Indiana Tribüne, Volume 18, Number 262, Indianapolis, Marion County, 11 June 1895 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntag: Die täzliche Tribüne- kostet durch den TrSger 12 Cent per Woche, die eonntagS,Tribüne'ö Cent per Woche. Beide ,usamme 15 Cents sdc esdtntJ perZTIonat. Per Post außerhalb der tadt ugeschickt U ocZUZbezahlung V per tZahr. sfic 18 Süd Alabama Strabe. Indianapolis, Ind., 11. Juni 1895. Inder Gefangenschaft deSMahdi. " ' Pater Rossignoli, dem eZ bekanntllch im vorigem August gelungen ist, dem Kerker des Mahdi in Chartum zu entfliehen, ist dieser Tage in Rom angekommen und hat er dem Journalisten Dr. Johannes Tschiedel über das Schicksal des Preußen Neufeld, der seit Jahren dort ebenfalls in der Gefangenschaft schmachtet, hochinteressante Mittheilungen gemacht. Ms Neufeld vor Jahren in Gefangenschaft gerieth. wollte man ihn sofort aushängen, denn man hielt ihn für einen Spion. Schon mit dem Strick um den Hals, rettete er sich auf Befragen durch die Erklärung, daß er, wenn er sterben müsse, als Muselmann sti!?be. So schenkte der Mahdi ihm das Leben, legte ihn aber m dreifache Eisen und warf ihn in den Kerker. Allmä!ig gestaltete sich fein Schicksal besser, denn er war ein unternehmender Geist, -voll unruhiger T5)atenlust selbst in der Haft. Er. wußte sich die Gunst der Weiber des Kalifen zu erwerben, denn er versuchte sich in der That in Allem. Als das Grab für den verstorbenen Mahdi gebaut werden sollte, machte er Pläne und Zeichnungen und schmückte es mit Malereien. Er verstand es, die Salpetergewinnung bis zu einer von den Uebrigen nicht erreichten Höhe zu dringen und producirte Salz. Dann versuchte er sich mit der Herstellung einer Maschine, um Geld zu pressen oder zu prägen. Und wenn das ihm gelungen wäre, so wäre er sicher, wenn auch nicht frei gekommen, doch zu außerordentlicken Ehren gelangt. Aber trotz aller Mühen scheiterte dies Unternehmen, und er mußte das Loos eines in Eisen geschlagenen Gefangenen weiterschleppen, wenn er auch schließlich nur noch ein Eisen an einem Fuß trug und im Missionshause wohnen durfte. Ohne ein bedienendes weibliches Wesen dort auszukommen ist unmöglich, und so hatte auch Neufeld sich eine abyssinische Sklavin gekauft, die er späier heirathete und von der er zwei Kinder bat. Deshalb wollte er auch, als sich ihm die Gelegenheit bot, allein zu fliehen, von derselben keinen Gebrauch machen; denn es widerstrebte ihm, Weib und Kinder zu verlassen und einem wahrscheinlich furchtbaren Schicksal. das ihnen die Rache des Kalifen au-gesonnen hätte, zu überliefern. Dls ist ein Zug hochherziger Entsa gung, der bei einem an culturelle Aerhältnisse gewöhnten und h. die Barbarei verschlagenen Manne nicht hoch genug anzuschlagen ist. Denn man muß bedenken, unter welchem moralischen Druck er dort seufzt. Und Pater Rossignoli meinte, wenn er auch nicht krank sei, sei er doch sehr herunter gewesen, als er ihn im August zum letzten Mal gesehen hatte. Er bekommt monatlich etwa 75 Fr., was natürlich nicht ausreicht, denn die ganze Bevölkerung in Chartum ist nach Pater Rossignoli eine große Räuberbände.- Die egyptische Regierung weiß ihm jedoch auf heimlichem Wege über Suakin und durch die Vermittlung des Paters Ohrwalder, eines südtiroIcr Missionars, Unterstützungen zukommen zu lassen. Und sie könnte vielleicht auch zu seiner Befreiung beitragen. Aber die Araber, die man dazu brauche, verlangen 500 englische Pfund, und wer soll die so bald beschaffen! Seine eigene Flucht, erzählte Pater Rossignoli. habe 400 Pfund gekostet, die von Slatin Bey 1000. Bei Letzierem kam er noch auf das Schicksal des armen Großkaufmanns zu spre chen, der Slatin zur Flucht verhalf, und entrollte ein scheußliches Bild der grausamen Rache des Kalifen. Der arme Teufel wurde 14 Tage ausgepeitscht und nachher in die Sonne gelegt und danach, als er beinahe derendet war, gehängt. Verrathen war er durch die Weiber Slatin's worden, die auf die mit Foltern begleiteten Fragen, wer das Haus ihres Herrn besuchte, erklärten, daß der Großkaufmann stets nach Mitternacht zu kommen Pflege, und so machte der Mahdi kurzen Proceß mit ihm. Grausamkeit ist überHaupt die einzige Eigenschaft des jetzigen Mahdi. der nichts von dem Ansehen seines Vorgängers hat, nur durch Grausamkeit erhält er sich in seiner Stellung. Mit dem früher aus dem Handel gezogenen und geraubten Gelde erhält er seine wenigen Getreuen und gegen die Uebrigen wendet er Knute und Strick an. Die Unzufriedenheit ist auch unter den Muselmännern bis zum höchsten Grade gestiegen und sie wünschen im Herzen sehnlichst eine Aenderung der Verhältnisse, wie Pater Rossignoli behauptet, herbei, wenn sie auch äußerlich nicht zu mucksen wagen. Zumal eine Prophezeiung ihnen derkündet, daß der Umschwung der VerHältnisse noch in diesem Jahre zu erfolgen hat. Der Mahdismus habe sich überlebt und sei in völliger Auflösung begriffen, und die Engländer, die die Bevölkerung selbst herbeisehnt, würden icht zögern, vielleicht noch ill üttm Jahre zu einer Besetzung zu schreiten. An ein Zusammengehen der Letzteren Mit den Italienern glaube er nicht; erm ihre Interessen seien zu sehr mit einander im Widerstreit. Es sei nicht zu leugnen, dab die Italiener sich namentlich durch ihre Gefechtsweise, nämlich statt in Earrees in ausgelösten Schützenzügen vorzugehen, gegen die die Reiterschaaren ohnmächtig seien, lnz gewaltiges Aufsehen im Su'ckaM bätten.

