Indiana Tribüne, Volume 18, Number 271, Indianapolis, Marion County, 20 June 1895 — Page 2

Jnviana Tribüne.

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Unbekümmert um ihren eigenen Comfort opfert sie ihre Mittel und ihre Zelt aus dem Altar ver Nächstenliebe.' Sie gehört nicht ZUM Schlage jener Patent-Philanthropin nen, welche von lacrymoser Sentimentalität überftteben. die über hartgesottene Verbrecher weinen oder ruchlosen Mördern MumenbouquetS senden. An jedem Morgen, bei Sonnenschein oder Regen, bei Hitz: und Kälte, ist Frau Schaffner in den JZomW zu finden, um sich in den Dienst hilfsbedürftiger, Armen zu stellen. Ein jede? Beamte kennt sie und wenn sie ju ter Ueberzeu-' gung gelangt ist, daß irgend Jemandunschuldig verhaftet ist, dann macht sie. sich unverzLglh an die Arbeit, um den .Betreffenden aus seiner bösen Lage zu befreien. Ihr erster Weg geht zum Tistrikts-Anwalt, um ihm Freilassung gegen Bürgschaft zu erwirken, gst dies geschehen, so engagirt sie einen sahnen und gewissenhaften Vertheidiger, um die Sache ihrer Schützlinge vor dem Richter zu vertreten. Früher hatte Frau Schaffner in No. 23 Cent Straße eine Office, in welcher armen und unschuldig. Angeklagten Nach und Beistand kostenfrei zu Theil wurde. Um da zur Bezahlung der Miethe nöthige Geld direct zu philanthropischen Zwecken verwenden yu köninen, verlegte sie die Office nach ihrer Wohnung. Wenn Frau Schaffner auf ihrer Morgenrunde in den Tombs" erscheint, harrt ihrer stets eine Anzahl von Personen, welche um ihre Jnter vention zu Gunsten von Verwandten oder Freunden bitten. Allen leiht sie willig ihr Ohr, um sich schließlich in die eigentlichen Zellenräume zu begeben und wo sie die Klagen und Bitten der Gefangenen selbst zu hören bekommt. Richt selten läßt sie den Angehörigen von armen Gefangenen UniersÄtzungen zu Theil werden, und mancher Verurtheilte hat ihrer Jntervention es zu verdanken, dah er mit einer verhältaißmäßig gelinden Strafe davongekommen ist. Bei Bethätigung ihrer Nächstenliebe kennt du hochherzige Frau keinen Unterschied der Race. des Geschlechts oder des Alters. Der Chinese wie der Deutsche, der Fankee wie der Jrländer, der. Italiener wie der Pole, alle finden in ihr eine Helferin in der Noth, deren einziges Bestreben dahin 'geht. Thränen zu trocknen und, so viel in ihrer Kraft steht, die Wunden zu heilen, welche das Schicksal oder die moderne Gesellschaft geschlagen hat. Oeeandampfer mit Hllssschisse Der Unfall, der zu Anfang dieses Jahres der Gascogne" uf der Reise von Havre nach New Fort anftitS, und bis kritische Lage, in welcher sich Rei irrrri? imh wrirtvurtrt nn rRnrh rW v I y t V VV V W V Wa r t l - längere &u oesanoen. yat erneu: das Augenmerk auf die Mittel gerichtet, Oceandampfer vor vollständiger Hilflosigkeit durch Versagen der Maschine oder dergleichen zu sichern. Zwei voll kommen getrennte Maschinen bieten zwar in dieser Hinsicht eine gewisse Sicherheit, geben auch dcm Schiff leichtere Manörirfähigkeit, sogar die Mög. lichkeit, ohne Steuer zu fahren. Der Kostenpunkt gestattet die Anwendung nur bei den größten Schiffen, bei denen die unablässige Steigerung der Geschwindigkeit ohnedies zu diesem Hilfst Mittel drängt. Aber volle Sicherheit gewährt auch das nicht. So ist "be Dampfer Giiö of Paris" trotz doppelter Maschine einst mehrere Wochen lang ein Spielball der Wellen gewesen. Eine Schraubenwelle: war gebrochen; die zugehörige Maschine zertrümmerte infolgedessen; Bruchstücke flogen in die zweite Maschine und setzten auch diese außer Betrieb. In solchen Fällen. wo allein Hilfe von außen Rettung tringen kann, ist diese auf gut Glück an der Unfallstelle zu erwarten oder an Land bezw. in einem erreichbaren llrn kreise zu suchen. Die Compagnie des