Indiana Tribüne, Volume 18, Number 252, Indianapolis, Marion County, 1 June 1895 — Page 2
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JndZana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntag.
Die tZgliche. Tribüne" kostet durch den Träger 12 Cents per Woche, die SonntagSTribüne' Gcxt3 per Woche. Beide zusammen 15 Cents oder 65 Cents per Vkanat. Per Post außerhalb der k?tadt zugeschiZt in Vorausbezahlung V per tZahr. Vfftct ist Süd Alabama Straße. Indianapolis, 3nd., 1. Juni 1895. Tik (Ermordung des Llbve Paul de Vroglie. Ungeheueres Aufsehen trregt nicht nur in Paris,- sondern weit über die Grenzen Frankreichs hinaus die in ge nannte? Stadt erfolgte Ermordung t)es mt Fürst Paul de Broglie, des jüngeren Bruders des ehemaligen Ministers und Herzogs de Broglie, über toelche Blutthat das Kabel kurze Meldung gemacht hat. Die europäischen Zeitungen, bringen spaltenlange Details über die sensationelle Affaire. Paul de Broglie zählte zu den Wann jesten Gestalten der gesellschaftlichen und schriftstellerischen Kreise der fran-. zös'schen Hauptstadt. Er war vor die len Jahren, nach mehrjährigem. Dienst in der Kriegsmarine in den geistlichen Stand getreten, hat eine Reihe theolo-gisch-philosophrscher Werke geschrieben und seit der Gründung der katholischen . ri"i rj.tri..tf : unwernlai inen xnyiiui)i mucycyuui, .daneben aber eifrig die stillen Pflichten fcer Seelsorge erfüllt. Er war ein echt vornehmer, sehr reicher Mann, It qnllgte sich mit einerWohnung,die 1800 Franken Miethe kostete, besaß nur einen Stock, der noch zumeist abgeschabt war, und gab als ein mußerhafter Priester den ganzen Rest seines EinkommenZ den Armen. Vor einem Jahre war eines Tages viel von ihm nd seiner legendenhaften Zerstreutheit die Rede gewesen. Im Beichtstuhl hatt. er sein Kohlenbeckn umgestoßen und seinen Priesteraltar halb verbrannt. Er sandte in seine Wohnung, einen andern Rock holen zu lassen. Allein seine alte Magd schickte jammernd d.en Boten zurück mit dem Bemerken, es sei sein einziger Rock, 'den ihr Herrn in seiner Zerstreutheit beschädigt habt. Ein anderer Geistlicher half damals mit einem Reserveröck aus, so daßFülfl Pauk de Broglie heimkehren konnte. . Man erzählte im Faubourg St. Ger--main acht Tage lang allerlei Geschichten von der Zerstreutheit des Abte de Broglie. die manchem berühmten deutschtti Professor der alten Schule Ehre gemacht hätten. Seine Freunde erklärten, es sei ein wahres Wunder, daß er bisher nicht einmal mitten in der Messe vom Altar fortgegangen sei. Ueber das tragische Ende dieses Mannes werden 'die folgenden Detail mitgetheilt. Am Tage der Tragödie hörte der Küster der Earmeliterkirche der Rue Baugirard einen lebhaften Wortwechsel. Er näherte sich und fand einen Priester, den Abb6 de Brog lie, in erregter Erörterung mit eine? kleinen dürren, dunkelhaarigen Frau. Ich will unter keinen Umständen diese Unterhaltung hier fortsetzen", erklärte der Abbs kurz und etwas hochfahrend. Dann komme ich zu Ihnen", versetzte die Frau. Nein, ich verbiete Ihnen das", rief Herr de Bcoglie, Sie haben schon genug Aergerniß in meinem Hause angerichtet. Ich werde zu Jhnen kommen. Gehen Sie nach Hause, ich folge Ihnen." Dann gab der AbbZ dem Küster wie gewöhnlich seine Weisungen und begab sich nach der Rue Notre Dame deZ Ehamps. Das war zwischen 11 und 12 Uhr. Die dunkle Person war nach den letzten Worten Broglies fortgegangen Es war eine alte Jungfer von 48 Jahren. einFräu. lein Amelot, bekannt in den Kirchen und Kirchenkreisen des linken Seinellfers als eine verbitterte und verbis sene alte Jungfer. Sie war ursprünglich eine sehr geschickte Putzmacherin ge wesen.die in einem der ersten GeschäftsHäuser viel Geld verdiente und in der Lage war, sich mit 35 Jahren zurückzuziehen und von einigen tausend Franken, den Zinsen ihrer Ersparnisse ein ruhiges, bequemes Leben zu führen, das sie sich jedoch selbst durch ihren boshaften, unverträglichen. Charakter trübte. Sie hatte sich eine Zeitlang einer religiösen Schwesterschaft angeschlössen, hatte sich auch mit dieser überworfen, und hatte bis vor neun Monaten eine Weile einen jungen Verwandten, der sich für die Militärschule von St. Cyr vorbereitet, in Kost und Woh nung bei sich gehabt und seitdem in der Rue Notre Dame des Ehamps eine Wohnung von