Indiana Tribüne, Volume 18, Number 265, Indianapolis, Marion County, 14 June 1895 — Page 2

Jndiana Trwttne.

Erscheint Täglich und Sonntagv. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Tröger 22 Cent per Woche, Me onntaaSvXribÜne" B SentS per Woche. Leide infam 15 Cents der es Cent per Monat. Ver Post außerhalb de, Stadt ngeZchickt i Vorausbezahlung f per l1Hr ffti 18 Süd Lllabama Straße. Indianapolis, Ind., 14. Juni 1895. Falschmünzer nnd ihre Kunst. l- Der Chef des Geheimdienstes deS jZundes-Schatzamtes, William P. Hagen, ist Autorität für die Mittheilung, daß die Herstellung und Verausgabung falschen Geldes neuerdings wieder sehr schwunghaft betrieben wird, wiewohl die Falschmünzer der Jetztzeit ihre Operationen nicht in dem Maße und knit dem Geschick betreiben, wie dieö in früheren Jahren geschah. Die Falschmünzer Tom Ballard, William E. Erockway, Nathaniel B. Foster, Lewis K. Martin u. s. v. waren Matadore in ihrem Fache, sowohl was ihre Kunst,' wie ihren Unternehmungsgeist betraf und sie würden auf die modernen Stümper mit Verachtung herabgeblickt haben. Vrockway und seine Genossen fertigten so vorzügliche Gravirungen an, daß viele Bankiers sowie Kassenbeamte durch dieselben getäuscht wur'den, und keine geringe Zahl von $100 Noten. 51000-Ver. St. Bonds und EisenbahnbondS ist aus ihren Händen hervorgegangen. Die FalschmUn zer der Jetztzeit, deren Geschicknchkeit mehr oder weniger zu wünschen übrig labt, würde bei dem Vorschlag, einen V. St. Bond zum Betrage von $1000 behufs Nachahmung zu zerschneiden, ein Ohnmacht anwandeln; aber Brockway hat dies wiederholt gethan. Er kaufte die Bonds und zerschnitt dieselden in kleine Streifen, um das Gravi ktn der Platten durch seine Spießgesellen zu beschleunigen; fda die Letzteren ebenso wie er selbst seh? geschickte Arbeiter waren, so lieferten sie Fälstficate, die selbst von geübten Augen für echt gehalten wurden. Während jene Burschen Monate der angestrengtesten und sorgfältigsten Arbeit auf die Gravirung von Stahlplatten sowie Stempeln verwandten und in der Chemie wohl erfahren waren, stellen die heutigen Falschmünzer ihre -Noten fast aus-' schließlich unter ZuMfenahme der Photographie sowie Photo-Lithographie her, während sie sich anstatt Prägestemsei Formen zur Herstellung tost Münzen bedienen. Sie wagen sich auch meistens nur an die Nachahmung von Noten in kleineren Beträgen heran. Neuerdings treibt ein besonders geschickte? Falschmünzer seine Kunstunter Anwendung von Feder, Pinsel und Tusche. Seine Arbeiten lassen eine sehr große Geschicklichkeit erkennen und mancher Bankbeamte hat schon seine Falsificate als Onkel Sam's Noten in Zahlung genommen. Anfänglich a bricirte dieses Genie nur Z20-Noten, später $50- und zuletzt $100-No!en. Dah die Beamten des Geheimdienstes gerne die Bekanntschaft dieses interessanten Mannes machen möchten, bedarf wohl kaum besonders hervorgehoben zu werden. Anfänglich glaubten sie, daß er sich der" Photographie bediene, allein dies ist nicht der Fall; er arbeitet nur mit Feder nd Tusche und trägt die Farben mit dem Pinsel auf. Eines der gelungensten Falsifirate dieses Künstlers ist eine V. St. Note im Betrage von $100, Buchstabe 33., mit den absolut correkt nachgeahmten Unterschriften W. S. Rosecrans. Register, und I. B. Houston. Treasurer. Die Note nr in der 4. Nationalbank der Stadt New York beanstandet und behufs Feststellung der Echtheit an das dortige Unter-Schatz-ernt gesandt worden. Letzteres erklärte die Note für falsch, allein-sie war sovortrefflich gemacht, daß sie bereits. viele Hände unbeanstandet passtrt hatte. Sehr häufig werden Noten angehalten, deren Werthbezeichnung erhöht worden ist; meistens sind Fälschungen dieser Art sehr plumper Natur und die Fälscher dürsten die betreffenden Noten wohl nur bei Leuten, die wenig Geld in die Hände bekommen, anbringen können. - Es