Messazeries Maritimes" versieht, um den zweiten sichern Weg zu tu schließen, neuerdings ihre großen Personerrdampfer mit einem Dampfbei loot (canot de secours), das auch gegen den Wind Land in einer Ent fernung von 110 bis 130 Meilen in etwa 20 Stunden zu erreichen vermag. Auf hoher See wird es in diesem Um. kreise nach andern Schiffen auslugen. Bis auf diese Entfernung wird das havarirts Schiff, wenn möglich unter Segelwind, die nächste Küste aussuchen und dann sein Beiboot als Depeschen, träger aussetzen. Nach den bisherigen Ausführungen sind die Beiboote 9,6 Meter lang und wiegen nicht mehr als 8500 Pfund bei 130 Pfund Kohlenla. dung, so daß sie leicht in Davits aus achanat und bantirt werden könnend

um Schwimmfähigkeit selbst bei hineinschlagender See zu gewährleisten, sind Luftkammern angebracht. Die Boote haben Kessel . mit künstlichem Zuge, beim Anfeuern an Bord wird Dampf aus den Hauptkesseln in den

Beibootschornsiein geleitet. Nach der Revue Industrie' ist die Werst von Monraille u. Cie. auf der Ausstellung für das Rettungswesen in Toulon für eines diese? Boote preisgekrönt worden. Die leicht erregte öffentliche Meinung in Frankreich knüpft große ErWartungen an diese Maßnahmen der MassagerieS Maritimes", die Lbrigens auch in ruhiger denkenden Kreisen als nachahmenswerth empfohlen werden. Vier neue große Schiffe (Postpacketboote) für die x&fytt nach Australien: .Polynesien". .Australien". Armand Behic" und Bille de la Cirtat", sowie zwei Schiffe für. dl Fahrt nach China: Ernest Simons und Chili" Werden demnächst mit den beschriebenen Beibooten ausgestattet. 'Es hätte hier nahegelegen, Alummium zur Boots' haut zu verwenden; doch hat man wohl 'chon die Nutzanwendung aus den chlechten Erfahrungen gezogen, die mit olchen AlumlniumMeibooten in den 1 Vkarrnen verschiedener Staaten gemacht worden sind. Zur Otsqkqt, unserer rmee. Onkel Sam gehört nicht zu den öiaufbolden von dem Schlage , der ae krönten Haupter der alten Welt; im Großen und Ganzen ist er ein nebtte bender Mann und Handel, nicht Hai del, lautet seine Devise. Aus diesem Grunde braucht er sich, nicht mit Hun derttausenden von rgsknechten zu umgeben. Allein der Umstand, daß eö in seinen weiten Domänen nicht an schlimmen Gesellen fehlt, denen wie b'osen Buben unter Anwendung von.Ge waltmitteln Raffon .beigebracht , werden muß, mächt, eS für ihn nothwendig, zur Wahrung seiner Autorität' bewaffnete Myrmidonen im Dienst zu halten; auch haben bei früheren Geleaenherten Aan kernen "mik Nachbaren 'dieS erheischt. Lerhältnißmaßig wenige Bürger irnfc reS Landes, bekommen Onkel Sam's Truppen anders als in einzelnen Indivlduen zu Gesicht; wer jemals ein Regiment zusammen gesehen hat, wird die Beobachtung! gemacht haben, daß daö Groö der Soldaten aus unbartigen Jünglingen besteht, während unter den Offineren sich alte Knasterbarte u recht großer Zahl befinden. Unser Bundeöheer besteht aus 25 InfanterieRegimentern mit 877 Officieren und 12,925 Mann. 10 Cavallerie-Regi-mentern mit 432 Officieren und 6050 Mann, 6 Artillerie - Regimentern mit 280 Officieren und 3975 Mann, fowie 556Officieren und 2362 Mann, welä auf ein Genie-Bataillon, den Specialdienst, die Kriegsakademie von West Point u. s. w. entfallen: Alles in Allem zählt-die Landarmee 2145 Osfiaere und 25.812 Mann. Das älteste Reament ist daS erste. Jnfanteriegiment, dessen Organi r-L' r ' , nn .! Jl. . ' larron o zum ayre xtw zuruaoa tirt; hiesem folgte im Aahre 1791 daS zweite und fünf Jahre später bas dritte sowie Zierte Jnfanterie-Regiment. Jm Jahre 1312 wurde daS fünfte, sechste und siebente Jnsanterie-Regiment ge bildet und ,im Jahre 1333 das achte. 17 Jahre begnügte sich Onkel Sam mit! . . 