vier Räumen innegehabt. Dorthin begab sich der Abb6 de Broglie, um die unangenehme Unterhaltung in der Kirche fortzusetzen. Etwa t'vrt Stunde -späte? erschien Fräulein Amelot in der Rue Vaugirard, klingelte an dem dortgelegenen Maristenkloster und verlangte den Pater Bulliot, ihren Beichtvater, zu spre-. chen. Sie begrüßte ihn ohne weitere Einleitung mit der Erklärung: Ich habe ebenden Abb6 de Broglie getödiet Sie sind verrückt", erwiderte der Ordensgeistliche und zuckte un. gläubig die Achseln. Ich schwöre Ihnen bei Gott fuhr die Amelot ganz ruhig und gesammelt fort , daß ich die Wahrheit rede. Kommen Sie, ihm die Sterbesacramente zu.reichen." Pater Bulliot entschloß sich nach kurzem Zögern, ihr zu folgen. Er sand den Abv5 de Broglie in dem auf dem vierten Stock gelegenen Wohnzimwer der Amelot blutbedeckt am Boden auf dem Rücken liegen, ertheilte ihm eiliz die Absolution und die letzte Oelug, überzeugte sich aber ,als e? sich von der ersten Aufregung erholt, daß de Broglie todt war. Dann eilte er, die nächsten, Verwandten und Freunde zu benachrichtigen und den Arzt zu holen. Die Mörderin blieb ruhig bei der Leiche zurück. In sehr kurzer Zeit war der letztere mit mehreren Freunden des Ermordeten zur Stelle. Der Polizeicommissar war noch nicht eingetroffen und die Amelot, die bis dabin rubiz in einem Sessel cerubt. er-
bot sich, ihn zu holen. Man ließ sie gehen. Niemand dachte, daß sie. entrinnen konnte. Nach kurzer Zeit kehrte sie in der That ebenso ruhig wie vorher zurück. Sie hatte den Commissär nicht vorgefunden, und es dauerte eine Weile, bis derselbe eintraf, den Thatbestand aufnehmen und das erste Verhör anstellen konnte. Er fand den Abte de Broglie noch am Boden liegen, mit den Füßen gegen die Thür, und von vier Kugeln getroffen. Die erste hatte ihm die Wange gestreift, die zweite die Hand durchbohrt, die dritte und vierte waren ihm in, Leib und Nacken gedrungen. Die Leiche war über und über mit Blut bedeckt. Die Mörderin erzählte in äußerlicher Ruhe und Klarheit eine tolle Geschichte, wie sie aus dem Verfolgungswahn aufzusteigen pflegt. Nach ihrer Darstellung hatte der Äbte de Broglie. der früher ihr Beichtvater gewesen, sie verleumdet. Er habe ihr nachgesagt, sie sei ein uneheliches Kind und lebe mit dem oben erwähnten jungen Verwandten !n einem unerlaubten Verhältnisse. Der Polizeicommissar erkundigte sich, wer ihr von diesen Verleumdungen berichtet habe, aber ihre ruhige Antwort war: Niemand, sie habe überhaupt keine Beweise für diese Angaben, aber alle Welt habe sich von ihr abgewandt Der Abb5 de Broglie habe ihren Ruf zu Grunde gerichtet und sie habe ihm mündNcb und schriftlich und zuletzt am
Mittag einen schriftlichen Widerruf abaeforderr. Auf seine Wetaeruna habe sie dann mit einem kleinen Revo!er, der auf einem Möbel lag, vier Schusse aus ihn abgefeuert, irr hatte nach dem ersten Schusse die Hand aufgehoben, nach dem zweiten zu tt)tn versucht und war nach dem dritten und vierten nach einem vergeblichen Verjua), Die .yur zu offnen, vlumver strömt zu Boden gesunken. Es scheint, daß. die Amelot eme von den halbverrückten hysterischen Personen ist, die manchen katholischem Geistlichen ihren Beruf und insbesondere den Beicht stuhl veriauern. ic oü tmtjzani hafte Neigung zu dem sechzigjährigen aristokratischen Priester gesaßt, sich in den Kopf gesetzt haben, daß der Abte de Broglie eine Geliebte habe, und. in wahnsinniger Eifersucht gesucht haben, diese zu entdecken. Die Folgen ihrer oshasten Bitterkeit und Unverträzlrchkeit hat sie dann auf eingebildete Verleumdungen zurückgeführt und zuletzt sich in einen Zustand hinemgearbeit:t, in dem sie gelegentlich erklärte, sie müsse einen Geistlichen oder eine Romie umbringen. m m ' Oersall der Sitten in England. 