Indiana Tribüne, Volume 18, Number 270, Indianapolis, Marion County, 19 June 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

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ZU Censur in FrledrlchSruh. t 7 - 4 Sm Zoixt$pmUttt de? NhelnischWestfälischen Zeituug", die zu den be sonderen Verehrerinnen des Mrsten WnArck gehört, schreibt seinem Blatte v?olgende: .Nur denjenigen ZeirungS Vertretern werden vo? dem Mtas ' Sitzplätze angewiespi, die isich legitwiren und bestimmt verpflichten, ihren löericht übe? die Rede Bismarcrs , zur Prüfung zu nterbreiten, ehe sie " riedrichZiuh verlassen. DaS Censorenamt wird entweder von Dr. Chry. fand oder vom Grasen. llantjau ausgeübt. Einer der in Dienfien deS Mr. sten stehenden Forstbeamten überwacht die Ärbert der Herren JournalFeN, weist diejenigen unerbittlich zurück, die die eOvöhnte, Verpflichtung nicht, emgehen wollen, unü , achtet vorzüglich daraus, daß die Herren von der Presse dem Fürsten nicht nachfolgen, wenn er seinen Rundgang durch die Menge macht. . Die hierbei fallenden Veuerungen sollen ungedruckt- bleiben. Ist der Empfang beendet, so wird, den Ve?ich!erstattern. ein uberder .Wagenre' mise gelegenes Zimmer, daS. Schlaf-. zimme? erneS Kutschers, angewiesen,' too sie Schreibzeug und Muße 'finden, rhre. Stenogramme zu übertragen und . ir.lt einander ' zu vergleichen. Diese Arbeit erfordert, wenn die Rede Bismarck's, um die es sich doch bei den jetzt noch stattfindenden Huldiaungsfahrten lediglich 'handelt ausführlich gewesen- ist, mehrere Stunden, und da der hierauf nicht vorbereitete auöwärtige , Journalist meist mit nüchter m Magen auS Hamburg abfährt, so begrüßt man eS mit Genugthuung, wenn der fürstliche Diener mit dem Vierkrug und einem Tablet belegter , Vutterbrode'erscheint, um die vielge plagten Herren von der Feder zu er frischen. Die Leitung dieses improvisirten stenographischen Bureaus liegt ?n den Händen der treuesten Preßva fallen !des Fürsten, der Redacteure der Hamburger Nachrichten, die stets meh rere Köpfe stark vertreten sind und bk fürstlichen Reden in ebenso authentischon Wortlaut zu bringen 'haben, wie der Reichsanzeiger" die Auslassungen Sr. Majestät. An ihrer Spitze steht 'Herr Hans B. Grube, der übrigens den mit den Verhältnissen nicht ve?trauten College auZ der Provinz mit größter Liebenswürdkeit ihr Amt zu erleichtern sucht. Während der Ueber lragung des Stenogramms findet eine kleine Superrödäctwn statt, insofern wenigstens, lZ' unter Uebereinst im, mung aller Herren an dieser und jener - Stelle, ohne den Sinn zu berühren, ein Punkt angebracht frnrb, wodurch aus den das Verständniß oft erfchwerenden endlosen Perioden kürzere, lla rere Sätze werden.' Ist die Uebertra gunZarbeit' endlich beendet, so beaiöt sich Herr Redacteur Grube in's Schloß, wo Graf Rantzau oder der gegenwarlig beurlaubte. Dr. Chrysander ein zemplar der Reden durchsteht und, wenn nöthig den Blaustift walten läßt. Man denke indeß nicht, daß hiervon etwa im Genre einer russischen Censur .'Gebrauch jemacht wird Oft werden nur stilistische Hörten abgefeilt, das steht entbehrliche Wörtchen nun", daö Äiömarck sehr oft anwendet, fällt aus, das ebenso oft tviederkehrende Jtoal wird in ein Joai" umgewandelt nd inhaltlich nur in sehr seltenen Fällen eine Passage gemildert oder ganz'unterdrückt, die geeignet wäre, Mißverständnisse und unnütze Erörterungen in der Presse zu veranlassen. So. im bedeutsam die Eorrecturen sind, so' dauert es doch ost bis 8 und 9 Uhr Abends, ehe daZ Placet erlangt ist, da die Herren Censoren nicht rantr zu? Verfügung stehen, und Herr Re dacteur Grube dasü? haften mikß, daß alle Berichte mit den an dem einen Exemplar etwa vorgenommenen Aenderungen in Uebereinstimmung gebracht werden. Der Berichterstatter, der also den authentischen Wortlaut der Rede des Fürsten erlangen und seinen Be licht noch mit einem der Nachts von 'Hamburg abgehenden Schnellzüge ver senden will, macht die Rechnung ohne vie Friedrichsruher Censur oder muß eine sehr flinke. Feder und noch flinkere Veme haben. ' Von der Theil. nähme am ' Festbankett und anderen Vergnügungen der Fahrgenossen möge er von vornherein absehen." , Im Qallo nach de Nordpol. Der Plan emeS Versuche, den Nordpol durch Ballonfahrt zu erreichen, ewinnt in Schweden Aussicht auf Ausführung. DaZ von dem Oberingenieur S. A. Andröe, welcher durch seine zu wissenschaftlichen Zwe ken Ausgeführten Ballonfahrten be reits eine reiche Erfahrung gesammelt hat, eingehend ausgearbeitete Project liegt augenblicklich der schwedischen Akademie zur Begutachtung vor. Daö Unternehmen hängt von 4 Hauptbedin. gungen ab.. welche der Ballon erfüllen muß: 1) er muß'eine so große Tragkraft besitzen, daß er 3 Personen, Instrumente, .Proviant für 4 Monate,' Ballast u.' f. v. aufnehmen kann; 2) er muß so dicht sein, daß er sich-30 Tage in der Lust in einer Hohe von etwa LOOFuß schwebend erhalten kann; 3) er muß mit GaZ .an irgend einem Punkte deS PolargebieteZ gefüllt wer den können; endlich 4) muß er bis zu einem gövissen Grade lenkbar fern. . Nach dem heutigen Stande der Technik unterliegt die Erfüllung der ersten bev den Bedingungen keinen Schwierigkeiten; der Änsabrikn! G. Fön in Baris bat sich erboten, einen derartisen