1 . ! Vi r ' vieler ruppenmacyr, bi im ayre 1855. die Bildung des neunten und, zehnten! Jnfaterie-Regiments erfolgten Während deö 'Bürgerkrieges wurde die ölrmee um neun weitere InfanterieRegimenter vermehrt und zwar erhielt das 11.. 12., 13. und 14. Regiment je ein zweites Bataillon, aus dem später die Regimenter mit den Nummern 21 bis 23 hervorgingen. Die beiden NegerRegimenter, welche die Zahl 25 voll machen, wurden im Jahre 1866 formirt. Das. erste Artillerie-Regi-ment wurde imJahre 1803 als -Leichte Artillerie" formirt; die Bildung deS zweiten, dritten und vierten Regiments der Bombenwerfer", als getrennte Truppenkörper datirt aus dem Jahre 1821 und das fünfte Artillerie-Regi-ment ist 34 Jahre alt. Die Cavallerie ist viel jünger. Das erste CavallerieRegiment wurde im Jahre 1833 formirt, das zweite drei Jahre später und das dritte im Jahre 1346. Ursprünglich wurden die beiden ersten Regimenter Dragoner genannt und noch im Se lninolen sowie im mericanischen Kriege führten sie diesen Namen, während das dritte Regiment in dem Kriege mit bci Mericanern als Berittene Schützen" Lorbeere erwarb. Im Jahre 1855 wurden zwei weitere Reiter-Regimentei gebildet und zwar wurden dieselben osficiell das erste bezw. zweite Cavckl-lem-Regiment genannt.' Als aber die Namen Dragoner und Berittene Schlltzen abgeschafft wurden, bekamen 'diese Regimenter die Nummern 1, 2, und 3, während die beiden andern Nummer 4 und 5 wurden. DaS sechste Cavallerie Regiment wurde im Jahre 1861 und die vier übrigen Regimenter füns Jahre später formirt. DaS Genie-Bataillon ist 49 Jahre alt. Die Geschichte alle Regimenter tst mit Blut geschrieben. Zwar weisen weder die Fahnen, noch das Army Re g ister" die Namen der Schlachten des Bürgerkrieges auf, an denen daS siehende Heer theilgenommen hat, und eS gibt zur Zeit keine officielle Publicatron, in denen dieselben enthalten sind. Bon den alteren Truppentheilen kann besonders daS vierte und siebente In fanterieRegiment auf eine sehr ehrenvolle Geschichte zurückblicken, denn ErstereS nahm an der berühmten Schlacht von Tippecanoe Theil, während das Letztere bei New Orleans seine Feuertaufe erhielt. Zu aÄen Zeiten, auch wenn Onkel Sam mit seinen Nachbarn kein Hühnchen zu schlucken hatte, hat das stehende Heer sich mit den Rothhäuten herumschlagen müssen und in diesen Kämpfen haben Osficiere wie gemeine Soldaten gezeigt, daß sie aus kernigem Stoff bestehen. Daß die mtU sten Regime: mit nur geringen Unlerbrechuncen -im Felte gewesen sind. beweist die Geschichte M ersten Caval lerie-NegmxntS, da bis zum Jahre 1377 25 mal im Feuer aestanden bat.

DaS vZerte Jnfanterie-Reziment hat. mit Tippecanoe beginnend, bis zum Jahre 1877 an 33 Gefechten theilgenommen und das Genie-Bataillon ist 23 'mal in Action gewesen. Selbst wenn, man von den Strapazen und Entbebrunaen. welche Märsche und La

gerleben dem Soldaten . bringen, absieht, führen Onkel Sam's mbos in blue" durchaus kem bequemes Leben, denn der Dienst ist schwer und die Disciplin streng. Zur Zeit verhalten r- i. t i c: rr w:. q Die nomner zwar ruyig, auun uiz. Truppen müssen doch stets aus dem Qui vive!" sein, denn in dem rothhäutigen Krieger schlummert der blutgierrge Jnstmct seiner Zuorsayren nur und es bedarf keines besonderen Anlasses. um denselben wachzurufen. Opfer deö Krlcgömolochö. Ein Mitglied der medicinischen Akademie in Paris, Dr. Lagneau, hat ?!ne Statistik über die Opfer veröf. .entlicht, welche die Kriege der verfchiedenen Regierungen Frankreich von 1791 1893 gekostet haben. Dr. Lagneau verglich die Effectivbestände der Armeen, soviel als möglich, vor dem Beginne der Feldzüge mit denje nigen nach ihrer Beendigung. Am Anfang der Revolution war die französische Armee 120.000 Mann siark. wo von zahlreiche Regimenter aus Ausländern. besonders