Indiana Tribüne, Volume 18, Number 251, Indianapolis, Marion County, 31 May 1895 — Page 2
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Zndiana Trivttne.
Erscheint Täglich und Sonntagv. Die ttzliche .Tribüne' kostet durch den TrSger 12 Cents per Woche, die SonntagS.Tribüne' l Cmt3 per Ooche. Beide usammen IS Cents der E5Get3 per rkonat. P:r Post außerhalb der 5Stdt , geschickt i Vorausbezahlung V per t'.ahr. üssicet IQ Süd Alabama Straße. Indianapolis, Ind., 31. Mai 1895. IHne internationale Flottenparae. ' n . . r.-.c. srvff VVkVVlJUlllWk VVVJltUltJ UVtf Nordosisee-CanalZ nxrb Repräsentanien der Seemächte der ganzen Welt in Um Hasen von Kiel versammeln und die! internationale Flottenparade wird eine in solchem Maßstabe noch lnie dagewesene Gelegenheit bieten, vergleiche zwischen den verschiedenen 5J?pen 'der rnodernen Kriegsschiffe anzustellen. M diesem Grunde erscheint die 5)iltthnlung der vollständien Liste der Kriegsschiffe, welche an den Feierlichkeiten zur Eröffnung des : Nordostsee-Conals theilnehmen wer- ' den. sowie einige Angaben ü5er die Wasserverdrängung der Schiffe, ihre Besatzungsstärke u. dgl. mehr von vllgemeinem Interesse. England sendet zii'd:r Canzl-Or-offnunz insgesammt 10 Schiffe, nämlich 1) das Thurmschiff Royal Sovereign (Flaggschiff). Commandant Capt. Drury; 2) das Thurmschiff '.Empreb of Jndia" (Flaggschiff). Commandant Capt. Barlow; 3) daZ Churmschiff .Resolution", Commandant Capt. Bickford; 4) das Thurmschiff .Repulse-, Commandant Capt. Watson; 5) den Panzerkreuzer JÖlen eim Capt. Poe; 6) den Panzerkreuer .Endymion-, Capt. Barrow; 7) fccn Kreuzer dritter Klasse Bellona-, Capt. Tudor; 8) den Torpedojäger Spttdtf, Capt. Elliot; 9) den Torpedojäger Halcyon", Capt. Dodgson; 10) die Admiral.Yacht .Enchantreb". Di: Große der englischen Schiffe geht von 810 Tonnen bis zu 14.150 Tonnen (jedes der vierThurmschiffe); ihre Geschwindigkeit von 13 bis zu 21 Knoten in de? Stunde. Die englischen Schiffe haben insgesammt 78,6) Tonnen Wasserverdrängung, 171 Officiere und 4390 Mann Besatzung. Das englische Geschwader steht unter dem Befehl der Geschwaderchfs ViceAdmiral Fitzroy und Contre-Admi-?slZ Almaton. Italien sendet an Schissen: 1) die königliche )a$)i Savoya. Com7"adant Capt. Persico. 2) das Schlachtschiff 1. Klasse .Re Umberto" (Flaggschiff), Commandant Capitän Bettolo. 3) das Schlachtschiff 1. Klasse Sgna" (Flaggschiff). Commandant Capitän Coltelletti. 4) das Schlachtschiff 1. Klasse .Andrea Doria" (Capitän Greuet). 5) dos Schlachtschiff.!. Klasse .Ruggero di Laury" (Capitän di Libero). 6) den Kreuzer 2. Klasse .Stromboli" (Capitän Borgstrom). 7) den Kreuzer 3. Klasse Etruria" (Capitän Ruelle). 8) den Torpedokreuzer .Aretusa" (Capitän Boccardi). 9) den TorpedoZreuzer .Partenope" (Capitän Carnevalt). Das italienische Geschwader toirS befehligt von dem Herzog von Genua als Höchst?ommandirenden und von den Geschwaderchess Bice-Admi-ral Accini und Contre-Admiral Granddille. Die Größe der einzelnen italienischen Schiffe gebt von 835 Tonnen bis zu 13.800 Tonnen, ihre Gcschwindiqke!t von 14,6 Knoten bis zu 19.94 Knoten, die Wasserverdrängung beträat 38,317 Tonnen, die Besatzung 180 Officiere und 3309 Mann. Oesterreich - Ungarn sendet unter dem Befehl des Contre-Admiral Erz Herzog Karl Stefan. als Geschwaderchef: 1) den Panzerdeckskreuzer .Kaiserin und Königin Maria Theresia" (Flaggschiff), Commandant Capitän Ritter von Pöltl, 2) Panzerdeckskreuzer .Kaiser Franz Josef I." (Capiiän von Pirkershausen), 3) Panzerdeckskreuzer .Kaiserin Elisabeth- (Capitän Reznicek). 