Ballon von 5500 Raummeter Inhalt aus 'doppeltein! Seidenzeuz mit vollständiger Ausrüstung für den Preis von 65,000 Fr. zu liefern. Auch der dritten Bedingung werden technische Bedenken nicht entgegenstehen. 'Nach Andröe'öBerechnung sind 17001800 Cylinder, in denen letzt Gaö bei 100200 Atmosphären Druck geliefert werden kann, erforderlich, um seinen BallonS zu füllen. Am schwierigsten scheint es mit der Lenkbarkeit bestellt zu sein; indessen hofft Andr6e auch das durch ein Segelsystem und durch Schleppleinen, welche, auf der Erdober, fläche nachschleppend, die Fahrt etwas hemmen sollen, zu erreichen. Schwere frei herabhängende Leinen sollen theils als Ballast dienen, theils ein unvermutete! und zu schnelles Fallen deZ Bal.' lons. behindern, indem das Gewicht des BallonS sofort vermindert und er somit erleichtert wird, wenn die (mit Blei) beschwerten Ballastleinen die Erde berühren. Die Gondel wird so geräumig gemacht, daß ste auch eine hotographische; Dunkelkammer enthält, weil kartographische Aufnahmen wegen der Schnelligkeit der Fahrt nur durch Photographie möglich sind. Für alle Zufälle werden ein Schlitten. Segelboot,' Waffen u. s. eo. mitgenommen. Im Frühjahr 1896 will' Andre sich so früh wie möglich auf bie norwegische Insel bei Spitzbergen bringen lassen, toort den Ballon verrichten und im Juli bei frischem südlichem oder fast südlichem Winde die Fahrt nach Norden antreten. Ihre Dauer wird von der Stärke 'deS Windes abhängen; eS ist möglich sie in S bis 6 Stunden auszuführen. . Andr6e hofft aber, : daß sie wenigstens Stunden in Anspruch nebmtt wird? Jedenfalls könnte die Zeit von 30 Tagen genügen, um das centralePolarbecken nach allen Richwn gen zu durchkreuzen und aufzunehmen. Die Rückfahrt soll nach bewohnten Ge genden von Nord-Amerika oder NordSibirien gerichtet werden. Bei mittlerer . Windgeschwindigkeii kann der Ballon in 30 Tagen eine Strecke von 12,023. Meilen 'zurücklegen, -während die Entfernung von Spitzbergen über den Pol bis zur Behringsstratze nur 2294 Meilen beträgt. Die Kosten des neuen Unternehmens werden au? nur 536.000 veranschlagt. Daß die Mittel für dasselbe aufgebracht werden, daran ist bei dem regen Interesse, welches in Schweden zu jeder Zeit für Polarforfchungen geherrscht hat. nicht zu Zweifeln. Von Herrn Alfred Nobel ist bereits ein Veitrag von 20.000' Kro. nen eingegangen. CS handelt sich, nach der AnsiSt von Fachmännern, hier nicht blog um daS Project eines Phcm tasten, fondern um ein reiflich und vorsichtig erwogenes, auf wissmschaftlichen Grundlagen beruhendes Problem dies beweist neben den übrigen Erwagungen" am besten der Umstand, daß der Meteorologe Dr. Ckholm, der Leiter der schwedischen - Beobachtungsstation auf Spitzbergen 188283, seine Betheiligung an der Fahrt zugesagt hat. Uebrigens läßt König Oskar dem Un. ternehmen s ein besonderes Wohlwollen angedeihen. Er will einen größeren