Indiana Tribüne, Volume 18, Number 257, Indianapolis, Marion County, 6 June 1895 — Page 2
SndZana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntag. Tie tägliche, Tribüne" kostet durch den Tröger 13 Cents per Woche, die Sonntags..Tribüne-S Cent? p?r Woche. Beide zusammen IS Gents oder es Gents per Monat. Per Post außerhalb bet c?tadt uaeschiS: i JorauSöezailung per lZahr. fft 1 Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 6. Juni 1895. In einem Landsturm. - Wlan ist es gewohnt, daß bei unZ C?ie Berichte üöer Witterungs-Erfchei. tiungen stark übertrieben werden. Von den Nachrichten über die Sandstürme jedoch, welche kürzlick während 'der abwechslungsreichen Verzweiflungskämpfe zwischen dem Winter und dem Frühling in einem bedeutenden Theil unseres LandeZ losbrachen, läßt sich dies keineswegs sagen; vielmehr genügten sie noch nicht zu einer vollkommenen Vorstellung. Ein ganz richtiges Bild kann freilich nur die eigene Erfahrunz liefern. Der Sturm, welcher tltDl Ml Tage lang daZ westliche Kansas und das östliche Colorado heimsuchte, WZ? von ungewöhnlicher Mächtigkeit, wenigstens nach Maßgabe amerikanischer Verhältnisse, und zeigte allerhand merkwürdige Launen. Ungeheure Sandwolken wurden von einem gewältigen Wind durch die Luft ge trieben, verdunkelten alle Gegenstände in einem Grade, welcher kaum in -der, Wüste Sahara ärger sein kann, und Mächten die Ezistenz für Mensch und Thier beinahe unmöglich.' Und wäh. rend nördlich und wetl'uh von der Stadt Denver der Wrnd mit einer Geschwindigkeit von 40 biZ 60 Meilen pro Stunde brauste, regte sich in Denver selber die Luft noch nicht genug. um auch nur ein' Fähnchen zum Flattern zu bringen! Daher wollten die Menschenkinder daselbst 'garnicht alauben, daß um sie herum der ärgste Sand- und gleichzeitig Schneesturm seit vielen Jahren wüthe, der in seinen Wirbelungm Alles zu ersticken drobte. Dabei war das Wetter nicht kalt, und es zeigten sich andererseits auch keinerlei gewitterhafte Erscheinungen. An den. Wagaons der .Bahnzüge, welche durch dielen Sturm hindurch ' fuhren, hinterließ derselbe sehr auffallende Spuren. Farbe und Lack wurden am Holzwerk weggerieben, und die-Wagenfenster furchtbar zerkratzt, oder gär daZ Glas zermalmt. Eine Locomotive. welche mehrere Stunden lang dem Sturme getrotzt hatte, sah auZ, als ob sie mehrere 5kabre lana Veraraben aewelen und dann wiese? auZgegraben worden wäre! Viele, welche sich in den SandWirbelsturm hinauswagten, kamen nach einigen Minuten mit Gesichtern zurück, die aus Hunderten vonSchnittwunden bluteten. - Zu heyenne Wells, einer Station an der Union.Pacific.Bahn in Eolorado. wuen itaäjci 13 Bahnwaaen voll Sand ' allein vom VahnhsfZPerrsn weggeschafft. Einschnitte an den Bahnlinien entlang füllten sich mit gewaltigen Wehen, welche zu etwa zwei Dritteln aus Sand und ZU thtm Drittel aus Schnee bestanden. Wehe einzelnen Hirten, die vom Sturme überwältigt wurden, und ihren Heer den! Bezeichnend ist es auch, bat) die Leute, welche, als man das Aergste vorüber alsubte, beauftragt wurden. die Bahnlinien von Sand und Schnee zu säubern, absolut nicht im Stande waren, länger als eine halbe Stunde zu arbeiten, ohne abgelöst zu werden. Kurzum, es war das Tollste, waS seit langer Zeit tn dieser Art bei unS vorM rf. l t v-M gekommen 1 1, ern rnerlwuroia.es st misch afrikanischer und amerikanischer wildvestlicher We!terExtravaganzen! Das Erdbeben auf dem Karst. DaZ furchtbare Naturereigniß, wel ches den heurigen Osterfeiertagen eine so traurige Denkwürdigkeit verliehen hat, indem es daZ benachbarte Juain schwer heimsuchte und außer dem so hart getroffenen Laibach auch ruich andere Orte tn Angst und Schrecken setzte, ließ vielfach vermuthen, daß besonders in den unterirdischen Rau men deZ höhlenreichen Karstgebtetes die Spuren des Erdbeben? sichtbar sein würden. Diese Annahme war. den