5rn Londoner Eorrespondent tnU wirft das folgende 'düstere Bild von der seinerseits beobachteten Sittenverderbniß: In einem Staate, dessen Namen wir vorlaufig 'nicht preisgeben wollen, damit dem Leser das Bergnügen bleibe, ihn selbst zu errathen, hat sich folgende Schandthat ereignet. Auf dem in der Nähe der Hauptstadt gelegenen Ezercierplatz hörten zwei in der Nacht beimkebrende Soldaten, ein Artillerist und ein Trompeter, das Hilfegeschrei eines weiblichen Wesens. Sie eilten in die Gegend, von wo das Rufen ertönte, und fanden ein achtzehnjähriges Mädchen zu Boden geworfen und der Vergewaltigung von acht Soldaten, von denen zwei sie bei den Händen hielten, preisgegeben. Andere durchsuchten .ihre Taschen nach Geld, und wieder Andere mißhandelten und verwundeten sie in der erbärmlichsten Weise. Die beiden hinzugeeilten Soldaten suchten Einspräche zu erheben, wurden aber bedeutet, sie sollten sich ihrer Wege scheeren, was sie auch ebenso feige wie gehorsam thaten. Doch hatten sie so viel Menschlichkeit, daß sie auf die Wache gingen und dieser den Vorfall meldeten. Einer Abtheilung derselben gelang es. zwei der Bestien in Uniform einzufangen . . . Nun wird der Leser erwarten, daß ich fortfahre: Da das junge Mädchen unter englischer Schutzgenossenfchaft steht, ist der englische Botschafter sofort bei der Pforte wegen dieses unerhörten Actes türkischer Soldaten vorstellig geworden und hat Satisfaction verlangt, auch eine Audienz bei dem Sultan erbeten, damit die Angelegenheit nicht wieder vertuscht werde. Herr Gladstone hat einen geharnischten Brief an Ashmead Bartlett geschrieben, um darauf hinzuweisen, daß solche Atrocities" nur im Reiche des Sultans, nur im Lande der Ungläubigen tot kommen können, und daß er sich doch in Zukunft zweimal überlegen möge, gegen Dinge wie das armenische Meeting zu protestiren. in welchem wie der vorliegende Fall wieder erwiese, mit so vielem Recht auf die Grausamkeiten der Türken hing?w:efen worden ist. Pardon! Pardon! Verehrter Leser. Sie haben falsch gerathen. Es handelt sich gar nicht um den Großtürken und seine Unterthanen. Dieser Act einer verthierten Soldateska ist bei London auf dem Exercierplatz von Woolwich vorgekommen, und die Soldaten waren Leute des achten Feldartillerie-Regiments Ihrer lottig. liehen Majestät von Großbritannien, keine wilden Kurden, keine Soldaten des von Herrn Gladstone so gehaßten Sultans, sondern christlicheSoldaten, die alle Sonntags in die Kirche geführt werden. Wollt Ihr immer weiter schweifen, seht das Schlechte liegt so nah'. Erbärmlich und verächtlich der bestialische Angriff der acht Soldaten, von dem man nicht weiß, ob daS Opfer ihn überleben wird, aber fast ebenso verächtlich die Feigheit der beiden hinzueilenden Soldaten, d!e dem Opfer nicht die Möglichkeit einer Flucht zu eröffnen versuchten, sondern sie dem cannibalischen Treiben ihrer Kameraden überließen. Ehe die Engländer so scharf gegen die. Rohheiten . wilder Völkerschaften zu Felde ziehen, sollten sie sich an fcie eigene nicht ganz saubere Nase fassen. In anderen Verbrechen gib! Englan dem Türken nichts nach. Nur
)i der türkische Gesetzgeber ehrlicher. Er codificirt nicht, was er nicht verhindern kann, während man in England Gesetze gemacht hat. die man nur gegen den kleinen Ma?in in AnWendung bringt. Die gerichtliche Verfolgung im Fall Wilde war nur eine Ausnahme, und wir lesen heute in dem wegen seiner brutalen Ehrlichkeit viel verschrienen Sonntagsblatt Reynolds Newspaper-, daß der Polizei leider eine sehr große Anzahl der in das Gebiet Wilde schlagenden Fälle bekannt ist. welche todtgeschwiegen werden. Namentlich wird ein Hauptmann eines der sogenannten Housebold Regiments" (Leibregimenter) erwähnt, von dessen gesetzwidrigem Thun und Treiben die Behörden vollständige Kenntniß hätten. Keinerlei Schritte werden gegen ihn gethan." schreibt das genannte Blatt. Das Uebel wächst, breitet sich aus. es dringt tief ein. neue Opfer werden der Sodom-Kloake zugeführt, und Berichte melden, daß sich diese socialen Schwären im Osten wie im Westen der Stadt vermehren, daß sie sich sowohl über Bayswater und . Elevelandstreet wie über Whitechapel und Bermondsey ausbreiten. Das Gerücht mit seinen hundert Zungen führt heute die Namen von hochgestellten Personen, wie solche von Leuten der Kunst und Gewerbe im Munde. Soll eZ so weiter gehen, oder soll die öffentliche Meinung die Behörden zwingen, einen energischen Schritt zu thun, um das hydraköpfige Unaeheuer u erdrosseln?" Wir müssen von solchen Vorgängen im englischen Volksleben und von solchen' Aeußerungen der englischen Presse Act nehmen, wenn wir anders unserer Pflicht als Steinkrager zu dem geschichtlichen Gebäude unserer Tage gerecht werden wollen. Gilt Denkmal für Mrätyrer deS Uttabhängigkelts. Krieges. Zu wiederholten Malen hat Her?
