Indiana Tribüne, Volume 18, Number 249, Indianapolis, Marion County, 29 May 1895 — Page 3

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i rr-di!--etosi - H (5S wirkt in zweierlei Weife. ES ist merkwürdig, wie sich seit Ihrer Reise Ihr Aussehen gebessert hat. Mehr als meine Reise hat mir der Gebrauch der Karlsbader Wäffer geholfen. Eeit ich sie gebrauchte, habe ich an Gewicht und Äraft zugenommen. Viele Leute gebrauchen daö Karlsbader Wasser, um ihr Gewicht zu reduzircn, weil eS alles ungesunde Gewebe und das überflüssige Fett beseitigt; gleichzeitig be wirkt eS aber den Ansatz von festem und solidem Muskelfleisch, dessen Borhandenein ein Zeichen vollkommener Gesundheit ist. Auch ich nehme früh Morgens ein GlaS Karlsbader Wasser. Sollten 2ie je an chronischem Magenkatarrh, Biliosität, Gicht oder Rheumatismus leiden, so rathe ich Ihnen zu dessen Gebranch. Jede Apotheke führt es. Die ächten Pro dukle von Karlsbad haben die Signatur der .Eisn er k M e n d e l s o n Co., Alleinige Agenten, sJeiu ?)mk-, aus j.dcr Flasche. r j Ein dankbarer Patient, d seinen Namen nicht genannt haben will, und der leine vollstSndiqe Wiederkerstellunq von schw,, um beiden einer in einem Toktorbuch angezebe en Arznei verdankt, läkt durch un dasjelbe kosten, frei aa seine leidenden Mitmenschen verschicken. Tiese grok Buch enthält e,epte, die i jeder Apotheke gemacht werden können. Schickt fute dr.fi ;it Briefmarke an Vrioat itUnlt und Dixnsar,- Zi äUest II. Str.. tem Voxt. . 9. Z j rft31ViL::ij)Vltl irtfsmi: tm siMP ZWdS Injektion. 3 fritt itrmrtttit.fi ?iti &-aa yr rn v99w 0 der hartnäckigsten FI2e von Sonorrhea und 1 2 vsieei, garanrirr in von s vi o xagen; rein 2 der Beyanvlung nöthig, und ohne die an j ekelnden Sieiuttat de Einnehmen von Su 5 OD L - w tT : l. ik...in o m- ir i vibi, fiaiuu er cnngiioi. j. rtciic wo. i tVrou's achsslger).pot5iker,ha5i. er i j lauft von allen Truggisten. 5 ?K n Kiniuncra . ii df. t t I - " i r'i4 tü i in t . ivjyyiuü L;vix LJ..LBt jsi-rrMt rtrfitnh 4S er u - Unsere dollkourmene Spritze frei mit jeder lasckk. VkaHt keine Flecken. Verhüte Strikturen. Hlt Trixp und) antrtffuft in l bis 4 Taqen. Frägt Zlporbekern dajZk. versandt bei Cftrri für tl.00. Man adressire: MALYDOR M FG. CO. LANCASTCR. OMIO. föpans Tabules. Ripans Tabules are cornpounded srom a prescription I widelyused by thebest medicai auinonues anu are presented in a form lhat is becoming the fashion everywhere. Ripans Tabules act gently but promptly upon the liver. stomach and intestines; eure dyspepsia, habitual constipation, offensive breath and headache. One tabule taken at the sirst Symptom of indigestion, biliousness, dizziness, djstress aster eating, or depression of spirits, will surely and quickly remove the whole disficulty. Price, 50 cents a box. Ripans Tabules may be-ob-tained of nearest druggist; or by mail on reeeipt of price. RIPANS CHEMICAL CO., 10 Spruca Street, NEW YORK. w 1 timmiMit K 0 MM t na ch Wp. 330 Massachusetts Ave zum Ei-Sckwoba-Schulteß Konrad Heetz, vo man die besten Getränke und Cigarren und stets einen guten Lunch findet. F. 7. HeiiiJiard, Deutsche? Advokat und Notar No. 29 Süd Delauare Str. Zimmer Ro. 7, Sebäude der Deutschen gegens. Feuer.Perslch erungSgesellschaft vonJndiana. WttI8Wtt?Wf Ksur i ruian i CAII I OBTAIH A PATENT f Tor protapt o,nawr and an honest plnlon, wrlt to alUNNdeCO..wtM bT hd ntmrir Of ty rar zprlnoe In tn patent bulceu. CornrnonlcaUoa trlctjf oondentliJ. liaadboak of Information eoneerainff Patenta and bow to ob tAui tuem tfent fre. Also a catalogue oX maebao ioäl and Klantldo books oent f ree. Patanu taken throuQ Mann k Co. reoelr nwüj ootlo tn tha Hclentlfle Americaa, and Ihm mrQ brooght widely beforetb pabllo wlUv0t eoat to tb InTentor. Tbia saiendid paper. iMaad weeklr. eleaantl j in' ntt baa br far tha UrfMt ptmilitwa es ans ointina work tn tba vortd. 93 a year. burp. copiea ant sra. Bnlldlnf Edition, raontblr. IUO yer. guiffl o. U J eerits. fcrry numbr oontmj beaa tu U piM, in eolorm. and pbotorapaa of ttev I uum. wttb piana. enabl in buildra to bow tba Ut-t etnf and ecur contracta. Addreaa " . b a A . , r . m . Mk . . . . &

