Indiana Tribüne, Volume 18, Number 254, Indianapolis, Marion County, 3 June 1895 — Page 3
M SSäWH
Seit sünshunvcrt Ja?)rcn nub lZngrr ist die flanke Welt" naf Karlsbad flcgangen, um sich finircii z lassen. Ctörnncn des Magens, der Le der, der (imqcivctoc, der Nieren und der Blase. G cht, 9ityiiniati$nrn3, Znckcr. rnhr, Fettleibigkeit für alle diese Nebel ist von den Äcrztcn die K:r in Karlsbad verordnet worden. Genan dassclbe Hcilmittcl, wclchcö in Karlsbad Wunder verrichtet, kannst Tn aber beqncin i:n eigenen Hanse haben, nämlich das Karlsbader Eprndclsalz, wclch,S verdichtetes nud cn JCit nnd Ctcllc' in Pulverform gebrachtes EMdclwasscr ist. Dn bedarfst seiner bei $ex stopfunz, bei BcrdanungSbefchwerden, bei Biliosität gerade so, wie bei anderen und schwereren friden nnd Krankheiten. Alle Apotheken fähren eZ. Achte aber darauf, nur den ächten, iinportirtenArtiM zu erhalten; rr ist kenntlich an dem Namenszug der (5 i ä n c r Tl endelf oii (io., Alleinige Agenten Ntio V)ort, sgw'e nn lern W ippcii der Stadt Karls bad, ciis i der Flasche. c 1 (gilt dankbarer Patient, der feinen Namen nickt genannt hab? will, und der feint vollständige Wiederberftettung von schweum i'ei&en einer in einem Toktorduch angegebenen rjnel fcetöanM, lägt durch uul das,elb, kosten, frei an seine leidenden Mitmensche verschicken. Diese? grobe Buch enthält Re,epte, die in jeder Apotheke gemacht werde,, können. Schickt ifü;t rej,e mit Briefmarke an Vrioat Hiinit und xensary," 23 Wejt 11. Ctr.. Rem ork, . c J EME . Injektion. Cine permanente Kur j der hartnäckigsten älle ron Konorrbea und 3 (81. t nnrnntirl in nun ? di si 'f aant' tun 2 andere ehanblunz ötdig. und ebne die an J ' ekelnden Steiultate be nehmen von Vu 5 ' bede. opaida odr Sandelöl. I. fierrek . rou'i achsolzer1,pvtker,Pasi. Ler. J ' taust von allen Z.ru,giften. Z mwrnv j ii ci fc Der Herren Freund. Unsere vollkmmkne Cvritze frei mit jeder ftlafie . Macht kein Flecken. Verhütet Strikturen. Heilt Trivver und e,terIu in 1 bii 4 Taqen. Frägt Sflpoilxfcrn daZür kkrsandt bei Ssprei für $1.00. Wan adressire: MALYDOR MFG.CO..LANCA3TCR.OHIO. RipansTabules. Ripans Tabules are cornpounded srom a prescription widelyused by thebest medical authorities and are presented in a form that is becoming the fashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver, stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst symptom of Indigestion, biliousness, dizziness, distress after eating, or depression of spirits. will surelv and qufckly remove the whole difliculty. Prlce, 50 cents a box. RipansTabules may be obtained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruce Sti-set, NEW YORK. L iiittf"'' jxzszszsssznzszszszszszszszsssi Ü ONCE TR1ED, ALWAYS USED. lffiOs 0 ftMOlMi CktAMItaOi PQXSIMX BAß FIXTURE5, DßAlIU BOARDS AND AW Tln. ZInc. Draaa. CoDDor. L Uloket end all Kltchen end Platod Utonallo ClC39a.V7oodt MorblePorcolaln. Etc. i CEOnCE WM. HOFFMAN l toi KaaifiMtutr aal ProprUtor. 208 CastWasmihatoh Sr Indianapolis. THE BAR-KEEPERS' FsilEHO. ff sr S2S2SaS2S2S27?5r2SSec at Zum Verkauf ia Apotheke ZöCtttt.ptt?fud. kJrkll'S Dampf - Färberei. (tailtrtlSTI.) Verrenkletder eretntgt. efZrbt drirt. Tamekletder geretnigi nd grsZrdt ohn dteseU den , rtrenne. ptDenvordänge . hentl. Portieren gereinigt, laee Had,chtz ,re tgt. 2aare werden abgeholt nd aigelleken. 55 k 33 NaffackusettZ denue. Lviizzrschäst : . JZKoik CUllt,
ftfTts
Hl' 10 T''J
ikÖ
'
nnn n
nrrnr
0 i
hfi-AL
'
l
cv
l
L
2ZSZSZSl
Volypennrmr.