neuesten Mlttbeuunaen zufolge. falsch.' In St. Canzian, daZ auf und neben sehr umfangreichen oylen aufgebaut ist, war die Erschütterung wohl sehr heftig, gina jedoch ohne jeglichen Schaden vorüber. )ch verr..:ci m;ts,. -iuiyic , uukut ui terreichlschen Alpenvereins, die un .eilvolle Nacht vom ersten auf den Zweiten. Ostertag ta dem hart an den Hohlen von St. Canzian liegenden Matavun. Der erste Stoß um 11 Uhr 27 Min. Nachts kündete sich durch ein Geräusch an, welches dem ähnlich war. das ein im rasenden Laufe, bei dem Hause vorüberfahrender, schwer beladener Wagen verursacht hätte. Am südöstlichen Himmel flammte es einen Moment wie fernes Wetterleuchten auf. Gleich darauf erzitterte daö nicht sebr große HauZ in seinen Grundfesten unb ward heftig hin und 'her geschüttelt. Alles knarrte und dröhnte, Fenster. Geschirre und Gläser klirrten unheimlich. Trotz der später noch wiederholt auftretenden Eckstöße blieb die Bewohnerschaft ruhig in den Betten. Selbst ein sehr heftiger Stoß gegen 4 Uhr Morgens vermochte die Äauern nicbt auZ den Häufern zu treiben, wie dieZ tn Trieft geschah, wo diele Leute die Nacht auf öffentlichen Plätzen und auf denSchiffen zubrachten, oder auch in gedeckten Wagen übernachteten. Am zweiten Ostertage beging ich einen großen Theil der Höhten und Grotten, um etwaige Schäden zu constatinn. Wir fanden AlleS unverändert. - Kein Stein war UttiltUUtfl, Um Tropf-,
siein um- oder abgestürzt, dle ganze Höhle befand sich in einem unversehrten Zustande. Selbst Steine in der großen Dolina und den Taggrotten, deren Herabfallen wir schon seit längerer Zeit befürchteten, waren trotz
der gewiß sehr heftigen rcyulierun aen unverrückt auf ihrem Platze ae blieben. Auch in der nahen, von Tausenden von Stalagmiten und Stalaktiten ange,?ten Kronprinz-Rudolf-Grotte" bei S)ciza war bei der Untersuckuna nach dem Erdbeben kein einziger ab- oder umgefallener ,, . ... sc: rr.iTropsnem zu cniocucu. vm ches meldete man aus vielen andern ttmUtn in der Nahe von Triest, so wie auch von Trebich. Eorgnale und Adelsberg. Der Kampf zwischen Tlettot" undBouvet". Die . Ernennung des Admirals Knorr zum commandirenden Admiral ruft die Erinnerung an das siegreich Seegefecht wach, daö wahrend des deutsch-französtfchen Krieges der damalige Capitänlieutenant Knorr in den weitindischen Gewässern mit dem sranzösischen Aviso Bouvet" bestanden hat und da ihm das Eiserne Kreuz 2. Classe eintrug. Das Generalstabswerk von 1870s71 berichtet darüber: DaS seit Ende des Jahres 1869 in Westindien anwesende deutsche ßano nenboot Meteor" unter Befehl des Capitän-LieutenantS Knorr, hatte sich nach erhaltener Kunde vom Ausdruche des Krieges im August 1870 von der Küste Venezuelas über Kingston auf Jamaica nach Key-West auf Florida begeben und . daselbst, weil es. seiner Bauart nach vornehmlich nur zu Küstenfahrten geeignet war. das Ende der stürmischen Jahnszm . abgewartet Nachdem das. Kanonenboot - alsdann am 6. November wieder in See gegan gen war, erreichte .es am 7. Morgens den Hafen von Havannah, in dem unmittelbar darauf 'auch der französische Kriegs-Aviso Bouvet" ankerte. Das Kanonenboot 1. Classe Meteor" war mit einem gezogenen 15 Centim.- und zwei gezogenen 12 Centim.-Geschützen versehen, hatte eine Maschine von 80 Pferdekrast und eine Besatzung von 64 Mann. Der Bouvet" dagegen war mit einem gezogenen 16 Centim.-, vier 12 Centim.-Breitseit-Geschützen und vier Drehbassen ausgerüstet. Seine Maschine hatte 150 Pferdekrast., sei. ne Besatzung zählte 85 Mann. Da die spanischen Behörden Aufrechterhaltung der Neutralität des Hasens.verlanglen, so dampfte der Meteor" Mittags wie. der in das offene Meer hinaus, um ungeachtet der Ueberlegenheit des Geg ners diesen zum Kampfe herauszufordern. Der Bouvet" folgte . indessen nicht, und dem preußischen See-Ossi-cier wurde am Abend .