Indiana Tribüne, Volume 18, Number 268, Indianapolis, Marion County, 17 June 1895 — Page 2
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Zndlaa Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche .Tribüne" kostet durch den Träger 33 Cent per Woche, dl ontaa8-.Xri6ae-CextS per Woche. Leide zusans 15 Cents ilcr es Cent feexVtoaat. Vtt Poft außerhalö der C5tdt zugeschickt In aZoraugbe,ahlung f per tUt. Ofni 18 Süd SHOama Straße. Indianapolis, Ind., 17. 3uni 1895. f Sie Zukunft des Farmers. ' Seit geraumer Zeit hat man sich daran gewohnt, die Lage unserer Ackerbau treibenden Bevölkerung a3 trostlos und aussichtslos zu betrachten. In den letzten Jahren angestellte Erhebungen zeigen, daß man darin diel zu weit gegangen ist, und immer reue Beweise dringen zu Tage, suZ
denen wir sehen, daß der Landwttty viel besser situirt ist, als wir dachten. So hat jetzt das statistisch? Bureau des Staates Minnesota einen Bericht über Farm-Hypotheken und die Lage der Farmer veröffentlicht, der außerordentlich interessante und lehrreiche Ziffern liefert. Wir erfahren zunächst, daß Hypotheken auf Farmen im Durchschnitt vier Jahre m Kraft bleiben und dadurch wird der Zusammenhang zwi schen den Perioden, in denen zahlreiche Farmen urbar gemacht werden, und denen, wo häufige ZwangZoerkaufe vorkommen, nachgewiesen. Sind die Weizenpreise hoch, so erfolgt rnassenhaste Besitznahme neuen Landes; treten dann nach drei ode? vier Iahren einige schlechte Ernten oder sehr niedrig? Preise ein, so sind die Farmer nicht im Stande, die Hypotheken zu bezahlen, und der Zwangsverkauf findet statt. Zwei solcher Perioden bieten Gelegenheit zum Vergleich: die von 1880 bis 1834 und die von 1889 iis 1893. In den Jahren '80 und '89 schien die Zukunft günstig, neue Farmen wurden urbar gemacht und mit Hypotheken belastet, die erhc!sfte Fortdauer der hohen Preise trat aber nicht ein und 1834 und 1892 sahen die unvermeidliche Reaktion. 2aß aber die Verhältnisse sich trotz allem gebessert haben, beweist der Umstand, daß im Jahre 1884 11.4 Procent der vier Jahre frühe? belasteten Farmen zum Zwangsverkauf' kamen, 1893 aber nur 6.7 Procent. Dieser Unterschied darf als Maßstab für die Verschiedenheit der Lage des Landwirtyes betrachtet werden. Ebenso wird an der Hand von Zahlen bewiesen, daß der Werth des Grund und Bodens 'bedeutend zugenommen, seine Belastung sich aber bedeutend vermindert hat. Mit einem Wort: der Erfolg, den die Farmer erzielt haben, welche vor zwanzig Jahren Minnesota be siedelten, ist mindestens ebenso ausgesprachen wie in jedem andern Geschaftszweig. Einen weiteren Beweis für die Besserung der Lage des Landwirthes bietet die Thatsache, daß in den erst später besiedelten Distrikten allerdings dieselben Erscheinungen auftreten, die in den älteren beobachtet worden sind, aber in viel weniger schroffer Art und Weise. Vor allem kommt es jetzt viel seltener vor, daß ein Farmer, der fruchtbaren Boden besitzt und ihn in intelligenter Weise bewirthschaftet, den Kampf aufgeben muß, dagegen ist aber der Betrieb einer schlechten Farm ohne die nothwendigen Geräthe und genügende Kenntnisse noch aussichtsloser als früher. Am allerwichtigsten aber ist wohl die über alle Zweifel hinaus nachgewZesene Thatsache, daß, abgesehen von der natürlich immer hinderlichen Schuldenlast, die Farmer die glänzendsten Erfolge auszuweisen haben, die verschiedene FeWfrüchte bauen, UNd diejenigen am schwersten kämpfen müssen, die weiter nichts alö Weizen ziehen. Hier liegt der beherzigenswerthe Wink für unsere Landwirthe, hier ist der Fingerzeig, dem sie Alle nachgehen sollten. Die Zeit der Massenproduktion ist vorüber, ob es '"Vaumwolle. Weizen oder irgend ein anderes Produkt ist. Der amerikanische Farmer kann nur prosperiren, wenn er seine Felder in Schläge eintheilt und nicht seine ganze Hoffnung, ja seine Existenz gleichsam auf eine Karte, in Gestalt einer einzigen Frucht, setzt. Er muß lernen, verschiedene Früchte zu bauen, um zunächst seinen eigenen Bedarf zu decken und dann verkaufen zu können, was ihm übrig bleibt, ohne befürchten zu müssen, daß das Mißrathen einer Getreideart ihn vollständig ruinirt. Daß er bei solcher Wirthschaft nicht nur bestehen, sondern prosperiren kann, beweist das Aufblühen der Landwirthschast in Minnesota. 01. Y. St.-Ztg.)