Roman von Hans Richter. (Fortsehung.) 'CiT.ä, ü'tä foüc iof irgend rrvas auf der Straße nicht sehen sagte sich Gisbert unwillkürlich und folgte Spilles lauerndem Blick. Noch erhäschte sein Auge eine eilfertig ausschreitende Mädchengestalt, welche soeben um die nächste Straßenecke verschwand. Nur ein Moment war's, und doch erkannte er die schlanken, zierlichen Formen, den leise wiegenden Gang, das golden, un ter dem Hütche hervorschimmernde Haar. Klara!" stieß er scharf hervor und hob mit schneller Wendung den FUß. Spille streckte gebietend die Hand aus: Laß fahren dahin, laß fahren da hin! Mir scheint, Ihr leidet an einem schlechten Gedächtniß, Freund Stein hausen. Es gibt keinen Weg mehr, der Euch zu jenm Mädchen führt, und fändet Ihr einen solchen, so würde ich, ich Ehrenfried Spille, Euch darauf entgegentreten." Mit einer seiner großartigen Handkewegungen zog er den Hut, doch GiZbert hielt ihn zurück. Wir stehen just vor einer Weinstube. Lassen Sie uns eine Flasche trinken! Es ist lange her, daß wir nicht Glas an Glas geklungen haben." Ihr habt eben bessere Gesellschaft gefunden. Eure MlUel erlauben Euch das!" Wollen Sie meiner spotten?" Fluchwürd'ger Argwohn, Unglücksel'ger Zweifel! Doch lassen wir das! Rosen auf den Weg gestreut und des Harms vergessen! Hier ist ein Saft, der eilig trunken macht." Sie hatten inzwischen das Local betreten, in welchem zu dieser Nachmittagsstunde noch kein Gast anwesend war. Der Kellner brachte den verlang ten Niersteiner und lehnte sich dann wieder verstohlen gähnend in die Ecke. Spille leerte sein erstes Glas mit langsam schlürfenden Kennerzügen und blickte, nachdem er sich das zweite eingegossen, mit fast spöttisch lauerndem Ausdruck den schweigenden Nachbar an. Herz, mein Herz, warum so traurig? Sprecht, Mann! Ich sehe die un gesprochenen Worte sich in Eurer Kehle drängen!" Ja. ich muß endlich fragen. Es wird Ihnen bekannt sein, Spille, in welcher Weise mein Roman endete und wie dadurch mein ganzes Schicksal bestimmt wurde. Ich erwartete auch von einem Weibe Kraft, Muth und Treue das war der große Fehler in meiner Rechnung. Die ich mit allen Tugenden ihres Geschlechts ausgeschmückt glaubte. auf welche ich wie auf einen Felsen baute " Trau keinem Freunde sonder Mangel Und lieb ein Mädchen, keinen Engels brummte Spille dazwischen. Gisbert griff das Wort auf. Mir aber war sie ein Engel, mehr als das: eine Göttin; sie konnte es auch in Wahrheit sein, denn wie selten ein zweites Weib besaß sie Tiefe und Zartheit des Empfindens, duldende und thätige Güte, die echt weibliche ZZrtlich. keit und Milde. Sie selbst unterdrückte ihr Gemüth aus feiger, erbärmlicher Schwäche; nicht allein mir, sich selbst wurde sie ungetreu aus Furcht vor der ungewissen Zukunft; in unzähligen schlaflosen Nächten habe ich mir den Kopf darüber zermartert, um eine Er klärung ihrer Treulosigkeit zu finden .Ui-.d s::d d2b:: ich! !!2g:r giö den, wie ich sehe. Wenn es Euch möglich ist, verschont mich mit Euren psychologischen Untersuchungen und Zweisein. Nur Eins will ich Euch sagen: ein echtes Frauenherz kann Alles, selbst dem Geliebten entsagen, selbst den Fluch und die Schmach der Treulosig--keit auf sich nehmen, verkannt und geschmäht stückweis brechen, langsam verschmachten und verdorren, wenn es das Glück des geliebten Mannes damit zu fördern meint. Zuviel hattet Ihr gezeigt, was Euch die öffentliche Meinung und die sogenannte Gesellschaft bedeuteten; zu lange schwanktet Ihr, ob Ihr hier oder da Euer Glück finden würdet nun denkt einmal, eine dritte Person, welche an Eurer Trennung Jnteresse hegte, habe das ausgenützt, der armen Kleinen das Gespenst Eures verpfuschten Lebens vorgemalt: sie. die Schuldige, sie belastet mit Eurer wachsenden Verbitterung und der Verantwortung für die gemeine Noth, die ja doch schließlich schwerer