Indiana Tribüne, Volume 18, Number 266, Indianapolis, Marion County, 15 June 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und SonntagS. Die tSzttche. Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die eonntagSTribüne' I ffextS per Woche. Becd nf anraten 15 Cents ode es Cents der tfontt. Per Post außerhalb der Stdt ugeschikt in Vorausbezahlung $' per .Mr. Gfficat 18 Süd Alavama Straße. Indianapolis, Ind., 15. Juni 1895. Lchnellschreiber und Lchnellredner. Wohl nirgends bei uns zeigt sich die draktische Vervollkommnung der moKernen Stenographie in solchem Maße, wie bei den amtlichen Reportern im Senat und im Abgeordnetenhaus des Congresses. Die Stenographen, welche die VerHandlungen in diesem beiden Häusern aufnehmen, gehören zu den Auserlesensten in ihrem Fach. Es kann kaum eir.en Redner geben, welcher zu schnell für sie spräche, und die. Art, wie sie die Controlle über den Ganz jeder Debatte behalten, auch wenn Frage und Antwort einander blitzschnell folgen.' ist schon oft bewundert worden und, hat uch schon den Neid Vieler erweckt. Nicht als ob eS nicht auch für diese Schreibekünstler Augenblicke der Verzweiflung gebe! Aber die Erfahrenen wissen dafür immer sofort Rath. Im Allgemeinen gilt die Stenographen-Ar-beit im Abgeordnetenhaus für bedeu iend schwieriger, als in dem würd!gen" Senat; dafür wird an ersterem Orte der Reporter auch eher für gelegentliche Ausnahmen seiner Unfehlbar Uii entschuldigt. Geht es in vier Debatte im Hause besonders stürmisch her, so daß schon das Getöse es unmöglich macht, jedes Wort zu erHaschen, so kann sich der Stenograph mit der einfachen Bemerkung Tumult im Hause", die denn auch im Congressional Recorderscheint, den Rücken decken.' Im Senat liegen die Dinge etwas anders. Die dortigen ungeschriebenen Anstand regeln verbieten es immerhin, daß mehr als drei Mitglieder zu gleieher Zeit den Mund aufreißen (außer etwa zum Gähnen). Deshalb stellt man höhere Anforderungen an den RePorter. Man erwartet, daß demselben unbedingt kein gesprochenes Wort entgeht, und läßt keine Entschuldigung für einen irgendwie unvollständigen oder mangelhaften Bericht gelten. In beiden Häusern arbeiten die Stenographen schichtweise", jeder für eine bestimmte Zeitdauer; aber im Abgeordnetenhause finden die Ablösungen viel häufiger statt, als im Senat. Uebrigens ist in ruhigen Zeiten nicht mehr als ein amtlicher Reporter jeweils thätig, sobald man aber wichtige und ausregende Äeryandtungen erwartet, . i . -v--1 lt. geben etwa 125 Worte pro Minute von sich und bereiten den Stenographen keine besonders schweren Stunden Die Schwierigkeit des AufzeichnenS- hängt indeß durchaus nicht blos von der Schnelllgke:t des Sprechens an sich ab. Es kann ein Redner langsam sprechen. dielleicht es nur auf 25 Worte in der Mmute brmgen, aber durch ungleichmäßiges und stoßweises Sprechen den Stenographen mehr zu schaffen machen, als ein viel schneller, aber gleichmäßig und glatt sprechender Redner. Einer der Senatsredner, welche den Reportern am meisten behagen, ist der New Yorker Mephisto- Hill. Kühlen Blutes hat er sich stets Alles hübsch zurecht gelegt und trägt es ganz regelmäßig vor. Auch den Senator Hale verarbeiten die Reporter gern, ebenso Hoar und Morrill. Aber wenn sich z. B. der Senator Jones von Arkansas erhebt, so läuft es meist dem Stenographen eiskalt den Rücken hinab, und Hand und Stift werden recht nervös. Jones spricht nicht nur ungleichmäßig, sondern ist gegenwärtig der schnellste Redner des Senats; etwa 180 Worte die Minute bringt er unter gewöhnlichen Umständen hervor, aber wenn er in die Aufregung kommt, werden es auch 200! Eine Kunstpause machen, um ein passendes Wort zu suchen. so etwas kommt bei ihm niemals vor, und der Stenograph erhält daher gar keine Ge legenheit, etwa Verpaßtes einzubringen. Im Abgeordnetenhause schlägt der Zar- Reed einen zwar