Won seinen Sandsleuten theilten, fuhr Paler Rossignoli fort, noch fünf die Gefangenschaft Neufeld's und er wünsche ihnen Allen herzlich schnell Befreiung, aber schwer genug sei es. Er selbst habe, da er nicht in Ketten arfütnntn war. leickt flieben und zwei

Tage Vorsprung gewinnen können, ohne entdeckt zu werden. Aber bei einem in Eisen Geschlagenen sei die Entdeckung sofort zu befürchten, wie sie ja bei Slatin unmittelbar erfolgte. Ueber seine eigenen Absichten befragt, erklärte Pater Rossignoli. daß er bis ZUM September in Rom zu bleiben gedenke und dann wieder nach Suakin als Missionar zurückkehren werde. Und so begibt sich dieser Mann, der seine besten Jahre in der GefangenSchaft verschmachtete (er zählt heute 44 Jahre, sieht aber mit seinem grauen Bart und seinem durchfurchten Gesicht, in dem freilich noch ein paar lebhafte, geistvolle Augen blitzen, älter aus), so begibt sich dieser Mann wieder von Neuem bis an. vielleicht in die Höhle des Löwen. SklSvenyandeZ in Teutsch.Nsrika. Der bekannte Afrikaforscher Gottlob Adolf Krause spricht sich neuerdingS fthr scharf gegen den im Togogebiet getriebenen Sklavenhandel aus und im Anschluß an die jüngsten BerHandlungen im deutschen Reichstag über die Bestrafung des Sklavenraubes sowie Sklavenhandels bemerkt er: So lange die Regierung den Sklavenhandel in Togo nicht sehen kann, so lange bleibt ein Gesetz, das den Sklavenhandel bestraft und auch sur Toao Geltuna haben soll, werthlos. Allen zahlreichen Berichten gegenüber, welche die Regierung auf das Be stehen des Sklavenhandels in Togo hinweisen, hat sie sich ablehnend verkalten. All diesen Berichten gegenüber fährt sie fort, das Blühen des Sklavenhandels in Togo, das Bestehen von Sklavenmärkten in Togo kurzer Hand zu leugnen." Die ewzige Widerlegung der Be. schuldigungen hat darin bestanden, daß in einem älteren amtlichen Bericht aus Togo die Versicherung abgegeben war, daß .Sklavenhandel im Togogebiet ebenso wenig geduldet wird oder stattfindet, wie m den benachbarten englischen oder französischen Gebieten". Dabei hatte der Oberrichter der ' englischen Goldküste erst einige Zeit vorher amtlich über eine große Zahl von Bestrafungen wegen Sklavenhandels berichtet. Krause klagt darüber, daß der Reichstag so eilig über diese noch jetzt bestehenden Uebelstände hinweggegangen sei, weil er es eilig habe, auseinander zu gehen, und sagt des Weiteren: Die Station Bismarckburg wird durch einen Schwarzen verwaltet, der sich lügenhafter Weise als einen früheren Lehrer der Baseler Missionsgesellschaft ausgegeben hat. und von dem es wahrscheinlich ist, daß er identisch ist mit einem Manne, der wegen Diebstahls aus der Goldküste hat fliehen müssen. Dieser in deutschen Diensten stehende schwarze Beamte, sein Gehalt beträgt, irre ich nicht, jährlich