Indiana Tribüne, Volume 18, Number 248, Indianapolis, Marion County, 28 May 1895 — Page 2
Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und EonntagS. Die tZzliche .Tribüne" kostet durch den TrSger 13 Cents per Woche, die e,ontag5.TriSüne' ö dtnti per Woche. Selbe ,ufame 15 Cents bei es Cent) per rkonat. Per Post außerhalb der c?tdt ugeschickt l Vorausbezahlung I? per tlatzr. Dffc9i 10 Süd fUlalHtma Straße. Indianapolis, Znd.,. 23. Mai 1895. Gefährliche Experimente. Die großen Gefahren, welche der elektrische Schnellbetrieb auf denStraAnbahnen aller großen Städte für Leib und Leben der Passanten im Befolge hat, werden neuerdings an man chen Orten durch das Experimenten mit sogenannten Schutzvorrichtungen noch um ein Beträchtliches erhöht. An statt derartige Versuche an abgelegenen Plätzen vorzunehmen, lassen die Ge sellschasten in manchen Städten 22a aen mit Apparaten, deren Nutzen erst erprobt werdn soll, in verkehrsreichen Straßen laufen und weitere Unglücksfälle sind die Folge. In Newark wurde ein Kind von einem solchen Apparat gefaßt und getödtet. In Valtimore kam ein Kind vor einem Motor zu Fall und die .Schutzvorrichtungwirkte so effectiv, daß das unglückliche Wesen am folgenden Tage eine Leiche war. Einem ähnlichen Schicksal ent ging eine Dame in Brooklyn, deren Kleid von dem .Fende:" erfaßt war, nur mit knapper Noth. Meldungen von Unfällen dieser Art waren in den letzten Tagen so häufig, daß die vorstehend angeführten Fälle nur als Illustration der obwaltenden Mißstände dienen sollen. Von dem .Electrical Englneer" werden alle bisher zur Anwendung gebrachten sogenannten Schutzvorrichtungen übrigens nicht blos als unnütz verworfen, sondern sogar direkt als gefahrbringend hingestellt. Dieses Fachbiatt verlangt, daß jeder elektrische Motor mit einem Bremsapparat versehen werde, welcher dem Führer schnelle, direkte und leichte Eontrole üöer die Fahrgeschwindigkeit gewährt und führt unter Anderem das Folgende aus: Sie (Schutzvorrichtungen) bilden auf den Straßen ein mehr ode? minder großes Verkehrshinderniß. Sie erheischen besondere Aufmerksamkeit seitens des Wagenführers, anstatt daß sie ihm Erleichterung gewähren.. Sie treten nach dem Unfall in Action, anstatt v ? r h e r und anstatt ihn zu .ver hüten. Auch an Locomotiven ersetzt der Kuhfänger nicht die Luftbremse. Die Wagen müssen Bremsen erhalten, die augznblicklich in THHtizkeit treten. Wenn einmal Gesetze passirt werden sollen, dann sollten eö solche sein, die auf die Einführung guter Bremsen hinzielen." Diese Ausführungen sind wohl beherziZensrxrty. ES liegt aus ver Hand, daß der Führer eines elektrischen Motors mit einer gewöhnlichen Handbremse seinen mit großer Geschwindigkeit dahinsausenden Wagen nicht sofort zum Stehen zu bringen im Stande ist. Bei der heutigen Entwickelung der Technik dürfte es unschwer sein, einen jeden Motor mit einer effektiven elektrischen Bremse zu versehen, die das sofortige Anhalten ermöglicht. Solche Bremsen und Schutzvorrichtun gen, welche bei Versuchen an geeigneten Plätzen sich bewährt haben, werden wohl dazu führen, daß die erschreckend große Zahl von Menschenopfern, welche der Trolleymoloch in allen Theilen unseres Landes fordert, endlich auf ein Minimum reducirt wird. (sine Geschichte au Galizien. Barbarische Zustände herrschen der Wiener Mbeiter-Zeitung" zufolge in einzelnen Theilen Galiziens. Ueber die Erlebnisse eines Dr. L. in derStadt