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Roman von Hang Richter. (gortfetung.) Die .bebäbiae Wittwe läckelt ae i schmeichelt zu dem zweideutigen Compument, wahrend sie das dampfen, herb duftige Getränk präsentirt; Gis. bert trinkt hastig, oüne abzusetzen; Guido schlürft in kleinen Zügen, wäh. rend er dem Bruder in den Ueberzieher hilft. Dann besteigen Beide die unten noch wartende Droschke, in welcher Guido gekommen, und beginnen den langen Weg nach der Sch'önhäuser UU Itt, um Onkel Theobalo abzuholen. Aus dem Potsdamer Platz hält der Wagen. Ein Pferd ist gefallen oder ein Unachtsamer ist überfahren worden oder eine Abtheilung Militär zieht vorüber genau läßt sich die Ursache nicht feststellen, nur die Wirkung macht sich bemerkbar. Der Riesenverkehr stockt momentan. Pferdebahnwagen, Omnibusse, Droschken und andere Gefährte verschiedenster Art schieben sich zu einem anscheinend unentwirrbaren Knäuel zusammen, der einem nicht Berlinischen Rosselenker Grausen einflößen würde. Drei, vier Schutzleute überschreien, Ordnung schafsend, die fluchenden Kutscher. Gisbert läßt das Fenster herab und blickt bmaus: .Was gibt's denn?- Doch sofort fahrt er wieder zurück, sein noch bleicher gewordenes Antlitz weit in die Wagenecke zurückbiegend. Dicht neben seiner Droschke, kaum einen Schritt zu rück, hält eine zweite offene. Darin sitzt Klara. Für einen Moment sind sich ihre Blicke im Zwielicht begegnet. Noch nie. meint er, war dieses süße, weicbe. schmerzverklärte Gesicht so schön, noch nie leuchteten ihm die reinen blauen Kinderaugen in so inniger Liebe! Im jähen Schreck haben sich ihre lässig im Schooß ruhenden Hände erhoben. Den großen Reisekorb neben ihr hat er nicht gesehen; auch ohne dies weitz er. füblt er. dak ne. allen Contractpara graphen zum Trotz, soeben das Breithaupt'sche Haus für immer verlassen bat. um nickt fliiiai.i seiner Verlo bungsfeier sein zu müssen. Ein Schauer rüttelt seinen Körper. .Eine niederträchtige. nakttche Kälte," sagt Guido und zündet sich eine frische Eigarete an. Ja, der Sommer ist vorüber, der Winter be ginnt." . Gisbert wiederholte in Gedanken das Wort und wied:r überläuft es ihn kalt vorüber, verblüht, veiweyt! Aucy 'ein Sommer, seine Blume, sein Glück! Er konnte dv Hand ergreifen, welche !bm das Alles war. und doch liegt Größeres zwischen ihnen als das Weltmeer. Sie gibt sich einem Anderen zu eigen, und er heule vioeno wlro Herr Maximilian Breithaupt mit dem schweren Siegelring an sein Glas schlagen, sich mit einer Zlunoveroeugung erbeben und mit dem strahlendsten Lächeln seines Vollmondgesichts sprechen: .Meine Damen und Herren, e gereicht mir zur besonderen Genugthuung. Ihnen, dem bewahrten, verehrten Freundeskreise, zuerit die freudige Mit theilung machen zu können, daß unsere Tochter Angelika " da fällt das Klappern der Hufe, das Rollen der Rader ein. Die Passage ist frei geworden und nach allen Richtunaen stieben die Wagen auseinander :ie ein Schwärm aufgescheuchter Sperling?. 