Schweizern und Deutschen, bestanden. Im Jahre 1800 waren bereits 2.800.000 Mann unter die Fahnen gerufen worden. Der Zählung des IahreS 9 der Republik zufolge blieben davon Anfangs 1800 nur noch 677,593 Mann, sodaß die Kriege der ersten Republik Frankueich ungefähr 2.112.402 Mann gekostet haben. .Am meisten Opfer forderten verhältnißmäßig die ersten italienischen Kriege, und vor allem, der Feldzug nach Egypten. Unter der napoleonischen Herrschaft von 1801 bis Waterloo wurd.en 3.157.59 zunge Leute ausgehoben. In diese Zahl sind die italienischen, belgischen u. s. w. Contmgente nicht mit einbegriffen. ebensowenig die derjenigen Departements, die, wie die Rhein-Departe-mentS, nach 1814 nicht mehr zu Frankreich gehörten. Daher kommt auch, daß die Sterblichkeitsziffer ein wenig geringer als diejenige der ersten Republik ist und sich nur auf ungefähr 2 Millionen beziffern läßt. Unter der Kestauration und der Monarchie Ludwlg Philipp S sowie unter der zweiten Republik konnte sich Frankreich einigermaßen von dieser ungeheuren Hekatombe erholen. Die kleinen spanischen (1823) und griechischen (1823) Feldzüge forderten nur geringe Opfer. Selbst in den algierischen Eroberunzs kämpfen überstieg die SterbllchkeitsZiffer in der Armee, die bis zum zweiten Kaiserreiche sick auf einer Höhe von 214.000 Mann hielt, nicht 22 Procent. In diesen Kämpfen ist die Zahl l& von den Arabern Getodteten verhältnißmäßiq sehr gering kaum 6 Procent der Gesammtsumme, während die meisten an Fieber und den durch ein ungewöhnliches Klima hervorgerufenen Krankheiten starben. Die berühmte Einnahme der Smala Abd-el-Kader's. die für die Eroberung Ulgerlens von so großem Einfluß war, kostete nur 9 Mann das Leben. Mit dem zweiten Kaiserreiche begann auch wieder die Aera der großen Kriege. Von der 309.268 Mann starken Krimarmee starben 95.615, während in dem Feldzuge gegen Oesterreich von 500.000 Mann nur 18.675 erlagen. Die China-Efpedition forderte nur 950 Mann auf 8000. Während der darausfolgenden Besetzung Jndo-5hi-nas aber sank die Sterblichkeitsziffer unter den Occupationstruppen infolge der Krankheiten nicht unter 43 Procent. Die Zahl der in dem mexikanrschen Kriege Getodteten konnte ebensowenig amtlich festgestellt werden, als diejenige des 1870 71er Krieges. Was die mexikanische Expedition anbelangt, so weigerte sich die Regierung immer, die amtlichen arztlichen Berichte herauszugeben. An Hand der militärischen Aählunaen von 1862 1870 schätzt Lagneau die Zahl der Opfer des zweiten Kaiserreiches auf 1.600.000 Mann. Von den zahlreichen Colonial-Expeditionen der jetzigen Republik war der Tonkin-Feldzug am mörderischsten, ohne daß jedoch die Sterblichkeit im Durchschnitt ein Viertel der entsandten Effective überstieg. Aus der Statistik Lagneau's geht schließlich hervor, daß die Kriege in den letzten 100 Jahren mindestens 6 Millionen Franzosen das Leben gekostet haben. Zum Untergang des Dom Pedro". Aus Vigo in Spanien kommen jetzt nähere Nachrichten über die Stran dung und den Untergang des franzöfischen Damvfers .Dom Pedro". Das Schiff fuhr seit Januar 1879 auf der Linie Havre-La Plta. ' Nach La Plata beförderte eS Auswanderer und auf seiner Rückkehr führte es Fleifch. meistens Hammelfleisch, und hatte an Bord die zur Erhaltung der FleischMassen erforderlichen Eisapparate. .Dom Pedro" segelte mit 54 Mann BesatMng und 41 Auswanderern 'an Bord von Havre ab und legte in Bordeaux an, wo er weitere 23Lluswanderer, aufnahm; in Passages (Spanien) kamen noch 7 Reisend: hinzu. Zur Zeit der Katastrophe befanden sich also 130 Personen an Bord. Das Schiff hatte eine sehr günstige Fahrt, stieß aber auf die vom Wasser bedeckten Klippen von . Fragnina,, vier Meilen von der spanischen Küste. Es entstand eine furchtbare Panik unter den Passagieren, die sich de? Boote und der Rettungsqürtel bemächtigen wollten. DieSchiffsofficiere versuchten mit dem Revolver in der Hand die Panik zu beruhigen, als durch die Explosion deS Kessels ein Leck entstand. DaS Schiff barst hierauf und sank so schnell, dab die Rettungsboote mitgerissen wurden. 39 Personen hielten .sich an den Schiffstrümmern über Wasser und

