Indiana Tribüne, Volume 18, Number 263, Indianapolis, Marion County, 12 June 1895 — Page 2

Jndlana Tribüne.

Erscheint Taglich und Sonntag. Die tägliche Tribüne- kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die eonntaclvXrtdüne" Cent per Dcche. Leide iufameu 15 Cent ,d, es Ernt per Monat. Per Post außerhalb der iUbt zugeschickt in Vorausbezahlung V per tiatzr. Gfiu 9 t 18 Süd SUatama Straße. Indianapolis, 3nd., 12. Juni 1895. Vorax in neu? Rollt. Es wäre ja eine recht, schöne Sache, tvkNN man zu jeder Zeit des Jahres alle Arten don Obst ist IlNbegttNZttt Menge frisch auf dem -.Tische haben könnte. Ein Weihnachts - Diner z. B. mit frischen reifen Pfirsichen oder Kirschen. das hat sich gewiß schon Mancher gelegentlich sehnlich gewünscht. Aber das Obst aus dem Treibhaus ist eine Sache, die sich nur Wenige leisten können! Und selbst für Geld ist folches Obst keineswegs überall zu haben. Jetzt kommt, indeß die frohe Mar, daß diesem Mangel glücklich abgeholfen werden könne, und zwar für das ganze Volk. Der kalifornische Borax-Kö-mg" Frank M. Smith versichert, daß es ein Leichtes fei, mittels des Borax alles Obst vollkommen frisch Und das Aroma desselben unverändert zu erhalten. Wie er auf diesen Gedanken gekommen ist, mag er hiermit selber erzählen: Die Entdeckung ist beinahe zufällig erfolgt. Als ich eines Tages mit einem Freunde beim Mahle faß irnb wir den Erfolg besprachen, der kürzlich mit der versuchsweisen Behandlung frischen Fleisches mitBorax erzielt worden war, fragte mein Freund plötzlich: Ei, warum haben Sie noch nicht versucht, Obst auf die nämliche Art frisch zu erhalten?" Ich mußte gestehen, daß mir dieser Einfall noch nie gekommen war. Die Sache ließ mir keine Ruhe, und soWie ich nach meiner Wohnung in East Oakland zurückgekehrt war, stellte ich diesbezügliche Experimte mit Kirschen an,' die ich in eile Kiste mit pulverisirtem Borax brachte. Daneben stellte ich in den Keller eine große Glasfchüssel, die ebenfalls mit Kirschen gefüllt Mr. Nach drei Tagen waren die Kirschen in letzterem Behälter so weit verfault, daß sie weggeworfen werden mußten. Die eingepackten Kirschen ließ ich drei Wochen lang ganz ungestört, und siehe da! als ich sie dann endlich öffnete, fand ich. daß sich ihr Ausfehen mrd ihre Beschaffenheit noch nicht im Geringsten geändekt hatten. Natürlich setzte ich diese Experimente lllZbald in größerem Maße und vielseitiger fort, und in diesem Sommer werden dieselben erst recht lebhaft betrieben werden. Einige Fässer in Borax gepackten Obstes sind bereits ostwärts gesandt worden und haben hohe Preise gebracht, ohne daß das Publikum etwas von dieser Methode wußte. Ich erwarte denselben Erfolg mit Versendüngen nach Europa." Herr Smith fügt noch hinzu, daß derselbe Borax immer und immer wieder benutzt werden könne und die Geschichte unter allen Umständen nur geringe Kosten verursache. Er mißt dieser Entdeckung eine ungeheuere Wichilgkeit bei. für den ganzen Obsthandel, für Hotel- und Wirthsckaftsbesitzer und iir das Publikum im Allgemeinen, da sogar jede Pridatfamilie auf eigene Hand solcherart srrschesObst sehr lange unverändert aufbewahren könne. Dlk Frage, was man mit manchem, in übergroßen Mengen vorhandenem Ob anfangen soll, das sich nicht wei!er verarbeiten und doch auch nicht sofort veräußern' läßt, wäre dann auch glänzend gelöst! Noch ist es zu früh, über den allgemeinen Werth dieser Methode zu urtheilen. Manche Obsthändler ZllckkN vorläufig noch die Achsel darüber und meinen u. A.. das Obst, besonders das sehr dünnhäutige, könne einen salzigen Geschmack durch den Borax erhalten, womit die ganze Herrlichkeit verdorben wäre, und in großem Maße wenigstens werde die Entdeckung wohl nicht balten können, was sie verspreche. Doch geben auch sie zu. daß dieses Verfahren nsch in seiner Kindheit stehe und man schließlich nicht wissen könne, wie Weit es noch vervollkommnet würde. Soffen wir das Beste! Gut amerikanische Hochzelt. Sie können sich begraben lassen, die amerikanischen Erbinnen, welche ihre Lebensgefährten unter dem wurmstichigen europäischen Adel" gewählt haben. Die von ihnen veranstalteten internationalen Hochzeiten werden, trotz alles entfalteten Glanzes, schnöde von der bevorstehendenSloaneBurden'schen Hochzeit. ausgestochen werden, die eine gut amerikanische, nationale Affaire fein wird. Wenigstens gilt das Ausstechen von den bei der Hochzeit vertretenen Reichthümern, und das ist doch vom StandPunkt unserer oberen Zehntausend immei noch die Hauptsache und schließt Alles ein. was sich der Mensch heutzutage für Geld kaufen kann, also so' ziemlich die ganze Erde außen und innen. sogar einen Familien-Stamm-baum von beliebiger Ausdehnung! Auf der Sloane-Burden'schen Hochzeit wird mehr Geld repräsentirt sein, als sich die Eastellanes und Eurzons jemals träumen lassen durften. Gor nelius Banderbilt ist dr Onkel der Braut und-er und die übrigen Bänder-' bilts (einschließlich eines Dutzends kleinerer" .Verwandten) repräsentiren allein schon mehr als 400 Millionen. Dann gehören John Jacob Astor und zehn andere Astors zu-dieser Hochzeits.sipp. macht 175 Millionen. Dreißiq Gäste dieser Hochzeit bedeuten schon ellein 'L35 Millionen Dollars! Dann noch,.etwa,200 andere Gaste, falls alle auf dicken Geldsäcken :o wirö solche Herrlichkeit ge rden können?