Felix Campbell im Congreß ernste An strengungen gemacht, um die Bewilligung von Geldmitteln, für die Errichtung eines Denkmals zu erlangen, welches dem Andenken jener unglücklichen Freiheitskämpfer gewidmet werden sollte, die als Opfer der in den Gewäsfern von New Iork stationirten briti. schen Gefangenenschiffe ein beklagenswerthes Ende gesunden haben. Bald aus dem ein, bald aus dem anderen Grunde sind diese Bemühungen fehlge schlagen. Nun haben die Töchter der Revolution- auf Long Island die An gelegenheit in die Hand genommen und ihre Bemühungen. Gelder behufs Errichtung eines Denkmals in Fort Greene zu sammeln, werden allem Anschein nach den erwünschten Erfolg haben. Es ist auch durchaus nicht ausgeschlossen, daß der uächste Congreß dem Unternehmen eine kräftige finan cielle Beihilfe gewährt, wie dies aus ähnlichen Anlässen früher geschehen ist. Fort Greene erscheint für das geplante Denkmal gut gewählt. Die ersten Gefangenenschiffe waren jeneFahrzeuge, welche die britischen Soldaten nach New Iork brachten. Sie lagen in der Bai von Gravesend und auf ihnen wurden Freiheitskämpfer, die in der Schlacht von Long Island den Briten in die Hände gefallen waren, in Ge-
fangenschaft gehalten. Später gingen diese Schiffe nach dem Nord- sowie Ost-Niver und schließlich nach dem Wallabout - Canal, wo sie nur wenige Ruthen vom Ufer vor Anker gelegt wurden. Unter diesen Schiffen befanden sich Good Hope", Whitby". Falmouth- und Jersey", berüchtigten An. gedenkens. Das letztgenannte Schiff führte ursprünglich 64 Geschütze; el wurde aber im Jahre 1776 als für den Seedienst untauglich befunden, abzetakelt und diente als Vorrathsmagazin, bis es. nach dem Brande der Good Hope" als Gefängniß für Kriegsge fangene benutzt wurde. Nach dem Kriege ließ man es verfallen und eö sank, doch konnten zur Ebbezeit noch viele Jahre später Theile dieses Schis, fes gesehen werden. Jetzt werden sie von der Navy Jard bedeckt. . In den Zuckerlagerhäusern von Rhinelander. Van Cortlandt und Li vingston, in dem Provostgefängniß und zwei holländischen Kirchen von New Aork sind Tausende von Amerikanern in Kriegsgefangenschaft gehalten worden. Die Leiden dieser unglücklichen Patrioten waren groß und Hunderte von ihnen starben dahin, weil es ihn?n an Nahrung, ja an Luft gebrach und sie außerdem unter barbarischer BeHandlung zu leiden hatten. Allein auf den Schiffen harrte der Gefangenen ein noch viel schlimmeres Loos, die Sterblichkeit unter ihnen war entsetzlich. besonders auf der Jersey", so daß der Name dieses Schisses heute noch Verwünschungen hervorrust.- Im Hinblick auf die Gesammtzahl aller Amerikaner, die in dem Unabhängigkeitskriege den Briten in die Hände fielen und die an verschiedenen Plätzen gefangen gehalten wurden, erscheint es kaum glaublich, daß über 11.000 amerikanische Freiheitskämpfer auf den vorgenannten Schiffen einen elenden Tod gefunden haben; allein von guten Autoritäten wird diese Zahl als nicht zu hoch gegriffen bezeichnet. Es ist wahr, daß unweit von der Jersey" drei Hospitalschiffe lagen, wohin die Kranken gebracht wurden; auch war es den Gefangenen erlaubt, sich während einiger Stunden auf Deck aufzuhalten und dort ihre Decken u. s. w. zu lüften. Allein bei Sonnenuntergang hieß es: Hinunter.. Rebellen, hinunter!" Die Luken wurden geschlossen und, eingepsercht wie die Schwarzen auf dem Schiffe eines Sklavenjägers, mußten sie in scheußlicher Luft und furchtbarer Hitze die Nächte verbringen. In Folge dessen brachen Fieber und andere Seuchen aus, welche die schlecht genährten und mangelhaft bekleideten Gefangenen zu Tausenden wegrafften. Anfänglich mögen die den Gefanqenen seitens der Briten auferlegten Restrictionen milder gewesen sein; als aber einzelne sich durch Flucht den -.,...