gibt freilich auch Künstler unter den Fälschern dieser Kategorie, welche eine $100-Note und eine alte $1-iSchatzanrtSnote spalten, die 'verschiedenen Hälften zusammeneben und in solcher Weise zwei $100Noten herstellen. Da die Gravirung und die Farbe des Drucks bei' den echien Noten sich kaum von einander unterscheiden, wird diese Art von Betrug nicht leicht entdeckt. Andere Fälscher benutzen Binnensieuer-Marken zur Herstellung von Falsificaten. Sie schneiden die Portraits und Nummern sorgfältig heraus und schaben das Papier unendlich fein. Dann kleben sie dieselben auf zu fälschende ächte Noten geringen Betrage? und durch fortgesetztes. Glätten mit - Stahlwerkzeugen bringen sie es dahin, daß man mit bloßem Auge nicht erkennen kann, daß Nummern , sowie "Zahlen aufgeklebt sind.''-Falsificate . dieser Art, "welche veritable Kunstwerke "genannt 'zu wer--den verdienen sind"den Beamten -des Geheimdienstes in die Hände gefallen. Leichter zu erkennen sind die falschen Münzen .'und nach Ansicht' des Chef Hazen zeigte' kein Falslficat dieser Kategorie, idaS.'insden letzten Jahren angehalten -'fetrdev von ' besonderem Geschick de3Verfe?tigers. Neuerdings sind nZelfach beschnittene sowie angebohrte Goldmünzen in' den Verkehr gekommen: t ist' also die alt Kunst der soaenannten '.Klipper .und Wipper-. wie die Gaunir dieser Art in Deutschland heltzen, wieoer rn Ausnahme ge lanat. Die Falscher haben die voll Wichtigen Münzen-um. ca.. 6 Procent ihres Gewichts erleichtert, dann mit einer Landmaschine die Svuren Der

wischt uns lt Münzen unbeanstandet ausgegeben. Es mag befremdend erscheinen, aber es ist nichtsdestoweniger eine Thatsache, daß wissentlicke Ausgaben solcher Falstficate nicht straf, bar ist, sondern nur die Fälschung selbst. Chef Hazen arbeitet deshalb auf eine Abänderung des einschlägigen Gesetzes hin. j

Eine merkwürdige Teete Wir erkennen Niemand an," so krtünte es jüngst feierl'ich-ausdruckZvoll don den drei Personen, die in dem (3e bände der Kasan'schen Bezirks palate kuf der Anklagebank Platz genommen hatten, hinter sich ein starkes Aufgebot von Gendarmen, die mit gezogenen Säbeln Wache hielten. Der Leser erwartet gewiß, daß ihm jetzt drei Exemplare des in's Russische übersetzten Nitzsche'schen Uebermen schen" vorgestellt werden, aber die Helden dieser Geschichte sind nur zwei ta. tarische Bauern und ein ausgediente: Soldat, gleichfalls aus dem tatarischen Bauernstände, die nominell in Ruß land muß jeder Mensch seine Confession haben dem Islam angehören. Die Sete der .Niemand Anerkennenben" ist noch sehr jungen Datums. Dieselbe wurde von einem tatarischen Kunstgärtner Waissow gestiftet, der duf den Dörfern umherreifte und den Tataren- die Nicht-Anerkennuna des Gesetzes predigte. Waissow gab sich hierbei für einen Gesandten des Himrnell auS, und that vor den unwissend den Bauern auch zur Beglaubigung seiner göttlichen Sendung ein großes flAunder. indem er d:n Dorftölpeln mitten im Wincker frische Erdbeeren, die er in seiner Orangene IN Kasan gezo gen hatte,' vorzeigte und denselben er klarte, daß, wenn aus der Erde sem Glaube allgemein herrschen werde, Gott auch mitten im Winter Erdbeeren und andere schone Fruchte tveroe wachsen lassen. Waissow übte auch praktisch seine Lehre aus, wurde mehr mals tvegerv' bewaffneten Widerstandes gegen oie StaatZgenxllt zu empfindlichen Frekheitösrrafen) verurtheilt und starb schließlich im Irrenhause. Seine Lehre pflanzte sich aber im Geheimen fort. Ende des vorigen JahreS bemerkte ein Polizerbeamte? in Kasan, daß verschiedene Anhänger dieser Secte sich zu einem Conventikel versammelten unib wollte zu deren Verhafruna schreiten, wurde aber, bevor ihm noch andere Polizisten zu Hilfe eilen könn im, mit Dolchen und einem Stockdegen über zugerichtet. Dafür wurden nun drei Personen im Alter von 63, 42 und 32 Jahren vor Gericht gezogen. Aus vie gewöhnlichen Eingangsifragen über Alter, Stand u. s. w. ließ sich der nne der Angeklagten herab zu erklären, daß er Gehilfe deS Chefs-, der andere. daß er Kurator" deS Göttlichen Re gunentS" sei: der dritte, offenbar der Chef M gokNlchen, RegrmentS", gav keine Antwort, sondern legte dafür dem'Gericht die Frage vor: Und wer seid denn Ihr?