Wann der Bürgerkrieg schloß

Man sollte meinen, über eine Frage wie diese wäre kaum ein Streit mögIich. Aber es ist namentlich bei uns Mode geworden. Alles zu bestreiten oder zu behaupten, schon wenn es sich um müßigen Zeitvertreib handelt, und noch viel mehr, wenn irgend ein reelles Interesse dahinter steckt! Sicherlich würden die Meisten auf obige Frage antworten, daß unser Bürgerkrieg im FrübZahr 1865 zu Ende gegangen sei; Manche würden sich wohl etwas genauer ausdrücken, aber wohl Keiner, der etwas Geschichtskenntniß besitzen will, würde das Ende des Krieges in eine wesent!ich spätere Zeit verlegen. Auch der Hilfssecretär des Innern in Washington, Hr. Reynolds, hat jüngst in einem Pensionsbewerbungs Fall die Entscheidung abgegeben, daß der Bürgerkrieg im April 1865 mit dem allgemeinen Zusammenbruch der Eonföderation schloß, d. h. 9 Monate ehe der betreffende Veteran, welcher eine Kriegspension haben wollte, überhaupj in daö Bundesheer eintrat. Damit ist die Streitsrage aber erst recht angefacht worden, und wenn die Aelegenheit vor das Bundesobergericht käme, so müßte Hr. Reynolds' Entscheidung ganz bestimmt für falsch erklärt werden. Denn dieser selbe Gerichtshof hat schon vor Jahren entschieden, daß der Bürgerkrieg erst am 20. August 1866 .legaliter" zu Ende gegangen sei. und. dieses Gutachten ist für die Regierung in allen amtlichen Angelegenheiten bindend oder wurde wenigstens bisher dafür gehalten. In der That ha! am letztgenannten Tage der Präsident Andrew Johnson erst die amtliche Proklamation erlassen, welche den Krieg für beendet erklärte, und Hrn. Reynolds wird wohk nichts übrig bleiben, als dieses .hochamtliche- Datum anzuerkennen und damit auch zuzugeben, daß besagter Veteran wenigstens formell ein Kriegsveteran ist. mögen seine thatsächlichen Ansprüche vielleicht auch auf sehr schwachen Füßen stehen. . Doch auch abgesehen von diesem dienstlichen Rechtsstreit, läßt sich die Angabe, daß der Bürgerkrieg im April 1865 geschlossen habe, ernstlich anfechten. Noch über den ganzen Mai jenes Jahres erstreckten sich wirkliche Feldzllae. So capiiulirte das Eommando des Generals Richard Taylor im Südwesien erst am 4. Mai, däs letzte eigentliche Treffen wurde am 11. Mai ausgekämpft, und die Armee des Generals Kirby Smith, des berühmten Mathematikers, streckte erst am 23. Mai die Waffen. Am X Januar 1866 standen noch 123.356Frelwillige im Dienst der Union, am 30. Juni desselben Jahres waren es noch 23,394, und sogar am 1. November noch immerhin 11.043. Es gab jedenfalls bis zum 20. August 1866 noch viele Unversöhnliche" im Süden. Denn eine große Anzahl der hervorragenderen Consöderirten glaubte nicht, daß die Bundesregierung die Politik einer allgemeinen Amnestie einschlagen würde, und sie wähnten sich nur vor die Wahl gestellt, entweder als Buschklepper eine Art Guerillakrieg wenigstens zu ihrem Schutze weiterzuführen oder das Land zu verlassen. Noch manche der 'Ueberlebenden könnten wohl interessante Geschlchtchen hierüber erzahlen. Manche derselben flohen über die Grenze nach Mexico und wurden von Maximilian, der zur Zeit dort als Kaiser austrat, sehr gastlich empfangen. Aber die meisten diese? suchten nach einiger Zeit weislich ihre Heimath wieder auf. Bis der Krieg im Südwesien in seinen letzten Keimen erstickt war. verging noch eine gute Weile. Die letzten der Veteranen, welche in TexKzum Dienst beordert waren, wurden erst im Spätsommer 1866 entlassen. Außerdem wurde bekanntlich nach der Einnahme von Richmond, der Uebergabe von Lee und der Gefangennahme des Conf'öderationspräsidenten Jefferson Davis der General Sheridan nach Texas gesandt, um .nöthigenfalls- Maxim! lian ausMexico zu vertreiben. Manche Heißsporne bedauern es noch heute, daß man ihnen nicht gestattete, die Grenze zu überschreiten und so für die Monroedoctrin- praktische Propaganda zu machen. Jedenfalls war er mit fernen Leuten noch in activem Dienst an der mexicanischen Grenze. Das Alles sind Thatsachen, welche der gewissenhaste Geschichtsschreiber sicherlich nicht übersehen darf. Natürlich wird in keinem Geschichtswerk die Dauer des Bürgerkneges im Ganzen länger, als bis zum Frühsommer 1865. bemessen werden; auf die Frage aber, wann er für die überlebenden Theilnehmer abschloß, läßt sich unmöglich eine allgemeine Antwort geben. Trotzdem sollte es möglich sein, ohne Haarspaltereien die Berechtigung von Veteranen-Ansprü-chen von Fall zu Fall festzustellen! Arizonas elektrischer Berg. Falls einmal in. Arizona die. elektri sche Hinrichtung armer Sünder eingeführt werdenoMe, so würde, man es dort wohl. gar nicht nöthig haben, besondere Richtstüble anzuschaffen und -an . unglücklichen, vierbeinigen Wesen probiren zu lassen, da schon die Natur in dieser Hinsicht .gütigst" vorgesorgt hat, wenigstens wenn die nachfolgende, Geschichte trotz der .HundstagsZeit buchstäblich wahr ist. Man erzählt sich Nämlich von dort neuerdings: ' Eines der! merkwürdigsten unerklärten Phänomene, in unserem, an Wunderdingen ja überhaupt reichen Territorium ist erst vor Kurzem entdeckt worden: ,ein ungeheuerer elektrischer Felsstein 'an, einem fast unzugänglichen Bergpsß' etwa 50 oder 60 Meilen vördl von den, .sogen. , Needles. In bianer jrelUch scheinenängst von diesem unheimlichen Felsen gewußt zu haben; sie tauften ihn . Todesfalle" und den aamen betreffenden Vera