TaS echlsssnnglück in der Bucht von Cckernförde. liffV? . Die Kesselezplosion auf dem türkischen Torpedojäger, welche vom Kabel kurz gemeldet worden, kommt, nach den nunmehr vorliegenden detillirten Berichten, in ihren schwerwieaenden Folgen der furchtbaren Katastrophe sehr nabe. von welche? im Vorjahre das . Panzerschiff Brandenburg- betroffen
wurde. Das aus Der Germama Werft X gebaute Schiff, welches bereits im derflossenen Sommer dom Stapel aelas-
sen war. ist 75 Mete? lang. 9 Meter breit. 5 Meter tief und hat. eine Was. serverdränauna von etwa 900 Ton nen: die Tsabraeschwrndiakeit betraat ca. 23 Knoten. Se-it Anfang . dieses abres waren m:t dem Schüfe. Probe fahrten vorgenommen worden, die i r . . ompasreFUl.rrungssayrttn yanen orreitS stattaesunden und bei der derhängnißvollm Probefahrt galt es vor Allem, die LelstunaZsadkett der Kes sel bei beschleunigte? Fahrt festzustellen. Das Schiff hat vier Kessel in zwei QänUkch vonernander getrennten 5tt ielräumen. Die Kessel sind von der
MasHlMwuMllschast in Tegel zum größten Theil schon vollständig rnoit tirt geliefert worden, so daß die Germwtia Werft nur kleinere Montirungsarbeiten sowie die Ausstellung ausgeführt hatte. An der Probesahrt nahmen -ruer im aus etwa 50 Personen bestehenden Schiffs personal die beiden Directoren der Germania Werft Hagen und Schultz, mehrere Ingenieure sowie der Vertreter der türkischen Regieruna Memed Ali und zwei türkische Officiere Tdil. Nachdem einer der türkischen Officiere das Commando für volle Fahrt gegeben und sich nach dem Geschwindigkeitsmesser auf das Achterdeck begeben hatte, wo sich auch die übrigen begleitenden Herren befanden, erfolgte sofort die Explosion mit einem furchtbaren Knall, wovon man in dem fast völlig verschont gebliebenen Maschinenräum nur ein schwaches Geräusch hörte. Auf der Commandobrücke befand sich Steuerbord der Schiffsführer, Backbord der Lootse Joh. Lage aus Laboe. Der Hochkessel wurde in die Lust gewirbelt, umgestülpt und aus die Seite gelegt; daö Mittelstück ging über Bord und der zweite Kessel zersprang in Trümmer. Der Fockmast, von welchem nur der Rumpf übrig blieb, der vordere Schornstein und die Hauptplatte der Commandobrücke wurden ebenfalls über Bord gefchleudert, während der auf der kleinenMatt-
form stehende Lootse unversehrt blieb. Die Holz- und Eisentheile dS Decks sammt der Schanzverkleidung und Beplankung wurden zwischen Bordirund Mitteldeck buchstäblich herauserissen und nach Backbord hinüber geläppt. Ein Mann, welcher über Bord geschleudert wurde, konnte noch rechtha gerettet werden, da er sich an dem Fockmast festklammerte. Das Heizerund Deckpersonal durchweg. Meister, Arbeiter und Handwerker, wurden durch Schlag-, Nlß- und Brühwunden zum Theil auf das Entsetzlichste zugelchtet. Nach der Eiploston war das Vorderdeck mit heißen Dampfmassen angefüllt, auö welchen das Gewimmer der Verwundeten herzzerreißend hervordrang. Im Ganzen wurden 24 Personen verwundet bezw. getödtet. Sofort getödtet waren, Kupferschmiedemeiste? F. Rose. Taklermeister Johann Mey. Takler Georg Weimar, die Heizer Otto Klatt, Georg Klumbs. Chntian Reimers und der Arbeiter Wtlh. Tausendsreund. Montagelehrling W. Pöhls wird vermißt; er wurde jedenfalls über. Bord geschleudert und errank. Verwundet wurden drc Hetz Friedr. Vinefreund. Friedr. Krause, Otto Pehrson, Adolf Nollenberg, Karl Starke. Schwer verwundet: der Arbeiter Bohnsack und der Schlosser H. Müller. Letzterer ist bald darauf seinen Verletzungen erlegen. Ferner Arbnter Friedr. von Kiedrowski, Schlosn R.' Wissemann, Schlosser Max Haefke, Arbeiter Gust. Richter, Arbeite? Lorenz Mohr. Maschinenbaue? Theodor Raßmussen, Arbeiter Klaus Gnutzmann. Einer der Verunglückten wollte am kommenden Sonntag Hochzeit feiern, während ein anderer dom Arbeierpersonal, welcher m einem Neben räum von den Strapazen einer Hochzeitsfeiev ausruhte, Anfangs vermißt und kann unversehrt aufgefunden wurde. Als die Ursache des Unglücks wird Wassermangel m dem explodirten Kessel angenommen. Das verunglückte Schiff ist bereits das 12. Marinefahrzeug, das die Germania Werft für Rechnung der Türkei erbaut hat. Anarchistenprocek in Florenz. 