schwimmenden Kerkern entzogen, wurden sehr strenge Maßregeln ergriffen. Nur wenigen auf ein Mal wurde das Verweilen auf Deck gestattet. Tag für Tag wurden die Todten in Booten an's Land schafft, um dort verscharrt zu
werden. Die Massengräber waren so flach, daß Wind und Wellen die Ge beine bloslegten und letztere in v?r Sonne bleichten. Schließlich wurden im abre 1808 die- Gebeine aesammelt und in einem Massengrabe dem f c ... tr . c . ? Ost VC. toCOOBC ver ZXOZ uoergeoen. ov uyic später wurde auf dem Trinity-Kirch-Hofe dem Andenken aller in New ?)ork gestorbeuen Kriegsgefangenen em Monument errichtet. Der jetzigen Generation ist es vorbehalten, das Andenken jener unglllcklichen Patrioten zu ehren, die an Bord de? britischen Gefangenenschifse gestorben sind, und wenn es als eine EhrenPflicht angesehen werden muß." jene Helden zu ehren, die auf den Schlachtfeldern ihr Herzblut für das Vaterland vergossen haben, so ist es nicht minder am Platze, die Erinnerung an jene bedauernSwerthen Freiheitskämpfer lebendig zu erhalten, die in den- schwim wenden: Gefängnissen ein unrühmliche! Ende gefunden haben. Tie japanische Industrie. Ueber die Entwickelung der japanlv schen Industrie macht die Leipziger .Monatsschrift für Textil-Jndustrie" die folgenden interessanten Mitiheilungen: Schon seit Jahren mußte man bemerken, daß in manchen ErzeugNissen die europäische Aussuhr nach Ostasien sich nicht nur nicht dermehrte, sondern zurückging in Folge der industriellen Entwickelung Indiens. besonders aber Japans. Wird auch in erster Reihe davon die indische und englische Baumwollindustrie betroffen, so können doch die Rllckwir kungen auf die Industrien des europäischen Festlandes, insbesondere auf die deutsche Textilindustrie nicht ausbleiben. Japans wichtigste und ZU, kunftsreichste Industrie ist die Baum-woll-Jndustrie. Wächst doch der Rohstoff, den die europäischen Spinnereien nit großen Kosten aus weiter Ferne kommen lassen müssen, sozusagen vor den Tboren der Fabriken öder ist billig zu beziehen. Im Jahre 1801 wurden nach Japin 67 Millionen Pfund Rohbaumwolle eingeführt. Nach Berichten englischer Blätter bestehen in Japan 59 moderne VaUMWollspinnereien und -Webereien mit einem Anlagekapital von 20 Millionen Z)en. Die Spinnereien zählen etwa 800.000 Spindeln und erzeugten im Jahre 1894 rund 500.000 Ballen Garn im Werthe von 40 Millionen Ven. Nach einem Bericht des englischen Consuls in Hiogo arbeitet die japanische Baumwollindustrie mit einem Gewinn von 8 bis 28 Procent. Schon hat die japanische Textilindustrie die Einfuhr indischer Vaumwollgarne nach Ostasien auf ein Fünftel der früheren Meng: h:rabzemindert, ja sie concurrirt bereits mit Lancashire in feineren und feinsten Garnen. Seit dem Jahre 181 erzeugen in Osaka zwei neue Spinnereien feinere Garne und beginnen die englische Garneinfuhr zurückzudrängen. Nach weiteren englischen Berichten macht auch 'die Leinwandfabrikation in Japan rafche FZrtschritte. Mit Unterstlltzung der Regierung wurden auch Seidenfabriken gegründet. Rasch in die Höhe gekommen sind dabei viele andere Industriezweige. . so die von Nord-Amerika eingesührte Uhrenindustrie, im Anschluß an den Krieg die Conservenindustrie. ferner bestehen in Japan Rohzuckerfabriken. Brauereien, Mühlen. Sägewerke. Ziegeleien. Cementfabriken. Glashütten etc. Japan vermindert beständig seine Einfuhr und vermehrt seine Ausfuhr. Viele Waaren, die die Japaner früher aus Europa bezogen, erzeugen sie jetzt selbst und gleichzeitig verdrängen sie mit ihren Fabrikaten die europäische Industrie von den übrigen Märkten Ostasiens. Nach China senden sie Wirkmaarenund andere Beinkleider