7. In breiten warmen Strömen, nur mäßig gedämpft durch die hochstrebcnden Wipfel einiger Akazien, sluthet die grelle Vormittagssonne ln das fast saalartlge große Gemach, dessen Einrichtung zugleich Geschmack ünd Reichthum verräth. Neben den ernst dreinschauenden, osfcnbar stark benützten Zeichentischen und den wohlgefllllten Bücherrepositorien stehen einige bequem? Fauteuils, ein Rauchtlschchen und ein mit viel versprechend aussehenden Fla schen und Eigarrenkistchen besetztes kleines Büffet in malerischcr Unordnung umher. Man sieht, daß sie oft genug nach dem jeweiligen Bedürfniß verschoben werden. E:ne Reihe prachtvoller Architekturstücke füllt die freie Längswand über den Zeichentischen, aus dem Sopha thürmt sich ein Berg schön gebundener Mappen. Zwischen den Fenstern flimmert eine Trophäe aus altorientalischen Prunkwaffen dieselbe. welche Onkel Theobald vor nunmehr anderthalb Jahren bei Lepke erstanden hat. Gisbert Steinhaufen arbeitet so eifrig an einer sehr großen Zeichnung, daß er sogar das durchaus nicht geräuschlose Oeffnen der Thür überhört. Erst als der Eintretende, sein Schwiegervater, ihn begrüßt, richtet er sich rasch empor, und dabei steigt ein leich ter Schimmer der Verlegenheit über sein blaß und schmal gewordenes Gesicht. Bevor er sich umwendet, schiebt er einen Bogen Seidenpapier übe? seine Arbeit, doch Herr Breithaupt hat bereits einen scharfen Blick darauf geworfen, schiebt die Verhüllung bei Seite und mustert mit unwilliger Miene den fast vollendeten complicirten Aufriß. . .Was ist denn das? Doch nicht wieder diese Eoncurrenzgeschichte?" .Allerdings!" gibt Gisbert ziemlich kleinlaut zu. .Also doch gegen meinen ganz bestimmten Willen! Eine Vergeudung kostbarer Zeit, welche weit erfolgreicher angewendet werden könnte! Lassen Sie . rwi w: rri ca.r coa) Die nnoeren, oic qui tnu cj sereö zu thun haben, sich an solche Breisbewerbunaen betbeiligen. Wer qibt denn heutzutage etwas darauf? Bekommen Sie etwa einen dritten Preis, so sind Sie obendrein so gut wie blamlrt. Und selbst der Erste lum pige fünftausend Mark sind eS, wenn ich nicht irre! Das läßt sich in Berlin leichter verdienen! .Mit Miethskasernen und Schablo nenvillen!" Breithaupt zuckte die Achseln, als sei ihm dieser Einwurs zu kindisch, um etwas darauf zu entgegnen. , Oaden Sie tit Skizze für den Ee

yetmrath fertig? Ich treffe ihn auf der Börse." .Nein!" .Aber eine so einfache Sache etwas Gothik, wie es heute beliebt ist, Erker und " .Ja, ein Ding wie drei ineinander

gesteckte Zündholzschachteln, mit derschnörkelten Thürmchen und bunten Butzenscheiben, vor lauter Gothik im Innern kaum ein Raum mit vier geraden Wänden." .Was geht daö uns an? Der Geheimrath will seine Villa eben so haben und wir verdienen daran!" .Und ich erniedrige meine Kunst zu einer milchenden Kuh." .Wobei Sie im letzten Jahre vierzigtausend Mark verdient haben, jedenfalls mehr, als Ihnen diese rein künstlerischen Bestrebungen einbringen Vreithaupt deutete spöttisch auf den Aufriß. .Hoffentlich lassen Sie das Nicht gänzlich außer Acht. Wahrend alte berühmte Architektenfirmen beinahe feiern, sind Sie durch meine VerMittelung mit Auftragen fast überhäuft, mit sehr lohnenden sogar." .An denen ich zu Grunde gehe. bricht Gisbert bitter aus. .Ein Künstler war ich und ein Handwerker bin ich nun, einer der erbärmlichsten sogar, denn ich muß AlleS über einen Leisten schlagen wie ein Fabrikschuster. An der Stadtbahn habe ich aus Ihren Befehl, eine Reihe Häuser hingepflanzt, die mich mit ihren lacherlichen Balkönen und Stuckornamenten wie Teufelsfratzen angrinsen. Wenn ich daran vorübersahren muß, schließe ich aus Scham die Gardinen. Auf Ihren Wunsch habe ich im GrüneWald Villen gebaut, das Erdgeschoß ein Würfel, darauf ein kleinerer Würfel als Obergeschoß, dazu eine Fahnenstange und zur Seite eine Veranda - die Kaffeemühle mit Kurbel und halb ausgezogener Schublade ist fertig. Mir ekelt vor dieser geschmacklosen, trivialen