22 Tage haben vor dem Geschworenengericht zu Florenz die Verhandlungen des Processe wegen der am 1. Juli v. I. erfolgten Ermordung des Journalisten Giuseppe Bandi gedauert. Angeklagt waren der Anarchist Oreste Lucchesi, als der eigentliche Mörder, und noch sechs seiner Gesinnungsgenosen alö Mitschuldige. Band!, der die n Livorno erscheinenden Blätter TeKgrafo" und Gazetta Livornese" leiete, hatte von jeher euxn heftigen Feoerkrieg gegen die Anarchisten aesllhrt und arm duselben nach der Ermordun Earnot's mit doppelter Wucht an, infolgedessen chm mehrere Drohbriefe zugingen. Als er sich durch diese Drohungen nicht emschüchtern ließ, fällten die Anarchisten daö Todesurtheil über hn. AlS er am Morgen des 1. Juli v. I. in seinem Wagen durch die Villa della Grazie & Livorno fuhr, stieg plötzlich ein Mann auf den Wagentntt, versetzte ihm mit einem Dola einen Stich in die Brust und lief dann in aller Hast davon. Der Kutscher, der sich auf den Ruf seines Herrn umgewandt hatte, sah noch, wie der Missethäter daS Messer in Handen hielt, und erkannte in ihm ewen Mann, der ihn einige Augenblicke vorher, als er mit dem leererr Wagen vor dem Hause Vand? wartete, angeredet hatte. Der Mörder entkam, aber die Polizei fand in einem Gart, daS Messer, daS mit einer Masche auS rothen und schwarzen Bändern versehen war, woran man erkennen wollte, daß die That von einem Anarchisten verübt worden war. Bandi gab nachwenigen Stunden seinen Geist auf. AuS der Beschreibung, welche Bandi's 'Kutscher und die Earabinieri von dem Mörder machten, ergab sich fast mit Sicherheit, daß dieser der schon längst auf der schwarzen Liste der Polizei stehende Anarchist Oreste Lucchesi sei. Die Polizei erfuhr endlich, daß Lucchesi nach der Insel Corsica entflohen sei, und benachrichtigte die franzöfische Polizei, davon, die ihn dann auch bald in ihre Gewalt bekam. Frankreich lieferte Lucchesi ohne Weiteres aus, und' er wurde in Livorno von dem Kutscher Bandi'S sofort als derjenige erkannt, der Bandi ' erdolcht hatte. Lucchesi gestand selbst, der Mörder Bandi'S z.u sein, indem er gleichzeitig einen gewissen Rosolino. Romiti als denjenigen angab, der ihn zu der That veranlaßte, ihm den, Dolch verschaffte und daS nöthige Geld zur Flucht nach Amerika . batte - überleben sollen. Ro-
nrttt hatte ihn aber nach der That im Stick gelassen, und durck unvorMi-
geö Schwatzen hatte er ihn, wie Lucchesi glaubt, der Polizn verralyen. Lucckesi wollte fich dafür rächen und machte darum die Enthüllungen. Romiti, der zuerst Alles leugnete, gestand nach und nach und bezeichnete noch fünf andere Anarchisten als Mitb:theiligte oder Mitwisser. Dlejelven wurven sos?t verkostet und waren nun ebenfalls angettaat. In den Verhandlungen wollte Romitt die Ge,lnnungsgenoen tohhir rein wascken: er erklärte, er hätte sich durch die erlittene Mißhandlung zu falschen Angaben verleiten i, f? auck Luccbesi. der sie ebenfalls foschuldigte, nahm seine Worte zurück. Waren Romiti und uccyeit tn vielem IWt elnia. so ainaen daaeaen ihre Behauptungen in der sie zunächst be- .. . V. sT l . rührenden acye ausemanorr. warfen sich gegenseitig allerlei LiebenswürdiMten an den Kopf. Lucchesi. der eine widerliche Erscheinung ist und sich sehr cynisch benahm, wollte nicht von sich auö gehandelt haben, fön dem in Folge von. Ueberredung und Versprechungen von Seiten des Verrätherö und Spion Romiti; dieser beschwor umgekehrt, daß ihm alö .gefühlvollen Anarchisten" daS Morden ein GrauL sei und Lucchesi selbst den Plan gefaßt habe, den verhaßten Journalisten Bandi auS der Welt zu schaffen. Romiti mußte ihm behilflich sein, wenn anders er seines eigenen Lebens sicher sein wollte. DaS Bestehen einer anarchistischen Verschwörung bestritten Beide, eS sei eine bloße Erfindung der Polizei. Romiti wurde zu lebenslänglicher Zwangsarbeit, die Mitangeklagten Lucchesi und Franchi zu 30 Jahren Gefängniß verurtheilt. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen. Der telegraphische Weltverkehr und England. Den telegraphischen Verkehr von Welttheil zu Welttheil, den Übersee!schen Nachrichtendienst vermitteln zumeist englische Gesellschaften. ES wird 'der telegraphische Verkehr mit jscord-Amerika vermittelt durch die vier Kabel der anglo'-amerikanischen Tele-graphen-Gesellschaft, 'durch drei KÄbel der Commercial Eable Co. und vurch die Leitungen von noch zwei anderen englischen Gesellschaften. Englische Leitungen fungiren zwischen den Ver. Staaten und Meziko, den Ver. Staaten und Cuba. Die Leitungen der Central & South American Telegraph To. gehen von Panama längs der Westküste Südamerika's bis Valparaiso. wo sie mit einer anderen, ebenfalls englischen Linie in Concurrenz treten. Die Westindia & Panama Telegraph Co. geht von Colon nach Jamaica, sendet einen Ausläufer nach Cuba, der sich dort mit der Cuba Submarine Telegraph Co. verzweigt, folgt dann der Antillengruppe von Portorico bis Trinidad und endigt in Aorgetown, im englischen Guyana. I3nt andere wichtige Gesellschaft beherrscht nebst einer Filiale den ganzen ielegraphischzn Küstendienst Brasilien's iirb der La Plata-Staaien. Der tele zraphlsche Verkehr Südamerika's mit Europa wird ebenfalls durch zwei eng üsche Kabel über Madeira, beziehungs Dkise Saint Louis am Senegal vernittelt. Ganz ähnlich liegen die VerHältnisse in Afrika und in Asien, wo sämmtliche großen Linien, die den Lüsten folgen und dem Seehandelsserkehr dienen, in englischen Händen sind. Die Hauptlinien in Africa verbinden Cadix mit den canarischen Jn leln. dem Golf von Guinea und St. Paul de Loanda. Dort .schließt eine lndere Linie an, welche übiec Capstadt nach Durban in Natal und weiter nach Mozambique, Zanzibar bis Aden geht, lnit einer Verzweigung von Zanzibar itach den Seychellen und Mauritius. Zn Asten herrsch! die mächtige Eastern Telegraph Co., welche mit ihren Linien öaS Mittelländische und Rothe Meer umsäumt und -in Bombay endigt. Dort beginnt dann wieder das System der llustral.Asien & China Telegraph Co.. as sich bis hinaus in die Nordostecke, bis zum russischen Pacific-Hafen WladÄvostok erstreckt. So sind alle lußereuropäischen Völker und die eu?opärschen Völker bezüglich ihrer außerluropäischen Besitzungen auf die unter mglischer Leitung .stehenden und vorlugsweise im englischen Interesse ar beitendenj telegraphischen Weltverkehslinien angewiesen, waS eine Seite der mglZjschen Weltmacht darstellt, welche anscheinend noch nicht hinreichend gewürdigt wird. Im Zeiche der Dürre. Trotz aller unserer WitterungZverinderungen und aller Klugschwätzereien son Wetterpropheten und Astronomen ibe? die bösen Sonnenflecke, welche jetzt viel weniger zahlreich seien, u. dergl. starrt uns die auffällige und beiilahe unheimliche Thatsache in's Gesicht, dak die aroke Dürre, welcbe im Hochsommer 1893 in Iowa, NebraSka, k!isconjin, ,m östlichen Illinois, tin aördlichen Missouri und im südlicben Ninnesota begann, noch jetzt so gut wie lngevrochen tu Denn wenn man bedenkt, dak der durchschnittliche Regenfall in den gekannten Gegenden seit zener Zeit em Drittel bis . xux Sättte weniaer im Zahre betrug, als durchschnittlich in den sunsundzwanzlg vorhergehenden Jahreszeiten, so kann man doch wirklich von eir.er anhaltenden und ungenein weit verbreiteten Dürre in der früheren großenGetreidekammer Ame-rikas-reden. Sachverständige sagen ans, daß 1 Zoll Regenfall auf einem llreal von einer Quadratmeile 17.00,000 Gallonen Wasser ausmacht, ind daß jede Quadratmeile des besag ten Landes jährlich 665.000.000 Gallonen, Wassers, mehr 'oder weniger gleichmäßig . vertheilt, haben sollte. Über nach, den officiellen Berichten der Staats - Meteorologen, welche mit dem Wetteramt des ISundeS- Ackerbaude-, partemmtS zusammenwirken,' ist ' der toirkliche Wasserzufluß seit dem 1. 5kuli
1893 jährlich nur etwa halb so grob gewesen. Man berechnet, daß jeder Tropfen bes Wassers, welches gegenwärtig im Mississippi und im Missouri fließt, erforderlich sein würde, um allein den Kegen - Ausfall des vorigen Jahres auf der Landsläche zwischen diesen beiden großen Strömen und der südlichen Grenzlinie von Minnesota zu decken. Zur Zeit, da diese Zeilen zu Papier gelangen, ist diese Garten - Aue des nordamerikanischen Continents" so trocken und staubig, wie sonst im August und September; Quellen sind vertrocknet, welche seit den Tagen eines Julien Dubuque und Lewis Clark allezeit als regelmäßig betrachtet worden waren! Von Schilderungen des unberechenbaren Schadens sei hier Abstand genommen. Das Schlimmste ist, daß es unmöglich erscheint, eine unmittelbar wirkende Abhilfe zu finden, und seufzend muß man ausrufen: Wie lange noch?" Mögen die Verkünder baldigen reichlichen Himmelsnasses Recht behal-ten!