Saybusch, welche nicht weit von der preußischen Grenze liegt, berichtet das Blatt nämlich das Folgende: ' ' 3n der Stadt Saybusch. die nicht in Asien, sondern in Galizien liegt, dürfen seit alten Zeiten keine Juden wohnen. Ein Jude, der nr die innere Stadt einzieht, wird geplündert und mißhandelt. Unser Genosse Dr. L., der zufällig jüdischer Abstammung, trat unlängst einen Posten in Say busch an. und da er die Geschichte vom Judenverbot für ein Märchen hielt, wollte er die Wahrheit der Legende tx proben und bezog eine Wohnung im Innern der Stadt. Schon am andern. Tage wurde er auf daZ Gemeindeamt befchieden, ujib'ker Polizeirevisor erklärte ihm, daß, wenn er sich nicht als Katholik legitimiren könne, das HauS, das er beziehe, demolirt und seine Habe zerstört werde. Dr. L. betrachtete es für einen schlechten, Witz und verwies auf die österreichischen Staatsgrundgefetze, worauf ihm der Revisor entsegnete, die Sicherheitsbehörde in Say. busch sei ohnmächtig gegen daZ mGk wohnheitsrecht- des Volkes. Wirklich rotteten sich am Abend schon große Mengen vor der Wohnung des Dr. L. zusammen. Der Gendarmerieposten, der gegenüber gelegen ist. sab diesem Treiben ruhig zu. Dr. L. schloß das Hausthor und die -Thüren und ging durch ein Hinterpförtchen sori. 7. Aus ein gegebenes Commando begann die Stadmusik zu spielen, die Leute erhoden ein Jubelgeschrei und stürmten auf das Haus los. Sie drangen durch einen Garten m den 'Hofraum, zertrümmerten. Thüren und. Fenster und plünderten zunächst die Wohnung desHauZ. Herrn. Da der JuV nicht zu finden war, drangen die Leute, unter denen auch städtische Feuerwehrmänner mit Haken waren, in, daS Zimmer des Dr. L., zertrümmerten Bett. 'Kasten, Tische und Sessel,' mit vandalischer Wuth wurden Bücher linb Kleidungsstücke zerrissen. ' Dann zogen sich dieSiegn, unter den Klängen , der -Musik "zurück und feierten ein Sieaesfelt. Alle die
Vandalen sind lauter stimmberechrigre Bürger und Kleinmeister gewesen. Die Gendarmerie und die Polizei assistirten während des ganzen Actes, waren bei zu gemüthlich", um einzuschreiten. Am andern Tage befahl die Polizei, die Spuren zu verwischen, aber Dr. L. richtete eine telegraphische Beschwerde an das Ministerium und die Staatsanwaltschaft und erzwäng auf diese Weise einen Localaugenschein. Solche Fälle haöen sich in Saybusch schon mehrmals ereignet, doch wurden sie je desmal vertuscht. Vielleicht gelingt es jetzt, den barbarischen Zuständen in Galizien ein Ende zu machen Gold und Silber.
In einem soeben zur Veröffentlichung gelangten Ausweise schätzt der Bundes - Münzdirector Prcston die Goldproduction der Ver. Staaten im Kalendjahre1894 auf 1.910.800 Unzen im Prägungswerthe von $39,500, 000, eine Zunahme gegen 1893 von 53.600.000 und die höchste Produktion seit 1378. Die Produktion von Silben in den Ver. Staaten in 1894 wird auf 49.500.000 Unzen geschätzt, im Prägungswerthe von Z64.000.000, eine Abnahme gegen 1893 von 10.500.000 Unzen. In der Goldproduction steht Californien mit $13,570,000 an der Spitze, dann folgen Colorado mit 59.491,000. Montana mit 53.651.000 und Süd Dakota mit $3,299,000. Unter den silberprvducirenden Staaten kommt zuerst Colorado mit 23.281.400 Unzen zum Prägungswerthe von 530.101.200. dann Montana mit 12.820.000 Unzen. Utah mit 5.892.000 Unzen und Jdaho mit 3,248,500 Un. zen. Nach dem Durchschnittspreis von Silber im Kalenderjahr 1894 50.' 