Indiana Tribüne, Volume 18, Number 256, Indianapolis, Marion County, 5 June 1895 — Page 2
Jndlana Trivttne. Erscheüü Taglich und Sonntagr.
Die tZzliche .TridSne" kostet durch den TrSger 32 Cents per Ooche, dke eonntaaS.Tribüne'S Gents per Woche. Beide ,usae 15 SentS der eS EentZ per rionat. Per Post außerhalb der c?tdt iueeschtckt i Vorausbezahlung V per l'ahr. Cfni 18 Süd Alabama Strahl. Indianapolis, Ind., 5. Juni 1895. Politik der guten alten Zeit". 53 ist ein schwacher Trost, aber immerhin m Trost bei den dielen hählichen Scenen auf der modernen politischen QUHne unseres Landes, daß es die auien" Altvordern auch nicht wesent lich anders getrieben haben. Das gilt sogar von der eigentlichen (Korruption in der hohen Politik, d. h. in diesem falle in der Bundes- und Staatspolitik. Einen solchen Trost wollte osfenbar auck John B. McMasters bieten; deshalb setzte er sch hm und schrieb für die Atlantic Mortthly- einen Aufsatz übe? das Thema: Die politische Ver derbthit bei den Vorvätern.- Er greift dabei bis auf die Gründung un. serer Republik zurück, und für bis Schuljugend möchten seine Ausführun. gen nicht gerade.erhebend und verdienst voll sein. Lehrreich sind sie aber doch. 5r brinat Belege genug dafür bei, wie die politischen Führer in jener Pe riode. welche ist den patriotischen Schul-Geschichtsbüchern mit laute, Helden und Tugendspiegeln bevölkert rscheint. so vortrefflich mit der An Wendung von Betrug und Gewalt an den Stimmkästen, dem Stehlen V01 Gouverneurs- und anderen hohen Aem tern. der speculativen Vertheilung dtt ganzen politischen Patronage und so gar mit der Wahlgeographie- vertrau, waren. Die ersten von ihm erzählte? ttälle von Gerrymandern" oder par. teiischem Eintheilen der Wahlkreise ka. men im Jahre 1312 vor und scheine? auch damals durchaus nichts ganj Neues mehr gewesen zu sein. Man wandte mindestens sehr frag' würdige Methoden an, um auch nu, die Gutheißung der Bundesverfassung herbeizuführen. Als ein Blatt in Phi. ladelphia allzu getreuliche Berichte übe, die Auslassungen brachte, welche in bei Verfassungs - Bestätigungsconventioo in Pennsylvanien gefallen, waren, do kauften die Föderalisten einfach das besagte Blatt auf. und mit den Berich ten hatte es plötzlich ein Ende! Und als gar der Bericht über diese Eonven tion ist Buchform erschien, fanden sich bann nur diejenigen der gehaltenen Reden, welche einen entschiedenen föde ralisüschen Ton führten. Dagegen sind ja selbst wir modernen Wilden" noch bessere Menschen! Andererseits verlegten sich die Geg ne? auf bai schandbarste Flibustircn". Da sie sich 1737 in der Legislatur von Pennsylvanien in der Minderheit fanden. so schwänzten sie alle Sitzungen, und es war unmöglich, eine beschlußsähige Anzahl zu erlangen, bis. die entrüsteten Bürger einige der Abgeordneten packten und mit Gewalt in das Staatseapiwl schleppten. Die jüngst so viel besprochene Geschäftssperre in der Gesetzgebung von Delaware, wegen der BundessenatorsWahl, hatte vor mehr als einem Jahrhundert ein genaues Seitenstllck in der Leaislatur des Staates New York, und daher sandte dieser gar keine Senatoren zu der ersten Tagung des ersten CongresseS. Da außerdem da mals die Erwählung der PräsidentschaftSElekwren der Legislatur zufiel, so war auch die Wahl solcher in New Vork unmöglich. Und man darf auch nicht vergessm, daß alle diefe und andere Dinge sich zu Zeiten ereigneten, als das Stimmrecht noch ans Christen und Steuernzahlerbeschränkt war. Das unkenhafte Ge schrei gegen das allgemeine Stimmrecht als die Ursache der politischen Cörrupiion erscheint somit ebenfalls unbillig, wie man freilich auch ohnedies hätte .xrmuthen können. Summa Summarum: Die Welt ist ain politischer Beziehung in den legten hundert Jahren keineswegs schlechter geworden, mögen die blinden Verehrer der guten alten Zeit noch so eifrig das Gegentheil behaupten. Freilich mit dem Besserwerden will es herz lich langsam gehen! Jedenfalls aber haben wir Modernen keine Ursache, den Muth -,u verlieren. Und sie bewegt sich doch!" i Die magnetiflrte Familie. Zu jetziger Jahreszeit, beim Herannahen der Seeschlangen und sauren Gurken, sehen zwar Geschichtchen, wie daS nachstehende, ziemlich gefährlich" aus. Doch es sei gewagt, und die Verantwortung sei Denjenigen überlassen, welche dem Schauplatz der Affaire nä her stehen! Also: Nach Tacoma, Wash., ist eine merkwürdige Kunde von der Gegend des oberen Yakima gelangt. Dort ließ sich vor zwei Jahren ein gewisser Peter Stromstadt, ein biederer Schwede, mit Weib und zwei. Kindern, aus einem Landstück nieder. daS inzwischen den Namen Borax Springs erhalten hat. Schon wenige Tage, nachdem er sich einigermaßen häuslich eingerichtet, entdeckte er in nächster Nähe seines ViehschuppenS eine Quelle, deren Wasser stark eisenhaltig, im Uebrigen ganz schmackhaft war. Er erweiterte daS Quellbett och mehr, und seitdem ha. n er und seine Leute dieses Wasser mit großem Vergnügen zum Trinken und für vorkommende häusliche Zwecke benutz!. Unlängst aber hatten öie Stromstadt'S einige höchst überraschende Erlebnisse. Eines Nachts war ein heftiger Gevittersturni über. das. .Cascaden-Ge birge dahingegangen, unter sehr lebhasten Blitz-Erscheinungen. Als am VZoraen darnach frrau Stromstadt