billiger, als sie von Europa geliefert werden können, ferner Zündhölzer, Draht. Seife, Papier. Uhren. Bis Slngapore soll schon jeder Platz von sapanischenErzeugnissen überschwemmt sein. Genua. Japan entwickelt sich zu einem gefährlichen Nebenbuhler der europäischen Industrie in Ostasien. Am 15. April ist in Kioto die lange geplante vierte große Industrie- und Kunstausstellung, eröffnet worden. Nach telegraphischen Berichten soll sie die erstaunliche Enlwickelung der japanischen Industrie bekunden. Es ist erstaunlich, mit welchem Geschick es die Javaner verstehen, die Vorzüge europäischer Technik und die Vortheile ostasiatischer Er;?ug'..7.- ZU nützen. Alle Berichterstatter rühmen-überein stimmend die außergewöhnliche Eignung der Japaner für industrielle Arbeit.' insbesondere die Jntelliqenz.Geschicklichkeit. Sorakalt und- Disciplin der japanischen . Arbeiter und Arbeterinnen in den Fabriken. Dabei begnügen sie sich mit beispiellos niedrigen Löhnen. Die Arbeiter erhalten etwa 35 Vf.. die Arbeiterinnen aber nur 20 Pf. täglich bei einer INstllndigen Arbeitszeit! Vorerst hat China noch keine Textilindustrie in europäi schem Sinne. Nur in der Nähe von Shanghdi bestehen einige Baumwollspinnereien und Vaumwollwebereien. Nach Berichten aus Nankinq wurde Anfang März d. I. daselbst eine große Baumwollsvinnerei in Betrieb gesetzt, wozu die Maschinen etc. auS Europa bereits angelangt waren. Sollten die Japaner in China Baum wollfaktoreien eröffnen, so befürchten die Lancaster Baumwollfabrikanten einen Niedergang ihrer Ausfuhr nach Oftasien. Nenschanctpfeisen, lange deutsche yfeisen, Cigarrenspitzen bei Da, Ce:, 1C3 O? Oasti-ztea Ctt.
Deutsche Loeal-Nachrlchkem Vrostlzerlogthutn Sellsn. G e r n s h e i m. Letzthin feierte der Oberlehrer Herr Heyder sein 50jäh'riyes Dienstjubiläum.
Mainz. )er i2.ommanoant verl?estuna Main?. General Sichart von Si chartshoff, hat sein Abschiedsgesuch einr.:- n::.4i.:ii v::ci. nrv.
gerelazi, ich yiuumu uuiic vsnuc Juni ersolg:n. Von Metzgerhunden zerfleischt wurden aus einem vielbesuchten Svazierweg zwei Kinder von 6 und' 8 Jahren. Das eine Kind wurde so zugerichtet, daß es schwerlich mit dem Leben davonkon'.:"kn wird. Ohne die Dazwischenkunft mchrerer Flößer, welche die wüthenden Bestien mit schweren Schifsshaken angriffen, wären die Kinder überhaupt nicht lebend davongekommen. O st h o f e n. Von Seiten des Hochbauamtes Mainz sind nunmehr dieArbeiten für die Erbauung unseresAmtsgerichtsgebäudes in Submission' ausgeschrieben. Der Bau selbst dürfte kommendes Frühjahr seiner Bestim mung übergeben werden können. ffaiiftn. . B e i l n g ? i e s. Die heurigen Herbstwaffenllbungen des I. Armeecorps finden in der Umgebung von Veilngries in der Zeit vom 12. August bis 7. September statt. SZürnberg. In Sachen des vor drei Monaten hier vorgekommenen Postdiebstahls ist eine bedeutende Entdeckung zu verzeichnen. Der inhaftirte Packetbote Zeh ist nach seinem eigenen Geständniß der eigentliche Urheber des Diebstahls gewesen. Auf Grund der Aussagen Zeh's wurden de? Schreiner und Musiker Ort und Frau dah'.er verhaftet. Ebenso in München die Näherin Babette Ort, eine Tochter d.-s genan.'.n Ort, und deren Geliebter, ein Geschäftsreisender aus Böhmen. 