Schablonenarbeit. Ich schäme mich vor meinen Zeichnern und Baufuhrern, vor mir selbst, vor dem Handlanger, der auf meinen Bauten Kalk trägt." Breithaupt hat sich unterdessen in einem der bequemen Lehnsessel neben de? Credenz niedergelassen, einen Cognac getrunken und sagt nun ruhig: .Ja, was wollen Sie denn eigentlich, ieber Sohn?" Aus Gisberts Brust steigt ein tiefe? Athemzug auf. .Freiheit! Freiheit!" ruft er. Geradezu verblüfft starrt ihn der alte Herr durch die im grellen Sonnenllcht wie die Augm einer Riesenschlänge glitzernden Pincenez - Gläser an. .Freiheit?" wiederholt er gedehnt. Ja, da begreife ich noch nicht recht, was Sie eigentlich darunter verstehen. Meines Erachtens nach erfreuen Sie sich einer so. unbeschraniten Freiheit, als nur irgend ein Mensch genießen kann. Von Niemandem abhängig, das Haupt einer emporblllhenden Firma, gesick'ert gegen materielle Entbehrungen, haben Sie Mit einem bitteren Auslachen schnei det Gisbert die überlegen wohlwollende Rede ab. .Wäre das nur eben nicht Alles Schein! Nur wer nichts Anderes von mir kennt, als mein Schild an der Hausthür, mag sich davon täuschen lassen. .Ach. selbst meine Maurer glauben nicht mehr daran, daß ich mein eigener Herr sei. Das Haupt der emporblühenden Firma ist einfach Ihre und Ihrer Genossen Creatur. Nach Ihren Bestimmungen erniedrige ich meine erhabene Kunst zur feilen Dienerin Ihrer Speculatwn; nach Ihrem Willen habe ich mein ernstes Streben zu unterdrücken und meine Kraft in lächerlicher und widerwärtiger Hand werksarbeit zu verzetteln. Jeder Selbstbestlmmung. zeder freien Kraft- und Willensbethätigung werde ich beraubt durch Sie. der Sie mir sorglich jedweden Schritt, mein gesammtes Thun und Lassen c.ch Ihren engen Kramergesetzen vorzeichnen. Das ist die Freiheit. deren ich mich erfreue der schneidendste Hohn auf das edle Worj und die grausamste, erniedrigendste, geistige und moralische Knechtschaft. Ich beneide den GaleerensklaveTk. de? doch nur eine Eisenkugel am Fußt nachschleppt und aus endliche Befreiung hoffen darf mir ist auch der Gedanke geknebelt worden, und ich habe nicht mehr die Kraft, hoffend in die Zukunft zu blicken. Das Höchste, was der Mensch, besitzt, habt Ihr mir geraubt mit langsamer, listiger Gewalt und ungebeucheltem Wohlwo?enz Die Selbstachtung. daS Selbstvertrauen, meine Männlichkeit! Ein Freier wär ich, nun bin ich Euer Sklave!" -.Ueber Breithaupts schwammige Züge ist ein groteskes Erstaunen gegangen, daö sich nach und nach jn ein Läaxln auflöst. Er räuspert sich, nimmt um ständlich eine Prise aus seiner schwe ren, goldene Dose und erwidert endsich: .2to ünd so Überraschende Vo;WÄrfe, daß ich fast um eine Antwort verlegen bin nicht, weil ich ihnen legend welche Berechtigung einräumen konnte. nicht einen Schimmer davon! sondern weil sie in ihre? unlggischen Absonderlichkeit, Unvernunft hätte ich fast gesagt, eigentlich eine fach gemäße Widerlegung unmöglich ma-' chen. Wenn.mir Jemand sagt. Schwärz sei Weiß, so fällt eS mi? wahrhafllg. schwer, ihn mit VernunftsgrUnden seineS Irrthums zu überführen. Ihre Freiheit scheint Ihnen nur Aeußerlichseit? Ja. mein lieber Schwiegersohn. Ketten tragen wir Alle, wenn wir uvX 11 L. . 1 k - . Cnlcqi zu oer yreioell eines wioen .mr res bekennen wollen. Ihrem künstlerischen Streben habe ich wohl nie Zügel angelegt. Zeichnen und entwerfen Sie, was und wie viel Sie wollen, nur ver nachlässigen Sie darüber daS Geschäft nicht, wie dies jetzt eben in Betress de: Skizze für den Geheimen Commercienrath geschehen ist " .Diese Jan mein jüngster. Zeichner nach einem Modell auL dem Ankersteinbaukasten anfertigen wirst .Gisbert verächtlich ein. .Um so weniger Mühe kann sie Jhnen bereiten."