ahnungslos vor dem Ofen stand und Feuer anmachte, fand sie es zu ihrer größten Bestürzung beinahe unmöglich, den Ofenhaken, den sie angefaßt hattc, wieder aus ihrer Hand zu bringen. Auf ibr Geschrei kam ihr Mann herbei gelaufen; aber siehe da! auch er mußte die Entdeckung machen, daß er jeden eisernen Gegenstand, mit welchem seine Hände in Berührung gekommen waren, nur mit großer Mühe wieder von sich abreißen konnte. Die Ehegatten schüttelten die Köpfe; es kam aber noch immer besser. Als es schließlich gelungen war, das Frühstück fertigzustellen, und die Familie sich niedergesetzt hatte, bekamen die beiden kleinen Mädchen, wie ge wöhnlich, ihre Milch in zinnernen Bechern; kaum aber hatten sie diese Becher an die Lippen geführt, als sie einen gemeinsamen, Ueberraschungsschtei aus stießen: denn sie konnten die Trinkgesäße nicht mehr von den Lippen losbringen. Zwischen Lipp' und Bechers Rand schwebte magnetischer Mächte Hand", konte man hier sagen. . Wir sind Alle verhext", schrie die Frau, während der Mann schließlich in heiteres Lachen ausbrach; denn die komische Seit der Geschichte machte sich doch zu sehr geltend. Es war eine ähnliche Situation, wie diejenige in einem bekannten Märchen, wo zwei junge thörichte Eheleuie, nachdem ihnen ein Gnom zu wissen gethan, sie dürften drei Wünsche thun, welche sofort in Er. sullung gehen würden, unbedacht einige recht dumme Wünsche aussprechen, daraufhin eine Wurst auS dem Kamin herunterfallt und der Frau augenblick lich" an der Nase hängen bleibt, U. s. w. Aehnliche gelungene Erfahrungen Machte man weiterhin, noch allerhand. Sogar das Bett, in welchem die Kinder schliefen, und das auf eisernen Schie berollen steht, drehte sich jede Nacht, wenn sich die Kinder hineingelegt hat ten, derart, daß es genau wie eine Magnetnadel int. Compaß .von Süden nach Norden zu stand, gleichviel wie es vorher gestellt war. Stromstadt schrieb über diese cuiose Vorgänge einen langen Bericht an einen Freund in der Stadt, und bald beschäftigte sich die Academie der Wis senschaften" mit der Geschichte. Eines der gelehrtesten Mitglieder der Acade mie gab das Gutachten ab. daß die Familie Stromstadt durch das Trinken des erwähnten WasserS endlich ganz und gar mit Eisen gesättigt, und dieses durch den großen Gewittersturm magnetisirt worden sei, so daß sich alle vier Stromstadt's in menschliche Magnete verwandelt hätten. Nach den letzten Berichten waren sie noch nicht wieder entmagnetisirt" worden. Na, so lange sie noch nicht explodiren, wie jener unglückselige, llmälig mit Dy namitgasen ganz und gar gefüllteBerg Werkes mag eS noch angehen!
FauleS Einwanderungsgeschäft. Kürzlich meldete eine Kabeldepesche, daß zur Zeit in Berlin, im Interesse einer Eisenbahngesellscbaft, lebhaste Versuche gemacht würden, Auswande rer nach dem canadischen Nordwesten zu locken. In dieser Verbindung mag es auch Viele interessiren, was die ca nadische Regierung schon Alles aufgewendet hat. um die Bestedelung jener Gegenden zu fördern. ES seien dabei ausführlich e Mittheilungen einer canadlschen Zeit chrlft zugrundegelegt, welche erschöpfender sind, als eine un längst erschienene amtliche Darstellung über die Einwanderung in das DomiNWN. Darnach hat die Dominialregierung bereits nicht weniger, als 125 Millionen Dollars für jenen Zweck ausgege ben! Nicht eingerechnet ist dabei noch der Werth von nahezu 40 Millionen AcresFarmländereien zwischen Winni peg und dem östlichen Grundland der Felsgebirge, welche an Bahn- und son stiae Gesellschaften als Regierungszuschuß hauptsächlich zu? Förderung der nordwestlichen Bestedelung verliehen worden sind. Dazu kam noch, daß die Provinzialregierung von Manitoba ebenfalls eine große Smme zur Heranziehung der Einwanderung verwil ligte, und Privatcapital auf verschie dene Art zum gleichen Behuf dränge wendet wurde. Zeitweise gab es an die 70 Lcmd?ColonisationSgesellschaften. und der Regierung wurden große Landstriche zu niedrigen Preisen abgekauft, um zu höchst annehmbaren Be dingungen an Ansiedler wiederverkauft zu 'werden. Nur rasch zugegriffen, eine solche Gelegenheit kommt sobald nicht wieder!" versicherte man von allen Seiten. . Ueberdies wurden den Zuwandernden noch allerlei sonstige schätzenswerthe Vergünstigungen gebo ten. Was ist nun bei alledem herauSgekommen? DaS Ergebniß steht in kläglichem Mißverhältniß zu den Auf Wendungen. Die gefammte Bevölkerungszunahme in Manitaba und den Territorien ostlich von Britisch-Colum-bia beträgt nicht mehr, als 125.000. ist also nicht größer, att z. B. diejenige in der Stadt St. Paul von 1830 bis 1890. Dabei sind 73 Procent der Be völkerung Manitobaö und 95 Procent derjenigen der Territorien geborene nordwestliche Canadier, und die Ge sammtzahl der auswärts geborenen Einwohner beläuft sich höchstens auf 45.00a Viele dieser jedoch kommen nicht aus dem Ausland, sondern wohnten lange in den östlichen Provinzen des Dominion. Kurzum, es erscheint noch zweifelhaft, ob auch nur 26.000 Personen direct veranlaßt worden sind, nach dem canadischen Nordwesten aus zuwandern. Nach solchen Opfern soT Lieder!" Kc'n: Rezi rung hat im Verhältniß zu ihren Mitteln mehr zur Ermuthlgung der Einwanderung gethan, als die canadische. Auch läßt sich nicht leugnen, daß die betreffenden Ländereien größtentheils durchaus , keine fchlechten sind, daS Klima gesund ist, und die Verbindungsmittel für alle Zwecke der Ansiedler voyauf aenügen.