schrillen, aber sehr klaren Ton an und spricht nicht übermäßig schnell. Ein rascher, aber gut zu bewältigender Redner ist Boutelle. Der Sprecher Erisp ist kein angenehmer Kunde für den Stenographen, da er zwar nicht geschwind, aber stoßweise redet. Aber der Schrecken der Stenographen im Hause ist der silberzüngige" Tammanyite Bourke Cockran. Es scheint ein gewisses Verhängniß über den Berichterstattern im Abgeord netenhzuse zu walten; denn es ist Thatsache, daß schon seit einer Reihe von Jahren in jedem Congreß mindestens ein Mitglied dieses Stenographencorps gestorben ist. Neues Vüchsensleisch'Geschäsl. In neuerer Zeit ist in unseremNordWesten das Präserviren von Pferde.fleisch rn Büchsen bereits in bedeutendem Maße aufgekommen, und in Oregon z. B. gibt es Frsch-Conserven- und auch gewöhnliche Pökel-Geschäfte. welche sich nebenbei mit dem Fleisch der Rosse befassen .und damit schon ein erheblicheö Geschäft, in vielen unserer größeren Städte machen. Auch früher schro wurde diese Industrie da und dort in ttrsckämter Weise betrieben, d. h. unter falsche Etikette; gegenwartig aber hält man barin keine Geheim, mßthuerei den amerikanischen Consumenten gegenüber mehr für nöthig. Unlängst hat sich in Oregon eine Gesellschaft jgebildet.welche das Einkaufen, Schlachten und Präserviren von Pferden in Verbindung mit anderen Jndustrien, vor Allem der Kunstdünger Industrie, in großartigem Maße betreiben will. Die vielen Vkerde. welcbe

noch in Oregon, Washington, Jdaho und Montana wild herumstreifen man schätzt ihre Gescrmmtzahl auf etwa 200.000 lassen sich zu Preisen von $1 bis zu $5 ds Stück kaufen, irnS mnn nlaubt. dak das Büchsen-

wtkv y ' fleisch von diesen Pferden sich UM 51) bis 75 Procent billiger, als vas jcr senfleisch in Büchsen. Herrichten lasse. Dazu kommt dann noch, wie angedeuM. der beträchtliche Gewinn von den Abfällen (Häute. Haare, Knochen und Oel). . . Das Einpökeln von Pferdefleisch rn die Büchsen mit der bloßen Hand hat sich als unzweckmäßig erwiesen, da sich dieses Fleisch solcherart nicht fest genug pökeln läßt. Daher will man letzt Maschinen derselben Art amvenden, wie sie auch für Corned Veef" dienen. Für die nordwestlichen Fischconserven. Göschäfte kann die vorliegende Jndustrie besonders nach Schluß der LachsSaison Mllkommen sein. Billige Preise dürften in unserer Zeit genügen, dieser Art Büchsenfleisch beim städtischen amerikanischen Publi?um einen lohnenden Absatz zu verschaffen, auch wenn sich die Erwartunaen bezüglich -des Exports nach dem Anslande nicht verwirklichen sollten. Pariser HelrathSschwludler. Interessante Einblicke in die Geschäftöthätigkeit einer Gesellschaft von Nariler Sckwindlern. welcke. auf die Geldgier sowie auf die Dummheit der Ehelüsternen speculirend, in dem Sodom an der Seine jahrelang ihr UnWesen trieben und dabei herrlich und in Freuden lebten, gewähren die Entdeckungen, welche die dortige Polizei gemacht hat. Es sind bereits sechs Jahre her, daß in der Rue Saint Lazare No. 22 ein Abenteurerpaar, ein gewisser, Trubert de La Chapelle und seine Maitresse Madame Authier. unter den hochtrabenden Namen eines Grafen und einer Gräsin de Bars eine soaenannte .Seirathsagentur-,' durch ' die jedoch in Wahrheit nie ein Mensch unter 'die Haube gebracht, worden ist.begründeten. Aber das saubere Pärchen hatte einen ebenso einfachen wie einträglichen Modus der Ausbeutung erfunden. Sie ließ in den Zeitungen zunächst eine Reihe verlockender Anzeigen erscheinen, in denen mit herrlichen Aussichten und fetten Mitgiften nicht gespart wurde. Erschien dann daraufhin ein Gimpel in der Agentur und sie stellten sich recht zahlreich ein so unterhandelte man in erster Reihe mit ihm über die Höhe des von ihm beanspruchten Brautschatzes. Dann erst wurde die Rede auf die Braut" selber gebracht. Natürlich war sie immer reizend und liebenswerth, und nur ein kleines