zu tragen ist, ls all' Euer girrendes Herzeleid und Liebesweh! Laßt einmal eiir wirklich hochherziges, großmüthiges Mädchen von sehr autorita'wer Seite vor die Möglichkeit gestellt werden, um ein paar lustiger Honigwochen willen den geliebten Mann in's Unglück zu zerren hm, ich bitte mir aus. daß Ihr vernünftig blewt, unterbrach flch Spille und faßte Gisbert. der erblassend emporfuhr, am Arme. Ihr habt's ja nicht anders gewollt! Per kann nicht klagen über harten Spruch, den man zum Meister seines Schicksals macht. Kein Wort mehr davon, wenn Ihr nicht wollt, daß ich mich seitwärts in die Büsche schlage! Was vergangen, kehrt sticht wieder, Freund Baumeister! Sintemalen wir nicht in der Türkei le den, steht eZ Euch nicht gerade gut an, beim Wein von Mädchen zu schwätzen, während Eure Frau daheim sitzt." Sie sagen Mädchen", Spille?" Allerdings. Der Mann auS der Uckermark hat eS bisher nur zu einer Verlobung gebracht. Bisher, sage ich,' er wird es auch zum Ende bringen. Der Mann hat ja den eisernen märkischen Schädel." Mechanisch goß Gisbert die geleerten Gläser voll. Die Hand zitterte ihm dabei. Und wie lebt sie jetzt?" Wie sie lebt? Sonderbare Frage! Immer kann man nicht dem Zahnweh im Herzen nachgeben. Ein 'Mädchen, daS von seiner Arbeit lebt, hat. Andere? zu thun, als sich in den Thiergarten zu setzen und zu seufzen:
In meinem Garten die Nelken Mit ihrem Purpurstern Müssen nun alle verwelken, Denn Du bist fern.
O VI ihr seid eitel genug, zu wähnen, sie weine Euch täglich die bittersten Thra uen nach. Was habt Ihr denn ge than, dergleichen zu verdienen?" Echte Liebe fragt nicht nach Verdienst und Würdigkeit," murmelt Gisbert. Beim Zeus, Ihr haltet mir eine Vorlesung über Liebe. Darin seid Ihr mir über wie Onkel Vräsig. Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort; doch bin ich dieses trockenen Tons wahrhaftig satt. Zeichnet Eure Risse, beaufsichtigt Eure Bauten, liebt Euer Weib und erzieht Eure Kinder, Freund Baumeister, aber bekümmert Euch nicht um die Bräute anderer Männer. Hier ist die Stelle, wo auch der Mann aus der Uckermark sterblich ist. Ich glaube, es bedarf nicht viel von Eurem post iVatum kommenden Interesse für Fräulein Bissing, um die Milch seiner frommen Denkungsart in gährend Drachengift zu verwandeln. Was, zum Kuckuck. 'ficht Euch an. jetzt diese Vergangenheit auszugraben! Trinkt Euern Wein aus und werft das Glas zu Boden. Laßt fahren dahin, laßt fahren! Und denkt daran: wenn der Rath eines Thoren einmal gut ist, so muß ihn ein gescheiter Mann ausführen." Spille hatte sich erhoben und leise seine hagere Hand auf Gisberts Schulter gelegt. Ein Schimmer des alten, freundschaftlichen Wohlwollens glitt dabei über seine Züge. Den lieben Augustin- pfeifend, ging er dann mit gravitätischem Kopfschütteln hinaus. Wie aus einem bösen Traum erwachend, strich Gisbert Steinhausen mit der Hand über die erhitzte Stirn. Was hatte er gesprochen, wonach geforscht? Thorheit das. mehr als Thorheit: Frevel! Hastig bezahlte er und lief in die Stadt hinein, als müsse er den wllh senden Gedanken durch die Schnelligkeit seiner Füße entrinnen. Das Getllmmel der Friedrichstraße und Unter den Linden that ihm wohl. Durch die dicksten Menschenknäuel schob er sich, als könne er an jedem der fremden Ellbogen, die ihn anstießen, einen Theil seines thörichten Erinnern zurllcklassen. Dann setzte er sich aus die schmale Kranzler'sche Veranda und starrte ge dankenlos in das Gewühl hinein. Die Dämmerung war hereingebrochen. Die Gaslaternen und elektrischen Flammen gössen eine breite Lichtfluth über die Prachtstrafze. Hinter einig? langsam einhertrottenden Droschken schoß ein eleganter Jagdwagen mit zwei prächtigen Juckern vorüber. Eine Dame führte die Zügel. Gisbert empfing den Eindruck eist, als die flüchtige Erschei tmng bereits wieder im