eden un'd Etzenthum sind fcnri auch nicht ungewöhnlich unsicher. -- Trotz alledem will nie ein rechtes Zutrauen der Auswanderungslustigen zu Canada kommen. Onkel Sam ist und bleibt eben doch ein zu gefährlicher Eoncurrent, und die Allermeisten, wekehe überhaupt auswandern, scheinen eine Republik vorzuziehen, auch ohne sich mit Politik den Kopf zu zerbrechen. Große Lluöwahl von Klima. Man kann sich gewiß nicht darüber beklagen, daß die klimatischen Verhältnisse in unserem Lande eintönig wären. Im Gegentheil bieten sie größere Mannigfaltigkeit, als uns meistens lieb ist. Gilt dies aber schon im Allgemeinen in den Ver. Staaten, so trifft es ganz besonders nördliche Leser würden vielleichi viel eher an irgend eine andere Gegend denken auf New Mexico zu. New Mexico ist eine wahrhaft classiscke Gegend für klimatische Mannigfaltigkeit. Teilweise liegt dieS an der großen .Ausdehnung dichS Territoriums von Norden nach Süden, welche 7 Breitengrade umsaßt. Vielleicht in noch bedeutenderem Maße sind die großen HSHen-Unterschiede daran schuld; denn die, Höhe der Bergzüge New Mexicos schwankt zwischen 4000 und 14,000 Fuß. Mit der Hol hängen denn auch die verschiedenen Grade der Luft-Dichtigkett, sowie der Trockenheit. und die günstigen Bedingungen für Electricitätsansammlungen in der Atmosphäre zusammen. Aus alledem entstehen WitterUNgsVerhältnisse, welche z. B. die Territo-rial-Gesetzgebung in - Verlegenheit setzten. alö es sich darum handelte, einen BaumpflanzungsTag" zu bestimmen. Man hielt es erst für genügend, zwei verschiedene Tage, einen für den Norden und den anderen für den SL den des Territoriums, festzusetzen. Aber bald genug stellte e sich heraus, daß man damit bei Weitem nicht auskam. und man sah sich gezwungen, jedem einzelnen County-Superinten-denten die Festsetzung dieses Tages zu überlassen. . Von der Pepsin. Industrie.
Das Pepsin ist bei unö erst in ziemlich neuer Zeit aufgekommen und ist auch Denjenigen, deren Magen -Ver-richwngen glücklicherweise keiner besonderen kllnstlichenAufhilse bedürfen, aus Reclame - Anpreisungen u. s. w. dem Namen nach bekannt. Ueber seine Her stellung und die eigentliche Aufgabe, die es erfüllen soll, weiß man jedoch außerhalb der Fachkreise fast gar nichts Bestimmtes, und man hat sich schon vielfach darüber gestritten. Entschieden der beste Pepsin-Fabri kant ist unser Mgen selbst, nämlich wenn er ganz gesund ist! Mittionen winzig kleiner Magenzellei haben gar keinen anderen Beruf, als den Gähr sioff für die Verarbeitung der Speise zu liefern; sie sondern, sobald die ge nossene Speise herunter kommt, selbst thätig ihren aufgespeicherten Vorrath an diesem Stoff ab, durch dessen selt same Eigenschaften der wunderbare Proceß der Verdauung erfolgt. Aber wehe, wenn der Maaen aus irgend einer Ursache überarbeitet ist, sei es durch zu vieles oder zu häufiges Essen, oder durch zu frühes Begmnen der Arbeit nach dem Essen, oder durch eine sonstige unserer vielen Sünden wider die Natur. Dann werden jene Zellen müde und endlich krank und können die ihnen zukommende Verrichtung nicht mehr erfüllen. Um hier abzuhelfen, und gleichzeitig, um ein glänzendes Geschäft in unserer T i 3 1 i- iTrf Ort-i' in xspepiiier - anon zu macyen, i.tm erfinderischer Kopf vor etwa 10 Jahren auf den Gedanken gekommen, das Pepsin künstlich herzustellen, nämlich auS den Mägen von Schweinen, und dasselbe m praktischer Form zu concen triren. Anfangs wurden diese Ver suche nur in sehr kleinem Maße im La boratzrmm eineö Chemikers betrieben; ? . 1 r j - :n r 2, v. ilizivlicycii avti ii eine anieynuaze Industrie daraus geworden, und außer Denjenigen,, welche das Pepsin für sich allein genießen, erhalten es Viele auch in anderen modischen Genußstosfen, z. B.' nicht selten im Kaugummi (wenn auch nicht .in allen Arten desselben). Wie sich schon nach, dem Gesagten denkest läßt. . Hausen die Fabrikanten des künstlichen Pepsins gewöhnlich in der Nachbarschaft großer Schweineschlächtereien. Etwa eine - Stunde, nachdem die betreffenden Thiere geschlachtet sind, macht sich der PepsinFabrikant an die, Verarbeitung deSje nigen - Theiles des Schweinemazen?, worin sich daS Pepsin befindet, und welcher ungefähr so groß wie eine Mannshand ist. Man sollte meinen, es komme einfach darauf an, das Pepsin, von dem man ja ganz genau weiß, wo eS vorkommt, aus diesen,oder anderen Mägen abzusondern. That sächlich ist es aber noch nie gelungen, dasselbe auS den Magenzellen wirklich zu isoliren, und noch nie hat ein Ehe miker daS Pepsin analysirt. Für den Fabrikanten handelt eS sich lediglich darum, diese Gährstosfe wenigstenS in möglichst hohem Grade, möglichst rein zu gewinnen, und er muß wohl oder übel allerlei Anderes mit in den Kauf nehmen. . ES braucht kaum gesagt zu werden, daß ein gro ßer Theil des . Processes als Geschäfts geheimniß gewahrt wird. Die erwähnten Schweinemagen Stücke werden sofort in eine Reihe Töpfe gebracht, in denen sich eine sehr schwache Lösung von, Hydrochlor - Säure in Wasser (nur zwei Tausendstel der ersieren) befindet. Dort bleiben sie bis zum nächsten Tage liegen.' Dann werden sie herausgenommen, und durch ein geheimes chemisches Verfahren wird das' sogenannte Pepton, oder das Er gebniß , der Verdauungsthätigkeit . des Pepsinö an den häutigenMagentheilen, entfernt. Darauf wird auf einer AuZ dünstungs - Pfanne, unter der Einwir kung stetiger aber nicht hoher Hitze,. die Feuchtiakeitmn bcfdtiat. End