-nach seiner Rückkehr in den Hafenspanischerseits eröffnet, daß er erst 24 Stunden nach der Abfahrt des feindlichen Schiffes wieder auslaufen dürfe. Dieses verließ den Hafen am 8.- Mittags; am 9. zu gleicher Stunde lichtete der Meteor" die Anker, um den Gegner aufzusuchen, der bald darauf nördlich in Sicht kam. Nachdem nun der Me teor" auf 1200 Schritte Abstand den Geschützkamps eröffnet hatte, entspann sich von 2j Uhr Nachmittags an bei bedecktem Himmel und zunehmender nordöstlicher Brise ein zweistündiges lebhaftes Gefecht zwischen den beiden Kriegsdampfern. Im Lause desselben suchte der Gegner mit plötzlicher Wendung das Kanonenboot zu rammen und in den Grund zu bohren. Letzteres vereitelte durch zweckmäßige Beweung die Absicht des Feindes und schickte sich gleichzeitig zum Entern an; die Fahrzeuge trafen jrdoch in einem so spitzen Winkel aufeinander, daß nur eine secundenlange Berührung zwischen ihnen stattfand und beide in entgegengesetzter Richtung unter heftigem Gewehr- und Geschützfeuer aneinan der vorbeijagten. Das Kanonenboot hatte beim Zusammenstoß mit dem stärker gebauten Gegner nicht unerheblich, besonders durch Ueberbordstürzen des Groß- und Besanmastes gelitten, aber mittels wirksamen Granatschusses einen Dampfkessel des Bouvet" derartig zertrümmert, daß dieser eilig Segel aufhißte und auf den schützenden Hafen zusteuerte. Der. Meteor", durch die eigenen Beschädigungen nur kurze Zeit aufgehalten, setzte dem Feinde mit voller Dampfkraft nach, vermochte denselben aber nicht mehr außerhalb des neutralen Gewässers zu erreichen. An der Grenze desselben machte der Signalschuß eines inzwischen gleichfalls ausgelaufenen, spanischen Kriegsschiffes gegen 5 Uhr Nachmittags dem Kampfe ein Enoe. Der Meteor", auf dem ein Steuermann und ein Ma trose gefallen, ein anderer Matrose schwer verwundet war.wurde demnächst. zu semer Ausbesserung wieder rn den Hafen zurückgeführt. Export Musterlager in Weimar. Noch während des Verlaufes der im Jahre 1894 siattgefundenen ersten Thüringer Gewerbe- und IndustrieAusstellung entstand unter den zum Verbände Thüringer Gewerbevereine zusammengeschlossenen Körperschaften ein Bewegung zwecks Schaffung eines ständigen Musterlagers Thüringer industrieller und aewerblicher ErzeuaNisse, welches in umfassender Weife die Vielartigkeit und Lelftungssayiglett der hochentwickelten Industrie des Thüringer Landes den Interessenten, und besonders den ausländischen Jmpor. teuren in einer stetig durch alle Neuheiten ergänzten Weise zu veranschau. licken aeeianet sei. Aus den Berathungen ging der Beschluß hervor, ein der artiges Musterlager m Weimar zu er. richten, wo sowohl die Großherzoglich Weimarische Regierung, wie auch die Stadtbehorden. der Gewerdeverern und zahlreichePrivate ihre hilfreicheMitwir kung in Aussicht gestellt und dieselbe auch bereits zur Ausführung .gebracht haben. DaS Thürwaer Jndustriegebiet steht ja in seiner Eigenart, in sei, ner Vielgestaltigkeit und Leistungsfähigkeit einzig auf der Welt da, In
den zahlreichen Zweigen feiner Jndustrie, der Fabrikation der Porzellan-, Glas-, Metall- und Holzwaaren, der Tuch- und Wollwaaren, der Korbwaa ren, Spielwaaren, Lampen, SchuhWaaren usw. usw. nimmt das Thüringer Land infolge der außerordentlichen Entwicklung seiner Betriebe auf dem Weltmarkte bereits eine sehr hervorragende Rangstellung ein. Verdan ken doch die weltbekannten Leipziger Messen ihre Bedeutung für den Welt Handel in erster Linie der Betheiligung der Thüringer Firmen, deren sowohl zur Frühjahrs- wie zur Herbstmesse etwa 500 vertreten sind. Der Zweck des Thüringer Ezport-Musterlagers ist, die Erzeugnisse der Thüringer In. dustrie in einer ständigen Ausstellung zu vereinigen, um den von Uebersee kommenden Einkäufern einen schnellen und zuverlässigen Ueberblick über die Erzeugnisse deö Ländergebietes zu ermöglichen und um ferner alle Mittel in Anwendung zu