zwölf. hundert Mark, hat Sklaven in Salaga gekauft, wohin er in politischer Sendung von der deutschen Regierung geschickt worden war. Trotzdem hat die Regierung diesen Sklavenkäufer, ich glaube in der Budget-Commission, einen zuverlässigen Mann genannt. Der Sklavenhandel in Togo hat einen neuen großen Ausschwung genommen. Unter Leugnung, daß es im Togogebiete Sklavenmärkte gäbe, hat die Regierung wiederholt darauf hingkwiefen, Salaga sei der nächstgelegene in Bezug auf Togo Sklavenmarkt. Noch gegen Ende des vorigen Jahres hat Hauptmann Herold, früher Leiter der Station Misahöhe in Togo, in der Deutschen Colonial-Zeitung- die Zahl bir alljährlich in Salaga, zwei Tage von der deutschen Grenze, zum Verkauf gebrachten Sklaven auf 15,000 angegeben. Major v. Franois hat in früheren Jahren eine ähnliche oder gleiche Zahl gegeben. Nun ist Salaga gegen Ende 1892 zerstört worden, der größte Theil der Bewohner hat sich in Kete im deutschenTogogebiete, wo 5nde vorigen Jahres die Station Kete-Hedwigswart errichtet worden ist, angesiedelt. Ein Theil der Karawanen, die sonst nach Salaga gingen, geht jetzt direct nach Kete. Da diese Karawanen viele Sklaven bringen, jetzt aber nicht mehr nach Salaga gehen, so ist es natürlich, daß sie viele Sklaven direct nach Kete bringen, die 'früher auf dem Umwege über Salaga dahin gelangten. Die Regierung wird natürlich auch daS wieder bestreiten, vielleicht wird sie sagen, daß ihr zu Liebe die Sklaven Händler ihre zum Verkauf bestimmten Sklaven nicht mit in's deutsche Gebiet bringen." Krause faßt sein Urtheil in die Worte zusammen: Entweder soll man gegen den Sklavenhandel in Tgo vorgehen, gut; der man soll ihn gewähren lassen, es aber auch ehr. lich zugestehen, daß man es thut, gut. Aber im Reichstage einen Gesetzentwurf, betreffend die Bestrafung des Sklavenhandels einbringen und sagen: in Togo gibt es keinen SklavenHandel was logischerweise mit sich bringt, daß der in Wirklichkeit bestehende Sklavenhandel nicht verfolgt wird, das geht nicht an." El Geheimniß deö MeereS. 'Ueber einen geheimnißvollen Vorfall auf See berichten die Londoner Blätter. Die in Lowestoft eingelaufene Schmacke Vanduara- meldete, daß sie zwei ihrer Leute verloren habe, und in der That wurde:: später deren Leichen, sowie die Leichen zweier anderen Seeleute von emem anderen Fahrzeug, das sie auf der Nordseite ausgefischt hatte, gelandet. Der Führer der Vanduaraerzahlte, daß er zwei Tage vor feiner Landung. wJhrnabm. wie tint lins kannte Barke etwa fünfzig Meilen von' n ß- - . . onxeiiosl VNlsMnale av. Trod der

yöchzeensen 5 wuroe ein Boot, das mit dem Maat und einemMatrosen bemannt war, der Barke zuHilfe gesandt. Alle Bemühungen der Mannschaft der letzteren, ein Tau des ersteren zu ergreifen, waren vergeblich. Unter die-