Todesfallen - Berg". Und sie daben guten Grund hierfür gehabt. Durch Erzählungen ihrerAltvordern gewarnt, führten sie nicht. leicht einen Fremden an jene Stätte. -Der 5?elsenbüael steigt nur etwa 7

Fuß über seiner nächsten, sehr flachen Umaebuna aus. entsendet aber noch tu l ... n..f.- n"-ri nen ve onoeren manen nor pluim. 3U gewöhnlichen Zeiten zeigt das Ge- . 3 . , ? Tl stein einen blauen mciauiajen ianz. In der vollen Tageshitze, wenn die Sonne gerade auf den Stein fällt. wird dieses Blau sehr blaß, und dann ist, wie die Rothhäute sagen, der Stein vollkommen barmlos. abaeseben von der Sonnenstich - Gefahr. Mit sinkendem Tag jedoch wird die Zsarbe wieder tiefer, und in mondloser Nacht glänzt der so lebhaft, daß man schon VON Weitem den Schimmer gewahren kann. wenn die Aussicht durch Mchts titl sperrt ist. Dann aber möge sich nichts Lebendes auf den Felsen wagen! So gewaltig sollen die elektrischen Volten , t. r-K.n t.t v ln, welaze oann seion oei er ücwuy sten Berührung sich kundthun, daß sogar die 'größten Thiere todtgeblitztwerden. Unlängst kam eine. Partie . Jäger ohne einen Führer in diese Gegend, auf der Verfolgung einer raschsüßigen Bergziege begriffen, welche sie weiter unten aufgejagt hatten. .Plötzlich sahen sie zu ihrer höchsten Verwunderung das Thier todt niederstürzen, obwohl kein einziger Schuß äbgeseuert worden war. Sie schickten sich an. die letzte Erhöhung vollends zu erklettern und das Thier zu holen, als gerade' noch rechtzeitig ein alter Indianer hinter ihnen auftauchte und sie unter . allen Gebärden der Angst warnte, sich aus den Felsen zu. wagen, da sie sonst .sofort das Schicksal der Ziege zu theilen hätten. (Wäre wohl ein dankbar Ort für einen Sonntagsjäger, wenn er sich genügend gegen die Elektricität isoliren könnte!) In der That bemerkten sie dann erst, wie viele gebleichte Gebeine anderer Opfer dieses FelsenS um die Ziege herUmlagen. Einige Augenblicke darauf sahen sie eine große Schlange, die r dem .Abhang näherte, zusammenzucken und ebenfalls verenden. Die Jäger waren dem alten Indianer sehr dankbar für seine Dazwischenkunft, wenn sie es auch lebhaft bedauerten, daß ihnen die Ziege verloren ging, welche einer heutzutage beinahe ausgestorbenen Gattung angehörte. Sie begleiteten den Indianer nach seiner Hütte im Gebirge und konnten noch von ferne, als der Mond verschwunden war, daö Leuchten des SteineS beobachten. Um ein loderndes Feuer vor der Hütte sich lagernd, ließen sie sich von dem Jndiaver folgende alte Legende erzählen, die einen starken .hypnotischen". Beigeschmack at: Es kam einmal ein Fremdling zu einem Stamm und begehrte Nahrung und Obdach. .Er war schmächtig gebaut, klein und buckelig, hatte aber ein unbeschreiblich schönes Gesicht. Seine Augen waren außerordentlich groß und leuchteten wie zwei Sterne. Er konnte die Kranken heilen, liicht mit Kräutern, von denen er nichts zu verstehen schien, sondern durch Auflegen der Hände oder auch schon, indem er aus seinen großen Augen starr auf den Leidenden blickte. Sogar alle Thiere pflegten sich um ihn zu schaaren, wenn er wollte, daß sie ihm folgten. Der Stammeshäuptling hielt große Stücke auf ihn und ließ ihn feierlich als Medicinmavn" in den Stamm aufnehmen. Einige Jahre vergingen, und die Zeit kam, da der Sohn des Häuptlings volljährig geworben, war und ein Weib.mhmeg sollte. DaS schönste Mädchen des Stammes wurde seine Braut,. aber als der Hochzeitstag kam, war die Braut nirgends zu sinden. . Alle Nachsuchungen blieben, dergeblich, und eS verbreitete sich das Genicht, kein Anderer, .als der buckelige Medicrnmann, habe sie in seine magne tische Gewalt gebracht und daNN tOtfc geschafft. Der alte Häuptling wollte nicht sobald an die Schuld seines ver-, ehrten Freundes glauben, mußte aber schließlich der öffentlichen Meinung nachgeben. Niemand wollte sich indeß dazu hergeben, den Medicrnmann zu tödteu; theils hielt Furcht, theils auch Liebe sie davon ab. Zwölf der tapfersten Krieger wurden aber beordert, ihn auf Nimmerwiederkehr aus dem Stamme zu vertreiben. Sie jagten ihn in die Berge hinauf, und er lief so schnell, daß sie die gr-ißte Noth hatten, ihn auch nur im Gesicht zu behalten; dabei war er eigentlich nicht der Gejagte, sondem er Nöthigte sie durch seine geheimnißvolle Macht, ibm dahin zu folgen, wohin er es wünschte. Plötzlich stürzten die Krieger, einer nach dem anderen, todt nieder! Es war gerade in einem Spalt eines großen blauen Felssteines. Der Mkdicinmann aber brachte sich und seine gestohlene Braut in Sicherheit. Seitdem kennen die Indianer die .Todesfälle". Nuöstlleung nnd Theater. Langsam, aber entschieden tritt die internationaleTlusstellung der südlichen Länder, welche in Atlanta, G., am 1. Oclober amtlich eröffnet werden soll, in den Vordergrund des allgemeineren Interesses, und vielleicht war es eine sehr gute Spekulation, daß man sich entschlossen hat, diese Ausstellung nicht, tok ursprünglich beabsichtigt, drei Mo. nate, sondern volle sechs Monate, also ebenlo lang, wie die Columbische Weltausstellung, dauern zu lassen. Denn gerade nach den Winter-Feierlagen darf wohl noch auf eine bedeutende Besucher-Zahl aus unseren Nordstaaken, gerechnet werden, wenigstens auf lauter, Besucher mit wohlgefpickten Geldbeuteln, zumal.' sich der. Besuch z. B.: mit einem Ausslug nach Florida sehr wohl vereinigen läßt, und die Umgegend. AtläntaS .herrlich, ist. Zu den besonderen Eigenthümlichleiten diese? südlichen Völker-Jabr-markteZ wird aucb eine ihtattaiu