Getümmel verschwunden war. Das war doch Ange gewesen, sein eigenes Gespann, und der Herr neben ihr mit dem lang flatternden Schnurrbart der Rittmeister von Reinolf. Sie liebte es. selbst zu fahren, trotz dem er es nicht gern sah. Jhreunru hige, bald heftige, bald nachlasslgeHand taugte nicht für d lungen Pferde. Noch weniger behagte ihm ihre Gewohnheit. den ersten besten Bekannten, dem -sie begegnete, aufsteigen zu lassen. Er weih, daß andere Damen dasselbe thun und nur sehr prüde Gemüther, zu denen er nicht zählt, darin einen Verstoß gegen die Schicklichkeit finden; selbstverständlich neigt er auch Nicht zu, Eifersucht und niedrigem Mißtrauen eben nur die Gewohnheit ist es. was ihn unangenehm berührt, weil sie auch Anderen auffällt. Erst kürzlich hatte ihn Guido spitz gefragt, ob er etwa ein geheimes Droschkensuhrwesen ' unterhalte, da man Ange stets einen Herrn umhkrkutschiren sehe. Man sprach also bereits über ihre seltsame Liebhaberei. Von Guido selbst stammte der boshafte, schlechte Witz nicht. Und nun gar noch dieser Reinolf, in welchem man c-ne gewisse Zeit lang bereits den zukünftigen Schwiegersohn Maximilian Breithaupts gesehen hatte, dieser ehemalige Offizier, der, man wußte nicht recht warum, plötzlich den Dienst quittirt hatte, dem die Kameraden mit sehr förmlicher Höflichkeit aus dem Wege gingen, von dessen Schulden Jedermann sprach, während Niemand wußte, wovon er lebte und wie er sich eigentlich noch in der Gesellschaft hielt. Nach Anges Verlobung hatte er ein Jahr hindurch daS Breithaupt'fche Haus gänzlich gemieden. Erst vor einigen Monaten war es der geoorenen von Rohrbach, die einen Garderittmeister, wenn auch a. D., in ihrem Salon natürlich schwer vermißte, wieder gelungen, ihn heranzuziehen. Wie in dem Hause der Mutter verkehrte e? selbstverständlich auch in demjenigen der Tochter. Bisher hatte Gisbert nichts Auffallendes oder Beunruhigendes darin gefunden. Jedes Mißtrauen hätte ihn vor der Welt und vor sich selbst lächerlich gemacht. Jetzt zum ersten Male berührte ihn dieser Verkehr mit dem ehemaligen Verehrer unangenehm. Und zugleich mit diesem Gefühl stieg ein zweites, noch fataleres in ihm auf, -etwas wie ein Schuldbewußtsein, ein scharfankla gendet Vorwurf: nur weil die Erinnerung heut' über Dich selbst. Gewalt geWonnen hatte, nur weil Du selbst Dich auf abseits Deiner Pflicht irrende. Wege verlörest, bist Du nun dieses ZweifelnZ und Mißtrauens fähig. Das derbe Volkssprichwort von dem Suchen hinter dem Busche klang ihm plötzlich so deutlich in den Ohren, als habe es ihm sein Nachbar zugeschrieen. Er bezahlte und ging geraden ,Weges nach Hause. Eine brennende Sehnsucht nach Ruhe hatte ihn plötzlich gepackt, ein Heißhunger nach einem freundlichen, lieben, tröstenden Wort. In seiner weichen Stimmung erschien eS ihm geradezu unmöglich, daß Ange nicht ebenso empfinden könne; fo würden sie sich verständigen, einander verzeihen, trösten, aufrichten Im Zimmer herrschte noch das Halbdunkel, in welches die Gaslaterne vor dem. Hause einen flackernden gelben Lichtstreifen warf, eine eigenthümliche
Beleuchtung sür das scharf und sühn gezeichnete Profil des Rittmeisters von Reinolf, der mit über der Brust gekreuzten Armen am Fenster stand. Sein an einen Südländer erinnerndes dunkles Gesicht mit der steilen Stirn, der hakenartigen Nase und dem kräftig vorspringenden Kinn erschien wie aus Bronze gegossen. da ein Mann von meinen Iah ren eine Enttäuschung in der Liebe nie mehr zu überwinden vermag," beendete er einen Satz, während Gisbert eintrat. Eine unangenehme kurze Pause folgte, bis Reinolf vortretend denHausHerrn begrüßte und Anges lichte Gestalt sich gleichzeitig aus dem Fauteuil in der Ecke emporrichtete. Die Weiche, nur nach einem theilnehmenden Herzen verlangende Stimme Gisberts war im Augenblick verflogen. Ohne daß