j lich wird der Stoff auf G5aspläiten I gebreitet, und dort trocknet er zu dünnen. feinen gelben Schuppen, zusam-
men, welche einen besonderen, hellen Glanz haben. Mädchen packen schließlich das Product in Flaschen, und dasselbe ist nun versandtfertig. Sein Marktpreis beträgt etwa 75 Cents pro Unze, und es sollen gewöhnlich ejwa 100 Schweinemägen erforderlich sein, um 1 Pfund Pepsin zu machen. Dieselben 'Fabrikanten, welche diesen Stoss herstellen, bereiten auch allerhand Nervenstärkungs - Mittel aus Pepsin und Wein, oder mit ssnstigen beliebten Flüssigkei ten. An den nämlichenPlätzen wird meist auch der Käselab Extract aus Kalbsmägen gemacht, welcher eine ausgedehnte Verwendung bei der Käsefabrikation findet. Bekanntlich enthält Käse eine beträchlliche Menge Pepsin, und sein Verdauungswerth ist, unbestreitbar, weshalb es auch ein ganz guter Gedanke ist, den Käse am Ende der Mahlzeit anzubringen, unmittelbar neben den bedenklichen Pie. An der Bereitung des Käselab - Extractes ist nichts GeheimnißvAlles. sondern die Kälbermagen werden einfach in einer Wursbmaschine fern zerhackt und dann mit einer Lösung von Salz mit Was. ser behandelt, worauf sofort die Wanderung zum Käsemacher angetreten werden kann. Spatzenplage-Geschlchtliches. Mit dem Ausaana dieses Jahrhun derts wird gerade ein halbes Jahrhundert verflossen sein, seit die Spatzen sozusagen Bürger unserer Republik geworden sind, ohne daß Aussicht vorHanden zu sein scheint, diese unwllnschenswerthen Einwanderer" jemals wieder los zu werden, die nur alsWintervögel die Gunst der Städter erwerben können. Es gibt noch heute da und dort Deutschamerikaner, welche der irr tbümlicken Vsrstelluna leben, daß unser Spatz aus Deutschland stamme. Indb Ist oster zur genüge vargelyan worden, dak er ein eckter srecber Ena länder ist. Lange Zeit hatte man den verstorbenen John W. Bardsley von Gumantown. Pa.. in dem Verdacht, den englischen Spatz uns aufgeladen zu haben, und Bardsley kriegte dieserhalb sogar den verleumderischen Spitznamen Svaken-Qannes". Unser Ackerbau-Departement jedoch erzählt in seinen amtlichen Darjtellungen eine andere Geschichte. Darnach war eö Nicholas Pike von Brooltyn, N. welcher im Herbst des Jahres 1850 mehrere Paare Spatzen aus AltEngland herüberbrachte. (Pike war damals amerikanilcber Consul am portugiestschen Hof.) Er that dies, um mit ihrer Hilfe eine gewisse Raupe auszurotten; darin hat sich aber der gute Mann sehr verrechnet. vie ersten Naare aedieben UbriaenS bei unS aar nicht; 1852 wurde daher ein zweiter Versuch gemacht, und ver gelang nur zu gut. König Strampelrav. . In keiner Stadt unseres Landes macht sich zur Zeit der gesellschaftlich und geschäftlUe Einfluß des ZweiradeS oder Strampelrades in so gewaltigem Make und so vielseitig geltend. wie in Denver, Colorado. Eine Depesche meldete kürzlich, daß. die dor tigen Straßenbahn-Gesellschaften le diqlich wegen der Concurrenz deS Stahlrosses die Löhne ihrer Angestellten hätten beschneiden müssen. Das ist aber nur Eine Seite des ungeheuer ties einschneidenden ZwelradS-Despotis mus in der schönen Conventionsstadt, und es lohnt sich, noch einige Augen blicke bei dieser einzigartigen Situation u verweilen. Verschiedene Umstände vereinigen sich, den Triumph Sr. Majestät des Strampelrades in Denver zu einem be sonders bemerkenswerthen zu machen. Die Zahl der benutzten Zweiräder an sich käme , dabei noch am wenigsten in Betracht, und z. B. Chicago mag darin noch voraus sein. - Aber Denver liegt in einer. Gebirgs-, um nicht zu sagen Alpengegend. Sodann beträgt seine jetzige Bevölkerung, dem neuesten Stadt-Adreßbuch zufolge, immerhin nur 187.000 Seelen. Daher kommt auf jede zehnte Person, gleichviel ob Mann oder Weib oder Kind, ein thatsächlich benutzte Bicycle! Und noch immer mehr ist dieser Cultus im Wachsen. ' Wie gegenwärtig Denver an einem Sonnwg unter normalen" Verhältnissen aussieht, davon kann sich der Fremde kaum eine Vorstellung machen: leere Straßen, leere elektrische und Kabel-Straßenbahnwagen, leere Häuser u. s. w. verbinden sich, zu einem Bild. daS wirklich in keiner zweiten Stadt der Ver. Staaten bis jetzt seines Gleichen hat. Alt und Jung scheinen fast ausschließlich dem Zweirad zu huldigen, und eines der wenigen erwachsenen Menschenkinder von Denver. welche diesem Sport abhold ge sinnt sind lveil sie ihm auS körver lichen Gründen nicht fröhnen können spricht verzweifelt von einer Zwei radS-BacillenSeuche". . Jedenfalls klingt der Zweirads-Bacillus" nicht schlechter, als der Eheschcidungs-Ba cilluö". Nicht blos Männer und Frauen neh men . an der ewkgen TriumphProces sion deS BicycleS Theil, sondern tief herab in die Kleinkinderwelt beider Geschlechter erstreckt sich die active Huldi. gung. für den neuen König. Ueberall im Vorstadtgebiet und auf den Hügeln begegnet man Strumpelrädern, welche zwei bis vier Personen tragen, und! die Gebirgswege wimmeln von .Ausflug lern aus der .Stadt, welche.' sich , gar nkchtS daraus machen, zwischen Son nenaufgang und Sonnenuntergang 60 bis 100 Meilen weit zu zweirädern. Es gibt nirgends so viele kleine Kinder. welche Aweirads-Birtuoscn und Virtuosinnen sind, wie in Denver Ttttweife kommt oerade jbie unebene !