Hinderniß stand allemal den Wünschen des Glücklichen im Wege: die junge Dame wobnte in der Vrovinz. Es waren dabei einiae Verbandlunaber ein Angestellter der Agentur berettwilllg gegen Erstattung der Niemals bescheiden bemessenen Reisekosten übernahm. Die Spesen bezifferten sich von 500 bis zu 1000 Francs, je nach der gesellschaftlichen Stellung des Prätendenten oder nach der Höhe deb reoits, der ihm gewahrt werden konnte. Es braucht wohl kaum gesagt zu werden, daß der aus den Lernt gegangene Candidat weder jemals wieder sein eigenes Geld noch das Vermögen der Versprochenen zu Gesicht be kam. da die Unterbandlunaen sicb im mer in letzter Stunde an unvorhergesehenen und unüberwindlichen HmderNissen zerschlug-. Und trotz dieses plumpen und durchsichtigen Schwindels setzte sich die Kundschaft der Agentur aus Personen aller Gksellschaftsschichten. vom Kllceniungen und Kammerdiener bis zu den Beamten der Ministerien zusammen. Auch mit einem Advokaten der Provinz war man rn Unterhandlung getreten; als diesem jedoch der übliche Vorschuß abverlangt und so ein altes Privilegium seines eigenen Standes beansprucht wurde, schnappte der Herr plötzlich ab und der schlaue de la Chapelle hat niemals wieder etwas von ihm gehört.. Das 'Unternehmen erforderte einen großen Stab von weiblichen und männlichen Helfershelfern, und ein Mgr. de Segonzac, der bald die Rolle des Vaters, bald die des Vormundes oder Beichtvaters der Braut spielte, marschirte an der Spitze. Selbstverständlich gelang es auch diesem würdi. gen Prälaten, der in Wahrheit ein abgesetzter Priester der Diöcese in Per!gueux war, trotz seiner vornehmen BeZiehungen und seines gewichtigen mo ralischen Einflusses niemals, die letzten Schwierigkeiten" zu beseitigen. Eine Unterredung mit dem Zukunft!gen kostete diesen niemals mehr als höchstens einige hundert Francs, die Mgr. de Segonzac für die Reise zu den Eltern benöthigte, eine Reise,' von der der ehrwürdige Herr sonderbarerWeise niemals wiederkehrte. ' War übrigens auch sonst ein recht praktischer Herr, dieser ehemalige Bischof in partibus"; denn nachdem er seines Amtes enthoben war, tauchte er bald als ritterlicher Protector einer großen Dame der Demimonde, bald als Direktor eineö nie vorhanden gewefenen Waisenhauses auf. und seine einträglichste Erwerbsquelle war eine von iym erfundene wunderrelche Po made, die in guten und schlechten Iahren die runde Summe von 60.000 Francs abgeworfen haben soll, also zedensalls ihm selber sehr zuträglich geWesen ist. Als die Polizei ihm auf der Spur war, gelang es ihr, in Toulon den -Vogel einzufangen, aber er wußte so überzeugende Beweise seines aeistlichen Berufes beizubringen, daß sie ihn wieder lausen ließ. Der Ex-Monsig-nore hat sich gehütet, iemals wieder zu erscheinen, und auch dem Gauner de la yapeue .ist es gelungen, sich rechtzeitig unsichtbar zu machen. Auch der Madame Authier wäre es beinahe gelungen, zu verduften; aber nachdem sie schon das Weite gesucht

i hatte.' war sie unbejonnen genug, m das Nest zurückzukehren, um compro-! mittirende Schriftstücke abzuholen, und bei dieser Gelegenheit fiel sie der Polizei in die Hände. Sie ist eine kleine, unansehnliche Person, mit welcher noch fünf tfopr weitere Betbeiliate. da44 II T ' I J ' runter der Sohn des durchgebrannten Trubert de la Chapelle dingsest ge macht wurden. Ferner eine Wittwe Mazet, die sich unter dem Namen einer m ! V . (nls. m.i ff)nstfu im JöUiüllul UZ -piuiu iuu yuuuw. im Park von Meudon umhertrieb, um dort den Clienten des Instituts' eine tun Mik als Köder vorzuführen. Dann eine gewisse Crouzet. die ihre Tochter in den Champs Elysees vegleitete und sie dort einem Kunden als eine reiche Erbin auZ Nizza. Mlle. Tiranti. vorstellte. In Wirklichkeit war Madame Crouzet eine Masseuse, die in den Nachmittagsstunden von 5 bis 6 Uhr recht zahlungsfähige Mitglieder der wirklichen