4) Torpedofahrzeug Trabant" (Capitän Toppo). Die Wasserverdrängung der österreichischen Schiffe beträgt 13.894 Tonnen, die Bemannung 52 Officiere und 1212 Mann. Die Geschwindigkeit der Scbiffe ist 19 bis 20 Knoten. Frankreich sendet: 1) DasSchlachtschiff .Hoche", 2) da Schlachtschiff .Dupuy de Lome", 3) den Kreuzer dritter Klasse .Cosmao" oder an Stelle dessen den Torpedoavlso .Casssni". Die Wasserverdrängung der französischen Schiffe wird etwa 13.000 Tonnen betragen bei etwa 00 Officieren und 1300 Mann Besayung. Die Geschwindigkeit der Schiffe beträgt 16 bis 21 Knoten. Der Geschwaderchef ist noch nicht ernannt. Die Vereinigten Staaten senden unter 'dem Geschwaderchef ContreAdmiral Kirkland: 1) den Panzerlreuzer .New York" (Flggschiff). Commandant Capitän Evans, 2) den Kreuzer .olumbia" (Capitän Sumner). 3) den Kreuzer .San Francisco" (Capitän Shepard). 4) Kreuzer .Marblehead" (Commander Olttelll). Die Größe der amerikanischen Schiffe liegt zwischen 2074 Ton?:en und 8200 Tonnen, die Geschwin.digkeit geht von 18.4 bis 22,8 Knoien. Die Wasserverdrängung betrogt 21,747 Tonnen bei einer Besatzung von 75 Officieren und 1497 Mann. Rußland sendet unter dem ContreAdmiral Skrydlow als Geschwaderchef: 1) das Schlachtschiff 1. Klasse .Kaiser Alexander II." (Flaaaschif ) MffnnTITf PffTT 7ll I T r r r T TT1 T TT T IHPr (Commadant Nikonow), 2) den gepanzerten Kreuzer .Rurik" (Capitän Krüzer), 3 das Panzerkanonenboot rosiascktscbi" (Cavitän Scbaron). Die Wasserverdrängung der russischen Schiffe beträgt 20,872 Tonnen, die Geschwindigkelt zwischen 12.5 und 18 Knoten, die Besatzungsstärke 70 Officiere und 1305 Mann. Schweden und Norwegen sendet
unter dem Befehl öes Geschwaderchess Contre-Admiral von Klinteberg: 1 daZ Panzerschiff Gora" (Flaggschiff). Commandant Capitän Olsen, 2) das Panzerschiff .Thule" (Cspitän Hagg). 3) das Kanonenboot 1. Klasse .Edda" (Capitän-Lieutenant Pettersen), 4) das Kanonenboot 1. Klasse .Viking" (Capitän Klingenbcrg) und 5) das Kanonenboot 1. Klasse .Sleipner" (Capitän Fabricius). Die letzten beiden Schiffe unter norwegischer Flagge. Die Gesammtwasserverdrängung der schwedisch-norw.:g':schen Schiffe beträgt 8594 Tonnen, die Geschwindigkeit geht von 12 bis 16 Knoten, die Besatzung besteht aus 55 Officieren und 675 Mann. Dänemark sendet unter dem Geschwaderchef Commodorc Gad: 1) den Kreuzer 3. Klasse .Geiser" (Flaggschiff), Commandant Commodore Gad. 2) den Kreuzer 3. Klasse .Hella" (Capt. Zachariae), 3) Torpedoboot .Havhesten (Capt.Hovgaard, zugleich Chef d:r Torpedobootsdiviston). 4) Torpedoboot .Söloven" (Pr. Lt. Block), 6) Torpedoboot .Stören" (Pr. Lt. Carstensen). Gesammtwasserverdrängung der Schisse 2960 Tonnen. Geschwindigkeit der Kreuzer 17 Seemeilen, der Torpedoboote 21 bis 22 Seemeilen. Besatzung der Schiffe 32 Officiere und 370 Mann. Spanien sendet 1) daZ Panzer schiff .Palayo" als Flaggschiff. 2) Kreuzer 1. Klasse .Jnfantin Maria
Theresa". 3) Kreuzer 3. Klasse .Marques de la Ensenada". Der Geschwaderchef ist noch nicht ernannt. Die Wasserverdrängung der spanischen Schiffe beträgt 17.866 Tonnen, die Geschwindiakeit geht von 16.2 bis 00,2 Seemeilen, die Besatzung beeht aus 56 Officieren und 1232 Mann. Die Niederlande senden: 1) den Kreuzer 2. Klasse .Atjeh" (Capitän van Wanig) und 2) den Kreuzer '3. Klasse .Alkmaar" (Capitän-Lieute-nan! van Afferden) mit zusammen 575 Tonnen Wasserverdrängung, einer Geschwindigkeit von 13.5 bezw. 10.3 Knoten und einer Besatzung von 25 Officieren und 413 Mann. Rumänien sendet 1) das Panzerschiff .Elisabetha", (Commandant Capitän Urseanu) und 2) die Schraubenbrigg .Mircea" (CapitänCoanda). Wasserverdrängung 1300 resp. 350 Tonnen, Geschwindigkeit 18.5 bezw. 8 Seemeilen. Besatzung 23 Officiere und 400 Mann. Die Türkei endlich sendet die Kreuzercorvette .Heröet-Numa" mit 1960 Tonnen Wasserverdrängung, einer Geschwindigkeit von 14 Seemeilen und Besatzung von 15 Officieren und 300 Mann. Im Ganzen sind von Seiten der 12 genannten Staaten angemeldet 52 Schiffe mit 811 Officieren und 16.. 