.Mühe? Ekel!" .Thorheit! Der Mann wünscht die Skizze von, Ihrer Hand, und wird Ihnen daraufhin einen lohnenden Auftrag ertheilen. Es bereitet Ihnen doch keinen Ekel, alle Annehmlichkeiten des Reichthums zu genießen. Ich bin es, welcher Ihnen eine Jahreseinnahme zuwendet, hinter der ein Ministergehalt zurückbleibt. Wenn ich von rein künstlerischem Streben höre, so muß ich immer an die halb verrückten, armen Teufel denken, die hungernd und frierend in einer Dachkammer Gemälde pinseln, die nie verkauft, oder Trauerspiele reimen. die nie aufgeführt werden. Mehr noch als jede andere' ist' Ihre Kunst darauf angewiesen, mit einem gesunden Geschäftsgeiste Hand in Hand zu gehen. Sie besteht doch nicht nur im Entwerfen von Zeichnungen, die wie Dorö'sche Märchenschlösser aussehen, sondern in der Ausführung liegt ihr Schwerpunkt. Was nützt das schönste Haus auf dem Papier, wenn es nicht gebaut werden kann? Leinwand und Oel, Tinte und Papier sind ja noch leicht zu beschaffen, Ihre Kunst ist aber nichts ohne daS Capital, das doch einen Ertrag abwerfen muß. Hier schiebt die Vernunft, die Materie, die natürliche Ordnung der Dinge den zügellosen, genialischen Phantastereien einen wirksamen Riegel vor. Darüber hat ein Ludwig von Bayern nicht hinweg gekonnt. Und Sie werden doch nicht eine zweite Serie der bayerischen Königsschlösser am Schlachtensee und in den Mllggelbergen aufführen wollen?" .Gewiß nicht," antwortete Gisbert mit zuckender Lippe. Qjr hat die Arme Über der Brust gekreuzt und lehnt an seinem Zeichentische. Zwischen seinen Brauen liegt eine schwermllthige Falte. .Na. damit stellen Sie sich doch selbst auf meinen Standpunkt," fährt BreitHaupt mit offenbarer Befriedigung fort.' .Die Kunst geht nach Brot. Sie sind ein bon Jargon, Gisbert. ein netter, guter Kerl, aber der Geschäftsgeist geht Ihnen ganz und gar ab. Es ist eigentlich erstaunlich, Ihr werther Onkel ein so gewiegter Praktiker, Ihr Bruder ein, ich möchte sagen Lebenskünstler ersten Ranges, und Sie bei allem reichen Talent und Wissen so harmlos unbehalfen, so total weltunklug, durchaus unpraktisch! Sie nehmen mir das nicht übel, lieber Sohn?" Gisbert lächelte mit schmerzlicher Ironie. .Im Gegentheil, für mich bedeuten Ihre Worte ein Comvliment!." (Fortsetzung folgt.) ,O. Mpdkrne Se'.averet.

Wieder einmal .dringen Mittheilun gen über die gewerbliche Nebenbeschäf. tigung von' Schulkindern an die Oeffentlichkeit, die iedem Menschenfreund das Herz zusammenziehen müssen. Dies Mal trägt die Schuloerwaltung von Charlottenburg bei Berlin in löv. licher Weise ihr Scherflein zur Kennt niß der socialen Zustände im alten Vaterland bei. Die Rectoren der dortigen Schulen haben in den letzten Mo naten Ermittelungen angestellt, die sich aus 12 Schulen mit 8706 Kindern erstreckten. Das Ergebniß ist ebenso alarmirend wie diejenigen, die früher anderen Orten bekannt wurden. Von den oben genannten 8706 Kin. dern der Charlottenburger Volksschulen werden nicht weniger als 703, also 8.3 Procent zu erwerhsmäßiger Beschäftigung angehalten, und zwar geden von 5071 Mädchen 303, von 3635 Knaben 307 oder 10.92 Procent einem Erwerb nach. Vielfach werden Kind zu Botengängen und Aufwartung ver wendet. So finden z. B. beim Aus tragen von Milch und Backmaaren 274, im Zeitungsbestelldienst 151. als Vausbusfchen 79, als Kindermädchen 77 und als Aufwärterinnen 30 Kinder BeschÄftigung und Verdienst. Handarbeiten für Geschäfte einschließlich Nähereien fertigen 15 Mädchen an, während 14 Knaben Kegel aufsetzen. Zum Kohlenaustrqgen werden 5, und zumÄustragen der Wäsche 3 Kin. der verwendet. Weiter folgt eine großt Anzahl