Gesellschaft knetete". Endlich fiel der Polizei in die Hände Berthe Moniagne. der eigentliche Lockvogel der Bande, ein junges Mädchen von neunzehn Jahren, hübsch und von bescheidenem Auftreten, die aber recht gut zu heucheln verstand und in derselben Woche wohl fünf oder sechs Bewerbern angeboten" wurde. Sie wurde als eine reiche Erbin ausgegeben, war aber nur die mittellose Nichte einer in der Rue Samt Lazare wohnenden Färberswittwe. Auch ihre Tante. Mme. Trapy. hatte eine Rolle yu spielen und war je nach Bedarf bald ein spätes Mädchen-, bald eine Wittwe, deren Herz nach einem Tröster" verlangte. Eine bejahrte Dienerin Estelle Niquet. die als russische Gräfin auftrat, hatte sich ebenfalls rechtzeitig aus dem Staube zu machen verstanden. Es ist absolut unmöglich, alle Schwindelgeschichten mitzutheilen, und deshalb begnügen wir uns mit der Erzählung der tragikomischen Leidensgeschichte eines der Gerupften. eineS Herrn Potel. Er mir slnf eine, der Annoncen, worin eine Braut mit zwei Millionen'Mitgift versprochen wurde, hineingefallen und in der Begleitung des Mgr. de Segon. zac nach Nizza gereist, wo die Verspro. che'.u sich aufhalten sollte. Dort aber fand man die junge Dame, Mlle. T! ranti, nicht; es hieß, sie sei nach Saint Moritz im Engadin abgedampft, und da Mr. Potel. 'der schon eine recht hübsche Summe loö geworden war. keine Lust versvllrte. sein Glück in solcher Höhe zu suchen, so fuhren die Beiden rn . : . " . !i .ic.ifi jiauy Paris zuru, wo iqiicu miigciiiu wurde, dak Mlle. Tiranti ut Seit in Vichy weile. Herr Potel ließ sich breit scklaaen. weitere 500??rancs zu ovfern. damit ein Agent der Firma nach Vichy gesandt werde. , Der Agent aber kehrte zurück mit dem, Bescheide, daß die Bfr ehrte sich inzwischen verbeirathet habe Herrn Potel hatte diese Hochzeit, von der er selber so aar mchtS baden sollte im Ganzen etwa 4500 Francs gekostet Strümpfe des Herrn de Segonzac bezahlt, damit dieser in Nizza.ute Fi gur mache. Aber Herr Potel war nicht klua ae worden, er wollte durchaus heirathen und wurde deshalb wieder aebrand schätzt. Madame Authier führte ihm zeyt vie russische Gräfin" vor. die unter dem Namen Mlle. scanne d'Ol gowski ihm ein Stelldichein in einem Landhause bei Montmorency gab. Madame Authier war dabei als dame d'lionneur zugegen und benutzte einen günstigen' Moment, um Herrn Potel die Schmuckkästen der Gräfin und eine Truhe zu zeigen, die drei Millionen in Gold enthalten sollte. Und auf alle diese Manöver fiel der Heirathscandidat glatt hinein und glaubte mit seinen Opfern endlich am Ziele seiner Wünsche angelangt zu sein, als die rufsische Prinzessin im neunten Arrondissement mit einem Herrn Mauser aufgeboten wurde. Jetzt erst erfuhr der gemauserte", aber immer noch nicht flügge gewordene Potel ihren wahren Namen Estelle Niquet und hatte wieder das Nachsehen. YollzelllH, Neberwachuug in Bayern. Eine Skandalgeschichte macht gegen-, wärtig in Baiern großes Aufsehen.' Der frühere Polizeipräsident und nochmalige baierische Kultusminister v. Müller hatte, ein polizeiliches UeberwachungSsystem emaenchtet. daö sich auch auf Minister und das königliche Haus erstreckte. Das ergiebt sich aud nem von der Neuen Freien Volks Zeitung" veröffentlichten Briefe einer Lehrerin Fräulein I. v. Schmädel an Herrn v. Muller, der vom 23. Dccem. bei 1383 datirt ist und Zeugniß ablegt davon, daß die Briefschreiberin, die sich auch bei dem Eigenthümer der offiziösen Corr:spondcnz Hofmann" Luthardt inso?m:rte. dem Polizeiprä sideiten freiwillig; Polizeidienste lelstete, in de? Hoffnung, daß sie zur Be lohnung von ihm nachher in vornehme Kreise eingeführt werden würde. In dem Vl!;fe war u. A. auf eine Zeitungsnot:z ub.-r e:ne Unterredung zwisch:n demMinister von Crailsheim und dem Münchener Correspondenten der Franks. Ata . Bezug genommen. In Folge -der Veröffentlichung des Briefes durch das genannte Blatt ließ der Münch. Gen.