463 Mann Besatzung. ' SrslndungSgeisk und Bahnraub. Da in den letzten Monaten daö Bahnaubs-.Geschäft", wenn auch nicht besonders einträglich, doch recht lebhaft bei uns gewesen ist, so daß mehrere Staatslegislaturen schon auf den bloßen Bahnraub-Veriuch die. Todeöstrafe gesetzt haben, so wäre es ein Wunder, wenn, sich nicht unser allzeit reger Erfindergeist, auch mit allerhand kühnen, Entwürfen zur Bekämpfung der Bahnräuber stark beschäftigt hatte. In der That sind solche Erfindungei fast schon .so billig wie Brombeeren" geworden. Die Ezpreßgesellschasten, besonders die Wells.Fargo'sche, sind dermaßen mit allen möglichen und im möglichen Angeboten von Erfindern überschwemmt worden, daß sie bald ein besonderes Archiv für diese Pläne anlegen könnten! Eine oder zwei dieser .großartigen" Erfindungen sind dem Zeitungspublikum bekannt geworden ; die anderen aber sind nicht minder sen satiorull. Einer dieser rettungseifrigen Köpfe z. B. hat eine Vorrichtung erfunden. welche den vielbedrohten Expreßboten an Leib und Leben schützen und gleichzeitig ein gewaltiger Schrecken für die Bahnräuber sein soll. Dieselbe besteht zunächst aus einem kugelfesten eisernem Panzerkleid. Sobald der Bahnzug plötzlich auf der Prairie halt, und es an die Thüre des Expreßwa. gens .so gräßlich pocht", tritt der Ex Preßbote durch eine Thur un Hintergrund, schlüpft zugleich in das Pan zerkleid und schließt sich ein. Nun kommt aber noch die Hauptsache: Der Expreßbote ist auch mit einer absonderlichen Flinte bewaffnet, welche ebenfalls ein Theil der Erfindung und mit Aether, Chloroform. Kokain und ande ren unheimlichen Stössen , geladen i t. Wenn dieses Gewehr losgeschossen wird, dann Gnade Gott allen Bahnräubern! Vermuthlich werden es diese dann überhaupt auf keinen Versuch mehr ankommen lassen. Etwaö einfacher ist die Erfindung eines Missourier Genies vom Lande. Dieselbe ist eine eiserne Stange, welche an der Wagenthüre entlang ruht, und zwar auf einem Drehzapfen; sobald der Räuber hereinzutreten im Begriff steht, zieht der Expreßbote an einer Schnur, und der Räuber bekommt eine Ohrfeige, gegen welche eine von Gök von BerlichingenS eiserner Hand noch aar nichts aewesen wäre' und liegt, todt oder doch gänzlich kampfunfähig ' ir gendwo seitlich vom Geleise. Welches Schicksal aber der Conducteur hat. wenn er einmal unerwarteterweise sich naht, und der Expreßbote nervös ist, verrath der Ersmder nicht. Des fürchtllchen, Drehthurmes, der mit Flintenläufen' gespickt ist, wurde schon in den Depeschen vor einiger Zeit Erwähnung gethan. Ziemlich origi nell ist auch eme .unterirdische Erfin dung. Dernach wird im Boden jede Expreßwagens ein großes rundes Loch angebracht, und an. jeder Station befindet sich auch ein großes Loch in der Erde, über welchem der Expreßwagen hält. Letzteres Loch ist nur das Ende eineS unterirdischen Ganaes, durch welchen, sobald der Äua die Station
erreicht, der Stationsaqent heran kommt, um seine Geschäfte mit dem Expreßboten abzuwickeln. Dieser hat innerhalb des Expreßwagens sein besonderes .Sanctum" in Gestalt einer riesigen Kanne, die in einer noch größeren steckt und für die Räuber auch vom
Innern des Wagens aus absolut unzugänglich ist. 5ier arbeitet er beständia, und er kann sich mit dem ganzen Behälter durch das Wagenloch in daS Erd loch herab und wieder hinauf lassen. Die Räuber aber stehen vor dieser Citadelle, wie der Ochs vor'm Berg. Wieder ein Anderer hat eine Art .Donnerbüchse" erfunden, welche mit dem Dampfkessel in Verbindung gebracht werden soll und die Räuber, sowie sie die Locomotlve besteigen wollen, mit Dampf verbrüht und hinabfegt. Ein Anderer will gar den ganzen Expreßwagen mit solchem Dampf füllen, schweigt sich aber vorläufig darüber aus. was aus dem Expreßboten selbst werden soll; doch das kommt vielleicht noch. 