635 per Unze ist der Handelswerth des in den Ver. Staaten producirten Silbers 531.432.500. Nach Staaten und Territorien vollständig zusammengestellt, war dieGold und Silberprvduction in den Ver. Staaten folgende: Gold. Silber. Alaska 51.113.550 523.782 Arizona 1.734.475 1.483,254 Colorado 9,491.914 30,101,203 California 13,570,367 927.506 Georgia 97,936 20,420 Jdaho 2.031.23, 4,251,660 Michigan 44,444 45,410 Montana 3,651.140 16,575.458 Nevada 1,137.619 1.338.377 New Mexico 567.571 817.363 Nord Carolina ' 46,594 465 Oregon 1,442.056 33,837 Süd Carolina 97,639 394 Süd Dakota 3,299,100 76,248 TezaS 55,703 Utah 863.031 7.617.812 Washington 195,100 143,306 And. Staaten 30.903 235 Bezüglich der Gold- und Silberproduction der Welt in 1894 sind die Be. richte unvollständig, zeigen aber soweit eine Zunnahme der Goldproduction ge gen 1893 von ca. 521,000,000. Die -größte Zunahme weist Afrikt auf mit 59,600,000, fodann Australien mit 56,000,000 und die Ver. Staaten mit 53,500.000. Australien steht pro 1894 Qli der Spitze 'der goldproducirenden Länder, mit einer Produktion im Werthe von 541,000.000. Die zweite Stelle nehmen die Ver. Staaten ein. Die Silberprvduction, der Welt pro 1894 wird auf 145-150.000.000 Unzen geschätzt. Die größte Abnahme in der Production ist in den Ver. Staaten zu verzeichnen dann folgt All' stralien. Mexico zeigt eine Mehrpro duction in Silber von 2.700.000 Unzen und in Gold von 51,500.000. Die Goldproduction hat. wie der Münzdirektor nachweist, seit dem Jahre 1888 beständig zugenommen: sie bezisferte sich im Werthe: 1883 auf 5110.197.000, 1889 auf 5123.489.000, 1890 auf 5118.843.000, 1891 auf 5130,650,000; 1892 auf 5146.237.6000; 1893 auf 5157,223.100 und 1894 auf 5172.000.000. . Nach dem Dafürhalten Preston'S läßt sich für die nächsten Jahre eine sietigeZunahme der Goldproduction erwarteii und wenn die jährliche Production einen Werth von 5225.000.000 erreicht haben wird, auf mindestens zehn weitere Jahre ein gleicher Ertrag voraussetzen. Der Abbau der sibirischen Golderzlager, welche nach Humboldt's fachmännischem Urtheil die ausgedehntesten der Welt sind, wird bis zum Jahre 1990 sich voll entwickeln lassen. Dazu kommen die reichen Goldablagerungen in Süd-Afrika, das WitwaterstrandtGoldfeld in jener Gegend soll allein Edelmetall im Werth von $1,500,000, 000 enthalten, dessen Abbau sich in. nerhalb 25 Jahre mit verhaltnißmäßig geringen Kosten bewerkstelligen ließe. In Amerika dürfte im nächsten Jahre in Folge der Entdeckung großer Goldlager in Alaska die Production im Werthe auf 550,000,000 steigen, Australien ist noch immer reich an gel dem Metalls und in China, Corea und Central-Afrikcr liegen enorme Erdschätze, die nur des Abbaues bedürfen. Die Münzberichte , aus den - bedeu tenden Ländern- der Erde weisen nach, daß in den ' Jahren 1L91. 1892 und 1893 .annahrend 5524,000.000 Mn Gold ausgeprägt wurden; hiervon ent fallen auf umgeprägte Goldmünzen 5124,000.000. Der Verbrauch .von neuem Goldmetall für Münzzwecke be lief, sich', demnach in den drei Jahren auf .5400,000.000. In demselben Zeitraum war die Production 5434,000.000. ' Der Verbrauch von Gold für kunstgewerbliche, wissenschaftliche und industrielle Zwecke hat in den letz, ten 10 Jahren bedeutend abgenommen. Be! dem Bau der Bahnlinie Nion-Pierrelatte in der Nähe von Saint-Paul-Trois-jChateaux ist man auf Neste . römischer - Bauten gestoßen und'sind' seh? kunstvolleBronzeaeräthe aefunden worden.
Der Veeftrust.