sen Umstanden hielt es die Vanduara für angezeigt, ihre Fahrt während der Nacht zu unterbrechen und die Barke, anscheinend eine norwegische, im Auge zu behalten. Als der Tag anbrach, war die Bemannung der -englischen Schmacke erstaunt, weder das von dieser ausgesandte Boot zu erblicken, noch ein Lebenszeichen der fremden Barke, wahrzunehmen, die noch flott war und' vor dem Winde ging. Das Auffälligste aber war, daß die Boote der Barke nicht herabgelassen waren, fondern an ihrem Platze hingen, und daß man auf der Vanduara während der Nacht kein Signal oder Zuruf der Barke wahrgenommen hatte, obwohl man danach ausgeschaut hatte. Die Schmacke segelte um das fremde Fahrzeug, um ein Lebenszeichen auf ihm zu entdecken, aber es war Niemand zu erblicken und die Zurufe blieben unbeantwortet. Da die Vanduara" über ein zweites Boot nicht verfügte, so war sie außer Stande, etwas zur Aufklärung des seltsamen Ereignisses beizutragen, und konnte nichts Anderes thun, als nach Lowestoft zu segeln und dort das Erlebte zu melden. Die Leiche des Maats der Vanduara" zeigte eine tiefe Wunde an der Stirn. Einer der fremden Schiffer trug einen mit Nageln besetzten Stahlhandschuh, einen sogenannten Knucklediister. Man vermuthet, daß Nachts eine plötzliche Panik auf der Barke entstand und daß deren Bemannung in der Hast, das fremde Boot zu erreichen, dieses umstürzte und mit ihm unterging. Da da? norwegische Fahrzeug anscheinend 10 Mann an Bord führte, so hat dieses unaufgeklärte Schiffsunglück zwölf Menschenleben gekostet. DieZEifenbahnen der Welt. , Van der Entwickelung des Cks bahnnetzeS der Erde gibt das im preußischen Ministerium der öffentlichen Arbeiten herausgegebene EisenbahnArchiv ein statistisches Bild, welches einen fünfjährigen Zeitraum als Vergleichseinheit verwendet und für alle Eisenbahnen besitzenden Länder der Erde deren Zuwachs, die relative Dichtigkeit des Netzes und die ausgewendet:n Anlage-Kapitalien darstellt. Die jetzt vorliegende Statistik umfaßt das Lustrum 1889 1893, an dessen Ende das Eisenbahnnetz der Erde eine Ausdehnung von 671,170 Kilometer erreicht hatte, eine Länge, die den Erdumfang am Aequator bereits 16 Mal und die mittlere Entfernung des Mondes von der Erde um etwa 300,000 Kilometer Übertrifft. Von dieser Eisenbahnlange entfallen 360.418 Kilo meter, also mehr als die Hälfte, auf Amerika, das Europa mit 238.550 Kilomete? um 122.000 Kilometer überklügelt ha!. Asien hat im Jahre 1893 ?wei neue Eisenbahnländer hinzutreten sehen. Sibirien mit den Anfangsstreckn der großen sibirischen Eisenbahn (103 Kilometer) und Siam (29 Kilometer); trotzdem hat dieser örö&fe Kontinent das relativ kleinste Bahnnetz, da seine Eisenbahnlange bisher nur 38,788 Kilometer erreicht hat. Afrika hat 12.334 Kilometer Eisenbahnen und Australien 21.030 Kilometer. ; Auf je 10,000 Einwohner kommen in Australien 60.6, in Europa nur 6.5 Kilometer Eisenbahn, auf je 100 Quadrat-ckrilometer Fläche in Australien 6,3, in Europa 2,4 Kilometer Bahnnetz. In Europa hatte Deutschland mit 44,842 Kilometer Ende 1893 daS längste Bahnnetz (Preußen allein 26.503 Kilometer); alsdann folgen Frankreich mit 39.357. Rußland mit 33.451, Großbritannien mit 33.219. 5sterre!chUngarn mit 29.160. Jtalien mit 14.184, Schweden mit 8782 und Belgien mit 5473 Kilometer,wahrend die übrigen Länder zwischen 3415 Kilometer (Schweiz) und 540 Ktlometer (Serbien) rangiren. Auf je 100 Quadrat-Kilometer hat Belgien 18.5 Kilometer Eisenbahn. Großbritannien 10.5, Niederlande 8.5, Deutschland' 8.3 (Preußen 7.6). Schweiz 8.2, Frankreich 7,8. Dänemark 5.7, Jtalien 4.9, OesterreiaUngarn 4,3, Schweden 1,9; es folgen dann die llbrigen Länder, in deren Reihe Rußland mit 0,6 Kilometer als letztes steht. Auf je 10.000 Einwohner Hai in Europa Schweden mit 18.2 Kilometer die stärkste Entwickelung, ihm folgt die Schweiz mit 11.6, Frankreich mit 10.3. Dänemark mit 9.7. Deutschland mit 8.8 (Preußen 8.6). Belgien ebenfalls 8,8, Großbritannien 8.6, Normegen 8.1, Oesterreich 6.3. Spanien 6.5. Niederlande 6.3, Rumänien 6.1, Portugal 5.0, Italien 4.3, Griechenland 4,2, Rußland 3.3 und endlich die europäische Türkei mit 2.0 Kilometer. Der Zuwachs des Vahnnetzes der Erde in dem Jahrfünft von 1889 1893 betrug. 75,086 Kilometer oder 126 Procent der im Anfang dieses Zeitraums in Betrieb gewesenen Länge, aber dieftr Zuwachs betrug 5000 Kilometer weniger als im Jahrfünft 1883 1892. Da5 Sinken des Zuwachses var am stärksten in Amerika, wo er 1839 1893 42.673 Kilometer betrug gegen 68,679 Kilometer 1885 1889. und der Zuwachs der letzten Periode war. kleiner als in allen vorher-, geheitden seit 1873. In Europa zeigt 1889 1893 eine kleine Zunahme des Zuwachses mit 13.801 Kilometer gegen 13.104 Kilometer in 1833 1892. während der höchste Zuwachs mit 24,796 Kilometer, in. den Zeitabschnitt 1883 1337 entfiel. Von den einzelnen Staaten Europas hat in der Periode 1839 1393 Rußland mit 3292 Kilometer den größten Zuwachs gehabt, danach kommen Deutschland mit 3049. Frankreich mit 2987. Oesterreich-Ungarn mit' 2573, g paniert Mit 1661. Italien mjt 1424 ÜW lomkterZuwächs. ' In Amerika zeigen die im Eisenbabnbau vbnan siebenden