'Eine brillante Idee hat ein Erfinder in Arkansas, nämlich eine Verbindung von einem Luftballon und einer Flug Maschine. Sobald die. Bahnbeamten was ja so ausfallend häufig der Fall ist Wind davon bekommen, daß gebahnräubert werden soll, machen sie diesen Apparat fertig, fliegen mit 'demselben über dem Zuge her und spicken, die Räuber, sobald' dieselben auftauchen, mit Kugeln. Sollten die Bösewichter aber doch entkommen, so folgt ihnen der Ballon und macht die Sheriffsgehilsen aufmerksam; unter Umständen können die Räuber auch vom Ballon aus mit Wurfhaken gesaßt und dann zu Tode geschleift werden. Das sind so einige der gelungensten Beispiele. Jetzt fehlt nur noch, daß die Bahnräuber welche bisher freilich noch nicht einmal das Pulver erfunden haben ebenso welterschütiernfrd Gegenerfindungen machten! DaS neue Marinegewehr. Nach jahrelangen Versuchen Hai da5 Marine - Departement seine Entscheidung in Betreff der Annahme einer neuen Büchse für ie BundeSnicttine getroffen und zwar ist dieselbe, auf Empfehlung der' zuständigen Commission, zu Gunsten des von I. P. Lee von Connecticut erfundenen Gewehres abgegeben worden. 10.000 Stück des Lee - Gewehres werden so schnell als thunlich beschafft werden und zur Vertheilung gelangen. Außer diesem lagen der Commission zwei andere, das Luger- und das Winchester - Gewehr, zur Prüfung vor. Zahlreiche Versuche ließen erkennen, daß das Luger -Ge-wehr sich zur Bewaffnung der Marine sehr gut eignete, und hätten die Sachverständigen diese Waffe auch zur Annähme empfohlen, wenn der Erfinder, ein Deutscher, einige leicht zu machende Aenderungen ausgeführt hätte. Er that dies jedoch nicht, und so ging das Lee - Gewehr aus dem Conteste siegreich hervor. Im Uebrigen mag auch das Zünglein der Wage durch den Um stand etwas beeinflußt sein, daß Lee ein Amerikaner, Luget dagegen ein Ausländer ist. Wie aus Washington berichtet wird. übertrifft nach dem allgemeinen Dafürhalten der Sachverständigen das neue Marine - Gewehr die Krag-Jorgensen-Büchse, mit welcher unsere Infanterie bewaffne! ist, bei Weitem. Dasselbe ist nicht Nur leichter, sondern hat auch eine flachere Schußbahn und die Kleinbeit des Kalibers ermöglicht dem MaNne. 200 Patronen, d. h. 50 Pa tronen mehr als der Infanterist zu tragen. Seine Feuergeschwindigkeit ist größer als bei irgend einer anderen Handfeuerwaffe, denn bei den Verfu chen sind in drei Sekunden fünf gezielte Schusse abgegeben worden. Gewöhn lich werden jedoch nur 40 Schüsse in der Minute abgefeuert, doch kann diese Zahl auf 50 erhöht werben. Daö Gewicht des Gewehres, dessen Lauf aus Nickelstahl besteht, beträgt mit Riemen 8j Pfund. eS wiegt also ein Pfund wenkaer als die Jnsanteriebüchse. Das Magazin ist sehr leicht und hat sich sein Mechanismus durchaus bewahrt; gegen unzeitiges Losgehen bietet die Construction des Schlosses vollkommene Garantie. Der Lauf ist nur 27 Zoll lang, also um drei Zoll kürzer als derjenige der Jnfanteriebüchse. Auf eine Entfernung von 500 Vcuds wird ein vollständiger Fuererfolg erzielt und auf 2000 Yards genügt die Genauigkert vollkommen, um Manntreffer zu erzielen. Auf 5000 Änds ist die Durchschlagskraft deö Geschosses groß genug, um zwei Menfchenkörper zu durchbohren, und auf 6000 AardS durchbohrt dasselbe noch einen Mann. Capt. Sampson. Chef des Ordnance Bureau, ist der Ansicht, daß das LeeGewehr die beste Handfeuerwaffe ist, welche jemals in den Ver. Staaten erprobt wurde. . Transvaal und England Ueber das staatsrecktliche Verhältniß, das zwischen döm Transvaal oder der Südafrikanischen Republik besteht, herrschen, wie sich aus verschiedenen Zeitungen ersehen läßt, vielfach falsche Begriffe. Man scheint nämlich anzunehmen, daß England über dasTranSvaal eine Art Oberhoheit besitze, wie etwa die Türkei über Egypten. Dem ist nicht so. Allerdings hatten die Engländer im Jahre. 1377 ohne Weiteres das Burenland unter dem Namen Transvaal-Territorium ihren Besitzungen einverleibt. Doch bereits vier Jahre später erkämpften sich die von den Engländern so verachteten Buren die Freiheit wieder. In dem darauf folgenden Frieden erhielt sie volle Selbstregierung, doch sollte der Krone England die Oberhoheit und daS Recht derbleiben, im Kriegsfall Truppen durch den Transvaal marschtren zu lassen. Diese beiden Clauseln wurden durch persönliche Intervention des Präsidenten Kruger: bei seinem Besuch in Europa von. der Londoner Reaie-