- Nachdem der Fanati ker hieraus von im Gerichtspräsiden ten, der Überhaupt die Verhandlungen in sehr humaner Welse leitete. Antwort erhalten hatte, erklärten die drei Angeklagten, toafc sie Niemand anerkennen und jeden Vertheidiger ab lehnen. Als nun der Staatsanwalt seine Anklagerede begann, sprangen zwei der Angeklagten auf und riefen: mw wollen nicht hören, wir erkennen Euer Gesetz -nicht an! Darauf kehrten sich dieselben zur Wand und begannen laut irgend ein Gebet abzusingen. Einige Minuten hindurch ertönte im GerichtZsaale der Gesang der Angeklagten; das Vechalten derselben machte auf däS Publikum, das hauptsächlich auS Tataren bestand, einen tiefen Eindruck ; viele Tataren fingen gleichfalls zu be tcn an. Da keine Ermahnungen des Gerichts fruchteten, wurden die Angeklagten auS dem Gsrich'tssaale hinaus führt und die Verhandlung in ihrer Abwesenheit geführt. Zur Anhörung deS Urtheils wurden die Angeklagten in den Saal zurückgebracht, aber kaum hatte der Präsident des Gerichtshofes zu sprechen begonnen, so huben die An geklagten an, ihr Gebet zu singen. Sl mußte dann auch schließlich das Urtheil deS Gerichts in Abwesenheit der Angeklagten verkündet werden. DaS selbe siel vnhältmäßig sehr milde auS; lautete aus Abgabe in die Arrestan-tm-Compagnie auf ein Jahr. lnwirkung von Netallttt auf LNikroden. ES wurde schon früher beobachtet, daß 'die Mikroben, namentlich Balterien, durch gewisse Metalle - in ihrer Entwickelung .ungünstig beeinflußt wer den. Höchst Merkwürdiges zeigten die Versuche' von Nageli, auS denen hervorgeht, daß daS Absterben der-Bakto rien nicht, wie er zuerst und mit Ver wunderung glaubte,. den außerordent lich schwache)! Sublünatlöfunaen, die er nach und nach auf in MMiardestel Gramm im Liter verdünnt flte, zuzuschreiben war, sondern? Einwirkung . y- r t x. r ? . m oes JlMgesaßes, rn oem lerne xj suchSobiecte befanden. MffeZmann be strich Kuvsernlümen ?nit latincülturen von holerabaciVea 'und fand daß sie in '17 Minuten 'zu Grunde gingen. Wie Vrof.'-Nrankland w der Zenschrift Nawre" berichtet.' hat neuerdingsBolton . denselben Gegenstand aus me, vor ihm von Miller angewendete, Me thode untersucht. Er goß Gelattncul turen verschiedener Bakterien auf Glasplatten auS, und vor dem Erstarren versenkte er kleine Metallstllckchen darin. Uebten ' nun dieselben einen un günstigen 'Einfluß auf die Mikroben auS, so bildete ;stch ring? um sie eine klare Zone und' die Entwickelung sand in den entfernteren Theilen statt. Die Größe Dieser 'Zone variirte sehr bei den verschiedenen Metallen und verschiede AenOraniZmen. ESern5ies sich, daß ein Metall sur einen bestimmten Orga niSmuS aittiaer als für einen anderen

ist. Sorgfältig gereinigte Silberstückchcii brachten in Choleraculturen eine klare Zone von 5 Millimetern hervor, in Typhusculturen aber in derselben Zeit nur eine von etwa 1 Millimeter. Gereinigtes und ausgeglühtes Gold ließ keine Einwirkung verspüren, weder auf Eiterbakterien, noch auf. Typhus oder Cholera. Reines Nickel, Platindraht und Platinschwarz. Aluminium. Silicium. Niobium blieben ebenfalls einflußlos, während Cadmium und Zink schon nach einer oder wenigen Minuten klare Zonen erzeugen. Messing erst nach etwas längerer Zeit, und Kupfer 36 Minuten erfordert. Daraus schließt der Gelehrte, daß alle leicht an greifbaren Metalle Gifte für die Mikroben darstellen. Es liegt aber kein zwingender Grund hierfür vor, denn wenngleich ein in Wasser absolut unlösliches Metall auch keinen günstigen oder ungünstigen Einfluß auf darin enthaltene Organismen ausüben wird, so ist damit doch nicht gesagt, daß alle vom Wasser beim Luftzutritt angretfbaren Metalle in ihren Verbindungen für die Mikroben schädlich sein müßten. Ja, es wird dies durch die Verhältnisse in der freien Natur, wo in jedem Wasser Metallsalze enthalten sind, direct