einzelner Beschäftigungen: Pe. troleum- und Bierahziehen. Mitfahren. Ausrippen des Tabaks. Ziegen hüten, Kaffee brennen, 5Zassiren bei Drehorgelspielern, Perlen aufziehen, Laternen anzünden, Steine laden, Düten kleben, Cigarren drehen u. s. w. Viele von diesen Verrichtungen müssen bereits früh Morgens, ehe daZ Kind den Schulweg antritt, erledigt werden, 310 Kinder oder 45 Procent der Beschäftigten sind nur Morgens thätig. Ein Kind beginnt seine Thätigkeit be bereits MoraenS um 3 Uhr. 18 um 3z 49 um 4 Uhr. 53 um 4j, 105 um 5 Uhr u. s. w. Dabei haben 290 inder zunächst von einer viertel bis zu einer ganzen Stund? zu laufen, ehe sie das Feld ihrer Wirksamkeit erreichen. Nehmen schon diese Wege bei Schnee und Unwetter die Kräfte in bedeutendem Maße in Anspruch, so kommt an der Arbeitsstätte selbst noch die zu befördernde Last und das Treppensteigen hinzu. 499 Kinder haben täglich je100 biö 176, in einem Falle allerdings nur Sonnabend sogar bis 300 Treppen zu steigen. Sie besorgen bereitS vor 3 Uhr Morgens 25, 30, 35. 40, in einzelnen Fällen 50 Kunden, und zahlreiche Kinder, besonders die tkitungöträger, haben AbenS dieselbe rbeit noch einmal zu thun. Die Nachmittagö-Arbeit beginnt bei 52 Kindern sofort nach Schulschluß. Die größere Zahl. 137. tritt um 2 Uhr an. Hierher gehören die zahlreichen Laufburschen, die Kindermädchen und Aufwarterinnen. 10 Knaben, die Kegel aufsetzen, können Nachts erst um 12 und 1 Uhr, in nicht seltenen Fallen o gar erst um 1$ Uhr sich auf den Heim weg begeben. Die Dauer de? Beschaf tigung ist sehr ungleich. Bei Kindern, die nu? Morgens beschäftigt werdm, erreicht sie. den Weg zu und von de? Arbeitsstätte eingerechnet, eine hal -bis 4 Stunden; am Nachmittage da gegen eine chalbe hiö 7 Stunden, In einem : Falle, 'hat. ein Mädchen vom Qulschluk an M MeridS 11 Uhr WtraLt eine? 5tiefmutte? kür ein

DIsaMr' zu nllhen; dann erst kann eS seine Schularbeiten machen; Sonntags darf es .bereits" (!) um 8 Uhr Abends aufboren! Ein Knabe trägt Morgen 2 Stunden Frühstück aus, wobei er 80 biö 100 Treppen zu steigen hat. und ist Nachmittags Laufbursche bei einem Kaufmann von 1 bis 9 Uhr. Ein Anderer fetzt täglich 79 Stunden Kegel auf. Dazu kommt, daß 469 Kinder, also nahezu 70 Procent, auch Sonntags ihrer Arbeit nachgehen müssen, in manchen Fällen in einer Weise, als ob der Feiertag aus dem Kalender gestrichen wäre. Hinsichtlich der Art der Nebenbeschäftigung sind diese Charlottenburger Erhebungen die eingehendsten, die bis jetzt unseres Wissens veranstaltet wurden. Sie entrollen deshalb ein geradezu erschrecken des Bild der Lage solcher armer Schul-. linder.

Baumaterial auö Müll. Ueber Schmelzversuche mit Berliner Müll in den Schmelzöfen eine? sächsischen Gußstahlfabrik veröffentlicht R. Schneide? im .Gesundheits-Jngenieur- ! ... ati:cl j m.Yi . - eine aussuyiticyen ericyi, oer oeacytenswerthe Einzelheiten bietet. Das Versuchsmüll wurde ihm auf seine Bitte von der Berlme? städtischen Deputation für das StraßenreinigungsWesen zur Bersuauna gestellt und in der Weise zusammengesetzt, daß aus einer größeren Anzahl von Fuhren aus den verschiedensten Theilen der Stadt je eine Schippe voll blind herausgenommen wurde. Dies Müll ist also als ein gutes Durchschnittsmüll Ber. Uns anzusehen. Ei stammte ferner aus einer Zeit Anfang December zu welcher etwa die Hälfte aller Oesen geheizt waren. Das ganze Faß Müll im Gewicht von 242 Kilogramm wurdt ohne irgend welche Zuthaten, so wie eS am Schmelzofen anlangte, in die zwan zig Tiegel eines Stahlschmelzosens gefüllt, welcher kurz vorher geösfnet wurde und dessen Tiegel ausgegossen waren. Die Temperatur