rung gestrichen. So war die .Südcfrikanise Republik", wie sich der S!ac:t seit 1884 nennt, von England unaöhäki.iz. Nur noch eine Clausel hatte sich Eiilad vorbchalten, der Transvaal darf nämlich mit anderen
Staaten auer dem bereits de facto im Besitz Englands befindlichen Oranie-Freistaat keine selbständigen Verträge ohne Genehmigung der Krone England schließen, welcher letzteren allerdings nur das Einspruchswort binnen 6 Monaten zusteht. Somit ist Transvaal ein: unabhängigerStaat, ein Suzeränetätsverhältniß existirt nicht. Es mußte ja sonst vor Allem jedesmal bei einem Wechsel in der Präsidentenstellung um die Anerkennung des neuen Oberhauptes durch den die Suzeranetat ausübenden Staav nach gesucht werden, was nicht geschehen ist und auch keinen Einspruch der eng lischen Regierung zur Folge gehabt hat. Damit wäre die erste Bedingung des Oberhoheitsverhältnisses schon hinfällig. Ferner aber hat ern Vasallmstaat nicht daS Recht, diplomatische Vertreter im Ausland zu halten. Die Südafrikanische Republik hat aber nicht nur einen bei den europäischen Höfen accreditrrten Botschafter, der in Amsterdam sdlnen Amtssitz hat, 'son dem auch eine Menge Consuln, z. V. in Berlm. Die englische Regierung hat nie dagegen Einspruch erhoben, im Gegentheil dem Botschafter bereitwil. ligst das Exequatur ertheile. Endlich aber hat ein Vasallenstaat stets Tribut zu zahlen; nie aber hat die Südafri kanische Republik von England die Aufforderung erhalten, Tribut zu et richten, obwohl England sonst keine Gelegenheit verschmäht, die ihm Geld bringt. Dies mag wohl genügen, um den Transvaal als volkerrechtlich un abhängigen Staat zu betrachten und seine Volkshymne: .Ein freies Volk sind Wir , als berechtigt anzusehen Deutsche Lpcal-?l:ayrliyn. HSr, 0ranr,,nbrg. Berlin. Der Magistrat hat die Erbschaft von 1.150.000 Mark, die daS Ehepaar Schmidt der Stadt Ber, lin letztwillia vermacht hat. angetreten. Nach dem Wunsche der Erblasser soll ein Findelbaus errichtet werden. Zur Durchführung einleitender Schritte L . 1 c onr r i ! s sT . ijai oer Magiura. eine 'sulxomiin,, niedergesetzt. Auf einem hiesigen Standesamt hat eine 82(!)jährige wohlhabende Elaenthumerrn B. aus der Brunnenstraße mit einem armen 26jährigen Schneidergesellen Johannes S. den ehelichen Bund für's Leben geschlössen. Der vorsichtige neugebackene Ehemann hat mit seiner .jungenFrau sofort beim Amtsgericht ein wechselsei tiaes Testament deponirt. sodann haben die jungen Eheleute eine Hochzeitsreise nach der Riviera angetreten. In dem Wucherproceß gegen Fleher und Genossen wurde Fleher zu acht Mona, ten Gefängniß und 2000 Mark Geldstrafe, sowie Zweijährigem Ehrverluste, Scholeff m sechs Monaten Gefängniß und 500 Mark Geldstrafe. Wasilewökt zu sechs Monaten Gefängniß und 1000 Mark Geldstrafe, Moteck zu 15 Monaten Gefängniß, 4500 Mark Geldstrafe und dreliahrigem Ehrver lust verurtbeilt. Die Haftentlassungs anträge wurden sämmtlich abgelehnt. K r o s s e n a. O. Daö Dorf Pommerzig wurde durch eine FeuerSbrunst zerstört. Infolge des starken NordWestwindes brannten m zwei Stunden 65 Wohnhäuser nieder. Ueber 150 Scheunen und Stalle sind eingeäschert; viel Vieh ist in den Flammen umge kommen. Einige Personen erlitten Brandwunden. Das Pfarrhaus und das Schulhaus sind erhalten. Den meisten Leuten ist Alles verbrannt, da sie auf dem Felde waren. DaS Feuer ist durch spielende Kinder entstanden. vovini Vojtn, Posen. Der Ortsschulze Biene! in Volskie. der wegen Mordverdachts an dem Ausgedinger Matecki verhaftet wurde, ist nunmehr durch semen e,ge nen siebenzebniähriaen Sohn über führt worden. Der Letztere hat dem Untersuchungsrichter