bringen, alle Ein richtungen zu treffen, alle Verbindungen anzuknüpfen, die sowohl den Einkäusern wie den Fabrikanten von Nutzen sein können. Der Zweck deö Unternehmens ist ein lediglich gemeinnlltziger, aus dem irgend ein Gewinn für die Unternehmer selbst nicht erwartet wird. Der Betrieb ist jedoch ein ausgeprägt kaufmännischer, um allen Anforderungen in der völlendetsten Weise gerecht zu werben, die ein derartiges Ezport-Musterlager in der Erledigung seiner vornehmsten Auf gäbe ZU erfüllen hat: den direkten VerZehr zwischen den Einkäufern von Uebersee und den Thüringer Producenten
herzustellen. Gxtoot ud P5effermtn,Sl gegen die Schwindsucht. Die Verfahren, die zur Heilung der Lungenschwindsucht in den letzten Iahren erfunden worden sind, haben nur zum geringsten Theile die Erwartungen gerechtfertigt, die ihnen zuerst von einer zu hoffnungs freudigen Kritik entgegengebracht, wurden, Koch'S Tu 'bnkulinbehandlungz nicht ausgefchlos sen. Daß indeß die Schwindsucht in einzelnen Fällen schon geheilt ist. steht zweifellos fest, und bisher verspricht die diätetisch-hygienische Behandlung bei leichten Fällen die besten Erfolge. Trsdem man Schritt vor Schritt die Wirkung des Krankheitserregers auf Versuchsthiere verfolgen kann, hat sich unter unseren zahlreichen antisepti schen Mitteln noch keinö gefunden, das bei zweckmäßiger Anwendung im Stande wäre, die Krankheit im Körper selbst unmittelbar zu bekämpfen. Trotz der fast allgemeinen Mißerfolge hat von den meisten Mitteln das Buchenkreosot noch ein gewisses Uebergewicht erreicht, wenn eS auch nicht UNmittelbar auf die Zellthätigkeit anregt und so die entzündlichen Vorgänge rn der Lunge beschränkt, die Absonderungen deSinsicirt und ihre Aufsaugung erleichtert, wodurch die allgemeine Ernährung begünstigt wird. Der kürzeste Weg, um Arzneistosse in die Lunge gelangen zu lassen, 'ist ohne Zweifel der, oen die eingeathmete Luft einschlägt und den man zur Ausführung von Inhalationen benutzt. Unter den Arzneimitteln, welche zu Heilzwecken einaeathmet werden können, eig nen sich vorzüglich die bei niedriger Temperatur flüchtigen ätherischen Oele. Von diesen hat nun nach den Untersu chungen Koch's daS PfefferminzOel große antifevtische Eigenschaften; es hindert schon in Verdünnung von 1:3000 die Entwicklung der Milz. brandsporen und auch seine Dämpfe tödten die Sporen dieses Bacillus. Im März 1833 veröffentlichte der englische Arzt Leonard Braddon im Lancet" einige Versucbe über die Wirkung der Pfefferminze als Jnhalationsmittek bei Lungenschwindsucht und Diphtherie und behauptete Besserungen erzielt zu haben. Dr. G. M. Carasso, Director de3 Militärhospitals in Genua, schien es zweckmäßiger, die Kreosotbehandlung, die den giftigen Einfluß der Schwind-suchts-Vacillen einschränkt, mit der Einatbmung von Pfefferminzöl, welcheS dieselben direct tödtet, zu verbin den und dann durch gute Ernährung den Körper gegen die Entwicklung der Krankheit widerstandsfähiger zu machen. In dieser Weife begann er 1833 seine ersten Versuche, Kreosot innerlich, Pfefferminzöl ' zum Einathmen und daneben Ueberernährung, und nach den Urtheilen der medicinischen Fachpresse hat sich dieses Verfahren in der That allen bis dahin angewandten überlegen gezei.gt. In 10 60 Tagen verschwinden die Koch'schen Bacillen auS dem AuSwurf, zugleich nimmt die Häufigkeit deS HustenS und die Menge des AuSwurfS ab. der nach und nach seinen eitrigen Charakter verliert und schleimig wird, die beschwerlichen und erschöpfenden Schweiße schwinden, die Ernährung bessert sich, das Gewicht mmmt zu u. s. w. Auch der physikalische Befund über die Lungen bestatigt die Besserung. Viele öeilunaen sind gegenwärtig schon 6 bis 6 Jahre alt. Im Centralblatt für Bakteriologie und Parasttenkunde gibt jetzt Dr. Carasso eine Anweisung für sein Verfahren, daö außerordentlich einfach und dabei völlig