Geldbetrag aus seiner Privatschatulle zu dem Werke beisteuern. , i . Beschäftigungen. Man kann durchaus nicht mit dem gewöhnlichen besonderen Vergnügen" öaS letzte CenfuS-Bulletin über die Be-schüftigungS-Verhaltnisie in den Ver. Staaten aus der Hand legen. Denn, wenn auch Herr Carroll D. Wtight schon einen rosig gefärbten Artikel über die Resultate dieser Untersuchung geschrieben hat, kann man nicht übersehen,' daß die vorliegenden Zahlen sehr ernst liche Bedenken hervorrufen müssend Wir stehen zunächst der allgemeinen Thatsache gegenüber, daß, wahrend, die Bevölkerung von 1880 bis 1890 um 24,6 Procent gewachsen .ist, die Zahl der Personen über 10 Jahre, welche sich ihren Unterhalt erwarben oder zu erwerben suchten, um30.72 Procent stieg.. Das'wäre an und für sich ganz schön, wenn'nichtw'eitere Zahlen darauf hindeuteten',' daß bieser höhere Procentfatz durH ?eine.' ausgedehnte , Verwendung von Kinder- und Namentlich Frauen arbeit jilfür sie durchaus ungeeigneten Beschäftigungen geschaffen würde. ' Vv7 allen Personen über 10 Jahre alt, waren' 1880 im Ganzen 47.31 Procent ' keschäftigt, ' im Jahre 16H0 war?'-die, Zahl auf 47.S5 gestiegen. (Wobei riqtürlich zu bedenken ist, daß wenilIemand sagt, er sei Tischler, dctmit liidchMcht gesagt ist, daß er ArbeU hat. 'Dieser Procentsatz wäre an sich nicht so bedeutend,' aber er gewinn! eine Bedeutung, wenn wir weiter sehen, daß die Zahl der beschäftigten Männer resp. Knaben um 27.64 Procent zunahm, während die der Frauen um 47.83 Procent - stieg.. Man . kann von ' den männlichen Arbeitern nicht sagen,. daß sie verdrängt" werden, denn sie haben sich schneller vermehrt, als die Zunahme der Bevölkerung dieS rechtfertigte; vber Sie' Entwickelung .unserer Jndustrien hat ihnen durchaus nicht die gewünschte Aufbesserung gebracht, vielmehr hat die Industrie billige Frauenarbeit' heranzuziehen gesucht, und ihr Beschäftig gen gegeben, welche nach früheren amerikanischen Begriffen eine Frau herabwürdigten. ; Wenn wir so weiter virthschatten. ' wird der Amerikaner bald aufhören müssen, sich über die Frauen zu entseen, welche er in Europa Steine tragen, pflügen und sonstige schwere Arbeit thun sieht. Wir hatten z. B. im Jahre 1890 im Ganzen 447.085 weibliche Farmarbeiter, wir hatten zweihundertundneunzehn Frauen in Kohlen, bergwerken beschäftigt, 30 Frauen in Steinbrüchen, 2325 -weibliche Barbiere und Friseure, 147 weibliche Bartender, 47 weibliche Tampfmafchinensührer. 21 professionelle Jügerinnen, 2275 weibliche Salorn-Keepers-, 233 welbliche Wächter, ' Polizisten und Detectives, 24 ' weibliche ' Pferdeknechte, 2259 Hausirer und Straßenverkäufer, 2909 weibliche Boten und Office Boy", 325 Hausknechte. 29 weibliche Seeleute, 12 Straßenbahnangestellte, ' 83 Leichenbesorger, 3 Grobschmied-Lehrlinge, 27 Schuhmacher . Lehrlinge, 4, Zinnschmiede, 2273 B2cker,1MttPcNma. cher (nicht Vadier) 194 ieaelbrenner.