er es wollte, klang eine gewisse Gereiztheit durch seinen Ton, die den beiden anderen unmöglich entgehen konnte. Ange wenigstens schien das Bedürfniß einer Entschuldigung zu empfinden. Herr von Reinolf hatte die Güte, mich heimzubegleiten." sagte sie, während die ampelförmige, ' elektrische Krone ausslammte. Die Jucker waren heute wieder enorm unruhig. Ich fürchte mich nun fast, mit ihnen zu fahren." So würdest Du mir einen Gefallen erweisen, wenn Du überhaupt auf diesen Sport verzichtetest, wenigstens in den belebten Straßen. Ich habe Dich übrigens von Kranzler aus bemerkt. Dort zum Mindesten solltest Du die Zügel in festere und ruhigere Hände geben. Ich muß gestehen, daß ich nicht ganz angenehm überrascht war." "Der Schlußsatz ließ eine doppelte Deutung zu. Ange erröthete ein wemg und schob die Unterlippe vor wie ein schmollendes Kind. Dabei glitt ein spähender Blick zu dem Rittmeister hinüber, dessen kräftiges, dunkles Gesicht keine Spur von Bewegung zeigte. Pferde haben wie Menschen, ihre günstigen und ihre ungünstigen Tage," scgte er mit seiner vornehmen, sicheren Ruhe, so das heikle Thema vcrallgemeinernd. An solchen sie zu beHerrschen wissen, heißt, die Einen wie die Anderen für immer zu willenloser Unterwerfung zwingen." Wie in seinem Antlitz lag auch in seiner Stimme, der noch ein wenig und in durchaus nicht unangenehmer Weise der schnarrende Officierston. anhaftete, ein Ausdruck von Kraft und zäher Festigkeit. Die lässige Bewegung, womit er seine Hand bis zur Schnurrbartspitze erhob, sagte: Ich bin ein solcher Mann des Bezmingens durch Geistesund Körverkratt. (Fortsetzung folgt.)
Politisches Mik".Berständ,,!k. 7 Millionen Engländerinnen haben an das Ministerium eine Petition gerichtet, daß der Verkauf von berauschenden Getränken und Opium im ganzen britischen Reiche verboten werde. Wenn die Eingabe Erfolg hat. wollen weitere 17 Millionen englischer Mütter den Antrag stellen, daß in ganz Britannien und den Eolonien der Vertrieb von Kuchen, Zuckerwaa. ren und Süßigkeiten aller Art untersagt werde, da die Kinder so leicht durch das Naschen Zahnschmerzen be kommen. Ferner werden 27 Millionen jun; gcr Gattinnen um staatliches Verbot des Rauchens petitioniren, weil die Gardinen so sehr darunter leiden und auch die gesetzlich garantirten Küsse von einem. Raucher abscheulich schmücken. 7 .. Millionen Schwiegermütter wollen die Abschaffung aller Fleischund Gemüsespeisen, wie überhaupt alles Genießbaren beantragen, da sich die Schwiegersöhne, so oft dadurch den Magen verderben und unter dem Eindruck solche? Magenverstimmung qen .den nöthigen Respect gegen du Autorität der Schwiegermütter außer Acht lassen. Zugegangen. Der Musikkritiker Dr. Paukinsky saß im Schlafrock und Pantoffeln vor seinem Schreibtische, rauchte eine Eigarre. drehte ein. kleines parfllmirtes Billet zwischen seinen Fingern hin und her und sah still lächelnd in die Flammj se'mer Studirlampe. Er hatte in den letzten zwölf Tagen siebzehn Concerte es waren fünf Matinees dabei absolvirt und die Berichte darüber geschrieben, also eine Riesenarbeit vollbracht. Er gab sich der um ihn herrschenden Stille und seinem dotce far niente auch mit aller Behaglichkeit hin, trotz dem das Billet, das er in seinen Hän den hielt, ihn schon wieder zu einem musikalischen Vortrage lud. Frau Eommerzienrath Töner bat in den, für Dr.Paukinsky schmeichelhaftesten Ausdrücken um sein Erscheinen. Natürlich" hatte er bei Eröffnung des Briefchens gebrummt, damit ich über die Dilettanten, die da unsere Tonheroen vergewaltigen, jn anerkennender Weise in den Spalten des Tsgblattes. die mir zur Verfügung stehen, berichte." Jedenfalls hat sie wieder verschiedene Proteges, die untergebracht werden sollen, aber ich werde mich hüten, dazu die Hand zu bieten. Dem werde ich auf die einfachste Weise