z?ricrMssen?ett Der Gegend diesem Cultus sehr zu statten, nämlich überall da, wo es bergab geht, und die Wege gut genug sind. Prediger. Kaufleute. Bankiers, Clerks. Arbeiter aller Arten, Voten jungen, ja Jedermann, der überhnupt noch zur Menschheit gerechnet wird, nimmt zu fast allen Bewegungen das Zweirad zu Hilfe. Die Packet-Ablieferungs-Gesellschaften haben ihren Zweirads-Dienst, kraft dessen jeder Kunde gegen Zahlung einer kleinen Mehrgebühr seine Sachen extra, sofort zugestellt erhalten kann. Ein ZeitungSreporter ohne Zweirad, so etwas ist in Denver eine naturgeschichtliche" Unmöglichkeit geworden; eher kann man ihn sich noch ohne Kopf vorstellen! Die Bewohner von Denver sind noch lange keine Pariser an feiner Höflichkett, aber dem Stahlroßritter weicht Alles aus. Was die Radfahrer vom Stadtrath oder vom County wollen, setzen sie ganz gewiß durch, und dies kommt natürlich. auch den Straßen- und Wegeverbesserungen zu Gute. Neuerdings ist im Stadtrath auch eine Resolution eingebracht worden, welche den Radfahrern auch bei Nacht, und ohne die Verpflichtung, Lampen oder War nungAschellen zu benutzen, das Wegerecht überall auf den Straßen gibt. Daher kennt die Anmaßung dieser noblen Brüder, und Schwesterschaft fast keine Grenzen mehr. Manch berechnen, daß jede Zweirad in Denver dest Straßenbahn-xLe. sellschaften täglich 20 bis 30 Cents so zusagen auS der Tasche nimmt,' und Andere gehen in ihren Schätzungen noch höher. Aber selbst wenn wir bei der niedrigsten Ziffer, bei 20 Centö. stehen bleiben, so würde sich in den Einnahmen dieser Gesellschaften ein Ausfall von 5720.000 pro Jahr ergeben! Dazu kommen noch die riesigen Verluste der Vorstadt-Vergnügungs-Beförderungswagen. S"zar Kranke und Invaliden, welcbe rickt aam und
gar für daö Stahlroß verdorben sind. scheinen alle anderen, Beförderung?ten zu verschmähen. Die Corpöfarbe der Bicycle-Armee in Denver ist Weiß, und bei der Iahresversammlung der Amerikanischen Radfahrer-Liga in Asbury Park wird die Stadt Denver durch mehrere Hun dert Männer und brauen in der rein. sten Unschuldsfarbe vertreten sein. welche dem Osten zeigen wollen, daß sie es in diesem Cultus b e i n a b e sckon so weit gebracht haben, wie es, einem französischen Witzbold zufolge, die Be wohner unseres Nachbar-Planeten Mars aebrackt haben sollen! 5kn vielen Theilen unseres Landes dürfte in der nächsten 5Zeit die Nraae. ob feierliche Ordens- oder sonstige Umzüge durch das Strampelrad entweiht oder viel mebr aeboben werden, zu einer bren n--i v nenden Streitfrage werden. DaS ist modernste Rttter-Romantit. Oom Jnlanbe. Die Firma Schnei-der & Co. in Paris, deren in Creusot belegenen Etablissements einen Weltruf haben, hat im Bundes-Kreisgericht zu Pittsburg einen Aufsehen erregenden Proceß gegen die Carnegie Steel Company angestrengt. ES handelt sich in dem Proceß um Schadenersatz wegen angeblicher Verletzung von Pa tentrechten be! der Herstellung der Nickelstahl-Panzerplatten, welche nach einer Prüfung in Annapolis vom Marinesekretär als die besten anerkannt wurden und durch die Carnegie Company" für die zu bauenden Kriegsschiffe der Bundesmarine fabricirt worden waren. Schneider & Co. behaupten, das Patentrecht für den Nickelstahl-Proceß in den Ver. Staaten von demNickelstahlSyndikat in London käuflich erworben zu haben, und verlangen, daß der Carnegie Company" de weitere Fabrikation von! Panzerplatten auSNkckelstahl verboten werden und daß die Beklagten angehalten werden, der Pariser Firma für die bisherige Benutzung deS Verfahrens einen angemessenen Schadenersak zu zahlen. 