unschädlich ist. Ein einfache Stückchen Zeug von unge fähr einem Quadratdezimeter Oberfläche wird zusammengefaltet, so daß eS ein kleines Kissen von S Centimeter Länge und 2 Centimeter Breite bildet. und unter der Nase durch zwei an seine Enden genahten Bänder festaebalten. welche am Hinterhaupte zusammengeknüpft oder über die Ohrmuscheln geschlungen werden. DaS Kissen wird mit 4 bis 5 Tropfen Pfefferminzöl alle 3 bis. 4 Stunden benetzt und Tag und Nacht liegen gelassen. Bei geschlossn nem Munde athmet der Kranke durch die Nase tief ein .und hält' die mit Minze getränkte Luft möglichst lange in Berührung mitten 'Aloeolen und Höhlungen der Lunge. ; ' Nach sechs bis sieben tiefen Athemzügen tritt eine viertelftünd'ige Ruhezeit ein; während dem wie gewöhnlich, aber immer durck da? Riffen geathmet wird. Dann aebt
es wieder von vorne an und so fort. Wenn man fürchtet, daß während des Schlafens das Kissen sich verrücken oder abfallen könnte, so soll man auch j:den Abend das Kopfkissen mit 15 bis 20 Tropfen des Oeles begießen. Wenn der Kranke noch seinem Gejäfi nachgehen kann, so steckt und befestigt
er in einem Gänsekiel ein Watte bäuschchen, befeuchtet dieses mit dem Oel. hält den Gänsekiel wie eine Ciaarette im Munde und athmet dadurch. Neben der Einathmung von Pfcnr minzöl läßt Dr. Carasso noch täglich dreistündlich in einem halben Gias Zuckerwasser einen Suppenlöffel von folgender Losung einnehmen: Reines Buchenkreofot 8 Gr., rekti icirten A! kohol 650 Gr., reines Glycerin 250 Gr.. Chloroform 20 Gr.. Pfettermnz öl 8 Gr. Vor dem Gebrauch jedesmal umschütteln! Zugleich muß der Krank sich reichlich nähren, aber immer in kleineren Absätzen: Milch, sooiel ver tragen wird, mehrere Eier, gebratenes Fleisch, edler Wein, täglich 3 400 Gramm. Am ersten Tage werden die tiefen Einathmungen etwas leschwer lich werden, aber daZ verschwindet in der Folge. Wem die Losung nicht be kommt oder zu stark ist. der kann sie noch m emem Löffel mit Wasser der dünnen und nach und nach nehmen. Koreas Papierherrttchkeit. Seltsam, wie mitunter weit von einander abliegende Extreme sich be rühren! Korea, das in den letzten Monaken 10 on aenanme a tatisaze .Einsiedler - Königreich", ist gewiß eines der Länder, die am weitesten in der Hintergasse der Civilisation und des Fortschrittes siehen. Und doch weist eZ in besonders hervorragendem Maße eine Eigenthümlichkeit auf, die zu den bezeichnendsten unserer aller modernsten Cultur gerechnet zu wer den pflegt: nämlich die vielseitige Verwendung von Papier. Diese Eigenthümlichkeit ist überdies eine sehr alte in jenem seltsamen Lande. Seit vielen Generationen schon wird die Papierfabrication in Korea in verhältnißmäßig enormem Umfang betrieben, da die Nachfrage eine ungeheure ist, und gerade daö koreanische Papier sich wegen seiner Zähigkeit und Dauerhaftigkeit sur alle möglichen Zwecke eignet. Freilich entsprechen diese vielen Berwendun gen nicht durchweg denjenigen bei uns Modernen, und man hat dort z. B. noch keine papierene Kanonen, dafür aber desto mehr andere Sachen und Sächelchen. So bestehen die Fenster der koreanischen Hauser meistens aus Papier, mit hölzernen Gitterrahmen; dieses Papier ist durchscheinend ge nua. um daö Licht zuzulassen, und hält sich ganz erträglich lange. Die Fußböden werden gewöhnlich, statt mit Teppichen oder Matten belegt zu werden, mit Oelpapler überklebt, vas unaefäbr i Soll dick ist. Aus Oelpapier werden auch . die berühmten kegelförmigen Regenhüte gemacht, welche bei nassem Wetter an dem gewöhnlichen schwarzen Hut befestigt werden; desgleichen hat man ' 1 ,j . .. i f W. TJ. große Regenmantel sur oeioc vc schlechter aus Oelpapier. Laternen aller Größen uico Formen werden in Korea aus Papier gemacht. ebenso Tabaksbeutel und andere Behälter. ganz zu schweigen Von den zahllosen papiernen Fächern. Aus einer sehr dicken Sorte Papier