-Anz." die etzt etwa 50jährige Dame interviewen. Sie gab. zu, daß sie sich gern mit politischen Ta' ges fragen, befaßte und. m allen Kreisen Vertraute zählend und einen nicht un bedeutenden, Emfluß besitzend, zunächst dem Polizeicommissar Braun, in des sen Familie sie viel verkehrte, und spa ter durch, dessen Vermittelung dem Po' lizeipräsidenten Dr. v. Müller Jnfor-' mationen zugehen ließ.' Der Ehrgeiz, wie sie. selbst, zugieot, ' trieb sie, dem Präsidenten ihre direkten Dienste an zubieten, der sie denn auch zu , sich füh. ren ließ und von dieser Zeit an verkehrte sie sowohl brieflich 'als mündlich mit dem Präsidenten und war sehr oft m der Lage, rhm wichtige Dienste, zu leisten. ' Geld -nahm sie für - diese Polizeidienste nicht' an;' ihr Bestreben war. vielmehr darauf aerichtet. durcb

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Herrn v. MiM in's unniiterooici eingeführt zu werden; denn sie hoffte schon damals, daß er ein Portefeuille erhalten werde. Als aber diese Hoffung sich nicht erfüllte, nachdem Herr v. Müller 1801 Cultusminister ge-

. - - OT-wt n 5 1 worden war, brach sie den Verkehr nach einigen Unterredungen mit dem Minii n r c Ort 's. tcr und noienoung einiger ionqc un hn ab. Eine ganze Anzahl bayerischer Vlater machen scharfe Bemerkungen über das durck die Vero fentllchuna oeö Briefes in ein sonderbares Licht geruckte polizeiliche Uederwachungslysiem der Aera Müller. Die Augsb. Postztg." schreibt in Anknüpfung hieran: n München bat wohl Zeder Journal'tst auf der Polizei einen Personalakt 'liegen. In demselben kann er ge legentlich angestrichene Zeitungsartikel finden, die er gar nicht geschrieben. auch, und das entbehrt nicht des lomu. scken Beigeschmackes, seine Werke, wenn er welche geschrieben. Das ist jedenfalls eine bedenkliche Art von ueberwachung." Die N. Fr. Volks-Z. bemerkt dazu: ,leder ?lournakst? Wir mochten fast behaupten, jeder Mensch, der irgendwie oder wann einmal in die Oesfentlichkeit getreten ist. Und dieses politische Spitzelthum scheint unS sogar bis in die Aera des Herrn von Fei litzsch zurckzudatiren. Denn am 18. iarz 1883 zeigte die Polizei-Direction München der Schulbebörde Münchens der Redacteur dieses Blattes war kamals noch im Schuldienst thätig an, daß der !Jc. N. innerhalb und außerhalb der Vereine für radikale und republikanische Tendenzen wirke . Dem damaligen Versonalreferenten am 2!laa: trat lagen Berichte darüber vor, wann der N. N. an Versammlungen tyengenommen hatte u. s. w. Darunter waren auck Dmae. welche die Poliz o enoar auch nur durch Mittheilungen Dritter hatte erfahren ; können. We er memr das Blatt: In einem anderen Briefe an Herrn v. Müller z. B. schreibt die Genannte unker Anderem: In , der Richtung gegen (Konrad) Fischer habe . ich vollkommen wu)in er kann iekt den Augenblick unschädlich 'gemacht werden." Sie bespricht dann ausführlicher die silberne oisel geschichte. bezeichnte dem Minister den Sekerlebrlma .... als Denemgen der werthvolles Silberservice in einem Korbe in Fischers Wohnung trug u. i. w. So viel , wir wissen, ist H in dieser Sache me vernommen worden Frl. v. Schmädel schließt die Mit tkeilunaen über Mscker mit den chara? teristrschen Worten: Der Fischer zapvelt somit unentrinnbar im Mlrn. Und Fischer ist auch richtig darin hängen geblieben. Konräd Fifö,ist der frühere ult vlöklicb vom vöÜtUcbinScbaüvIak ver schwand. Seinem Berufe nach war er Buchdrucke reibesitzer. Dieses, weibliche - .Mitglied der Edelsten und Besten der Nation" war wie - d:e ' socral-demokratlsche Munch oll" schreibt, .also ein sleikiaes Mib glied deZ - Viqrlantenthums, das dem ebemalia:n Volizeivräsidenten das Material besorgte, mit dem er auch r om:Ln. n. . ICUIC IIUUMCIIUCII XHlllk icivimcucn lil Schach gehalten haben soll. Das Auf athmen" der Excellenzen bei dem Heimgang