Tie hohe,. Fleischpreise, welche seit einem Monate vorherrschen und die man aus Rechnung des Beef-Trusts, bestehend aus den großen Schlachthausbesitzen zu Chicago und New $orf, schreibt, haben die allgemeine Aufmerksamkeit auf den Fleischmarkt gelenkt. Jede Stadt in den Ver. Staaten wird von den Manipulationen des Trust betroffen und ihre Bürger sind eS, die in die Taschen zu greifen haben, um für die Profite der Herren aufzukommen. Zu dem großen Bcef- Trust" ge hören: Philip D. Armour, Philip D. Armour, jr., I. O. Armour, Nelson MorriS, Frank E. Vogel, Edward Morris, Herbert N. Morris, Gustavus & Swift, E. C. Swift, (Boston) und Lewis & Swift. Der Trust verfügt über ein Vermögen von rund $1 15, 000,000 und sein jährliches Einkommen wird auf 56.500,000 geschätzt. Davon kommen allein auf Philip D. Armour rund zwei Millionen, auf Nelson MorriS anderthalb Millionen und auf Gustavus & Swift $1,200,000. Edward und Herbert MorriS sind in dem Trust ohne Frage die ar men Teufel", denn sie bringen ihr jährliches Einkommen nur- auf lumpige hundertundfünfzig Tausend Dol larS. Genau läßt sich bei der Riefen firma der Gewinn nicht berechnen. Ihr Geschüft ist so weitverzweigt und alleS wird mit einer solchen Ceheimthuerei betrieben, daß man nur oberflächliche Schätzungen machen kann. Die obigen Zahlen sind indessen eher zu niedrig, als zu hoch gegriffen. Philip D. Armour wurde im Jahre 1832 im nördlichen New York geboren und kam später zu einem Farmer in die Lehre. Als 1852 das Goldfieber in Californien seinen Höhepunkt erreichte, ging er dort hin und erwarb sich ein respektables Sümm chen. Im Jahre 1853 ging er nach Milwaukee und gründete mit Plankin ton & Armour ein Versandtgeschäft von Schweinefleisch. Seinen ersten Geniestreich machte er in der Stadt New York im Frühjahr 1865. Armour hatte nämlich eine Ahnung, daß der Rebellionskrieg bald vorüber sei. DaS Schweinefleisch kostete damals 840 per Faß und in New Z)ork glaubte man an alles nur nicht an ein Ende des Krieges. Als Armour das Fleisch für $40 offerirte, kaufte Alles von ihm und Jeder dachte, ein gutes Geschäft gemacht zu haben, denn man erwartete sicher, daß der Preis über kurz oder lang noch auf $60 steigen werde. DaS Fleisch ging reißend ab und Armour nahm riesige Summen Geldes ein. Wenige Tage später traf die Nachricht ein, daß Petersburg uno Richmond gefallen waren, und daß sich Lee er geben hatte und der schlaue Armour kaufte das Schweinefleisch, daS er wenige Tage vorl-er für $40 verkauft halte, zurück, bezahlte aber nur $13 per Faß dafür. Diese einzige Geschäfts. transaktion machte ihn zum Millionär, und aus dem unbedeutenden Milwankce'er Geschäjtömann wurde der größte Siraeine und Oäzsenhändler der Welt. Er etablirtc Versandtgeschäfte in Ehi cago und Kansas City und in 1875 siedelte er selbst nach Chicago über. Heute beschäftigt er in seinem über das ganze Land verbreiteten Geschäftszweige über zwölf Tausend Arbeiter. Die Ein. nahmen auS den von feinem Chicagoer Haufe allein gemachten Verkäufen sind größer als die Brutto-Einnahmen der größten Eisenbahn der Welt. Die Ge sammt-Einnahmen seines Geschäftes werden auf jährlich $120,000,000 geschützt. Im Jahre 1373 erlitt Armour dadurch einen empfindlichen Verlust, daß Schweine im Ueberflusse vorhanden waren und dadurch sehr im Preise sanken. Durch diesen Umstand wurden andere Personen veranlaßt, in demselben Artikel zu spekuliren und es kostete Armour über 52,000,000. den Preis trotzdem in der Höhe zu halten. Wie er dies fertig brachte, weiß er am Besten, Thatsache aber ist es, daß Schweinefleisch solange im Preise stieg, bis Armour nicht nur seine zwei Millionen Dollars wieder, sondern außerdem noch einen Profit von 53.000,000 gemacht hatte. Viele der kleineren Spekulanten bekamen durch diese gigantischen Erfolge einen Respekt vor Armour der heute noch nicht geschwunden ist. In Bezug auf Armour's persönliche Eigenschaften sind Alle darin einig, daß er ein höchst leutseliger, freundlicher