widerlegt. DaS Nosenstft zu Manyeim, Pa. Gm eigenartiges Fest ist in den letzten Jahren von der lutherischen ZionsGemeinde zu Manheim bei Lancaster, Pa., gefeiert worden, das Fest der Rosen, dessen Ursprung in das Jahr 1772 fällt. Dasselbe ist der Erinneru?a an emen deutschen Pionier geweiht, den 'Baron- H. W. Stiege!, welcher der Gemeinde einst das Grundstuck schenkte, aus welchem die Kirche sieht. Im Jahre 1762 kaufte der aus Mannheim in Baden gebürtige Stiegel in Gemeinschaft mit den Gebrudern Stedman 900 Acres Land im County Lancaster und dort gründeten sie die Stadt Manheim, auch Sttegelstown genannt. Stiegel, der ein tüchtiger Techniker war, errichtete Schmelzöfen, legte eine Glasfabrik an und fabricirte die ersten eisernen Oefen im Lande; daher kommt der unter den DeutschPennsylvaniern noch heute aehörte Spruch: Baron Stiegel ist der Mann, Der die Oefen machen kann." Der Mann war, wie gesagt, ein geschickter Techniker, und mit seinen industriellen Unternehmungen erwarb er viel Geld. Allein er war ein Verschwender. Die von ihm auf seinen prächtigen Landsitzen bei Ephrata und Schetterstädtle veranstalteten Feste, seine vierspännigen Karossen und die Uniformtrung seiner Arbeiter als Hai. ducken und ihre Ausbildung als Musiker. alles das verschaffte ihm den 2itel Baron. Aber der Baron wurde bankerott, als beim AuSbruch der Revolution die Geschäfte stockten. Er mußte seine Werke verkaufen, arbeitete als Vormann in denselben und starb als armer Mann. Nicht weit von' seinem Schloß-, zu Manheim besaß Stiegel einen großen Rosen-Garten, der weit und breit berühmt war und diele Besucher erhielt. In diesem Garten befand er sich mit den Vorstehern der Kirche, als er ihnen den Verkauf dieses Grundstückes anbot, das auf feinem Lande lag. Auf Vt Antwort derselben, daß die Gemeinde zu arm sei. pflückte er eine rothe Rose mit den Worten, er schenke der Gemeinde daö Grundstück und seine Hypothek auf die Kirche und noch ein Stück Land zum Friedhof unter der Bedingung, daß sie ihm oder seinen Erben in jedem Jahre eine rothe Rose schenken würden. Dieser hochherzige Vorschlag wurde von den Vertretern der Gemeinde selbstverständlich mit Freuden acceptirt. Diesen romantischen Ursprung hat das Rosensest der lutherischen ZionöKirche zu Manheim. Dasselbe wurde ju SttegelS Lebzeiten nur zweimal gefeiert, und erst vor drei Jahren wieder in'S Leben gerufen. Im Juni .1892 erhielt Calvin Stiegel von Harrisburg, Pa., ein Nachkomme deS .BaronS", die rothe Rose. Im folgenden Jahr, 1894 und auch in diesem Jahre war es die greise -Frau. Rebecca L. Boyer von Härrisburg, eine Urenkelin Stiegel's, welcher die Blume unter entsprechenden Feierlichkeiten überreicht wurde. Das diesjährige Fest sand am 9. Juni unter überaus . zahlreicher Betheiligung von Nah und Fern statt. Bei der eigentlichen religiösen Feier hielt Pastor W. B. Main von Vrooklyn. N. F.. der ebenfalls ein Nachkomme Stiegel's ist, und der Ortspastor Chat'. C. Wehler Reden; außerdem wurden Ansprachen don'mehreren angesehenen Bürgern gehalten. Der Kreuzer Terriblc." Der Ruhmesglanz, welcher seit der Vollendung der gewaltigen Kreuzer Columbia" und Minneapolis" un sere Kriegsflotte umstrahlte, ist verdunkelt worden, denn unsere Vettern jenseits des Atlantischen. Oceans können mit Stolz auf einen gepanzerten Kreuzer deuten, der die genanntenFahrzeuge in jeder Hinsicht übertrifft. Derselbe führt den bezeichnenden Namen Terrible" und ist dieserTage auf der Werft von I. & G. Thomson zu Clydebank bei Glasgow vom Stapel gelassen worden. -Dieser Kreuzer ist nicht nur in der englischen Marine, sondern in der ganzen Welt das gewaltigsteSchiff seiner Gattung. Nach den offiziellen Mittheilungen mißt Terrible" in derLänge 533 und in der Breite 71 Fuß bei einem Tiefgang don 27 Fuß; das Deplacement beträgt nicht weniger als 14,250 Tonnen. Unsere Columbiahat, ebenso wie ihr Schwesterschiff .Minneapolis-, - nur eine Länge von 412 Fuß und eine Breite von 53 Fuß 2 Zoll bei einem mittleren Tiefgang von 22 Fuß 6z Zoll; ihr Deplacement beläuft sich auf 7375 Tonnen, wird also von dem enaliscken Leviatban U