wurden gereltei. Das Schiff war nicht versichert. Der Werth der untergegangenen Waaren belLuft sich auf 1$ Millionen. Bon der Besatzung wurden 25 Mann, darunter der Capitän, Vincent Crequer, einer der äl

testen Capitane der Gesellschaft Chargeurs riinis, welcher der Dampfer gehört, gerettet. Das Schiff, aus Eisen gebaut, mit 2999 Tonnen Ge halt, war im Jahre 1873 auf de? Werft zu Havre erbaut und hatte zwei Maschinen mit 1300 indicirten Pferdekräften. In der Liste der Reisenden, die in Havre sich einschifften. befindet sich ein Deutscher, der 31jährige Kaufmann Eduard Deutsch, und einige Schweizer: . der 27jährige Handlungsgehilfe Lehmann. der 19Zährige Landwirth Otto Kaufmann, ter Wiahrige Friedrich Wyß, der 32fährig Fritz Schneider, die Geschwi ste? Anton und Luise Küng (27- und 23mhrig). Unter den bis zetzt bekannt gewordenen Geretteten befindet sich auch Deutsch. lektrizitüt für den Oetrieb der Landwirthschaft. Auf mebreren vreukischen Domanen. welche sich dazu besonders eignen, sollen auf Beranlassung deS zustand!gen Ministers elektrische Anlagen .ein gerichtet werden und beabstchttgt der ... m i m i tm 1 -V Letztere der vesrledigenden iLrgenmnen auf die Verwendung der Elektricität für den Betrieb der Landwirthschast in weiterem Umfange hinzuwirken. Ohne Jwelsel besitzt der elektrische Kraftbetrieb für landwirthschaftliche Zwecke gegenüber dem gleichenBetriebe, wie er bisher in üblicher Weise mit Locomodllen besorgt wird, ganz narn haste Aortyelle. ißoit wertgehendem Interesse dürfte daher die Beschreibung einer ßlektrischen Kraftanlage sein, die ausschließlich für landwirthschaftliche Zwecke benutzt wird, -in einer Verwendung und Vielseitigkeit, wie sie bisher kaum irgendwo anders Platz gesunden hat. Diese Anlage wurde im vergangenen Sommer auf der gräflich Ugarte-Lowatelli'schen Domäne in Jaispitz in Mahren errichtet. Auf der genannten Herrschaft wurden aus Anlaß der Erbauung eines DampfsägeWerkes ca. 30 der dampsmaschinellen Anlage für die Zwecke der elektrifchen Kraftübertragung reservirt. In diesem Dampfsägewerke wure der Generator untergebracht und die Brettsäge ist mithin die centrale Kraftquelle der gefammten Uebertragungsanläge geworden, Bonhier gehen zwei, je ca. drei Meilen lange Drahtleitungen nach verschiedenen Richhmaen aus. die eine zu einer Mühle und Molkerei mn Llbzwelgung. nach einem benachbarten Meiechos, die andere zu einem zweiten Meierbof. Die sekundären Betriebsstättm umfassen einen zehnpserdigen Elektromotor in der Molkerei und je einem, zwölfpferdigen Elektromotor in den beiden Meierböfen. In der Primär-.Statwn ist eine Gleichstrom-Dynamo für 36 A und 620 V aufgestellt. In der Molkerei werden zwei Centrifugen, eine Pumpe und verschiedene ÄranSmtsslonen angetrieben. Eine in der Rahe befindliche Mühle, die früher wegenkungenügender Wasserkraft nur während kurzer Zeit im Jahre arbeiten konnte, .ist m ben elektrischen Betrieb derart einbezogen, daß dieselbe bei nicht ausreichender Wasserkraft mittels deS Elek tromotors der Molkerei betrieben werden kann. In den beiden Meierhöfen dienen die Motoren zum Antrieb von Dreschmaschinen. 