129 Fleischer, 1173 Besenbinder, 11 Frauen m , Düngerfabriken. 1722 in Glasfabriken, 2449 in Eisen- und Stahlwerken, 42 weibliche Maurer, 63 Marmor und ' Stein - Schnelder, und das sind ste noch lange nicht alle. Man wird nicht behaupten wollen, daß Frauen sich zum Vergnügen" derartigen Beschäftigungen widmen, sie werden aus Noth dazu getrieben und dies ist ein Anzeichen der Verschlechterung der Erwerbsverhältnisse-, das nicht übersehen werden darf. Ein anderes bedenkliches Zeichen ist, daß die Zahl der Personen, welche sich den höheren Fächern widmen, sehr schnell wächst. Wir hatten im CensuSjähr in runden Zahlen 22,000 Künstler und Kunstlehrer, 88,600 Geistliche, 17.000 Zahnärzte 89,600 Advokaten, 104,800 Aerzte, 21,800 Journalisten. Wir haben mehr Advokaten als Barbiere, beinahe zweimal soviel Aerzte als Polizisten und Nachtwächter, ebenso viele Journalisten- wie Hausknechte, mehr Lehrer als Bergleute in allen Bergwerken zusammen genommen wohin soll das hinaus? Wir flehen vor ' einem gelehrten Proletariat", einem Ueberfluß an. was man 'hier ,.?5okvssionals" nennt, über den man bisher hauptsächlich nur in Deutschland gellagt hat und der schwerer unterzubringen ist, als irgend eine andere Art überflüssiger" Kräfte. ' lCltV. W. Anz.) Oom Hochstapler Owletly.