naye um 100 Procent übertroffen. Als die Pläne für die Columbia" entworsen wurden, hob der Marinesecretär Tracy mit Stolz hervor, daß sie das längste Kriegsschiff der Welt sein würde; aus den vorstehenden Zahlen

erhellt, daß die Engländer uns überslügelt haben. Die Maschinen des Kreuzers Ter rible- werden 25.000 Pferdekräfte und eme höchste Geschwindigkeit von 24 Knoten entwickeln, während nach den Tabellen des Construciionsbureaus in Washington die Columbia- nur 18. 509 und die .Minncapolls- 20.493 Pferdekrafte hat; erstere erreichte auf der officiellen Probefahrt eine Geschwindigkeit von 22.8 Knoten und letztere eine solche von 23.073 Knoten. Es wird übrigens von Sachverständigen angenommen, daß Terrible" die verlangte Geschwindigkeit von 24 Knoten kaum erreichen und kaum über 23 Knoten hinausgehen wird; erweist sich diese Annahme als zutreffend, so würden Columbia- und Minneapolis", soweit die Fahrgeschwindigkeit in Betracht kommt, ihrem englischen Rivalen wenig nachgeben. Wie in den Dimensionen, so stehen unsere Kreuzer dem englischen Schiffe auch nach, soweit die Stärke der Batterien in Frage kommt. DieHauptbatterie der Columbia- und Minneapolis" besteht aus je einem Achtzöller, zwei Sechszöllern und acht Vierzöllern. - während Terrible" zwei Geschütze - von 9.2 Zoll und zwölf Sechszöller' führt. Die Secundärbatterie der amerikanischen Schiffe enthält je 12 Sechspfunder. vier Cinpfünder und vier Gatling Geschütze, dagegen hat das englische Schiff 13 Zwölfpfllnder und 12 Dreipfünder außer mehreren Maxim - Geschützen. Unsere Schiffe führen je fünf Torpedos, der Engländer nur vier. Letzterer ist nicht nur wegen seiner Dimensionen ein vorzügliches Schiff; er ist auch bemerkenswerth wegen seiner großen Zahl von wasserdichten Compartements und seiner bedeutenden Kohlencapacität, die sich auf 3000 Tonnen beläuft; dadurch erhält das Schiff einen großenActionsradius. Die Kohlenbunker der Columk" fassen nur 1670 Tonnen. Hinchtlich der Deckpanzer besteht kein groer Unterschied; während derselbe bei letztgenanntem Schiffe zwischen vier znd zwei und einem halben Zoll varilrt, mißt er bei dem englischen Schiffe fast durchweg vier Zoll; Terrible- hat iber nur Doppelschrauben, während bei unseren Kreuzern das Dreischrauöensystem angewendet ist. Um ihr Schiff auf längeren Fahrten verwenden zu können, ohne dasselbe docken zu müssen, haben die Engländer den Numpf desselben mit Holz bekleidet und das Gclnze mit einer kupfernen Haut versehen. Im Uebrigen wird derKreuzer Ter-rible-binnen Kurzem ein Schwester, schiff von denselben Dimensionen erhalten; dasselbe geht aus der Werft don Barrow seiner Vollendung entgegen und wird den bezeichnenden Namen .Powerful" führen. Jose Marti. Die kubanische Aufstandsbewegung hat bekanntlich vor einigen Tagen eirien schweren Schlag-erlitten: Marti, die Seele der Jnsurrection, der sögenanntePräsrdent der Republik Cuba-, nämlich der Civil Präsident der cu dänischen Redolutions Partei, ist, wie unsere Leser wissen, auf dem Schlachtselbe gefallen. Josö Marti hatte es verstanden, in Madrid selbst Gönner für seine Zwecke zu werben. Marti, ein noch junger Mann, war gleichwohl seit 20 Jahren für die Befreiung seines Vaterlandes von der spanischen Herrschaft thätig. Schon als Knabe hatte er dafür gefochten, so daß seine