Aereinigien Ktaaten in 1889 1393 eine Vermehrung von 26,496 Kilometer (gegen 29.936 Kilometer in 1883 1892). danach folgen die argintinische Republik mit 5.195, Britisch. Nordamerika mit 2733. die Ver.Staa-

ten von Brasilien mit 2700. Mexico mit 2657 Kilometer Zuwachs. In Asten hat Britisch-Jndien den beträchtlichsten Zuwachs 3912 Kilometer (gegen 5.324 Kilometer in 1888 1892). Danach folgen Japan mit 1295 und Kleinasien mit 947 Kilometer. Für Eisenbahnbau haben die Eisenbahnländer der Welt bisher 143 Milliarden Mark ausgegeben. Europa allein verwandte auf seine Eisenbahnen fast 65 Milliarden Mark; in diesem Punkte steht Großbritannien mit 19.4 Milliarden in erster Reihe, es folgen bann Frankreich mit 12,1.Deutschland mit 10,9, Rußland mit 6.8. Oesterreich-Ungarn mit 6.5. Italien mit 3.1, Spanien mit 2.3. Belgien mit 1.1 Milliarden, während die übrigen Länder hinter der Milliardenziffee' zurückbleiben und Griechenland nur 50 Millionen verwandt hat. VemetnnntzZgkS. Gegen das Schnarchen. Wenn Jemand ansängt zu schnarchen, genügt ein einfaches Berühren des Kehlkopfes von außen, um sofort die lieblichen- Töne verstummen zu lassen. Eine Erklärung für diese Thatsache hat man bis jetzt noch nicht finden können, aber das Mittel bewährt sich und ist auf'ö Beste zu empfehlen. Hautpflege. Zur hygienischen Hautpflege wird von einem hervorragenden Arzte empfohlen, bei häufigen Bade - Anwendungen, zmal wenn Seife zugleich damit angewendet wird, eine Einreibung mit Fett (am besten Lanolin) darauf folgen zu lassen, um die Geschmeidigkeit der Haut zu erhalten. Glycerin ist nicht empfehlenswerth, da es die Ausscheidungsvorgänge der Schweißdrüsen störend beeinflußt und dem Gewebe im Lause der Zeit ein fahles Aussehen verleiht. Auch Vaseline sei wegen seines Gehaltes an Schwefelsäure nicht so empfehlenswerth wie Lanolin. Helle Handschuhe, die nicht schmutzig genug zur Benzinwäsche, nht sauber genug zum Tragen sind, kann man schnell und leicht rein'rgen, wenn man ein Flanellläppchen nimmt, dasselbe in, Milch taucht, tüchtig ausdrückt und mit Seife einreiht. Alsdann ziehe man den Handschuh über die Hand und reibe leicht mit dem Läppchen über die unsauberen Stellen, drücke aber, nicht zu stark auf, damit das Leder nicht zu viel Feuchtigkeit anzieht, es wird leicht hart dadurch. Hat man alles rein gerieben, so nehme man ein Handtuch und trockne die feuchten Stellen etwas nach, ziehe den Handschuh auö und lasse ihn noch ein Weilchen an der Luft trocknen. Den ebenso unangenehmen als ungesunden Kleistergeruch neu tapezirter Zimmer kann man auf folgende Weise vertreiben: Nachdem man Fenster und Thüren solcher Räume ge schlössen hat, bringt man glühende Kohlen hinein und streut einige Hände voll Wachholderbeerenj darauf. Nach etwa zwölf Stunden öffnet man alle Fenster und Thüren, damit frische Luft eindringen kann, und man wird sinden, daß der üble Geruch vollständig verschwunden ist. . Ein vorzügliches Mittel zur Reinigung von kupfernen Gefäßen ist folgendes: Man nehme Salmiakgeist, löse hierin ein wenig scharfe Seife auf und schüttle diese Mischung tüchtig durcheinander. Von dieser Flüssigkeit thue man etwas auf einen Lappen, reibe das Kupfer damit ab und putze mit Wiener Kask nach, Dje Gegenstände werden auf diese Weise viel schöner und das Putzen derselben erfordert bei weitem weniger Zeit als mit den bisher gebräuchlichen Mitteln, welche' meistens den Nachtheil haben, daß sie entweder sehr scharf, für die Hantirung also auch gefährlich sind, oder sehr viel Putzlappen erfordern. Zerbrochene gußeiserne Gegenstände wieder zu reparirenl Man nehme zwei Theile Salmiak, ein Theil sublimirten Schwefel und sechzehn Theile Gußeisen-Feilspähne, m! sche diese Bestandtheile in einem Mörser und halte dies Pulver vollkommen trocken. Wenn man dann von ihm Gebrauch machen will, mischt man ei mit zwanziamal seines Gewichtes reiner Etsenfeilfpähne, zerstößt das Ganze im Mörser, netzt es mit Wasser an, bis es zu einem Teige geworden ist, womit man die Vruchthelle bestreicht und den Gegenstand zusammenpreßt. Nach einer Weile werden die gekitteten Stellen so stark und hart wie die anderen Metalltheile. Um. die sogenannten Blijjhen" aus dem Geficht zii entfernen, gibt es zwar viele kosmetische Mittel, indeß ist die Hauptsache, wenn man sich dauernd von diesem Uebel hefreien will, daß man die letzte innere Ursache, beseitigt. In den meisten Fclllen sind eS Verdauungsstörungen, die die Bildung der Pusteln begünstigen und wird man daher behufs Abwehr zunächst mit einer Regulirung der Vexdauungsthq? tigkeit zu beginnen ha.ben. Es em pfiehlt sich daher Vermeidrmg schwerer und ausregender Speisen und Getränke, wie Bier, starker Kaffee, Käse. Butter, Schnalz. Zuträglich sind dagegen Gemüse, Obst, magere Fleischspeisen, leichter Landwein, Milch. An. zurathen sind ferner im Winter warme, m Sommer kalte Bäder, Bewegung jm Freien und, falls vorhandene Verstopfung auf DarmstLrung hinweist, leichte Abführungsmittel, wie Klystiere, Kurellasches Brustpulver mit doppeltkohlensaurem Natron, Rkinusöl. Ne. benbei sind in 'hartnäckigeren Fällen auch Schwefelbäder von Erfolg. Oertliche Mittel sind Borazlösung (5 procentige) mit Benzoetinktur und Rg senwasser parfllmirt, Kleienwasser, Mandelmilch. Sollten die Hautunteinigketten diese? diätetischen Behand, lung nicht weichen,-so liegen jedenfalls ernstere Innere Störungen zu Grunds