Ein Erzgauner- von bodenloser Frechheit ist Ludwig Swietly, ein aus den ersernen Ketten und steinernen Mauern der Salzburger Frohnfeste entsprungener Stempeldieb. Nachdem er bei einem in Salzburg ausgeführitn Diebstahl Beute im Werthe von 30,000 Gulden gemacht hatte, wurde der weltberüchtigte Ein- und Ausbre(her in Wien verhaftet, aber man wußte ' knge nicht, wer er war und wo er wohnte. AIS es einem Wiener Polizisten gelang, ihn zu entlarven, stellte eS sich heraus, 'daß er ein im Bezirke angesehener Kaufmann xrr, der nrt Gemeindebeamten. Geistlichen. Bürgern, Lehrern und Aerzten alle Abend am Stammtisch saß. Man sandte ihn nach Salzburg, wo er trotz seiner großartig vorbereiteten Alibibeweise er hatte denKellner einer großen Bahn siation auf der Salzburger Strecke gesprächöweise im Datum irre gemacht, um später Zeugenschaft von ihm erhalten zu können auch im Processe zweiter Instanz seine acht Jahre Kerker bekam. Unter dem 'Beistande einer Schaar von Helfern, die zum Theil nach seiner Flucht auZ der Frohnfeste festgenommen wurden, entkam er Nachts in Frauen kleidern mittels eines bereit gehaltenen Wagens. DaS allergrößte Aufsehen erregte es, als daS Salzburger Gericht Swietly's Vertheidiger, Dr. Huber, einen der besten und bekanntesten österreichischen Prodknzadookaten. unter dem Verdachte der Beihilfe in Haft nahm. Allgemein wurde für den Anwalt Partei genommen und stellte sich bald heraus, daß ihm mit der Verhaftung Unrecht geschehen war. Allerdings hatte Dr. Huber um den Fluchtplan gewußt.aber er hatte seinem Clienten, der ihn von der Kerkerzelle aus bat, ihm nach der Flucht verschwiegenen Unterstand zu besorgen, schriftlich geantwortet: Ich kann nicht, ich darf nicht, ich will nicht." Der Zettel wurde gefunden und zeugte wider den Advokaten, dessen Schreiber ein Helfer Swietly's war. Der freche Dieb aber hat von Lindau aus der Salzburger Gemeinde tausend Gulden als Spende für die Ortsarmen gefandt .anläßlich seiner glücklich durchgeführten Flucht Ein hervorragender Wiener Jurist, der interviewt worden ist. um zu erklären. waS mit der Spende zu geschehen hat, behauptet, daß die Summe unbedingt im Sinne des edlen" Spenders verwenbet werden müsse. Da es aber zwei felws gestohlenes Geld oder der' Erlös einer WebSbeute ist, meint der Rechtsgelehrte, kann der Fiscus sowohl als zuletzt gestohlener, wie auch als, Depositor unbekannter Beschädigter mit dem Salzburger Bürgermeister um Swietlü's Gabe Processiren. I Lnkel Ctn Nustergaritn. In Verbindung mit dem AckerbauDepartement hält die Regierung in der Bundeshauptstadt einen merkwürdigen Mustergarten, welcher nur etwa einen halben Acre bedeckt und in 450 rechtwickelige Parzellen getheilt ist. Alle diese Stückchen sind mit. ebenso vielen verschiedene Arten Gräsern besät, deren Samen meist auö auswärtigen Ländern durch amerikanische Consuln erlangt worden ist. Aus allen Tb-tt, der Welt kommen diese Müsterchen. ' jk oee merzu t vom Professor Sribner ausgegangen, welcher ech vor Kurzem in dk Di-nN ;W or., ' . . V V V VVU 44 Departements trat. Diese Gräser, un ter denen sich manche der berühmtesten auslandischen Futtergräser, auch Bam. L . ' vus oer gleichfalls zur Grasfamilie aebört und viele arch-r in!,?,ss,t. expotrsche Pflanzen befinden, werden Hier, in der Nachbarschaft anderer landwirthschaftliche Anlagen, Versuchs, eise gezogen; es soll festgestellt werden, ob und wo. in unserem Lande der raipet Boden sur alle die einzelnen Sorten ist weshalb auch Erd:n von allen Theilen unseres Lande fc-mM werden und schließlich sollen auch ioicye Pflanzen oder samen derselben zur Vertheilung gelangen, wie dieS schon mit vielen anderen geschieht. rm w . -lr 17 ' . . üjcan oeirelv: die Cultur dieser Pflanzen aus daS Sorgfältigste und verwendet a. B. nur desttllirt.s YN.iss,, zum Anfeuchten, mit möglichster AuöSperrung .von egenwasser dessen zu starker Stickstoff-Gehalt die Genauigkeit der Erverimente bee!nträi,n könnte. 5kn derselben Meise .Mrffif Professor Wiley seine benachbarte Schule von Kartoffeln, Erbsen, Oliven r . . r r - m. u. i. w., wooel oleies..Äynein noch grundlicher durchgeführt werden kann, da sich diese Pflanzen in Topfen und sonltiaen örhältern befinden jimd r'ascb