eingestanden, daß sein Vater der Mörder sei. Derselbe habe sein Opfer in einen Stall gelockt und dort erschlagen. Vrovini Vstvuffjen. Tilsit. Das altritterliche Schaw spiel eines Tournierö fand aus Anlaß deS 178jährigen Bestehen des Negiments auf dem Hofe der Dragoner-Ka. ferne statt. Zu diesem Behufe hatte man die besten Reiter auSgeiucht.welche zu Pferde, bevanzert und mit Fv'chtkap. ven versehen, anstatt der Lanz-, eine oben mit einem runden nopfe Versehene Holzstange führend, tn die .Arena" sprengten und Mann gegen Mann den Kampf mit einander aufnahmen, bis der Gegner unterlag. Dieser Tage :st der 20layrlge Dienstkneckt Boliscblies. der wegen Raubmords zum Tode verurtheilt worden war, enthauptet worden. iprovtn, V?stpreN-n. E l b i n g. Das hiesige Schwurge richt verurtheilte nach viertägiger Ver Handlung sechs Bürger der Stadt Stuhm wegen wissentlichen Memeids und Anstiftung dazu zu Zuchthaus strafen von 2 5 Jahren und zwei Bürger wegen fahrlässigen MemeldS zu fechs bezw. acht Monaten Gesang' niß; ein Bürger wurde freigesprochen. Der Meineids-Proceß war durch Beschuldigungen veranlaßt, welche dem katholischen Pfarrer der Stadt Stuhm Fälschungen von Wahllisten zur Last gelegt hatten. Ja dem Processe wurden etwa 100 Zeugen vernommen. Vrsvlnk &ad)1en Bartleben. Prof. Bebrina. der Erfinder des Diphtherie-Sellserums. ist als Nachfolger deS nach Halle berufenen Professors der Hygiene Dr. Karl Franke!, zum Direktor des hygienischen Instituts in Marburg 'ernannt worden. Weißenfels. 5tn einer Lehm grube in der Nähe von Gerstewitz stießen Arbeiter in etwa iz Meter Tiefe auf Reste von Skeletten eines Men-
säzen und etnes Pferdes, bet denen viele Urrenscherben sich befanden. Gleichzeitig mit den Urnenresten wurde eine Kugil von etwa sieben Centimeter Durchmesser und ein auf einer Seite abgeschliffener Stein gefunden. VcoUti Samtouer. Hannover. Das Landgericht verurtheilte den Landwirth und Reserveofficier Westendarp, welcher am 1. Januar ein Pistolenduell mit dem Lieutenant Leopold vom Train-Ba-taillon No. 10 auf der Vahrenwalder Haide auLfocht und dabei durch einen Schuß in beideVeine verwundet wurde, zu vier Monaten Festungshaft. Sein Gegner ist bereits vom Militärgericht abgeurtheilt. . H a r b u r g. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit feierten in Nenn-
dorf die Altentheller Peter Vötticher und Frau. Das Juvelpaar it noch verhältnißmäßig rüstig; der Mann wird im Mai 88, die Frau im December 31 Jahre alt. Im benachbarten Dorfe Emmendorf brach neulich ein Feuer au, welches 13 Gehöfte, darun ter drei Vollgehöfte mit sämmtlichen Nebengebäuden in Asche legte. Eine Frau erlitt leichte Brandwunden. Es ist viel Vieh umgekommen. Der Schaden beläuft sich auf über 100,000 Mark. Die Gebäude waren bei der hiesigen landwirthschaftlichen Brand lasse versichert. Die Mobilien und landwirthschaftlichen Geräthe sind mit verbrannt. Die Besitzer der VollaeHöfte heißen Witte. Meyer und Menke. Norden.. In Osteeler-Altendeich brannte das Haus des Landstraßen Wächters Tammen nieder. In den Flammen kam Tammen nebst seiner Frau und seiner Schwiegermutter um: ihre vollständig verkohlten Leichen wurden unter den Trummern gefunden. Das Feuer entstand gegen 12 Uhr Nachts, wie man annimmt, durch einen Blitzschlag. ' Vrovitts rtil?ri?n. V r e s l a u. In einer Schutzhütte der Fasanerie in Sibyllenort wurden die Leichen eines Mannes und zweier Frauen gefunden, die als der Kaufmann Reinhold Liwowski nebst Frau und Schwägerin aus Vreslau agnoscirt wurden. Alle drei hatten sich mit Strvchnin veraiftet. Ein verlorener Proceß und die Furcht vor Nahrungssorgen waren die Motive zu dem Selbstmord. R a t i b o r. Im Jahre 1883 ging der in der Weinhandlung von Pryskowsky dahier beschäftigte KommiS Bialon mit etwa 4000 Mark, die er zur Post tragen sollte, durch. Er flüchtete nach Amerika, wo eS ihm aber schlecht erging. Er