vorbeugen, ich werde zu der musikalischen Unterhaltung" einfach nicht erscheinen wohl aber zu dem Souper, von dem das Billet noch spricht." Alle Wetter diese Soupers b-To. ners! Ich glaube, man speist in allen fünf Welttheilen nicht besser als gerade dort. nein, dieser Unterlassungssünde werde ich mich nicht schuldig machen! Ich werde hier um 'halb elf Uhr weg qeh?n bis elf Uhr war bei Töners noch allemal Schluß mit der Musik irgend eine Ausrede ersinnen, daß ich unmöglich früher kommen konnte, auf ras Tiefste bedauere, daß ich nicht den Vorzug haben konnte, musikalisch mit-
geraöerk worden zu sein und mich dann zum Souper niederlassen. Weiß es Gott, ich habe jetzt bereits einen Hunger, um den Tisch anzubeißen na wart' nur. Magen du sollst heut: noch in einer Fülle von Genüssen schwelgen, einstweilen aber will ich dich mit einer weiteren Cigarre beruhigen." Und wieder sah Dr.' Paukinsky in die Flamme seiner Studirlampe und lächelte still vor sich hin, wie Jemand, verlohne sich viel dabei anzustrengen, ein sehr gutes Geschäft gemacht hat. Allmälig wurden ihm aber die Lider schwer und er hätte sicher das in Aussicht stehende Souper gänzlich verschlasen. wenn ihn nicht sein vernachlässigter Magen doch noch zur rechten Zeit geweckt hätte. Beruhigend drückte Dr. Paukinsky seine Hände auf das revoltirende Organ, versprach ihm die glänzendste Genugthuung und fuhr dann rasch in die Kleider, um kurze Zeit darauf der commerzienräthlichen Wohnung zuzueilen. Schmollenden Blickes empfing ihn di Hausfrau, legte aber, dem sich ob der musikalischen Versäumniß auf das härteste Anklagenden, dann ihren vollen Arm auf den feinigen und lachte: O, daß Sie nur zwingende Gründe abhielten, wußte ich. ebenso, daß Sie mich niemals ganz im Stiche lassen würden ich habe daher unser Programm einfach umgedreht: Wir haben zuerst soupirt und werden nun sofort mit unserem Concerte beginnen!" Dr. Paukinsky ließ sich wie im Traume von der Commerzienräthin in den Musiksaal schleppen und dort sank er wie ein-Häuflein Elend in den für ihn bereit gehaltenen Fauteuil. .. . ver Herr mit dem finsteren Vltr. An schönen Tagen, ist der Privatier Zlugust Bassacher in Wien ein ganz cor:ecter Mensch, ein tadelloser Charakter, ii Ehrenmann. Bei schlechtem Wetter ber doch halt, keine Verleumdung. Ler Charakter eines Menschen kann doch nicht vom Witterungswechsel abhängen. Und doch ändert sich das Be nehmen des Herrn Bassacher bei regne rischem Wetter. Er läuft dann auf der Straße den Frauen nach. Das ist kbcn das Merkwürdige seiner Naturan läge, daß ihn nur der Regen veranlaßt, sich in Liebesabenteuer zu stürzen. Unlängst war Herr Bassacher bei strömendem Regen einer mit einem Kopf
tuche bekleideten Frau nachgestiegen, die mit eiserner Consequcnz den Herrn nicht bemerken wollte. Erst als sie nach einer langen Wanverung durch eine Unzahl kothiger Straßen vor einem Hause der Brigittenau angelangt und der Privatier ganz dicht aus ihren Fersen war, wendete sie sich um und sagte ruhig und heiter: Was wollen Sie denn? liehen Sie nur den weiten Weg wieder zurück, Sie haben sich stark geirrt!" Herr Bassacher zog höflich seinen Hut und wollte den Rath soreich befolgen, als sich ein Zwi schenfall ereignete. Dem Pri vatier und der Frau mit dem Kopftuche war nämlich seit einer Weile ein Herr mit finsterm Blick und starkem VoUbarte nachgegangen, der rasch und gerade in dem Moment zu dem Paare trat, als die Frau die erwähnten Worte sprach. Hierbleiben!" donnerte der Herr den Privatier an. so leicht kom men Sie nicht weg. Ich kann es nicht dulden, daß anständige Frauen auf der Straße molestirt werden. Ich kenne zwar die Frau nicht und auch Sie nicht, aber das macht Nichts. Wenn ich solche Borfülle beobachte, fahre ich darein." Während der ängstliche Privatier am ganzen Leibe zitterte, hatte die Frau