aus Schienenwege? unter ein Glasdach oder wieder heraud gebracht werden können. ' Eine derartige Glacehandschuh Pflanzencultur kann sich natürlich der gewöhnliche Landwirth nicht leisten. Dennoch können die Ergebnisse dieser Versuche nach und nach von großem Vortheil für einen mehr systematischen und wissenschaftlichen Betrieb der amerikanischen! Landwirthschaft und v?el seitigen, zweckmäßigernAuSnutzung unseres BodenS werden, von dessen etwai ger Leistungsfähigkeit wir noch immer zum Theil recht unbestimmte Vorstellungen haben. Oon Jnlanve. Die Lorbeeren der Frau Lease befinden sich in Gefahr. Eine andere zungengewandte Tochter deS Staates Kansas, Frau T. I. Smith, durchzieht zur Zeit als politischer Apopel den großen Westen. DerSchooner Polly", welcher im Jahre 1805 in Amesbury, Mass., gebaut wurde, soll daS letzte Schiff dieser Gattung sein. Aus dem Jahre 1813 stammt der in Vraintree. Mass., gebaute - Schooner Jntent", welcher noch gute Dienste leistet. Ze.rbrocheneö Elfenbein kann wieder fest zusammengekittet werden, wenn man guten, feingepulverten, ungelöschten Kalk mit Eiweiß anseuch" tet, in einen Teig verwandelt, die Bruchstelle damit bestreicht, fest gusammenfügt und dann den Gegenstand 24 Stunden ungestört lieaen läkt. ' ' Von der großen Ausdeh nung der künstlichen Bewässerung in unserem Lande kann, man sich auö der Thatsache eine, Vorstellung machen, daß zu dem. 4.' Jrrigations-Congreß, der im September in .Albuquerque, N. M., abgehalten werden wird, bereits Candjdaten.von 17 Staaten undTerritotien angemeldet sind.-

i 'Durch unvorsichtiges Spie- . i r.Li r. . ten mu lreicyyoizern vtzi Jage einig Knaben' die - Stallungen deS.Dr.'SheetS ' in Beaver Falls 'in Pennsylvanien'. in Brand 'und richteten einen Schaden voni Z60.000. an.' Drei, einer Fröu 'Hannah Milliman gehörmde, Häuserdie- Turnhalle?-und das Wohnhaus ; des i Dr. 'Elwtt' sielen ' den Flammen, gleichfalls zmn Opftr.' " ! 'Wöhrend' ein eS starken Gewitters, daS kürzlich Snow Hill, Md., und die Umgegend heimfuchte, wurden die Telegrapbndrähte gettoffen und der Blitz fuhr in das Telegraphen - BUreau in Snow Hill. Dabei wurde der Htlfs - Telegraphist George Johnson an der Hand und am. Arm verbrannt, während Gordon . Bowen, ein junger Mann, der sich in dem Bü reau befand, auf den Boden geschleudert wurde und über eine Stunde bewußtloS blieb. ' - Die Ver. Staaten nehmen unter den Aluminium producirenden Ländern den zweiten Platz ein. Im Jahre 1835 kam das meisteAluminium aus Frankreich, ein Jahr später trat Deutschland an die erste Stelle und im Jahr 1889 England. Seit 1890 wird das meiste Aluminium in der, Schweiz produeirt und " im verflossenen' Jahre kamen 60 Procent, des Gefammtproducts der Welt von dort; 30 Procent entfielen auf die Ver.' Staaten und 10 Procönt .auf Frankreich ' Trotz seiner 83 Jahre ist der Indianer Red Thunder ein sehr streitbarer Kämpe. AIS er wegen seiner Theilnahme an der Revolte in Nord - Dakota vom Major Hale verhaftet werden follte, leistete er Widerstandi und sechs Deputy - Marfchälle konnten ihn nur mit Noth und Mühe überwältigen. Red Thunder! hat im offenen ' Kampfe vier Sioux, zwei Gros Vos. einen Assinboine und einen Weißen erschlagen. ' Eine Ausstellung eigener Art, welcher der Name Pfirsicharneval beigelegt worden ist. wird demnächst in Macon. Ga., eröffnet werden und an derselben wird sich voraussichtlich die Mehrzahl aller PsirsichZüchter des Staates betheiligen. Welche Auldehnung der Anbau dieser Frucht in Georgia erreicht hat, dürfte aus der Thatsache erhellen, daß es-an einer einzigen Eisenbahn im Staate nicht weniger als 2.083,000 tragende Pfirsichbäume gibt und daß Pflanzungen mit 100.000 Bäumen nicht zu den Seltenheiten gehören. In Aberdeen im Staate Washington entstand dieser Tage in einem, nur von drei Personen bewohnten Hause Feuer. Der Rauch weckte einen Mann, der im ersten Stockwerk schlief und welcher auf der Flucht seine Wirthin Mabel Smith ohnmächtig auf dem Boden liegen sah. Da alle Ausgange unvassirbar waren, warf er die Frau aus dem Fenster und sprang dann selber nach. Die Frau brach daö Genick und der Mann beide Füße. Beide werden voraussichtlich sterben. Im zweiten Stock schlief ein Mann Namens Daly, dessen verkohlte Gebeine am anderen Tage gefunden wurden. Daly war Abendö vorher betrug Zen nach' Haufe gekommen. Höchst wahrscheinlich ist er mit dem Lichte unvorsichtig umgegangen und hat dav'lrch daS Feuer verursacht.' ' Unter- Führung des Dr. W. I. Gautier bereiteten 20 angesehene Bürger von Tuskegee, Ala., neulich einenV sich dort aufhaltenden Weißen Namens Kelly eine Surprise Varty" eigener Art, indem sie ihn aufforderten, mit dem nächsten Eisenbahnzuge den Ort zu verlassen. Kelly, gab sich für einen Geistlichen aus und behaup-' tete, berufen" zu sein, den Negern im Süden zu predigen. Er hatte seit zehn Tagen in den dortigen Negerkirchen Versammlungen abgehalten und bei einem der Schwarzen, Thomas Harris, sein Hauptquartier . aufgeschlagen, wo er von dem erwähnten Bllrgercomite gefunden wurde. Kelly lehrte und übte sociale Gleichheit aus, womit sie) die Weißen. jener Gegend nie einverstanden erklaren werden. Angesichts des drohenden Auftretens der Bürger erachtete Kelly eS für gerathen, der Aufforde-