5.': diesem Bebufe sind die 12pferdigen Elektromotoren fahrbar eingerichtet, um zur Arbeit an die jeweiligen Betriebsstellen ausS freie ZZeld hinausgeführt zu werden. Der Strombedarf in der Mo kerei be trägt, wenn nur die Centrifugen, Pumpen und Transmissionen betrieben werden, ca. 8 A. kür die benach barte Mühle ebensoviel. Für die Dreschmaschinen variirt der Strombedarf nach der Gattung deö zu dreschenden Getreides von 14 16 A bei Roggen, Weizen u. s. w., bis zu 10 A der Hülsenfntchten. Die Hauptleitung besteht "aus Elek trolytdraht von 0.21 Zoll Durchmes ser, der mittels Isolatoren auf äoto faulen befestigt ist. Aus denselben aulen ist eine Telephonleuung gr führt, vermittels welcher die Primär, statwn und die einzelnen Sekundär, ftationen mit einander in Verbindung gebracht sind. Wenn die Drefchperiohe beendigt ist. werden die Motoren in die Meierhöfe zurückgeführt und dort zum Pumpenvetriebe und für Berieselung? zwecke benudt. Einer der Elektromo toren wird auch zum' Betriebe einer gieicysalls aus der Domane befindli chen Spiritusfabrik 'beranaezoaen. Der elektrische Betrieb beseitigt die Feuersaefahr: er erspart den TranSPort von Kohle und Wasser und man verliert keine Zeit-betni Anheizen; er sttllt sich auch wesentlich dilliger, da in dem vorliegenden Falle, die Damvf. kraft auf der Brettsäge erzeugr wird. wo 4hs rennmatenal em Nebenprodukt ist. ' Endlich ist der elektrische trieb auch viel einfacher, alS derjenige mn ocomovlle. Vinzug der yreußen in Paris. Frankreich ist ein Land fruchtbar an Zwifchenfällen. Anlaß zu einem internationalen . Zwischenfall gab ' die Ausführung deS Musikstückes .Ein. marsch der Preußen in Paris." auf französischem Boden durch Schweizer. An einem herrlichen Tage machte der genfer verein sur Bolksevanaelisation also eine fromme, barmlole ßfefrfl schaft einen. AuSflug nach dem in Hochfavoyn amGenferfee gelegenenOrte Amphion. Eine Anzahl genferifche: Temperenzler hatte sich dem Vereine angeschlossen. De? Zug begab, sich mit imu)U m n benachbartes Wäldchen ein bescheidenes Mahl wurde genom men und warme Reden gewechselt Nachmittags 4 Uhr kehrte der Zug auf ver Vauprilrae nach dem Bade Am Phien' zurück, um sich allda einzuschif fen. Voran ichritt die Musik. Mai batte da Bedürfnis nach einem

haste Marsch. Der Musikdiriqent, ein Neuenburger die französischen Blätter gaben den guten Mann sofort als einen Preußen aus befahl den Musikanten, Nr. 12 zu spielen. Ein Mitglied der Musik bemerkte zu seinem

Kameraden, der mcht wußte, was gepielt werden sollte: rsous jouoiia es Prussiens" (wir spielen die Preußen). Zwei Franzosen, welche diese Worte vernommen hatten, näherten sich alsdann einem der Musikanten und sahen. daß das m Frage stehende Stück den Titel führte: Entre" de Prus siens a Paris (Einmarsch der Preußen in Paris). Der Musiker hatte das Stück in sein Repertoir ausgenommen. Es hat keinen ofhaellen Cha rakter und soll in Deutschland nicht gespielt werden. Wahrend nun der Marsch gespielt wurde. chrieen die Franzosen: Es lebeFrankeich!" Nieder mit Preußen!" Da die Genfer die Kaltblütigkeit beibehielten, !onnte die Geschichte nicht in eine Kierei ausarten. Die französischen Bläter behaupten, sobald die Genfer Ge'ellschaft sich auf dem Genfersee zu Schiff befand, hätte sie abermals zum Trotz den Preußenmarsch gespielt. Die Genfer Blätter theilen mit, nicht der Preußenmarsch, sondern ein Andante sei zum Abschie aus dem See gespielt worden. Das Wichtigste kommt noch: Nach dem Genfer Journal hat der französische Minister des Innern vom StattHalter in Thonon (Savoyen) einen Be richt über den Zwischenfall verlangt. Ferner begab sich de Meuron, Preist dent derBolksevangelifation. nach Thonon. woselbst er Mit dem Prafekten eine Unterredung hatte. Er versicherte den Prafekten, die Genfer hatten Frankreich nicht herausfordern wollen, der Einzug der Preußen in Paris" sei nun aus dem Repertoir entfernt w?eden. Oom Jnlanve. ctn Missoula. M o n t.. gibt eS einen 80 Jahre alten Grois, der das Stahlroß mit großer Genxrndtheit tummelt. In Gesellschaft dieses kltenHerrn befindet sich meistens dessen Enkel, der ebenfalls schon zur großen Armee der Stahlroßdragoner geHort. Neuerdinas wird in ein zelnen Counties des Staates Mame der Anbau , von Gurken mit großem Erfolge betrieben und erweist sich derselbe als höchst nutzbringend. BefonderS steht die Gurkenzucht bei Camden in großer Blüthe, wo tof!