Transportation nach Spanien für. nothwendig gehauen wurde. Er hatte sein Vermögen und seine glänzenden Aussichten, diesem einzigen LebenSzwecke geopfert. Gar oft hatte er sein Leben dafür eingesetzt. Nach der Niederwersung deS letzten AufstandeS fahndeten die spanischen Behörden eifrig nach Marti. Seine Ergreifung wäre mit sofortiger Hinrichtung gleichbedeutend gewesen. Damals diente ihm der Bandit Matagas mit seiner verwegenen Bande als Escorte. Er brachte ihn nach einem sicheren Orte im Bergdistricte, bewachte Wochen lang das Versteck und half ihm endlich aus dem Lande. Marti hatte, das größte Vertrauen in den gegenwärtigen Aufstand gehabt, wie auS Aeußerungen hervorgeht, welche der Gefallene während feines agitatorischen AufenthalteS dem Vertreter einer amerikanischen Zeitung gegenüber gethan. Unsere Aufgabe ist vorläufig,- sagte er damals. in kleineren zerstreuten Banden zu fechten. : Concentration in Cine Ar-. mee würde bei der überlegenen feindncheit Streitmacht zu unserer Vernichtung führen. Aber ich hoffe, daß binnen wenigen Monaten 50.000 Mann unter unserem Banner kämpfen werden. Die. Zahl ist nicht übertrieben, denn niemals vorher hat unser Organisation so gute Früchte getragen. Der Krieg mag ein Jahr, er mag zehn Jahre dauern, aber unsere Aussichten auf. Unabhängigkeit waren nie sicherer als jetzt.- Ueber die künftige Gestaltung der cubanischen Republik imFalle der Losreißung von Spanien hatte sich Marti wie folgt ausgelassen: Was wir vor Allem wollen, ist eine liberale Republik. Wir werden uns in der Hauptsache die Konstitution der Ver. Staaten zum Muster nehmen, aber auch einige bewährte Einrichwngen aus der Verfassung der füdamerikanischen Republiken herübernehmen. Natürlich haben wir, auch unter uns mit verschiedenartigen politischen Neigungen zu rechnen. ' Die liberalen Spanier sind unsere Konservativen, die eingeborenen Cubaner' unsere Liberalen und Radikalen, aber . die : goldene Mittel-' straße wird gefunden werden,' auf der alle diese Elemente, die ' gegenwärtig zum ersten Male aeaen Spanien zu-

sammengehen, sich begegnen und zu etnem friedlichen und blühenden republi lanischen Staatswesen zusammen schmelzen werden."

DaS Bürgerrecht der Kinder von Ausländern. Im Sommer 1894 entschied Richte: Lippincott in der Hudson Circuit Court. New Jersey, daß der hier geoo rene Sohn eines Ausländers nicht Bürger der Ver. Staaten sei, falls der Vater sich nicht naturansiren ließ. ES handelte sich um die Frage, ob ein soleher Mann (der Advocat Man Benny von Bayonne) zu einem Amt wählbar aewesen, 'doch dies ist sur uns Neben sache. Die Hauptfrage war. ob daS hier geborene und hier ansässick geblie bene Jndwiduum nicht Kraft seiner Geburt Burger war, und diese Frage wurde von dem Richter verneint, unter Berufung auf Entscheidungen derBun deSgerichte. Die Idee solches Befunds war, daß die Verfassung, indem sie alle hier geborenen und der 'LandesiunSdictwn unterworfenen Personen alS Bürger anerkannte, solche Personen auSschließen wollte, 'bei denen- die Jurisdiktion zweifelhaft war und daß bei einer Person. die zwar hier, aber von AuSlän dern, geboren ist. immer der Fall vor Zommen könnte, daß das Vaterland der Letzteren Junsd:ctlon über sie 'beanspruchen könnte. Daran war etwaS, aber nicht genug, um solchen Zweifel auf solche Personen auch dann anzuwenden, wenn diese ihren Wohnsitz in den Ver. Staaten behielten. Da dies In dem vorliegenden Fall geschehen war, so war die Entscheidung unverrrünftig. ' Die Unvernünftizkeit der Lippincott'schen Entscheidung leuchtete dem Supr?.negericht des Staates New Jersey ein und es hat die Entscheidung 'umgestoßen, also daS Bürgerrecht Ben 'ny's anerkannt. Der Gegner Benny's mag sich damit nicht beruhigen und den Fall zu einer Entscheidung durch das 'Oberbundesgericht treiben. Solange dieses nicht frühere bundeSzerichtliche