rung ohne Zögern nachzukommen.

Nach mehrjährigen Versuchen ist es jetzt gelungen- auch den Dekaware mit Lachsen zu bevölkern. Die pennsylvamsche 'Staats - FischereiCommission hat fünf Jahre lang Zunge Lachse in dem Quellgebiet deS Dela-

ware und m dem' oberen .aufe deS FlusseS aussetzen lassen, obwohl Sachverständige bezweifelten, .daß dieser Edelfisch sich so wett südlich einbürgern lassen werde, da bekanntlich der hohe Norden seine Heimath ist. Man glaubte nicht, daß der Lachs über das Flußgebiet des Hudson hinaus in südwestlicher Richtung fortkommen könne. Aber die erzielten Resultate haben dier r ;e.t v l;v rs ien Jivelsel gianzeno roioericgi. jutnn in dem Delaware stnd in diesem Frühjähr Lachse in so qroßer Anzahl erschienen, daß die Fischer den Reichthum kaum bewältiaen können. Für daS Delaware - Gebiet und die angrenzenden Theile der Staaten Pennsdloama und Delaware ist dieser Triumph künstlicher Fischzucht von hoher Volkswirthschaftlicher Bedeutung. Ganz in der Stille ist kürzlich am Südostslügel des Capitals in Washington ' eine Broncetafel angebracht worden, welche den eigentlichen Eckstein des Gebäudes -bezeichnen und an die Feier deZ hundertsten Jahrestageö der Legung desselben durch George Washington, am 13. Sepiember 1793, erinnern soll. Von dem für jene Feier am 18.' September 1893 bewilligten Betrage war nach Deckung aller Kosten noch eine beträchtliche Summe übrig geblieben und das FestComite beschloß damals, dieselbe für eine Gedenktafel zu verwenden. Als der Eckstein durch Washington unter den Auspicien des Freimaurer-Or-denö gelegt wurde, nahm er einen weithin sichtbaren Platz ein, aber in Folge des Anbaues des Seitenflügels und der Anlage hoher Treppen und Terrassen ist der alte Stein fast unsichtbar geworden. Selbst die Führer im Eapitol. die doch nichts vergessen, was für Fremde von Interesse sein könnte, dachten nicht mehr an den Eckstein, bis er jetzt der Vergessenheit entrissen worden ist. Die dort nunmehr angebrachte Tafel ist 6 FUß 9 Zoll hoch und 4 Fuß 6 Zoll breit und bedeckt die ganze Fläehe des Steines, welcher etwa 3 Fuß über dem Boden steht. Gekostet hat vie Tafel 51100. Vom AttSIiMve ' Ein junger Kaufmann aus Berlin, der geschäftlich in Spanbau zu thun hatte, fragte dort einen Schutzmann nach einer Firma, die er aufsuchen , wollte. .Das ist' wohl eine jüdische Firma?" replicirte der. Schutzmann und bemerkte auf die bejahende Antwort: Hebe? jüdische Firmen geben wir keine Auskunst." Ein unverantworilicheS Vorgehen wird einem Beamten in Algier, Malbot, Professor an der Schule der Wissenschaften, zur Last gelegt. Derselbe hat sich reblauöverdächtige Pflanzen kommen lassen, um ein Mittel gegen die Reblaus - Krankheit ausfindig zu machen. Diesell ist dadurch in die bisher freigebliebene Provinz Algier eingeschleppt, daS Mittel dagegen aber noch nicht entdeckt worden. ' Daß vornehme Damen sich im Sport auszeichnen, ist nicht mehr auffallend; in unseren friedlichen Zeiten, 'da Kirchenfüriten nicht mehr gleichzeitig als Heerfüyrer sich bewähren müssen, ist S aber interessant genug, Bischöfe als Sportsgrößen zu sehen. Einer der besten Reiter in England ist Dr. Benson, der Erzbischof von Canterbury. Als vorzüglicher Reiter gilt auch der Bischof von Lonvon, Dr. Temple. Srhr häufig kann man den beiden, Kirchenfürsten ifl Hydepark hoch zu Roß begegnen - und sehen, wie sie die Hindernisse auf der Reitbahn mit verblüffender Sicherheit nehmen. Ein entlassener Justizvnwärter Friedrich Saftig aus Neuß am Rhein weilte einige Zeit in Venezuela und trat nach seiner Rückkehr als .activer Ofsicier Venezuelas und Adjutant deS Präsidenten Crekpo" . in Deutschland aus. Unter dieser Maske verübte er in zahlreichen deutschen Städten, so in Hamburg, Berlin, München, Stuttgart und Düsseldorf, Schwindeleien und prellte viele GastWirthe und Geschäftsleute um, erhebUche Betrage. In Dresden, wo er n einem der feinsten Gasthose abgestieaen war. versuchte er die gleichen Betrügereien, wurde aber entlarvt, und zu 10 Monaten Gefängniß verurtheilt. Die. Colmarer Strafkammer verurtheilte daö clericale qmmivnttsT mtüivMnW' , im Mk. Geldstrafe, wer! ÄS Blatt über eine in seinen RedactionSräumen stattgehabte Haussuchung berichtet hatte. Nach den in - den MchSlanden geltmden vorsintstuthlichen Pregeletzen t es nämlich verboten, über Preßprocesse zu referiren,' DaS Gericht erblickte in der Meldung über die Haussuchung einen Bericht über einen Preßproceß und kam zu einem verurteilenden Erkennt, ruß. " Der Fall ist gleich bezeichnend ür das Maß der reichsländischenPreß. reibeit, wie für die eigenthümliche An. öendung, wie den veralteten Pr'eßgeetzen zu Theil wird. Dieser Tage starb i n Mailand arm, wie ste gelebt hatte,Frau Caterina Vassudotti. die 1815 in Friaul geboren wurde und als löjähnges Madchen ven Ant )r. Andrenzzi heirathete, mit welchem sie an allen vatriotiscben Verschwörungen in den Jahren 1831. 1843, 1853 und 1864 theilnahm. Ihr HauS kn Fnaul war im Jahre 1864 die Zufluchtsstätte aller Verschwörer; sie wurde von der österreichischen Regierung in der. grausamsten Weise verfolgt, trug viel zur Verbreitung der revolutionären Getan ken-Manmi'S bei. wurde in Udine eingekerkert und ging dann in die Ver

bannung. Gartoalln nannte te . v Spartanerin-; ' zu ihren Freunden, zählte sie.Mazzini,.Saffi, .Campanella, Cairoli. Kossuth u. A.

Inder IoMM6e?Ue erden Schmerzen und sonstige Leiden nicht ausbleiben. Nhenuattstze SHnerzen, Neuralgie, Küftm- und Mckenschmerzen.

CS ist ebenso vichtig Jeht St.IakoösHec tu Etirauch a Hand zu hake wie zu trgmd twn Zelt, ek hlllt sicher zu allen leiten.