Mann ist. mit dem sich in geschäftlicher wie in geselliger Hinsicht vortrefflich verkehren läßt. Auch wohlthätig soll er sein und jährlich Tausende an würdige Arme verschenken. In der Arbeit ist er unermlldlich. Trotz seiner 63 Jahre ist er von Morgens 7 Uhr bis Abends 6 Uhr in seiner Osfice zu finden. Er hat zwei Söhne. Philipp D. Armour jr. und Jo.iathan Ogden Armour. Dieselben sind Theilhaber seines Geschafts und waö Schläue" und Energie anbetrifft, ihres VaterS durchaus würdig. Nelson Morris, daS zweitreichste Mitglied des Trust's, ist in Deutschland geboren, und zwar im Schwarzwalde im Jahre 1840. Sein Vater war ein wohlhabender Viehhändler. Er betheiligte sich an dem Aufstande und floh nach Amerika. Als der junge MorriS in PhiladeZphia landete, zählte er elf Jahre. Er marschirte nach New Jork und verdingte sich dort als Kohlen fuhrmann. Er erhielt dafür freie Leköstigung und fünf Dollar per Msnat. Ein Jahr später etablirte er sich als Lumpensammler. Auf einem Ka nalboot kam er nach Buffalo und legte von da den Weg nach Chicago zu Fuß zurück. Er fand in den alten Viehhöfen von John B. Sherman, dem jetzigen VicePräsidenten der Union Stock AardS, Anstellung. Ein ganzes Jahr lang arbeitete er für monatlich 55. Im zweiten Jahr erhielt er schon 50 per Monat. AIS MorriS 15 Zaire alt war. be-
gann er schon Schweine zu kaufen und verdiente soviel, daß er sich bereits ein Jahr später als Viehhändler etabliren konnte. Höchst interessant ist. was Morris selbst über seine Vergangenheit sagt:
.In Vlue Island kaufte lch einen Ochsen und brachte ihn nach den Viehhö fen, wo ich fast zweimal so viel erhielt, als was ich dafür bezahlt hatte. Das verdiente Geld legte ich in Schweinen und Rindvieh an. dem irgend ein Unfall passirt war. Ich schlachtete diese Thiere und schnitt sie auch selbst zu. Ich schlief des Nachts auf dem Boden des Schlachthauses, nur, um am andern Morgen mit meinem Schweineund Ochsenfleisch zur Hand zu sein. In Winternächten gab ich aufSchweine Acht, damit verdiente ich mir meine Kost und am Tage hausirte ich mit Fleisch. Mein Geschäft hat sich feit dem ersten Anfang stetig gehoben. Meine erste Wagenladung Rindvieh kaufte ich, als ich 19 Jahre alt war; das Geld dazu hatte ich mir von James Gole geborgt. Ich machte damit einen solchen Gewinn, daß ich sofort eine zweite Ladüng kaufte und nach derenVerkauf das geliehene Geld zurückzahlen konnte." Morris begann sein Packing House" im Jahre 1862. Er war der Erste, der lebendes Vieh nach Europa sandte. Er hat jetzt sowohl mit der französischen als auch mit der deutschen Regierung Lieferungs Cntrakte abgeschlossen. Er hat 100.000 Stü .'.Indvieh, die auf vier verschiedenen Farmen untergebracht sind. Seine Ranch- in Texas ist 400.000 Acres groß und umfaßt ein ganzes County. Morris verheirathete sich in feinem Zwanzigsten Jahre mit Sarah Vogel aus Kendall Co.. Jll. Aus der Ehe sind fünf Kinder hervorgegangen. GustavuS F. Swift. Der typische Neuengländer ist Swift, groß, etwas ' knochig, und in seinem Gesicht prägen sich Pfiffigkeit und rege Geistesthätigkeit aus. Er war sein ganzes Leben lang mehr oder minder am Viehhandel interessirt und nimmt -im Rindfleisch-Versandt-eschäft nach Nelson Morris die erste Stelle ein. Das von der Firma, an deren Spitze er ste.ht, jährlich verkaufte Produkt hat durchschnittlich einen Werth von 530.000.000 und ihr Profit soll gewöhnlich von 51,b00.000 bis 51.700,000 betragen. Der Fleischkönig erblickte am 24. Juni 1839 in Sandwich. Mass.. das Licht der Welt, arbeitete bis zu seinem 21. Jahre auf der Farm seines Vaters und verzog dann nach dem Städtchen Varnstable. Mass.. wo er eine Metzgerei anfing, die er 8 Jahre lang in Brighton und Watertown, Mass.. und dann fast ausschließlich in Albany betrieb. Im Jahre 1869 verkaufte er seinen Metzgerladen in Barnstable und verzog nach Brighton. um vorwiegend Viehhandel zwischen Buffalo, Albany und Brighton zu betreiben. Nach dreijähriger Thätigkeit in dieser Branche ging