s ch e Ausstellung gehören. Gin großes Theater wird auf den AusstellungAnlagen errichtet werden, und in diesem soll die Entwicklung der Schauspielkunst und aller zugehörigen technrschen Aeußerlichkeiten von längst ver-

gangenen Tagen an bis rn unsere mo. dernsten Zeiten hinein gezeigt werden. Dieser Gedanken ist von einer künstlergeisterten Dame ausgegangen und hat alsbald bei Anderen lebhaften Anklang gefunden. Man wird freilich gut thun, nicht mit allzu hoch gespannten Erwartungen an diese Nummer des AusstellungsProgrammes heranzutreten. Nach allen Seiten hin sachverständig entwickelt (und mit allen nöthigen Mitteln). ließe sich ohne Zweifel dieses Unternehmen großartig gestalten. Aber es erscheint mindestens fraglich, ob sich vorläufig irgendwo in Amerika eine solche Idee zu vollwürdiger Ausfüh'rung bringen läßt. Es wird denn auch bereits abschwächend hinzugefügt, daß vorwiegend auf die Entwicklung der amerikanischen, dramatischen Kunst Rücksicht genommen werden solle." Aber schon ihrer Einigartigkeit halber wird die Sache beachtenswerth sein Südlicher Tabbathfanatikmuö. Seit einigen Jahren schon machen in Tennessee und Georgia die Verfolgun-f-en von Adventisten des siebenten Tages" wegen Sonntagsschändungvon sich reden. Neuerdings haben sich diese Verfolgungen auch über Mississippi. ausgedehnt. Bekanntlich gehören die Adventisten zu den Bekenntnissen, deren Sabbath oder siebenter Tag der S a m st a g ist. Sie halten denselben durchaus bibel getreu und beanspruchen dann das Recht, am Sonntag ihren gewöhnlichen Verrichtungen nachzugehen. Am letz ten Sonntag im Mai wurde ein gewisser John Nash unweit Aberdeen, Miss., verhaftet, weil er uf seinem eigenen Felde einige Arbeiten verrichtet hatte. Das Staatsgesetz von Mississippi enthält ziemlich strenge Bestimmungen bezüglich der Einhaltung deZ Sabbaths, sagt jedoch nicht ausdrücklich, daß dieser Sabbath gerade der Sonntaq sein müsse. Darauf beruft sich John Nash, welcher seine kLertheidiqung mittels der Bibel und des Gesetzbuches selber führt. Welches der endgiltige Ausgang dieses Rechtsstreites sein wird, muß noch dahingestellt bleiben. In diesen und ähnlichen Fallen handelt eS sich gewiß nicht um WlrthshausLiberalismuS", mit welcher Phrase die Sabbaths-Fanatiker sonst so gerne austrumpfen und alle Bewegungen gegen den Sonntagszwang zu bekämpfen suchen; sondern es handelt sich um nichts mehr und nichts weniger, als um die-Frage: 'Soll die verfassungsmäßig garantirte Religionsfreiheit in.unserem Lande wirklich aufrecht erhalten werden, oder nicht? In den meisten Staaten der Union, welche Sabbathgesetze haben, hätte der besagte John Nash einen schwereren Stand, als ln Mississippi, wenn man ihn belästigen wollte. Denn in deren Sabbathzwang-Gesetzen i, unzweideutig vom Sonntag die Rede. Es wäre auch wirklich nicht zu verwundern.wenn man jetzt auch in Mississippi jenem Mangel" abzuhelfen und daS Attentat auf ein unstreitiges Bürgerrecht zu einem noch direkteren zu machen versuchen sollte. Nash und seine Glaubensgenossen können zunächst vom biblischen StandPunkt geltend machen, daß nirgends im Alten oderNeuen Testament der Sonntag als Sabbath bezeichnet ist, und daß allem Anschein nach überhaupt erst nahezu drei Jahrhunderte nach dem angegebenen Datum von Christi Kreuzigung und Auferstehung der Sonntag dom Kaiser Konstantin als christlicher Sabbath formell anerkannt wurde. Dazu kommen dann noch nicht nur die gesetz. und verfassungsmäßigen Rechte unseres Landes, sondern auch der Unterschied der Tageszeiten, welche gleichzeitig auf verschiedenen Theilen der Erde herrschen und schon allein die wörtliche Einhaltung eines und desselben Sabbaths zur Unmöglichkeit machen! . Da waren selbst die neuenglischen Puritaner früherer Zeit zum Theil noch liberalere Menschen: denn si: verstanden sich schließlich dazu, von den Sonntags-Weschränkungen die AnHänger nicht-sonntäglicher GlaubensBekenntnisse mehr oder weniger auszu nehmen. Ist das unser gepriesener Fortschritt? Vom Jischer-Vberglaüben. : Mindestens ebenso viele abergläubische Vorstellungen'und Sagen, wie d Matrosen, haben auch die Fischersleute, und zwar in aller Herren Länder, von der Beringssee bis nach dem Nil und dem Indischen Ocean. ; Warum sind z. B. die. Lachse roth? Manche scandinavische Fischer werden auf diese .Frage gai.z ernsthaft -ant-Worten, daß, als einst der Himmel in Flammen gestanden sei, die Götter die Flammen in das Meer geworfen, und die Lachse sie verschluckt hätten. Ferner geht die Sage, daß, als der böfe Lok! von den erzürnten . Göttern' verfolgt Worden sei, er sich selber in einen Lachs verwandelt habe, und mit ganz heiler Haut entkommen wäre, wenn ihn schließlich nicbt Tbor dock - rio nm .Schwänze erwischt hätte? seitdem heißt es weiter, haben ;btc Lachse für immer so dünne und feine Schwänze x(üy V. cv:rx .. ' vnuvk uiuii vui UlUCUl lioroijch germanischer Abstammung sind befonderö diele derartige Sagen im Schwange, und da gibt es fast auf jede mögliche Frage eine Antwort. Die arabischen Fischer am oberen ll 'antworten auf die Frage, warum Schollen und andere Plattfische auf der Ü"? ? w!carun unb '"f änderen weiß sind, Moses, der Gesetzgeber der Jsraeliten. habe einst einen Fisch', braten, und als die eine Seite gar war s das Feuer plötzlich ausgegangworauf Mofes Lraerlick duLllü di.