ihres College scheint sonach nicht ganz ungerechtfertigt gewesen zu sem. rsatz fürten Farbensinn. Eine kürzlich in unserer AundeZ Hauptstadt ausgestellte Vorrichtung verspricht, von. großer Bedeutung für vie Ulsienicyast und Industrie, für die Hospitäler und auch sur d:e gewöhn liche Häuslichkeit zu werden. Feiner Sinn für die sokortiae Un terscheidung von Farbenschattirungen lsl auch vel enzemgen. welche nicht r i .i .... . ' . ' laroenvllno irnv, nicht gerade weitoer breitet und ist doch für viele geschäft liche und andere Zwecke von bober Be deutung Hier soll nun der besagte Apparat abhelfen; er. ist von einem Engländer Namens Loribond erfunden worden, welcher ihn sehr passend Tin tometer" getauft hat. Mittels des Tintometer soll Jeder mann im Stande sein, die Farbenschat tiruna sowie die Glanzhöhe iedes belie bigen Gegenstandes zu messen- und zu notlren. so daß sich der allen möglichen Zusammenstellungen eine vollkommene Cv' "tl C tfarociujarmtfnie erzielen lagi, uno Z. B.' auch jede Hausfrau, wenn sie zu einem Stuck Band ein entsvreckendes braucht,' ruhig ihrem guten" . Gemahl vleBesorgung eines solchen anvertrauen kann, wie auch der Farben - Einklang von. Möbeln. Bildern f. w. in jeder Wohnung sich mit Leichtigkeit 'herstellen lassen durste. . Doch das ist nur eine der vielen VerWendungen der neuen Erfindung. In unserer Zeit hat' die Farbenprvbe fester und flüchtiger Stoffe in bedeutendem Maße, die chemische Analyse, ersetzt, welche oft umständlicher und zeitrau'bender ist. Mit dem Tintometer soll eZ u. A. möglich sein.' die Reinheit von Bier, Ale und Wasser, den Kohle-Ge-halt im Stahls den Reinheitsgrad des Mehles und vieler anderen. Dinge stets rasch und verläßlich festzustellen. Was den Apparat selbst .anbelangt, so sei nur bemerktdaß derselbe äußerlich aus zwei einander parallelen Tuben besteht; an jeder der beiden Oeffnüngen derselben befindet sich ein Stück. Spiegelglas. Im Boden der Tuben, sind u. AJ kleine .Behälter zum Messen von Flüssigkeiten angebracht, wie auch'.Reflectoren, a!K welche zerstoßenes GlaS und" Opal dienen. - Der Farben-Wi-derschein in den besagten-SpiegeM-fern ist, wie angedeutet, der Einrich tunq .des Apparates zufolge , genau meßbar "und für. jede Auge , markirt genug."' -. " ; ' ; , ; Soviel-für den Laien über r- bief e Vorricktuna. welche bereits ihre ersten

praktischen Proben bestanden hat und da und dort von Brauern. Weinfabrikanten. Tintenfabrikanten, Zucker- und Petroleum - Raffinerien. Färbern und Anstreichern mit mehr oder weniger entschiedenem Erfolg versucht worden ist. Auch haben einige Aerzte in

Krankenhäusern diesen Apparat Mit Vortheil für pathologische Zwecke angewendet. Möge er überall die großen Erwartungen, bie man von ihm hegt, erfüllen! chwlmmunfähige Fische. Das erscheint auch als ein curioser Widerspruch, ist aber ebenso wohl Thatsache, wie die Vögel, die nicht flieCV f.LlAA gen rönnen. -Jiux geboten ic juui größeren Theil vergangenen Zeitaltern an. erstere aber nicht minder der Gegenwart. . .. f i Man findet noch yeule verschieoene zahlreiche Arten Fische, die absolut Nicht schwimmen können. Wohl am bemerkenswerthestent darunter ist der brasilianische Maltha", dessen Bewegungsorgane chn bws tn den &xam) setzen, zu kriechen oder auch nach Art einer Kröte (mit welcher dieser Fisch überhaupt w manche Beziehung Aehn. t i i rt. . rr! CD t ft - llchiell ax; zu ,pl,ng?u. iuislossen deS Maltha sind sehr klein und ermöglichen eS ihm nicht, aus das Wasser einzuwirken; sie sind mit ganz lurzen und dünnen Pfoten zu vergleichen und genügen gerade für Rückwärts, und. Vorwärtsbewegungen auf dem Grund. Auch die Bauch- und Hinterflössen sind sehr verschieden von denjenigen anderer Fische und sind zum Schwimmen gMZ iund gar untauglich. Eine sehr interessante Gattung nicht schwimmender Fische sind auch die zur Ordnung der Büschelkiemer