er inThe.ilhaberschaft mit I. A. Hathaway von Brighton und betrieb in Albany, N. F.. den Viehhandel unter dem Firmanamen Hathaway & Swift zwei Jahre weiter. Nach Chicago verzog die Firma und Swift im Januar 1873 und sie verschickte das meiste lebende Vieh nach den Neuengland-Staaten. Die erwähnte Partnership wurde im Jahre 1873 aufgelöst und an ihrer Stelle die Firma Swift Bros. & Co., an deren Spitze Gustavus F. Swift heute noch steht, in's Leben gerufen. Sie beschäftigte sich speziell mit dem Schlachten von Vieh und dem Versandt von Rind-, Schweine- und Lammfleisch in Refrigeratoren. Das Geschäft nahm bald einen solchen Aufschwung. daß Filialen in den Staaten New . ?)ork, Massachusetts. Pennsylvanien. Connecticut, Vermont, New Hampshire und Maine schon wenige Jahre später errichtet wurden. Schließlich wurden auch Zweiggeschäfte !n den westlichen Staaten etablirt und' heute erstreckt sich, der Versandt der Riesenfirma bis zum Golf von Mezico und zum stillen Ozean. Die Firma Swift 'Broö. K . Co. wurde im April 1885 unter dem Namen Swift & Co. incorporirt und als Beamte erwählt: G. F. Swift, Präsident; Edward C. Swift, Vizeprasident; L. F. Swift, Schatzmeister; D. E. Hartwell, Sekretär. Die beiden letztgenannten Swifts sind Söhne von Gustavus. -Die Hauptofficen der Gesellschaft befinden sich in den. Union Viehhöfen zu Chicago und sie hat dort außerdem ein halbes Dutzend Engroß-Osficen. Die ebenfalls in Chicc-go domizilirte Swift Refrigera tor Car Co. ist zwar ein selbstständi es Concern, daß mit den Schlacht Häusern nichts zu thun hat, allein 0. F. Swift kontrollirt dieses Unternehmen' auch. Wie der Consument täglich von den Fleischbaronen beraubt wird, zeigt am Besten daS Beraubungssystem, Der Beef-Trust controllirt zur Zeit in den Ver. Staaten 1200 größere Verkaufsläden, von denen seine Mitglieder 7-3 besitzen. Jeden Morgen erhält der Manager jeden Ladens eine Depesche, die ihn genau informirt, welche Preise er für die verschiedenen Fleischsorten berechnen soll. Armour 6: . Co. allein beschäftigen in den Chicagoer Stock Fards eine Force von 25 Angestellten, die weiter nichts zu thun haben als zu depeschiren und Telegramme zu chiffriren, um ihre Geschäftsleiter und die dem Trust unterworfenen Engroß-Verkäufer auf dem Laufenden zu halten. Um dem Publikum Sand 'in die Augen zu streuen, wird vom Trust und seinen Agenten das Gerücht immer wieder verbreitet, daß die Metzger (Kleinhändler) für die hohes Preise verantwortlich sind. Dieses Llmmen,' Märchen glaubt ' bald . Niemand ; mehr; der Trust selbst macht die Vreise nach
seinem Belieben. Er stellt" fest, wie der Großverkäufer dem Ladenbesitzer verkaufen muß, und was dieser seinen Kunden für Preise zu berechnen hat. Es ist ganz genau dieselbe Methode. wie jeder Trust sie anwendet.
Wenn der Kleinhändler sich z. V. einmal einfallen läßt, etwas weniger Profit zu machen, als der Trust ihm und seines Gleichen vorgeschrieben, und ein Pfund Steak für 18 Cents zu verkaufen, für das an der nächsten Ecke 20 Cents berechnet werden, so kann er seine Humanität nur solange ausüben, als der Trust nichts davon weiß. Sobald derselbe jedoch den Sünder entdeckt hat, wird er so behandelt, daß er sein eigenmächtiges Vorgehen nicht mehr wiederholt. Sein Geschäftsnachbar muß ihn im Preis unterbieten, und wenn er seine Einkäufe macht, werden ihm von 10 bis 25 Prozent mehr berechnet, als der Marktpreis ist. Dieses Mittel ist vrobat und hilft immer. Der Fleischtrust übt seine Herrschaft mit unerbittlicher Strenge aus. Schauspieler-Wanderlevc in üd Amerika. Antonio Vico, der hervorragendste der jetzt lebenden spanischen Schau spieler, ist vor Kurzem auS dem spanisch sprechenden Amerika, wo er einige Monate gastirt hat, zurückgekehrt und befindet sich wieder in Madrid. Ueber seine Reiseerlebnisse ausgefragt, hat der Künstler dieselben kurz mitgetheilt. Die Schilderung ist insofern interes sant, als sie auf die Zustände in Süd und Mittelamerika eigenthümliche Streiflichter