rekt in das Wanr zurückqeschle.ld.'rt hab:; dort sei der Fisch wi?d.v zum Leben gekommen.aber all-: seine Nachlommen sähen seitdem halb gköraten aus. Daß die Schellfische in der Nähe des Kopfes so sonderbar schwau' .Fin-gerzeichen-haben, wird von Manchen auf die Finger des Sanct Pttrus, von Anderen aber auf die Finder Sr. satan'schen Majestät zurllckgcfüylt. ., An manchen Theilen d?r englischen Küste, und vor Allem aus der öerühmt:n Insel Man. fühlen sich die aussahrenken Fischer völlig sicher vor Sturm und sonstlqem Unheil, wenn sie einea todten Zaunkönig an Bord baben. Bor undenklichen Zeiten soll nämlich einmal ein böser Meerg'ist. welcher die Heringsschwärme verfolgt: und stcts Sturm mit sich brachte, in einen Zaunkönig aefahien sein. Die Fischer wollen manchmal auch am Sonntag ausfahren, auch wenn der Pfarrer es verboten und ihnen angekündigt hat, daß sie nichts fangen dürden. An der Küste von Lancashire glaubten die Fisch'r noch vor wenigen Jahren, den Fluch des Pfarrers wegen der Saböaihschändung wirkungslos machen zu können, indem sie ein aus Lumpen gemachtes Ebenbild des Pastors im Schlot räucherten. Bekanntlich mangelt es auch den rothhäutigen Urbewohnern unserer Küste nicht an Fischersagen. QvmJnlanve. - Der durch die neulichen Fröste in den lveinbauenden Gegenden des nördlichen Ohio angerichtete Sch den wird nach genaueren Ermitielungen auf 200.000 angegeben. Oestlich von Cleveland beträgt der Schaden 5150.000. Als außerordentlich loh nend erweist sicb in dieser Saison der Störfang im Delaware und .mancher Fischer hat an einem einzelnen Tage einen Fang im Werthe von $50 bis $60 gemacht; ein Fischer fing neulich Moraens neun aewaltiae Störe. )as Stahlroß hat sich unter der Landbevölkerung des StaateS Ohio Freunde in großer Zahl erworden und es gehört durchaus nicht zu den Seltenheiten. Farmer auf dem Bicycle nach der Stadt strampeln" zu sehen. Der Besitzer eines Leihstalleö in einer kleinen Stadt hat diesem Zeitbedürfniß Rechnung getragen, indem er einen Theil seiner Gespanne verkaufte und an deren Stelle Bicycles anschaffte. Wie er sagt, war seine Spekulation eine gute, denn die Nachfrage nach Buggies ist sehr gering, während immer mehr BicycleS verlangt werden. Die neuesten Nachrichten hinsichtlich der voraussichtlichen! W sichernte in Delaware lauten viel glli stiger als die ersten Hiobsposten und von den Obstzllchtern im niederen Theile. der Halbinsel wird erklärt, daß viele Bäume unter der Last der Früchte zusammenbrechen werden, wenn auch nur die Hälfte zur Reife kommt. Ein Farmer, in dessen Gärten sich 10.000 tragende Bäume befinden, fagte jüngst, daß er zwei Drittel der jungen Früchte wohl entrathen könnte. BiSherhatmaninMaryland nur weiche Kohlen gefunden. w?e überhaupt nur ein Anthracit - Kohlenfeld, daS von Pennfylvaiiien, bekannt war. . Jetzt hat man an dr Grenze von West-Vkrginien undMaryland mächtige Adern entdeckt, die auf ein ebenso reicheS Gebiet wie daS pennsylvanische schließen lassen. Die Schicht ist i Fuß stark, und unter derselben, getrennt von einer Thonerde, liegt noch eine reichere Schicht. Seh? balö wird der Markt mit Kohlen auZ jene? gend versehen werden. . Mit d e :n. ? t n i r ! I i der warmen Jahresze.t treten die Exkursionen in daö Land der Eanucken uns der Schmuggel von Seerobbenmaat-ln etc. von dort in ein Stadium neuen RufschwuneS. Dieser Schmuggel wird ausschließlich von Damen beirieben, welche sich bei' Gelegenheit eines AuZ slugeö uach Canada dort einen verhaltnißmäßig bimgen Mantel zuseaez und, bei 90 Grad in denselben gehüllt, die Reise über die Grenze machen. Da auf dem Leibe g?:ragene Kleider zollfrei sind, so werden die Mantel in U.lser Land gebracht, chne daß Onkel San, den aeledlicben Tribut erbält. Ein Teufelskerl scheint der Syrupsjüngling und HäringZbändkger Thomas Tenbach in New flock zu fein. Drei Frauenzimmer fesselte dieser plattdeutsche Türke an sich, eines hübscher als das andere. Wie machte 's? Die besten Waaren deZ Grocerie-LadenS erhielten