2V dem Schreiner ond Musiker Ort wiid? 10.000 Mark in einer Hobzlb.ink versteckt aufgefunden. Von den gestohlenen 200.000 M. sollen noch öZ,000.M. fehlen. Oberhausen. VeimNeubau von Ctallbaracken auf dem Lager Lechfeld fand ein Gehilfe des ZimmermeisterZ Spitzer von hier eine Granate, die er. obwohl früher selbst Artillerist, unvorsichtigerweise mit einem Hamwer bearbeitete. Das Geschoß explodirte. riß dem Unvorsichtigen die linke Hand ab und verwundete ihn außerdem noch so schwer, daß an seinem Aufkommen gezweifelt wird. Der Verunglückte ist Vater von sechs Km dern. P a s s a u. De och nicht 20 Jahre alte Postaspirant Jof. Knauer hat sich in einer Grenzwachhütte bei Haibach erschossen. Knauer hatte sich in Pfarrkirchen, wo er stationirt war, der Unterschlagung von ungefähr 150 Mark schuldig , gemacht. S ch w a ba ch. Der verstorbene Rechtsanwalt Engerer in Traunstein hat in seinem Testament das ReichsWaisenhaus dahier zu seinem Universalerben eingesetzt. Die Hinterlassenschaft beträgt rund 100.000 Mark. . Würzburg. Hier ist der Bau einer Universitäts - Augenklinik geplant. Die bayerische Staatsregierung wird ein diesbezügliches Referat dem nächsten Landtag vorlegen. UVQMttKnvra. Stuttgart. Die Zahl der für das im nächsten Jahre hier stattfindende 5. deutsche Sängerbundesfest angemeldeten, Festheilnehmer beträgt bis jetzt aus Baden ca. 3000, aus Bayern ca. 3400. aus dem übrigen Deutschland 3382. aus OesterreichUngarn 1250. Werden hiezu noch vom Schwäbischen Sängerbund 3000 gerechnet, so ergiebt sich jetzt schon eine Gesammtzahl von 14.000. Die Zeichnungen für den Garantiefond haben nunmehr die ansehnliche Höhe von 262.825 M. erreicht. Der kgl. Hofspediteur Frank feierte dieser Tage das 50jährlge Geschäftsjubiläum und beging gleichzeitig das Fest der goldenen Hochzeit. Heilbronn. Der Kutscherund Packer Albert Lillich von hier, welcher angeklagt war, in Gemeinschaft mit seiner Ehefrau in der Nacht vom 5. bis 6. November 1894 die Zeug schmieds-Wittwe - Karoline Schuhmann, wohnhaft Nordbergstraße hier, mittels Erdrosselung ermo?det zu haben, ist durch Beschluß der Strafkammer aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Nürtlingen. Unsere altehrwürdige Stadttirche, die frühere spät gothische St. Laurenzkirche, wird gegenw'ärtig mit einem Kostenvoranschlaa von etwa 80,000 M. einer aründlichen Erneuerung unterzogen. Ra vensburg. Dem Oekonomen Josef Hämmerle in Neu-Wald-bürg. Gemeinde Waldburz, ist der achte Sohn geboren worden. Der König hat die Pathenstelle. übernommen und dem Neugeborenen ein reiches Geldgeschenk übermitteln lassen. Rottweil. Der ledige, 63 Jahre alte Taglöhner Johannes Schmid von' Täbingen, OA. Rottweil, verlor sein Leben durch einen Sturz in den durch Täbingen fließenden Schleiherbach.', Dort wollte er seine Schuhe reinigen, glitt aus und siel in den Bach, in dessen Schlamm er erstickte. Tut Hingen. Behufs Ausführung der geplanten Wasserleitung mit Hochdrucksammelwerk wird laut Beschluß der bürgerlichen Collegien ein Passivkapital von 250,000 .Mark durch Ausgabe von Obligationen aufgenommen. Weinsberg. In dem an der Jäaerhausstraße gelesenen Steinbruch des Werkmeisters Albrecht von Heilbronn stürzte der verheirathete Arbei-. ter Obermacher von Lehrersteinsfeld infolge Fehltritts eine ca. 15 Mete? hohe Felswand hinab und war auf der Stelle todt. . , vdlnpsalx. Freudenberg.' Wie ein Lauffeuer verbreitete sich Die Kunde einer schauerlichen Blutthat, welche kürzlich Nachmittags um halb 4 Uhr, im nafcn Witzkricht sich zugetragen hat. Man fand' die Ebefrau des Xum X
St
Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus, Rheumatismus,