& eine Reineinnahme von $100 bis $150 per Acre abwirft. Livermore, Me., rühmt sich einer 85 Jahre alten Wittwe, die kurz lich mit dem Weben eines 23 NardS großen Teppichs fertig geworden rst. Daß die alte Frau -noch gar Nicht daran denkt, die Hände m den Schoß zu legen, erhellt auö dem Umstände, daß sie die Anfertigung von, zwei anderen Teppichen von derselben Große über nommen hat. Jungst flüchtete sich zu Brainerd .in Minnesota ein Hirsch, der von Hunden verfolgt wurde, w die Stadt htnem und sprang durch daö Schaufenster des EisenwaarenladenS von Slipp Bros. Dort wurde er ge fangen. Mehrere Kopfwunden, die er durch das Fensterglas erhalten hatte. wurden von einigen Aerzten zugenäht, und daS schöne Thier wurde dann nach dem eingehegten Park deö Nord Pa cific SanttariumS gebracht. Unweit von Grove City, Fla., wurde dieser Tage eme Schild kröte gefangen, welche nicht blos 'we gen ihrer ungewöhnlichen Größe be merkenswerth war. DaS Thier trug in feiner Rückenfchale die Inschriften: St. Augustine, July 16. 1857 und Jupiter Inlet, June 4. 1873," woraus erhellt, daß es früher schon zweimal gefangen worden war. Nachdem in die Rückenschale der Schildkröte eine dritte Inschrift,' den Ort und das Datum des letzten Fanges angebend. elngeschttitten war, setzte man sie wie der in Freiheit. . Es wirb beabsichtigt, die bnden emzwen, ausschließlich aus In dianern' bestehend Truppentheile unserer BundeS-Armee, nämlich Schwadron k vom 7. Cavallerie- und Com pagnie J vom 10. Jnsanterie-Regi ment, zu verschmelzen, und zwar sol len die Infanteristen beritten gemacht werden. Diese Soldaten, welche, 66 Mann stark, zur Garnison von Fort Sill. Oklahoma, gehören, sind die Ueberreste des Jndlanerdetachements, Welches im Jahre 1891 gebildet wurde und anfänglich 3 Schwadronen und 19 Compagnien zahlte. Bei dem S e k re t ä r d e s I nnern in Washington laufen zahlreiche Klagen darüber ein, daß'die ViehUch ter ihre alte Gewohnheit wieder auf nehmen und Tausende von Ackern Re gierungöland einzäunen. Namentlich wird das Gefetz. welches das Einzäu nen von öffentlichen LLndereien ver bietet, in Montana, Colorado und Wyomtng vielfach übertreten. Der Sekretär des Innern hat demzufolge wei Inspektoren ernannt, die diesem Unfug steuern sollen. Denselben ist eine Avthnluna Soldaten zur Unter stützung beigegeben, nd sie haben die Viehzüchter davon in Kenntniß gesetzt, daß s die Zaune sofort zu entfernen haben, widngenfalls letztere niederge rissen werden würden. Splitter." Es giebt 23 II dunaSvrode, die mit ihrenKennt nissen prunken, wie der Geldprotz mit den wuen Möbeln! Wir vergessen gern die Wohlthaten der Andern, aber nie du uns rige n! Ein echter Backfisch. Tochter: Bei meiner Geburt habt Ihr wohl noch rn recht bescheidenen Verhältnissen gelebt, Mama? Mut ter: Wieso, mein Kind? Tochter: Weil man mich nur Anna genannt hat der Name ist so gewöhnlich! f 99 ' Meerschanmpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :e., bei Qn, ttuQo, 199 Oft Qashingts vtt.

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H M Jetzt, Je heißer der wir, wenn wir

Nnordnnng des Magens leiden; und wie viel besser fühlm wir, wenn wir sofort Dr. August König'S Hamburger Tropfen gebrauchen. DaS wohlbekannte deutsche Hellmittel. ES giebt nichts besseres. Sichere Kur.