fallen läßt. Die erste Vorstellung." erzählte Vico, erfolgte im Politeama zu Buenos Aires. Das Theater war gut besetzt und das Pu blikum ließ es an Beifall nicht fehlen. Das Geschäft ging sehr gut, aber plötzlich hörte man von einem Aufstand, ich weiß nicht mehr in welcher Provinz der Argentinischen Republik, und aus war's mit dem Theaterbesuch. Ich setzte nach Montevideo über, jedoch auch dort lächelte mir das Glück nicht. Ich war mitten in der Wahlperiode einge troffen und die Leute schössen auf ein. ander m den Straßen. Ich kehrte nach Argentinien zurück und gastirte mit ziemlichem Erfolge, in mehreren Städ ten des Binnenlandes. Hierauf begab ich mich mit meiner Truppe nach Chile. Die Anden mußten aufMauleselsrllcken überschritten werden. Jni Valparaiso und Santiago erging es mir schlecht, die Leute hatten für dramatische Dar. stellungen keinen Sinn. In Lima wa ren die Verhältnisse ähnlich. In Guayaquil fing das Geschick an, mir holder zu sein, meine Kasse füllte sich dort mit Geld. In anderthalb Stun. den durchquerte ich mit der Eisenbahn die Landenge von Panama und ge langte nach Colon, wo ich mich sogleich nach Venezuela einschiffte. In Cara cas ging das Geschäft flott; ich erwarb Geld zu Häuf. In Caracas fand ich mein Dorado, das Amerika meiner Träume. Ebenso gut erging es mir in andern Städten Venezuelas. Der Goldregen dauerte fort in Ponce und San Juan (Puerto Rico) und in Havanna, MatanzoS und Cardenas (Cuba). In Mexico konnte ich nur zehn Vorstellungen geben. Die hohe Lage dieser Stadt verursachte mir eine schreckliche Heiserkeit und ich zog mich nach Leracruz zurück, wo ich schöne Einnahmen machte. Schließlich kehrte ich nach Havanna zurück, wo ich mich nach Spanien einschiffte." Vico sagte, von allen spanischen Bühnendichtrn sei Jose Echegaray derjenige, dessen Namen auf das südamerikanische Theaterpublikum die größte Anziehung ausübe. Aus Fabriken unser eS Landes stammen fast alle Straßenbahnwagen. die in Süd-Amerika im Gebrauch sind. Mahagoniholz von San Domingo blt neuerdings einen bedeu tenden Preisaufschlag erfahren. Dieses werthvolle Holz wird immer seltener und die einzigen Bestände von Bedeutung befinden sich im Besitze ei aer großen Schiffsbauerfirma. JwetFünsteldon demaus der ganzen Welt producirten Kupfer kommen aus unserem Lande. Von trCti medic?inischen Autorität ist festgestellt worden, daß zu engtö Schnüren in sehr vielen Fällen beweglich Nieren herbeiführt. 93 Procent aller Patienten, welche mit' diesem Leiden behaftet befunden wurden, van Frauen und nur 7 Procent Manaer. Freunde desAngelsportS, welche in diesem Frühjahr den durch seinen Fischroichthum bekannten OrriSsee bei Laporte, Ind., besuchten, berichten, daß in Folge des ungewöhnlich strengen WinterS Unmassen von Fischen umgekommen sind. Der See war so tief gefroren, daß die Thiere wegen Mangel an Luft erstickten JnSalem,Mass.,befindet sich zur Zeit ein Schiff im Bau, welches in jeder Beziehung der .Arabellanachgebildet werden soll, in welcher Gouverneur Winthrop seiner Zeit die Reise nach der neuen Welt machte. Dn alte Puritaner landete unweit der jetztaen Stadt Manchester-on-the-Sea und bei eine? dortselbst stattfindenden Feier soll die neue Arabella- eine Rolle spielen. - John T. Wilkinson in Milligan. Fla., wurde jüngst bomBlitz erschlagen. MS die Leiche entkleidet wurde, fand man auf der Haut die vollständige Photographis einerBaumgruppe. deren Details mit feinster Genauigkeit eingezeichnet waren. Der Getödtete stand neben einem 'telegraphischen Apparat, von welchem dieDrähte abgenommen worden waren, als ihn der elektrische Schlag traf. Der Draht war an einem hohen Fichtenbaume befestigt, der mitten in einer Gruppe kleiner Bäume stand, und daS photograPhische Bild auf der Leiche, stellte die Partie oberhalb dej Niveaus , dar. in welchem der Draht' befestigt war.
Die
FeüklkingZ gegen alle Unordnungen des
Der Leber und des Wagens
welche man m diese Jahreszeit fühlt ist K?.AMÄUn IIZlmburMr tropfen.