Entscheidungen umwirft (welches Umwerfen nach dem Einkommensteuer-Fall durchaus .nicht überraschen dürste), ist natürlich die principielle Frage nicht 'neu entschieden. Das New Jersey'er Supremegericht mag bestimmen, wie es sich mit Rechten betreffender Personen m jenem Staate' verhalten soll, aber weiterhin hat es keine Autorität. Die Sache ist für Tausende, die sich alS geborene Amerikaner betrachteten, aber die Naturalisation ihrer eingewandert tn Eltern oder Voreltern nicht beweisen können und jetzt auf eine Bestreitung ihres Bürgerrechts gefaßt sein müssen, zu wichtig, namentlich auch nx gen ..dabei aus dem Spiele stehender Privatrechte, als daß sie nicht eine Er .ledigunz durch das Oöerbundesgericht der den Conareß wünschen sollten. (N. I. Staatsztg.) Deutsche Loeal-Skaiyrlcht. ?rottii CtanMnbnra. Berlin. Eine überaus werthvolle Schillerbibliothek, aus den seltensten Drucken bestehend, welche der Antiquar Mb. Cohn seit Jahrzehnten gesammelt het, ist durch Dr. Fritz Jonas im Auftrag einer schwäbischen Dame käuflich erworben worden; die Bibliothek soll dem König von Württemberg für daS zu errichtende Archiv in Mckbach zur Verfügung gestellt werde. Der wepen Brandstiftung angeklagte Jnvalide Lumbee wurde zu fünf Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurtheilt. Frau Lumbee wurde freigesprochen. Dahme. Die goldene Hochzeit feierte das Sattlermeister Löwesche Ehepaar im Kreise seiner Kinder. Enkel, Verwandten. Freunde und Bekannten. Schwiebus. Der evangelische Jllnglingsverein beging die Feier seines ersten Stiftungsfestes, wozu die Vereine von Züllichau. Trebschen, Bentschen und Meseritz Vertreter entsendet hatten. Frankfurt a. O. In deutschen Kriegerkreisen ist die Idee angeregt worden, eine große Feier anläßlich der 25jährigen Wiederkehr der 'Schlachttage des deutsch-französischen Fsldzuges an dem Denkmal des Prinzen Friebrich Karl zu veranstalten. Vrovltt, Pommern. B e l g a r d. Unsere Dampfbrauerei. welche dem Fürsten Lismarck zum 80. Geburtstage ein Faß ihres Bismarckbrau sandte, hat eine Bestellung auf diese Bier auS dem Civilcabinet deS Kaisers erhalten. K o l b e r g. Im kräftigsten Mannesalter ist Dr. med. Haenisch nach kurzer aber schwerer Krankheit entschlafen. ' Schlawe. Vor Ostern hatte im Dorfe Leikow ein Feuer gewüthet, das ein Menschenleben kostete. Der GastHof in welchem daS Feuer auskam, sowie das benachbarte Schulhaus brannten theilweise nieder. Der Verdacht lenkte sich neuerdings auf den dortigen Lehrer und dessen Frau. Beide wurden nun auf Anordnung des Untersuchungsrichterö vekhaftet.VroVin !p5sn. Posen. Vor Kurzem ist der Jager Maximilian Reyski vom 5. JägerBataillon zu Hirschberg nach Unterschlagung von 21,023 Mark von hier aus. wo er sich auf Urlaub befand, flüchtig geworden. Da sich der Flüchtling schon früher in Amerika aufgehalten hat, so nimmt die Behörde an, daß Reyski dorthin zurückzukehren beabsichtigt. Die Polizeidirektion hat auf seine Ergreifung 1000 Mark Belohnung ausgesetzt. Gnesen., Sechs Soldaten des hiesigen 49. Jnfanterie-Regiments sind an Trichinose erkrankt. Es sind fast sämmtliche Leute, die in den Truppenjüchen kommandirt waren. Sie haben eingestanden, daß sie von dem rohen Fleisch, daS die Lieferanten in die Kücbe bracht. b?r dem Kocben ae-

ttCfel

H W IWr'EM gtCfe W Wl m m ffoW u NUHb M nascht hatten. Me Lieferanten beHäupten, daß das Fleisch untersucht gewesen sei. Krotoschin. Auf dem Gute Benitz wurden drei Frauen, die vor der Thür des Gsindehauses standen, vom Blitz g:trosfen. Die Frau eines Knechtes war sofort todt. Die beiden' anderen wurden schwer verletzt. Vrovlnk vftpreugen. Allen st ein. In einer vereinia. ten Sitzung deS Vorstandes des Kriegervereins und der Spitzen der hiesigen Behörden wurde die Errichtung eines Kriegerdenkmals noch im Laufe dieses Jahres endgiltig beschlossen. Die Ausführung desselben