allemal die drei Frauenzimmer, auf. welche Thomas seme L:ebe vertheilte. Aber nicht nur Waaren bekamen die drei glücklichen Grazien. sondernauch blanke Thaler. Natürlich konnte Tbomas dies Alles nicht mit seinem kargen Gehalte als. Grocerieclerk sich leisten. Er that daher häusig einen tiefen Griff in die Kasse seines Herrn und MeisterS. Dieser, der Grocer Quinlan, sah in ' letzter Zeit seinem Clerk auf die Finger. ES fiel ihm auf, daß ein Frauenzimmer nach dem anderen in den Laden kam, dem Clerk etwaS zuflüsterte und. sich dann .ent fernte, ohne etwas zu ' kaufen. Sie wollten es gerade so gut haben, -wie die drei, welche Thomas in sein Herz geschlossen. Schließlich kam auch eine vornehme Dame mit blaßgebleichtem Haar und aufgedonnert wie eine Prinzessin; sie sprach eine Weile mit Thomas, worauf -dieser ihr $5 gab. Thomas gestand später, diese Blonde sei seine erste Favoritin, welche ihm ein Heidengeld .koste, die Dame wohne so vornehm, daß ihre Miethe höher, als sein Lohn sei.- Als das Geschäft am Abend des Tages des Erscheinens der Blonden geschlossen wurde, machte Thomas den -üblichen Griff in die Schubladen.- Quinlan hatte ihn -je-doch bemerkt und ließ ihn verhaften.. Thomas gestand ' dann, "daß er im letzten- Jabr wenigstens $1500 in Geld Und übet $1000 in Waaren genoblen babe. um es den Frauenzim--

mern zu schenken. ;

yyyyyyyyy y y yyyys A X KSASS

JfäamburqeT ropfen

;;: da beste Mittel gegen ::: ien. Jahre lang litt ich bäufiz an Kopfschmerzen.

Kodfschmett

wenn täl iedock einiae Trovten per Tropfen in Wasser nehme, n f a m - i

Vl!l0!as np, nomplüls ucnm, 'lla). Unverdaulichkett. Längere Zeit an Unrerdaulichkeit leidend, gebrauchte ich mit ausgezeichnetem Erfolge Dr. August Kö nig'S Hamburger Tropfen. Sobald jetzt mein Magen nicht in Ordnung ist nehme ich diese Tropfen. Henr!) Mormann, 189 S. Broadway, Baltimore, Md. Magenleiden. Beinahe Jahr litt ich an einem heftigen Ma genletden; nachdem ich verschiedene Mittel ohne Erfolg angewandt, griff ich schließlich zu Dr. August König's Hamburger

propren, rveicye micy raiv wieder yerflellten. Jgnvdz Weiß, 2723 Broadway, Baltimore, Md.