1 ! K Vom Auölatwe.' James C r o f t, einer der bedeutendsten Färber von Calais, wurde mngst zu früher Morgenswnde von elf Messerstichen durchbohrt aufgefunden; man glaubt an eme Rachethat eitens einer Frau. Mehrere HalbWeltdamm wurden verhaftet. B er der Umladung von 250 Ballen Jute von dem Dampfer Sea Gull" auf das Leichterschiff Schelde" im Hafen v,n Gent kenterte letzteres unter der Last mit dem Schiffer und 6 Arbeitern. Zwei Arbeiter ertranken. Als der Rentner Cd. Penninck in Brüssel mit seiner Familie von dem Wlnteraufenthalt m Nizza zurückkehrte, sand er sem Haus völlig geplündert. Der Werth des gestohlenen Silberzeuges u. s. w. wird auf 80.000 Francs geschätzt. Der Einbruchsdiebstahl ist allem Anschein nach schon vor Monaten verübt worden. In den berühmten Käl terer Weingebieten ist der furchtbarste Feind der Rebe, der Regattenwurm", vernichtend aufgetreten. Derselbe übt sem Zerstorungswerk bei Nacht; hunderte von Bauern arbeiten bei Fackellicht an der Bekämpfung des RegattenWurmes. Auf dem Dampfer Rapried" im Hafen von Trieft überfiel der Kohlenschaufler Eirigher, 'fenbar in einem Anfalle von Tobsucht, seine Genossen und brachte denselben mit einer Schaufel so schwere Verletzungen bei, daß ü. A. der Arbeiter Tomastch in Folge des erlittenen Schädelbruches sofort starb, während der Arbeiter Knapich bald darauf seinen Geist aufgab. In Bruchsal ist dieser Tage ein vierjähriger Knabe n den Folgen einer Vergiftung gestorben, die er sich dadurch beigebracht hat. daß er das Wasser ans einem Glase trank, in dem ein Maiblumenstrauß gestanden. Aerztliche Hilfe konnte das Kind nicht mehr retten. (Viele haben keine Ahnung von 'der Giftigkeit ber Maiblume, die, selbst In kleineren Quantitäten zer kaut, schweren Schaden bringen kann.) Florenz spricht man gegenwärtig gar nicht so viel von den alten Patriziern, den Strozzi und Corsir, den Torregiani und Guicciardini, sondern am liebsten und am meisten von dem Geschlechte derer von Montagliari. Der Marchese von Montagliari ist ein Dresdener und hieß einstens Meyer. Besagter Meyer kaufte sich eines Tages eine Villa, die früher im Besitze derer von Montagliari war. Fest entschlossen, das ausgestorbene Geschlecht der Montagliari wieder aufleben zu lassen, machte sich Herr Meyer durch den Bau eines Hospitals. umFlorenz verdient, und es wurde ihm der Titel einesMarchese diMontagliari verliehen Der Marchese macht viel von sich reden, gibt rauschende Feste und Gelage und hat gar schon ein Mitglied des KLnigshauses bei sich gesehen. Ver tm April aus dem Jllavaer Zuchthause entlassene Mörder Moldavan schoß in Temesvar aus Mordmanie einen ahnungslos vor der Kirchenthüre stehenden Bauernburschen nieder. Er wurde hinter Schloß und Riegel gesetzt, entsprang jedoch aus dem Gefängnisse. Zu den berittenen Gendarmen, welche ihn einholten, sagte er. er wäre ohnehin zurückgekehrt, er wollte nur daheim seinen Schwager Kracsunesku erschießen, was er früher oder später doch thun werde. Der Mörder wird jetzt von einem DoppelPosten bewacht. In dem 2 Meilen von de: deutschen Grenze belegenen russischen Dorfe Slowicze rotteten sich kürzlich die Bauern zusammen, drangen in die Stube einer im Rufe einer Hexe stehenden alten Frau, schleppten diese nach einer alten Linde und hängten sie an den Füßeni an einem Ast auf, aus Rache 'dafür, daß sie ihr Vieh behezt haben sollte. Glücklicherweise kam gerade ein russischer Obersörster vorbei, und diesem gelang es, das Opfer der wüthenden Menge zu entreißen und die bereits bewußtlose Frau in's Leben zurückzurufen. I m socialdemokratischen Verein zu Kopenhagei? hielt neulich die Gräfin Schimmelmann, welche früher Hofdame der deutschen Kaiserin gewesen ist und die von ihrem eigenen Bruder als angeblich geisteskrank in ein Irrenhaus gesteckt war, einen Vortrag. Sie schilderte ihr Leben am Hofe in Berlin und unter den Armen der Stadt. Sie habe im Schloß des Kaisers und in der Hütte des Fischers gelebt, sie glaube jedoch sagen zu können, daß der Fischer glücklicher sei, als der Millionär. .Sie habe selbst gefühlt, wie leer 'daö Leben des Reichen sei und habe deshalb beschlossen, mit den'Armen zu leben und für sie zu wirken. Es sei ihre Absicht gewesen, ein Schiff zu kaufen, um bei den armen Fischern an der Küste Pommerns herumzureisen; ihre Einsperrung in der dortigeiz Irrenanstalt im vorigen Winter habe ihr jedoch einen Verlust von 21,000 Kronen verursacht, und da sie jetzt nicht Geld genug habe,, um das Schiff . 5u kaufen, habe sie beschlossen. ihre große Villa in der Nähe Kopenha-) aenö zu veräußern.

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