ward drüben Verkäufer. Kellner und endlich Fabrik. und Straßenarbeiter. Er beschloß, heimzukehren und lieber die Strafe auf sich zu nehmen, als in Amerika zu ver hungern. Er stellte sich der Voli,ei und wartet nun auf seine Verurtheizung. Vrovlnx St,l,n,laSnllr,ln. Altona. Ein an Delirium tremenS leidender, aus dem Krankenhaus entlassener arbeitsscheuer Tischlergeselle Namens Marcor. aab auf den Arbeitgeber seiner fleißigen Frau, den Schneider Kahe, zu welchem erstere tnS Haus azogen war, sowie auf seine Frau selbst mehrere Schüsse ab. Die Frau wurde nicht getroffen, Kahe dagegen erheblich verletzt. Als Marcor verhaftet werden sollte, todtete er sich selbst. Sonderbura. SämmtlicheMitglieder des Aufsichtsrathes der Sonderburaer Bank, mit Ausnahme des früheren Kapitäns Adamsen, sind neulicy verhaftet worden. VhOlnprsvlnx. Bonn. Die Stadtverordneten beschlössen einstimmig den Bau einer festen Rheinbrllcke in der Ricktuna vom Vier?cksplad aus. Die Kosten sind auf 3.300.000 Mark veranschlagt. Köln. Fünf Ziegelarbeiter überfielen in der Nacht vom 8. bis 9. Februar einen Kolleaen. minbandelten ihn mit Stöcken und Lederriemen Tode, luden ihn auf einen Karren und fchooen diesen in den brennenden Ringofen. Am anderen Moraen wurde die verbrannte Leiche von Arbeitern aufgefunden. Gegen die Thäter erkannte das hiesige Schwurgericht auf Aucht hausstrafen von 6 10 Jahren. frtfvini X&nfaln. Dortmund. Auf dem Schachte .Kaiserstubl" der Äeche .Westfalia" fand neulich durch Herrn Berghauptmann Täglichsbeck die feierliche Ueberreichuna von Orden. Ehrenzeichen etc. an diejenigen statt, welche sich bei dem Grubenunglück auf jener Zeche nm 19. August 1893 besonders an dem Ret tungswerke betheuigt haben. Paderborn. In dem benach barten Dorfe Schwaney brach bei hef tiaem Winde 5?euer aus. das 52 öäuser und die Kirche in Asche legte. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. VrnVkn, LNen-Vassau. Frankfurt. Auf der ß'ortft. Sodener Zweigbahn ereignete sich ein ernstes Bahnunglück. Ein Arbeiterzug. der in Soden nach Höchst abgelassen werden sollte, stand zur Abfahrt bereit, als die Maschine des eiaenen Zuges, die angefahren wurde, mit voller Dampskrasl m den Zug lies. In Folge der Warnungsrufe des Personals svranaen verschiedene ZVabraäste ab. von den übrigen Ivurden etwa 15 mehr oder weniger verletzt. Der Materialschaden ist erheblich. Wiesbaden. Die Stadtverord. netenversammlung genehmigte die Vervacktuna des Ratbskellers für 24.000 Mark jährlich an de Geschäftsführer Bausenh'art im Kurhaus. SoljvttfOlUro Burladinaen. Letzthin ereianete sich in der .Reichskrone" ein grüßlickeS Unalück. Einem in der Brauerei beschäftigten Braugehilfen NamenS Pfister flog der Deckel eines Fasses, daS erplodirte, derart an den Kopf, daß ihm die Schädeldecke zertrümmert wurde und er sofort todt war. Mvl Stab!,. 6 a m b u r a. An den ZVolaen eineS Schlagflusses ist Ed. L. Behrens. dr Senwraes deö BankdauleS .Bedk
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Rheumatismus, Rheumatismus,
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Uyrttiiinrivinno, Rheumatismus,
Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie, Neuralgie Neuralgie, rens &' Söhne, im 71. Lebensjahre gestorben. Einen schweren Verlust für unser ganzes Gemeinwesen bedeutet dieser Todesfall. Verhaftet wurden die früheren Direktoren der Maklerbank, Cohn und Hecksche'r, wegen Untreue gegen die Bank. Bremen. Der Senat hat den deutschen Generalpostmeister v. Stephan zum. Ehrenbürger ernannt. Oklirtngen. Coburg. Der Neustädter Puppenindustrie, die lchnedies schon jetzt unter den gedrückten . Preisen arg zu leiden hat, droht eine neue Schädigung. Es ist nämlich beschlossen worden, in dem den thüringischen Staaten gemeinsamen Zuchthaus zu Untermaßfeld ebenfalls die Puppenfabrikation einzuführen. Gera. Der Rendant der hiesigen Ortskrankenkasse ist in der Nähe