mit wachsendem Erstaunen die Anrede des Herrn mit dem finstern Blick angehört und mit Unmuth bemerkt, daß in Folge seiner überlauten Intervention die einen Skandal, witternde Nachbarschaft freudig herbeieilte. Und nun tauchte auch der Ehemann der Frau auf, ein stämmiger Schlosser, der aus der Werkstatt im Hofe kam. WaS gibt's denn, Cilli?" fragte er feine Frau, und maß die beiden unbekannten Herren von oben bis unten. Der da" erwiderte Frau Cilli und wies hierbei auf denHerrn mit dem finstern Blick ist mir nachgegangen und macht einen Skandal!" So?!" grollte der Schlosser und versetzte dem Herrn mit dem finstern Blick eine wuchtige Ohrfeige. Tiefe überraschende Wendung der Ank?legen heit benützte der Privatier, um sich mit denkbar größter Beschleunigung zu ent fernen. Ter Geohrfeigte' erhob aber ein vehementes Geschrei, doch blieben seine Erklärungen wegen des Freuden geheuls, mit dem' einige Lehrjungen das Schauspiel begleiteten, unverständlich. Der Schlosser begnügte sich daher, den Herrn einige Augenblicke schreien zu lassen und dann seine Frau lakonisch zu fragen: Soll ich ihm vielleicht noch Eine herunterhauen?" Könnt' nicht schaden," bemerkte die geärgerte Frau Cilli. Der Herr mit dem finsteren Blick ließ es jedoch nicht dazu kommen, er lief dem Privatier nach, um ihn als Zeugen für seine Ehrcnbeleidigungsklage namhaft machen zu können. Er holte ihn ein und so sah man die vom Zufalle zusammengewürfelte Gesellschaft vor dem Einzel richte? des II. Bezirk; Dem Verthei diger des wegen thätlicher Ehrenbeleidi gung geklagten Schlojfers gelang es,' die Parteien nach folgendem Modus gütlich zu vergleichen : 1. Privatier Bassacher erklärt seierlich. daß es ihm nicht im Traume eingefallen ist, der Frau irgendwie nahczutreten ; 2. der Schlosser leistet Abbitte und nimmt die Ohrfeige. feierlich zurück; 3. der. Herr mit dem finstern Blick, der gebeten hat, seinen Namen nicht zu nennen, erklärt, das Tbln und Treiben des Privatiers irrthümlich beurtheilt zu haben. Letztere Erklärung aus dem Grunde, weil er sonst noch von dem Privatier wegen Ehrenbeleidigung geklagt worden wäre. .. ' , I e d e r m ö ch t e helsen mit den Mitteln des Andern. - IHM T?uüo'A Eigarrenladen befindet 5ko. 199 OK OashiLZton Ctt.
swt sBetL sJ'3X . jTL . Äfc.T6
f js&es &z ,
5. KM
Gs ltteKe"OnTlaliM Sonne" verLleichm,ivolIke
Vevgieich nnslellm swischey nndemSeiwst
und der 5AN7ACLAU5;
denn SW is! dio rcinsso, besle und spnrsamsfv. SANTA 6LÄU5 SIIFI Ueberall sn haben THE KK.FÄIRBMK CflfflSHC
f ' Uü -? RULTLESS PEKIN
m 'S jc r P?I o . 5 CENTS, ?TE1 m
m
COHN BROS Sf KLEE PARK PllsP "ce
IF VoUR DEALER DONT KEEP THEM SEND 5 FOR SAMPLE PACKAGr:.
Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei cDncMD'nD XH3oio Weinkeller: Vko. SS Oiit Delaware Ctr Viiiigste preise. 3" .xtit, nornptf blwnnng allen Vtadtthetten. Theodore Stein, adklger , C3. . Knfctrf 0. 'Abstrakte von Besittiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. Ro. tt Oft Market QtraHe. ?lnt,anavl nb 11 ER HAN X LINKE, 197 Süd Meridian Ctraße. "Deutscher Messerschmied, Rasirmesser, Sckeeren und alle Arten ßchneidinttrumkn'e fabrizirt und geschliffen.
Om . & !D. Ül. nach Eine River Park, dem feinsten Picknick-Platz in Indiana. Spezielle Vortheile sür Sonn- . taöschulen. Dieser Park lleqt in Shelby Countv an den N ern d S Blue Siiver. b'ettt guten Schatten und drei bedachte Auditoru ms dielen 2.-00 Personen Schutz im Fae von Regen; ht einen guten echlagbaliGrund, ist mit Schaukeln v rs hen u: d wird von einem Custodian immer in bester Ordnung aeha t n. Außerern kann man fischen, badn und Boolfahren. Für Einzelnheiten spreche man ia der Osfice dr C. tz. & D. R. R., No. 2 West Wash ington Str., vor. D. H. Jarmelee, C.7.A. C. H. Aam, C. P. A.
A .
Ä7&3W -jfeÄ S SeLVmiCl mildemGlsnsder nrA. man einen
iClilPS'.