werden nicht! nur Schachteln und kleinere Ki sten. . sondern vor Allem regelrechte Koffer hergestellt, in denen die meisten schweren Artikel befördert werden können. Das sind nur etliche Beispiele von sehr vielen, und wenn sich Korea wirklich der neuzeitlichen Civilisation erschließt, so wird diese vielseitige Pap'.erverwendung wohl noch mannigfaltiger werden. Ohnehin ist sie in dieser Beziehung längst über die unsrige weit hinaus. .Eine der wichtigsten Papiersabriken Koreas befindet sich gerade außerhalb . des nördlichen Thores derHauptstadt Söul, in einem Thal, durch welches ein lebhafter kleiner Strom läuft. Dort werden ausschließlich die gröbsien.' derbsten Sorte hergeste7 während dl: feineren an verschienen Orten in den südlichen Provinzen des KöniareichS fabricirt werden. An die-fen'-Plätzen könnten auch unsere hervorraqendsten Papiermacher, wenn sie ihre Nase in diese Welt zu stecken Gekegenheit hätten, sich noch allerhand Geschäftsgeheimnisse aneignen. Er wähnt sei nur noch, daß in diesen FaBrisen viele Männer mit nackten Füßen den Vapierbrei bearbeiten, gerade!alS ob sie traubenkelternde Svanier ' oder Franzosen wären. Von Maschinerie in unserem Sinne ist kaum die Rede, desto bemerkenswerther sind aber die Leistungen. Dabei hat sich bisher keinerlei Ehrgeiz nach- dem Weltmarkt gezeigt. Doch wer weiß, was' die nächsten Jahre bringen werden! Eins Hochzeit in hohen Kreisen. Die Fürstin Juriewska-Dolaoruckn. die seit vielen Jahren den Winter in Nizza verbringt, 'hat. wie bereits vom Kabel . gemeldet, ihre Tochter Olga mit dem Sobn des Bringen NikolaS von Nassau, den Grafen Merenberg, vermählt. Da die Schwester des Bräutigams mit demGroßfürsten Michael verhelrathet,lst, tritt die Familie in , doppelte Verwandtschaft. Zuerst sollte die Trauung ganz :m Stillen stattfinden, doch wurden schließlick 20 Versonen der engsten Familie einaeladen, und man legte die Trauer ab.' Nachdem der bürgerliche Act auf der Mairie stattgefunden, wobei der ruf sische Consul, der Prinz von Nassau, der älteste Sohn des verstorbenen Kaisers Alexander II. auZ der morganatischen Ehe, und ein russischer General als Zeugen fungirten. wurde zuerst eine protestantische Einsegnung und hierauf mit großem Pompe die russische - Ceremonie vorgenommen. Die Braut erschien m weißem Atlas
und wurde von der schonen, stattlichen, in fliederfarbene Faille gekleideten Mutter auf den Kirchenstufen dem Bräutigam zugeführt, der sie in die Kirche geleitete. Großes Aufsehen erregte der in blauen Atlas gekleidete
kleine Blldtrager und die beiden sechsiäbriaen Vagen, welche die Schleppe hielten. Die russischen Mäd chen Habens das Bild ihrer Namens Patronin von der Taufe an über dem Bette hängen und diese Heilige wird inen bei allen wichtigen Ereignissen vor Augen gehalten. Das Bild ivird mit emaeseanet und bealeitet die ermählten.in's neue Heim, be! Geburten werden große Kerzen davor ange zündet, bei allen Festen frische Ammen hingestellt und schließlich wird es den Kranken zum Küssen gereicht und den Todten auf's Herz gelegt. DaZ jüngste Familienmitglied ist dazu ausersehen, dieses Bild zu tragen. Es wurden herrliche Gesänge vorgetra. gen. die in ihren weichen Molltönen auch die Unbeteiligten rührten. Die Fürstin war tief ergriffen und preßte daS junge Paar' wiederholt an die Brust. Vor der Kirche hatten sich viele Neugierige angesammelt, welche nur schwer fortzubringen waren, um den mit Orangenblüthen geschmückten Gespannen Platz zu schaffen. An der Schwelle des fürstlichen Hauses reichte ein alter serr auf silberner UZlatte aesalzenek Brot dar, von welchem die Eintretenden ein Stückchen abbrachen. Dann folgte ein großes Dejeuner, welchem auch der Consul, der Bürger, meiste? und die Popen beiwohnten. Die Neuvermählten ' werden nach Deutschland reisen und spater, da Rußland ihnen verschlossen ist, rn Pa, ris wohnen. vom