V W"V V V VVVVVVV jzjzxxffZZfirir

Som NnölanVt. -3" Steinbruch bei Vu dapest zeigten sich bei den Schweinen in den jüngsten Tagen Zerchen von Cholera, infolge dessen 771 Stück verendeten. 'Das ist zwar kaum ein halbes Procent des Gesammtstandes; da aber auch andere bedenklicheSymptome auftauchen, ordnete der landwirthschaftliche Minister Graf Feßtetitsch die strengsten Maßnahmen und bis auf Weiteres vollständige Sperre an. . Ein schwerer Unfall ereignete sich dieser Tage im Eompagniezimmer der 1. Compagnie des 1. Tralnbataillons in der Max II. Kaserne in München. Ein ReserveUnterofficier dieser Compagnie, der seine Schießübungen mit einer anderen Compagnie abgehalten hatte, kam von diesen zurück in die Kaserne und lieferte nach Vorschrift seine übrig gebliebenen vier scharfen Patronen an den dienstthuenden Kammerunterofficier ab. Als er sich entfernte, wurde auch bey Kammerunteroffrcier dienstlich abberufen und ließ die vier Patronen auf dem Tische liegen. Als er nach einigen Minuten wieder zurückkehrte, war das Unglück geschehen. Ein OfsiciersbursKe ielt die scharfen Patronen für sogenannte Exerciervatronen, welche bekanntlich leer sind und in Folge dessen nicht losgehen können, lud eine derselben in einen Karabiner, welcher mit verschiedenen anderen zum Reinigen bestimmt war, und zielte im Spaß aus den Soldaten Huber der genannten Compagnie. Der Schuß ging los, drang dem Unglücklichen durch den Leib und verletzte noch den hinter diesem stehenden Soldaten Starkmann. Der erste Tag der Frühjahrsrennen in Warschau endigte mit einem schrecklichen Unglück. Beim letzten Lauf stürzte Gizycki's Little Gnom- mit dem Jockey Donn und Reiter undPferd wurden von den nach folgenden Pferden zu Tode getreten. Eine, dieesnichtnöthkg hat, Fräulein Lucie-Faure, die Tochter des Präsidenten der französischen Republik, ist unter die Journalisten gegangen. Die junge Dame, welche ein reges Interesse für Kunst an den Tag leat. schreibt Kunstkritiken für das Journal de Havre-, und mit Aufmerksamkeit las man die aus ihrer Feder stammenden Berichte über den beuriaen Pariser Salon, die sie mit ihrem nom de guerre St. Luc" un terfertigte. Ein Mord ist an dem Gastwirth Ohl aus Kleinbrllchler in Thüringen auf der Wrndeberger VM?aucc oeruv! woroen. zon eine Bewohner Windebergs,, welcher mit einem chsensuyrwerke die Chaussee das sirte, wurde der Wagen des Gastwirths verlassen auf der Chaussee stehend angetroffen. Auf, dem Wagen befinden sich eine Mütze, ein Notizbuch und Blut, während etwa 400 Yards weiter nach Wmdeberg zu eine große Blut lache war. Wie Augenzeugen bekunden, soll auf diesem Wagen außer einem Manne ein junges Mädchen sich oesunven yaoen. Ein entsetzliches Un glück ereignete sich im Leipziger Vorort Paunsdorf, wo auf dem Hofe des Gutsbesitzers Körner die Senkgrube entleert werden sollte. Nach und nach stürzten der 18jährige Arbeiter Becker, dessen zur Hilfe eilende Mutter, sowie ein Stallschweizer und der Schulknabe Heyer. betäubt durch die ausströmenden giftigen Gase, in die Grube hinab, und als die Verunglückten herausgezogen wurden, da war Frau Becker eine Leiche und ihr Sohn starb nach wenigen Stunden. Den schwer krank darniederliegenden Schweizer . und den Schulknaben Heyer hofft man am Leben zu erhalten, ebenso den Gendarmen, der sich hervorragend an dem Ret-, tungSwerk betheiligte und de? ebenfalls schwer krank darniederliegt. Bekanntlich weilte vor einigen Tagen der französische Ministerpräsident Riboi mit noch zwei Mi nistern in Bordeaux. Die Bevölkerung dieser Stadt war über die Zhr ZUgedachte Ehre dieses dreifachen officiellen Besuches getheilter Ansicht. An Ovationen fehlte es nicht für die hohen Herren. Als sie aber am Abend zum Bankett fuhren, bekamen sie ' auch kräftige Zischlaute zu hören.- In Bordeaux ist nämlich ein starker Bruchtheil der BeVölkerung socialistisch gesinnt, 'und unte? den Vertretern der Gironde.in der Kammer sitzt der Socialist .sourde. Nachdem die Socialisten' gezischt hatten, gaben sie sich einem anderen Spiel hin. welches, an Heilerkeit das Zischen noch bei Weitem übertraf. .Sie führken in den Straßen . drei -Esel'- spazieren.Jedes der Grauthiere trug auf dem Haupte einen Cylinderhut und auf dem Rücken eine Ledermappe, die einem Ministerportefeuille zum - Verwechseln ähnlich sah.' Nachdem das 'Vergnügen' einige Zeit gedauert hatte, sperrte die Polizei die Führer der 'Esel ein. 'Die Polizer behauptete nämlich, die drei Esel seien eine Anspielung auf .die drei, Minister. Es ist sehr unvorsichtig von der Polizei, daö zu behaupten. ,