A DFUiRru A.rnirH A1D5
Miftvi Yiinv. AND
DlGt-" r-'i 1 1 ii i " .rtlFI RELlÄVc V5PEPWV'ö CHIß! i Y.55' 'AO S"- AÖ6NT5 coo CHURCH ST ofirv - f I vs Telephon Unterflützt die UNION CO- OPERATIVE L a u n d r y, betriebe, Um Im ?schdche. 4o. 138. 140 und 142 Virginia dem T. E. Somerville, Manager. ! WH m CiT WO ' jJMujkiikn I t"ic Lr? Die kurze und einzige direkte Bahn nach d um n cd jQl. k- n. Vestibül Züge dfahrt von Jndianapoli? : No.30Chicaao Limited, Vestibüle Pullman. Svcise u. arlorwaae täglich... 11 50Vm run,t tzylcago 5.30Nm Ao. 3 Chicago Nacht 5xp?eH. Besti bule und Schlaswagen taglich. . . 12.3?8m nri..ii fe.:- u lumm vivuuyu... 7.40BM No. 10 Monon cc. täglich, auSg,. nommen Sonntag?.. 4.0031 Ankunft in Jndianapoli :
1
4
No. 33, VeMbule täglich. ... ... 3 Na No. 3!;, Vestibüle täglich.. '3 25Vm No. 9, Monon Acc. täglich, auge nommen Sonntag n 20Vm Pullman Veftibul.Schlafwagen für hieago stehen am westlichen Ende de Union Bahnhof u. kSnnen täglich um 8.30Nm. bestiege? wd Ticket.Osfic,: SSd Illtnoi tr Ut Stattoa nd Massachusett, . ffür ate. arten. Zetttabelle ,e. wende , ftch an D. H.Parmelee, C.T. A. C. H. Adam, C. P. A. .
Columbia Malle ! Cät JltÜMt!) t Stint Ett.
5Di schönste, größte und am bequemsten ein gerichtete Halle der Südseite, Sie steht ur Verfügung sür Abhaltung von (ZonLertsn, Zrnnz.NrRnLchen, Vnrties etc. Besonders ist sie Vereinen u empfehlen. kS Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Gettünke werden verabreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHMIDT. JACOB METZGER & CO's Flaschenbiergeschaft, 00 03 Oü raryland Ctr Telephon 407. Bottlerk von Aletzger's Original Cafel'Bier, Home Brew. speziell für un auS ihren Bieren aukgewälzlt. wiener Tafel'Bier. Home Brew, speziell sür au ihren Bieren aulgewählt. Budwelser, VöbmiscbeS und (Axport-Bler von Joseph Schlitz Brewlng Co.. Milwaukee. Marktstand No. 56 im östlichen Markt finden Sie daS beste Rindfleisch und Kalbfleisch zum billigsten Preis. W. S. BITTRICH. If 'Keinhardf Deutscher Advokat und No!ar No. 29 Süd Delavare Str. Zimmer o. 7. Gebäude der Deutschen geqns .xcuer'Versich' erungSgesellschast von .:biana. Fred. Schr, wer. k!M Nil k-tata No. 120 Palmer Straße. Aufträge Prompt besorgt. I. F. Preusch, 125 Olive Qtraße. Nontraktor & Vaumelfter, empfiehlt sich sür alle Arten Neubauten und Reparaturen. Alle Auftrage werden prompt ausgeführt. Julius Neumann, . GSNtVM0t0V uud Baumeister. Zlo. 80 Hendricks Strnßs. Neubauten und Reparaturen kerben prompt, billig uud gut ausgeführt. ütoian Halle ! Henry Victor. Daß größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen "und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. G. Senöhardt, M&QQ$?, (SdcOUo 55? Noble Ttraße. Vefte Getränke und Cigarren. m . uw r Vw; COPYRIGHTS. CAW I OCTAIN A PATEÄTf Ter froinrt taiwer mad u HOMt oplnion, writm to M U S N ic CO.. wteo bar bad Mtrl; rtf r tlu itrlctiy eoaSAenU-L üjr lofonaMioa eonoornlmr fatt and bow to O xprtnoa Ia Ut ntwt MiMn.- Co uu,n um rat rnt. awo muuogvm 01 1 Idiml uid afliAiitJft hnnk. mmt frM. Patent akn tbroott Ilona M Ca. f.
GWUD -SMM' i
w i r !
rrr
peciJ ooUMlatta HBtlle Aaierlrr i -tnnj r bronbt wtdety berorvth v' float oat to U. tarentor. 1 him r)ö J rtMiMd WMktT,lBU7Uiastrmttt.kabTf ri Urreat r'retuatioa et vr Kr c: tlil worid. CJ Jfr. fcm ft I. v BnlWj CJ;tioLj FWiialf, t Uit j"". i optM, uj ota. KTrr miWt . - , tlrui plat, to otor, na i m botuej. Wi.a riiri. riL.-r-Tl Utt f-'-r taJ r U JU u CXX. I.i 0 v .
1