von Rubitz ganz zerrüttet und verwirrt angehalten und seiner Familie wieder zugeführt worden. Daß Richter Unterschlagungen bei der Kasse gemacht hat, wie anfangs vielfach angenommen wurde, ist keineswegs erwiesen; alle Verhältnisse deuten vielmehr eher darauf hin, daß Richter völlig treu sein Amt verwaltet bat. Ruhla. Ein hiesiger Einwohner rf... .: .r: r m lurfiuii lui giiu im on III einem zeit lernen eigenen Sohn derart aus den Kopf, daß dieser heute noch hoffnungslos darniederliegt. Die Veranlassung dazu war, daß der Sohn, der in Eisenach zur Kontrollversammlung gewef . . . n m. ien war, ein anoercs einueio angczogen' hatte, als sein Vater gewünscht hatte. Sachre. Dresden. Bei einem Luftballon, welcher vom Feldschloßchen aufstieg, rissen nach der Auffahrt die Seile der Gondel.so dah diese mit ihren Infamen 9 i c . m r . - aus oas A)acy oes rauerei-Mvauoes Kinabitüttte. Ein mit einem schweren Unglllcksfall verbundener Brand .-in 2. jc. :r , ClllllUilU lll UCl UCUUUJCil JUUIU UUll Dr. v. Heyden Nachfl. in Radebeul. Daselbst war ein mit chemischen ?ubstanzen gefüllter Kessel explodirt, wobei drei Arbeiter außerordentlich schwere und einer leichtere Verletzungen erlitten haben. Das Feuer hat ein MaschinenbauS völlia zerstört und eine Mühle und einen Füllraum beschädigt. Da außer dem lbäudeschaden auch viele Behaltnisse, Chemikalien und Maschinentheile beschädigt worden sind. so ist der Gesammtjchaden nicht unbe trachtlich. L e i v i a. Das Landaerickt ver urtheilte den Bauunternehmer Hädrich. den Erbauer des am 24. November v. I. in der Seneselderstraße eingestürzten Hauses, zu 1 Jahren Gefängniß; l . onr . s i' tf. v. y ver yjcamcipoiicr öUinor, oer gtkiqfalls angeklagt war. wurde frekaesvrochen; den Bau-Revisor Hirsemann sprach das Landgericht ebenfalls frei. Oelsnitz. In einer der letzten Nächte sind hier abermals sllns mit .. . w t l f'ftl. .. Vorrätyen auer mi gesuule azeunen bis auf den Grund niedergebrannt. Die Scheunen standen dht an der Stadt und eö war auch ein Wohnhaus, auf welches ein orennenoer Scheunen- . ' .... . ' Ort c gieoei stürz, oereus in rano gera ifien. Nadeber a. Der Elbaausänaerbund hält hier vom 23. bis 30. Juli d. fern Sanaerle t av und recbnet man. da derselbe Bund 154 Vereine , rrt if . zählt, aus eine elyeiligung von meyreren tausend Sängern. Eö werden ,m,i weltliche Concerte und am weiten rn mm !.. ft!X.M sC....! iiagc luaajmuiacjö ciu juiucuiviuuiui abgehalten werden. Morgenauöflllge . t w p c und Sangerlnelplaiem und gepianr. Heimgeschickt. Backfisch: Sich möchte gern cm Buch etwas fo recht Vikantes..." Buckbändler: Da könnte ich Ihnen ein Kochbuch , ;rj. tmjc- , u Uver ungarijcye ucye empseyien. Eitel. Gatte: Du. ftniu. eben bemerkte ich, daß beute Nacht ein Einbrecher bei uns gewesen ist und sämmtliche Messer und Gabeln gestohlen bat. Da muß ich sofort zur Vol l zei gehen und die Sache anmelden! Gattin: Ach nein, thue das nicht, die Messer und Gabeln waren ja nur L.fii:i rrr. v.:. r...i. . fiuuui, luu u'ueu vcuu uic icuic vvn uns denken? Zu später Nachtstunde erwischte neulich ein Häscher in den r i r. . rn i er rrv vspuaßcn von zismara, einen verdächtigenj Burschen, der unter der em n . l r i . jaiie zwei Vpecrieiien emgelnops.! hatte. Der Spitzbube, denn ein sol cher war der Verhaftete, wollte dem Blaurock weiMaazen, daß er vieSpeckfeiten zum Sckuve aeaen Erkaltuna trage. Das war jedenfalls eine ganz eigenartige lLNtcyullNgung, doch zog dieselbe nicht und der Nachtvogel wurde hinter die schwedischen (Sardinen spe dirt. ., ??rl. Vet Donaboe. bit lö Jahre alte Tochter deS Mayors Donahoe von Barboursville bec Huntinaton. W.-Ba.. hat . ibrem Leben durch einen Schuß in'S Herz em Ende gemacht. Wie es hecht, war verschmähte Liebe Veranlassun in der unseligen yal. . . w - Kaufe Muöo'S VeS Sadsnna ,gars." ' w. m i
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