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Eine jener barbarischen Wetten, wobei es sich um die Menge des zu verschlingenden Essens handelt, hat in Areales de Manjoya. Spanien, wieder ein Opfer gefordert. Nachdem der betreffende über zwei Pfund rohes Pökelfleisch, mehrere heiße Brote und eine Anzahl Flaschen Wein verschlungen hatte, brach er plötzlich todt zusammen. ES hat sich herausgestellt, daß in Kopenhagen seit vielen Jahren ein förmlicher Menschenhandel nach Ltußland getrieben wird. Junge Mädchen werden von sogenannten Artistagenten" als Sängerinnen engagirt, um ln verschiedenen russischen Städten aufzutreten, wo sie dann dem Laste? anheimfallen. Andere werden als Lehrerinnen der Näherinnen nach Rußland gelockt und dann in dortigen fchlechten Häusern untergebracht. Ko penhagen ist der Stapelplatz dieser menschlichen Waare, die nach Riga gesührt wird, um von dort in verschiedenen Tussischen Städten vertheilt zu werden. Die Kopenhagene? Polizei hat das Alles gekannt, ohne dagegen einzuschreiten, und als ein in Moskau lebender hochgestellter Däne die o penhagener Polizeibehörden aus diesen Mädchenhandel aufmerksam machte, folgte die Antwort, daß sie in der Tache nichts thun konnten. Ein aufregender Vorfall trug sich im Zoologischen Garten von Barcelona zu. Ein junger Mann sprang rm Raubthierhause über die vor den Thierkäfigen befindliche Umz'äunung und näherte sich mit den Worten: Ich wrll memen Großvater besuchen!" dem Löwenkäfia. .Die Löwin Julieta" versetzte dem Aermsten einen furchtbaren, Tatzenmeb, wahrend das Publikum in wilder Flucht davoneilte und den Unglücklichen fernem Schicksal überließ. Schließlich kam ein beherzter Polizist hinzu und suchte den waghalsigen Menschen zu befreien; ab die Löwin wollte ihn nicht loslassen, und die fünf Löwen, die sich in demselben Käfig befanden, erhoben ein fürchterliches Gebrüll und machten Anstalten, sich auf den Polizisten zu stürzen. Nach ewem furchtbaren Kampfe, bti welchem der Polizist schwer verwundet wurde, gelang eö endlich, den jungen Mann, dem der rechte Arm fast vom Körper acnssen war, auö den Klauen der Löwin zu ' .. . r . .. retten, ist wurve, oa er osfenoar irrsinnig ist, in's Irrenhaus gebracht. I n Barcelona muroe ein furchtbares Verbrechen verübt. Ein hübsches zungeS Madchen, Franasca Querol, daS längere Zeit ein LiebesVerhältniß mit einem gewissen Juan Parra unterhalten hatte, wurde von dessen Mutter, die gern einen zwischen den beiden entstandenen Zwist beilegen wollte, zu einem Besuch ausgefordert. Sie kam und wurde von Juan empfangen, der ste bat, von der Hrnath nut einem andern abzustehen und die früyeren Beziehungen zulhm wiederherzustellen. Francisca verweigerte dies rundweg, woraus der erbitterte . junge Mann ihr mit den. Worten: Du sollst dich mit keinem anderen verhei raihen!" ein großes Messer in die Brust stieß. Auf das Hilfegeschrei des Mädchens eilte die Mutter des Parra herbei, der in dem Glauben, sie wolle das Mädchen gegen, ihn vertheidigen, völlig außer sich geriech und der alten Frau mehrere lebensgefährliche Wunden beibrachte. In diesem Augenblick kam seine Schwester hinzu, die er nun ebenfalls mit Messerstichen empfing, bis auf die Straße verfolgte und dort vollends tödtete. Im Begriff zu entfliehcn, wurde er von herbeieilenden. Polizisten verhaftet. Ein drollige? Auftritt trug sich jüngst in dem etwas berüchtigten Brda-Viertel inParis zu. Dort hatte Mi Köchin , in einem offenen Fleischerladen ihren Tagesbedarf eingekaust und war im Begriff, mehrere Goldstücke zusammenzuraffen, die sie gegen einen Hundertfrancs-Schein eingewechselt hatte, als ein Vogel herbeiflog, ein ZehnsTuncSstück in den Schnabel nahm unddamit verschwand. Die diebische Elster-gehörte einer Kartenschlägerin, die im dritten Stocke eines gegenüberliegenden Hauses . ihre Kunst- ausübte. Der Fleischer, der dieS wußte, begab sich dorthin und die Kundin folgte ihm auf dem Fuße, denn ihr war um die 10Frcs. bange. Bei der Wahrsagerin, die den Besuch sehr mürrisch empsing, als ste hörte, was die Beiden herführte, war die Elster richtig wieder eingekehrt, aber von dem Goldstück sah man nichts. Der Metzger verlangte es von der Hexe, , die Köchin von ihm, und darob entstand ein solcher Spektakel, daß die ganze Nachbarschaft. zusammenlief. Schließlich zog die aufgeregte Gesellschaft zu dem Polizeicommissär, wo der Fleischer so grausam war, den Tod deS diebischen Vogels zu beantragen, weil man wahrscheinlich daS vermißte Goldstück in seinem Magen finden würde. Die Kartenschlagerin hätte ihm beinahe die Augen wegen seiner. Ruchlosigkeit? ausgekratzt; . der . Polizeicommissar wußte keinen Rath .und verwies die Leute an die sakmonische Weisheit des

Friedensrichters, dessen Spruch noch) ausüebt.

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