein. Im 'Hause war .es still. Nur im Hofe lärmten spielende Kinder, und aus dem 'Hinterhause dräng eine keifende, gellende Weiber stimme. Auf den Zehen stieg er d.e Stufen hinauf zum ersten Stockwerk MW folgt.) . ' Schi und i - Soll baß HäuS SetS sein! Die besten Oürsten' kaust man' bei - Q 4 n e c l, 420 Oft VlcEä!ty Okafe.
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Eisenbahn -Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Bandalia. Abgang Postzug... 7 11 12 4 7 30 5m 5.0 Vm 40 Nm 00 Nm 00 Nm 20 Nnr 35 Vm 15 Vm 00 Vm 20 Nm 00 Vm 40 Nm Expreß Expreß Accomodation Expreß . . . erpreß 11 Ankunft Expreß 3 Expreß 4 Accomodatton 10 Expreß 3 Schnellzug . . 5 Accomadatton 7 Cledeland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß.. .. 4!5Vn. ..10 30Vm ..130Vm .. 310Nm .. 40Nm .. 7I0V' ..11 30 Vm ..11 30 Vm .. 6 00N ..11 00 Nin xpre.... Expreß 'Limited Expreß. Erpreß Ankunft Expreß Expreß Limited Expreß Exprek Expreß St LouiS Division. Abgang Expreß.... 7 30Vm imneo xprep.., 11 50 Vm Expreß 11 20 Km ' Ervreß. tZalick 11 45 l?m Ankunft Expreß täglich 4 00 Nm xprey hwsjh Limited Expreß 6 30Nm Expreß 6 00Vm Thicago und CincinnaU Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm f. Ar!.t rt r cn atvHuöuuö lagiiq i vo rn Accomodation 11 00 Vm Postzug 3 00Nm Accomsd. snur Sonntags). Accomodatton 6 35 N Ankunft-Rushville Accomodation. vomug ll 40 Vm Jnd'plö Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug 11 10 Nm Chicago ünd'Cincinnati Division westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Schnell.Post 1160 vcm Lasavette Accomadatton.. .. 5 00 Nm Schnellzug 12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30Vm Lalal)etle Accomodatton ... 10 4;j xrn Schnellpost 2 50 Nm Accomodation 6 15 S!rn Peoria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm Expreß 11 25 3sln Danville Accomodation. ... 5 05 Nnt Expreß 11 59 Vm Ankunft Expreß 3 25Vm Danville Accomodatlln....ia 35 Vm Expreß 2 50Nm Expreß 6 55 32m Peoria Division östlich. Abgang Expreß 6 30Dm Accomodatien Expreß 3 25Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß 10 00Nm Lake Erie und Western. Abgang Expreß 7 00 Vm Expreß 1 20 Nm Expreß 7 00Nrn Schnell'Ervreß Ankunft Scknell.Expreß expreß 10) Expreß 2 50 Nm Expreß 20Nm PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50 Vrn .olumbus Accomodation.. . 00 Vm Expreß 3 30 Nm Richmond Accomodation. . . 4 00 Nm Expreß 5 10 Nm Ankunft Richmond Accomodation 8 55 Vm Schnellzug 11 40 Vm Expreß 12 30 Nrn Accomodation 3 20Nm Expreß 6 50 Nrn Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kokomo. Abgang Expreß 11 00 Vm Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35Vm xpreß nibvon LouiSville Division. Abgang Expreß S4Z-Vm AoulSrnlle Accomodanon. . 8 10 Lm Schnellzug 3 25 S!m . Accomodation 4 0i Nm Ankunft Accomodation 10 20 Vm Schnellzug 10 00 Vm Accomodation 5 50 Nm Spezial täglich 11 00 91m Cincinnati, Harnilto und Zndianapolis. Abgang Expreß 3 40.Vm Cincinnati Accomodotion . . 10 50 Vm Expreß 8 00Nm Expreß 4 00 3tm Expreß 6 30Nm Ankunft Accomodation 915 Vm Expreß 11 45 Vm Expreß 7 30 Nrn Expreß 10 55 Nrn Erpreß 12 30 Vnt Indianapolis und VincenneS. .
Abgang-Expreß 8 00VmV ert 1 nr 1. 1 . 01 . 1
nu jacconxoooiicn. . . 4 w strn Ankunft VincenneS AccomodationIO 40 Nm Expreß 5 00Nm Cincinnati, Wabash und Michigan Abgang Expreß 6 35Dm Expreß 11 15 Vm Expreß 6 45Nm Ankunft Expreß 9 55Vm' Expreß 2 50Nm Expreß 9 00Nm Indianapolis, Decatur und Western. Abgang Expreß ' L30Vm Accomodation 3 40 Nrn Schnell. Expreß 11 20 Nrn kkckmft Schnell.Expreß 3 30Vm Accomodation 1040 8m Expreß 4 60 35m Louizvillt, Ned Albany und Chicago. Abgang-Expreß 12 35VM Erpreß 11 50 Vm Mono ecomodation 4 00 ?5m Ankunft Expreß 3 30Vn Mono Aceouudatis 1 1 20 Km Expreß 3 55 Fm Tho Tirentleth Century, eine mZgezeichnete Oochenschrift, welche sortschriMich geftnnten Lesern sehr ,u empfeh. len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, rcetde doch andere forrschriUliqe Theorien darin unparteiisch besprochen. Van bestelle direkt bei de Humboldt Publishing Co-19 stor Plan, Na? UttfA