Inlanve. Der berühmte Elektriker Thomas A. Edrson ist ein großer Kin derfreund und Nichts gewährt ,hm grö ßereS Vergnügen, als eure Schaar iß begieriger Kinder durch seine Werkstät. ten zu führen und sie mit seiner Magik zu überraschen. Für die Kleinen ist er der Zauberer, wie er oft genannt wird. Große Freude herrscht in Brooklyn, N. 2., unter den Kindern Israel's, denn dort ist ein Christ, und dazu noch ein waschechter Amerikaner, der Advocat W. W. Wilson, zum Ju denthum übergetreten. Die Liebe zu emer hübschen Judin hat diesen im merhin seltenen Religionswechsel bt wirkt, vielleicht hat aber auch derMammon ihres Vaters mit der Affäre ew klein wenig zu thun. Dem Beispiele des Präsidenten des Columbia College, HeriN tocto 55vw, der sur die genannte Lehr anstalt zum Andenken an seinen ver storbenen Vater ein Gebäude zum Kostenprns von einer Million Dollars errichten wird, ist fetzt im Interesse der New Aorker Universität ein anderer Menschenfreund aefolat und bat ver sprochen, auf den University Heights aus eigene Kosten ern Bibllothekge baude und Museum zu errichten. Die einzige Bedingung, welche der Herr an seine edelmüthige Gabe knüpfte, ist, wie das Baucomite bekannt gab. die, daß sein Name der Öffentlichkeit nicht bekannt aeaeben werde. ES ist eine alte Geschichte. doch bleibt sie ewig neu!" DaS kann jetzt .auch der Schankwirth William Vurnbaaen von Lona 5löland Cito sa gen. der im Bewußtsein seiner Würde als amerikanischer Bürger kürzlich nach der Heimath fuhr, um sich drüben" mal wieder ein wenig umzusehen und den Lut" IN Langwedel. Hanno ver, zu erzählen, wie es diesseits des großen Teiches zugeht und jetzt ;m Ar rest schmachtet und in Gefahr steht, in die bunte Jacke gesteckt zu werden. Purnhagen hatte eS versäumt, sowohl semen Bürgerbries mitzunehmen alS auch einen Paß zu erwirken, und wenn er auch, wie Henry Purnhagen, sein Bruder und Theilhaber im Geschäft, erklärte, als Minderjähriger ausgel wandert ist. so verstehen die deutschen Behörde:: bekanntlich keinen Spaß in solchen Fallen und wollen schwarz aus weiß sehen, ob einer nicht mehr deut scher Michel ist. Purnhagen wurde m seinem HeimathSort verhaftet, wie er feinem Bruder kabelte, und dieser wird sich nun eine amtliche Bescheini guna für die Naturalisation des Tou. risten verschaffen und dem Ver. Staa ten-Konsul in Bremen zusenden müs. sen, um seines VruderS Freilassung zu erwirken. In großer Gefahr, lebendig begraben zu werden, schwebte jüngst ein Patient des homöopathischen Ho spitalS in Pittsburg. Pa.. Robert Mc Coy mit Namen.' Der Genannte wur. de. nackdem er einiae 5ieit in bewußtlosem Zustande gelegen, vo.r dem behandelnden Arzte für todt erklart. Die vermeintliche Leiche wurde nach der Todtenkammer gebracht, während die Vorbereitungen zur Beerdigung ge troffen wurden. AlS zufällig einer der Warter an der Todtenkammer vorüberging, hörte er ein heftiges Pochen an der Thüre. Er öffnete und sah zu semem mcht geringen Staunen den vermeintlichen Todten in das Bettuch, das man ihm alö einzige Bekleidung gelassen, gehüllt, vor sich siehet Der Mann war nur vom Starrkrampf be fallen gewesen. Er wurde nach seiner Ward zurückgebracht und wird wahrscheinlich am Leben erhalten werden. Hätte, der Starrkrampf nur einige Stunden länaer angehalten, so wäre McCoy unfehlbar lebendig begraben worden." Dieö geschah in einem Hospiial, welches hier allgemein, alö eineS der besten, 'wenn nicht alS das beste angesehen wurde. In dem nämlichen Hospital war un Jahre 1880 em ähn licher Fall passirt, indem man einen Deutschen,' NamenS Charles Meyer, auch ohne Weiteres in die Todtenkam mer spedirt -hatte. Als die Wärter väter zurückkehrten, um die Leiche aus den Friedhof zu schaffen, war derTodte vom Lager, verschwunden .und. man fand die vermeintliche Leiche' aus. emem n dem Zrmmer Vesrndltchen'nranrei puhl sitzend vor.