des Ofens war also nicht mehr ganz die Stahlschmelz. Hitze; doch auf eine erneute Anfeuerung verzichtete man. Mit ihrer Füllung gingen die Tiegel in den Ofen zu ruck. Vierzig Minuten nach Einsetzen des letzten Tiegels waren die Massen bereits beinahe dünnflüssig geworden. und zwar war der Inhalt der Tiegel auf weniger als e:n Viertel seines ursprungllchen Betrages zusammengeschrumpft. Vierzehn von den Tiegeln wurden von Neuem zur Nachfüllung herausgeholt, während die übrigen sechs im Ofen verblieben, um zu erken nen, ob und welche Unterschiede durch längeres Schmelzen in der Beschaffen heit des Erzeugnisses sich ergeben wür. den. Anderthalb Stunden nach Einsetzen der vierzehn nachgefüllten Tiegel war .der Inhalt sämmtlicher Tiegel vollständig dünnflüssig; nur bei den neugefüllten vierzehn schwammen auf der flüssigen Masse noch einzelne kleine Stückchen Porzellan und dergleichen, während die sechs Tiegel, welche den Ofen nicht zur Nachfüllung verlassen hatten, keine festen Bestandtheile mehr enthielten. Schließlich wurde der Inhalt sämmtlicher Tiegel in Formen von Chamottsteinen gegossen, die verblei benden Reste hatten nebst Faß das Gewicht von 90 Kilogramm, es waren also 142 Kilogramm verschmolzen. Das gewonnene Schmelzprodukt bestand nach der chemischen Untersuchung hauptsächlich aus Kieselsäure, Eisen. oxyd, Thonerde. Kalk, in geringem !vcenge fanden sich darin noch Magnesia, Schwefelsaure, Phosphorsaure u. s. w. Es gilt als erwiesen, daß man aus dem Müll auf diese Weise ein brauchbares Erzeugniß herstellen kann, welches sowohl Temperatur- und Witterungselnslussen, als auch den imErdboden und in den Wasserläufen und selbst in den Abfallwässern auö cheml schen Fabriken vorkommenden Säuren erfolgreich Widerstand leistet. Das Berliner Müll hat sich trotz seiner sehr wechselnden Zusammensetzung in diefen Versuchen als ein leicht schmelzba rer Körper zeigt, der mittels eines einfachen Vorgangs, vielleicht auch noch durch Beimischung geringer Zuthaten, zu einem sehr brauchbaren und werthvollen Baumaterial umgeschJffen werden kann Die hohe Bedeutung dieser Erkenntniß liegt auf der Hand. Nicht festgestellt wurde durch diesen ersten Versuch, welche Mengen Brennmaterial zur Schmelzung erforderlich waren; denn der ganze Versuch nahm nur wenige Stunden in Anspruch, da er in einem stark angeheizten Stahlschmelzofen vorgenommen wurde. Der sich anschließende umfangreichere Versuch soll auch in der Richtung Auskunft bringen. . . -3 F i g u e r a ö (S p anien) fanden gelegentlich eines Stier aefechtes, zu welchem zahlreiche Gaste auS Südfrankreich gekommen waren, Verdrüderungskundgebungen statt. Ein Stier wurde vom Toreador zu Ehren der Franzosen" getödtet. In Washington, D. C., haben kürzlich bezopfte Räuber ihr UnWesen getrieben. Zu später Nachtstunde drangen drei schlitzäugige Gesellen in . den an de? Pennsylvania Avenue belegenen Laden de? mit chinefischen Artikeln handelnden Quong Sang Lung-Compagnie. Einer der Kerle forderte mit vorgehaltenem Redolver von einem der Geschäftsinhaber die Oeffnung dS Geldkastens und drohte bei Verweigerung mit demTode, hinzufügend, daß man ihm den Kopf abschneiden und denselben in einer Theekiste seinen Verwandten nach China schicken würde. Zur Bekrästigung dieser Drohung fuchtelte der xn dere mit einem roßen Messer in der Luft herum, während der Dritte, mit einem ' Knüttel bewaffnet, die Ausgangsthü? im Auge hatte. Eingeschüchtert von dem Gebühren der frechen Eindringlinge, gar) diesen eine $20toit, worauf sie verschwanden, Auch 'ein an der Ost-Capitolstraße verübter Einbruch wird der Lande zu? Last gelezt.