'Der Contract. der am 20. November 1890 vom Marinesekretär mit der Carnegie Company" abgeschlossen wurde, lautete auf 9000 Tonnen Panzerplatten aus Nickelstahl und würde es sich für die Carnegie Company-, falls sie den Kürzeren zöge, um eine ganz bedeutende Summe handeln. Das Hinterwaldstädtchen Greenway in dem gesegneten Staate ArkansaS hat feit Kurzem einen sehr streitbaren Marschall in der Person des MethodistenpredigerS Stevens, welcher sich als Cowboy seine Sporen verdient hat. Der genannte Ort ist in Folge der leidigen Getränkefrage in zwei feindliche Parteien gespalten und der bisherige Marschall drückte dem blinden Tiger" gegenüber beide Augen ,u. Darob ergrimmten die Wasserapostel und auf ihr Betreiben wählte der Council in der Person deS vorgenannten Reverend einen neuen Marschall. Dieser erklärte, alle Betrunkenen vor den Richter schleppen zu wollen, und schickte sich an, seinem Worte die That folgen zu lassen, als er einem gewissen Bill AdamS begegnete, der einen Riesenaffen spazieren führte. AdamS widersetzte sich der Verhaftung, zog seinen Revolver und gab auf den Predi-ger-Marschall fünf Schüsse ab. Letz, terer. der am Arm, Hals und in der Seite verwundet war, machte nun eben-falls-von Revolver und Büchse Gebrauch und ließ sich auch nicht einschüchtern, als AdamS SuccurS erhielt. Nachdem er mehrere Männer verwundet hatte, behauptete er nicht nur nicht, das Feld, sondern machte drei weitere Gefangene, die er binter die schwedischen Gardinen spedirte. Nach dieser Heldenthat herrscht Rev. StevenS souverän in dem idyllischen Greenway. ,,, Schön und rein Soll da Hau sietö sein ! Die besten Lürftea kauft man bei H. Ochmedel, 4Z0 Oft NeTarty uttaie.
7 JAK
Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,
4iHeilt sicher 'f Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Vom AuSlanve. Die russische Regierung hat beschlossen, sämmtliche Progymnasien im Weichselgebiete zu schließen und an deren Stelle Fachund Gewerbeschulen zu eröffnen. Als Grund hierfür wird angegeben, daß die Schüler dieserLehranstalten durchwegs Polen seien, denen der Eintritt in den Staatsdienst im Weichselge biete verboten ist. so daß die i?nen IN den Progymnasien ertheilte Bildung im praktischen Leben völlig werthlos sei. Für die Errichtung der neuen Gewerbeschulen hat die Negierung dem Warschauer Lehrbezirke eine jährliche Subvention von 230,000 Rubeln angewiesen. Ein abscheuliches 23er brechen verübte in Klengen, Amt Villingen, ein bei einem Landwirth im Dienst stehendes 13jähr!ges Mädchen. Es stieß einer Kalbin und einer Kuh. wie eS selbst eingestand, derart mit einer Stange in die Mastdarmöffnung, daß beide Thiere getödtet werden mußten. Der Dienstherrschast -starb einige Tage später plötzlich ein vierteljähriges Kind. Es entstand der Verdacht, das Mädchen, dem die Pflege des Kindes anvertraut war, habe das Kind zu Tode gequält. Die Untersuchung der Leiche bestätigte den Verdacht, dem kleinen Wesen waren die Gelenke vielfach zerrissen und die Knochen gebrochen worden. Das Mädchen blieb bei der Section , der Leiche völlig theilnahmslos. Der geistesgestörte Zitherlehrer Jacob Renfer in Frankfurt am Main verübte einen Anschlag auf den, dortigen Nervenarzt Dr. Leopold Auerbach, als letzterer über die Hochstraße in Begleitung seines Töchterchenö und der Kinderfrau in feine Wohnung zurückkehren wollte. Renfer schoß auS einem Revolver auf den Arzt und von 'drei Schüssen traf einer die linke Brustseite, jedoch nicht tödtllch. Renfer hat nach der That durch einen Schuß in den Mund sich selbst getödtet. Er war verheirathet, Vater mehrerer Kinder, lebte in ärmlichen VerHältnissen und war gezwungen, seinen Lebensunterhalt durch Spielen in den Wirthschaften zu verdienen. Er hatte Dr. Auerbach consurnrt, der Gehirner weichung feststellte. Neulich Nachts drangen mehrere Leute aus Gonsenheim in die im Walde gelegenen Schieß stände der Mainzer Äarnl on em. Der Posten, ein Soldat vom 117. Jnf.-Regiment Namens Helle machte sie darauf aufmerksam, daß die Schießstände nicht betreten werden dürften. Anstatt sich zu entfernen, schimpften jedoch die Leuie den Posten und drangen angeblich aus ryn ein. Der Posten machte deshalb von seiner Wasse Gebrauch; der Ackers mann Ferdinand Becker erhielt einen Schuß durch die Hüste und derSchreiner Siam. Wehrum wurde durch den Arm geschossen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet und nach oeren eendigung dem Soldaten die Anettennung seiner Vorgesetzten ausgesprochen. In dem Dorfe Klein Mühlen bei Lübeck kam neulich Abend ein Feuer zum Ausbruch, daS m fei ner Mächtigkeit und wegen der hohen Lage der Brandstatte weithin leuch . . ,' w fc tete. s vrannien ein Äroelierivoynhaus, die Mühle und zwei mit vielen Vorräthen an Korn. Viehfutter und 'Holz gefüllte Scheunen, sämmt--lick dem Mllllev Böttcher gehörend. ab. Unzweifelhaft liegt Brandstiftung vor. da sämmtliche Gebäude fast gleichzeitig in Brand geriethen. In sämmtlichen Dörfern der Umgegend, insbesondere in Rensefeldt, Schwartau. Seeretz, Cleve etc. werden seit einiger Zeit Drohbriefe von unbekannte? Hand in Umlauf gesetzt, in denen das Niederbrennen der ganzen Ortschaften angekündigt wird. In Nensefeld hat ein Besitzer kürzlich da,"rch e'n arön'res Feuer verhütet, daß er einen glimmenden Zündfaden, der mit einem Pulversäckchen verbund:n war, auslöschte. Die Gelichte beschäftigen sich eingehend mit der Sacke. ' Wein Handlung nebst Meinstnve No. 106 n. 108 n. Meridian Str. Teleplzok 351. JULIUS A. SCIIULLER, Bestellungen werden nach irgend einem tadttheil abgeliefert. Heveen - Kleider nach Maß angefertigt. Reparaturen und Neinigen von Herrenkleidern zu den niedrigsten Preisen. Nasche und gute. Arbeit zu-gesichert.