und empfiehl sich dzp.n. lieber einen Arzt zu tonsultiren. ' Die Erhaltung p o l i r t e r Möbel. DrÄ feuchte Luft im Zimmer und die Ausdünstung der Bewohner findet täglich ein fast unmerklicher feuchter Niederschlag auf denMLbeln statt, mit welchem sich der feine Staub, der auch in einem sorgfältig gereinigt? Zimmer doch immer wieder im Laufe des Tages entsteht, verbindet und in dieser Vereinigung einen leichten aber festen Belag auf dem Holze bildet. Nur selten findet sich in einem Haushalt so viel. Zeit, die Möbel 'bei dem täglichen Abstäuben wirklich gründlich zu reinigen, und dies ist der Grund zu , der Klage, daß dieselben trotz aller sonstigen Schonung so bald ihr neues Aussehen verlieren. Diesem Uebelstand kann man abhelfen, wenn man die Möbel im Laufe des Jahres zwei- bis dreimal kräftig polirt. Man kann dieses mit geringen Kosten selbst thun. Ein Stück Flanell wird zu einem faustgroßen Ballen zusammengedrückt und mit alter, recht weicher Leinwand umhüllt. Der Ballen muß so groß sein, daß man ihn bequem mit der Hand umspannen kann. Man träufelt zwei Tropfen reinen Spiritus auf den Ballen und reibt fest aufdrückend in immer kleinen Kreisen die Politur wieder glänzend. Durch festes, schnelles. Reiben erwärmt sich das Holz, und der anhaftende Schmutz löst sich ab. ohne daß man Wasser dazu nimmt, welches die Politur immer etwas schädigt. Besonders ist es zu empfehlen, nicht zu große Flächen auf einmal zu bearbeiten, sondern nur jzdesmal einen Quadratfuß mit dem Ballen zu bereiben. und wenn diese Fläche sauber und glänzend ist, weiter zu gehen. Vorher schiebt man die schmutzig gewordene Leinwandhülle deS Putzballens etwas zur Seite und träufelt auf eine reine Stelle wieder zwei Tropfen Mandelöl und ebenso viel Spiritus. Auf diese Weise behandelte Möbel werden wieder wie neu. XL zi Wein-, Bier- und Liqueurflecke aus Marmorplatten zu entfernen, tropfe man vorsichtig auf jeden Fleck einen Tropfen Eau de Jabelle, wodurch die Flecken sofort verschwinden werden. Dann aber ist es gut. mit Wasser zu spülen, nöthigenfalls mit Seife zu waschen. Mittel, um gelbgewordenes Elfenbein weiß zu machen: Man löse 1 Theil frischen Chlorkalk in 4 Theilen Wasser, legt die Gegenstände hinein, läßt sie etwa 3 Tage darin liegen, bis sie weiß geworden sind, spült sie dann tüchtig mit reinem Wasser und läßt sie an einem schattigen, luftigen Orte abtrocknen. Mehlspatzen. Ein Pfund Mehl wird mit drei Viertel Quart Milch angerührt, mit vier Eiern und etwas Salz vermengt und der Teig, welcher nicht zu dick und nicht zu dünn sein darf, gut geschlagen. Nun gibt man mit einem Löffel den Teig in kochendes Salzwasser und kocht die Spatzen'etwa zehn Minuten, bis sie