Der Sohu elneS ttönigA von Spanien. Vor einigen Tagen ist in Madrid tin reicher Sonderling Namenö Alexander Soler in hohem Alter gestorben und dieser, ein großer Verehrer der Königin-Regentin. hat derselben ca. zwei Drittel seines Vermögen. 10 Millionen Reales, vermacht. Die Geschichte dieses ManneS ist interessant genug, um Stoff zu einem Roman zu bieten. Die Geschichte beginnt 1830. einige Jahre vor dem Tode des Königs Fernando VII. Damals stand in besonderer Gunst dieses Herrschers der Herzog von' San Fernando, dessen Herzensgüte und Ritterlichkeit in Spanien geradezu sprichwörtlich geworden. Eines Tages nun fanden die Diener deS Herzogs in der Vorhalle des Palastes einen großen Korb mit der Aufschrift: Zerbrechlich; man wird gebeten, vorliegendes - Collo dem Herzog von San Fernando einzuhändigen.Der Herzog öffnete den Korb und staunte nicht wenig, als er in demselben ein - rosiges, etwa zweijähriges Knäblein. das sanft schlief, erblickte. Neben dem Kinde lag ein Brief, in welchem gesagt war. das Knäblein sei das Kind von hochgestellten Personen, die der Herzog wohl kenne und schätze, die aber nothwendiger Weise unbekannt bleiben müßten. Man bäte- , ihn, das Kind, das bereits entwöhnt sei. gut verpflegen und aufziehen zu lassen. Der Herzog war höchst verlegen, endlich aber gewann bei ihm das Mitleid und die Gutmüthigkeit d Oberhand, und er beschloß, den Intentionen der unbekannten Eltern in vollstem Maße zu entsprechen. Dabei aber hatte der Herzog nicht in Erwägung gezogen.daß seine Vermählung mit einer Jnfantin. Nichte des Königs Ferdinand VII., nahe bevorstand, und raß diese wahrscheinliö wenig davon erbaut sein werde, nach erfdlgter Hochzeit ein Büblein im Hause ihres Ehegatten vorzufinden. DaS fiel nun dem Herzog ein und nach vielem Hin- und Hersinnen kam er zu dem Entschlüsse, seiner Braut den ganzen Vorfall zu erzählen und das Schicksal des Kindes ihrer Entscheidung anheimzustellen. Als die Jnfantin die Geschichte vernahm, glaubte sie.was wohl jedes Mädchen an ihrer Stelle geglaubt hätte, daß eö sich um eine Jugendsünde" deS Herzogs handelte. San Fernando schwur hoch und heilig, daß nicht der geringste Makel auf ihm ruhe, und um weiteren Verantwortlichkeiten und Unannehmlichkeiten vorzubeugen, erklärte er, er wolle das Kind, da es ja entwöhnt sei. in's Waisenhaus thun. .Als aber die Infantin, nach ihrer Vermählung mit dem Herzog, Zn dem Palaste desselben das Kind sah. so blühend und so allerliebst, da fühlte sie sich gerührt und bat ihren Gatten, das arme Geschöpfchen im Hause zu behalten. Alexander, so hieß der Knabe, laut dem im Korbe vorgefundenen Begleitbriefe, blieb also lm Palaste, und das herzogliche Paar, bei dem jeder Kindersegen unterblieb, gewöhnte sich daran, Alexander als seinen Sohn anzusehen und ließ ihm die liebevollste Aufwartung und Pflege zu Theil werden. ' Eines Tages, als der Diener mit dem Kinde die Calle del Parquillo passirte, lief ein kleines Mädchen auf Alexander zu und rief: Mein Brüderchen! Mein Brüderchen, das ich verloren glaubte!" Der Diener begleitete das Mädchen, das etwa vier Jhre alt war, in daS Haus ihrer Mutter. Diese gestand nach einigem Zögern, sie habe den kleinen Knaben, den ihr ein unbekannte? Arzt anvertraut, gesäugt, und ihr eigenes kleines Mädchen habe imme? geglaubt, e? sei sein Brüderchen. Vor etwa einem halben Jahre , habe derselbe Arzt ihr das Knäblein weggenömmen. Als der Diener näher in sie drang, gab sie die Wohnung einer Hebamme an.die ebenfalls von dem Kinde und vielleicht auch von seinen Eltern wissen sollte. Die betreffende Hebamme, welche nun auch ausgefragt wurde, wollte gar nichts verrathen. Erst einige Jahre später, alö sie auf hem Todtenbette lag. theilte sie mit, Alexander sei' in der Pfarrkirche zu San Jose getaust worden. Dorthin wandte sich der Herzog und ermittelte blos,' daß ein uneheliches Kind unter dem Namen Alexander Soler. Sohn der unverheiratheten Rosa Soler, ohne sonstige. Angaben in's Taüfregister eingetragen worden war. Von nun an hieß also der Knabe Alexander Soler. Dieser wuchs, zum Jüngling heran, und der Herzog schickte ihn nach Paris, wo er in einer Anstalt, deren Zöglinge gewöhnlich dem höchsten Adelstande angehören, studirte und zwar mit dem größten Erfolg. Als die Studienzeit vorüber war,. kehrte. Alexander, zu seinen Pflegeeltern zurück. Er war ein liebenswürdiger, feingebildeter Jüngling und hatte sofort Zutritt zu den aristokratischen Kreisen der svanischen
Hauptstadt. Der Herzog von San Fernando starb, indem er seine Gemahlin zur Universalerbin einsetzte, mit dem Vermerk, daß die Erbschaft später auf Alexander Soler übergehen sollte. Die Verwandten des Herzogs erhoben
Einspruch gegen das Testament und beschulten den Rechtsweg. Alexander, der einen stolzen Charakter hattc.wollte beweisen, daß er fremde Hilfe nicht bedurfte, verließ seine Adoptivmutter und begab sich nach Paris. - Dort erwarb er sich nach kurzer Zeit eine sehr einträgliche Stellung in einem großen Handelshause. Als die Wittwe des Herzogs von San Fernando erkrankte und ihn flehentlich bat. er möge zu ihr zurückkehren, kam er wieder nach Madrid und pflegte sie mit kindlicher Hingebung bis an ihren Tod. Das Testament der Wittwe bestätigte dasjenige desHerzogs, und trotz allen Einspruchs der Verwandten wurde Alexander Soler zum Universalerben des herzogli chen Paares eingesetzt. Wenige Wochen danach ließ ihn eine alte Herzogin, die er öfters in der hohen Gesellschaft angetroffen, zu sich rufen und enthüllte ihm, sie sei seine Mutter. Wer sein Vater war. wollte sie jedoch nicht sagen. Alexander wies seiner Mutter. die sich in etwas gedrückten Verhältnissen befand, eine ansehnliche Pension an; sonst aber waren die Beziehungen zwischen ihm und der alten Dame, die einen launenhaften, griesgrämigen Charakter besaß, ziemlich kühl. Lange nach dem Tode der Letzteren, als die Königin Jsabella nach Madrid kam, um ihre Mutter Christine zu besuchen, setzte sie sich mit Alexander Sohler in persönlichs Verbindung und enthüllte ihm. daß ihr Vater. Ferdinand VII., auch der seinige gewesen, daß sie also Geschwister seien. Alexander Soler, dessen Gesichtszllge eine unverkennbare Aehnlichkeit mit denen des Königs Fernando hatten, lebte seitdem in größter Zurückgezogenheit; er beschäftigte sich mit dem Studium verschiedener Wissenschaften. Deutsche Lokal-Skachrlchten. Vh,lnpsalk. Colgenstein - Heidesheim. Bürgermeister Ph. Müsel III. vollendete sein 80. Lebensjahr, auS welchem Anlaß er von nah und fern die herzlichsten Glückwünsche und viele Geschenke erhielt. Feil. Der alte Kirchthurm ist nunmehr abgerissen und soll sofort mit dem Bau des neuen begonnen wer. den. G e h r w e i l e r. Dem Förster Ludwig