Fred. Wendhausen, 871 Lüd Oelnwnre Ltr.
IL.
ch. "i4r Heilt sicher Ä Rückenschmerzen. Rückenschmerzen. Rückenschmerzen. Rückenschmerzen. Rückenschmerzen. Marktbericht. Zho!xsale.??e'.kc. Groeeriei. Harter 5.08 (Silier gelber f 4.15. Gewöhn!, gelber 53 65 Jftftef: geröst. Bannn, Lion un, J,va 1. 75c(m50PfdSäSNi Kapital 21c Pilot 21c Dakota 20. BrazU Z9je Gelr. Aepfel 7Zc Pfirsiche 14c Corinthen 5c Pflaumen 7c . prikosen ttc Fracht und SemUe. epfelperFaßt6.50 Citronen per Mfle $4 00 Orangen per Kiste ZS.75 Kraut per Faß $3.50. Zwiebeln per Faß $3.50 Rüben per Faß Zl.50 Bohnen per Bushel $2 00 Kartoffeln per Bushel 70c. Süß,Kartosseln per Faß $3 6? ' Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Wehen pat. $4.00 Wmter extra $2.60 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Sountry 10c. Eier, frisch, per Du. 10k Leb. Geflügel: öühner 7e ver Bwnb. Cpnng EhickenS 8c; Häbne3c; Turkiy ennen jc; men : Ganie $4.80 per Dr. BurShardt Deutscher Arzt. Wohnung: Nv. 882 Süd Meridian Otr. Sprech,Ztdn : 5 9 thv ,rm. 1 li 1 ur ?lamm. ? vl!iyrbends. Office: I8Ost Lhio Straße. Sprechstunde 3 bi 4 Uhr Nachm. Televd Dr. Xßoah. Bell, Deutscher Arzt, Ecke East und Ohio Straße, praktizirt gemeinschaftlich mit seinem Vater Dr. Guido Bell. evrechstunde' kcrnlittagl !0-I,Nhr. prechnunven. Nachmittag, 4- Uhr. Dr. I. Bühler, 12 Ost Mc(7arty Otr. evrtch.elnkdkn: - 9 Uhr ?rm..-1 -1 U ach.; T t Nhr Telephon 14. Sprechstunden: Sonntag nur Vormittag. Dr. THEO. A. WAGNER hat sein Office ach 94 Nord Delaware Otr. verlegt, und wird sich freuen seine Patienten nb rrunoe oon ju empfangen. z"t5Ern,en : 10 hr VoxmA t i Uhr vvnniugi. piivptii ur vorn. Telephon 848. . Dr. I. Ll. Sutelisse, leschastigt sich au,schlteSltch nrit wder,tttch Bau u, nnr e,ch!,cht,., Brtntrtxchtttr. R. 5 Oft arket trahe. nOTT1! - 111 18 Nhr K$rm. Iltll Bit Nachm. ratag agme MKV4X. C. C. EVEKTS, OVitfMW Qslfitt . rS Wüt I V4I - 1LIJ.I1L - CLiL. I i , vv" ' I 9ko. 8z Nord Pennsylvania Str. . GaS wird auf Wunsch angewandt. Dr. Carl G. Winter, Arzt und ?birurg. Spezialift für Augen und Vhren. Sprechstunde von 0 1 1 S, T 8 Uhr. Zimmer 9!o. 1 im alten Bibliotbekgebäude, Ecke Pennsylvania und Ohio Str. Teleptzon-Offtee : I: Hau 0. Dr. C. N. Schaefer, ZSrzt und hirura. 9!o. 430 Nadifon Avenue, nah oniZ Str. 5?b.n: Uhr.,g,.n ...tz,,, ut iihii. Selevb SS. DNH 9 T. F. SMITHER. Händler i tedach?katertal, S umi kl -h. fig. äff dicht Stettins, eftem Iphaltil trohp.ppe. D.ch. nd tan.ftftrS. Offl... tmn miy.m. mn I ' "Z " in. iv Miaro. 1 ld trake. Telephon 1. I - v v 8141c und verantwortliche Dachdecker, et I hSArr. 7rinihk ttnk Mit (4 vikirteMA I ll rten Sompifttiächer rnu H,ft, r, I trial. Offtee: I ,--r v ' -!-' vrinu'ttacr. 0. 169, vard : 180 W. Ma,la,S?. . . . rütamau 3l5ÄÄcni,32d. A zSZ' iK V 7T, 7i.rw ST:; ' r ! . d.T.t u. t aZ??T I r, m""""'- '- " . 1 R'Q lU All ra ttmr mn tr.V .W? .ut. wutk. m.u m im. WMtnir W. ui r, fcnürtü
l T V
1
j r.