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Frükking8 gegen alle Nilordnungcn des
Der Leöer und des Wagens
welche man um diese Jahreszeit fühlt ist D?.AMuAMpnVs HslmburMr ?wpfsn
Oom kluAlanVs. I n einigen Orten deö Kreises Ziegenhain tritt seit einigen Wochen der Typhus in erschreckender Weise auf. In dem Orte Niedergrenzebach starb der Bürgermeister, sein ISjähriger Sohn, sein Dienstknecht und seine Dienstmagd an einem Tage. Auch in verschiedenen anderen Orten sind mehrere Personen der tückischen Krankheit zum Opfer gefallen. Ein Wachtmeister des 6. Husaren Regiments in Lemberg. Namenö Dioszegl, ist von ihm untergebenen Soldaten getödtet worden. Der Lorfall fand in Bratkowice zwischen RzeSzow und Glogow anläßlich einer Revision statt. Wachtmeister Dioszegi. der seine Untergebenen sehr streng -zu behandeln pflegte, rügte eS, daß die Waffen eines Husaren nicht sorgfältig genug geputzt waren; dieser gab eine barsche Antwort, worauf der Wacht, meiste? in Zorn gerieth und dem Husar einen Faustschlag mit solcher Wucht in den Bauch versetzte, daß der Husar zu Boden stürzte, sich in Krämpfen wand und mit dem Bemerken, daß er sem Ende nahen fühle, seineKameraden um Hilfe anrief. Unterdessen hatte der Wachtmeister den Säbel gezogen und einen zweiten Husaren an der Hano verletzt. Dieler setzte sich zur Wehre, und eine Anzahl von Soldaten, die alle ihre Säbel zogen, sprangen ihrem Kameraden bei. Der Wachtmeister suchte sich zu vertheidigen, vermochte aber nicht, sich der vielen Angreifer zu erwehren; er erhielt mehrere Hiebe über den Kopf, und der ofce lulveruli.! führte seinen Tod herbei. Die wäh rend dieses Au tnttes anweienven un terofficiere blieben abseits stehen und verhielten sich passiv. Die Soldaten, die Dioszegi getödtet haben, sowie die Unterosficiere, die Zeugen der Blutthat waren, wurden verhaftet und tn vJlm t'är-Arrest nach Rzeszow gebracht. ä)a'S ra'narii cye El Cronista de Tenerife" bringt in seiner neuesten Nummer einen von dem dortiger, Marme-Commanoanien unterzeichneten Bericht, dem zufolge vor ewigen Tagen m den kanarischen Gewässern ein halbertrunkener Ulla irose, vermuthlich ein der Bemannung der Reina Regente" angehörender Seeman, aufgefunden worden sei. Die Briaa .Carldad entdeckte nam lich auf hoher See eine dicke Planke. an welcher ein ohnmächtiger Mensch krampfhaft geklammert war. Sofort wurde ein Boot ausgeworfen und der Verunglückte auf Deck geschasst. Man bemerkte, daß erseloe noch athmete, und nachdem man alle Mittel, um ihn wieder zu beleben, angewandt hatte, fragte man ihn über feine Herkunft u. s. w. aus. Der U)cann machte unglaubliche Anstrengungen, um zu r . rjc v . 1 ! . Iprecyen, rjcijqicö aoer- nacy einigen Augenblicken, ohne ein Wort ausgesprochen zu haben. Der Unglückliche I . itr . . i, :r jt. irua oit uniioirn eines ipuui tuen Marinesoldaten. In seinen Taschen fand man verschiedene Gegenstande. die darauf schließen lassen, daß er zur Bemannung der Rein Regente ge borte. An demselben Tage wurde der Todte mit an die Fuße gebundenen -Eisenkugeln ,m Meeresgrunde bestattet. . Die bei ihm vorgefundenen Gegenstände wurden in Tenerifa der Marine ommanoanmr uoerwiei.en. Die danisch-gronlan dische Handelsflotte hat nach den mit dem Dampfer Fox II" in Kopenhagen einaetroffenen Nachrichten emen vedeu tenden Verlust erlitten. DaS ) grönländischen Handelsgesellschaft ge hörige Schiff .Hvidbjörn" ist in der Näbe von Grönland, gesunken. Der Pvloozorn louie.inil 4iuuwiu uc die Colonieen belastet nach JuUanehaab r.rsi. :i m.K!,i c;: gehen, fand indeß den Hasen durch Eis gesperrt und versuchte einen anderen Hafen zu erreichen. Wahrend da.? Schiff bei der Insel Nunarsuit vor Anker lag, schraubte plötzlich das Eis sich zusammen und zermalmte rn un glaublich kurzer Zeit daö Schiff voll kommen. Die Mannschaft rettete daS nackte Leben, trieb anfangs auf Eisschollen umher, gelangte indessen end lich an die nahe Küste. Vonkvort brachten ein paar Kajakfahrer ernige Tage spater die Nachricht von dem UN glück nach der Colonie Jrngtut mit der Bitte um schleunigste Hilfe für die Mannschaft, die ohne allen Mundvor rath war und tn zwer verlassenenGronl landerhütten nirr den, nothdürftigsten Schutz gegen die furchtbare Kalte ge funden hatte. Ein Boot mit Vorrath wurde sofort, abgesandt, konnte aber kaum 'den starken Eiöaürtel durchbrechen: dagegen hofft man, daß zwei Kaiaken. ebenfalls mit Vorratben.be iaven. iy vuny zufällige Oeffnungen im Ctse Durchzuwinden vermochten. Muöo'S Ciaarreuladen bestnbet - - - - fl JE 1 u O - m a m rw. m m I I na in m.o. ih oa!btnatn Str. Tho Twentleth Century, WttWte Ooqenschrift, . welche forttchrMtch gesinnten Lesern sehr ,u empfeh, len in. In her Tn,kn itn- (unoci tettdrn kch ae fortZchrittlicht TiZeW ! feilem ujc i?CI0Cnl. an brteje birgt bei Humboldt PllbUsnlnrr P.. 10 f"ftMrMM -j. " r ymnf ,
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