Rueff, der dieser Tage 60 Jahre dient, wurde in feierlicher Weise vor dem Forstpersonal der Umgegend die goldene Ehrenmunze deS Ludwigs ordens überreicht. LambSborn. Für den verstordenen BüvgermeisterTrautmann wurde dessen Sohn Wilhelm fast einstimmig o (mi!t"f.. i fX.. gewayi!. Mit vlariinsyoyer, roeuge eine, eigene Gemeinde bilden, enthielten sich der Abstimmung. M i m b a ch. Hier verstarb Pfarrer und. Distriktöfchulmspektor CandiduS, einer der älteren und hervorragenderen Geistlichen der Pfalz. Pfarrer Candi dus war bis in die letzten Tage seines Leben schriftstellerisch thatig. 0aiitmir Berlichingen a. d. I. Dieser Tage wurde beim Postexpedltor Popp von h:er eine Kassenrevlston vorgenom men, welche einen größeren Fehlbetrag an Postgeldern ergab. Popp wurde in Untersuchungshast genommen. Cannstatt. Hier aelana die Festnahme eines professionellen Kir chendlebs. Derselbe, der ledige 23 Jahre alte Kaminfeger Moritz Kling von RavenSburg, wurde m demAugen blick in der katholischen Stadtkirche ad gefaßt, als er mit seinem Messer die Opferbuchse zu plündern versuchte. ST-t 9 L . . Vj V I m I a ! ! o o r s. izm naryyauie ln dem benachbarten Ottendors wurde ein gebrochen und die Kasse der Kirchenpflege, deren Inhalt rn einem. Spar ' - mm . AA kassenbüchlem und Pfand chemen .im Werthe von 2000 M. bestand, nebst dem AmtSsiegelstock entwendet. Hof und L e m b a ch. Hier brannte ein Doppelhaus, welches der Wittwe Gruber und dem Weingärtner Gottlob Fell gehörte, bis aus den Grund ab. L a u p h e i m. In Dietenbronn, Gemeinde Schöneburg, schlug der Blitz in ein Wohn- und Oekonomiegebäude, welches bis auf den Grund niederbrannte. Ulm. Ein berüchtigter UeberzieHerdieb, der im Laufe des Frühjahrs hier sein Unwesen trieb, der Schneidergeselle Spengler, wurde von der Strafkammer zu 5 Jahren Zuchthaus verurtheilt. oaven. B e r g a l i n g e n. Beim Sprengen eines Steins wurden die Brüder Jo seph und Leo Fromherz am Gesicht schwer verletzt, so daß das Sehvermögen dauernd geschädigt ist. Vremgarten. Der 67 Jahre alte, verheirathete schwermüthige LandWirth F. Zehr hat sich erhängt. .Wasser. In Unterbichtlingen wurde die Ehefrau des Schuhmachers Meier vom Blitz leicht verletzt. Sie blieb längere Zeit bewußtlos in ihrer Wohnstube liegen. 04rn?tt Appenzell, A.-RH. Ein Ehepaar in Heerikau war wegen unmenfchlicher Behandlung eines Pflegekindes zu 6 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Auf erfolgte Appellation verdoppelte das Oberzericht die Strafe und verschärfte sie für den Mann noch durch eintägigen Dunkelarrest per Woche. Luzern. In Sempach stürzte eine im Bau befindliche Scheune ein. da der Cement sockel noch nicht genügend ausgetrocknet war und nachgab. Durch die Trümmer wurden zwei Personen erschlagen (worunter die einzige Tochter deS Besitzers) und sieben verwundet. R i d w a l d e n. Auf dem Bürgenstock und Stanzerhorn werden für die Sommersaison elektrische Scheinwerfe? eingerichtet, welche bis auf 25 Kilometer Entfernung Helle verbreiten sollen.
rn ornmeüV
Wir nehmen uns im Sommer nicht genug in acht, wir essen gewöhnlich zu schnell und zu viel: Unser Magen kommt daher leicht außer Ordnung, Kopfschmerzen und Leberleiden pellen sich ein. Man nehme in solchen Fällen sofort - DrMWZM Hamburger Tropfe m tu slt,u nlklgkud i kw'Ztit den alle Ärmlktltkschkwungk verschwinden.