f K
r.trRLll
rrthti. ABILT,
Eisenbahn -Tabelle
Ankunft und Abgang der verschiedenen Eisen bahnzüge im Union Depot. Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug. 7 30 5m xpreg " ouxsrn Expreß 1240Nm Accomodation 4 00 Nm Expreß 7 00 Nn, Erpreß 11 20 Km Ankunft Expreß 3 35Vm Expreß 4 is m Accomodation 1000 Expreß 3 20 Km Schnellzug 6 00Bm Accomadation 7 40 92m Cledeland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Sa xpre iosom Expreß 10 80 8m Limited Expreß 310 Nm Expreß 6 40 91m Ankunft Expreß 710 LuErpreß 1120M Limited Expreß 11 80 m Expreß 6 0091m Expreß 1100Rm St. LouiS Diviston. : . bgang Expreb 7 30 V Limited Expreß iiöOVm Expreß. 11 LOS! w . Expreß, täglich 11 45 Nm Ankunft Ervreß täglich 4, Erpreß. 2 60 VA Limited ErpreI 6.30 Expreß 6oom Thicago und EincirmaU Division kftlich. Abgang Schnellzug 3 45Vrn Accomodation täglich 7 05 Vm Accomodation il kVm Pcstzug S OO Nm Accomsd. (nurS,nntagi). Accomodation 6 85 9!m Ankunft-Rufhville Accomodation. Postzug 1140$rn Jnd'pld Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm . Schnellzug.-. 11 10 9km Ehicago und Cincinnati Diviston westlich. Abgang Accomodation 7 10 Vm Scbnell.Post 1160 9! LafarMe Accomadation 5 00 9cm - Schnellzug 12 15 Lm Ankunft Schnellzug 3 30 Lm Lafayette Accomodation . . . iv 4ö vm Schnellpost 60 9! Accomodation 6 16 Nrn Peoria Diviston westlich. . Abgang Expreß 7 25 Bin Expreß 11 25 Nrn Danville Accomodation.. . . 5 05 9! Expreß 11 59 V Ankunft Expreß 3 25V ' - Danville Accomodation. . . . 10 35 fim Expreß 2 60 91m Expreß 6 55 9!. Peoria Diviston östlich. . . Abgang Expreß 6 30V Accomodation Expreß 3 25 91m Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodation Expreß .....10 00 9! Lake Srie und Western. Abgang Expreß 7 00 V t . Expreß 120 9km Expreß 7 00 9! Schnell Expreß ; Ankunft Scb nell'Expreß Expreß 10 20 V Expreß ... 2 50 9cm Expreß 6 20 9!m PittSburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50 V . EolumbuS ceomodatio.. . 8 00 Vm Expreß 3309cm Rlchmond Accomodation. . . 4 00 9! Ervrek sl0 9hn Llnkunft Richmond cwmodation 8 65 V Schnellzug 1140 V Expreß 12 30 9cm Accomodation 3 20 9km Erpreß 6 50 9cm Erpreß 10 15 9kmChicago Diviston dia okorno. AdgMg Expreß... .1100 rn Ervre 110A9hn Ankunft Exireß 8 35 rn rpreg 5 lö SM LouiSville Division. Abgang Expreß 3 45rn - Louiöville Accomodation..'. 8 10 Vm -Schnellzug 8 255km Accomodation iO)m Ankunft Accomodation 10 20 V Schnellzug 10 60rn Accomodation 5 60 9cm Spezial täglich ,....11005! - . stw.tA. .:T4.. . v yuuuuuh anoixr.a PoliS. Abgang Expreß 3 Elnernnatt ccomodotin . . 10 60 Lm Expreß.. ........ ........ goOLnErptti .4 009! Erpret mr SnkuuftAttomodation 3 15 C ?pre, 1145rn Erp l - 7C0icrn .. Exprek ; 1055 9! Erpreß ..12 SO Indianapolis und vineenneS. Wgang-Expreß .. ? 00 Vm . BmcenneS Accomodation. . . ' 4 00 9! Ankunft LincenneS AccomodationIO 40 Jftst xpre?.... h)9e Cincinnati. Wabash und icZZgan. .Abgang Expreß 6 35V Expreß. ...1115 V Srvrek...... - 7 V Ankunft Expreß 9m Expreß 2l09crn .tCrvlcft ' Otha Indianapolis, Deeatur und Western. AbgauaExpnß . , ttN ceomodation Kdrsn c Schnell.Sxpttß 1123?! Ankunft EchneU.Srpre'i , za-fcm . dattl ' ' " m'.i. wWiCtCB m Yii ..f4Wr LouiSdille. Neu, lllband unk m,Tn ' 7 " bgang-ES hk. Expreß 1 l-fiTT t9AA er. t . "1 Ankurft - Expreß , 1 ijZZsnonlltt jjku iluii urr ' w Mo Twentleth Century. ine crr-rHnrt r2oc?irTrtrLr ix.rrv'" jr-. - v''v. rnreiern mn fT: len ist. 9n ttt Xcnbft ttte .liA Mm d,ch andere skrÄchrie LZrL, I darin unparteiisch des! b - Ca IcStSi lirsi X liTZ.T fc, . UU ..S'Sl .i T-r . , , ,
l'Vt fn,Dusaina co w c;cx Ur ti-V L
1 ' y
ULt