H. ttSr Heilt sicher T 55 Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Nellrälgie, Neuralgie, Johann Wagner dtUtüd'erffrömt im Stalle liegend, mit einer großen Anzahl furchtbarer Kopfwunden, todt. Ein Unglücksfall scheint ausgeschlossen zu sein, und die Volksstimme bezeichnet mit großer Bestimmtheit den Ehemann der Todten als Mörder. Er lebte mit der unglücklichen Frau notorisch in sehr schlechtem Einvernehmen. Dazu kommt, daß er vor der That die Kinder fortschickte und ein um jene Zeit vorübergehender Bube die Frau rufen hörte: Nur diesmal, HanS, laß' mich noch gehen etc." Pfortz. Hier schlug der Blitz in den Thurm der katholischen Kirche, zerstörte die Uhr, beschädigte die Orgel park und nahm durch die leiden Beichtstühle, die er zersplitterte, den Weg in die Erde. Schiffer st ad t. Eine große Waldfrevelaffaire, die bis jetzt 34 hieslg Einwohner auf die Anklagebank brachte, hat ein häßliches Nachspiel gefunden. Es wurde, offenbar auö Rachsucht, der StaatSwald in Brand zu stecken versucht. Zum Glück fand 'das. an drei. Stellen zugleich angelegte Feuer in Folge eines günstigen Win, des keine weitere Ausbreitung, so daß größerer Schaden verhütet blieb. 0 raunschwelg. B r u n k e u s e n: Es ist jetzt ent schieden, daß der vielgefllrchtete Abbau und die Abholzung der Lippoldshöhe und -Höhle nicht eintreten wird, da das geplante Projekt aufgegeben sein soll. Bisher ist in einiger Entferung des Felsens kaum ein halber Morgen Wald abaetrieben. Oker. Der Gasthos Zur hohen Rast- ist für 800.000 Mk. an den Sa. gewerksbesitzer Wecke in Schulenburg verkauft worden. Oldenburg. Eck war den. Die Eröffnung der Motorwagenverbindung zwischen? hier und Nordenham, welche Umständehalber sich etwas verschoben hatte, wird jetzt bestimmt erfolgen. Jeder. Der aus dem hiesigen Gefängnisse entsprungene Joh. Herm. Hansen, ist bei Neustadtgödens ergrifsen und hier wieder eingeliefert wor den. Wardeburg. In der Nacht ist das Haus des Heinrich Stover em Raub der Flammen geworden. Zwischenahn, Ein hiesiger be schäftigte? Handlungsgehilfe gewann dieser Tage in der Braunschweiget Lotterie ca. 17.000 Mark. Der junge Mann spielte zum ersten Male. Meklenvure Schwerin. Die Sammlungen zur Bismarckspende aus Mecklenburg Schwerin haben 15.966 Mark 82 Pfennig ergeben. Bützow. Hier feierte Herr Renher Rover sein 50-zahrlges Burgerjubiläum. Von vielen Seiten wurden dem Jubilar Glückwünsche dargebracht. G ü st r o w. Beim Fußexercieren der 8. Batterie fiel der Vice-Wacht-meiste? Schönhardt um. Sofort wurde ihm die nöthige Hilfe zu Theil. Das Leben war aber schon unter den Folgen eines Herzschlages entflohen; als Leiche wurde der in voller Manneskraft stehende Soldat vom Platze getragen. M a l ch o w. Die zu dem Rittergute Sparow gehörige Vudnerei Sanz brannte nieder. BaXttxu Karlsruhe. Ein Liebespaar von 18 und 16 Jahre wollte dieser Tage gemeinsam den Tod suchen. Sie begaben sich in den Durlacher Wald, wo der junge Mann zuerst seiner Ge liebten mit einem Dolch einen nicht lebensgesährlichen Stich in die linke Brust beibrachte. Als das Mädchen zu schreien anfing, dauerte ihn dasselbe und er verbrachte es in das städtische Krankenhaus. Er selbst wurde sofort in Haft genommen. A l t s ch w e i e r. Steueterheber Friedrich Vaumann wurde unter dem Verdacht der Unterschlagung verhastet. Freiburg. Dieser Tage fand im südlichen Stadttheil, der Wiehre. die feierliche Grundsteinlegung der da selbst zu erbauenden neuen katholischen Kirche durch den Herrn Erzbisckof Dr. Roos statt. Mit dieser Feier war ein Festzug und Abends in der Kunsthalle ein Bankett verbunden. L a u d a. Medizinalrath Dr. See ber stürzte zwischen Obcrläuda und Lauda in Folge Scheuens der Pferde auS dem Wagen und wurde am Kopf nicht unerheblich verletzt. - Mannheim. Vermißt wird feit einigen Tagen der Prokurist einer hie. sigen Rohtabakfabrik. Herr Friedr. Hessenauer. Man glaubt, daß Hesse, nauer Selbstmord begangen hat, weil ihm seine Stellung gekündigt wurde. Zermalmten und ganzen i . GoLe ''' j hab (ti Itx fcä'n dn. -fc P
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