ist der Bronzeaießerei von M. Gladenbeck.lnHaber Paul und Walter Gladenbeck in FriedrlchShagen bel Berlin, ubertragen; es wird einen stürmenden Fahnenträger darstellen. Die Herstellungskosten sind mit Ausschluß der Fundamentirung auf 6500 Mark vereinbart. Als Aufstellungsort ist der Volksgarten, vis-a-viS dem Kaisergarten, gewählt worden. Braunsberg. Ein schweres Unglück ereignete sich an der Schiffswerst zu Alt.Passarge. Ein Kahn schlug beim Wenden um und wurde zwischen zwei anderen Schiffen zerdrückt. Dabei wurde ein in dem Kahn befindlicher Schlösser getödtet und einem anderen Insassen wurden beideBeine gebrochen; die Uebrigen konnten sich retten. VrsVin, Wstprn,n. Elbing. Der Böttchermeister Laws auö Tolkemit ist wegen Majestätsbeleidigung zu fünf Monaten Gefänaniß verurtheilt worden. G r a u d e n z. Ein Berliner Kriminalkommissär glaubt den muthmaßlichen Mörder der im Oktober 1894 ermordeten Goyerfchen Eheleute in dem Arbeiter August Müller-Ramutken, einem Schwager des neulich zum Tode verurtSeilten Giftmörders Hufe, entdeckt zu haben. - Müller wurde in's Justizgefängniß eingeliefert. Thorn. Der sechzehnjährige Arbeitöbursche Cybulski aus Podgorez, der sich vom hiesigen Artillerie-Scbieß-platze mehrere Geschoßzünder verschafft hatte, versuchte einen derselben zu ent laden. Hierbei erfolgte eine Explosion, und die umherfliegenden Eisenstllcke verwundeten Cybulski derart, daß er sofort verstarb. Vrovlnz Sahsn. Erfurt. Dieser Tage verunglückte auf dem Schloßplatz des Petersberges der 14jährige Lehrling Georg Dienemann. Der Schwebebaum war - ins Rollen gerathen und hatte den Unglücklichen niedergerissen. Seine Verletzungen waren so schwer, daß nach einigen Minuten der Tod eintrat. Großvargula. Die Unstrut soll gänzlich vergiftet sein; etwa drei Viertel des Fischbestandes ist schon im vorigen Jahre verloren gegangen. Die Ursache soll sein, daß die chemischen Fabriken und Gerbereien zu Langensalza und Mühlhausen ihre Ableitungswässer in die Unstrut leiten. Da aber auch die Bauern mit der Viehtränke auf die Unsirut angewiesen sind, so sollen auch schon Hausthiere derendet sein. Vrsvink Snnnnver. Hannover. Bei dem Versuch, mittels eines Bootes das in der , Nähe der Schwimmanstalt befindliche Wehr hinaufzufahren, schlug das Boot um, wobei der Lieutenant Stechern ertrank. Lieutenant Schultz und ein Soldat konnten sich durch Schwimmen retten. Hildes he im. Neulich zersprang kn der hiesigen evangelischen Andreaskirche. als die Glocken zum Vormit-tags-Gotteödienst geläutet wurden, die größte der Glocken. Das herrliche Gelaute war erst vor wenigen Jahren neu gegossen worden. VrsVln, d,lf,. Bieslau. Die Leiche. eines hübschen, erwa 23jährigen Mädchens, woran eiüe zweite Leiche, die eines KindeS, festgebunden war, wurde hier gelandet. In den Todten wurden die von hier feit mehreren Tagen vermißten Martha Vierhals und ihr Kind recognoscirt. Neu Wedel. Auf dem Reetzer Forsthause hat sich kürzlich ein schwerer Unglücksfall ereignet. ' Einige Herren schössen nach der Scheibe, und einem alten 70jährigen Arbeiter lag ob, die Schüsse anzuzeigen. , Als der Alte nach einem von dem Förster H. abgegebenen Schusse nicht zum Vorschein kam und auch wiederholtes Rufen vergeblich blieb, eilten die Schützen nach der Scheibe und fanden hier den alten Mann mit durchschossenem Halse todt auf. Z a b r z e. In Bielschwitz fand man die Leiche eines jungen Mädchens. Es liegt Lustmord vor.' Neben der Leiche lag ein blutbeflecktes Messer. Der Mörder blieb bisher unvermittelt. Ein Pantosselyeiv. Sergeant (in der JnstruktionSstunde): Die Disciplin und der Gehorsam sind beim Militär nicht zu entbehren. Diese Eigenschaften könnt Ihr. aber später in Civil auch sehr gut verwerthen; wann zum Beispiel. Rekrut Häberle? Rekrut'Häberle: Wenn man sich verheira-thet!

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