und der Familie der Nadelfische gehörigen Seepferdchen- (mit dem WissenschaftZichen Namen Hkppocampus), deren sonderbare Gestalt recht lebhast an. den Ritter" in einem Schachspiel erinnern kann. Ferner gehören dahin auch die so .weit verbreiteten Seesterne, von denen es so vie5e Untergattungen bt. und welche ausschließlich entweder krie - . chen oder sich ichiangem. Deutsch, ZttaunaQtiQttn M,l,l,nvrs. Bolzenburg. Im naben Neu zülze hat ein Schadenfeuer drei Gehöfte eingeäschert. Als Brandstifterin wurde ras erst am letzten Palmsonntag confirmirte Dienstmädchen Emma Hock lus Altendors ermittelt. Sie hat die That bereits eingestanden und gibt starkes Heimweh als Motiv an. N e u st a d t. Die Leitung des neu errichteten elektrotechnischen Instituts kim hiesigen Technikum ist dem Elektroingenieur Bartholome, bisher Assisient an der Hochschule u Darmstadt, übertragen worden. R o st o ck. Die Zucker Ausfuhr über Rostock - Warnemünde betrug Mai 1895" nach England 306" Centner. nach Holland 115.190 Centner, das sind insgesammt 464,658 (t1V 11 ItAA Oa AtflAnV jm vuunu. lytuiiut uyttutuuiiy Uii Rohzucker in Rostock . Warncmllnde betragt ca. 36,000 Center. Warnemunde. kL v: ur die HINI..tf!.t . V . I V (T c n ! leroueoencu oerm ocn ecemoeriiurfXrX vi,., m remeroaoen im ganzen M. eingegangen. Diese Summe wird ZÜZ ot0 sCntcnw bS- 38 Wittwen 102 Kinder und sonstigen 1m1 kl 1 iMA9kAWHl & A II &.aLa. a. uiiwqiutfuii8cüuMiigcii. n8c3cn der Verschollenen vertheilt werden. ld.nvurs. ?.?-5??u.edenburger Hocu,ersr,ur - r,ruisl yalico un?2 c n ""8 cl luoienoecuugniig coninuiu. ueoesoors. as im vorigen' Sommer hier errichtete Kriegerdenkmal yat in otccn agen oaourcy eine er,ll)vnclUllg tuayizn, oag um oasselbe Anlagen und Anpflanzungen gemacht und. Aucy neyen an zwei Seiten des Denkmals aus dem Sockel 2 kleine ttanonen, die neu bronzirt worden sind. Horumerflel. Hier feierten t. r ev.si v. rynt. jt..i c . .. f. . . .. oas esi oer lioeryocyzell . oer err ulöoenser auen und Frau Gemahlin; im reichsten Flaggenschmuck prangte unjer UU. Sraunsiin,elg. . Blsperode. Hier starb der woylottannlt Äleyyanvier Kuller, rv t Müller, der das 71. Lebensjahr schon vollendet und noch immer sein Geschäft betrieben-hatte, wollte seine letzte Geschäftsfahrt machen, um sich dann zur Ruhe zu setzen. Diese - letzte Fahrt brachte ihm den unerwarteten Tod. Das Pferd wurde scheu. M. fiel vom. Wagen und erlitt so schwere innerliche tt tf-L.' ft-- I erieungen, oay er iwro. Blankenburg. . Das Lehrer kollegium desGymnasiumö feierte durch ein Festessen im Weißen Adler das 25 jährige Dienstjubiläum des Oberleh rers Steinhofs. - Calvorde. Abends aeaen 10 Uhr brach in dem Gehöft des Land wirtbs' Trippler hier 5?euer aus. Die iwvtytuut tu vcu jivuy vucui lagcrnocn i t v : v I iüorrathen an Stroh brannte vollstanvia Nieder. Onttringen Eisfeld. Ein ki Amerika in auten Verhältnissen lfbender dankbarer Sohn der Stadt Eisfeld, Herr W. Lobenstein, hat. in diesen Tagen dem hie sigen .Verschönerunasverein den ansehnlichen Betrag von 1000 M.' über werfen lassen zur Forderung der Anlagen auf "dem Stelzen Bera. nachdem uyya un owijuyic vicnvr juiucji dung zu dem gleichen Zwecke gemacht hatte. . . t " W ml W 1 aTTC a 0.lmm I 2 o n 0 e x 6 p a u e n. dem Kalibergwerk .Glückauf", stürzte dieser Tage infolge der Lockerung ewer Muterschraube eine Eisenplatte aus . einer Höhe von 30 Metern in die Tiefe des Schachtes hinunter und. traf rmr .dort beschäftigte Arbeiter. Die Verunglücken wurden nach dem Landeökrankenhause gebracht. Besonders schwer ist L rv i ä n I ic Zerlegung ves jung ten, nocy unhrf?rAf Dsr.rÄ itnf frn.n I .IVkltUlUVIVII MVVItkM Mtltt IWIlltt

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so wobl bekannt als ein Heilmittel gegen diestSLeiden, undin kurzerZeit wird man im Stande sein, die Freuden des Sommers zu genießen.