Dr. Auaust Könia'S Lambur

werde ich jedesmal gebellt. Marktbericht. Wholesale.Preis. GrAcerteS. Zu : Harter 13 08 Guter geiber 4.15. Gewöhn!, gelber $3.65 Raff: geröst. Banner. Lion und Java 21. 2C (IN 60 Psd Sä5tN) Capital 21 t Pilot LOc Aakota 29; Vrazil 19. Getr. Aepfel 7jc Pfirsiche 14c Corinthen 5c Pflaumen 7c . vrikosen 11c Früchte pnd Gemüse. epfelperFaß$6.50 Citronen per Kiste $7 00 Orangen per Kiste $3.25 Kraut per Faß 53.50. Zwiebeln per Faß $3.s0 Rüben per Faß 51.50 Bohnen per Bushel $2.00 Kartoffein per Bushel 70c. Süßkartoffeln per Fatz ZI öl Mehl. Winter-Weizen pat. Z4.00 Frühjahr-Weizen pat. M.00 Winter ertra $2.50 GewöhnllHeS $1.75 Roagenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Du?. 10c eb. Geflügel: Sühner 7c per Pfund pnng ylcrenS Sc; Hähne 3c; Turkeh Hennen Sj Enten 6c: Gänse Z4.80pn Du$ Dr. C R. Schaefer, Prt und Chirurg, o. 430 Madison venue, nahe fRozxii Str Sprechstunde : S-:S0Uirirsie.r-4Utzr tt3m,i, un ,ed. TtUbben Dr. THEO. A. WAGNER hat feine Office nach 94 Nord Delaware Cir verlegt, und wird sich freuen seine Va'.Untcn an streunte dort u empfangen. ach.; onntofli: jl0 Xu Uhr vorm. ECT Telephon 848. Dr. I. Bühler, vprecLitunotn : 0 10 lifir arm a in. 4 120 JDO MeQarty Str. vrch.tunde: 8 - Uhr sr.: 1 -1 Ht achm.: s-9Ui? llciiU. Telephon 1446. Eprechftundk: eonntag nur mittags. Dr. Carl G. Winter, Cttjt und Tblrrg. Tpellallst für Augen und Ohren. Sprechstunden von -12, 25. 78 Uhr. Zimmer No. 1 im alten kibliothekzebäudk, C Pennsylvania und Ohio Str. Telephon Offtce : 130G: Haut 640. Dr. 1. 51. Snteliffe, MW fl ntfAilcftll mit wdktNch, Zillk l mit (schlecht. artutramtlctum. . v5 O ret trabe. Offee-t,dk : t 10 nr 8tw. 1 tu alt ach. etcai aaei,. Ttlv III 41. Se. Buröhardt Deutscher Arzt. Wohnung: Re. S82 Süd Meridian Otr. Sprech. stunde : 8 i S 9 Nir orm. I kiS 1 Uhr ach. 7bil8Uhrbend. Office: 18 Ost Ohio Straße. EprechKunden Z bi ii Uhr Nachm. TtUbbv 280. C. C. EVERTS, Deutscher Zahn - Arzt. Äo. 8z Nord Pennsylvania Str. GaS wird auf Wunsch angewandt. Dr. LeonL Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Stratze, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater - Dr. Guido Bell. evreckkünde' VcrmtttagI 10-12 Uhr.. . Dprea,uunoen. Nachmittags 4- Uhr. ' Dach . Msterial. T. F. SMITHER. Händler Im tesbach.Vkaterial. 2 ad pl skeadtz oiftng, wasserdicht Sheett,, seuer. eftnn sphalttlt. trohpappe. Dach und Ulf rallSarbe ic. ,e. ; Orftee: IC UcH Etarfc la Straße. Teltpho 1. Da ch d eckerei. SStzige nnd .-antwortliche Dachdecker. Kiel. Scher, Trinidad nd tlsootte lpialtDacher. lle Arten TompiflttonI-TZcher tt iesti E?8 tertal Office ; 0.169, vard : 180 W. Marhlandftr. lelevyo 831. SMamrpoliI, 3. MMk u7 irly k,.jx,t pmom ofithJr k ca. ratd tmd. WliU-an4 .k. ATEAR! 1 Mi.k. VrfA N inttrvctioa, will wott InduauloulT, bow to Mra TbrM TImmm4 Mm , Iwln iMr

vfiiiiii

wuuuu

ti. lilaMiM w .nJplojrm.Bt; whick ;ocuniUn aBoaat. maatj ft bm ualtt accMaftü m bo , .ad a.lcklT mumL I imin bat workir hm Mek Aimtt S

vwa nainitLwinmranlln l ni.itik.i.'-

) Fnmon will ,p,lxk Urr. "?'2tTb? " wMMtt rnrncl lliMEU ttlÖ2jL&LS. ZU?

MkMl ! ll k. . - - 1 -

Jeden Tag frische ' Kevermurst bei

Chas. Aisenbrey, Tel. 982. No. 25 Virginia Ade. Bestellunzen ro:ih rrompt ab-e!isnt. Wein Handlung nebfl Weittstnde 5!o. 105 n. 108 55. Meridian Str. Telephon 351. JULIUS A. SCIIULLEB, Bestellungen werden raü ircend eincm S!adttheil abgeliefert. Oommoreilll Club Restaurant. Aus dem obersten Stock deö Commercia! Clud Geböudeö belegen, bietet eö einen prnchtvolien löuvbiick auf Stadt und Umgebung. t-i DaS feinste Nestaurant :-: bietet ek wie kein anderes Vorzüge durch VreiSuürdigkeit und hochfeine KücZe. ir -V. J WUsMMiM I C OlKitrtrir-f MWIIUV Dr. rncjt. flDajtnulian txrjty frifiilArtnlb(rt!(ii.3l tlwill. )m a Pratlawa Ittat lUaM. tu. reo. scyrelper, Csutete öl fei - & yJT ' XlO. 20 palmer Straße. Auftrage prompt besorgt. I. F. Preusch, 12S live Straße. Nontraktor & Vaumelster, empfiehlt sich für alle Arten Neubauten und Reparaturen. Alle Auftrage verden kramdt auöaefübrt. r r - , V Mus Neumann, CotttVÄctSV .mV " uuv Baumeister. Zlo. 3Y endricks Strafte. Neubauten und Reparaturen werden prompt, billig und gut ausgeführt. Herren - Kleider nach Maß angefertigt. Neparaturen und Nelnkgen von Herrenkleidern zu den niedrigsten Preisen. Rasche und gute Arbeit zugesichert. Fred. Wendhaüsen) 271 Süd SelnwnrsStr. Theodore achselaer 2. . derso. Abstrakte von Besititela und Grundeigenthum werden i prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. ' " tto. OOÖÖ dotfei OtxcZn

M " fft

CFr?

cöalÄÄ'v fearcqj&tei -r nAVi 75 (rrV'',r U-iu1 U-V . -

n i

, ' (ts - ' . jycrL m f i5rV35vvVÄ'V fafrZ r-

Jndianapoli, Jb.-

i