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Eisenbahn-Tabelle

Ankunft und Abgang de? derschiedenm Eisenbahnzüge im Union Depot, Indianapolis. Vandalia. Abgang Postzug 7 30 Vm öOVm 40 Nm 00 Nm 00 Nm 20 Nm 35 'm 15 Vm 00 Vm 20 Nm 00 Vm 40 Nm expreß 11 Expreß 12 Accomodation 4 Expreß 7 Ervreb 11 Ankunft Expreß 3 Expreß 4 Accomodation 10 Expreß 3 Schnellzug 5 Accomadation 7 Cleveland, Cincinnati, Chicago und St. Louiö. Indianapolis und Cleveland Division. Abgang Expreß. 4 15 Pn. rpre 10 30Vm Expreß.... 10 30 Vm Limited Expreß 3 10 Nm Erpreß 6 40 Net Ankunft Expreß 7 10 Vir xpreß 11 30 Vm Limited Erpreß 11 30 Vm Expreß...... 6 00N Erpreß... HOONrn St. LouiS Diviston. Abgang Expreß 7 30 Vm riraueo xprp. 11 fo Vm Expreß 11 2Nm Erpreß, täglich 1145 Nm AnkunftExpreß täglich 4 00Nm xprv 2 SO Vm Limited Expreß ö SO Nm 6ooVm ThicaHv und EiscirmaU Division östlich. Abgang Schnellzug 3 45 Vm ccomodanon tSgtta) 70535m Accomodation IIWVm Postzug... 3 00 9tm Accomsd. lnur SsuntagS). Accomodatton.. 6 35 Nrn Ankunft Rushoill Accomodation. Postzug. 11 40 5m Jnd'pli Acc. (nur Sonnt.). Accomodation Accomodation 10 15 Nm Schnellzug... 11 10 Nm Chicago und Cincinnati Diviston westliq. Abgang Accomodation 7 10 Vm qnell'Post iibovcm LasaVette Accomadation. ... 5 00 Nnt SSnellxua.'.... .....12 15 Vm Ankunft Schnellzug 3 30 Vm Laiayene Accomooatlon ... 10 4a vm Schnellpost........ ....... 2 50 Nm Accomodatiöä k 15 Nm Pepria Division westlich. Abgang Expreß 7 25 Vm .Expreß 11 25 nm Danville Accomodation .... & 05 Nm Expreß........ 11 59 Vm Ankunft Erpreß 3 25Vm .irr nr c i ? a. noiuk ccomcomicn. . . . iu 00 Expreß 2 50Nm Expreß.... 6 55Nm Peoria Division estlich. Abgang Erpreß 6 30Vm Accomooanon Expreß 3 25 Nm Ankunft Expreß 11 40 Vm Accomodtion Erpreß.. 10 00 Nnt Lake Srie und Western. Abgang Erpreß 7 00Vm uxpretz 1 20 Nm Expreß 7 00 Nnt Schnell'Ervreß Ankunft Schnell Expreß xpre iu 20 Expreß 2 60 Nnt Expreß 20Nm Pittöburg, Cincinnati, Chicago und St. LouiS. Indianapolis Division. Abgang Expreß 4 50Vm Kolumbus Accomodation.. . L 00 Vm Erpreß....... 3 30 Nnt Ruhmond Accomodation... 4 00 Nm Expreß 6 10 Nnt Ankunft Richmond Accomodation 8 65 Vm Schnellzug 1140VM . Expreß 12 30 Nm Accomodation. 3 20 Nm Expreß. 6 50 Nnt Expreß 10 15 Nm Chicago Division via Kckomo. Abgang Expreß IlOOVm ! Expreß 11 20 Nm Ankunft Expreß 3 35 Vm vrp.reg v i& vim LouiSville Diviston. bgang-Erpreß.. 3 45 2m 810 Vm 3 25 Nnt 4 0) Nm 10 20 Vm 10 50 Vm KbONnt IlOONm oulsvtue ccomooarton.. Schnellzug Accomodation Ankunft Accomodation Schnellzug.... Accomodation Spezial täglich Cincinnati, Hamilto und Jndianapolik. Abgang Expreß 3 40.V . Cincinnati Accomodotisn . . 10 60 Vm Expre, 8 00Nm Expre z 4 00Nm Expre i 6 30Nm Ankunft Accomodation 9 15 Vm Expreß 1145Wm Expreß 7 30 Nm Expreß.... 10 55Nm Erpreß... 12 30 Vm Indianapolis und Lincenneö. gang Expreß 8 00 Vm AmcenneSAcromodation... 4 00Nm Ankunft VmcenneS AccomsdationIO 40 Nm Expreß . . .'. SOONm Cincinnati, Wabash und Michigan. Abgang Expreß 35 Vm Expreß 11 15 Vm 'Erpreß 6 45NM Ankunft Expreß S55Vm ExpreK. 2 50 Nm Erpreß SOONm Indianapolis, Deeatur und Western. Abgang Expreß... L30Vm 'Uccoraodatum 3 40Nm Schneü. Erpreß 1120Nm Ankunft Schnell. Expreß Z30Vm Accomodation 10 40 Vm Erpreß 4 50Vm ouville, Ners Lllbany und Chicago. Abgang Ex?reß ............... 12 35 Vm Erpreß 11 50Vm ; Ronon Akkomodation 4 00 Nnt LkKmft Erpreß 3 30 5m .Qts Sccomodation 11 20 Vm :Cr?ttS 3 65 Nm ,4 j 7 . . v . - Pio eyMk Centnir, eine entkgezeichnete' Oochenfchrift, welche forUchrittlich gestnLt Lesern sr ,u empfeh. leu ist. Ja der XtnUrt freue fatalistisch, werden kndere fortschrittlich, Theorien UVi-'1" ' ' , V)rte(.i. - 1 i-jzt Xizt M ir. Ilunboldt FuLUCüin -j cot v 1 v--,

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