8 dem ein großes Stück vom Hinterkopf abgerissen wurde, so daß an semem Aufkommen gezweifelt wird. V a ch a. Der Schreinermeister Werner. der einem von jugendlichen Rausbolden angegriffenen Freunde zu Hilfe eilte, wurde von einem beschästigungölosen. 19iahriaen Kellner Mit dem Messer derartig am Kopfe verletzt, daß er nach der Jenaischen Klinik geschasst werden mußte, wo er nach sechstägigem schwerem Leiden verstarb. oyensoUern, Siamaringen. Das Fest de heiligen Fidelis, des hiestgen Stadtpatrons, wurde bei gronem Andrang von Fremden in herkömmlicher Weise mit Festgottesdienst, am Bormlttage und feierlicher Processwn Nachmittags gefeiert. 3aAjT$tu Dresden. Es ist Aussicht vorHanden, daß die circa 14.000', Seelen zählende Gemeinde Piefchen schon nach stes Neujahr der Stadt Dresden einverleibt wird. Erst später dürste das noch volkreichere Löbtau, das schon von der Stadt mehrseitig umklammert wird, an die Reihe kommen. Freilich wird die Stadt manche Lasten auf. sich nehmen müssen. ' ' Großenhain. . Hier starb der Apotheker Valkmann an Blutvergiftung. Ein kleines Blüthchen" auf der Hand war die Msache, die das Ende des allgemein geschätzten Mannes herbeiführte. Leipzig. Die Garantiezeichnungen zur Sachsisch-Thüringischen Industrieund GeWerbeausstellung zu Leipzig 1897 machen erfreuliche Fortschritte. So sind in den letzten Tagen von 30 Leipzier Bürgern ca. 150.000 M. gezeichnet worden, also durchschnitt lich 5000 M. Srsgherksgtv OeNen Darmstädt. Unerwartet starb in Folge eines Gehirnschlages Herr Stadtverordneter Kinkel im Alter von 70 fahren. Apotheker Krausser in Büdmgenl wurde zum Oben-Medizi t 1 7 cm:-:n :.. v cv . natrary rm a;timixcriuiii oc Innern und der Justiz ernannt. jj V aw' - w . ... .. fall hat sich auf einem Festunqswall hmter dem Welsenauer Lager ereignet. Mannschaften der 2. Eomp. vom Fuß i w m.i cr. 0 . sri f-r tÄÄÄ e von den Wällen, die auf der Esplanade zur Besichtigung varkettirt werden follktn c:s,,z tam K.r A,si:,. Hierbei kam eines der Geschütze ,.w :...k,.. w-.r 7rv? zz Rollen und übersuhr drei Solda ten, die zum Theil schwer verletzt in's azareth kamen. Sauer - Schwabenhekm. Heimlich entfernt unter Hinterlassung roßer Schulden hat sich von hier ein Geschäftsmann, welcher im letzten Iah- ' ' - aaa . ' te mehrere Hauser aus Spekulation ge ut hatt. Die Lieferanten und Hand tocr!cr hat er so lange mit Zahlung ge. tröstet, bis er sich auf dem Notariat in Gau-Alaesheim durch eine Hypothek aus die Hauser etne bedeutende Summe auszahlen ließ. Er suchte darauf daö Weite. ei1n-oUtvinßtn. Colmar. Bischof Dr. Fritzen svon Esttanvurg traf hier em, um den Kindern, die zum ersten Male zur bl. I Communwn gegangen waren. 205 Knaben und 194 Mädchen, daö Sakrament der Firmung zu spenden. Grafensta den. Am Auöhänae kästen des hiefigenStandeSamtes bänat I t;.? , - r . . l augenoiiaticy ein nralysausgeoot,va mit rothen und grünen Rosetten aeschmückt ist. Das ist nämlich ein alter Brauch, wenn das Hochzeitspaar auffallend alt ist. In diesem Falle zählt der Bräutigam 79. die alllcklicke Braut I 7 w gar Jayre. W e i ß e n b u r g. Hier fand eine größere Schlägerei zwischen Soldaten und Cirkus-Künstlern statt. ' Wie der .Els." schreibt, hatten die Soldaten Löcher m das Cirkuszelttuch gestochen, um den Aufführungen gratis zuschauen zr können. Das ließen , sich du Künst. ler nicht gefallen und es entspann sich .1 il ' , L i ein Streit, bei dem die Soldaten blank zogen.. Oauvtu München.. Ein Historischer Volks. trachten-Festzug am Octoberfest ist yierzeloitz neuerdings beschlossen wor. den Die zu diesem Behuf im Kunst gewerbehause' abgehaltene' Versamm luna.war sebr Zlablreich besucht, und ougemern geigie ia oas sreuorgne rr i , J- t i. - r ein Interesse an dem . patriotischen Pro jekte. Augsburg. Der als Schüler Gabelsberaers und Verfasser eines sse. . noapkttclen Lehrbuches bekannte flM.n ..ZNsZA wt unS MvZ, K3 QK et &7. tii.::rr- :.i Wo cv.c. i ' ri ' I iiugmuuci, ii it yuyic ui(, QCiül den. st u I rn h a Untert fnHt niTT auck :i6r fWßfo! baben. Die QIl rr' . (vr. r?i t a m r rv sUyrung TN yljloricyen oilszcyau spieles in Kulmbach, im, Jahre 1896 oder 1897 ist fest beschlossene Sache. Den Stoss des ffettw els w rd die Geschichte der Gräfin Kunigunda von Or. lamiiqde, die sagenreiche .weiße Frau", abgeben. Rotthalmiinster. Der 20iäh. rige Ludwig Weidinaer . von Erlbach wurde auf offener Straße' von dem Drenstknechte Johann Sewald von Vockiita .erstochen. üerUnat tXuoo'i MDcft adanna ....- artW' JWr V58, m ivt tft w

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