aufsteigen, richtet sie an und gießt in Schmalz geröstete, klein geschnittene Zwiebeln oder Semmelmehl darüber. Linsen Und Spatzen ist ein guteK Gericht, denen geräucherte Würstchen beigefügt werden, die Spatzen werden ahe? auch zu Lendenoder Rindsbraten unb verschiede.Nen Ragouts gegeben, EinederschädlichstenReig u n g s a r t e n von Thüren, Fenstern, Fensterbrettern, Möbeln etc. ist diejenige, die Scheuerbürste in eine Schmierscifenlösung zu wllckerr nd dann die Gegenstände damit zu reinigen. Von dieser stark ätzenden Seife, welche sich in kaltem Wasser nur schwer löst, bleiben in den Ecken Reste zurück, die in verhältnißmäßig kurzeriZeit sywohl Lack- als Oelfarben angreifen und somit den Anstrich zerstören. Wer Thüren und Fenster und Älehnliches reinigen will, der löse ein halbes Pfund geschabte Kernseife in 3 Quart kalten Wassers auf und reinige mit dieser Lösung. Gipsfiguren zu reinigen, Gipsgüss reinigt man nach einem ältern Recepte wie folgt: Man löst ein Stück gelöschten Kalk in Regenwasser auf und vermischt die Flüssigkeit mit einer kleinen Menge flüssigen Leims. Darauf hängt man die mit dünnen, festen Bindfäden umschnürte Figur so in die Flüssigkeit, daß sie ringsum von ihr umspült ist. und läßt sie Harm ein bis zwei Stunden. Nach dem Herausnehmen läßt man sie völlig trocknen und bestreicht sie mit dünner Alaunlösung. Ein sehr einfaches und bei einiger Uebung leicht ausz'führendes Verfahren besteht darin, die Figur mit Stärkekleister ziemlich dick zu bestreichen. Nach dem Trocknen springt der Kleister ab oder läßt sich wenigstens leicht entfernen. Der Kleister nimmt alle Unreinigkeiten, von der Oberfläche der Gipsfigur mit 'hinweg. Hammekrücken n PortWein, Nachdem man den Rücken gehäutet und das Fett abgeschnitten hat, legt man ihn in eine tiefePfanne, kocht, zwei Zwiebeln, einige Nelken, Mohrrüben, Petersilie und Knoblauch mit einem Quart Porjwein und ti yem achtel Quart Efsig. gießt diese Marinade über da? Fleischstück und läßt eS unter täglichem Umrühren sechs Tage darin liegen. Gut abgetrocknet, bratet man den Rücken in Butter, mit einem gebutterten Papier bedeckt, unter fleißigem Begießen' gar und entfernt zuletzt das Papier, damit es sich gut bräune. Die Sauce, wird, mit einem Theil der zuvor durch ein Sieb gegossenen Marinade verbunden ausgekocht, mit ein wenig Flölsch-Eztrakt und etwas JohanniZ-beer-Gelee verrührt, in einer Sau ciere besonders servirt, auch garnirt man den in feine Scheiben zerlegten Braten mit Kartoffel-Croquettes. , , Bernhardt Thau Uc$tMxght I Den feinsten Pumpernickel, gutes Roggenbrot uns Kuchen - aller Art, befonde? den beliebten Sträußelkuchen. .Am östlichen Marktstand UZ und 124 oder yokbrook Straße Ro. 81.