von den vielen Tausenden, die fich mit den verschiedenst Sports geben, giebt 5 wohl kaum Einen, der sich nicht mal eine 'AerkeHnng oder Hnetschnng. kuzöge. und fich eine guten Mitte bedienen müßte. St. Jakobs ift bekanntNch ei Heilmittel, welche tn jedem Falle seine Dienste tbiit. tnt irnnn ,,5
--"r- i vivivvn vt-gvuty mtuvv ostrrtm. Wien. Vom hiesigen Schwurgericht ist die Taglöhnerin Barbara Petz zu 6 Jähren schweren Kerkers derurtheilt worden, weil sie ihr 14 Tage altes Kind todtete, indem sie ihm eine lange Stecknadel in den Schlund hinunterstieß. Bozen. Der Malteller Stausee füllt sich neuerdings in besorgnißerregender Weise. Man hoff: jedoch, daß sich die Thalsperre, welche der Staat erbaut hat, bewähren werde, wenn der Stausee etwa austreten sollte. Preß bürg. In der Nähe von hier wurde an der Donau die Leiche eines jungen Mannes gefunden, dessen Wäsch die Grafenkrone und das Monogramm V. K. zeigt. Man vermuthet, es sei ein aus Wien abgängiger Aristokrat. tMjtxupvoxfinu Aachen. Die kürzlich vorgenommene polizeiliche Besichtigung der hies. Dienstmänner hat ergeben, daß es in Aachen weder einen Dienstmann No. 11, noch einen solchen No. 13 gibt. Ebenso hat sich bei der in diftn Tagen erfolgten Jahresvorstellung der hiesigen Droschkenfuhrwerke gezeigt, daß die Droschken No. 11 und No. 13 fehlen. Man hegt eben hier, wie auch anderswo im Publikum, immer noch vielfach das bekannte abergläubische Vorurtheil gegen jene ominösen" Zahlen. Crefeld. 22 Kriegervereine unter Vorsitz des Obersten v. Carlowitz beschlossen einstimmig, hier ein MoltkeDenkmal zu errichten. Köln. Dieser Tage wurde am Trankgassenihor die Leiche des seit dem 21. Februar vermißten Kaufmanns Stephinsky gelandet, der, nachdem er die Gesellschaft mehrerer befreundeter Juristen verlassen hatte, damals spurlos verschwand. Die vorläufige Untersuchung ergab, daß Stephinsky ermordet, beraubt und dann in den Rhein geworfen wurde. Vrovknt WOstkalen. Bochum. Neulich wurde im benachbarten Querenburg bei einem Bergmann Kindtaufe gefeiert, wobei schließlich zwischen der Festgesellschaft Streit entstand, in dessen Verlauf ein Gast aus Wattenscheid durch einen Stich in den Unterleib getödtet wurde. Eine genaue Feststellung des Thäters wird sich erst durch die gerichtliche Untersuchung ermöglichen lassen. B r a m b a u e r. Bei dem Bau des Dortmund - Ems Kanals waren mehrere Arbeiter in einem Stollen beschäftigt. alö dieser plötzlich zusammenbrach und zwei Arbeiter verschüttete. Einer wurde noch gerettet, während der zweite erst nach vielen Stunden als Leiche hervorgeholt werden konnte. Der Verunglückte war verheirathet und Vater von zwei Kindern. Paderborn. Bei dem Brande in dem Dorfe Schwaney sind 62 Häu ser, einschließlich der Kirche und deS Pfarrhauses, zerstört worden, provlnk Sellsn-Vassa. Kassel. Der zum zweiten Bürgermeister von Kassel gewählte Oberbürgermeister Thomas aus Greiz hat abgelehnt. Aßmannshausen. Im benachbarten Aulhausen starb eine arme alte Frau, die vielfache Unterstützungen genoß? jetzt fanden die Angehörigen unerwartet im Bett versteckt drei Strümpfe voll Geld. Frankfurt a. M. Die hiesige Strafkammer verurtheilte die Angeklagten im Sachsenhausener Bauunglücks - Processe, nachdem dieselben we gen Vergehens gegen die allgemeinen Regeln der Baukunst, wegen fahrlässiaer Tödtung und Körperverletzung für schuldig befunden waren. Der BauUnternehmer Göckel und der, Maurerpolier Möller erhielten je zwei Jahre, der Architekt Limbach ein Jahr Gefängniß. Die beiden. Letzteren, welche noch auf freiem Fuße waren, wurden sofort verhaftet. H o m b u r g v. d. H. In Rodheim wurde der jüdische Handelsmann und Schlächter Simon Scheuer ermordet. Der Mörder Karl Will wurde in Hombürg von einem Nachtwächter schwer verletzt aufgefunden; derselbe hatte selbst Hand an sich gelegt. Ir.ti Städte. Hamburg. Wegen eines neuen, stit einrm halben Jahre betriebenen hrkartenschwindels auf der Strecke Hamburg - Frankfurt wurden mehrere Schaffner und ihre Helfershelfer in Hamburg verhaftet. Weitere Verhaftungen stehen bevor. Es handelt sich um die oftmals erfolgte Entfernung und Neufälschung des Fahrkarientagesstempels. Wichtiges Beweismaterial wurde bei den Verhafteten gefunden. Alö Mörder der Frau Paasch wird jetzt der 28jährige Feuermann Joh. Michelow aus Riga verfolgt. In der Staats - Irrenanstalt Friedrichsberg wurde eine Insassin von einer anderen derartig verletzt, daß die Erstere nach kurzer Zeit verstarb. Zwei auS Gera verfolgte, mehrfach bestrafte Falschmünzer, MmensSell und Oster, wurden bier verhaftet. , IHM Meerschaunlpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Ciganenfpitzen :e., bei O. Nuqo, 1öS Oft Washington Otr.
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