Oom Nusrnnve. um dem kleinstädtischen Klatschwesen entgegenzutreten, hat sich in Jnsterburg ein geheimer Bund, ein Anti - Klatsch - Verein, gebildet. Jede verleumderische, gehässige, ehrenrührige Aeußerung, welche zu Ohren eines VereinömitgliedeS kommt, wird dem Verleumdeten unter Nennung von Zeugen unterbreitet, damit er denBerleumder gerichtlich belange. Auch unterstützt der Verein ihn auf Wunsch bet der Traaung der Proceßkosten. Die Mitgliedschaft wird geheim gehalten; klatschsüchtige Seelen müssen also stets auf der Hut sein, um nickt einem Wer. einsmitgliede in den Wurf zu kommen. Ob'S helfen wird? Eine schreckliche Geschichte steht in den Blättern von Calcutta. Mrs. Brown-Potter aastirte nämlich seit einiger Zeit dort unter großem Beifall in Shakespeare'schen Dramen. Eines Tages fand man sie in tiefer Ohnmacht liegend in ihrer Garderobe. Zu sich gebracht, erzählte sie, em Vampyr habe sie angefallen und ihr im Nacken das Blut ausgesogen!. Thatsächlich fand man im Nacken Spuren von Stichen, die aber genau so aussahen, als wären sie mit einer Nadel verursacht worden. Bose Zungen behaupteten denn auch sofort, die große Schauspielerin hätte, um sich interessant zu machen, ein bischen außer der Zeit Komödie gespielt. James Truller aber macht diesenBosheiten dadurch ein Ende, daß er in seinem Blatte den Jndian . Timeserklärte, er habe einen Vampyr beobachtet, der unerklärliche, spukhafte, verzückte Bewegungen gemacht und von Zeit zu Zeit einen furchtbaren Todesschrei ausgestoßen habe. Ihm sei das Gebühren des Ungeheuers ein Räthsel gewesen, nun aber ist es gelöst. Es ist derselbe Vampyr, der Mrs. Brown-Potter gebissen hat und dem nun.... das dramatische Blut der Künstlerin, keine Ruhe läßt! Nach dieser Erklärung brach Undank ist der Welt Lohn Mistreß Potter ihr Gastspiel ab. DaS beklagenswerthe Schicksal des amerikanischen Radfahrers Lenz, welcher bekanntlich in dem armemschen Gebirge vonKurden meuch lings ermordet wurde, wird den Stahlroß-Dragoner Heinrich Horstmann aus Barmen nicht abhalten, auf dem Zweirad ine Tour um mt Welt zu machen. Er ist die Wette eingegangen, die Reise in zwei Jahren, ohne einen Pfennig vorher zu besitzen, zu machen und von derselben noch 5000 M. mitzubringen. Falls Horstmann die Wette gewinnt, bekommt er 20.000 M. Der kühne Jüngling spricht 4 Sprachen und ist eine durch Karten-Kunst-stllckchen. Zauberei und ähnliche Faxen gern gesehene Persönlichkeit. Die Reise selbst geht von Elberfeld über Brüssel nach Antwerpen, von dort nach London, Birmingham, Manchester und von Southampton aus per Schiff nach New Aork. In Amerika sollen sämmtliche größere Städte besucht werden, worauf die Reise von San Francisco aus über die Sandwich - Inseln nach Dokohama in Japan weiter geht. Japan soll bis zur Westküste durchquert werden, die Weiterreise soll per Schiff nach Shanghai erfolgen. Bon da aus soll der Weg südlich nach Tonkin gehen, quer durch Anam, Siam und Indien über Birma nach Calcutta und Bombay, dann zu Schiff wieder nach Karatschi und weiter per Rad nördlich durch Indie nach Beludschistan, Afghanistan, Persien zur Hauptstadt Teheran, dann durch Kleinasien (Palästina). Von eittm dortigen Hafenplatz wieder per Schiff nach Nordafrika und dann entweder über Lissabon, Portugal, Spanien und Frankreich, oder über Trieft durch Oesterreich nach der Heimath zurück. I Jeden Tag frische Aebe.Vwurft bei Chas. Aisenbrey, Tel. 982. No. 25 Virginia Ave. ' Bestellungen erden prompt abeeliefert. chaben Sie Durft ? dann kommen Sie zu Friedrich Mittmaim, N-W.-Ecke Meridian & McCartyftr., wo Sie die besten Getränke und Cigarren bekommen. Warer Lunch jeden Tag. Wein-Handlung nedft Meinstube fo. 106 u. 108 55. Meridian Str. Telephon 551. elvllv A. SCHULLEB, vesteklunaen vnden nacb iraend cir.ct I Mi.Lui.ii ---.- ' ' WyTU UVgtCC.
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