Be! allen.

Vergnügungen im Freien

fii M

Verrenkungen, Verstauchungen und

Nimmt.

ST. JßKQBS QZL den ersten Platz ein als das beste und sicherste Heilmittel. . . .

Ein eigenthümlicher Conflict ist im Berliner städtischen Krankenhause am FriedrichShain aus. gebrochen, der zur Folge hatte, daß sämmtlichen Assistenz - Aerzten zum 1. Juli gekündigt ist. Die Entwicklungsgeschichte dieses Vorfalles ist folgende: Die jungen Aerzte haben in dem Ca sino des Krankenhauses wiederholt studentische Gelage veranstaltet, die bis m die späte Nacht ausgedehnt wurde und die Nachtruhe störten Viele von ihnen kamen ferner oft zu so später Morgenstunde nach Hause, daß die Direction eine 'Fortsetzung dieser Gebrauche nicht mehr dulden zu dürfen glaubte, und zwar im Interesse des Krankenhauses. Diese Dinge waren aber immerhin nur nebensächlicher Natur und würden an sich zu einem Conslict nicht geführt haben. Die Aerzte ließen aber die Ermahnungen unbeachtet und mußten schließlich von der Direction schriftlich verwarnt werden. Dieser Brief blieb infolge eines Zufalles unverschlossen, so daß zahlreicheAngestellte des Krankenhauses den Inhalt kennen lernten. Gegen die schriftliche Verwarnung bildeten die 10 Assistenzärzte, die anwesend waren, ein förmliches Complott. Sie schickten den ihnen zugegangenen Brief, ebenfalls unver schlössen, in der Urschrift an die Direction zurück, nachdem sie darauf ver merkt hatten, daß sie gegen Eingriffe in ihre persönliche Freiheit Einspruch erheben müßten. Diesen Vermerk auf der Urschrift hatten alle zehn unterschrieben. Die Folge dieses Schrittes mußte sein, daß ihnen zum 1. Juli ge kündigt wurde. Der Kaiser von China hat sich zu einem in der ganzen chinesischen Geschichte bisher nicht dagewesenen Schritte entschlossen. Er hat nämlich auf den Rath des Staatssecretariats für Finanzen verfügt, daß in diesem Sommer einhundert Siutsai, d. solche Chinesen, die bereits den ersten literarischen Grad errungen hahen, i.n Peking zur Prüfung sür den dritten, den Tschinfchih oder Doctorgrad, zugelassen werden, sollen, wenn sie je 20.000 Taels ($15,XX)) dafür entrichten. Bisher konnte der Doctorgrad, der für die Besörderung der Mandarinen nicht gerade nöthig, C&tT recht nützlich Ist, ausschließlich von' den. jenigen andidaien erworben werden, die schon die für dle höhere Mandari nenlaufbahn unerläßliche, sehr schwere zweite Prüfung hinter sich hatten und also Tschll-jin, d. h. beförderte Leutewaren. Daß nicht nur Hunderte, sondern Tausende von Candidaten aus den wohlhabenden Provinzen Mittelund Süd-Chinas versuchen werden, den hohen dritten Grad auf diese leichtere Weise zu erlangen, ist sehr wahr? scheinlich. obwohl gar nicht einmal angegeben zu sein scheint, wie es mit dem Gelde wird, wenn der Eandidat die VrUfung nicht besteht,, und wie viele Überhaupt Aussicht haben, das Ziel zu erreichen. Der jetzt sehr geldbedürftigen Schatzkammer wird ein. Betrag von zwei Millionen Taels höchst willfommen sein: orthodoxe alte Chinesen werden die Verfügung aber sicherlich nur mit allgemeinem Schütteln des Kopfes gelesen haben. Auch in Paris st i r b t man noch aus Liebe in unserer so prosaischen und skeptischen Zeit. Allerdings leistet sich nur ein junger Pro. hinzle? einen derartigen Luxus, und das obendrein noch um der schönen Augen der spanischen DiamantenTänzerin Otero. die es einem beurlaubten Unterofficier' angethan hatten. Dieser, ein gewisser Chretien, hatt; vor einigen Wochen eine Erbschaft von etwa 30,000 Francs behoben, war nach Paris gekommen. UM sein Geld flott los zu werden, ehe er als Unterofficier capttulirte. In ei-. nem der FolieS Bergeres sah, er die schon ziemlich reife spanische Schönheit, verliebte sich bis über die Ohren in sie und suchte sich ihr zu nähern. Die .schöne Otero" mochte wohl finden, daß der junge Mann nicht reich genug sei, um auf ihr Herz auch nur vorübergehenden Anspruch zu erheben, und das kränkte den armen Chrejien so sehr, daß er sich aus einer Spazierfahrt im ByiS de Boulogne erschoß. Das war eine hübsche Reclame sür die Tänzerin, die sie denn auch nach Kräften ausnützte. Sie trat zunächst zum Zeichen der Trauer nicht auf. empfing aber in ihrer Wohnung eine Menge Reporter, denen sie Alles haarklein erzählte und auch die Briefe des unglücklichen Liebhabers mittheilte. Sie erzählte, daß sie ihm die 10.000 Francs, die er ihr hatte zustellen lassen, zurückschickte und auch den Versuchungen eines Juwelen Händlers, den Chretien zi ihr geschickt, habe sie Widerstand geleistet. Nur einen Blumenstrauß in einer einfachen Vase habe sie von ihm behalten. Sie machte den Reportern sogar das Geständniß, sie ' hätte sich vielleicht geopfert, wenn sie geahnt hätte, daß der junge Mann sie so XtU denschaftlkch liebe. Vielleicht wird die Dame sie tanzt immer mit Diamanten, deren Werth aus eine Mil lion geschätzt wird noch für den Tugendpreis vorgeschlagen. ,.

wo Einen so leicht ein Unglück pafiiren kann wie z. B. . . .

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